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INFORMATIONEN
Wearables
Mobile
Fitness- und
Gesundheitswächter
Aufgepasst! | Die Kunst der Konzentration
Kinder und Bewegung | Aktiv besser groß werden
FÜR IHRE GESUNDHEIT
Ausgabe 01 | 2015
Liebe Leserinnen und Leser,
der digitale Wandel prägt unsere Gesellschaft: Jeder ist – dank
Smartphones, Tablets und Internet-Flatrates – jederzeit online
und vernetzt. In dieser Ausgabe haben wir uns mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf unseren Alltag beschäftigt.
Unsere Themen
Top-Themen
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10Wearables
Mobile Fitness- und Gesundheits wächter
4 Aufgepasst!
Die Kunst der Konzentration
8 Multitasking
Mehr schaffen in weniger Zeit?
eigene Gesundheit nutzen
16 Kinder und Bewegung
Aktiv besser groß werden
Hörgerätes achten sollten
19 Neue
Rund um die
Uhr –Kooperation
hkk im Internet
Augenlasern günstiger
17 Tipps für mehr Bewegung
6 Plietsch mit Pillen?
„Mittel zur Konzentrationsförderung
sind für gesunde Menschen nicht
sinnvoll“
Montags bis freitags erreichen Sie unsere Kunden­
beratung von 8 bis 20 Uhr. Unter den Telefonnummern
0421 3655-0 und 0800 2 555444 bekommen Sie
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Wearables, wie Smartwatches und Armbänder, erleben zurzeit einen regelrechten Boom – vor allem bei Freizeitsportlern.
Dank der kleinen Computer sind Trainingserfolge jederzeit
sichtbar und können mit anderen verglichen werden. Doch die
zunehmende Technologisierung der Gesundheitsdaten birgt
auch Risiken. Lesen Sie mehr in unserer Titelgeschichte ab
Seite 10.
Darüber hinaus
haben sich unsere
Redakteure mit der
Frage beschäftigt,
welchen Einfluss
die ständige Erreichbarkeit zum
Beispiel auf unsere
Konzentrations­
fähigkeit hat. Zwar
sind digitale Medien
oft nicht mehr aus
Beruf und Freizeit
wegzudenken.
Aber wir können
sie für uns – und
für unsere Kinder –
sinnvoll dosieren. Im Artikel „Generation Smartphone“ auf
Seite 20 finden Eltern eine Hilfestellung, wie sie mit dem
Medienkonsum ihres Nachwuchses umgehen.
Übrigens: Seit dem Jahreswechsel ist die hkk die günstigste
deutschlandweit wählbare Krankenkasse – bei gleichzeitig
überdurchschnittlichen und nochmals verbesserten Extraleistungen. Das hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres eine
rekordverdächtige Zahl an Neukunden von der hkk überzeugt.
Sie möchte ich hiermit herzlich in unserer Versicherten­
gemeinschaft begrüßen!
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre. Genießen Sie
den Frühsommer – gerne auch mal offline.
Herzlichst
Ihr
Webcode im Suchfeld auf hkk.de
eingeben und schnell Artikel finden
Michael Lempe,
Vorstand
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01 | 2015
01 | 2015
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TOP-THEMA | DIE KUNST DER KONZENTRATION
Aufgepasst!
Die Kunst der Konzentration
Die zunehmende Informationsflut macht es immer
schwerer, bei einer Sache zu bleiben. Doch Aufmerksamkeit kann man (wieder) lernen.
Ablenkung durch neue Medien
Prof. Dr. Peter König
Direktor des Instituts für
Kognitionswissenschaft
der Universität Osnabrück
„Jetzt konzentrier dich doch mal!“ Wer hat diesen Satz
nicht schon mal von seinen Eltern, Lehrern oder Vor­
gesetzten gehört? Leider fällt es uns immer schwerer,
bei einer Sache zu bleiben. Kein Wunder: Ob Smartphone, E-Mail, Internet oder Fernsehen – auf allen Kanälen stürzen Informationen auf uns ein. „Kinder wachsen
heute in einer Umwelt auf, in der sie viel mehr abgelenkt
werden als jede andere Generation der Menschheitsgeschichte“, sagt der US-Psychologe Daniel Goleman.
Forscher schätzen, dass sich allein im 20. Jahrhundert
unser Kommunikationstempo um das Zehnmillionenfache beschleunigt hat.
Das gesamte Gehirn ist aktiv
Doch was ist Konzentration überhaupt? „Ein wichtiges
Modell für Aufmerksamkeit ist die Auswahl von externen Reizen“, erklärt Prof. Dr. Peter König vom Institut
für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück.
Dabei unterscheidet man zwischen beobachtbarer und
nicht beobachtbarer Aufmerksamkeit. Beispiel: Man
hört einen Knall und schaut sofort in diese Richtung.
Von nicht beobachtbarer Aufmerksamkeit ist dagegen die Rede, wenn man im Bistro sitzt und mit einer
Freundin spricht, sich aber nicht anmerken lassen will,
dass man einen Bekannten entdeckt hat. Gemeinsam
ist beiden, dass man bestimmte Reize höher bewertet
als andere und diese bevorzugt verarbeitet. Bei diesen
Prozessen spielen vor allem die Großhirnrinde und
Nervenbotenstoffe wie Dopamin eine wichtige Rolle.
„Letztlich ist das gesamte Gehirn aktiv, wenn wir uns
konzentrieren“, erklärt Mediziner und Physiker König.
4
01 | 2015
Stress als Konzentrationskiller
Kritisch wird es, wenn unser Gehirn mit Reizen wie dem
Fernseher oder eingehenden Kurznachrichten regelrecht überflutet wird. Dann fällt es schwer, eine Auswahl
von Informationen zu treffen und sich zu konzentrieren.
Ein weiterer wichtiger Konzentrationskiller ist Stress: Dabei schüttet der Organismus vermehrt Stresshormone
wie Adrenalin und Noradrenalin aus. Die Folge: Unser
Gehirn schaltet auf Notfallbetrieb um und alle früheren
Handlungspläne regelrecht ab.
Gelegentliche Konzentrationsstörungen sind normal.
„Schließlich ist der Ablenkungsmechanismus in uns
eingebaut und mitunter überlebenswichtig – etwa,
wenn sich beim Erdbeerpflücken ein Tiger nähert. Das
Problem ist, dass wir diesen Mechanismus heutzutage
regelrecht füttern“, so König. Entlastend sei es bereits,
Störquellen wie den Piepsalarm der Mikrowelle oder die
Benachrichtigung für eingehende E-Mails einfach auszuschalten. Hellhörig sollte man immer dann werden,
wenn die Konzentrationsschwäche zu negativen Auswirkungen führt – etwa, wenn man abends feststellt, dass
man den ganzen Tag SMS an Freunde geschickt hat,
statt wie geplant für die Prüfung zu lernen. In seltenen
Fällen könnte eine Aufmerksamkeitsstörung vorliegen,
die ärztlich abgeklärt und bei Bedarf behandelt werden
sollte.
Ruhe für den Geist
„Zwar macht es die moderne Technik schwerer, sich zu
konzentrieren. Gleichzeitig glaube ich aber, dass man
die Konzentrationsfähigkeit trainieren kann wie einen
Muskel“, meint Peter König. Hilfreich bei Vergesslichkeit und Konzentrationsproblemen sind regelmäßige
Pausen, Ruhe und ausreichend Schlaf. Auch Meditation
kann die Konzentration wirksam verbessern. So fanden
US-Forscher von der Wake Forest University School of
Medicine in Winston-Salem heraus, dass hierfür schon
kurze Meditations-Einheiten von 20 Minuten an vier aufeinanderfolgenden Tagen ausreichten. Die Probanden
lagen dazu mit geschlossenen Augen auf dem Rücken
und konzentrierten sich auf ihren Atem. Aufkommende
Gedanken sollten sie innerlich kurz bestätigen, sich
dann aber wieder ganz der Atmung zuwenden. Ergebnis: Die Meditierenden schnitten in Tests zum Arbeitsgedächtnis und zur räumlich-visuellen Wahrnehmung
viel besser ab.
TIPP
TIPPS FÜR EINE BESSERE KONZENTRATION
Mehrere kleine Mahlzeiten: Essen Sie über den Tag
verteilt mehrere kleine Mahlzeiten. Das hält den Blutzuckerspiegel und damit die Konzentrationsfähigkeit
konstanter. Frühstückstipp für geistige Höchstleistungen: zuckerfreies Vollwertmüsli mit frischem Obst
(Kohlenhydrate, Vitamin C) und Nüssen (B-Vitamine).
Ausreichend trinken: Unser Körper braucht Flüssigkeit, um elektrische Impulse vom Gehirn weg- und
zum Gehirn hinzuleiten. Um fit und leistungsfähig zu
sein, sollten Sie daher mindestens zwei Liter pro Tag
trinken (am besten Wasser, Schorlen mit wenig Saft,
ungesüßte Kräutertees). Tipp: Greifen Sie vor einer
Präsentation zu einem Glas (stillem) Wasser. Kaffee
regt zwar an, aber große Mengen sind kontraproduktiv.
Lärmstress reduzieren: In Großraumbüros fällt die
Konzentration besonders schwer, weil unser Gehirn
unbewusst versucht, Gesprächsfetzen zu verstehen.
Erledigen Sie daher Aufgaben, die starke Aufmerksamkeit erfordern, möglichst morgens oder am
späten Nachmittag, wenn nur wenige Kollegen im
Büro sind. Alternative: Gehörschutz-Stöpsel aus
Schaumstoff tragen (ab ca. drei Euro in Apotheken,
Drogeriemärkten, im Internet).
E-Mail-Zeiten einrichten: Laufend eingehende
E-Mails und Textnachrichten auf dem Smartphone
stören die Konzentration enorm und kosten zudem
Zeit, weil man sich danach jedes Mal wieder neu
einarbeiten muss. Arbeiten Sie eingehende Nachrichten lieber in Blöcken ab und reservieren Sie sich
dafür feste Zeiten (z. B. morgens zu Arbeitsbeginn,
nach der Mittagspause und kurz vor Feierabend).
Überkreuzbewegungen: Sie helfen, beide Gehirnhälften besser miteinander zu verbinden. Wichtig
dabei ist, die Mittellinie des Körpers zu kreuzen.
Führen Sie im Stehen abwechselnd die rechte Hand
zum gehobenen linken Knie und dann die linke
Hand zum gehobenen rechten Knie. Weiterer Vorteil:
Bewegung lockert und macht wach – gut nach einem
Mittagstief.
Energieübungen: Wenn man Vorträgen und Konferenzen nicht mehr folgen kann, wirken Energieübungen wahre Wunder. Ziehen Sie zum Beispiel die
Ohren mit den Fingern sanft nach hinten und falten
Sie sie aus (Daumen innen, Zeigefinger außen). Oben
beginnen und an der Rundung entlang bis zu den
Ohrläppchen massieren.
Auf der Internetseite
www.kinderpilot.de/
konzentrationsuebungen-kinder finden
Eltern eine Auswahl
von Konzentrationsübungen speziell für
Kinder sowie Links
und Tipps zu weiterführenden Webseiten.
TIPP
Buchtipp: Wie man
seine Aufmerksamkeit
bündelt, zeigt der
renommierte Psychologe und Bestsellerautor Daniel Goleman
in seinem neuen Buch
„Konzentriert Euch!
Eine Anleitung zum
modernen Leben“,
erschienen für
19,99 Euro im Piper
Verlag.
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„Mittel zur Konzentrationsförderung
Das Röwa Bettsystem
sind für gesunde Menschen nicht sinnvoll“
Ob Alzheimer-Mittel oder Psychostimulanzien zur
Behandlung von ADHS und Narkolepsie: Solche
Medikamente werden zunehmend auch für gesunde
Menschen propagiert. Gesundheitsexperte Glaeske
warnt vor den Risiken.
Das Interview führte Stella Cornelius-Koch
Prof. Dr. Gerd Glaeske ist
Co-Leiter der Abteilung
Gesundheitsökonomie,
Gesundheitspolitik und
Versorgungsforschung am
Zentrum für Sozialpolitik
der Universität Bremen
delt, die unter Lern- und Konzentrationsstörungen im
Rahmen einer Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyper­
aktivitätsstörung (ADHS) leiden. Manche hoffen darauf,
dass dieses Mittel auch bei gesunden Menschen hilft.
Doch das schnelle Glück über die Pillendose funktioniert
nicht. Zur Warnung die Erfahrungen einer erwachsenen
Ritalin-Userin. Zuerst spürte sie schon nach wenigen
Minuten eine Wirkung: Sie war hellwach, konnte wahnsinnig schnell lesen, ihr Akku fühlte sich wieder voll an.
Doch nach zwei Jahren brauchte sie schon 18 Tabletten am
Tag. Sie warDesign
abhängig geworden, wurde leicht
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Herr Glaeske, wie sinnvoll sind Mittel zur Konzentrationsförderung?
Glaeske: Früher hat man den Kindern oft Glutaminsäure gegeben – eine Aminosäure, die auch im Gehirn
vorkommt. Das sollte den eigenen Kindern Vorteile
gegenüber anderen verschaffen. Vitamine sollten Ähn•• Bettseite
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liches bewirken. Die Hoffnungen, unterstützt von den
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Höhe
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erfüllt. Das Gleiche gilt auch für die heute propagierten • Abnehmbare
­medikamentösen
Behandlung
von
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mit ADHS?
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Mittel.
Glaeske:
Auch
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ADHS
brauchen
keine
• Hochwertige
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schnell
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Sie
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Höhe und Neigung
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HöheArzneimittelbehandlung
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Glaeske: Arzneimittel sind nicht für gesunde Menschen • Komfortverstellungen
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Bettsysteme
gedacht, sondern nur zur Behandlung oder Vorbeuerst andere
Therapieverfahren
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• Optimal
auf
Röwa
Bettsysteme
• Komfortverstellungen für abgestimmt
Höhe und Neigung
der Gemeinsame Bundesausschuss der gesetzlichen
gung von Krankheiten zugelassen. Ihre Risiken durch
• Optimal auf Röwa Bettsysteme abgestimmt
Krankenversicherung
im September 2010 neue Behandunerwünschte Wirkungen und Wechselwirkungen sind
nur dann vertretbar, wenn sie Krankheiten betreffen, die lungsrichtlinien für Kinder mit einer AufmerksamkeitsGestaltungsvielfalt – z.B. durch die große Auswahl an ausgesuchten Möbelstoffen und
unbehandelt das
höhere
RisikoAbnehmen
darstellen.der
Dazu
kommt,
und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) beschlossen:
durch
das einfache
Stoffe
über Klett-defizitund Reißverschlüsse.
dass Arzneimittel nur sehr selten bei gesunden MenDiese müssen erst sorgfältig untersucht werden und
– z.B. durch die große Auswahl an
ausgesuchten
Möbelstoffen
und
danach
gegebenenfalls
ganzheitliche
Therapieformen
schen erprobtGestaltungsvielfalt
wurden.
durch das einfache Abnehmen der Stoffe über Klett- und Reißverschlüsse.
erhalten. Erst dann darf der Wirkstoff Methylphenidat
Gestaltungsvielfalt – z.B. durch die große Auswahl an ausgesuchten Möbelstoffen und
verordnet werden, der in Ritalin, Concerta, Equasym
Laut Schätzungen
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durch das –einfache
Stoffe über
Klett- und Reißverschlüsse.
Gestaltungsvielfalt
z.B. durch die großeder
an ausgesuchten
Möbelstoffen und
oder Medikinet
steckt. Damit setzen diese Richtlinien
inzwischen leistungssteigernde
Mittel einAuswahl
– darunter
durch das einfache Abnehmen der Stoffe über Klett- und Reißverschlüsse.
– z.B.und
durch
die große Auswahl an
ausgesuchten
Möbelstoffen
undlange fordern.
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was viele Experten
schon
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Kopfschmerzmittel
Psychopharmaka … durch das einfache Abnehmen der Stoffe über Klett- und Reißverschlüsse.
Glaeske: Unter den Psychopharmaka ist Ritalin besonders begehrt. Damit werden eigentlich Kinder behan-
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Becken, Knie), Lattenrost einstellen, die richtige
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Matratze wählen und das Nackenstützkissen anpassen.
So entsteht Ihr ideales Bett mit Ecco 2: Anmessen der Körperkontur
(Schulter, Lordose, Becken, Knie), Lattenrost einstellen, die richtige
Matratze
wählen
und das
anpassen.
So entsteht
Ihr ideales
BettNackenstützkissen
mit Ecco 2: Anmessen
der Körperkontur
(Schulter, Lordose, Becken, Knie), Lattenrost einstellen, die richtige
Matratze wählen und das Nackenstützkissen anpassen.
So entsteht Ihr ideales Bett mit Ecco 2: Anmessen der Körperkontur
(Schulter, Lordose, Becken, Knie), Lattenrost einstellen, die richtige
Matratze wählen und das Nackenstützkissen anpassen.
Das Röwa Bettsystem
Das Bettsystem nach Maß
Jeder Mensch ist anders – je nach Größe, Gewicht und
Körperkontur. Mit Ecco 2 werden Ihre individuellen Maße
exakt ermittelt und in eine Bett-Komplett-Lösung übersetzt:
Jeder
Mensch istüber
anders
– je nach Größe,
und
vom Lattenrost
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01 | 2015
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GESUNDHEIT & MEHR | MULTITASKING
Multitasking
Mehr schaffen in weniger Zeit?
Studien belegen, dass uns das gleichzeitige Erledigen
mehrerer Aufgaben überfordert und stresst. Wie Sie
effektiver und entspannter arbeiten.
Auto fahren und nebenbei mit dem Handy telefonieren oder bei der Vorbereitung auf die Präsentation
zwischendurch die E-Mails checken: Multitasking, also
mehrere Dinge auf einmal zu erledigen, ist für moderne
Menschen längst zur Gewohnheit geworden. Kein Wunder: Eine immer schneller werdende Arbeitswelt und
steigender Leistungsdruck sorgen dafür, dass wir Aufgaben in immer weniger Zeit erledigen müssen. Dieses
Verhalten hat sich auch auf unsere Freizeit übertragen:
Wir telefonieren, während wir den Hund Gassi führen,
räumen den Geschirrspüler aus und werfen zwischendurch einen Blick auf die Hausaufgaben unseres Jüngsten oder surfen beim Fernsehen gleichzeitig im Internet.
Mythos Multitasking
Dabei gibt es das so genannte Multitasking – ein Begriff,
der ursprünglich aus der Computersprache stammt –
im eigentlichen Sinn gar nicht. Davon ist zumindest
Prof. Ernst Pöppel überzeugt, der ehemalige Leiter des
Instituts für Medizinische Psychologie an der LudwigMaximilians-Universität München. Zwar sagt man vor
allem Frauen die Fähigkeit nach, mehrere Dinge auf
einmal tun zu können. Doch in Wirklichkeit sind dazu
weder Frauen noch Männer geeignet. Die Erklärung
liegt für Ernst Pöppel in unserem Gehirn: Auch wenn
dort mehrere Prozesse gleichzeitig ablaufen, tritt immer
nur ein Bewusstseinsinhalt in den Vordergrund.
Das bedeutet: Wer ständig mehrere Dinge auf einmal
erledigt, überfordert sich psychisch und physisch und
erhöht seine Stressbelastung. Allenfalls bei RoutineArbeiten (z. B. Bügeln und Fernsehen) ist dies noch
möglich, weil unser Gehirn solche „Kombinationen“
jahrelang geübt hat. So gehen Kaffeetrinken und Zeitunglesen gut zusammen, ebenso Joggen und Musik8
01 | 2015
hören. Bei anspruchsvolleren Aufgaben, bei denen wir
nicht nur etwas wahrnehmen, sondern auch reagieren
und entscheiden müssen, stoßen wir jedoch an unsere
Grenzen. Das hat wohl jeder schon einmal erlebt, der
versucht hat, während eines Telefonats eine E-Mail zu
schreiben.
Mehr Fehler und Gefahren
Dass Multitasking die Fehlerquote erhöht und zudem
gefährlich werden kann, zeigt eine Studie des Instituts
für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen
Unfallversicherung. Hierfür sollten Freiwillige in einer
Fahrsimulation bei entsprechenden Signalen die Spur
wechseln und gleichzeitig eine Telefonnummer ins
Handy tippen oder eine Wegbeschreibung vorlesen.
Eine andere Aufgabe bestand darin, während einer
nachgestellten Bürotätigkeit einen Text anzuhören, zu
dem die Studienteilnehmer anschließend Fragen beantworten mussten. Es zeigte sich, dass die „Fahrleistung“
unter der Zusatzaufgabe deutlich schlechter wurde und
die Versuchspersonen angespannter waren. Auch bei
der Büroaufgabe kam es zu Konzentrationseinbußen.
Schon früher hatten Untersuchungen ergeben, dass das
gleichzeitige Ausführen anderer Tätigkeiten am Steuer
mit dem Fahren unter Alkoholeinfluss vergleichbar ist.
Veränderungen im Gehirn
Neurowissenschaftler von der Universität Sussex ver­
muten außerdem, dass Multitasking – vor allem die
gleichzeitige Nutzung mehrerer Medien – Spuren im
Gehirn hinterlässt. Sie fertigten bei 75 erwachsenen
Studienteilnehmern Magnetresonanz-Aufnahmen an.
Die Teilnehmer hatten zuvor in einem Fragebogen angegeben, wie intensiv sie verschiedene Medien wie
Mobiltelefone oder Fernseher nutzen. Ergebnis: Diejenigen, die mit mehreren Geräten gleichzeitig beschäftigt
waren, wiesen eine geringere Dichte der grauen Sub-
stanz im vorderen Gyrus cinguli auf. Diese Hirnregion ist
für die Verarbeitung von Emotionen, Erinnerungen und
Lernprozessen verantwortlich. Zwar betonen die Wissenschaftler, dass sie nur einen Zusammenhang gefunden
haben und keine Ursache. So könnte es auch umgekehrt
sein, dass Menschen mit weniger dichter grauer Substanz
zum gleichzeitigen Einsatz mehrerer Medien neigen.
Studienautor Kep Kee Loh hält es jedoch durchaus für
möglich, dass Multitasking negative Auswirkungen auf
die Gehirnstruktur hat. Nicht umsonst heißt es also:
„immer schön eins nach dem anderen“.
EFFEKTIVER UND ENTSPANNTER ARBEITEN
IN FÜNF SCHRITTEN
1.
Erledigen Sie nach Möglichkeit immer nur eine
Auf­gabe auf einmal. Stapelt sich die Arbeit auf Ihrem
Schreibtisch: Setzen Sie Prioritäten, und packen Sie
das Wichtigste zuerst an. Haken Sie Erledigtes stets ab.
2.
Nutzen Sie bei Arbeitsunterbrechungen Notizzettel.
Notieren Sie darauf wichtige Stichworte (Angebot
für Herrn Müller) und wenden Sie sich danach gleich
wieder Ihrer eigentlichen Aufgabe zu.
3.
Gegen ständige Störungen im Büro und zu Hause
helfen Anrufbeantworter, klare Ansagen (z. B. „Ich
bin um 13 Uhr wieder erreichbar.“), das Schließen
der Bürotür und eventuell Kopfhörer.
TIPP
Die Broschüre „Bitte
nicht stören!“ der
Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin (BAuA)
enthält zahlreiche
Anregungen zum
individuellen und
teamorientierten
Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und
Multitasking: www.
baua.de/de/Publikationen/Broschueren/
A78.html
4.
Organisation ist (fast) alles. Machen Sie Wochenpläne und blocken Sie ausreichende Zeiten in Ihrem
Terminkalender. Je besser Sie Ihre Aufgaben im
Blick haben, desto geringer ist die Gefahr, dass sich
Unerledigtes aufstaut und Sie zum „MultitaskingWunder“ werden müssen.
5.
Gönnen Sie sich zwischendurch eine kleine Pause.
Dabei ist es egal, ob Sie einen Kaffee trinken, nur
aus dem Fenster schauen oder ein paar Schritte
herumgehen. Auch regelmäßige Entspannung (z. B.
Meditation, Yoga) verbessert die Konzentration.
01 | 2015
9
TITELTHEMA | WEARABLES
Wearables
Mobile Fitnessund Gesundheitswächter
S
martwatches oder Fitness-Armbänder: Die
Anzahl körpernaher elektronischer Geräte
wächst rasant. Doch wie sinnvoll und sicher ist
die Sammlung von Gesundheitsdaten?
Der Trainer am Handgelenk
Erinnern Sie sich noch an Ihren Sportlehrer, der mit der
Stoppuhr an der Seitenlinie stand und Ihnen die Zeit
für die zurückgelegte Strecke zurief? Oder daran, wie
umständlich es war, mit den Fingern am Handgelenk
den Puls zu messen? Diese Zeiten sind vorbei: Heutzutage steht für die Erfassung von Fitness- und Gesundheitsdaten ein wachsendes Angebot an körpernahen
elektronischen Geräten, so genannten Wearables, zur
Verfügung. Fitness-Armbänder, -Clips oder Smart­
watches messen zurückgelegte Schritte und Distanzen,
errechnen daraus die verbrannten Kalorien und ermitteln die Herzfrequenz. Sie erinnern uns daran, unsere
Trainingsziele einzuhalten, erlauben per Social Media
einen Vergleich mit Freunden und sollen sogar den
Schlaf überwachen können. Für die Auswertung der
Daten sorgen Zusatzprogramme (Apps) auf dem Smartphone, Tablet-PC oder Computer.
Die Idee, Körperdaten über derartige Self-TrackingProgramme zu erfassen, ist nicht neu: So brachte ein
bekannter Sportschuh-Hersteller schon vor 20 Jahren
einen Sportschuh mit integriertem Schrittzähler heraus.
Doch erst die Verbreitung von Smartphones und Tablets
sowie die Entwicklung kostengünstiger Sensoren und
Übertragungstechniken haben einen Boom eingeleitet,
der nun aus den USA zu uns herüberschwappt. Laut der
Studie „Quantified Health“ des internationalen Marktforschungsinstituts YouGov haben schon 41 Prozent der
Deutschen mindestens eine Gesundheits-App auf ihrem
Smartphone installiert.
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01 | 2015
Kein Ersatz für den Arztbesuch
Dass Bewegung zahlreichen Erkrankungen wie HerzKreislauf-Leiden, Bluthochdruck oder Übergewicht vorbeugen kann, ist bekannt. Dr. Franz-Joseph Bartmann,
Chirurg und Oberarzt am St. Franziskus-Hospital in
Flensburg, begrüßt daher die Idee, Menschen über die
neuen Technologien zu einem gesundheitsbewussten
Verhalten anzuregen. „Laufen funktioniert zwar auch
ohne solche Devices. Doch wenn man damit jemanden
in Bewegung bringt, der sich sonst nicht – oder nicht
ausdauernd – bewegen würde, ist das eine hervor­
ragende Sache.“ Gerade junge, technikaffine Menschen
lassen sich hierfür relativ leicht begeistern – vor allem,
wenn sie ihre Daten mit Gleichgesinnten austauschen
und sich so gegenseitig motivieren, glaubt der langjährige Vorsitzende des Telematikausschusses der Bundesärztekammer.
Allerdings haben die elektronischen Helfer auch ihre
Grenzen. Bei den aus Fitness-Trackern und SmartphoneApps gewonnenen Daten handelt es sich meist nur um
quantitative Daten, die lediglich grobe Schlüsse auf
den Gesundheitszustand zulassen. So ergab zwar eine
aktuelle Studie an der Universität von Pennsylvania in
Philadelphia, dass die meisten von zehn getesteten
Smartphone-Apps und Aktivitäts-Trackern die Schritte
korrekt zählen. Doch andere Auswertungen sind weitaus komplizierter und ihre wissenschaftliche Gültigkeit
ist oft (noch) nicht untersucht. So bleibt es fraglich,
ob Schlafüberwachungs-Apps anhand der nächtlichen
Bewegungen Aufschluss über die Schlafqualität und
eine mögliche dahintersteckende Erkrankung geben
können.
Dr. med. Franz-Joseph
Bartmann ist Vorsitzender
des Telematikausschusses
der Bundesärztekammer
„Die Tatsache, dass so etwas existiert, heißt nicht,
dass es auch den angestrebten Zweck erfüllt“, meint
Dr. Bartmann. Wearables könnten in der Regel keinen
notwendigen Arztbesuch ersetzen. „Sie können jedoch
ärztliches Handeln in vielen Fällen unterstützen und in
die Therapie mit einfließen.“ Hilfreich sei dies etwa für
Patienten mit chronischen Erkrankungen, die in der
01 | 2015
11
TITELTHEMA | WEARABLES
Vergangenheit oft Tagebuch führen mussten. „Wenn
mit den neuen Technologien Daten kontinuierlich und
nicht-invasiv erfasst werden, erfolgt dies möglicher­
weise sogar zuverlässiger als mit einem Tagebuch in
­Papierform.“ Auch von der Vernetzung ihrer gesundheitsbezogenen Daten aus verschiedenen Geräten können manche Patienten durchaus profitieren. So könnte
sich bei Diabetikern die richtige Insulin-Dosis besser
ermitteln lassen, wenn die Daten des BewegungsTrackers mit dem elektronischen Kalorientagebuch
und den Blutzuckerwerten verkettet werden.
Thema Datenschutz
Florian Glatzner vom
Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV)
Dass die Technologisierung von Gesundheitsdaten
immer weiter voranschreitet, wird auch daran deutlich,
dass Internetunternehmen wie Google mit großen Projekten in den medizinischen Bereich eingestiegen sind.
So entwickelt die Google-Tochter Calico Methoden zur
Bekämpfung altersbedingter Erkrankungen, und zu den
Projekten der Forschungsabteilung „Google X“ zählen
eine digitale Kontaktlinse zur Messung des Blutzuckers
sowie ein Fahrzeug, das sich allein mit Gesten steuern
lässt.
Im Gegensatz zu Googles Plänen, möglichst viele Daten
zu bündeln und zu analysieren, lassen sich die Gesundheitsdaten aus bestehenden Apps bislang meist nur
nach wenigen Kriterien und Fragestellungen auswerten. Dennoch sind Datenschützer auch hier hellhörig.
„Gesundheitsdaten gehören nicht umsonst zu den
sensitiven Daten, die besonders geschützt sind. Denn
wenn sie öffentlich werden, können die Auswirkungen
groß sein hinsichtlich der Arbeit oder des sozialen
Umfeldes. Daher sehen wir die sorglose Verbreitung von
Gesundheitsdaten äußerst kritisch“, sagt Florian Glatzner
vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV).
„Wenn ich schauen will, wie sich meine Fitness entwickelt, gibt es eigentlich keinen Grund, warum die Daten
in einer Cloud liegen und nicht auf dem Endgerät.“ Auch
die Geschäftsbedingungen ließen oft zu wünschen üb-
12
01 | 2015
rig. „Sind die Geschäftsbedingungen einer App in einem
25-seitigen Fließtext in englischer Sprache verfasst,
kann von Informiertheit nicht die Rede sein.“
Der Datenschützer rät daher, Wearables zu bevorzugen, bei denen die Daten lokal beim Nutzer liegen. Bei
europäischen oder noch besser deutschen Unternehmen seien die Datenschutzgesetze am strengsten. Im
Zweifelsfall könne man sich an die Verbraucherzentralen
oder andere Beratungsstellen wie die Unabhängige
Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden. Auch
Mediziner Bartmann rät zur Vorsicht im Umgang mit
Gesundheits- und Fitness-Apps. „Immer dann, wenn die
Daten an Dritte weitergegeben werden, sollte man als
Patient genau überlegen, ob die Vorteile, die der Anbieter verspricht, die Risiken der Freigabe persönlicher
Daten überwiegen.“ Anders sieht Dr. Bartmann das allerdings im Hinblick auf gesicherte Verbindungen – etwa
bei Telemonitoring-Projekten, bei denen medizinische
Messwerte an den Arzt oder die Klinik übertragen
werden.
Angebote der Krankenkassen
Neben den Herstellern beobachten auch die Krankenversicherungen die Entwicklung von Wearables
mit großem Interesse. Schließlich ist ihnen das Thema
Prävention, also die Vorbeugung von Erkrankungen, ein
besonderes Anliegen. Im Bereich der privaten Krankenversicherung (PKV) hat der europäische Versicherungskonzern Generali Gutscheine und Rabatte für
Kunden angekündigt, die dem Unternehmen Körperdaten per App zusenden und so nachweisen, dass sie
gesund leben. Gesetzliche Krankenkassen beteiligen
sich ebenfalls bereits vereinzelt an der Entwicklung von
Gesundheits-Apps; allerdings werden dabei aus Datenschutzgründen keine Informationen an die jeweilige
Kasse übermittelt.
Die YouGov-Studie zeigt, dass Versicherte mehr Vertrauen in die Gesundheits-Apps von Krankenkassen
als in solche von Sportartikelherstellern oder Internet­
unternehmen setzen. Immerhin sieben Prozent nutzen
bereits solche Angebote von Krankenversicherern oder
Krankenkassen. 32 Prozent können sich sogar vorstellen,
ihrer Krankenversicherung gesundheits- und fitnessrelevante Daten mitzuteilen, um dadurch Vorteile zu
erhalten.
Allerdings dürfen private Krankenversicherer ihre Tarife
weitaus stärker nach der individuellen Gesundheit
differenzieren als gesetzliche Krankenkassen, die vom
gesetzlichen Auftrag her dem Solidaritätsprinzip verpflichtet sind und dadurch keine Menschen benachteiligen dürfen. Lohnen kann sich gesundheitsbewusstes
Verhalten jedoch auch für Mitglieder einer gesetz­-
lichen Krankenkasse: So dürfen diese das Gesundheits­
ver­halten ihrer Mitglieder immerhin im Rahmen von
Bonusprogrammen finanziell belohnen.
Mit dem Bonusprogramm „bonusaktiv“ unterstützt die
hkk gesundheitsbewusstes Verhalten ihrer Versicherten.
Die Durchführung nur weniger Gesundheitsaktivitäten
sichert eine Geldprämie oder ein Gesundheits-Guthaben, das für zusätzliche Extraleistungen wie zum
Beispiel die professionelle Zahnreinigung verwendet
werden kann. Weitere Informationen unter www.hkk.
de/bonusaktiv.
INFO
WEARABLES IM ÜBERBLICK
Fitness-Armbänder: Sie messen zurückgelegte
Schritte und Distanzen und errechnen daraus die verbrannten Kalorien. Bei einigen Armbändern sind auch
Pulsmessung, Schlafüberwachung oder Weckfunktion
verfügbar. Manche Armbänder verfügen über ein
kleines Display zur Darstellung der Daten, andere
sammeln die Daten nur in der App. Achten Sie daher
beim Kauf darauf, ob das Armband mit Ihrem Smartphone kompatibel ist. Auch bei der Akkulaufzeit gibt
es Unterschiede. Kostenpunkt: einfache Versionen
ab ca. 30 Euro.
Clip-Tracker: Wer eine unauffälligere Variante als
Kunststoffbänder bevorzugt, kann auf Clips bzw. Zips
zurückgreifen. Diese lassen sich fast überall am Körper
(z. B. am Hosenbund oder Gürtel) tragen. Einige Clips
können auch in eine Kette oder in ein Armband
„eingeklickt“ werden. Vom Funktionsumfang ähneln
sie meist den Fitness-Armbändern. Kostenpunkt:
ab ca. 20 Euro.
TIPP
Computermagazine
testen regelmäßig
Fitness-Tracker auf
ihre Alltagstauglichkeit, nennen Preise
und Bezugsquellen,
z. B. www.cowo.
de/a/3092507
Smartwatches: Als Kombination aus Armbanduhr
und Smartphone bieten die „klugen“ Uhren meist
eine Anruferkennung sowie das Lesen von E-Mails
oder Textnachrichten. Viele können auch Fitnessdaten wie Puls und gelaufene Distanz und zahlreiche
weitere Gesundheitsdaten erfassen. Nur wenige
Uhren funktionieren ganz ohne Smartphone. Angeboten werden zudem Mischungen aus Fitnessband
und Smartwatch. Achtung: Die meisten Smartwatches haben nur eine kurze Akkulaufzeit und können
nicht mit allen Smartphones verbunden werden.
Kostenpunkt: ab ca. 80 Euro.
Die in Deutschland im
April erwartete Apple
Watch soll Termine
verwalten und als
Navigationsgerät und
Pulsmesser fungieren.
Mit entsprechendem
Zubehör misst sie
auch den Blutzuckerwert.
Weitere Fitness-Tracker: Neu ist eine „schlaue“
Schuheinlegesohle, die Schritte, Strecken sowie
Kalorienverbrauch berechnet und per Knopfdruck die
Füße wärmt (ca. 130 Euro). Ein In-Ohr-Kopfhörer (ca.
170 Euro) erfasst den Puls beim Musikhören. In Kürze
soll ein neues Pflaster zum Ankleben unterhalb der
Brust herauskommen. Es soll Herzfrequenz, Atmung,
Körpertemperatur und Stress-Symptome erfassen.
01 | 2015
13
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Zufriedenheit liegt in den Genen
Bei dem Gefühl der Zufriedenheit spielen neben
familiärer Situation, Geld und Erfolg auch die Gene
eine wichtige Rolle. Das ist das Ergebnis einer Studie
der Psychologin Elisabeth Hahn von der Universität des
Saarlandes. Danach sind die Unterschiede zwischen
Menschen in puncto Zufriedenheit zu 30 bis 37 Prozent genetisch bedingt. So soll eine Art Grundtendenz
für jeden Menschen existieren, eher zufrieden oder
14
01 | 2015
unzufrieden zu sein. Menschen mit einem angeborenen
Hang zum Schwarzsehen müssen sich demnach mehr
anstrengen, um zufrieden zu sein. Darüber hinaus zeigte
sich ein stabiler Zusammenhang zwischen Lebenszufriedenheit und Persönlichkeit. Für die Studienleiterin ein
eindeutiges Ergebnis, dass sich sämtliche genetischen
Einflüsse auf die Lebenszufriedenheit und zugleich auf
die Persönlichkeit auswirken.
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01 | 2015
15
GESUNDHEIT & MEHR | KINDER UND BEWEGUNG
Kinder und Bewegung
Aktiv besser groß werden
Schule, Hausaufgaben, Fernsehen und Computernutzung: Unsere Kinder wachsen immer mehr im Sitzen
auf. Dabei ist spielerische Bewegung entscheidend für
die geistige und körperliche Entwicklung.
„Heute habe ich mich mal so richtig ausgetobt“: Immer
weniger Kinder können das von sich behaupten. So
erreichen nur 43 Prozent der sechs- bis zwölf-Jährigen
die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene
Mindestdauer von 60 Minuten moderater bis intensiver
körperlicher Aktivität pro Tag. Je älter die Kinder werden,
desto weniger bewegen sie sich – besonders im Übergang von der Grund- auf die weiterführende Schule. Das
zeigt der aktuelle Report der Deutschen Krankenver­
sicherung (DKV) „Wie gesund lebt Deutschland?“. Hierfür
wurden mehr als 3.000 Kinder und 337 Eltern befragt –
zum ersten Mal auch zum Risikofaktor Sitzen.
Gerriet Eckloff ist
wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Institut
für Sportwissenschaft der
Universität Oldenburg
16
01 | 2015
Fernsehen verhindert Bewegung
Neben Schule, Hausaufgaben und Autofahrten verhindert vor allem die Mediennutzung ausreichend Bewegung: Sowohl in der Woche als auch am Wochenende ist
fernsehen die häufigste Ursache für das Sitzen außerhalb
der Schule. Laut DKV-Report schauen 93 Prozent der
Kinder an Werktagen täglich fern, 60 Prozent sogar eine
Stunde oder mehr. An Sams- und Sonntagen sind es
81 Prozent, wobei dann jedes fünfte Kind sogar länger
als drei Stunden von der „Glotze“ hockt. Außerdem
wählen 82 Prozent der Kids am Wochenende
Freizeitbeschäftigungen, bei denen sie wieder
sitzen: zum Beispiel Freunde treffen, lesen
oder ins Kino gehen. 23 Prozent verbringen
eine Stunde mit Computer- und Videospielen.
Körperliche und geistige Entwicklung
Sitzen Kinder zu viel, wirkt sich das negativ auf die
Knochensubstanz, die Haltung, das Körpergewicht und
die Ausbildung der Muskeln aus. Eine Folge sind Rückenschmerzen, von denen nach Angaben der Bundes­
arbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e. V. (BAG) 23 bis 48 Prozent der Grundschüler
betroffen sind.
Außerdem ist ausreichend Bewegung entscheidend
für die geistige Entwicklung. „Das Kind entdeckt seine
Umwelt über die Wahrnehmung und Bewegung“, sagt
Gerriet Eckloff, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaft der Universität Oldenburg.
Zwar sei noch unklar, ob zu wenig Bewegung Auslöser
für mangelnde Intelligenzentwicklung ist. Doch fest
stehe, dass die kognitive Entwicklung durch Bewegung
gefördert wird: Die Nervenzellen werden stimuliert und
die Durchblutung im Gehirn wird gefördert.
Anstatt Kinder frühzeitig in einen taktischen Spiel­
betrieb hineinzupressen, sollten gerade Jüngere
möglichst lange kindgerecht spielen dürfen. Ein oder
zwei Stunden Schulsport pro Woche reichen für das
kindliche Bedürfnis nach Bewegung meist nicht aus.
Eckloff plädiert vielmehr für eine tägliche Bewegungs-
TIPP
TIPPS FÜR MEHR BEWEGUNG
 Lassen Sie Ihr Kind nach Möglichkeit zu Fuß, mit
dem Roller oder Fahrrad zum Kindergarten oder
zur Schule kommen. Falls der Weg sehr weit ist
und Sie mit dem Auto fahren müssen: Lassen Sie
Ihren Nachwuchs, wenn er alt genug ist, das letzte
Stück zu Fuß gehen.
 Denken Sie als Eltern daran, dass Kinder Ihr
Verhalten nachahmen. Seien Sie daher ein
gutes Vorbild, indem Sie sich selbst regelmäßig
bewegen.
Rosemarie Portmann: Die 50 besten
Bewegungsspiele,
Don Bosco Verlag, 5.
Auflage 2014, 5 Euro.
 Stellen Sie klare Regeln für „Bewegungsfresser“
wie Computer und Fernseher auf (Nutzung z. B.
maximal eine Stunde am Tag).
 Feiern Sie den nächsten Kindergeburtstag mal
„aktiv“ in einem Erlebnisbad, auf dem Bauernhof,
im Bowling-Center oder in einer Spielscheune.
Eine kostengünstige Variante ist eine Schnitzeljagd.
Klettern, springen, rennen
Sportwissenschaftler Eckloff hält es daher für unverzichtbar, dass Kinder ihren natürlichen Bewegungs­
impuls ausleben. Sie müssen nicht unbedingt Sport treiben, sondern sollten sich vor allem spielerisch bewegen
können. Sport könne sogar kontraproduktiv sein, meint
Eckloff: „Viele Kinder sind für Sportarten wie Fußball
noch viel zu jung und werden schon trainiert, bevor sie
überhaupt richtig spielen können.“
stunde in Kindergärten und Schulen. Auch in der Freizeit geben komplexe körperliche Aktivitäten wichtige
Entwicklungsimpulse für alle biologischen Funktionen.
Dazu gehören Klettern, Balancieren, Hangeln, Springen,
Rennen, Fahrradfahren oder Ballspielen – Hauptsache,
die Bewegung macht Spaß, so Eckloff.
 Viel mehr Spaß als (komplizierte) Sportgeräte
 Geben Sie Ihrem Kind Zeit, die richtige Sportart
für sich zu entdecken, indem Sie es mehrere Disziplinen ausprobieren lassen und auf (frühzeitigen)
Leistungszwang verzichten. So bleibt es auch eher
mit Freude dabei.
machen oft einfache Materialien wie (Gummi-)
Seile, Stöcke oder Straßenmalkreide, mit denen
Kinder sich selbst ihren Bewegungsraum suchen
können.
 Unternehmen Sie regelmäßige Bewegungsaktivitäten mit Ihrem Kind, zum Beispiel Ballspielen
auf geeigneten Grünflächen, Besuche von Spielplätzen, einen Schwimmbadbesuch oder eine
Tour zu einem Kletterseilgarten.
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Auge für eine Laserbehandlung.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die kostenlose EuroEyes-Hotline 0800 1 7111711.
Sehschwäche bei Kleinkindern
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verla
hkk übernimmt
AmblyopieScreening
g.de
Bunt gestaltete
Pappbilderbücher laden ein,
zusammen mit den lieben Kleinen
unsere schöne Heimat zu entdecken.
Ob Fahrzeuge vor bremischer Kulisse, die
knuddelige Eisbärin Lale oder ein wimmeliger Ausflug auf die Insel, diese Bücher
bringen Kinder- und Erwachsenenaugen zum Strahlen und machen
Lust auf den Norden.
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Anne Rieken
tuckern, brummen, brausen
Fahrzeuge in Bremen
20 Seiten, Pappbilderbuch
€ 8,90 [D]
ISBN 978-3-944552-49-1
Seit Ende letzten Jahres kooperiert die hkk mit der
EuroEyes GmbH mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen
bietet an insgesamt 17 Standorten in Deutschland ein
breites Spektrum von Behandlungen zur Korrektur
von Fehlsichtigkeiten an, zum Beispiel Kurzsichtigkeit,
Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung. Behandlungszentren befinden sich unter anderem in Bremen,
Oldenburg, Hamburg und Hannover.
Kleine Lale
Fotos von Wolfhard Scheer
20 Seiten, Pappbilderbuch
€ 8,90 [D]
ISBN 978-3-944552-29-3
Valeska Scholz
Lüttjet Platt
Mein erstes Platt-Buch
20 Seiten, Pappbilderbuch
€ 8,90 [D]
ISBN 978-3-7961-1967-5
Anne Rieken
Kleines Inselgewimmel
20 Seiten, Pappbilderbuch
€ 8,90 [D]
ISBN 978-3-944552-20-0
Augenlasern
günstiger
Rund sechs Prozent aller Kinder leiden zum Zeitpunkt
der Einschulung unter einer einseitigen Sehschwäche
(Amblyopie). Häufig bleibt dies unbemerkt, weil das
starke Auge das fehlende Sehvermögen kompensiert.
Damit die Sehstärke nicht dauerhaft beeinträchtigt
wird, sollte eine Amblyopie frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Bisher zählt das Amblyopie-Screening beim Augenarzt
nicht zu den Regelleistungen der Krankenkassen. Daher
bietet die hkk diese Untersuchung ab sofort im Rahmen
eines speziellen Versorgungsvertrages für Versicherte
in Niedersachsen an. Für die Zukunft ist der Abschluss
vergleichbarer Verträge auch in anderen Bundesländern
geplant. Genaue Daten liegen allerdings noch nicht vor.
Das Angebot richtet sich an Kleinkinder zwischen dem
31. und 42. Lebensmonat, in deren Familien bereits
Augenerkrankungen wie Sehschwächen und Schielen
bekannt sind.
Weitere Informationen auf hkk.de
Webcode: 4010
VERLAG GMBH
18
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GESUNDHEIT & MEHR | MEDIENKONSUM
Medienkonsum
Generation Smartphone
Die Nutzung neuer Kommunikationsgeräte wie
Smartphones und Tablets gehört für Kinder und
Jugendliche längst zum Alltag. Damit der Medien­
konsum unbedenklich bleibt, sollten Eltern jedoch
einiges beachten.
Kristin Langer ist
Mediencoach und
fachliche Beraterin bei der
Initiative „SCHAU HIN!“
TIPP
Auf hkk.de/medienkompetenz finden Sie
weitere Informationen
und nützliche Tipps.
Ob SMS- oder WhatsApp-Nachrichten schreiben, sich
nach der Schule über soziale Netzwerke austauschen,
Online-Rollenspiele spielen oder sich die neuesten
Video-Clips im Internet ansehen: Für Kinder und Jugendliche sind neue Kommunikationsgeräte aus dem
Alltag nicht mehr wegzudenken – und das oft schon,
bevor sie richtig lesen können. So nutzt bereits ein
Fünftel der sechs- bis sieben-Jährigen ein Smartphone.
Bei den zwölf- bis 13-Jährigen gehört es mit 84 Prozent
zum Standard. Auch Tablet-PCs werden bei Minderjährigen immer beliebter: Gut ein Drittel der Kinder und
Jugendlichen nutzt sie über alle Altersklassen hinweg.
Zu diesen Ergebnissen kam die Bitkom-Studie „Jung und
vernetzt – Kinder und Jugendliche in der digitalen Gesellschaft“, für die der Hightech-Verband 962 Kinder und
Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren zu ihrem
Medienkonsum befragen ließ. Dabei zeigte sich, dass
die Kommunikation per SMS, MMS oder MessagingDiensten wie WhatsApp und iMessage für Jugendliche
inzwischen wichtiger ist als Telefonieren. Im Vergleich zu
2011 greifen Jugendliche heute auch deutlich häufiger
für Handyspiele, Internetsurfen oder Apps zum Smartphone.
Chancen und Risiken
Ein maßvoller Umgang mit neuen Medien hat durchaus
Vorteile, glaubt Kristin Langer, Mediencoach und fachliche Beraterin bei der Initiative „SCHAU HIN! Was Dein
Kind mit Medien macht“: „Dabei können Kinder und
Jugendliche sich über die Vielzahl der Angebote informieren, kreativ wirken, sich mit anderen über OnlineCommunities und mobile Messenger austauschen und
20
01 | 2015
dabei einiges lernen. Das kann auch hilfreich für die
Schule sein.“ Gleichzeitig gebe es jedoch auch Risiken.
So könnten Kinder leicht mit unpassenden Inhalten wie
Pornografie und Gewalt oder ungewollten Kontakten
konfrontiert werden. Zudem besteht bei exzessiver
Mediennutzung die Gefahr einer Abhängigkeit – einmal
davon abgesehen, dass lange Sitzzeiten Bewegungsmangel und Übergewicht fördern.
ist es so wichtig, dass Eltern darauf achten, was sie
ihren Kindern mitgeben, auch bei der Mediennutzung.“
Das bedeutet: Anstatt in der Freizeit einfach vor dem
Bildschirm zu sitzen, sollten Eltern mit ihren Kindern
lieber etwas gemeinsam unternehmen. Auch regelmäßige Treffen mit Freunden sind wichtig für Kinder
und Jugendliche. Das geht auch (mal) ohne Smartphone, Computer oder Fernseher.
Hilfestellung für Eltern
Gut zu wissen: Die meisten Jugendlichen leben eine
gesunde Mischung aus Mediennutzung und Aktivitäten
im realen Leben. Aktuell zeigen nach einer Studie der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
jedoch etwa 3,2 Prozent der zwölf- bis 17-jährigen
Mädchen und Jungen in Deutschland ein exzessives
Verhalten bei der Nutzung von Internet- und Computerspielen. Kristin Langer: „Ein Gespräch ist auf jeden Fall
angebracht, wenn Kinder übermäßig viel Zeit mit Medien verbringen und andere Interessen oder Pflichten
darunter leiden.“ Das Gleiche gilt, wenn sie zu sorglos
und unbedacht Informationen über sich preisgeben,
gezielt nicht kindgerechte Inhalte aufrufen oder sich
unsozial bis rechtswidrig verhalten, etwa Bilder anderer
ohne Genehmigung weiterleiten, sich an Cybermobbing
beteiligen oder Musik oder Filme illegal herunterladen.
Damit es erst gar nicht so weit kommt, empfiehlt
„SCHAU HIN!“ Eltern, ihre Kinder bei der Mediennutzung
von Anfang an zu begleiten und im Blick zu haben,
welche Medien ihr Kind wie nutzt und mit wem es sich
austauscht. Das schafft Vertrauen und stellt die Weichen
für einen angemessenen Umgang. Auch das Vorbild der
Eltern spielt in Sachen Mediennutzung eine große Rolle,
glaubt Mediencoach Langer. „Kleinkinder und Grundschulkinder schauen sich von den Eltern viel ab. Deshalb
Auch wenn Computer, Smartphone, TV und Co.
fester Bestandteil der täglichen Kommunikation
sind, fragen sich viele Eltern: Was ist gut für mein
Kind? Und wie kann ich den Medienkonsum meiner
Kinder sicher begleiten? Vom 27. April bis zum 27.
Mai 2015 beantworten die Experten der hkk med
Beratungshotline unter 0800 2 555445 (kostenfrei)
alle Fragen rund um das Thema.
TIPPS ZUM UMGANG MIT DEN NEUEN MEDIEN
 Altersempfehlung für mobile Geräte: Für Kinder
unter drei Jahren ist ein mobiles Mediengerät
tabu, da die schnellen Anwendungen sie überreizen können. Ein eigenes Handy empfiehlt „SCHAU
HIN!“ ab neun Jahren. Ein Smartphone mit den
vielen Funktionen eignet sich erst für Kinder
im Alter zwischen elf und zwölf Jahren. Vorher
können Kinder die unterschiedlichen Funktionen
von mobilen Geräten gemeinsam mit den Eltern
ausprobieren.
 Klare Regeln für Nutzungszeiten: Während des
Vorbild sein
hkk MED – MEDIENKONSUM BEI
KINDERN UND JUGENDLICHEN
gemeinsamen Essens und der Hausaufgaben hat
das Handy Sendepause. Rund eine Stunde effektive Handynutzung im Alter zwischen elf und 13
Jahren ist für Kinder völlig ausreichend. Bei älteren
Kindern können Eltern ein Zeitkontingent pro
Woche vereinbaren, das sich diese selbstständig
einteilen. Dabei hilft zum Beispiel ein Mediennutzungsvertrag: www.mediennutzungsvertrag.de.
 Für Datenschutz sensibilisieren: Damit persönliche Daten nicht in falsche Hände gelangen,
sollten Eltern ihre Kinder für einen behutsamen
Umgang sensibilisieren. Dadurch lernen sie, ihre
eigenen Daten zu schützen und zum Beispiel die
Handynummer oder Adresse nicht Unbekannten
im Chat oder in sozialen Netzwerken anzuvertrauen.
TIPP
Ist mein Kind mediensüchtig? Wo gibt
es Hilfe? Wie kann
ich den Gefahren
rechtzeitig begegnen?
Antworten auf diese
Fragen finden Eltern
im neuen Internetportal der Bundeszentrale
für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA):
www.multiplikatoren.
ins-netz-gehen.de.
 Technische Schutzmaßnahmen treffen: Gerade
bei jüngeren Kindern empfiehlt es sich, den
Internetzugang bei mobilen Geräten zu deaktivieren, um zu vermeiden, dass sie Apps und
Internetseiten öffnen, die für sie ungeeignet
sind. Zudem ist es sinnvoll, die Sicherheits­
einstellungen am Gerät zu aktivieren und eine
Jugendschutz-App wie „Meine-Startseite“,
„fragFINN“ oder die „Vodafone Child Protect
App“ zu installieren.
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21
KONTAKT | SERVICE
SERVICE | GUT HÖREN
Service
Gesundheitsinfos per
E-Mail: Bestellen Sie den
monatlichen hkk-Newsletter.
Gut hören
Worauf Sie bei der Wahl eines
Hörgerätes achten sollten
Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland haben
Hörprobleme; 500.000 gesetzlich Krankenversicherte
bekommen jährlich eine Hörhilfe. Trotz dieser Zahlen
scheint die Angst vor gesellschaftlicher Ausgrenzung
groß zu sein.
TIPP
Sie wollen es genau
wissen? Den aktuellen
hkk-Gesundheitsreport „Hörhilfen“
finden Sie auf hkk.de/
gesundheitsreport.
Eine Befragung unter betroffenen hkk-Versicherten im
Rahmen des aktuellen Gesundheitsreports „Hörhilfen“
zeigt, dass die Hälfte trotz Hörminderung 18 Monate
und länger braucht, um sich für ein Hörgerät zu entscheiden. So lange zu warten ist jedoch ein Fehler, weiß
Bianca Niemieczek, Teamleiterin in der Abteilung Heilund Hilfsmittel bei der hkk: „Bei einer Hörminderung
sollte frühzeitig gehandelt werden. Denn Hören kann
man verlernen, entsprechend länger wird dann die
Eingewöhnungszeit für ein Hörgerät.“
Kassen zahlen mehr für Hörgeräte
Im November 2013 haben die gesetzlichen Krankenkassen ihre Festbeträge für Hörhilfen deutlich angehoben.
Dadurch sollen die Betroffenen finanziell entlastet und
soll die Qualität der Geräte verbessert werden. Trotz
Festbetragserhöhung zahlen die Versicherten laut hkkGesundheitsreport aber immer noch überproportional
zu. „Dabei haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf
mindestens ein eigenanteilsfreies, volldigitales Hörsys­
tem, das auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt
ist“, erklärt Bianca Niemieczek. Sie rät den Versicherten,
den Hörgeräteakustiker bei der Beratung direkt darauf
anzusprechen. Bei eigenanteilsfreien Geräten fällt nur
die gesetzliche Zuzahlung von zehn Euro an. Wer jedoch
Zusatztechnik will, muss einen Eigenanteil leisten.
Hörgeräte regelmäßig tragen
Viele Nutzer tragen ihr Hörgerät nur in Situationen, in
denen es scheinbar nötig ist. Doch damit tun sie sich
keinen Gefallen. Um die Hörbahn des Nutzers entsprechend zu trainieren, ist es wichtig, das Hörgerät regelmäßig zu tragen. Und wer sein Hörgerät nur hin und
wieder trägt, gewöhnt sich womöglich nie daran.
KLEINE CHECKLISTE: HÖRGERÄTE
 Gehen Sie frühzeitig zum HNO-Arzt, wenn Sie Hördefizite feststellen. Mit der ärztlichen Verordnung
wenden Sie sich dann an den Hörgeräteakustiker.
 Sprechen Sie mit Ihrem HNO-Arzt und dem Hörgeräteakustiker unbedingt über Ihre Erwartungen
an das Gerät.
 Testen Sie die verschiedenen Systeme ausführlich
und bestehen Sie auf einen kostenfreien Alltags­
test beim Hörgeräteakustiker.
 Beachten Sie, dass die teuersten Geräte nicht
unbedingt die besten sind. Wählen Sie nach dem
besten Hörerlebnis aus.
hkk Magazin auch online!
Bei Ihnen sind mehrere Familienmitglieder bei der hkk versichert
und deshalb bekommen Sie zwei oder mehr Ausgaben des hkk
Magazins ins Haus? Oder Sie sind der Meinung, dass gedruckte
Magazine in Zeiten von Internet, Tablets und Smartphones unnötig sind? Auf hkk.de/hkk-magazin-abbestellen können Sie das
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Übrigens: Das hkk Magazin gibt es auch online! Unter hkk.de/
hkkmagazin finden Sie alle Ausgaben zum Blättern und als PDF
zum Herunterladen.
Aus Gründen der Lesbarkeit wird in diesem Magazin vorwiegend darauf verzichtet,
geschlechtsspezifische Formulierungen zu verwenden. Wir möchten ausdrücklich
darauf hinweisen, dass die verwendeten maskulinen Formen für beide Geschlechter zu
verstehen sind.
Anzeigenhinweis: Im hkk Magazin finden Sie neben den redaktionellen Artikeln auch
gewerbliche Anzeigen. Diese Anzeigen finanzieren Ihr Kundenmagazin. Die beworbenen Produkte sind weder Empfehlungen der hkk noch gehören sie zum Leistungskatalog der Krankenkasse. Daher sind sie auch nicht erstattungsfähig.
Impressum
Herausgeber hkk Krankenkasse, Martinistraße 26, 28195 Bremen,
Tel. 0421 3655-0, Fax 0421 3655-3700, [email protected], www.hkk.de
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Anzeigenvermarktung Carl Ed. Schünemann KG, Zweite Schlachtpforte 7,
28195 Bremen, Tel. 0421 36903-26, [email protected]
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der Redaktion wieder. Nachdruck nur mit Quellenangabe und Genehmigung. Die
Zeitschrift erscheint grds. dreimal im Jahr und wird den Mitgliedern der hkk zugestellt.
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Der schnelle Draht zur hkk
Telefonische Kundenberatung
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Bei Fragen rund um Ihre Krankenversicherung.
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Azubi-Hotline
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Behandlungsfehler – was nun?
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Ihre Wanderung auf dem AltmühltalPanoramaweg führt entlang schroffer
Dolomit-Felsen, sanfter Flusstäler und
ausgedehnter Wälder. Der Naturpark
Altmühltal ist vor allem wegen seines
­ursprünglichen, romantischen Landschaftsbildes bekannt. Mächtige Wallanlagen, rekonstruierte
Kastelle und spektakuläre Schatzfunde sind Zeugnisse aus der Zeit
der Kelten und Römer. Auch kulinarisch kommen Sie im Altmühltal
auf Ihre Kosten: von würzigen Wurstspezialitäten bis zum regionalen
Hopfen, in Form von zahlreichen wohlschmeckenden Biersorten.
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Grundkondition zu bewältigen. Teilweise sind Abkürzungen mit
den öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Auf diese Wanderreise
können Sie gerne nach Absprache Ihren Hund mitnehmen.
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Im Gewinn sind sechs Übernachtungen für zwei Personen inklusive
Frühstück, Gepäcktransfer sowie persönlicher Toureninformationen
enthalten.
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Ich willige ein, dass meine personenbezogenen Daten zur schriftlichen und
telefonischen Kontaktaufnahme durch die hkk zum Zwecke der Abwicklung des Antrags auf Mitgliedschaft genutzt werden dürfen.
Datum/Unterschrift
Einsendeschluss für „Kunden werben Kunden“: 31. Juli 2015.
Der Gegenwert des Gewinns kann nicht in bar ausgezahlt werden.
hkk-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter und ihre Angehörigen dürfen an
der Verlosung nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die An- und Abreise sowie Kurtaxe sind nicht Bestandteil des
Gewinns. Diese Reise können Sie auch direkt buchen bei:
EUROHIKE – Eurofun Touristik GmbH
Mühlstraße 20, A-5162 Obertrum
Tel. + 43 (0) 6219-7444 161
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Fax + 43 (0) 6219-7444 179
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