Hamburger Wohnungspolitik – Versprechen ohne Ende?

Hamburger Wohnungspolitik –
Versprechen ohne Ende?
Patriotische Gesellschaft von 1765
Trostbrücke 4-6
Dienstag, 30. Juni 2015 | 17:30 – 19:30 Uhr | Eintritt frei
Ort: Patriotische Gesellschaft von 1765 | Trostbrücke 4-6
In der Hamburger Wohnungsproblematik bewegt sich zu wenig. An welchen politischen oder strukturellen Bedingungen liegt es, dass noch immer Menschen, die ein niedriges Einkommen haben, die obdachlos sind,
die in öffentlicher Unterbringung oder in stationären Unterkünften leben,
praktisch keine bezahlbare Wohnung bekommen? Mietkosten belasten
Haushalte mit mittleren und niedrigen Einkommen sehr stark und sind
Ursache für Armut und Leistungsbezug (SGB II und SGB XII).
Wohnungspolitisch stehen drei Aufgaben dringend an:
bessere Versorgung vordringlich Wohnungssuchender
Umsetzung der Mietpreisbremse in Hamburg
Stärkung des sozialen Wohnungsbaus
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Auch wenn diese Aufgaben im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen
genannt sind, geht es politisch nicht voran. Die angekündigte Mietpreisbremse wurde sogar verschoben, nachdem die Wohnungswirtschaft mit
einem Ausstieg aus dem Bündnis für Wohnen drohte.
Wir wollen in der Veranstaltung darüber nachdenken, weshalb sich in
Hamburg an diesen Fragen so wenig bewegt. Wo liegen die Blockaden?
Wer kann sie auflösen?
Es diskutieren:
Dr. Tobias Behrens, STATTBAU HAMBURG Stadtentwicklungsgesellschaft
Siegmund Chychla, Mieterverein zu Hamburg
Prof. em. Dr. Dieter Läpple,
Freundlich unterstützt durch:
HafenCity Universität Hamburg (angefragt)
Moderation: Burkhard Plemper, Journalist
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Wolfgang Völker | Diakonisches Werk Hamburg
Tel.: 040 30 62 0-325 | E-Mail: [email protected]