Ausgabe 12 - Verband Thurgauer Landwirtschaft

Nr. 12
20. März 2015
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INHALT UND EDITORIAL
Inhalt Nr. 12 – 20. März 2015
Impressum8
Management
Aktualisierung der Vermessungswerke
8
agroPreis: 50 000 Franken für innovative Landwirte 8
Milchverwertung
Tag der Milch
10
VTL
Einladung zur ordentlichen Generalversammlung 11
VTL-Kommissionen
Agrotourismus und Direktvermarktung
Fachkommission Viehwirtschaft
12
14
Aktueller Pflanzenschutz
Feldbau16
Beerenbau
6. Jahresversammlung IG Aronia mit Weiterbildung 18
Tierhaltung
Weibliche Zuchtfamilien im Kanton Thurgau
19
Familienleben
Rezepte: Das Ei – der wertvollste Energie-Cocktail
2
Kinderecke: Findest du die vorgegebenen Wörter? 22
Auflösung und Gewinnerin
22
Rätseln und gewinnen
23
Organisationen berichten
Wenn das Reservoir leer ist
Schweizer Pflüger tagten in Wilchingen
Branchenverband Deutschschweizer Wein tagte
Neue Produktionsstätte im Hinterthurgau
24
26
28
30
Thurgauer Landjugend
Markus Jäckle ist neuer Präsident Lj Region Nord
31
Veranstaltungen und Kurse
32
Marktplatz
Schlachtviehmarkt40
Preisbeschlüsse Früchtezentrum SG/TG
42
Aus Gewerbe, Industrie und Handel
UFA Helvetia Highspeed® – Lust auf mehr Ertrag? 43
New Holland: meistverkaufter Traktor im Thurgau 44
Blähschutz mit positiven Nebenwirkungen
44
Titelbild: Zuhinterst im Thunbachtal, am sanften Aufstieg zum Homberg, bereiten sich Wiese und Acker für
den Frühlingsanfang vor. (eu)
Generalversammlung der
Thurgauer Milchproduzenten
Unsere diesjährige Generalversammlung findet am Dienstag, 31. März
2015, 20.00 Uhr, traditionsgemäss im
Thurgauerhof in Weinfelden statt. Sie
steht ganz im Zeichen der aktuellen
Situation des Milchmarktes, welcher
im Moment sehr unberechenbar ist. Thematisiert
werden nebst anderem die Auswirkungen der Eurowechselkursänderungen, ausserdem richten wir den
Fokus auch auf die weltweite angespannte Lage des
Milchmarktes.
Im Weiteren informieren wir Sie über die Aktivitäten
der LactoFama AG, welche bezweckt, eine Stabilisierung in den Markt zu bringen. Leider kursieren zufolge mangelnder Information und Kenntnis viele Unwahrheiten über die LactoFama. Was die Aufgabe
dieser Organisation ist, wer dahinter steht und welche Ziele verfolgt werden erfahren Sie ebenfalls am
31. März im Thurgauerhof.
Auch zum Beschluss des Vorstandes, dass Beiträge
und Abgaben, welche auf die Milch geleistet werden,
in der Regel künftig direkt durch die Thurgauer
Milchproduzenten eingefordert werden, beziehen
wir Stellung.
Nicht zuletzt darf man auf das Referat von Hansueli
Christen, Vorsitzender der Geschäftsleitung Meliofeed AG, gespannt sein. Sein Thema könnte nicht
besser in die heutige Zeit passen: «Chancen packen
im (un)berechenbaren Markt.»
Die Voranzeige zur Generalversammlung TMP finden Sie auf Seite 35. Ich freue ich mich auf zahlreiches Erscheinen und einen interessanten Abend!
Jürg Fatzer
Geschäftsführer Thurgauer Milchproduzenten
Frühlings Ankunft (zum Titelbild)
Grüner Schimmer spielet wieder
Drüben über Wies’ und Feld.
Frohe Hoffnung senkt sich nieder
Auf die stumme trübe Welt.
Ja, nach langen Winterleiden
Kehrt der Frühling uns zurück,
Will die Welt in Freude kleiden,
Will uns bringen neues Glück.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798 –1874
7
Management
Aktualisierung der Vermessungswerke und Einführung
der «statischen Waldgrenze»
Im Kanton Thurgau wurde eine Periodische
Nachführung der amtlichen Vermessung durchgeführt. Dabei wurden Kulturgrenzen in der
amtlichen Vermessung aktualisiert. Zudem
wurde entschieden, auch ausserhalb der Bauzonen den Waldrand als «statische Waldgrenze» zu fixieren.
Die für beide Themen kombinierte, öffentliche Planauflage findet für die Gemeinden
Felben-Wellhausen, Pfyn, Uesslingen-Buch und
Tobel-Tägerschen vom 1. bis 30. April 2015
in den Räumlichkeiten der zuständigen Nachführungsgeometer statt. Bitte beachten Sie die Informationen in den kommunalen Publikationsorganen
und im Amtsblatt.
Amt für Geoinformation, Amtliche Vermessung:
C. Dettwiler, Kantonsgeometer
agroPreis: 50 000 Franken für innovative Landwirte
Ab sofort können sich Bäuerinnen oder Bauern mit innovativen Produkten und Dienstleistungen aus dem Sektor Landwirtschaft für den
Innovations-Wettbewerb agroPreis bewerben.
Unter dem Patronat des Schweizer Bauernverbandes fördert und prämiert die emmental
versicherung mit der einzigartigen Auszeichnung innovative Projekte aus der Schweizer
Landwirtschaft.
Für den agroPreis können sich Bäuerinnen oder
Bauern sowie Gruppen bewerben, die mit innovativen Projekten die wirtschaftliche Situation von
Schweizer Landwirtschaftsbetrieben nachhaltig ver-
bessern. Dies kann ein neues oder verbessertes Produkt, eine neue Dienstleistung, eine rationellere Betriebsführung, eine neue Art der Vermarktung, eine
neue Produktions- oder Anbaumethode sein.
Die Gesamtpreissumme beträgt rund 50 000 Franken.
Einsendeschluss der Projekte: 30. Juni 2015.
Impressum:
Chefredaktion: Jürg Fatzer (jf)
(früher «Der Ostschweizerische Landwirt»)
162. Jahrgang.
Offizielles Organ des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft.
Erscheint wöchentlich.
Redaktionsadresse:
Verband Thurgauer Landwirtschaft
Industriestrasse 9
8570 Weinfelden
T 071 626 28 88
F 071 626 28 89
[email protected] www.vtgl.ch
8
Redaktion:
Daniel Thür (dt)
Edi Ulmer (eu), T 058 344 94 95
Mitarbeit verschiedener landwirtschaftlicher
Institutionen und Organisationen.
Verlag: galledia frauenfeld ag
Zürcherstrasse 238, 8500 Frauenfeld
Anzeigenberater: Peter Hürzeler
T 058 344 94 83, F 058 344 94 81
[email protected]
Anzeigenschluss: Dienstag, 11.00 Uhr.
Abonnemente:
T 058 344 95 33, [email protected]
Jahresabonnement inkl. MwSt CHF 92.–
Halbjahresabonnement inkl. MwSt CHF 50.–
Management
Folgende Preise werden verliehen:
– a groPreis 2015 (Preissumme: 20 000 Franken). Die
Expertenjury zeichnet eines der nominierten Projekte mit dem Hauptpreis der emmental versicherung, dem agroPreis, aus.
– Spezialpreis SLV (Preissumme: 5000 Franken). Der
Schweizerische Landmaschinenverband verleiht
unter sämtlichen für den agroPreis 2015 eingereichten Projekten einen Spezialpreis. Bei der Bewertung steht der neuartige, beziehungsweise. innovative Umgang mit Landmaschinen im Zentrum.
– Leserpreis (Preissumme: 3000 Franken). Die LeserInnen der Medienpartner «Schweizer Bauer» und
«Terre & Nature» wählen im Vorfeld zur agroPreisVerleihung das für sie attraktivste, nominierte Projekt aus.
– Saalpreis (Preissumme: 2000 Franken). Die BesucherInnen der agroPreis-Verleihung bestimmen in
einer Saalabstimmung den Gewinner des Saalpreises.
Die maximal fünf nominierten Projekt-Teams erhalten je 5000 Franken Nominationsprämie und profitieren von einem breiten Medienecho in der ganzen
Schweiz. Sie erhalten die Gelegenheit, ihre Innovationen an der agroPreis-Verleihung vom 5. November 2015 im Kursaal Bern einem interessierten Publikum zu präsentieren.
agroPreis – eine Erfolgsgeschichte
Der agroPreis ist eine einzigartige Auszeichnung
für Innovationen in der schweizerischen Landwirtschaft. Mit dem Innovations-Wettbewerb werden seit
1993 die Entwicklung neuer Marktideen und die Kreativität Schweizer Landwirte gefördert und prämiert.
Der agroPreis wird jährlich von der emmental versicherung, unter dem Patronat des Schweizer Bauernverbandes, verliehen. Die Auszeichnung wird von
den Medienpartnern «Schweizer Bauer» und «Terre
& Nature» sowie vom Schweizerischen Landmaschinenverband SLV/ASMA, von Swissgenetics, Migros
und Agrisano als Sponsor unterstützt. Seit 2015 ist
auch IP-Suisse Partner des Innovations-Wettbewerbes der Schweizer Landwirtschaft.
Die Jury
Die unabhängigen Landwirtschafts- und Innovationsexperten beurteilen die eingereichten Projekte
und nominieren die innovativsten Projekt-Teams für
den agroPreis. Die Fachjury setzt sich aus folgenden
Persönlichkeiten zusammen:
– Roland Stähli (Jury-Präsident, Dozent an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften und Ing. agr. ETH)
– Anne Chevalley (dipl. Bäuerin)
– Daniel Banga (Matra, gelernter Landwirt und Ing.
Agr. FH)
– Dr. Christian Buser (AF-Consult Switzerland AG,
Geograf und Sc ETH)
– Fritz Neuenschwander (Bio-Landwirt)
– Markus Reutimann (Landwirt und Hopfenproduzent)
Teilnahmeformular und weitere Informationen:
www.agropreis.ch.
Gewinner agroPreis und Saalpreis 2014.
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MILCHverwertung
Tag der Milch!
Kein Frühling ohne den Tag der Milch! Dieses Jahr bringen Bauern- und Käserfamilien am Samstag,
18. April 2015, Milch und Milchprodukte einer breiten Öffentlichkeit näher. Sie geben zum Beispiel auf
dem eigenen Hof, vor dem VOLG- oder Chäsiladen, am Direktvermarkterstand oder in Schulhäusern
interessante Informationen mit Wettbewerb, feine Shakes und anderes ab. Die Thurgauer Milchproduzenten unterstützen diese Aktivitäten mit Werbemitteln und Shakepulver, die gratis bezogen werden
können. Machen Sie dieses Jahr auch mit? Mittels nachstehendem Talon können Sie das gewünschte
Material bestellen.
Beachten Sie bitte den spätesten Bestelltermin: 30. März 2015.
Wir liefern Ihnen:
1 Plakat «Tag der Milch», Format B4, 90,5  128 cm
1 Kleinplakat «Tag der Milch», Format A3
Sie bestellen für den «Tag der Milch» am 18. April 2015 folgendes Material:
Anzahl
Milchbecher, 2 dl, aus Karton, Packung à 50 Stück, mit Lovely-Sujet
Trinkhalme
Shakerbecher, Mehrweg, mit Portionenbeuteln
Dosen Shakepulver, Erdbeer
Dosen Shakepulver, Banane bis 5 Dosen pro Stand gratis
Dosen Shakepulver, Vanille
jede weitere Dose Fr. 5.–
Dosen Shakepulver, Mocca
Dosen Shakepulver, Choco
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Flyer «Tag der Milch» mit Wettbewerb
Prospekte Milch und Milchprodukte. Vielfältig, gesund, genussvoll
Broschüren «Zmorge und Znüni» (für Kinder)
Prospekte «Starke Knochen und Muskeln» (Informationen, Tipps, Rezepte)
Broschüren «Shake it!», Ideen für Milchdrinks

Absender:
Name:
Adresse:
Telefon:Fax:
Bitte bis spätestens 30. März 2015 einsenden an
Thurgauer Milchproduzenten, Postfach 412, 8570 Weinfelden, Fax 071 626 20 55.
Abholung Werbematerial ab Dienstag, 14. April 2015,
bei den Thurgauer Milchproduzenten, Industriestrasse 9, 8570 Weinfelden.
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✂
Thurgauer Milchproduzenten, Weinfelden
VTL
Einladung zur ordentlichen
Generalversammlung
vom 9. April 2015, 20.00 Uhr, Auholzsaal, Kapellenstrasse 10, 8583 Sulgen
Traktanden
1. Begrüssung
1.1 Wahl der Stimmenzähler und Feststellung der Anzahl Stimmberechtigten
1.2 Grusswort von Regierungsrat Dr. jur. Kaspar Schläpfer
2. Protokoll der ordentlichen Generalversammlung des VTL vom 10. April 2014*
Antrag des Vorstandes: Genehmigung des Protokolls.
3. J ahresbericht VTL 2014*
Antrag des Vorstandes: Genehmigung des Jahresberichts 2014.
4. Abnahme Jahresrechnung 2014, Kenntnisnahme Revisionsbericht und Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsleitung*
Antrag des Vorstandes: Genehmigung der Rechnung 2014, Kenntnisnahme des Revisionsberichtes
und Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsleitung.
5. Wahl der Revisionsstelle
Antrag des Vorstandes: Als Revisionsstelle ist die Thalmann Treuhand AG, Weinfelden, für ein
weiteres Jahr zu wählen.
6. Genehmigung Budget 2015
Antrag des Vorstandes: Genehmigung des Budgets 2015.
7. Festsetzung Mitgliederbeiträge 2015
a) Antrag des Vorstandes: Reduktion Flächenbeitrag von Fr. 8.00/ha auf Fr. 6.00/ha.
Betriebsbeitrag und Intensitätsbeitrag bleiben unverändert.
b) Antrag Berufsbildungskommission VTL: Maximalen Bildungsbeitrag von Fr. 2.50/ha auf Fr. 3.00/ha
zu erhöhen.
8. Wahlen
8.1 Ersatzwahl in den Vorstand
Antrag des Vorstandes: Wahl von Maja Grunder, Oberneunforn, als Ersatz für Therese Huber,
Hefenhofen, in das Ressort Frauen in der Landwirtschaft.
8.2 Ersatzwahl Delegierte beim Schweizer Bauernverband (SBV)
Antrag des Vorstandes: Wahl von Eveline Bachmann, Frauenfeld, als Ersatz für Ursula Monhart,
Schlatt, und Maja Grunder, Oberneunforn, als Ersatz für Therese Huber, Hefenhofen.
9. Statutenänderung
Antrag des Vorstandes: Das Ressort Paralandwirtschaft in Landwirtschaftsnahe Tätigkeiten umbenennen.
10. Behandlung von Anträgen
Per Ende Januar 2015 sind keine Anträge eingegangen.
11. Verabschiedungen und Ehrungen
12. Diverses und Umfrage
Referat von Ueli Bleiker, Chef Landwirtschaftsamt, Frauenfeld:
«Agrarpolitik – Rückblick und Ausblick»
* Die Unterlagen zu den Traktanden 2, 3 und 4 sind im Jahresbericht 2014 veröffentlicht, welcher dem
«Thurgauer Bauer» Nr. 11 vom 13. März 2015 beigelegt ist und können auf der Geschäftsstelle des VTL
auf telefonische Voranmeldung eingesehen werden.
Im Anschluss sind Sie herzlich zu einem kleinen Imbiss eingeladen.
Musikalisches Rahmenprogramm mit den «Swiss Örgeler».
11
VTL-KOMMISSIONEN
Fachgruppe Agrotourismus und Direktvermarktung
Direkt und innovativ
Agrotouristiker und Direktvermarkter erkennen in ihren Dienstleistungen eine Chance, die
Zukunft der Landwirtschaft und deren Image
aktiv mitzugestalten.
Anfang März 2015 lud die Fachkommission Agrotourismus und Direktvermarktung ihre Mitglieder zur
jährlichen Fachkonferenz, welche auf dem gastgebenden Betrieb «Rehalp» von Eugen und Brigitte
Schmid durchgeführt wurde. Das Ehepaar Schmid ist
seit einigen Jahren Gastgeber für «Ferien auf dem
Bauernhof». Seit vielen Jahren betreut Brigitte
Schmid am St. Galler Wochenmarkt ihren Marktstand und verkauft hofeigenes Fleisch, Eier, Nudeln
sowie Produkte von anderen Betrieben. Die Fachgruppe Agrotourismus und Direktvermarktung zählt
derzeit über 50 Mitglieder: Zu ihren gemeinsamen
und vereinenden Zielen gehört es, neue Mitglieder
zu akquirieren und mit den Angeboten auf den Höfen einen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit zu leisten.
Im vergangenen Sommer hatte Ursula Monhart den
Rücktritt als Präsidentin eingereicht. Ab diesem Zeitpunkt übernahm Dominik Manser als Vizepräsident
die Leitung. Er wurde anlässlich der Fachkonferenz
2015 durch die Mitglieder einstimmig ins Präsidium
gewählt. Er bewirtschaftet mit seiner Familie und
den Eltern einen Betrieb mit 14,5 Hektaren landwirtschaftlicher Nutzfläche mit Mutterkühen, Mostobst
und Kundenmosterei. Seit 1993 bieten sie «Ferien
auf dem Bauernhof» an. Dominik Manser erweiterte
den Agrotourismus mit dem Camping-Angebot und
Direktvermarktung im Camping-Laden.
«Buurehof erläbe»
Der neugewählte Präsident betonte, dass die Fachkommission weiterhin daran arbeiten werde, dass
die agrotouristischen Dienstleistungen auf politischer
Ebene anerkannt werden (Stichwort: Standardarbeitskräfte-Berechnung und Raumplanung). In seinem Ausblick wies er auf eine Weiterbildungstagung
vom 17. November 2015 am BBZ Arenenberg hin: Es
stehen Empfehlungen für das Fotografieren von hofeigenen Produkten und Angeboten sowie Qualitätssicherung im Agrotourismus auf dem Programm.
12
«Agro Food Innovation Park»
Esther Kernen aus Altishausen ist als Mitglied ausgetreten. An der Fachkonferenz wurden fünf neue
Mitgliedereintritte verzeichnet: Eveline Bachmann,
Frauenfeld; das Rebgut Sunnehalde, Familie Müller, Weinfelden; Ursula und Hans Feuz, Bichelsee;
Erika und Werner Horber aus Weingarten-Kalthäusern sowie die Familie Kugler aus Steinebrunn.
Im Anschluss an den statutarischen Teil der Fachkonferenz informierten Daniel Bauer von der lokalen Ansprechstelle für Stadtentwicklung/Standortförderung der Stadt Frauenfeld, und Frank Burose
vom Kompetenznetzwerk Ernährungswirtschaft
über den «Agro Food Innovation Park» Frauenfeld.
Zu den Zielen diese Projekts zählt unter anderem
die Schaffung einer Plattform zum gemeinsamen
Austausch, um in der ganzen Wertschöpfungskette, von der Urproduktion über die Verarbeitung bis
zur Vermarktung und Wiederverwertung, Innovationsmöglichkeiten zu erkennen und umzusetzen.
Ihre Präsentation löste eine angeregte Diskussion
und teils auch kritische Fragen zum konkreten Nutzen für Bäuerinnen und Bauern aus. Daniel Bauer
und Frank Burose stellten in Aussicht, dass anlässlich der Business-Lunches im Jahr 2015 die Bedürfnisse und Erwartungen der Wirtschaftsvertreter geklärt werden. Jürg Fatzer, Geschäftsführer
VTL, Nationalrat Markus Hausammann, Eveline
Bachmann, Vorstandsmitglied VTL, und weitere
Fachpersonen sind mit involviert, um die landwirtschaftlichen Anliegen zu vertreten.
Auf die Fachkonferenz 2015 hin haben Claudia Brenner aus Märstetten, die im Vorstand der Fachkommission die Website und Datensammelstelle betreute sowie als Ansprechperson für die Direktvermarktung zuständig war, und Eugen Schmid, Bischofszell, Ressort Aus- und Weiterbildung, ihre
Rücktritte bekanntgegeben. Dominik Manser verdankte den beiden ihr langjähriges Engagement und
die geleistete Vorstandsarbeit. Als ihre Nachfolger
wurden Susi Germann aus Märstetten und Werner
Horber aus Weingarten-Kalthäusern gewählt.
VTL-KOMMISSIONEN
Der Vorstand der Fachkommission Agrotourismus und Direktvermarktung VTL in der aktuellen Zusammensetzung, von links: Werner Horber (neu gewählt); Werner Knöpfli, Susi Germann (neu gewählt), Eveline
Bachmann (Ressortleiterin Landwirtschaftsnahe Tätigkeiten VTL), Rita Barth, Annette Heim, Dominik Manser
(Präsident). (is)
Annette Heim, die letztes Jahr in den Vorstand der
Fachkommission gewählt wurde, stellte die Projektidee «Buurehof erläbe» vor. Eine Projektgruppe ist
damit betraut, auf den 11./12. Juni 2016 hin in der
Region Oberthurgau ein attraktives und publikumswirksames Wochenende mit einem «Tag der offenen
Hofladentür», Betriebsbesichtigungen und Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Bauernhof zu organisieren.
Isabelle Schwander
Dominik Manser, Präsident der Fachkommission
Agrotourismus und Direktvermarktung VTL (Mitte),
verabschiedete Claudia Brenner und Eugen Schmid,
die aus dem Vorstand der Fachkommission zurückgetreten sind. (is)
13
VTL-KOMMISSIONEN
Fachkommission Viehwirtschaft und Vereinigung Thurgauer Rindviehzuchtvereine
Wirtschaftliche Kühe mit hohen Lebensleistungen
An der Viehwirtschaftstagung der Vereinigung
Thurgauer Rindviehzuchtvereine und der Fachkommission Viehwirtschaft des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft VTL wurden 59 Kühe mit
einer hohen Lebensleistung ausgezeichnet.
Im Zentrum der diesjährigen Viehwirtschaftstagung
standen einmal mehr die Viehzüchter mit ihren
100 000-kg-Lebensleistungs-Kühen. Michael Schwarzenberger, Tierzuchtlehrer am BBZ Arenenberg, gratulierte den Züchtern der 33 Braunvieh-, 14 Holsteinund 12 Fleckvieh-Kühen und erwähnte, dass solche
Kühe nicht nur das Ergebnis einer guten Genetik,
sondern auch einer guten Fütterung, Haltung und
Pflege seien. Es sei deshalb auch nicht erstaunlich,
dass immer wieder Züchter dabei seien, die schon
für mehrere Kühe ausgezeichnet wurden. Weiter informierte Schwarzenberger, dass bereits zum zweiten Mal in Folge eine Abnahme des gesamten Vieh-
bestandes im Thurgau zu verzeichnen sei. Dies
betreffe vor allem das Jungvieh, aber auch einen
kleinen Anteil von Kühen. An Zahl zugenommen haben dagegen die Mutterkühe. Bei weiter sinkendem
Anteil von Besitzern gehe aber der Trend zu grösseren Betrieben weiter. Durchschnittlich wurden 43,4
Tiere pro Betrieb gehalten. Der Strukturwandel gehe
unvermindert weiter, obwohl die Turbulenzen auf
dem Milchmarkt und die allgemeine Wirtschaftslage
den Trend zu höheren Kuhzahlen leicht gebremst
haben.
Steht eine Auflösung bevor?
Hansjürg Altwegg, Präsident der Vereinigung Thurgauer Rindviehzuchtvereine (VTRZV), verwies in seinem Jahresrückblick auf die finanziellen Verluste von
insgesamt mehr als 10 Prozent des Einkommens
hin, die den Thurgauer Landwirten durch die AP
2014 bis 2017 verloren gehen. Die Vereinigung un-
Thurgauer Kühe mit einer Lebensleistung von über 100 000 Kilogramm Milch
Braunvieh: Taiga, Ernst Ackermann, Zihlschlacht; Jane, Reimund Beerli, Bichelsee; Sabina, Daniel Bossart, Sonterswil; Nelke, Jakob Brunner, Bissegg; Colstar, THG Daepp-Straub, Arbon; Prima, Hansueli und
Thomas Egloff, Güttingen; Bambi, Heinrich Elliker, Frauenfeld; Sydney, Rolf Frischknecht, Schweizersholz;
Cravina, BZG Gemperle/Gemperle, Fischingen; Dardina, Ernst Gubler, Müllheim-Dorf; Trini 2, Stefan
Hasler, Lommis; Holga, Stefan Hess, Märstetten; Selina, Jürg Hofmann, Lustdorf; Elster, Christian Hunziker, Romanshorn; Regina, THG Indergand/Marolf/Berger, Altnau; Kenia, Karl Keller, Schönholzerswilen;
Daria, Werner Koch, Braunau; Platina, Walter König, Tägerwilen; Veronika, Hansruedi Lohri, Erlen; Olita,
Armin Lüönd, Braunau; Roxy-et, Anton Mazenauer, Sommeri; Milla, Christian Müller, Schönholzerswilen; Perla, Sepp Niederberger, Bürglen TG; Nixe, Jakob Schwager, Balterswil; Donau, Martin Stäheli, Engishofen; Arnika, Alwin Stoller, Romanshorn; Huldi, Heini Uhlmann, Bonau; Iberia, Willi Vogt, Güttingen;
Fichte, Henry Wattinger, Roggwil TG; Panik, Daniel Zellweger, Weinigen TG; Aster und Auster, Kartause
Ittingen, Warth.
Holstein: Malaga, Martin Dumelin, Hüttlingen; Arkina, Madlen Eisenhut, Illighausen; Carmen, Johann
Frei-von Ah, Hörhausen; Conni, Ignaz Hagenbüchle, Au TG; Jorinka, Rolexa, Jalenka, Ruedi Hochstrasser,
Homburg; Nina, Willy Keller, Pfyn; Inka, Thomas Meier, Hörhausen; Samba 2, Karl und Martin Oeler,
Bischofszell; Dassi, Urban Schwager, Balterswil; Zora, Peter Stiefel, Hefenhausen; Ramona, Andreas Tanner, Güttingen; Sonja, Peter Zoller Homburg.
Fleckvieh: Rebeka, Andreas Tanner, Güttingen; Cornelia, Marcel Brechbühl, Kaltenbach; Halodria, Kurt
Eggmann, Buch bei Kümmertshausen; Ragusa, Fredy Hubmann, Bichelsee; Zagora, Massnamenzentrum Kalchrain, Hüttwilen; Diva, Dölf Metzger, Graltshausen; Barilla, Mathias Michel, Neukirch/Egnach;
Isaline, Martin und Ruth Müller Opprecht, Kümmertshausen; Adola, Hans Rohr, Leimbach; Stessi, Christoph Schneider, Wallenwil; Lobe, Phielmon Stauffer-Bommeli, Rheinklingen; Uschi, Simon Vetterli, Hüttwilen.
14
VTL-KOMMISSIONEN
Die geehrten Züchter von 100 000-kg-Kühen. (zVg)
terstützte im vergangenen Jahr Züchter, die mit ihren
Tieren Schauen besuchten, mit einem Transportbeitrag von insgesamt 1800 Franken. Leider sei ein
Rückgang der Schaubesuche festzustellen. Ausser
der WEGA und der Top-Show gebe es im Thurgau
nur noch wenige Schauen. Der Vorstand habe sich
deshalb Gedanken zum Fortbestand des VTRZV gemacht. Fast nur reine Geldverwaltung sei nicht Sinn
und Zweck des Vereins. Deshalb hat die Versammlung auch beschlossen, im laufenden Jahr auf einen
Jahresbeitrag zu verzichten. Bis 2016 soll der Verein
im gewohnten Rahmen weiter geführt werden, um
dann das weitere Vorgehen zu beschliessen.
Beliebte Grillkurse
Urs Schär, Präsident des Ressorts Tierhaltung/
Fleisch VTL, verwies auf die Grillkurse, die im vergangenen Jahr zum 17. Mal auf acht Landwirtschaftsbetrieben durchgeführt wurden. Kursleiter Christian
Kindl habe es verstanden, die Kursbesucher in die
Kunst des Grillierens einzuführen. In diesem Jahr ist
eine Fortsetzung weiterer Grillkurse geplant. Ein weiteres Highlight wird auch die Vier-Rassenschau an
der WEGA sein, welche dieses Jahr bereits zum
sechsten Mal durchgeführt wird. Eine Besonderheit:
die Besitzer geben ihre Tiere an die Tierbetreuer ab
und übernehmen sie erst wieder nach der WEGA.
Verbreitete Klauenprobleme
Im Anschluss an die Viehwirtschaftstagung referierte
Tierarzt Urs Koller vom Tiermedizinischen Zentrum
AG (Tezet) in Müllheim zum Thema Erdbeerkrankheit/
Mortellaro, einer Klauenerkrankung. Mortellaro sei
weltweit verbreitet, rund 73 Prozent der Betriebe,
mehrheitlich Laufställe, seien davon betroffen. Laut
Koller geht es dabei um eine bakterielle Erkrankung
mit sogenannten Spirochäten und vielen anderen
Bakterien. Ursachen können auch andere Faktoren
sein, wie etwa der Zukauf von Tieren, Alp- und Gemeinschaftsweiden, Handelsställe. Ausstellungen
können ebenfalls eine Ansteckung zur Folge haben.
Verschiedene Behandlungen mit unterschiedlichen
Präparaten seien möglich, doch Wundermittel gebe
es keine. Mit einer guten Kontrolle und sofortiger
Behandlung könne Mortellaro in Schach gehalten
werden, eine Eliminierung gebe es bis heute aber
nicht.
Hanni Schild
15
AKTUELLER PFLANZENSCHUTZ
Feldbau
Raps
Der Entwicklungsstand des Rapses liegt im Durchschnitt anderer Jahre. Das Längenwachstum setzt
jetzt ein und erste Stängelrüssler Probeeinstiche
(Bild 1, noch ohne Eiablage) können an der Pflanzenbasis gefunden werden. Der Einflug ist bisher
schwach. Wenn dann der Haupteinflug stattgefunden hat (>10 bis 20 Stängelrüssler/wenige Tage),
wird eine Bekämpfung aktuell. Da der Befall von Feld
zu Feld variiert, ist vor einer allfälligen Behandlung
immer eine Pflanzenkontrolle durchzuführen (Vorgehen: siehe «Thurgauer Bauer» vom 13. März, 10
 5 Pflanzen).
Kontrollieren Sie jetzt zusätzlich das Spritzfenster der
Rapserdflohbekämpfung vom September 2014 (Bild
2). Wenn die Pflanzentriebe aufgeschnitten werden,
können Frassgänge und Erdflohlarven gefunden
werden. (Bild 3). Felder, die im Herbst nicht gegen
Erdflöhe behandelt wurden, unbedingt kontrollie-
Bild 2: Rapssorte Bonanza mit zirka drei Erdflohlarven
pro Pflanze. Der Befall hat die Winterfestigkeit der
Pflanzen herabgesetzt. Der Bestand überlebt aber
problemlos. Der Erfolg der vorgezogenen Stängelrüsslerspritzung mit Nebenwirkung auf die Erdflohlarven muss noch ausgezählt werden. (pw)
Bild 1: Rapspflanze mit Probeeinstichen vom
Rapsstängelrüssler, noch ohne Eiablage. (hb)
16
Bild 3: Rapserdflohscharfen an einer Rapspflanze
im Frühjahr 2015. (Foto: Andreas Distel)
AKTUELLER PFLANZENSCHUTZ
Bild 4: Ausfallgetreide im Rapsfeld, ausgangs Winter,
hat sehr stark bestockt. (hb)
ren. Die Pflanzen solcher Bestände weisen zum Teil
sehr viele Erdflohlarven auf und entwickeln sich
schlecht. Mit einer vorgezogenen Stängelrüssler-Bekämpfung werden die Erdflohlarven beim Wechsel
in einen Blattstiel oder Stängel miterfasst. Etwas höhere Brühmenge und der Zusatz von Netzmitteln
verbessert die Wirkung.
In einzelnen Fällen kann eine Ausfallgetreidebekämpfung nötig werden, besonders bei Mulch und
Streifenfrässaaten, wenn sie nicht schon im Herbst
erfolgt ist. Da es keine abgeklärte Bekämpfungsschwelle für Ausfallgetreide gibt, sind 5 Pflanzen/m2
ein zweckmässige Annahme. (Bild 4)
Unkrautbekämpfung Getreide
Viele Gerstenbestände sind üppig entwickelt und
haben 5 bis 10 Bestockungstriebe. Wenn kein
Herbstherbizid angewendet wurde, sollte dies möglichst rasch nachgeholt werden. Die gewählten Mittel
sollen einen höheren Anteil Blattherbizid enthalten.
Die meisten spät gesäten Weizenfelder haben sich
dank des milden Winters gut entwickelt. Die Früh-
jahrskeimer werden demnächst auflaufen (Hohlzahn, Senf, Hederich, Knöterich, Melden). Es ist
zweckmässig, sich in den nächsten Tagen einen
Überblick über die Verunkrautung zu verschaffen
und die Unkrautbekämpfung zu planen. Herbstkeimer wie Windhalm und Ackerfuchsschwanz treten in
getreidebetonten Fruchtfolgen auf, während Taubnessel, Vogelmiere und Ehrenpreis überall anzutreffen sind, aber auch kein Problem in der Bekämpfung
darstellen. Bis zum Ende der Bestockung sollte das
Feld aus Konkurrenzgründen möglichst unkrautfrei
sein. Die Herbizidwahl ist auf das Unkrautspektrum,
die Witterungsbedingungen und das Getreidestadium abzustimmen.
In Mulch- und Direktsaaten kann oft einjähriges Rispengras dominieren.
Isoproturon und isoproturonhaltige Mischungen wirken dem entgegen. Sie werden idealerweise Mitte
Bestockung gepritzt, wenn keine Nachtfröste erwartet werden müssen. Isoproturon ist in der Grundwasserschutzzone S 2 verboten. In der Broschüre «Pflanzenschutzmittel im Feldbau 2015» können Sie alle
Mittel vergleichen und ihre optimale Wahl treffen.
Dank der gut abgetrockneten Böden ist der frühe
Zeitpunkt ideal für die mechanische Unkrautbekämpfung mit dem Striegel. Der Nebennutzen von
Luft in den Boden bringen ist für Böden, die zur Verschlämmung neigen, besonders wertvoll.
Im intensiven Weizenanbau ist bei Ende Bestockung
bis Beginn Schossen (DC 29 – 30) der optimale Einsatzzeitpunkt für CCC zur Halmverkürzung, welcher
gut mit einer Herbizidanwendung kombiniert werden kann. Die Dosierung ist sortenabhängig, je nach
Standfestigkeit. Eine Vorlage von zum Beispiel 0,75 l/
ha CCC gibt ausgeglichene Bestände, weil der
Haupttrieb etwas zurückgesetzt wird und die Nebentriebe gleichzeitig etwas aufholen.
Krankheiten
Je nach Lage findet man in dicken Gerstebeständen
Netzflecken und Mehltau.
In frühgesäten Weizenfeldern wird auf den untersten
Blättern Mehltau gefunden, wenn der Bestand sich
überdurchschnittlich entwickelt hat. Beobachten Sie
diese Krankheiten weiter, bis eine allfällige Fungizidmassnahme mit Halmverkürzer im DC 31 bis 32 angezeigt ist.
BBZ Arenenberg, Paul Wirth
17
Beerenbau
Aronia:
Guter Markt, aber schwierige Produktionsbedingungen
Die IG Aronia verband ihre 6. Jahresversammlung am 3. März mit einer Weiterbildung. Die
Teilnehmer aus der ganzen Schweiz erfuhren
dabei neue Bekämpfungsstrategien gegen die
Kirschessigfliege und die neusten Erkenntnisse im Anbau. Erfreuliches gab es aus dem
Pflanzenschutz zu berichten.
Kirschessigfliege machte Probleme
Peter Konrad, Präsident der IG Aronia und allen
Thurgauer Beeren- und Gemüseproduzenten als
ehemaliger Fachstellenleiter des BBZ Arenenberg
bekannt, eröffnete die Jahresversammlung. Er durfte
auf eine erfolgreiche Vermarktung der Ernte 2014
zurückblicken. Zu schaffen machte den Produzenten
aber die Kirschessigfliege. Rund ein Drittel der Ernte,
so schätzte er, gingen durch sie verloren. Gleichzeitig
verhalf die Kirschessigfliege der maschinellen Ernte
in der Schweiz zum Durchbruch. Nur dank diesem
Mittel war es möglich, Aronia bei starkem Druck
schnell zu ernten.
Bekämpfung der Kirschessigfliege
Der Weiterbildungsnachmittag stand ganz im Zeichen der Bekämpfung der Kirschessigfliege und der
Produktionstechnik. Die ganze Tagung fand am
Strickhof in Lindau statt. So hatte Hagen Thoss von
der Fachstelle Obst im Kanton Zürich die Ehre, das
Grusswort zu halten. Florian Sandrini vom BBZ Arenenberg führte im Anschluss die Teilnehmenden in
die Bekämpfungsstrategien der Kirschessigfliege ein.
Aronia ist dabei keine ganz einfache Kultur. So ist sie
aufgrund ihrer dunklen Farbe (hohe Anthocyange-
18
halte) und ihrer langen Reifedauer eine sehr beliebte
Zielpflanze der Kirschessigfliege. Auf Flächen mit
Büschen, Wäldern, Beeren und Steinobst in der näheren Umgebung wird die Bekämpfung mit Fallen
allein nicht ausreichen. Hier sind ergänzende Massnahmen mit Netzen oder Löschkalkapplikationen
gefragt. Da vor allem mit Löschkalk keine Erfahrungen bestehen, führt die IG Aronia gemeinsam mit
dem BBZ Arenenberg und dem Strickhof am 25. Juni
eine Weiterbildung zu diesem Thema durch.
Neues in der Produktionstechnik
Vor einem Jahr gründete die IG Aronia die Arbeitsgruppe Anbau und Betriebswirtschaft, um die vielen
Erfahrungen im Aroniaanbau zu sammeln und einen
schweizerischen Anbaustandard zu entwickeln. Gemeinsam mit einer Arbeit von Studierenden der ETH
Zürich über die Verarbeitung von Aronia, entsteht
dazu ein neues Kulturblatt. Erste Erkenntnisse aus
dieser Arbeit konnten Dr. Frank Liebisch von der ETH
Zürich, Jimmy Mariéthoz und Florian Sandrini vom
BBZ Arenenberg präsentieren. Der neue Standard
zeigt, wie durch gezielte kulturtechnische Massnahmen die Rentabilität der Kultur aufgefangen werden
kann. Zudem gilt der Verarbeitung ein grosses Augenmerk. Dort ist zur Sicherung der hohen Schweizer Qualität eine umgehende Verarbeitung der Ernte
Pflicht. Erfreuliches gab es aus der Sicht des Pflanzenschutzes zu berichten. So ist die Aronia beim
Bundesamt für Landwirtschaft als Schwarze Apfelbeere geführt und erste Pflanzenschutzmittel sind
zugelassen.
Florian Sandrini, BBZ Arenenberg
TIERHALTUNG
Weibliche Zuchtfamilien im Kanton Thurgau
Damit eine weibliche Zuchtfamilie präsentiert werden kann, müssen viele Puzzleteile ineinandergreifen. In diesem Jahr werden vom Braunviehzuchtverband und Swissherdbook 17 Zuchtfamilien von 15
Betriebsleitern beurteilt und der Öffentlichkeit gezeigt. Interessierten Züchter bietet sich die Möglichkeit, an verschiedenen Schauplätzen eindrückliche
Zuchtfamilien zu begutachten und ein Auge voll
Zuchtarbeit mit nach Hause zu nehmen.
BBZ Arenenberg, Milchproduktion,
Michael Schwarzenberger
Weibliche Zuchtfamilie 2014, 84 Punkte, Landi
120.0466.4199.8 von Hengartner Hans, Zihlschlacht.
Zuchtfamilienschauen 2015
19
familienleben
Ernährung und Rezepte
Das Ei – der wertvollste Energie-Cocktail
Das Ei gilt seit jeher als Symbol für Fruchtbarkeit. Ob verloren, wachsweich, schaumig gerührt, hart gekocht oder als Spiegel, zum Binden, eisig als Dessert, in Kuchen und Torten,
das Ei ist in unserer Ernährung allgegenwärtig.
Wen wundert´s bei all den wertvollen, hochwertigen Inhaltsstoffen, die im Ei stecken?
Das Ei – die nährstoffreichste Nahrungsquelle
Das Vollei hat die höchste Proteinqualität, die ein
einzelnes Lebensmittel erreichen kann. Bei einem
Hühnerei beträgt die biologische Wertigkeit 100 Prozent. Das heisst: Mit 100 g Hühnereiprotein können
100 g Körpereiweiss aufgebaut werden.
Das Ei liefert dem Körper auch essentielle Aminosäuren in einem ähnlichen Mengenverhältnis wie sie auch
im Körpereiweiss des Menschen vorhanden sind. Die
Qualität des Eiweisses mit Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kalium, Natrium, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink,
Jod, Fluor und Aluminium lässt keine Wünsche offen
und machen das Ei zum nährstoffreichsten Lebensmittel überhaupt. Dazu gesellen sich 12 Vitamine sowie Beta-Karotin und die lebenswichtigen ungesättigten Fettsäuren und Cholesterin. Im Ei steckt alles drin,
was der Körper zum Gedeihen braucht.
Klassierung des Eis
Eier mit einem Gewicht von unter 50 g gelten als
Klein-Eier.
Normal-Eier wiegen 50 bis 65 g.
Eier, die über 65 g schwer sind, bezeichnet man als
Gross-Eier.
Schweizer Eier erfüllen sehr hohe Anforderungen.
Der Konsument entscheidet selbst, ob die Eier aus
Bio-, Freiland-, Boden- oder Käfighaltung stammen
sollen. Diese Angaben müssen deklariert sein sowie
diejenigen über das Herkunftsland, die Produzentennummer und das Haltbarkeitsdatum.
Tipp: Eier sollten für den Verzehr mindestens drei
Tage gereift sein. Dann entwickelt sich der gute Geschmack. Die höchste Schmackhaftigkeit ist vom 7.
bis 14. Tag ab Legedatum. Die Lagerfähigkeit im Kühlschrank beträgt bis fünf Wochen. Für die rohe Verwendung sollten die Eier bei gleicher Temperatur
gelagert und nicht über 21 Tage alt sein.
20
Gemüse-Eier-Salat im Glas
Zutaten
4 Eier, zimmerwarm
100 g Speck- oder Schinkenwürfeli
1 Zwiebel
3 Rüebli
zirka 15 cm Lauch
1 EL Mehl
½ dl Weisswein
½ dl Bouillon
2 EL Zitronensaft
2 EL Essig
2 EL Wasser
Salz, Pfeffer
Zubereitung
In einer Pfanne Wasser zum Kochen bringen, die
Eier mit einem Löffel vorsichtig in die Pfanne legen
und 10 Minuten leicht köcheln, anschliessend abkühlen lassen. Zwiebel fein hacken, Rüebli schälen,
in Streifen und anschliessend in feine Würfeli schneiden. Lauch waschen, längs halbieren, vierteln und in
0,5 cm breite Streifen schneiden. Die Speck- oder
Schinkenwürfeli knusprig anbraten. Die Hitze reduzieren und das Gemüse andämpfen, Mehl darüber
streuen, mit Weisswein ablöschen, etwas einkochen
Gemüse-Eier-Salat, garniert. (rh)
familienleben
lassen, Bouillon dazu giessen und das Gemüse knackig garen und auskühlen lassen.
Für die Sauce Zitronensaft, Essig und Wasser vermischen und würzen. Die Eier schälen, eines davon als
Garnitur beiseitelegen, die andern in Würfel schneiden. Das Gemüse mit der Sauce mischen, Eier dazu
geben. den Salat vorsichtig in Gläser mit Fuss oder
kleinere Coup-Gläser abfüllen. Das ganze Ei in vierSchnitze schneiden und den Salat damit garnieren.
Mit einem rustikalen Stück Brot servieren.
Tortilla
Zutaten
8 mittelgrosse Geschwellte, kalt
Bratbutter
2 Zwiebeln
2 Tassen Erbsen, tiefgekühlt
Salz, Pfeffer
8 Eier
0,5 dl Milch
Zubereitung
Am einfachsten gelingt das Gericht, wenn wir es in
zwei Portionen zubereiten. Kartoffeln schälen, in
kleine Würfel schneiden. Zwiebeln in Streifen schneiden. Erbsen bereitstellen. Eier in einem hohen Ge-
Tortilla: angebratene Kartoffeln mit Gemüse. (rh)
fäss mit der Milch gut verrühren und würzen. Die
Kartoffeln in einer beschichteten Bratpfanne in der
heissen Bratbutter kräftig anbraten, die Zwiebeln
und die Erbsen beigeben, etwas würzen und vermischen. Die Hälfte der Mischung in eine Schüssel geben. Dann die Hälfte der Eimasse dazugeben und
auf niedriger Stufe stocken und auf einen Teller gleiten lassen. Nun die zweite Tortilla zubereiten.
BBZ Arenenberg, Hauswirtschaft und Familie,
Rita Höpli
Tortilla mit gestockter Eimasse und gehacktem Peterli. (rh)
21
familienleben
Kinderecke
Findest du die vorgegebenen Wörter?
von Maria Thür
TRAKTOR
FRÜHLINGSERWACHEN
SONNENSCHEIN
GARTEN
LAMM
BUTTERBLUME
BAUERNHOF
Die Lösung findest du
in der Kinderecke
im «Thurgauer Bauer» der
kommenden Woche.
Lösung des Rätsels «Welche Wörter verstecken sich denn hier?» in der Kinderecke vom 13. März 2015:
Tulpen, Garten, Frühling, Himmel, Schneeglöckchen
Auflösung und Gewinnerin des Schwedenrätsels Nr. 10
vom 6. März 2015 Das Lösungswort heisst: DOKTOR
Die Gewinnerin eines Gutscheins im Wert von 50 Franken für den BINA-Fabrikladen in Bischofszell,
offeriert von Bischofszell Nahrungsmittel AG, heisst: Rosi Breu, 8570 Weinfelden.
Wir gratulieren herzlich
22
familienleben
Rätseln und gewinnen
Gewinnen Sie diese Woche 5 Agrisano-Taschenapotheken.
So nehmen Sie teil: Senden Sie die richtige Lösung per E-Mail an: [email protected]
per Post an: Thurgauer Bauer, Rätselspass, Industriestrasse 9, 8570 Weinfelden oder per Fax an:
071 626 28 89. Absenderadresse nicht vergessen! Teilnahmeschluss: Freitag, 27. März 2015.
Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
23
ORGANISATIONEN BERICHTEN
Wenn das Reservoir leer ist
Beat Heuberger vom externen psychiatrischen
Dienst Münsterlingen sprach bei den beiden
Landfrauenvereinen am Hörnli und Tannzapfenland und den Bergbauern Hinterthurgau
zum Thema Burnout.
Prävention und Handlungsmöglichkeiten
– Eigene Gedanken, Gefühle, Wünsche und Ansprüche wahrnehmen und ernstnehmen.
– Bewusstwerden der eigenen Stärken und Schwächen, Erkennen der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, aber auch zulassen, was man nicht kann.
– Erkennen der eigenen Grenzen der Belastbarkeit
(psychisch und körperlich) und dazu stehen.
– E rkennen der Kraftspender (was interessiert mich,
was macht mir Freude, was gibt mir Kraft) und
der Kraftverbraucher (was raubt mit Kraft).
– Frühzeitiges Erkennen einer Dysbalance, eines
Ungleichgewichtes.
– Frühsymptome, auch einzelne Frühwarnzeichen
erkennen und ernst nehmen und nicht darüber
hinwegschauen.
«Seelische Belastungen, psychische Krisen und depressive Erkrankungen sind keine Leiden, die nur die
urbane Bevölkerung treffen können», sagte Beat
Heuberger vom externen psychiatrischen Dienst
Münsterlingen vor über 40 Frauen und Männern im
Restaurant Brückenwaage in Dussnang.
Mit einem eindrücklichen kurzen Jodel begrüsste
Köbi Hug, Präsident der Bergbauern Hinterthurgau,
die Anwesenden. Gerade weil das Thema viel Leid
über eine Familie bringen könne, finde er es wichtig,
dass darüber gesprochen werde und man wisse, wie
man seine eigenen Energiereserven aufrechterhalten und stärken könne. Diese Meinung teilt Beat
Heuberger voll und ganz und erklärt: «Gerade in der
Landwirtschaft mit der engen Beziehung zum Be-
trieb, Boden und Hof, dazu der gesellschaftliche
Wandel und wirtschaftliche Druck, fordern die Bauernfamilien oft aufs Äusserste.» Man beobachte, dass
wenn die hohen Gesamtansprüche zu hoch seien,
Angelika Dietrich, Präsidentin der Landfrauen am
Hörnli, begrüsste die Gäste. (rb)
Köbi Hug, Präsident der Bergbauern Hinterthurgau,
bei seinem kurzen «Jodelgruss». (rb)
24
ORGANISATIONEN BERICHTEN
Beat Heuberger klammerte auch das Generationenproblem auf einem Landwirtschaftsbetrieb nicht aus. «Es
geht nicht um die Wahrheit, sondern um den Blickwinkel.» (rb)
die gestellten Aufgaben zunehmend zu Belastungen
führen. «Wenn das Energiereservoir immer leerer
wird, muss der Kraftverbrauch als stetiger Abfluss
unbedingt verringert werden», ist Heuberger überzeugt.
Übergänge sind oft schwierig
Damit überhaupt seelische Belastungen und psychische Krisen auftreten können, seien biologische,
psychologische und soziale Wirkfaktoren zuständig.
Persönlichkeitsanteile können stärken oder schwächen, Lebensthemen ebenso be- wie auch entlasten.
Oft seien es Übergänge wie beispielsweise Geburten, Auszug der Kinder, Pensionierung, welche
Schwierigkeiten verursachen. Auch der Tod von Angehörigen, Trennungen oder Rollenwechsel seien
Ereignisse, die aus dem Gleis werfen können. In der
Landwirtschaft könne die enge Verbindung zwischen
Arbeit, Partnerschaft und Familie , oft mit mehreren
Generationen auf engem Raum und mit gewissen
Abhängigkeiten, Auslöser einer Krise sein. Zudem
seien Themen wie Hofübergabe, Strukturwandel,
wirtschaftlicher und gesellschaftliche Druck, die Forderung nach freiem Unternehmertum mit Regelungen und Gesetzen, nicht unterschätzbare Kräftezehrer.
Nicht überall alles machen
Wer in einem belastenden Umfeld lebt, müsse lernen, den eigenen, individuellen Lebenskontext zu
erkennen, rät Heuberger. «Wer die Stärken und
Schwächen im Hinblick auf eine sinnvolle Balance
zwischen Wünschen, Ansprüchen und unabdingbaren Erfordernissen kennt, kann seine Kräfte in der
Waage halten.» Probleme treten bei anhaltenden,
nicht absehbaren Dauerbelastungen auf. Deshalb rät
der Psychiater, Prioritäten nach Zeit und Wichtigkeit
zu setzen. Ursprünglich sprach man beim BurnoutSyndrom nur bezogen auf Arbeitsbelastung. Aktuell
werde der Begriff weiter gefasst und ziehe weitere
Lebensfelder mit ein, so Heuberger. Symptome treten unterschiedlich auf, seien aber immer geprägt
von einem Verlust von Freude, Lust, Interesse und
Motivation an Tätigkeiten, die früher Freude gemacht
haben. Die Betroffenen fühlen sich ausgepumpt,
leer und erschöpft. Gedankenkreise, Schlaflosigkeit,
Konzentrationseinbussen, eingeschränkte Merkfähigkeit und ein Gefühl des Stehenbleibens gehören
ebenfalls dazu. In der Regel seien nicht alle Lebensbereiche betroffen und eine Erholung häufig auch
möglich. Hingegen bestehe das Risiko, von einem
Burnout- in ein depressives Syndrom überzugleiten
oder gar an einer schweren Depression zu erkranken. Ruth Bossert
25
ORGANISATIONEN BERICHTEN
Schweizer Pflüger tagten in Wilchingen
Die europäische Pflüger-Elite trifft sich 2017
in Diessenhofen
An der Generalversammlung der Schweizerischen Pflügervereinigung in Wilchingen wurde
über die bevorstehende Europameisterschaft
im Pflügen 2017 in Diessenhofen orientiert.
Die Schweizerische Pflügervereinigung tagte an ihrer
ordentlichen Generalversammlung auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Gysel im Berghaus von
Wilchingen. «Wir zählen aktuell über 130 Mitglieder
und freuen uns, hier im Kanton Schaffhausen das
Gastrecht geniessen zu dürfen», hielt Präsident Willi
Zollinger bei der Begrüssung der zahlreich ins Klettgau angereisten Mitglieder und Gäste fest.
Im vergangenen Jahr wurde der Wechsel vom Sekretariat von Riniken ins Rafzerfeld nach Wil vollzogen.
«Aufgrund dieses Wechsels müssen wir auch entsprechende Beschlüsse fassen, denn die Verlegung
des Geschäftssitzes macht einen Versammlungsbeschluss nötig».
Zufrieden zeigte sich Zollinger über die Leistungen
der Schweizer Pflüger an den internationalen Wettkämpfen. Michael Stamm (Neunkirch) und Ueli Hagen (Hüttwilen) belegten in Belgien den 15. und 16.
Rang. «Die Weltmeisterschaften in Frankreich waren
für uns ein grosser Triumph. Im Stoppelfeld gab es
für Beat Sprenger (Wintersingen) Gold und im Grasland Bronze, was den gesamten zweiten Schlussrang
bedeutete», hielt Zollinger erfreut fest. Peter Ulrich
(Neerach) gehört mit seinem fünften Gesamtplatz
ebenfalls zur absoluten Weltspitze.
Die statutarischen Geschäfte waren rasch behandelt.
Die Jahresrechnung schloss bei einem Aufwand von
17 600 Franken mit einem Ertragsüberschuss von
etwas mehr als 5500 Franken ab, sodass der Jahresbeitrag bei 50 Franken belassen werden kann. Ebenfalls stimmten die Mitglieder dem Wechsel des Geschäftssitzes zu.
Schulung und Wettkämpfe
«Wir werden dieses Jahr aufgrund von Erfahrungen
aus den vergangenen Wettkämpfen die Richter intensiv schulen, damit die vorhandenen Reglemente
und Wettkampfvorschriften inklusive Verteilung der
26
An der Generalversammlung in Wilchingen wurden
Michael Stamm (Neunkirch) und Ueli Hagen für
ihre tollen Resultate an der Europameisterschaft in
den Niederlanden ausgezeichnet (RoMü)
entsprechenden Punkte korrekt umgesetzt werden»,
kündigte Zollinger an. Entsprechend werden am
Pflüger- und Richtertag im Mai in Wintersingen die
Schwerpunkte auf diese Fragen gelegt.
Am 23. August findet die 35. Schweizer Meisterschaft
im Wettpflügen im aargauischen Herznach statt.
Dort wird auch die Qualifikation für die Europa- und
Weltmeisterschaften stattfinden.
Entsprechend ihrem dritten und vierten Platz an den
letztjährigen Meisterschaften in Aesch dürfen Peter
Ulrich (Neerach) und Marco Angst (Wil) die Schweiz
am 19. und 20. September an den Europameisterschaften in Veedam (NL) vertreten.
An die Weltmeisterschaft vom 3. und 4. Oktober
nach Thisted (DK) reisen der Schweizer Meister Beat
Sprenger (Wintersingen) und der zweitplatzierte
Toni Stadelmann (Roggenburg). Zudem findet bereits am 17. Mai in Wintersingen die Baselbieter
Meisterschaft auf Grasland statt. Dort wird erstmals
eine Kategorie Standard zugelassen, um einen breiteren Kreis von Pflügern zum Wettkampf zuzulassen.
ORGANISATIONEN BERICHTEN
Gabi Wegmüller zeigt die ersten festgelegten Eckpunkte am Austragungsort Diessenhofen auf. (RoMü)
Europameisterschaft 2017 in Diessenhofen
Für 2017 hat die Schweizerische Pflüger-Vereinigung den Zuschlag für die Durchführung der Europameisterschaft im Pflügen erhalten. Über die ersten Details wurden die Mitglieder entsprechend informiert. «Wir haben bereits erste wichtige Eckpunkte festgelegt», führte Gabi Wegmüller vom Vorstand der
Pflüger aus. Zum Wettkampf werden rund zwei Dutzend Teams aus fast ganz Europa erwartet. Der
Grossanlass findet vom 16. bis 21. August 2017 auf dem Gutsbetrieb Katharinental in Diessenhofen statt,
wo die notwendigen Landflächen vorhanden sind. «Wir konnten mit Nationalrat Hansjörg Walter einen
OK-Präsidenten gewinnen, welcher über ein grosses Netzwerk verfügt», führte Wegmüller weiter aus.
Das Gelände sowie die Bodenverhältnisse garantieren tolle und vor allem faire Wettkämpfe. Zudem
verfügt man vor Ort über ideale Infrastrukturen, sodass ein reibungsloser Wettkampf gewährleistet wird.
Im August tragen die Thurgauer in Märstetten ihr
kantonales Wettpflügen aus.
«Wir haben in schwierigen Zeiten und Situationen
sehr vielen Ansprüchen zu entsprechen. Im Moment
ist es aber Zeit, jene Kreise, welche immer neue Forderungen an die Landwirtschaft stellen, in die
Schranken zu weisen», machte Hans Frei (Watt) in
seiner Grussbotschaft als Vizepräsident des Schweizer Bauernverbandes deutlich. Er hofft auch, dass es
die vom Bundesamt für Landwirtschaft eingesetzte
Arbeitsgruppe schafft, die ständig steigenden bürokratischen und administrativen Auflagen einzudämmen. «Ich sehe hier Lichtblicke, indem die ganze
Geschichte rund um den Erosionsschutz aus der
Welt geschafft werden kann», so Frei. Als ehemaliger
Pflüger-Weltmeister zeigte er grossen Respekt vor
der Arbeit, welche die Pflüger an den Wettkämpfen
leisten. «Eine exakte Pflügerarbeit ist auch ein Teil
einer produzierenden Landwirtschaft», so Frei.
Roland Müller
27
ORGANISATIONEN BERICHTEN
Tag der offenen Weinkeller unter nationalem Dach
Branchenverband Deutschschweizer Wein tagte
An der Delegiertenversammlung des Branchenverbandes Deutschschweizer Wein (BDW)
wurde über das neue Konzept für den Tag der
offenen Kellertüren informiert. Zugleich sorgte die vorgesehene Trennung von Herbstdelegiertenversammlung und Herbstversammlung
für Diskussionen.
«Wenn die Wurzeln tief sind, braucht man den Wind
nicht zu fürchten», hielt Kaspar Wetli vor den Delegierten des Branchenverbandes Deutschweizer
Wein in Wülflingen fest. Dabei fiel die Weinlese landesweit deutlich besser als im Vorjahr aus. «Der sonnig trockene Herbst wurde leider durch das erstmalig
flächendeckende Auftreten der Kirschessigfliege getrübt», so Wetli. Dies hob auch die Politik auf den
Plan. Mit der Motion Pezzatti soll nun die Forschung
rund um die Kirschessigfliege mit zusätzlichen Mitteln gestärkt werden.
«2014 wurde erstmals im Fernsehen für Schweizer
Wein geworben. Für den kommenden 1. Mai soll erneut mit Werbespots über die Bildschirme auf diesen
Anlass aufmerksam gemacht werden», hielt Wetli
weiter fest.
In den letzten Wochen öffnete sich mit einer möglichen Neuausrichtung des Weinbauzentrums Wädenswil eine neue Baustelle für den BDW. «Im Moment
ist nicht bekannt, in welche Richtung sich die Partnerin Agroscope Wädenswil entwickelt», so Wetli etwas
besorgt. Er versicherte, dass der BDW alles daran
setzen wird, dass der Standort Wädenswil weiterhin
ein Weinbauzentrum bleiben muss. «Damit ist auch
eine Bündelung der Tätigkeiten zugunsten der Forschung und Bildung in der deutschsprachigen
Schweizer Weinszene verbunden», so Wetli abschliessend.
In diesem Jahr findet der 1. Mai als Tag der offenen
Kellertüren erstmals landesweit statt. Andreas Keller
informierte dabei über die verschiedenen Neuerungen und Anpassungen. Als wichtigste Neuerung wird
nicht nur der 1. Mai, sondern auch das anschliessende Wochenende beworben. Damit wird man jenen
Kantonen gerecht, welch den arbeitsfreien 1. Mai nicht
kennen. Grundsätzlich ändert sich aber für die be28
Kaspar Wetli zeigte sich besorgt, dass die Agroscope
in Wädenswil als Deutschschweizer Kompetenzzentrum im Rahmen der Sparmassnahmen unter die
Räder geraten könnte. (RoMü)
reits über 200 angemeldeten Deutschschweizer Teilnehmer nichts. «Wir suchen aber noch einige Betriebe, um diesen Anlass kostendeckend durchzuführen»,
hielt Keller fest.
An den BDW liefern die Verbandskantone entsprechend ihrer Rebflächen 200 Franken je Hektare ab.
Von diesen 525 740 Franken leitete der Verband
214 000 Franken für die nationale Weinwerbung
(Swisswine Promotion SMP) weiter. Für den nationalen Winzerverband werden weitere 44 480 Franken
fällig und für Vitiswiss sind 16 000 Franken ausbezahlt worden. Mit Blick auf die regionale Absatzförderung flossen dem Verband aus Kreisen der Teilnehmer 143 000 und vom SWP als Rückvergütungen
25 690 Franken zu. Anderseits setzte der Verband
164 000 Franken für Events und weitere 60 000 Franken regional ausgerichtete Absatzförderungsmassnahmen ein. Für die Berufsbildung sind weitere
23 235 Franken geflossen. Der Kanton Thurgau hält
vorerst noch seinen Beitrag an die SWP zurück, bis
die offenen Fragen durch die zuständigen Kreise beantwortet sind. «Fallen diese für uns verständlich
aus, so werden die Gelder freigegeben», versicherte
der Thurgauer Branchenpräsident Othmar Lampert.
Gesamthaft schloss die Rechnung bei einem Ertrag
ORGANISATIONEN BERICHTEN
Dieses Jahr findet der 1. Mai als Tag der offenen Kellertüren erstmals landesweit statt. (zVg)
von 694 000 mit einem Aufwandüberschuss von
2000 Franken ab.
Forschung als KEF-Plattform
Bis anhin lud der BDW jeweils am ersten Mittwoch
im November zur Delegierten- und anschliessend
zur traditionellen Herbstversammlung auf die Weinschiffe nach Zürich ein. Dazu an diesem Morgen
auch einleitend der Vorstand tagte, stand das morgendliche Programm unter Zeitdruck. Um dies zu
entflechten, schlug der Vorstand vor, die Delegiertenversammlung zu verlegen und sie im Anschluss
an die zweitägige Wintersitzung durchzuführen. Diesem Ansinnen konnten die Delegierten aber nicht
folgen. In einer Konsultativabstimmung plädierten
sie für das bisherige Programm. «Wir werden aufgrund dieses Wunsches über die Bücher gehen und
allenfalls aus zeitlichen Gründen die Vorstandssitzung zugunsten der Delegierten- wie auch Herbstversammlung streichen», kündigte Wetli nach diesem Entscheid an.
«Bei der Problematik rund um die Kirschessigfliege
haben wie verschiedenste Akteure, welche sich alle
mit demselben Problem beschäftigen», rief Wetli in
Erinnerung. Um die Kräfte zu bündeln und Synergien zu nutzen, sollen die Querverbindungen zum
Beeren-, Früchte- und Steinobstanbau geschaffen
werden, um alle Interessen unter einen Hut zu bringen. «Wir haben bereits bei der Agroscope das Ziel,
eine Strategie für 2015 aufzugleisen», versicherte der
Zürcher Rebbaukommissär Andreas Wirth. Im Unterschied zum Vorjahr soll erwirkt werden, dass bereits
die Eiablage genügt, um einen Befall nachzuweisen.
Es gibt aber immer noch einige offenen Fragen, auf
welche Antworten erwartet, respektive gefunden
werden müssen. Wirth nannte dabei den Einsatz von
Kalk und Tonerdepräparaten. «Wir müssen praktikable Lösungen finden. Dabei wäre ein breiter und
bewährter Strauss an Massnahmen wünschenswert», so Wirth abschliessend.
In der Diskussion sorgten die neuen Vorgaben für
den ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) im Weinbau für Diskussionen. Ein Delegierter aus dem Kanton Schaffhausen bemängelte, dass es viele Unklarheiten in den Definitionen gibt und die Rebbauern
nicht genau wissen, wie sie diese Vorgaben interpretieren oder auslegen müssen. Aufgrund der Diskussionen zeigte sich, dass nun auch die Branche aktiv
wird, um für die offenen Punkte eine Lösung zu bewirken.
Roland Müller
29
ORGANISATIONEN BERICHTEN
Neue Produktionsstätte im Hinterthurgau
Auf dem neuen Gebäude der Agrar Landtechnik Hinterthurgau produziert die grösste Solaranlage im Thurgau Strom für 125 Haushaltungen. Am neuen Standort werden acht
verschiedene Marken importiert und vertrieben.
Auf Einladung der Märla Kommunaltechnik AG mit
Geschäftsführer Heinz Nater an der Spitze versammelten sich in den neuen Räumen der Agrar Landtechnik AG, Balterswil, 180 Landwirte, Gäste und
Lieferanten. «Wir verfolgen die Qualitätsstrategie auf
den drei Ebenen starke Produkte sowie starke Vertriebs- und Unternehmermarken», begrüsste Verkaufsleiter Ivo Fausch die Zuhörer. Er wies darauf
hin, dass die diversen Importprodukte das Produkteangebot der Agrar Landtechnik optimal ergänzen.
«Wir haben hier in Balterswil ein weiteres starkes
Bein für die Produktion von Aebi-Ladegeräten und
öffnen damit die Türen zum Auslandmarkt», betonte
Fausch. Der neue Standort gewährleistet die Konstruktion und Produktion der Marke Agrar.
Wechselkurs beeinflusst Milchpreis
Markus Angst, Verkaufsleiter GVS-Agrar AG, beleuchtete die nationalen und internationalen Trends in der
Landwirtschaft. Er prophezeite Sensorik zur Erfassung der Situation auf dem Feld und mehr Automatisierung bei der Erfassung und Übertragung der
Daten weltweit. Für die Schweiz erwartet er für 2015
den Absatz von rund 2100 Traktoren, mehr Leistung
und Technologie, eine Spezialmechanisierung und
Lösungen nach Kundenwunsch. Die Kostenreduktion im Mischfutterbereich für die Schweizer Tierhalter von 12 Millionen Franken im Jahr trägt laut Angst
wenig bei zur Reduktion der Milch- und Fleischpreise. «Die politische und wirtschaftliche Lage macht
die Situation für die schweizerische Milchwirtschaft
nicht einfach», stellt Hanspeter Kern, Präsident der
GVS-Gruppe und der Schweizer Milchproduzenten,
fest. Er bedauert, dass man der Vision, im Milchland
Schweiz ökonomisch und ökologisch Milch zu produzieren, momentan nicht nachkommen kann. Die
Verbilligung der Import- und Verteuerung der Exportprodukte im Zusammenhang mit dem Wechsel30
Hanspeter Kern, Präsident der Schweizer Milchproduzenten, und Märla-Geschäftsführer Heinz Nater.
(Bilder: Werner Lenzin)
Ivo Fausch, Verkaufsleiter,
Balterswil
Auf einem Grundstück von 1500 Quadratmetern
sind wir Anfang Jahr mit der Herstellung von AgrarProdukten gestartet. Obwohl verschiedene Prozesse noch optimiert werden müssen, sind wir mit
unserem Konzept gut auf Kurs.
kurs stellen die Milchproduzenten vor grosse Herausforderungen. «Der Milchmarkt wird sich dieses
Frühjahr und diesen Sommer wieder normalisieren»,
stellte Kern in Aussicht. «Der Wechselkurs hat die
Milchwirtschaft 100 bis 150 Millionen Franken gekostet, dieser Verlust muss durch die ganze Wertschöpfungskette getragen werden», fordert Kern. Für
die Förderung des Absatzes müssten die Branche
und die Landwirtschaft geschlossen auftreten.
Werner Lenzin
THURGAUER LANDJUGEND
Landjugend Region Nord
Markus Jäckle ist neuer Präsident der Landjugend
Region Nord
Am 6. März fand in Dübendorf in den Räumlichkeiten des Zürcher Bauernverbandes die
vierte Regionalversammlung statt. Nachdem
die rund zwanzig Landjügeler aus den Kantonen Aargau, Schaffhausen, Thurgau und Zürich kulinarisch mit leckerem «Ghacktem und
Hörnli mit Öpfelmues» verwöhnt wurden, begann der offizielle Teil. Dies war die erste und
zugleich letzte Regionalversammlung, die Corinne Herzog in ihrem Amt als Regionalpräsidentin, leitete.
Regionalversammlung
Sie verabschiedete und beschenkte Seraina Ruoss,
die drei Jahre lang die Kasse führte. Der Züri Oberländer Thomas Siegenthaler, der bereits seit zwei
Jahren als Vizepräsident im Regio-Büro tätig war,
wurde für eine weitere Amtsperiode bestätigt. Neu
wurde This Vögele von der Landjugendgruppe Rhyfall ins Regio-Büro gewählt, wo er als Kassier und
Skilagerleiter amtieren wird. Als Nachfolger von Corinne wurde Markus Jäckle, Landjugendgruppe Seerücken, ins Regio-Büro gewählt und der Delegiertenversammlung zur Wahl empfohlen. Corinne bleibt
dem Regio-Büro als Aktuarin, Berichte- und Fotoverantwortliche erhalten. Auch Seerügglerin Seraina ist
noch nicht weg vom «Landjugend»-Fenster, da sie
die austretende Revisorin Soraya Belkaid, Landjugendgruppe Freiamt, ablöst. Der ehemalige SkilagerSeraina Ruoss gab ihr Amt als Präsidentin der
Kommission Landjugend des Verbands Thurgauer
Landwirtschaft VTL an Corinne Herzog von der
Landjugendgruppe Seerücken weiter.
Im Thurgau gibt es die beiden Landjugendgruppen Tannzapfenland und Seerücken sowie den
Verein Thurgauer Wettpflügen, die den Zusammenhalt und die Aktivitäten der Jugend vom Land fördern und ein vielseitiges Tätigkeitsprogramm auf
die Beine stellen.
Markus Jäckle war mehrere
Jahre im Vorstand
der Landjugendgruoppe
Seerücken. (zVg)
leiter Fabian Kunz, Landjugendgruppe Züri Oberland, wurde für sein grosses Engagement geehrt.
Keine langweilige Versammlung
Das OK des Schweizerischen Landjugendwettbewerbs, der vom 21. bis 23. August im Luzerner Hinterland stattfinden wird, stellte kurzerhand einen
Posten auf. Vier Kandidaten traten spontan mit Sackhüpfen und Trettraktor-Parcoursfahren in zwei
Teams gegeneinander an. Danach klang der Abend
mit einem gluschtigen Dessertbuffet, heissem Kaffee
und guten Gesprächen aus.
Schweizerische Delegiertenversammlung
Rund eine Woche später, am 15. März, wurde Markus Jäckle an der Schweizerischen Delegiertenversammlung in Bronschhofen SG in den nationalen
Vorstand der Schweizerischen Landjugendvereinigung gewählt und ist somit offiziell neuer Präsident
der Landjugend Region Nord. Er weilt zurzeit noch in
Neuseeland, wo er seinen Horizont erweitert, kehrt
aber schon bald er in seine schöne Heimat zurück.
Es freut die Region Nord sehr, dass sich Eliane Baer
von der Landjugendgruppe Amt spontan zur Verfügung stellte und somit für den austretenden Adrian
Bleuler, Landjugendgruppe Züri Oberland, als Beisitzerin in den nationalen Vorstand gewählt wurde.
Herzliche Gratulation den beiden!
Zum Schluss bleibt nur noch ein grosses, herzliches
Dankeschön an alle!
Landjugend Region Nord, Corinne Herzog
31
K
VERANSTALTUNGEN UND KURSE
März 2015
Samstag, 21. März
Geführte Wanderung:
Durch die Rebberge am Rhein
Abmarsch 9.50 Uhr. Treff- und
Ausgangspunkt ist die Postautohaltestelle
Ziegelhütte in Flaach.
Die Teilnahme steht allen Interessierten
ohne Voranmeldung offen. Auskunft
über die Durchführung erteilt am Vortag
ab 14 Uhr für alle Netzgruppen Telefon
1600 (Thurgau/Clubs-Vereine).
Verein Thurgauer Wanderwege
Mittwoch, 25. März
36. Fleckviehauktion
ab 12.30 Uhr, im Kartoffellager Osterhalden, Frauenfeld -West.
Auktionskatalog bestellen unter
Telefon 071 655 18 42.
Auktionskommission VsO.
Mittwoch, 25. März
Delegiertenversammlung
Thurgauer Landfrauenverband
13.30 Uhr, Mehrzweckhalle Hohenalber,
Bussnang.
www.landfrauen-tg.ch
Freitag, 27. März
Öffentliche Veranstaltung
Marssonina – Stand der Forschung
und Praxisempfehlungen
13.30 Uhr, Freihof, Brauerei und Hofstube,
Flawilerstrasse 46, Gossau.
Hochstammobstbau Schweiz.
Freitag, 27. März
Abendauktion
ab 20.00 Uhr, in den Zucht- und
Nutzviehstallungen von Walter Arnold
zwischen Istighofen und Mettlen. Kühe
aller Milchviehrassen mit viel Milch
werden angeboten.
ZS-AG International, Chur.
Freitag, 27. März
Öffentlicher Vortrag
Die Kirschessigfliege:
Eine Bedrohung für alle!
20.15 Uhr, Saal des Restaurant Löwen,
Affeltrangen. Referent: Reto Leumann,
BBZ Arenenberg. Eintritt frei.
Agroberatungsverein Lauchetal und
Umgebung.
32
Montag, 30. März
Jahresversammlung Agro-Beratung
Bussnang
20.00 Uhr, Restaurant zur Taverne in
Istighofen.
Dienstag, 31. März
Informationsveranstaltung
Modulare Weiterbildung
Ernährung und Hauswirtschaft/
Bildung Bäuerin
19.30 Uhr, Seminarraum Triamant,
Mehrzweckgebäude, BBZ Arenenberg.
Auskunft: [email protected]
Dienstag, 31. März
Generalversammlung der
Thurgauer Milchproduzenten TMP
20.00 Uhr, Thurgauerhof, Weinfelden.
April 2015
Montag, 6. April
Osterhasenjagd
der Landjugend Seerücken
13.00 Uhr, bim Stefan und de Martina,
Im Ristebüel, Matzingen.
KüHeHö-Abfahrt: 12.30 Uhr.
Landjugend Seerücken.
Donnerstag, 9. April
Generalversammlung Verband
Thurgauer Landwirtschaft VTL
20.00 Uhr, Auholzsaal, Sulgen.
Freitag, 10. April
Öffentliche Veranstaltung
IG-Anbindestall Schweiz, Sektion Ostschweiz
20.00 Uhr, Brauerei Freihof, Gossau SG.
Samstag, 11. April
16. Top-Show
20.00 Uhr, Stallungen Walter Arnold,
Istighofen/Mettlen.
IG Braunvieh Thurgau Bodensee
www.igb-tg.ch
Dienstag, 14. April
Öffentlicher Schlachtviehmarkt
der Erzeugergemeinschaft
Bodenseefleisch AG
8.30 Uhr, Markthalle Sangen, Weinfelden.
Anmeldung bis eine Woche vor dem
Markt! Telefon 071 664 36 81, Fax 071 660 04 05
[email protected]
www.bodenseefleisch.ch
Donnerstag, 16. April
Mauserkurs für Bäuerinnen, Bauern
und Kinder
13.15 bis 16.30 Uhr, Familie Sennhauser,
Hölzli, Rossrüti.
Anmeldung bis 7. April 2015.
Telefon 058 228 24 70,
E-Mail: [email protected]
Landw. Zentrum St. Gallen.
Mittwoch, 22. April
Schafannahme
8.00 Uhr, Vianco AG, Stallungen Au,
Kradolf. Tiere müssen bis Montagmittag
der Vorwoche angemeldet werden.
Tel. 071 642 18 66, 071 642 29 42,
079 653 56 23 (K. Schwyter).
Vianco AG, Kradolf.
Samstag, 25. April
Landjugend Seerücken: Markus
Jäckle abholen am Flughafen
13.20 Uhr. Infos gits bim Andreas.
KüHeHö Abfahrt: 12.00 Uhr.
Landjugend Seerücken.
Mai 2015
Dienstag, 12. Mai
Öffentlicher Schlachtviehmarkt
der Erzeugergemeinschaft
Bodenseefleisch AG
8.30 Uhr, Markthalle Sangen, Weinfelden.
Anmeldung bis eine Woche vor dem
Markt! Telefon 071 664 36 81, Fax 071 660 04 05
[email protected]
www.bodenseefleisch.ch
Freitag, 29. Mai
Säntispark
Bade, Rutsche und Plantsche
mit der Landjugend Seerücken
19.15 Uhr, KüHeHö-Abfahrt: 18.30 Uhr.
Infos gits bim Andreas.
Landjugend Seerücken.
Juni 2015
Mittwoch, 3. Juni
Schafannahme
8.00 Uhr, Vianco AG, Stallungen Au,
Kradolf. Tiere müssen bis Montagmittag
der Vorwoche angemeldet werden.
Tel. 071 642 18 66, 071 642 29 42,
079 653 56 23 (K. Schwyter).
Vianco AG, Kradolf.
aktuell
Mauserkurs
Kursagenda 2015 | BBZ Arenenberg
Landwirtschaft
Kurse
Daten
Dauer
Kosten CHF
Leitung
pro Person
Anmeldeschluss
«Stierenempfehlung» und 25.03.2015 09.45 bis
kostenlos
Michael Schwarzenberger keine An«Interessengemeinschaft Neue Schweizer Kuh»
12.15 Uhr
meldefrist
Milchproduktion – Laufstallstamm 2015 12.08.2015 19.30
kostenlos
Jenifer van der Maas
05.08.2015
Milchproduktion – Laufstallstamm 2015 18.08.2015 19.30
kostenlos
Jenifer van der Maas
12.08.2015
Milchproduktion – Laufstallstamm 2015 20.08.2015 19.30
kostenlos
Jenifer van der Maas
14.08.2015
Anmeldungen unter Telefon 071 663 33 80 oder E-Mail: [email protected]
Ernährung und Kulinarik
Kurse
Daten
Dauer
Kosten CHF
Leitung
pro Person
Aufbaukurs Handspinnen/Zwirnkurs
15.04.2015 17.30 –21.00 95.–
Rita Schneider
Anmeldeschluss
01.04.2015
Hefegebäck süss und pikant
Mit Volldampf in die Küche
18.04.201 5 08.30 –17.30 117.–
22.04.2015 13.30 –17.30 82.–
Ursula Angst
Annegret Wolfer
02.04.2015
08.04.2015
Bezaubernde Torten 2
Kräutergärtli auf dem Balkon
24.04.2015 09.00 –17.00 124.–
28.04.2015 18.00 –21.00 52.–
Annegret Wolfer
Nelly Keller
09.04.2015
14.04.2015
Überraschende Fülle in knuspriger Hülle
08.05.2015 13.30 –18.00
Kreatives und dekoratives Brot backen
16.05.2015 08.30 –17.30 117.–
90.–
Gabriella Röhl-Heller
23.04.2015
Ursula Angst
30.04.2015
Anmeldungen unter Telefon 071 663 33 33 oder E-Mail: [email protected]
aktuell:
Mauserkurs für Bäuerinnen, Bauern und Kinder
Effizientes Mausen dank Grundkenntnissen zu Verhaltensweisen
verschiedener Mäusearten und zu Fangmethoden. Demonstration und Einsatz von Mäusefallen im Feld.
Der Kurs ist in Begleitung von Erwachsenen auch für Kinder ab
10 Jahren geeignet.
Kursleitung: Rafael Gago, AGFF Agroscope Reckenholz.
Auskunft: Daniel Nyfeler, BBZ Arenenberg,
Telefon 071 663 31 41, E-Mail: [email protected]
Tobias Brülisauer, Landw. Zentrum St. Gallen,
E- Mail: [email protected]
Donnerstag, 16. April 2015, von 13.15 bis 16.30 Uhr,
bei Familie Sennhauser, Hölzli, 9512 Rossrüti bei Wil SG
Anmeldung bis 7. April 2015 unter:
Telefon 058 228 24 70, E-Mail: [email protected].
Landw. Zentrum St. Gallen, Mattenweg 11, 9230 Flawil
Kurskosten: Fr. 50.– pro Ehepaar/Familie)
Alle Kurse – alle Infos: www.arenenberg.ch
33
VERANSTALTUNGEN UND KURSE
Einladung zur öffentlichen Veranstaltung
Marssonina –
Stand der Forschung und Praxisempfehlungen
Freitag, 27. März 2015, 13.30 Uhr, Freihof, Brauerei und Hofstube, Flawilerstr. 46, Gossau.
1. Begrüssung
Guido Schildknecht, Präsident Vereinigung Hochstammobstbau Schweiz.
2. Referat
Andreas Naef, Leiter Forschungsgruppe Obstbau, Agroscope Wädenswil.
3. Diskussion
An der Diskussion können auch weitere obstbauliche Anliegen bespro­chen werden.
Seit etwa fünf Jahren bedroht der asiatische Pilz Marssonina zunehmend unseren Obstbau. Besonders
gefährdet ist der Hochstammobstbau, in dem man bisher mit weniger Pflanzenschutzmassnahmen ausgekommen ist. Dringend müssen wir Wege finden, um den Pilz eindämmen zu können.
Zu dieser Veranstaltung eingeladen sind alle am Hochstammobstbau interessierten Kreise, aber auch
alle, denen unsere Landschaft und Natur ein Anliegen ist und mithelfen, den Absatz von gesunden, naturnah gewachsenen und verarbeiteten Produkten zu fördern. Auch die Konsumenten aus Stadt und
Land sind herzlich willkommen.
Parkplätze sind beim Freihof in Gossau genügend vorhanden.
Bahnreisende werden am Bahnhof Gossau abgeholt, sofern sie sich am Vorabend bei Guido Schildknecht, Telefon 071 866 16 01, melden.
Hochstammobstbau Schweiz, Guido Schildknecht, Präsident, Beggetwil, 9402 Mörschwil,
Telefon 071 866 16 01
Öffentliche Veranstaltung
Freitag, 10. April 2015, 20.00 Uhr, Brauerei Freihof, Gossau SG.
Begrüssung durch Patrick Monhart,
Präsident der IG Anbindestall Sektion Ostschweiz.
Vorstellung unserer Organisation durch Hansruedi Scheuner,
Präsident der IG Anbindestall Schweiz.
Referenten:
Markus Ritter, CVP Nationalrat und SBV Präsident
Neues aus der Agrarpolitik.
Sämi Graber, Berner Grossrat und Präsident des Kalbermästerverbandes
AP 2014 bis 2017, was läuft falsch? Vorstellung VPL.
Hermann Lei, SVP Kantonsrat Thurgau und Rechtsanwalt
Razzia im Kuhstall! Wie weit dürfen Kontrolleure gehen?
Thomas Knutti, Berner Grossrat
Genug mit «SAK-gumpen»!!!
34
Sektion Ostschweiz
VERANSTALTUNGEN UND KURSE
Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung
der Thurgauer Milchproduzenten
Generalversammlung
der Thurgauer Milchproduzenten TMP
Dienstag, 31. März 2015, 20.00 Uhr, Thurgauerhof, Weinfelden.
Neben den ordentlichen Traktanden wird über die LactoFama AG berichtet. Vielen Milchproduzenten ist
die LactoFama AG noch zu wenig bekannt. Wir zeigen auf, wer die LactoFamam AG ist, was sie macht,
wie sie sich finanziert und welchen Nutzen die Milchproduzenten daraus ziehen.
Im zweiten Teil wird Hansueli Christen, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Meliofeed AG, einen Vortrag zu folgendem Thema halten:
«Chancen packen im (un)berechenbaren Markt»
Nach der Versammlung laden wir sie zum Apero ein. Thurgauer Milchproduzenten TMP
Einladung zur Jahresversammlung
der Agro-Beratung Bussnang
30. März 2015, 20.00 Uhr, Restaurant «zur Taverne», Istighofen.
Tranktanden
1. Begrüssung
2. Wahl von zwei Stimmenzählern
3. Protokoll der Versammlung vom 10. März 2014
4. Wahlen
5. Jahresprogramm 2015
6. Verschiedenes
Im Anschluss an die Versammlung wird uns Christian Eggenberger von der Beratungsstelle etwas über
das Energiesparen auf dem Landwirtschaftsbetrieb berichten.
Der Vorstand der Beratungsgruppe Bussnang freut sich auf einen geselligen Abend
mit anschliessendem Imbiss. Es werden keine separaten Einladungen verschickt.
Mauserkurs für Bäuerinnen, Bauern und Kinder
Donnerstag, 16. April 2015, von 13.15 bis 16.30 Uhr, bei Familie Sennhauser, Hölzli,
9512 Rossrüti bei Wil SG.
Effizientes Mausen dank Grundkenntnissen zu Verhaltensweisen verschiedener Mäusearten und zu
Fangmethoden. Demonstration und Einsatz von Mäusefallen im Feld.
Der Kurs ist in Begleitung von Erwachsenen auch für Kinder ab 10 Jahren geeignet.
Kursleitung: Rafael Gago, AGFF Agroscope Reckenholz.
Auskunft: Daniel Nyfeler, BBZ Arenenberg, Telefon 071 663 31 41, E-Mail: [email protected]
Tobias Brülisauer, Landw. Zentrum St. Gallen, E-Mail: [email protected]
Kurskosten: Fr. 50.– pro Ehepaar/Familie.
Anmeldung: bis 7. April 2015 unter Telefon 058 228 24 70, E-Mail [email protected]
Landw. Zentrum St. Gallen, Mattenweg 11, 9230 Flawil.
35
VERANSTALTUNGEN UND KURSE
Thurgauer Landfrauenverband in Bussnang
herzlich willkommen
Am 25. März 2015 wird in Bussnang die Delegiertenversammlung des Thurgauer Landfrauenverbandes
stattfinden. Der Gemeinderat begrüsst die Frauen sowie die Gäste und heisst alle herzlich willkommen.
Mit viel Hingabe und Engagement wird der Landfrauenverein Bussnang-Rothenhausen die Mehrzweckhalle «Hohenalber» herrichten.
Ein Haupttraktandum wird die Stabsübergabe von Therese Huber an Regula Böhi aus Friltschen sein. Mit
Freude nimmt der Gemeinderat zur Kenntnis, dass die neue Präsidentin des Thurgauer Landfrauenverbandes aus der Gemeinde Bussnang stammt.
Im Namen des Gemeinderates wünsche ich allen Teilnehmenden eine gute und erfolgreiche Versammlung. Geniessen Sie den Aufenthalt in der blühenden Gemeinde Bussnang.
Ruedi Zbinden, Gemeindeammann
Einladung zur Gründung
der Interessengemeinschaft Neue Schweizer Kuh
mit Vorstellung des «Swiss Index» und der besten Stiere für die Hauptrassen.
Mittwoch, 25. März 2015, 9.45 Uhr, Gasthaus «zum Trauben», Weinfelden.
Programm:
ab 09.45 Uhr: Eintreffen, Kaffee, Gipfeli
10.15 Uhr: Begrüssung und Informationen zum «Swiss Index»
(Martin Huber, BBZ; Hannes Jörg, HAFL)
10.45 Uhr: Vorstellung der besten Stiere (Top Ten) nach «Swiss Index» für die Rassen Braunvieh,
Swiss Fleckvieh und Holstein
(Michael Schwarzenberger, BBZ)
dazwischen Pausen
11.30 Uhr: Gründungsversammlung der IG Neue Schweizer Kuh
(Andreas Elliker)
12.15 Uhr: Schluss der Veranstaltung
Die Entwicklung des «Swiss Index» mit «Top-Ten-Stierenliste» und die Gründungsvorbereitungen sind
von einer breit abgestützten Projektgruppe getragen. Dazu zählen Milchviehzüchter der Hauptrassen
aus der ganzen Schweiz, BBZ Arenenberg und Inforama BE, sowie HAFL, Zollikofen und «swissgenetics»
als Dienstleistungspartner.
Die Initianten freuen sich auf Ihre Teilnahme und Ihr Interesse. Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich an:
Michael Schwarzenberger, E-Mail: [email protected], Telefon 071 663 33 05.
Für die Projektpartner: BBZ Arenenberg
36
VERANSTALTUNGEN UND KURSE
«Stierenempfehlung» und
«Interessengemeinschaft Neue Schweizer Kuh»
Jede Betriebsstrategie braucht ihre richtige
Kuh. Betriebe, die eine mittelgrosse, robuste
und effiziente Grundfutterkuh züchten wollen,
finden oftmals auf die Schnelle nicht die richtigen Stiere. Stiere, die diese Kriterien erfüllen,
sind bereits vorhanden und werden anhand
der Stierenempfehlung der Rassen Holstein,
Red-Holstein, Swiss Fleckvieh und Braunvieh
in einer Top-Ten-Liste zusammengeführt und
vorgestellt.
Swiss Index (SWI)
Auf dem Weg zu der oben genannten Kuh braucht es
eine neue Wahl und Gewichtung der für das Zuchtziel relevanten Merkmale. Diese sind in einem Index
zusammengeführt und sollen bei konsequenter Anwendung in der Zucht zuverlässig zum Ziel der gewünschten Kuh führen, unabhängig von der Rasse.
Die Kerngruppe «IG Neue Schweizer Kuh» hat dafür
den «Swiss Index» (SWI) definiert und die Zuchtwerte der Stiere berechnet.
Daraus ist eine Rangliste aller verfügbaren Stiere der
Samenanbieter in der Schweiz erstellt worden.
Stierenempfehlung
Als einfache Managementhilfe für Milchviehbetriebe,
welche sich auf diese Merkmale konzentrieren, wird
eine Stierenempfehlung angeboten. Diese beinhaltet eine Top-Ten-Liste von verfügbaren, geprüften
Stieren sowie eine Liste mit genomischen Jungstieren. Den zukünftigen Mitgliedern der IG Neue
Schweizer Kuh wird sie als Service direkt zugestellt.
Öffentliche Stierenvorstellung
und Gründungsversammlung
Am 25. März 2015 werden die Stierenempfehlungen
der Rassen Holstein, Red-Holstein, Swiss Fleckvieh
und Braunvieh öffentlich präsentiert und auch über
die Hintergründe des dazu berechneten Swiss Index
berichtet. Weiter wird die «Interessengemeinschaft
Neue Schweizer Kuh» (IGNSK) gegründet, welche
rassenübergreifend diese züchterischen Interessen
vertritt und die Stierenempfehlung erarbeitet.
BBZ Arenenberg, Milchproduktion,
Michael Schwarzenberger
37
VERANSTALTUNGEN UND KURSE
Exkursion von Pro Natura Thurgau
Zwei Biberfamilien am Lengwiler Weiher
Seit bald fünf Jahren besiedeln die Biber die
Lengwiler Weiher. Unzählige Biberspuren, gefällte Bäume, Biberbauten, Biberrutschen, Fussabdrücke, zeugen von der aktiven Präsenz der
einmal bei uns fast ausgestorbenen Nager.
Eindunkeln sogar noch einen Biber beim Schwimmen im Weiher entdecken.
Besonders eingeladen sind Familien mit Kindern, die
an dieser Exkursion die Natur zum Anfassen erleben
können.
Im vergangenen Jahr stellte sich angesichts der vielen Biberspuren am Pfaffen- und Neuweiher die Frage, ob dort vielleicht ein zweites Biberrevier besteht.
Mit Renato Winteler konnte Hallo Biber Ostschweiz
einen Biberkenner als Volontär gewinnen, der im
Januar 2015 die Spuren der Biber detailliert in einer
Karte erfasste. Zusätzlich sammelte er vom Biber abgenagte Stöcke rund um die Weiher. Durch Ausmessen der Nagespuren an diesen Stöcken fand er heraus, dass in beiden Revieren sicher drei markant
verschieden grosse Nagezahnpaare die Rinde vom
Holz genagt haben müssen. Dies erlaubte den
Schluss, dass es sich um zwei Familien mit mindestens je drei Tieren handeln muss.
Während der Exkursion können die Teilnehmer die
verschiedenen Biberspuren selber begutachten und
mit Unterstützung des Exkursionsleiters Philip Taxböck praktisch nachvollziehen, was diese Spuren
über die ansässigen Biber verraten. Philip Taxböck
kennt das Revier am Lengwiler Weiher sehr gut und
kann darüber hinaus viel Interessantes über die Ausbreitung der Biber in der Ostschweiz berichten. Mit
etwas Glück können die Exkursionsteilnehmer beim
Donnerstag, 26. März 2015,
17.00 bis zirka 19.00 Uhr.
Treffpunkt: Pro Natura Hütte am Lengwiler
Weiher.
38
Exkursionsleiter:
Philip Taxböck, Projektleiter Hallo Biber Ostschweiz,
Pro Natura Thurgau.
Kosten
Kinder und Pro Natura-Mitglieder kostenlos. Nichtmitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von Fr. 10.–.
Anmeldung
Wir bitten um Anmeldung an:
E-Mail: [email protected]
oder Telefon 071 422 48 23.
Ausrüstung
Erforderlich sind geländetaugliche, wasserdichte
Schuhe und der Witterung angepasste Kleidung.
Pro Natura Thurgau
VERANSTALTUNGEN UND KURSE
Veranstaltungshinweis des Napoleonmuseums Thurgau:
Fürst Pückler und die Bonapartes
Im Rahmen der populärwissenschaftliche Vortragsreihe «Arenenberger Entdeckungen» lädt
das Napoleonmuseum Thurgau am Donnerstag, 26. März 2015, um 19.00 Uhr, zum Vortrag
«Fürst Pückler und die Bonapartes» von Dominik Gügel ein.
Viele kennen ihn heute nur noch als Namensgeber
einer Eisspezialität, in Wirklichkeit war er allerdings
viel mehr – ein wahrer Tausendsassa! Als Reiseschriftsteller begeisterte er ein Millionenpublikum,
als Landschaftsgärtner neigte er in allen Belangen
zum Superlativ, seine Ländereien und die seiner Auftraggeber verwandelte er in grandiose Naturgemälde. Fürst Pückler gilt als einer der einflussreichsten
Parkgestalter weltweit, er war ein Exzentriker und
Frauenheld. Auf Schloss Arenenberg ersann Pückler
die bis heute beeindruckende Parkanlage voller bedeutungsschwerer Blickachsen und romantischer
Anspielungen.
Szene im Pückler Film: Landschaftsplaner Fürst
Pückler auf der Suche nach den perfekten Ausblicken.
(Foto: Arte)
Der Vortrag findet im Cinema Napoleonmuseum
Thurgau statt. Eintritt 7 Franken, inklusive Apéro.
www.napoleonmuseum.ch, [email protected]
Veranstaltungshinweis des Historischen Museums Thurgau:
Fantasie zählt mehr als Wissen
Dichten, erzählen, lernen. Das neue Familienformat «History Slam» im Historischen Museum Thurgau führt Kinder und Erwachsene auf
spielerische Art und Weise an die Exponate
heran und zeigt, dass Fantasie manchmal
mehr zählt als Wissen, ohne dass die historischen Fakten zu kurz kommen. Familien mit
Kindern ab neun Jahren können am 21. März
2015 um 14 Uhr zu Slam Poeten werden und
Geschichte(n) neu erzählen.
Was hat ein Frosch mit der Frauenfelder Mitra zu tun
oder eine Prinzessin mit einem alten Klavier? Wo die
Kulturvermittlerin Melanie Hunziker keine Antworten weiss, da setzt die Fantasie der Besucherinnen
und Besucher ein. «Die Idee des History Slams ist,
dass wir den teilnehmenden Familien einen Gegenstand aus dem Museum sowie einen Alltagsgegenstand, ein Bild oder ein Foto, zuweisen und sie Geschichten dazu erfinden lassen», erklärt Hunziker.
Der erste «History Slam» fand anlässlich der Frauenfelder Krimitage im November 2014 statt. Kinder
und Erwachsene steckten die Köpfe zusammen und
rückten mit durchgedrehten Märchen die historischen Objekte für einmal in ein ganz anderes Licht.
«Es sind herrlich fantasievolle Geschichten entstanden», erzählt Melanie Hunziker begeistert. Natürlich
dürfen die historischen Fakten zum Schluss nicht
fehlen.
Der «History Slam» im Historischen Museum Thurgau ist Wissensvermittlung für die ganze Familie –
einfach mal anders. Am Samstag, 21. März 2015, von
14 bis 16 Uhr, sind Familien mit Kindern ab neun
Jahren ins Schloss Frauenfeld eingeladen.
Anmeldung unter www.museum-fuer-kinder.tg.ch.
Die Kosten pro Person betragen 7 Franken, Familien
mit maximal zwei Erwachsenen und drei Kinder bezahlen pauschal 18 Franken.
Historisches Museums Thurgau
39
marktplatz
Schlachtviehpreise
Labels in Schlachthöfen, Fr. je kg SG
CNf Kalb (Coop-Naturafarm) T3 15.00
IP-Suisse Micarna QM
T3
13.40 – 13.60 (+1.40 Labelprämie inklusive RAUS)
QM
T3
12.60 – 13.00
2015
4
2014
Preis für Bankkälber KV T3
Wattwil
(pro kg Schlachtgewicht)
16. März 2015
Fr. 12.60
Bankvieh, franko Schlachthof gültig 16. bis 20. März 2015
Fr. pro kg SG
Muni ungeschaufelte MT QM
T3
8.80
Muni IPS
T3
8.70 – 8.80 (+65 Rp.)*
Ochsen OB QM
T3
8.80
Ochsen IPS
T3
8.70 – 8.80 (+65 Rp.)* Rinder RG QM
T3
8.80
Rinder IPS
T3
8.90 – 9.00 (+65 Rp.)*
Muni MA QM
T2/3
7.20
*Prämie TerraSuisse
Angebot
normal
normal
normal
normal
normal
normal
normal
Verarbeitungsvieh, franko Schlachthof gültig 16. bis 20. März 2015
Fr. pro kg SG
Angebot
Kühe VK QM
T3
7.80
klein
Kühe VK QM
A3
6.90
klein
Kühe VK QM
3X1-1X1
4.95 – 5.85
klein
Kühe VK QM
3X2-1X2
5.25 – 6.15
klein
RAUS-Zuschlag je Tier Fr. 40.– (gilt nur für Mc-Donald’s-Kühe über Bell, Mindestanforderung A3)
Kühe IPS, QM-Basispreis T3
7.70 – 7.80 (+20 Rp.*)
normal
Rinder/Jungkühe RV QM
T3
8.20
normal
*Prämie TerraSuisse
Nachfrage
normal
normal
normal
normal
gut
normal
normal
Nachfrage
sehr gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
gut
normal
2015
2
2014
Preis für Rinder RG T3
(pro kg Schlachtgewicht)
16. März 2015
Fr. 8.80/kg SG
Im Bankviehmarkt ist auf Ostern hin leicht weniger Bewegung zu spüren. Die Nachfrage nach Munis ist leicht abgeschwächt. Die Marktsituation bleibt
dennoch ausgeglichen und die Muni werden abgeräumt. Rinder sind nach wie vor gesucht. Die Wochenpreise sind stabil.
40
marktplatz
Preise für Jager 20 kg
9.00
Jager
Woche 12 vom 16. bis 21. März 2015
SGD-AIPS-Prämie
20 kg
6.80
(pro Stück)
30 kg
5.40
10.00
40 kg
4.60
50 kg
4.30
2014
SGD-A
A
2015
SGD-A
Preise für Schlachtschweine ab Stall (pro kg Schlachtgewicht)
Schlachtschweine
Für die Woche 12 vom 13. bis 19. März 2015 galten
für Schlachtschweine folgende Preise:
Fr. 3.50/kg SG ab Stall
QM Schweizer Fleisch
Fr. 3.40/kg SG ab Stall
konventionelle Produktion
Fr. 3.80/kg SG IPS ab Stall
Fr. 4.00/kg SG Coop-Naturafarm
ab Stall
Fr. 1.90 –2.10/kg SG abgehende Zuchtschweine
2014
2
4
2015
Marktkommentar
Schlachtschweinepreise
Letzte Woche standen bei den QM-Schlachtschweinen
die knapp mittleren bis mittleren Angebote einer mittleren bis gut mittleren Nachfrage gegenüber.
Bei den IPS-Schlachtschweinen traf ein mittleres Angebot auf eine entsprechende Nachfrage.
Im CNf-Schlachtschweinemarkt verliefen Angebot und
Nachfrage nach Plan.
Diese Woche wird trotz flüssigem Marktverlauf der
Preisaufschlag nicht erreicht. Bei den QM-Schlachtschweinen stehen die knapp mittleren bis mittleren
Angebote einer unterschiedlichen, mittleren bis gut
mittleren Nachfrage gegenüber. Die Schweine können
spielend verkauft werden. Die preisbestimmenden
Käufer beharren auf dem Preis von Fr. 3.50/kg SG ab
Stall.
Bei den IPS-Schlachtschweinen ist die Marktsituation
ausgeglichen. Das mittlere Angebot steht einer mittleren Nachfrage gegenüber. Die IPS-Prämie wurde um 5
Rappen auf neu Fr. 0.30/kg SG erhöht.
Bei den CNf-Schlachtschweinen verlaufen Angebot
und Nachfrage ungefähr nach Plan.
Höchster zu realisierender Preis
franko Schlachthof (Fr/kg SG)
QM: 3.75, konventionell: 3.65, CNf: 4.25
Abgehende Mutterschweine
Die knapp mittleren Angebote stehen einer mittleren,
unterschiedlichen Nachfrage gegenüber.
Jager
Plus 20 Rappen/kg bei 20 kg LG. Im QM-Jagermarkt stehen gemäss den Meldungen vom Handel und Vermarktern unverändert knapp mittlere bis mittlere Angebote
einer gut mittleren bis grossen Nachfrage gegenüber. Es
bestehen kleine bis mittlere Nachfrageüberhänge.
Bei den IPS-Jagern stehen die mittleren Angebote einer
gut mittleren Nachfrage gegenüber. Es bestehen kleine
Nachfrageüberhänge.
Im CNf-Jagermarkt verlaufen die Angebote leicht unter
Plan und die Nachfrage leicht über Plan. Es bestehen
kleine Nachfrageüberhänge.
Die Börsenpreise für Schlachtschweine und Jager für
die nächste Woche sind ab Freitag, 20. März 2015, 15.00
Uhr, über Telefon 041 462 65 98 oder www.suisseporcs.ch zu erfahren.
Bio-Schlachttiere, Muni MT und Ochsen OB
T3: Fr. 9.00
H3: Fr. 9.40
C3: Fr. 9.60
Rinder
T3: Fr. 9.00
H3: Fr. 9.40
C3: Fr. 9.60
Verarbeitungstiere T3: Fr. 8.40
Kälber KV
T3: Fr. 14.00 H3: Fr. 15.20 C3: Fr. 15.50
Lämmer und Schafe
(Preise der Proviande Woche 12). Preise je kg SG T3.
LA (Lämmer)
Fr. 11.80 je kg SG
SM 2 (Schafe mit
zwei Schaufeln)
Fr.   9.15 je kg SG
SM 4–8 (Schafe mit vier
Schaufeln und ältere)
Fr.   5.00 je kg SG
WP (Weidelämmer)
Fr.   4.80 je kg LG
Marktbericht Wattwil
vom 16. März 2015
Auffuhr:
160 Kälber, 23 Kühe, 3 Rinder, 1 Stier, 187 Stück
*Anzahl Tränker: 40, Bankkälber: 120
Handel Bankkälber: flau
Handel Tränkekälber:
lebhaft
Qualität Bankkälber: gut
Qualität Tränkekälber:
gut
Bankkälber:
Preis pro Kilo Schlachtgewicht:
QM-Label: H Fr. 13.60, T Fr. 12.60, A Fr. 11.10
Tränkkälber, Stiere:
AA-Mastkreuzungen: Fr. 9.50
A-Stierkälber: Fr. 4.50
Kuhkälber:
AA-Mastkreuzungen: Fr. 8.00
B-Kuhkälber: Fr. 4.00
41
marktplatz
Preisbeschlüsse Früchtezentrum SG/TG
Das Früchtezentrum SG/TG hat an der Sitzung vom 5. März 2015 den definitiven ProduzentenRichtpreise für die Sorte Topaz festgelegt. Die Preisfestlegungen des regionalen Früchtezentrums sind damit für die Saison 2014/2015 abgeschlossen.
Lage auf dem Markt
Der Lagerbestand Tafelkernobst per Ende Februar 2015 entspricht mit 38 887 Tonnen rund 1000 Tonnen über
den beiden Vorjahren. Die Abverkaufszahlen weichen nur rund 100 Tonnen von den beiden Vorjahren ab. Die
Zusammensetzung des Lagerbestandes ist günstig, keine Sorte liegt extrem neben dem Sollbestand. Die
Breite des Sortimentes mit noch vielen Sorten wird trotzdem noch Anstrengungen im Verkauf benötigen, da
der Detailhandel die Preise von Früchten und Gemüsen allgemein gesenkt hat und dadurch ein starker Konkurrenzkampf vorliegt. Bei den Birnen werden Conférence und Gute Luise schnell verkauft sein, sodass mit
Kaiser Alexander ein einseitiges Inlandangebot vorliegen wird.
Das Produktezentrum Tafelkernobst des Schweizerischen Obstverbandes/Swisscofel hat gemäss Beschluss
vom 9. März folgende Produzentenrichtpreise für die dritte Periode festgelegt (aktuelle Preise fett):
42
marktplatz
Die nächste Preisrunde für die vierte Periode findet am 18. Juni statt.
BBZ Arenenberg, Urs Müller
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und trockenen Standorten.
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unter feuchten Bedingungen.
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zu den herkömmlichen diploiden Sorten folgende
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43
AUS GEWERBE, INDUSTRIE UND HANDEL
New Holland:
der meistverkaufte Traktor im Kanton Thurgau
Wir danken den Thurgauer Bauern für das
grosse Vertrauen in die Traktorenmarke New
Holland.
Dank Ihnen dürfen wir fürs Jahr 2014 nebst der
Schweizer Marktführerschaft auch die Marktführung
im Kanton Thurgau feiern. Ein herzliches Dankeschön
an unsere New Holland-Händler in Ihrer Region,
welche, nebst der interessanten Traktorenpalette, die
Grundlage für den grandiosen Erfolg sind.
Leider hat sich unser Händler, Mühlethaler Technik
AG in Lippoldswilen, entschieden, zukünftig eine andere Traktorenmarke zu vertreten. Im Sinne einer
Bündelung des Marktvolumens und der damit verbundenen Professionalisierung eines Landmaschinenhändlers, konzentrieren wir uns zukünftig auf die
bestehenden New Holland-Händler im Kanton Thurgau. Falls Sie diese noch nicht persönlich kennen
und nun kennenlernen möchten, laden wir Sie zusammen mit unseren Händlern zum Abend der offenen Werkstatt mit Probefahren ein. Jeweils von
17.00 bis 21.00 Uhr.
– am 30. März 2015, bei Martin Schenk,
Guggenbühlstrasse 4, in Andwil
– am 31. März 2015, bei Landtechnik Sulgen AG,
Kradolfstrasse 40, in Sulgen
– am 1. April .2015, bei Pius Debrunner,
Hauptstrasse 6, 8524 Buch
– am 2. April 2015, bei Hilzinger AG,
Haupstrasse 6, 8553 Mettendorf.
Unser Gebietsverkaufsleiter
Othmar Dort freut sich, Sie
beim einen oder anderen
Händler zum Probefahren zu
begrüssen. Profitieren Sie von
der Möglichkeit, die neuen Modelle New Holland
T 4, T 5 und T 6 Probe zu fahren und Einblick zu erhalten in die Betriebe unserer New Holland-Händler
im Kanton Thurgau.
Erfahren Sie, wie einfach und sicher die New Holland
zu handhaben sind!
New Holland Traktoren Center Schweiz
Bucher Landtechnik AG
8166 Niederweningen, Telefon 044 857 26 00,
www.new-holland-traktoren-center-schweiz.ch
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Wiederkäuer mit Zusatzeffekten, die sich auf
die Leistung und Gesundheit der Tiere positiv
auswirken. So unterstützt der Zusatz von Tannin die Proteinverwertung im Pansen und
wirkt gegen Durchfall.
– Wirkt Durchfall entgegen.
– Mit fettlöslichen Vitaminen (zum Beispiel A für
Fruchtbarkeit, D 3 für eine bessere Mineralstoffverwertung).
– Mit Omega-3-Fettsäuren (wichtig für Nervensystem
und bei Entzündungen).
Vorteile UFA-Rumilac
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pulverförmiger Form.
– Beugt schaumigen Blähungen vor.
– Für alle Wiederkäuer geeignet.
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– Bremst Futter-Passagerate, unterstützt die
Verdauung.
– Beeinflusst die Proteinverwertung dank Tannin
positiv.
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