Umfrage: Jeder dritte Beschäftigte identifiziert

Presseinformation
München, den 22. März 2016
Umfrage: Jeder dritte Beschäftigte identifiziert
sich nicht mit seinem Arbeitsplatz
30 Prozent der Angestellten in Deutschland stehen nicht voll hinter ihrer Aufgabe,
sondern sehen darin nur einen Job. Im Detail: 23 Prozent erledigen diesen nach
eigener Einschätzung trotzdem gut und gewissenhaft, die übrigen aber geben sich
weniger Mühe oder arbeiten gemäß dem Motto „Dienst nach Vorschrift“. Insgesamt
stimmt der hohe Anteil bedenklich, auch wenn die Mehrzahl der Beschäftigten mit
dem Herzen bei der Sache ist. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie
"Emotionale Führung am Arbeitsplatz" der Personalberatung Rochus Mummert. Dazu
wurden 1.000 Arbeitnehmer in Deutschland befragt.
Ein Blick auf die Führungsstile in den hiesigen Betrieben erklärt die fehlende Begeisterung
vieler Arbeitnehmer. So arbeitet etwa jeder vierte Gehaltsempfänger unter einem
Vorgesetzten, der ihn oft kritisiert, selten lobt und dessen Anweisungen er nicht hinterfragen
darf. Aber nur drei Prozent der Befragten favorisieren diesen Befehlston – er steht damit auf
dem letzten Platz der Beliebtheitsskala. Umgekehrt hätte nahezu jeder Zweite gerne einen
Vorgesetzten nach Art eines Trainers, der ihn individuell fördert und Aufgaben sinnvoll
delegiert. Doch der Firmenalltag sieht häufig anders aus: Der Studie zufolge haben nur 23
Prozent der Beschäftigten einen derartigen Chef.
„Der coachende Manager zeigt Empathie und hilft seinen Mitarbeitern, ihr Potenzial voll
auszuschöpfen. Er kann auch diejenigen Angestellten positiv motivieren und für ihre Aufgabe
begeistern, die sich bislang nicht mit ihrem Arbeitsplatz identifizieren. Dies wiederum schafft
die Voraussetzung für nachhaltige Veränderungen im Unternehmen“, erläutert Dr. Hans
Schlipat, Managing Partner der Rochus Mummert-Gruppe. Und weiter: „Führung passiert
top-down. Neben der fachlichen Ausrichtung braucht es die authentische, persönliche
Ansprache der Mitarbeiter, um die ‚Extrameile‘ zu erhalten. Dies gelingt kaum über nur
sachrationale Führung. Wir brauchen eine Umdefinition des CEO in den ‚Chief Empathy
Officer‘. Wenn diese Rolle nicht durch die Person des Top-Entscheiders ausgefüllt werden
kann, dann muss eine andere Führungspersönlichkeit aus dem Leitungsteam der
Organisation die Rolle glaubhaft ausfüllen.“
Die Basis dafür ist schon heute solide, wie die Studie ebenfalls zeigt: Schließlich
identifizieren sich trotz autoritärer Chefs in vielen Büros und Fertigungshallen 65 Prozent der
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Arbeitnehmer mit ihrem Job und machen gelegentlich Überstunden – etwa die Hälfte von
ihnen auch, ohne stets eine zusätzliche Bezahlung zu fordern. Weitere sechs Prozent
arbeiten zwar nicht länger als gefordert, stehen aber dennoch hinter ihrer Tätigkeit.
Wollen die Manager den langfristigen Firmenerfolg weiter steigern, müssen sie auch
diejenigen Arbeitnehmer motivieren und inspirieren können, die ihren Job bislang distanziert
betrachten.
„Etliche
Prozesse
in
Unternehmen
scheitern
an
der
unzureichenden
Führungsfähigkeit des Managements. Wichtig ist außerdem, dass die Spitzenkräfte alle
Beteiligten in die Transformationsvorgänge integrieren – das gilt auch für diejenigen
Mitarbeiter, die sich nicht mit ihrer Aufgabe identifizieren“, sagt Carsten Vollrath, Managing
Partner bei Innovative Management Partner (IMP). Die Denkwerkstatt hat zusammen mit
Rochus Mummert in einem integrierten Ansatz das Programm „Culture Boosts Strategy“
entwickelt, das HR- und Strategie-Exzellenz umsetzungsorientiert kombiniert.
Veränderungsmanagement 4.0 - www.culture-boosts-strategy.com
Die meisten strategischen Initiativen in Unternehmen scheitern bzw. erreichen nicht die an
sie gestellten Erwartungen. Der Grund: Es fehlt an der personellen und kulturellen
Integrationsfähigkeit. Rochus Mummert (www.rochusmummert.com) und die Denkwerkstatt
Innovative Management Partner (www.IMPconsulting.com) haben daher das gemeinsame
Programm „Culture Boosts Strategy“ aufgesetzt. Ziel ist die Verbesserung der strategischen
Positionierung, der operativen Leistungsfähigkeit sowie der Führungs- und Leistungskultur
eines Unternehmens. Im Kern steht dabei die Mobilisierung des Wollens und Könnens von
Mitarbeitern und Führungskräften. Mehr Informationen zum Programm „Culture Boosts
Strategy“ erhalten Sie von Dr. Hans Schlipat, Managing Partner der Rochus MummertGruppe, unter [email protected].
Über Rochus Mummert (www.rochusmummert.com)
Dr. Rochus Mummert gründete vor gut 40 Jahren die heute unter der Dachmarke Rochus
Mummert firmierende Unternehmensberatung, die sich der Gewinnung und Förderung von
Management-Elite verpflichtet hat. Seitdem wurden mehr als 35.000 Führungskräfte,
Gesellschafter und Unternehmer beraten, mehrere tausend Top-Management-Positionen
erfolgreich besetzt und zahlreiche Management-Potenzial-Analysen sowie Management- und
Gesellschafter-Beratungen durchgeführt. Die Erfahrung des Hauses erstreckt sich auf alle
Wirtschaftszweige, Funktionen und Unternehmensgrößen – im Inland wie im Ausland, im
mittelständischen Bereich wie auch in Konzernen. Durch die Ergebnisse der Arbeit zählt
Rochus Mummert zu den Marktführern in Deutschland und hat sich in den Top Ten der
Branche etabliert.
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