Verstetigung und Transfer – wie geht das? - RegioVision GmbH

Verstetigung und Transfer – wie geht das?
Erfahrungsaustauch der XENOS-Projekte in Essen
14
Schwerin • Am 2. und 3. Dezember reisten Mitarbeiterinnen
und Verantwortliche aus dem Verbundprojekt „Brücken für Vielfalt
und Beschäftigung in MV“ zu einer
Informations-und Austauschveranstaltung ins ComIn-Kongresszentrum nach Essen.
Entsprechend dem Tagungsthema
„Verstetigung und Transfer – wie geht
das? ‚Werkstatt‘ – Einblicke in ausgewählte XENOS-Projekte“ wurden
in mehreren thematischen Foren Meinungen sowie praktische Erfahrungen
rund um die Schwerpunkte Kooperation, Transfer und Verstetigung von
zahlreichen Projektvertretern aus ganz
Deutschland ausgetauscht und diskutiert.
Auf gesonderte Einladung der Transfer- und Vernetzungsstelle sowie Tagungsveranstalter „XENOS Panorama
Bund“ vertraten Hauptgeschäftsführer
Wolfgang Schröder und Koordinator
Jürgen Brandt von der RegioVision
GmbH das aktuell laufende Projekt
„Brücken für Vielfalt und Beschäftigung
in MV“ vor Ort.
Mit ihren Erfahrungen zur jahrelangen Zusammenarbeit gaben sie den
Zuhörer/inne/n praktische Einblicke in
die Zusammenarbeit zwischen Projektträgern und der Unternehmerschaft
sowie in Strategieansätze zur Verstetigung dieser. Es galt herauszufinden,
wie man die Motivationen seitens der
Wirtschaft sich mit den Inhalten sozial
engagierter Projekte zu identifizieren
Carolin Oppenrieder, Projektmanagerin XENOS Panorama Bund und Thomas Becker, Leiter
XENOS-Programm BAMS (v.l.) im Gespräch mit den Schweriner Teilnehmern der zweitägigen
Konferenz
Foto: Elke Biester, CONVIS Consult & Marketing GmbH
erhöht, die Kooperationsbereitschaft
steigert und diese auch nach Projektende hinaus verankert.
Die Veranstaltung bot viel Raum für
Fachdiskussionen in denen deutlich
wurde, wie sehr sich Unternehmerinnen und Unternehmer deutschlandweit
sozial engagieren. Im Hinblick auf den
demographischen Wandel und deneintretenden Fachkräftemangel findet dabei nach und nach auch ein Umdenken
statt, das zunehmend auch benachteiligte Personen als potentielle Arbeitskräfte stärker in den Focus rückt.
Zielgruppen die einem erschwerten
Zugang zum Arbeitsmarkt unterliegen.
Während drei Projektpartner direkt mit
diesen arbeiten, schlägt der Unternehmerverband die Brücke zur Wirtschaft.
Unter der Regie des Unternehmerverbandes Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. wird in Zusammenarbeit mit den Verbänden Rostock und
Vorpommern dazu ein Prozess in Gang
gesetzt, der einer verbesserten Integration benachteiligter Zielgruppen in
Arbeit zuträglich ist.
Anika Zahlmann
„Brücken für Vielfalt und Beschäftigung in M-V“ konzentriert sich auf jene
Das Projekt „Brücken für Vielfalt und Beschäftigung“ (BfVB) wird im Rahmen des XENOS-Bundesprogramms „Integration und Vielfalt“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.