Testphase mit der Lichtsignal-Anlage beendet Ein Schweizer

Samstag, 7. November 2015
AZ 8355 Aadorf
Nr. 127 / 42. Jahrgang
/
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Elgg, Hagenbuch und Hofstetten – Lokalzeitung für die Gemeinde Aadorf
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Hubertusmesse
ELGG - Am Sonntag, wird in der Kath.
Kirche St. Georg in Elgg eine Hubertusmesse gefeiert.
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Im Gespräch
Senioren-Nachmittag
Saison-Ende
ELGG - Cornelia Germann Kübler, parteilose und unabhängige Kandidatin für
die Sekundarschulpflege Elgg/Hagenbuch/Hofstetten, im Gespräch.
AADORF - Die Folkmusikgruppe «Saitenschletzer» spielte vor vollem Aaheimsaal. Eingeladen hatten die beiden Kirchgemeinden, die beiden Frauenvereine
und das Aaheim.
ETTENHAUSEN - Eine erlebnisreiche
Saison geht zu Ende. Kürzlich trafen sich
die Feldschützen Ettenhausen zum Absenden im Restaurant Eintracht in Elgg.
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Testphase mit der Lichtsignal-Anlage
beendet
Auf der Wängistrasse/Tänikonerstrasse herrscht
wieder freie Fahrt. Die
Lichtsignal-Anlage wurde
entfernt und aus Richtung
Wängi her ist das links abbiegen wieder möglich.
AADORF - Nach einer viermonatigen
Versuchsphase ist am Dienstag die
Lichtsignal-Anlage bei der Abzweigung
Wängistrasse/Tänikonerstrasse wieder
entfernt worden, so dass wieder freie
Fahrt herrscht. Verkehrsteilnehmer von
Wängi her können zudem wiederum ungehindert nach links abbiegen.
Es werden weiter Daten erhoben
Vize-Gemeindepräsident Stefan Mühlemann erläuterte das weitere Vorgehen:
«Bis Mitte Dezember werden weitere
Daten erhoben und Messungen im Vergleich zur Versuchsphase mit der Signalanlage gemacht. Die Auswertung wird
innerhalb des Gemeinderates besprochen mit dem Ziel, zusammen mit dem
Kanton einen Entscheid zu fällen.» Kostenmässig sei es so, dass die veranschlagte Investition von total 250’000 Franken
je zur Hälfte zu Lasten der Gemeinde
und des Kantons gehe.
KURT LICHTENSTEIGER
Freie Fahrt seit Dienstag. Von Wängi her ist nun das Linksabbiege-Verbot wieder aufgehoben.
Bild: Kurt Lichtensteiger
Ein Schweizer Posttöffli auf grosser Fahrt
Die Pro Senectute Elgg,
Hagenbuch und Hofstetten,
führte am Donnerstag im
Werkgebäude ihren jährlichen Senioren-Nachmittag
durch. Haupttraktandum
war die Verabschiedung
von Anita Pazeller als Präsidentin der Pro Senectute Elgg. Roland Gueffroy
präsentierte im ersten Teil
seine Dia-Schau und kommentierte die abenteuerliche Reise auf der legendären «Route 66».
HAGENBUCH/ELGG/HOFSTETTEN
- In diesem Jahr organisierte Hagenbuch
die Jahresversammlung. Barbara Russ
hatte als Referenten den Aargauer Roland Gueffroy eingeladen, der auf der
legendären «Route 66» den amerikanischen Kontinent durchquerte. Nicht mit
dem Auto, nicht auf einer Harley, wie
das viele tun, sondern – wie das niemand
tut – auf einem gelben Post-Töffli. 4500
Kilometer quer durch acht Bundesstaaten von Amerika, von Chicago im Osten
bis Kalifornien im Westen. Eine Strecke,
die auf Europa übertragen, von Wien
nach Madrid führen würde.
Die «Route 66» ist vor allem
Nostalgie
Als typische Schnapsidee bezeichnete
die Präsidentin der Pro Senectute Hagen-
Die Geehrte, Anita Pazeller, mit Vorstandsmitgliedern der Pro Senectute.
buch, Ruth Flatz, das Vorhaben bei der
Begrüssung des Referenten. Bieridee käme der Sache um einiges näher, geschah
der Ausbruch an Kreativität doch just in
einer bechernden Runde. So halbwegs erinnerte sich der Bierliebhaber auch noch
am nächsten Morgen, was er da seinen
Kollegen grossmäulig versprochen hatte.
Jahrzehnte galt die «Route 66» als «Mother Road». Mit dem aufkommenden
Verkehr nach dem zweiten Weltkrieg
war sie indes je länger desto weniger
leistungsfähig. Nach dem Bau einer richtungsgetrennten «Interstate» (als Teil
eines Fernstrassennetzes in den USA),
wurde die «Route 66» erst zur Nebenst-
rasse degradiert. 1977 kam das endgültige
Aus: Mit dramatischen wirtschaftlichen
Nebenwirkungen für die Bevölkerung
entlang der Strasse und dem Niedergang
ganzer Ortschaften. Doch gänzlich sollte
die legendäre Verbindung von Ost nach
West nicht untergehen. Mit dem aufkommenden «Route 66-Torurismus» be-
hielt die Strasse eine gewisse Bedeutung,
selbst wenn sie in grösseren Abschnitten
auf die «Interstate» umgeleitet wurde.
Das bedeutete für den Töfflifahrer auf
seiner «Lucy» jeweils viel Stress. Statt des
gemütlichen durch die Gegend Tuckerns,
musste er die Fahrbahn mit viel Verkehr
und mächtigen Trucks teilen. Die Netten, so erzählte Roland Gueffroy, hätten
einen Bogen gefahren. Der Rest, kurz vor
dem Zusammenstoss, die mächtige Hupenbatterie in Betrieb gesetzt, um ihn mit
dem Gebrüll von 10’000 Rindern von der
Strasse zu verscheuchen. Skurriles hat
der «Easy Rider» auf seinem Posttöffli
erlebt. Beim Zoll in Chicago wurde sein
Töffli als Rasenmäher immatrikuliert.
Nach 50 Kilometern Fahrt hatte er die
erste Begegnung mit der Polizei, die ihm
voraussagte, er werde nie, wirklich nie in
Kalifornien ankommen. Einmal musste
der Auspuff geflickt werden, sodass der
Sound beträchtlich an Statur gewann.
Von Reifenpannen jedoch blieb er verschont. Auffallend die vielen Mitmenschen mit einem etwas über die Stränge
schlagenden Body-Mass-Index. Nicht
verwunderlich, wenn ein Restaurant ein
zwei Kilogramm schweres Steak gratis
anbot – allerdings nur, wem es gelang,
es in einer Stunde zu vertilgen. Auf einer
langen Liste waren die Erfolgreichen, darunter auch ein Fresswütiger aus Switzerland, verewigt mit Alter und benötigter
Zeit. Allerdings entband sich vorgängig
die Wirtin in einem Vertrag jeglicher
Verantwortung bei eventuellen Kollateralschäden. Trotz der 4500 Kilometer
langen Fahrt blieb die Reise mit dem
Referenten bis zum Schluss kurzweilig.
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