deutsche polizeigewerkschaft

20160302
Land übernimmt Schmerzensgeldansprüche
und setzt Forderung der DPolG um
Die vor dem Hintergrund zunehmender Gewalt und
vermehrten Verletzungen von Einsatzkräften von der
DPolG immer wieder vehement geforderte Übernahme von Schmerzensgeldansprüchen von im Dienst
verletzten Kolleginnen und Kollegen durch das Land
wird umgesetzt.
Das kündigte die Landesregierung an.
Das ist konsequent und richtig, betont der DPolGLandesvorsitzende Benno Langenberger.
Es war unangemessen, dass diejenigen, die für das
Gemeinwesen einstehen und ihre körperliche Unversehrtheit riskieren, bei der Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen allein gelassen wurden.
Das Risiko, von einem Rechtsbrecher letztendlich keine finanzielle Wiedergutmachung zu erhalten,
wird damit nicht länger unseren Kolleginnen und Kollegen aufgebürdet.
Die gleiche Regelung muss jetzt natürlich auch für alle kommunalen Vollzugsdienste kommen.
DPolG Rheinland-Pfalz
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