Pressemitteilung Bei afrikanischen FinTech-Innovationen steht der bessere Zugriff und weniger das Erlebnis der Kunden im Vordergrund 16 August 2016 – Logistische und infrastrukturelle Hindernisse sowie die Kosten für Start-ups haben in der Vergangenheit viele Finanzeinrichtungen davon abgehalten, sich in Entwicklungsmärkten zu engagieren. Dank der technologischen Entwicklung und der Verbreitung von Mobiltelefonen ist dies nicht mehr der Fall. Welche Vorteile bieten also mobile Geräte für Konsumenten in Entwicklungsmärkten, und welche Rolle spielt hierbei der schnell wachsende FinTech-Sektor? Tim Nuy, Executive Director beim führenden afrikanischen FinTech-Unternehmen MyBucks, versteht FinTech eher als Enabler und nicht als Disruptor, da die Nutzung von Mobilgeräten in Afrika weiterhin rasant zunimmt. „Nehmen wir zum Beispiel das Konzept des mobilen Geldes. Dank Produkten wie M-PESA, Eco Cash und anderen ist es auf dem afrikanischen Kontinent ziemlich gut bekannt. Diese Produkte spielen weiterhin eine bedeutende Rolle, wenn es darum geht, mobiles Geld für die Ärmsten in den abgelegensten Regionen verfügbar zu machen“, so Nuy. „Meiner Meinung nach bestehen die größten Chancen für eine Geschäftserweiterung in Afrika jedoch nicht in mehr Komfort, sondern in einem umfassenderen „Zugriff“ auf Mainstream-Finanzdienste wie Kredite und Versicherungen.“ Für Nuy ist ein weiteres Problem, das es zu bedenken gilt, der Fakt, dass der traditionelle stationäre Handel und Mitarbeiter vor Ort Geld kosten. „Dieses Szenario macht es untragbar, Kunden in Wachstumsmärkten, insbesondere in Afrika, mittels traditioneller Banking- oder Finanzdienstmodelle zu bedienen.“ Dazu kommen große Distanzen und eine ungleiche Verteilung der Bevölkerung sowie die Tatsache, dass die meisten nicht sehr wohlhabend sind, wodurch die Errichtung von Zweigstellen in diesen Regionen für die Märkte insgesamt nicht wirklich interessant ist. „De facto bedeutet dies, dass FinTechs in entwickelten Ländern Kredit- und Finanzprozesse herausfordern, bei denen es in Sachen Umschlagzeiten um erhöhten Komfort geht. In Afrika können FinTechs jedoch als “game changers“ betrachtet werden, da sie eine seit Langem bestehende Lücke schließen und finanzielle Inklusion fördern“, erklärt er. Ebenso wie Buchläden womöglich nicht die Einführung von E-Books und CD-Läden und Videotheken nicht die Einführung von Diensten wie Amazon und Netflix begrüßen, wird der traditionelle Bankensektor laut Nuy die Innovationen, die durch kontinuierliche FinTech-Entwicklungen für die Branche bereitgestellt werden, nicht unbedingt zu schätzen wissen. „Der Unterschied besteht jedoch darin, dass Banken große, lizenzierte und regulierte Institutionen mit hohen Bilanzsummen sind, die sich weiterhin mit Technologie befassen, indem sie entweder die FinTech-Innovatoren kaufen oder Geld in ihre eigenen Innovationen investieren“, schlussfolgert er. Über MyBucks MyBucks ist ein FinTech-Unternehmen mit Hauptsitz in Luxemburg, das nahtlose Finanzdienste über Technologie bereitstellt. Über seine Marken GetBucks, GetBanked und GetSure bietet das Unternehmen Kunden unbesicherte Konsumkredite, Banking-Lösungen und Versicherungsprodukte an. MyBucks verzeichnet seit seiner Gründung im Jahr 2011 ein exponentielles Wachstum und ist heute in zwölf afrikanischen und zwei europäischen Ländern vertreten. MyBucks möchte sicherstellen, dass sein Produktangebot im Vergleich zu traditionellen, nicht technischen Methoden zugänglich, einfach und vertrauenswürdig ist und arbeitet darauf hin, die Vorteile für Kunden zu erweitern. Das MyBucks-Produktangebot ermöglicht Kunden eine einfache und bequeme Verwaltung ihrer Finanzangelegenheiten. Weitere Informationen unter: www.mybucks.com Pressekontakt Sandy Greaves Campbell Phone: +27 83 408 3373 Email: [email protected]
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