Ausgabe Mai 2015 - Evangelisches Johannesstift

Jg. 47 • Ausgabe 505 • Mai 2015
Kontakte
Infos aus dem Gemeinwesen Schönwalder Allee 26
Liebe Leserinnen und Leser,
Foto: Stefan Dorn
„Ja!“ So lautet die Antwort auf die
Frage: Flüchtlinge in Berlin – auch
unsere Verantwortung? Mit dieser Frage
lud das Johannesstift zum Abend­
forum am 15. April ins Seniorenzen­
trum Caroline Bertheau ein. Hat Sie
diese Antwort überrascht? Mich nicht.
Aber viel spannender ist doch die
Frage: Wie können wir unserer Verant­
wortung gerecht werden? Mehr dazu
lesen Sie auf Seite 12 dieser Ausgabe.
„Nein!“ Auch dies ist eine pas­
sende Antwort – nämlich auf die
Frage: Konnte man nicht vor einem
Jahr schon wissen, dass die ambulante
Therapie des Wichernkrankenhauses in
der bestehenden Art und Weise nicht
weitergeführt werden kann? Warum
das Wichernkrankenhaus keine
Physiotherapie mehr anbietet und
trotzdem alle Menschen weiterhin auf
dem Gelände versorgt werden können,
erfahren Sie auf Seite 10.
„Vielleicht.“ Dies ist die Ant­
wort auf die Frage, ob wir uns dem­
nächst auf dem Gelände des Johan­
nesstifts treffen – denn die Saison der
Feste und Feiern geht langsam los.
Herzliche Grüße von
Tobias Kley
und vom Redaktionsteam
Inhalt
Flohmarkt am 1. Mai
Sie sind herzlich eingeladen, am 1. Mai
in der Zeit von 11 bis 14 Uhr unseren
Flohmarkt vor und im Großen Festsaal
zu besuchen. Stöbern Sie an über 40
Ständen, finden Sie Schmuckstücke,
Kostbarkeiten oder kleine nützliche
Schätze, reden Sie mit ihren Nachba­
rinnen und Nachbarn. Für das leibliche
Wohl ist gesorgt. Also: Auf ins trödelige
Vergnügen!
Stefan Dorn
Aus dem Gemeinwesen
Havelheim
Schwestern- und Brüdertag
S. 4
S. 5
Aus der Gemeinde
Abschied von Lothar Bartz
Konfirmandenfreizeit
S. 8
S. 9
Aus der Stiftung
Theater uns Schule
Flüchtlinge in Berlin
S. 11
S. 12
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• KONTAKTE • Mai 2015 • Termine und Veranstaltungen / Nachgedacht
Termine und Veranstaltungen
Donnerstag, 7. Mai, 17 Uhr
Vernissage
14 Künstlerinnen und Künstler von StiftART präsentieren
ausdrucksstarke und sehr persönliche Bilder. Inger Pfeiffer
begleitet die Ausstellungseröffnung am Klavier. Die Ausstellung ist anschließend bis zum 27. Mai zu sehen.
Ort: Säulenhalle im Rathaus Spandau
Montag, 18. Mai, 19 Uhr
Literaturabend
Gabi Sow wird uns die niederländische Schriftstellerin
Tessa de Lo mit ihrem Buch „Die Zwillinge“ vorstellen. Es
ist ein mehrfach preisgekrönter Roman über ein deutschholländisches Zwillingsschwesternpaar. Mehr als 40 Jahre
nach der unfreiwilligen Trennung während der NS-Zeit
treffen sich die Schwestern als 74-Jährige ganz zufällig im
belgischen Kurort Spa wieder.
Helga Gnädig, Maria Röder
Ort: Clubhaus
Donnerstag, 21. Mai, 16 Uhr
Seniorensprechstunde
Zu meiner Außensprechstunde der Seniorenvertretung BerlinSpandau lade ich alle Bewohner und Bewohner­innen des
Evangelischen Johannesstifts recht herzlich ein.
→ Zeit: Dienstag, 5. Mai 2015, 10 – 12 Uhr
Ort: Foyer des Seniorenzentrums Caroline Bertheau
Kontakt: Tel. 030 ∙ 305 61 01
Ich werde mich bemühen, alle Fragen, die im Bereich der
­Senioren auftreten können, zu beantworten. Die Sprechstun­
den der Seniorenvertretung im Rathaus Spandau, Raum 63,
finden jeweils freitags von 10 bis 12 Uhr statt.
Eberhard Lux
Kamingespräch
Zum nächsten Kamingespräch zu Themen des Gemeinwesens
lädt der Vorstand am Dienstag, den 19. Mai um 17 Uhr in das
Kaminzimmer im Senirenzentrum Caroline Bertheau ein.
Märchenerzähler
Herr Osterburg erzählt Geschichten aus
Tausendundeiner Nacht
Ort: Seniorenzentrum Caroline Bertheau
Freitag, 29. Mai, 14 Uhr
Tanz-Café Caroline
Anmeldung App. - 484, Eintritt 5 Euro
Ort: Seniorenzentrum Caroline Bertheau
Termine in der Luthergemeinde
Sonntag, 17. Mai, 18 Uhr
Orgelmusik und Stummfilme mit Stan Laurel und
Oliver Hardy
Als es noch keine Filme mit Ton gab entstand die Kultur
der spontanen musikalischen Begleitung der Filme durch
Klavier oder Orgel. Diese Kunst ist vor nicht allzu langer
Zeit wiederentdeckt worden. Organist Stephan von Bothmer ist einer der profiliertesten Vertreter dieser Kunst.
Ort: Lutherkirche
Pfingstsonntag, 24. Mai, 16 – ca. 21.30 Uhr
Lange Nacht der Kirchen
Je ca. 30 Minuten Musik, dazwischen Getränke, Snacks
und Orgelführungen. → 16 Uhr: Orgelmusik für Kinder
und Familien (Erika Engelhardt) → 17 Uhr: Jazz auf der
Orgel (Martin Kückes) → 18 Uhr: Romantische Orgelmusik
(Erika Engelhardt) → 21 Uhr: Spirit Singers (Leitung: Erika
Engelhardt)
Ort: Lutherkirche
Funktions-T-Shirts
für den Run of Spirit am 25. Mai
Der Vorverkauf läuft!
→ Wo? Bei Gunther Korb,
Amanda-Wichern-Haus,
Tel. 030 ∙ 336 09 - 587,
[email protected]
→ Wann? Montag bis Donnerstag,
8 – 10 und 13 – 15 Uhr
→ Größen: XS, S, M, L, XL, XXL,
für Kinder 106-116, 118-128, 130-140
→ Preis: 12 Euro. Kein Versand und keine
Reservierungen.
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Nachgedacht • Mai 2015 • KONTAKTE •
Nachgedacht
„Alles vermag ich durch den, der mir Kraft gibt.“
Monatsspruch Mai, Philipper 4,13
lichkeit gerät uns aus dem Blick, obwohl
sie eigentlich auf nichts anderes fixiert ist
als auf sich selbst.
Gegenmodell
Paulus verschweigt nicht was ihn stark
macht: „Alles vermag ich durch ihn, der
mir Kraft gibt“. Er sagt diese Worte öffent­
lich, nicht im Verborgenen. Er spricht
auch nicht von irgendwelchen Mitteln. Er
redet von einer Beziehung!
Paulus ist von einem Selbstverständ­
nis geleitet, das sich nicht als der Mittel­
punkt der Welt betrachtet. Er weiß sich
geborgen. Er kommt zu sich, indem er zu
Gott kommt. Er reagiert nicht mit Ab­
wehr, sondern antwortet mit Vertrauen.
Das kann man auch mit „Glauben“
übersetzen. Paulus wird erst er selbst, als
er sich seine Freiheit schenken lässt. Das
ist die existentielle Herausforderung, vor
der jeder Mensch im Licht des Evange­
liums steht: sich aufzugeben, um sich
wiederzufinden; nicht schon da zu sein,
sondern erst zu werden.
Auch eine Grenzüberschreitung,
aber eine heilsame
Gerade an jener Grenze, an der sich jede
Selbstbestimmung als entmachtet erfah­
ren muss, erlebt Paulus einen Zuwachs an
Möglichkeiten und Kraft – als gebrech­
licher Mensch, der nicht gebrochen
werden kann.
Im Vertrauen darauf, von Gott ange­
nommen zu sein, kann auch ich mir selbst
vertrauen, mit meinen Schwächen und
Stärken. Es wird immer Menschen geben,
die schneller oder ausdauernder sind. Na
und? Ich bin bestimmt an anderer Stelle
wertvoll. Es gibt doch Menschen, die
mich mögen, wie ich bin. Also finde ich
mich heraus, forsche nach, springe ins
Leben!
Der Monatsspruch rührt an eine grundle­
gende Lebenshaltung. Er fordert heraus,
sich der eigenen Grenzen bewusst zu
werden und zu überlegen, wie sie über­
schritten werden können – ohne Doping,
sondern einfach im Vertrauen auf Gott!
Jutta Böhnemann-Hierse, Diakonin und Älteste der Schwestern-und Brüderschaft
Foto: WoGi - Fotolia
Grenzverletzungen
Eine Sportlerin wird des Dopings über­
führt. Die Aufregung ist groß. Natürlich
bestreitet die Athletin, irgend etwas
unternommen zu haben. Doch das Labor
findet in ihren Nahrungsergänzungs­
mitteln Methylhin, und dieser Wirkstoff
steht auf der roten Liste. Er gilt als Stimu­
lanzmittel, das die Sauerstoffaufnahme bei
großer Belastung verbessert. Doping ist
umfassender Betrug – auch an sich selbst.
Dem eigenen Ich wird vorgespiegelt, et­
was anderes zu sein, als es in Wirklichkeit
ist. Nach außen wird eine schöne Fassade
errichtet, bis sie irgendwann zerbricht.
Doping geschieht im Verborgenen.
Als Menschen sehen wir uns im
Vergleich und in Abgrenzung. Die An­
deren, das sind die Konkurrenten und
Konkurren­tinnen, die wir hinter uns
lassen müssen. Die Grenzen, die dabei
überschritten werden, verletzen unsere
Person in allen Bezügen. Wir kommen
uns in der Abgrenzung zu den Anderen
nicht näher. Im Gegenteil, unsere Persön­
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• KONTAKTE • Mai 2015 • Gemeinwesen
Aus dem Gemeinwesen
Wahl zum Gemeinwesenbeirat
wird verschoben
Die Wahl zum Gemeinwesenbeirat kann nicht in diesem Jahr
stattfinden. Zur Zeit müssten für die Erstellung des Wähler­
verzeichnisses erhebliche finanzielle Ressourcen aufgebracht
werden. Ab November 2015 wird es ein neues Bundesmelde­
gesetz geben, und die Auskunft über die im Johannesstift
gemeldeten Personen ist dann kostenfrei. Der aktuelle Gemein­
wesenbeirat hat sich bereit erklärt, seine Arbeit bis zur Wahl
fortzuführen.
→ Informationen:
Stefan Dorn, Gemeinwesendiakon
Tel. 030 ∙ 336 09 - 700
[email protected]
Bürgerausstellung
Neben vielen tollen Interviewpartnerinnen und Interview­
partnern steht nun bereits der Termin für die Eröffnung der
Bürgerausstellung im Johannesstift fest. Am 8. September 2015
wird die Ausstellung in Verbindung mit dem regelmäßig
stattfindenden Kamingespräch im Seniorenzentrum Caroline
Bertheau eröffnet. Danach kann die Ausstellung vier Wochen
lang besucht werden.
Hinweis: Mails, die bis zum 9. April von einem externen
E-Mail-Konto an meine E-Mail-Adresse miriam.marbach@
evangelisches-johannesstift.de gesendet wurden, sind auf­
grund eines technischen Fehlers nicht angekommen und
konnten auch nicht wiederhergestellt werden. Senden Sie Ihre
Mails im Zweifelsfall erneut.
Miriam Marbach
Hier können Familien Kaffee kochen! – Ein alter Brauch im Havelheim
Die Jahreseintrittskarte 2015 kostet wie letztes Jahr 30 Euro
(bei Neuerwerb zzgl. 10 Euro Pfand). Sie gilt für Eltern mit
ihren Kindern oder für höchstens vier Personen. Das heißt: Für
je vier Personen muss eine Jahreskarte gekauft werden. Dies
gilt auch für unsere Wohngruppen und Einrichtungen. Die
Eintrittskarten erhalten Sie seit Ostern in der Buchhandlung im
Theodor-Fliedner-Haus zu den normalen Ladenöffnungszeiten.
Diese finden Sie auf Seite 15 dieser Kontakte-Ausgabe.
Achtung: Der alte elektronische Schlüssel wird nicht
aktiviert, sondern ausgetauscht. Sie müssen daher den alten
elektronischen Schlüssel mitbringen, wenn sie für 2015 eine
Eintrittsberechtigung haben wollen, ohne erneut den Pfand­
betrag entrichten zu müssen. Der elektronische Schlüssel ist
sofort nach dem Kauf einsetzbar. Er ist mit einer roten Marke
gekennzeichnet, die nicht entfernt werden darf. Mit dem Kauf
der Eintrittsberechtigung er­
kennt der Nutzer die Hausord­
nung des Havelheims an.
Der Gastraum mit Terrasse
kann für 300 Euro, die Ter­
rasse für 150 Euro pro Tag
von Gruppen mit höchstens
fünfzig Personen angemietet
werden. Je Vertragsabschluss
ist eine Kaution in Höhe von
200 Euro zu hinterlegen. Die
Mieter reinigen die angemie­
teten Räume anschließend
selbst oder bezahlen 60 Euro
Reinigungsgebühr. Im Winter
(November bis März) besteht leider keine Mietmöglichkeit der
Räumlichkeiten. Ihr Ansprechpartner ist Herr Rührmund (Tel.
0178 131 64 03). Catering kann im Wirtschaftsgebäude geson­
dert bestellt werden.
Ab Beginn der Badesaison (ca. 15. Juni bis 15. August) wird es
wieder einen Bademeister geben. Der Zugang zum Wasser
bleibt in der Zeit, in der kein Bademeister anwesend ist, ver­
sperrt. Das Baden ist dann verboten. Bei geöffneten Türen ist
der Bademeister vor Ort. Das Baden ist dann zulässig.
Foto: Immobilienmanagement
In den vergangenen Jahren haben wir feststellen müssen,
dass es sehr schwierig ist, einen Pächter zu finden, der für die
kurze Saison unseren Kiosk so betreibt wie es un­sere Kunden
wünschen. Deshalb haben wir uns entschieden, das Angebot
für unsere Selbstversorger zu verbessern, und werden ab der
Hauptsaison 2015 eine kleine
Teeküche zur Verfügung
stellen. Dort finden Sie
einen Wasseranschluss, zwei
Herdplatten und einen Kühl­
schrank, so dass die Mög­
lichkeit besteht, einen Kaffee
zu kochen, ein Spiegelei zu
braten oder ein Eis aufzube­
wahren. Bringen Sie sich mit
was das Herz begehrt! Aber
bitte beachten Sie, dass alle
Gegenstände, die sich am
nächsten Morgen in dieser
Teeküche befinden, entsorgt
werden müssen.
Manfred Menzel, Leiter Immobilienmanagement
Gemeinwesen • Mai 2015 • KONTAKTE •
Einladung zum Schwestern- und Brüdertag
vom 14. bis 17. Mai im Evangelischen Johannesstift
Der Schwestern- und Brüdertag ist das Jahrestreffen der Schwestern- und Brüderschaft des Evangelischen Johannesstifts. Alle Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden des Johannesstifts sind herzlich eingeladen, an den Gottesdiensten, am Thementag und am Kabarettabend teilzunehmen.
„Toleranz – Was trägt sie?“
Bewusst mehrdeutig ist die Frage im Thema formuliert:
Auf welcher Grundlagen können wir eine tolerante Haltung
entwickeln und wie wirkt diese tolerante Haltung konkret?
In den letzten Monaten wurde deutlich, wie aktuell und
­relevant dieses Thema für unsere Gesellschaft ist. Auch das
Abend­forum am 15. April mit der Fragestellung „Flüchtlinge in
Berlin – Auch unsere Verantwortung?!“ zeigte die Bedeutung
für das Johannesstift. Auf dem Thementag stellen sich unter
anderem Initiativen und Projekte vor, die versuchen, Tole­
ranz zu ­leben, und Herausforderungen einer pluralistischen
­Gesellschaft werden zur Diskussion gestellt. Hierzu und
zu den anderen Veranstaltungen laden wir herzlich ein!
Thementag zur Toleranz
Freitag, 15. Mai, im Großen Festsaal
→ 9 Uhr Impuls und Bibelarbeit, Arbeit in Themen­
räumen, anschließend Mittagspause
→ 14.30 Uhr Vortrag von Bischof Dr. Dröge „Die
Herausforderung der Kirche in einer pluralen
Gesellschaft“
→ Anmeldung in der Geschäftsstelle der Schwesternund Brüderschaft im Haus der Schwestern und Brüder
persönlich oder per Telefon 030 ∙ 336 09 - 302 oder
E-Mail: [email protected]
→ Teilnahmekosten für den Thementag 9,00 €.
Bis 30.04. ist auch die Anmeldung zum Mittagessen
möglich; Kosten 8,50 €.
Gottesdienste
→ Donnerstag, 14. Mai (Himmelfahrt), 17.00 Uhr
Eröffnungsgottesdienst
→ Freitag, 15. Mai, 17.00 Uhr, Abendmahlsgottesdienst
→ Sonntag, 17. Mai, 10.00 Uhr, Gottesdienst mit Ehrung
der Jubilar/innen und der liturgischen Aufnahme
­neuer Schwestern und Brüder
Predigt: Pfrn. Barbara Eschen, Direktorin DWBO
Kabarettabend mit der
Ballastwache Bethel aus Bielefeld
Samstag, 16. Mai 2015 | 19.30 Uhr
im Festsaal des Evangelischen Johannesstifts
Eintritt: 12,50 € | Reservierung und Kartenvorverkauf in der Geschäftsstelle der Schwestern- und
Brüderschaft | Tel. 030 · 336 09 - 302
info@schwestern- undbruederschaft.de
Schon wieder stehen Kirche und Diakonie am
Abgrund. War es je anders? Haben sie nicht ­genau
hier ihren wesentlichen Bestimmungszweck? Kälte
zieht durch die Mauern. Und es ist nicht nur die
neue soziale Kälte in Deutschland. Die katho­
lische Kirche investiert in die Wärmedämmung von
Bischofs­residenzen. Die Evangelische Kirche treibt
durch ­Fusionen von Gemeinden und Diakonischen
Werken die verstreuten Herden enger zusammen.
In leergefegten Altanstalten werden Solaranlagen
aufgebaut, um das Licht des Herrn besser einzu­
fangen. Besser, man zieht sich warm an beim Auftritt
der Ballastwache Bethel am Samstagabend beim
Schwestern- und Brüdertag.
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• KONTAKTE • Mai 2015 • Gemeindenachrichten
„Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt.“
Monatsspruch Mai, Philipper 4,13
Gottesdienst- und Predigtplan für Mai
Sonntag – Cantate
3. Mai, 10 Uhr | Vorgeschlagener Predigttext: Offb 15,2-4
Pfr. Dr. Klein
Kollekte: Für die Kirchenmusik
Freitag – Fest für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
8. Mai, 17 Uhr
Pfrn. Eschen
Sonntag – Rogate
10. Mai, 10 Uhr | Abendmahl mit Wein
Vorgeschlagener Predigttext: 2. Mose 32,7-14
Diakon Hierse
Kollekte: Für die Arbeit des Berliner Missionswerkes in den
Partnerkirchen
Donnerstag – Christi Himmelfahrt
14. Mai, 17 Uhr
Eröffnungsgottesdienst zum Schwestern- und Brüdertag
Vorgeschlagener Predigttext: Eph 1,(15-20a)20b-23
Schwestern- und Brüderschaft
Kollekte: Für „Miteinander – Netzwerk für Demokratie und
Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt“
Freitag – Schwestern- und Brüdertag
15. Mai, 17 Uhr | Abendmahl mit Saft
Schwestern- und Brüderschaft
Sonntag – Exaudi
17. Mai, 10 Uhr | Vorgeschlagener Predigttext: Joh 16,5-15
Pfrn. Eschen und Schwestern- und Brüderschaft
Kollekte: Für das Refugium des Paul-Gerhardt-Stifts
Sonntag – Pfingstsonntag
24. Mai, 10 Uhr | Vorgeschlagener Predigttext: Hes 37,1-14
Prädikantin Birke
Kollekte: Für die bibelmissionarische Arbeit der Landeskirche
Montag – Pfingstmontag
25. Mai, 9.30 Uhr | Run of Spirit
Vorgeschlagener Predigttext: Eph 4,(1-6)11-15(16)
Pfr. von Essen
Kollekte: Für sporttherapeutische Angebote für Kinder und
Jugendliche im Ev. Johannesstift
Samstag nach Pfingsten
30. Mai, 18 Uhr, Segnungsgottesdienst
Pfr. Stoelzel-Rhoden und Diakon Hierse
Sonntag – Trinitatis
31. Mai, 10 Uhr | Familiengottesdienst
Vorgeschlagener Predigttext: Eph 1,3-14
Diakonin Kraehe
Kollekte: Für besondere Aufgaben der Evangelischen Kirche in
Deutschland
Abendgebet
Das Abendgebet findet jeden Werktag von Montag bis
Samstag um 18 Uhr in der Stiftskirche statt. An folgenden
Tagen entfällt das Abendgebet: Freitag, 08. Mai (Gottesdienst
zum MitarbeiterInnen-Fest um 17 Uhr); Donnerstag, 14. Mai
(Feiertag und Eröffnungsgottesdienst zum Schwesternund Brüdertag um 17 Uhr); Freitag, 15. Mai (Abendmahls­
gottesdienst zum Schwestern- und Brüdertag um 17 Uhr);
Samstag, 30. Mai (Segnungsgottesdienst um 18 Uhr)
Taizé-Andacht
Freitag, 1. Mai und Freitag, 5. Juni 2015
um 18 Uhr in der Stiftskirche.
Bibelgesprächskreis
Jeden Freitag von 15.30 bis 16.30 Uhr
im Gemeinschaftsraum des Matthias-Claudius-Hauses
Predigtvorgespräch
Dienstag, 05. Mai und 19. Mai
um 18.30 Uhr nach dem Abendgebet in der Kirche
Kinder im Gottesdienst
Während der Gottesdienste steht ein Tisch mit Malsachen
für kleine Kinder bereit.
Fernsehübertragung
Gottesdienste und Andachten in der Stiftskirche sind
öffentlich. Sie werden über den Stiftskanal (Fern­
seher) in alle Häuser des Gemeinwesens übertragen.
Es wurden getraut
Markus Sievers und Tatjana Sievers, geb. Pommer
am 11. April 2015
André Juch und Tanja Ariane Juch, geb. Muschick
am 25. April 2015
Es wurde getauft
Ella Leanthe Juch am 25. April 2015
Aus den Häusern des Johannesstifts verstarben:
Axel Schröder im Alter von 78 Jahren
Karin Schlüßel im Alter von 77 Jahren
Wilhelm Ernst Fritz Hesse im Alter von 91 Jahren
Gisela Sluyter im Alter von 89 Jahren
Klärchen Retzke im Alter von 101 Jahren
Eberhard Glöckner im Alter von 85 Jahren
Margarete Schmeling im Alter von 95 Jahren
Bozena Remar im Alter von 74 Jahren
Gertrud Schulz im Alter von 91 Jahren
Irmgard Hamrol im Alter von 93 Jahren
Gemeindenachrichten • Mai 2015 • KONTAKTE •
Renate Künzel am 01. Mai zum 80. Geburtstag
Ilse Zedewitz am 03. Mai zum 85. Geburtstag
Lieselotte Marcus am 04. Mai zum 92. Geburtstag
Elvira Teichmann am 07. Mai zum 85. Geburtstag
Ursula Hoffmann am 07. Mai zum 90. Geburtstag*
Anna Nündel am 08. Mai zum 94. Geburtstag
Manfred Lukscham 09. Mai zum 85. Geburtstag
Margrit Wallis am 09. Mai zum 70. Geburtstag
Knut Schönemann am 11. Mai zum 80. Geburtstag
Johanna Rendtel am 13. Mai zum 91. Geburtstag
Margarete Jenke am 13. Mai zum 91. Geburtstag Magdalene Bartsch am 14. Mai zum 92. Geburtstag
Edelgard von Wedel am 15. Mai zum 85. Geburtstag
Elisabeth von Ascheraden am 17. Mai zum 93. Geburtstag
Gerda Betzin am 19. Mai zum 92. Geburtstag
Dietrich Moszeik am 20. Mai zum 85. Geburtstag
Ingeborg Blauert am 21. Mai zum 94. Geburtstag
Elfriede Figoy am 22. Mai zum 93. Geburtstag
Verena Reschke am 23. Mai zum 91. Geburtstag
Elisabeth Sura am 27. Mai zum 94. Geburtstag
Hannelore Protzen am 28. Mai zum 85. Geburtstag
Hans-Joachim Sube am 29. Mai zum 70. Geburtstag
Hiltrude Wickert am 30. Mai zum 91. Geburtstag
Gisela Giedeck am 31. Mai zum 85. Geburtstag
Sophia Geller am 31. Mai zum 95. Geburtstag
Tischabendmahl am
Grün­donnerstag
Was für eine besondere Gemeinde! Gerade so fanden alle
Platz: Die Betagten, die Familien, viele Kinder, die Wohngrup­
pen aus Havelland und Nebo, die Nachbarn aus der Waldsied­
lung, natürlich die, die jeden Sonntag da sind, die Schwes­
tern- und Brüderschaft ... Dieser Gottesdienst ist immer noch
ein liturgisches Experiment. Doch wir brauchen es wohl, die
Gastfreundschaft Gottes zu sehen und zu schmecken und am
Gründonnerstag mit einem Tischabendmahl an das letzte Mahl
Jesu mit seinen Freundinnen und Freunden in dieser intensiven
Weise zu denken.
Silke Krenzer
Foto: Silke Krenzer
Wir gratulieren zum Geburtstag
*Ursel Hoffmann bittet, an ihrem Geburtstag am 7. Mai auf
Besuche, Geschenke, Blumen und Bücher zu verzichten. Statt
Geschenken bittet Sie um eine Spende zugunsten der FritzHoffmann-Stiftung. Eine Spendendose steht an diesem Tag in
der Kirche bereit. Um 18 Uhr findet das Abendgebet als Geburts­
tagsandacht statt.
Für persönliche Gespräche
Wenn Sie ein persönliches Gespräch wünschen, rufen Sie
bitte eine der nachstehenden Telefonnummern an:
Diakon Ulrich Hierse
030 · 336 09 - 232
Pfarrer Dr. Thorsten Klein
030 · 336 09 - 696
Pfarrer Martin Stoelzel-Rhoden 030 · 336 09 - 631
Seelsorgerin Regine Joy Birke
030 · 336 09 - 9903
Diakonin Katja Kraehe
030 · 336 09 - 9932
Diakon Rainer Wieske
030 · 336 09-347 / -734
Hol- und Bringdienst
0163 309 23 89
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Ein liturgisches Experiment: das Tischabendmahl.
Sprechzeiten im Gemeindebüro:
Montag, Mittwoch und Donnerstag
10 – 12 Uhr
Dienstag
14 – 17 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung
unter Tel. 030 · 336 09 - 592
Am Freitag ist das Gemeindebüro geschlossen.
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• KONTAKTE • Mai 2015 • Gemeindenachrichten
Abschied von Lothar Bartz
Nachruf
Lothar Bartz
A
16. April 1932 bis 22. März 2015
Die Sängerinnen und Sänger der Kantorei kannten
den Mann mit dem sonoren Bass. Vielen ist er auf den
Wegen des Evangelischen Johannesstifts sicherlich
öfter begegnet, wenn er seiner erkrankten Frau im
Rollstuhl Gottes Schöpfung zeigte. So darf man es
ausdrücken. Denn Lothar Bartz nahm in für mich sehr
beeindruckender Weise alles aus Gottes Hand. Er war
für alles, auch die kleinste Zuwendung, dankbar und
beantwortete sie in seiner liebevollen warmen Weise,
die zu seinem Charakter gehörte.
Er erkrankte an einer schweren, aggressiven Krankheit
und kämpfte um sein Leben. Dennoch nahm er sein
Sterben an aus Gottes Hand.
"Doch reichst du uns den schweren Kelch, den Bittern,
gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.“
(Dietrich Bonhoeffer)
Foto: Diana Richter
Mit Lothar Bartz geht ein Urgestein von Mensch aus
dem Evangelischen Johannesstift . Er ist als Kind hier
aufgewachsen, wurde hier getauft und konfirmiert.
In der Nachkriegszeit durfte er im Evangelischen
Johannesstift mit einer offenen TBC gesund gepflegt
werden. Hier heiratete er mit einem traumhaften
Hochzeitsfest. Die Dankbarkeit für sein geschenktes
Leben bestimmte seine weiteren Jahre.
Lothar Bartz schenkte uns, die wir ihn begleiteten,
viel Kraft durch seinen tiefen Glauben.
Pfarrer Martin Stoelzel-Rhoden
m Montag, den 30. März nahmen wir Sänger und Sängerinnen der Kantorei im Rahmen einer
Andacht Abschied von Lothar
Bartz. Lothar war lange Jahre ein
Teil von uns, und beim Singen der
Choräle waren wir in unseren Gedan­
ken ganz bei ihm. Bewegende Worte
seines Bruders Helmut und von
Pfarrer Stölzl prägten die gemeinsa­
me Stunde mit seinen Angehörigen
in der Stiftskirche.
Sein Leben lang war er mit dem Johannesstift verbunden;
er wurde hier getauft und konfirmiert und hat hier geheiratet
und ehrenamtlich gearbeitet. Als unser Kantor Jürgen Lindner
um das Jahr 2000 begann, einen Chor im Johannesstift neu
aufzubauen, damals noch „Jugendchor“ genannt, kam Lothar
dazu und leistete wichtige Unterstützung im Bass. Mit seiner
Stimmlage, seinen sicheren Einsätzen, seiner guten Kennt­
nis vieler klassischer Werke und seiner Zuverlässigkeit war
er schnell ein wichtiges und geschätztes Mitglied unseres
Chores.
Neben gemeinsam gesungenen Stücken von Schütz, Bach
und Dvořák hatte er viel Freude an unseren Argen­tinischen
Tangos und Messen und war bei unserer Konzertreise und
den Konzerten in der Kreuzberger Passionskirche dabei. In
keinem von der Kantorei begleiteten Gottesdienst, zu keiner
Probe fehlte er. Er war konzentriert und immer bei der Sache.
Auch als private Gründe ihm die aktive Mitwirkung in der
Kantorei versagten, versäumte er keines unserer Konzerte,
lobte unsere Darbietung und unser gutes Rhythmusgefühl
und schrieb darüber in den Kontakten.
Seine Liebe zur Musik begleitete ihn bis zum Schluss. Er
zeigte uns, was Treue und Fürsorge bedeuten können. Er war
Vorbild und Freund, und so behalten wir ihn in Erinnerung.
Martin Köhler für die Kantorei
Osterfrühstückchen
Familiengottesdienst
Es hat geklappt. Die Grundversorgung (Kaffee, Brötchen,
Butter) wurde durch Mitgebrachtes von Gemeindegliedern
so gut ergänzt, dass ein schönes Osterfrühstück um 6.15 Uhr
nach dem Osterfrühgottesdienst alle stärkte. Studierende des
Wichern-Kollegs (Maisha Kerner, Johannes Otto und Lukas)
hatten schon am Samstag alles vorbereitet, so dass die Tische
im Vorraum einladend leuchteten. Auch der Abbau und, noch
wichtiger, der Abwasch lagen in ihren Händen. Allerherzlichs­
ten Dank! Nur mit eurer Hilfe gibt es das Osterfrühstück.
Silke Krenzer
Wir feiern wieder Familiengottesdienst und zwar am 31. Mai
um 10 Uhr in der Stiftskirche. Besonders freuen wir uns, dass
wir wieder vom Kinderchor begleitet werden. Herzliche Einla­
dung zu diesem besonders lebendigen und niedrigschwelligen
Gottesdienst an alle, die Kleinen aber auch die Großen, denn
zur Familie gehören wir ja alle!
Katja Kraehe
Gemeindenachrichten • Mai 2015 • KONTAKTE •
9
Mit Jesus im Schloss – Konfirmandenfreizeit
A
m 26. März trafen sich neunzehn KonfirmandInnen,
sechs ehrenamtliche Teamer und zwei Diakoninnen
in der Stiftsallee, um zu unserer gemeinsamen Konfirmandenfreizeit der Kirchengemeinde des Johannesstifts und
der Luthergemeinde aufzubrechen.
Gut gelaunt stiegen wir in den Reisebus, der uns ins Schloss
Wahlsdorf südlich von Berlin bringen sollte. Drei Konfirman­
Am Ende des Passionsweges konnte jeder ein Kreuz gestalten.
dinnen mussten wir leider erstmal zurücklassen, da diese nicht
von der Schule befreit werden konnten.
Die berechnete Reisezeit betrug etwa eineinhalb Stunden.
Daher waren wir dann etwas irritiert als der Bus auch nach zwei
Stunden sein Ziel noch nicht erreicht hatte und wir anschei­
nend ziellos durchs nächtliche Brandenburg kutschiert wurden.
Irgendwann blieb der Fahrer völlig entnervt mitten auf der
Landstraße stehen, machte alle Lichter an und fragte uns, ob
ihm einer sagen könnte, wo er hinfahren soll. Sein Navigations­
gerät spielte ihm und damit auch uns ganz offensichtlich einen
Streich.
Mit Hilfe von technisch versierten Konfirmanden und ihren
Smartphones fanden wir dann doch noch den richtigen Weg
und erreichten unser Ziel nach insgesamt drei Stunden Fahrt.
Gott sei Dank blieb das dann aber auch die einzige größere
Panne unserer Freizeit.
Im „Schloss“, das bis vor kurzem noch ein Gutshaus war,
erwarteten uns schöne Zimmer, und wir wurden mit leckerem
Essen versorgt. Als am Freitagvormittag unsere restlichen
Konfirmandinnen dazu kamen, war auch unsere Gruppe kom­
plett. Jetzt konnten wir uns uneingeschränkt unserem Thema
widmen.
Jesus stand auf dem Programm. Wir nutzten die Tage um
gemeinsam sein Leben nachzuzeichnen, bekannte Geschichten
zu vertiefen und neue Geschichten zu hören. Spielerisch und
kreativ bekamen wir Zugang zu der zentralen Person unseres
Glaubens.
In einem rasanten Geländespiel machten wir ganz norma­
le Menschen zu Jüngern von Jesus. In einem tollen Anspiel
brachten unsere Teamer den Konfis die Versuchung Jesu näher
und wir überlegten gemeinsam was uns in Versuchung führt. In
Workshops behandelten wir Wunder und Gleichnisse. Bei einer
Art Schnitzeljagt begaben wir uns mit Jesus auf den Passions­
weg, an dessen Ende jeder ein eigenes Kreuz gestalten konnte,
und gemeinsam drehten wir einen Film über das Leben Jesu.
Highlights waren der selbst gestaltete Sonntagsgottesdienst
in der eiskalten Dorfkirche, der von einem Agapemahl gekrönt
wurde, und die feierliche Vernissage, in der wir unsere selbst­
gestalteten Werke humorvoll in Szene gesetzt bekamen.
Alles in allem war es eine tolle Freizeit. Das Team hat sich
besonders darüber gefreut, wie aufgeschlossen, fröhlich und
freundlich die Gruppe war. Danke an alle Teamer und an alle
Konfirmanden, die diese Freizeit zu etwas ganz besonderem
gemacht haben.
Katja Kraehe
Segnungsgottesdienst
D
em Lebensglück, das wir nicht machen können, hat die
Bibel einen besonderen Namen gegeben. Sie spricht von
‚Segen‘. Gesegnet ist der Mensch, dem etwas Gutes widerfährt,
was außerhalb seiner eigenen Möglichkeiten liegt.“ (Hans
Georg Lubkoll)
Einige Gemeindeglieder haben mehrfach darum gebeten,
in einem Gottesdienst einen persönlichen Segen unter Hand­
auflegung zugesprochen zu bekommen. Darum laden wir ganz
herzlich ein zu einem Segnungsgottesdienst am Samstag, den
30. Mai 2015 um 18.00 Uhr in die Kirche des Evangelischen
Johannesstifts.
Auch wenn wir in jedem Gottesdienst gesegnet werden,
öffnet die persönliche Segnung einen eigenen Begegnungsraum
mit Gott. Man kann erfahren: „Hier werde ich persönlich wahr­
genommen, angesprochen, mir werden die Hände aufgelegt.“
Liturgie geschieht hier in besonderer Weise für jeden einzelnen
und kann dabei in ihrer buchstäblich berührenden, leiblichen
und sinnlichen Dimension erfahrbar werden.
Pfr. Martin Stoelzel-Rhoden,
Gertraud Malenz, Diakon Ulrich Hierse
10
• KONTAKTE • Mai 2015 • Stiftung
20 Jahre im Wichernkrankenhaus – Peter Fleischmann
Lieber Herr Fleischmann,
wer kennt Sie nicht hier im Johannesstift? Rückenprobleme,
Knie, Fersensporn? „­Lassen Sie sich bei Herrn Fleischmann
einen Termin geben, der bekommt
das wieder hin!“ Und Sie haben im
übervollen Terminkalender eine
Lücke gefunden!
Sie haben 1986 die Leitung der
Bäderabteilung im Wichernkran­
kenhaus übernommen, lange vor
meiner Zeit, ich war damals noch
ein Schulkind. Sie haben ganz we­
sentlich dazu beigetragen, dass die­
se Abteilung bis weit in die neun­
ziger Jahre immer weiter wuchs und
einen ausgezeichneten Ruf bekam.
Sie etablierten ein breites Behand­
lungsspektrum mit Massagen, mit
Wärme- und Kälteanwendungen,
medizinischen Bädern und der
Elektrotherapie.
Ich kenne diese Zeiten nur aus Erzählungen, auch von
Ihren. Mit Bedauern haben Sie erwähnt, welche Möglichkeiten
Ihr Berufsstand Patientinnen und Patienten bieten könnte,
wenn die Politik der Krankenkassen und die Vergütungen es
zulassen würden. Die Abteilung wurde verkleinert, Leistungs­
bereiche – so die medizinischen Bäder – eingestellt, das Bewe­
gungsbad geschlossen. Zunehmend mussten Sie sich anhören,
dass der Bereich trotz hervorragender Leistungen und großem
Engagement leider nicht wirtschaftlich zu
führen ist. Diese Entwicklung war und ist
äußerst bedauerlich. Umso mehr beein­
druckte mich dabei immer wieder Ihre
positive Einstellung.
Die „Rente mit 63“, Ihre „Rente
mit 63“ hat uns sehr getroffen. So positiv
diese Regelung für Sie und andere Arbeit­
nehmer ist, in diesem Fall bin ich nicht
einverstanden. Denn wir werden Sie ver­
missen. Ich danke Ihnen im Namen der
Kranken­hausleitung für Ihre lang­jährige
Tätigkeit.
Wir wünschen Ihnen persönlich und
beruflich alles Gute für die Zukunft.
Ich freue mich sehr, dass ich bei diesen
Wünschen das „beruflich“ einfügen darf,
denn Sie sind weiterhin – wenn auch im
kleinen Umfang – für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Jugendhilfe im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanage­
ments tätig. Bleiben Sie gesund, weiterhin so optimistisch und
fröhlich, und genießen Sie das Leben!
Ihre Sylvia Schimke
Verwaltungsleitung Wichernkrankenhaus
Wichernkrankenhaus gibt die ambulante Versorgung
in den Bereich niedergelassener Praxen ab
N
achdem der Gesetzgeber im vergangenen Jahr eine
Ruhestandsregelung nach 45 Berufsjahren ohne
Abschläge ermöglicht hat, nehmen dies auch Mitarbeitende aus unserer ambulanten Versorgung im physiotherapeutischen Bereich in Anspruch. Diese Gesetzesänderung
veranlasste die Geschäftsführung und die Gesellschafter zu
der Entscheidung, das Versorgungsangebot den vorhan­
denen ambu­lanten Praxen zu überlassen. Hinzu kommt,
dass der Betrieb – bedingt durch die politischen Rahmen­
bedingungen – nicht mehr kostendeckend innerhalb des
Wichernkrankenhauses zu führen war. Denn im Gegensatz zu
den ambulanten Praxen erhält das Wichernkrankenhaus für die
ambulante Versorgung im physiotherapeutischen Bereich eine
um zehn Prozent geringere Kostenerstattung. Darüber hinaus
sind ambulante Praxen flexibler in ihrer Tarifstruktur.
Die genannten Faktoren führen zu einer langfristigen
betriebs­wirtschaftlichen Unterdeckung, was eine Weiter­führung
in der bisherigen Struktur nicht mehr realisieren lässt. Die be­
stehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Aufgaben
in den therapeutischen Teams des Kranken­hauses übernehmen
bzw. sind in den Ruhestand gegangen oder bereiten ihr Dienst­
ende wegen Erreichens der Altersgrenze vor.
Wir führen derzeitig Gespräche mit niedergelassenen Praxen
und informieren auch individuell unsere bisherigen Kunden,
um eine nahtlose Weiterversorgung auf dem Gelände sicher­
zustellen. Der ambulante Betrieb im Quellenhof wird durch
das Wichernkrankenhaus damit zum 31.05.2015 eingestellt. Wir
bedanken uns auch im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitar­
beiter für Ihre treue Inanspruchnahme und wirken mit, dass Sie
weiterhin gute Ansprechpartner für Ihre Versorgung haben.
Gerald Jüngling, Geschäftsführer Wichernkrankenhaus
Stiftung • Mai 2015 • KONTAKTE •
11
TUSCH – Ein inklusives Experiment
W
Für viele Schülerinnen und Schüler der Evangelischen
Schule Spandau handelt es sich um den ersten Kontakt zu nicht
sprechenden und mehrfach behinderten Jugendlichen. Sie ler­
nen während des Projekts, Reaktionen ohne Sprache zu deuten
und eine Kommunikationsebene aufzubauen. Die Künstler
und Pädagogen von TUSCH helfen dabei allen Mitwirkenden,
ihre individuellen Stärken einzubringen.
Das Theaterstück bezieht seine besondere Spannung aus
den unterschiedlichen Reaktionen des Ensembles der AugustHermann-Francke-Schule auf
die Gesangs- und Tanzdarbie­
tungen der Schülerinnen und
Schüler der Evangelischen
Schule. Eine gemeinsame Cho­
reografie bildet den Rahmen,
innerhalb dessen die Mitwir­
kenden ihre individuellen
Fähig­keiten einbringen können.
Jede Performance ist dadurch
einzigartig und nicht wieder­
holbar. Die Schüler der AugustHermann-Francke-Schule
werden dabei von Assistenten
unterstützt, die ihnen wie im
schulischen Unterricht zur Seite
stehen.
Nach der Uraufführung im
Podewil-Theater am Alexander­
platz wird es am 30.06.2015 um
11 Uhr nun erstmalig eine TUSCH-Aufführung im
Festsaal des Evangelischen Johannesstifts geben.
→ Kontakt für nähere Infos:
[email protected]
Foto: Augus-Hermann-Francke-Schule
as passiert, wenn Kinder mit und ohne Behinderungen zusammen ein großes Theaterprojekt erarbeiten? Helfen Lieder, Bewegungen und Rhythmen, eine
gemeinsame Sprache zu entwickeln? Ist Kunst wirklich die
„Lehre vom Andersdenken“?
Im Rahmen von TUSCH – Theater und Schule unter­
suchen die beiden kooperierenden Schulen im Evangelischen
Johannesstift, die August-Hermann-Francke-Schule und die
Evangelische Schule Spandau, diese Fragen gemeinsam. Unter­
Bei der Uraufführung im Podewil-Theater am Alexanderplatz.
stützt von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend
und Wissenschaft ist dabei die inklusive Theaterproduktion
„WELTEN“ entstanden.
Michael T. Schmeckthal, stellv. Schulleiter
Neues Gemeindepflegehaus lädt zum Tag der offenen Tür
E
s ist Zeit, etwas Neues anzufangen und dem Zauber des
Anfangs zu vertrauen.“ (Meister Eckhart)
Es hat lange gedauert, manchem sicher zu lange, aber nun ist es
an der Zeit: Die Eröffnung des neuen Gemeindepflege­hauses
Am Forstweg in Brieselang steht kurz bevor. Wir möchten Sie
einladen, schon vorher einmal die Nase in das neue Haus zu
stecken, Gelände und Gebäude in Augenschein zu nehmen
und sich über das Leben im Haus vor Ort zu informieren. Zu
diesem Zweck heißen wir alle Interessierten, Informations­
hungrigen oder einfach nur Neugierigen herzlich willkommen
zu unserem Tag der offenen Tür
→ am Samstag, 6. Juni, 13 bis 17 Uhr
im Gemeindepflegehaus Brieselang,
Am Forstweg 31
Bei geführten Rundgängen können Sie gemeinsam mit unseren
Mitarbeiter/innen einen Blick hinter die Kulissen wagen, bei
einer Tasse Kaffee Fragen stellen oder sich einfach eine Wurst
vom Grill schmecken lassen. Wir freuen uns auf Sie!
Für das Mitarbeiterteam
Daniela Hahlweg, Pflegedienstleiterin
12
• KONTAKTE • Mai 2015 • Stiftung
Flüchtlinge in Berlin – Auch unsere Verantwortung?!
F
Foto: Diana Richter
lüchtlinge in Berlin, auch unsere Verantwortung? Mit
Derzeitig gebe es noch keine konkreten Projekte zur Flüchtlings­
dieser Frage lud das Referat Fortbildung, das mit der
hilfe. Jedoch wird darüber nachgedacht, wie ein Engagement am
Veranstaltung dem Wunsch der Kirchengemeinde gefolgt
Standort gestaltet werden kann. Gleich zu Beginn nahm Stifts­
war, zum Abendforum am 15. April in das Kaminzimmer des
vorsteher von Essen die Angst der Menschen im Gemeinwesen
Seniorenzentrums Caroline Bertheau ein. Keine Nachrich­
auf: „Ich sichere Ihnen hiermit zu: Wenn wir konkret etwas
tensendung im Fernsehen oder Radio vergeht ohne Geschichten
planen, werden wir Sie informieren und ins Gespräch gehen.“
von Menschen, die auf der Flucht sind, oder über die, die am
Was ein Engagement für Flüchtlinge ganz konkret bedeuten
vermeintlichen Ziel angekommen sind: den Flüchtlingsunter­
kann, erläuterten die Referenten des Abends. Ute Köpp-Wilhel­
künften. Worin kann unser Beitrag bestehen?
mus verantwortet seit 30 Jahren die Flüchtlingsarbeit im Paul
Mit der Gastgeberin Anette Kotnik diskutierten auf dem
Gerhardt Stift. 13 Jahre davon lebte sie mit ihrer Familie direkt im
Podium Ute Köpp-Wilhelmus, Geschäftsführerin des Paul Ger­
Refugium, dem Flüchtlingswohnheim.
hardt Stifts im Wedding, und Pfarrer Bernhard Fricke, Vorstand
„Anfang der Neunziger hatten wir doppelt so viele Flüchtlin­
Asyl in der Kirche.
ge wie momentan“, berichtete Ute Köpp-Wilhelmus. Sie fordert:
Anette Kotnik leitete den Abend ein mit einer Erinnerung
„Der Senat muss viel stärker mit den Bezirken in den Dialog
an die Geschichte des Johannesstifts.
gehen.“ Positiv betonte Bernhard Fricke
Immer wieder engagierte sich die
von Asyl in der Kirche: „Heute sind viel
„Inklusion
beschränkt
sich
nicht
Stiftung in unterschiedlichem Um­
mehr Menschen bereit, sich dem Thema
fang für Flüchtlinge.
Flüchtlinge zu öffnen als Anfang der
auf Menschen, die in
Stiftsvorsteher Martin von Essen
neunziger
Jahre.“
Deutschland geboren sind.“
erinnerte in seiner Begrüßung an das
Viele der etwa 70 anwesenden
jüngste Engagement des Johannes­
Nachbarinnen und Nachbarn aus dem
stifts, welches auch Anlass für die intensive Beschäftigung mit
Gemeinwesen Johannesstift möchten helfen. Es wurde eine brei­
diesem Thema bot. Im Oktober 2014 waren 17 Flüchtlinge afrika­ te Unterstützung seitens der Menschen aus dem Gemeinwesen
nischer Herkunft für sechs Wochen zu Gast im Johannesstift. Die deutlich. Um sich dem Thema zu nähern, zeigten Fricke und
Landeskirche bat damals um Hilfe, und das Johannesstift konnte
Köpp-Wilhelmus Fragen auf, die vor einer Aufnahme von
und wollte helfen.
Menschen geklärt sein müssen: → Welche Ressourcen gibt
Im Angesicht der reinen Zahlen (siehe Infokasten) muss sich
es? (Wohnraum, Sprachen, Qualifikationen, zeitliche Reserven,
das Johannesstift die Frage stellen: Auch unsere Verantwortung?
Ehrenamt…) → Für wen wollen wir konkret da sein? (Flüchtlin­
Als eine mögliche Antwort machte Pfarrer von Essen deutlich:
ge mit oder ohne Aufenthaltsstatus, Familien oder Alleinreisen­
„Inklusion beschränkt sich nicht auf Menschen, die in Deutsch­
de, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen…) → Wie
land geboren oder aufgewachsen sind.“ Damit zog er neben den
verhindert man eine Überforderung des Helferkreises? (Fortbil­
geschichtlichen Verbindungen auch einen Bogen in die aktuellen dungen, Begleitung ...) → Bedarf es einer Refinanzierung?
sozialpolitischen Debatten.
Die beiden Referenten machten deutlich: Je klarer das eigene
Bleibt die Frage nach dem WIE? Von Essen betonte: „Auf
Bild über die bereitstehenden Ressourcen ist, desto leichter kann
keinen Fall wird es ein Containerdorf im Johannesstift geben.“
man sich der Aufgabe stellen. Denn die erste Hürde ist es, Men­
Das habe er auch Sozialsenator Mario Czaja deutlich gemacht.
schen abzulehnen, die nicht in das geplante Hilfesystem passen.
Aus der Nachbarschaft • Mai 2015 • KONTAKTE •
13
Neue Orgel in der Lutherkirche
Trotzdem muss ausgewählt werden, damit potenzielle Gäste und
Hilfesystem zusammenpassen. Dieses wird auch ein zeitnaher
erster Schritt sein. Noch vor den Sommerferien wird es ein erstes
Treffen geben, um so schnell wie möglich zu planen wie auch wir
als Johannesstift uns beteiligen können.
Dabei ist eines klar: Es geht nur mit Unterstützung von Men­
schen aus dem Gemeinwesen. Daher wird, sobald der Termin
feststeht, auch öffentlich dazu eingeladen.
An der Arbeitsgruppe Interessierte wenden sich bitte an
­ nette ­Kotnik, Referat Fortbildung, Telefon: 336 09-355,
A
[email protected]
Dublin II | In der EU gilt nach der sogenannten DublinII-Verordnung, dass jeweils das Land zuständig ist, über
das der Asylbewerber in die EU eingereist ist. Das soll
verhindern, dass Asylsuchende in mehreren EU-Ländern
gleichzeitig einen Antrag stellen. Das heißt: Flüchtlinge,
die in einem anderen Land Asyl beantragen, werden wieder in jenes EU-Land abgeschoben, in dem sie europäischen Boden betreten haben. Daher haben viele Flüchtlinge in Berlin keine Chance auf ein Bleiberecht.
Königssteiner Schlüssel | Im Königssteiner Schlüssel ist
festgelegt, in welcher Höhe sich Länder an gemeinsamen Bundesaufgaben beteiligen. Nach diesem Schlüssel
werden auch Aufnahmequoten für die Bundesländer
festgelegt, so dass alle Bundesländer sich an der Aufnahme beteiligen müssen.
A
m Ostersonntag wurde in der Spandauer Lutherkirche
eine neue Orgel eingeweiht. In einem feierlichen Gottes­
dienst zeigte Landeskirchenmusikdirektor Gunter Kennel mit
Bravour, was in dem neuen Instrument steckt: Neben zartesten
Tönen waren auch gewaltige Orgelwogen zu hören. Jeder leise
Ton war noch deutlich zu vernehmen, und auch die lauten Stel­
len klangen wunderbar weich.
Die Orgel soll, so der Wunsch der Gemeinde, nicht nur für
Musikkenner eine Bereicherung sein, sondern eine „Perle der
Neustadt“ sein und zu einem kulturellen Ruhepol in einem Kiez
mit vielen sozialen Herausforderungen werden, denen sich die
Gemeinde aktiv stellt. So ist sie aktiver Partner im Quartiersma­
nagement der Spandauer Neustadt. Außerdem wird das bishe­
rige Gemeindezentrum zur Zeit saniert und zu einem Nachbar­
schaftszentrum umgebaut.
Bis zum Sommer sind alle zwei Wochen Orgelevents ganz
unterschiedlicher Art geplant. Der Eintritt ist frei, aber es wird
dringend um Spenden gebeten. Denn es gibt noch einen Kre­
dit, den die Gemeinde für die Orgel zurückzahlen muss. Der
Gemeinde­kirchenrat hofft, durch die Konzerteinnahmen, durch
Patenschaften für einzelne Orgelpfeifen und nicht zuletzt durch
den Verkauf der Festschrift zumindest einen Teil des Geldes
zusammenzubekommen.
Luthergemeinde
Flüchtlinge in Zahlen | Weltweit gibt es 57 Mio. Flüchtlinge. In Berlin leben derzeit ca. 25.000 Flüchtlinge.
Nur 26% der Asylbewerber bekamen 2014 in Berlin eine
Aufenthaltserlaubnis. Anfang der 1990er Jahre kamen
rund 400.000 Flüchtlinge nach Berlin.Derzeit gibt es 426
Menschen im Kirchenasyl in Deutschland.
Die Referenten
Bernhard Fricke ist Pfarrer der Landeskirche. Seit 10 Jahren arbeitet er als Seelsorger im Abschiebungsgewahrsam und als Vorsitzender von Asyl in der Kirche e. V.
Tobias Kley, Leiter Referat Kommunikation
Foto: Luthergemeinde
Ute Köpp-Wilhelmus begann bereits 1989 mit der
Flüchtlingsarbeit im Paul Gerhardt Stift. Sie lebte mit
ihrer Familie als Heimleiterin 13 Jahre im Refugium und
hat große Einblicke in das Innenleben eines Flüchtlings­
heimes. Im Kirchenkreis Nordost leitet sie die AG Flüchtlinge und hat im Abschiebegewahrsam gearbeitet.
14
• KONTAKTE • Mai 2015 • Dies & Das Die Schwestern- und Brüderschaft des Evangelischen Johannesstifts lädt ein
21. bis 26. September 2015
19. bis 23. Oktober 2015
Wanderwoche
Wir werden Tagestouren durch den östlichen Thüringer Wald von etwa 15–20
km unternehmen. Ausgangspunkt der
Wanderungen ist unser Tagungshaus
oberhalb von Saalfeld. Hoheneiche ist
ein Selbstversorgerhaus: Wir werden
also für uns selber sorgen.
Leitung: Jens Schmitz
Ort: Hoheneiche / Thüringer Wald
(Rüstzeitenheime des CVJM Thüringen)
Kosten: 160 € pro Person
Einzelzimmer sind je nach Teilnehmerzahl verfügbar.
Anmeldeschluss: 1.6.2015
Kulturwoche „Thea(ter) trifft
Theo(logie) am Meer“
„Du stellst meine Füße auf weiten
Raum.“ In diesem Raum wird es viele
Möglichkeiten zur Entdeckung von spielerischen Talenten geben. Dabei müssen
Hausmauern und Zimmerwände keine
Grenzen sein. Vielleicht ergibt sich ein
Spiel am Meer? Auch andere Geschichten vom Meer und dem Wind werden
den Raum füllen. Die Fahrt ist ein Angebot für alle Generationen!
Ort: Evangelischen Jugendhof
Spiekeroog
Leitung: Jutta Böhnemann-Hierse und
Klaas Hoffmann
Kosten: 195,00 € (enthält Vollverpflegung, Unterkunft und Fährkosten) zzgl.
Kurtaxe und Fahrkosten-Umlage
Anmeldeschluss: 1.7.2015
Die Schwestern- und Brüderschaft
ist eine Gemeinschaft von Männern
und Frauen aus allen Generationen
mit unterschiedlichen Berufen und
Erfahrungen (Diakonin/Diakon,
Sozial­arbeiterin/Sozialarbeiter,
Lehrerin/Lehrer, Altenpflegerin/Altenpfleger, Pastorin/Pastor, weitere
Mitarbei­terinnen und Mit­arbeiter im
Diakonat).
Die Mitglieder sind haupt- oder
ehrenamtlich in Kirche, Diakonie und
Gesellschaft tätig. Wir nutzen unsere
Vielfalt, um von- und miteinander
zu lernen, gestalten geistliches Leben
miteinander und sind offen für Interessierte.
Genaues zur Anmeldung und Teilnahme erfahren Sie im Haus der
Schwestern und Brüder:
Sekretärin Maria Roeser
030 · 336 09 - 302 Älteste Jutta Böhnemann-Hierse
030 · 30 20 90 97
Biete & Suche
Das Albert-Schweitzer-Haus
bietet an: Kegelbahn (2 Bahnen)
mit Raum; Preis pro Stunde: 16 Euro
Informationen: Tel. 0178 · 131 64 03
Der große Festsaal bietet an:
Räume für Seminare und Festlichkeiten aller Art für bis zu 400 Per­
sonen. Weitere Informationen:
Jörg Peter Haby, Tel. 030 · 336 09 - 829
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Westhavelland für bis zu 8 Personen
Wir vermieten unser komfortables
und gemütliches altes Fischerhaus,
2008 komplett saniert, 3 Schlafzim­
mer, Sauna, Kamin, Garten mit
Wasserzugang. Ideal zum Angeln,
Rudern, am Lagerfeuer sitzen, Natur
genießen, Radfahren und mehr.
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Tel. 0176 · 420 782 71
www.ferienhaus-milow.de
Ältester Jens Schmitz
030 · 30 20 90 98
Bücher und
Kunstgewerbe
Ab sofort gibt es Teilnahmekarten für den
Deutschen Evangelischen Kirchentag
(3. – 7. Juni in Stuttgart)
Ihr Ort für Feste und Feiern
mit bis zu 50 Personen
Direkt an einem kleinen Havelstrand
bietet das Evangelische Johannesstift
von April bis Oktober den Gastraum
und die Terrasse des „Havelheims“
für Ihre Geburtstage mit Sonnen­
untergang oder Familienfeste mit
Wellenrauschen an.
Preise: Gastraum und Terrasse 300 €
pro Tag; Terrasse 150 € pro Tag;
Endreinigung in Eigenleistung oder
60 €; Kaution 200 € pro Tag
Vermietung und Informationen:
Henrik Rührmund 0178 ∙ 131 64 03
Kontakt und Öffnungszeiten: Siehe Seite 19.
Sie erhalten die Kontakte kostenlos. Mit einer Spende können Sie uns helfen, die Druck- und Versandkosten zu decken.
Spendenkonto: Konto-Nr. 523 306 916 | BLZ 100 708 48 (Berliner Bank) | IBAN DE67 1007 0848 0523 3069 16 | BIC DEUTDEDB110
Adressen • Mai 2015 • KONTAKTE •
15
Wir sind für Sie da
Buchhandlung & Kunstgewerbe
Mo bis Fr von 9.30 bis 18 Uhr
Sa von 9.30 bis 14 Uhr
Tel. 030 · 335 24 31 /030 · 336 09 - 245
[email protected]
www.buchhandlung-johannesstift.de
Café Gartenlaube
Ein Betrieb der Stephanus-Werkstätten
Mo bis Do von 8.30 bis 17 Uhr
Fr von 8.30 bis 12 Uhr
Sa und So 11.30 bis 17.30 Uhr
Tel. 030 · 32 30 66 19
Fundgrube
Am Oberhafen 16 - 20, 13597 Berlin
Mo und Mi von 12 bis 18 Uhr
Di, Do und Fr von 10 bis 16 Uhr
Tel. 030 · 330 96 16 - 22
[email protected]
www.fundgrube-johannesstift.de
Unser Blumen- und Gartenhaus
Mo bis Fr von 8 bis 18 Uhr
Sa von 8 bis 13 Uhr
So von 10 bis 12 Uhr
Maarten van Vliet
Tel. 030 · 336 09 - 231
Unser.Blumen-und.Gartenhaus@
t-online.de
Gemeinwesencafé JoCa
im Albert-Schweitzer-Haus
Mo bis Fr von 16 bis 18 Uhr
Gesundheitsförderung
Präventionskurse
Tel. 030 · 336 09 - 134 /Fax - 773
gesundheitsfoerderung@
evangelisches-johannesstift.de
Hotel Christophorus
Tel. 030 · 336 06 - 0 / Fax - 114
[email protected]
www.hotel-johannesstift.de
Huckepack – Umzüge/Wohnungsauflösungen/Transporte
Am Oberhafen 16 – 20, 13597 Berlin
Tel. 030 · 330 96 16 - 21
[email protected]
www.huckepack-johannesstift.de
Immobilienmanagement
Di 9 bis 12 Uhr, Do 14 bis 17 Uhr
Tel. 030 · 336 09 - 501
schadensmeldungen@
evangelisches-johannesstift.de
Lebensmittelgeschäft Sahin
Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr
Sa von 8 bis 12 Uhr
Tel. 030 · 35 50 70 20
Johannes-Hospiz e. V.
Haus 8, Schönwalder Allee 26,
13587 Berlin
Tel./Fax 030 · 336 09 - 374
Pflegestützpunkt Spandau
Rathaus Spandau,
Carl-Schurz-Straße 2 – 6
13578 Berlin, Zimmer 36a – c
Beratungs-Tel. 030 · 902 79 - 20 26
Fax 030 · 902 79 - 75 60
pflegestuetzpunkt.spandau@
evangelisches-johannesstift.de
Ärzte & Praxen
im Albert-Schweitzer-Haus
Allgemeinarzt
Frau Wahl-Kammer
Tel. 030 · 336 09 - 462
Ramonas Friseur-Team
Di bis Fr von 9 bis 17.30 Uhr
Sa von 8 bis 12 Uhr
Tel. 030 · 336 65 90 / 030 · 336 09 - 490
Physiotherapie und Ergotherapie
Frau Kammer und Frau Brömme
Tel. 030 · 33 50 71 03
Jasmin Schnell
Tel. 09162 ∙ 104 36 93 Restaurant Kastaniengarten
täglich geöffnet von 12 bis 22 Uhr
Tel. 030 · 336 09 - 157
Gärtnerei des Johannesstifts (Evangelisches Johannesstift Service GmbH)
Blumenfachgeschäft Friedhof/Grab­
pflege, Pionierstraße 82, Mo bis Fr 8 bis
16 Uhr, Sa 9 bis 13 Uhr, So 10 bis 13 Uhr |
Blumenfachgeschäft, Pionierstraße 79,
Mo bis Fr 10 bis 17 Uhr, Sa und So 10 bis
14 Uhr | Büro, Wilhelm-Philipps-Haus,
Tel. 030 336 09-685
[email protected]
Hobbythek und Umweltbibliothek
Johann-Sebastian-Bach-Haus
Mo und Di von 14 bis 18 Uhr
So ab 10 Uhr mit offenem Ende
Tel. 0152 · 575 151 82
Wichtige Rufnummern
Notruf Johannesstift intern - 211
Information 030 · 336 09 - 244
Logopädie
Frau Tranel-Voß, Tel. 030 · 336 09 - 133
Ärzte & Praxen des Wichern­
krankenhauses
Zahnarzt
Herr Luszpinski, Tel. 030 · 336 09 - 826
→ zur Zeit im Christine-Bourbeck-Haus
Allgemeinarzt
Herr Rothkegel, Tel. 030 · 33 50 55 43
→ zur Zeit im Wilhelm-Philipps-Haus
Gemeinwesenbeirat
Kontakt über:
Stefan Dorn, Gemeinwesendiakon
Tel. 030 · 336 09 - 700
Mobil 0178 · 77 09 378
Postfach 94 im Amanda-Wichern-Haus
Persönlich: Donnerstag, 16 bis 18 Uhr
im Gemeinwesencafé JoCa im AlbertSchweitzer-Haus
Beratung, Ärzte, Praxen
Beratungsstelle Spandau,
Erziehungs- und Familienberatung
Kirchhofstraße 30, 13585 Berlin
Tel. 030 · 336 14 29
mit Außenstelle Siemensstadt
Betriebsärztlicher Dienst
Christine-Bourbeck-Haus
Philipp Stevens
Tel. 030 · 336 09 - 519
[email protected]
Impressum Verleger und Drucker: Evangelisches Johannesstift, Haus 12, Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin
www.evangelisches-johannesstift.de | [email protected]
Verantwortlicher Redakteur, verantwortlich für Anzeigen: Tobias Kley, Referat Kommunikation, Haus 12, Schönwalder Allee 26,
13587 Berlin, Tel. 030 · 336 09 - 670, [email protected]
Auflage: 1150 Hefte, Redaktionsschluss ist jeweils der 10. des Vormonats, 10 Uhr.
16
Das besondere Laufevent
im Evangelischen Johannesstift
am Pfingstmontag, 25. Mai 2015
Infos und Anmeldung:
www.run-of-spirit.de | Telefon 030 · 336 09 - 2132
→ Run of Spirit – 10,0 km → Team-Staffel – 10,0 km
→ Kinderlauf – 0,4 km → Schülerlauf – 1,0 km
→ Jugendlauf – 2,5 km → Barrierearmer Lauf – 2,0 km
→ Fun Run – 5,2 km → Nordic-/Walking – 5,0 km
Das halten wir für unsere
Versicherten bereit:
BKK Diakonie
Von Mensch zu Mensch ...
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460 €
Achtsamkeitsbudget
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4medizinische Vorsorge
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4Professionelle Reinigung
4Zahnfissurenversieglung
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Schwangerschaft
& Familie
4Vorsorgeuntersuchungen
4viele zusätzliche Leistungen
Ohne
Eigenan
teil
„Genau richtig für
Menschen
in sozialen Berufen.”
Sven Damaske,
Familenvater und
Kinderkrankenpfleger in Bethel
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