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Hanse Stadthäuser
Baubeschreibung
Bauherr:
LIEMAK Immobilien GmbH
Spohrstr. 2
30177 Hannover
www.liemak.de
Vertriebspartner:
Sarah Lauppe
Schröder Immobilien
Von-Somnitz-Ring 4a
21423 Winsen/Luhe
Tel. 04171-881866
E-Mail: [email protected]
Inhaltsverzeichnis
1. Projektbeschreibung
2
2. Gestaltung der Baukörper
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3. Gebäudequalitäten
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4. Baukonstruktion und Bauteilaufbauten
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5. Gebäudeausstattung und Oberflächen
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6. Haustechnische Installation und Ausstattung
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7. Außenanlagen
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8. Sonstige Angaben
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1. Projektbeschreibung
Auf dem 2.412 m² großen Grundstück des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds
(Klosterkammer Hannover) errichtet die LIEMAK Immobilien GmbH zehn moderne Stadthäuser in
zwei identischen Hausgruppen. Die Grundstücke befinden sich inmitten des neuen Stadtquartiers
Hanseviertel, welches unmittelbar an das Stadtzentrum von Lüneburg angrenzt. Entsprechend der
schon vor Ort im Hanseviertel erkennbaren modernen Architektursprache, werden sich auch die
zum Verkauf stehenden Stadthäuser in einer modernen, zeitgemäßen Gestaltung präsentieren.
Die gestaffelte Anordnung und eine vertikale, hausweise Farbgebung unterstreichen die
Individualität der Einzelhäuser.
Grundlage für die Bebauung und Gestaltung der Baumaßname bildet der rechtskräftige
Bebauungsplan Nr. 129 "Schlieffen-Park" (Hanseviertel).
2. Gestaltung der Baukörper
Der Gelände- und Straßenverlauf fällt von Süd nach Nord ab, folglich sind die beiden
Hausgruppen in der Höhe versetzt.
Die Häuser sind nicht unterkellert. Sie bestehen aus zwei Vollgeschossen und einem
Staffelgeschoss.
Straßenseitig präsentieren sich die Hausfassaden dreigeschossig, die
gartenseitigen Rücksprünge der Staffelgeschosse werden als Dachterrassen genutzt.
Die Hauszugänge an der Ostseite sind zurückgesetzt. An der Westseite sind im 1.OG
auskragende, verglaste Erker ausgebildet, welche die Außenterrassen teilweise überdachen.
Die
vorgesehene
Fassadengestalt
in
unterschiedlichen
Grautönen
verstärkt
die
Baukörpergliederung und ist bindend. Für die Materialität und Farbgebung liegt eine
Abweichungsgenehmigung von den Auflagen des Bebauungsplanes vor. Die baurechtlichen
Genehmigungen sind einzuhalten, deshalb ist ein Mitwirken oder Verändern bei der Gestaltung
der Außenhülle durch die Käufer nicht möglich.
2.1. Äußere Erschließung/ Entwässerung
Die Schmutzwasserleitungen werden an die vorhandene öffentliche Kanalisation angeschlossen.
Die Trinkwasser- und Stromversorgung erfolgt durch Anschluss an das vorhandene, öffentliche
Versorgungsnetz.
Die Häuser werden an das Telekommunikationsnetz der Deutschen Telekom bis zum
Hausübergabepunkt angeschlossen.
Die Wärmeversorgung für Heizung und Warmwasser erfolgt durch Anschluss an das vorhandene
Fernwärmenetz der EON Avacon.
2.2. Stellplätze und Außenanlage
Für alle Endhäuser befinden sich jeweils zwei Stellplätze auf dem Haus-Grundstück, für die
Mittelhäuser jeweils ein Stellplatz.
Der straßenseitige Außenbereich wird durch befestigte Zugänge und Stellplatzflächen gestaltet.
Die Gestaltung der Gartenfläche hinter dem Haus, Grünanlage, Pflanzungen und Raseneinsaat
obliegt den Käufern in Eigenregie.
Die Gärten der Mittelhäuser sind über private Stichwege an der westlichen Grundstücksgrenze
ausschließlich fußläufig erschlossen.
Die Ableitung des Niederschlagswassers von Dächern und befestigten Flächen erfolgt durch
Versickerung in zwei Gemeinschaftsrigolen mit Revisionsschächten in den Privatgärten. Die
2
Flächen von Stellplätzen und Hauszugängen werden entlang der öffentlichen Straße mit
Entwässerungsrinnen entwässert – die Rinnen sind ebenfalls über Grundleitungen an die Rigolen
angeschlossen.
3. Gebäudequalitäten
3.1. Äußerer Schallschutz
Für die Außenbauteile gelten die Anforderungen der DIN 4109 für den im Bebauungsplan
festgelegten Lärmpegelbereich III (R’w,res ≥ 35 dB).
3.2. Schallschutz zwischen zwei Wohneinheiten
Für die Ausführung der Trennwände wurden die Empfehlungen der Richtlinie VDI 4100 in der
Schallschutzstufe II zugrunde gelegt.
3.3. Innerer Schallschutz
Der Schallschutz innerhalb der Wohneinheiten (Geschossdecken und Innenwände) erfolgt gemäß
den Empfehlungen und Vorschlägen für den erhöhten Schallschutz gemäß DIN 4109, Beiblatt 2.
3.4. Brandschutz
Der Brandschutz wird gemäß den geltenden baurechtlichen Anforderungen ausgeführt.
3.5. Wärmeschutz
Die Häuser entsprechen der energetischen Qualität gemäß des derzeit gültigen Standards für
Effizienzhaus-70 nach der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014, Bauantrag/Baubeginn vor
01.01.2016).
Hinweis: Der bauliche Standard eines Effizienzhauses 70 entspricht nicht zwangsläufig den zum
Antragszeitpunkt gültigen Bedingungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
Bei einer möglichen Inanspruchnahme eines KfW Kredites sind käuferseitige Antragstellungen
erforderlich. Diese sind kostenpflichtig und nicht Bestandteil des Kaufgegenstandes. Es ist die
Hinzuziehung eines von der KfW zugelassenen Sachverständigen zur Dokumentation und
Bestätigung der Ausführung erforderlich.
3.6. Lüftungskonzept
Die Luftdichtheit der Gebäudehülle wird mittels Differenzdruckmessung (Blower-Door-Test)
überprüft.
4. Baukonstruktion und Bauteilaufbauten
4.1. Gründung
Die Gründung erfolgt als Bodenplatte mit Streifenfundamenten in Ausführung und Abmessung
nach den Erfordernissen der Statik und den Vorgaben des Baugrundgutachtens.
3
4.2. Abdichtung
Die Vertikal- und Horizontalabdichtungen der Gründungsbauteile und der Bauteile im
Sockelbereich werden entsprechend der DIN 18336, Ausgabe September 2012, ausgeführt.
4.3. Außenwände
Die Außenwände im EG, 1.OG und 2.OG (Ost- und Nordfassade) werden als verputztes,
monolithisches Mauerwerk ausgeführt, die Wandstärke beträgt 42,5 cm.
Im 2.OG (West- und Südfassade) kommt ein Kalksandstein-Mauerwerk mit davorliegender
Wärmedämmung
gemäß
Wärmeschutznachweis
und
hinterlüfteter
Fassade
aus
oberflächenfertigen Fassadentafeln zur Ausführung.
Es kommen folgende Oberputz-Farbtöne gem. genehmigter Planung zur Ausführung:
Haus 28 und Haus 18 (südliche
Endhäuser):
kühler Weißton
Hellbezugswert ca. 78 (Fa. CAPAROL „Kühl-Weiß“
o.ä.)
Haus 26 und 16 (Mittelhäuser):
mittlerer Grauton
Hellbezugswert ca. 57 (Fa. CAPAROL „Venato 50“
o.ä.)
heller Grauton
Hellbezugswert ca. 73 (Fa. CAPAROL „Venato 60“
o.ä.)
dunkler Grauton
Hellbezugswert ca. 28 (Fa. CAPAROL „Venato 30“
o.ä.)
Haus 24 und 14 (Mittelhäuser) und
Haus 20 und 10 (nördliche Endhäuser):
Haus 22 und 12 (Mittelhäuser):
4.4. Haustrennwände
Die Trennwände zwischen den Einzelhäusern werden massiv als zweischaliges Kalksandsteinmauerwerk hergestellt.
4.5. Innenwände
Die tragenden Innenwände werden massiv in Kalksandsteinmauerwerk ausgeführt. Nicht tragende
Innenwände und Zwischenwände ohne Türen sowie die Wände in den Küchen werden als
Metallständer-Leichtbauwände mit Dämmschicht und beidseitiger Gipskarton-Beplankung
ausgeführt. In gleicher Bauweise werden auch Schachtbekleidungen und InstallationsVorsatzschalen hergestellt.
4.6. Geschossdecken
Alle Decken werden in Stahlbeton als Halbfertigteildecken ausgeführt, die Stöße der Fertigteile
werden malerfertig verspachtelt.
4.7. Treppen
Alle Treppen werden als Stahlrohrtreppen mit Massivholzstufen in Eiche ausgeführt: Die Treppen
im EG mit Tritt- und Setzstufen (geschlossener Treppenlauf), die Treppen im 1.OG nur mit
Trittstufen (offener Treppenlauf).
Geländer und Brüstungen werden als Stahlkonstruktion ausgeführt. Alle Treppen bekommen
einseitig wandmontierte Handläufe in Edelstahl-Rundrohr.
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4.8. Dächer
Alle Dächer werden als gedämmte, flachgeneigte Dächer (Warmdächer) ausgeführt. Die Dächer
über dem 2.OG werden extensiv begrünt, ebenso die Erkerdächer der Mittelhäuser.
Die Dachterrassen im 2.OG erhalten einen aufgeständerten
Betonwerksteinplatten (Abmessungen ca. 40x40x4 cm).
Belag
aus
hellen
Die Brüstungen der begehbaren Dachterrassen werden als verzinkte Stahlkonstruktionen mit
einer vorgesetzten Sicherheitsverglasung ausgeführt.
Die Entwässerung der Dachflächen über dem 2. OG der Mittelhäuser erfolgt innenliegend durch
schall- und wärmegedämmte Fallrohre; alle anderen Dachflächen werden mit außenliegenden
Fallrohren aus Zinkblech entwässert.
Die Attikaabdeckbleche werden aus gekantetem Titanzinkblech, natur, hergestellt.
4.9. Wandoberflächen Innenputz
Alle Innenflächen der Außenwände sowie alle Oberflächen der massiven Innenwände erhalten
einen einlagigen Maschinengipsputz. Die Stöße der Trockenbaubekleidungen werden malerfertig
gespachtelt.
4.10. Bodenaufbauten
Alle Räume erhalten einen schwimmenden Heizestrich auf Wärmedämmung (Sohle EG) bzw.
Trittschalldämmung (Decken EG und 1. OG).
4.11. Außenfenster
Alle Außenfensterelemente werden mit Kunststoffhohlkammerprofilen, innenseitig weiß,
außenseitig in grauem Farbton, ungenarbt, foliert und mit umlaufender Dichtung ausgeführt.
Die Verglasung wird als neutrale Zwei-Scheiben-Sonnenschutz-Isolierverglasung gemäß
Wärmeschutznachweis ausgeführt.
Alle Öffnungsflügel werden als Dreh-Kipp-Flügel ausgeführt. Im EG und 2.OG werden zum Teil
festverglaste Seitenteile eingebaut. Die Fensterelemente im EG werden in der
Einbruchwiderstandsklasse RC 2 ausgeführt. Alle Fensterelemente werden in der
Schallschutzklasse 2 ausgeführt. Als Fensteroliven kommen eloxierte Aluminium-Griffe im Farbton
EV-1 (Aluminium Naturton) zum Einsatz, im EG abschließbar.
Die Fenster erhalten selbstständig regelnde Fensterfalz-Lüfter mit Volumenstrombegrenzung
gemäß Lüftungskonzept.
Das seitliche, südliche Erkerfenster der Mittelhäuser im 1.OG erhält als zusätzlichen
Sonnenschutz eine Fenstermarkise, Fa. WAREMA mit „Screen“-Behang.
Alle Fenster im monolithischen Mauerwerk erhalten ein umlaufendes Gewände. Alle bodentiefen
Fenster im 1. und 2. OG erhalten in die Gewände integrierte Ganzglasbrüstungen.
Die Außenfensterbänke werden in Aluminium, eloxiert EV-1 (Aluminium Naturton), ausgeführt.
4.12. Außentüren
Die Hauseingangstüren bestehen aus gedämmten Aluminium-Rahmentüren mit glattem Türblatt.
In den vier Endhäusern werden fest verglaste Seitenteile installiert. In den Mittelhäusern sind die
Türen mit einem Glasausschnitt versehen.
Die Ausführung der Türen erfolgt in RC 2 mit Sicherheitsverriegelung, Profilzylinder und EdelstahlWechselgarnitur.
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5. Gebäudeausstattung und Oberflächen
5.1. Innentüren
Als Innentüren werden endbehandelte, glatte Röhrenspan-Türblätter mit Umfassungszarge im
Farbton weiß eingebaut. Die Drückergarnituren sind aus eloxiertem Aluminium im Farbton EV-1
(Aluminium Naturton).
Wo Schiebetüren zum Einsatz kommen, werden diese im gleichen Material ausgeführt und mit vor
der Wand laufenden Türblättern mit sichtbarem Laufbeschlag ohne Zarge und Blende ausgeführt.
5.2. Bodenaufbauten/Bodenbeläge
Alle Wohn- und Schlafräume sowie Flure werden mit Massivholz-Stäbchenparkett aus Eiche
ausgestattet: 8 mm stark, im Leiterverband verlegt, vollflächig verklebt, geschliffen und versiegelt.
Die Holz-Sockelleisten im Rechteckquerschnitt und sind endfertig beschichtet.
5.3. Fliesenbeläge/Fliesenbekleidungen
Die Feucht- und Nassräume (WCs, Bäder, Hausanschluss-, sowie Haustechnik- und
Hauswirtschaftsräume) erhalten einen keramischen Bodenbelag aus großformatigen
Feinsteinzeugfliesen. Die Wandflächen in den Bädern und WCs erhalten eine keramische
Wandbekleidung im gleichen Material. Die Verlegung erfolgt nach Fliesen-Detailplanung des
Architekten. Die Bekleidung hinter den Sanitärobjekten wird in einer Höhe von 1,20 m ausgeführt,
im Bereich der Dusche werden alle angrenzenden Wände mindestens zargenhoch ausgeführt.
Die gefliesten Wandflächen hinter den Bade- und Duschwannen erhalten zusätzlich eine
Verbundabdichtung.
5.4. Wandoberflächen Maler
Die Malerarbeiten sind nicht im Leistungsumfang enthalten.
5.5. Deckenoberflächen Maler
Die Stahlbetondecken werden unterseitig mit Dispersionsfarbe weiß gestrichen. In Teilbereichen
werden glatte Abhangdecken eingebaut.
6. Haustechnische Installation und Ausstattung
6.1. Abwasseranlagen
Die sanitären Objekte werden an das Abwassersystem im Gebäude angeschlossen.
Für Anschluss-, Sammel- und Fallleitungen werden Schallschutz-Kunststoffrohre eingesetzt.
Die Fallleitungen werden über das Dach entlüftet.
6.2. Wasseranlagen
Die Trinkwassereinspeisung für das Gebäude erfolgt im Hausanschlussraum. Die
Trinkwasserversorgungsleitungen werden aus Verbundrohr einschließlich Dämmung hergestellt.
Es wird ein Warmwasserspeicher im Hauswirtschafts-/Haustechnikraum im 2.OG und eine
Zirkulationsleitung installiert.
In den Küchen sind Anschlüsse für eine Küchenspüle und für einen Geschirrspüler sowie in den
Hauswirtschaftsräumen für eine Waschmaschine installiert. Die Hauswirtschaftsräume erhalten
emaillierte Ausgussbecken.
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Eine Garten-Außenzapfstelle in frostsicherer Ausführung ist vorgesehen.
Es sind folgende Sanitärobjekte vorgesehen:
WC-Anlagen
− Tiefspülbecken wandhängend, weiß, Fabrikat Fa. Keramag Renova Nr.1“ oder
gleichwertig
− Wandeinbauspülkasten mit Spartaste
− Sitz mit Deckel, Farbe Weiß, Kunststoff
Waschtischanlage (Bäder)
− Waschtisch, Breite/Tiefe: 800/525 mm, weiß, Fabrikat Fa. DURAVIT „Happy D.2“ o.
glw.
− Einhebelmischer, verchromt, Fabrikat „Fa. Grohe Essence“ o. glw.
− Geruchsverschluss, Ab- und Überlaufgarnitur
Waschbeckenanlage (Gäste-WCs)
− Waschtisch, Breite/Tiefe: 500/220 mm, weiß, Fabrikat Fa. DURAVIT „Happy D.2“ o.
glw.
− Einhebelmischer, verchromt, Fabrikat „Fa. Grohe Essence“ o. glw.
− Geruchsverschluss, Ab- und Überlaufgarnitur
Dusche
−
−
−
Stahl-Duschwanne, Breite/Tiefe: 900/900 mm, flach, emailliert weiß, Fabrikat Fa.
KALDEWEI „Duschplan“ o. glw.
Unterputz-Einhebelmischer, verchromt, Fabrikat „Fa. Grohe Essence“ o. glw.
Brausekopf einschl. Anschlussleitung, Duschstange und Gelenkhalter auf Putz
Badewanne
− Stahl- Badewanne, Breite/Tiefe: 1.700/750 mm, emailliert weiß, Fabrikat Fa.
KALDEWEI „Saniform Plus“ o. glw.
− Unterputz-Einhebelmischer, verchromt, Fabrikat „Fa. Grohe essence“ o. glw.
− Brausekopf einschl. Anschlussleitung und Halter, Ab- und Überlaufgarnitur
6.3. Wärmeversorgungsanlagen
Die Versorgung der Einzelhäuser mit Wärme für die statische Heizung sowie für die
Brauchwarmwassererwärmung
erfolgt
über
Fernwärme-Kompaktstationen
in
den
Hausanschlussräumen.
Die Beheizung der Räume erfolgt in allen Bereichen durch eine Fußbodenheizung als
Flächenheizsystem. Die Verteilung der Wärme erfolgt vom Fußbodenheizungsverteiler im
jeweiligen Geschoss aus. Die Regelung der Raumtemperaturen erfolgt über Raumthermostate mit
Sollwertstellung.
Im Bad ist zusätzlich ein Badheizkörper als Handtuchheizkörper vorgesehen.
6.4. Lüftungsanlagen
Die innenliegenden WC-Räume erhalten Einzelraumlüfter, die mit Nachlaufrelais über die
Lichtschaltung geregelt werden. Die innenliegenden Hauswirtschaftsräume erhalten
Einzelraumlüfter, die über eine Feuchtesteuerung geschaltet werden. Die Nachströmung erfolgt
über Türunterschnitte.
In den Küchen wird der Anschluss einer käuferseitigen Ablufthaube durch Einbau einer
Außenwanddurchführung vorgerichtet.
6.5. Starkstromanlagen
Die Leitungsverteilungen von den Hauptverteilungen erfolgt unter Putz.
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Als Schalterprogramm kommt ein weißes Standardschalterprogramm zum Einsatz, Fabrikat Fa.
GIRA, Typ „Standard 55“, o. glw.
Für die Außenbeleuchtung sind jeweils eine Deckenleuchte am Eingang, für die Beleuchtung an
Terrasse und Dachterrasse jeweils eine Fassadenleuchte in wetterfester Ausführung geplant. Für
die Gartenschuppen sind Leuchten mit Schutzgitter geplant.
Es werden Fundamenterder installiert und die entsprechenden Einrichtungen für den
Potentialausgleich vorgesehen.
6.6. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen
Es sind in den Wohn- und Schlafräumen Telefonanschlussdosen einschließlich der
Verkabelungen von den Hausanschlüssen vorgesehen (Wohnzimmer, Schlafzimmer,
Individualräume, in den Mittelhäusern und nördlichen Endhäusern auch Galerie).
Es werden Satellitenanlagen auf den Dächern der Einzelhäuser installiert. Die Satellitenanlagen
werden mit Mehrfachempfängern ausgestattet. Es sind jeweils fünf Anschlussdosen einschließlich
sternförmiger Verkabelung bis zur Satellitenanlage auf dem Dach vorgesehen (Wohnzimmer,
Schlafzimmer und Individualräume).
In allen Aufenthaltsräumen sind optische Rauchmelder vorgesehen.
6.7. Ausstattung Elektro-Installation:
Raum
Beleuchtung
Eingang
1 Deckenleuchte
mit Ausschaltung
1 Deckenauslass mit
Wechselschaltung
1 Decken- und
1 Wandauslass mit
Ausschaltung
1 Decken- bzw.
Wandauslass mit
Ausschaltung
1 Deckenauslass mit
Wechselschaltung
Diele
WC
Hausanschlussraum
Küche
Steckdosen
Schwachstrom
1 Klingel
1 Einfachsteckdose
1 Einfachsteckdose
1 Raumthermostat
1 Gong
1 Raumthermostat
1 Einfachsteckdose
2 Einfachsteckdosen mit
jeweiliger Ausschaltung
4 Zweifachsteckdosen
2 Gerätesteckdosen
Kühlschrank/Spülmaschine
1 Herdsteckdose
1 Raumthermostat
Abstellraum EG
1 Decken- bzw.
Wandauslass mit
Ausschaltung
2 Einfachsteckdosen
1 Raumthermostat
Wohn-/Esszimmer
2 Deckenauslässe
mit
Wechselschaltungen
1 Einfachsteckdose
4 Zweifachsteckdosen
1 Dreifachsteckdose
1 Raumthermostat
1 Antennendose
1 Telefondose
1 Rauchmelder
Terrasse
1 Wandleuchte mit
Ausschaltung
1 Deckenleuchte mit
Ausschaltung
2 Wandauslässe mit
Kreuzschaltung
1 Deckenauslass mit
Wechselschaltung
1 Deckenauslass mit
Ausschaltung
1 Einfachsteckdose mit
Ausschaltung
1 Einfachsteckdose
Gartenschuppen
Treppenraum
1./2.OG
Flur 1.OG
Abstellraum 1.OG
Abweichungen/
Bemerkungen
1 Einfachsteckdose
1 Rauchmelder
Endhaus Süd:
1 zusätzliche
Einfachsteckdose;
Mittelhaus:
1 Deckenauslass mit
Aus- statt
Wechselschaltung
Nicht in Endhaus Nord;
Mittelhaus:
1 statt 2
Einfachsteckdosen,
kein Raumthermostat
Mittelhaus:
Einfachsteckdose und
Telefondose in Diele
statt Wohnzimmer
Endhaus Nord: 2 statt 1
Deckenauslass
Nicht in Endhaus Süd
8
Bad
1 Deckenauslass mit
Ausschaltung
1 Wandauslass mit
Ausschaltung
1 Deckenauslass mit
Ausschaltung
1 Zweifachsteckdose
1 Raumthermostat
1 Einfachsteckdose
3 Zweifachsteckdosen
1 Deckenauslass mit
Wechselschaltung
1 Deckenauslass mit
Ausschaltung
1 Deckenauslass mit
Wechselschaltung
1 Deckenauslass mit
Wechselschaltung
1 Einfachsteckdose
1 Raumthermostat
1 Antennendose
1 Telefondose
1 Rauchmelder
1 Rauchmelder
Abstellraum 2.OG
(opt. Bad 2)
1 Deckenauslass mit
Ausschaltung
opt. 1 Zweifachsteckdose
Hauswirtschafts-/
Haustechnikraum
1 Deckenauslass mit
Ausschaltung
1 Einfachsteckdose
1 Zweifachsteckdose
2 Gerätesteckdosen
Waschm./Wäschetrockner
Dachterrasse
1 Wandleuchte mit
Ausschaltung
1 Einfachsteckdose mit
Ausschaltung
Zimmer 1 bis 3,
jeweils:
Flur 2.OG
Galerie
Schlafzimmer
Nur in Endhaus Süd
1 Einfachsteckdose
1 Dreifachsteckdose
1 Raumthermostat
1 Telefondose
1 Rauchmelder
Nicht in Endhaus Süd
1 Einfachsteckdose
2 Zweifachsteckdosen
1 Dreifachsteckdose
1 Raumthermostat
1 Antennendose
1 Telefondose
1 Rauchmelder
1 Raumthermostat
Mittelhaus: 2 statt 1
Deckenauslass und
Einfachsteckdose
1 Raumthermostat
7. Außenanlagen
7.1. Geländemodellierung
Zum Angleich an den Geländeverlauf im Bereich einer Hausgruppe, wird das Gelände
anmodelliert. Die Hauseingänge der Häuser 28 und 18 sowie der Häuser 26 und 16 sind
stufenfrei, die der Häuser 24, 22, 20 und 14, 12, 10 sind über Stufen zugängig. Nicht bebaute,
befestigte oder bepflanzte Flächen werden entsprechend modelliert und grob planiert. Zwischen
den Grundstücken von Haus 20 und 18 entsteht ein Höhenversatz von ca. 40 cm.
7.2. Befestigte Flächen
Die Stellplatzflächen werden mit Rasengittersteinen ausgeführt.
Die Hauszugänge und der Eingangsbereich werden mit Betonsteinen belegt.
Die terrassen und Dachterassen erhalten einen Plattenbelag in Betonwerkstein.
Die rückwärtigen Stichwege werden in wassergebundener Decke ausgeführt.
7.3. Einbauten und Einfriedungen
Müllcontainer sowie Stütz- und Gliederungselemente werden als Fertigteile in glatt geschaltem
Sichtbeton ausgeführt.
Die Gartenschuppen werden in Holzrahmenbauweise mit abgedichteten Flachdächern
ausgebildet, die Fassadenbekleidungen werden als horizontale Lärchenholzschalung ausgeführt.
An der westlichen Grundstücksgrenze und entlang der Stichwege wird als Einfriedung ein
Stabgitterzaun aus verzinktem Stahl (Höhe ca. 120 cm) mit Toren als rückwärtige Zugänge zu den
Mittelhäusern errichtet.
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7.4. Bepflanzungen
An den Grenzen zwischen den Einzelgrundstücken (mit Ausnahme zwischen den Häusern 20 und
18 – s.o.) sowie entlang der Lübecker Straße im Süden und der Hans-Heinrich-Stelljes-Straße im
Norden
werden Hainbuchenhecken (h= 80cm) gepflanzt. Die weitere Gestaltung der Außenanlagen ist
Käufereigenleistung.
8. Sonstige Angaben
Allgemeines und Planungsänderungen
Der Bauausführung liegen in der nachfolgenden Reihenfolge die Baugenehmigung, die DIN
Vorschriften, die Baubeschreibung und die Bauplanung sowie die anerkannten Regeln der Bautechnik
zugrunde. Änderungen von den Bauzeichnungen und der Baubeschreibung bleiben vorbehalten,
wenn sie durch behördliche Auflagen gefordert werden oder aus technischen, statischen oder
gestalterischen Gründen notwendig oder zweckmäßig erscheinen. Geringfügige Veränderungen der
Nettogrundflächen, die sich aus technischen Ausführungen oder behördlichen Auflagen ergeben,
bleiben ebenfalls vorbehalten.
Da es sich um einen massiven Neubau handelt, werden sich nicht zu vermeidende Setzungen
einstellen. Hierbei kann es zu leichten Setzrissen kommen. Ebenso kann es bei Überlängen und im
Anschluss unterschiedlicher Baumaterialien (z.B. Gipskarton an Mauerwerk) zu Rissbildung kommen.
Die beschriebenen Risse stellen keinen Mangel dar und sind bei turnusmäßigen Renovierungen durch
den Erwerber mit zu beseitigen. Alle elastischen Fugen unterliegen nicht der Gewährleistung und
durch den Erwerber regelmäßig zu warten.
Sonderwünsche
Sonderwünsche der Ausbaugewerke sind in eingeschränktem Maße und in Abhängigkeit des
Bautenstandes möglich.
Für die Abstimmung von Änderungen und Zusatzausstattungen wird nach Kaufzusage und vor
Beurkundung ein Beratungsgespräch gemeinsam mit den planenden Architekten und Ingenieuren in
Hannover geführt. Ein Beratungs- und Planungsumfang von max. 4 Stunden ist im Leistungsumfang
enthalten. Eine darüberhinausgehende Inanspruchnahme der Architekten ist nach vorheriger
Beauftragung vom Käufer separat zu vergüten.
Hannover, 13.05.2015
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