Hier finden Sie den aktuellen Gemeindebrief vom März 2016

Evangelische
Kirchengemeinde
Laufenburg
GEMEINDEBRIEF
März - August 2016
Joachim Gauck: Brief an seine Enkelin
Liebe Josefine,
Es ist ein großes Geheimnis, dass, wenn wir selber verzagt sind,
oft Menschen da sind, die einen stabileren Grund unter den Füßen
haben oder einen Kern in sich, dem sie trauen. Die Menschen, denen ich nachlebe, hatten ihn aus ihrem Glauben. Sie vertrauten
darauf, dass dieses Bibelwort stimmt: „Fürchte dich nicht, denn ich
habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist
mein.“ Der Prophet Jesaja hat diese Worte seinen Zeitgenossen
als Worte Gottes gesagt. Zu hören, zu glauben, sich darauf zu
verlassen, dass wir ganz zuletzt, vielleicht ganz am Ende (oder
auch ganz plötzlich) nicht mehr unserer Angst gehören, sondern
Gott, dass eine stärkere Liebe existiert als die, die wir Menschen
zustande bringen, das, Josefine, lässt manche Menschen Hoffnung finden, wenn andere aufgeben. Es lässt sie Schritte machen,
wenn andere schon liegen geblieben sind. Wir können Angst nicht
aus der Welt vertreiben. Aber Gott und Menschen sei Dank - sie
bleibt nicht unsere Herrin. Das wollte ich Dir heute sagen, liebe Josefine. Und wahrscheinlich sage ich es auch mir selber noch einmal. Weit wird das Land, wenn Menschen das glauben, und ruhig
unser ängstliches Herz. Das meint, darauf hofft und das glaubt
Dein Großvater
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
„wir können die Angst nicht aus der Welt vertreiben. Aber Gott und
Menschen sein Dank - sie bleibt nicht unsere Herrin.“ Mit diesem
Zitat aus dem obenstehenden Brief eines bekannten Großvaters
möchte ich Sie grüßen.
Warum bleibt die Angst nicht unsere Herrin? Weil es nach dem
Leiden Ostern gibt. Weil Gott dem getöteten Jesus zum Recht und
zu neuem Leben verhilft. Und weil es von daher Hoffnung gibt
auch für Menschen, die heute leiden.
Mögen wir dieses Vertrauen haben. Mögen wir so reden und leben, dass es auch für andere wahr wird.
Ihr Pfarrer
Gustav-Adolf-Werk
GAW in Baden für evangelische
Minderheiten
Gott spricht:
Ich will euch trösten, wie einen seine
Mutter tröstet. (Jes. 66,13)
Jahressammlung 2016
AUFERSTANDEN AUS RUINEN – EIN
GEMEINDEHAUS IN DER UKRAINE
ERWACHT
Das Pfarr- und Gemeindehaus in Solowka an der Grenze zu Ungarn war schon
Post, Arztpraxis und Verwaltungsgebäude der Kolchose.
Bei seiner Rückgabe an die Gemeinde
glich es einem Trümmerhaufen. Seit
zwanzig Jahren repariert die 500Seelen-Gemeinde das Gebäude in kleinen bescheidenen Schritten.
„Jetzt müssen wir noch Wände verstärken, das Dach renovieren, neue Wasserleitungen und das Abwassersystem
einbauen.“
Das Gemeindehaus wird jetzt schon
intensiv genutzt. Bibelstunden, Religionsunterricht, Jugendkreis…
Und wie in vielen Dörfern Transkarpatiens spielt die Diakonie mit einer Armenküche und Krankenbesuchen eine
sehr wichtige Rolle.
Aus der Jahreslosung 2016 klingt uns
Ermutigung entgegen, Trost, Zuwen­
dung – die Liebe Gottes, die uns Menschen gilt.
Diesem Vorbild folgen wir in unserer
Arbeit als Gustav-Adolf-Werk (GAW) in
Baden und unterstützen evangelische
Minderheitengemeinden dabei, dem
gleichen Vorbild zu folgen.
Damit unsere Geschwister in Ost- und
Südeuropa und Lateinamerika Gebäude
haben, in denen sie Gemeindeleben
gestalten können, Kirchen, um miteinander Gottesdienst zu feiern, Häuser,
in denen ihre Mitarbeitenden leben
können, und Unterstützung erhalten für
ihre vielfältigen diakonischen Projekte,
machen wir uns für sie stark
Helfen Sie mit, dass das Haus sich wei- weltweit evangelisch verbunden!
ter mit Segen füllen kann!
Ihr Konto zum Helfen:
GAW - Detlev Jobst;
IBAN: DE43 6845 2290 0014 8785 24;
Überweisungsträger liegen in der Kirche aus.
Innere Leitsätze
Schlägt man als Leser gängige
Illustrierten auf, so findet man
häufig Interviews mit allen möglichen prominenten Personen. Oft
stellt der Interviewer Fragen
nach den erfolgsbringenden Einstellungen oder Lebengrundsätzen der Berühmtheiten. Während einer das Motto verfolgt
„Wer gesehen werden will, muss
auffallen“ und entsprechend
schrill auftritt, orientiert sich ein
anderer an dem Satz „Steter
Tropfen höhlt den Stein“ und arbeitet sich mit viel Ausdauer
trotz vieler Rückschläge nach
„oben“. Aber nicht nur Prominente haben innere Leitsätze. Jeder
Mensch trägt Sätze in sich, an
die er glaubt und nach denen er
handelt. Von welchen Lebensweisheiten und Sprichwörtern
fühlen Sie sich angesprochen?
„Wer A sagt, muss auch B sagen“? oder „Wer zu spät kommt,
den bestraft das Leben?“ oder
sind es andere, nicht so bekannte wie „genug ist nicht genug“?
Viele dieser inneren Regeln,
nach denen wir mehr oder weniger automatisch unser Leben
ausrichten, stecken tief in uns,
sind uns schon von den Eltern
oder Großeltern mit gegeben
worden und haben großen Einfluss auf unser tägliches Leben.
Sie entscheiden z. B. mit, wie
gut wir uns selbst motivieren
können, wie wir die Beziehungen zu anderen Menschen erleben, wie mutig oder ängstlich wir
sind oder wie unangepasst oder
gesellschaftskonform.
Manche unserer Überzeugungen sind nützlich, tragen zu unserem Lebenserfolg oder Lebensglück bei, andere lähmen,
blockieren uns eher. Sie passen
eigentlich nicht mehr zu unserer
heutigen Lebenssituation oder
sie lassen uns immer wieder die
gleichen unerfreulichen Erfahrungen machen. Deshalb lohnt
es sich, von Zeit zu Zeit seinen
eigenen Gedanken zuzuhören
um heraus zu finden, ob sie uns
wirklich den Weg zu Zufriedenheit und Glück weisen (was wir
uns ja alle wünschen) oder ob
sie uns eher mit Sorgen, Angst
und Ärger füttern. Denn wenn
wir unsere eigenen „Spielregeln“
kennen, können wir sie auch beeinflussen. Einer meiner Lieb-
lingssätze lautet: „Wenn nicht
dies, dann etwas Besseres“. Er
hilft mir, wenn ich etwas nicht
bekommen kann, worauf ich
mich gefreut habe, z. B. wenn
der geplante Urlaub verschoben
werden muss oder wenn die
Burgfestspiele wegen Regenwetter ständig ausfallen.
Übrigens: Wir von der Psychologischen Beratungsstelle für
Ehe-, Familien- und Lebensfragen können Sie darin unterstützen Ihren Lieblingssatz zu finden.
-Regina Farnow-
Psychologische Beratung für
Ehe-, Familien- und Lebensberatung
Im Diakonisches Werk Hochrhein
Stefani Günther (Stellenleitung)
– Regina Farnow – Heike Rosenberg
Sie erreichen uns über unser
Sekretariat:
Frau Gallmann
Hildastr. 2, 79713 Bad Säckingen
Telefon: 07761-553589-0
[email protected]
Von links: Stefani Günther, Regina Farnow, Heike Rosenberg
Rückblick Kindertag 28. November 2015
Beim diesjährigen AdventsKindertag waren wir ein kleines
Grüppchen von 15 Kindern. Wir
hatten uns für das Thema
„Türen“ entschieden.
Welche Art von Türen kennen
wir? Wen oder was finden
wir hinter einer Türe? Wie fühlen
wir uns, wenn eine Türe verschlossen bleibt? Die Kinder hatten einiges zu diesem Thema zu
berichten.
Danach malten wir außen auf eine Doppelkarte eine Türe auf und
innen, wen wir hinter dieser Türe
erwarten. Diese Doppelkarten
klebten wir später auf gebastelte
Häuser auf und nummerierten sie
von 1-24. So entstand ein Ad-
ventskalender, den man in der
Kirche bewundern konnte.
Vorher hatten wir jedoch Hunger
und ließen uns die Kartoffelsuppe
mit Würstchen und danach Lebkuchen schmecken. Nach dem
Essen gab es weitere Bastelgruppen: Aus Draht und Perlen wurden Weihnachts-Anhänger gebastelt und natürlich durfte die
Plätzchen-Backstation nicht fehlen. Wir übten die Geschichte der
vier Kerzen ein, die beim Familiengottesdienst am Sonntag von
den Kindern vorgelesen wurde.
Vielen Dank euch allen für's Mitmachen, es hat viel Spaß ge-Gabi Ladegastmacht.
Rückblick in Bildern - Konzert zum neuen Jahr
Am 24. Januar dieses Jahres
musizierten hinreißend in der
Laufenburger Versöhnungskirche das „Chörle“ aus Rickenbach und das Ensemble
„Blechzehn“ vom Hochrhein. Es
dirigierte Markus Tannenholz.
Die Jugendgruppe der Kirchengemeinde ist ein offenes Angebot für Mädchen und Jungen
im Alter zwischen zehn und
dreizehn Jahren. Unter der gemeinsamen Leitung von Christine Jäger und Susanne Mutter.
trifft sich die Gruppe in der Regel vierzehntägig dienstags im
neuen Gemeindesaal.
Gemeinsames Basteln, Kochen, Backen etc. gehören
ebenso zum Angebot wie die
Auseinandersetzung mit verschiedensten Themen, die die
Kinder und Jugendlichen bewegen. Wir treffen uns ab sofort
drei bis vier Mal im Jahr. Die
Termine stehen im städtischen
Mitteilungsblatt.
Die Treffen beginnen um 17:00 Interessierte Mädchen und
Uhr und enden gegen 20:00 Jungen sind jederzeit herzlich
willkommen!
Uhr.
Buß- und Bettag
An Buß- und Bettag 2015 trafen
sich die evangelischen Christen
unseres Kirchenbezirks in
Waldshut am Abend zum Gottesdienst mit Landesbischof Dr.
Jochen Cornelius Bundschuh.
Auch Katholiken waren der Einladung gefolgt. Es war schön,
das Miteinander vieler Christinnen und Christen zu erleben
und den Gottesdienst mit dem
Landesbischof zu feiern. Das
Gleichnis vom Feigenbaum legte er in der Predigt eindrücklich
aus. Der Baum, der keine
Früchte gebracht hat und zum
Abhauen bestimmt war, bekommt noch eine Chance.
Hinten von links: Melanie Winkler, David Mussin, Harald Gräf, Dustin Schick, Lea Uhlig, Fabienne
Romeo, Maribel López Dominguez, Sina Benz, Kim Bartkowski, Dustin Sieg, Pfarrer Jobst
Begleitung: Dritter von links; Harald Gräf, Dritte von rechts: Kim Bartkowski
Nicht auf dem Bild: Susanne Mutter
KONFIRMATION - 10. April 2016; 10 Uhr
Aus dem Kirchengemeinderat
Am Sonntag, dem 10. Januar
2016, wurde Brigitte Seiler im
Rahmen eines Gottesdienstes
von Pfarrer Detlev Jobst als neues Mitglied des Kirchengemeinderates eingeführt. Sie war im
Vorfeld bei einer Sitzung dieses
Gremiums nachgewählt worden.
Frau Seiler wohnte in Oberhof,
bevor sie vor über einem Jahr
nach Laufenburg zog und nun
Nachbarin der evangelischen
Kirchengemeinde ist. Zuvor lebte
sie im Kirchenbezirk Bad Urach
(Württembergische Landeskirche), wo sie bereits Kirchengemeinderätin war.
Brigitte Seiler ist beruflich tätig
als Psychologin, Supervisorin
und Kunsttherapeutin in freiberuflicher Praxis, Forschung und
Lehre.
Das Porträt : Ella Baus – aus Usbekistan
Die erste Anfrage nach einem
Interview für diesen Gemeindebrief lehnte Ella Baus freundlich,
aber bestimmt ab. Sie ist es
nicht gewohnt, im Mittelpunkt
des Interesses zu stehen. Mit
dem Zuspruch und der Unterstützung von Tochter Irina, die
mit ihrer Familie im gleichen
Haus wohnt, erzählte die heute
78-Jährige dann doch die Geschichte einer Familie, die als
„Russlanddeutsche“ Anfang der
Neunzigerjahre in Laufenburg
ankamen. Da waren sie zu fünft:
die Eltern mit zwei kleinen Töchtern (12 und fünf Jahre alt) und
die 87-jährige Oma. Sie waren
auf der Suche nach einer Wohnung, eine Familie unter ungezählt vielen anderen, die die
Chance der endlich offenen
Grenze nutzten. Sie verließen
Usbekistan (Sibirien), wohin
man sie „ausgesiedelt“ hatte,
um nach Deutschland zu kommen. Zunächst waren sie in Offenburg untergebracht, wo Ella
Baus in einem Behindertenheim
sofort Arbeit fand. Allzu gerne
wäre sie dort geblieben, „ich war
so beliebt“. Aber die Reise
musste auf Anordnung weitergehen bis nach Laufenburg, wo die
Familie 1992 endgültig ihre Heimat fand.
„Einfach glücklich“ ist sie jetzt
hier seit 23 Jahren, und das liegt
nicht nur an ihrer schönen großen Wohnung. Grund ist vor allem die Nähe der evangelischen
Kirche, wo sie regelmäßig den
Gottesdienst besucht. Als ihr
Platz dort leer blieb, mehrere
Wochen lang im Winter, wussten alle ringsum: Die treue
Kirchgängerin Ella Baus war
sehr krank geworden.
In der alten Heimat gab es keine
Kirchen, nur Moscheen, im Verborgenen trafen sich manche zu
Gebetskreisen. Der ungehinderte, offene Umgang mit Kirche
und Glaubensfragen in der neuen Umgebung veränderte das
Leben der Protestantin: “Am Anfang habe ich nur geweint vor
Glück.“ Und sie machte sich sofort an eine immense Aufgabe,
die bis heute ihre Tage mitbestimmt: Zwar spricht sie fließend
Deutsch, die nie vergessene
Sprache ihrer Familie, während
ringsum nur Russisch gesprochen wurde. Jetzt aber benötigt
sie intensive Kenntnisse im Lesen, um endlich das Evangelium
in der Luther-Bibel lesen zu können. Deshalb liegt immer neben
der Bibel das große Wörterbuch
Russisch ( in kyrillischer Schrift)
- Deutsch.
Als „Wolga-Deutsche“ in Russland waren sie immer wieder
„ausgesiedelt“, das bedeutete,
aus ihren Wohnungen vertrieben
worden - wie oft, das weiß Ella
Baus nicht mehr. Die unvergessen schlimmste Vertreibung erlebte die Familie, als alle weg
mussten aus Usbekistan, ihrer
damaligen Heimat „unserer kleinen Schweiz“, wo sie aufgewachsen war „mit meinen Schafen“.
Mehrfach waren sie wohnungslos, ja - obdachlos, zuletzt in Sibirien, wohin alle WolgaDeutschen deportiert wurden
nach 1940. Eine Unterkunft erhielten sie oft nur, weil die Oma
(die Mutter von Ella) ihre sehr
guten Kenntnisse im Nähen und
Stricken anbieten konnte. Da
fanden dann auch mal fünf Personen ein Dach über dem Kopf,
denn inzwischen waren zwei
kleine Töchter geboren. „Das
Leben war eine einzige Reise
durch dieses riesige Land.“
Eben diese Oma legte auch die
Basis für die guten DeutschKenntnisse der Familie. Hier wie
im ganzen Dorf wurde Deutsch
gesprochen: ein unschätzbar
hohes Gut für die Zeit nach ihrer
Auswanderung: „Nur so waren
wir richtige Deutsche, nach dem
vierten Paragrafen“, erinnert sich
Ella Baus.
Bereits in Sibirien arbeitete
Tochter Irina als ausgebildete
Erzieherin, betreute in den Achtziger Jahren dort rund 35 deutsche Kinder. Anfang der Neunziger Jahre, so erzählt sie, wurden
es immer weniger: “Ganze Familien sind ausgewandert.“ Die Berufserfahrung erleichterte ihr wie auch ihrer Schwester mit
demselben Beruf - in Deutschland den Wiedereinstieg.
Nach 1956 entspannte sich die
politische Situation, es begann
das mühsame, am Ende aber
glückliche Suchen und Finden
der verstreuten Familienmitglieder. Für immer wieder andere
Ämter mussten ungezählt viele
Formulare ausgefüllt werden, mit
dem positiven Nebeneffekt, dass
der passive deutsche Wortschatz wiederbelebt wurde.
Die größte Hürde war die endgültige Ausreise, mit so vielen
Schwierigkeiten und Abenteuern, dass die Zeit knapp wird
beim Erinnern und Erzählen: von
der vielköpfigen Familie mit Kindern und Enkeln, der mittlerweile
88-jährigen Oma und Papieren,
die nur scheinbar in Ordnung
waren.
Für den glücklichen Ausgang
des immensen Unternehmens
hat Ella Baus die stets gleiche
Erklärung: “Gott hat geholfen, er
hat unsere vielen Gebete er-
hört.“ Und immer wieder bekennt sie ihre tiefe Dankbarkeit für ihr
heutiges Leben: mit der Familie und so nah an der Kirche, an den
Gottesdiensten, „ich kann mich gar nicht sattfreuen“.
-Gudrid Brauch-
Unsere Gottesdienste
20.03.
Palmsonntag
10.15 h
Gottesdienst; Prädikant Vonier
24.03.
Gründonnerstag
20.00 h
Gottesdienst mit Abendmahl
(Traubensaft); Pfarrer Jobst
25.03.
Karfreitag
10.15 h
Gottesdienst mit Abendmahl (Wein);
Pfarrer Jobst; unter Mitwirkung des
Kirchenchores Heilig Geist-Hochsal
27.03.
Osternacht
06.30 h
Osternachtsfeier mit Abendmahl
(Traubensaft); Pfarrer Jobst
27.03.
Ostersonntag
10.15 h
Gottesdienst mit Abendmahl
(Traubensaft); Pfarrer Jobst
28.03.
Ostermontag
10.15 h
Gottesdienst; Pfarrerin Moser
03.04.
Sonntag
10.15 h
Gottesdienst; Prädikant Lohrer
08.04.
Freitag
17.00 h
Gottesdienst Seniorenresidenz
Rheinblick
10.04.
Sonntag
10.00 h
Konfirmation mit Abendmahl
(Traubensaft); Gospelchor Murg
17.04.
Sonntag
10.15 h
Gottesdienst; Prädikant Scheel
Kindergottesdienst
23.04.
Samstag
18.00 h
Abendgebet (Taizé); Pfarrer Jobst
24.04.
Sonntag
10.15 h
Gottesdienst; Pfarrer Jobst
Kirchen-Café
01.05.
Sonntag
10.15 h
Gottesdienst; Pfarrer Jobst
05.05.
Christi Himmelfahrt
10.15 h
Gottesdienst; Pfarrer Jobst
08.05.
Sonntag
10.15 h
Gottesdienst; Prädikant Scheel
13.05.
Freitag
17.00 h
Gottesdienst Seniorenresidenz
Rheinblick
15.05.
Pfingstsonntag
10.15 h
Gottesdienst mit Abendmahl (Wein);
Pfarrer Jobst
16.05.
Pfingstmontag
10.15 h
Gottesdienst: Pfarrerin Moser
21.05. Samstag
18.00 h Abendgebet (Taizé); Pfarrer Jobst
22.05. Sonntag
10.15 h Gottesdienst; Pfarrer Jobst, Kirchen-Café
29.05. Sonntag
10.15 h Gottesdienst; Prädikant Lohrer
05.06. Sonntag
10.15 h Gottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft);
Pfarrer Jobst
10.06. Freitag
17.00 h Gottesdienst; Seniorenresidenz
Rheinblick
12.06. Sonntag
11.00 h Familiengottesdienst im Grünen;
Buchholzhütte Rotzel; Posaunenchor
18.06. Samstag
18.00 h Abendgebet (Taizé); Pfarrer Jobst
19.06. Sonntag
KEIN Gottesdienst; SlowUp
26.06. Sonntag
10.15 h Gottesdienst; Pfarrer Jobst; Kirchen-Café
03.07. Sonntag
10.15 h Gottesdienst; Pfarrer Jobst
10.07. Sonntag
10.00 h Brückengottesdienst (Laufenbrücke);
Pfarrer Plumhof/Jobst
15.07. Freitag
17.00 h Gottesdienst; Seniorenresidenz
Rheinblick
16.07. Samstag
18.00 h Abendgebet (Taizé); Pfarrer Jobst
17.07. Sonntag
10.15 h Gottesdienst mit Abendmahl (Wein)und
Einführung der Konfirmanden; Pfarrer
Jobst; Kirchen-Café
24.07. Sonntag
10.15 h Gottesdienst; Pfarrerin Moser
31.07. Sonntag
10.15 h Gottesdienst; Prädikant
07.08. Sonntag
10.15 h Gottesdienst; Prädikant
14.08. Sonntag
10.15 h Gottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft);
Pfarrerin Moser
21.08. Sonntag
10.15 h Gottesdienst; Prädikant
27.08. Samstag
18.00 h Abendgebet (Taizé); Pfarrer Jobst
28.08. Sonntag
10.15 h Gottesdienst; Pfarrer Jobst
04.09. Sonntag
10.15 h Gottesdienst; Pfarrer Jobst
11.09. Sonntag
10.15 h Gottesdienst; Pfarrer Jobst
Gottesdienst im Grünen
Am Sonntag, 12. Juni, wollen
wir unseren Gottesdienst nicht
in der Kirche, sondern im Grünen feiern. Der Posaunenchor aus Bad Säckingen wird
zur musikalischen Gestaltung
beitragen. Wir haben dafür die
Buchholzhütte in Rotzel ausgesucht. Nach dem Familiengottesdienst um 11.00 Uhr
gibt es ein gemeinsames Mittagessen (Grill). Fleisch und
Getränke werden von der Gemeinde angeboten, Salate bit-
ten wir, selber mitzubringen.
Ebenso Teller, Besteck und
Becher. Fahrdienst wird eingerichtet.
Am Samstag, 11. Juni,10.00
Uhr, wird der Kindertag ebenfalls an der Buchholzhütte
stattfinden.
Wir beginnen unseren Gottesdienst zusammen mit den Erwachsenen in der Versöhnungskirche. Dann gehen wir in den Gemeindesaal, wo wir feiern, singen, Geschichten aus der Bibel hören, spielen und basteln. Für alle Kinder bis 11 Jahre. Familien sind willkommen!
Sonntag, 17. April
Wir freuen uns auf Euch!
Euer Kigo-Team: Sandra Fricker,
Ingrid und Tilman Elsäßer
Konfi 3
Konfi 3 ist eine besondere Möglichkeit für Kinder und ihre Eltern
und Familien, Kirche zu entdecken.
Konfi 3 knüpft an die Taufe an.
Weil die Kinder zur Kirche gehören, sollen sie auch in der Kirche
Raum haben und den Glauben
entdecken und erleben können.
Konfi 3 wurde speziell für Kinder
der dritten Klasse entwickelt.
Auch wenn Ihr Kind noch nicht
getauft ist, kann es gerne teilnehmen.
In unserer Gemeinde bietet Susanne Schulz (Rappensteinstr.
34, Tel.: 918 900 9) Konfi 3 an.
Die Kinder treffen sich in der
Rappensteinstraße 34 bei Frau
Schulz.
Die Familiengottesdienste finden
in Bad Säckingen in Zusammenarbeit mit der dortigen Pfarrerin
Natalie Wiesner statt.
Folgende Treffen sind geplant:
Montag, 7. März , 10.15 - 11.15 Uhr
„Taufe - im Zeichen des Fisches.“
Donnerstag, 17. März, 15 -16/16.30 Uhr,
„Taufe - uns ist ein Licht aufgegangen.“
Montag, 28. März (Ostermontag), 10 - 11 Uhr,
Familiengottesdienst in Bad Säckingen; anschließend
Ostereiersuchen.
Donnerstag, 14. April, 15 - 16/16.30 Uhr, „Abendmahl erinnern.“
Donnerstag, 28. April, 15 - 16/16.30 Uhr, „Abendmahl feiern.“
Sonntag, 8. Mai, 10 - 11 Uhr, Familiengottesdienst in
Bad Säckingen
Die drei oberen Bilder sind bei der
ökumenischen Adventsfeier am 8.
Dezember 2015 entstanden.
Unten links: Die vier Geistlichen beim Apéro nach dem Gottesdienst zur Einheit
der Christen. Von links: Klaus Fietz, Thomas Frey, Norbert Plumhof, Detlev Jobst
Terminvorschau
27.März
06.30 Uhr
Osternacht
Osterfrühstück im Gemeindesaal
10. April
10.00 Uhr
Konfirmationsgottesdienst
02. Juni
19.00 Uhr
Donnerstag
Gemeindebeirat ( Versammlung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter)
11. Juni
Samstag
10 - 15 Uhr
Kindertag Buchholzhütte Rotzel
12. Juni
11.00 Uhr
Gottesdienst im Grünen mit Posaunenchor Bad Säckingen; Buchholzhütte
Rotzel und anschließendem Mittagessen.
08. Juli
Freitag
16.00 Uhr
Grillfest ökumenisches Seniorenwerk
(Terrasse Gemeindesaal)
10. Juli
10.00 Uhr
Gottesdienst auf der Laufenbrücke, ev.
Gemeinde Laufenburg und reformierte
Gemeinde Laufenburg/CH, anschließend Apéro in der Codman-Anlage
17.Juli.
10.15 Uhr
Gottesdienst mit Einführung der Konfirmandinnen und Konfirmanden
27. Sept.
11.15 Uhr (ca.) Gemeindeversammlung
02. Okt.
10.00 Uhr
16. Okt.
11.30 Uhr (ca.) Nudelsonntag
Ökumenischer Gottesdienst;
Erntedankfest
Humor ist ein Gottesgeschenk
Manche Gleichnisse haben
durchaus eine humoristische
oder ironische Note - etwa das
Gleichnis vom Sauerteig, in dem
eine Unmenge Mehl verarbeitet
wird, oder das Gleichnis vom
ungerechten Richter, der Angst
hat, dass ihm eine Witwe ein
blaues Auge verpasst und der
ihr nur deshalb zu ihrem Recht
verhilft. Die ersten Zuhörer der
Gleichnisse wussten genau, was
ein korruptes Rechtssystem bedeutet, da gab es nichts zu lachen, schon gar nicht für Witwen. Dass im Gleichnis die
schwache Frau dem korrupten
Richter Angst einjagt und sogar
noch gewinnt war eine Art biblisches Kabarettprogramm. Jesus
- bzw. seine Evangelisten - hatten offenbar Humor.
gute strategische und politische
Gedanken, es braucht aber auch
Humor! Der positive Nebeneffekt: Ein guter Witz erheitert
emotional und intellektuell. Witze
aktivieren viele Areale im Gehirn. Außerdem wirkt Humor bei
Menschen allen Alters. Möglicherweise fällt der Groschen irgendwann im Leben etwas langsamer, aber das Lachen über
einen guten Witz bleibt.
Humor ist insgesamt altersresistent und hilft, mich und andere
Menschen gelassen wahrzunehmen. Humor trägt außerdem dazu bei, positive Aspekte auch in
ernsten Lagen wahrzunehmen.
Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass Humor ein echtes Gottesgeschenk ist. Manchmal denke ich: Wahrscheinlich
Humor ist eine Fähigkeit, die kann Gott seine Schöpfung auch
sich beim Menschen wahr- nur mit viel Humor ertragen.
scheinlich entwickelt hat, um
sich in einer zunehmend kom- Fanatiker aller Couleur haben
plexen und sich ständig ändern- ein gestörtes Verhältnis zum Huden Welt zu orientieren. Mir mor und fürchten besonders den
scheint, dass Humor deshalb politischen Witz. Das dürfte nicht
eine Begabung ist, die uns gera- erst seit den Anschlägen auf die
de in diesen Zeiten hilft, in de- Pariser Zeitschrift Charlie Hebdo
nen die Welt aus den Fugen zu klar sein. Ich finde viele Zeichgeraten scheint. Viele Menschen nungen in Charlie Hebdo trefwissen nicht mehr, wohin die fend, aber manchmal wünschte
Reise gehen wird. Da braucht es ich mir, die Zeitungsmacher wä-
ren nicht so grundsätzlich religionskritisch. Es ist nämlich
schade, wenn Satire selbst
intolerant wird. Im Sinne Gottes handeln und denken Fanatiker nämlich nicht.
Ich lebe in einer Stadt, in der
es sogar einen Walk of Fame
der Kabarettgrößen gibt, mit
Sternen für Menschen wie
Dieter Hildebrandt oder
Hanns Dieter Hüsch, und in
der außerdem die politische
Fassenacht hoch geachtet ist.
Ich bin dankbar dafür, dass es
Orte in Deutschland gibt, an
denen Humor kultiviert wird.
Das sind - um es neudeutsch
zu sagen - hotspots der Toleranz. Mögen sie ausstrahlen!
Dr. Angela Rinn, Mainz;
Gesendet am 20. Februar 2016 auf SWR 2 in
der Reihe „Wort zum Tag“.
Pfarrerin Moser - 20 Jahre in Albbruck
In der Gemeindeversammlung Albbruck am 21. Januar 2016 wurde
das 20jährige Jubiläum von Heidrun Moser als Pfarrerin der evangelischen Gemeinde Albbruck gefeiert. ( 1996—2016).
Wir gratulieren und wünschen weitere gute Jahre!
Ökumenisches Seniorenwerk
Dienstag, 12.04.2016,14.30 Uhr
Gedächtnistraining für Senioren
mit Frau Maria Merle; evangelischer Gemeindesaal.
Freitag, 08.07.2016, 16.00 Uhr
Fröhliches Grillfest auf der Terrasse des evangelischen Gemeindehauses.
Dienstag, 10.05.2016, 7.30 Uhr
Tagesfahrt nach Belfort mit Besichtung der Festung und der
Kirche von Corbusier in Rochamp.
Dienstag, 26.07.2016, 14 Uhr
Nachmittagsfahrt zur Käserei
Spindler in Löffingen-Göschweiler mit Besichtigung und Einkehr.
Dienstag, 24.05.2016,13.20 Uhr Kontakt und Anmeldung: Egon
Nachmittagsfahrt nach Hartheim Gerteis, Enzenmatt 3, Laufenzu „Withas Werkhof“ und Einkehr burg-Binzgen, Tel.: 1840.
in einer „Straußi“.
Sonntag, 12.06.2016 ab 10.30
Uhr an den bekannten Zustiegen
Tagesfahrt nach Ötigheim mit
Besuch des Schauspiels „Les
Miserables von Victor Hugo. Aufführung um 14.30 Uhr. Halt in
der Autobahnraststätte Bühl ca.
12.30 Uhr.
Brückengottesdienst - Sonntag, 10. Juli 2016 - 10.00 Uhr
Am 10. Juli feiern die reformierte Gemeinde Laufenburg/
Schweiz und die evangelische
Gemeinde Laufenburg/Baden
wieder einen gemeinsamen Gottesdienst auf der alten Rheinbrücke (Laufenbrücke). Wir feiern an dem Ort, der unsere bei-
den Kirchen und Länder verbindet und ein Zusammenkommen
ermöglicht.
Im Anschluss an den Gottesdienst (10.00 Uhr) wird es einen
Apéro in der Codman-Anlage
geben.
Anmeldung der neuen
Konfirmanden
Jahresrückblick
9 Taufen
16 Konfirmanden
3 Trauungen
19 Bestattungen
23 Kirchenaustritte
2 Kircheneintritte
Am Mittwoch, 22. Juni 2016,
19.30 Uhr in der evangelischen
Versöhnungskirche, Säckinger
Str. 27.
Bitte Taufschein mitbringen oder
das Familienstammbuch. Angemeldet werden können Jugendliche, die bis zum 30. Juni 2016
mindestens 13 Jahre alt sind.
Ortkirchgeld Oktober 2015
Herzlichen Dank für die Spenden
Sammlung „Brot für die Welt“
in Höhe von 2.525 Euro.
Das Ergebnis der Sammlung „Brot
für die Welt“ betrug in diesem Jahr
3.930 € (Vorjahr 3.876 €).
Kindertag
Osterfrühstück
Der Kindertag findet am Samstag,
11. Juni von 10 - 15 Uhr an der
Buchholzhütte in Rotzel statt.
Anmeldungen werden über die
Religionslehrer in den Schulen
verteilt.
2016
Nach der Osternacht um 6.30 Uhr
laden wir wieder herzlich ein zum
Osterfrühstück ( ca. 7 Uhr) im Gemeindesaal.
Taufen
Tim Axt
Schulstr. 8 a
29.11.15
Johanna Höll
Zimmermannstr. 19
29.11.15
Amelie Wilms
Laufenburger Str. 6
06.12.15
Friedrich Korn
Lachswehralle 13 a
Lübeck
28.02.16
Bestattungen
Hermann Eckert
Hofmattstr. 22
13.11.15 86 Jahre
Arnulf Stallmann
Hochstr. 11
27.11.15 76 Jahre
Mina Schott
Halde 11
27.11.15 90 Jahre
Maria Schneider
Andelsbachstr. 16
28.12.15 93 Jahre
Manfred Franke
Herm.-Burte-Str. 2 a 15.01.16 67 Jahre
Heinz Weiß
Mozartstr. 12
28.01.16 86 Jahre
Waltraud Schlinke
Andelsbachstr. 16
11.01.16 83 Jahre
Wilhelm Fahnenstiel Grunholzer Str. 4
12.02.16 86 Jahre
Adressen in der
Evangelischen Kirchgemeinde
Pfarramt:
Säckinger Str. 29
Telefon: 07763 / 7841
Fax :
07763/ 91 91 45
E-Mail: [email protected]
Homepage: evangelische-kirche-laufenburg.de
Pfarrer:
Detlev Jobst
Sprechstunde nach Vereinbarung
Sekretärin:
Ingrid Stoll
Bürozeiten: Dienstag-Donnerstag
von 9 Uhr – 12 Uhr
Kirchengemeinderat:
1.Vorsitzender:
Detlev Jobst
Tel.: 7841
2.Vorsitzende:
Joachim Hohlfeld
Tel.: 5324
Kirchendienerin: Valentina Becker Tel.: 92 99 263
BankverbinSparkasse Hochrhein Laufenburg
dung:
IBAN: DE75 6845 2290 0028 1002 12
SWIFT-BIC: SKHRDE6WXXX
Impressum:
Evang. Kirchengemeinde Laufenburg
Redaktionsteam:
Martin Blümcke, Gudrid Brauch, Birgit Frank,
Detlev Jobst, Ingrid Stoll
Druck:
Gemeindebriefdruckerei, Groß Oesingen