Zur Ausgabe - ZertifikateJournal

15. Jahrgang
ZJ 19.2015 vom 21. Mai
Christian Scheid
Chefredakteur
Investmentfonds sind gefragt wie
lange nicht. Wie der Branchenverband BVI mitteilte, verzeichnete
die Fondsbranche hierzulande allein im ersten Quartal Mittelzuflüsse von 72 Mrd. Euro – laut BVI das
beste Neugeschäft in einem ersten
Quartal seit Bestehen der Statistik.
Während in Spezialfonds per Ende
März 43,8 Mrd. Euro flossen, verzeichneten die für Privatanleger
zugänglichen Publikumsfonds Mittelzuflüsse von 27,7 Mrd. Euro.
Dumm nur, dass die Mehrheit
der aktiven Fondsmanager nicht in
der Lage ist, die Märkte zu schlagen. Die neue Studie „Europe SPIVA 2014“ von Dow Jones Indizes
zeigt, dass im vergangenen Jahr 83
Prozent der aktiv in europäische
Aktienmärkte investierenden Fonds
hinter dem S&P Europe 350 zurückblieben. Bei aktiv verwalteten
US-Fonds übertrafen sogar nur
sechs Prozent den Vergleichsindex
S&P 500. Nicht viel besser sieht es
in Deutschland aus: 74 Prozent der
aktiv verwalteten DeutschlandFonds waren nicht in der Lage, den
S&P Germany BMI zu toppen.
Angesichts der desaströsen Zahlen sind Anleger weiterhin gut beraten, Ihre Geldanlage selbst in die
Hand zu nehmen. Zertifikate bieten
dabei eine optimale Basis für jedes
Depot. Der größte Vorteil der derivativen Produkte ist sicherlich ihre
Vielfalt. Zudem lassen sich damit
auch in seitwärts oder abwärts gerichteten Märkten positive Renditen erzielen. Ein Beispiel ist der an
dieser Stelle vor sechs Wochen
erstmals empfohlene Discount Call
(ISIN DE000DT487F3) von der
Deutschen Bank. Da unser „virtueller Stoppkurs“ von 11.300 Punkten
(auf Basis des DAX-Schlusskurses)
gehalten hat, ist die Chance, bis
zum Laufzeitende am 17. Juni die
damals angepeilte Maximalrendite
von 6,4 Prozent zu erzielen, weiterhin vollkommen intakt.
Raiffeisen Centrobank AG
Dies ist eine Werbemitteilung und stellt weder eine Anlagenberatung noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung dar.
Gebilligter Prospekt ist veröffentlicht unter www.rcb.at/Wertpapierprospekte.
Stand: Mai 2015
United Internet
Apple
Der Internetkonzern United Internet mit
seinen Marken 1&1, GMX und Web.de
ist gut ins neue Jahr gestartet. Auch
das zweite Quartal ist erfreulich angelaufen. Prompt hat die Aktie ein Allzeithoch markiert. Da nun auch charttechnisch alles im grünen Bereich ist,
bleibt der Turbo der UBS kaufenswert.
Der Investor Carl Icahn hält die Papiere des iPhone-Herstellers für massiv
unterbewertet und siedelt den fairen
Wert bei 240 Dollar an. Damit wäre
Apple mit 1,4 Bio. Dollar bewertet. Bei
einem Call von HSBC reicht schon ein
weitaus kleinerer Anstieg aus, um
schöne Gewinne zu generieren.
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Sportwetten
Continental
In der Online-Wett- und GamingBranche ist das Übernahmefieber entbrannt: Gleich zwei Anbieter haben es
auf den Konkurrenten bwin.party abgesehen. Auf die sich abzeichnende
Übernahmeschlacht können Anleger
mit einem Turbo von der Commerzbank setzen.
Während der Gesamtmarkt in den vergangenen Wochen zeitweise größere
Verluste wegstecken musste, ist die
die Korrektur bei Conti relativ glimpflich
ausgefallen. Der Grund: Der Reifenhersteller hat nach einem guten Jahresstart seine Prognose nach oben
geschraubt – Zeit, einzusteigen.
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APPLE
PICK OF THE
WEEK ``
Ein Apfel für 1,4 Bio. Dollar
Die Konsolidierung der AppleAktie, die seit Ende Februar andauert, scheint sich dem Ende zu
nähern. Zwar scheiterte Ende April
der Ausbruchsversuch auf ein
neues Rekordhoch. Doch beim
anschließenden Rückfall sackte der
Titel nicht mehr unter das MärzTief ab. Aktuell schickt sich die
Aktie wieder an, in Richtung des
Allzeithochs bei 134,54 Dollar zu
marschieren. Momentan fehlen
dazu nur noch rund 3,5 Prozent.
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Geht es nach dem Apple-Großaktionär Carl Icahn ist selbst dann
noch lange nicht Schluss. Der
umstrittene Investor hält die
Papiere des iPhone-Herstellers für
massiv unterbewertet. Den fairen
Wert siedelt Icahn bei sage und
schreibe 240 Dollar an. Das
entspricht einem Aufschlag von
rund 85 Prozent auf die aktuelle
Notiz. Auf dieser Basis wäre Apple
mit sensationellen 1,4 Bio. Dollar
bewertet. Dabei ist der Konzern
mit einer Marktkapitalisierung von
763 Mrd. Dollar schon heute das
teuerste Unternehmen der Welt.
Das Kursziel errechnet Icahn, der
selbst 53 Mio. Apple-Papiere hält
und Konzernchef Tim Cook zu
einer Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms drängt, hauptsächlich dadurch, dass er dem Konzern den Eintritt in zwei neue
Branchen unterstellt: den TV-Markt
und den Automobilmarkt. Allerdings hat Apple nach Informationen des „Wall Street Journal“
seine Expansionspläne in den TVMarkt bereits vor mehr als einem
Jahr auf Eis gelegt. Apple habe am
Ende entschieden, dass man nicht
genug innovative Funktionen bieten könne, um sich in den scharf
umkämpften Markt zu begeben,
hieß es unter Berufung auf informierte Kreise. Doch selbst diese
Meldung konnte den erneuten
Höhenflug der Apple-Aktie nicht
stoppen. Zwar scheint Icahns Kursziel vielleicht ein bisschen zu hoch
gegriffen. Doch Fakt ist: Mit einem
2016er-KGV von 15,4 ist die Apple-Aktie angesichts des Wachstums
und der hohen Profitabilität viel zu
niedrig bewertet. Daher bekräftigen wir unsere Kaufempfehlung
für den Call von HSBC (ISIN
DE000TD14NA3) aus ZJ Ausgabe
15.2015. Schon bei einem Plus der
Aktie von 20 Prozent legt der Call
bis zum Ende der Laufzeit Anfang
2016 um 150 Prozent zu.
ZJ 19.2015
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Mit Apple, Google und Tesla finden die innovativsten
Konzerne der Welt in einer Aktienanleihe zusammen.
Neben Apple (siehe links) zählen
auch
der
US-Internetkonzern
Google und der US-Autobauer
Tesla Motors zu den Vorreitern in
der IT-Industrie. Die Konzerne
haben es geschafft oder sind dabei,
ganze Branchen auf den Kopf zu
stellen. Während Apple mit seinen
Betriebssystemen, Laptops, der
neuen Apple Watch und vor allem
mit seinem iPhone punktet, hat der
Internetkonzern Google die Online-Suche mitbegründet und prägt
sie bis heute. Für das Unternehmen
sind vor allem Smartphones und
Tablets für die Werbeeinnahmen
von Bedeutung. Da Googles Android das dominierende Betriebssystem auf mobilen Endgeräten ist,
könnte das Unternehmen in Zukunft von einem Wechsel von
Desktop-PCs auf mobile Geräte
profitieren. Der US-Autobauer Tesla Motors, der sich auf elektrische
Automobile spezialisiert, möchte
bis 2020 profitabel werden.
Derweil prägen noch hohe Verluste
das Zahlenwerk. Ebenfalls bis 2020
will Tesla mit dem geplanten Model
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ansprechen. Das Technologie-Dreigestirn Apple, Google und Tesla
Motors liegt der neuen Protect
Multi Aktienanleihe von Vontobel
(ISIN DE000VS1TKZ6) zugrunde,
die bis 22. Mai gezeichnet werden
kann. Das Papier sieht im März
2016 einen Kupon von 15,0
Prozent p.a. vor. Zudem kommt es
zur Rückzahlung zum Nennwert,
wenn keine der drei Aktien ihre
individuelle Barriere von 65 bis 75
Prozent des Startwerts verletzt hat.
Der exakte Wert wird am Ende der
Zeichnungsfrist
festgelegt
und
hängt von den dann gültigen
Marktgegebenheiten ab. Dank des
großen Risikopuffers und der
überschaubaren Laufzeit von nur
zehn Monaten ist das Papier auch
für weniger risikofreudige Anleger
geeignet.
Superstar Apple ist nicht zu schlagen, Google liegt zurück
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AIXTRON
UNITED INTERNET
Im Internet eine Macht
Der Internetkonzern United Internet ist gut ins neue Jahr gestartet.
Im ersten Quartal 2015 gewann das
Unternehmen mit den Marken
1&1, GMX und Web.de 230.000
neue Abonnenten. Der Umsatz zog
um 27,5 Prozent auf 905,1 Mio.
Euro an, wobei die Übernahme von
Versatel die entscheidenden Impulse lieferte. Doch auch rein organisch hätte das Wachstum knapp
neun Prozent betragen. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(Ebitda) verdiente United Internet
mit 173,5 Mio. Euro sogar 54,8
Prozent mehr. Allerdings hatten
sich Analysten hier noch einen Tick
mehr erhofft. Unter dem Strich
machten sich Abschreibungen auf
Kaufpreise, vor allem für Versatel,
bemerkbar. Dennoch fiel der Anstieg beim Konzerngewinn mit einem Plus von 31 Prozent auf 78,6
Mio. Euro üppig aus. Auch das
zweite Quartal sei gut angelaufen,
berichete Konzernchef und Groß-
United Internet: Altes Hoch wieder erreicht
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aktionär Ralph Dommermuth. Daher wollte der Manager seine bisher ausgegebenen Jahresziele noch
nicht nach oben schrauben: „Wie
im Vorjahr benötigen wir noch etwas mehr Prognosesicherheit.“ Im
Gesamtjahr will United Internet
800.000 neue kostenpflichtige Verträge generieren. Während der
Umsatz weiterhin um 20 Prozent
zulegen soll, steht beim Ebitda ein
Anstieg von 40 Prozent auf der
Agenda, wobei hier Einmalerträge
aus dem Vorjahresergebnis herausgerechnet sind. Mit den starken Ergebnissen im Rücken hat die Aktie
den Sprung auf ein neues Allzeithoch geschafft. Da somit auch
charttechnisch alles im grünen Bereich ist, bleibt der Turbo der UBS
(ISIN DE000US4P9Z1), den wir
erstmals in ZJ Ausgabe 36.2014
empfohlen haben und der seitdem
bereits um gut 160 Prozent zugelegt hat, weiterhin kaufenswert.
Der Hebel liegt noch bei 2,85.
ZJ 19.2015
Die Turnaround-Spekulationen um Aixtron kommen
wieder in die Gänge. Der MINI Long bleibt heiß.
Bestellwert oder -umfang machte
Aixtron keine Angaben. In Marktkreisen wurde aber spekuliert, dass
es sich um eine zweistellige Anzahl
von Maschinen handeln könnte.
Das Analysehaus Liberum schrieb,
der Auftrag dürfte helfen, die Zuversicht der Investoren in das Unternehmen zu stärken. Ein Sprecher von Aixtron sagte, der Auftrag untermauere die Jahresprognose. Nach einem Umsatz von
193,8 Mio. Euro im Jahr 2014 peilt
Aixtron für 2015 einen Anstieg der
Erlöse auf 220 bis 250 Mio. Euro
an. Zudem soll das Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in der zweiten Jahreshälfte positiv sein. Kurzum: Anleger sollten den in ZJ 07.2015 empfohlenen MINI Long noch nicht abschreiben (ISIN DE000UZ506Z9).
Das Hebelpapier stand kurz davor,
ausgestoppt zu werden, eignet sich
jetzt aber mit einem Hebel von 4,9
wieder zur Turnaround-Wette.
Aixtron gehört wie United Internet
zu den Neuer-Markt-Urgesteinen.
Doch die Entwicklung der beiden
Konzerne könnte kaum unterschiedlicher sein. Während United
Internet zu einem TecDAXSchwergewicht mit einem Börsenwert von 9,02 Mrd. Euro gereift ist,
notieren die Papiere von Aixtron
rund 91,8 Prozent unter ihrem historischen Hoch von 89,50 Euro,
aus dem Jahr 2000. Einst ein Milliardenkonzern, bringt Aixtron nun
nur noch 826 Mio. Euro auf die
Waage. Dem Spezialmaschinenbauer machen seit Jahren die hohen Überkapazitäten in der LEDBranche und eine entsprechend
schwache Nachfrage zu schaffen.
Nun gibt es allerdings Hoffnung:
Das Unternehmen hat einen Auftrag für Maschinen zur Herstellung
von Verbindungshalbleitern an
Land gezogen. Die Auslieferung
der Maschinen werde sich bis in das
nächste Jahr hineinziehen. Zum
Aixtron: Deutlich vom Tief entfernt
Sie bestimmen
den Faktor.
Mit Faktor-Zertifikaten der Commerzbank auf den
Euro-Bund-Future.
konstante Hebel von 1 bis 15
als Long- und Short-Strategie
für kurzfristige Trends an den Anleihemärkten
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BWIN.PARTY / SOLACTIVE SPORTWETTEN
SOLACTIVE PHARMA- UND BIOTECH OPPORTUNITY-INDEX
Übernahmekandidaten im Paket
In der Pharmabranche kommt es zu
einem neuen Paukenschlag: Der
irisch-amerikanische Pharmakonzern Endo will den US-Generikahersteller PAR übernehmen. Inklusive Schulden beläuft sich der
Kaufpreis auf rund 8,05 Mrd. Dollar, wobei 6,5 Mrd. Dollar in bar
und der Rest in Aktien entrichtet
werden sollen. Beide Unternehmen
sind sich über die Konditionen bereits einig. PAR gehörte bislang
dem Finanzinvestor TPG und erwirtschaftete im vergangenen Jahr
einen Umsatz von rund 1,3 Mrd.
Dollar und schrieb im operativen
Geschäft sowie unterm Strich Verluste. Endo erhofft sich von dem
Kauf, dass beide Unternehmen zusammen bereits im ersten Jahr 175
Mio. Dollar im laufenden Geschäft
und an Steuern sparen.
Mit dem Endo/PAR-Deal setzt
sich die Serie an Übernahmen und
Fusionen in der Pharmabranche
fort. Zuletzt sorgten Teva, Mylan
und Perrigo immer wieder für
Schlagzeilen (siehe auch ZJ Ausgabe 17.2015). Auch in die verzwickte Dreierkonstellation scheint nun
Bewegung zu kommen. Angeblich
ist der US-Pharmariese Johnson &
Johnson an einer Übernahme von
Perrigo interessiert. Sollte an den
Spekulationen etwas dran sein,
könnte der Weg für Teva frei werden, Mylan zu übernehmen. Andererseits hat der bislang unwillige
Perrigo-CEO Joseph Papa auf der
UBS Healthcare Conference in
New York erklärt, bei einer höheren Offerte seitens Mylan offen für
ein Zusammengehen zu sein.
Wie auch immer der Übernahmekampf ausgeht: Er dürfte nicht
der letzte seiner Art gewesen sein.
Denn insbesondere die großen
Pharmaunternehmen können die
künftig nötigen Wachstumsraten
fast nur mit Hilfe von Akquisitionen erreichen. Durch Zukäufe lassen sich zudem mögliche Risiken
Mit Stada ist auch eine deutsche Firma in dem neuen Index dabei
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im Bereich Forschung und Entwicklung und bei Produkteinführungen
absichern. Die Société Générale hat
daher jetzt das neue Open EndZertifikat auf den Solactive Pharma
& Biotech Opportunity-Index aufgelegt (ISIN DE000SG8PB06).
„Für Anleger ist das neue Open
End-Zertifikat auf den Pharma &
Biotech Opportunity-Index eine interessante Möglichkeit, um von den
zunehmenden M&A-Transaktionen
im Rahmen der Konsolidierung der
Pharmaund
BiotechnologieHealthcare-Industrie zu profitieren“, erklärt Peter Bösenberg, Director und Head of Public Distribution Germany & Austria bei der
der Société Générale.
Um in der Solactive Pharma &
Biotech Opportunity-Index aufgenommen werden, müssen die Unternehmen eine Marktkapitalisierung zwischen zwei und 20 Mrd.
Dollar und auf Sicht von drei Monaten ein durchschnittliches tägliches Handelsvolumen von mindestens fünf Mio. Dollar mitbringen.
Die Zusammensetzung des Index
wird vierteljährlich im Februar,
Mai, August und November überprüft und gegebenenfalls angepasst.
Dafür fällt beim Zertifikat eine Gebühr von 1,0 Prozent pro Jahr an.
Die junge Strategie muss sich zwar
erst noch beweisen. Für risikobewusste Anleger ist das Zertifikat
dennoch schon heute eine gute
Beimischung.
ZJ 19.2015
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2014 hat sich bwin.party selbst zum Verkauf gestellt,
nun bahnt sich eine Übernahmeschlacht an.
Auch in der Online-Wett- und Gaming-Branche ist das Übernahmefieber entbrannt. Gleich zwei
Wettanbieter haben es auf den britisch-österreichischen Konkurrenten bwin.party abgesehen. Zunächst hat GVC Holdings Interesse
bekundet. Dann kündigte der Online-Glücksspielanbieter 888 Holdings ebenfalls eine Offerte an.
Wenige Stunden später wiederum
wurde bekannt, dass GVC gemeinsam mit Amaya 1,5 Mrd. Euro auf
den Tisch legen will. bwin.partyChef Norbert Teufelberger erklärte, man werde die Angebote genau
prüfen und zu gegebener Zeit eine
Stellungnahme abgeben.
Seit sich bwin.party 2014 selbst
zum Verkauf gestellt hat, gab es
immer wieder Spekulationen. Nun
steht eine Übernahmeschlacht an,
die im Best Case zu immer höheren
Angeboten für den britischösterreichischen Konzern führt.
Auf ein solches Szenario können
Anleger mit einem Turbo (ISIN
DE000CN23H80) von der Commerzbank setzen. Das Papier ist
mit einem Hebel von 3,9 ausgestattet. Laut Analyst Simon Davies
vom Vermögensverwalter Canaccord Genuity ist ein Preis für von
115 Pence je Aktie realistisch.
„Vielleicht sogar ein noch höherer,
wenn es mehrere Bieter gibt.“ Aktueller Kurs: 106,79 Pence.
Längerfristig orientierte Anleger können auch den Einstieg in
das Zertifikat auf den Solactive
Sportwetten Index von der Deutschen Bank in Erwägung ziehen
(ISIN DE000DB1BKX0). Der Basiswert bildet die Kursentwicklung
von Unternehmen ab, die als Buchmacher für Sportwetten agieren
und/oder (Online-)Media-Plattformen zur Vermarktung von Sportwetten betreiben. Der Index ist als
Performance-Index konstruiert und
wird halbjährlich angepasst. Die
Gebühr: 0,125 Prozent pro Monat.
bwin.party: Übernahmephantasie beflügelt
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DÜRR
LEONI
Leoni hat im Auftaktquartal weniger verdient, sieht sich
aber zu seinen Zielen weiterhin auf Kurs.
Der fränkische Kabel- und Bordnetzhersteller Leoni hat seinen
Konzernumsatz in den ersten drei
Monaten 2015 um rund neun Prozent auf einen neuen Quartalhöchstwert von 1,1 Mrd. Euro gesteigert. Knapp die Hälfte des
Wachstums hat das Unternehmen
aus eigener Kraft erzielt, der Rest
geht auf die Kappe der schwachen
Gemeinschaftswährung. Trotz Umsatzplus landete das Ergebnis vor
Zinsen und Steuern mit 35,2 Mio.
Euro jedoch deutlich unter dem
Vorjahreswert von 50,6 Mio. Leoni
begründet den Rückgang mit hohen
Vorleistungen und Anlaufkosten
aufgrund der großen Zahl neuer
Projekte sowie Belastungen aus
dem schwachen Geschäft mit Infrastrukturkabeln. Im laufenden Jahr
werde sich die Ergebnissituation im
Wesentlichen aufgrund abnehmender Vorlaufkosten jedoch signifikant verbessern, so das Unternehmen. Leoni peilt deswegen für das
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Gesamtjahr unverändert ein Ebit
von mehr als 200 Mio. Euro an, der
Umsatz soll weiterhin auf etwa 4,3
Mrd. Euro zulegen. Bei einer Fortsetzung der aktuellen Währungskonstellation, so Vorstandschef
Dieter Belle, könne es aber durchaus sein, dass der Umsatzausblick
nach dem zweiten Quartal erhöht
werde. Derzeit sei es allerdings
noch zu früh. Auch zu seinen Zielen für 2016 sieht sich der Konzern
auf Kurs: Das Ebit soll dann bei
rund 350 Mio. Euro liegen, der
Umsatz bei fünf Mrd. Euro. Keine
Frage: Das erscheint ambitioniert.
Auch Analysten sind sich uneins,
vor allem hinsichtlich der EbitMargenprognose von sieben Prozent. Deswegen, aber auch mit
Blick auf die starke Performance
der vergangenen Wochen, sollten
Anleger derzeit lieber gepuffert in
die Aktie einsteigen, beispielsweise
mit einem Bonus Cap der Commerzbank (ISIN DE000CN0K9N5).
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Homag-Übernahme belastet
Die Homag-Übernahme hat dem
Autozulieferer Dürr im ersten
Quartal die Bilanz ramponiert. Das
Ergebnis nach Steuern brach wegen
hohen Steuerzahlungen in Zusammenhang mit der Akquisition um
42 Prozent auf 17 Mio. Euro ein.
Auch die restlichen Kennzahlen
sind von dem Zukauf des Holzmaschinenbauers gezeichnet. Während der Umsatz um 58 Prozent
auf 849 Mio. Euro in die Höhe
schoss, kletterte das operative Ergebnis lediglich um sieben Prozent
auf 47 Mio. Euro. Vorstandschef
Ralf Dieter gibt sich dennoch zufrieden: Der Rückgang liege an den
bei Akquisitionen üblichen Sondereffekten, operativ sei das Unternehmen voll auf Kurs. Die Zielrendite von 7,0 bis 7,5 Prozent einschließlich Sondereffekten werde in
diesem Jahr erreicht. Im ersten
Quartal lag die operative Marge bei
5,6 Prozent. Für Phantasie sorgt
der Auftragsbestand: Dieser lag
dank Homag per Ende März mit
2,9 Mrd. Euro erneut auf Rekordniveau. Die neue Konzerntochter
erzielte mit 287 Mio. Euro ebenfalls einen Bestwert und verdoppelte das Ebit auf zwölf Mio. Euro.
Die Profitabilität von Homag liegt
aber weiterhin hinter der des Gesamtkonzerns zurück. Das Management hat dem Maschinenbauer
aus dem Schwarzwald deswegen
ein Effizienzprogramm verordnet:
Das Service-Geschäft wird ausge-
baut, IT-Systeme und Geschäftsprozesse überholt. Dafür muss
Dürr zehn Mio. Euro in die Hand
nehmen. Das Unternehmen selbst
bezeichnet 2015 als Übergangsjahr.
Langfristig will der Konzern durch
operative Optimierungen sowohl
bei Homag als auch dem bisherigen
Dürr-Konzern die Ebit-Marge wieder auf acht bis zehn Prozent bringen. Mit einem Bonus der BNP
können Anleger darauf setzen, dass
das gelingt (ISIN DE000PS4NYP3).
Dürr: Rücksetzer an die 90-Euro-Linie
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KOLUMNE
Nicolai Tietze
Deutsche AWM
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Jeder in Deutschland hat eine
Krankenversicherung, jeder ist rentenversichert und der überwiegende Teil der Bevölkerung hat noch
zusätzliche Versicherungen für
Haus, Auto und Leben. Doch wenn
man fragt, wer das versichert, wofür er jeden Tag hart arbeitet, erntet man zumeist nur fragende Blicke und Unverständnis. Von einer
Versicherung auf sein Erspartes haben die Wenigsten gehört und so
scheint es selbst heutzutage noch
sehr befremdlich zu sein, sein Geld
abzusichern.
Dabei gibt es zahlreiche Wege
seine finanziellen Mittel sogar in
starken Abwärtsphasen zu schützen. Beispielsweise mit klassischen
Put-Optionsscheinen auf den DAX.
Ein Put-Optionsschein entwickelt
einen inneren Wert, wenn der Kurs
des Basiswertes unterhalb seines
Basispreises des Put-OS liegt. Dies
bietet die Chance an fallenden Kursen des Basiswertes zu partizipieren und dementsprechend sein Depotwert zum Laufzeitende des Op-
tionsscheins abzusichern. Solch eine Strategie wird als statischer
Hedge bezeichnet, da die Absicherung erst vollständig bei Fälligkeit
des Wertpapiers greift.
Um herauszufinden, wie eine
solche Absicherung bei dem eigenen Depot in der Praxis aussehen
muss, gilt es lediglich zwei Schritte
zu beachten. Als erstes bestimmt
man die Anzahl der Put-Optionsscheine, indem man den Depotwert
durch den gewünschten Absicherungsstand des DAX, sprich dem
Basispreis des Puts, teilt und multipliziert diese Zahl dann mit dem
Bezugsverhältnis des Puts (sprich:
Depotwert/DAX-Stand x 100). Bei
einem Depotwert von 10.000 Euro
und einem DAX Stand von 11.800
Punkten würden somit 85 PutOptionsscheine ausreichen, um ein
DAX-Depot zum Laufzeitende des
Optionsscheines abzusichern. Jetzt
gilt es für den Anleger nur noch
darum die Laufzeit zu bestimmen.
Ein 11.800 DAX-Put mit einer
Laufzeit von knapp sechs Monaten
kostet zum Beispiel aktuell 5,93
Euro (ISIN DE000DT12Y44). Somit würde eine statische Absicherung des Depots 504 Euro betragen
bzw. 5,04 Prozent des Depotbetrags. Dieser Wert kann als Versicherungsprämie interpretiert werden, denn wie bei der Versicherung
auf das Eigenheim oder das Auto
gibt es auch eine Depot-Versicherung nicht umsonst. Weitere
Informationen sowie maßgebliche
Prospekte erhalten Sie unter
www.xmarkets.de.
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Allianz Express
(LBBW)
Infineon Aktienanleihe
(BayernLB)
Salzgitter Express Plus
(HVB onemarkets)
Allianz blickt auf ein erfolgreiches
Quartal zurück. Der Versicherungsriese hat seinen Umsatz von 34 auf
37,8 Mrd. Euro gesteigert und damit die Erwartungen klar übertroffen. Auch auf der Ergebnisseite
konnten die Münchener positiv
überraschen. Der operative Gewinn stieg um knapp fünf Prozent
auf 2,86 Mrd. Euro. Hier hatten
Experten sogar einen leichten
Rückgang erwartet. Profitiert hat
der Konzern vor allem von guten
Geschäften mit einigen Vorsorgeprodukten, hohen Erträgen aus Kapitalanlagen und dem schwachen
Euro. Aber es ist nicht alles Gold,
was glänzt. So verliert die AllianzFondstochter Pimco weiter Kundengelder. Und auch die SchadenKosten-Quote hat sich verschlechtert. Möglicherweise eine gute
Ausgangslage für Seitwärtsinvestment, zum Beispiel ein Express der
LBBW (ISIN DE000LB03K58).
Die Infineon-Aktie hat in den vergangenen Tagen kräftig aufgedreht.
Hintergrund sind die Zahlen zum
zweiten Quartal. Demnach konnte
der Chiphersteller sein operatives
Ergebnis um 17 Prozent im Vergleich zum Vorquartal steigern.
Beim Umsatz ging es gar um 31
Prozent nach oben. „Unser Geschäft lief gut“, so CEO Reinhard
Ploss. Für zusätzlichen Rückenwind
sorgten der starke Dollar sowie die
Übernahme von International Rectifier. Der Kauf birgt aber auch einen kurzfristigen Nachteil für die
Bilanz: Der Gewinn fiel um 49 Prozent. Gleichzeitig hat der Konzern
seine Jahresprognose kräftig angehoben. Allerdings geht Infineon
dabei von einem Euro-Kurs von
1,10 Dollar aus – vielleicht etwas
zu optimistisch, weswegen ein Puffer, wie ihn eine neue Anleihe der
BayernLB bietet, sicher nicht schaden kann (ISIN DE000BLB3B11).
Von 2007 bis Ende 2014 ging es für
die Salzgitter-Aktie stetig bergab.
Doch 2015 hat sich das Blatt gewendet. Seit Januar ist der Kurs um
mehr als 50 Prozent geklettert.
Zwar ist das Unternehmen weiterhin einem schwierigen Marktumfeld ausgesetzt, allmählich aber
verdichten sich die Anzeichen auf
eine nachhaltige Trendwende. So
hat Salzgitter zuletzt wieder den
Sprung in schwarzen Zahlen geschafft. Schützenhilfe bekommt die
Stahlaktie zudem von der Politik.
Die EU-Kommission ermittelt gegen China und Russland wegen angeblicher Dumpingpreise bei Stahlprodukten. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, könnte Brüssel
Strafzölle beschließen. Für Anleger, die angesichts der rasanten
Aufholjagd dennoch etwas vorsichtiger investieren möchten, könnte
ein Express Plus der HVB interessant sein (ISIN DE000HY8UJ72).
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CONTINENTAL
Nach einem guten Jahresauftakt traut sich der Automobilzulieferer Conti mehr zu – Zeit zu wechseln!
Bereits zur Hauptversammlung im
April hatte Conti seine Eckdaten
zum ersten Quartal vorgelegt – Anfang Mai gab es dann den Rest, inklusive Ausblick. Demnach erwartet der Konzern einen Jahresumsatz von mehr als 39 Mrd. Euro.
Zuvor hatte Conti 38,5 Mrd. Euro
in Aussicht gestellt. „Das erste
Quartal hat gezeigt, dass wir
schneller wachsen als die Märkte.
Hinzu kommen positiv wirkende
Währungskurseffekte. Wir gehen
davon aus, dass sich diese positive
Entwicklung fortsetzt“, erklärte
Firmenchef Elmar Degenhart in einer Mitteilung. Auch beim Gewinn
traut sich das Unternehmen etwas
mehr zu. Die bereinigte EBIT-Marge soll „sicher“ mehr als 10,5 Prozent erreichen. Im ersten Quartal
erzielte Conti bei einem Umsatz
von 9,6 Mrd. Euro und einem EBIT
von 977,9 Mio. Euro eine Marge
von 10,2 Prozent. Die Prognoseanhebung kam an der Börse gut an. In
einem schwierigen Markt konnte
sich die Aktie relativ gut behaupten. In dieser Woche sorgte das Unternehmen dann erneut für Gesprächsstoff: Conti plant, für 600
Mio. Euro den Software-Spezialisten Elektrobit Automotive mit
Sitz in Erlangen zu übernehmen.
Die beiden Unternehmen arbeiten
bereits seit zehn Jahren zusammen.
Ziel der Akquisition ist, die System- und Softwarekompetenz für
Lösungen in der Automobilindustrie auszubauen. Noch müssten allerdings Kartellbehörden und die
Aktionäre von Elektrobit grünes
Licht geben – laut DZ BANK ein
kleiner jedoch strategisch sinnvoller Schritt. Ohnehin sind die meisten Analysten für die Aktie positiv
gestimmt. Daher wird es Zeit, das
Bonus Cap (ISIN DE000DT2E2R2)
aus Ausgabe 44.2014 gegen ein offensiveres Produkt mit einer höheren Schwelle einzutauschen (ISIN
DE000XM1KLV6).
Analog zum Gesamtmarkt hat auch
die Bayer-Aktie in den vergangenen Wochen einen Dämpfer erhalten. Anfang April hatte der Titel
noch jenseits der 145-Euro-Marke
ein neues Rekordhoch markiert,
nur vier Wochen später wechselten
die Scheine für Kurse unter 125
Euro den Besitzer. Inzwischen haben sich die Wogen wieder etwas
geglättet: Gut zehn von den 20 Euro, die der Titel in Spitze verloren
hatte, hat die Bayer-Aktie wieder
reingeholt. Der langfristige Aufwärtstrend bleibt damit intakt. Und
auch fundamental ist die Welt in
Ordnung. Die Leverkusener haben
ihren Umsatz von Januar bis März
um fast 15 Prozent auf knapp
12,12 Mrd. Euro gesteigert. Das
Ebitda landete mit drei Mrd. Euro
fast zehn Prozent über dem Vorjahreswert. Besonders das Pharmageschäft sorgte für einen kräftigen
Schub. Aber auch der milliardenschwere Zukauf des Merck-Ge-
schäfts mit rezeptfreien Arzneien
sowie der schwache Euro machten
sich bemerkbar. Wie groß der Rückenwind war, zeigt ein Blick auf
die bereinigten Zahlen: Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe
herausgerechnet hätte das Umsatzplus lediglich bei 2,7 Prozent gelegen. Ein weiterer Schönheitsfehler:
Wegen Integrationskosten sowie
Sparmaßnahmen sank der Gewinn
um acht Prozent auf 1,3 Mrd. Euro.
Grund, Trübsaal zu blasen, gibt es
dennoch nicht. Denn die Leverkusener haben nach dem vielversprechenden Auftakt ihre Prognose für
das Gesamtjahr aufgestockt. Da
aber der zuversichtlichere Ausblick
– vor allem die vorteilhaften Wechselkursaussichten – mittlerweile bereits zum Großteil eingepreist sein
dürfte, sollten Anleger lieber auf
Seitwärtsgewinne umstellen, etwa
mit einem Bonus Cap der Commerzbank mit Schwelle bei 105 Euro (ISIN DE000CR6DX07).
Bayer: Teil der Verluste wieder aufgeholt
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Cap
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Seitwärtsrenditejagd
Conti: Rollt und rollt und rollt
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ZJ 19.2015
BAYER
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Barriere
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