Wedding Echo - DOMICIL Seniorenresidenzen

Ausgabe 5
Mai/Juni 2015
Mitten im Leben
Wedding Echo
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße GmbH
Transvaalstraße 22 | 13351 Berlin-Wedding
www.domicil-seniorenresidenzen.de
Tel.: 0 30 | 86 87 56-0
[email protected]
DR_15_05_DHz_Wedd2_001Seitex1von36 1
21.04.15 14:55
Wollen Sie
dazugehören
?
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
Karriere im DOMICIL
Sie suchen einen Arbeitsplatz an dem Sie gefordert und gefördert werden?
Dann suchen wir Sie als:
Examinierte Pflegefachkraft (m/w)
Pflegehilfskräfte
Wir bieten Ihnen:
•Gute Einarbeitung in die Wohnbereichsabläufe
•Gute Arbeitsbedingungen in einem modern
ausgestatteten Seniorenpflegeheim
•Möglichkeit zur Teilnahme an internen
Fortbildungen
•Engagiertes und motiviertes Team
•Durchdachte und strukturierte DOMICIL Pflegeprozesse zur Umsetzung im
Bezugspflegesystem
•Altersvorsorgeleistungen
•ÖPNV-Vergünstigungen
•U.v.m.
Senden Sie Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen an:
Wir freuen uns auf
Ihre Bewerbung!
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße GmbH
Transvaalstraße 22 | 13351 Berlin | Tel.: 0 30 / 86 87 56-0
[email protected]
DR_15_05_DHz_Wedd2_002Seitex2von36 2
21.04.15 14:55
?
Inhaltsverzeichnis
Vorwort.......................................................................................... 4
Hoher Besuch von einem Politiker...................................................... 5
Mitarbeiter stellen sich vor.............................................................6–9
Was bisher geschah...................................................................10–15
Seniorenhoroskop – so stehen die Sterne im Alter.......................... 16–17
Neues von unserem beschützenden Wohnbereich........................... 18–19
Aus dem Leben unserer Bewohner...............................................20–22
Gutes aus der alten Küche.............................................................. 23
Das Domicil Café............................................................................24
Herzliche Geburtstagsgrüße.............................................................25
Wissenswertes..........................................................................26–27
Kirche, Seelsorge & Ehrenamt.....................................................28–29
Besondere Erlebnisse im Mai & Juni.................................................. 30
Die traditionelle Maibowle................................................................31
Regelmäßiges Veranstaltungsangebot...........................................32–33
Wir nehmen Abschied..................................................................... 34
Unsere Ansprechpartner..................................................................35
f
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_003Seitex3von36 3
Seite 3
21.04.15 14:55
Vorwort
Liebe Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und
Gäste des Hauses,
Herr Kurowski
Einrichtungsleitung
nachdem der April seinem Ruf alle Ehre gemacht hat
und uns Kälte, Hagel und sogar Schnee bescherte, zeigt
sich der Frühling nun mit Sonnenschein und etwas
wärmeren Temperaturen von seiner schönen Seite. So
können unsere Bewohner nun endlich auch das Wetter
in dem schönen Garten genießen.
Seit der Eröffnung unseres Hauses ist nun schon mehr als ein halbes Jahr
vergangen. Ein Ereignis, das wir vor wenigen Wochen bei unserem Halbjah­
resfest gebührend gefeiert haben.
Zahlreich waren Bewohner, Angehörige und weitere Gäste ins Haus ge­
kommen, um mit uns zu feiern. Viele Kooperationspartner stellten ihre Pro­
dukte zum Probieren oder zum Kauf aus. Unsere hauseigene Küche zauberte
ein Buffet mit leckeren Speisen, das bei schöner Live-Musik genossen wer­
den konnte. Für weitere Unterhaltung sorgten viele kleine Überraschungen
wie z. B. unsere Tombola. Natürlich gab es auch Gelegenheit für die vielen
Interessenten, sich die Einrichtung in Führungen genauer anzusehen.
Dazu konnten viele Beratungsgespräche und einige Reservierungen für
den neuen Wohnbereich 3 vereinbart werden. Dieser wurde Anfang Mai
als weiterer Bereich eröffnet und zeichnet sich mit vorrangig vorhandenen
Einzelzimmern aus. Nach einer solch gelungenen Feier ist die Vorfreude auf
die Feierlichkeiten zu unserem einjährigen Bestehen groß!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Spaß mit der
Lektüre!
Ihr Nico Kurowski
Einrichtungsleiter
Seite 4
DR_15_05_DHz_Wedd2_004Seitex4von36 4
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
21.04.15 14:55
Hoher Besuch
Hoher Besuch eines Politikers
Unsere neue Einrichtung verwurzelt sich immer
stärker im Weddinger Kiez. Neben vielen Interessenten und Nachbarn besuchen uns gezielt
Vertreter der politischen Ebene. So auch am
10. März, wo wir Herrn Dr. Philipp Lengsfeld MdB
als Gast begrüßen durften.
Herr Dr. Lengsfeld erfragte bei Herrn Kurowski
viele Eckdaten der Einrichtung und wie sich die
derzeitige Versorgungssituation gestalten würde.
Kritisch wurde zusätzlich die seit Jahren bekannte und anspruchsvolle Personalakquise im Pflegebereich diskutiert, welche
sich augenblicklich besonders durch Ausbildung und Attraktivität des Arbeitgebers auffangen lässt.
Dr. Lengsfeld erfragte darüber hinaus den täglichen Heimalltag und wo
besondere Bewohnerinteressen liegen würden. Der Einrichtungsleiter schilderte, dass viele Bewohner kulturelle und politische Interessen gezielt
verfolgen und entsprechende Angebote erfragen, wie Kieztouren mit dem
Hausbus und Zeitungsrunden.
Herr Kurowski verwies darauf, dass sich Bewohner und Angehörige gerne
einen politischen Austausch, im Rahmen einer Bürgersprechstunde, wünschen. Dr. Lengsfeld bot abschließend seine Unterstützung an, welche wir
im Frühsommer als erneute Einladung wahrnehmen werden.
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_005Seitex5von36 5
Seite 5
21.04.15 14:55
Mitarbeiter stellen sich vor
Ich stelle mich vor …
… auch wenn mich Einige schon kennengelernt haben
Hallo!
Meine Name ist Abigail Boadum und ich arbeite seit dem
05.01.2015 im Domicil an der Afrikanischen Straße. Ich
bin 23 Jahre alt, in Berlin-Wedding geboren und aufgeAbigail Boadum
wachsen. Meine Eltern kommen aus Ghana.
Meine Schwester Veronika arbeitet auf der Station im
Erdgeschoss, die Einige sicherlich schon kennengelernt haben.
Ich hab im September 2013 meine Ausbildung als examinierte Altenpflegerin im Rosenhof Berlin-Zehlendorf beendet. Nach dieser Zeit sammelte ich
weitere Erfahrungen und wechselte dann in unsere Einrichtung. Hier fühle
ich mich sehr wohl und hoffe, dass ich hier eine schöne Zeit verbringen
werde. Ich freue mich auf Sie!
Ich freue mich auf eine lange und interessante Arbeitszeit, hier im Domicil,
mit ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Abigail Boadum
Seite 6
DR_15_05_DHz_Wedd2_006Seitex1von7 6
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
24.04.15 10:33
Mitarbeiter stellen sich vor
Hallo liebe Leser des Wedding Echos!
Mein Name ist Kerstin Dallmann-Baderschneider und
seit dem 01. März unterstütze ich die Mitarbeiter auf
dem Wohnbereich 2 als Pflegefachkraft.
Ich bin 37 Jahre alt und verheiratet. Seit 1995 bin ich in
der Pflege tätig, 2006 schloß ich meine Ausbildung zur
Fachkraft ab.
Da ich Freude daran habe mein Fachwissen zu vermitKerstin Dallmannteln, absolvierte ich eine Weiterbildung zur PraxisanleiBaderschneider
terin.
Nach 15 Jahren in einem Seniorenzentrum, reizte mich die Herausforderung in einem neu eröffneten Haus die erlernten Kenntnisse und Ideen
einzubringen.
Herzlichst, Ihre Kerstin Dallmann-Baderschneider
Liebe Bewohner, liebe Angehörige,
ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen. Mein Name ist
Manuela Riesch, ich bin 46 Jahre alt, verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern und fünf Enkelkinder.
Ich bin Pflegehelferin und seit 20 Jahren habe ich in
verschiedenen Bereichen Berufserfahrungen gesammelt. Das Wohl der Bewohner liegt mir sehr am Herzen
und die Arbeit macht sehr viel Spaß.
Manuela Riesch
In meiner Freizeit unternehme ich sehr viel mit meiner
Familie und bin sehr stark eingebunden.
Für die Zukunft wünsche ich mir weiterhin eine tolle Zusammenarbeit und
stehe Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung.
Liebe Grüße, Manuela Riesch
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_007Seitex2von7 7
Seite 7
24.04.15 10:34
Mitarbeiter stellen sich vor
Hallo liebe Leser,
ich möchte auch die Gelegenheit nutzen, mich kurz vor­
zustellen. Mein Name ist Marcel Mario Reich, 34 Jahre
jung und mittlerweile seit Januar 2015 im Domicil Afri­
kanische Straße auf dem Wohnbereich 2 als Pflegefach­
kraft tätig.
Mein Examen zum Altenpfleger absolvierte ich im
Jahr 2011. Erfahrungen konnte ich in verschiedenen
Marcel Mario Reich
Bereichen der Pflege sammeln. Besondere Erfahrun­
Erfolge habe ich mit Menschen, die an Multiple
gen/­
Sklerose erkrankt sind.
Ich finde es spannend, dass das Haus gerade erst öffnete und alle Mitarbeiter
sowie Bewohner sich kennenlernen müssen. Viele verschiedene Charaktere,
mit besonderen Eigenschaften tragen dazu bei, dass das Domicil sich findet.
Gemeinsam etwas aufbauen und schaffen, dass unsere Bewohner sich
wohlfühlen ist für uns alle ein großes Anliegen.
Bis dahin mit lieben Gruß,
Marcel Mario Reich
Seite 8
DR_15_05_DHz_Wedd2_008Seitex3von7 8
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
24.04.15 10:34
Mitarbeiter stellen sich vor
Liebe Bewohner, liebe Angehörige,
auf diesem Weg möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen.
Mein Name ist Nico Bebenroth, ich bin 30 Jahre alt, verheiratet und habe einen kleinen Hund.
Seit Februar diesen Jahres bin ich der Wohnbereichsleiter vom WB1 und seit ca. 9 Jahren im Unternehmen.
Das Wohl der Bewohner liegt mir sehr am Herzen und
mein Beruf macht viel Spaß, denn er bietet mir jeden
Nico Bebenroth
Tag neue Herausforderungen.
In meiner Freizeit unternehme ich sehr viel mit meiner
Familie und natürlich mit meinem Hund.
Wenn Sie Fragen/Anregungen haben, sprechen Sie mich gerne an. Ich
stehe Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Liebe Grüße, Nico Bebenroth
Guten Tag,
mein Name ist Marco Issel, ich bin 38 Jahre alt und
ich habe eine Freundin mit drei Kindern. Ich arbeite
seit 09.03.2015 in Ihrem Haus als Alltagsbegleiter. Vor
einem Jahr bin ich von Frankfurt am Main nach Berlin
gezogen.
Seit sechs Jahren arbeite ich in der Betreuung von Senioren. Das macht mir sehr viel Spaß. Ich habe in den
Marco Issel
letzten Jahren in meinem Beruf Basteln, Backen, Chi
Gong, Sitzgymnastik und verschiedene andere Aktivitäten angeboten. Ich freue mich auch hier viele kreative und sportliche
Aktivitäten anbieten zu können und bin schon sehr gespannt auf Sie.
Ihr Marco Issel
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_009Seitex9von36 9
Seite 9
21.04.15 14:56
Was bisher geschah ...
Wie die Zeit vergeht!
Nach ungefähr 6 Monaten hatten unsere Bewohner, Angehörigen, Nachbarn
und Gäste wieder die Möglichkeit mit uns zu feiern. Ein einladendes Buffet,
schöne Musik und interessante Aussteller boten viel Gelegenheit zum Verweilen.
Von unserer Seite nochmals vielen Dank!
Seite 10
DR_15_05_DHz_Wedd2_010Seitex4von7 10
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
24.04.15 10:34
Was bisher geschah ...
Viele Kooperationspartner und Freunde des Domicils unterstützen zum
Halbjahresfest.
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_011Seitex5von7 11
Seite 11
24.04.15 10:34
Was bisher geschah ...
Osterbrunch mit Eiersuche
Am Ostersonntag hatten unsere Bewohner
große Erwartungen. Bereits Tage zuvor wurde der Brunch mit anschließender Eiersuche
im hauseigenen Garten angekündigt. Kühle
Temperaturen konnten die Vorfreude nicht
trüben. So wurden kleine Osterkörbe und auch
Leckereien gefunden, die schöne Erinnerungen
an Kindheitstagen hervorriefen.
Ihre Ergotherapie
Seite 12
DR_15_05_DHz_Wedd2_012Seitex6von7 12
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
24.04.15 10:34
Was bisher geschah ...
Restaurantabend
„Heute gehen wir zum Italiener!“ Unser erster
Restaurantabend am 11. März, im italien­ischen
Stil, war ein großer Erfolg. Unsere Küche glänzte
mit einem traditionellem Drei-Gänge-Menü und
die Dekoration ließ ebenfalls auf Italien, Sonne und Meer schließen. Unsere Bewohner wurden, wie in einem Restaurant, bedient und ließen sich den Wein sowie die Karte schmecken.
Untermalt wurde der Abend durch den Musiker
„Dimo“, der deutsche Schlager und Volkslieder
mit einem italienischen Flair kombinierte.
Das Menü
Vorspeise:
Auswahl von Antipasti
Hauptspeise:
Saltimbocca mit Gemüserisotto
Dessert:
Panna Cotta mit Erdbeerspiegel
Ihre Ergotherapie
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_013Seitex13von36 13
Seite 13
21.04.15 14:56
Was bisher geschah ...
Rosenmontagsfeier
Als Karneval bezeichnet man die Bräuche, mit denen die Zeit vor der sechswöchigen Fastenzeit ausgelassen gefeiert wird. Die Fastenzeit beginnt
mit dem Aschermittwoch und gilt im Christentum der Vorbereitung auf
das Osterfest.
Der Karneval wird sehr unterschiedlich zelebriert: Karnevalsumzüge, Masken, Musik und das Verkleiden spielen eine Rolle. Eine ganz eigenständige
Vitalität entwickelte der Karneval in Lateinamerika, etwa beim Karneval
von Oruro oder dem Karneval in Rio. Bekannt sind auch der Karneval in
Venedig, in Kanada der Karneval von Québec und der Mittfasten-Karneval
am Sonntag. Auch in den Südstaaten der USA gibt es eine ausgeprägte
Karnevalstradition. Der Karneval in Namibia findet an verschiedenen Orten
des Landes statt und hat keinen zeitlichen Bezug zur Fastenzeit mehr. In
Deutschland sind „Hochburgen“ das Rheinland und die schwäbisch-alemannische Fastnacht, doch ist das Brauchtum inzwischen in ganz Deutschland
anzutreffen.
So auch bei uns in der Afrikanischen Straße! Am 16.02.2015 luden wir
unsere Bewohner zur Rosenmontagsfeier ein und Peter & André, unsere
beiden Piraten, sorgten für Musik zum Tanzen und Mitsingen. Die Tische
wurden traditionell gedeckt und es gab genügend Verkleidungsmöglichkeiten für Alle sowie reichlich Leckereien.
Ihre Ergotherapie
Peter und André haben für fröhliche
Stimmung gesorgt.
Seite 14
DR_15_05_DHz_Wedd2_014Seitex14von36 14
nzbein wurde
Auch das Ta
hwungen.
sc
ge
r
wiede
Waldfee triff
t auf Piratin
…
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
21.04.15 14:56
Was bisher geschah ...
Gemeinschaft ist immer schön...
eich
sich doch gl
Sekt lässt es
s
la
G
m
ne
Bei ei
mitsingen.
viel besser
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_015Seitex15von36 15
Feier
rige ließen sich die
Auch einige Angehö
nicht entgehen.
Alaf!
Seite 15
21.04.15 14:56
Seniorenhoroskop
Seniorenhoroskop Jungfrau
Die Senior-Jungfrau kann ganz schön pingelig sein.
Chaos mag sie überhaupt nicht und ein gepflegtes
Zuhause gehört zu ihren Grundbedürfnissen.
Wenn eine Senior-Jungfrau im fortgeschrittenen Alter es
nicht mehr eigenständig schafft, ihre Umgebung so in Ordnung zu halten, wie sie es gern hätte, dann wird sie sich eine Reinigungskraft
suchen. Diese sollte sich jedoch warm anziehen, denn Jungfrau-­Senioren
werden jedes Staubkörnchen aufspüren, das nicht beseitigt wurde!
Alte Jungfrauen sind in der Regel immer noch äußerst gepflegte Erscheinungen. Auch wenn sie in ihrer Art bescheiden und genügsam sind und mit
wenig auskommen, legen sie doch auf Körperpflege und saubere Kleidung
großen Wert.
Ein gewisser Hang zur Kritiksucht begleitet die Jungfrauen ihr Leben lang,
was sich im Alter gelegentlich durch Grimmigkeit und Nörgelei äußert.
Seniorenhoroskop Waage
Wenn man irgendwo auf einen ganz besonders angenehmen und liebenswerten älteren Menschen trifft,
dann hat man es sicherlich mit einer Senior-Waage
zu tun.
Waage-Menschen zeigen sich auch im Alter ausgeglichen
und freundlich und haben immer ein Lächeln auf den Lippen. Selbst kranke
Waagen hört man selten jammern. Sie lamentieren nicht, fügen sich in ihr
Schicksal und bleiben mit sich selbst im Gleichgewicht.
Enkelkinder, die das Glück haben, eine Waage-Oma oder einen Waage-Opa
in der Familie zu haben, werden sich später gern an ihre Großeltern erinnern. Sie sind nämlich wunderbare Ratgeber und haben ein Herz für Kinder.
Eine schöne Umgebung und schöne Kleidung haben auch für Senior-­Waagen
noch einen hohen Stellenwert.
Seite 16
DR_15_05_DHz_Wedd2_016Seitex16von36 16
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
21.04.15 14:56
Seniorenhoroskop
Seniorenhoroskop Skorpion
Von seiner Eigenwilligkeit büßt ein Skorpion auch im
Alter nichts ein. Im Gegenteil: Diese Eigenschaft kann
sich noch verschlimmern.
Wenn man ihn gängeln will, dann wird man auf Granit beißen, denn ein Skorpion gibt auch im Alter selten nach. Der
Senior-Skorpion lässt sich nur ungern helfen. Sollte er dennoch auf Hilfe
angewiesen sein, dann weist er selbst den Weg, wo es lang zu gehen hat.
Tut man ihm Unrecht oder geht unfreundlich mit ihm um, dann wird ein
alter Skorpion das nicht verzeihen.
Senior-Skorpione achten sehr auf ihre Gesundheit und bleiben in der Regel
auch im Alter lange vital. Obwohl Oma und Opa Skorpion durchaus die Gesellschaft genießen, sind sie dennoch keine Vereinsmeier, die überall mitmischen müssen. Sie wissen durchaus auch allein etwas mit sich anzufangen.
Alte Skorpione mischen sich liebend gern in das Leben ihrer Kinder und
Enkelkinder ein, womit sie allerdings nicht immer offene Türen einrennen.
Seniorenhoroskop Schütze
Langeweile ist nichts für Senior-Schützen und Selbständigkeit ist auch im Alter für sie fast ein Muss.
Sie tun sich sehr schwer damit, ihre Freiheit und Unabhängigkeit aufzugeben und fühlen sich deshalb in Altersheimen meist fehl am Platz. Schützen sind es gewohnt, ihr
Leben selbst in die Hand zu nehmen und darauf möchten sie auch im Alter
nach Möglichkeit nicht verzichten.
Körperlich und geistig bleiben Schützen meistens lange fit und von ihrer
Reiselust büßen sie selbst in späten Jahren kaum etwas ein. Sie sind gesellig und lieben es, unter Menschen zu gehen.
Wegen ihrer unbekümmerten Art und ihrer Vielseitigkeit sind Oma und Opa
Schütze besonders gern gesehen bei ihren Enkelkindern.
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_017Seitex17von36 17
Seite 17
21.04.15 14:57
Beschützender Wohnbereich
Neues vom
beschützenden Wohnbereich
Nun ist es auch schon wieder ein
halbes Jahr her, dass der „Beschützende Wohnbereich“ eröffnet wurde.
Mit der Zeit sind natürlich noch viele
andere Bewohner dazu gekommen
und der Bereich ist immer wohnlicher gestaltet geworden. So wurde der Eingangsbereich mit einer
neuen Küchen Optik versehen und
der Fahrstuhl in eine schöne Badelandschaft verzaubert. Auch ein
Aquarium mit vielen verschiedenen
Fischen hat in unserem Wohnzimmer einen Platz gefunden.
Jetzt geht es auf den Sommer zu und
um diesen auch auf unsere Station
zu bringen, haben unsere Bewohner
fleißig an der Dekoration mitgewirkt.
Im Rahmen der Beschäftigungsangebote haben die Bewohner in den
Kreativgruppen gemalt, geschnitten
und geklebt. Nun freuen sich Alle
über einen farbenfrohen Wohnbereich, der einen auf die warmen Tage
des Jahres einstimmt.
Seite 18
DR_15_05_DHz_Wedd2_018Seitex7von7 18
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
24.04.15 10:34
Beschützender Wohnbereich
Jeden zweiten Mittwochvormittag
kommt Frau Weigel-Fischer auf unseren Wohnbereich, um mit Gitarrenbegleitung bekannte Lieder zu
singen. Die zahlreichen Teilnehmer unterstützen die musikalische
Runde durch Mitsingen.
Regelmäßig besucht uns die kleine
Chihuahua-Hündin Daisy, die den
Bewohnern immer wieder ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Der
kleine Gast wird gerne gestreichelt
und verwöhnt.
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_019Seitex19von36 19
Seite 19
21.04.15 14:57
Aus dem Leben unserer Bewohner
Szenen aus dem Leben im Domicil
Am 12. April 2013 war ich nach mehr als 27 Jahren glücklicher Ehe plötzlich
allein. Von nun an nahm mich der Alltag mit seinen wesentlichen und unwesentlichen Dingen in Anspruch. Kostbare Zeit wurde dadurch fast nutzlos verschwendet, wobei gerade auf eine freie verfügbare Zeit ich mich
besonders gefreut hatte. Als ich durch Freunde eine Werbeschrift für das
Domicil erhielt stand für mich sofort fest, dass ein dortiger Aufenthalt
meinen Wünschen gerecht werden könnte. Als „Zweitbesetzer“ zog ich am
15. September 2014 im Domicil ein.
Inzwischen sind meine Erwartungen teilzerstört, denn das Freizeitangebot mit Dartspiel, Kegeln, Korbflechten, Sitzgymnastik, Singen, Kreatives
Gestalten, Fahrten mit dem hauseigenen Bus durch Berlin, Besuch eines
Lunch- Konzertes in der Philharmonie, dazu unter anderem Oktoberfest,
Weihnachtsfeier, Silvesterparty und Rosenmontagsjubel lassen kaum Möglichkeiten für eigene Wünsche übrig. So habe ich es gerade noch geschafft
einen Gesang aus Homers Ilias ins Gedächtnis zurückzurufen. Die Tage
vergehen wie im Fluge!
Es war an einem Mittwochnachmittag im November 2014, eine Gruppe war
dabei Körbe zu flechten, als die Tür zum Kreativraum aufging und eine Frau
im Rollstuhl gebracht wurde. Sie trug einen Mundschutz, die Augen waren
ohne Glanz und zu Boden gerichtet, der Körper ließ beachtliches Untergewicht erkennen. Sie sprach kaum ein Wort, ihre Tätigkeit war lustlos. Nach
Beendigung unserer Arbeit sah ich, wie sie in ihr Zimmer gebracht wurde.
Welche psychische Belastung nach der schweren Krankheit, die sie wohl erlitten haben musste! Was kann man tun, um einen Menschen das Gefühl zu
geben er gehöre trotz Allem zu unserer großen Gemeinschaft im Domicil?
Erster Versuch: Am selben Abend klopfte ich dreimal an die Tür und wünschte einen angenehmen Abend und eine schmerzfreie, erholsame Nacht. Ich
glaubte ein leises „Dankeschön“ gehört zu haben und wurde dadurch er­
mutigt auch am nächsten und an allen weiteren Abenden die Wünsche zu
Seite 20
DR_15_05_DHz_Wedd2_020Seitex20von36 20
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
21.04.15 14:57
Aus dem Leben unserer Bewohner
wiederholen. Als eines Tages ich von den diensthabenden Schwestern erfuhr,
dass sie bei den Abendwünschen besondere Freude empfand, startete ­ich
mit dem Abendlied „Guten Abend, gute Nacht…“ den zweiten Versuch. Auch
er wurde ein Erfolg! Durch Untersuchungen festgestellte Ver­besserungen
ließen es zu, dass sie an dem Gruppengeschehen wieder teilnehmen kann.
Dies bot die Gelegenheit, sie in Gespräche mit allen Bewohnern einzube­
ziehen und gab mir die Möglichkeit, ihr in vielen Einzelgesprächen den Mut
zum Leben wiederzugeben und ihr aufzuzeigen, dass es ihre Person in Mil­
liarden von Jahren nicht wieder geben wird und es sich lohnt, dieses ge­
schenkte Leben voll auszufüllen.
Als eine entscheidungsfreudige Ärztin, ein vertrauensvoller Leiter des In­
stituts und eine wohlwollende Verwaltung des Hauses, einschließlich aller
Pflegekräfte es ermöglichten, dass diese Frau voll am gemeinsamen Essen
und damit auch am gemeinsamen Leben teilnehmen dürfe, war die Freude
riesen groß. Inzwischen hat diese Frau mein Ego total ramponiert, indem
sie beim Dartspiel mich zweimal zum zweiten Sieger degradierte, sie hat
nach dem Ausstieg aus dem Rollstuhl bei dem Kegeln bereits Spitzen­
leistungen erreicht und ist dabei, auch in der Kreativwerkstatt ihre Ideen
zu verwirklichen. Man kann nun mehr behaupten, dass sie wieder voll im
Leben angekommen ist.
Im Laufe des Monats Januar 2015 ließen uns unsere Kunstexperten Fran­
ziska und Viola Masken für den Rosenmontag fertigen. Kurz vor der Feier
warf Franziska zwei schwarze Kartons, Schere, Lineal, Bleistift und Kleb­
stoff und eine Vorlage „in den Ring“, mit den Worten „Wer wagt es einen
Zylinderhut zu bauen?“ Natürlich sah sie mich mit ihrem Lachen und dem
Schalk in ihren Augen auffordernd an, was so viel hieß wie „Beweise, dass
du es kannst“, sodass mir keine Wahl blieb, als mich dieser Herausforde­
rung zu stellen. Gemäß der Vorlage erfolgte der Zuschnitt, wobei sich bald
herausstellte, dass das Format für den Kopf eines Kindes passgerecht war.
Nun war es notwendig, für den Hut des Herren dessen Kopf zu vermessen,
den Radius zu bestimmen, mit Zirkel den Hutdeckel zu präzisieren und
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_021Seitex21von36 21
Seite 21
21.04.15 14:57
Aus dem Leben unserer Bewohner
schließlich alles zuzuschneiden. Und siehe da, es passte Alles! Um die Teile
jedoch sorgsam zusammen zu kleben bedurfte es einer Hilfe. Natürlich war
meine Nachbarin sofort bereit mir zu helfen. So fertigten wir am Sonntag
vor dem Rosenmontag den Zylinderhut und kamen in unserem Übermut
auf den Gedanken als Bräutigam und Braut zu erscheinen.
Unser Erscheinen erregte Aufmerksamkeit. Als wir auch, dank gerade noch
beweglicher Beine, einen „Humpeltanz“ wagten, war scheinbar alles so echt,
dass eine Schwester versprach für uns das schönste Doppelzimmer zu reservieren, eine zweite Schwester sich erbot alles für die fällige Hochzeit
vorzubereiten und eine dritte Schwester meinte es wäre gerade der richtige
Zeitpunkt die Verlobung bekannt zu geben.
Jeder wird verstehen, dass wir „Brautleute“ amüsiert und lächelnd alle
Spekulationen zur Kenntnis genommen haben, bestätigen aber gern, dass
durch die Entwicklung wie oben beschrieben, beginnend mit dem ersten
Klopfzeichen, wir uns einer wunderbaren Freundschaft auf der Basis gegenseitiger Achtung erfreuen und überzeugt sind, dass wir und alle Bewohner
des Hauses uns fröhlich, heiter und erlebnisreich im Domicil bewegen werden als wären wir „Mitten im Leben“!
Herzlichst Ihr Richard Zimmermann,
Wohnbereich 1
Seite 22
DR_15_05_DHz_Wedd2_022Seitex22von36 22
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
21.04.15 14:57
Gutes aus der alten Küche
Frau Klememt´s Kartoffelsuppe
2,5 kg Kartoffeln
250 g Schinken, gewürfelt
3 Zwiebeln
750 g Würstchen
2 Körner Piment
4 EL Brühe
2 Lorbeerblätter
1 TL Majoran
1 MS Kümmel
Salz
Pfeffer
Die Kartoffeln werden in Würfel geschnitten. Schinken und Zwiebeln anbraten, bei Bedarf etwas Öl in den Topf geben. Kartoffeln dazu geben,
umrühren und kurz anbraten. Mit Wasser auffüllen, bis alles bedeckt ist.
Die Brühe, Lorbeer und Piment dazu geben. Alles aufkochen, danach die
Hitze minimieren und köcheln lassen. Wenn das Gemüse weich gekocht ist
alles mit einem Stampfer zerkleinern, kleinere Stücke können bleiben. Bei
Bedarf kann Wasser hinzugegeben werden, damit der Eintopf nicht zu dick
wird. Wässrig sollte er jedoch nicht werden. Zum Schluss die kleingeschnittenen Würstchen dazugeben und es sich schmecken lassen.
Guten Appetit!
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_023Seitex23von36 23
Seite 23
21.04.15 14:57
Rätsel
„… das Essen schmeckt mir immer.“
Unsere Küche zaubert täglich leckere
Gerichte für alle Bewohner unseres
Hauses. Der wöchentlich wechselnde
Speise­
plan bietet jeden Tag abwechs­
lungsreiche, frisch zubereitete Menüs
und einen tollen Nachtisch aus der
haus­eigenen Küche.
Damit ist für das leibliche Wohl aller gesorgt! Aber nicht nur die
Bewohner unseres Hauses können sich an dem leckeren Essen er­
freuen, auch Angehörige, Besucher oder Anwohner dürfen sich zum
Mittagstisch oder bei Kaffee und Kuchen in unserem Domicil Café von
dem Können unserer Köche und Köchinnen überzeugen lassen. Von
vielen wird dieses Angebot bereits mit großer Begeisterung ange­
nommen.
Täglich zwischen 12 Uhr und 13:30 Uhr steht unser Festsaal
Besuchern zum Mittagstisch offen. Von 15 Uhr bis 16:30 Uhr
können dann verschiedene Kuchen bei einer schönen Tasse
Kaffee oder Tee probiert werden.
Besonders Herr Frommer erfreut das Domicil regelmäßig mit seiner
Anwesenheit. Bereits seit der Eröffnung 2014 kommt unser Nachbar
zu uns zum Mittagessen. Ein tolles Kompliment für unser Küchen­
team! Für unsere Mitarbeiter ist Herr Frommer mittlerweile ein
bekannter und gerngesehener Besucher am offenen Mittagstisch ge­
worden. Auch unser Einrichtungsleiter, Herr Kurowski, unterhält sich
gerne mit dem Stammgast. Wir hoffen, dass es auch weiterhin so gut
schmeckt und freuen uns, weitere Gäste im Domicil Café willkommen
heißen zu dürfen!
Seite 24
DR_15_05_DHz_Wedd2_024Seitex24von36 24
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
21.04.15 14:57
Herzliche Geburtstagsgrüße
Wir gratulieren allen Geburtstagskindern
und wünschen alles Gute!
Geburtstage im Mai:
02.05.
Frau Werner (WB-1)
17.05.
Herr Ritter (WB-EG)
22.05.
Frau Barabas (WB-1)
29.05.
Herr Wandel (WB-1)
Geburtstage im Juni:
03.06.
Frau Groh (WB-EG)
06.06.
Herr Nauendorf (WB-EG)
18.06.
Frau Müller (WB-2)
21.06.
Herr Backes (WB-2)
24.06.
Frau Gäbelein (WB-2)
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_025Seitex25von36 25
Seite 25
21.04.15 14:57
Wissenswertes
Energiemangel?
Durch den langen, dunklen Winter fühlt man sich oft Abgeschlagen, schläfrig und schlapp. Die Tage werden nun länger und heller, die Natur erwacht
aus seinem Winterschlaf. Ausgerechnet dann befällt einem dann bleierne
Schwere. Viele sprechen von der Frühjahrsmüdigkeit. Das beste Rezept,
auch wenn es erst einmal schwer fällt, lautet dann: rausgehen, Tageslicht
tanken und sich viel an der frischen Luft bewegen.
Hier finden Sie fünf Tipps, die Sie wieder munter machen:
1. Bewegen
Stehen Sie auf, bewegen Sie sich. Gehen Sie eine Treppe herauf und wieder herunter oder machen ein paar Gymnastikübungen. Noch besser ist ein
Seite 26
DR_15_05_DHz_Wedd2_026Seitex26von36 26
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
21.04.15 14:57
Wissenswertes
kurzer Spaziergang an der frischen Luft. 15 Minuten reichen bereits aus,
um sich wacher und konzentrierter zu fühlen. Durch eine kurze bewegte
Pause lasse auch die Müdigkeit nach dem Essen nach.
2. Kalte Brause
Auch eine kalte Dusche am Morgen, einige Spritzer kaltes Wasser ins Gesicht oder ein kühler Armguss beleben – zumindest für kurze Zeit. Dadurch
ist das Gehirn gefordert und frischt sich wieder auf.
3. Frische Luft
Regelmäßiges Lüften, besonders das Stoßlüften, bringt wortwörtlich frischen Wind ins Zimmer. Dieser sogenannte „Kältereiz“ im Körper lässt sie
wieder ermuntern.
4. Kaffee trinken
Kaffee macht wach. Das darin enthaltene Koffein wirkt ziemlich schnell,
schon nach zirka einer halben Stunde. Danach lässt die Wirkung wieder
nach. Wer täglich Kaffee trinkt, reagiert oft weniger intensiv auf den Wachmacher als jemand, der nur gelegentlich eine Tasse zu sich nimmt.
5. Kurzes Nickerchen halten
Ein kurzes Schläfchen ist die effektivste Maßnahme gegen Müdigkeit. Wichtig zu beachten ist es bei dem Nickerchen, dass Sie nicht in die Tiefschlafphase gelangen. Dabei kann Ihnen ein Schlüssel oder ähnliches helfen.
Legen sie sich auf die Couch und halten Ihren Schlüssel in der Hand. Kurz
bevor Sie in die Tiefschlafphase kommen entspannen sich sämtliche Muskeln und Sie lassen dadurch automatisch den Schlüssel fallen. Durch das
Geräusch werden Sie wach und merken wie erholt Sie sind.
Probieren Sie es doch einfach bei der
nächsten Müdigkeit mal aus.
Ihre Ergotherapie
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_027Seitex27von36 27
Seite 27
21.04.15 14:57
Kirche, Seelsorge & Ehrenamt
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
„Seelsorge“ – ein vielseitiger Begriff. Was ist das, was macht der Seelsor­
ger, brauche ich so etwas? Von Offenheit, Unwissenheit, Verständnis und
Ablehnung kommt mir in meiner Arbeit als Seelsorger im Domicil alles
davon entgegen. Im folgenden gebe ich einen kurzen Einblick in das
Arbeitsfeld der Seelsorge bei Domicil.
Zuerst einmal ein Blick auf den Begriff „Seelsorge“: Das Wort Seelsorge er­
klärt sich mit der „Sorge um die Seele“ (das Kümmern um die Seele eines
Menschen). Im engeren Sinne kann man Seelsorge mit „ermutigen, ermah­
nen, trösten“ in Verbindung bringen. Die Aufgaben eines Seelsorgers sind
vielfältig. Man kann sie nicht wie ein Produkt ansehen, da sie ein Dienst am
und für den Menschen sind – sprich „Kümmern um die Seele“. Seelsorge
hat auch viel mit Begleitung zu tun: Nicht nur im letzten Lebensabschnitt,
oder gar in einer Palliativsituation, sowie Trauer und Lebenskrisen begleiten
die Seelsorger vom Domicil. Wir stehen auch in Verbindung mit Hospizmit­
arbeitern, die auf Wunsch begleitend anwesend sind. Manchmal braucht
aber jemand nur mal ein offenes Ohr, jemand der einfach zuhört und Ver­
ständnis zeigt. Oft kommen Situationen aus der Vergangenheit hervor die
jemanden nach wie vor beschäftigen (z. B. Krieg, Familienkrisen etc.). Nach
Bedarf gehe ich als Seelsorger gerne auf jemanden zu, und spreche aktiv
an. Bewohner, Mitarbeiter oder Angehörige dürfen mich jedoch jederzeit
ansprechen. Ich weise hiermit ebenso auf meine Schweigepflicht und
Diskretion hin. Eine interne Auswertung hat ergeben, dass die Seelsorger
beim Domicil in Berlin im Jahr 2014 insgesamt über 1800 Gespräche (nur
die Bewohner erwähnt) geführt haben!
Die Seelsorge im Domicil ist ebenso eine beratende Tätigkeit. So berate
ich auch zum Thema „Patientenverfügung“ und helfe hier ggf. auch beim
Ausfüllen. Hierzu bieten wir ebenso Info-Veranstaltungen an. Oftmals wird
Seelsorge auch mit Themen wie „Gott, Glauben, Kirche…“ in Verbindung
Seite 28
DR_15_05_DHz_Wedd2_028Seitex28von36 28
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
21.04.15 14:57
Kirche, Seelsorge & Ehrenamt
gebracht. Ich möchte hier nur besonders als Christ erwähnen, dass jeder
Mensch, unabhängig von seiner Herkunft, Religion und Weltanschauung als
unendlich wertvoll anzusehen ist, und mit Würde und Achtung zu behandeln
ist – gerade weil er sich geliebt wissen soll! Das ist für mich die Grundlage
in jedem Gespräch und Kontakt zum Menschen.
Als Seelsorger haben wir ebenso Kontakt zu Ehrenamtlichen Mitarbeitern
und solchen, die sich im Domicil regelmäßig engagieren. Wir sind immer
offen und freuen uns über neue Ehrenamtliche Mitarbeiter, welche eine
wirkliche Bereicherung für die Bewohner sind (Reden, Spazieren, Gemeinschaftsspiele etc). Hierzu dürfen Sie mich bei Interesse gerne ansprechen.
So möchte ich mich an dieser Stelle auch bei allen (Einrichtungsleitung,
Kolleginnen & Kollegen, Bewohner und Angehörige) für das Vertrauen in
mich bedanken. Ich bin nun seit dem 01.11.2014 bei Domicil als Seelsorger
tätig, und ich freue mich jedes Mal, wenn ich hier aus dem Norden (nähe
Hamburg) wieder anreise um als Seelsorger im Hause zu sein.
Ruben Vetter, Seelsorger
Ruben Vetter, Pastor und Seelsorger,
geb. 1980, verheiratet, 4 Kinder.
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_029Seitex29von36 29
Seite 29
21.04.15 14:57
Besondere Erlebnisse
Mai 2015
05.05.
16:00 Uhr
Katholischer Gottesdienst im Saal
07.05.
10:00 Uhr
Ausflug zum Spargelhof nach Klaistow
10.05.
15:00 Uhr
Tanz Café mit Herr Gohlke
zum Muttertag im Saal
14.05.
10:00 Uhr
„Herrentagsrunde“ mit Bier und
Rostbratwurst zum Vatertag im Saal
21.05.
10:00 Uhr
Ausflug zum Spargelhof nach Klaistow
25.05.
16:00 Uhr
Pfingstkonzert im Saal
28.05.
10:00 Uhr
Ausflug zum Spargelhof nach Klaistow
30.05.
16:00 Uhr
Samstagskonzert
mit Herr Reinke im Saal
Juni 2015
02.06.
16:00 Uhr
Evangelischer Gottesdienst im Saal
04.06.
10:00 Uhr
Ausflug nach Marzahn zu
„Gärten der Welt“
07.06.
15:00 Uhr
Tanz Café mit Herr Gohlke im Saal
11.06.
14:00 Uhr
Ausflug in eine Eisdiele hier im Kiez
18.06.
14:00 Uhr
Sparziergang durch die Rehberge
19.06.
16:00 Uhr
Gartenkonzert
„Berliner Salon Swingtet“ im Garten
25.06.
10:00 Uhr
Ausflug zum „Britzer Garten“
Seite 30
DR_15_05_DHz_Wedd2_030Seitex30von36 30
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
21.04.15 14:57
Aus dem Leben der Bewohner
Die Maibowle
Der Wonnemonat Mai ist nun da und mit ihm die Blütezeit eines bekannten Kräutleins namens Waldmeister, auch Waldmännchen oder Maikraut
genannt. Wer jetzt an giftgrünen Wackelpudding oder an ein bekanntes
Biergetränk mit Schuss denkt, der liegt damit schon ganz richtig, auch
wenn frischer Waldmeister wenig künstlich schmeckt und eigentlich keine
gravierende Färbung hervorruft. Großer Beliebtheit erfreut sich das weiß
blühende Kraut deshalb im Frühlingstrunk schlechthin: der Maibowle.
Hier ein erfrischendes Rezept ohne Alkohol für warme Tage:
◊ Frischer Waldmeister
◊ Frische Minze
◊ Ananassaft
◊ Mineralwasser
◊ Limettenscheiben
◊ Eiswürfel
Alle Zutaten werden gut, in einem dafür vorgesehenen Behälter, gemischt
und mit Eiswürfel und Limettenscheiben in einem Glas mit Strohhalm
serviert.
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_031Seitex31von36 31
Seite 31
21.04.15 14:57
Regelmäßiges Veranstaltungsangebot
Montag:
10:00 Uhr Sitzgymnastik im Saal (Gruppe 1)
10:30 Uhr Sitzgymnastik im Saal (Gruppe 2)
11:00 UhrRätselrunde mit Marco auf WB- 2,
vorderer Tagesraum
16:00 Uhr„Tanzen für Körper und Geist im Saal
(alle zwei Wochen)
Dienstag:
10:00 Uhr Kegeln im UG, Kreativraum
11:00 Uhr Singrunde im Saal
16:00 Uhr„Unterhaltsames Gedächtnistraining“
im UG, Kreativraum
Mittwoch:
10:00 UhrZeitungsrunde – Neuigkeiten
aus der Welt im Saal
14:00 UhrErgotherapeutische Einzelbehandlung
in den Zimmern
16:00 Uhr„Violas Weltenbummler“, Themen zu
jedem Motto im UG, Kreativraum
Donnerstag:
10:00 Uhr Ausflug in Berlin und Umgebung
16:00 Uhr Bingo im UG, Kreativraum
Seite 32
DR_15_05_DHz_Wedd2_032Seitex1von1 32
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
28.04.15 17:20
Regelmäßiges Veranstaltungsangebot
Freitag:
10:00 Uhr Sitzgymnastik im Saal (Gruppe 1)
10:30 Uhr Sitzgymnastik im Saal (Gruppe 2)
11:00 UhrUnser Verkaufswagen rollt über
die Wohnbereiche
16:00 Uhr„Schmökerstunde“ im UG,
Kreativraum
Samstag:
Diverse Angebote wie „Bingo“ oder
„Unterhaltsames Gedächtnistraining“ im Wechsel
(Wochenpläne und Morgengrüßebeachten)
Sonntag:
15:00 UhrTanz-Café mit Herr Gohlke im Saal
(einmal im Monat)
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_033Seitex33von36 33
Seite 33
21.04.15 14:57
Gedicht
Wir nehmen Abschied
Wie soll man dem Tod begegnen,
wenn er vor der Türe steht?
Soll man hoffen, soll man beten,
flehen, daß er weitergeht?
Ja! Er soll nur weitergehen –
denkt man und vergißt dabei,
daß nur der Tod kann es verstehen,
wenn einer sagt: Ich bin soweit.
Ist es auch schwer, ihn geh‘n zu lassen,
den Menschen, der so nah uns stand,
wollen wir uns doch in Schweigen fassen:
Gott nahm ihn still an seine Hand.
(Autor unbekannt)
Wir nehmen Abschied von unseren
verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohnern
In stiller Anteilnahme
Ihr Domicil-Team
Seite 34
DR_15_05_DHz_Wedd2_034Seitex34von36 34
Domicil - Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
21.04.15 14:57
Unsere Ansprechpartner/Impressum
Nico Kurowski
Alexander Schönherr
Tobias Petzold
Franziska Versümer
Angela Ziegler
Annette Buhrke
Martina Steffin
Tomasz Wasilewski
Miklos Toth
Claudia Meinekat
Fina Castronova
Raphael Rochow
Einrichtungsleitung
Verwaltung
Küchenleitung
Verant. Pflegefachkraft
Praxisanleiter
Verwaltung
Rezeption
Leitung Reinigung
Impressum
Wedding Echo Ausgabe 5, Mai/Juni 2015
Redaktion:
Franziska Versümer & Nico Kurowski
Herausgeber:
Domicil –Seniorenpflegeheim
Afrikanische Straße GmbH
Transvaalstraße 22, 13351 Berlin -Wedding
Telefon: (030) 86 87 56-0
Erscheinungsweise: Zweimonatlich
Leitung Wäscherei
Qualitätsmanagement­
Haustechnik
Auflage: 1.000 Exemplare
Bildquellen:
www.fotolia.de
Druck & Layout:
Hanse Reprozentrum GmbH
Griegstraße 75, Haus 24c, 22763 Hamburg
Nachdruck –auch auszugsweise –sowie die Herstellung
von fotografischen Vervielfältigungen sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Herausgebers und unter
genauer Quellenangabe gestattet.
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße
DR_15_05_DHz_Wedd2_035Seitex35von36 35
Ex. Ergotherapeutin
Seite 35
21.04.15 14:58
Domicil –Seniorenpflegeheim Afrikanische Straße GmbH
Transvaalstraße 22 | 13351 Berlin-Wedding
www.domicil-seniorenresidenzen.de
Tel.: 0 30 | 86 87 56-0
[email protected]
DR_15_05_DHz_Wedd2_036Seitex36von36 36
21.04.15 14:58