Übung 11 (Chemie der Elemente der Gruppen 17 und 18)

Übung 11 (Chemie der Elemente der Gruppen 17 und 18)
Literatur: Housecroft „Chemistry“, Kap. 22.12-13
1.
Prüfungsaufgabe W2013
a) Vergleichen Sie die Eigenschaften des Chlors mit folgenden Elementen. Setzen Sie
entweder ein „<“ (kleiner als) oder ein „>“ (grösser als) dazwischen.
1. Ionisierungsenergie
Elektronegativität
Nichtmetallcharakter
Stärke der Wasserstoffsäure HX
Stärke der Sauerstoffsäure HXO3
Atomradius
Cl
Cl
Cl
Cl
Cl
Cl
I
S
Si
F
I
Al
b) Notieren Sie die Elektronenkonfiguration des Elements Brom sowie des Anions Br−.
Vergleichen Sie die Grösse des Ionenradius von Br− mit der Grösse der Radien von Se2− bzw.
von Sr2+. Geben Sie eine kurze Begründung für die Abstufung.
c) Welche der folgenden Halogenide bilden Ionenkristalle, welche Moleküle? Geben Sie eine
kürze Begründung für die Einteilung.
SiCl4, NCl3, CsF, BaCl2, HI, OF2
d) Vervollständigen Sie folgende Gleichungen. Die korrekten stöchiometrischen Faktoren
müssen Sie selbst finden. Falls eine Reaktion nicht abläuft, ist der Reaktionspfeil
durchzustreichen.
F2 + H2O
NF3 + H2O
NBr3 + H2O
PCl3 + H2O
CCl4 + H2O
NaCl + H2SO4
→
→
→
→
→
→
e) Vervollständigen Sie die folgende Redoxgleichung.
Cr2O72- + I- → Cr3+ + IO3- (saure Lösung)
2.
Prüfungsaufgabe W2014
a) Überprüfen Sie mit Hilfe des Periodensystems die folgenden Aussagen.
Genau zwei Aussagen sind falsch. Markieren Sie diese.
Hinweis: Sie dürfen weniger als zwei Aussagen markieren, aber nicht mehr als zwei.
i) Die Stärke der Säuren nimmt in folgender Reihe zu: HF < HCl < HBr < HI
ii) Die Stärke der Basen nimmt in folgender Reihe ab: F− > Cl− > Br− > I−
iii) Der basische Charakter der Oxide nimmt in folgender Reihe zu:
Tl2O3 < SnO2 < SO3 < Cl2O7
iv) Die Ionenradien nehmen in folgender Reihe ab: S2− > Cl− > K+
v) Die Elektronegativität der Elemente steigt in der Reihenfolge I < Br < Cl
vi) At besitzt im Grundzustand die Elektronenkonfiguration [Xe] 6 s2, 5d10, 6p5
vii) Chlor kann in seinen Verbindungen das Elektronenoktett überschreiten.
viii) Fluor ist ein starkes Oxidationsmittel.
b) Zeichnen Sie Valenzstrukturen der Verbindungen Cl2O und F2O. Geben Sie die
Oxidationszahlen aller Elemente an. Vervollständigen Sie folgende Gleichungen.
i) Cl2O + H2O
→
ii) F2O + H2O (g)
→
c) Halogenide können mit Halogenen Redoxreaktionen eingehen. Geben Sie für folgende
Reaktionen an, ob sie in wässriger Lösung bei 25°C spontan oder nicht spontan sind.
Formulieren Sie für die spontanen Reaktionen korrekte Reaktionsgleichungen.
E°(F2/F−) = + 2.87 V;
E°(Cl2/Cl−) = + 1.36 V;
i) Cl2 + F−
→
ii) F2 + Br−
→
iii) Cl2 + I−
→
iv) Br2 + Cl−
→
E°(Br2/Br−) = + 1.09 V; E°(I2/I−) = + 0.54 V
d) Formulieren Sie Gleichungen für folgende chemischen Prozesse.
i) Elektrolyse von von wässriger Natriumchloridlösung. (Elektrodenreaktionen und
Gesamtreaktion)
ii) Elektrolyse von geschmolzenem Kaliumchlorid (Elektrodenreaktionen und
Gesamtreaktion)
iii) Umsetzung von Chlorgas mit Natronlauge
iv) Umsetzung von Calciumfluorid mit konzentrierter Schwefelsäure
e) Vervollständigen Sie die folgende Redoxreaktion. Bestimmen Sie das Standardpotenzial E°
sowie die Gleichgewichtskonstante der Reaktion.
E°(ClO3−/Cl−) = + 1.45 V
E°(Fe3+ /Fe2+) = + 0.77 V;
ClO3− + Fe2+ + H+
3.
→
Welche der folgenden Verbindungen besitzen ein Inversionszentrum?
a) BF3
c) XeF4
e) [XeF5]g) F2C=CF2
b) SiF4
d) PF5
f) SF6
h) H2C=C=CH2
Eine Inversion ist mit einer anderen Symmetrieoperation identisch. Mit welcher?
4.
Prüfungsaufgabe W2010
Vervollständigen Sie folgende Gleichungen. Die korrekten stöchiometrischen Faktoren
müssen Sie selbst finden. Sollte eine Reaktion nicht freiwillig ablaufen, so ist der
Reaktionspfeil durchzustreichen.
E°(Mn2+/Mn) = -1.18 V ; E°(Cu2+/Cu) = + 0.34 V
KCl + H2SO4
Si + HCl(g)
Mn + HCl(aq)
Cu + HCl(aq)
SiO2 + HF
→
→
→
→
→
5.
Teile der Prüfungsaufgabe S2009
a) Wie ändert sich die Säurestärke innerhalb folgender Reihen chlorhaltiger Säuren. Setzen
Sie entweder ein „<“ (schwächer als) oder ein „>“ (stärker als) zwischen die Moleküle.
Begründen Sie Ihre Aussage kurz.
Zeichnen Sie Valenzstrichformeln der Säuren HClOx.
b) Was ist „Königswasser“? Wie reagiert es mit Gold?
c) Vervollständigen Sie folgende Gleichungen. Die korrekten stöchiometrischen Faktoren
müssen Sie selbst finden.
MnO2 + HCl (aq)
→
Cl2O6 + H2O
→
Cl2O7 + H2O
→
BrO−(aq)
∆
→
ClO3−(s)
∆
→
KClO3 (s)
∆, MnO2
→
IO3− + I− + H+
→
XeF6 + H2O
→
6.
Prüfungsaufgabe W2015
Geben Sie die formale Oxidationszahl und die Valenz am Zentralatom der folgenden
Verbindungen und Ionen an. Bestimmen Sie die Struktur der Verbindungen und Ionen mit
Hilfe des VSEPR-Modells.
Verbindung
[TeCl3]+
HClO2
[IF4]+
XeOF4
[XeF5]−
Te(OH)6
cis-N2F2
Valenz am
Zentralatom
Ox.-zahl des
Zentralatoms
Molekülstruktur (VSEPR)