31. KW 01.08.16 bis 07.08.16

Programmvorschau
1. bis 7. August 2016
Mitschnitt
Die mit M gekenn­zeichneten Sendungen sind
für private Zwecke ausschließlich gegen Rechnung,
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Deutschlandradio Service GmbH, Hörerservice
Raderberggürtel 40, 50968 Köln
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Telefon 0221.345 - 1847
deutschlandradio.de
Hörerservice
Telefon 0221.345 - 1831
Telefax 0221.345 - 1839
[email protected]
31.
Mo 1. August 2016
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
1.10 Interview der Woche
(Wdh.)
1.35 Hintergrund
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit
2.07 Kulturfragen
Debatten und Dokumente
(Wdh.)
anschließend ca.
2.30 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person
(Wdh.)
3.00 Nachrichten
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00Nachrichten
5.05Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Eleonore Reuter, Osnabrück
6.50 Interview
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.15 Interview
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.10 Interview
Programm-
8.30 Nachrichten
erläuterungen
8.35 Wirtschaft
siehe
8.47 Sport
Anhang
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
☛
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 725 Jahren:
Mit dem Rütlischwur wird die
Schweizer Eidgenossenschaft
gegründet
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
10.00Nachrichten
10.10Kontrovers
M Politisches Streitgespräch mit
Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30Nachrichten
11.35Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00Nachrichten
12.10Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30Nachrichten
13.35Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00Nachrichten
14.10Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00Nachrichten
15.05Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
16.00Nachrichten
16.10Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00Nachrichten
17.05Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
1
18.10Informationen am Abend 18.40Hintergrund
19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15Andruck – Das Magazin
für Politische Literatur
20.00Nachrichten
20.10Musikszene
* Üben, üben, üben!
Von Lust und Frust einer
notwendigen Disziplin
Von Sylvia Systermans
21.00Nachrichten
21.05Musik-Panorama
* Tage Alter Musik Regensburg 2016
Carl Philipp Emanuel
Bach
Sonaten, Sinfonien, Konzerte
Pulcinella Orchestra
Ophélie Gaillard, Violoncello
Francesco Corti, Fortepiano
Aufnahme vom 15.5.16
aus der Dreieinigkeitskirche
Am Mikrofon: Thomas Daun
22.00 Nachrichten
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Seewetterbericht inkl. Wasserstandsvorhersage täglich 1.05 • 6.40 • 18.10 im Livestream unter ›Dokumente und Debatten‹
auf deutschlandradio.de sowie im Digitalradio DAB+ und über Satellit auf DVB-S ZDFvision
Di 2. August 2016
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund
(Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.10 Andruck – Das Magazin
für Politische Literatur
(Wdh.)
2.57 Sternzeit
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00Nachrichten
5.05Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Eleonore Reuter, Osnabrück
6.50 Interview
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.15 Interview
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.10 Interview
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 150 Jahren:
Der belgische Polarforscher
Adrien de Gerlache de Gomery
geboren
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
10.00Nachrichten
10.10 Sprechstunde
M Paar- und Familientherapie
*Studiogast: Prof. Günter Reich,
Leiter der Spezialambulanz
Paar- und Familientherapie
Klinik für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie,
Universität Göttingen
Am Mikrofon: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800.4464 4464
sprechstunde@
deutschlandfunk.de
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30Nachrichten
11.35Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00Nachrichten
12.10Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30Nachrichten
13.35Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00Nachrichten
14.10Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00Nachrichten
15.05Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
16.00Nachrichten
16.10Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00Nachrichten
17.05Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
2
18.00Nachrichten
18.10Informationen am Abend 18.40Hintergrund
19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15Das Feature *Ortserkundungen
Legenden an den Tempelwänden
In Luang Prabang entsteht eine
laotische Literatur
Von Regina Kusch und
Andreas Beckmann
Regie: Axel Scheibchen
DLF 2016
20.00Nachrichten
20.10Hörspiel
*Fleisch ist mein Gemüse
Eine Landjugend mit Musik
Von Heinz Strunk
Bearbeitung und Regie:
Annette Berger
Mit Heinz Strunk, Konstantin
Graudus, Hille Darjes,
Siemen Rühaak u.v.a.
WDR/NDR 2005/49'03
21.00Nachrichten
21.05Jazz Live
*Lighthouse Trio:
Gwilym Simcock/Tim Garland/
Asaf Sirkis
Gwilym Simcock, Piano
Tim Garland, Tenor- und
Sopransaxofon, Bassklarinette
Asaf Sirkis, Schlagzeug,
Perkussion
Aufnahme vom 2.5.12 aus der
Unterfahrt in München
Am Mikrofon: Harald Rehmann
22.00Nachrichten
22.05Musikjournal
Berichte – Informationen –
Kommentare
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Täglich aktualisierte Programminformationen im ARD- und PHOENIX-Text ab Tafel 480, im ZDF-Text ab Tafel 740
Mi 3. August 2016
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund
(Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.10 Aus Religion
und Gesellschaft
Thema siehe 20.10 Uhr
2.30 Lesezeit
Mit Kathrin Schmidt,
siehe 20.30 Uhr
2.57 Sternzeit
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
(Wdh.)
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00Nachrichten
5.05Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Eleonore Reuter, Osnabrück
6.50 Interview
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.15 Interview
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.10 Interview
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 100 Jahren:
Der irische Freiheitskämpfer
Roger Casement wird
hingerichtet
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
10.00Nachrichten
10.10Länderzeit
M Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30Nachrichten
11.35Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00Nachrichten
12.10Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30Nachrichten
13.35Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00Nachrichten
14.10Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00Nachrichten
15.05Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
16.00Nachrichten
16.10Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00Nachrichten
17.05Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
3
18.10Informationen am Abend 18.40Hintergrund
19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15Zur Diskussion
20.00Nachrichten
20.10Aus Religion und Gesellschaft
Das Leben wie einen Tanz leben:
Die französische Schriftstellerin
und ›Mystikerin der Straße‹
Madeleine Delbrel
Von Burkhard Reinartz
20.30Lesezeit
Kathrin Schmidt liest aus
ihrem Roman ›Kapoks
Schwestern‹ (1/2)
(2. Lesung am 10.8.16)
21.00Nachrichten
21.05Querköpfe * Kabarett, Comedy
& schräge Lieder
Reihe ›Kabarettsommer der
Frauen – Querulantinnen!‹ (2/6)
Anny Hartmann
(Teil 3 am 10.8.16) 22.00Nachrichten
22.05Musikforum
Gezeitenkonzerte 2015
Fr anz Schubert
Allegro a-Moll für Klavier zu vier
Händen, D 947 ›Lebensstürme‹
Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 32 c-Moll, op. 111
für Klavier
Maria João Pires und
Lilit Grigoryan, Klavier
Aufnahme vom 4.8.15
in der Neuen Kirche Emden
Am Mikrofon: Klaus Gehrke
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Zahlreiche Sendungen können Sie unter deutschlandradio.de nachhören und nachlesen
Do 4. August 2016
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund
(Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.10 Zur Diskussion
(Wdh.)
2.57 Sternzeit
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
(Wdh.)
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
5.00Nachrichten
5.05Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Eleonore Reuter, Osnabrück
6.50 Interview
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.15 Interview
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.56 Sport
8.00 Nachrichten
8.10 Interview
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
8.47 Sport
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 175 Jahren:
Der argentinisch-britische
Naturforscher und Ornithologe
William Henry Hudson geboren
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
10.00Nachrichten
10.10Marktplatz M Dicke Luft am Gartenzaun *Wer darf was im Nachbarschafts-­
recht?
Am Mikrofon: Constanze Elter
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30Nachrichten
11.35Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00Nachrichten
12.10Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30Nachrichten
13.35Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00Nachrichten
14.10Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00Nachrichten
15.05Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
16.00Nachrichten
16.10Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00Nachrichten
17.05Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
4
18.10Informationen am Abend 18.40Hintergrund
19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15DLF-Magazin
20.00Nachrichten
20.10Aus Kultur- und
Sozialwissenschaften
21.00Nachrichten
21.05JazzFacts *Kaleidoskop der Klänge
Der Saxofonist Hayden
Chisholm und sein neues Werk
›Cusp of Oblivion‹
Von Odilo Clausnitzer
22.00Nachrichten
22.05Historische Aufnahmen *Erfolgreiche Talentschmiede
Herbert von Karajan als Mentor
begabter Sänger
Von Kirsten Liese
22.50Sport aktuell
23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.57National- und Europahymne
Den Hörerservice erreichen Sie unter Tel. 0221.345-1831, Fax 0221.345-1839
und unter der E-Mail-Adresse [email protected]
Fr 5. August 2016
0.00Nachrichten
0.05Deutschlandfunk Radionacht
0.05 Fazit Kultur vom Tage
(Wdh.)
1.00 Nachrichten
1.05 Kalenderblatt
anschließend ca.
1.10 Hintergrund
(Wdh.)
anschließend ca.
1.30 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)
2.00 Nachrichten
2.05 Kommentar
(Wdh.)
anschließend ca.
2.10 DLF-Magazin
(Wdh.)
2.57 Sternzeit
3.00 Nachrichten
3.05 Weltzeit
(Wdh.)
anschließend ca.
3.30 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
(Wdh.)
anschließend ca.
3.52 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Radionacht Information
4.30 Nachrichten
4.40 Olympia aktuell
5.00Nachrichten
5.05Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
5.40 Olympia aktuell
6.00 Nachrichten
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Eleonore Reuter, Osnabrück
6.40 Olympia aktuell
6.50 Interview
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.15 Interview
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.54 Olympia aktuell
8.00 Nachrichten
8.10 Interview
8.30 Nachrichten
8.35 Wirtschaft
8.45 Sport mit Olympia
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 100 Jahren:
Der Stummfilm ›Intolerance‹
von D.W. Griffith wird in den
USA erstmals gezeigt
9.10Europa heute
9.30Nachrichten
9.35Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft
9.55Koran erklärt
Vorstellung und Erläuterung von
Versen aus der Heiligen Schrift
des Islams durch Vertreterinnen
und Vertreter der Islamischen
Theologie oder der Islamwissen­
schaft
10.00Nachrichten
10.10Lebenszeit
M Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
10.30 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.30Nachrichten
11.35Umwelt und Verbraucher
11.55 Verbrauchertipp
12.00Nachrichten
12.10Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.30 Nachrichten
12.40 Olympia-Magazin
12.50 Internationale Presseschau
13.00 Nachrichten
13.30Nachrichten
13.35Wirtschaft am Mittag
13.56 Wirtschafts-Presseschau
14.00Nachrichten
14.10Deutschland heute
14.30Nachrichten
14.35Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00Nachrichten
15.05Corso – Kultur nach 3
15.30 Nachrichten
15.50 Schalom
Jüdisches Leben heute
16.00Nachrichten
16.10Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
16.30Nachrichten
16.35Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft
und Technik
17.00Nachrichten
17.05Wirtschaft und Gesellschaft
17.30Nachrichten
5
17.35Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
18.10Informationen am Abend 18.35Olympia-Telegramm 18.40Hintergrund
19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.15Dossier *»Ich bin doch kein Migrant
wie jeder andere!«
Polen in Deutschland
Von Marietta Morawska-Büngeler
DLF 2016
20.00Nachrichten
20.10Das Feature *Das innere Tagebuch der
Marie Jalowicz
Von Ed Stuhler
Regie: Anna Panknin
DLF 2016
21.00Nachrichten
21.05On Stage *Geimpft mit Soul und Gospel
Die Betty Fox Band (USA)
Aufnahme vom 14.5.16
beim Bluesfestival Schöppingen
Am Mikrofon: Tim Schauen
22.00Nachrichten
22.05Lied- und Folkgeschichte(n)
*Zwischen Wehmut
und Hoffnung
Die Stimmen am Mare Balticum
Von Jens-Peter Müller
22.50Sport aktuell mit Olympia 23.00Nachrichten
23.10Das war der Tag
Journal vor Mitternacht
23.45Olympia-Magazin 23.57National- und Europahymne
Beiträge zu den 31. Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016
Sa 6. August 2016
0.00Nachrichten
0.05Mitternachtskrimi
*Doberschütz und das Gleich-­
gewicht des Schreckens (1/2)
Von Tom Peuckert
Regie: Thomas Leutzbach
Mit Felix Goeser, Götz Schubert,
Heike Warmuth, László Kish,
Thomas Arnold, Otto Mellies u.a.
Komposition: Jean Szymczak
WDR 2015/ca. 54'
1.00Nachrichten
1.05Deutschlandfunk Radionacht
Lied & Chanson
Zu Gast: Der französische
Chansonnier und Wahlberliner
Antoine Villoutreix spielt zur
Gitarre Stücke aus seinem
zweiten Album ›Paris Berlin‹
Vorgestellt: Liederbestenliste
August
Global Sound: neue Alben, u.a.
›Sundur‹ von den isländischen
Schwestern Jófrídur und
Ásthildur Ákadóttir, die sich
Pascal Pinon nennen
Original im Ohr: ungewöhnliche
Coverversionen
On Tour: Konzerttipps für
August
Am Mikrofon:
Anna-Bianca Krause
2.00 Nachrichten
2.05 Sternzeit
3.00 Nachrichten
3.55 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.40 Olympia aktuell
5.00 Nachrichten
5.30 Nachrichten
5.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
5.40 Olympia aktuell
6.00Nachrichten
6.05Kommentar
6.10Informationen am Morgen
Berichte, Interviews, Reportagen
6.30 Nachrichten
M 6.35 Morgenandacht
Eleonore Reuter, Osnabrück
6.40 Olympia aktuell
6.50 Interview
7.00 Nachrichten
7.05 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7.15 Interview
7.30 Nachrichten
7.35 Börse
7.54 Olympia aktuell
8.00 Nachrichten
8.10 Interview
8.30 Nachrichten
8.35 Börse
8.45 Sport mit Olympia
8.50 Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 225 Jahren:
Das Brandenburger Tor wird
eingeweiht
9.10Das Wochenendjournal 10.00Nachrichten
10.05Klassik-Pop-et cetera
*Am Mikrofon: Der Sänger
Felix Meyer
11.00Nachrichten
11.05Gesichter Europas
*Recht statt Gewalt Korsika strebt nach mehr
Eigenständigkeit
Mit Reportagen von
Birgit Kaspar
Am Mikrofon: Anne Raith
12.00Nachrichten
12.10Informationen am Mittag Berichte, Interviews, Musik
12.40 Olympia-Magazin
12.50 Internationale Presseschau
13.00Nachrichten
13.10Themen der Woche
13.30Eine Welt Auslandskorrespondenten
berichten
14.00Nachrichten
14.05Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
[email protected]
15.00Nachrichten
15.05Corso – Kultur nach 3
16.00Nachrichten
16.05Büchermarkt
Bücher für junge Leser
16.30Forschung aktuell
Computer und Kommunikation
17.00Nachrichten
17.05Markt und Medien
17.30Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
6
18.10Informationen am Abend 18.35Sport mit Olympia 18.40Hintergrund
19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.10Sport am Samstag
mit Olympia 20.00Nachrichten
20.05Hörspiel des Monats *Manhatten Transfer (1/3)
Hörspiel nach dem
gleichnamigen Roman
von John Dos Passos
Neu aus dem Englischen
übertragen von Dirk van
Gunsteren
Regie: Leonhard Koppelmann
Komposition:
Hermann Kretzschmar
Mit Maren Eggert, Stefan
Konarske, Ulrich Matthes, Axel
Prahl, Max von Pufendorf, Ulrich
Noethen, Milan Peschel u.v.a.
SWR/DLF 2016/ca 90'
anschließend
Das Hörspielmagazin
Neues aus der Welt der
akustischen Kunst
22.00Nachrichten
22.05Atelier neuer Musik
*VORderGRENZE
Kammermusik von
Marina Khorkova
Produktionen aus dem
Deutschlandfunk Kammer­
musiksaal von 2015
Von Leonie Reineke
22.50Sport aktuell mit Olympia 23.00Nachrichten
23.05Lange Nacht
*Freiheit – ein Drahtseilakt
Eine Lange Nacht über Frauen
in der Manege
Von Anne Ipsen
und Daniela Kletzke
Regie: Daniela Kletzke
23.57 National- und
Europahymne
Zahlreiche Sendungen können Sie unter deutschlandradio.de nachhören und nachlesen
So 7. August 2016
0.00 Nachrichten
0.05 Lange Nacht
Freiheit – ein Drahtseilakt
Eine Lange Nacht über Frauen
in der Manege
Von Anne Ipsen
und Daniela Kletzke
Regie: Daniela Kletzke
1.00 Nachrichten
2.00Nachrichten
2.05Deutschlandfunk Radionacht
2.05 Sternzeit
2.07 Konzertmomente
Forum neuer Musik 2010
Pèter Köszeghy
Quadro Hungarico
Marc Sabat
Beautiful City
Sonar Quartett
Aufnahme vom 11.4.10
3.00 Nachrichten
3.05 Schlüsselwerke
Claude Debussy
›Prélude à l’après-midi d’un
faune‹. Fantasie für Orchester
Radio-Sinfonieorchester
Stuttgart des SWR
Leitung: Heinz Holliger
3.55 Kalenderblatt
4.00 Nachrichten
4.05 Die neue Platte XL
5.00 Nachrichten
5.05 Auftakt
6.00Nachrichten
6.05Kommentar
6.10Geistliche Musik
Claudio Monteverdi
Magnificat a 6
Carolyn Sampson, Sopran
Rebecca Outram, Sopran
Daniel Auchincloss, Tenor
Nicholas Mulroy, Tenor
Charles Daniels, Tenor
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass
Robert Evans, Bass
Robert MacDonald, Bass
Choir of the King’s Consort
The King’s Consort
Leitung: Robert King
Johann Sebastian Bach
›Siehe zu, dass deine Gottesfurcht
nicht Heuchelei sei‹. Kantate am
11. Sonntag nach Trinitatis für Soli,
Chor und Orchester, BWV 179
Magdalena Kožená, Sopran
Mark Padmore, Tenor
Stephan Loges, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloist
Leitung: Sir John Eliot Gardiner
Johann Christian
Heinrich Rinck
Konzert für Orgel F-Dur
Johannes Geffert, Orgel
7.00Nachrichten
7.05Information und Musik
Aktuelles aus Kultur
und Zeitgeschehen
7.30 Nachrichten
7.50 Kulturpresseschau
8.00 Nachrichten
8.30Nachrichten
8.35Am Sonntagmorgen
M Religiöses Wort
Insel der Götter und Dämonen
Spiritualität auf Bali
Von Regina Kusch
Evangelische Kirche
8.50Presseschau
Aus deutschen und
ausländischen Zeitungen
9.00Nachrichten
9.05Kalenderblatt
Vor 75 Jahren:
Der sowjetische Parteichef Josef
W. Stalin ernennt sich zum Ober­
befehlshaber der Roten Armee
9.10Die neue Platte
Sinfonische Musik
9.30Essay und Diskurs
M Europäische Metatrends
*Ulrike Guérot im Gespräch
mit Thomas Kretschmer
10.00Nachrichten
10.05Katholischer Gottesdienst Übertragung aus der Pfarrkirche
St. Marien in Berlin
11.00Nachrichten
11.05Interview der Woche
11.30Sonntagsspaziergang
Reisenotizen aus Deutschland
und der Welt
12.00 Nachrichten
13.00Nachrichten
13.05Informationen am Mittag
13.25Olympia-Magazin 13.30Zwischentöne
* Musik und Fragen zur Person
Der Psychotherapeut
Manfred Nelting im Gespräch
mit Klaus Pilger
14.00 Nachrichten
15.00Nachrichten
7
15.05Rock et cetera
*Melancholisch, laut und schnell
Die Post-Punk-Band Savages
Von Jan-Martin Altgeld
16.00Nachrichten
16.10Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche
16.30Forschung aktuell
Wissenschaft im Brennpunkt
17.00Nachrichten
17.05Kulturfragen
M Debatten und Dokumente
17.30Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
18.00Nachrichten
18.10Informationen am Abend 18.35Sport mit Olympia 18.40Hintergrund
19.00Nachrichten
19.05Kommentar 19.10Sport am Sonntag
mit Olympia 20.00Nachrichten
20.05Freistil
*Angel Radio
Der Soundtrack der Erinnerungen
Von Michael Lissek
Regie: der Autor
21.00Nachrichten
21.05Konzertdokument der Woche
* Heidelberger
Künstlerinnenpreis 2016
Chaya Czernowin
White wind waiting
Johannes Br ahms
Vier ernste Gesänge, op. 121
Johannes Kalitzke
Vier Toteninseln
Stephan Schmidt, Gitarre
Ipèa Ramanoviæ, Bariton
Philharmonisches Orchester
Heidelberg
Leitung: Johannes Kalitzke
Aufnahmen vom 24.2.16
aus der Stadthalle Heidelberg
Am Mikrofon: Egbert Hiller
22.00 Nachrichten
23.00Nachrichten
23.05Das war der Tag
23.30Olympia-Magazin 23.57National- und Europahymne
Beiträge zu den 31. Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016
Programmerläuterungen
Mo 1. August
20.10Musikszene
Üben, üben, üben!
Von Lust und Frust einer
notwendigen Disziplin
Von Sylvia Systermans
Die Finger schnurren über die
Tasten, die Stimme schwingt in
höchsten Lagen, vibrierende
Lippen erzeugen brillante Bläserklänge. 10000 Stunden sind
nötig, um außergewöhnliche
Fähigkeiten in einem Bereich zu
entwickeln, sagen Forscher. Wer
allerdings ein Instrument lernen
will und nur beharrlich Tonleitern
übt, schafft es kaum in den
Musiker­olymp. Erst effektives
Üben macht den Meister. Eine
Frage von Ausdauer, Disziplin
und richtiger Methode. Dabei
gilt: Mit Druck und Zwang läuft
nichts. Nur wer freiwillig und mit
Spaß bei der Sache ist, bildet
reibungslose Bewegungsmuster
aus.
21.05Musik-Panorama
Tage Alter Musik Regensburg 2016
Carl Philipp Emanuel
Bach
Sonaten, Sinfonien, Konzerte
Pulcinella Orchestra
Ophélie Gaillard, Violoncello
Francesco Corti, Fortepiano
Aufnahme vom 15.5.16
aus der Dreieinigkeitskirche
Am Mikrofon: Thomas Daun
Vor zehn Jahren gründete die
französische Cellistin Ophélie
Gaillard das Pulcinella Orchestra,
das sich auf selten aufgeführte
Orchester- und Kammermusikwerke des 17. und 18. Jahrhunderts konzentriert. In der früh­
barocken Dreieinigkeitskirche,
einer der ersten evangelischlutherischen Kirchenneubauten
in Bayern, präsentierte das Ensemble vier Kompositionen von
Carl Philipp Emanuel Bach. Im
Zentrum stand die ›c-Moll Triosonate‹, ein Stück, zu dem Bach
gleich ein Programm mitlieferte.
Es handelt sich um ein ›Gespräch
zwischen einem Sanguineus &
einem Melancholicus‹. Es ist ein
Dialog mit zwei Violinen und
Generalbass, welche miteinander streiten und versuchen, einer
den anderen auf seine Seite zu
ziehen. Ein Vergleich steht
schließ­lich am Ende des Disputs.
Di 2. August
10.10 Sprechstunde
M Paar- und Familientherapie
Studiogast: Prof. Günter Reich,
Leiter der Spezialambulanz
Paar- und Familientherapie
Klinik für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie,
Universität Göttingen
Am Mikrofon: Carsten Schroeder
In Partnerschaft und Familie
sind mehrere Menschen durch
eine gemeinsame Lebenssituation
und durch ein Netz an Beziehungen miteinander verbunden.
Ist ein Mitglied in diesem sozia­
len System psychisch krank,
leidet etwa an einer Depression
oder Sucht, an ADHS oder einer
Essstörung, sind zwangsläufig
alle anderen Familienmitglieder
mitbetroffen. Entweder weil sie
die Krankheit ausgelöst und gefördert haben oder aber weil sie
unter der Krankheit des einen
Familienmitglieds selbst leiden.
Therapie bedeutet in dieser
Situa­tion immer auch, die
scheinbar nicht betroffenen
Familienmitglieder in die Behandlung einzubeziehen.
Hörertel.: 00800.4464 4464
sprechstunde@
deutschlandfunk.de
19.15Das Feature Ortserkundungen
Legenden an den Tempelwänden
In Luang Prabang entsteht eine
laotische Literatur
Von Regina Kusch und
Andreas Beckmann
Regie: Axel Scheibchen
DLF 2016
Die Mosaike an den Wänden des
Xieng Thong Tempels erzählen
Geschichten aus dem alten Laos.
Weil das Land keine schriftliche
Überlieferung kennt, sind sie
eine der wenigen historischen
Quellen des Bauernvolkes. In der
Tempelschule hat der Novize
Khamla die Lust am Lesen entdeckt und mit einer Gruppe
junger Autoren begonnen, eine
laotische Literatur zu begründen.
Sie haben die Geschichten aus
8
dem Tempel zum ersten Mal aufgeschrieben und den Verlag Big
Brother Mouse gegründet. Er
wird heute von Schriftstellern
wie dem Bestseller-Autor Colin
Cotterill unterstützt. Über 250
Titel haben sie in sieben Jahren
veröffentlicht: Bilderbücher,
Abenteuerromane, Zeitzeugenberichte aus dem Vietnamkrieg
und eine Übersetzung des AnneFrank-Tagebuchs. Die verteilen
sie auf Buchpartys an die Kinder
des Landes.
20.10Hörspiel
Fleisch ist mein Gemüse
Eine Landjugend mit Musik
Von Heinz Strunk
Bearbeitung und Regie:
Annette Berger
Mit Heinz Strunk, Konstantin
Graudus, Hille Darjes,
Siemen Rühaak u.v.a.
WDR/NDR 2005/49'03
Eine äußerst resistente Akne, die
gleichgültigen Blicke der Mädchen und seine Auftritte mit der
Tanzkapelle Tiffanys sind die
prägenden Jugenderlebnisse von
Heinz Strunk. Zwölf Jahre lang
spielt er tapfer auf Schützenfesten und Feuerwehrbällen zwischen Brunsbüttel, Hollenstedt
und Klein Eilstorf immer das
gleiche Schlagerrepertoire und
erträgt stoisch die aalglatten
Bühnengags seiner Kumpels.
Pointiert, äußerst komisch und
mit viel Ironie erzählt der Antiheld diese etwas andere Band­
legende: kein Glamour, keine
Coolness und definitiv kein Sex.
Dafür volltrunkene Dorfbauern
und Liedtexte, die mitten ins
Leben führen.
21.05Jazz Live
Lighthouse Trio:
Gwilym Simcock/Tim Garland/
Asaf Sirkis
Gwilym Simcock, Piano
Tim Garland, Tenor- und
Sopransaxofon, Bassklarinette
Asaf Sirkis, Schlagzeug,
Perkussion
Aufnahme vom 2.5.12 aus der
Unterfahrt in München
Am Mikrofon: Harald Rehmann
Lighthouse – so nennt sich ein
britisches Trio, das aus seiner
nicht alltäglichen Instrumentierung mit Saxofon, Piano und
Programmerläuterungen
Schlagzeug eine besondere kreative Energie schöpft. Der Engländer Tim Garland bringt auf
Tenor- wie Sopransaxofon, aber
auch auf der Bassklarinette Töne
und Kantilenen hervor, die kraftvoll wie fragil zugleich sind und
einen weiten melodischen Bogen
beschreiben – von der Jazztradition bis hin zu arabesken Ornamenten und keltischen Klang­
sphären. Pianist Gwilym Simcock
ist zurzeit einer der begehrtesten
Tastenvirtuosen der Insel-Jazzszene. Der Waliser bringt technisch perfekte Tastenkunst und
Spielgefühl auf einen gemeinsamen Nenner, der stets Hörspannung garantiert. Und Asaf
Sirkis, in London lebender Israeli,
entfaltet sowohl auf dem konventionellen Drum-Set wie auch
mit diversen exotischen Perkussionsgerätschaften eine ganz
eigene Sound­welt. Zusammen
erschaffen die Drei von Light­
house Musiklandschaften zwischen Kammerjazz und Welt­
musik, stellenweise durchwoben
von rockigen oder minimalisti­
schen Akzenten – und immer
voller Farbigkeit, Plastizität und
Überraschung.
Mi 3. August
21.05Querköpfe Kabarett, Comedy
& schräge Lieder
Reihe ›Kabarettsommer der
Frauen – Querulantinnen!‹ (2/6)
Anny Hartmann
(Teil 3 am 10.8.16) »Sie hat Haltung, Humor und
Hirn!« So hat Volker Pispers sie
einmal treffend charakterisiert:
die Kölner Kabarettistin Anny
Hartmann. Sie ist politisch und
gesellschaftskritisch. Und sie
bringt mit Vorliebe Licht in
dunkle Themen. In ihren Programmen jagt sie entsprechend
keine Pointen, sondern sie berührt und klärt mit ihrer klaren
Meinung auf. Über die Flüchtlingskrise, soziale Ungerechtigkeiten und Parteipolitik. Dass
Anny Hartmann dabei zwar immer sympathisch, aber auch unbequem sein kann, macht sie zur
einem Quergeist im besten
Sinne. Und damit zur idealen
Kabarettistin unserer ›Quer­
köpfe‹-Sommerreihe: ›Querulantinnen‹. Heute mit einem Mitschnitt von Anny Hartmanns
aktuellem Programm ›Ist das
Politik, oder kann das weg?‹.
Do 4. August
10.10Marktplatz M Dicke Luft am Gartenzaun Wer darf was im Nachbarschafts-­
recht?
Am Mikrofon: Constanze Elter
Der Deutschen liebste Freizeitbeschäftigung im Sommer ist
das Grillen. Dabei treffen sie sich
mit Familie und Freunden, um
es in lauen Nächten auch mal
über die magische 22-UhrGrenze hinaus krachen zu lassen.
Doch auch zu anderen Jahreszeiten wird gern gefeiert, der
Garten geräuschvoll umgestaltet
oder am Auto und Motorrad
lautstark geschraubt. So mancher
Nachbar fühlt sich dadurch
gestört, ärgert sich zudem über
schnell wachsende Fichten, die
den Blick zur Sonne verstellen
oder Werkzeugschuppen im
Nebengarten auf unerwünscht
grenznahem Standort. Denn
unter Nachbarn lässt sich privat
und vor Gericht trefflich über
vieles streiten. Doch was ist nun
erlaubt, was nicht? Bin ich in
meinem Garten oder auf dem
Balkon der alleinige Chef – egal,
ob es um drei Hektar oder Badelakengröße geht? Kann ich im
Garten Rasen mähen, auch wenn
es Sonntag ist? Ist Grillen auf
dem Balkon zu jeder Jahreszeit
erlaubt oder nur, wenn ich den
Elektrogrill benutze? Wie laut ist
eigentlich zu laut? Und wie spät
zu spät? Welche Unterschiede
gibt es in den einzelnen Ländern
und Kommunen? Und wer kann
helfen, bevor der Streit eskaliert?
Gemeinsam mit Experten und
Expertinnen gibt Constanze Elter
Antworten dazu auf Ihre und unsere Fragen.
Hörertel.: 00800.4464 4464
[email protected]
9
21.05JazzFacts Kaleidoskop der Klänge
Der Saxofonist Hayden
Chisholm und sein neues Werk
›Cusp of Oblivion‹
Von Odilo Clausnitzer
Andere könnten so ihr Lebenswerk zusammenfassen. Für den
Saxofonisten Hayden Chisholm
ist ›Cusp Of Oblivion‹ schon die
zweite 13 CDs enthaltende Box,
die er innerhalb weniger Jahre
veröffentlicht hat. Die Mammutedition belegt, dass sich der
41-Jährige zurzeit auf dem Gipfel
seiner kreativen Kräfte befindet.
Mehr geht nicht – darauf deutet
der Titel seiner CD-Box: ›Am
Rande des Abgrundes‹. Der in
Neuseeland geborene Weltbürger
Chisholm gilt als einer der wichtigsten und interessantesten
Musiker der zeitgenössischen
Szene. In Deutschland wurde er
vor allem durch seine Mitgliedschaft in Nils Wograms inter­
nationalem Quartett Root 70 bekannt. Sein charakteristisch
zarter und hochkultivierter
Altsaxo­­fon-Ton macht ihn in den
unterschiedlichen Kontexten
leicht identifizierbar. ›Cusp of
Oblivion‹ enthält Aufnahmen in
Besetzungen vom unbegleiteten
Solo bis zur Big Band. Das stilis­
tische Spektrum reicht von freier
Klang­improvisation bis zu traditionellem Big-Band-Swing, von
der musikalisch-rezitatorischen
James Joyce-Adaption bis zu
Standards in Hammond-OrgelBegleitung – ein Kaleidoskop der
Klänge. Allein vier der 13 CD-Produktionen sind im Deutschlandfunk Kammermusiksaal entstanden. Auf ihnen wird ein Schwerpunkt liegen, wenn Chisholm im
Gespräch sein Werk erläutert.
22.05Historische Aufnahmen
Erfolgreiche Talentschmiede
Herbert von Karajan als Mentor
begabter Sänger
Von Kirsten Liese
Seine größten Lebensleistungen
vollbrachte er zweifellos als
musikalischer Leiter zahlreicher
Spitzenorchester, als Gründer
der Salzburger Osterfestspiele
und vor allem als langjähriger
Chefdirigent der Berliner Phil­
harmoniker. Aber Herbert von
Karajan betätigte sich künstlerisch auch noch auf anderen
Gebieten. Er führte bei seinen
Programmerläuterungen
Opernproduktionen in Salzburg
Regie, vor allem aber machte er
sich um die Entdeckung und
Förderung zahlreicher Sängerinnen und Sänger verdient, die
er mit formte und denen er zu
einer Weltkarriere verhalf. Die
italienische Sopranistin Mirella
Freni, in der er die ideale Mimí,
Desdemona oder Aida ausmachte, zählt ebenso dazu wie
Gundula Janowitz, die sich unter
seiner Leitung mit einer Partie
wie die der Kaiserin in ›Die Frau
ohne Schatten‹ auch ins lyrischdramatische Fach vorwagte. Weiterhin zu nennen sind Hildegard
Behrens, die er als Salome groß
herausbrachte, die Mezzosopranistin Agnes Baltsa oder auch
Sena Jurinac, die dankbar war,
unter seiner Leitung italienische
große Partien wie die Madame
Butterfly übernehmen zu dürfen,
was ihr anderweitig nicht angeboten wurde.
Fr 5. August
19.15Dossier »Ich bin doch kein Migrant
wie jeder andere!«
Polen in Deutschland
Von Marietta Morawska-Büngeler
DLF 2016
Ende des 19. Jahrhunderts kamen
die ersten Polen ins Ruhrgebiet
und fanden schnell Arbeit in den
Kohlengruben. Nach dem Zweiten
Weltkrieg blieben viele einstige
Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter als ›heimatlose Ausländer‹
in Deutschland. Seitdem gab es
weitere Migrationswellen. Ur­
sachen waren die politischen
Umstände in Polen, wie 1968
die Vertreibung der polnischen
Juden durch die kommunistische
Regierung oder der Kriegszustand in den 80er-Jahren, aber
auch wirtschaftliche und private
Gründe. Heute kommen junge
Polen nach Deutschland, die ihre
Zukunft im vereinigten Europa
sehen. Aktuell leben zwei Millionen Polen in der Bundesrepublik.
Sie haben ihre eigenen Gottesdienste, Institute, Restaurants,
Geschäfte und Diskotheken. Sie
pflegen ihre Kultur, grenzen sich
aber nicht ab. Kinder von Migran­
ten oder aus deutsch-polnischen
Beziehungen sprechen oft davon,
dass sie sowohl eine polnische
als auch eine deutsche Identität
haben. Fünf Vertreter unterschiedlicher Generationen erzählen über ihre persönliche Entwicklung in Deutschland und
reflektieren ihre Erfahrungen im
Hinblick auf die heutige Flüchtlingspolitik der deutschen und
der polnischen Regierung.
20.10Das Feature Das innere Tagebuch der
Marie Jalowicz
Von Ed Stuhler
Regie: Anna Panknin
DLF 2016
Die 19-jährige Jüdin Marie
Jalowicz hat beschlossen, dass
sie überleben wird. Als die Gestapo 1942 vor ihrem Bett steht,
kann sie sich geistesgegenwärtig
der Verhaftung entziehen und
taucht unter. Drei Jahre lang
wechselt sie von Versteck zu Versteck. Sie ist auf die Hilfe vieler
Menschen angewiesen – und
kaum jemand hilft ohne Gegenleistung. Nach ihrer Befreiung
heiratet sie, studiert an der
Berliner Universität Philosophie
und Soziologie, promoviert und
habilitiert sich. Der Autor dieses
Features erlebt Frau Professor
Marie Simon 1973 als überaus
geistreiche Dozentin. Sie liest
›Geschichte der antiken Philosophie‹ und behält ihre eigene Geschichte für sich. In der Zeit als
Untergetauchte führt sie ein inneres Tagebuch. Die Umstände
erlauben keine schriftlichen Aufzeichnungen. Erst kurz vor ihrem
Tode 1998 erzählt sie ihrem Sohn
Hermann Simon von ihrer Odyssee. Sie bespricht 77 Tonbandkassetten.
21.05On Stage Geimpft mit Soul und Gospel
Die Betty Fox Band (USA)
Aufnahme vom 14.5.16
beim Bluesfestival Schöppingen
Am Mikrofon: Tim Schauen
Im Alter von vier Jahren hat Betty
Fox zum ersten Mal in einer
Gospelkirche gesungen. Musik
war in ihrer Familie allgegenwärtig, vor allem Southern Gospel
und Soul mit den typischen eng
verzahnten Gesangsharmonien.
Die inzwischen 27-Jährige aus
Tampa Bay, Florida, hat mit ihrer
Band bei einigen größeren Musik­
festivals in den USA und Skandi-
10
navien gespielt, der Auftritt in
Schöppingen im Münsterland
war ihr erster in Deutschland.
Doch mit ihrer gewaltigen Soulstimme, starker Bühnenpräsenz
und groovender Begleitung hat
Betty Fox auch hierzulande überzeugt.
22.05Lied- und Folkgeschichte(n)
Zwischen Wehmut
und Hoffnung
Die Stimmen am Mare Balticum
Von Jens-Peter Müller
Beim diesjährigen Festival folkBALTICA in Flensburg sowie in
der Region Südjütland und
Schleswig standen die im Ostseeraum überlieferten Gesangstile im Mittelpunkt. Von den
balladenhaften Liedern der
Schwedin Emma Björling und ihrer Band Lyy, über die kraftvollen,
slawisch anmutenden Stimmen
des finnischen Frauenquartetts
Kardemimmit bis zur traditionsverbundenen Vokalkunst der
A-capella-Gruppen Latvian Voices
und Heinavanker aus Lettland
und Estland. Sie alle suchen ihren
Weg zwischen Tradition und
Moderne – ein vitales Experiment.
Sa 6. August
0.05Mitternachtskrimi
Doberschütz und das Gleich-­
gewicht des Schreckens (1/2)
Von Tom Peuckert
Regie: Thomas Leutzbach
Mit Felix Goeser, Götz Schubert,
Heike Warmuth, László Kish,
Thomas Arnold, Otto Mellies u.a.
Komposition: Jean Szymczak
WDR 2015/ca. 54'
Berlin, Hauptstadt der DDR, im
Sommer 1982. Frank Doberschütz arbeitet illegal als Privatdetektiv. Professor Diethard
Springer, Hirnchirurg in der
Charité, wendet sich an ihn. Er
behauptet, seine Tochter sei entführt worden. Auf der Suche
nach dem Kind entdeckt Doberschütz ein mögliches Motiv für
die Entführung: Einer der Patien­
ten von Professor Springer war
ein wichtiger Mitarbeiter des
Ministeriums für Außenhandel.
Dessen unzusammenhängende
Äußerungen ergeben einen Sinn,
als weitere Spuren zu einer ge-
Programmerläuterungen
heimen DDR-Firma namens
IMES führen. Nach einem fehlgeschlagenen Versuch, auf das
hochgesicherte Firmengelände
an der Ostsee zu kommen, gerät
Doberschütz massiv unter Druck.
Die Stasi konfrontiert ihn mit
seiner Vergangenheit: Doberschütz hat als Grenzpolizist einen
jungen Mann erschossen.
10.05Klassik-Pop-et cetera
Am Mikrofon: Der Sänger
Felix Meyer
Irgendwann ist Felix Meyer zu
Fuß in seiner Geburtsstadt Berlin
losgelaufen, um mit Freunden
und Gitarren durch Europa zu
ziehen. In Avignon, Florenz,
Dubrovnik und Barcelona trafen
sie auf andere Straßenmusiker.
Sie gingen ein Stück des Weges
gemeinsam und trennten sich
wieder, schliefen am Strand oder
an einem Fluss und machten
Musik. Jahrelang spielte Felix
Meyer Cover von Songs, die ihm
gefielen. Dann begann er selbst
zu texten und zu vertonen. In
der Tradition französischer
Chansonniers und US-amerikanischer Singer-Songwriter. Liebes­
lieder stehen neben Texten mit
gesellschaftspolitischen Bezügen.
Meyer stellt Fragen nach Sinn
und Unsinn des Lebens und der
Welt überhaupt. Nach der Schule
interessierte sich Felix Meyer
eigentlich zunächst für Dokumentarfotografie. Er studierte an
der Hochschule für Fotografie in
Kiel. »Ich komme vom Bilder­
machen zum Schreiben«, sagt er.
Als Sänger machte er die Straße
zur Bühne – für sich und für
seine Lieder. Lebensgegerbt, unangestrengt und charaktervoll ist
die Stimme des 40-jährigen
Liedermachers. Auftritte beim
Weltmusikfestival in Rudolstadt,
beim Bardentreffen in Nürnberg
und im Vorprogramm von Konzerten der Französin ZAZ markierten seinen Weg. Meistens ist
Felix Meyer nicht allein unterwegs. Seine Band project île begleitet ihn. Eine Tour mit seinem
neuen Album ›Fasst Euch ein
Herz‹ hat der Flaneur und Bon­
vivant im April absolviert. Einen
Nachschlag gibt es im Herbst.
Neben dem Unterwegssein ist
dem Familienvater aber auch
Sesshaftigkeit vertraut. Weiterhin
arbeitet Felix Meyer an der Erfüllung von Träumen. Aber das,
was er bisher erreicht hat, macht
ihn schon sehr froh. Felix, der
Glückliche.
11.05Gesichter Europas
Recht statt Gewalt Korsika strebt nach mehr
Eigenständigkeit
Mit Reportagen von
Birgit Kaspar
Am Mikrofon: Anne Raith
Auf der malerischen Ferieninsel
weht seit einigen Monaten ein
politisch frischer Wind. Bei den
Regionalwahlen im vergangenen
Jahr haben die Korsen zum ersten
Mal die nationalistische Liste
›Für Korsika‹ gewählt. Seitdem
sorgt die neue Regierung für
Aufsehen: Die erste Rede hat der
Präsident auf Korsisch gehalten,
kurz darauf erzürnte er die Regierung in Paris mit der Formulierung, Frankreich sei ein »befreundetes Land«. Auf der Insel
sind die Erwartungen an die
neue Regionalregierung hoch.
Vor allem die korsische Jugend
wird zunehmend nationalbewusster und möchte ihre Zukunft lieber auf Korsika als auf
dem französischen Festland finden. Doch alte Strukturen sind
hartnäckig.
20.05Hörspiel des Monats Manhatten Transfer (1/3)
Hörspiel nach dem
gleichnamigen Roman
von John Dos Passos
Neu aus dem Englischen
übertragen von Dirk van
Gunsteren
Regie: Leonhard Koppelmann
Komposition:
Hermann Kretzschmar
Mit Maren Eggert, Stefan
Konarske, Ulrich Matthes, Axel
Prahl, Max von Pufendorf, Ulrich
Noethen, Milan Peschel u.v.a.
SWR/DLF 2016/ca 90'
»John Dos Passos’ für die amerikanische literarische Moderne
wegweisender Roman ›Manhattan Transfer‹ ist in diesem dreiteiligen Hörspiel (das zeitgleich
als Hörbuch veröffentlicht worden
ist) in Deutschland wieder auf­
erstanden. Denn mit der Produktion verbunden war eine neue
Übersetzung, die – da die erste
aus dem Jahr 1927 stammt –
mehr als überfällig war. Sie bildet
11
die Grundlage für dieses vielstimmige Hörstück, das die
Wandlung New Yorks von der
Einwanderstadt zur Weltmetropole in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts
thematisiert. Der Regisseur
Leonhard Koppelmann hat sich
entschieden, die radikale Multiperspektivität des Romans zugunsten einer stärkeren Fokussierung auf Dos Passos’ Haupt­
figuren gelinde zurückzunehmen
– ein, wie es scheint, für den
akustischen Nachvollzug des
Geschehens notwendiger Eingriff. Trotzdem bleibt diese Umsetzung des Romans in das
Medium Hörspiel lebendig und
unmittelbar genug, um die Vielstimmigkeit der Vorlage zu bewahren. Ein großartiges Ensemble
von Sprechern – die Creme de la
Creme deutscher Schau­spieler­
(innen) – macht ›Manhattan
Transfer‹ zum Ereignis. Auch bei
der musikalischen Gestaltung
wurde nicht gespart. Hermann
Kretzschmars atmosphärisch
dichte Komposition wirft den
vom Jazz geprägten Sound der
Neuen Welt in der Interpretation
des Ensemble Modern und der
HR-Bigband mit 100 kurzen
Stücken als starke weitere Stimme
hinein in diesen vibrierenden,
zum Ende hin immer stärker von
Desillusionen durchzogenen
Melting Pot New York. Als syntaktisch-rhythmische Interpunktion webt sich die Musik wie ein
Teil des Textes in das verbale
Geschehen hinein und fügt ihm
vor allem durch kleine Varianten
einen spielerischen Fluss hinzu.«
Aus der Begründung der Jury der
Aakademie der Darstellenden
Künste
22.05Atelier neuer Musik
VORderGRENZE
Kammermusik von
Marina Khorkova
Produktionen aus dem
Deutschlandfunk Kammer­
musiksaal von 2015
Von Leonie Reineke
Rohes, Dreckiges und Düsteres.
Statt des perfekten instrumentalen Schönklangs sucht die
Komponistin Marina Khorkova
(*1981) nach lebendigen Geräuschen, denen Anstrengung
und Kraftaufwand förmlich eingeschrieben sind. Dafür ent­
wickelt sie ungewöhnlichste
Programmerläuterungen
Spieltechniken und Instrumen­
tenpräparationen im kammermusikalischen Bereich. Ihre
Porträt-CD, die in der Edition
zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats erschien, stellt
ihren Forschungsdrang unter
Beweis: Wie ein wildes Tier, ein
kaum zu bändigendes Wesen,
das nach Atem und Leben ringt,
wirkt Khorkovas Komposition
VORderGRENZE: »Ich habe«, so
die Komponistin, »den Prozess
des Atmens wie durch ein Mikro­s­kop betrachtet und ihn dann in
Instrumentalklänge übersetzt.
Besonders hat mich der Moment
zwischen Ein- und Ausatmen interessiert, denn er ist ein existenzieller: die Grenze zwischen Leben und Tod.«
23.05Lange Nacht
Freiheit – ein Drahtseilakt
Eine Lange Nacht über Frauen
in der Manege
Von Anne Ipsen
und Daniela Kletzke
Regie: Daniela Kletzke
Schon die frühesten Zeugnisse
aus der Geschichte der Artistik
zeigen Frauen, die über Schwerter
springen und auf Händen gehen.
Turmseil-Läuferinnen und ketten­
sprengende Kraftartistinnen
traten seit jeher auf Jahrmärkten
auf, und als der Kampf um das
Frauenwahlrecht begann, gaben
die Frauen der Manege ein Beispiel für Wagemut, Kraft und
Geschicklichkeit. Mit Tattersälen,
Menagerien, festen Zirkuspaläs­
ten und reisenden Zeltzirkussen
begann die moderne Massen­
unterhaltung, und viele dieser
großen Unternehmen wurden
von Prinzipalinnen oder Direktorinnen geführt. Bis in die Gegenwart hinein verfolgt diese ›Lange
Nacht‹, wie Frauen im Zirkus
hart arbeiten, viel riskieren und
manchmal die Freiheit für ungewöhnliche Lebensentwürfe finden. Frauen aus der Generation
der Kriegskinder erzählen, wie
sie nach dem Zweiten Weltkrieg
im Zirkus einen Neuanfang
wagten, und junge Artistinnen
berichten von ihrer Suche nach
einem neuen Zirkus, der tanzend
von großen Gefühlen erzählt
und dabei immer noch nach
Sägemehl riecht.
So 7. August
9.30Essay und Diskurs
M Europäische Metatrends
Ulrike Guérot im Gespräch
mit Thomas Kretschmer
Vor Kurzem erschien ein Buch,
das dazu aufforderte, Europa
fundamental neu zu denken.
Denn, so die Politologin Ulrike
Guérot, die Brüsseler Trilogie
aus Rat, Kommission und Par­
lament löse nicht die Probleme,
die Nationalstaaten pervertierten
die europäische Idee und überhaupt sei Europa ja bekanntlich
kaputt. Die Autorin fordert deshalb die Europäische Republik
als Weltbürgerunion, ohnehin
kämen die einzelnen Staaten
doch nicht mehr von Europa
los. Eine Utopie, über die sich
Thomas Kretschmer mit der
Gründerin und Direktorin der
Denkfabrik European Demo­cracy
Lab in Berlin unterhalten hat.
Ulrike Guérot, geboren 1964, ist
seit 2016 Leiterin des Department für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems in Österreich.
13.30Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person
Der Psychotherapeut
Manfred Nelting im Gespräch
mit Klaus Pilger
Dr. Manfred Nelting wurde 1950
in Hamburg geboren. Er ist
Facharzt für Psychosomatische
Medizin, Psychotherapie,
Homöo­pathie und Allgemein­
medizin. 1992 gründete er die
Tinnitus-Fachklinik Bad Arolsen.
Seit 2004 ist er Ärztlicher Direktor der Gezeiten Haus Klinik in
Bonn Bad-Godesberg. Nelting
forschte unter anderem zu Hörstörungen, Burnout-Syndrom
und Depressionen. Er entwickel­
te u.a. ein ganzheitlich medizinbasiertes Gesundheitscoaching.
2010 erschien sein praxisnahes
Buch ›Burnout – Wenn die Maske zerbricht: Wie man Überbe­
lastung erkennt und neue Wege
geht‹.
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15.05Rock et cetera
Melancholisch, laut und schnell
Die Post-Punk-Band Savages
Von Jan-Martin Altgeld
»We can play loud and fast.« –
dieser Satz wurde zum Mantra
der britischen Band Savages.
Sobald die vier Frauen die Bühne
betreten, wird klar, dass es
stimmt: Drummerin Fay Milton
und Bassistin Ayse Hassan
sorgen für Vortrieb, Gitarristin
Gemma Thompson schickt verzerrte Gitarren und Frontfrau
Jehnny Beth garniert düstere
Texte mit wilder Performance.
Wurde bereits das Debütalbum
›Silence Yourself‹ (2013) von der
Fachpresse gefeiert, gelang dem
Quartett mit dem Nachfolger
›Adore life‹ das Kunststück, den
Bandsound noch zu verfeinern,
erwachsener klingen zu lassen:
zu ausgewachsenem Post-Punk.
20.05Freistil
Angel Radio
Der Soundtrack der Erinnerungen
Von Michael Lissek
Regie: der Autor
In der kleinen südenglischen
Ortschaft Havant im Hinter­
zimmer eines Antiquitätengeschäftes gibt es einen Lokalradio­
sender, der sich Angel Radio
nennt: »A radio for older people
from older people.« Bob, Tony,
Jilly, Peter und Linda gehören zu
den Radiomachern. Alle sind
über 70 und Margret ist sogar
91. Sie kümmern sich um ein
Publikum, das nicht wesentlich
jünger ist als sie selbst. Und
spielen ausschließlich Musik, die
vor 1960 aufgenommen wurde.
Musik, die die Zuhörer an ihre
Jugend erinnert. Angel Radio ist
›pure nostalgia‹. Eine Nostalgie,
die sich auch Hörern vermittelt,
die die ›guten alten Zeiten‹ nicht
miterlebt haben. Die Schellackplatten knistern, man hört Folgen
eines in den 40er-Jahren aufgenommenen Kinderhörspiels, und
die Hörer tauschen sich über
ihre frühesten Erinnerungen aus.
Ein Feature über die Magie des
Radios und seine noch immer
lebensspendende Kraft.
Programmerläuterungen
21.05Konzertdokument der Woche
Heidelberger
Künstlerinnenpreis 2016
Chaya Czernowin
White wind waiting
Johannes Br ahms
Vier ernste Gesänge, op. 121
Johannes Kalitzke
Vier Toteninseln
Stephan Schmidt, Gitarre
Ipèa Ramanoviæ, Bariton
Philharmonisches Orchester
Heidelberg
Leitung: Johannes Kalitzke
Aufnahmen vom 24.2.16
aus der Stadthalle Heidelberg
Am Mikrofon: Egbert Hiller
Der Heidelberger Künstlerinnenpreis, der ausschließlich komponierenden Frauen zugesprochen
wird, existiert seit 1987. In diesem
Jahr wurde er zum 25. Mal ver­
geben – an die israelisch-amerikanische Komponistin Chaya
Czernowin. Seit nunmehr zehn
Jahren wird zur Preisverleihung
im Rahmen eines Philharmoni­
schen Konzerts ein sinfonisches
Werk der jeweiligen Preisträgerin
aufgeführt. Medienpartner
Deutschlandfunk zeichnet diese
Konzerte in der Stadthalle
Heidelberg auf.
Auf dem Programm stand im
Februar 2016 Chernowins ›White
Wind Waiting‹ für Gitarre und
Orchester, worin die diesjährige
Preisträgerin klangsinnlich über
Erwartung und Erinnerung reflektiert. Im Programm stand
gleichfalls ein Werk von Johannes
Kalitzke, Komponist für Heidelberg 2016.
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