Einladung und Programm

MEGRA Jahrestagung 2016
„Neue GDP-Leitlinien: Umsetzung in der Schweiz und
Parallelimport“
30. Mai 2016
09:30 – 16:30 Uhr (Registrierung ab 09:00 Uhr)
Hotel Glockenhof, Sihlstrasse 31, 8001 Zürich
Für die diesjährige Mitglieder-Jahresversammlung in Zürich haben wir zwei besondere Schwerpunktthemen ausgesucht, die hoch aktuell sind und Anlass für viele Diskussionen geben. Als Vorgeschmack
möchten wir diese hiermit kurz vorstellen:
Neue GDP-Leitlinien - Umsetzung in der Schweiz
Seit dem 1. Juli 2015 gelten die neuen EU-GDP-Leitlinien auch für die Schweiz und sollten per 1. Januar
2016 umgesetzt worden sein. Zwei Referenten beleuchten dieses Thema von unterschiedlichen Seiten
und möchten folgende Fragestellungen im Rahmen des Seminarhalbtages diskutieren. Wie sieht die
Umsetzung in der Schweiz aus, welches sind die Schnittstellen zwischen GMP und GDP, welche
Möglichkeiten gibt es für Schweizer Niederlassungen, was sind die Erwartungshaltungen der Inspektoren
an Klein- und mittelständische Betriebe und was gehört zu der Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der
FvP? Wie sollen GDP-Audits geplant werden, was sind häufig gefundene Mängel an GDP-Audits und wie
sollen diese im Anschluss angegangen werden?
Parallelimport – Fluch oder Segen?
Vor allem Deutschland, aber auch immer mehr Österreich sind von Parallelimporten bzw. Parallelvertrieb
betroffen. Doch was ist der Unterschied zwischen Parallelimport/Parallelvertrieb? Welche gesetzlichen
Grundlagen gelten? Welchen Tücken, Schwierigkeiten oder positiven Aspekte für Pharmafirmen ergeben
sich dabei? Welches sind die Pflichten des Originalherstellers? Diese und weitere Fragenstellungen
sollen im Rahmen des Seminares besprochen werden. Ein Abstecher in die Fälschungsproblematik
sowie Erfahrungen aus Sicht eines Inspektors runden das Thema ab.
Selbstverständlich sind spontane Fragen während der Präsentationen erwünscht, jedoch besteht auch
die Möglichkeit, im Vorfeld schriftlich Fragen einzureichen, die dann am Seminartag vor Ort von unseren
Referenten beantwortet werden.
Ein detailliertes Programm finden Sie im Anhang.
Teilnehmerkreis
Das Seminar richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeiter der pharmazeutischen Industrie aus den
Abteilungen / Bereichen
-
Zulassung / Regulatory Affairs
Präklinische und klinische Forschung
Arzneimittelsicherheit / Pharmakovigilanz
Marktzugang / Gesundheitsökonomie
und Mitarbeiter der Behörden.
MEGRA e.V. – Leopoldstr. 11a – D 80802 München – Tel. +49 89 61440526 – Fax + 49 89 61440528
email: [email protected] – www.megra.org
Moderation
Christa Spitznagel
Senior Regulatory & Scientific Affairs Manager Alpine
Allergan AG
Dr. Michèle Sidler, PhD, PMP
Regulatory and Quality Assurance Manager
Lipomed AG
Referenten
Dr. John Froehlich
Medical Director / Responsible Pharmacist
Guerbet AG
Dr. Axel Thiele
Berater Pharmakovigilanz
René Zünd
Mitglied der Geschäftsleitung
G. Leclerc Transport AG
Frühbucherrabatt
CHF 50,-- bis
15. Mai 2016
Seminarkosten
Die Seminarkosten beinhalten die Seminarunterlagen in digitaler Form,
das gemeinsame Mittagessen sowie Kaffeepausen und Getränke.
CHF 300,-- MEGRA-Mitglieder
CHF 550,-- Nichtmitglieder
Rücktrittsgebühren:
bis 4 Wochen vor der Veranstaltung: 10 % Bearbeitungsgebühr
bis 2 Wochen vor der Veranstaltung: 50 % Rücktrittsgebühr
bis 1 Woche vor der Veranstaltung: keine Erstattung möglich
Falls ein Ersatzteilnehmer genannt wird, entfallen die
Stornogebühren. Bei Ersatz eines MEGRA-Mitgliedes durch
ein Nicht-Mitglied muss der Differenzbetrag nachgezahlt
werden.
Nachhaltigkeit
Im Sinne der Nachhaltigkeit möchten wir bei diesem Seminar auf Unterlagen in Papierform verzichten.
Die digitalen Vorträge werden nach der Veranstaltung per e-mail zugestellt.
Wir danken für Ihr Verständnis.
MEGRA e.V. – Leopoldstr. 11a – D 80802 München – Tel. +49 89 61440526 – Fax + 49 89 61440528
email: [email protected] – www.megra.org
Programm
„Neue GDP-Leitlinien: Umsetzung in der Schweiz und
Parallelimport“
30. Mai 2016
09:30 – 16:30 Uhr (Registrierung ab 09:00 Uhr)
Hotel Glockenhof, Sihlstrasse 31, 8001 Zürich
09:00 – 09:30
09:30 – 11:30
Pause von ca. 20
min dazwischen
Registrierung der Teilnehmer
Good Distribution Practice - Ein modularer
Lösungsansatz zur Bewältigung der GDP-Richtlinien
·
Verantwortungsbereiche der FvP und des
Managements
·
Risikomanagement
·
Change-Management
·
Transportwesen
·
Ausgelagerten Aktivitäten
·
Zulieferanten-Qualifizierung und.
Kundenberechtigung
·
Retouren u. Rückrufe
·
Umgang mit Abweichungen u. CAPA
11:30 – 11:40
· Audits als Mittel zum Zweck
Kurze Pause
11:40 – 12:30
MEGRA Mitgliederversammlung
12:30 – 13:30
Mittagessen
13:30– 15:00
Dr. John Fröhlich
Good Distribution Practice 2. Teil
·
Geschichte der GDP?
·
Was heisst das für den Transporteur (Kapitel 9)?
- Organisation & Personal
- Geographische Verteilung / Abdeckung
- Temperaturkontrolle
René Zünd
- Beschädigungen
- Diebstahl und Fälschungen (Sicherheitskonzept)
- Speziell ausgerüstete Fahrzeuge
- Ausfall eines Kühlgerätes
·
15:00 – 15:20
Erfahrungen des Transporteurs
Kaffeepause
MEGRA e.V. – Leopoldstr. 11a – D 80802 München – Tel. +49 89 61440526 – Fax + 49 89 61440528
email: [email protected] – www.megra.org
15:20 – 16:30
16:30
Paralleltransport
·
Was ist Parallelhandel?
·
"Gesetzliche" Grundlagen
·
Praktische Umsetzung
·
Verpflichtungen des Parallelimporteurs
·
Aktuelle Gerichtsurteile
·
Risiken des Parallelhandels
Dr. Axel Thiele
Fragen
Ende Seminar
Dr. John Fröhlich über Good Distribution Practice:
Good Distribution Practice – GDP ist in aller Munde und stellt eine neue Herausforderung im
Qualitätsmanagement eines pharmazeutischen Grosshändlers dar. Die Verbindung von GMP
mit dem Vertrieb, der Ausrüstung und dem Transport mit einer möglichst geschlossenen
Lieferkette bis zum Kunden schliesst die Lücke zwischen Herstellung und medizinischer
Anwendung. Die Risiken in Bezug auf die Qualität der Arzneimittel sollten soweit wie möglich
reduziert werden. Hierbei wird vor allem an die Sorgfaltspflicht der FvP aber auch des
Managements appelliert, die zwar einzelne Aufgaben nicht jedoch ihre Verantwortung
delegieren können.
Anhand von praktischen Empfehlungen und möglichst einfachen Check-Listen – die
Neuigkeiten hervorhebend wird modular in das Thema eingeführt.
Wenn über 23 mal in den EU GDP Guidelines an ein risikobasiertes Vorgehen appelliert wird,
sollten die Zuhörer kein Risiko mehr ausser Acht lassen – zumindest bei diesem Referat.
„Best practice“ bedeutet eine möglichst zielführende Dokumentation dieser vielfältigen
Anforderungen angepasst an Betrieb, an Produkte, an Mittel, Logistik, und vor allem auch an
Personal zugunsten einer sicheren Pharmazie zum Wohl der Kunden und Patienten.
Dr. Axel Thiele über Parallelimport:
Parallelhandel, ein seit Jahren anstehendes Thema, das im Rahmen der Diskussion über
Kostendämpfung im Arzneimittelsektor derzeit neue Aktualität gewonnen hat. Hinzu kommen
die komplexen gesetzlichen Vorgaben, die zwischen der Art der Zulassung differenzieren und
neuerdings auch die Bestimmungen der Fälschungsrichtlinie berücksichtigen müssen. Von
erheblicher Bedeutung ist auch, was ein Parallelvertreiber im Gegensatz zum Originator für
Verpflichtungen hat, insbesondere im Bereich der Pharmakovigilanz, hierzu gibt es aktuelle
Gerichtsurteile.
MEGRA e.V. – Leopoldstr. 11a – D 80802 München – Tel. +49 89 61440526 – Fax + 49 89 61440528
email: [email protected] – www.megra.org