Pfarreiblatt Februar 2017

2/2017 1. bis 28. Februar Katholische Pfarrei Geuensee
Agatha – Patronin
der Feuerwehr
Seite 2
Gottesdienste
3
Pfarreinachrichten
4
Dänk dra
7
2 Pfarrei Geuensee
Wie kommen Heilige in unserer Kirche zu ihren «Spezialaufgaben»?
Agatha – Patronin der Feuerwehr
Haben Sie sich auch schon gefragt,
wie den Heiligen in unserer Kirche
die verschiedenen «Spezialaufgaben» zugeteilt wurden? Wie kommt
es zum Beispiel, dass in einer modernen Welt beim Tunnelbau die
heilige Barbara verehrt wird und
wie gestandene Männer eine Medaille des heiligen Christophorus an
ihre Harley Davidson kleben oder
wie Feuerwehreinheiten am 5. Februar der heiligen Agatha gedenken?
Gerne teile ich mit Ihnen zu diesem
Thema einige Gedanken.
Heilige und
ihre Besonderheiten
Dass heilige Frauen und Männer in
besonderen Anliegen um ihre Fürbitte angerufen oder von ganz unterschiedlichen Berufsgruppen verehrt
werden, hat mit ihrer je eigenen Lebensgeschichte zu tun.
5. Februar – heilige Agatha
Kapellen und ihre Heiligen
Können Heilige mit heutigen
Idolen verglichen werden?
Wenn wir heute von Idolen sprechen,
denken wir am ehesten an Menschen,
die es irgendwie «geschafft haben».
Sei es, dass sie eine besondere Position im Beruf, in der Öffentlichkeit oder
in der Unterhaltung erreicht haben.
Idole haben besonders auf die heranwachsende Generation, welche in der
Identitätsfindung ist, eine anziehende Wirkung. Immer wieder lässt sich
beobachten, wie eine besondere Frisur oder ein neuer Kleidungsstil eines
Stars eine ganze Generation beeinflusst. Man ahmt seine Idole nach.
Was die Popularität unserer heutigen
Idole und die Heiligen gemeinsam
haben, ist die Anziehungskraft, welche sie in der heutigen bzw. damaligen Zeit auf die Bevölkerung ausübt.
Wo sich die meisten Idole von den
Heiligen markant unterscheiden, ist
die innere Lebenshaltung. Bei heutigen Idolen dreht sich vieles um das
eigene Image und das eigene Ansehen. Heilige haben sich hingegen dadurch ausgezeichnet, dass sie sich
auf einen «Grösseren», nämlich Jesus
Christus ausgerichtet haben.
Weiter erzählt die Legende, dass etwa
ein Jahr nach dem Tod von Agatha der
Ätna ausbrach. Die Einwohner von
Catania zogen mit dem Schleier der
Heiligen dem Lavastrom entgegen,
der daraufhin zum Stillstand kam.
Diese Lebensgeschichte drückt etwas
vom besonderen Charisma der Heiligen aus. So wird sie bis heute besonders von der Feuerwehr verehrt. Ähnliche Geschichten lassen sich von vielen anderen Heiligen erzählen.
Hl. Agatha (F. Zurbarán um 1630)
Wie kommt zum Beispiel die heilige
Agatha dazu, dass sie als Patronin der
Feuerwehr verehrt wird?
Agatha von Catania auf Sizilien wurde etwa fünfundzwanzig Jahre alt
und starb um 250 als Märtyrerin unter Kaiser Decius. Sie war ausserordentlich schön, intelligent und aus
edler Abstammung. Sie weihte ihr
Leben Jesus Christus und gelobte als
Jungfrau zu leben.
Als gottgeweihte Jungfrau lehnte sie
den Heiratsantrag des heidnischen
Statthalters Quintianus ab. Daraufhin
liess er Agatha für einen Monat in ein
Freudenhaus verschleppen. Als sie
nach dieser Zeit eine Hochzeit weiterhin ablehnte, liess er ihr beide
Brüste entfernen. Der Legende nach
wurde sie im Kerker auf wundersame
Weise durch die Pflege des heiligen
Petrus geheilt. Danach liess der Statthalter Agatha auf glühende Kohlen
legen, wodurch sie starb.
Die grosse Volksfrömmigkeit der vergangenen Jahrhunderte liess in unserer Umgebung viele Kapellen entstehen, die einzelnen Heiligen gewidmet
sind. So zum Beispiel die Wendelinskapelle in Krumbach (für Anliegen
von Bauern und Hirten), die St.-Ottilien-Kapelle in Buttisholz (für Heilung von Augenleiden), die Antoniuskapelle in Schenkon (für Hilfe an
Arme und Notleidende), die Kapelle
St. Blasius in Alberswil (für Heilung
bei Halskrankheiten).
Und Ihr Namenspatron?
Kennen Sie Ihren Namenspatron
oder Ihre Namenspatronin und deren Geschichte? Wissen Sie, wann Ihr
Namenstag ist? Feiern Sie ihn? Ich
ermutige Sie, diesen Fragen einmal
nachzugehen. Vielleicht entdecken
Sie eine wunderbare Geschichte, die
Sie inspirieren könnte.
Viele Informationen finden Sie auf
der Webseite heiligenlexikon.de. Ich
wünsche Ihnen und Ihrer Familie
eine spannende Entdeckungsreise im
weltweiten Datennetz.
In herzlicher Verbundenheit
Marcel Bregenzer-Rutishauser,
Diakon
Pfarrei Geuensee 3 Gottesdienste
Freitag, 3. Februar
Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag mit Vierherr W. Bühlmann
19.00
Sonntag, 5. Februar – Blasius/Lichtmess
09.15
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
Opfer:Bruder-Klaus-Stiftung
Musik: Der Chor singt Gospels und Lieder aus dem Rise-up
Gedächtnisse
Samstag, 18. Februar
Jzt. für Josef Muff-Felber; Rosa und
Martin Arnold-Arnold; Walter Zihlmann-Müller; Josef und Anna Amrhein-Stöckli.
Taufsonntage
Dienstag, 7. Februar
17.30
Rosenkranz in der Pfarrkirche
18.00
Eucharistiefeier mit Pater Thomas Plappallil
Sonntag, 12. Februar
10.30
Wenn Sie Ihr Kind taufen wollen, setzen Sie sich bitte mit dem Pfarramt in
Verbindung.
Mittwoch, 8. Februar
10.00
Brotsegnung in der Mühle
Pfarramt
Sonntag, 12. Februar
08.00
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in Krumbach
09.15
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in Geuensee
Predigt: Marcel Bregenzer
Opfer: Kollekte für das Kollegium St-Charles in Pruntrut
Pfarreiblatt-Redaktion
Melden Sie bitte Jahrzeiten sowie
Beiträge fürs März-Pfarreiblatt bis am
10. Februar dem Pfarramt.
Dienstag, 14. Februar
17.30
Rosenkranz in der Pfarrkirche
18.00
Eucharistiefeier mit Pater Thomas Plappallil
Samstag, 18. Februar
Abendgottesdienst – Eucharistiefeier mit Vierherr Thomas Müller
19.00
Predigt: Vierherr Thomas Müller
Opfer: Fonds für Strafgefangene und Strafentlassene
Sonntag, 19. Februar
09.15
Eucharistiefeier mit Vierherr Thomas Müller
Predigt: Vierherr Thomas Müller
Opfer: SolidarMed – Schweizer Organisation für Gesundheit in Afrika
Dienstag, 21. Februar
17.30
Rosenkranz in der Pfarrkirche
18.00
Eucharistiefeier mit Pater Thomas Plappallil
Sonntag, 26. Februar – Fasnachtsgottesdienst – Kirchenkaffee
10.30
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier und Guggenmusik
Predigt: Marcel Bregenzer
Opfer: Stiftung Theodora – Lachen und Träumen für Kinder im Spital
Dienstag, 28. Februar
17.30
Rosenkranz in der Pfarrkirche
18.00
Eucharistiefeier mit Pater Thomas Plappallil
Mittwoch, 1. März – Aschermittwoch
19.00
Abendgottesdienst, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
Pfarramt St. Nikolaus
Kirchenstrasse 1
6232 Geuensee
Tel. 041 921 22 18
[email protected]
Öffnungszeiten Sekretariat
Mittwoch und Freitag von
08.45–11.00 Uhr.
Übrige Zeiten telefonisch erreichbar
unter 041 921 22 18.
4 Pfarrei Geuensee
Pfarreinachrichten
Pfarreichronik
Taufen
Henry Peter, 8. Januar
Julian Schmidlin, 15. Januar
5. Februar – Blasiussegen
Das Fest Darstellung des Herrn
(Lichtmess) begehen wir am 5. Februar. Am Ende des Gottesdienstes
werden Kerzen gesegnet und der Blasiussegen erteilt.
Musikalisch wird die Feier vom Chor
St. Niklaus umrahmt. Sie sind herzlich eingeladen, Kerzen mitzubringen und diese vor dem Gottesdienst
auf die Altarstufen zu legen. Das Licht
der Kerzen möge uns an die Gegenwart Jesu erinnern, der als Licht der
Welt unseren Alltag erhellen will.
8. Februar – Brotsegnung
Frisches Brot von Alice Bucheli
Wie jedes Jahr laden wir Kinder und
Erwachsene herzlich zur Brot- und
Getreidesegnung in die Mühle ein. In
einer einfachen Feier danken wir für
Gott für unser tägliches Brot. Anschliessend haben Sie Gelegenheit,
gesegnetes Brot zu erwerben.
Wir treffen uns um 10.00 Uhr im Verkaufsladen der Mühle.
V. l. n. r.: Vital Tonazzi, Alexandra Stocker, Rita Schärli, Marcel Bregenzer,
Angelo Petteruti, Pia Gisler
Klausur des Pfarreirates
Am 6. und 7. Januar tagte der Pfarreirat im Kloster Rickenbach, um über
pastorale Schwerpunkte für die kommende Zeit nachzudenken. Als
Grundlage unserer Reflexion diente
der Pastorale Entwicklungsplan des
Bistums Basel. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie die Frohbotschaft in unserer Pfarrei vertieft werden kann. All die gesammelten Ideen
werden wir in den kommenden Sitzungen nach Prioritäten gewichten
und in die Tat umzusetzen beginnen.
Wir dürfen auf ein gesegnetes Wochenende zurückblicken.
Jubiläumsjahr Bruder Klaus
Eine Frucht aus unserer Klausurtagung ist der Entscheid, dass wir im
Jubiläumsjahr von Bruder Klaus nach
den Sommerferien eine Wallfahrt für
Familien organisieren werden. Sobald wir nähere Informationen haben, werden wir im Pfarreiblatt darüber berichten.
26. Februar – Familiengottesdienst am Fasnachtssonntag
Am Fasnachtssonntag feiern wir den
Gottesdienst um 10.30 Uhr. Die Guggenmusik wird den Gottesdienst musikalisch begleiten. Um einen bunten
Gottesdienst zu feiern, würden wir
uns freuen, wenn möglichst viele
Kinder und Erwachsene fasnächtlich
gekleidet den Gottesdienst besuchen.
Geugguseer – Fasnacht 2016
Im Anschluss an die Feier sind alle
zum Kirchenkaffee ins Begegnungszentrum eingeladen.
Kirchenopfer
  2.10. Bistum
  9.10. Priesterseminar
15.10. Beerdigung/Burundi
15.10. Schw. Eva Christa
16.10. Mütter in Not
30.10. Missio
  1.11. Pro Infirmis
  6.11. Kirchenbauhilfe
12.11. Beerdigung/Spitex
13.11. Pro Juventute
19.11. Bistum – Uni Freiburg
20.11. Bistum 104.70
186.00
533.30
227.85
133.45
569.55
692.30
153.95
146.60
157.55
213.25
149.50
Pfarrei Geuensee 5 27.11. Samichlausengruppe 478.60
  4.12. Fishermann.FM
281.75
  8.12. Frauenhaus
159.40
  9.12. Beerdigung/Spitex
581.50
11.12. Verein Friedensdorf
183.85
17./18.12. Ranfttreffen
234.85
24./25.12. K’spital Bethlehem2374.25
1. März – Versand Agenda
für diese Anliegen. Auch Sie können
Ihre Anliegen eingeben oder für Anliegen anderer beten.
Zudem bietet diese Internetseite eine
Sammlung von stimmungsvollen Bildern, Gebeten und Erklärungen. Ich
lade Sie ein, einmal diese Seite zu besuchen.
Team Sonnenwirbel
15. Febr. – Schlittschuhlaufen
Am Aschermittwoch, 1. März wird
um 9 Uhr im Begegnungszentrum
das Fastenopfermaterial eingepackt
und anschliessend verteilt. Wir hoffen auf viele freiwillige Helfer und
Helferinnen. Für die Anmeldung Ihrer Mithilfe beim Sekretariat danken
wir ganz herzlich, Tel. 041 921 22 18.
Online-Fürbittbuch
Wir gehen gemeinsam in der Eishalle
Sursee Schlittschuh laufen. Dabei
sind keine grossen Fahrkünste erforderlich. Wer unsicher ist, kann ein
«Böckli» haben.
Am Mittwoch, 15. Februar, treffen wir
uns um 14.00 Uhr vor der Eishalle in
Sursee.
Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene
Fr. 3.–/Schlittschuhmiete Fr. 4.–.
Mitnehmen: Skidress, Handschuhe
und Helm (Velo- oder Skihelm).
Im Anschluss offerieren wir euch in
der Garderobe einen warmen Tee
und ein Zvieri.
Team Sonnenwirbel
Jasmin Koch und Franziska Fischer
15. Febr. – Krabbel- und
Kleinkindertreff
Die digitalen Medien eröffnen auch
in unserer Pastoral ganz neue Möglichkeiten.
Unter folgender Webadresse:
www.prayforme.today hat Pfarrer
Urs Elsener eine neue Plattform eröffnet – ein elektronisches Fürbittbuch. Auf dieser Seite können Gebetsanliegen mit Namen oder auch
anonym platziert werden. Mittlerweile beten 17 verschiedene Klöster
Spielen, plaudern, lachen, Kaffee
trinken und zwischendurch etwas
knabbern.
Komm doch mit deinem Mami, Papi
oder deinen Grosseltern vorbei. Wir
treffen uns am 15. Februar zwischen
9 und 11 Uhr im Begegnungszentrum. Bis bald.
Team Krabbeltreff
JuBla Geuensee
Gruppenstunde
Die nächste Gruppenstunde findet
am Samstag, 4. Februar statt. Wie immer erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm. Die Mäd-
chen treffen sich von 9.30 bis 11.30
Uhr und die Jungen von 14.00 bis
16.00 Uhr. Treffpunkt ist der Durbrönner.
Die Mädchen der 1./2. Klasse werden
lustige Fasnachtsspiele spielen.
Die Mädchen der 3./4. Klasse werden
den Umpalumpas helfen mit vielen
verschiedenen Spielen.
Die Mädchen der 5./6. Klasse werden
eine tolle Fasnachtsgruppenstunde
erleben.
Die Mädchen der Oberstufe werden
eine Überraschungsgruppenstunde
haben. Bringt euer Fahrrad mit.
Wenn Schnee liegt, gehen wir Schlitten fahren.
Die Jungen der 1./2. Klasse werden
eine Wand im Durbrönner neu
­gestalten.
Die Jungen der 3./4. Klasse werden
draussen spielen.
Die Jungen der 5. Oberstufe werden
zusammen mit verschiedenen Fasnachtsspielen eine coole Gruppenstunde haben.
Frauenbund
15. Febr. – Naturheilmittel
in der Hausapotheke
(Foto: sigrid rossmann/pixelio.de)
Im Vortrag von Frau Dr. Buchs erfahren wir viel Wissenswertes über Naturheilmittel wie Tee, Wickel, Spagyrik, Gemmotherapie und andere
pflanzliche Heilmittel. Wir lernen,
wie wir diverse Erkältungskrankheiten selber auf natürliche Art behandeln können.
Wir treffen uns am Mittwoch, 15. Februar um 19.00 Uhr im Begegnungszentrum, Geuensee. Der Vortrag kos-
6 Pfarrei Geuensee
tet pro Person Fr. 15.– und dauert zirka 1 Stunde. Danach werden Fragen
beantwortet.
Wir freuen uns auf viele interessierte
Frauen.
Aktive Senioren
13. Febr. – Diavortrag
Am Montag, 13. Februar um 14 Uhr
zeigen Robert Amrein und Josef Theiler Bilder von verschiedenen Anlässen aus dem Vereinsjahr 2016.
Der Vorstand würde sich über eine
rege Beteiligung sehr freuen.
24. Febr. – Seniorenfasnacht
Seniorenfasnacht 2016
Liebe Seniorinnen und Senioren,
auch dieses Jahr werden wir von der
Guggenmusik Geugguseer zu einer
fantastisch fröhlichen Fasnachtsunterhaltung eingeladen. Für die grosse
Arbeit und das liebevolle Engagement der Geugguseer für uns Seniorinnen und Senioren können wir am
besten unsere Dankbarkeit erweisen,
wenn sich möglichst viele anmelden
und mitmachen.
Josef Theiler
Chor St. Niklaus
4. Februar – Probesamstag
Der Chor St. Niklaus führt einen weiteren Probesamstag in Geuensee
durch. Dabei wird sich der Chor intensiv der «Messa di Gloria» von Giacomo Puccini widmen.
Ausblick
Am Freitagabend, 19. Mai, werden
die beiden Chöre von Rain und Geuensee die «Messa di Gloria» in der
Pfarrkirche Geuensee und am Samstagabend, 20. Mai, in der Pfarrkirche
Rain aufführen.
82. Generalversammlung
des Chors St. Niklaus
Pünktlich um 19.00 Uhr startete am 7.
Januar die 82. GV des Chors St. Nik­
laus Geuensee mit einem gemütlichen Apéro. Schon kurz darauf wurden knurrende Magen mit leckerem
Essen besänftigt.
Danach startete die Präsidentin Evelyn Kaufmann mit dem geschäftlichen Teil der 82. GV. Einen besonderen Willkommensgruss richtete sie
an Chorleiterin Irene Räber, den Organisten Peter Manz, Diakon Marcel
Bregenzer und den Kirchgemeindepräsidenten Adrian Wismer.
In einer Gedenkminute wurde der
verstorbenen ehemaligen Mitglieder
und Gönner gedacht, ganz besonders
Josef Muff.
Das Protokoll der letzten GV wurde
einstimmig genehmigt und verdankt.
Im ausführlichen Jahresrückblick unserer Präsidentin konnten wir die
Höhepunkte des vergangenen Jahres
nochmals erleben.
Jahresrechnung
Walter Schaller präsentierte die Jahresrechnung. Die beiden Rechnungsrevisoren Pia Najer und Ruedi Bucheli empfahlen die Jahresrechnung
zur Annahme. Mit einem Dank an
unseren Kassier wurde die Rechnung
einstimmig gutgeheissen.
Mutationen
Mit einem herzlichen Dank wurde
Verena Berüter verabschiedet. Leider
hat sie ihren Austritt eingereicht. Zur
Freude aller wurde Claudia Falk in
unseren Chor aufgenommen. Sei
herzlich willkommen.
Neues Vereinsmitglied:
(v. l.) Claudia Falk, Rosa Betschart
Teilnahmestatistik
Der Chor hatte im vergangenen Jahr
39 Proben und 12 Auftritte zu verzeichnen. Die durchschnittliche Teilnahme betrug 88,6 %.
Annemarie Wyss und Gerry Bammert erhielten ein besonderes Dankeschön, da sie im vergangenen Jahr
an keinem Anlass fehlten.
Ehrungen
Ehrenmitglied Erich Frank
Ein Chormitglied durfte an der GV
besonders geehrt werden: Erich
Frank erhielt für 20 Jahre Vereins­
treue die Ehrenmitgliedschaft.
Manuela Muff durfte für 10 Jahre Vereinstreue ebenfalls ein Präsent entgegennehmen.
Jahresprogramm
Der Auftritts- und Probeplan wurde
mit der Einladung zur GV an alle Mit-
Pfarrei Geuensee 7 glieder verteilt. Irene Räber hielt einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Einblick ins
neue Jahr. Dabei bezeichnete sie das
neue Jahr als «Puccini»-Jahr, denn
die erste Jahreshälfte wird stark von
den zwei Aufführungen der PucciniMesse «Messa di Gloria» geprägt
sein. Der Chor darf sich schon jetzt
auf diesen Höhepunkt freuen und
dankte Irene Räber mit grossem Applaus für ihren Einsatz.
Der offizielle Teil der GV neigte sich
nach zahlreichen Dankesworten dem
Ende entgegen.
Dänk dra
Mit Dessert, Kaffee und lustigen Einlagen der Tenöre mit dem GlöckleinSpiel genossen wir den gemütlichen
Teil. Allen Tenorsängern gebührt für
die Organisation dieses Anlasses ein
herzliches Dankeschön!
Frauenbund
Rückblick auf das Krippenspiel
Mit grossem Engagement hat Trix
Schneeberger mit Kindern ein Krippenspiel eingeübt. Nochmals allen
beteiligten Kindern und auch besonders dem Musikteam ein grosses
Dankeschön!
Team Sonnenwirbel
Wanderung
Donnerstag, 9. Februar, 13 Uhr
beim Kirchenplatz
Krabbel- und Kleinkindertreff
Mittwoch, 15. Februar, 9–11 Uhr
im Begegnungszentrum St. Nikolaus
Diavortrag
Montag, 13. Februar, 14 Uhr
im Begegnungszentrum
Schlittschuhlaufen
Mittwoch, 15. Februar, 14 Uhr
Direkt vor der Eishalle, Sursee
Jassen
Donnerstag, 16. Februar, 13.30 Uhr
im Seniorentreff
Jubla
Seniorenfasnacht
Freitag, 24. Febr. im Gemeindesaal
(Einladung durch die Guggenmusik)
Gruppenstunde
Samstag, 4. Februar
Details siehe Bericht
Heilkräutervortrag
Mittwoch, 15. Februar, 19.00
im Gemeindesaal
Aktive Senioren
Tanznachmittag
Freitag, 3. Februar, 14 Uhr
im Begegnungszentrum
Mittagstisch
Montag, 6. Februar, 12 Uhr
China-Restaurant
Pétanque spielen
Jeden Montag um 9.30 Uhr
beim alten Schulhaus
Senioren-Turnen
Jeden Mittwoch, 14 Uhr
Schulhaus Kornmatte
(ausser während der Schulferien)
Chor St. Niklaus
Samstag, 4. Februar
Probesamstag in Geuensee
Mütter- und Väterberatung
Dienstag, 28. Februar
im Begegnungszentrum
8 Luzern – Schweiz – Welt
Aus der Kirche
Luzern
Die bunte Luzerner PfarreiblattBild: do
Vielfalt.
Kantonales Pfarreiblatt
Nun schon 76 der 100
Pfarreien dabei
Das kantonale Pfarreiblatt Luzern
wächst weiter. Mit dieser Ausgabe
stösst der Pastoralraum Oberer Sempachersee mit den sechs Pfarreien
und Kirchgemeinden Eich, Hellbühl,
Hildisrieden, Neuenkirch, Rain und
Sempach dazu. Rain war bisher
schon Mitglied. Damit setzen zurzeit
76 der 100 Luzerner Pfarreien bzw. 62
der 85 Kirchgemeinden auf das kantonale Pfarreiblatt. Im vergangenen
Jahr war der Pastoralraum Unteres
Entlebuch hinzugekommen. Dieser
umfasst die sechs Pfarreien Bramboden, Doppleschwand, Entlebuch,
Finsterwald, Hasle und Romoos.
Die rund 40 unterschiedlichen Pfarreiblätter ergeben zusammen eine
Auflage von etwa 110 000 Exemplaren. Das ist die grösste gedruckte Publikation im Kanton Luzern.
So ein Witz!
Kommt ein Rabbi zu Gott und
sagt: «Oh Gott, mein Sohn ist worden Christ!» Darauf Gott: «Meiner
auch.» Der Rabbi fragt: «Und was
hast du gemacht?» Gott antwortet: «Ein neues Testament!»
Comundo
Luzernerin leistet mehrjährigen
Einsatz in Kenia
Die Luzerner Betriebsökonomin
Eveline Wicki ist
Mitte Januar im
Auftrag von Comundo nach Kenia aufgebrochen. Dort ist die 36-Jährige für die nächsten drei Jahre bei
der lokalen Organisation «Apostels of
Jesus Aids Ministries» (AJAM) tätig.
AJAM unterstützt lokale Gemeinschaften in Kenia dabei, gemeinsam,
eigenverantwortlich und nachhaltig
gegen Aids und Armut anzukämpfen.
Comundo (früher BMI, Bethlehem-Mission
Immensee) engagiert sich mit rund hundert
Fachpersonen in Asien, Afrika und Südamerika in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit. | www.comundo.org
Schweiz
Projekt im Gedenkjahr
Bruder Klaus wird Blogger
Seit Anfang Januar hat kath.ch einen
neuen Blogger: Es ist der altehrwürdige Niklaus von Flüe – auch Bruder
Klaus genannt –, der dieses Jahr seinen 600. Geburtstag feiert.
Konkret gibt ein dreiköpfiges Redaktionsteam Einblicke in das Leben von
Bruder Klaus. Dabei kommt der Heilige selber zu Wort, etwa in Form fiktiver Tagebucheinträge. Auch «Zeitgenossen und Nachgeborene, die
sich mit dem Heiligen aus dem Ranft
befasst haben», äussern sich, so die
Vorankündigung der Projektidee.
Der Blog will die Leserschaft auch
teilhaben lassen an den Lebenswirklichkeiten des 15. Jahrhunderts, am
damals noch sehr landwirtschaftlich
geprägten Kirchenjahr und an der Situation der damaligen Eidgenossenschaft. Ein Kreis von Historikerinnen
und Theologen aus der Schweiz und
dem Ausland unterstützt das Redaktionsteam.
International
Erzbistum Palermo
Kirche wird zu Synagoge
In Palermo wird eine katholische
Kirche zur Synagoge. Der Erzbischof
der sizilianischen Hauptstadt stellt
der jüdischen Gemeinde auf deren
Wunsch ein altehrwürdiges christliches Gebäude im früheren Ghetto
zur Verfügung, wie italienische Zeitungen berichteten. Damit erhalten
jüdische Gläubige mehr als 500 Jahre
nach ihrer Vertreibung aus Palermo
eine Gebetsstätte zurück. «Der Name
Gottes trennt nicht, mehr noch, er
baut Brücken», erklärte Erzbischof
Corrado Lorefice, der seit einem Jahr
im Amt ist. Die an die jüdische Gemeinde abgetretene Kirche ist Santa
Maria del Sabato, deren Namen sich
auf den jüdischen Sabbat bezieht.
Kleines Kirchenjahr
Cyrill und Methodius
Am 14. Februar gedenkt die katholische Kirche der Heiligen Cyrill und Methodius, die im 9. Jahrhundert die slawischen Völker
evangelisierten. 1980 ernannte sie
der polnische Papst Johannes
Paul II. zu Patronen Europas. Er
sprach dabei von den zwei Lungen, mit denen das christliche Europa atme, der des Westens und
des Ostens. Auf Cyrill und Methodius geht die Verwendung des
Slawischen in der Liturgie zurück.
Denkmal für die Slawenapostel
Cyrill und Methodius bei
Schmochtitz/Sachsen. Bild: CC-BY-3.0
Veranstaltungen / Luzern – Schweiz – Welt 9 Treffpunkte
Aus der Kirche
Regionaler Meditationskreis
Luzern
In der Meditation Antwort
auf Lebensfragen finden
Meditation kann Antworten auf und
Hilfen zu Lebensfragen geben. Der
regionale ökumenische Meditationskreis in St. Urban lädt Interessierte
ein, seine verschiedenen Formen
und Angebote kennenzulernen. Auch
die Projekte in Mali können sie dabei kennenlernen, die der Meditationskreis seit zwölf Jahren unterstützt
und mitträgt.
Tag der offenen Türe am 14.2., 14.00 und/
oder 19.30 Uhr, jeweils in der Sakristei des
ehem. Klosters St. Urban. Anmeldung über
das Pfarramt (058 856 57 03, [email protected]
Pfarrei St. Johannes, Luzern
Liebe und Tod zu Valentin
Die Pfarrei St. Johannes in Luzern
lädt verliebte, zufriedene, zweifelnde
und andere Paare zu zwei besonderen Veranstaltungen im Spannungsfeld von Liebe und Tod ein.
So, 12.2., 10.30 Uhr, Pfarrkirche St. Johannes, Gottesdienst zum Valentinstag: Mörderballaden und Impulse aus Literatur und Bibel,
Musik: The Murder Balladeer.
Di, 14.2., 18.30 Uhr, Hotel Seeburg, RigiHütte: Valentinstag – Liebe, Mord und Totschlag, ein literarischer Abend für Paare mit
Nachtessen, Mörderballaden, Impulsen aus
Literatur und Bibel. Anmeldung im Pfarreisekretariat St. Johannes.
Pro Senectute Kanton Luzern
Hier gibts Hilfe beim Ausfüllen
der Steuererklärung
Personen im AHV-Alter, die beim
Ausfüllen der Steuererklärung Hilfe
benötigen, können sich auch heuer
an die Pro Senectute Kanton Luzern
wenden. Deren Steuerfachpersonen
füllen für Einzelpersonen und Paare
die Steuererklärung aus. Die Kosten betragen je nach Einkommensund Vermögenssituation 50 bis 400
Franken. Sämtliche Angaben werden
streng vertraulich behandelt. Die
Fachpersonen unterstehen der beruflichen Schweigepflicht.
Informationen und Anmeldung: Beratungsstelle Luzern Stadt und Luzern-Land:
041 319 22 88, [email protected];
Beratungsstelle Emmen, 041 268 60 90,
[email protected]; Beratungsstelle
Willisau, 041 972 70 60, [email protected]; in Hochdorf im Haus Sonnmatt
der Residio AG, 041 268 60 90 (Beratungsstelle Emmen, [email protected])
International
Papst sorgt sich um Obdachlose
Vatikan verteilte Schlafsäcke
Blumen zum Valentinstag:
Die Pfarrei St. Johannes, Luzern
Bild: aw
thematisiert Liebe und Tod.
Die ungewöhnliche Kältewelle in Italien in der ersten Januarhälfte führte
im Vatikan zu unkonventionellen
Mitteln, um Obdachlose vor dem Erfrieren zu retten. Der päpstliche Almosenverwalter, Erzbischof Konrad
Krajewski, stellte Autos als Schlafgelegenheit und spezielle, kälteresistente Schlafsäcke bereit.
Was mich bewegt
Vorwärts in der Ökumene?
2017:
500 Jahre
Reformation und
600 Jahre
heiliger Niklaus von
der Flüe.
Die reformierte und
die römisch-katholische Kirche
feiern diese beiden Jubiläen im
Rahmen einer ökumenischen Begegnung am 1. April gemeinsam
in Zug unter dem Motto «Gemeinsam zur Mitte».
Jede Konfession hat ihre eigene
Identität und pflegt sie. Ich nehme
auch wahr, dass jede Konfession
die andere bereichert. Aber es ist
notwendig, dass sich jede Konfession weiterhin bemüht, die eigene
Identität und die gegenseitige Bereicherung zu hinterfragen. Dieser
Prozess im Hinblick auf die ökumenische Annäherung muss konstant und dynamisch bleiben.
Wir dürfen nicht stehen bleiben.
Ich spüre bei interkonfessionellen
Gesprächen immer wieder den
tiefen Wunsch, in der Ökumene
vorwärtszukommen. In der Tat
sind schon viele gute Schritte
gemacht worden. Ich wünsche mir,
dass wir in Zug einen weiteren
Schritt vorwärts machen. Diese
Herausforderung soll uns zu weiteren Schritten ermutigen.
«Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin,
sollen auch sie in uns sein, damit
die Welt glaubt, dass du mich
gesandt hast» (Joh 17,21). Lassen
wir uns vom Feuer des Heiligen
Geistes weiterhin ergreifen!
Denis Theurillat, Weihbischof
10 Thema
Neue Ausgabe für Menschen mit einer Lernschwierigkeit
Diese Bibel ist leicht zu verstehen
Jesus sprach oft in Bildern, um
verstanden zu werden. Die «Bibel
in Leichter Sprache» will das Gleiche: die Frohe Botschaft für Menschen erzählen, die lange Sätze und
Fremdwörter nicht verstehen.
«Biblische Texte sind nicht immer
einfach, erst recht nicht für Menschen
mit einer geistigen Behinderung»,
sagt Yvonne Rihm. Die Heilpädagogische Katechetin unterrichtet an der
Heilpädagogischen Schule Willisau
und leitet bei der Landeskirche den
Beratungsdienst für Religionsunterricht an Sonderschulen. Die «Bibel in
Leichter Sprache», deren erster Band
jetzt erschienen ist, setzt sie im Unterricht und in Gottesdiensten zusammen mit einfachen Bildern ein.
Keine Kindersprache
Die neue «Übersetzung» ist eine Arbeit des Katholischen Bibelwerks in
Deutschland. Sie eignet sich ebenso
für Menschen mit einer Lernschwierigkeit, Menschen mit Demenz oder
solche, die noch nicht so gut Deutsch
sprechen. Yvonne Rihm betont:
«Leichte Sprache heisst nicht Kindersprache. Aber die bekannten Wörter
und die kurzen, klaren Sätze erleichtern das Verstehen und Fremdwörter
werden erklärt.»
«Höchst herausfordernd»
Seit 2013 arbeiten die Herausgeber
an der «Bibel in Leichter Sprache».
Sie berufen sich auf einen Auftrag des
Konzils, gemäss dem «der Zugang zur
Heiligen Schrift […] für die an Christus Glaubenden weit offen stehen»
müsse. Wenn die Botschaft des Evangeliums allen Menschen gelte, sei es
«vorderste Aufgabe, dafür zu sorgen,
dass auch alle Menschen dieses le-
Sie setzt die
«Bibel in Leichter
Sprache» im
Unterricht und in
Gottesdiensten
ein: Yvonne Rihm,
Heilpädagogische
Katechetin.
Bild: Dominik Thali
sen, hören und verstehen können»,
heisst es im Vorwort.
Die Übersetzung in die «Leichte Sprache» bezeichnen die Herausgeber als
«theologisch höchst herausfordernd».
Mitübersetzer Dieter Bauer sagt es
gegenüber katholisch.de so: «Die Texte sehen einfach aus, aber es ist
schwierig, die Botschaft verständlich
zu machen, ohne sie zu verfälschen.»
In Anmerkungen werden die Änderungen, die der Verständlichkeit wegen notwendig waren, offengelegt. do
Bibel in Leichter Sprache. Evangelien der
Sonn- und Festtage im Lesejahr A. Verlag
Katholisches Bibelwerk, Stuttgart, ISBN 9783-460-32194-6, ca. Fr. 50.– | Die Liturgie der
katholischen Gottesdienste kennt drei Lesejahre | www.bibelwerk.de
Das ist «Leichte Sprache»
Bei «Leichter Sprache» geht es
darum, dass Texte und Sprache
einfach zu verstehen sind. Zum
Beispiel, indem man kurze Sätze
schreibt, auf Fremdwörter verzichtet und Inhalte sinnvoll strukturiert. «Leichte Sprache» richtet sich
vor allem an Menschen mit einer Lernschwierigkeit oder geistigen Behinderung, aber auch Menschen mit Demenz. Zu «Leichter
Sprache» gehören auch erklärende
Bilder oder Grafiken.
Quelle: www.leichte-sprache.org
www.evangelium-in-leichter-sprache.de
Thema 11 Der neue Bruder-Klausen-Kaplan Josef Rosenast
«Dorothee von Flüe heiligsprechen»
Der ehemalige Generalvikar des
Bistums St. Gallen, Josef Rosenast,
ist seit Herbst Kaplan in FlüeliRanft. Er kann sich Bruder Klaus
nicht ohne seine Frau Dorothee von
Flüe-Wyss vorstellen – für ihn eine
ebenso heilige Frau.
«Es wäre mein Wunschtraum, dass
Dorothee heilig gesprochen wird,
und zwar als Vorbild.» Ohne Dorothee kein Bruder Klaus, sagt Rosenast. «Es wäre ein Affront, den Vater von zehn Kindern, der die Familie verlässt, heiligzusprechen, ohne
seine Frau einzubeziehen.»
«Ein heiliges Ehepaar»
Der Wegzug war nur möglich, weil er
das Einverständnis seiner Gattin hatte. Davon ist der Kaplan überzeugt.
Die Frau habe es auf sich genommen,
für die Familie zu sorgen, dies gemeinsam, wie damals üblich, mit den
beiden ältesten Söhnen. Josef Rosenast spricht von einem «heiligen
Ehepaar», in dem beide Partner auf
ihre Weise Zeugnis für Jesus Christus
gaben. Heute könnten sie als Beispiel
für das Laienapostolat in einer Zeit
dienen, da Priestermangel herrsche.
Mit dem Ranft-Heiligen verbinde
sich auch ein starker Friedensgedanke, betont der Kaplan. «Nicht nur der
innere Friede, denn er musste mit
Frau und Familie in Einklang stehen.» Bruder Klaus stehe aufgrund
seines politischen Engagements
auch als Einsiedler für den Frieden
unter den Konfessionen, den Religionen und den Völkern.
Stimmen, die sagen, die katholische
Kirche habe durch die Heiligsprechung des Mannes aus Obwalden
diesen vereinnahmt, gibt der Kaplan
eine Absage. Bruder Klaus lebte fern-
Josef Rosenast: Der Bruder-Klausen-Kaplan und der Pfarrer von Sachseln
Bild: Georges Scherrer
teilen sich in die Seelsorge von Pfarrei und Wallfahrt.
ab von den Wirren der Reformation.
Für den Schweizer Nationalheiligen
sieht Rosenast die Bezeichnung ökumenischer Heiliger als angebracht.
Pallottinische Verbundenheit
Josef Rosenast gehört dem Orden der
Pallottiner an. Die Schweizer Provinz
wurde 1946 errichtet, ein Jahr vor der
Heiligsprechung des Ranft-Einsiedlers. Die Pallottiner stellten ihre neue
Provinz unter das Patronat von Bruder Klaus. Pater Josef Rosenast sieht
in dieser Verbindung einen weiteren
B
ruder Klaus ist
eigentlich ein ökumenischer Heiliger.
Josef Rosenast
Grund dafür, dass er sich dafür entschied, «diese schöne Aufgabe» zu
übernehmen.
Während dreizehn Jahren war Josef
Rosenast Generalvikar in St. Gallen,
bevor er nach Sachseln zog. Der neue
Kaplan stammt aus Appenzell. Im
Bergdialekt treffen sich Appenzell
und Obwalden. Rosenast blickt zuversichtlich in die Zukunft. Die Unterstützung des Wallfahrtssekretariats und der Bruder-Klausen-Stiftung
habe er jedenfalls auf sicher, schmunzelt er und stellt nach dem Gespräch
im Jugendstil-Hotel Paxmontana die
leere Kaffeetasse wieder auf den
Tisch. Das ansprechende Hotel nahe
dem Wohnhaus des Heiligen kontrastiert die schlichte Klause, in der
Bruder Klaus während zwanzig Jahren unten im Ranft wohnte.
Georges Scherrer / kath.ch
AZB 6232 Geuensee
Post CH AG
Zuschriften/Adressänderungen an:
Kath. Pfarramt, 6232 Geuensee
[email protected], 041 921 22 18
Herausgeber: Kirchgemeinde Geuensee
Redaktion: Kath. Pfarramt Geuensee
Erscheint monatlich
Hinweise für den überpfarreilichen Teil: Kantonales Pfarreiblatt, c/o Kommunikationsstelle der röm.-kath.
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Druck und Versand: Brunner Medien AG, 6011 Kriens, www.bag.ch
Worte auf den Weg
Bild: Andreas Wissmiller, Secondhand-Buchladen in einer ehemaligen Kirche, Inverness/Schottland
W
ir lesen,
um zu wissen,
dass wir nicht alleine sind.
C. S. Lewis, irischer Schriftsteller (1898–1963)