Mittags-Fixing

BTV Treasury
26. Jänner 2015
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BTV Mittags-Information
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BTV
Morning
Fixing
Briefing
Heute
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Bankmittel Bankmittel
kurse
kurse
1,1210
0,9980
132,80
0,7470
9,3400
8,7375
7,4455
1,1193
0,9852
131,90
0,7455
9,3267
8,7244
7,4424
Terminkurse (forward rates)
Währung
Laufzeit
Geldkurs
Briefkurs
EUR / JPY
EUR / JPY
EUR / JPY
EUR / JPY
1 Mo.
3 Mo.
6 Mo.
12 Mo.
131,9540
131,9122
131,8694
131,8497
133,5375
133,5005
133,4844
133,4876
Gold
1278,3
Öl
45,24
Quelle: Reuters
Marktanalyse
DAX-ANLEGER SCHIEBEN GRIECHENLAND-SORGEN BEISEITE
Die Geldschwemme der EZB hat die Furcht vieler Anleger vor einem Wiederaufflammen der Euro-Krise am Montag in den
Hintergrund gedrängt. Der Dax kletterte trotz eines Wahlsiegs der Reform-kritischen Syriza-Partei in Griechenland um bis zu 0,9
Prozent auf ein Rekordhoch von 10.744,61 Zählern. Der EuroStoxx50 notierte 0,5 Prozent fester. "Die Formel lautet jetzt: Alle
Probleme werden mit Billionen Euro zugeschüttet", sagte ein Händler.
Nach dem deutlichen Sieg für das Linksbündnis Syriza ist die Zukunft Griechenlands unklar. Anleger fürchten, dass Athen aus der
Währungsunion ausscheiden könnte, sollte Syriza-Chef Alexis Tsipras die Reformauflagen der internationalen Geldgeber kippen und
einen Schuldenerlass durchsetzen wollen. Die Athener Börse fiel zeitweise um 5,5 Prozent. Der Index für die heimische
Bankenbranche brach sogar um bis zu 12,3 Prozent ein. Am deutschen Aktienmarkt schoben die Anleger ihre Bedenken jedoch
schnell beiseite: "Die Stimmung ist angesichts der jüngsten Konjunkturspritze der EZB einfach zu gut, um den Dax nachhaltig ins
Minus zu drücken", sagte ein Börsianer. Der Leitindex war zunächst 0,6 Prozent schwächer gestartet.
Die EZB hatte in der vergangenen Woche Anleihenkäufe im Umfang von gut 1,1 Billionen Euro angekündigt - sie sollen die
Wirtschaft ankurbeln und Preisverfall auf breiter Front (Deflation) verhindern. Der Dax eilte daraufhin zuletzt von einem Rekord zum
nächsten. In Erwartung der Wertpapierkäufe griffen Anleger am Montag erneut auch bei den Staatsanleihen vieler europäischer
Staaten zu. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel auf ein neues Rekordtief von 0,299 Prozent. Der Euro, der zuletzt arg
unter der ultralaxen Geldpolitik der EZB gelitten hatte, konnte sich etwas stabilisieren und notierte bei 1,1250 Dollar. In der Nacht
hatte er noch ein Elf-Jahres-Tief von 1,1098 Dollar markiert.
Etwas Unterstützung erhielt die Gemeinschaftswährung von einem überraschend starken Ifo-Index: Das Geschäftsklima-Barometer
kletterte im Januar von 105,5 auf 106,7 Punkte - von Reuters befragte Ökonomen hatten 106,3 Zähler erwartet. "Mit dem
Rückenwind sinkender Energiekosten und des abwertenden Euro steigen die Erwartungen hinsichtlich der Export- und
Geschäftsentwicklung", sagt Andreas Scheuerle von der Dekabank.
Unter den Einzelwerten standen die Bankwerte im Fokus. Die Furcht vor einem Schuldenschnitt in Griechenland drückte den
europäischen Bankenindex zeitweise 1,5 Prozent ins Minus. Im Dax verlor die Commerzbank in der Spitze drei Prozent. Bis zum
späten Vormittag grenzten die Bankwerte ihre Verluste allerdings wieder deutlich ein.
Quelle: Reuters
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