LGT Asset Allocation Strategy Q2/2015

LGT Asset Allocation Strategy
2. Quartal 2015
Marktausblick und taktische Positionierung von
LGT GIM Balanced/Growth und LGT Strategy 3-5 Years
2. Quartal 2015
Inhaltsverzeichnis
I. LGT Asset Allocation Strategy
 Auf einen Blick
 Übersicht Anlagepolitik
 Kommentar Anlageentscheide
 Konjunktur
 Aktien
 Anleihen
 Hedge Funds, Private Equity und Realwerte
 Währungen
Risikohinweise/Disclaimer
© LGT Capital Partners 2015
Bitte beachten Sie die Risikohinweise/Disclaimer Seiten und/oder den Anhang für alle geltenden rechtlichen Informationen
2
LGT Asset Allocation Strategy Zusammenfassung
Auf einen Blick
Konjunktur
Märkte
 Die Weltwirtschaft bleibt auf Kurs und vermag strukturellen
Global
Schlagseiten und geopolitischen Störfaktoren zu trotzen
 Das Inflationspotential wird durch Überkapazitäten, hohe
Schuldenlasten und tiefe Rohstoffpreise gebändigt
 Die Bewertung der Aktienmärkte ist nicht mehr attraktiv, aber
Aktien
 Die US-Wirtschaft ist dynamisch unterwegs – der Grossteil des
Konjunkturdatenkranzes vermag zu überzeugen
 Auch wenn es Yellen mit der Normalisierung der Leitzinsen nicht
eilig hat, geht die monetäre Happy Hour langsam zu Ende
USA
 Mit den USA kann die Eurozone nicht mithalten, doch steigen
Europa
kurzfristig die Chancen auf eine konjunkturelle Bodenbildung
 Mit dem Staatsanleihen-Aufkaufprogramm verwischt die EZB
zunehmend die Grenze zwischen Fiskal- und Geldpolitik
 Mit einer ersten Leitzinserhöhung ist in den USA wohl eher
im Herbst als im Sommer zu rechnen
Anleihen
EM
 Bei Unternehmensanleihen vergrössert sich die Lücke, so
dass USD-Spreads nun deutlich über den europäischen liegen
 Innerhalb von Alternative Equity sind flexible Strategien
Hedge Funds,
attraktiv, das Umfeld für Titelselektion bleibt intakt
Private Equity  Das konjunkturelle Umfeld spricht für Listed Private Equity,
und Realwerte allerdings ist das Potential wegen tiefer Discounts begrenzt
 Die divergierenden Wachstumsraten in den Emerging Markets
stabilisieren sich auf insgesamt enttäuschenden Niveaus
 Manche Zentralbanken dürften aufgrund des nachlassenden
Inflationsdrucks in Zukunft noch expansiver agieren
kann noch als halbwegs fair bezeichnet werden
 Angesichts des Konjunkturfortschritts und der expansiven
Geldpolitik scheint der Bullenmarkt trotzdem noch intakt
 Die relativ bessere Konjunktur und die sich abzeichnende
geldpolitische Entkoppelung dürften den USD stärken
Währungen
 Enttäuschende Konjunkturzahlen und vermeintliche
Deflationsrisiken setzen den Euro unter Druck
Aktien deutlich über Neutralquote
---
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Aktien
--
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Anleihen
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HF, PE und Realwerte
+++
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



Global-Positionierung im Aktienbereich deutlich über Neutralquote
Traditionell Staatsanleihen und HY bonds untergewichtet; EM und IG bonds neutral
Hedge Funds, Listed Private Equity und Rohstoffe neutral; REITs übergewichtet
USD übergewichtet; Euro und EM-Währungen untergewichtet
Liquidität
Quelle: LGT Capital Partners AG
Investitionen bieten Ihnen Chancen, bergen aber auch Risiken
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Übersicht Anlagepolitik
Aktien deutlich über Neutralquote
Aktuelle Positionierung per 30.03.2015
Anlageklasse
--Aktien
+
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Aufbau der Europa-Quote
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0
Abbau Staatsanleihen und Erhöhung
Unternehmensanleihen
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Keine Änderung
Geldmarkt
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Keine Änderung
USD Block
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Abbau GBP (per 10.03.2015)
USA
Europa
Japan
Asien / Pazifik
Emerging Markets
Anleihen
Developed Markets
Emerging Markets
Inflation Linked
Investment Grade
High Yield
Wandelanleihen
HF, PE & Realwerte
Hedge Funds
Listed Private Equity
Rohstoffe
Edelmetalle
--
-
o
Immobilien (REITs)
Liquidität
Währungen
Veränderung seit 27.01.2015
EUR Block
GBP
CHF
JPY
Others
Aktien
Anleihen
HF, PE, Realwerte
Liquidität
Forex
Vorherige Positionierung
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Kommentare Anlageentscheide
Aktien deutlich über Neutralquote
 Die Aktien-Positionierung bleibt in Summe deutlich über Neutralquote.
 Europa und Japan sind deutlich übergewichtet. Die USA ist noch leicht über Neutralquote, während Asien/Pazifik
Aktien
exklusive Japan nahe und die Schwellenländer unter den entsprechenden Quoten notieren.
 Die Bewertung der Aktienmärkte ist nicht mehr attraktiv, aber halbwegs fair. Monetäre Medizin und leicht verbesserte
Konjunkturaussichten dürften den Markt weiterhin stützen.
 Anleihen sind per Saldo signifikant unter Neutralquote.
 Nominelle Staatsanleihen und inflationsgeschützte Anleihen bleiben untergewichtet, Wandelanleihen,
Anleihen
Schwellenländer-Anleihen und neu auch Unternehmensanleihen sind nahe der entsprechenden Neutralquoten.
 Mit einer ersten Leitzinserhöhung ist wohl eher im Herbst als im Sommer zu rechnen – womit die Fed
erwartungsgemäss noch lange weit «behind the curve» bleibt.
 Die Rohstoffe verbleiben nahe ihrer Neutralquote.
 Die globale Geldpolitik unterstützt das Gold. Die EZB und die SNB drücken die Realzinsen weiter in den negativen
Rohstoffe
Bereich, was Edelmetalle zu einer Alternative zum Geldmarkt macht.
 Der Erdölmarkt ist von der Angebotsseite gut versorgt. Die OPEC hat mittelfristig keine Absicht, die Produktion zu
drosseln. Sinkende Bohraktivitäten und Investitionen unterstützen eine Preisstabilisierung.
 Der USD bleibt übergewichtet.
 Der Greenback ist längst nicht mehr «Schwachwährung Nr. 1 der Welt»: dank besserer Konjunktur, der monetären
USD
Entkopplung, Geopolitik, und Leistungsbilanz-Fantasien infolge Schiefergas und -öl.
 Gemäss Smile-Theorie sind für temporäre Zwischenspurts jeweils eine relativ bessere Konjunktur oder
Risikoaversionsschübe verantwortlich.
Quelle: LGT Capital Partners AG
Investitionen bieten Ihnen Chancen, bergen aber auch Risiken
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5
Konjunktur
Makroökonomische Landkarte1
Stagflation
Inflation
Klassischer Boom
Regionale Hauptszenarien
Preisentwicklung
Disinflation /
Deflation
Best Case
Deflationäre
Depression
Kontraktion
«New Economy
Traumwelt»
Realwachstum
Expansion
Quelle: LGT Capital Partners AG
1 Die makroökonomische Landkarte hat einen Zeithorizont von 3-6 Monaten
Investitionen bieten Ihnen Chancen, bergen aber auch Risiken
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6
Konjunktur
Haupt- und Risikoszenario – globale Perspektive1
Stagflation
Inflation
Klassischer Boom
Globales Hauptszenario
Globales Risikoszenario
Preisentwicklung
Disinflation /
Deflation
Deflationäre
Depression
Kontraktion
Best Case
«New Economy
Traumwelt»
Realwachstum
Expansion
Quelle: LGT Capital Partners AG
1 Die makroökonomische Landkarte hat einen Zeithorizont von 3-6 Monaten
Investitionen bieten Ihnen Chancen, bergen aber auch Risiken
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Konjunktur
US-Konjunkturmotor brummt am lautesten
 Die US-Wirtschaft ist dynamisch unterwegs. Die absolute wie die relative Kernaussage der einschlägigen
USA
Frühindikatoren vermag zu überzeugen, was auch mit den Projektionen von IMF und Federal Reserve übereinstimmt.
Nahe am normalen Trendwachstums drohen aber noch keine Überhitzungserscheinungen.
 Die expansiven monetären Bedingungen und der Deflationsdruck infolge Überkapazitäten halten sich weiterhin die
Waage, was einen Seitwärtstrend bei den Teuerungsraten zur Folge hat.
 Es ist wohl eher im Herbst als im Sommer mit ersten Leitzinserhöhungen zu rechnen. Das zögerliche Vorgehen wird
mit flauem Lohnwachstum, der internationalen Entwicklung und einer Inflation weit unter ihrem Zielwert begründet.
 Mit der amerikanischen kann die Wirtschaft der Eurozone nicht mithalten – aber dank dem zur Schwäche neigenden
Europa
Euro und der niedrigen Erdölpreise haben auch die europäischen Volkswirtschaften nun wieder bessere Chancen,
wenigstens kurzfristig eine konjunkturelle Bodenbildung zu schaffen.
 Die Inflationsraten dümpeln weit unter dem Stabilitätsziel der EZB: statt „nahe, aber unter 2%“ fast überall leicht im
negativen Bereich. Ein gefährliches Deflationsgespenst mit Abwärtsspiralen-Dynamik ist das aber noch lange nicht.
 Im Januar hat nun auch die EZB Neuland betreten und quantitative Lockerung im Umfang von über EUR 1140 Mrd. für
mindestens 18 Monate angekündigt. Damit waltet und wirkt die EZB, anders als die US-Fed, expansiver denn je.
 Das Wachstum hat sich in den Schwellenländern insgesamt stabilisiert. Verglichen mit den Vorjahren verbleibt es aber
Emerging
Markets
auf enttäuschend tiefen Niveaus. Neben dem kriselnden Welthandel verhindern auch die tiefen Rohstoffpreise und
die strukturelle Wachstumsverlangsamung Chinas einen breiten Aufschwung.
 Aufgrund der schwachen Konjunktur und den tiefen Rohstoffpreisen sind die Inflationsraten in den meisten Ländern
rückläufig. Ausnahmen bilden Länder mit einer starken Währungsabwertung (Brasilien, Russland).
 Dank des nachlassenden Inflationsdrucks dürften viele Schwellenländer ihre Geldpolitik weiter lockern. China dürfte
mit Zins- und Mindestreservesatzreduktion versuchen, sein Wachstumsziel von 7% doch noch zu erreichen.
Quelle: LGT Capital Partners AG
Investitionen bieten Ihnen Chancen, bergen aber auch Risiken
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Aktien
Heissgelaufener Aktienmarkt noch ohne Überhitzungstendenzen
USA
 Auch wenn die jüngsten Frühindikatoren auf stattlichem Niveau einen ganz leichten Dämpfer erfahren
2'400
S&P 500 (USD)
1'800
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4/14
4/13
4/12
4/11
600
4/10
1'200
Europa
 Das zwischenzeitlich gespenstische Szenario eines „Triple Dips“ (nach den Rezessionen in 2009 + 2012) ist
4'000
Euro STOXX50 (EUR)
3'000
4/15
4/14
4/13
4/12
4/11
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2'000
1'000
Japan
24'000
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4/14
4/13
4/12
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4/10
12'000
Emerging Markets
1'600
4/15
4/14
4/13
4/12
4/11
800
4/10
Konjunktur in den kommenden Quartalen noch besser in Gang kommt.
 Dazu beitragen dürften neben dem tiefen JPY, der die Exporte stützt, auch der Binnenkonsum, der von tiefen
Energiepreisen profitiert. Auch das Sentiment an den Aktienmärkten ist dementsprechend optimistisch.
 Der Trend ist positiv – es darf weiterhin mit einem Aufwärtstrend gerechnet werden.
 Innerhalb der Emerging Markets tut sich eine Kluft auf: Energie-Importeure wie Indien haben aufgrund der
MSCI EM (USD)
1'200
400
heute fast auszuschliessen. Vor allem Deutschland vermochte wieder einen Gang hochzuschalten.
 Unterstützung für europäische Aktien kommt von der EZB. Mit dem Anleihen-Aufkaufprogramm werden
monatlich 60 Milliarden Euro in die Märkte gepumpt.
 Der Trend ist positiv – dank der EZB dürfte der Aufwärtstrend anhalten.
 Eine Strohfeuer-Diagnose für Japans Wirtschaft wäre verfrüht. Die Chancen stehen nämlich gut, dass die
NIKKEI 225 (JPY)
18'000
6'000
haben, vermag der Grossteil des Konjunkturdatenkranzes weiterhin zu überzeugen.
 Obwohl sich die Fed insbesondere bezüglich Arbeitsmarkterholung noch vorsichtig skeptisch gibt, dämpft
die erwartete Leitzinserhöhung das Sentiment etwas.
 Der Trend ist noch positiv – es ist mit einem flacheren Aufwärtstrend zu rechnen.
tiefen Erdölpreise Aufwind, Brasilien und besonders Russland leiden darunter.
 Zumindest auf das Sentiment des EM-Gesamtmarktes wirken sich die tiefen Rohstoffpreise negativ aus –
relativ zu den Industriestaaten sind Schwellenländer-Aktien konstruktiv bewertet.
 Der Trend ist negativ – eine Trendwende ist noch nicht in Sicht.
Quelle: LGT Capital Partners AG, Datastream
Historische Performance ist keine Garantie und kein Indikator für laufende und zukünftige Performance
Investitionen bieten Ihnen Chancen, bergen aber auch Risiken
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Anleihen
Erwartetes monetäres US-Bremsmanöver hinterlässt Spuren
USA
 Mit einer ersten Leitzinserhöhung ist wohl eher im Herbst als im Sommer zu rechnen – womit die Fed
US Gov 10y (Index)
600
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4/13
4/12
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Europa
 Neben dem bisherigen Massnahmenpacket (TLTRO, ABS-Käufe) wird die EZB nun zusätzlich Staatsanleihen
GER Gov 10y (Index)
600
4/15
4/14
4/13
Inflation Linked
 Die Realrenditen in der Eurozone sind nahe Allzeittief, während sie in den USA und UK klar über den
300
4/15
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4/12
4/11
100
4/10
200
Rekordständen tendieren. Diese Divergenz reflektiert die unterschiedliche geldpolitische Erwartungshaltung.
 Trotz des zum Teil kräftigen Anstiegs notieren die Inflationserwartungen immer noch klar unter den
langjährigen Inflationsdurchschnittswerten und den erklärten Inflationszielen der Zentralbanken.
 Damit weisen inflationsgeschützte Anleihen weiterhin eine attraktive Inflationsabsicherung aus.
USA / Zinsen und eingepreiste Inflationserwartungen
5.0
4.0
US Gov 10y Zins
4.0
Europa / Zinsen und eingepreiste Inflationserwartungen
4.0
5.0
US Gov 10y BEI
3.0
FRA Gov 10y Zins
4.0
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4/12
4/11
4/10
4/15
4/14
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1.0
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0.0
4/10
1.0
1.0
4/15
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4/14
2.0
4/13
3.0
4/12
2.0
4/11
3.0
4/10
FRA Gov 10y BEI
3.0
4/15
BC IL 1-10y (Index)
4/14
400
4/13
4/12
4/11
200
4/10
400
aufkaufen. Zusammen werden so 60 Milliarden Euro monatlich in die Märkte gepumpt.
 Das Programm wird bis mindestens September 2016 laufen und in jedem Falle solange, bis sich die
Inflationserwartungen wieder bei den angestrebten «nahe, aber unter 2%» befinden.
 Der Trend ist positiv – auf den rekordtiefen Zinsniveaus ist das weitere Potential trotz EZB limitiert.
4/12
800
4/11
200
4/10
400
erwartungsgemäss noch lange weit «behind the curve» bleibt.
 Die expansiven monetären Bedingungen und der Deflationsdruck halten sich weiterhin die Waage, was
einen Seitwärtstrend zur Folge hat.
 Der Trend ist positiv – jedoch sprechen Konjunktur und drohender Fed-Kurswechsel gegen eine Fortsetzung.
4/10
800
Quelle: LGT Capital Partners AG, Datastream
Historische Performance ist keine Garantie und kein Indikator für laufende und zukünftige Performance
Investitionen bieten Ihnen Chancen, bergen aber auch Risiken
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Anleihen
Nachlassender Teuerungsdruck lässt Renditen sinken
Investment Grade
160
 Die Anlageklasse profitiert vom moderaten globalen Wachstum und der anhaltend lockeren Geldpolitik –
BC Corp. Credit (USD)
120
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4/14
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4/12
4/11
40
4/10
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High Yield
400
 Unternehmen aus dem Energiesektor haben im Zuge des «Shale»-Energiebooms fleissig Kapital am
ML High Yield (USD)
300
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4/14
4/13
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200
100
Wandelanleihen
600
4/15
4/14
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4/12
4/11
4/10
300
Emerging Markets
400
JPM GBI-EM ($)
4/15
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4/13
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200
4/10
Aktienmarkt hoch bleiben.
 Die Bewertung der Wandelanleihen ist fair. Die weitere Wertentwicklung dieser Anlageklasse wird weiterhin
grösstenteils durch die Aktientrends beeinflusst.
 Der Trend ist neutral – ein Seitwärtstrend ist zu erwarten.
 Der dank schwacher Rohstoffpreise sinkende Teuerungsdruck in den Schwellenländern erhöht den
300
100
Finanzmarkt aufgenommen und haben sich so zum gewichtigsten Sektor entwickelt.
 Der gesunkene Ölpreis lastet daher nicht nur auf dem Energiesektor, sondern auch auf dem Gesamtmarkt
der Anlageklasse.
 Der Trend ist seitwärts – wir erwarten weiterhin hohe Volatilität.
 Die globalen Neuemissionen dürften dank der starken Nachfrage, M&A-Aktivitäten sowie einem intakten
ML Conv. Bond (USD)
450
150
besonders in Europa, wo die EZB die Anleihen-Anleger zunehmend in die Kreditmärkte verdrängt.
 Attraktiver sind die Bewertungen im US-Markt, wo sowohl die Renditen als auch die Risikoprämien derzeit
deutlich höher sind, und damit auch einen besseren Puffer im Falle steigender Zinsen bieten.
 Der Trend ist neutral – ein leichter Aufwärtstrend ist zu erwarten.
Spielraum der dortigen Zentralbanken. Viele nehmen dankend an und senken ihre Zinsen.
 Auch wenn das Gros der EM-Währungen nicht per se schwach war – gegen den Greenback verloren die
meisten an Wert. Besser entwickelten sie sich aus der Perspektive von Euro-Anlegern.
 Der Trend ist abwärts – eine Stabilisierung ist zu erwarten.
Quelle: LGT Capital Partners AG, Datastream
Historische Performance ist keine Garantie und kein Indikator für laufende und zukünftige Performance
Investitionen bieten Ihnen Chancen, bergen aber auch Risiken
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Hedge Funds, Private Equity und Realwerte
Energie-Rohstoffe wirken weiter kraftlos
Hedge Funds
800
 Globale Divergenzen und Volatilität bieten gute Opportunitäten für liquide und flexible Manager,
CSFB Tremont (USD)
insbesondere für Global Makro und systematische Strategien.
 Innerhalb von Alternative Equity sind flexible Strategien attraktiv, das Umfeld für Titelselektion bleibt intakt.
 Die strukturellen Veränderungen im Kreditmarkt bieten weiterhin attraktive Möglichkeiten.
600
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4/14
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4/12
4/11
200
4/10
400
Listed Private Equity
400
 Steigende Bewertungen der unterliegenden privaten Unternehmen sowie sich verengende Discounts
LPX MMI (USD)
führten zu einer hervorragenden Performance des Segments in den letzten Monaten.
 Die Bewertungen sind anspruchsvoller geworden, die Bilanzen sind aber mehrheitlich robust.
 Insgesamt darf eine moderate Performance erwartet werden. Sowohl NAV-Performance wie auch weitere
Discount-Verengungen können die Renditen weiter treiben.
300
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4/13
4/12
4/11
100
4/10
200
Immobilien (REITs)
6'000
 In den USA bleiben REITs im Fokus der Anleger und werden zu einer Prämie von etwa 10% gehandelt. Die
NAREIT all (USD)
4'500
4/15
4/14
4/13
4/12
4/11
1'500
4/10
3'000
Rohstoffe
600
wirtschaftliche Konstellation sollte den Sektor aber weiterhin unterstützen.
 In Kontinentaleuropa sind REITs fair bewertet und das Interesse für den Sektor steigt auch in Ländern wie
Spanien und Irland. In Asien weisen REITs ein solides Dividendenwachstum aus, Japan bleibt attraktiv.
 Dividendenrenditen bleiben global weiterhin attraktiv.
 Die globale Geldpolitik unterstützt das Gold. Die EZB und die SNB drücken die Realzinsen weiter in den
Bloomberg Com Index (USD)
negativen Bereich, was Edelmetalle zu einer Alternative zum Geldmarkt macht.
 Der Erdölmarkt ist von der Angebotsseite gut versorgt. Die OPEC hat mittelfristig keine Absicht, die
300
Produktion zu drosseln. Sinkende Bohraktivitäten und Investitionen unterstützen eine Preisstabilisierung.
150
 Agrar- und Metallrohstoffe notieren zunehmend unter ihren Produktionskosten, was mittelfristig zu
Kapazitätskürzungen führen wird. Preisunterstützend für «Agris» ist die Verkleinerung der Anbauflächen.
Quelle: LGT Capital Partners AG, Datastream
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Historische Performance ist keine Garantie und kein Indikator für laufende und zukünftige Performance
Investitionen bieten Ihnen Chancen, bergen aber auch Risiken
© LGT Capital Partners 2015
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Währungen
Jordan spült den CHF über die Grenze
USD
 Der Greenback ist längst nicht mehr «Schwachwährung Nr. 1 der Welt»: dank besserer Konjunktur, der
1.80
EURUSD
1.60
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4/15
4/14
4/13
4/12
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1.00
4/10
1.20
EUR
 Der strukturell belastete Euro zählt definitiv nicht mehr zu den relativ stärkeren Währungen. Enttäuschende
1.80
EURCHF
1.60
1.40
4/15
4/14
4/13
4/12
4/11
4/10
1.20
1.00
CHF
USDCHF
1.20
1.00
4/15
4/14
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4/12
4/11
4/10
0.80
JPY
Schweizer Franken etwas abzufedern, senkt die SNB gleichzeitig den Leitzins auf -0.75%.
 Angesichts der gesunden Schweizer Staatsfinanzen, einer positiven Leistungsbilanz und seines Rufes als
sicherer Hafen, dürfte der Aufwertungsdruck auf den CHF aber weiter anhalten.
 Der Abwärtstrend des CHF gegenüber dem USD ist durch das Ende der SNB-Untergrenze durchbrochen.
 «YES, WE YEN!»: Seit Abe, Kuroda und Co. den Yen zur valuta non grata erklärten, ziehen sie alle Register, um
140
USDJPY
120
100
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4/13
4/12
4/11
4/10
80
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Konjunkturdaten und (vielleicht übertriebene) Deflationsrisiken setzen ihn unter Druck.
 Hinzu kommt, dass EZB-Präsident Mario Draghi selbst versucht, den Euro mit unorthodoxer Geldpolitik auf
Talfahrt zu schicken, was uns gebietet: «Don’t fight the ECB».
 Nach dem Ende der SNB-Untergrenze dürfte der Seitwärtstrend gegenüber dem CHF Geschichte sein.
 Am 15. Januar hat die SNB überraschend die Kursuntergrenze zum Euro aufgehoben. Um den Druck auf den
1.40
0.60
monetären Entkopplung, Geopolitik, und Leistungsbilanz-Fantasien infolge Schiefergas und -öl.
 Gemäss Smile-Theorie sind für temporäre Zwischenspurts jeweils eine relativ bessere Konjunktur oder
Risikoaversionsschübe verantwortlich.
 Der Trend des USD ist positiv.
das globale Quant Easing-Rennen zu gewinnen.
 Womit traditionell japanische Trümpfe wie Leistungsbilanzüberschuss und tiefe Auslandsverschuldung
wirkungslos werden.
 Der Trend des JPY gegenüber dem USD ist negativ.
Quelle: LGT Capital Partners AG, Datastream
Historische Performance ist keine Garantie und kein Indikator für laufende und zukünftige Performance
Investitionen bieten Ihnen Chancen, bergen aber auch Risiken
© LGT Capital Partners 2015
Bitte beachten Sie die Risikohinweise/Disclaimer Seiten und/oder den Anhang für alle geltenden rechtlichen Informationen
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Währungen
Britische Wahlen lasten auf dem Pfund
NOK
 Relativ stärkere Konjunkturdaten, gesunde Staatsfinanzen und hohe Leistungsbilanzüberschüsse sprächen
14.0
EURNOK
12.0
10.0
4/15
4/14
4/13
4/12
4/11
6.0
4/10
8.0
GBP
 Mit besseren Fundamentaldaten, einer absehbaren Leitzinserhöhung und einer immer noch konstruktiven
2.00
GBPUSD
1.80
1.60
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4/11
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1.20
SGD
USDSGD
1.60
1.40
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CNY
Gegenüber dem USD ist er nach wie vor unterbewertet.
 Aufgrund des limitierten Inflationspotentials dürfte die Zentralbank in Zukunft ein etwas flacheres
Aufwertungsband anstreben.
 Der Trend gegenüber dem USD ist negativ.
 Der chinesische Regierungschef Li Keqiang hat aufgrund des schwierigen Exportumfelds und hauseigenen
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USDCNY
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6.00
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Bewertung sprächen eigentlich alle relevanten Faktoren unverändert für das GBP.
 Doch die bevorstehenden Wahlen vom 7. Mai, bei welchem die europakritische UKIP als Sieger hervorgehen
könnte, sorgen für BREXIT-Ängste und Unsicherheiten an den Märkten.
 Der Trend des GBP gegenüber dem USD ist leicht negativ.
 Handelsgewichtet liegt der SGD am unteren Ende des angestrebten Aufwertungsbands der Zentralbank.
1.80
1.00
für die norwegische Krone.
 Jedoch leidet auch die norwegische Krone unter den tiefen Erdölpreisen. Um die negativen Auswirkungen
auf die Realwirtschaft abzufedern, muss die Zentralbank die Zinsschraube weiter lockern.
 Der Trend gegenüber dem EUR ist neutral.
Strukturproblemen das Wachstumsziel für 2015 um 0,5%-Punkte auf «ungefähr 7%» gesenkt.
 Dennoch neigt der CNY dank konstant hohen Leistungsbilanzüberschüssen gegenüber den meisten
Handelspartner-Währungen zur Stärke.
 Gegenüber dem USD ist der langfristige Aufwärtstrend aber ins Stocken geraten.
Quelle: LGT Capital Partners AG, Datastream
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