Programmvorschau 22. bis 28. Juni 2015

Programmvorschau
22. bis 28. Juni 2015
Mitschnitt:
Die mit M gekennzeichneten Sendungen
sind für private Zwecke ausschließlich gegen
Rechnung unter Angabe von Name und
Adresse für 10,– EUR erhältlich bei:
Deutschlandradio Service GmbH, Hörerservice
Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Weitere Informationen erhalten Sie unter
Telefon 02 21.3 45 - 18 47
deutschlandradio.de
Hörerservice
Telefon 02 21.3 45 - 18 31
Telefax 02 21.3 45 - 18 39
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26.
+++ Nachtrag zur 23./24./25. Woche +++
19.30 Zeitfragen. Literatur
☛ »Was vom Dichter bleibt«
Literarische Vor- und
Nachlässe – und der Nachruhm
von Autoren
Von Ulrich Rüdenauer
Damit das, was die Dichter
stiften, auch bleiben kann, wie es
bei Hölderlin heißt, gibt es
Literaturarchive.
20.00 Nachrichten
Sa 6. Juni
18.05 Feature
☛ Utopia Ser Verde
In den Stadtgärten von
Roberto Burle Marx
Von Carsten Probst
Regie: Ingo Kottkamp
Mit Nadja Schulz-Berlinghoff,
Christian Schmidt, Michael
Evers, Max Volkert Martens,
Bernd Stempel
Ton: Hermann Leppich
DKultur 2015/50'14
(Ursendung)
19.00 Nachrichten
So 7. Juni
0.05 Literatur
Die Nachschreiber
Über das Comeback von Goethe,
Kafka und Co. im deutschen
Gegenwartsroman
Von Edelgard Abenstein
1.00 Nachrichten
Mo 8. Juni
21.30 Kriminalhörspiel
☛ Hitze
Von Ed McBain
Aus dem amerikanischen Englisch von Christian Quatmann
und Uwe Anton
Hörspielbearbeitung:
Gabriela Holzmann
Regie: Ulrich Lampen
Musik: Sabine Worthmann
Mit Rudolf Kowalski, Wotan
Wilke Möhring, Rüdiger Vogler,
Doris Schade, Ulrike Grote u.v.a.
Ton: Helmut Becker
HR 2006/56'54
Ein toter Alkoholiker, ein
fingierter Selbstmord und die
Hitze einer Sommernacht.
22.30 Studio 9 kompakt
Mo 15. Juni
20.03 In Concert
9. Jazzdor Strasbourg-Berlin
Kesselhaus, Berlin
Aufzeichnung vom 3.6.15
Julia Hülsmann Trio invite
Alexandra Grimal
Julia Hülsmann, Klavier
Marc Muellbauer, Bass
Heinrich Köbberling, Schlagzeug
Alexandra Grimal, Saxofon
Moderation: Matthias Wegner
Die Berliner Pianistin Julia
Hülsmann trifft mit ihrem Trio
zum ersten Mal in einem
Konzert auf die ausdrucksstarke
Französin Alexandra Grimal.
•I
(( ))
21.00 »hartaberfair«
Moderation: Frank Plasberg
(Ü/ARD)
21.30 Kriminalhörspiel
Fr 12. Juni
20.03 Konzert
Live aus dem Rohbau des Berliner
Schlosses, Humboldt Forum
Richtfest
Wolfgang Amadeus
Mozart
Ouvertüre zu ›Le Nozze di Figaro‹
Peter Tschaikowski
›Blumenwalzer‹ aus
›Der Nussknacker‹
Maurice Ravel
Pavane pour une infante défunte
Edward Elgar
Pomp and circumstance military
march No. 1
Giacomo Puccini
Intermezzo 3. Akt aus ›Manon
Lescaut‹
Di 16. Juni
22.00 Alte Musik
☛ Musikalische Seelsorge
Filippo Neri, der Vater des
Oratoriums
Von Helga Heyder-Späth
22.30 Studio 9 kompakt
Fr 19. Juni
19.30 Zeitfragen. Literatur
☛ Literatur im Gespräch
So pragmatisch wie verbindlich
Zum Generationswechsel in
deutschen Verlagen
Moderation: Dorothea Westphal
20.00 Nachrichten
Samuel Barber
Adagio für Streicher
Bedřich Smetana
›Die Moldau‹ aus ›Mein Vaterland‹
Johann Strauß
Pizzicato – Polka
Rundfunk-Sinfonieorchester
Berlin
Leitung: Marek Janowski
22.00 Einstand
So 21. Juni
22.00 Musikfeuilleton
›Erbe schützen – Vielfalt leben –
Zukunft bauen‹
Zum bundesweiten Tag der
Musik
22.30 Studio 9 kompakt
Woche 26 – 30. April 2015
Fr 5. Juni
Mo 22. Juni 2015
0.00 Nachrichten
0.05 Feature
☛ Utopia Ser Verde
In den Stadtgärten von
Roberto Burle Marx
Von Carsten Probst
Regie: Ingo Kottkamp
Mit Nadja Schulz-Berlinghoff,
Christian Schmidt, Michael
Evers, Max Volkert Martens,
Bernd Stempel
Ton: Hermann Leppich
DKultur 2015/50'14
1.00
1.05
5.00
5.07
☛
Programmerläuterungen
siehe Anhang
Der Brasilianer Roberto Burle
Marx war ein Visionär der Gartenbaukunst. Aber was ist davon in
der Realität angekommen? Ein
Ortsbesuch in São Paulo und Rio.
Nachrichten
Tonart
Klassik
Moderation: Eva Blaskewitz
2.00 Nachrichten
3.00 Nachrichten
4.00 Nachrichten
Nachrichten
Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
5.30 Nachrichten
5.50 Kalenderblatt
Vor 75 Jahren:
Frankreich und Deutschland
schließen den Waffenstillstand
von Compiègne
6.00 Nachrichten
6.23 Wort zum Tage
Pfarrer Ralph Frieling
6.30 Nachrichten
6.40 Aus den Feuilletons
7.00 Nachrichten
7.20 Politisches Feuilleton
7.30 Nachrichten
7.40 Interview
8.00 Nachrichten
8.20 Frühkritik
8.30 Nachrichten
8.50 Buchkritik
9.00
9.07
10.00
10.07
11.00
11.07
12.00
12.07
13.30
14.00
14.07
15.00
15.30
Nachrichten
Im Gespräch
Nachrichten
Lesart
Das Literaturmagazin
Nachrichten
Tonart
Das Musikmagazin am Vormittag
11.30 Musiktipps
11.35 Jazz
Nachrichten
Studio 9
Kultur und Politik am Mittag
13.00 Nachrichten
Länderreport
Nachrichten
Kompressor
Das Kulturmagazin
14.30 Kulturnachrichten
Kakadu
15.00 Nachrichten für Kinder
15.05 Infotag
Moderation: Patricia Pantel
Tonart
Das Musikmagazin am Nachmittag
16.00 Nachrichten
1
17.00 Nachrichten
17.07 Studio 9
Kultur und Politik am Abend
17.20 Kommentar
17.30 Kulturnachrichten
18.00 Nachrichten
18.30 Weltzeit
19.00 Nachrichten
19.07 Zeitfragen.
Politik und Soziales
Magazin
19.30 Zeitfragen. Feature
☛ Reißbrett und Retorte
Die großen Städtebauprojekte
kehren zurück
Von Philip Artelt
20.00 Nachrichten
20.03 In Concert
☛ Haus der Kultur, Waldkraiburg
Aufzeichnung vom 17.5.15
Doyle Lawson and Quicksilver:
Doyle Lawson,
Mandoline/Gesang
Josh Swift,
Resonatorgitarre/Gesang
Joe Dean, Banjo/Gesang
Dustin Pyrtle, Gitarre/Gesang
Eli Johnston, Bass/Gesang
Stephen Burwell, Violine/Gesang
Moderation: Uwe Golz
Eine Bluegrass-Ikone auf
Deutschlandtournee.
•I
(( ))
21.00 »hartaberfair«
Moderation: Frank Plasberg
(Ü/ARD)
21.30 Kriminalhörspiel
☛ Mord im 31. Stock
Von Per Wahlöö
Bearbeitung: Hans Helge Ott
Regie: Gottfried von Einem
Mit Christian Brückner, Stephan
Schwartz, Gert Haucke, Paul
Edwin Roth, Günter König u.v.a.
RB 1984/48'10
Anonyme Bombendrohung in
einem Presse- und Medienkonzern. Kommissar Jensen
entdeckt eine topsecret-Etage,
auf der Journalisten arbeiten.
22.30 Studio 9 kompakt
Themen des Tages
23.00 Nachrichten
23.05 Fazit
Kultur vom Tage
u.a. mit Kulturnachrichten
Den Hörerservice erreichen Sie unter Tel 02 21.3 45 - 18 31, Fax 02 21.3 45 - 18 39
und unter der E-Mail-Adresse [email protected]
Di 23. Juni 2015
0.00 Nachrichten
0.05 Neue Musik
Seilzüge und Hebelwirkungen
Mauricio Kagels ›Zwei-MannOrchester‹
Von Hubert Steins
1.00
1.05
5.00
5.07
In dem skurrilen Stück agieren
zwei Musiker in einem Park aus
selbstgebauten Maschinen und
mechanisch modifizierten
Instrumenten.
Nachrichten
Tonart
Jazz
Moderation: Manuela Krause
2.00 Nachrichten
3.00 Nachrichten
4.00 Nachrichten
Nachrichten
Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
5.30 Nachrichten
5.50 Kalenderblatt
Vor 150 Jahren:
Mit der Kapitulation der letzten
konföderierten Truppen endet
der Amerikanische Bürgerkrieg
6.00 Nachrichten
6.23 Wort zum Tage
Pfarrer Ralph Frieling
6.30 Nachrichten
6.40 Aus den Feuilletons
7.00 Nachrichten
7.20 Politisches Feuilleton
7.30 Nachrichten
7.40 Interview
8.00 Nachrichten
8.20 Frühkritik
8.30 Nachrichten
8.50 Buchkritik
9.00
9.07
10.00
10.07
11.00
11.07
12.00
12.07
13.30
14.00
14.07
15.00
15.30
17.00
17.07
18.30
19.00
19.07
☛
2
Nachrichten
Im Gespräch
Nachrichten
Lesart
Das Literaturmagazin
Nachrichten
Tonart
Das Musikmagazin am Vormittag
11.30 Musiktipps
11.35 Klassik ROC
Nachrichten
Studio 9
Kultur und Politik am Mittag
13.00 Nachrichten
Länderreport
Nachrichten
Kompressor
Das Kulturmagazin
14.30 Kulturnachrichten
Kakadu
15.00 Nachrichten für Kinder
15.05 Medientag
u.a. Kinotipp: ›Antboy 2‹
Von Anna Wollner
Moderation: Patricia Pantel
Tonart
Das Musikmagazin am Nachmittag
16.00 Nachrichten
Nachrichten
Studio 9
Kultur und Politik am Abend
17.20 Kommentar
17.30 Kulturnachrichten
18.00 Nachrichten
Weltzeit
Nachrichten
Zeitfragen.
Wirtschaft und Umwelt
Magazin
19.30 Zeitfragen. Feature
Wir sind Kommune
Leben aus einer Kasse –
luxuriöse Freiheit oder gut
verwaltete Armut?
Von Jenni Roth
20.00 Nachrichten
20.03 Konzert
Live aus der Philharmonie Berlin
Dmitrij Schostakowitsch
Konzert für Violoncello und
Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107
ca. 20.35 Konzertpause
22.10
☛
22.30
23.00
23.05
Dmitrij Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 11 g-Moll op. 103
(›Das Jahr 1905‹)
Truls Mørk, Violoncello
Rundfunk-Sinfonieorchester
Berlin
Leitung: Vasily Petrenko
Alte Musik
»Geh weg von meinem
Fenster«
Facetten eines altenglischen
Volksliedes
Von Hans Rempel
Studio 9 kompakt
Themen des Tages
Nachrichten
Fazit
Kultur vom Tage
u.a. mit Kulturnachrichten
Täglich aktualisierte Programminformationen im ARD- und PHOENIX-Text ab Tafel 480, im ZDF-Text ab Tafel 740
Mi 24. Juni 2015
0.00 Nachrichten
0.05 Feature
☛ 25 Bilder die Sekunde und
ein Leben
Der Animationsfilmer
Heinrich Sabl
Von Barbara Leitner
Regie: Giuseppe Maio
DKultur 2015/ca. 54'30
(Ursendung)
1.00
1.05
5.00
5.07
Seit über 15 Jahren arbeitet
Heinrich Sabl an seinem analogen Animationsfilm ›Memory
Hotel‹. Inzwischen hat ihn die
Digitaltechnik überholt.
Nachrichten
Tonart
Americana
Moderation: Veronika Schreiegg
2.00 Nachrichten
3.00 Nachrichten
4.00 Nachrichten
Nachrichten
Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
5.30 Nachrichten
5.50 Kalenderblatt
Vor 125 Jahren:
Der österreichische Skipionier
Hannes Schneider geboren
6.00 Nachrichten
6.23 Wort zum Tage
Pfarrer Ralph Frieling
6.30 Nachrichten
6.40 Aus den Feuilletons
7.00 Nachrichten
7.20 Politisches Feuilleton
7.30 Nachrichten
7.40 Interview
8.00 Nachrichten
8.20 Frühkritik
8.30 Nachrichten
8.50 Buchkritik
9.00
9.07
10.00
10.07
11.00
11.07
12.00
12.07
13.30
☛
14.00
14.07
15.00
☛
15.30
17.00
17.07
18.30
19.00
19.07
☛
3
Nachrichten
Im Gespräch
Nachrichten
Lesart
Das Literaturmagazin
Nachrichten
Tonart
Das Musikmagazin am Vormittag
11.30 Chor der Woche
11.35 Folk
Nachrichten
Studio 9
Kultur und Politik am Mittag
13.00 Nachrichten
Länderreport
Das Land der Vereinsmeier …
… ist das Saarland
Von Tonia Koch
Nachrichten
Kompressor
Das Kulturmagazin
14.30 Kulturnachrichten
Kakadu
15.00 Nachrichten für Kinder
15.05 Musiktag
u.a. Klassik für Einsteiger
Die vier Elemente: Luft
Von Ulrike Timm
Moderation: Patricia Pantel
Tonart
Das Musikmagazin am Nachmittag
16.00 Nachrichten
Nachrichten
Studio 9
Kultur und Politik am Abend
17.20 Kommentar
17.30 Kulturnachrichten
18.00 Nachrichten
Weltzeit
Nachrichten
Zeitfragen.
Kultur und Geschichte
Magazin
19.30 Zeitfragen. Feature
Museum ohne Ort
Wie digitales Kuratieren die
Kunst verändert
Von Miriam Sandabad
20.00 Nachrichten
20.03 Konzert
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 12.6.15
William Walton
›Façade – an Entertainment with
Poems by Edith Sitwell‹ für
Sprecher und sechs Instrumente
Barbara Hannigan, Sopran
Mitglieder der Berliner
Philharmoniker
Leitung: Sir Simon Rattle
21.30 Hörspiel
☛ Aus der Ferne: Drei Schwestern
Von Sara M. Schüller
Regie: Anouschka Trocker
Mit Tatja Seibt, Katja Sieder,
Margit Bendokat, Hans-Jochen
Wagner, Katharina Matz, Martin
Seifert, Carlos Medina, Teresa
Pole
Ton: Jean Szymczak
DKultur 2013/54'30
22.30 Studio 9 kompakt
Themen des Tages
•I
(( ))
22.45 Anne Will
Talkshow live aus Berlin
(Ü/ARD)
23.00 Nachrichten
23.05 Fazit
Kultur vom Tage
u.a. mit Kulturnachrichten
Apps, Audiowalks und Netzmuseen: Kulturvermittlung geschieht zunehmend digital. Über
Gegenentwürfe zum traditionellen Museum.
Zahlreiche Sendungen können Sie unter deutschlandradio.de nachhören und nachlesen
Do 25. Juni 2015
0.00 Nachrichten
0.05 Neue Musik
Oper Frankfurt
Aufzeichnung vom 7.10.14
Geteilt – vereint: Musik
beiderseits der Mauer
1.00
1.05
5.00
5.07
9.00
9.07
10.00
10.07
Reiner Bredemeyer
›Nonett 89‹ – Uraufführung
Ensemble Modern
Leitung: Titus Engel
Moderation: Heike Hoffmann
Gast: Ute Bredemeyer
Nachrichten
Tonart
Rock
Moderation: Jörg Adamczak
2.00 Nachrichten
3.00 Nachrichten
4.00 Nachrichten
Nachrichten
Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
5.30 Nachrichten
5.50 Kalenderblatt
Vor 125 Jahren:
Der Zeichner und Illustrator
Walter Trier geboren
6.00 Nachrichten
6.23 Wort zum Tage
Pfarrer Ralph Frieling
6.30 Nachrichten
6.40 Aus den Feuilletons
7.00 Nachrichten
7.20 Politisches Feuilleton
7.30 Nachrichten
7.40 Interview
8.00 Nachrichten
8.20 Frühkritik
8.30 Nachrichten
8.50 Buchkritik
Nachrichten
Im Gespräch
Nachrichten
Lesart
Das Literaturmagazin
4
11.00 Nachrichten
11.07 Tonart
Das Musikmagazin am Vormittag
11.30 Musiktipps
11.35 Weltmusik
12.00 Nachrichten
12.07 Studio 9
Kultur und Politik am Mittag
13.00 Nachrichten
13.30 Länderreport
14.00 Nachrichten
14.07 Kompressor
Das Kulturmagazin
14.30 Kulturnachrichten
15.00 Kakadu
15.00 Nachrichten für Kinder
15.05 Quasseltag
Moderation: Patricia Pantel
15.30 Tonart
Das Musikmagazin am Nachmittag
16.00 Nachrichten
17.00 Nachrichten
17.07 Studio 9
Kultur und Politik am Abend
17.20 Kommentar
17.30 Kulturnachrichten
18.00 Nachrichten
18.30 Weltzeit
19.00 Nachrichten
19.07 Zeitfragen.
Forschung und Gesellschaft
Magazin
19.30 Zeitfragen. Feature
☛ Endoprothetik – von Fluch und
Segen des künstlichen Gelenks
Von Elmar Krämer
Der Leidensweg eines Patienten
bis zum Einsatz eines künstlichen Gelenks ist lang, schmerzhaft und nicht selten mit Komplikationen verbunden.
20.00 Nachrichten
20.03 Konzert
376. Wartburgkonzert
Palas der Wartburg, Eisenach
Aufzeichnung vom 20.6.15
Zwischen Morgengesang
und Nachtlied
Leonhard Lechner
Choralmotette à 4 über ›Christe,
der du bist der helle Tag‹ aus
›Newe teutsche Lieder‹ (1577 )
Max Reger
›Morgengesang‹, Motette für
sechsstimmigen Chor • ›Unser
lieben Frauen Traum‹, Motette für
vier bis sechsstimmigen Chor •
›O Lamm Gottes, unschüldig‹,
Agnus Dei für fünfstimmigen
Chor • ›Nachtlied‹, Motette für
fünfstimmigen Chor aus ›Acht
geistliche Gesänge‹ op. 138
Giovanni Girolamo
Kapsberger
Toccata in d für Laute
Volkslieder und Madrigale
Andreas Arend, Laute
Windsbacher Knabenchor
Leitung: Martin Lehmann
22.00 Chormusik
☛ Total vokal
Vocal Bands im Trend
Von Stefan Lang
22.15 maybrit illner
Die politische Talkshow
(( )) Live aus Berlin
(Ü/ZDF)
•I
22.30 Studio 9 kompakt
Themen des Tages
23.00 Nachrichten
23.05 Fazit
Kultur vom Tage
u.a. mit Kulturnachrichten
Francesco da Milano
Recercada in g
Fantasia in G
Gustav Gunsenheimer
›Vater unser‹, Motette für
vierstimmigen Chor
Jacobus Gallus
›Pater noster‹, Motette für
achtstimmigen Chor
Max Baumann
›Pater noster‹, Motette für
achtstimmigen Chor
•
I
(( ))
Im Livestream auf deutschlandradio.de unter Dokumente und Debatten, im Digitalradio DAB+
und über Satellit auf DVB-S ZDFvision
Fr 26. Juni 2015
0.00 Nachrichten
0.05 Klangkunst
☛ Archäoakustik
Von Annie Goh
DKultur 2015/ca. 50'
(Ursendung)
1.00
1.05
5.00
5.07
Höhlenzeichnungen, Werkzeuge,
Grabstätten – das Aussehen der
Frühgeschichte ist ansatzweise
bekannt. Aber wie formten die
ersten Kulturen ihre akustische
Welt? Ein Rundgang.
Nachrichten
Tonart
Weltmusik
Moderation: Olga Hochweis
2.00 Nachrichten
3.00 Nachrichten
4.00 Nachrichten
Nachrichten
Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
5.30 Nachrichten
5.50 Kalenderblatt
Vor 70 Jahren:
Die Charta der Vereinten
Nationen wird unterzeichnet
6.00 Nachrichten
6.23 Wort zum Tage
Pfarrer Ralph Frieling
6.30 Nachrichten
6.40 Aus den Feuilletons
7.00 Nachrichten
7.20 Politisches Feuilleton
7.30 Nachrichten
7.40 Alltag anders
7.50 Interview
8.00 Nachrichten
8.20 Frühkritik
8.30 Nachrichten
8.50 Buchkritik
9.00
9.07
10.00
10.07
11.00
11.07
12.00
12.07
13.30
14.00
14.07
15.00
☛
15.30
5
Nachrichten
Im Gespräch
Nachrichten
Lesart
Das Literaturmagazin
Nachrichten
Tonart
Das Musikmagazin am Vormittag
11.30 Musiktipps
11.35 Klassik
Nachrichten
Studio 9
Kultur und Politik am Mittag
12.50 Mahlzeit
13.00 Nachrichten
Länderreport
Nachrichten
Kompressor
Das Kulturmagazin
14.30 Kulturnachrichten
Kakadu
15.00 Nachrichten für Kinder
15.05 Entdeckertag
Kinder anderswo
Guatemala
Die Erde hat ein Herz
Von Andreas Boueke
Moderation: Patricia Pantel
Tonart
Das Musikmagazin am Nachmittag
16.00 Nachrichten
17.00 Nachrichten
17.07 Studio 9
Kultur und Politik am Abend
17.20 Kommentar
17.30 Kulturnachrichten
18.00 Nachrichten
18.07 Wortwechsel
19.00 Nachrichten
19.07 Aus der jüdischen Welt
mit ›Shabbat‹
19.30 Zeitfragen. Literatur
☛ Fire and forget
Irak-Veteranen schreiben
über den Krieg
Von Sven Ahnert
Für viele Irak-Veteranen begann
der richtige Krieg erst Jahre
später – zu Hause in den USA
am Schreibtisch.
20.00 Nachrichten
20.03 Konzert
Bachfest Leipzig
Thomaskirche Leipzig
Aufzeichnung vom 19.6.15
Johann Sebastian Bach
›Die Elenden sollen essen‹,
Kantate BWV 75
Konzert d-Moll für zwei Violinen,
Streicher und Generalbass
BWV 1043
22.00
22.30
23.00
23.05
›Lobet Gott in seinen Reichen‹,
Kantate BWV 11
Charlotte Schoeters, Sopran
Avery Amereau, Mezzosopran
Nathan Haller, Tenor
Božidar Smiljanic, Bassbariton
Davina Clarke, Violine
Carrie Krause, Violine
Chöre der Juilliard School New
York und der Royal Academy of
Music London
Juilliard 415 und Royal Academy
of Music Baroque Orchestra
Leitung: Masaaki Suzuki
Einstand
›Ein Jahr mit Béla Bartók‹
Ein inklusives Education-Projekt
des Klavierfestivals Ruhr
Von Leonie Reinecke
Studio 9 kompakt
Themen des Tages
Nachrichten
Fazit
Kultur vom Tage
u.a. mit Kulturnachrichten
Den Hörerservice erreichen Sie unter Tel 02 21.3 45 - 18 31, Fax 02 21.3 45 - 18 39
und unter der E-Mail-Adresse [email protected]
Sa 27. Juni 2015
0.00 Nachrichten
•I
(( ))
0.00 Im Dialog
(Ü/Phoenix)
0.05 Lange Nacht
☛ »Bitte zeichne mir ein Schaf«
Eine Lange Nacht über
Antoine de Saint-Exupéry
Von Nikolaus Scholz
Regie: der Autor
1.00 Nachrichten
2.00 Nachrichten
3.00 Nachrichten
3.05 Tonart
Filmmusik
Moderation: Andreas Müller
4.00 Nachrichten
5.00 Nachrichten
5.05 Aus den Archiven
☛ Vor 25 Jahren: Auf dem Weg zur
Einheit (6/10)
Ein Milliardenkredit und zehn
RAF-Terroristen
Der Juni 1990 im RIAS, im DLF
und im DDR-Rundfunk
Von Frank Ulbricht und
Olaf Kosert
(Teil 7 am 25.7.15)
6.00 Nachrichten
6.07 Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
6.23 Wort zum Tage
Pfarrer Ralph Frieling
6.30 Nachrichten
6.40 Aus den Feuilletons
7.00 Nachrichten
7.20 Kommentar der Woche
7.30 Nachrichten
7.40 Interview
8.00 Nachrichten
8.20 Frühkritik
8.30 Nachrichten
8.50 Buchkritik
9.00 Nachrichten
9.05 Im Gespräch
Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@
deutschlandradiokultur.de
10.00 Nachrichten
11.00 Nachrichten
11.05 Lesart
Das politische Buch
Café Central, Grillo-Theater Essen
Aufzeichnung vom 23.6.15
Moderation:
Christian Rabhansel, DKultur
12.00 Nachrichten
12.05 Studio 9 kompakt
Themen des Tages
12.30 Schlaglichter
Der Wochenrückblick
13.00 Nachrichten
13.05 Breitband
Medien und digitale Kultur
14.00 Nachrichten
14.05 Rang 1
Das Theatermagazin
14.30 Vollbild
Das Filmmagazin
Live vom Filmfest München
Moderation: Susanne Burg und
Patrick Wellinski
15.00 Nachrichten
16.00 Nachrichten
16.05 Echtzeit
Das Magazin für Lebensart
17.00 Nachrichten
17.05 Studio 9 kompakt
Themen des Tages mit Sport
17.30 Tacheles
6
18.00 Nachrichten
18.05 Feature
☛ »Jede Nacht haben sie
andere geholt«
Vergewaltigung als
Kriegsstrategie
Von Mechthild Müser
Regie: Uta Reitz
WDR/DKultur 2015/ca. 54'30
(Ursendung)
19.00 Nachrichten
19.05 Oper
Opéra Bastille, Paris
Aufzeichnung vom 25.5.15
Ernest Chausson
›Le Roi Arthus‹, Oper in drei Akten
auf ein Libretto des Komponisten
Arthus – Thomas Hampson,
Bariton
Genìevre – Sophie Koch,
Mezzosopran
Lancelot – Roberto Alagna,
Tenor
Lyonnel – Stanislas de
Barbeyrac, Tenor
Merlin – Peter Sidhom, Bariton
Mordred – Alexandre Duhamel,
Bass
Allan – François Lis, Bass
Ein Arbeiter – Cyrille Dubois,
Tenor
Ein Ritter – Tiago Matos, Bass
Ein Stallmeister – Ugo Rabec,
Bass
Chor und Orchester der Opéra
National de Paris
Leitung: Philippe Jordan
22.00 Die besondere Aufnahme
Alexander Skrjabin
›Le Poème de l’extase‹, sinfonische
Dichtung op. 54, bearbeitet für
Klavier von Sergej Pawtschinsky
Manfred Kelkel
Tombeau de Scriabine op. 22
Maria Lettberg, Klavier
DKultur/Es-Dur 2014
23.00 Nachrichten
23.05 Fazit
Kultur vom Tage
Zahlreiche Sendungen können Sie unter deutschlandradio.de nachhören und nachlesen
So 28. Juni 2015
0.00
0.05
1.00
1.05
4.00
4.05
6.55
7.00
7.05
7.30
ab 6
☛
Nachrichten
Literatur
Nachrichten
Tonart
Chansons und Balladen
Moderation: Holger Beythien
2.00 Nachrichten
3.00 Nachrichten
Nachrichten
Tonart
Clublounge
Moderation: Oliver Schwesig
5.00 Nachrichten
6.00 Nachrichten
Wort zum Tage
Buddhistische Gesellschaft
Nachrichten
Feiertag
Die Entdeckung der
Gelassenheit
Eine Begegnung mit
Meister Eckhart
Von Vikarin Anne Bezzel
Evangelische Kirche
Kakadu für Frühaufsteher
Erzähltag
Klein aber doch groß oder: Wie
der Berg zur Maus kam
Volksmärchen aus Indien
Sprecher: Anna M. Fitzi,
Matthias Ponnier
Random House Audio 2002
Moderation: Patricia Pantel
Als einem weisen Mann eines
Tages bei einem Spaziergang
durch den Wald eine kleine Maus
begegnet, ahnt er nicht, welch
sonderbare Abenteuer ihm diese
Begegnung bescheren würde.
8.00 Nachrichten
8.05 Kakadu
Hörspieltag
ab 8
›Kinder anderswo‹
☛ Drei Jahre Amerika – jetzt reicht’s!
Von einer Familie, die wegging
und wiederkam
Von Maria Riederer
WDR 2014/47'19
Moderation: Patricia Pantel
•
I
(( ))
7
9.00 Nachrichten
9.05 Sonntagmorgen
Das Rätselmagazin
10.00 Nachrichten
10.30 Sonntagsrätsel
Moderation: Uwe Wohlmacher
sonntagsraetsel@
deutschlandradiokultur.de
11.00 Nachrichten
11.05 Deutschlandrundfahrt
☛ Spaziergänge mit Prominenten
Renate Schönfelder unterwegs
mit dem Politiker Norbert Blüm
durch Bonn
11.59 Freiheitsglocke
12.00 Nachrichten
•I
(( ))
12.00 Presseclub
12.45 Presseclub nachgefragt
(Ü/Phoenix)
12.05 Studio 9 kompakt
Themen des Tages
12.30 Die Reportage
13.00 Nachrichten
13.05 Sein und Streit
Das Philosophiemagazin
14.00 Nachrichten
14.05 Religionen
15.00 Nachrichten
15.05 Interpretationen
Auf die Spitze getrieben!
Paganinis ›24 Capricci‹
Moderation: Harald Eggebrecht
16.00 Nachrichten
17.00 Nachrichten
17.05 Studio 9 kompakt
Themen des Tages mit Sport
17.30 Nachspiel
Das Sportmagazin
18.00 Nachrichten
18.05 Nachspiel. Feature
☛ Thermik und Nervenkitzel
Lautlos über die norddeutsche
Tiefebene
Von Tobias Nagorny
18.30 Hörspiel
☛ Kunststücke
Genesis – Bildnerische
Polyphonie
Nach Paul Klee: ›Pädagogisches
Skizzenbuch‹
Von Nadja Schöning
Komposition und Realisation:
Nadja Schöning
Mit Max von Pufendorf,
Evamaria Salcher u.a.
Ton: Hermann Leppich
DKultur 2015/ca. 70'
(Ursendung)
20.00 Nachrichten
20.03 Konzert
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 27.6.15
Ludwig van Beethoven
Ouvertüre aus der Musik zu Goethes
Trauerspiel ›Egmont‹ op. 84
Frédéric Chopin
Konzert für Klavier und
Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11
Richard Strauss
›Ein Heldenleben‹, Tondichtung
für großes Orchester op. 40
Jan Lisiecki, Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester
Berlin
Leitung: Tugan Sokhiev
•I
(( ))
21.45 Günther Jauch
Talkshow live aus Berlin
(Ü/ARD)
22.00 Musikfeuilleton
»Da werde ich zum
Klangvampir«
Der Schriftsteller Dieter Kühn
und die Musik
Von Werner Klüppelholz
22.30 Studio 9 kompakt
Themen des Tages mit Sport
23.00 Nachrichten
23.05 Fazit
Kultur vom Tage
Im Livestream auf deutschlandradio.de unter Dokumente und Debatten, im Digitalradio DAB+
und über Satellit auf DVB-S ZDFvision
Programmerläuterungen
Mo 22. Juni
0.05 Feature
Utopia Ser Verde
In den Stadtgärten von
Roberto Burle Marx
Von Carsten Probst
Regie: Ingo Kottkamp
Mit Nadja Schulz-Berlinghoff,
Christian Schmidt, Michael
Evers, Max Volkert Martens,
Bernd Stempel
Ton: Hermann Leppich
DKultur 2015/50'14
Am Tag vor seiner Pensionierung unternimmt der alte Gärtner Falon einen letzten Rundgang durch ›seinen‹ Park, den
Ibirapuera-Park in São Paulo. Er
berichtet von der Verwandlung,
die der Park durch die harte
Realität der Megacity erfahren
hat. ›Ibira‹ zählt zu den Schöpfungen des Landschaftsarchitekten Roberto Burle Marx Anfang der 50er-Jahre und ist ähnlich berühmt wie sein FlamengoPark in Rio de Janeiro. Auf der
Suche nach der letzten NaturUtopie des 20. Jahrhunderts, gebildet aus der bedrohten Pflanzenvielfalt des Amazonaswaldes,
folgt das Feature Klängen und
Stimmen und stillen wie
dröhnenden Atmosphären dieser
einstmals grünen Inseln im
Häusermeer.
19.07 Zeitfragen.
Politik und Soziales
Magazin
19.30 Zeitfragen. Feature
Reißbrett und Retorte
Die großen Städtebauprojekte
kehren zurück
Von Philip Artelt
Eigentlich dachten wir, die Trabantenstadt hätte ausgedient. Wir
dachten, die anonymen, großen
Viertel, stadtähnlich, aber eben
doch so gar nicht Stadt, seien ein
Relikt der Nachkriegszeit. In den
Innenstädten wird nachverdichtet, im Speckgürtel wachsen die
Einfamilienhäuser langsam und
erbarmungslos in die Landschaft. Aber die Trabantenstadt
ist zurückgekehrt. In zwei
deutschsprachigen Städten
liegen zwei der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas.
München Freiham und Wien
Seestadt Aspern lassen die Idee
der Retortenstadt wieder aufer-
stehen: virtuell und in der Realität. Die Wohnungsnot lässt
keine Wahl, die eigentlich überkommen geglaubte Idee wird
wiederbelebt. Aber wir haben
dazugelernt, sagen die Planer.
Diesmal wollen sie alles besser
machen, wollen Leben und
urbanes Flair in die neuen Stadtteile bringen. Bloß keine Schlafstadt will man bauen! Der Erfolg
dieses Vorsatzes ist indes
ungewiss.
20.03 In Concert
Haus der Kultur, Waldkraiburg
Aufzeichnung vom 17.5.15
Doyle Lawson and Quicksilver:
Doyle Lawson,
Mandoline/Gesang
Josh Swift,
Resonatorgitarre/Gesang
Joe Dean, Banjo/Gesang
Dustin Pyrtle, Gitarre/Gesang
Eli Johnston, Bass/Gesang
Stephen Burwell, Violine/Gesang
Moderation: Uwe Golz
Nur selten verirren sich Musiker
wie Doyle Lawson nach Europa.
Umso größer ist dann das Ereignis, wenn es doch einmal geschieht. Der Mann aus Ford
Town in Tennessee hat nicht nur
Bluegrassgeschichte geschrieben, er ist Bluegrassgeschichte.
Seit mehr als 50 Jahren treibt er
mit der Mandoline seine Band
Quicksilver zu immer größeren
Höhenflügen und viele der ehemaligen Bandmitglieder sind
heute selbst gestandene Stars
oder Leader eigener Bands – die
Quicksilver-Schule des Bluegrass
und deren Rektor hat sie geformt. Doyle Lawson selbst begann seine Karriere im Alter von
elf Jahren – mit der Mandoline
fing es an, Gitarre und Banjo
folgten und mit 18 dann ein Job
beim King of Bluegrass, Jimmy
Martin. In den 70er Jahren
spielte er als Country Gentlemen
und formte mit diesem Quartett
den progressiven Bluegrass. 1979
folgte dann der Schritt zu Quicksilver, Doyles ureigenem Kind,
mit dem er nun seine ganz persönlichen Vorstellungen von
Bluegrass umsetzen konnte.
Und der Erfolg gab und gibt ihm
recht. Typisch für den Klang von
Quicksilver sind der perfekte,
enge Satzgesang, die Gospelharmonien gepaart mit einer
ebenso perfekten Instrumental-
8
begleitung. Das ist schon beim
Hören atemberaubend. Noch
atemraubender aber, sieht man
wie die Finger über die Bünde
flitzen und das Plektrum die
Saiten anreißt. Pünktlich zu
seiner Blitztournee durch
Deutschland hat der 70-Jährige
mit seinen aktuellen QuicksilverSchülern auch das Album ›In
Session‹ veröffentlicht.
21.30 Kriminalhörspiel
Mord im 31. Stock
Von Per Wahlöö
Bearbeitung: Hans Helge Ott
Regie: Gottfried von Einem
Mit Christian Brückner, Stephan
Schwartz, Gert Haucke, Paul
Edwin Roth, Günter König u.v.a.
RB 1984/48'10
Anonyme Bombendrohung in
einem mächtigen Presse- und
Medienkonzern, der den größten
Teil des Zeitungsmarktes kontrolliert und beherrscht. Die Geschäftsleitung glaubt nicht an
einen politischen Zusammenhang, vermutet die Tat eines
Verrückten. Kommissar Jensen
führt die Ermittlungen, sucht im
30-stöckigen Verlagshaus nach
Motiven, Spuren und Verdächtigen. Dabei entdeckt er einen
geheim gehaltenen 31. Stock, zu
dem kein Fahrstuhl führt. Auch
dort arbeiten Journalisten.
Di 23. Juni
19.07 Zeitfragen.
Wirtschaft und Umwelt
Magazin
19.30 Zeitfragen. Feature
Wir sind Kommune
Leben aus einer Kasse –
luxuriöse Freiheit oder gut
verwaltete Armut?
Von Jenni Roth
Kommunen – laufen da alle in
bunten Kleidern rum? Gibt’s da
keine Türen? Geht da jeder mit
jedem ins Bett? Zumindest nicht
in Niederkaufungen, Deutschlands größter Kommune: Dort
geht es vor allem um gemeinsames Leben und Wirtschaften.
Seit 30 Jahren teilen sich hier
mittlerweile mehr als 80 Menschen ein Girokonto. Und sie
sind nicht die einzigen. Deutschlandweit gibt es kleinere und
Programmerläuterungen
größere Kommunen, auf dem
Land und in der Stadt. Sie versprechen ein Leben fernab von
Leistungsdruck, abhängiger
Lohnarbeit, Konsumgier, Herrschaft und Ausbeutung – dafür
mit umso mehr Miteinander,
Menschlichkeit und der Besinnung auf wahre Werte. Aber was
passiert, wenn jeder sein Geld in
eine Gemeinschaftskasse gibt?
Ist das ein vorbildliches Wirtschaftsmodell, das Platz für
Nischen bietet, oder nur gut verwaltete Armut? Hilft das gemeinsame Wirtschaften gegen Entfremdung oder ist es realitätsfremd? Was passiert in solch
einer Gemeinschaft mit der
Arbeitsmoral, mit unseren vorherrschenden Prinzipien von
Leistung und Entlohnung sowie
Anhäufung von Besitztümern?
Ein Blick auf die gelebte Realität
hinter einer ökonomischen
Utopie.
22.10 Alte Musik
»Geh weg von meinem
Fenster«
Facetten eines altenglischen
Volksliedes
Von Hans Rempel
Bei dem mitunter erheblichen
oder sogar tragenden Anteil von
Volksliedern an der ›höheren‹
Kunstmusik handelt es sich
allerdings kaum um komplexe
Strukturen, die ›von unten nach
oben‹ gelangt sind, sondern
mehr um die melodischen und
rhythmischen Besonderheiten
und Eigenarten, durch welche
die Gesänge von der Weide und
vom Felde, von der Gasse und
aus der Gosse Eingang gefunden
haben in das Spiel und in die
Partituren der professionellen
Musiker und Komponisten –
und damit hinein auch in die
Bürgerhäuser und in die Gemächer der Adligen, schließlich
in die Konzertsäle und die Aufnahmestudios der modernen
Städte und Metropolen. Hier
erscheint das altenglische Lied
›Go from my window‹ in Bearbeitungen von John Dowland,
Thomas Morley, Orlando
Gibbons, Thomas Tomkins und
anderen.
Mi 24. Juni
0.05 Feature
25 Bilder die Sekunde und
ein Leben
Der Animationsfilmer
Heinrich Sabl
Von Barbara Leitner
Regie: Giuseppe Maio
DKultur 2015/ca. 54'30
(Ursendung)
Die Digitalisierung der Medien
sei für sein Leben entscheidender als der Mauerfall, sagt der
ostdeutsche Animationsfilmer
Heinrich Sabl. Vor 15 Jahren begann er mit kleinem Budget an
einem Langfilm zu arbeiten:
›Memory Hotel‹ – eine deutsche
Nachkriegsgeschichte. Die Puppen und Kulissen, jeder Augenschlag und jede Geste wird von
Hand gestellt und analog fotografiert, 25 Bilder pro Sekunde.
2007 ist der Film nahezu fertig.
Lediglich einzelne Sequenzen
will Heinrich Sabl noch flüssiger
gestalten. In der digitalen Produktionslogik wäre das in wenigen Schritten vollbracht, aber
Sabl misstraut den »PixelFabriken«. Die Verleiher werden
nervös, der Film ist seit Jahren
angekündigt, alle Mittel sind
ausgeschöpft und auch Heinrich
bewegt sich am Rande seiner
Kräfte.
13.30 Länderreport
Das Land der Vereinsmeier …
… ist das Saarland
Von Tonia Koch
Die Zahlen sind beeindruckend.
Das Saarland weist über 2 000
Sportvereine auf. 12 000 aktive
Musiker sorgen dafür, dass in
den Orchestern des Landes
Musik erklingt, und über 300
Chöre runden das musikalische
Angebot des Landes ab. Hinzu
kommen Theaterbühnen, Wanderfreunde, Schützen, Hobbygärtner. Die Saarländer sind
Vereinsmeier, nirgendwo sonst
ist der Organisationsgrad so
hoch wie im Südwesten der
Republik. Aber meist lastet die
ehrenamtlich geleistete Arbeit
auf wenigen Schultern. Die Zahl
der Karteileichen nimmt zu und
der Nachwuchs ab, denn die
Begeisterung junger Menschen
für die Vereinsarbeit schwindet.
Die Politik versucht daher, mit
9
verschiedenen Angeboten das
Ehrenamt zu stärken. Denn einfach einmal machen, das geht
schon lange nicht mehr. Vereine
brauchen Strukturen, auch um
juristischen Fallstricken zu entgehen.
15.00 Kakadu
15.00 Nachrichten für Kinder
15.05 Musiktag
u.a. Klassik für Einsteiger
Die vier Elemente: Luft
Von Ulrike Timm
Moderation: Patricia Pantel
Die gesamte Natur, ja die ganze
große weite Welt besteht letztlich aus diesen vier Elementen:
Feuer, Wasser, Luft und Erde.
Davon waren schon die alten
Griechen in der Antike überzeugt, und dieser Gedanke
durchzieht – so oder ähnlich –
viele Jahrhunderte. Die Philosophie, die Naturwissenschaft und
die Medizin sind davon geprägt,
aber auch die Musik. Kann man
die vier Elemente tatsächlich
hören? Wie klingt Feuer? Wie
findet man Töne für einen
rauschenden Wasserfall oder
einen perlenden Springbrunnen?
Manchmal wird die Musik zum
Kino im Ohr. Oft aber geht es
um die innere Stimmung, die die
Musik mitteilt, und nicht darum,
den einzelnen Wassertropfen
mit Tönen zu malen – das
könnten Maler sowieso viel
besser. Aber auch die Musik hat
ihre (Klang)farben für Feuer,
Wasser, Erde – und sogar für
Luft.
19.07 Zeitfragen.
Kultur und Geschichte
Magazin
19.30 Zeitfragen. Feature
Museum ohne Ort
Wie digitales Kuratieren die
Kunst verändert
Von Miriam Sandabad
Das Museum als konventioneller
Ort der Kulturvermittlung verliert
in Zeiten von Digitalisierung und
Social Media sein Alleinstellungsmerkmal: Längst bieten
private wie staatliche Museen
digitale Begleitungen ihrer Ausstellungen und Depots an. Im
eigenen Wohnzimmer können
per virtuellem 3D-Rundgang
historische Gebäude besucht
oder auf dem Bildschirm ein
Programmerläuterungen
Best-of der interessantesten
Exponate zusammengestellt
werden. Denn immer mehr
Menschen möchten Kunst und
Geschichte selbst benutzen und
verändern, statt nur passiv zu
konsumieren. Klassische
Museumsbesucher werden dabei zu interaktiven Kuratoren.
Wie also entsteht durch digitale
Kommunikation eine neue Form
der Kulturvermittlung und wo
sind ihre Grenzen? Wie beeinflussen Apps und soziale Medien
die Ausstellungspraxis? Ist das
Museum der Zukunft wirklich
eines ohne festen Ort?
21.30 Hörspiel
Aus der Ferne: Drei Schwestern
Von Sara M. Schüller
Regie: Anouschka Trocker
Mit Tatja Seibt, Katja Sieder,
Margit Bendokat, Hans-Jochen
Wagner, Katharina Matz, Martin
Seifert, Carlos Medina, Teresa
Pole
Ton: Jean Szymczak
DKultur 2013/54'30
»Drei Generationen nach meiner
Urgroßmutter überquere nun ich
den Ozean.« Sara folgt einer
bitteren Sehnsucht ihres Vaters,
der einst nach Deutschland
flüchten musste. Sie reist in
seine chilenische Heimat, in das
unbekannte Land seiner Mutter
und Tanten. Es waren drei
Schwestern aus einer spanischen
Auswandererfamilie, die von
einer Rückkehr nach Madrid
träumten. Die Familienbande
der drei baskischen Schwestern
reichen inzwischen um die halbe
Welt. Nur Saras Großtante lebt
noch immer im Haus mit dem
kleinen Laden von einst. Hier im
Alltag sucht Sara nach der Familiengeschichte. Alles begann mit
dem Urgroßvater, der ein Vermögen verspielt hat. Immer
waren es die Frauen, die für das
Weiterleben sorgten.
Do 25. Juni
19.07 Zeitfragen.
Forschung und Gesellschaft
Magazin
19.30 Zeitfragen. Feature
Endoprothetik – von Fluch und
Segen des künstlichen Gelenks
Von Elmar Krämer
Die Berichte über Pannen nach
dem Einbau eines Kunstgelenks
sind zahlreich: Prothesen die
brechen, Keramikpfannen die
splittern, Kobalt-Chrom-Implantate, die giftigen Abrieb erzeugen, der zu massiven Schäden
führen kann. Dennoch ist
Deutschland einer der Spitzenreiter, wenn es um den Einbau
von Kunstgelenken geht: Rund
400 000 Patienten bekommen
pro Jahr ein künstliches Gelenk,
und die meisten sind sehr zufrieden. Was ist der Stand der Technik? Wie werden Computer genutzt, um Prothesen perfekt zu
positionieren und Operationszeiten zu verkürzen? Entscheidend für den Patienten: Er muss
einen erfahrenen Arzt finden, der
die individuell richtige Methode
und Prothese auswählt und
routiniert und sorgfältig den Eingriff vornimmt. Aber wie macht
man das? Was sagt das Qualitätssiegel Endocert aus?
22.00 Chormusik
Total vokal
Vocal Bands im Trend
Von Stefan Lang
Slix – so heißt eine der führenden deutschen Vocal Bands. Auf
der Musikmesse Frankfurt war
Michael Eimann von den Slix zu
Gast auf der Bühne von
Deutschlandradio Kultur. Was
genau machen Vocal Bands?
Wie arbeiten sie? Modernisieren
sie gar die Chorszene? Fest
steht: Comedian Harmonists
wollen sie heute nicht mehr sein.
Fr 26. Juni
0.05 Klangkunst
Archäoakustik
Von Annie Goh
DKultur 2015/ca. 50'
(Ursendung)
Was bleibt von einer Kultur?
10
Stätten, Bauten, Steine – beharrlich trotzen sie der Ewigkeit. Die
Klangwelten früherer Kulturen
hingegen sind längst verhallt.
Die junge Disziplin der Archäoakustik verbindet das Hörbare
mit dem Sichtbaren, das
Ephemere mit dem Bleibenden.
Sie erforscht die verborgenen
Klangwelten jahrtausendealter
Fundstätten. Die Erkenntnis:
Frühe Kulturen haben ihre
akustische Umgebung ganz bewusst geformt und gestaltet.
Zahlreiche Bauten zeugen von
einem raffinierten Spiel mit
Klangeffekten und -phänomenen.
In den westlichen Wissenschaften dominiert das Visuelle nach
wie vor als Erkenntnisquelle. Die
Archäoakustik setzt ganz auf das
Hören. Ein Rundgang mit der
Klangforscherin Annie Goh.
15.00 Kakadu
15.00 Nachrichten für Kinder
15.05 Entdeckertag
Kinder anderswo
Guatemala
Die Erde hat ein Herz
Von Andreas Boueke
Moderation: Patricia Pantel
Zwei Mädchen in Guatemala,
eine spricht Deutsch, die andere
Kakchiqel. Anika ist 13 Jahre alt.
Sie geht auf die Deutsche Schule
in Guatemala-Stadt. Auch Marisol
ist 13 Jahre alt. Sie besucht die
Schule Ixmukane in dem Dorf
Tecpan. Anika spricht Spanisch
und Deutsch. Sie ist es gewohnt,
sich hinter Stacheldraht und
Mauern aufzuhalten. Marisol
spricht Spanisch und Kaqchikel,
eine Sprache der Urbevölkerung
Guatemalas. Mit ihrer Mutter
und drei Geschwistern wohnt sie
in einem kleinen, ärmlichen
Raum aus Wellblech und Lehmwänden. Wer Anikas Schule betreten möchte, muss allerlei
Sicherheitskontrollen durchlaufen. Hier werden Kinder der
kleinen, wohlhabenden Schicht
des Landes unterrichtet. Die
Kinder in Marisols Schule gehören zu der Bevölkerungsmehrheit Guatemalas, die in Armut
lebt. Seit Kurzem gibt es eine
Partnerschaft zwischen den
beiden Schulen. So lernen sich
Anika und Marisol kennen.
Programmerläuterungen
19.30 Zeitfragen. Literatur
Fire and forget
Irak-Veteranen schreiben
über den Krieg
Von Sven Ahnert
Für viele US-Veteranen des Irakkrieges begann der richtige Krieg
erst Jahre später – zu Hause in
den USA am Schreibtisch. Phil
Klay, ehemaliger Marine, der von
2007 bis 2008 in der irakischen
Provinz Al Anbar stationiert war,
brauchte vier Jahre, um überhaupt eine Zeile zu Papier zu
bringen. Sein mit dem National
Book Award ausgezeichneter Erzählband ›Wir erschossen auch
Hunde‹ illustriert nicht nur die
bekannten Nachrichtenbilder
von verwüsteten Städten und
zerstörten Militärfahrzeugen. Sie
erzählen auch von den Veteranen, die, aus der Wüste heimgekehrt, als Fremde im eigenen
Land mit sozialer Armut, Einsamkeit und ihren Alpträumen
leben müssen. Colby Buzzell,
MG-Schütze einer Strykerbrigade
im Irak, startete 2004 seinen
Military Blog und gab dem alltäglichen Horror ein wütendes,
mitunter menschenverachtendes
Gesicht. Daraus wurde das
schockierende Kriegsbuch ›My
War: Killing Time in Iraq‹. Klays
und Buzzells Kriegsprosa
stechen in ihrer Mischung aus
Reportage und Fiktion heraus
aus dem Gros der oft reißerisch
vermarkteten Erinnerungsbücher
über den ›langen Krieg‹.
Sa 27. Juni
0.05 Lange Nacht
»Bitte zeichne mir ein Schaf«
Eine Lange Nacht über
Antoine de Saint-Exupéry
Von Nikolaus Scholz
Regie: der Autor
»Man sieht nur mit dem Herzen
gut. Das Wesentliche ist für die
Augen unsichtbar.« Dieses Zitat
aus dem Buch ›Der kleine Prinz‹
stammt aus der Feder des
französischen Piloten und gefeierten Kultautors Antoine de
Saint-Exupéry, der im Juli 1944 in
den Fluten des Mittelmeers abrupt seinen bis heute ungeklärten Tod fand. Erst im Jahr 2000
wurden von Luc Vanrell, einem
Marseiller Taucher und Unterwasserforscher, Teile der
Maschine auf dem Grund des
Mittelmeers geortet, im Herbst
2003 geborgen und 2004 als ein
Teil jenes Fliegers identifiziert,
den der französische Autor am
Tag seines Verschwindens flog.
Die mögliche Absturzursache –
technisches Versagen, Abschuss
oder Freitod – ist dennoch bis
heute unklar. In seinem bewegten Leben arbeitete de SaintExupéry zumeist als Pilot – eine
Erfahrung, die er auch literarisch
verarbeitete. Als Autor versuchte
er sich erstmals 1925 mit der
Novelle ›L’ Aviateur‹ (›Der
Flieger‹). Bereits sechs Jahre
später erhielt er mit dem Roman
›Vol de nuit‹ (›Nachtflug‹), dessen Handlung um den tödlichen
letzten Flug eines Piloten kreist,
den renommierten französischen Literaturpreis Prix femina.
1943 – ein Jahr vor seinem Tod –
erschien die mit eigenen Illustrationen versehene Erzählung ›Der
kleine Prinz‹ – das weltweit mehr
als 80 Millionen Mal verkauft
wurde.
5.05 Aus den Archiven
Vor 25 Jahren: Auf dem Weg zur
Einheit (6/10)
Ein Milliardenkredit und zehn
RAF-Terroristen
Der Juni 1990 im RIAS, im DLF
und im DDR-Rundfunk
Von Frank Ulbricht und
Olaf Kosert
(Teil 7 am 25.7.15)
»Er muss wissen, dass die volle
NATO-Mitgliedschaft nicht zur
Disposition steht, wir ihm aber
in anderer Weise helfen können.« Schreibt US-Präsident
Bush an Kanzler Kohl. Während
Gorbatschow die Einheit akzeptiert hat, wird mit Moskau weiter
über die Bündnisfrage diskutiert.
Deutschland in der NATO oder
besser ein neutrales vereintes
Land? Geld, viel Geld, soll bei
den Verhandlungen helfen. Die
Sowjetunion ist praktisch pleite,
und Bonn genehmigt einen Kredit
über fünf Milliarden DM »zum
Ausbau der deutsch-sowjetischen
Beziehungen«. Und auch das
gehört zum Einigungsprozess:
Im Juni 1990 werden zehn ehemalige RAF-Terroristen in der
DDR festgenommen. Mithilfe
der Stasi konnten sie Anfang der
80er-Jahre im Arbeiter- und
Bauernstaat untertauchen.
11
18.05 Feature
»Jede Nacht haben sie
andere geholt«
Vergewaltigung als
Kriegsstrategie
Von Mechthild Müser
Regie: Uta Reitz
WDR/DKultur 2015/ca. 54'30
(Ursendung)
Ist die Vergewaltigung von Frauen
eine besonders effektive Kriegswaffe? Was bringt Soldaten oder
Polizisten dazu, ihre Macht auf
diese Weise zu demonstrieren?
Steckt eine Strategie dahinter,
selbst wenn Befehle von oben oft
nicht nachweisbar sind? In
Bosnien wurden während des
vier Jahre dauernden Krieges
mindestens 25 000 muslimische
Frauen systematisch vergewaltigt:
alte wie junge. Ziel war unter
anderem die ethnische Vertreibung der muslimischen Bosnier.
In patriarchalen Gesellschaften
gilt die sexualisierte Gewalt an
Frauen auch als besondere Demütigung der Männer. Bis heute,
über 20 Jahre später, wagen sich
die betroffenen Frauen nicht in
ihre Heimat zurück.
So 28. Juni
7.30 Kakadu für Frühaufsteher
Erzähltag
Klein aber doch groß oder: Wie
der Berg zur Maus kam
Volksmärchen aus Indien
Sprecher: Anna M. Fitzi,
Matthias Ponnier
Random House Audio 2002
Moderation: Patricia Pantel
Einem weisen Mann fällt ein
Mäuschen in den Schoß. Er
nimmt es als seine Tochter an
und zieht es groß. Und als die
Maus ins heiratsfähige Alter
kommt, wünscht sie sich das
mächtigste Geschöpf der Erde
zum Gatten. Sie möchte den
mächtigen Berg heiraten. Dieser
Wunsch ist selbst für den weisen
Mann eine echte Herausforderung.
Programmerläuterungen
8.05 Kakadu
Hörspieltag
›Kinder anderswo‹
Drei Jahre Amerika – jetzt reicht’s!
Von einer Familie, die wegging
und wiederkam
Von Maria Riederer
WDR 2014/47'19
Moderation: Patricia Pantel
Vor drei Jahren ging es los:
Chiara war 13, Marie neun und
Amelie gerade einmal sechs
Jahre alt, als die Familie von
Aachen nach Amerika zog: nach
New Jersey, in die Nähe von
New York. Die Vorfreude war
groß, aber ein bisschen Angst
war auch dabei, vor allem um
Marie, die schwer behindert ist.
Würde sie in Amerika die richtige
Förderung bekommen und sich
wohlfühlen? Und dann fing das
Abenteuer an: Englisch reden,
andere Sitten kennenlernen, alte
Freunde vermissen, neue
Freunde suchen und auf Reisen
ein fremdes Land erkunden.
Kaum zu glauben, dass drei
Jahre so schnell vorbeigehen
können, denn jetzt heißt es:
»Wir kommen wieder nach
Hause!« Oder ist das Zuhause
inzwischen in New Jersey und
nicht mehr in Aachen? Maria
Riederer hat die Familie beim
Wegziehen, während ihrer letzten Wochen in Amerika und bei
ihrer Rückkehr nach Deutschland begleitet.
11.05 Deutschlandrundfahrt
Spaziergänge mit Prominenten
Renate Schönfelder unterwegs
mit dem Politiker Norbert Blüm
durch Bonn
Die Augen zu schmalen Schlitzen
zusammengekniffen, ein verschmitztes, schelmisches Lächeln
im Gesicht. So kennt man den
Politiker Norbert Blüm. Aber
auch leidenschaftlich mit hochrotem Kopf hinter dem Rednerpult stehend mit erhobenem
Zeigefinger. Norbert Blüm war
vermutlich der bedeutendste
Sozialpolitiker der Bundesrepublik Deutschland. 16 Jahre lang,
von 1982 bis 1998, war er Arbeitsminister unter Alt-Bundeskanzler
Helmut Kohl. Bis heute wettert
der bald 80-Jährige gegen neoliberale Politik, auch in der eigenen Partei, der CDU. Er kämpfte
leidenschaftlich für eine von
Arbeitgebern und Arbeitnehmern
paritätische Finanzierung der
Sozialversicherung. Politik ohne
Krawatte und mit offenem Hemdkragen war sein Stil. Er war und
ist bis heute der Arbeiter, der gelernte Werkzeugmacher aus
Rüsselsheim, der bodenständige
Mann aus dem Volk. Heute ist er
Botschafter der Kindernothilfe.
Durch sein Studium und die
vielen Jahre in der Politik ist
Bonn nach Rüsselsheim zu
seiner zweiten Heimat geworden.
18.05 Nachspiel. Feature
Thermik und Nervenkitzel
Lautlos über die norddeutsche
Tiefebene
Von Tobias Nagorny
Segelfliegen ist kein elitäres oder
teures Hobby. Segelfliegen ist
Sport – vor allem Teamsport.
Auf dem Segelflugplatz Boberg,
direkt vor den Toren Hamburgs,
starten unzählige Hobbypiloten
zu ihren Flügen über Norddeutschland. Zunächst geht es
mit der Seilwinde im steilen
Winkel Richtung Himmel. Auf
500 Metern Höhe wird das Flugzeug ausgeklinkt. Dann sucht
der Sportpilot thermische Aufwinde, um sich höher und höher
zu schrauben und schließlich
das Gefühl zu genießen, lautlos,
in einer Höhe von über 1 500
Metern, über die norddeutsche
Tiefebene zu gleiten. Das sportliche Angebot reicht vom Entspannungsflug nach Feierabend
bis zum Wettkampf- und Segelkunstflug. Besonders bei den
Langstreckenwettkämpfen sind
Distanzen von bis zu 350 Kilometern keine Seltenheit. Eine
große Herausforderung für den
Piloten – mental wie körperlich.
Damit das alles klappt, ist Teamgeist gefragt. Denn allein kommt
man nicht in die Luft. Dafür
braucht es Starthelfer, Windenfahrer, Fluglehrer und jede
Menge helfende Hände.
18.30 Hörspiel
Kunststücke
Genesis – Bildnerische
Polyphonie
Nach Paul Klee: ›Pädagogisches
Skizzenbuch‹
Von Nadja Schöning
Komposition und Realisation:
Nadja Schöning
Mit Max von Pufendorf,
12
Evamaria Salcher u.a.
Ton: Hermann Leppich
DKultur 2015/ca. 70'
(Ursendung)
»Kunst verhält sich zur Schöpfung gleichnisartig. Die Freimachung der Elemente, die bildnerische Polyphonie, die Herstellung der Ruhe durch Bewegungsausgleich, hinter der Vieldeutigkeit steht ein letztes Geheimnis,
und das Licht des Intellekts erlischt kläglich.« (Paul Klee,
1879 – 1940) Klees ›Pädagogisches Skizzenbuch‹ von 1925 ist
ein komprimiertes Dokument
seiner Bildnerischen Formlehre
am Bauhaus Weimar 1921/22.
Inspiriert von den einzelnen
Kapiteln, vom Punkt über die
Linie zur Fläche, zum Mehrdimensionalen bis hin zur »unendlichen Bewegung« im spektralen Farbkreis, entstehen polyphone Klangbilder einer
Genesis.