Inhaltsverzeichnis - Adoratrici del Sangue di Cristo

W
ä
b
!
Übersetzerin: Sr. Alma Pia Spieler, asc
lso das Le
en
ea
hl
Anbeterinnen des Blutes Christi
(GT-Akte 2011)
JAHR XVIII – Nummer 9, Oktober 2016
s
i
n
h
zeic
r
e
v
s
t
l
a
h
n
I
Editorial
Kritische Weisheit
Aus der ASC-Welt
REPAM in Amazonien
50-jähriges Jubiläum des Institutes
“P.mo Sangue“
Jubiläum von MdM in Argentinien
Erinnerung an P. Stan
Ferienklima schaffen
Jubiläum von MdM in Polen
Boden-Eigentum in Tansania
Unterwegs nach… Rom
Raum für NGO - VIVAT
Personen begegnen einander
In der Kongregation
Kalender der Generalverwaltung
Für immer heimgekehrt
Editorial
Kritische Weisheit
Die griechischen
Weisen waren berühmt.
Die alten Römer waren so
sehr von ihnen begeistert,
dass sie ihre Sprache
lernten, um ihre Schriften
lesen und verstehen zu
können. Sokrates war
einer von ihnen. Von ihm
wird bis heute folgende
Geschichte erzählt:
Als ein Mann ihn
besuchte, um ihm eine
“wichtige Neuigkeit
zu erzählen, fragte der
Weise: Hast du die Neuigkeit, die du mir
erzählen willst, durch drei Siebe fliessen
lassen? ”
“Was für Siebe?” fragte der Mann
überrascht. Sokrates schaute ihm in die
Augen und antwortete:
„Das erste Sieb: Ist
die Nachricht wahr“?
– „ Ich weiss es nicht“,
antwortete der Mann.
„Ich habe sie soeben auf
der Strasse gehört.”
“Versuchen wir das
zweite Sieb: Ist deine
Geschichte gut?” –
“Nein, gut ist sie nicht,
aber interessant”.
“Versuchen wir das
dritte Sieb: Dient deine
Nachricht dem Leben?
Der Freude?” – “Das
glaube ich nicht, sie erschreckt eher”.
Der Weise schloss das Gespräch: “Wenn
du nicht weisst, ob deine Neuigkeit wahr ist,
wenn sie nicht gut ist und weder Freude
noch Leben fördert, will ich sie nicht hören.
Du sollst sie besser niemandem erzählen.!”
Diese Geschichte stammt von einer “lebhaften betagten ASC”, die mich gebeten
hat, sie zu veröffentlichen, falls sie mir weise scheint!....
1
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]
Aus der ASC-Welt
Kontinentale Zone beide Amerika
Region Manaus
REPAM = ein weites
Nachrichten-Netz in Amazonien
...Vom 9. bis 12.
September 2014
fand in Brasilia, der
Hauptstadt Brasiliens
, eine Versammlung
statt, bei der REPAM
ins Leben gerufen
wurde, das Netz
Transamazonia. Ihr Ziel
ist, die interessierten
Personen zu
vernetzen und die
Kommunikation der
Katholischen Kirche
in Panamazonia
zu verbreiten.
Verantwortlich
für dieses
Projekt waren die Bischöfe (CBB
Brasilianische Bischofskonferenz),
die auch daran teilgenommen
hatten. Dazu kamen Vertreter/
Innen vieler Ordensgemeinschaften
und Laien verschiedener christlicher
Glaubensrichtungen aus Brasilien, Europa
und den Vereinigten Staaten.
Unter dem Namen PANAMAZONIA (aus
dem Griechischen “pan”= alles) sind
9 Nationen gemeint, die Wasser vom
Amazonas und seinen Nebenflüssen
beziehen: Brasilien, Venezuela, Kolumbien,
Perù, Bolivien, Equador, Suriname, Guajana
und Französisch Guaiana. Das ist ein
Riesengebiet von 5 Millionen Quadrat km.
85% davon sind in Brasilien.
An diesem riesigen Raum ist aus
geopolitischen und wirtschaftlichen
Gründen die ganze Welt interessiert. Die
Hirten von Amazonien spürten intensiv die
Notwendigkeit, sich enger zusammen zu
schliessen und VERNETZT ZU HANDELN,
um der Verwüstung und der wachsenden
Gewalt gegen Amazonien die Stirne zu
bieten.
REPAM hat
zusammengefasst
folgende Ziele:
1- Unterstützung
der Bischöfe
der Diözesen in
Panamazonien und
der Mitglieder der
Ordensgemeinschaften,
die ihre Mission
im Dienst der
Eingeborenen Völker
ausüben und vernetzt
sind mit den NGOs,
die ihre Hauptaufgabe
in der Evangelisierung
sehen.
2- Verteidigung der Rechte der Urvölker
von Amazonien vor den weltwirtschaftlichen
Angriffen wie z.B. Riesendämme zur
Gewinnung der elektrischen Energie,
Riesenflächen zur Pflanzung von Sojabohnen
als Futter für das Vieh, mit tödlichen Folgen
schon heute und vor allem für die künftigen
Generationen.
3- Verbund der kirchlichen und
gesellschaftlichen Kräfte zum Schutz der
Aus- und Einwanderer, deren Zahl in
Panamazonien rasch wächst und von allen
Personen, die sich stärker für die Armen
einsetzen, die am meisten verwundbar sind.
4- Konkretes am Evangelium inspiriertes
Handeln, das umfassend und ganz praktisch
die Umwelt schützt.
Die ASC der Region Manaus unterstützen
das Projekt im Rahmen ihrer Möglichkeiten:
mit Gebet, durch Verbreitung der “Banner”;
sie versuchen, selber zu verstehen und
anderen verstehen zu helfen, dass das eine
neue kirchliche Herausforderung ist. Dabei
bedienen sie sich vor allem der Enzyklika
LAUDATO SI’, welche die Konferenz der
2
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]
Aus der ASC-Welt
Ordensleute intensiv verbreitet.
Ich, Sr. Marilia, als Mitglied der Akademie
der Wissenschaften von Amazonien
mit Sitz in Manaus, AM, habe kürzlich
für die Zeitschrift der Akademie einen
wesentlichen Artikel zu diesem Anliegen
geschrieben, denn die REPAM will sich an
alle Volksschichten
wenden – auch an
die intellektuellen
Frauen und
Männer.
Die
Regionalleiterin
von Brasilien Sr.
Elsie Vinhote hat
an den grossen
kirchlichen
Versammlungen
teilgenommen,
welche die REPAM verbreiten wollen. Ich
schliesse mit den Worten unseres Freundes
Bischof Erwin Krautler an, dem Sekretär
der Bischofskonferenz von Amazonien:
“Die REPAM BITTET, dass sich die Laien der
Vereinigung in der Mission fester zusammen
schliessen…. Unser Zusammenschluss mit
der Bevölkerung
von Panamazonien
hat ihre Wurzeln
im Herzen der
Dreifaltigkeit,
welche für alle
Menschen den
gleichen Plan hat:
die Fülle des Lebens
(Joh 10,10)”.
Sr. Marilia
Menezes, asc
Kontinentale Zone beide Amerika
Gründung Argentinien
Goldenes Jubiläum - MdM
Gründung Argentinien
Schule “Collegio Preziosissimo Sangue” - Villa Bosch
“Liebe herzlich die Mädchen, lehre sie eine solide Ausbildung mit festen Grundsätzen …
Sorge dafür, dass sie Jesus Christus, den Gekreuzigten kennen und dass sie Ihn lieben ” .
(MDM)
Am 18. August haben
wir die 50 Jahre unserer
Schule und zugleich 150
Jahre seit dem Tod der hl.
Maria De Mattias gefeiert.
Unsere “Kostbar-BlutSchule” öffnete ihre Tore
im März 1966. Damals
begannen die ASC aus
Italien ihre schulische
Ausbildung der Mädchen.
Sie setzen auch heute
ihre Arbeit mit grossem
Einsatz im Geiste von
Maria De Mattias fort.
Die Zahl der Schuljugend
– Mädchen und Buben
ist auf 1 400 gewachsen.
Der Unterricht passt sich
unserer geografischen
Wirklichkeit und den
Zeichen der Zeit an.
Am Vormittag nahmen
viele Eltern unserer
SchülerInnen an den
Spielen und an der
Lotterie teil, besuchten
die Ausstellung des
Lebens von Maria De
Mattias, genossen die
Theaterstücke, die
Gedichte und Lieder
und die gymnastischen
Kunststücke. Die Väter
der drei- bis 5-jährigen
haben mit ihren Kindern
mit verschiedenen
Techniken der Collage das
Bild unserer Gründerin
dargestellt.
Am Nachmittag
um 16 Uhr wurden
alle Schulzimmer der
Mittelschule geöffnet,
Wo die SchülerInnen ihr
Wissen über das Leben
und die Spiritualität von
Maria de Mattias sehr
kreativ dargestellt haben.
Um 18 Uhr begann der
musikalische Teil. Die
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]
3
Aus der ASC-Welt
Musiklehrerin spielte
mit ihren StudentInnen
die “batucada”, begleitet
von einer Riesenpuppe,
die Maria De Mattias
darstellte. Die Kinder
des Kindergartens
und der Primarschule
trugen Luftballons in
Herzform auf dem Weg
zur Pfarrkirche, wo die
festliche Eucharistie
gefeiert wurde.
Der Weihbischof von San
Martino zelebrierte mit
unserem Pfarrer Adriano,
umgeben von vielen
Ministranten.
Unter den zivilen
Autoritäten waren da: der
Bürgermeister von Tres
de Febrero Partido, die
Frau Dr. Maria Fernanda
Caracciolo di Ciccolini,
Untersekretärin des
Gesundhitswesens, und
von den Ordensleuten,
die Schwestern vom
Kinde Jesu mit ihrer
Provinzoberin Sr. Martha.
Wir haben eine
grosse Zahl von
Familien in die Feier
eingebunden, wie auch
die schon pensionierten
LehrerInnen, das Personal
der Schulverwaltung,
ehemalige Studenten,
gegenwärtige Eltern,
LehrerInnen und alle, die
zur Schulgemeinschaft
gehören.
Am 19. August folgte
ein Tag der Spiritualität
von MDM, gestaltet vom
Pastoralteam der Schule:
Gebete und Spiele haben
uns geholfen als Familie
des Blutes Christi enger
zusammen zu wachsen.
Den Abschluss bildete
ein Festmahl, das die
Anbeterinnen des Blutes
Christi vorbereitet haben.
Pfarrei vom Kostbaren Blut - Muñiz
Am 20. August haben wir ASC
von Muniz, deren Pfarrei dem
Blut Christi geweiht ist, den
150. Todestag von Maria De
Mattias gefeiert. Vor der hl.
Messe wurde kurz ihr Leben
geschildert.
Nach der Eucharistiefeier,
der unser Pfarrer Alberto
Lopez vorstand, überreichten
wir allen ein Bildchen mit
der Reliquie der Heiligen.
Das Gebet auf der Rückseite
haben wir gemeinsam
gebetet.
Sr. Susana Misermont, asc
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]
4
Aus der ASC-Welt
Feier in der Pfarrei “Madonna di Begoña” - Tandil
Am Samstag, dem 20.
August, als viele von euch,
geografisch weit entfernt,
noch schliefen, haben wir
mit grosser Freude weiter
gefeiert.
In der Kirche unserer
Pfarrei, die der Madonna
di Begoña geweiht ist,
war das Bild von Maria
Angeschlossene das Bild
der Gründerin beim
Betrachten „ihres lieben
Jesus“. Nach dem Gloria
“explodierte ein langer
Applaus.
Nach der Kommunion
stimmte P. Antonio den
Hymnus Ihr Völker
alle an, den er selber so
eingeteilt hat, dass man
ihn wie einen Psalm
singen konnte. Nach der
Feier schenkte man den
Leuten, die das Leben der
Heiligen besser kennen
lernen wollten, das
Büchlein “Das Mädchen
vom Tal” mit einem
kurzen Satz des hl. Papstes
Johannes Paul II. am Tag
ihrer Heiligsprechung.
Vielleicht reichen nicht
die Worte, um unsere
Gefühle an diesem Fest
auszudrücken, deshalb
lassen wir einige Fotos
sprechen...
Die Gemeinschaft der Pfarrei
Unsere Frau von Begoña
De Mattias, festlich
geschmückt mit dem Logo
des Jubiläums.
Die festliche
Eucharistiefeier begann
mit einer Prozession mit
der Reliquie der hl. Maria
De Mattias, die zum Altar
getragen wurde. Nach
der Begrüssung erklärte
der Pfarrer Antonio den
Grund dieser besonderen
Feier.
Beim Anstimmen des
Gloria enthüllten zwei
5
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]
Aus der ASC-Welt
Kontinentale Zone beide Amerika
Mission Guatemala
Erinnerung an Pater Stan
Es war eine
Ehre und ein
Segen, eine
ASC mit Sr.
Marita zu
sein und sie
an diesem Gedenktag der Ermordung ihres
Bruders Stan zu begleiten, um das Leben zu
feiern. Sein Leben und sein Andenken sind
bei den Menschen von Santiago Atitlan noch
sehr lebendig.
Der Bruder von Sr Marita Rother, Stanley
Rother, war als Missionar in Guatemala;
am 28. Juli 1981 ist er während des
Bürgerkrieges in Guatemala von einer
Mördergruppe umgebracht worden.
Die Feier am 31. Juli gedachte des 35.
Jahrestages von Pater Stan, der dort als
Pater
Francisco
oder Pater
A’plas
bekannt
war.
Sr Marita und 14 Mitglieder der Familie
gehörten zu einer Delegation von Oklahoma,
USA , die am Gedenktag teilgenommen hat.
Sr. Kris Schrader und ich sind im Auto bis
Santiago Atitlan gefahren, um Sr. Marita
nahe zu sein und mit ihr Zeugnis zu geben
von der grossen Dankbarkeit des Volkes für
P. Stan.
Letztes Jahr ist Pater Rother offiziell als
Martyrer anerkannt worden; das war der
erste Schritt vor der Seligsprechung.
Sr Dani Brought, ASC
Kontinentale Zone beide Amerika
Region USA
Ein Ferienklima schaffen
Der Grossteil der
Menschen, die unabhängig
leben und die nötigen Mittel
dazu haben, halten jährliche
Ferien für selbstverständlich.
Aber viele andere, die täglich
andere pflegen müssen,
können keine solche Pläne
schmieden und natürlich
auch die nicht, die tägliche
Pflege brauchen..
Das Personal der
Krankenabteilung im
Ruma-Zentrum hat für
diese Schwestern einen
besonderen Ferientag
geplant.
Die Verantwortlichen
für das Zentrum Hawaii
wollten unseren Schwestern
einen ganzen Ferientag
gestalten. Sie verwandelten
den Bereich des Friedens
in ein tropisches Paradies
mit Palmen, Kokosnüssen,
Ananas und Halsketten aus
Stroh.
6
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]
Aus der ASC-Welt
Im inneren Hof gab es
Kinder-Bäder für alle, die ihre
Füsse ins Meer stecken oder
sich in den warmen Sand am
Ufer setzen wollten. Man
konnte sogar Fotos
knipsen als HulaTänzerin. Es gab
Spiele mit exotisch
klingenden
Namen wie “Durch
die Kokosnuss
schlüpfen”: einige
Schwestern
wagten sich sogar
ins Schwimmbad.
Nach dem
Mittagessen mit
Schweinebraten
und Spiesschen konnten alle
einen echten Hula-hup-Tanz
sehen.
Die MitarbeiterInnen aller
Abteilungen und andere
ASC des Zentrums haben
an dieser Unterhaltung
teilgenommen. Das Lächeln
und das Lachen der
Schwestern haben reich
den Einsatz der
MitarbeiterInnen
bezahlt, die einen
Ferientag für sie
veranstaltet haben.
Wie können wir ein
Fest ohne unsere
*barmherzige
Präsenz“ schaffen?
ALOHA!
Sr Barbara Jean
Franklin, ASC
Kontinentale Zone Europa
Region Wrocław
150° Jahrestag des Todes der
hl. Maria De Mattias
“Damit ein Pfad zum Weg oder gar zur Strasse wird, genügt es nicht, dass nur eine Person
ihn geht. Ihre Spuren verschwinden gleich, wenn nicht andere Menschen den Spuren folgen,
bis sich ein klarer Weg abzeichnet.”
Am 20. August 1866 ist in Via Rasella in Rom Maria de Mattias, die Gründerin unserer
Kongregation gestorben. Sie war eine demütige charismatische Frau und eine grosse
Apostelin.
150 Jahre später haben ihre geistlichen
Töchter, die Anbeterinnen des Blutes
Christi, zusammen mit ihren Gläubigen
an ganz verschiedenen Orten der Welt
Gott für ihr Leben, ihr Charisma und das
Geschenk ihrer Heiligkeit gedankt.
Einer der Orte des Feierns in unserer
Region war die Kirche des hl. Fra Albert
Chmielowski in Czestochowa -Kiedrzyn.
Dort versammelten sich am 20. August
2016 die ASC mit den Gläubigen, die mit
ihnen das Blut Christi verehren. Ausser
diesen Blut-Christi-VerehrerInnen als
ASC-Angeschlossene feierte auch Prof.
Jarosław Kweclich, der das Bild der hl.
Maria De Mattias gemalt hat, das in dieser
Kirche an diesem Fest gesegnet wurde.
Der Hauptzelebrant des DankGottesdienstes war Bischof Antoni
Długosz. Vor Beginn der hl. Messe las
eine Angeschlossene ein Gedicht zu
Ehren der hl. Maria De Mattias, das P.
Leon Zdzislawa Pokorski, OFM verfasst
hatte. Es feiert poetisch die Mystik und
das Apostolat von Maria de Mattias.
7
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]
Aus der ASC-Welt
Die Regionaloberin Sr. Bożena Hulisz,
ASC, lud alle ein, für das Leben und
das Charisma von Maria De Mattias zu
danken. Am Schluss der Feier dankte sie
allen, die sich um die hl. Maria De Mattias
und ihre geistlichen Töchter versammelt
haben.
Während der Predigt sprach der
Bischof vom Charisma unserer
heiligen Gründerin, die den Weg der
Verwirklichung in der modernen Welt
gebahnt hat. “...in der Kirchengeschichte
ruft Gott Menschen zur Anbetung
und zu einer ganz bestimmten
Aufgabe in der Geschichte der
ganzen Menschheit. Das besondere
profetische Charisma der hl. Maria
De Mattias war die Anbetung des
Kostbaren Blutes Christi. Sie hat
entdeckt, dass der Sinn des Lebens
darin besteht, der Menschheit zu dienen…
hre Sendung hat sie darin entdeckt, die
Liebe und das Leiden Christi fortzusetzen.
In der Heilsgeschichte wurde sie die
Mutter, [...] “Das Kostbare Blut Christi
anbeten ist das besondere Charisma,
leidenden Menschen Hilfe zu bringen.
Wir müssen Jesus für sein Kostbares
Blut danken, denn es ist ein Geschenk
der Rettung und der Gnade. Manchmal
müssen wir bereit sein, unser eigene Blut
zu vergiessen, damit die Liebe Christi
siegt.”
Bischof Długosz hat am Schluss der hl.
Messe das Bild der hl. Maria De Mattias
geweiht und die Gläubigen mit ihrer
Reliquie gesegnet. Danach konnte jede
Person die Reliquie mit einem Kuss ehren
und erhielt ihr Bildchen mit der Reliquie.
So bekam die hl. Maria De Mattias das
Wohnrecht in Tausenden von polnischen
Familien.
Anschliessend sind alle Gäste zum
“Friedensfest” eingeladen worden,
das die Schwestern im Garten des
Ausbildungshauses CzęstochowaKiedrzyn vorbereitet haben. Dort
feierte man weiter versammelt um
das Bild der hl. Maria De Mattias, der
“Frau des Wortes”. Es war ein frohes
Gemeinschaftsfest. Die Torten und
andere Süssigkeiten hatten die
Angeschlossenen des Blutes Christi
gebracht. Alle waren glücklich und
fühlten sich verwöhnt um den reich
gedeckten Tisch.
Ausser dieser unglaublichen
Erfahrung konnten die PilgerInnen
kleine religiöse Andenken
mitnehmen. Das Fest hat wie immer
Sr. Adela Rostecka mit grossem
Einsatz vorbereitet. Sie empfahl allen, ein
Andenken mitzunehmen, das sie an dieses
Fest von Maria de Mattias und an die
Spiritualität des Blutes Christi erinnert.
Anschliessend pilgerten alle gestärkt
und glücklich zusammen mit den
Mitschwestern zum Heiligtum des Blutes
Christi. Dort feierten die Kostbar-BlutMissionare mit den Jugendlichen die
Oktav zu Ehren des hl. Kaspar und alle
wurden mit der Blutreliquie gesegnet.
Mit grosser Freude und Dankbarkeit
gegenüber der hl. Maria De Mattias,
kehrten wir in unsere Gemeinschaften
zurück, wo uns unsere täglichen Pflichten
erwarteten.
Gelobt sei das Blut Jesu Christi!
Sr. Gabriela Janikula ASC
8
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]
Aus der ASC-Welt
Kontinentale Zone Afrika
Region Tansania
Eigentum des Bodens und der
gerechten Regierung
Konferenz in Tansania - 14. – 15. September 2016
Personen von
verschiedenen
Institutionen von
Tansania, darunter
10 Anbeterinnen des
Blutes Christi und einige
Kostbar-Blut Missionare
konnten an einem Treffen
über die Besitzverhältnisse
in Afrika teilnehmen.
Es fand in Dodoma
im Kongresszentrum
„Hl. Kaspar“ statt:
Der Beauftragte Leiter
P. Anied Okure, Op
AFJN, und Fachleute
für das Eigentumsrecht
des Bodens wie P.
Exekutiv-Direktor von
AFJN, Erick Luongo
Haki Rasilimali Goria,
der gesetzliche Vertreter
für das Land, Mary
Mzebwa, Rechtsexpertin
des Zentrums für
Menschenrechte, der
Journalist Denis Mpagaze,
und der Vize-Minister des
Bodens.
Themen, die während
des Seminars behandelt
wurden waren
die Probleme des
Landbesitzes in Tanzania;
der wirtschaftliche
Aufstieg und der Besitz
der Bodenschätze, die
Bewirtschaftung des
Bodens in Tansania;
dazu gehörten auch die
Ziele der Gesetzgebung,
was den Boden betraf;
der Aufbau und die
Stärkung der lokalen
Gemeinschaften in Bezug
auf das Recht auf den
Boden.
Es war ein wunderbares
Seminar, weil es unserer
Wirklichkeit entsprach
und unser Denken
weckte, wie wir die
Herausforderungen in
Bezug auf den Landkauf
in Afrika , vor allem in
Tansania regeln sollen.
Hier sind die meisten
Ackerböden ein Ziel
von Investoren. Grosse
Flächen sind zum
Handelsgut geworden:
für den Abbau kostbarer
Bodenschätze und Anbau
der Futtermittel. Das
führte zur Verelendung
der Bevölkerung und zu
blutigen Kämpfen.
Wir haben mit
verschiedenen Fachleuten
gesprochen: P. Anied
Okuor sprach über die
Täuschungen von Seiten
des Systems und der
Politik in ganz Afrika und
besonders in Tansania, wo
der Landraub besonders
schwerwiegend ist.
Die Ursache liegt bei
der Politik und bei der
Gesetzgebung sowie beim
Rahmen der Organisaton
der grossen Investitionen.
Während die Bevölkerung
wächst, nimmt die
verfügbare Bodenfläche
ständig ab. In jeder Ecke
von Tansania sitzt ein
9
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]
Aus der ASC-Welt
ausländischer Besitzer des
Ackerbodens.
Fr. Anied hat eine Frage
gestellt: “Wo werden
unsere Kinder leben?” Er
liess uns mit dieser Frage
zurück. Wie werden sie
leben können, wenn sie
keine Zukunft im Lande
haben? Der Vize Minister
des Territoriums betonte,
dass die Kirche sich
einsetzen muss, damit
allen bewusst wird, dass
der Landbesitz nicht die
Interessen der lokalen
Bevölkerung verletzen
darf. Die Problematik des
Landbesitzes müsse man
aktiv angehen.
Die Kirche stellt sich der
grossen Herausforderung,
Stellung zu beziehen und
konkret zu handeln.
Prof. Goria sprach über
die Gesetzgebung in Bezug
auf Bodenbesitz und
zeigte die Wichtigkeit des
Bodens in der Gesellschaft.
Er betonte, dass der Boden
die Identität unserer
Verschiedenheit ist. Wir
müssen daher den Boden
wertschätzen und so
benützen, dass er fruchtbar
bleibt. Er betonte, dass sich
alle Bürger am Prozess
beteiligen müssen, wenn
über die Nutzung des
Bodens beraten und
entschieden wird. Er
betonte, dass man bei
diesen geschäftlichen
Verhandlungen den
Leuten nicht trauen darf,
die man nicht kennt.
Wir müssten besonders
auf der Hut sein vor
Investoren auf dem Gebiet
des fruchtbaren Bodens
und der Suche nach
Bodenschätzen.
Die Erfahrung dieses
Seminars war ein
wichtiges Lernen. Wir
konnten Beziehungen
knüpfen und vernetztes
Arbeiten mit Menschen
an Schaltquellen lernen.
Zusammen können
wir manches ändern
und eine bessere Welt
schaffen. Unser Ziel ist,
alles einzusetzen, um die
Menschen zu befähigen,
die Kostbarkeit des
Bodens zu erkennen. Wir
danken den KostbarBlut Missionaren und Sr.
Zita Resch, ASC, für ihre
Unterstützung auf diesem
Gebiet.
Sr. Eva Mroso, asc
Generalhaus
Internationale Gemeinschaft
Unterwegs … in Richtung Rom
Die Pfarreien der hl. “Cyrus und Johannes“
und hl. „Johannes der Täufer“ am Aquilin
erlebten am 25. bis 30. Juli zum ersten Mal
einen Pilgerweg. Am 25. Juli brachen sie
von Alatri (FR) auf und erreichten nach über
100 km am 30. Juli St. Peter im Vatikan.
Warum haben sich 25 ganz junge Menschen
(der oberen Klassen) entschlossen, diese
mühevolle Reise anzutreten? Don
Emmanuel (der verrückte Leiter dieser
“Spedition”) hat sie gebeten, diese Frage
durch einen Brief zu beantworten. Diese
Briefe würden in besinnlichen Stunden
gemeinsam gelesen. JedeR hatte einen
persönlichen Grund: einige wollten einen
neuen Ort sehen, andere die eigenen
Grenzen erleben, wieder andere diese
Grenzen überwinden; einige wollten pilgern
für ihre Lieben.
Es gab unterwegs viele Schwierigkeiten
10
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]
Aus der ASC-Welt
und Zeiten der Entmutigung, aber sie hatten
positive Wirkungen, indem sie die Solidarität
stärkten. Die Jugendlichen halfen einander
und stärkten die Einheit unter ihnen.
Diese Erfahrung hat uns Jugendliche ganz
sicher reifen lassen: sie hat uns die täglichen
Bequemlichkeiten vorenthalten: das Bett,
da wir in Alatri, Anagni und Grottaferrata
auf Luftmatrazen geschlafen haben in einem
Pfarrhaus in Artena und in Rom in einem
gastfreundlichen Kloster unweit von San
Giovanni im Lateran.
Um diese kostbare Erfahrung zu machen,
brauchten wir 8 Personen, welche die Räume
geputzt haben, um sie gastfreundlicher
zu machen, für Duschen zu sorgen und
Mahlzeiten vorzubereiten, die uns Kraft
gaben, weiter zu gehen. Sie haben vier Tage
ununterbrochen gearbeitet. Erst in Rom
sein Blut vergossen.
Den Höhepunkt des Erlebens auf dieser
langen Pilgerschaft bildete zweifellos
der Weg auf der Via di Riconciliazione (=
Strasse der Versöhnung) zum Vatikan, die
Umarmung durch die Säulenhalle und die so
ersehnte Heilige Pforte – das eigentliche Ziel
unserer Pilgerschaft.
Dieser Weg war zweifellos aus vielen
Gründen fruchtbar: kulturell beim
Durchmarsch durch viele Orte, wie z.
B. Via Appia Antica, von der wir in den
Schulbüchern gelesen haben; dann national,
weil wir neue Freundschaften geschlossen
und alte vertieft haben, wodurch der Weg
weniger ermüdend und gefühlsbetonter
wurde; geistlich, weil wir den hl. Petrus
kennengelernt und dabei über unser eigenes
Leben nachgedacht haben.
konnten sie sich ausruhen, wo ihnen die
Schwestern geholfen haben, bei denen
wir übernachteten. Die internationale
Gemeinschaft der Anbeterinnen des Blutes
Christi hat uns einen angenehmen Empfang
bereitet. Wir waren sehr betroffen von der
Gastfreundschaft dieser Schwestern die uns
ihr Haus zur Verfügung gestellt haben. Wir
konnten nach dem langen Weg gründlich
ausruhen und beten. Ihre Kapelle gab uns
Gelegenheit, unseren Tag vor einem grossen
Gekreuzigten abzuschliessen, der die
unendliche Barmherzigkeit Gottes mit der
ganzen Menschheit ausstrahlt. Er hat für alle
Ich danke Don Emmanuel für seine
Hartnäckigkeit, mit der er uns diese
Gelegenheit zu wachsen und zu reifen
gegeben hat. Ich hoffe, dass ich eines
Tages diese Erfahrung auch mit vielen
anderen Jugendlichen machen kann, die
dieses Jahr nicht teilgenommen haben.
Ich möchte noch einmal erfahren, dass
man vor Schwierigkeiten nicht aufgeben
darf. Man muss gemeinsam auf das Neue,
Ausserordentliche zugehen, das auf uns
wartet.
Eine Pilgerin
11
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]
Raum für NGO
“Die Kulturen begegnen sich nicht,
wohl aber Personen”
(Edwin Hoffman)
Jede interkulturelle
Begegnung ist
genauso einmalig wie
die Charaktere der
beteiligten Personen.
Nicht “Kulturen”
begegneten einander,
sondern Personen! Der
kulturelle Hintergrund
ist nur eine der vielen
Seiten der Begegnung
mit „dem Anderen“. Das
war eines der wichtigsten
Themen, das während
des Laboratoriums GPICVIVAT vom 10. bis 15.
Juli 2016 in Lovanio
bei Brüssel behandelt
wurde. Priester,
Schwestern und Laien,
Mitglieder verschiedener
Kongregationen, die
Mitglieder von VIVAT
sind, haben daran
teilgenommen. Die
meisten stammten aus
Frankreich, Belgien
und Niederlanden.
Viele arbeiten in sehr
schwierigen und
gefährlichen Gebieten
wie die Elendsviertel
von Paris, Brüssel und
Molenbeek. Zu Beginn
dachten wir nach über
den Sinn des VIVAT
und seiner Ziele; dann
folgte die Möglichkeit;
über die Arbeit der
GPIC verschiedener
Kongregationen
auszutauschen. Ich
erzählte, wie wir
Anbeterinnen des Blutes
Christi auf unsere GTAkte 2011 antworten; von
den vielen Initiativen in
unserer internationalen
Kongregation.
Zwei Volontäre der
Gruppe IRS aus Belgien
berichteten von ihrem
Einsatz für die Flüchtlinge.
Wir erfuhren auch vom
Wirken eines Leiters der
NGO PAGASA, was in
der Tagalong-Sprache
„Hoffnung“ heisst. Ein
Dominikaner Priester
von der NGO SAWA
erzählte uns, was sie
auf dem Gebiet des
Menschenhandels tun.
Nachdem wir von diesen
verschiedenen Themen
gehört haben,
teilten wir uns in Sprachund Nationalgruppen auf,
um auszutauschen, wie
diese zusammenarbeiten
können, um auf die
Nöte der Menschen zu
antworten. Die Tatsache
der vielen Kulturen und
Glaubensbekenntnisse in
einigen Ländern ist eine
grosse Herausforderung.
Das spornt uns an, viele
Gelegenheiten zu schaffen,
um uns untereinander zu
kennen; wenn wir positiv
darauf antworten, werden
wir fähig, die Angst vor
„dem/der Unbekannten“
abzubauen.
Sr. Zita Resch, asc
12
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]
In der Kongregation
Kalender der Generalverwaltung
22. -28. September: Sr Nadia Coppa nimmt teil am Fest zu Ehren der hl. Maria De
Mattias und zum 50° Jahrestag der Eröffnung der Gemeinschaft in Castuera, in
Spanien.
27. Oktober – 5. November: Generalhaus. Treffen der Kommission des
Internationalen Noviziates. Seine Mitglieder sind Sr Maria Hughes - USA; Sr
Angela Maria Cavalcante - Brasilien; Sr Saida Perez - Bolivien; Sr Rosa Kim - Korea;
Sr Wieslawa Przbylo - Polen; Sr Miriam De Michele - Italien; Sr Marija Pranjić Zagreb; Sr Theresia Maingu - Tansania; Sr Siji Vadappallicadu - Indien; Sr Flor
Manga – Filippinen; die Mitglieder des Generalrates.
31. Oktober – 5. November: Generalhaus. Treffen der Vorbereitungskommission
für den Generaltag 2017.
“Ich kniete mich als
eine Armselige nieder; ohne mir Gewalt
anzutun wartete ich, dass Gott mich aus lauter
Barmherzigkeit als sein unwürdiges Geschöpf
doch anschaut. Nach einiger Zeit überkam mich ein
herzbrechendes Weinen, dass ich verzweifelt ausrief: − Jesus,
Jesus, Jesus, Jesus, wo bist du?
Mein armes Herz weitete sich in der Liebe Jesu, im Staunen,
dass Er sich würdigt, uns zu erlauben , dass wir Ihn lieben und
all unsere Wünsche in seine reine Liebe versenken können.
Schliesslich, ganz versunken in Seine Liebe, kann das arme Herz,
die arme Seele kein Wort sagen. Die armselige Menschlichkeit
wird dabei so gestärkt, dass es sich ganz wohl fühlt.
Maria De Mattias (3. März 1856)
Für immer heimgekehrt
Region Italien
24. September 2016
Sr Rosa Portaluri
Region USA
24. September 2016
Sr Mary Linus Erzer
Region Italien
25. September 2016
Sr Maria De Biase
Region Italien
24. September 2016
Sr Assunta De Palma
13
Anbeterinnen des Blutes Christi Generalleitung | Via Maria De Mattias,10–00183, Rom
Webseite:: www.adoratrici-asc.org E-mail: [email protected]