Der neue Gemeindebrief März bis Mai 2015

Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde Gemen / Bez. Raesfeld
Nr. 102
März 2015 bis Mai 2015
Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen, www.verlagambirnbach.de
Liebe Gemeinde!
Durch das neue Jahr begleitet uns auch wieder eine neue Jahreslosung. Wieder gibt es Zeit und viel Gelegenheit sie mit Leben
zu füllen, über die Worte nachzudenken, sie mit hinein zu nehmen in unser ganz alltägliches Leben. Auch wenn sie schon vor
mehr als einem Jahr ausgesucht worden ist, scheint sie in die
aktuelle Situation besonders gut zu passen:
Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat,
zu Gottes Lob. ( Römer 15,7)
Das ist keine hochtheologische Sprache, das ist eigentlich ganz
leicht zu verstehen. Ein Dreischritt, der einleuchtet.
Nehmt einander an. Martin Luther hat einmal in einer Predigt
über diesen Text gesagt: „Die Liebe lehrt uns dies je nach Zeit
und Ort. Man kann es nicht im Vorhinein wissen.“ Der Rat oder
die Bitte: Nehmt einander an!, muss also „je nach Zeit und Ort“
gefüllt werden. Gelegenheiten gibt es genug. Besonders drängend ist ja zurzeit der Umgang mit Flüchtlingen und Asyl suchenden Menschen. Die Vorbehalte gegen Fremde sind groß. Aber
noch größer ist die Bereitschaft zu helfen, sich als Helfer schulen
zu lassen oder je nach Ort und Zeit Unterstützung zu leisten. Sicher müssen auch wir als Kirchengemeinde gemeinsam überlegen, wie das aussehen kann, wie Kontakte geknüpft werden können und dann auch hilfreich vertieft werden. Martin Luther: Die
Liebe lehrt uns dies.
Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat. Paulus
verzichtet nicht auf die Erinnerung; wie Christus euch angenommen hat. Das ist ja sogar eigentlich das Erste. Ihr alle lebt davon,
dass sich Gott in Jesus Christus dieser Welt gnädig zugewandt
hat. So gebt weiter, was ihr selber empfangen habt. Für Paulus
ist es ganz selbstverständlich, dass der Glaube die Liebe lebendig macht. Ein Glaube, der nicht zur Liebe bereit und fähig ist, ist
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kalt und starr und wird absterben. Darum: Nehmt einander an,
wie Christus euch angenommen hat.
Und nun der schöne Abschluss: zu Gottes Lob. Da klingen Worte
alttestamentlicher Propheten an. Gott spricht: Ich habe Freude an
der Barmherzigkeit. (Hosea 6,6) Worüber sich aber Gott freut,
damit loben wir ihn, damit geben wir ihm Recht. Die Liebe lehrt
uns auch dies je nach Zeit und Ort…
Ich bin schon auf die Zeiten und Orte gespannt. Hier und da werden wir uns vielleicht begegnen.
Es grüßt Sie herzlich
Ihre Barbara Werschkull
… und du sollst ein Segen sein.
Der Abschied an den Kinder-Bibelwoche-Tagen
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Sabrina Warschewski als neue
Presbyterin eingeführt
Am Sonntag, dem 4. Januar wurde im Gottesdienst im Lukaszentrum Sabrina Warschewski als neue Presbyterin in ihr Amt
eingeführt. Das war zwischen den Wahlperioden
erforderlich, weil Martina
Leppers-Stadtler aus persönlichen Gründen ihr
Mandat niedergelegt hatte.
Wir danken zugleich Martina Leppers-Stadtler für ihre
Mitarbeit in der Gemeinde
und im Presbyterium.
Sabrina
Warschewski
wohnt in Erle und arbeitet als Lehrerin an einem Gymnasium in
Bocholt. Der Gemeinde ist sie schon lange verbunden; versieht
sie doch auch den Organistendienst in Raesfeld und im EmmausHaus in Erle.
Nun komplettiert sie das vierköpfige Presbyter-Team vor Ort und
gehört dadurch gleichzeitig dem
Gesamtpresbyterium
der
lischen Kirchengemeinde Gemen
an. In der Regel monatlich trifft
sich das Presbyterium, zu dem
insgesamt achtzehn Presbyter
und die drei Pfarrstelleninhaber
der Pfarrämter Gemen (und
feld) und Heiden gehören. Sie
lenken die Gemeinde und treffen
alle wichtigen Entscheidungen für
die Organisation der Arbeit an den
Orten von Gemen, Raesfeld, Erle,
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Heiden und Velen. Dazu gehört die Verabschiedung des Haushalts, die Personalentscheidungen und auch die Verantwortung
für die Kindertagesstätten der Evangelischen Kirchengemeinde in
Raesfeld und in Heiden. Durch die Berufung gehört Sabrina Warschewski erst einmal bis zur nächsten turnusmäßigen Wahl im
Februar 2016 dem Presbyterium an.
Presbyterin Margrit Mittmann, die neue Presbyterin
Warschewski und Pfarrer Giselher Werschkull
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Sabrina
„Das Geschenk des Himmels“
„Schnell, schnell, schnell, es wird Zeit, Weihnachten ist nicht
mehr weit. Jesus wird ein kleines Kind, wird so wie die Menschen
sind“. Mit diesem Lied bereiteten sich die Engel auf die Ankunft
des Gottessohnes vor.
„Auf der Erde ist aber von Weihnachtsstimmung nichts zu spüren. Dort gibt es ganz andere Probleme. Kaiser Augustus hofft,
durch höhere Steuern die Staatskasse wieder auffüllen zu können. Deshalb müssen alle Leute ab 18 in ihren Geburtsort kommen, um sich registrieren zu lassen. Auch Josef und Maria mussten sich auf den Weg machen, obwohl Maria hochschwanger war
und das Baby jederzeit kommen konnte“.
Als Maria keine Unterkunft bekommt, sind die Engel entsetzt und
beschweren sich bei Ihrem „Chef“. Erstaunt müssen sie aber zur
Kenntnis nehmen, dass Gott seinen Sohn zur Rettung aller Menschen geschickt hat und diese selbst darüber entscheiden, ob sie
ihn in ihr Haus oder ihr Leben lassen.
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Kornelia Kramer hatte mit diesen Texten und Inhalten den Rahmen für ihr Kinder-Mini-Musical „Das Geschenk des Himmels“
vorgegeben, zu dem Jochen Rieger die Musik komponierte.
Mit 21 Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter brachten
die „Lukas-Kids“ dieses Weihnachtsmusical unter der Leitung von
Heidi Bergmann am Heilig Abend und am Tag zuvor bei der Vorpremiere im Lukas-Zentrum auf die Bühne. Mit kräftigen Stimmen boten die Kinder die Lieder des Kinder-Musicals z. T. sogar
zweistimmig an.
Das Wetter war leider wieder nicht sehr weihnachtlich. Mit den
Lukas-Kids kam aber doch Weihnachtsstimmung und Freude auf
das Fest auf.
K. – H. Schmitte
Die Gewinner des Luftballonwettbewerbs 2015
Zu unserem Gemeindefest haben wir wieder einen Luftballonwettbewerb durchgeführt. Hier die Gewinner mit Pfarrer Giselher
Werschkull und Wolfgang Warschewski
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Kinder schmückten Weihnachtsbaum
in der Volksbank
Adventlicher Glanz erstrahlte zu Beginn der Adventszeit in der
Raesfelder Volksbank. Kinder aus dem Lukas-Kindergarten hatten auf Einladung der Raesfelder Volksbank den Weihnachtsbaum für die Filiale adventlich geschmückt. Den Schmuck hatten
sie zuvor im Kindergarten selbst gebastelt.
Frau Lübke (Schulpraktikantin) und Frau Terbeck (Jugendberaterin) begleiteten die Aktion. Frau Neumann, Leiterin des LukasKindergartens, nahm in diesem Zusammenhang eine Spende in
Höhe von 500 € von der Volksbank für die pädagogische Arbeit
entgegen.
Vielen Dank für die freundliche und hilfreiche Unterstützung!
Karl-Heinz Schmitte
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Zirkusluft im Lukaszentrum
Am 6.2. war Familie Trumpf wieder im Lukaszentrum zu Gast, um
mit den Kindern des Kinderchores einen Zirkusworkshop durchzuführen.
Seit 15 Jahren bietet die Zirkusfamilie einmal im Jahr den Kindern die Möglichkeit, für ein paar Stunden zu Artisten zu werden.
Die Vorfreude der Kinder ist immer sehr groß.
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So gingen auch in diesem Jahr alle voller Eifer ans Üben, nachdem Michaela, Angel, Sonja und Angelo Trumpf kurz vorgeführt
hatten, welche Kunststücke erlernt werden konnten. Zwei Stunden lang wurde fleißig geübt und geprobt.
Um 17 Uhr kam das Publikum, dem
eine tolle Zirkusvorstellung geboten
wurde. Jonglage wurde gezeigt,
Hula-Hoop-Reifen
geschwungen,
Kautschuk-Akrobatik vorgeführt und
über das Seil balanciert.
Am Ende überraschte noch ein
Clown. Die Zuschauer waren sehr
beeindruckt. Die Kinder hatten viel
Spaß, so dass sich alle einig waren:
Zirkus Trumpf muss im nächsten Jahr
wiederkommen!
Heidi Bergmann
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Splitter-Kinderseite
Perlen-Raupe
Die Raupe besteht aus verschiedenen Perlen.
Jedes Perlenmuster steht für einen anderen Buchstaben.
Ordne den Perlen die passenden Buchstaben zu, dann ergibt sich
vom Kopf der Raupe gelesen das Lösungswort.
Zahlen-Sudoku
Verteile die Zahlen 1-4 so in den
Kästchen, dass in jedem kleinen
4er-Quadrat, in jeder Reihe und in
jeder Spalte keine Zahl doppelt
vorkommt.
Dorothea Maninger-Imping
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Weihnachtszeit im Lukas-Kindergarten
Auch im ausklingenden Jahr 2014 wurde die Adventszeit im Lukas-Kindergarten gemeinsam mit den Kindern stimmungsvoll gestaltet.
Es galt weihnachtliche Dekorationen herzustellen, die Räume zu
schmücken, Plätzchen zu backen und Adventskalendertüren zu
öffnen.
Die Vorfreude bei den Kindern auf das Fest stieg von Tag zu Tag
und fand ihren ersten Höhepunkt am Montag nach dem Nikolaustag. Der Nikolaus hatte tatsächlich allen (natürlich braven) Kindern die eigens mitgebrachten Socken gefüllt! An dieser Stelle
nochmals vielen Dank an den lieben Nikolaus, der sich so viel
Mühe gegeben hat.
Ein fester Bestandteil in der Vorweihnachtszeit bildete auch im
vergangenen Jahr das wöchentlich statt findende Adventssingen.
An jedem Voradvent-Freitag fanden sich alle Kinder, Erzieher,
sowie viele Eltern und Geschwister in der Turnhalle des Kindergartens ein, um mit beliebten Weihnachtsliedern eine musikalische halbe Stunde miteinander zu verbringen. Unterstützt durch
den enthusiastischen Gesang der Kinder, musizierten Heike
Neumann (Querflöte), Anja Höing (Gitarre) und Uli Meyering
(Klavier). Besondere Begeisterung fand der erste Auftritt der
neuen Blockflötengruppe. Trotz ihrer großen Aufregung legten
die Kinder einen tollen Auftritt hin, was ihnen tosenden Applaus
bescherte.
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Weihnachtsgottesdienst
Das Lukaszentrum barst anlässlich des Familiengottesdienstes
zu Weihnachten fast aus allen Nähten- so viele Eltern, Großeltern
und Geschwister waren erschienen. Unter der Leitung von Pfarrer Werschkull, bildete er den Höhepunkt der Vorweihnachtszeit
für die Kindergartenkinder – vor allem für die Schulkinder.
Diese hatten gemeinsam mit
ihren Erzieherinnen ein Theaterstück einstudiert, in dem
jedes der Schulkinder eine
Rolle spielen durfte. In dieser Fabel ging es um einen
Baum, der aufgrund seiner
Andersartigkeit nicht viel
Freundlichkeit von den Tieren des Waldes erfuhr. Als
aber ein Sturm aufzieht, bietet der Baum den Tieren
seinen Schutz an und beweist sein Mitgefühl.
Die Kinder waren mit großer
Begeisterung bei der Sache und wurden von ihren Erzieherinnen
mit viel Fingerspitzengefühl durch die Aufführung geleitet. Am
Ende waren sie - zu Recht - stolz auf ihre Leistung.
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Karneval
Kaum hatte des neue Jahr 2015 begonnen, stand auch schon
wieder Karneval vor der Tür.
Zuallererst musste ein Thema für die Verkleidungen gefunden
werden. Die Kinder stimmten in ihren Gruppen demokratisch darüber ab und einigten sich schließlich auf „Prinzessinnen und Ritter“. Der Kindergarten verwandelte sich für die Woche vor Rosenmontag in ein verwunschenes Schloss, in dem allerlei bunte
Wesen (dank des Kinderschminkens) ihr Unwesen trieben.
An Altweiber erreichte das
närrische Treiben seinen
Höhepunkt mit dem Karnevalsumzug. Die liebreizende Prinzessin Nike I.
nebst ihrem Prinzen CanLuca I. wurden in Begleitung fast aller Kinder, Erzieher und einiger Mütter
in einem kunterbunten
(Bollerwagen-)Zug, unterstützt von frenetischen „Helau“-Rufen,
durch Raesfeld gezogen. Selbstverständlich wurde zwischendurch Rast gemacht um „Kamelle“ zu schmeißen und zu sammeln.
Ungeplantes Highlight war
das Zusammentreffen des
echten Raesfelder Prinzenpaares mit dem Kindergartenprinzenpaar.
Christa und Werner verließen gerade das Rathauscafé, als der Kindergartenumzug ihren Weg
kreuzte – besonders die Prinzessin hatte einen Riesenspaß an
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den Kindern und ließ sich bereitwillig mit dem Kinderprinzenpaar
ablichten.
Als dann noch unser Bürgermeister Andreas Grotendorst mit einer großen Schale Bonbons aus seinem Büro kam und diese
nach Karnevalsmanier in die Menge warf, waren sich alle Kinder
einig, dass Karneval eine tolle Erfindung ist und machten sich
bereitwillig auf den Weg zurück in den Kindergarten.
„Pro-Lukas-Kiga“ freut sich über Ihre Spenden!
Empfänger: Förderverein Die Glocke e.V.
(mit Spendenquittung)
Sparkasse Westmünsterland
IBAN DE06 4015 4530 0003 0534 10
BIC WELADE3WXXX
Volksbank Erle eG
IBAN DE38 4006 9606 0209 0003 00
BIC GENODEM1ERR
Volksbank Raesfeld eG
IBAN DE82 4286 2451 0116 6344
BIC GENODEM1RAE
Verwendungszweck: Pro-Lukas-Kiga
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Marijke Gudel
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Verstorbene aus Raesfeld
im Kirchenjahr 2014 / 2015
Karl Heinz
Hecker
Karl-Heinz
Sablotny
Andreas (Pit)
van Dijk
Ursel
Kruppa
Jörg
Ploch
Ruth
Zalewski
Marga Elisabeth Kempfert
Anneliese
Rienäcker
Ingrid
Laugisch-Gudel
Werner
Wahlers
Dieter
Bienert
(85)
(80)
(49)
(71) Erle
(51)
(87)
(77)
(91) Landhaus Keller
(74)
(86) Erle
(77) Landhaus Keller
Kinderchöre im
Lukaszentrum
Kindermusicals im Lukaszentrum
Samuel
mit dem Teeny-Chor
am Sonntag, 22.3.2015
um 16.00 Uhr
Josef-Dicke Kühe, Fette Ähren
mit den Lukas-Kids
am Sonntag, 19.4.2015
um 16.00 Uhr
Eintritt wie immer frei; um eine Spende wird gebeten
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Einladung des Fördervereins "Die Glocke e.V." zur diesjährigen Mit-gliederversammlung am 20. März 2015
Der Förderverein "Die Glocke e.V." lädt für Freitag, 20. März 2015, 19.00
Uhr, zu seiner diesjährigen Mitgliederversammlung ins Lukaszentrum
ein.
Auf der Tagesordnung stehen

der Bericht über die Mitgliederentwicklung und Aktivitäten im letzten
Jahr,

der Kassenbericht 2014,

der Bericht der Kassenprüfer über die Prüfung der Kasse,

die Entlastung des Vorstands,

die Finanzplanung 2015 (also die Beratung über die Verwendung der
Vereinsmittel und die Planung von Aktivitäten im Jahr 2015)

und die Wahl von Kassenprüfern für das Geschäftsjahr 2015.
Der Vorstand würde sich über eine rege Beteiligung der Mitglieder sehr
freuen. Aber auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.
Der Vorstand
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Zeit zum Danke sagen
Nach 13 Jahren Jugendarbeit ist es an der Zeit, sich bei den
vielen Unterstützern der evangelischen Jugendarbeit in unserem
Lukas-Zentrum zu bedanken. In unserer Gemeinde hat die Jugend viele Möglichkeiten, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Dazu
stellt die Kirchengemeinde die Räumlichkeiten im Keller des Lukas-Zentrums zur Verfügung. Nicht nur finanziell, sondern auch
ideelle werden wir von der Kirchengemeinde und dem Presbyterium unterstützt.
Da die Jugendarbeit in unserer Gemeinde nicht nur die regelmäßigen Gruppenstunden umfasst, sondern auch Projekte, Kunstaktionen und Freizeitaktivitäten beinhaltet, ist der finanzielle Bedarf
umfangreich. Daher gilt unser besonderer Dank den vielen Spendern und Förderern, die es uns ermöglichen, unsere Arbeit abwechslungsreich und interessant zu gestalten.
Zu nennen sind da die Kreissparkasse Westmünsterland, die
Volksbank Raesfeld, die Gemeinde Raesfeld und der Förderverein „Die Glocke e. V.“.
Nicht weniger wichtig sind natürlich auch die vielen privaten
Spender und Spenderinnen, an die an dieser Stelle auch ein dickes „Dankeschön“ geht.
Auch weiterhin werden wir mit eingehenden Spenden verantwortungsbewusst sinnvolle und inhaltliche Jugendarbeit finanzieren.
Trotz der wirklich herausragenden finanziellen Unterstützung wäre die Jugendarbeit in dieser Form nicht möglich, wäre da nicht
die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter. Auch
denen gehört der Dank der ganzen Kirchengemeinde.
Ady und Tilo
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Ansprechpartner in der Gemeinde
Ev.Pfarrbüro Raesfeld
Lukasweg 2 46348 Raesfeld 02865/8833
[email protected]
Pfarrer
Giselher Werschkull
[email protected]
Sekretärin Frau Schmitte
Bürozeiten: Montag und Donnerstag von
Mittwoch
von
Evangelisches Lukas-Gemeindezentrum
Ev. Lukas-Kindergarten, Leiterin Heike Neumann
Ev. Gemeindebüro Gemen
Pfarramt Heiden
Kirchmeisterin Frau Duensing
Gärtner
Herr Bergner
Küsterin
Frau Finder
Förderverein "Die Glocke" K.-H. Schmitte
Presbyter/innen:
Margrit
Mittmann
Ady
Schweitzer
Nicola
Rottmann
Sabrina
Warschewski
Gemeindekreise:
Frauenhilfe
Seniorenkreis
Handarbeitskreis
Kinderchor
Lukaschor
Jugendgruppen
Bibelkreis
Gesprächskreis
Strick- u. Bastelkreis
Cordulastr.11 46325 Borken
Fax. 02865/7473
02861/2493
Weidengrund 22
02865/7446
9 - 11 Uhr
15 - 17 Uhr
Linnenweg 13
Südring 40
02865/7919
Coesfelderstr. 2
02861/1680
Gemener Str. 4, 46359 Heiden 02867/8535
02861/600705
Friedholt 17
02865/7391
Gartenstr. 10
02865/2509911
Weidengrund 22
02865/7446
Helweg 21
Burgstr. 18 a
Hilgenstuhl 12
Im Erbgrund 18
7903
8263
8761
2509944
Frau Likuski Alte Fährstr. 32, 46514 Schermbeck
02853/39365
Elsa Heckert
Heidi Bergmann
Heidi Bergmann
Ady Schweitzer
Frau Ellmer
Uta Warschewski
Irmhild Schmitte
6294
2509920
2509920
8263
7387
10584
7446
19
Franz-Hitze-Str.2
Grünstr. 6
Grünstr. 6
Burgstr. 18a
Friedholt 21
Heidbrink 16
Weidengrund 22
Aus de m G e me i nde l e be n
Sonntag:
10.00 Uhr Gottesdienst (4.So.im Monat: 8.45 Uhr)
Montag:
9 - 11 Uhr
10.30 Uhr
17.00 Uhr
19.30 Uhr
15.30 Uhr
16.30 Uhr
17.30 Uhr
19.00 Uhr
14.30 Uhr
15.00 Uhr
15–17 Uhr
16.30 Uhr
Dienstag
Mittwoch
18.00 Uhr
20.00 Uhr
Donnerstag 9-11 Uhr
14.30 Uhr
16.00 Uhr
Freitag:
15.00 Uhr
16.00 Uhr
17.00 Uhr
Samstag: 18.00 Uhr
Gemeindebürozeit (Frau Schmitte)
Ev. Gottesdienst im Landhaus Keller (1. Montag im Monat)
Näh- und Bastelkreis (2. + 4. Montag im Monat)
Presbyteriumssitzung (1 x im Monat)
Konfirmandenunterricht KU3
Konfirmandenunterricht
Jugendgruppe für 10 - 12Jährige
Bibelkreis in Erle (1 x im Monat)
Handarbeitskreis (2. + 4. Mittwoch im Monat)
Frauenhilfe (1.Mittwoch im Monat)
Gemeindebürozeit
Ev. Gottesdienst im Seniorenhaus
St. Martin (2. Mittwoch im Monat)
Lukas-Chor (1., 3., 5. Mittwoch im Monat)
Gesprächskreis im Lukaszentrum (1 x im Monat)
Gemeindebürozeit
Seniorenkreis (14-tägig)
Konfirmandenunterricht KU3 in Erle
Kinderchor
Teenychor
Jugendchor
Gottesdienst in Erle (2. Sa. im Monat)
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Gottesdienste im Lukaszentrum
sowie im Emmaushaus in Erle
und in den Seniorenhäusern
Sonntag, 1. März
Montag, 2. März
Donnerstag, 5. März
Freitag, 6. März
Sonntag, 8. März
Mittwoch, 11. März
Donnerstag, 12.
März
Samstag, 14. März
Sonntag, 15. März
Donnerstag, 19.
März
Sonntag, 22. März
Donnerstag, 26.
März
Sonntag, 29. März
Donnerstag, 2. April
Karfreitag, 3. April
Karsamstag, 4. April
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
10.30 Uhr Gottesdienst in Landhaus
Keller
18.00 Uhr (3.) Passionsandacht
15.00 Uhr Gottesdienst zum Weltgebetstag im Lukaszentrum
10.00 Uhr Gottesdienst
16.30 Uhr Gottesdienst in Haus St.
Martin
18.00 Uhr (4.) Passionsandacht
G. Werschkull
G. Werschkull
18.00 Uhr Gottesdienst in Erle
10.00 Uhr Vorstellungsgottesdienst
der Konfirmanden
18.00 Uhr (5.) Passionsandacht
G. Werschkull
G. Werschkull
8.45 Uhr Frühgottesdienst
18.00 Uhr (6.) Passionsandacht
G. Werschkull
G. Werschkull
10.00 Uhr Gottesdienst
Frauenhilfsteam
und E. Bogatzli
G. Werschkull
19.00 Uhr Gottesdienst und
Agapemahl zum Gründonnerstag
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
19.30 Uhr Osternachtsgottesdienst;
Beginn auf dem Friedhof gemeinsam
mit der katholischen Gemeinde
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G. Werschkull
Frauenteam
B. Werschkull
G. Werschkull
G. Werschkull
G. Werschkull
G. Werschkull
E. Bogatzki
Ostersonntag,
5. April
Ostermontag,
6. April
Mittwoch, 8. April
Samstag, 11. April
Sonntag, 12. April
Sonntag, 19. April
Samstag, 25. April
Sonntag, 26. April
Sonntag, 3. Mai
Montag, 4. Mai
Sonntag, 10. Mai
Mittwoch, 13. Mai
Donnerstag, 14. Mai
Christi Himmelfahrt
Sonntag, 17. Mai
Sonntag, 24. Mai
Pfingstfest
Sonntag, 31. Mai
Montag, 1. Juni
Sonntag, 7. Juni
Mittwoch, 10. Juni
Samstag, 13. Juni
Sonntag, 14. Juni
Freitag, 19. Juni
Sonntag, 21. Juni
10.00 Uhr Festgottesdienst
B. Werschkull
10.30 Uhr Gottesdienst in Landhaus
Keller
16.30 Uhr Gottesdienst in Haus St.
Martin
18.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
in Erle
10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe
10.00 Uhr Gottesdienst
mit Lukaschor
12.00 Uhr Konfirmation I
10.00 Uhr Konfirmation II
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
10.30 Uhr Gottesdienst in Landhaus
Keller
10.00 Uhr Gottesdienst
16.30 Uhr Gottesdienst in Haus St.
Martin
10.30 Uhr Gottesdienst auf dem
Sportplatz in Erle
10.00 Uhr Gottesdienst
10.00 Uhr Festgottesdienst
G. Werschkull
10.00 Uhr Gottesdienst
10.30 Uhr Gottesdienst in Landhaus
Keller
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
16.30 Uhr Gottesdienst in Haus St.
Martin
18.00 Uhr Gottesdienst in Erle
10.00 Uhr Gottesdienst
15.00 / 15.45 Uhr Der besondere Gottesdienst: Gott eine Chance
11.15 Uhr Gottesdienst des Lukaskinder-gartens zum Abschied der Schulkinder
10.00 Uhr Gottesdienst
G. Werschkull
G. Werschkull
G. Werschkull
B. Werschkull
G. Werschkull
Sabrina Heinsdorff
G. Werschkull
G. Werschkull
G. Werschkull
G. Werschkull
B. Werschkull
G. Werschkull
G. Werschkull
B. Werschkull
G. Werschkull
B. Werschkull
G. Werschkull
G. Werschkull
G. Werschkull
Arbeitskreis
mit G. Werschkull
G. Werschkull
G. Werschkull
Während der Sommerferien beginnen die Gottesdienste im Lukaszentrum in diesem Jahr um 10.30 Uhr. Diese Zeit gilt vom 28. Juni bis zum
9. August.
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Leonardo da Vinci und das Abendmahl
Was müssen das für Zeiten gewesen sein?
Leonardo da Vinci wird 1452 geboren, Michelangelo 1475, Martin Luther 1483 und Kolumbus 1451.
Wobei der Zusatz da Vinci nicht sein Nachname ist, sondern
Auskunft über seine Herkunft gibt. Der Geburtsort Vinci ist ein
Dorf, ca. 30 km von Florenz entfernt. Sein Vater war ein erfolgreicher Notar. Zu seinen Klienten gehörten die Medici
und andere Ratsmitglieder des Stadtstaates Florenz.
Leonardo da Vinci gilt als einer der größten Universalgenies aller
Zeiten. Jedem fällt bei diesem Namen sofort die Mona Lisa ein.
Er war jedoch nicht nur Maler, sondern auch Ingenieur, Philosoph, Erfinder und Mediziner. Die Anatomie des Menschen beschäftigte ihn ständig. Den gezeichneten vitruvianische Menschen kennen Sie nicht? Doch, den kennen Sie sogar gut. Es
wird ein Mann, in zwei übereinander gezeichneten Positionen, mit
ausgebreiteten Armen, dargestellt. Dieser Mann wird von einem
Kreis und einem Quadrat eingerahmt. Dieses Bild der Ästhetik ist
eines der am meisten vervielfältigten Motive seiner Arbeiten. Sie
sehen es z. B. auf Krankenversichertenkarten und italienischen
Euromünzen. Dieses Kunstwerk entstand 1492.
Jedoch schon seit 1472 befindet sich sein Name in der Malergilde von Florenz. Leonardo galt als offen und freundlich, jedoch mit
einem Hang zur Einsamkeit. Da er zeitlebens Männerfreundschaften pflegte, wurde er 1476 wegen Sodomie angeklagt, jedoch freigesprochen. 1477 hat er sich wohl die Gunst Lorenzo I.
de Medicis erarbeitet, und ging in seine Dienste. Es entstanden in
dieser Zeit die ersten Porträts und Heiligenbilder. Trotz seines
außergewöhnlichen Könnens blieb er arm. Als sich die meisten
Künstler in Rom ( beim Vatikan ) niederließen, ging er nach Mai23
land. Hier erhielt er um 1482 eine feste Anstellung am Hof der
Sforzas und war ca. 20 Jahre für diese tätig. In seinem Bewerbungsschreiben hatte er auf seine Erfindungen in der Militärtechnik und sein können im Ingenieur – und Architekturwissen hingewiesen. Das Malen und die Bildhauerkunst erwähnte er mehr am
Rande, als kleinen Hinweis.
Die 1484 – 1485 wütende Pest in Mailand veranlasste ihn, dem
Fürsten Pläne für eine verbesserte Kanalisation vorzulegen. Er
hatte damals bereits den Zusammenhang zwischen Sauberkeit
und der Pest erkannt.
Mit etwa 40 Jahren bekam er von Ludovico Sforza den Auftrag
ein Bild auf die Stirnwand der Konventskirche von Santa Maria
delle Grazie in Mailand zu malen. Das 8,8 x 4,6 m große Bild entstand in den Jahren 1494 – 1498. Dieses Bild soll den Augenblick
zeigen, als Jesus seinen Jüngern mitteilt, dass er heute von einem von Ihnen verraten wird. Dieses Bild, mit dem Titel „
Abendmahl“, wurde schon während seiner Entstehung von vielen
Künstlern bewundert. Heute wird das „Abendmahl„ als das größte Kunstwerk aller Zeiten bezeichnet. Dieses Meisterwerk, das
die Entstehung des Christentums und den Verrat fast fotographisch festhält, bewegt jeden Betrachter. Für Leonardo ist es
mehr als ein künstlerischer Auftrag. Dieses Wandgemälde ist eine Herausforderung, seine eigene Einstellung und Überzeugung
darzustellen. Zahlreiche Anspielungen und Zeichen sind für jeden
zu sehen aber nicht zu deuten. Es geht um Versöhnung, Glauben, Verrat…Um zwei Seelen die in jedem Menschen stecken
und in vielen Situationen miteinander kämpfen. Auch das hat sich
bis heute nicht geändert.
Eine Legende, zur Entstehung des Bildes sagt: Leonardo sucht in
Mailand Modelle für die Personen des Bildes. Er findet in Kaufleuten und Handwerkern die entsprechenden Gesichter für die
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Jünger Christi. Zwei Gesichter bleiben jedoch frei. Das von Jesus
dem Erlöser und das von Judas dem Verräter. Als Leonardo eines Tages einem Chor zuhört, sieht er einen Sänger mit reinem
und strahlendem Antlitz. Er lädt den Mann in sein Atelier ein, fertigt Skizzen an und überträgt diese in sein Wandgemälde. Leonardo hatte seinen Jesus gefunden. Doch der Kopf des Verräters Judas ist immer noch frei. Jahre vergehen. Leonardo besucht nun die schäbigsten Kneipen und Freudenhäuser auf der
Suche nach einem Menschen dem die Bosheit ins Gesicht geschrieben steht. Jedoch ohne Erfolg. Der zuständige Kardinal
drängt zur Fertigstellung des Bildes. Und dann trifft Leonardo
seinen Judas. Er sieht einen heruntergekommenen Mann mit unruhigen Augen, gequältem Gesichtsausdruck und vorzeitig gealtert. Er lässt den Mann von 2 Assistenten ins Atelier bringen. Diese müssen ihn auch gerade halten damit Leonardo seine Skizzen
anfertigen kann. Plötzlich sagt der Bettler zu Leonardo: „Ich habe
dieses Bild schon mal gesehen.“ Leonardo fragt überrascht:
„Wo?“. „Genau hier“, antwortet der Judas. “Vor einigen Jahren,
bevor ich alles verlor was ich besaß, sang ich im Chor. Damals
saß ich Modell für den Sohn Gottes.“ Und da erkannte Leonardo,
dass Judas und Jesus ein und dieselbe Person sind. Es ist unmöglich zu sagen, ob sich dieses wirklich so zugetragen hat.
Aber jede Legende hat einen wahren Kern.Diese Geschichte gibt
den Widerspruch wieder wie Leonardo den Menschen sah.
Judas und Jesus verkörpern den inneren Widerspruch in jedem
Menschen. Der gläubige Wohltäter und der Zweifelnde. Ohne
den einen gibt es den anderen nicht.
Die Botschaft von Leonardo:
Die gesamte Bandbreite der Menschlichkeit in einem Bild.
Mittendrin Jesus, und Judas sogar im Vordergrund. Elf der zwölf
Jünger gingen in die Welt um eine Religion zu verbreiten. Diese
Religion hat heute weit über 2 Milliarden Anhänger.
Achim Finder
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Handarbeitskreis im Lukaszentrum
25-jähriges Jubiläum. 1990 – 2015
Im Jahre 1987 zog Frau Heckert mit Tochter und Familie von Essen
nach Raesfeld. Hier suchte sie nach einiger Zeit eine Beschäftigung. Sie
ging ins Lukas-Zentrum und wurde dort sehr freundlich aufgenommen.
Bei einer Besprechung zwischen Herrn Pastor Suppliet und verschiedenen Gemeinde-Mitgliedern fragte Frau Heckert, ob ein HandarbeitsKreis vorhanden sei. Das war nicht der Fall und Pastor Suppliet meinte:
„Frau Heckert, machen Sie mal.“ --- Und so entstand der erste Handarbeitskreis, Raesfeld-Erle; das war im Oktober 1990.
Bei dem Gemeindefest
in diesem Jahr wurden
gestrickte Schals, Mützen und Handschuhe
für Kinder sowie von
Pastor Suppliet besorgte Gläser und Vasen
verkauft. Den eingenommenen Betrag von
300,00 DM erhielt
unsere Gemeinde.
Da die Arbeit von einem alleine nicht
zu schaffen war, wurde Frau Selnau
um Mithilfe gebeten. Sie erklärte sich
sofort bereit und übernahm die Kasse.
Nach dem nächsten Gemeindefest
konnten wir 1000,00 DM unserem
Kindergarten spenden. Von diesem
Geld wurde das erste Holzspielzeug
gekauft. Darüber freuten wir uns und
waren auch ein bisschen stolz.
In unseren kleinen Handarbeits-Kreis
kamen immer mehr interessierte Frauen und wer einmal dabei war, kam
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wieder. Das war für uns sehr wichtig, denn die „Neuen“ hatten tolle
Einfälle und brachten gute Laune mit. Inzwischen sieht unser Angebot
so aus:
Gestrickte Baby-Mützchen,
-Jäckchen und –Schühchen,
gestickte Tischdecken in verschiedenen Größen, gehäkelte
Kniedecken und Schlummerrollen, genähte Schürzen für
Mutter und Kind und Klammerschürzen,
Lavendelsäckchen und Taschentuchhüllen.
Unsere Spezialität sind aber
gestrickte Topflappen und besonders gefragt sind gestrickte
Socken in jeder Größe und Farbe.
Beim Café Lukas dürfen Wundertüten für Kinder natürlich nicht fehlen!
Weiterer Werdegang des Handarbeits-Kreises Raesfeld-Erle
1992: Inzwischen treffen sich regelmäßig 8 Frauen, wobei gehäkelte,
gestickte und gestrickte Sachen entstehen. In fröhlicher Runde
werden dabei Erfahrungen ausgetauscht; allerdings wird die
Hauptarbeit zu Hause geleistet.
1993: Bei unserem Verkauf beteiligte sich in diesem Jahr die Frauenhilfe mit einer „Kaffee-Teria“. Das fanden wir toll und das wurde auch von den Besuchern gern angenommen.
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1994: Eine „Tombola“ wurde ins Leben gerufen!
Außer unseren verschiedenen Handarbeiten waren im Angebot:
Kleidung, Bücher, Spiele, Haushaltsgeräte und vieles Andere;
teilweise von den Sparkassen, von einigen Geschäften und auch
von Gemeindemitgliedern zur Verfügung gestellt. Die Lose
(1,00 DM pro Stück) waren immer schnell vergriffen.
In den folgenden Jahren konnten wir nachstehend aufgeführte Einrichtungen unterstützen:
die Kinder-Ferien-Stiftung, Dorsten
die Kinder-Tagesgruppe, Marl
das Kinder-Schutzhaus, Bocholt
das Frauenhaus, Bocholt
Außerdem wurde der Patenjunge Andile Sjora aus
einem Kinderheim in Brasilien für 4 Jahre unser
Patenkind.
Um kranke und bedürftige Kinder möchte sich unser
Handarbeits-Kreis – mit Gottes Hilfe – auch in Zukunft kümmern.
Elsa Heckert
Impressum:
Gemeindebrief „Splitter“ der Ev. Kirchengemeinde Gemen
im Pfarrbezirk Raesfeld;
Pfarrer Giselher Werschkull, 02861/2493
[email protected]
Tilo Kuhlmann; 02865-6845
[email protected]
Dorothea Maninger-Imping, 02865-202302
[email protected]
Karl-Heinz Schmitte, 02865-7446
[email protected]
Wolfgang Warschewski, 02865-10584
[email protected]
Auflage: 1100 Exemplare
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Was denken Sie über PEGIDA?
Regelmäßig montags demonstrieren tausende PEGIDAAnhänger hauptsächlich in Dresden, um eine angeblich bedrohliche Islamisierung Deutschlands (Europas) zu verhindern. Im
Fernsehen brachten PEGIDA-Demonstranten Angst vor islamistischem Terror und Überfremdung zum Ausdruck. Auch die Sorgen, Ausländer würden Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen
und die Sozialsysteme auf Kosten der Deutschen ausnutzen,
spielen bei PEGIDA eine Rolle. Zum Ausdruck kommt aber nicht
nur eine große Unzufriedenheit über Asyl-, Zuwanderungs- und
Integrationspolitik, sondern auch eine ganz allgemeine Politikund Medienverdrossenheit.
Klar, dass PEGIDA nicht nur aus Neonazis besteht, rechtsradikale Aktivisten mischen aber kräftig mit. Protest wird nicht nur mit
kreativen eigenen Ideen zum Ausdruck gebracht sondern mit z.
T. dreist geklauten Texten, worüber die geistigen Urheber mit
Recht verärgert und empört sind. Das gilt für ehemalige DDRBürgerrechtler, die sich über den Begriffsdiebstahl „Montagsdemonstration“ und „Wir sind das Volk“ aufregen vermutlich noch
weit mehr als für Christen, die sich über den Missbrauch der
Weihnachtslieder auf PEGIDA-Demonstrationen in der Adventszeit geärgert haben.
Mit dem aus der NS-Zeit belasteten Begriff „Lügenpresse“ hat
sich PEGIDA zudem das Unwort des Jahres 2014 eingehandelt.
PEGIDA-Demonstrationen und Gegendemonstrationen zeigen,
dass PEGIDA die Bevölkerung spaltet, wobei die Gegendemonstrationen eindeutig mehr Menschen auf die Straße gebracht haben.
Was soll man über PEGIDA denken? Für meine eigene Orientierung habe ich mir folgende Gedanken / Zitate zusammengestellt:
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU):
„Das sind weiß Gott nicht alles Nazis. Wenn gleich die PEGIDARädelsführer dem ‚rechtsradikalen Spektrum‘ zugeordnet werden
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können, müssen die Sorgen der Demonstranten Gehör finden.
Man muss sich um das, was diese Menschen an Ängsten im
Herzen tragen, kümmern“.
Ingo Kramer (Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen
Arbeitgeberverbände):
„Wir brauchen Zuwanderung, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken“.
Josef Schuster: (Zentralrat der Juden):
„Die Angst vor islamistischem Terror wird instrumentalisiert, um
eine ganze Religion (den Islam) zu verunglimpfen. Das ist absolut
inakzeptabel“.
Präses Annette Kurschus (Ev. Kirche von Westfalen):
„Wer heute Stimmung macht gegen die, die fliehen mussten und
bei uns Schutz und ein besseres Leben suchen, verrät den Christus, auf den sich das ‚christliche Abendland‘ beruft. Er selber war
als neugeborenes Kind auf der Flucht. Wer Weihnachten feiert,
kommt an diesem jüdischen Flüchtlingskind und seiner Geschichte nicht vorbei“. Frau Kurschus wendet sich gegen den Missbrauch von Weihnachtsliedern durch PEGIDA-Demonstranten in
Dresden. „Sie benutzen die musikalische Kunde von der Geburt
des Versöhners und Erlösers als Kampfmittel gegen Fremde“.
Bundeskanzlerin Angela Merkel:
„In Deutschland gibt es zwar die Demonstrationsfreiheit. Aber es
ist kein Platz für Hetze und Verleumdung von Menschen, die aus
anderen Ländern zu uns kommen. Heute rufen manche montags
wieder ‚Wir sind das Volk‘. Aber tatsächlich meinen sie: Ihr gehört
nicht dazu – wegen eurer Hautfarbe oder eurer Religion“.
Nicht nur Prominente haben zum Thema etwas zu sagen. Beeindruckt mit ihren Gedanken und Aussagen haben mich auch
Schüler meines 10er Kurses an der Bottroper Willy-BrandtGesamtschule und Auszüge davon will ich deswegen veröffentlichen:
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Hanan (17 Jahre; beide Eltern libanesisch) und Emircan (16 Jahre; beide Eltern türkisch):
„Wir finden die Demonstrationsbewegung PEGIDA rassistisch.
Jeder sollte da leben, wo er gerne leben möchte. Wir finden
Gleichberechtigung in jedem Land wichtig und man sollte niemanden wegen seiner Religion oder wegen seiner Nationalität
verurteilen“.
Adnan (15 Jahre; beide Eltern türkisch):
„Die Leute, die in Dresden leben, haben kaum Kontakt zu Ausländern. Sie glauben nur an das, was die Medien sagen ohne
jegliche Erfahrungen mit einem Ausländer zu haben“.
Tim Ruloff (16 Jahre; beide Eltern deutsch):
„Ich finde die PEGIDA schlecht, weil sie gegen die Ausländer
sind, obwohl sie die Ausländer gar nicht kennen. In Dresden leben nur 2% Muslime, daher glaube ich, dass sie die Gedanken
und Meinungen über die Muslime aus den Medien nehmen“.
Ertugrul Erkan (15 Jahre; beide Eltern türkisch):
„Ich finde, die ganze Organisation ist unnötig. Islam heißt auf
Deutsch übersetzt „Frieden“. (völlige Hingabe an Gott!). Die ganze Welt sollte einfach Frieden schließen und solche Organisationen wie PEGIDA, Isis usw. einfach abschaffen. Mensch ist
Mensch“.
Talal Khodr (16 Jahre; beide Eltern libanesisch):
„Ich finde das absurd, dass Menschen in Deutschland sowas tun.
Wir leben in Deutschland alle Miteinander und sind eine MultiKulti Gesellschaft. Dass dann die PEGIDA-Demonstranten gegen
Ausländer, speziell gegen Muslime vorgehen, ist nicht akzeptabel. Dagegen müssen wir gemeinsam vorgehen. Wir sollten hier
frei von jeglichen Vorurteilen miteinander leben. Die terroristischen Taten, die in der Welt ausgeführt werden, haben mit Religion und Menschlichkeit nichts zu tun. Der Islam ist friedlich, ge31
nauso wie das Christentum und das Judentum. Die Würde des
Menschen ist unantastbar und darauf basiert unser Grundgesetz. Wir atmen alle dieselbe Luft und sind alle gleichgestellt.
Man kann einen Menschen nicht auf seine Herkunft, Religion oder sein Aussehen reduzieren. Aus jeder Gruppierung gibt es
Leute, die aus der Reihe tanzen. Man kann nicht alle in eine
Schublade stecken, besonders dagegen müssen wir ankämpfen.
Gemeinsam sind wir stärker“.
Leon Najah (16 Jahre; Vater Tunesier, Mutter Deutsche):
„Ich finde, dass die PEGIDA eine rassistische Gruppe ist und ihre
Meinung von Ausländern durch Vorurteile bestimmt ist“.
Vielen genannten Gedanken kann ich zustimmen, insbesondere
der Präses Annette Kurschus.
Was denken Sie denn über PEGIDA? Gedanken, Meinungen und
Standpunkte können wir gerne mal schriftlich annehmen und
sammeln und mit Angabe des Autors im „Splitter“ veröffentlichen.
K. – H. Schmitte
Gesprächskreis im Lukaszentrum
An den letzten Gesprächskreis im alten Jahr kann ich mich noch
gut erinnern. Er fand bei Familie Werschkull zu Hause statt, der
Tisch war schon vorweihnachtlich gedeckt als wir eintraten. Einige von uns hatte noch mehr leckere Sachen mitgebracht, die auf
dem Tisch dann kaum noch Platz fanden. Wir wurden mit Glühwein und Tee bewirtet, es wurde gesungen, gebetet und viel geredet. An die Gespräche im Einzelnen erinnere ich mich nicht
mehr so gut aber sehr genau an diesen stimmungsvollen Abend,
an dem wir uns alle miteinander verbunden fühlten.
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An das Thema und die anschließende Diskussion des ersten
Gesprächskreises im Neuen Jahr, der am 14. Januar stattfand,
erinnere ich mich dagegen noch sehr gut . Wir sprachen über die
Jahreslosung:
„Nehmt einander an, wie Christus Euch
angenommen hat zu Gottes Lob“
Frau Werschkull erklärte, in welchen Kontext dieser Satz in der
Bibel zu finden ist. Wir überlegten gemeinsam, was diese Aussage für uns in unserem Alltag bedeuten könnte. Wie können wir
andere annehmen und welche anderen? Wir stellten fest, dass
dieser Satz eine Aufforderung an jeden Einzelnen von uns ist,
denn wir leben ja nicht alleine. Wir leben in Familien, haben
Freunde, Bekannte und Nachbarn. Das sind Menschen, die uns
nah sind und die wir annehmen sollten, so, wie sie nun mal sind.
Und wir leben in einer evangelisch – christlichen Gemeinde, einer
Gemeinschaft, die nicht nur durch Gottes Wort gekennzeichnet
sein sollte sondern auch durch ihr Handeln.
Wir machten uns Gedanken über die Flüchtlinge, die hier bei uns
in Raesfeld leben, die jedoch bislang niemand aus unserem Kreis
persönlich kennen gelernt hatte. Wie wohnen sie hier und wie
fühlen sie sich?
In der nächsten Gesprächskreisrunde wollen wir darüber nachdenken, welche Möglichkeiten es in unserer Gemeinde gibt, diesen Menschen zu zeigen, dass sie bei uns willkommen sind und
ob und wie wir ihnen helfen können, sich bei uns wohl zu fühlen.
Wir freuen uns auf alle, die dabei sein wollen.
Den Termin für den nächsten Gesprächskreis kann man erfahren bei:
Uta und Wolfgang Warschewski Tel.-Nr. 02865-10584
Angelika Gößling
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„Gott eine Chance“ Arbeitskreis Gottesdienst
Der „Arbeitskreis Gottesdienst“ bereitet für Raesfeld einen besonderen Gottesdienst vor.
Demnächst gibt es Post – für einige Ausgewählte. Hier schon
einmal für alle die Information dazu.
Um bei den Gottesdiensten in der Gemeinde neue Impulse setzen zu können, die noch Lücken schließen könnten bei den bisherigen Gottesdienstformen, suchen demnächst, vom April bis in
den Mai, einige Mitglieder des Arbeitskreises das Gespräch.
Dazu bekommen Gemeindeglieder im Alter von 25 Jahren bis 50
Jahren zunächst einen Brief mit Vorab-Informationen und das
Angebot zu einem persönlichen Gespräch. Wer spontan beim
Lesen des Gemeindebriefes sich das gut vorstellen kann, darf
auch gerne jetzt schon Bescheid geben. Wir finden dann einen
Weg zueinander. Es können bei zwei- bis dreihundert Angeschriebenen nicht alle zum Zuge kommen. Bei dieser Aktion
möchten wir besonders Gemeindeglieder ansprechen, die nicht
eine Familie haben, durch die sie bei einer Taufe oder den kirchlichen Unterricht und die Konfirmation schon mehr oder weniger
einen Bezug zur Gemeinde am Ort haben. Schwerpunktmäßig
kommen also entweder Alleinstehende, oder Ehepaare ohne
Kinder oder auch evangelische Familienange-hörige in Betracht,
deren Ehepartner (und gegebenenfalls Kinder) einer anderen
Konfession angehören. Auch diese Familiensituation ist für uns
wichtig, einschließlich der Frage, wie die ökumenischen Bezüge
genutzt werden können.
Die Kapazität der Besuchsgruppe ist limitiert; wir sind aber interessiert einen repräsentativen Einblick zu erhalten. Im Gespräch
geht es darum, was einem für den christlichen Glauben wichtig
ist; wie das Gestalt gewinnen könnte in einer Gottes-dienstform
mit Beteiligung der Besucher, sofern sie das wünschen.
Das erste Etappenziel ist der geplante Gottesdienst, am Sonntagnachmittag: am 14. Juni im Lukaszentrum. Der Start soll
mit einem Kaffeetrinken ab 15 Uhr sein. Um 15.45 Uhr läuten
dann die Glocken zum Gottesdienst. Bei dem sind dann auch
Besucher herzlich eingeladen, die nicht zu den Interviewpartnern
zählten.
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Chor-Aktionstag
Samstag,9.Mai 2015
Im Lukaszentrum
12.00 Uhr Konzert der Lukas-Singers
13.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen
14.00 Uhr Das Pop-Oratorium „Die 10
Gebote“ auf der Leinwand
Dazu Kaffee, Kuchen, Snacks und gute
Laune
Der Erlös des Tages ist für die Finanzierung der Busfahrt des Chores im Oktober zur Aufführung des PopOratoriums „ Luther“ bestimmt.
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Uraufführung des Pop-Oratoriums "Luther" in der
Dortmunder Westfalenhalle- Wir sind dabei!
Mit 2500 Menschen vor einer vollen Halle mit tollen Darstellern zu
singen und Teil einer Aufführung zu sein, das durften die LukasSingers im Jahr 2010 und 2012 schon einmal mit dem PopOratorium "Die 10 Gebote" erleben.
In diesem Jahr ist in Vorbereitung auf das Lutherjahr ein ähnliches Projekt geplant. Dieter Falk (Komponist) und Michael Kunze
(Texter) haben ein Musical über Luther geschrieben. Als vor einigen Monaten wieder Sängerinnen und Sänger für einen Riesenchor gesucht wurden, mussten die Lukas-Singers nicht lange
überlegen: "Wir sind wieder dabei!" Im Kirchenchor ließen sich
ebenfalls 7 Leute begeistern, so dass aus Raesfeld insgesamt 20
Sängerinnen und Sänger angemeldet sind! Einen Teil der Anmeldegebühren haben die Kirchengemeinde und der Förderverein übernommen, den Rest haben die Lukas-Singers in ihrem
letzten Konzert "ersungen".
Im Februar singen die Chorleiterinnen und Chorleiter die CD ein,
ab April gibt es Noten für alle und die Proben können beginnen!
Natürlich werden die Lieder in den heimischen Chorproben erarbeitet, einige Male muss der Chor aber auch nach Essen und
Dortmund fahren, um mit allen zu proben.
Am 31.10.2015 wird es dann in Dortmund
2 Aufführungen geben (14.00 und 19.00 Uhr).
PS: Tickets kann man bereits unter luther-oratorium.de kaufen.
Alle Teilnehmer können auch ein Kontingent an ermäßigten Karten besorgen.
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Maschendrahtzaun
Unser Maschendrahtzaun, der am Glockenturm anfängt und
dann am Bürgersteig längs, bis zum Nachbargrundstück verlief,
war in die Jahre gekommen. Eingebeult, zerrissen und teilweise
lose konnte er, trotz zahlreicher Reparaturen, seinen Zweck nicht
mehr erfüllen. Ein schöner Anblick war er auch schon lange nicht
mehr. Also beauftragte die Kirchengemeinde einen Zaunprofi um
diesen unschönen Zustand, direkt am Weg zur Kirche, zu ändern.
Den ordentlichen Pflanzenrückschnitt mit entsprechender Entsorgung übernahm unser Hans Bergner. Dann wurde innerhalb weniger Tage ein schöner, stabiler Drahtzaun aufgestellt, der den
Namen Zaun auch verdient. Die Optik und der Zweck werden nun
sehr gut erfüllt. Lange Jahre werden wir uns über dieses Thema,
am Weg zur Kirche, keine Gedanken mehr machen müssen.
Und gemäß einem alten Sprichwort
„Was nützt der Zaun, und die Tür ist offen?“
halten wir es wie gehabt, der neue Zaun ist da und die Tür ist
trotzdem für jeden offen.
Achim Finder
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Dankeschönfeier im Lukaszentrum
Unsere diesjährige Dankeschönfeier für die Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde in Raesfeld fand Ende Januar statt.
Den Auftakt der Veranstaltung machte Pfarrerin Werschkull mit der Verlesung einiger
zum Nachdenken anregender Texte von
Hans Dieter Hüsch zum Thema „Als Ausländer, womöglich mit einer anderen Hautfarbe,
in einem fremden Land“. Die Texte passten
auch zur diesjährigen Jahreslosung.
Danach wurde es wie immer ein geselliger
Abend in dessen Verlauf Pfarrer Werschkull
eine Bildpräsentation über die Ereignisse
des Jahres 2014 machte.
Hier einige Impressionen des Abends.
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