Fragen zum Thema „Emotionsregulation“ Die richtigen Antworten

PRAXIS DER KINDERPSYCHOLOGIE UND KINDERPSYCHIATRIE, HEFT 5/2015
Fragen zum Thema „Emotionsregulation“
Die richtigen Antworten sind rot markiert.
1. Welche Einflusswege werden im Tripartite Model postuliert, über die der familiäre Kontext die
Entwicklung der kindlichen Emotionsregulationsfähigkeit und die psychosoziale Anpassung des
Kindes beeinflusst?
a. das emotionale Klima in der Familie
b. die psychosozialen Eigenschaften der Eltern
c. das emotionsbezogene Erziehungsverhalten der Eltern
d. die Beobachtung der elterlichen Emotionsregulation durch das Kind
2. Mit welcher Form des Problemverhaltens hing der Ausdruck angemessener positiver Emotionen
negativ zusammen?
a. mit dem internalisierenden Problemverhalten
b. mit dem externalisierenden Problemverhalten
c. mit beiden Formen
d. mit gar keiner Form
3. Welches Störungsbild ist keine typische komorbide Diagnose zu NSSV?
a. Borderline-Persönlichkeitsstörung
b. Soziale Phobie
c. Bipolare Störung
d. Posttraumatische Belastungsstörung
4. Welche Aussagen zu Auslöser und Funktionen von NSSV sind korrekt?
a. Intrapersonelle Schwierigkeiten werden häufig als Grund für den Beginn von NSSV genannt.
b. Ein häufiges Motiv für NSSV ist der Abbau von Anspannung.
c. Die Durchführung von NSSV führt kurzfristig zu Schamgefühlen.
d. Auslöser für NSSV können nicht nur negative, sondern auch positive Emotionen sein.
5. Welche Therapieverfahren für NSSV können gegenwärtig als wahrscheinlich wirksam
eingestuft werden?
a. Familienbasierte Psychotherapie
b. Pharmakotherapie
c. Kognitive Verhaltenstherapie
d. Schematherapie
6. Zu welchen Regulationsstrategien neigen Kinder mit Angststörungen?
a. Rückzug und Vermeidung
b. Problemorientierung
c. kognitives Neubewerten der angstauslösenden Situation
d. Suche nach sozialer Unterstützung
7. Welche Aussage zu Regulationsstrategien von Mädchen und Jungen ist korrekt?
a. Mädchen fällt es leichter, ihre Emotionen adäquat zu regulieren als Jungen.
b. Jungen vermeiden Probleme stärker als Mädchen.
c. Mädchen suchen mehr nach sozialer Unterstützung als Jungen.
d. Es gibt keinerlei Geschlechtsunterschiede hinsichtlich der Regulationsstrategien bei Mädchen
und Jungen.
8. Welche Aussagen zur Erfassung der Emotionsregulation sind korrekt?
a. Im Vorschulalter lässt sich die Emotionsregulation nicht über die Selbstauskunft der Kinder
erfassen.
b. Es werden hauptsächlich Fragebögen eingesetzt.
c. Bildbasierte Verfahren ermöglichen eine kindgerechte Erfassung der Emotionsregulation.
d. Die Emotionsregulation kann von Erziehern und Lehrern am besten eingeschätzt werden.
9. Verändert sich die Emotionsregulation von Kindern im Entwicklungsverlauf, wenn ja wie?
a. Die Emotionsregulation verändert sich als Persönlichkeitsmerkmal im Entwicklungsverlauf
nicht.
b. Bereits Kindergartenkinder verfügen über alle Emotionsregulationsstrategien, wie sie im
Erwachsenenbereich bekannt sind, setzen sie jedoch weniger stark ein, sodass sich vor allem die
Häufigkeit des Einsatzes der Strategien ändert.
c. Es findet eine Veränderung von einer eher externen/interindividuellen zu einer eher
internen/intraindividuellen Emotionsregulation statt.
d. Es findet eine Veränderung von einer eher internen/intraindividuellen zu einer eher
externen/interindividuellen Emotionsregulation statt.
10. Welche der folgenden gelten als adaptive Emotionsregulationsstrategien?
a. Kognitives Problemlösen
b. Perseveration
c. Neu-/Umbewertung
d. Selbstabwertung