Newsletter - Städtebund Bodensee

Newsletter
Ausgabe Nr. 11/2016 vom 17. März 2016
Die Internationale Bodenseeregion ist ein zentraler Lebens- und Wirtschaftsraum im BodenseeDreiländereck. Viele gleichartige Interessen von Kommunen werden häufig durch die Ländergrenzen
nicht abgestimmt und nicht gemeinsam vertreten. Der Städtebund Bodensee versteht sich als die
gemeinsame ideelle Interessenvertretung der Kommunen in der Internationalen Bodenseeregion. Die
wichtigste Aufgabe des Städtebundes Bodensee ist deswegen auch die Feststellung dieser gemeinsamen Interessen, deren Aufarbeitung und deren grenzübergreifende Vertretung gegenüber den politischen Entscheidungsträgern in den drei Ländern. Durch eine größere Mobilität und die grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Tätigkeiten ihrer Bewohner wächst auch die Internationale Bodenseeregion stärker zusammen. Der Städtebund Bodensee will dazu beitragen, ein regionales Bewusstsein
über Ländergrenzen hinweg zu wecken. Eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft,
Ökologie, Tourismus, Verkehr, Bildung und Kultur soll dies ermöglichen.
Weitere Informationen: www.staedtebund-bodensee.org
„Young Art Generation“ geht in die zweite Runde
Im Jahr 2015 entwickelten junge Künstlerinnen und Künstler zusammen mit dem Jugendservice Bregenz ein völlig neues Format, um junge Kunst im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Jetzt geht
dieses erfolgreiche Event in die zweite Runde. Du bist jung und kreativ? Dann zeig was du kannst!
Am 2. Juli 2016 ist es wieder so weit. Auf dem Bregenzer Kornmarktplatz werden die Talente und ihre
Kunstwerke erneut gekonnt in Szene gesetzt. Bis dahin werden aber noch jede Menge kreative Köpfe
aus den Bereichen Musik, Mode, Tanz, Theater und bildende Kunst im Alter von 16 bis 23 Jahren gesucht.
Junge Künstler/innen können ihre Bewerbungen – Mappen oder digitale Dateien (PDFs), auch mit
Links zu Videos oder Songs – bis zum 31. März 2016 an die nachfolgende Kontaktadresse schicken.
Anschließend trifft eine Fachjury die Auswahl unter den Einreichungen.
Jugendservice Bregenz
Belruptstraße 1, 6900 Bregenz
E-Mail: [email protected]
Umgesetzt werden kann das Projekt „Young Art Generation“ mit Hilfe folgender Partner/innen sowie
Sponsorinnen und Sponsoren: aha-Jugendinformationszentrum, Autonomes Jugend- und Kulturzentrum Between, Junges Landestheater, KUB / Land Vorarlberg, Mädchenzentrum Amazone, Sparkasse
Bregenz, Vorarlberg Museum, Vorarlberger Landeskonservatorium, Westend art contact project.
DORNBIRN
Arbeitsgruppe „Rolls-Royce Museum“
Stadtvertretung beschließt die Einrichtung einer Arbeitsgruppe
Das Rolls-Royce Museum in Dornbirn ist seit 1999 ein wichtiger Bestandteil der Vorarlberger
Museums- und Tourismus-Infrastruktur. In einer Fördervereinbarung aus dem März 2013 wurde eine gemeinsame Finanzierung mit dem Land Vorarlberg vereinbart, welche die landesweite
Bedeutung der weltweit größten Sammlung von Rolls-Royce Phantom Fahrzeugen unterstreicht. Um die künftige Finanzierung des Rolls-Royce Museums zu diskutieren und vorzubereiten, wurde in der Dornbirner Stadtvertretungssitzung vom 10. März die Einrichtung einer
Arbeitsgruppe beschlossen.
Nach dem Auslaufen der zwischen der Stadt Dornbirn und den Museumsbetreibern getroffenen Unterstützungsvereinbarungen erfolgte im Jahr 2013 eine Förderung durch die Stadt Dornbirn und das
Land Vorarlberg auf drei Jahre. Für die künftige Finanzierung wurde in der aktuellen Stadtvertretungssitzung nun eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der politischen Fraktionen, der Museumsbetreiber
sowie vom Land Vorarlberg, der Stadt Dornbirn und bei Bedarf mit weiteren Fachleuten eingerichtet.
Ein Ergebnis der Arbeitsgruppe soll bis Ende Oktober 2016 vorliegen.
Mit jährlich etwa 25.000 Besucherinnen und Besuchern und einem Einzugsgebiet, das weit über die
Stadt- und Landesgrenzen hinausreicht, ist das Rolls-Royce Museum im Gütle in Dornbirn ein wichtiger Leistungsträger in der Vorarlberger Museums- und Tourismusszene. Die Museumsaustellung umfasst eine Rolls Royce Sammlung mit über 1.000 Exponaten (Fahrzeuge, Teile und Zubehör) im dreistöckigen Gebäude der ehemaligen Textilfabrik der F.M.Hämmerle Holding und bietet das richtige
Ambiente für die edlen Fahrzeuge. Der Grund für die damalige Ansiedelung des Museums im Gütle
lag in der langfristigen Sicherung der Gebäude und Infrastruktur in diesem ehemaligen Industrieareal.
Neuer Klimaschutzmanager
Matthias Putzke ist der neue Klimaschutzmanager der Stadtverwaltung. Der 44-Jährige aus
Rathenow bei Potsdam hat am 1. März seine neue Funktion in Radolfzell aufgenommen.
Matthias Putzke bringt den Blickwinkel aus der freien Wirtschaft
mit. Zuvor war er sieben Jahre lang Geschäftsführer eines Unternehmens für Energie- und Umweltmanagement und hat sowohl für
Firmen als auch Kommunen Energie- und Klimaschutzkonzepte
entwickelt und umgesetzt. Putzke studierte Wirtschaftswissenschaften und hat anschließend eine Ausbildung zum Energie-Manager
sowie zum Auditor für Energie- und Umweltmanagement-Systeme
absolviert.
Matthias Putzke sagt: „Die Stadt Radolfzell meint es ernst mit dem
Umweltschutz. Vor allem aus diesem Grund habe ich mich für Radolfzell entschieden.“ Und Oberbürgermeister Martin Staab ergänzt: „Ich freue mich, dass wir mit Herrn Putzke einen Mitarbeiter
mit viel Erfahrung gewinnen konnten. Er wird den Klimaschutz vorantreiben.“ Staab betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung der „grünen Themen“ für die
Stadt und sagt. „Beim Umwelt- und Klimaschutz wollen wir auch weiter vorankommen. Wir brauchen
Alternativen bei der Eigenproduktion von Energie auf unserer Gemarkung.
Zukünftige Energiepolitik wird stark dezentral und regional ausgerichtet sein, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Auch die Energieeinsparung bei unseren städtischen Gebäuden ist zwingend notwendig.“ Aber auch auf die Stärkung anderer Bereiche, zum Beispiel auf den Vorrang des
ÖPNV gegenüber dem Individualverkehr, will OB Staab in Zukunft verstärkt setzen.
Klosterfestspiele Weingarten
Landeszuschuss sichert Festspielzeit
Weingarten - Die Klosterfestspiele werden mit 45.000 Euro aus dem Innovationsfonds Kunst
des Landes Baden-Württemberg gefördert. Vom 27. Juli bis 15. August finden sie erstmalig im
historischen Hofgut Nessenreben statt.
Die Festspiele hatten sich angesichts des Spielortwechsels vom Abteihof nach Nessenreben für eine
Landesförderung beworben. „Durch den Zuschuss in Höhe von 45.000 Euro ist die Spielzeit 2016 finanziell gesichert“, freuen sich die Geschäftsführer Rainer Beck und Günter Staud. Sie machen sich
auch für eine dauerhafte Aufnahme der Klosterfestspiele in die Festspielförderung des Landes stark.
„Nur mit einer soliden Finanzplanung können wir eine jährliche Spielzeit verlässlich umsetzen. Das
Land ist hier ein wichtiger Partner. Angesichts der aktuellen Förderzusage sind wir optimistisch, dass
die Klosterfestspiele in Zukunft auch institutionell gefördert werden“, so Günter Staud, Geschäftsführer Finanzen.
Das historische Hofgut Nessenreben diente einst schon den Äbten und Reichsprälaten als Sommersitz. „Für die Festspiele bedeutet der neue Spielort spannende Möglichkeiten, was Inszenierung und
Bühnenbild betrifft. Das Publikum darf sich auf eine eindrucksvolle Freilichtbühne freuen“, verrät Rainer Beck, Geschäftsführer Operatives Geschäft. An zwölf Aufführungstagen zwischen dem 27. Juli
und dem 13. August bringt dort der Stuttgarter Regisseur das„Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht
zur Aufführung. Das Werk beschreibt das Drama um einen Menschen, der im Spannungsfeld zwischen Kirche und Wissenschaft zerbricht. Und auch ein Kinderstück steht in diesem Jahr wieder auf
dem Spielplan. Am 7., 14. und 15. August wird der Kinderbuchklassiker „Kalle Blomquist“ von Astrid
Lindgren in einer Inszenierung der Stuttgarter Regisseurin Nadine Klante zu sehen sein.
Der Kartenvorverkauf beginnt am 1. Juni 2016. Geschenkgutscheine sind bereits im Kartenbüro der
Tourist-Information, Münsterplatz 1, und unter 0751 405 232 erhältlich. Informationen auch unter
www.klosterfestspiele-weingarten.de.