Alzheimer geht uns alle an!

570 Menschen mit Demenz im Kanton Glarus
Im Jahr 2010 lebten in unserem Kanton 570 an Alzheimer oder einer anderen
Form von Demenz erkrankte Menschen. Jährlich erkranken 140 Menschen
neu an einer Demenz. Mit guter Therapie und Unterstützung von Angehörigen
und Betreuenden können sie viele Jahre zu Hause leben. Da die Pflege und
Betreuung aber sehr komplex und belastend sind, braucht es dafür Hilfe und
Unterstützung, wozu die Alzheimervereinigungen gegründet worden sind.
Diese setzen sich für eine Gesellschaft ein, in der die Menschen gleichwertig
und gleich geschätzt miteinander leben. Sie ergreifen Partei für Menschen,
die an einer Demenzerkrankung leiden, sowie für deren Angehörige und
andere Betreuende.
Alzheimer geht uns alle an!
… und wir lassen Betroffene nicht alleine!
Demenzkranken und ihren Angehörigen muss geholfen werden, damit sie
möglichst lange zu Hause leben können (was zudem aus wirtschaftlichen
Gründen auch für die Gesellschaft von grossem Interesse ist).
Spenden ermöglichen das Erfüllen unserer Arbeit und die Unterstützung
von Betroffenen: PC 85-622128-2.
Schweizerische Alzheimervereinigung
Glarnerland
Haltli 1
8752 Näfels
Zeichnung: Uhrentest von Martin S., 72 Jahre, drei Jahre nach der Diagnose
Schweizerische Alzheimervereinigung Glarnerland
Haltli 1, 8752 Näfels
Telefon 055 640 36 13
Beratung: Telefon 024 426 06 06
E-Mail: [email protected]
Alle können mit Demenz konfrontiert werden – aber man kann
Die Alzheimervereinigung stellt sich vor
… ihr vorbeugen
–Sie setzt sich ein für die Erhaltung der Würde von Menschen mit einer
demenziellen Erkrankung, fördert deren Lebensqualität und unterstützt
die Angehörigen.
–durch gesundes und abwechslungsreiches Essen: Früchte, Gemüse,
Fisch, Nüsse, Kohlenhydrate aus Teigwaren, Brot, Reis;
–durch Hirntraining: Lesen, Lösen von Denksportaufgaben,
anspruchsvolle Spiele, Musizieren, Tanzen, Lernen einer anderen
Sprache und Beherrschen neuer Informatikmittel;
–durch Bewegung: Sportbetreiben fördert die Durchblutung des Gehirns,
erwirkt die Bildung neuer Zellen und Vernetzungen, also Treppe statt Lift,
Trottoir statt Bus benutzen;
–durch Pflegen des Soziallebens: Gesellschaft, Gespräche regen das
Gehirn ebenfalls auf vielseitige Weise an!
… ihre Warnzeichen erkennen
–Sie wahrt die Interessen der Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen.
–Sie ist eine konfessionell und politisch neutrale gemeinnützige Organisation.
–Sie pflegt Kontakte zu den anderen Partnern im Gesundheitswesen (wie
Pro Senectute, Rotes Kreuz, Spitex, Alters- und Pflegeheime, Ärzteschaft,
Kantonsspital).
–Sie berät und begleitet Angehörige von demenzbetroffenen Menschen.
–Sie informiert über die Demenz, das Vorbeugen und die Möglichkeiten
nach einer Demenzdiagnose sowie über Rechte und Pflichten der Ange­
hörigen von Menschen mit Demenz.
–das Gedächtnis lässt nach, es fällt schwer, Neues zu erlernen, sich zu
merken;
–Sie gibt Tipps für den Umgang mit demenzkranken Menschen an Angehörige und Betreuende sowie an Personen, die demenzkranke Kunden
bedienen.
– Wörter sind schwer zu finden;
– Sie vermittelt Hilfsmittel, Kurse, Weiterbildungen, Seminare.
– Menschen, Gegenstände, Orte können nicht mehr richtig erkannt werden;
–bisher problemlos Erledigtes (Zahlungen, Gerätebedienung, Reiserouten
festlegen) gelingt kaum mehr;
– Körperpflege, Kleidung werden vernachlässigt;
– Rückzug aus der Gesellschaft und Antriebslosigkeit.
… Therapien anwenden
–sofern die Demenz und deren Form frühzeitig abgeklärt werden,
können Medikamente den Fortschritt der Krankheit hemmen;
–einige Formen sind zwar unheilbar, doch nach genauer Diagnose vermögen
Therapien die Lebensqualität von Betroffenen und betreuenden Angehörigen zu verbessern.
Ich bestelle kostenlos folgendes Informationsmaterial:
 Vergesslich? Eine Abklärung hilft weiter
 Demenz vorbeugen. So halten Sie Ihr Gehirn fit
 Demenz. Diagnose, Behandlung und Betreuung
 Nach der Demenz-Diagnose
 Tipps für Angehörige und Betreuende
 Demenzkranke Menschen als Kunden
 Rechte und Pflichten (von Angehörigen)

Ich werde Mitglied der Alzheimervereinigung
(Jahresbeitrag 40 Franken; Kollektivmitglied 200 Franken)
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