RUEDI VONLANTHEN, GROSSRAT Kandidat Wohnort Liste Giffers 3 Smartspider Schwarzseestrasse 1 1712 Tafers [email protected] www.gewerbeverbandsense.ch T 026 494 27 57 Seite 2 1. Wie werden Sie in den nächsten 5 Jahren in die Verkehrspolitik des Sensebezirks Einfluss nehmen? Ruedi Vonlanthen: Für die Verkehrspolitik braucht es eine Gesamtlösung. Man kann nicht an einem Ort den Stau auflösen und einige Kilometer weiter einen neuen kreieren. Dazu braucht es aber dringend die Umfahrungsstrasse. Ferner müssen die Strassen allgemein in gutem Zustand sein. Wir Sensler müssen Druck aufbauen, damit die Verkehrslösung im Sensebezirk vorangetrieben wird. 2. Welche Massnahmen sollten nach Ihrer Meinung zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Sensebezirk eingeleitet werden? RV: Der Sensebezirk hatte in den letzten Jahren ein gesundes Wachstum. Generell müssen aber die Rahmenbedingungen verbessert werden. Das beginnt schon beim Richtplan und bei der Raumplanung. Die Abgaben und Steuern müssen sinken. Bürokratische Fesseln müssen gelöst werden. Firmen welche Lehrlinge ausbilden müssen entlastet werden. Die Unternehmenssteuerreform ist unbedingt nötig, damit wir uns den nationalen und internationalen Massstäben anpassen können. 3. Wie wollen Sie in den kommenden Jahren sicherstellen, dass der Kanton ein ausgeglichenes Budget präsentiert? RV: Der Kanton muss weniger und gezielter ausgeben. Verschiedene Gesetze müssen hinterfragt und geändert werden. Beim Staat muss ein Personalstopp eingeführt werden. Departemente untereinander müssen besser zusammenarbeiten und sich wenn nötig ergänzen. Wenn wir für die Wirtschaft gute Rahmenbedingungen setzen, gibt es durch Wachstum auch mehr Steuern, was beim Budgetieren hilft. 4. Die Attraktivität der Berufslehre hat im vergangenen Jahr leider abgenommen, viele Lehrstellen bleiben unbesetzt. Wie könnte im Kanton die Berufslehre noch mehr unterstützt und für die jungen Stellensuchenden noch besser präsentiert werden? RV: Wie schon erwähnt müssen Betriebe welche Lehrlinge ausbilden belohnt werden. Das duale Bildungssystem muss gefördert werden. Die Berufsberater müssen den jungen Menschen die Attraktivität eines Berufes schmackhaft machen. Gewisse Angebote bei Fakultäten an der Uni verkleinern. 5. Welche Massnahmen unterstützen Sie, damit der Kanton aus dem Engpass in der Raumplanung geführt werden kann? RV: Der Kantonale Richtplan muss Priorität haben, damit das Moratorium so rasch als möglich wegfällt. Der Kanton darf Bundesgesetze nicht noch verschärfen. Benutzen der bestehenden Bausubstanz fördern. 6. In welchen anderen Politik Bereichen möchten Sie in den kommenden 5 Jahren einen Vorstoss (Motion oder Postulat) im Grossen Rat einbringen? Was wäre die Zielsetzung Ihrer Intervention? RV: Abschaffung des Eigenmietwertes und der Liegenschaftssteuer. Echte Flüchtlinge müssen rasch integriert werden. Sie müssen unsere Werte übernehmen und alle Kosten hat vollumfänglich der Bund zu zahlen (und nicht die Kantone und Gemeinden). Dabei haben abgewiesene Migranten das Land sofort zu verlassen, bevor sie untertauchen. Diese Standesinitiative habe ich gerade eingereicht. Lehrpersonal an den öffentlichen Schulen (Primar- und Sekundarschule) sollen von einem Grossratsmandat ausgeschlossen werden (dies gilt schon heute für hohe Beamte).
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