Reibekuchen mit gebeizter Forelle

Rezept
Reibekuchen mit gebeizter Lachsforelle
Der Klassiker hört auf viele verschiedene Namen: Kartoffelpuffer, Rievkooche,
Reibeplätzchen, Reiberdatschi, Dötscher, Kartoffelpfannkuchen oder Kartoffelplätzchen.
Egal wie er bei Ihnen zu Hause heißt. Olaf Baumeister zeigt, wie er ganz köstlich wird.
Das Rezept
(für drei bis vier Personen)
Grundrezept Reibekuchen
Zutaten
800 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
1 Eigelb
3 Schalotten
Salz, Pfeffer und Muskatnuss
Pflanzenöl
Zubereitung
Kartoffeln und Schalotten schälen, fein reiben, alles mit Salz, Pfeffer und geriebener
Muskatnuss abschmecken, kurz ziehen lassen, in ein feines Sieb geben und die Masse
ausdrücken. Eigelb untermengen, die Hälfte der Masse zu Reibekuchen formen und in einer
Pfanne mit reichlich Pflanzenöl (etwa einen Zentimeter Höhe) goldbraun und knusprig
ausbraten (je nach Dicke zwei bis drei Minuten von jeder Seite). Die fertig gegarten
Reibekuchen auf Küchenpapier abtropfen lassen und am besten sofort servieren.
Tipp
Wer die Reibekuchen lieber weniger knusprig, also etwas weicher mag, sollte mehlig
kochende Kartoffeln verwenden.
Zutaten für Reibekuchen mit Sellerie
400 g Reibekuchenmasse vom oben angeführten Rezept
200 g Sellerie
Salz
Zubereitung
Sellerie schälen, fein reiben und unter die Reibekuchenmasse geben. Mit etwas Salz
vorsichtig abschmecken und die Masse zu kleinen Reibekuchen geformt in einer Pfanne mit
Pflanzenöl von beiden Seiten goldbraun und knusprig ausbraten. Die fertig gegarten
Reibekuchen auf Küchenpapier abtropfen lassen und am besten sofort servieren.
Tipp
Anstelle von Sellerie passen auch gut Möhren, Petersilienwurzel, Pastinake oder Zucchini.
Schnell gebeizte Lachsforelle
(für zwölf kleine Vorspeisen)
Zutaten
400 g Lachsforellenfilet
60 g Salz
20 g Zucker
10 g gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 Bund Dill
1 Orange, unbehandelt
1 Zitrone, unbehandelt
1TL Fenchelsamen, gemörsert
1TL Senfkörner, gemörsert
Zubereitung
Die Lachsforelle von den Gräten befreien und in ein tiefes Blech oder eine Schale legen.
Zucker, Salz, Pfeffer, Senfkörner und Fenchelsamen mischen und auf den Forellenfilets
verteilen. Den Dill fein schneiden. Die Orange und die Zitrone achteln und ebenfalls auf die
Forellenfilets legen. Mit Frischhaltefolie abdecken und etwa zweieinhalb Stunden kalt stellen.
Die Forellenfilets von der Beize befreien und hauchdünn aufschneiden.
Tipp
Wenn Sie die Gewürze (Fenchelsamen und Senfkörner) vor dem Mörsern kurz anrösten,
entwickeln sie noch mehr Aroma.
Zutaten Apfel-Wasabi-Kompott
4 Äpfel (z.B. Boskop, Elstar)
4 EL Zucker
½ Zitrone, unbehandelt
¼ Vanilleschote, ausgekratztes Mark
1 Prise Zimt
1 Kardamomkapsel, angedrückt
½ TL Wasabipaste
Zubereitung
Die Äpfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien, grob würfeln und mit Zitronensaft
beträufeln. Den Zucker in einem Topf goldgelb karamellisieren. Vanillemark, Zimt,
Zitronenschalenabrieb und Kardamom zugeben und mit den Apfelwürfeln auffüllen. Alles
abgedeckt bei kleiner Temperatur ca.15 Minuten garen. Die Wasabipaste dazugeben und je
nach Geschmack mit etwas Zucker oder Zitronensaft süßer oder saurer abschmecken.
Zutaten Crème fraîche mit Kräutern und Tomaten
200 g Crème fraîche
½ Zitrone
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
8 Kirschtomaten
2 Schalotten
1 EL Schnittlauch, fein geschnitten
Zubereitung
Die Schalotten schälen, in sehr feine Würfel schneiden, mit Crème fraîche und Zitronensaft
mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Kirschtomaten waschen, vierteln und
mit dem Schnittlauch unter die Masse heben.