15-27. Woche.indd - Deutschlandradio

Programmvorschau
29. Juni bis 5. Juli 2015
Mitschnitt
Die mit M gekenn­zeichneten Sendungen sind
für private Zwecke ausschließlich gegen Rechnung,
unter Angabe von Name und Adresse
für 10,– EUR erhältlich bei:
Deutschlandradio Service GmbH, Hörerservice
Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Weitere Informationen erhalten Sie unter
Telefon 0221.345 - 1847
deutschlandradio.de
Hörerservice
Telefon 0221.345 - 1831
Telefax 0221.345 - 1839
[email protected]
27.
Mo 29. Juni 2015
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
1.10 Interview der Woche
(Wdh.)
1.35 Hintergrund
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit 2.07 Kulturfragen
Debatten und Dokumente
(Wdh.)
anschließend ca.
2.30 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person
(Wdh.)
3.00 Nachrichten
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Ulrike Greim, Erfurt
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
Programm-
erläuterungen
8.47 Sport
siehe
8.50 Presseschau
Anhang
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
☛
9.05Kalenderblatt
Vor 75 Jahren:
Der Maler und Grafiker
Paul Klee gestorben
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
10.00 Nachrichten
10.10 Kontrovers
M Politisches Streitgespräch mit
Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30Nachrichten
13.35Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00 Nachrichten
14.10Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00Nachrichten
15.05 Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
16.00 Nachrichten
16.10 Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00 Nachrichten
17.05 Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
1
18.10Informationen am Abend 18.40Hintergrund 19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15Andruck – Das Magazin
für Politische Literatur
20.00Nachrichten
20.10Musikszene
* Die Natur gibt den Ton an
Gegenwärtiges Musikleben
auf den Färöer Inseln
Von Magdalene Melchers
21.00Nachrichten
21.05Musik-Panorama
* Bläserfestival MA’ALOT 2015
Carl Nielsen
Quintett für Flöte, Oboe,
Klarinette, Horn und Fagott, op. 43
Ehsan Khatibi
Bläserquintett ›Und keine andere
Hälfte diese hier ergänzt‹
Uraufführung
Benjamin Britten
Movement for Wind Sextet
Antonín Dvorˇ ák Tschechische Suite, op.39
bearbeitet für Bläserensemble
MA’ALOT Quintett:
Stephanie Winkler, Flöte
Christian Wetzel, Oboe
Ulf-Guido Schäfer, Klarinette
Sibylle Mahni, Horn
Volker Tessmann, Fagott
Aufnahmen vom 8.5.15
vom Rittergut Störmede
22.00 Nachrichten
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Seewetterbericht inkl. Wasserstandsvorhersage täglich 1.05 • 6.40 • 11.05 • 21.05 Deutschlandfunk auf MW 1269 kHz
Di 30. Juni 2015
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund (Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit anschließend ca.
2.07 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.15 Andruck – Das Magazin
für Politische Literatur
(Wdh.)
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Ulrike Greim, Erfurt
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 50 Jahren:
Als erste Hochschule des
Ruhrgebiets wird die RuhrUniversität Bochum eröffnet
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
10.00 Nachrichten
10.10 Sprechstunde
M Syphilis, Herpes, HIV und Co.:
Sexuell übertragbare Krankheiten Studiogast: Dr. med. Stefan
Esser, Leiter der HIV/STDAmbulanz am Universitäts­
klinikum Essen
Am Mikrofon: Martin Winkelheide
Hörertel.: 00800.4464 4464
sprechstunde@
deutschlandfunk.de
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30Nachrichten
13.35Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00Nachrichten
14.10Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00Nachrichten
15.05 Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
16.00 Nachrichten
16.10 Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00 Nachrichten
17.05 Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
2
18.10Informationen am Abend 18.40Hintergrund 19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15Das Feature *Die Welt verbessern?
Über langfristige Folgen
von Entwicklungsprojekten
Von Ulli Schauen
DLF/HR/SWR 2015
20.00Nachrichten
20.10Hörspiel
*Metamorphosen
Von Florian Goldberg
und Heike Tauch
Regie: Heike Tauch
Komposition: Catherine Milliken
DLF 2015/ca. 49'
(Ursendung)
21.00Nachrichten
21.05Jazz Live
* Marc Benham
Piano solo Aufnahme vom 25.1.14 aus dem
Studio Charles Trenet in Paris
(Radio France)
Am Mikrofon: Harald Rehmann
22.00 Nachrichten
22.05Musikjournal
Berichte – Informationen –
Kommentare
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Täglich aktualisierte Programminformationen im ARD- und PHOENIX-Text ab Tafel 480, im ZDF-Text ab Tafel 740
Mi 1. Juli 2015
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund (Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit anschließend ca.
2.07 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.10 Aus Religion
und Gesellschaft
Thema siehe 20.10 Uhr
anschließend ca.
2.30 Lesezeit
Mit Michael Krüger,
siehe 20.30 Uhr
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
(Wdh.)
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Ulrike Greim, Erfurt
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 100 Jahren:
Der amerikanische Bluesmusiker
Willie Dixon geboren
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
10.00 Nachrichten
10.10 Länderzeit
M Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30Nachrichten
13.35 Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00 Nachrichten
14.10 Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00Nachrichten
15.05 Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
16.00 Nachrichten
16.10 Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00 Nachrichten
17.05 Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00 Nachrichten
3
18.10 Informationen am Abend 18.40Hintergrund 19.00 Nachrichten
19.05 Kommentar 19.15 Zur Diskussion
20.00 Nachrichten
20.10 Aus Religion und Gesellschaft
Prophetische Solidarität mit dem
Anderen – Emmanuel Lévinas
und seine rabbinisch inspirierte
Ethik
Von Klaus Englert
20.30Lesezeit
Michael Krüger liest die
unveröffentlichte Geschichte
›In der Wildnis‹ (1/1)
21.00Nachrichten
21.05Querköpfe * Kabarett, Comedy
& schräge Lieder
Leinen los zum Ablachen
Wenn Kabarettisten auf
Kreuzfahrt gehen
Von Rainer Link
DLF 2015
22.00 Nachrichten
22.05Musikforum
Schwetzinger Festspiele 2015
Musik in apokalyptischen Zeiten
(1000 – 1400)
Geistliche Chorwerke aus
anonymen Quellen und von
Guillaume de Machaut,
Matheus de Sancto
Johanne und
Niccolò da Perugia
Huelgas Ensemble
Leitung: Paul van Nevel
Aufnahme vom 7. Mai aus der
Pfarrkirche St. Joseph in Speyer
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Zahlreiche Sendungen können Sie unter deutschlandradio.de nachhören und nachlesen
Do 2. Juli 2015
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund (Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit anschließend ca.
2.07 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.15 Zur Diskussion
(Wdh.)
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
(Wdh.)
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Ulrike Greim, Erfurt
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 125 Jahren:
Die Frauenrechtlerin und
Schriftstellerin Lily Amalie Braun
geboren
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
10.00 Nachrichten
10.10 Marktplatz
M Die Welt nach Hause holen
*Gasteltern für Austauchschüler
Am Mikrofon: Susanne Kuhlmann
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30 Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30 Nachrichten
13.35 Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00Nachrichten
14.10Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00Nachrichten
15.05 Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
16.00Nachrichten
16.10Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00Nachrichten
17.05Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
4
18.10Informationen am Abend 18.40Hintergrund 19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15DLF-Magazin
20.00Nachrichten
20.10Aus Kultur- und
Sozialwissenschaften
21.00Nachrichten
21.05JazzFacts * Die achtundachtzig Farben
einer Palette
Ein Porträt des Pianisten
Baptiste Trotignon
Von Karl Lippegaus
(Wdh. vom 2.11.07)
22.00 Nachrichten
22.05Historische Aufnahmen Sternstunden
Frédéric Chopin
Konzert für Klavier und Orchester
Nr. 1 e-Moll, op. 11
Alexis Weissenberg, Klavier
Orchestre de la Société des
Concerts du Conservatoire
Leitung: Stanislaw Skrowaczewski
Aufnahme vom September 1967
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Täglich aktualisierte Programminformationen im ARD- und PHOENIX-Text ab Tafel 480, im ZDF-Text ab Tafel 740
Fr 3. Juli 2015
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund (Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit anschließend ca.
2.07 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.14 DLF-Magazin
(Wdh.)
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
(Wdh.)
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Gedanken zur Woche
Ulrike Greim, Erfurt
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
5
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 135 Jahren:
Die erste Ausgabe des amerika­
nischen Magazins Science
erscheint
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
9.55Koran erklärt
Vorstellung und Erläuterung von
Versen aus der Heiligen Schrift
des Islams durch Vertreterinnen
und Vertreter der Islamischen
Theologie oder der Islamwissen­
schaft.
10.00 Nachrichten
10.10 Lebenszeit
M Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30 Nachrichten
11.35 Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00 Nachrichten
12.10 Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30 Nachrichten
13.35 Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00 Nachrichten
14.10 Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00Nachrichten
15.05 Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
15.50 Schalom
Jüdisches Leben heute
16.00Nachrichten
16.10Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00Nachrichten
17.05Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
18.10Informationen am Abend 18.40Hintergrund 19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15Dossier
* Teile & Herrsche Inc.
Ubers globaler Feldzug für
die Sharing Economy
Von Tom Schimmeck
DLF 2015
20.00Nachrichten
20.10Das Feature *Die Sonne auf der weißen Mauer
vormittags um elf Eine Reise zum Dichter
Philippe Jaccottet
Von Burkhard Reinartz
Regie: der Autor
DLF 2010
21.00Nachrichten
21.05On Stage *Rhiannon Giddens
Konzertübertragung vom
25. TFF in Rudolstadt
22.00Nachrichten
22.05Lied- und Folkgeschichte(n)
*Understatement mit
großer Wirkung
30 Jahre Ukulele Orchestra
of Great Britain
Von Michael Frank
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Täglich aktualisierte Programminformationen im ARD- und PHOENIX-Text ab Tafel 480, im ZDF-Text ab Tafel 740
Sa 4. Juli 2015
0.00Nachrichten
0.05Mitternachtskrimi
*Todsicher
Von Walter Niklaus
Regie: der Autor
Mit Thomas Thieme, Sylvester
Groth, Jutta Hoffmann und
Walter Niklaus
MDR 2015/ca. 54'
1.00Nachrichten
1.05Deutschlandfunk Radionacht
Lied & Chanson
Am Mikrofon:
Anna Bianca Krause
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit
3.00 Nachrichten
3.55 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.05 Kommentar
6.10Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Ulrike Greim, Erfurt
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.30 Nachrichten
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00 Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 300 Jahren:
Der Schriftsteller Christian
Fürchtegott Gellert geboren
9.10Das Wochenendjournal 10.00Nachrichten
10.05Klassik-Pop-et cetera
*Am Mikrofon: Der Schauspieler
Hans-Werner Meyer
11.00Nachrichten
11.05Gesichter Europas
*Kakanische Wildnis Ein Stück Urwald im Herzen
Österreichs
Mit Reportagen von
Antonia Kreppel
Am Mikrofon: Johanna Herzing
12.00Nachrichten
12.10Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.50 Internationale Presseschau
13.00Nachrichten
13.10Themen der Woche
13.30 Eine Welt Auslandskorrespondenten
berichten
14.00 Nachrichten
14.05 Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00Nachrichten
15.05 Corso – Kultur nach 3
16.00Nachrichten
16.05Büchermarkt
Bücher für junge Leser
16.30Forschung aktuell
Computer und Kommunikation
17.00Nachrichten
17.05Markt und Medien
17.30Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
6
18.10Informationen am Abend mit Sporttelegramm
18.40Hintergrund 19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.10Sport am Samstag
20.00Nachrichten
20.05Hörspiel des Monats
*Orpheus in der Oberwelt:
Eine Schlepperoper
von andcompany&Co
Regie: Sascha Sulimma,
Alexander Karschnia,
Nicola Nord
WDR 2015/49'39
anschließend
Das Hörspielmagazin
22.00Nachrichten
22.05Atelier neuer Musik
* Ein anderer Weg oder derselbe
Orchesterwerke von Jo Kondo
Von Peter Gahn
(Wdh. vom 26.1.13)
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.05Lange Nacht
*»Böse, besoffen, aber gescheit«
Die Lange Nacht über
Joseph Roth
Von Eva Pfister
Regie: Nikolaus Scholz
23.57 National- und
Europahymne
Zahlreiche Sendungen können Sie unter deutschlandradio.de nachhören und nachlesen
So 5. Juli 2015
0.00 Nachrichten
0.05 Lange Nacht
»Böse, besoffen, aber gescheit«
Die Lange Nacht über
Joseph Roth
Von Eva Pfister
Regie: Nikolaus Scholz
1.00 Nachrichten
2.00Nachrichten
2.05Deutschlandfunk Radionacht
2.05 Sternzeit
2.07 Konzertmomente
Igor Str awinsky
Suite aus ›Histoire du soldat‹
für Klarinette, Violine und Klavier
Johannes Gmeinder, Klarinette
Tianwa Yang, Violine
Nicholas Rimmer, Klavier
Aufnahme vom 7.4.15
aus dem Deutschlandfunk
Kammermusiksaal
3.00 Nachrichten
3.05 Schlüsselwerke
Georg Christoph
Wagenseil
Konzert für Klavier, Violine und
Streicher A-Dur, WWV 325
Alexander Weimann,
Hammerklavier
Florian Deuter, Violine
Ensemble Echo du Danube
Leitung: Alexander Weimann
3.55 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Die neue Platte XL
5.00 Nachrichten
5.05 Auftakt
Forum neuer Musik 2005
Iris ter Shiphor st
aus kindertagen: verloren
6.00 Nachrichten
6.05Kommentar
6.10Geistliche Musik
Johann Sebastian Bach
›Siehe, ich will viel Fischer
aussenden‹. Kantate zum 5.
Sonntag nach Trinitatis für Soli,
Chor und Orchester, BWV 88
Dorothee Mields, Sopran
Terry Wey, Countertenor
Charles Daniels, Tenor
Harry van der Kamp, Bass
Gesualdo Consort Amsterdam
Leitung: Pieter-Jan Belder
Felix Mendelssohn
Bartholdy
Andante mit Variationen
für Orgel D-Dur
Peter Planyavsky, Orgel
James Gilchrist, Tenor
Neal Davies, Bass
Choir of Trinity College
Academy of Ancient Music
Leitung: Stephen Layton
7.00Nachrichten
7.05Information und Musik
Aktuelles aus Kultur
und Zeitgeschehen
7.30 Nachrichten
7.50 Kulturpresseschau
8.00 Nachrichten
8.30Nachrichten
8.35Am Sonntagmorgen
M Religiöses Wort
Evangelische Kirche
8.50Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 50 Jahren:
Maria Callas verabschiedet sich
mit Puccinis ›Tosca‹ in London
von der Opernbühne
9.10Die neue Platte
Alte Musik
9.30Essay und Diskurs
M Welche Essays braucht das Land?
*Ein Gespräch mit Andreas
Rötzer und Tom Lamberty
10.00 Nachrichten
10.05 Katholischer Gottesdienst Übertragung aus Filialkirche
St. Johannes der Täufer in
Kefferhausen
Predigt: Dechant Roland Genau
11.00Nachrichten
11.05Interview der Woche
11.30 Sonntagsspaziergang
Reisenotizen aus Deutschland
und der Welt
12.00 Nachrichten
13.00Nachrichten
13.05Informationen am Mittag
13.30 Zwischentöne
* Musik und Fragen zur Person
Die Künstlerin Elettra de Salvo
im Gespräch mit Joachim Scholl
14.00 Nachrichten
15.00 Nachrichten
7
15.05 Rock et cetera
* Ziemlich der beste Popstar Die britische Künstlerin
Marina & the Diamonds
Von Paul Baskerville
16.00 Nachrichten
16.10 Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche
16.30Forschung aktuell
* Wissenschaft im Brennpunkt
Auslese – Naturwissenschaftliche
Fach- und Sachbücher
Wie kommt das Neue in die Welt?
Kreativität und Fortschritt
im Visier der Wissenschaft
17.00Nachrichten
17.05Kulturfragen
M Debatten und Dokumente
17.30Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
18.10Informationen am Abend mit Sporttelegramm
18.40Hintergrund 19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.10Sport am Sonntag
20.00Nachrichten
20.05Freistil
*Latex – Weißes Gold
und schwarzes Gummi
Aus dem Alltag eines Werkstoffs
Von Uta Rüenauver
Regie: Philippe Bruehl
DLF 2013
21.00Nachrichten
21.05Konzertdokument der Woche
* Grundton D 2015 –
Konzert und Denkmalschutz (2)
Pater Noster –
Das Vaterunser in der Vokalmusik
Mit Werken von
Henry Purcell
Heinrich Schütz
Igor Str awinsky
Leonard Bernstein u.a.
The King’s Singers
Aufnahme vom 20.6.15
aus der Hoffnungskirche in
Oberweißbach/Thüringen
22.00 Nachrichten
23.00Nachrichten
23.05Das war der Tag
23.30Sportgespräch
23.57National- und Europahymne
Georg Friedrich Händel
›O praise the Lord with one
consent‹. Anthem für Soli, Chor
und Orchester, HWV 254
Emma Kirkby, Sopran
Iestyn Davies, Countertenor
Seewetterbericht inkl. Wasserstandsvorhersage täglich 1.05 • 6.40 • 11.05 • 21.05 Deutschlandfunk auf MW 1269 kHz
Programmerläuterungen
Mo 29. Juni
20.10Musikszene
Die Natur gibt den Ton an
Gegenwärtiges Musikleben
auf den Färöer Inseln
Von Magdalene Melchers
Auf den 18 Inseln vulkanischen
Ursprungs prägt die Natur Alltag
und Kultur der knapp 50000 Bewohner. Aufnahmen von Wellen,
Wind oder Seevögeln werden
zum Instrumentarium oder die
akustischen Gegebenheiten einer
Grotte bestimmen die musikalische Entwicklung einer Aufführung. Beispielsweise in der Musik
von Kristian Blak. 1992 initiierte
der Pianist ein klassisches Musik­
festival, als Ergänzung zu einem
bereits bestehenden Jazz- und
einem Folkfestival. Bald ent­
wickelte sich daraus eine Plattform Musik aller Art, die auf den
Färöern gegenwärtig entsteht und
gepflegt wird: das Summartónar
Festival. Wochenlang bietet es
Musik in Kirchen, Open Air an
Klippen oder in intimer Atmo­
sphä­re in Wohnzimmern. Zudem ist es eine Begegnungsstätte
von Künstlern geworden, die
sich für das Leben auf den Inseln
entschieden haben. Die Musikschulen auf den Färöer Inseln
bieten in diversen Instrumenten
insgesamt etwa 1700 Schülerinnen und Schülern Unterricht.
Ebenso viele stehen auf der
Warte­liste. Bis vor 200 Jahren
gab es auf den Inseln im Nord­
atlantik keine Instrumente, deswegen wird der traditionelle Ring­
tanz zu endlos scheinenden
Liedern nur vom Stampfen der
Füße begleitet, während man
einander an den Händen hält
und im Kreis geht. Das Musik­
leben auf den Färöern spiegelt
Lebensgewohnheiten und die
Geschichte dieser zu Dänemark
zählenden Inseln.
21.05Musik-Panorama
Bläserfestival MA’ALOT 2015
Carl Nielsen
Quintett für Flöte, Oboe,
Klarinette, Horn und Fagott, op. 43
Ehsan Khatibi
Bläserquintett ›Und keine andere
Hälfte diese hier ergänzt‹
Uraufführung
Benjamin Britten
Movement for Wind Sextet
Antonín Dvorˇ ák Tschechische Suite, op.39
bearbeitet für Bläserensemble
MA’ALOT Quintett:
Stephanie Winkler, Flöte
Christian Wetzel, Oboe
Ulf-Guido Schäfer, Klarinette
Sibylle Mahni, Horn
Volker Tessmann, Fagott
Aufnahmen vom 8.5.15
vom Rittergut Störmede
Das vor dem Verfall gerettete
Rittergut Störmede in Ostwest­
falen bot im Mai wieder die
stimmungsvolle Kulisse für das
Bläser­festival MA‘ALOT. Mit dem
deutschlandweit ersten Kammermusikfest nur für Bläser hat sich
das MA’ALOT Quintett einen
lang gehegten Traum erfüllt. In
vier Konzerten an drei Tagen
spielte das Ensemble gemeinsam
mit musikalischen Freunden
originale Bläserwerke und Bearbeitungen berühmter Klassiker.
Fernab der Großstadt entfaltete
die Musik im historischen Am­
biente mitten im Grünen einen
ganz besonderen Charme.
Di 30. Juni
19.15Das Feature Die Welt verbessern?
Über langfristige Folgen
von Entwicklungsprojekten
Von Ulli Schauen
DLF/HR/SWR 2015
487 Entwicklungsprojekte wurden
auf der hannoverschen Weltausstellung 2000 als empfehlenswerte ›Expoprojekte‹ präsentiert.
Doch waren sie nachhaltig und
haben langfristig etwas bewirken
können? 15 Jahre nach der Weltausstellung macht sich der Autor
auf, alle zwölf in Kenia liegenden
Expoprojekte zu besuchen, von
der privat organisierten Straßenkinderhilfe in Nairobi bis zur international koordinierten Rettung
des Ökosystems Viktoriasee, vom
Kampf für die Landrechte der
Massai bis zur Hilfe für Kleinbauern in Westkenia. Was ist
noch sichtbar, was hat positive
Folgen gehabt und vielleicht
Nachfolgeaktionen erzeugt? Welche Fehler lassen sich beobachten? Welchen Einfluss haben
8
ökonomische Realität und grassierende Korruption genommen?
Und haben die Geberländer ihre
politischen Vorstellungen durchzusetzen versucht?
20.10Hörspiel
Metamorphosen
Von Florian Goldberg
und Heike Tauch
Regie: Heike Tauch
Komposition: Catherine Milliken
DLF 2015/ca. 49'
(Ursendung)
Max Oppenheimers Gemälde
›Das Klingler-Quartett‹ von 1917
zeigt das weltberühmte Quartett
als ein Ineinander verschränkter
Hände und Instrumente. Es zeigt
den besonderen Moment, in dem
Schönheit entsteht – über alle
nationalen, religiösen oder kulturellen Grenzen hinweg. Ein fragiler Moment: Damals endete er
mit dem Ersten Weltkrieg. Das
Quartett, das aus Staatsbürgern
ein­ander nun bekriegender Nationen bestand, musste sich auflösen. Ähnlich verschränkt wie die
Hände auf dem Gemälde sind in
›Metamorphosen‹ die Geschich­
ten von fünf Musikern aus verschiedenen Kontinenten, die im
heutigen Berlin zusammen
musizieren. Ihre biografischen
Miniaturen, Abbild der Verwerfungen des 20. Jahrhunderts,
werden zur Allegorie auf dem
unvollendeten Weg Europas zu
einem Raum friedlichen, toleranten Miteinanders.
21.05Jazz Live
Marc Benham
Piano solo Aufnahme vom 25.1.14 aus dem
Studio Charles Trenet in Paris
(Radio France)
Am Mikrofon: Harald Rehmann
Die internationale Jazzwelt darf
sich wieder über einen neuen
hellen Stern am Pianistenhimmel
freuen. In seiner französischen
Heimat strahlt er schon etwas
länger: Spätestens seit seinem
schier umwerfenden Solokonzert
bei Radio France in Paris Anfang
2014 dürfte Marc Benham dort
kein Unbekannter mehr sein.
Denn wie der junge Tastenvirtuose die im klassischen Klavier­
studium erlernte technische Perfektion mit seiner Begeisterung
für Stride- und New Orleans-Stil
Programmerläuterungen
bis hin zum geradezu hem­
mungs­losen Ausreizen moderner
Improvisationsmöglichkeiten auf
einen Nenner bringt – solche
hohe Jazzpianokunst erlebt man
nicht allzu oft. Die Energie, das
manchmal fast schon beängstigende Temperament von Marc
Benham, lässt selbst betagte
Klassiker wie ›Tea For Two‹ oder
›Con Alma‹ in fantasievollen
Klangfarben neu aufleuchten.
Kein Geringerer als Altmeister
Martial Solal bescheinigte Benham eine großartige Meisterschaft, von der nun auch wir uns
überzeugen können.
Mi 1. Juli
21.05Querköpfe Kabarett, Comedy
& schräge Lieder
Leinen los zum Ablachen
Wenn Kabarettisten auf
Kreuzfahrt gehen
Von Rainer Link
DLF 2015
Immer mehr Deutsche unternehmen Kreuzfahrten. Sie genießen
die Weite des Meeres, gehen
dreimal täglich fürstlich essen
und werden rund um die Uhr
unterhalten. Ein ganzes Heer
von Sängern, Tänzern, Artisten
und Zauberkünstlern buhlt um
die Gunst der Passagiere. Auch
immer mehr Kabarettisten entscheiden sich für den kulturellen
Dienst am Kreuzfahrer. Die
noblen Honorare der Reedereien
dürften dabei ein wichtiges
Motiv sein. Kabarett an Bord
stellt eine echte Herausforderung dar. Der Kabarettist muss
sich auf Menschen einstellen,
die möglicherweise noch nie eine
Kabarettbühne besucht haben.
Und auf kreuzfahrende Touristen
wirkt manch steile Pointe mehr
als Affront denn als leichtgängige Unterhaltung. Die ›Querköpfe‹ begleiten Kabarettisten,
Comedians, Satiriker und Literaten auf ihrem maritimen Einsatz. Und wir beantworten die
Frage: Was ist der Kreuzfahrt­
urlauber eigentlich für ein
Mensch?
Do 2. Juli
10.10 Marktplatz
M Die Welt nach Hause holen
Gasteltern für Austauchschüler
Am Mikrofon: Susanne Kuhlmann
Indonesien, Mexiko, Polen –
Schüler aus aller Welt würden
gern für ein paar Monate oder
ein ganzes Jahr in Deutschland
leben und hier zur Schule gehen.
Aber es mangelt an Gastfamilien.
Aufgeschlossen sind oft Eltern,
deren Tochter oder Sohn schon
einmal als Schüler im Ausland
waren. Das Abenteuer, ein Kind
aus der Ferne für einen längeren
Zeitraum zu Hause zu haben, kann
bereichern. Wer weltoffen ist und
Spaß daran hat, Jugendlichen
aus einer fremden Kultur die
deutsche Lebensart und Sprache
nahezubringen, lernt selbst ganz
nebenbei viel über Heimat und
Mentalität des Familienmitglieds
auf Zeit. Was bleibt, ist oft eine
langjährige Freundschaft. Wie
wird jemand Gastmutter oder
Gastvater? Welche Aufgaben
haben Gasteltern, und wo endet
ihre Zuständigkeit? Wo gibt es
Unterstützung, wenn es während
des Aufenthalts zu Problemen
kommt? Wie Sie sich als Gast­
eltern die Welt nach Hause holen
können, diskutiert Susanne
Kuhlmann mit Expertinnen und
Experten und Ihren Fragen.
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
21.05JazzFacts Die achtundachtzig Farben
einer Palette
Ein Porträt des Pianisten
Baptiste Trotignon
Von Karl Lippegaus
(Wdh. vom 2.11.07)
Frankreich ist ein Land, dass
süchtig ist nach Klaviermusik,
gerade was den Jazz betrifft.
Thelonious Monk und Bill Evans
wurden einst bei jedem Gastspiel in Paris gefeiert wie Popstars. Der wohl renommierteste
›Altmeister‹ unter den französi­
schen Jazzpianisten ist Martial
Solal. Wenn er einen jungen
Tastenvirtuosen lobt, ist das
schon so etwas wie ein künstlerischer Ritterschlag. Einer, der
diese Auszeichnung gleichsam
summa cum laude erhielt, ist
Baptiste Trotignon; ausdrücklich
9
nennt Solal in seinen Memoiren
dessen Namen. Der heute
40-jährige Pianist aus Paris hat
es in der Tat schon weit gebracht;
davon zeugen inzwischen etliche
Solo- und Trioaufnahmen. Seine
beiden ersten Alben erhielten
durchweg viel Kritikerlob. Er gewann u.a. den Grand Prix de la
Ville de Paris und Les Victoires
du Jazz. Doch Baptiste Trotignon
ist fest entschlossen, sich nicht
auf diesen frühen Lorbeeren auszuruhen; davon zeugen vor allem
seine ambitionierten Soloprojek­
te. Karl Lippegaus traf den Pianisten vor einem Gastspiel im
Sunside, dem Tempel der Pariser
Jazzfans unweit des Centre Pompidou.
Fr 3. Juli
19.15Dossier
Teile & Herrsche Inc.
Ubers globaler Feldzug für
die Sharing Economy
Von Tom Schimmeck
DLF 2015
Uber, die Taxi-App aus San Francisco, will die Welt erobern. Schon
kann man in bald 300 Städten in
57 Ländern per Smartphone einen
Chauffeur ordern – von Abu
Dhabi bis Zürich. Der Taxi-Ruf
per Smartphone funktioniert in
New York und Bangalore, in Warschau und Shanghai, in Sydney
und Nairobi. Uber inszeniert
seinen globalen Siegeszug seit
2012 als Verwirklichung eines
libertären Traums – made in
California. Mit rabiatem Marketing und millionenschwerem
Lobbying versucht das Unternehmen, staatliche Regulierungen
und den Widerstand des traditionellen Taxigewerbes aus dem
Weg zu räumen. In vielen Ländern
stand Uber schon vor Gericht,
auch in Deutschland. Doch das
Unternehmen hat das Wort
Niederlage nicht im Wortschatz.
Gezielt bricht Uber Regeln, um
seine Vision der Sharing Economy Wirklichkeit werden zu lassen. Dahinter stehen Milliarden
reicher Investoren und Unternehmen wie Google und Goldman Sachs.
Programmerläuterungen
20.10Das Feature Die Sonne auf der weißen Mauer
vormittags um elf Eine Reise zum Dichter
Philippe Jaccottet
Von Burkhard Reinartz
Regie: der Autor
DLF 2010
Der Westschweizer Dichter
Philippe Jaccottet gehört zu den
wichtigsten französischsprachi­
gen Lyrikern und Übersetzern der
Gegenwart. Der heute 90-Jährige
begann unmittelbar nach dem
Zweiten Weltkrieg unter dem
Eindruck der Katastrophe zu
dichten. Leicht und beinahe beiläufig schreibt Jaccottet seit
mehr als 50 Jahren über fast das
Gleiche: Blumen, Flüsse, Berge,
das brennende Rot der Kirschblüte im Abendlicht. Eindrücke
von Wanderungen in seiner südfranzösischen Wahlheimat, die
er mit Betrachtungen über die
Möglichkeiten der Poesie und
des Lebens verbindet. Burkhard
Reinartz ist den Wegen Jaccottets
im Departement Drome nachgegangen und hat ihn in seinem
Heimatort Grignan besucht. Der
Dichter spricht über die Prägun­
gen der Kindheit, seine Arbeit als
Schriftsteller und die Begrenzun­
gen des Alters. Die Äußerungen
Jaccottets verbinden sich mit
dem Klang der südfranzösischen
Natur, Gedanken des Autors und
Zitaten aus dem Werk des Dichters. »Die Welt ohne Unterlass
beobachten, scharfen Auges und
doch wie absichtslos; niemals
aber mich zu flüchten aus dieser
Welt.«
21.05On Stage Rhiannon Giddens
Konzertübertragung vom
25. TFF in Rudolstadt
Die Neue Zürcher Zeitung hat
die Künstlerin schon zu Amerikas
nächster großer Frauenstimme
gekürt. Carolina Chocolate Drops
hieß ihre Band, mit der Rhiannon
Giddens vor einigen Jahren als
Sängerin bekannt wurde. Jetzt,
als Solistin, hat sie mit T-Bone
Burnett zusammengearbeitet,
der in seiner bewährten Manier
ihre Debüt-CD produziert hat.
Ihre Musik wurzelt tief in der
amerikanischen Tradition – Folk,
Blues, Gospel, Country, Bluegrass, ihre Lieder wurden vor
langer Zeit schon von Nina
Simone, Patsy Cline oder Elizabeth Cotton gesungen. Giddens
hat eine Ausbildung zur Opernsängerin absolviert, allerdings
macht sie von ihrer beeindruckenden Stimme nur sehr behutsam Gebrauch. Die Afro-Amerikanerin nähert sich den alten
Vorlagen mit Respekt und Einfühlungsvermögen und selbst ihre eigenen Kompositionen leben
vom Geist der Tradition. Der
Deutschlandfunk überträgt das
Konzert von Rhiannon Giddens
beim 25. TFF in Rudolstadt live
von der großen Bühne im HeinePark.
22.05Lied- und Folkgeschichte(n)
Understatement mit
großer Wirkung
30 Jahre Ukulele Orchestra
of Great Britain
Von Michael Frank
Lange vor dem anhaltenden
Boom des kleinen Instruments
gründeten vier Ukulele-Fans ein
Ensemble von bemerkenswerter
Langlebigkeit. Dessen erster Auftritt fand in einem Londoner Pub
statt – vor 30 Jahren. Eigentlich
war gar nicht mehr als dieser
eine Auftritt geplant, aber dann
ging es doch weiter. Das Ensemble und sein Renommee wuchsen: Seine Mitglieder können
nämlich nicht nur hervorragend
Ukulele spielen, sondern auch
ganz vorzüglich singen – und all
das präsentiert mit feiner Selbstironie und typisch britischem
Humor. Inzwischen kann das
Orchester auf Tourneen in Europa, Nordamerika, Australien,
Japan und China zurückblicken.
Auf ca. 20 Alben und DVDs ist
die Musik des Orchesters dokumentiert: eine Mischung aus
Eigenkompositionen und Neuinterpretationen von klassischer
Musik und Pop-Hits. Michael
Frank porträtiert das Ukulele
Orchestra of Great Britain im
Gespräch mit dem Gründungsmitglied und musikalischen
Leiter, George Hinchliffe.
10
Sa 4. Juli
0.05Mitternachtskrimi
Todsicher
Von Walter Niklaus
Regie: der Autor
Mit Thomas Thieme, Sylvester
Groth, Jutta Hoffmann und
Walter Niklaus
MDR 2015/ca. 54'
Die Schauspieler Karl und Franz
Baumbach sind eineiige Zwillin­ge,
doch ein höchst ungleiches Paar.
Karl war schon zu DDR-Zeiten
beliebt und blieb nach der Wende
ein Star. Franz dagegen schlug
sich mit Ach und Krach durch
und landete nach einem missglückten Kunstraub sogar im
Gefängnis. Doch jetzt hat ausgerechnet der verhasste Karl, der in
der Stadt gastierte, Franz auf ein
todsicheres Projekt gebracht: Er
könnte sich als sein Bruder ausgeben, sich bei der Witwe von
Karls einstigem Bühnenkollegen
Gunter Neubert einschleichen,
die Dame vorübergehend außer
Gefecht setzen und dann mit
Neuberts kostbarer Bildersammlung verschwinden. Doch Karl
und die Neuberts verbindet
mehr, als Franz sich vorstellen
kann.
10.05Klassik-Pop-et cetera
Am Mikrofon: Der Schauspieler
Hans-Werner Meyer
Hans-Werner Meyer plädiert dafür, den Schauspielberuf nicht zu
verklären. Ihn solle nur ergreifen,
wer sich entschieden habe, sich
durch nichts und niemanden
davon abhalten zu lassen – das
sagte Meyer jüngst in einem
Interview. Er selbst hat sich entschieden: für die Schauspielerei
und die Musik. Unter dem Namen Meier und die Geier treten
er und drei ehemaligen Schulkameraden als A-Cappella-Gruppe
auf. Die Schauspielkunst erlernte
Hans-Werner Meyer an der Hoch­
schule in Hannover, danach ging
er ans Bayerische Staatstheater
nach München und anschließend
für vier Jahre an die Schaubühne
nach Berlin. Für seine Rolle in
der RTL-Krimiserie ›Die Cleveren‹
erhielt Hans-Werner Meyer den
Bayerischen Fernsehpreis. Jüngst
war er in der ZDF-Krimireihe
›Die letzte Spur‹ zu sehen.
Hans-Werner Meyer hat außer-
Programmerläuterungen
dem in zahlreichen Fernseh- und
Kinofilmen mitgespielt: etwas im
›Baader-Meinhof-Komplex‹ oder
in ›Adieu Paris‹. 2006 hat er mit
Kolleginnen und Kollegen den
Bundesverband Schauspiel gegründet und macht sich stark für
die Interessen von Schauspielerinnen und Schauspielern in
Deutschland.
11.05Gesichter Europas
Kakanische Wildnis Ein Stück Urwald im Herzen
Österreichs
Mit Reportagen von
Antonia Kreppel
Am Mikrofon: Johanna Herzing
Es ist ein historisch bedingter
Glücksfall: Ein 500 Hektar großes
Waldgebiet in den niederösterreichischen Kalkalpen ist über Jahrhunderte nie forstwirtschaftlich
genutzt worden. Grund waren
die abgelegene Lage und ungeregelte Besitzverhältnisse. Er gilt
als der größte Urwald Mitteleuro­
pas. Der Wald ist aber nicht nur
in biologischer, sondern auch in
zeitgeschichtlicher Hinsicht interessant. 1782 wurde das Gebiet
an die österreichische Bankiersfamilie Rothschild verkauft, die
es jedoch im Wesentlichen unberührt ließ. 1942 eigneten sich die
Nationalsozialisten den Wald an,
den sie als ›urdeutsch‹ deklarier­
ten und offiziell unter Naturschutz stellten. 1947 wurde er
schließlich restituiert. Heute ist
der ›Rothwald‹ nach den Richt­
linien der World Commission on
Protected Areas (WCPA) streng
geschützt. Braunbär und Schnee­
hase sind dort heimisch. Er ist
Kerngebiet des auf 3400 Hektar
erweiterten Wildnisgebietes
Dürrenstein. Der Zugang für
Besucher ist strikt geregelt. Ein
Dorado für Biologen und andere
Forscher. Doch die Faszination
Wildnis wird nicht von allen geteilt. Die Menschen in der Region
fürchten vor allem wirtschaftliche Einbußen. Überzeugungsarbeit ist notwendig, damit Einheimische den Wildwuchs auch
als Chance begreifen.
20.05Hörspiel des Monats
Orpheus in der Oberwelt:
Eine Schlepperoper
von andcompany&Co
Regie: Sascha Sulimma,
Alexander Karschnia,
Nicola Nord
WDR 2015/49'39
»Das Hörspiel zur Stunde: Im
Mittelmeer ertrinken fast täglich
Flüchtlinge, andcompany&co
schufen ihre ›Schlepperoper‹
noch bevor es der Politik und
den Medien einmal wieder eine
Reaktion wert war. So entsetzlich
aktuell diese Produktion auch
ist, sie vergeudet keine Sekunde
an die landläufigen Betroffenheitsposen. Andcompany&co informieren, zeigen, klagen an,
aber sie erstarren nie hölzern didaktisch oder appellativ vor der
brutalen Wirklichkeit der Ereignisse. Im Vollbesitz nahezu aller
Mittel des Mediums verweben
Sulima, Karschi und Nord den
Orpheus-Mythos mit tagespolitischen Zeitgeschehen. Das wurde und wird immer wieder versucht, andcompany&co gelingt
es. Selbstironie bei bitterem
Ernst, sprachlich genau und
sicher bis in die Soziolekte, gutgelaunt im Spiel mit Opernstereo­
typen, Reportagekommentar,
Moderatoren- und Reiseleiterfloskeln, Idiomen klassisch griechischer Dramatik – eine formale
Fabulierlust, die nie ihren Anlass
und den Ernst ihres Themas vergisst. ›Orpheus in der Oberwelt:
Eine Schlepperoper‹ vereint politische Klarsicht mit künstleri­
scher Meisterschaft: Hörspiel
des Monats April!« (Aus der Begründung der Jury der Akademie
der Darstellenden Künste)
22.05Atelier neuer Musik
Ein anderer Weg oder derselbe
Orchesterwerke von Jo Kondo
Von Peter Gahn
(Wdh. vom 26.1.13)
Hilft es einem Hörer zu wissen,
dass Jo Kondo (*1947) ein japanischer Komponist ist? Manche
mögen seine Musik, weil sie sich
für sie japanisch anhört, andere
schätzen sie ob des Gegenteils.
Was also ist anders bei ihm? Für
japanische Ohren könnte dies
aus seinem New-York-Aufenthalt
und dem Umgang mit Cage und Feldman herrühren. Sicherlich
aber ist auch die Klangwelt der
11
in den Bergen gelegenen Stadt
Kamakura für ihn prägend gewesen. Vielleicht hat der Verlauf
seiner Stücke aber auch etwas
mit der Melodik der japanischen
traditionellen höfischen Orches­
ter­musik Gagaku oder dem
Gesang des Nohtheaters zu tun.
Ebenso kann man bei ihm Elemente des Varietas des Mittel­
alters oder der Idee der Gleichberechtigung der Töne im Sinne
Schönbergs feststellen.
23.05Lange Nacht
»Böse, besoffen, aber gescheit«
Die Lange Nacht über
Joseph Roth
Von Eva Pfister
Regie: Nikolaus Scholz
Als Joseph Roth 1939 im Pariser
Exil starb, hatte er einen weiten
Weg hinter sich: Geboren 1894
im ostgalizischen Städtchen
Brody, am äußersten Rand des
Habsburgerreichs gelegen, brach
er früh nach Westen auf, nach
Wien, Berlin und Frankfurt. Als
Starjournalist reiste er durch
ganz Europa und schrieb stilis­
tisch brillante Reportagen mit
pointierten Analysen. Seine
Romane handeln von Kriegsheimkehrern, Intriganten und
Schmugglern, von verliebten
Eisenbahnern, Gräfinnen und
Offizieren. In seinen Meisterwerken ›Hiob‹ und ›Radetzkymarsch‹
schilderte er so melancholisch
wie ironisch die untergehenden
Welten des Ostjudentums und
der Habsburger Monarchie:
Welten, die er kritisiert und verlassen hatte – und denen er doch
als verlorener Heimat nachtrauerte. Als Emigrant schrieb er bis
zuletzt gegen die Barbarei des
Dritten Reiches an, klarsichtig
und sarkastisch. Unter eine
Zeichnung, die ihn mit Zigarette
und Gläsern am Bistrotisch
zeigt, schrieb er im November
1938: »Das bin ich wirklich;
böse, besoffen, aber gescheit.«
Programmerläuterungen
So 5. Juli
9.30Essay und Diskurs
M Welche Essays braucht das Land?
Ein Gespräch mit Andreas
Rötzer und Tom Lamberty
Der Essay ist ein hybrides Wesen,
eine Mischform. Und der Wortherkunft nach: ein Versuch. Die
Literatur beansprucht ihn für sich
als Form, wie auch die Wissenschaft, die Politik, die Philosophie oder die Soziologie. Ganz
zu schweigen vom Radioessay,
der seine eigene Linie zwischen
all diesem sucht. Doch auch
eini­ge Verlage scheren sich nicht
um diese Zuordnungen und bieten dem Essay an sich ein ganz
besonderes Forum: darunter der
Merve-Verlag und der Verlag
Matthes & Seitz Berlin. Beim
Forum Essay 2015, das der SWR
in Zusammenarbeit mit dem
Deutschlandfunk und dem BR
im Stuttgarter Literaturhaus veranstaltet hat, kamen die beiden
Verleger Tom Lamberty und
Andreas Rötzer zu einem Podiumsgespräch zusammen, um
sich über die besondere Liebe
zum Essay, zu seiner Zukunft als
Buch und über seine schönsten
Inhalte auszutauschen. Anlass
der Veranstaltung war der 60.
Geburtstag des Radioessays, der
1955 beim Süddeutschen Rundfunk auf Sendung ging.
13.30 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person
Die Künstlerin Elettra de Salvo
im Gespräch mit Joachim Scholl
Die Italienerin Elettra de Salvo
lebt seit Langem in Deutschland,
sie hat sich als Künstlerin, Schau­
spielerin und Dramaturgin auf
den Feldern Tanz und Performance einen Namen gemacht.
Als Vermittlerin italienischer Kultur und Lebensart ist Elettra de
Salvo ebenfalls vielfach aktiv,
zuletzt erschien ihr Buch über
Italiener in Berlin. Die promovierte Germanistin reist mit ihren
Projek­ten um die Welt, und auch
davon wird Eletta deSalvo erzählen: in den ›Zwischentönen‹.
15.05 Rock et cetera
Ziemlich der beste Popstar Die britische Künstlerin
Marina & the Diamonds
Von Paul Baskerville
»So ziemlich der beste Popstar
im Vereinigten Königreich«
schrieb kürzlich die renommierte
britische Tageszeitung The Guardian über Marina Diamandis.
Die Frau ist mittlerweile 29 Jahre
alt und hat 2015 ihr drittes Album
›Froot‹ veröffentlicht. Diamandis
ist aus verschiedenen Gründen
eine besonders spannende
Künstlerin: Sie zeichnet hohes
Niveau ihrer Songs, ihre Beständigkeit und ihr hohes Maß an
Individualität aus. Ihr Sound ist
sofort erkennbar, dennoch schwer
einzuordnen. Sie ist gefällig, aber
exzentrisch zugleich. Marina
wurde vor Kurzem eingeladen,
um in der Frühstückssendung
›Good Morning America‹ im USFernsehen aufzutreten, normalerweise sieht man sie sonst
eher in den üblichen Musik­
sendungen. Der Bandname The
Diamonds bezieht sich eigentlich auf ihre Fans, nicht auf ihre
Musiker. Seit Marina mit einem
einfachen digitalen Schnittsystem
in ihrem Jugendzimmer in einer
Kleinstadt in Wales an ihren ers­
ten Aufnahmen bastelte, ist viel
passiert. Heute entsprechen alle
drei Alben den höchsten Standards. In der Vergangenheit haben hin und wieder Co-Autoren
bei ein paar Songs mitgewirkt,
aber ›Froot‹ entstand komplett
aus ihrer Feder. Diamandis hat
sich zu einer Persönlichkeit mit
hohem Unterhaltungswert ent­
wickelt: selbstbewusst, aber nie
anmaßend, lustig, aber mit Tiefgang. So ziemlich der beste Popstar.
16.30Forschung aktuell
Wissenschaft im Brennpunkt
Auslese – Naturwissenschaftliche
Fach- und Sachbücher
Wie kommt das Neue in die Welt?
Kreativität und Fortschritt
im Visier der Wissenschaft
Ein brillianter Kopf hat eine genia­
le Idee, die dann den Lauf der
Welt verändert. Diese Lesart des
technischen Fortschritts scheint
weit verbreitet und durch viele
Beispiele belegt: Johannes Guten­
bergs Erfindung des Buchdrucks
verhalf der Reformation zum
12
Durchbruch, James Watts Verfeinerung der Dampfmaschine der
industriellen Revolution und so
weiter. Was aber, wenn in Wirklichkeit alles ganz anders war
und viel komplizierter? Wenn
glücklicher Zufall und gesellschaftliche Umstände den Erfolg
einer Idee viel mehr beeinflussen
als wir wahrhaben wollen? Und
wenn Geistesblitze nicht Genies
vorbehalten wären, sondern
Kreativität ein Handwerk ist, das
jeder erlernen und üben kann?
Aktuelle Sachbücher rütteln an
gängigen Vorstellungen darüber,
wie das Neue in die Welt kommt
und lassen Kreativität und Fortschritt in ungewohntem Licht
erscheinen. Was sich zu lesen
lohnt, verrät das Deutschlandfunk-Sachbuchtrio in der Sendung ›Auslese‹.
20.05Freistil
Latex – Weißes Gold
und schwarzes Gummi
Aus dem Alltag eines Werkstoffs
Von Uta Rüenauver
Regie: Philippe Bruehl
DLF 2013
Latex lässt einen an Kondome,
Hygienehandschuhe und Fetischistenmode denken. Dabei
steht Latex historisch wie chemisch am Anfang des Werkstoffs
Gummi und ohne diesen, in
Form von Reifen, Schläuchen
oder Förderbändern, wäre die
moderne Welt nicht, was sie ist.
Ganz zu schweigen von Schnullern, Wärmflaschen oder Kaugummis. Latex ist der Milchsaft
aus der Rinde des tropischen
Kautschukbaumes. Kautschuk
heißt übersetzt weinender Baum.
Seine gummiartigen Eigenschaf­
ten entdeckten die Bewohner
Südamerikas schon vor 2000
Jahren. Sie fertigten daraus
Schuhe, Flaschen und Bälle.
Aber erst als der Amerikaner
Charles Goodyear 1839 herausfand, dass Latex durch die Zu­
gabe von Hitze und Schwefel
vulkanisiert und somit haltbar
gemacht werden kann, trat es als
elastisches, undurchlässiges
Material seinen Siegeszug in der
westlichen Welt an. Heute ist
Latex in vielen Bereichen durch
synthetische Materialien ersetzt
worden. Doch als zweite Haut
des Menschen ist es weiterhin
unentbehrlich.
Programmerläuterungen
21.05Konzertdokument der Woche
Grundton D 2015 –
Konzert und Denkmalschutz (2)
Pater Noster –
Das Vaterunser in der Vokalmusik
Mit Werken von
Henry Purcell
Heinrich Schütz
Igor Str awinsky
Leonard Bernstein u.a.
The King’s Singers
Aufnahme vom 20.6.15
aus der Hoffnungskirche in
Oberweißbach/Thüringen
»Vater unser im Himmel« – so
beginnt das bekannteste Gebet
der Christenheit. Und seit Jahrhunderten lassen sich Komponisten von diesen Worten inspirieren. Vom einstimmigen Gregorianischen Choral bis hin zu
komplexen Werken der Gegenwart reicht die Bandbreite der
›Vaterunser‹-Vertonungen. Die
legendären King’s Singers zeichneten diese spannende musikalische Entwicklung bei ihrem
Konzert in der Hoffnungskirche
Oberweißbach nach. Ihr Auftritt
fand im Rahmen der Benefiz­
reihe ›Grundton D‹ statt, die der
Deutschlandfunk seit 25 Jahren
gemeinsam mit der Deutschen
Stiftung Denkmalschutz veranstaltet.
13