„It Ain`t Over Till It`s Over“

Entschuldung?
Welche
Entschudlung?
August 2015
Hans-Jörg Naumer
Global Head of Capital Markets &
Thematic Research
Nur für Vertriebspartner und
professionelle Investoren
1
Verstehen: Makro & Märkte
2
JAPAN
NAHER OSTEN
EZB
QE
FINANZIELLE
REPRESSION
EWU-KRISE
WACHSTUM
FED
Griechenland
VERSCHULDUNG
INFLATIONSERWARTUNGEN
CHINA
3
Erleichterung über Verhandlungsbeginn in Griechenland – China und
Rohstoffpreise rücken in den Mittelpunkt
Wertentwicklung verschiedener Assetklassen über den letzten Monat, in %
15
Aktien
10
Unternehmens
-anleihen
Staatsanleihen
Währungen
Rohstoffe
5
0
-5
-10
-15
-20
Wertentwicklungen der Vergangenheit erlauben keine Prognose für die Zukunft. Quellen: Datastream, AllianzGI Global Capital Markets & Thematic Research, Datenstand: 30.07.2015
4
Aktienmärkte weiterhin mit geringer Schwankungsintensität dank der
extrem lockeren Geldpolitik, Volatilität an den Anleihemärkten steigt
MSCI Welt, CITI BIG Index, VIX, US Anleihevolatilität
Wertentwicklungen der Vergangenheit erlauben keine Prognose für die Zukunft. Quellen: Datastream, AllianzGI Economics & Strategy
5
Geldpolitik: Weiterhin expansiv – Finanzielle Repression bleibt ein
Thema
M0/ BIP weltweit: G-4 Zentralbankstimulus geht weiter
16
EZB und BoJ weiten Geldbasis massiv aus
6
Prognose
Prognosee
Geldbais in % globaels BIP
G4 Geldbasis in % weltweites BIP
14
12
10
8
6
5
4
3
2
4
1
2
0
2006
2008
2010
2012
2014
2016
0
2006
2008
US
2010
Eurozone
2012
2014
Japan
2016
UK
Weltweit geht der geldpolitische Stimulus weiter: Die ECB und die BoJ weiten ihre Bilanz aus und übernehmen den
“Staffelstab” von der Fed und der BoE.
Quelle: Allianz Global Investors, Bloomberg
6
Entschuldung – welche Entschuldung?
Globale Verschuldungsquote in % BIP (öffentlicher und privater Sektor, ohne Finanzunternehmen)
Die Verschuldung weltweit, insbesondere in Schwellenmärkten, nimmt weiter zu, begünstigt durch die globale expansive
Geldpolitik. Dies erfordert weiterhin geldpolitischen Stimulus – nicht nur in den G4 Ländern.
Quelle: BIS, AllianzGI
Daten per q4 3014, Analyse umfasst folgende Länder: G7, Australien, BRICS, Süd Afrika, Turkey, Süd Korea, Mexico, Saudi Arabien, Indonesien, Argentinien. Gewichtung: aktuelles BIP in USD
7
Finanzielle Repression 2.0: Billiges Geld beglückt nur den
Finanzminister
Deutsche Staatsverschuldung in % des Bruttoinlandsproduktes (Schematische Darstellung)
100
90
80
70
Inflation: 2 %
Schuldenobergrenze gemäß
Maastricht
60
50
Inflation: 4 %
Annahmen:
 Die Schulden wachsen
nicht weiter an
(Primärhaushalt ist
ausgeglichen)
 Reales Wachstum in %
40
30
Inflation: 6 %
20
2021
10
0
1950
2019
1960
1970
1980
1990
2000
2010
2020
 Langfristzins: 3,8 % p.a.
2030
2040
2050
2060
Quellen: IMF (International Monetary Fund) Historical Public Debt Database, IMF World Economic Outlook October, AllianzGI Global Capital Markets & Thematic Research. Stand: Mai
2015. Die dargestellten Simulationen dienen ausschließlich zu Zwecken der Veranschaulichung und geben keine tatsächliche Wertentwicklung wieder; sie sind kein verlässlicher Indikator
für künftige Ergebnisse.
8
Hohe Verschuldung des Privatsektors in Schwellenländern – ein
Vorzeichen für niedrigeres Trendwachstum?
Privatsektorverschuldung/BIP: Abweichung vom Trend
BIZ Schwelle für die Privatsektorverschuldung/BIP-Lücke
In einigen Ländern, nicht nur, aber besonders in Schwellenmärkten, ist die Verschuldung relativ zum BIP
bereits signifikant über dem Trend und über der von der BIZ definierten Schwelle. Dies war in der
Vergangenheit oft ein Indikator für ein niedrigeres zukünftiges Trendwachstum.
Quelle: BIS, AllianzGI
Daten per Q4 2014, Ausnahme China (q1 2015). Länder in hellblau: Verschuldungstrend fällt bereits
9
Die Weltwirtschaft wächst entlang ihres Potenzials.
Globale Einkaufsmanagerindizes
10
10
Eurozone: Konjunkturelle Erholung (bis jetzt) auf Kurs, zwei ehemalige
Programmländer mit höchster Wachstumsdynamik
Markit Gesamt-Einkaufsmanagerindizes
Irland und Spanien verzeichnen gemessen am Einkaufsmanagerindex das kräftigste Wirtschaftswachstum der Eurozone.
Frankreich und Italien expandieren nach langer Zeit ebenfalls wieder, doch bleibt Frankreich das Wachstumssorgenkind.
Wertentwicklungen der Vergangenheit erlauben keine Prognose für die Zukunft. Quellen: Datastream, AllianzGI Economics & Strategy.
TARGET2: Griechenlands Defizit weiter gestiegen. Im Rest der
Eurozone sind Salden stabil.
„TARGET2“-Saldo (% vom BIP)
"TARGET2"-Saldo (% v. BIP)
40
20
0
-20
-40
-60
-80
-100
1999
2001
Deutschland
Österreich
2003
Frankreich
Finnland
2005
Italien
Irland
2007
2009
Spanien
Portugal
2011
2013
Niederlande
Belgien
Griechenland
2015
Die Target 2 Salden Griechenlands steigen seit Dezember wieder an und spiegeln Kapitalabzug und Depositenrückgang der
Banken wider. In den anderen Eurozonen-Staaten sind die Salden allerdings stabil.Griechenland ist ein Einzelfall.
Quelle: nationale Notenbanken, Bloomberg
12
Die Eurozone ist heute deutlich krisenfester als vor 3 Jahren
Institutionelle Architektur des Währungsraumes seit 2010 deutlich gestärkt
Staatsverschuldung reduzieren
Wirtschaftspolitik koordinieren
Neue haushaltspolitische
Überwachung
Neue wirtschaftspolitische
Steuerung
•
Fiskalvertrag: strukturelles Defizit
darf 0,5% des BIP nicht
überschreiten.
•
Europa 2020: gemeinsame
Wachstumsstrategie
•
•
Sixpack: verschärfter Stabilitätsund Wachstumspakt
•
•
Europäisches Semester
Finanzmarkt stabilisieren
Finanzmarktreform
•
Europäisches
Finanzaufsichtssystem (EBA,
ESRB, ESMA, EIOPA)
Euro-Plus-Pakt
•
Makroökonomisches
Überwachungsverfahren:
Mikro- und makroprudenzielle
Überwachung
•
Strengere Regulierung (Basel III)
Europäische Bankenunion
• Aufsicht (SSM), Abwicklung (SRM)
Stabilitätsmechanismen
•
Permanenter Rettungsschirm: Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM)
•
Temporäre Rettungsschirme (bis Juli 2013): Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), Europäischer
Finanzstabilisierungsmechanismus (EFSM)
•
OMT (Outright Monetary Transaction)
*) EBA = Europäische Bankenaufsichtsbehörde, ESMA = Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde, EIOPA = Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die
betriebliche Altersversorgung, ESRB = Europäischer Ausschuss für Systemrisiken. **) Da die bereits zugunsten von Irland, Portugal und Griechenland begebenen EFSF-Hilfen nicht von dem
Ausleihvolumen des ESM in Abzug gebracht werden, beträgt das maximale, konsolidierte Ausleihvolumen von EFSF und ESM 700 Mrd. EUR für die Übergangszeit des parallelen Bestehens.
Quellen: Bundesministerium der Finanzen, AllianzGI Global Capital Markets & Thematic Research.
13
China: schwache Unternehmensgewinne. Kapitalabflüsse schwächen
Wachstum, Inflation und Gewinne
Chinas Gewinne im Industriesektor fallen um 0.7%. Dies
reflektiert den Rückgang im nominalen BIP Wachstum.
In den letzten 12 Monaten sind ca. 800 Mrd USD aus China
abgeflossen – ein Grund für das schwache Wachstum.
Nominales BIP Wachstum
Kapitalzufluss (12 Monate
rollierend)
Gewinnwachstum
Nominales BIP Wachstum
Der Kapitalabfluss von ca.800 Mrd. US^-Dollar (8% des BIP) in China in den letzten 12 Monaten drückt auf das Wachstum: Da der
RMB keine frei handelbare Währung ist, sondern an einen Währungskorb gebunden ist, ist ein Kapitalabfluss gleichbedeutend mit
einem Anziehen der monetären Rahmenbedingungen. Dies dämpft Wachstum und Gewinne.
Quell e: Allianz Global Investors Economics & Strategy, Datastream
Weltkarte der „schwarzen Schwäne“
- eine Auswahl (geo-)politischer Risiken
Territoriale Streitigkeiten im
Ostchinesischen Meer
BREXIT?
UkraineKrise
Wahlen in Portugal,
Spanien und Irland
Puerto Rico
ISIS
GREXIT?
Ölpreis?
Quelle: AllianzGI Capital Markets & Thematic Research
2
Handeln: Aktives Investieren
16
US Produktionslücke schließt sich – Lohnkosten steigen. Erster
Zinsschritt durch die Fed in 2015
USA: NAIRU basierte Produktionslücke vs. ECI (Kosten für Beschäftigte, indiziert, J/J)
Produktionslücke
(Schätzung)
Kosten für
Beschäftigte
US Produktionslücke schließt sich durch in Folge der zyklischen Erholung. Die Lohnkosten gehen folglich hoch. Wir
erwarten ein leichtes Anziehen der Inflationsraten und die erste Fed-Zinserhöhung im 3. Quartal 2015.
Quelle: Datastream, AllianzGI
17
Geldpolitik: EZB mit anhaltend akkommodierender Ausrichtung
EZB hat auf Niedriginflationsumfeld reagiert
Euro-Geldmarkt preist anhaltend niedrige Leitzinsen ein
5
1,0
0,2
4
0,52
0,42
0,5
0,05 0,08
-0,02 0,01 0,02 0,01 0,02
%
%
0,13
0,19
0,0
0,0
-0,5
-0,1
%
3
2
0,1
0,33
0,25
1
0
-1
1999
-1,0
2001
2003
2005
2007
2009
2011
2013
2015
-0,2
Spot
12/15
06/16
12/16
06/17
12/17
Konsumentenpreise (ggü. Vorjahr %)
Veränderung ggü. Vormonat (r. A.)
EZB Hauptrefinanzierungssatz
Euribor 3-Monatsrenditen (Forward)
06/18
Die EZB hat mit umfangreichen Maßnahmen (u. a. negativer Einlagensatz, TLTROs, „Quantitative Easing“) auf das
Niedriginflationsumfeld und die schwache Konjunkturentwicklung reagiert.
Quelle: Bloomberg
18
EWU-Staatsanleihemärkte: Griechenland vornehmlich als isolierter
Fall betrachtet, Spreads haben sich nur leicht ausgeweitet
Peripherie-Staatsanleihen, Renditedifferenz ggü.10-j.
Bundesanleihen, in Prozentpunkten
5-jährige Kreditausfallversicherungen auf
Staatsanleihen, EUR, in Basispunkten
Wertentwicklungen der Vergangenheit erlauben keine Prognose für die Zukunft. Quellen: Datastream, Allianz GI Global Capital Markets & Thematic Research.
19
Emerging Markets Sovereigns (lokal): Positive Realrenditen stützen
mittelfristig
Realrenditen: Lokale Emerging Markets-Anleihen
15
14,76
12,79
12
10,73
9,36
8,51
9
6
8,30
8,08
7,11
6,77
6,15
5,76
%
4,71
3,91
4,32
3,07
3
2,16
2,70
3,23
3,27
3,83
3,11
3,44
1,73
1,04
3,102,60
2,24
3,62
3,79
2,72
2,72
1,23
0
-3
-2,77
-6
Nominalrendite
Chile
Polen
Thailand
Ungarn
China
Malaysia
Philippinen
Mexiko
Peru
Kolumbien
Indien
Indonesien
Südafrika
Türkei
Russland
Brasilien
Nigeria
-5,07
Realrendite (Basis: CPI ggü. Vorjahr)
Reale Anleiherenditen in lokalen Emerging Markets im Gegensatz zu vielen Industrieländern im Durchschnitt deutlich
positiv.
Quelle: J. P. Morgan (GBI EM Broad Index, Datum: 02.07.15)
20
Europäische Peripherie und einzelne Schwellenländer mit den
attraktivsten Bewertungen
Zyklus- und inflationsadjustiertes Kurs/Gewinn-Verhältnis (Graham/Dodd oder Shiller KGV) globaler Aktienmärkte
Viele Aktienmärkte rücken zunehmend in hoch bewertetes Terrain vor. Inländische China-Aktien bleiben der global
teuerste Markt, trotz der heftigen Korrektur.
Quelle: AllianzGI, Datastream, *Zahlen für Regionalindizes ohne Inflationsbereinigung.
21
Eurozone: Viele zyklische und monetäre Treiber bleiben positiv,
kurzfristig steht Griechenland im Weg
Reales M3-Wachstum ggü. MSCI Europa
Eurozone ggü. USA: Indexgewinne
Positive Korrelation: Krisenindikator
US-Gewinne
Negative Korrelation:
Normalere Zeiten
Eurozonen-Gewinne
Wieder erstarkte monetäre Dynamik auf Vorkrisenniveau sehen wir mittelfristig positiv. Im Gegensatz zu
den USA befinden wir uns viel früher im Aktien- und Gewinnzyklus, der nun an Fahrt aufzunehmen
scheint.
Quelle: AllianzGI E&S, Datastream.
Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
22
Chinesische A-Aktien weisen viele Eigenschaften einer Blase auf,
weit über die hohe Bewertung hinaus
Kindleberger-Prüfliste der Kriterien für eine Blase
Wahrnehmung eines strukturellen
Umbruchs
Starke Kapitalzuflüße aus dem Ausland
Bewertung in Technologie-Sektoren: China heute ggü.
NASDAQ in den späten 1990ern
Langfristige Reformagenda der
Regierung
Derzeit Kapitalausflüsse
Reichliche Liquidität / Expansive
Geldpolitik
Geldpolitische Lockerung
Deregulierung im Finanzsektor,
Einfacher Zugang zu Kredit
Finanzmarkt-Deregulierung,
Liberalisierung der Kapitalmärkte
Steigende Verschuldung
Massiver Anstieg der Verschuldung
im Privatsektor seit 2008
Starke Handelsaktivität
Rekordhoch bei neueröffneten
Aktiendepots
Vermögenspreise einer Anlageklasse
weichen stark vom fairen Wert ab
Shiller-KGV bei 32 (ohne Banken
noch viel höher)
Überbewertungen auch in weiteren
Assetklassen
Überhitzter Immobilienmarkt
US 1994
1996
1998
2000
2002
2004
2006
Inländische chinesische Aktien erfüllen fast alle Kriterien für eine Blase. Ein Vergleich der Bewertungen
im Technologie-Sektor mit der US-Technologieblase Ende der 1990er Jahre sieht beängstigend aus. Das
bedeutet nicht automatisch ein Ende der Rallye, aber die Risiken steigen!
Wertentwicklungen der Vergangenheit erlauben keine Prognose für die Zukunft. Quellen: Bloomberg, AllianzGI Economics & Strategy
23
„Aktienzins“ statt Anleihezins: Dividenden – eine stabilisierende Größe
für Aktienerträge in Zeiten niedrigen Wachstums
Performance-Beitrag von Dividenden und Kursen des MSCI Europa seit 1970 in Fünf-Jahres-Perioden (in % p.a.)
Aktienzins
schlägt
Anleihezins
Wertentwicklungen der Vergangenheit erlauben keine Prognose für die Zukunft. Quelle: Datastream, AllianzGI Capital Markets & Thematic Research, Datenstand: 31.12.2014
24
Verstehen
1
Offensive Ausrichtung der globalen Geldpoiitik weiter positiv für Aktien.
EZB & BoJ weiter auf Kurs. Fed-Zinsanhebung rückt näher.
2
Globales Wirtschaftswachstum in der Nähe des Potenzials (auch
wegen des niedrigen Ölpreises) weiter möglich. Positives Momentum
in der Eurozone. Schwaches Momentum in den Emerging Markets.
3
Mögliche Risiken für die Märkte in 2015: hohe
Bewertung in einigen Assetklassen, globale
Verschuldung, politische Risiken.
4
Anlagen in der Eurozone sollten von der engeren
Währungsunion, Restrukturieung der Unternehmen und
schwachem Euro profitieren.
5
Dividenden und Zinsen von Schwellenländer-Anleihen bleiben
wichtige Rendite-Bringer.
6
Möglicher Ertrag durch Ausnutzung der politisch
induzierten Volatilität.
7
Aktives Investieren bleibt wichtigster Erfolgsfaktor.
25
www.allianzglobalinvestors.de/kapitalmarktanalyse
www.allianzglobalinvestors.de/newsletter
www.allianzglobalinvestors.de/podcast
FirstFridayCall http://www.anmelden.org/firstfridaycall
https://twitter.com/AllianzGI_DE
26
TACK
(xièxiè)
SPASIBA
THANK YOU
CHOKRANE
VIELEN DANK
GRACIAS
BEDANKT
TAK
DANK U WEL
HVALA
GRAZIE 谢谢
MERCI ARIGATÔ
OBRIGADO
ขอบคุณครับ
27
A
Anhang
28
Den Deutschen könnte mehr als der gesamte Aktienmarkt
gehören, hätten sie nur …
Ergebnis eines Sparplans aller Erwerbstätigen, 50 Euro/Monat von 1992 – 2014
Deutschland
Italien
Spanien
France
UK
Europa 5
Ø Rendite p.a. Ø Volatilität
9,92%
5,24%
8,23%
4,87%
12,80%
5,57%
9,43%
4,67%
8,96%
3,73%
10,19%
3,87%
Gesamtertrag
22.809 €
9.089 €
35.304 €
18.439 €
17.638 €
21.853 €
davon Dividende
11.810 €
9.139 €
23.054 €
10.981 €
12.328 €
13.187 €
Anteil am MSCI
Anteil am
Europa
nationalen MSCI
14,54%
105,23%
8,18%
126,71%
5,75%
126,26%
9,22%
48,78%
9,29%
29,76%
46,98%
44,44%
Die systematische Ersparnis aus 5 Ländern über etwas mehr als 20 Jahre hätte einen Anteil von 45% am Europäischen
Kapitalmarkt gem. an der MSCI-Benchmark erbracht.
Quelle: AllianzGI Global Capital Markets & Thematic Research. Stand: Mai 2015.
29
Globale Konjunkturerholung weiterhin verhalten und unbalanciert
Globale Makrodaten weiterhin ohne positives Momentum...
...bei anhaltenden regionalen Divergenzen
0,4
3
6
2
4
1
2
0
0
-1
-2
0,2
Index
Veränderung (ggü. Vormonat)
0,6
0,0
-0,2
-0,4
-0,6
2010
2011
2012
2013
2014
2015
-2
2010
-4
2011
2012
2013
2014
2015
Macro Breadth Index: Industrieländer
World Macro Breadth Index (Konjunktur)
Macro Breadth Index: Emerging Markets (rechte Achse)
Trotz positiver Signale aus den Industrieländern haben sich die globalen Konjunkturdaten im Zuge der anhaltenden Abkühlung in den Emerging
Markets in den letzten Monaten weiter abgeschwächt. Obwohl strukturelle Abwärtsrisiken weiterhin bestehen, erwarten wir eine zyklische
Belebung der Weltwirtschaft in H2/2015 und ein Wirtschaftswachstum um Potenzial für das Gesamtjahr 2015.
Die „World Macro Breadth"-Indizes messen die direktionale Entwicklung von 226 globalen, regionalen und länderspezifischen makroökonomischen Indikatoren (173 Konjunkturdaten, 53 Inflationsdaten)
30
auf Monatsbasis. Die Monatsveränderung kann zwischen -1 und 1 schwanken, wobei ein Wert von 1 (-1) einen Anstieg (Rückgang) aller zugehörigen Daten anzeigt.
Quelle: Bloomberg, Datastream, eigene Berechnungen
Schwächere Konjunkturdaten haben zu einer weiteren Abwärtsrevision der
Konsenswachstumserwartungen geführt
…die zuletzt jedoch positiv überrascht haben
Konsens reagiert auf schwächere Konjunkturdaten...
1,0
1,0
1,0
6
0,0
0,0
-0,5
-0,5
0,4
2
0,2
0,0
0
-0,2
-2
-0,4
-0,6
Veränderung (ggü. Vormonat)
0,5
4
0,6
Veränderung (3 Monate)
0,5
Veränderung (ggü. Vormonat)
Veränderung (3 Monate)
0,8
-4
-0,8
-1,0
2011
-1,0
2012
2013
2014
2015
-1,0
2011
-6
2012
2013
2014
2015
World Macro Breadth Index (Konjunktur)
World Macro Breadth Index (Konjunktur)
Consensus Breadth Index: BIP global (r. A.)
Global Eco Surprise Index (Konjunktur, r. A.)
Weiterhin schwache globale Konjunkturdaten haben in den letzten Monaten zu einer weiteren Reduzierung der
Konsenswachstumsschätzungen für viele Länder geführt.
Der „World Macro Breadth"-Index misst die direktionale Entwicklung von 226 globalen, regionalen und länderspezifischen makroökonomischen Indikatoren (173 Konjunkturdaten, 53 Inflationsdaten)
auf Monatsbasis. Der "Consensus Breadth"-Index misst die direktionale Entwicklung von Konsenserwartungen für das laufende und folgende Kalenderjahr für 32 Länder im Monatsvergleich.
Quelle: Bloomberg, Datastream, UBS, eigene Berechnungen
31
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