Monatsspruch - Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf

Monatsgruß der Diakonie-Gemeinschaft
Monatsspruch März 2016:
Jesus Christus spricht: „Wie mich der Vater geliebt hat,
so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!“.
(Johannes 15,9)
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Passionszeit erinnert uns in ganz besonderer Weise daran, dass wir mitten
hinein in die sprudelnden, göttlichen Liebeswogen geraten: „Denn so sehr hat
Gott diese Welt geliebt, dass er seinen … Sohn gab, damit alle, die an ihn
glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“
Dabei sehen wir die Liebe unseres Vaters im Himmel zu seinem Sohn Jesus:
„Das ist mein lieber Sohn. Auf ihn sollt ihr hören!“ (Markus 9,7).
Und wir hören andererseits, wie Jesus vertrauensvoll seinen Vater im Himmel
anspricht: „Abba, lieber Vater, … nicht mein Wille, sondern dein Wille soll
geschehen!“ ( Markus 14,36)
Und auf einmal sind wir mitten drin in der Innenansicht dieser Liebe, sind
gewissermaßen umspült davon, merken: Jesu gute Botschaft gilt ja uns;
sein Leiden, sein Sterben, sein Kreuz, dann sein Ausruf: „Vater, vergib ihnen!“ wir sind umgeben von der Liebe Gottes, rundherum.
Möglicherweise haben wir uns schon so sehr an diese Nachricht gewöhnt, dass
wir schnell zu unserer gewohnten Tagesordnung übergehen: „Klar, die Liebe
Gottes gilt mir; … aber jetzt muss ich halt weiterschaffen; …“.
Doch da, mitten hinein in unser Rennen, gebietet Jesus: „Stopp!“ – Bleibt! –
Hudelt nicht einfach so weiter wie bisher!
Schaut euch diese göttliche Liebe an! Macht sie euch bewusst! Bleibt drin in
ihr! Nehmt euch Zeit dafür!“
Betet diesen gewaltigen Gott an: Den Vater, den Sohn, umgeben
vom Heiligen Geist! Staunt über diese wunderbare Botschaft,
wie sich der Vater im Himmel uns zuwendet, wie der Sohn für uns leidet
und stirbt! Wie der Sohn und der Heilige Geist uns lehren! –
Nehmt euch Zeit dafür!
 „… damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde,
… und ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, …!“ so fährt Jesus
in den folgenden biblischen Versen dann fort.
Solches schenke uns der liebende Gott, der Vater und der Sohn und
der Heilige Geist!
In diesem Sinn mit einem ganz lieben
Behüt‘ Sie Gott!
grüßt
Ihr Norbert Küfeldt
Pfarrer in Ansbach-Meinhardswinden