gewinn - autoPARTNER Kohlstedt

S.30
GEWINN-
SPIEL
Ein Weber
Q 1200
Gasgrill
autoPILOT
DAS KOSTENLOSE MAGAZIN FÜR KUNDEN VON autoPARTNER
AUSGABE 02-2015
S.18
60 JAHRE ISETTA VON BMW
ZUM KNUTSCHEN
IM HEFT: TESTFAHRT: PEUGEOT 308 SW | REIFEN DER ZUKUNFT | HUMMER-REPORTAGE
Ihr
TIPP: URLAUBS-CHECK
S.15
TOUR: OLDTIMER
S.26
D
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JETZ
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G
AB
*
EDITORIAL
WERBEAGENTUR
INHALT

Kunde:
NGK Spark Plug Europe GmbH
Projekt:
Anzeigen 2015
Job-Nr.:
1500617
Job-Titel:
Datum RZ:
Agentur:
NEWS

04» Sicherheit: Spray statt Weste
» Datenbrille von BMW
05»
Dehydration: Unterschätzte Gefahr
Anzeige DaNGKe, ATR-Magazine
» Autozitate
08.04.2015
» Fun facts
49 (0)30
- 75 79 22-15
LiebeTelefon:
Leserinnen+und
Leser,
[email protected]
fast jeder, der seinen Sprit selbst bezahlen muss,
seinen
Verbrauch senGrafik möchte
RZ:
Anne Kleiber
ken. Programme:
Denn die Spritkosten
gehen ganz
PDF-X3 (InDesign CS6, Photoshop CS6)
schönDruckdatei:
an den Geldbeutel.
Unterstützung
300 dpi
gibt es von den Fahrzeugherstellern,
Ansichts-PDF:
in geringer Auflösung
die verbrauchsärmere
ent(nichtFahrzeuge
zum Druck geeignet)
wickeln
müssen. Müssen?
Ja, denn weICC-Profil:
ISO Coated v2 (ECI)
nigerDruckfarben:
Verbrauch bedeutet
weniger
CO24c Euro
Emissionen. Und diese dürfen über alle
Fahrzeuge eines Herstellers im Jahr 2020
sind nicht extra angelegt. Sie müssen entsprechend den AnfordenichtÜberfüllungen
größer als
95 Gramm pro Kilomerungen des Druckverfahrens und/oder Bedruckstoffs erzeugt werden. Die Texte/
ter sein.
Liegt dermüssen
Hersteller
darüber,
Verkehrsbezeichnungen
noch einmal überprüft
werden. Die Agentur WerbeBerlin jedes
GmbH übernimmt
keinerleiStrafe
Haftung für
inhaltliche und grammatikalische
mussdienst
er für
Gramm
zahlen.
Fehler sowie Fehler in der Rechtschreibung. Die der Datenlieferung beiliegenden
Daher
arbeiten die Hersteller und ihre
Schriften dürfen nicht durch andere ersetzt werden. Die Lizenzen liegen beim
Zulieferer
an Berlin
Systemen
Werbedienst
und dürfen und
nur für Funktionen,
die Bearbeitung dieses Projektes verwenTest: Peugeot 308 SW
det werden.
Bei Verwendung
Sonderfarben
simuliert
das Proof nur, verbindlich
um den
Verbrauch
zu von
senken.
Zum
Beisind allein die offiziellen Farbfächer der Farbhersteller oder beigefügte Muster.
spiel die Segel-Funktion: Diese schaltet
den Motor während der Fahrt ab, wenn
das Auto durch bloßes Rollen seine Geschwindigkeit halten kann. Lesen Sie
mehr über die weiteren Spritsparer auf
den Seiten 12 und 13.
S.06
* 1 von vielen Prämien
für unsere Partner!
Dangke.
Das Partnerprogramm
für Freie Werkstätten.
Autofahrer können auch selbst einen
großen Beitrag zum Spritsparen leisten.
Wie ein verbrauchsarmer Fahrstil aussieht, macht der Spritspar-Meister PaulJanosch Ersing vor. Ein Interview mit
vielen Tipps für Spritsparfüchse lesen
Sie auf Seite 14.
NEUE AUTOS

TITELTHEMA
12 » Gegen den Durst
Wie Hersteller und Zulieferer den
Kraftstoffverbrauch senken wollen
14» Eine Frage der Einstellung
Interview mit dem Spritsparkönig
Paul-Janosch Ersing

WERKSTATT
15» Der Meister-Tipp: Urlaubs-Check

TECHNIK
16 » Auto-Dimmer: selbstabblendender
Innenspiegel
17 » Löwenzahn gibt Gummi:
Reifen der Zukunft

HISTORIE
18» Zum Knutschen: 60 Jahre Isetta
REPORTAGE
20» Dicker gelber Brummer: Hummer
26 » Spritztour mit Nostalgiecharme
S.12 Tipps rund ums Spritsparen

22
23
24

SERVICE
» Die wichtigsten Regeln bei Blaulicht
» Autowäsche vor der Haustür
» Richtiges Verhalten im Kreisverkehr
» Tankmythen auf dem Prüfstand
KURIOSES
28» Die drei verrücktesten Verkehrsregeln
» Quersicht: Frau am Steuer, Ungeheuer?
29» Bond: Vorsicht Splitter
» Impressum
Gute Fahrt wünscht
Mehr Infos auf www.dangke.de


Wer dieses Jahr mit dem Auto in den
Sommerurlaub fährt, sollte vorher bei
seiner Werkstatt des Vertrauens vorbeifahren. Beim Urlaubs-Check überprüfen die Profis kostengünstig alles Wichtige an Ihrem Auto: Bremsen, Motor,
Kühlung, Reifen und so weiter.
Edith Pisching
Marketing Koordination bei der
ATR SERVICE GmbH
06 » Sportlich auf Knopfdruck:
Peugeot 308 SW
10 » Ford S-Max
11 » Renault Kadjar
» Opel Karl
Werbedienst Berlin GmbH
Ansprechpartner: Miriam Barz
Mail:
TESTFAHRT
S.26 Oldtimer-Tour
3

ZUM SCHLUSS
30» Gewinnspiel: Weber-Gasgrill Q 1200
 NEWS
KÜRZE
Bundesweite Verkehrszählung hat begonnen
Im April fiel nach fünf Jahren wieder der
Startschuss für eine bundesweite Verkehrszählung, bei der an insgesamt 34.000
Messstellen bis Ende September Fahrzeuge
gezählt werden. Die Verkehrszähler erfassen
alles, was auf Rädern auf Autobahnen und
Bundesstraßen unterwegs ist. Die Verkehrs-
einen Anstieg der Pkw- und Zweiradunfälle
aufgrund von eingeschränkter Sicht.
Immer mehr Sichtunfälle
Schon 2008 hat Berlin damit begonnen, vor
Grundschulen Tempo-30-Zonen einzurichten,
um Kinder besser zu schützen. Verkehrsminister
Alexander Dobrindt will die Idee nun auch im
Bund durchsetzen. Die Gesetzesänderung soll die
Umsetzung von Geschwindigkeitsbegrenzungen
erleichtern. Bislang können Tempo-30-Zonen
nur in Wohngebieten unproblematisch eingerichtet werden.
Moderne Autos werden im Vergleich zu ihren
früheren Generationen immer unübersichtlicher
und die toten Winkel dadurch immer größer.
Kleinere Fenster, breitere Dachsäulen und dickere Kopfstützen behindern die Sicht im Fahrzeug.
Laut ADAC-Unfallforschern sind zwar die Unfallzahlen insgesamt in den vergangenen zehn
Jahren gesunken, dennoch beobachten sie
SICHERHEIT
Nach Berliner Vorbild
DURCHBLICK
Spray statt
Weste
Auf die Nase
G
Bilder: BMW Group
elbe Sicherheitswesten für Radfahrer könnten
bald der Vergangenheit angehören. Denn Volvo
hat ein spezielles Spray namens LifePaint entwickelt, das sich auf Kleidung, Helm, Taschen oder direkt
auf das Rad auftragen lässt. Bei Dunkelheit reflektieren die eingesprühten Stellen das Scheinwerferlicht
von entgegenkommenden Autos. Das Spray ist laut
Hersteller bei Tag nicht sichtbar, abwaschbar und greift
die Materialen nicht an. Für das Produkt, das derzeit
noch in Großbritannien getestet wird, arbeitet Volvo
mit dem schwedischen Anbieter Trackinvent zusammen,
der bereits ähnliche reflektierende Sprays verkauft. Mit
LifePaint verfolgt Volvo ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2020
soll kein Mensch mehr durch einen Volvo ums Leben
kommen.
 IN KÜRZE
DEHYDRATION
werte dienen dazu, die Verkehrsentwicklung
zu beurteilen und neue Straßen oder einen
Straßenausbau zu planen..
Unterschätzte
Gefahr
W
er zu wenig trinkt, kann im Verkehr zur Gefahr für
sich und andere werden. Die Rede ist nicht vom
Alkohol. Flüssigkeitsmangel am Steuer führt laut
britischen Forschern der Universität Loughborough zu mangelnder Konzentration sowie Müdigkeit und dadurch zu
doppelt so vielen Fahrfehlern als mit ausreichend Flüssigkeit im Körper. Die Forscher fanden bei ihrer Studie heraus,
dass Fahrer, die nur einen kleinen Schluck Wasser pro Stunde zu sich nahmen, genauso viele Fahrfehler machten wie
solche, die sich unter Alkoholeinfluss ans Steuer setzten.
Dehydration werde völlig unterschätzt.
Die Erfindung eines
Gottlieb Daimler wird
für die Entwicklung
des Verkehrsgeschehens
wohl ohne große Bedeutung bleiben.
Bild: shutterstock/somchaij
 IN
AUTOZITATE
George Best,
Fußballer
Großer Brockhaus, 1896
Bild: Volvo
M
it einer Datenbrille speziell für Autofahrer
will BMW seinen Kunden künftig mehr
Durchblick verschaffen. Mit der sogenannten „Augmented Vision“ (zu Deutsch: erweiterte
Sicht) kann der Fahrer beispielsweise durch die
A-Säule (Verbindung zwischen Fahrzeugdach und
vorderer Spritzwand) hindurchschauen. Die Brille
projiziert den verdeckten Bereich über ein Kamerabild ins Blickfeld und macht die Fläche durchsichtig. Zudem lassen sich Informationen wie
Angaben zu Geschwindigkeit oder Verkehrszeichen einblenden. Noch existiert aber
nur ein Prototyp, den BMW gemeinsam
mit dem Elektrokonzern Qualcomm
entwickelt hat. Wann die Brille
serienreif ist, gab der bayerische Autobauer noch
nicht bekannt.
161.000
3.000 55
 FUN
FACTS
Zwischen
Die
Jährige
und
Meter Kabel stecken in
einem modernen Auto.
Im Jahr
4
Ich habe mein Geld für
Alkohol, Weiber und
schnelle Autos ausgegeben, den Rest habe ich
einfach verprasst.
1898
5
Malia Obama, Tochter von US-Präsident Barack
Obama, hat ihren Führerschein. Fahrstunden bekam sie jedoch nicht wie Normalsterbliche von
einem Fahrlehrer, sondern von ihren Leibwächtern höchstpersönlich.
Prozent
der Autos weltweit kamen 1916
von der Firma Ford.
nutzte die New Yorker Polizei noch Fahrräder, um
„Raser“ zu verfolgen. Der Grund: Autos waren
damals einfach noch langsamer.
 AUTOTEST
& TECHNIK
Elegante Erscheinung: Die perlmuttweiße Lackierung wirkt edel und sichert dem Peugeot
308 SW einen stilvollen Auftritt.
Sportlich auf
Der Peugeot 308 SW ist ein Kombi, der optisch sehr
selbstbewusst daher kommt. Er sieht gut aus, mein
Blick bleibt an ihm hängen. Normalerweise sind
Kombis ja in erster Linie praktisch. Ich entschließe
mich nachzusehen, was das europäische „Auto des
Jahres 2014“ tatsächlich unter der Haube hat.
Bilder: CC Würthwein
PEUGEOT 308 SW 150 BLUE-HDI
S
KNOPFDRUCK
6
7
chau mir in die Augen,
Großer! Der Wagen
grinst mich herausfordernd an und funkelt
mit den Scheinwerfern.
Sein
perlmuttweißer
Lack schillert im Licht
der
untergehenden
Sonne. Ich lasse mich nicht zweimal
bitten und steige ein. Das erste, was
mir auffällt, ist der ungewöhnliche
Blickwinkel aufs Armaturenbrett. Statt
durch die Speiche des Lenkrads guckt
man komplett darüber hinweg. Es ist
 AUTOTEST
& TECHNIK
verhältnismäßig klein und vermittelt
dabei leichtes Handling und Sportlichkeit. Damit ich alles richtig im
Blick habe, fahre ich den Sitz soweit
hoch wie es geht – elektrisch natürlich. Das Lenkrad sieht von hier oben
sogar noch etwas kleiner aus, aber der
Ausblick ist perfekt: Nur die A-Säulen
und der recht wuchtige Rückspiegel
schränken die Rundumsicht etwas
ein. Von innen macht der 308 einiges
her: Die Verkleidung aus gebürstetem
Aluminium wirkt elegant und gleichzeitig sportlich, der mit dem gleichen
Material bestückte Schaltknauf und
die schwarzen Ledersitze ergänzen die
schicke Inneneinrichtung perfekt.
Push the Button
Gerade will ich ganz gemütlich den
Rückweg antreten, als mir ein Knopf
mit einem rot leuchtenden Licht in
der Mittelkonsole auffällt. Ich be-
schließe: Rote Lippen soll man küssen und rote Knöpfe muss man drücken – also drücke ich den Knopf mit
der verlockenden Aufschrift Sport.
Die Anzeige auf dem Armaturenbrett
wechselt, statt weiß ist jetzt rot die
beherrschende Farbe. Der 308 will
mir zeigen, was er kann: Der Motor
dröhnt deutlich lauter und auf einmal
zieht er auch viel besser. An der Ampel lasse ich alle stehen, während die
Anzeige mir mit roten Balken etwas
über Newtonmeter, Ladedruck und
g-Kräfte sagen will, doch ich habe
nur Augen für die Straße. Ich habe
Spaß und genieße die sportliche
Fahrt – so hatte ich mir das vorgestellt!
Breite mal Tiefe – das ist die
Formel für ein bedarfsgerechtes Produktsortiment.
Platz ohne Ende
Bevor ich losfahre, teste ich das Multimedia-System, das in der vorliegenden
Topausstattung keine Wünsche offen
lässt. Nach kurzer Zeit steht die Kopplung mit dem Handy per Bluetooth.
Der integrierte Bildschirm mit Touchdisplay reagiert auf Fingerdruck zwar
etwas schwerfällig, die Funktionen
sind dafür gut strukturiert und intuitiv
verständlich. Fast alles wird über diesen Bildschirm gesteuert, auf Armaturenbrett und Mittelkonsole sind auffallend wenige Bedienelemente verbaut.
Ok, der 308 sieht rundum gut aus –
aber hat er auch Power? Schließlich
sind Kombis nicht unbedingt für ihre
spritzige Fahrweise bekannt. Mal sehen, ob er sich auch auf der Straße behaupten kann. Dank Keyless-System
bleibt der Schlüssel auch während der
Fahrt in meiner Tasche, ich drücke nur
auf den Startknopf und schon geht’s
los. Leise und komfortabel fährt er
sich. In den Kurven hält er mich fest,
die Sitze geben guten Halt. Er ist stark
– aber eben doch auch etwas schwerfällig: Bei einer Länge von fast 4,60
Metern und einem Gewicht von 1.550
Kilogramm muss der Zwei-Liter-Dieselmotor eine ganz ordentliche Masse
in Bewegung setzen. Dafür hat man im
Auto aber auch viel Platz: Der typische
große Kombi-Kofferraum hält, was er
verspricht und beim Rücksitztest lädt
mich die Beinfreiheit zum Verweilen
im Fond ein. Vielleicht kann ich mich
aber auch nur schwer von der großartigen Aussicht aus dem PanoramaDach lösen.
Die freie Werkstatt heißt
so, weil sie frei ist – und
es bleiben will.
„Kurz, der Peugeot 308 SW lässt
keinen meiner Wünsche offen.“
Katharina Schlegel
SMART
PART(ner)
www.mahle-aftermarket.com
Peugeot 308 SW 150 Blue-HDi Kombi
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Leistung: 110 kW/150 PS
Kraftstoffverbrauch: 3,8 l/100 km
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Hubraum: 1.997 cm3
CO2-Ausstoß: 105 g/km
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Getriebe: manuell 6-Gang
Energieeffizienzklasse: A+
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Höchstgeschwindigkeit: 215 km/h
Maße (LxBxH): 4.585 x 1.804 x 1.461
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Preis: ab 28.250 €
8
DIE ZUKUNFTSOFFENSIVE
FÜR WERKSTATT UND HANDEL
Bewertung
Mein Fazit
-----------------------------------------------------Fahrspaß
Trend
Übersichtlichkeit
Symphatie
Umwelt
---------------------------------------------------
Er ist praktisch, komfortabel, stark,
schick und auf Knopfdruck sogar
sportlich – kurz, der Peugeot 308
SW lässt keinen meiner Wünsche
offen.
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 NEUE
AUTOS
FORD S-MAX
Update für den
Ur-Sportvan
Renault Kadjar
Bild: Renault
-------------------------------------------------------Motoren: 1,2-Turbobenziner
1,5-Turbodiesel
1,6-Turbodiesel
-------------------------------------------------------------------------------------Leistung: 130, 110 und 130 PS
-------------------------------------------------------------------------------------Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h
-------------------------------------------------------------------------------------Kraftstoffverbrauch: 3,8-5,5 l
-------------------------------------------------------------------------------------CO2-Ausstoß: 99-126 g/km
-------------------------------------------------------------------------------------Maße (LxBxH): 4.450 x 1.840 x 1.600 mm
-------------------------------------------------------------------------------------Kofferraumvolumen: 472 l
-------------------------------------------------------------------------------------Preis: über 20.000 €
RENAULT KADJAR
Sympathischer
Newcomer
D
N
ach fast zehn Jahren bringt
Ford im September einen
von Grund auf neu entwickelten S-Max auf den Markt. Der
S-Max basiert auf derselben Plattform wie der neue Mondeo. Erstmals
ist er auch mit einem intelligenten
Allradsystem erhältlich. Den Allrad
gibt es aber nur in Kombination mit
dem 150 PS- und dem 180 PS-Diesel.
Der neue S-Max ist hierzulande das
erste Modell von Ford mit dem neuen AFS-Lenksystem (Adaptive Front
Steering). Die neue IntegrallenkerHinterachse zeichnet sich durch besonders leichte Aluminium-Komponenten aus.
Ebenfalls neu: die adaptiven LEDFrontscheinwerfer. Dank ihres blendfreien Fernlichts erlauben sie die bestmögliche Ausleuchtung der Straße,
ohne die Sicht entgegenkommender
Verkehrsteilnehmer zu behindern.
Ford S-Max
---------------------------------------------------------Motoren: 1,5- und 2,0-EcoBoost
2,0-TDCI
2,0-TDCI Bi-Turbo
----------------------------------------------------------------------------------------Leistung: 120-240 PS
----------------------------------------------------------------------------------------Höchstgeschwindigkeit: 183-226 km/h
----------------------------------------------------------------------------------------Kraftstoffverbrauch: 5,0-7,9 l/100 km
----------------------------------------------------------------------------------------CO2-Ausstoß: 129-180 g/km
----------------------------------------------------------------------------------------Maße (LxBxH): 4.796 x 1.916 x 1.655 mm
----------------------------------------------------------------------------------------Kofferraumvolumen: 282 bis 2.200 l
----------------------------------------------------------------------------------------Preis: ab 30.150 €
10
Ein Novum in dieser Fahrzeugklasse
ist der Pre-Collision-Assistent. Er hilft
selbst bei Autobahntempo, einen Zusammenstoß mit einem vorausfahrenden Fahrzeug zu vermeiden oder die
Unfall-Folgen zumindest zu verringern. Zudem gibt es jede Menge weiterer Komfort- und Assistenzsysteme.
Im Innenraum der fünftürigen
S-Max-Karosserie (optional mit dritter Sitzreihe) finden sich neu entwickelte Multi-Kontursitze. Fortan
lassen sich auch die Einzelsitze der
zweiten und dritten Reihe mit einem
Handgriff einfach verstellen. Bis zu
32 verschiedene Sitzkonfigurationen
erleichtern die flexible Nutzung des
Platzangebots. Ein neues, optional erhältliches Panorama-Glasdach mit Solar Reflect-Wärmeschutz und Sonnenblende sorgt für ein lichtdurchflutetes
Interieur. Auf Wunsch gleitet auch die
Heckklappe elektrisch auf und zu.
Optik, die großzügigen Platzverhältnisse und hocheffiziente Motoren mit Start-Stopp-Automatik. Renault bietet den
Kadjar wahlweise mit Front- und variablem Allradantrieb
an. Hinzu kommen Voll-LED-Scheinwerfer und eine wegweisende Konnektivität: Die Infotainment-Anlage verfügt
über einen 7-Zoll-Touchscreen-Monitor. Er funktioniert
ähnlich wie ein fest in die Armaturentafel integrierter TabletComputer. Markteinführung in Europa ist im Sommer 2015.
Opel Karl
Bild: Opel
Bild: Ford
er SUV Kadjar (gesprochen Kadschar) ist der jüngere Bruder des Nissan Qashqai. Das macht nichts,
man sieht es ihm kaum an. Der Kadjar ist wie seine
Geschwister Captur und Espace sehr wellenförmig gezeichnet
und mit großen Rädern (bis 19 Zoll) bestückt. Außergewöhnlich kräftig gestaltet Renault die Motorhaube, sie sieht fast ein
bisschen wie eine Design-Studie aus, die noch gebügelt werden muss. Kennzeichen des Newcomers sind die dynamische
OPEL KARL
Ist gar kein Käfer
I
m Sommer kommt der neue CityKleinwagen von Opel auf den Markt:
Karl. Er ist klein, geräumig und soll
die wirtschaftlich denkenden Kunden
ansprechen. Ab 9.500 Euro bekommen
Autofahrer einen 3,68 Meter langen
Fünftürer mit Platz für bis zu fünf (nicht
zu große) Personen. Dazu gibt’s auf
Wunsch zahlreiche Sicherheits-, Komfort- und Infotainment-Features. Den
Karl gibt es zwar in den drei Ausstat-
tungen Selection, Edition und Exklusiv,
aber nur mit dem Einliter-DreizylinderBenziner-Einheitsmotor mit 75 PS und
manueller 5-Gang-Schaltung.
Zu den zahlreichen Sicherheits- und
Komfortfeatures des Opels zählen: IntelliLink-Infotainment-System, Berganfahrassistent, Spurassistent, Parkpilot,
Geschwindigkeitsregler, Nebelscheinwerfer, Abbiegelichtfunktion, Glasschiebedach und vieles mehr.
11
-------------------------------------------------------Motoren: 1,0-Ecotec-Dreizylinder
-------------------------------------------------------------------------------------Leistung: 75 PS
-------------------------------------------------------------------------------------Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h
-------------------------------------------------------------------------------------Beschleunigung (0-100): 8,9 s
-------------------------------------------------------------------------------------Kraftstoffverbrauch: 4,5 l (4,3 Eco-Paket)
-------------------------------------------------------------------------------------CO2-Ausstoß: 104 g/km (99 Eco-Paket)
-------------------------------------------------------------------------------------Maße (LxBxH): 3.675 x 1.698 x 1.476 mm
-------------------------------------------------------------------------------------Kofferraumvolumen: bis 940 l
-------------------------------------------------------------------------------------Leergewicht: 939 l
-------------------------------------------------------------------------------------Preis: ab 9.500 €
SPRITSPARTECHNIKEN
Gegen den Durst
Die Technik kann die Position und
Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs mittels eines
Sensors erkennen und dann
die eigene Geschwindigkeit
sowie den Abstand entsprechend adaptiv regeln.
~ 5 %
Vorausschauende Navigation
Stufenloses
spart CVT-Getriebe
Automatikgetriebe galten früher als
Spritschlucker. Heute sieht das anders aus.
Kraftstoff
Besonders effizient sind die sogenannten
stufenlosen CVT-Getriebe (Continuously Variable Transmission). Da sie keine festen Schaltpunkte
haben, kann der Motor in jeder Fahrsituationen in
seinem wirtschaftlichsten Bereich arbeiten. Das ist
besonders im Stop-and-go-Verkehr von Vorteil.
Die Geräte vernetzen die Kartendaten mit
dem Fahrzeugantrieb. Das Motormanagement errechnet anhand der Streckenvorspart schau die benötigte Antriebsenergie
und steuert den Verbrennungs- oder
~ Elektromotor vorausschauend an.
Kraftstoff So informiert das Navi den Fahrer
frühzeitig beispielsweise über
Tempolimits oder Gefälle,
sodass der Fahrer
sanft abbremsen kann.
15 %
Kraftstoff
spart
~ 6 %
Kraftstoff
Leichtlaufreifen
Auch in Reifen steckt Sparpotenzial:
Leichtlaufreifen – auch Öko-, Ecooder Spritsparreifen genannt – haben einen geringeren Rollwiderstand.
Dadurch verbraucht das Auto weniger
Kraftstoff und fährt geräuschärmer als mit
herkömmlichen Reifen. Laut ADAC können
unterschiedliche Rollwiderstände einen
Verbrauchsunterschied von bis zu 0,5 Liter pro
100 Kilometer ausmachen.
Mit dem Start-Stopp-System verbraucht ein Auto an
roten Ampeln keinen Sprit mehr: Schaltet man in den
Leerlauf und lässt die Kupplung los, geht der Motor aus,
sobald das Auto steht. Tritt der Fahrer auf die Kupplung, startet der
Motor wieder. Besonders im Stadtverkehr und zu Stoßzeiten entfaltet das System sein wahres Einsparpotenzial.
Kraftstoff
Elektrifizierung
~ 60 %
Kraftstoff
Erdgas
spart
~ 25 %
Kraftstoff
12
Segel-Funktion
spart
Erdgas ist bis zu 50 Prozent günstiger als
Benzin. Außerdem lassen sich aufgrund der
chemischen Zusammensetzung im Vergleich
zum konventionellen Benzinmotor 25 Prozent CO2
einsparen – und das bei gleicher Leistung.
Bei Hybrid-Fahrzeugen entlastet
ein zusätzlicher Elektro-Antrieb
den Verbrennungsmotor, etwa beim
Anfahren oder Beschleunigen, also in
Situationen, in denen der Motor besonders
viel Kraftstoff verbraucht. Mit einem StrongHybrid können kurze Strecken auch vollkommen
elektrisch gefahren werden. Vor allem im Stadtverkehr spart ein Hybrid-System ordentlich Sprit.
Bild: shutterstock/vikau
~ 5 %
Start-Stopp
Bild: Bosch
spart
Bild: shutterstock/mamanamsai
Bild: shutterstock/Olivier Le Moal
Bild: shutterstock/Digital Storm
Kraftstoff
Einst gab es sie nur in Dieselfahrzeugen, heute gehört
sie auch bei Benzin betriebenen Autos zum Standard: die Direkteinspritzung. Hierbei spritzt eine
Düse den Kraftstoff direkt
in den Brennraum. Dies ermöglicht eine höhere Verdichtung
und damit eine Steigerung des Wirkungsgrades.
Die Folge: mehr Drehmoment und Leistung.
Zusammen mit kleineren Motoren (Downsizing)
und Turboaufladung hat die Direkteinspritzung
das Potenzial, den Kraftstoffverbrauch und die
CO2-Emissionen um bis
zu 12 Prozent zu senken.
auf 100 km
Licht emittierende Dioden, kurz LED, sind
klein, haltbar und sparsam. Im Vergleich zu
herkömmlichen Halogenscheinwerfern haben
sie eine etwa vier Mal höhere Energieeffizienz.
Zudem muss die vom Motor angetriebene Lichtmaschine für LED-Scheinwerfer im Vergleich zu Halogenund Glühlampen viel weniger Strom erzeugen. Das
spart etwa 0,2 Liter Benzin auf 100 Kilometer.
Bild: Continental
Bild: Bosch
~ 12 %
~ 0,2 l
Kraftstoff
Adaptive Abstands- und
Geschwindigkeitsregelung ACC
spart
~ 7 %
Bild: Bosch
Direkteinspritzung
spart
spart
Bild: Bosch
Am wenigsten verbraucht ein Auto, wenn der Motor aus ist. Auch dieses simple Prinzip nutzen die Automobilhersteller und ihre Zulieferer
aus, um den Spritverbrauch der Fahrzeugflotten zu senken. Doch wie
viel spart welche Technik?
Bild: Audi
LED-Licht
Bild: Bosch
 TITELTHEMA
13
Die Start-Stopp-Segel-Funktion schaltet den Motor
während der Fahrt ab, sobald das Auto durch
bloßes Rollen seine Geschwindigkeit halten
kann, etwa bergab oder beim Ausrollen.
Keine Angst: davon merkt der Fahrer
nichts, denn Navi, Radio, Lenkunterstütspart zung und Klimaanlage funktionieren
weiterhin. Tippt der Fahrer das Gas~ pedal oder die Bremse an, startet
Kraftstoff der Motor wieder.
10 %
 TITELTHEMA
 WERKSTATT
INTERVIEW
DER MEISTER-TIPP: URLAUBS-CHECK
Eine Frage der Einstellung
Auf den Prüfstand
Kraftstoffarmes Fahren ist für den Journalisten Paul-Janosch Ersing aus Tübingen
eine Frage des Wollens. Im vergangenen Jahr trat er bei der Škoda-Aktion „Schlag
den Plattner“ gegen den Spritsparkönig Gerhard Plattner und einige Kollegen an
und unterbot auf einer Strecke von 370 Kilometern den vom Hersteller
angegebenen Normverbrauch um 30 Prozent.
Bilder: Škoda
Bild: shutterstock/Pitman
Vollbepackt, Vollgas, Berg rauf, Berg runter, Hitze, Klimaanlage und Lüftung
auf Maximalstellung, Stop-and-Go-Verkehr: Für das Auto ist die Fahrt in den
Urlaub eine Tortur. Daher sollte man vorher bei seiner autoPARTNER-Werkstatt einen kostengünstigen Urlaubs-Check machen lassen.
Haben Sie das Spritsparfahren geübt?
Speziell für diese Veranstaltung habe ich
nicht geübt. Allerdings fahre ich auch im
Alltag bewusst sparsam und habe bereits an
mehreren Fahrertrainings teilgenommen.
Man könnte sagen, dass der Wettbewerb
mich also in meiner Fahrweise bestätigt hat.
Es macht mir einfach Spaß, möglichst
sparsam von A nach B zu kommen.
Wie haben Sie es geschafft, zu gewinnen? Hatten Sie einen bestimmten Trick?
Die Details bleiben natürlich mein Geheimnis. Eventuell gibt es ja eine Revanche und
da möchte ich natürlich wieder ganz oben
auf dem Treppchen stehen. Aber so viel sei
verraten: ich habe mich an drei Grundregeln
gehalten. Erstens: früh hoch schalten.
Zweitens: niemals am Berg beschleunigen.
Drittens: immer so vorausschauend wie
möglich fahren. Auf der Autobahn war ich
mit 100 bis 110 Kilometern pro Stunde
unterwegs – und damit deutlich schneller
als einige meiner Kollegen.
Die Tricks kennt ja fast jeder. Wo liegt
das Geheimnis? Den Schwung ausnutzen,
den man durch vorherige Beschleunigung
aufgebaut hat – darum geht es beim vorausschauenden Fahren. Gleichzeitig muss der
Fahrer den Verkehr und die Topografie lesen
Der neue Meister des
Spritsparens
Einige dieser Spritspartechniken sind
natürlich Augenwischerei, da sich ihre
verbrauchsmindernde
Wirkung im realen
Straßenverkehr kaum
bemerkbar macht.
und sich mit den Augen immer ein paar
hundert Meter vor dem Fahrzeug befinden.
Wer also nicht aufmerksam am Steuer ist,
kann auch nicht sparen.
Ist spritsparendes Fahren nicht der
Verzicht auf Fahrspaß? Das ist eine Frage
der Definition. Mir macht es eben Spaß,
möglichst wenig Sprit zu verbrauchen. Viele
Automobilhersteller rüsten mittlerweile die
14
Paul-Janosch Ersing gewinnt die ŠKODA
CNG-Sparfahrt „Schlag den Plattner“
Bordcomputer mit kleinen animierten
Sparprogrammen aus, die den Fahrer zu einer
möglichst effizienten Fahrweise motivieren.
Meines Erachtens haben die Leute, die heute
noch hemmungslos aufs Gas treten, die
Zeichen der Zeit nicht erkannt. Und das
beziehe ich nicht nur auf den Verbrauch.
Viele Automobilhersteller senken mit
technischen Mitteln wie Start-StoppAutomatik oder Kühlergrilljalousien
ihren Flottenverbrauch. Denken Sie,
damit kann man im Alltag wirklich
Kraftstoff einsparen? Einige dieser
Spritspartechniken sind natürlich Augenwischerei, da sich ihre verbrauchsmindernde
Wirkung im realen Straßenverkehr kaum
bemerkbar macht. Allerdings tragen sie
gemeinsam dazu bei, den Benzindurst zu
reduzieren. Den größten Einfluss hat aber
immer der Mensch hinterm Lenkrad.
Also wieder eine Frage der Einstellung?
Ganz klar. Man sollte zunächst einfach
versuchen, bewusst zu fahren und bewusst
sparsam zu fahren. Dabei ist auch die
richtige Gangwahl ein Kriterium. Und nicht
zuletzt ist eine defensive Fahrweise nicht nur
sicherer, sondern auch spritsparender. Ich
kann mich nur wiederholen: vorausschauend
fahren bringt am meisten.
Geprüft wird:
 Fahrzeugunterseite (Sichtprüfung)
 Dichtheit der Aggregate, Lack- und Konservierungsschutz,
Unterbodenschutz und Lack auf Beschädigungen
 Motoreinstellung
 Fahrwerk: Stoßdämpfer, Radaufhängungen, Lenkung
(Sichtprüfung)
 Flüssigkeitsstände / Kühlung
 Motoröl, Brems- und Kühlflüssigkeit sowie
Kühlwasserschläuche
 Keilriemen: Zustand und Spannung
 Beleuchtung: Außenbeleuchtung und Signaleinrichtungen
 Schließzylinder von Türen und Kofferraum
 Funktion der Scheibenwaschanlage und Wischblätter
(Sichtprüfung)
 Batterie: Batteriespannung und Batteriesäurestand
 Sichtprüfung der Bremsanlage: Bremsflüssigkeitsstand,
Bremsscheiben, Bremsbeläge
 Klimaanlage auf Funktion
 Reifenprofil
 Reifendruck
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Licht ist Style
Großer Auftritt mit LEDriving® FOG
Die weltweit erste OSRAM LED-Nebelscheinwerferleuchte mit homogenem 3D-Lichtleiter. Die leistungsstarke LEDriving® FOG ist mit
Tagfahrlichtfunktionalität, Nebelscheinwerfer und Kurvenlichtassistent
ein innovativer Allrounder. Der breite Abstrahlwinkel verbessert das
Sichtfeld und sorgt für mehr Sicherheit – bei jedem Wetter und zu
jeder Tageszeit.
Licht ist OSRAM
1.147 OSRAM GmbH, CSMK MK MCOM, 80807 München
Paul-Janosch Ersing neben Ex-Spritsparkönig
Gerhard Plattner (rechts)
 TECHNIK
Gehäuse
Spiegelelektronik zur
Regelung der Stromspannung
TECHNIK EINFACH ERKLÄRT: SELBSTABBLENDENDER INNENSPIEGEL
Auto-Dimmer
Die grellen Scheinwerfer des Hintermannes können im eigenen
Innenspiegel ganz schön nerven. Selbstabblendende Autospiegel
bringen Abhilfe. Doch wie funktionieren diese eigentlich?
W
enn die hellen
Autoscheinwerfer des Hintermannes auf den
Rückspiegel treffen und die Augen blenden, ist das
nicht nur störend, sondern auch gefährlich: Fußgänger oder Wildtiere,
die plötzlich aus der Dunkelheit auftauchen, können nicht mehr schnell
genug wahrgenommen werden.
Selbstabblendende Innenspiegel sind
eine Lösung des Problems. Sie blenden automatisch ab, sobald sich ein
Fahrzeug mit grellen Scheinwerfern
von hinten nähert und verhindern so
eine Blendung des Autofahrers. Das
Geheimnis dahinter ist ein elektrochemischer Prozess.
Kristalle regeln Lichtmenge
In selbstabblendenden Rückspiegeln
sind zwei lichtempfindliche Sensoren eingebaut, die das Licht vor und
hinter dem Auto messen. Nähert sich
ein Wagen mit hellem Scheinwerferlicht von hinten, nehmen die Sensoren den Helligkeitsunterschied zwischen Wagenvorderseite und Heck
Ohne Selbstabblendung
Mit Selbstabblendung
der Spiegel wird gedimmt. Der Verdunklungsgrad lässt sich dabei über
die Stärke der Stromspannung steuern
und kann sich deshalb stufenlos der
Helligkeit des Blendlichtes anpassen:
Ist es noch etwas weiter entfernt, dunkelt der Spiegel weniger ab, als wenn
sich der grelle Scheinwerfer direkt hinter einem befindet. Verschwindet das
blendende Scheinwerferlicht hinter
dem Auto wieder, geben die Lichtsensoren ein erneutes Signal an den Mikroprozessor, und der Spiegel hellt sich
wieder auf.
Löwenzahn gibt Gummi
Die Reifen der Zukunft sollen günstiger in der Herstellung, sicherer und umweltfreundlicher werden. Ausgerechnet der Löwenzahn könnte dabei helfen und eine
steile Karriere vom Gartenunkraut zum Kautschuk-Lieferanten hinlegen.
E
uropas Reifenhersteller teilen sich mit ihren Produkten eine Gemeinsamkeit – sie stehen unter
Druck. Denn asiatische Konkurrenzfirmen haben
Wettbewerbsvorteile, da sie über kürzere RohstoffTransportwege verfügen. Zwar ist Erdöl immer
noch die Hauptkomponente in Autoreifen, doch werden inzwischen auch immer mehr nachwachsende Rohstoffe eingesetzt. Außer Rapsöl, das als Weichmacher Verwendung findet, ist das vor allem Naturkautschuk,
dessen Anteil in heutigen Pkw-Reifen bis zu
30 Prozent beträgt. Die Hauptlieferanten
dafür sitzen jedoch in Südostasien, der
Transport nach Europa ist darum teuer.
„Taraxagum“ getauft. Für ihr Vorhaben mussten die Ingenieure und Wissenschaftler die russische Pusteblume aber zunächst einmal umzüchten. Die Pflanze besitzt nun größere
Wurzeln mit einem höheren Kautschukgehalt und kann maschinell geerntet werden. In einer Pilotanlage bei Münster
wird der veränderte Löwenzahn inzwischen angebaut. Erste
Versuchsreifen mit dem neuen Kautschuk konnten bereits
hergestellt werden.
Umweltfreundlich und günstig
Hauptvorteil des Pusteblumen-Kautschuks ist
der niedrigere Preis durch deutlich kürzere
Transportwege. Schließlich lässt sich Löwenzahn in nahezu ganz Europa selbst auf schwierigen Böden anbauen, was auch der hiesigen
Landwirtschaft neue Verdienstquellen eröffnen
könnte. Durch den kürzeren Transport würde
zudem weniger CO2 ausgestoßen werden. Autofahrer könnten sich über mehr Naturkautschuk im
Reifen freuen, wodurch die Qualität von Winterreifen
steigen würde: Denn Naturkautschuk bietet im Vergleich
zu synthetisch hergestellten Kautschukarten mehr Grip
bei tiefen Temperaturen. Laut Continental soll der
Löwenzahn-Reifen frühestens in fünf Jahren auf den
Markt kommen und sich optisch nicht von den bisherigen Reifen unterscheiden. Anfang des Jahres testete
der Autozulieferer die ersten Winterreifen mit Taraxagum-Mischung in Nordeuropa. Laut einer Pressemitteilung sollen die Reifen noch in diesem Jahr auch auf
öffentlichen Straßen getestet werden.
Verbesserter Wurzelsaft
Auf der Suche nach einer kostengünstigen
Alternative haben der Autozulieferer Continental und das Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und angewandte Ökologie (IME) in
Aachen eine alte Idee wiederbelebt: Sie wollen Kautschuk
aus Löwenzahn gewinnen. Bereits während des Zweiten
Weltkrieges war es sowjetischen Wissenschaftlern gelungen,
den dazu benötigten Saft aus der Wurzel des Russischen Löwenzahns (lat.: Taraxacum) zu gewinnen. Die Qualität dieses
Wurzel-Milchsaftes soll laut Continental und IME dem Sekret
von Gummibäumen in nichts nachstehen. Gemeinsam haben
sie ein Verfahren zur Herstellung von Löwenzahn-Kautschuk
entwickelt und das Endprodukt in Anlehnung an die Quelle
Bilder: Continental,
Shutterstock/ David Carillet
Bilder: GENTEX
Spiegelrahmen
REIFEN DER ZUKUNFT
Spiegelglas mit Flüssigkristallschicht
Künftig mit Kameras
war und senden ein Signal an einen
Mikroprozessor. Dieser gibt dann eine
Stromspannung auf das Spiegelglas ab.
Dort befindet sich entweder eine aufgeklebte LCD-Folie oder eine Schicht
mit Flüssigkristallen zwischen den
Spiegelgläsern. Die Kristalle sind elektrochrom, das heißt, sie verändern den
Winkel ihrer Anordnung, sobald eine
elektrische Spannung an sie angelegt
wird. Dadurch verändert sich die Menge des reflektierten Lichtes. Es kommt
zum Trübungseffekt auf dem Glas und
16
Die ersten elektrochromen Innenspiegel kamen bereits Ende der 1980er Jahre auf den Markt. Wenige Jahre später
folgten selbstabblendende Außenspiegel. Mittlerweile wird an Rückspiegeln
gearbeitet, die statt einer Spiegelfläche
ein Display besitzen, das an eine Kamera am Heck angeschlossen ist. Das
verbessert vor allem bei kleinen Heckscheiben den Blick nach hinten und
verhindert eine Blendung durch die
Scheinwerfer des Hintermannes elektronisch.
17
 HISTORIE
60 JAHRE BMW ISETTA
Zum Knutschen!
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Aus der Not geboren entwickelte sich die Isetta
von BMW zu einem echten Kultauto. Kein Wunder:
Die kann man nur gern haben!
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Bilder: BMW AG
amen sind Schall und Rauch
– nur Spitznamen nicht, denn
in ihnen verbirgt sich oft das
wahre Wesen einer Sache. So
auch bei der Isetta. „Knutschkugel“ – klar,
weil das BMW-Erfolgsmodell einfach
zum Küssen schön ist. Aber die Isetta war
schnell auch als das Kühlschrank-Auto
verschrien. Kein Wunder, bei der großen
Fronttür. Und wer das Kirchenlied „Macht
hoch die Tür, die Tor macht weit“ kennt,
weiß auch, warum man die Isetta das
„Halleluja-Auto“ nannte. Der unrühmlichste Name kommt daher, dass die Reifen vorne und hinten unterschiedlich weit
auseinander waren – und die Isetta dadurch im wahrsten Sinne jede Unebenheit
einer Straße mitgenommen hat: Happy
Birthday, liebes „Schlaglochsuchgerät“!
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19
Bilder: CC Radis
 REPORTAGE
Gelb hat
mir schon
immer
gefallen!
HUMMER-TYP
Dicker gelber
Brummer
Marc aus dem Allgäu,
Hummer-Freund
Von Beruf ist Marc Schaltschrankbauer, aber das Schrauben wurde dem Allgäuer
schon in die Wiege gelegt: Mit seinem Vater bastelt er eigentlich schon immer an
allem, was fährt. In seiner Schrauber-Garage stehen eine Corvette von 1970, ein
66 Jahre alter Pick-up von Peugeot und – ein knallgelber Hummer H1.
M
arc lebt mit seiner Familie
mitten im grünen Allgäu,
wo er sich in seiner Garage
zwischen Kühen und Wiesen voller Löwenzahn seinem Hobby
widmet: dem Schrauben. Den Hummer
H1 schenkte er sich vor ein paar Jahren
selbst zum Geburtstag, nachdem er fast
zehn Jahre lang gespart hatte. „Wir nennen ihn Brummer“, erzählt Marc und
lacht. Auf der Suche nach einem Hummer der ersten Generation in der näheren Umgebung kam bald die Ernüchterung: „Ich bin durch ganz Deutschland
20
gefahren und habe mir Hummer angesehen, aber alle waren nur teurer
Schrott.“ Der Hummer ist ursprünglich
ein US-amerikanisches Militärfahrzeug
und war eigentlich nicht für den privaten Gebrauch vorgesehen. Deshalb haben die riesigen Offroader auch ein paar
hauptsächlich schwarz, aber von außen
war es knallgelb lackiert. „Das passte
perfekt“, erinnert sich der Allgäuer. „Ich
wollte zwar einen Hummer H1, aber er
sollte nicht so militärisch aussehen, das
ist nicht so mein Ding – und gelb hat
mir schon immer gefallen!“ Nach mehr
als drei Monaten Wartezeit kam er dann
endlich: Gelb, so breit wie ein Lkw und
natürlich ein echter Hingucker. Heute
gehört der dicke Brummer schon zur
Familie.
Persönlicher Anstrich
„Mit einem Hummer ist das wie mit
einer Harley“, erklärt der Hobbyschrauber. „Da ist keiner wie der andere, weil
alle daran Schrauben und sie nach den
eigenen Vorstellungen verändern.“ Genau das hat auch Marc gemacht: Er baute
seinen Brummer komplett auseinander
und nach seinen eigenen Vorstellungen
wieder zusammen. Der H1 bekam neue
Türen, neue Sitze und ein neues Dach.
Ursprünglich ist sein H1 ein Pick-up,
aber Marc ist ein absoluter Coupé-Fan.
Also baute er seinen Hummer kurzerhand um: Das Gestänge über der Ladefläche schweißten Marc und sein Vater
selbst und verliehen so dem Heck des
gelben Hummers seine schräge CoupéForm. Den passenden Lederbezug dazu
fertigte ein Sattler extra an. Ein Hummer hat auch ab Werk kein Zündschloss,
sondern springt einfach auf Knopfdruck
an. Deshalb hat sich der Hersteller eine
ganz besondere Wegfahrsperre ausgedacht: sie besteht aus einem Stahlseil
und einem Vorhängeschloss.
Rustikaler Charme
ungewöhnliche Eigenheiten an sich, die
man in normalen Autos so nicht findet.
Unmilitärisch-gelb
Fündig wurde der Hobby-Schrauber
Marc letztlich in Georgia, USA. Die Innenausstattung des riesigen Autos war
Der Motor bringt 130 PS auf die Straße
und verbraucht 12 bis 13 Liter Diesel
auf 100 Kilometern. Auf der Feinstaubplakette prangt eine schwarze Null (aus
dem Internet) – dem Hummer wird
nachgesagt, er sei eines der umweltunfreundlichsten Autos überhaupt. „Der
H1 ist ein Auto für Ausflüge im Sommer, damit fahre ich ja auch nicht jeden
21
Tag herum“, erklärt der Allgäuer. Den
Winter über meldet er das große gelbe Fahrzeug immer ab. „Klar ist in so
einem Ex-Militär-Fahrzeug die Ausstattung etwas rustikal, da ist nur das
Allernötigste drin“, sagt Marc. „Aber
genau das gehört beim H1 eben dazu.“
 SERVICE
 IN
DIE WICHTIGSTEN REGELN BEI BLAULICHT
Aus dem Weg!
In der Stadt: Hier ist es manchmal ganz schön eng. Wenn
möglich, sollten die Autofahrer
dem Rettungswagen das Überholen
erleichtern: Also langsam abbremsen,
Blinker setzen und an den rechten Fahrbahnrand fahren, oder – wenn das nicht
geht – stehen bleiben. Denn ein stehendes
Hindernis ist einfacher zu umfahren. Ist aber
zum Beispiel eine einspurige Straße so eng,
dass der Rettungswagen nicht überholen
kann, sollte man zügig weiterfahren, Blinker
Richtiges Verhalten
im Kreisverkehr
An der Kreuzung: Hier gilt: Nicht auf die
Kreuzung fahren, wenn sich von hinten ein
Einsatzwagen nähert. Autofahrer sollten so
weit wie möglich an den rechten
Fahrbahnrand fahren und
stehen bleiben. Wer sich
schon auf der Kreuzung
befindet, sollte abschätzen,
ob er vor dem Eintreffen
der Einsatzfahrzeuge die
Kreuzung noch queren und
dann anhalten kann – oder
besser gleich stehen bleibt.
An der Ampel: Egal, ob grün oder rot: Autofahrer sollten abbremsen beziehungsweise
stehen bleiben, Blinker setzen und so weit wie
möglich an den rechten Fahrbahnrand fahren.
Um Einsatzfahrzeugen auszuweichen, dürfen
sie auch bei Rot die Haltelinie überfahren.
Bild: shutterstock/ollo
setzen und bei der nächsten Gelegenheit am
rechten Fahrbahnrand halten.
Bild: shutterstock/AlexRoz
P
olizei- und Rettungsfahrzeuge im Einsatz haben immer Vorfahrt, schließlich
kommt es auf Sekunden an. Doch viele
Autofahrer wissen nicht, wie sie sich bei
Martinshorn und Blaulicht korrekt verhalten.
Eins ist klar: Platz machen. Aber sollte man
deshalb sofort stoppen oder erstmal zügig
weiterfahren? Wohin ausweichen?
Wir zeigen, was in welcher Situation angebracht ist.
KÜRZE
Allerdings ist es wichtig, unmittelbar danach
zu halten und auf querende Autos zu achten.
kommen. Denn sie könnten überholen und
dabei auf die Gegenfahrbahn geraten.
Auf der Landstraße: Autofahrer müssen hier
besonders aufpassen. Die Fahrgeschwindigkeit
ist hoch, Spur und Gegenspur liegen oft direkt
nebeneinander. Abbremsen und ausweichen
sollten Autofahrer deshalb nicht nur, wenn
sich Einsatzfahrzeuge von hinten nähern, sondern auch, wenn sie aus der Gegenrichtung
Auf der Autobahn: Bei Einsätzen auf der
Autobahn gibt es meistens einen Rückstau.
Damit die Rettungsfahrzeuge trotzdem so
schnell wie möglich zur Unfallstelle gelangen, müssen Autofahrer eine Gasse bilden:
Bei zweispurigen Straßen in der Mitte, bei
mehrspurigen zwischen den beiden äußersten
linken Fahrbahnen. Dem Einsatzwagen durch
die Gasse zu folgen oder ihn bei langsamer
Fahrt trotz Blaulicht zu überholen, ist selbstverständlich verboten.
Achtung: Polizei- und Rettungsfahrzeuge im
Einsatz haben Sonderrechte. Wer ihnen beim
Einsatz in die Quere kommt und einen Unfall
verursacht, muss den Schaden in der Regel
ersetzen. Die Autofahrer haften in diesem Fall.
AUTOWÄSCHE VOR DER HAUSTÜR
Sauber bleiben
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Bild: shutterstock/PondPond
s ist Sommer, Wochenende und das
Auto mal wieder voller Pollen und
Staub. Aber jetzt extra durch die
Waschanlage fahren? Schließlich geht es zu
Hause auch: Schwamm, Eimer und Wasserschlauch sind schnell zur Hand, das Auto
steht waschbereit in der Einfahrt. Doch
Vorsicht: Was früher ein beliebtes Familienritual war, ist heute nicht überall und
teilweise nur mit Einschränkungen erlaubt.
Die Autowäsche kann das Grundwasser
verschmutzen, deshalb hat der Bund einen
gesetzlichen Rahmen vorgegeben: Das
Wasserhaushaltsgesetz (WHG) verbietet die
Fahrzeugreinigung auf unbefestigtem Grund
wie Wiesen, Wald- oder Schotterwegen.
22
Wer sein Auto trotzdem an solchen Orten
wäscht, begeht eine Ordnungswidrigkeit
und muss mit einem Bußgeld rechnen. So
weit, so gut – doch was ist mit der asphaltierten Einfahrt vor dem eigenen Haus?
Jedes Bundesland, jede Stadt und Gemeinde
hat ihre eigenen Vorgaben: Mancherorts
darf nur reines Wasser ohne chemische
Reinigungsmittel verwendet werden, teilweise ist es ganz verboten. Wer sein Auto
im Freien waschen möchte, sollte sich also
vorher über die örtlich geltenden Regeln
informieren, am besten bei der sogenannten
unteren Wasserschutzbehörde. Wem das zu
viel Aufwand ist, dem bleibt nur die Fahrt
zur Waschanlage.
23
Vorfahrt
Die wichtigste, aber auch einfachste
Regel lautet: Wer im Kreisverkehr fährt,
der hat Vorfahrt. Wer in den Kreisel hineinfahren möchte, muss warten. Das gilt
aber nur, wenn vor dem Kreisverkehr das
blaue Verkehrsschild Kreisverkehr zusammen mit dem Schild Vorfahrt gewähren
steht. Handelt es sich dagegen nur um
ein unbeschildertes Rondell, gelten die
Verkehrsregeln für die normale Kreuzung,
also rechts vor links. Beim Ausfahren aus
dem Kreisverkehr muss grundsätzlich
der Vorrang des Fußgängers beachtet
werden, beim Einfahren in den Kreisverkehr dagegen nicht. Fußgänger genießen jedoch immer Vorrang, wenn eine
entsprechende Furtmarkierung auf der
Fahrbahn aufgebracht wurde. Radfahrer
auf Radwegen haben hingegen auch Vorrang vor einfahrenden Fahrzeugen – es
sei denn, sie sind durch Verkehrszeichen
untergeordnet.
Blinken
Beim Einfahren in den Kreisverkehr
nicht blinken – das ist sogar verboten und kann zehn Euro kosten.
Beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr hingegen ist das Setzen des
Blinkers vorgeschrieben.
 SERVICE
TANKMYTHEN AUF DEM PRÜFSTAND
„Benzin ist montagmorgens am
günstigsten“
Wer hat montags vor der Arbeit schon Lust zu tanken?
Niemand! Deshalb – so die weitverbreitete Annahme – ist der Sprit an diesem Tag besonders günstig.
Studien belegen zwar, dass die Preise im Verlauf eines
Tages schwanken, die Preisunterschiede zwischen den
einzelnen Wochentagen jedoch relativ klein sind. Am
Montag ist der Sprit also nicht günstiger als an jedem
anderen Wochentag. Sparfüchse sollten laut Studie kurz
nach Feierabend tanken, zwischen 18 und 20 Uhr.
Bild: shutterstock/evronphoto
Die Mittelinsel des Kreisverkehrs darf
nicht überfahren werden. Es droht eine
Geldbuße. Ausnahmen gelten nur für
extra-lange Fahrzeuge oder Gespanne.
Bild: shutterstock/
dean bertoncelj
Insel
Wenn es ums Tanken geht, kennt fast jeder irgendeine
Weisheit. Doch welche stimmt, welche entpuppt sich
als Märchen? Wir haben die häufigsten Mythen unter
die Lupe genommen.
Bild: shutterstock/Brent Hofacker
Tanke schön
„Zucker im Tank legt
das Auto lahm“
Ein Klassiker unter den Racheaktionen gegen
den Ex-Partner. Tatsächlich ist Zucker im Tank
eine teure Sachbeschädigung: Das Auto bleibt
zwar nicht sofort liegen, doch wenn die Füllmenge groß genug ist, verstopfen die süßen
Kristalle nach kurzer Zeit den Benzinfilter und
schlimmstenfalls auch die Einspritzdüsen. Die
anschließende Tankreinigung und der Düsenwechsel kosten ein paar Tausend Euro.
„Brennende Autos explodieren wie im Film“
Was uns das Actionkino als Realität verkauft, ist ein bloßer Mythos.
Laut ADAC explodieren Autos im echten Leben nie. Bei einem Unfall
müssen sich Ersthelfer also nicht vor einem explodierenden Tank fürchten.
Stattdessen sollten sie die Feuerwehr rufen und den Insassen helfen – denn
spätestens nach acht Minuten steht das komplette Auto in Flammen.
Das Fahren entgegen der vorgegebenen
Fahrtrichtung ist nicht erlaubt. Das gilt
auch für Radler. Auch Anhalten ist nicht
gestattet, es sei denn verkehrsbedingt.
Und unnötige Extra-Runden verstoßen
gegen § 1 StVO.
„Markenbenzin ist besser für
den Motor“
Bild: shutterstock/
roman sigaev
Egal ob Billig-Treibstoff oder Edel-Sprit: Grundsätzlich
kommt das Benzin für alle Tankstellen aus denselben
Raffinerien. Der einzige Unterschied ist, dass Markentankstellen spezielle Zusatzstoffe (sogenannte Additive)
beimischen, wodurch sich etwa die Motorleistung verbessern oder der Benzinverbrauch verringern soll. Wissenschaftler haben diesen Mythos widerlegt: Nicht die Additive, sondern
die Oktanzahl entscheidet über die Benzinqualität – und die ist an
allen Tankstellen gleich.
Stau
„Handys können Zapfsäulen
explodieren lassen“
Bild: shutterstock/
dean bertoncelj
Staut sich der Verkehr vor der anvisierten Ausfahrt, sollte man so lange
warten, bis der Weg frei ist. Ansonsten
riskiert man, dass im Kreisverkehr gar
nichts mehr geht.
Das Telefonieren mit dem Handy an der Zapfsäule
ist an sich relativ ungefährlich. Fällt das Telefon
allerdings zu Boden, kann sich der Akku lösen und
so Funkenschlag entstehen. Der reicht aus, um verschüttetes Benzin oder das brennbare Gasgemisch an
der Zapfsäule zu entzünden. Bislang ist jedoch kein Fall
bekannt geworden, bei dem das geschehen ist. Und damit
das auch so bleibt, sollte man das Handy auch künftig beim Tanken
in der Tasche lassen.
24
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 REPORTAGE
D
ie Wahl fällt schwer. Dean ist
sportlicher, kraftvoller … vielleicht ein bisschen robuster.
Dafür besticht Helene durch britische
Eleganz – und sie ist schlanker um die
Taille. Knobeln oder eine Münze werfen? Nein, ich entscheide mich doch gegen Dean, einen Porsche 356 Speedster,
und für die Schöne aus dem Vereinigten
Königreich: einen MG TD Roadster aus
dem Baujahr 1953. Helene ist ein Traum
von einem Oldtimer! Sie gehört Dominic Müller, der mit dem Hotel Ritter im
schönen Schwarzwaldort Durbach das
„erste oldtimergerechte Hotel an der
Badischen Weinstraße“ führt, wie er mit
Stolz verrät. Der gebürtige Düsseldorfer
hat das Traditionshaus, das 1656 erst-
mals urkundlich erwähnt wurde, 2008
übernommen, ausgebaut und zu einem
Mekka für Liebhaber historischer Autos gemacht. „Viele Menschen hegen die
Faszination Oldtimer, doch einige können oder wollen sie sich nicht leisten.
Diesen Menschen wollte ich die Möglichkeit geben, temporär in diese faszinierende Welt einzutauchen“, erklärt
Dominic Müller, wie er auf die Idee kam,
seine nostalgischen Schätzchen an Gäste
zu vermieten. Gäste wie ich.
Bekanntschaft mit Helene
Gespannt folge ich Haustechniker Andreas Schengel zur Einweisung in die
hoteleigene Garage. „Helene hat zwar
nur 54 PS, aber man kann trotzdem
ganz schön flott mir ihr fahren“, erzählt
Schengel, bevor wir mit der alten Dame
lostuckern.
Vorsichtig rolle ich aus der Hoteleinfahrt
und biege nach links ab. In gemütlichem
Tempo geht es durch die sanfte Hügellandschaft der wunderschönen Ortenau,
die mit ihren 1700 Sonnenstunden im
Jahr ein Paradies für den Weinbau darstellt. Kein Wunder also, dass hier die
steilen Westhänge des Schwarzwalds in
hügelige Wein- und Obstberge übergehen. Aus dem grünen Rebenmeer ragt
in der Ferne bereits deutlich sichtbar der
erste Höhepunkt der Tour auf: Mächtig
thront Schloss Staufenberg über Durbach und den vielen Seitentälern, in die
der hübsche Schwarzwaldort eingebettet
ist. Im 11. Jahrhundert gegründet und
im 19. Jahrhundert zum romantischen
Schloss ausgebaut, befindet sich Staufenberg noch heute im Besitz des Markgrafen von Baden, der hier eine „Markgräfliche Badische Weinkellerei“ betreibt.
Schon seine Vorfahren hatten sich um
die guten badischen Tropfen verdient
gemacht. So baute Carl Friedrich Markgraf von Baden 1782 erstmals Riesling in
Reinkultur an – den so genannten Klingelberger. Selbstverständlich kann man
den auch heute hier probieren.
Bächlein wie aus dem Bilderbuch
Ohnehin ist Wein der rote Faden dieser Spritztour, denn Helene folgt nun
der Badischen Weinstraße, die im Mai
1954 eingerichtet wurde, um Land und
Leute bekannter zu machen. Diese
500 Kilometer lange Ferienstraße von
OLDTIMERFAHRT
Infos: www.ritter-durbach.de
 W ie der Ortsname bereits verrät, erstreckt sich Durbach
entlang dem gleichnamigen Bach.
 Z wischenstopp im Örtchen Ettenheim, das am Übergang
von der Rheinebene zum Schwarzwald liegt.
kusse und Narzissen feuern ein wahres
Farbspektakel ab. Während der Fahrt
zieht der elegante englische Roadster
immer wieder bewundernde Blicke
auf sich. In Ettenheim, der südlichsten
Stadt des Ortenaukreises, ruft ein Fußgänger begeistert herüber: „Was für ein
schönes Auto!“ Ja, in der Tat. Aber auch
die Barockstadt Ettenheim kann sich
sehen lassen. Besonders beeindruckend
ist die von Franz Joseph Salzmann gestaltete Pfarrkirche St. Bartholomäus,
die für ihre Silbermann-Orgel berühmt
ist – und für ihren ersten Hausherrn,
den Kardinal Rohan, der 1785 in die
weltbekannte Halsbandaffäre am Französischen Hof verwickelt war. Pikant,
pikant. Der Besuch des prächtigen Gotteshauses ist der letzte Stopp meiner
Oldtimer-Tour entlang der Badischen
Weinstraße. Langsam geht es zurück
nach Durbach. Als ich Helene wieder
auf ihren Parkplatz in der Hotel-Garage
lenke, überkommt mich fast ein wenig
Wehmut. An die schicke englische Oldtimer-Lady könnte ich mich gewöhnen.
Bild: Günter Standl
Kugelrunde Scheinwerfer, edle Ledersitze und ein H-Kennzeichen: Beim Anblick eines schicken Oldtimers schlagen
viele Herzen höher. Ein besonderes Erlebnis ist eine Ausfahrt über die Badische Weinstraße im edlen 50er-JahreKlassiker, findet unsere Autorin.
Text und Fotos: Alexa Christ
Spritztour mit
Nostalgiecharme
Laudenbach am östlichen Rand des
Oberrheins bis nach Weil am Rhein
nahe der Schweizer Grenze führt immer wieder am Wasser vorbei – weil
es hier tatsächlich noch Bächlein wie
aus dem Bilderbuch gibt, auf denen
Enten mit ihrem Nachwuchs nach Futter tauchen. Schon breiter ist der Lauf
der Kinzig, die mit ihren Nebenflüssen
das große Talsystem des Schwarzwalds
geschaffen hat. An ihrem Ufer liegt
die bezaubernde Fachwerkstatt Gengenbach, deren Türme und Tore der
Altstadt schon von weitem eine markante Silhouette bilden. Wo einst Kelten und später Alemannen siedelten,
blühte im Mittelalter das Handwerk.
Wie für so viele Städte und Dörfer der
Ortenau war auch in Gengenbach der
Pfälzer Erbfolgekrieg ein einschneidendes Erlebnis. 1689 legten französische Truppen auf Befehl des Sonnenkönigs die Stadt in Schutt und Asche.
Doch die Menschen ließen sich nicht
unterkriegen und begannen mit dem
Wiederaufbau – die Geburtsstunde des
heutigen Stadtbilds. Bereits seit 1955
steht die gesamte Innenstadt unter
Denkmalschutz. Überall blüht es gerade in der Ortenau – Magnolien recken
ihre weiß-rosa Blüten in den Himmel,
Mandelbäume und Forsythien, Kro-
 Residenz für Oldtimer-Liebhaber: Hotel
Ritter im Schwarzwaldort Durbach
 Einst Wach- und Gefängnisturm, dient der Niggelturm in Gengenbach heute als Narrenmuseum.
ostalgie pur: Seit mehr als 100 Jahren schon steht die gesamte Innenstadt
N
von Gengenbach unter Denkmalschutz.
27
 KURIOSES
 IN
DIE DREI…
…verrücktesten
Verkehrsregeln
Nicht mit Wut fahren!
D
Kurze Pinkelpause
Warum in der Toilettenschlange an der Raststätte stehen, wenn es
doch auch einfacher geht? Männliche Autofahrer, die es eilig haben, genießen in Großbritannien ein besonderes Privileg: Sie dürfen
einfach anhalten und pinkeln – und zwar gegen den Hinterreifen
ihres Wagens. Alles legal. Die einzige Bedingung: Der Fahrer muss
sein Auto beim Urinieren mit der rechten Hand berühren.
Bild: shutterstock/
Olena Mykhaylova
Freizügigkeit am Steuer
„Freiheit ist auf einmal mehr als nur ein Wort“, heißt es bei der
Band Wise Guys. Genau das dachten sich wohl einige Autofahrer in Deutschland und setzten sich kurzerhand im Adamskostüm hinters Steuer. Verrückt? Ja, aber vom Gesetz her erlaubt.
Solange sie nicht nackt aus dem Auto steigen, ist alles in
Ordnung. In der Öffentlichkeit müssen sich die FKK-Fahrer aber
doch den Anstandsregeln unterordnen.
Bild: shutterstock/
Paolo Sartorio
2
Polizei mit Radar-Blick
In Österreich können Polizisten Tempoverstöße mit bloßem
Auge erkennen. Zumindest ist es der Polizei laut Gesetz erlaubt,
Tempoverstöße bis zu 30 Kilometer pro Stunde zu schätzen. Ob
das das Ergebnis langjähriger Schulungen ist oder extra viel
Karotten, ist noch nicht klar.
3
28
Bild: shutterstock/Little Moon
QUERSICHT
Frau am Steuer,
Ungeheuer?
Deutsche Autofahrer sind europaweit die
aggressivsten. Laut einer Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts Ipsos gaben
zwei Drittel (67 Prozent) der Deutschen
zu, andere Autofahrer in Konfliktsituationen mit Worten oder Gesten zu beleidigen. Der europäische Durchschnitt liegt
bei 56 Prozent.
Zündende Idee
Big Brother auf Rädern
„Es werde Licht“, dachte sich ein australischer Autofahrer. Er war nachts unterwegs,
als ihm das Benzin ausging. Also holte er
sich bei der nächsten Tankstelle einen
Kanister mit Benzin. Da es dunkel war, kam
er auf die tolle Idee, ausgerechnet mit
einem Feuerzeug ein wenig Licht beim
Betanken zu machen. Sofort entzündeten
sich die Benzingase, das Auto stand in
Flammen. Der Mann selbst hatte Glück, er
kam ohne Verletzung davon.
Das Sicherheitssystem „Teen Driver“ im
Chevrolet Malibu hilft Eltern in den USA,
junge Fahranfänger zu kontrollieren: Erkennt
es den speziell markierten Autoschlüssel des
Sprösslings, zeichnet es alles auf. Wie oft
überschreitet der junge Fahrer die Höchstgeschwindigkeit? Gab es eine Notbremsung?
Und wie oft ist das ESP angesprungen? Wer
da nicht aufpasst mit Papas Auto, für den
heißt es dann eventuell bald: „Nächster
Stopp: Hausarrest.“
AUTO UND FILM
Vorsicht Splitter
E
A
lles in Ordnung? Die Fahrerin
mustert mich von der Seite.
Ich nicke und schlucke den
dicken Kloß hinunter. Ich hätte nie
gedacht, dass ich vor dem Start
so Angst haben würde! Dabei
wollte ich schon immer bei einem
Formel-1-Rennen live dabei sein.
Als Beifahrer meine ich. Um endlich
mal eine richtige Adrenalinbombe
Von Laure de La Houplière
in meinem Körper explodieren zu
spüren! Um zu wissen, wie sich die
Raserei anfühlt – wenn das Gehirn alle Entscheidungen den
Reflexen überlässt! Um zu fühlen, wie das ist, in einer ganz anderen Welt zu sein, wo der Wahnsinn die Vernunft besiegt! Ich
lasse meinen Blick kurz über das Armaturenbrett schweifen und
er bleibt an der Rennstrecke hängen. Nach fünf Metern kommt
gleich die erste Kurve. Halten die Gurte ganz sicher? Kurven gibt
es auf dieser Strecke nämlich viele und meine Fahrerin scheint
die Bremse relativ oft mit dem Gaspedal zu verwechseln. Zum
Glück fährt sie keinen nagelneuen Ferrari… Der Motor heult
auf, die Fahrerin grinst und ich schaue gebannt auf die Straße.
Wir werden beide in den Sitz gedrückt, ich kralle meine Finger
in das Sitzpolster. Ruhig, denke ich, während wir haarscharf an
einem anderen Wagen vorbeibrausen und ich kurz vorm Hyperventilieren bin. Okay, um Wahnsinn und Raserei zu erleben und
Adrenalin zu spüren, muss ich nicht bei stundenlangen Formel1-Rennen dabei sein. Zwei Minuten reichen auch. Ich muss
einfach nur mit meiner Oma in die Stadt fahren.
Bild: Jaguar-Landrover
Bild: shutterstock/
Ljupco Smokovski
ie meisten Verkehrsregeln sind ziemlich unspektakulär, die
Straßenverkehrsordnung ist eine eher trockene Angelegenheit. Verrückt sind höchstens die Autofahrer, die gegen
die Regeln verstoßen, indem sie zum Beispiel ihren entblößten
Hintern aus dem Fenster schwenken oder ihren Hund auf dem
Dach transportieren. Es gibt jedoch Fälle, da ist es umgekehrt.
1
KÜRZE
r ist schnittig, schick und bestimmt
unheimlich teuer: Der neue Firmenwagen
von James Bond, ein Aston Martin DB10.
Sportwagen der britischen Marke gelten seit
den 60er Jahren als das klassische James-BondAuto. Als aktueller Darsteller von 007 muss sich
Daniel Craig heute nicht mit nur einem Fahrzeug begnügen. Auch Range Rover Sport darf
der Geheimagent im kommenden Film fahren
– oder er sollte zumindest. Denn Ende vergangenen Jahres wurden die fünf Modelle des
Geländewagens gestohlen, die für die Dreharbeiten vorgesehen waren. Der 24. James-BondFilm, der voraussichtlich Ende 2015 in die Kinos
kommt, trägt den Titel „Spectre“, was übersetzt
so viel bedeutet wie „Schreckgespenst“. Dieser
Geist dürfte jetzt die Autodiebe auf Trab halten,
denn die fünf gestohlenen Autos waren laut
Medienberichten extra für den Film präpariert:
Unter anderem mit spezielle Frontscheiben, die
besonders schnell zu Bruch gehen.
Impressum
Herausgeber: ATR SERVICE GmbH
Verantwortlich: Roland Dilmetz
Anzeigenkontakt: Edith Pisching (ATR)
ATR SERVICE GmbH
Otto-Hirsch-Brücken 17
70329 Stuttgart
Gesamtauflage: 272.000
Titelbilder bei Teilauflagen: Hotel Ritter
Durbach/ Günter Standl,
shutterstock/Digital Storm, BMW
Telefon: +49 (711) 91 89 79-0
Fax: +49 (711) 91 89 79-70
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Redaktion und Gestaltung:
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Engel & Heinz
Jurastraße 8, 70565 Stuttgart
29
Telefon: +49 (711) 9 78 93-0
Fax: +49 (711) 9 78 93-44
E-Mail: [email protected]
www.communicationconsultants.de
Team: Jan Peters (Ltg.), Marko Ramic,
Lea Himmelsbach, Katharina Schlegel,
Ann-Kathrin Wissmann, Laure de La
Houplière, Nikolaos Radis (Layout, Foto,
Illustration)
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SCHLUSS
Gewinnspiel
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Ausstattungsmerkmale:
 2 Arbeitstische: praktische
Ablagefläche
 Im Deckel integriertes Thermometer
 Zweigeteilter Grillrost aus porzellanemailliertem Gusseisen mit integrierten Aromaschienen: schützt den
Brenner vor herabtropfendem Fett
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Weber Q
Bild: Weber
Abmessungen und Gewicht:
 Grillfläche: 43 x 32 cm
 Höhe bei geöffnetem Deckel: 57 cm
 Gewicht: 11 kg
Gewinnfrage:
Die Isetta von BMW war ein echtes
Kultauto. Sie wurde Knutschkugel, Kühlschrank- und Halleluja-Auto genannt.
Zur Massenware wurde sie wegen ihres
günstigen Preises. Was kostete die
Isetta 1955?
Senden Sie eine frankierte Postkarte mit Ihrer Antwort an: ATR
SERVICE GmbH, Edith Pisching, Postfach 61 01 40, 70329 Stuttgart, oder per E-Mail an: [email protected]. Das Stichwort
lautet: „Rätsel Kundenmagazin 2/2015“. Einsendeschluss ist der
31. August 2015, es gilt der Poststempel. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendungen von Glücksspielportalen sind von der
Verlosung ausgeschlossen.
a) 3.250 Euro
Gewinner vergangene Ausgabe:
b) 2.590 Dollar
Hauptpreis: Uwe Landau aus Kassel
c) 2.580 Mark
Trostpreise:
Wilma Geerke aus Lengerich
Ursula Bruns aus Unna
Anna Hein aus Obersontheim
Walter Iwwerks aus
Nina Strate aus Paderborn
Wie immer ist die Lösung im Magazin zu finden. Zu gewinnen
gibt es dieses Mal einen Weber Gasgrill Q 1200. Er ist der kleinste
mobile Weber-Gasgrill und dennoch so funktional wie größere
Modelle. Durch sein Format, sein Gewicht und durch den wahlweisen Betrieb mit Gaskartusche oder umgerüstet mit Gasflasche
ist er ein optimaler Urlaubs- oder Ausflugsbegleiter.
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Das nächste Kundenmagazin erscheint am 1. Oktober 2015
und liegt in der Werkstatt Ihres Vertrauens aus.
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und sport (07/2015) sowie zum vierten Mal von den Lesern der Auto Bild (15/2015) zu Deutschlands Nr. 1
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* Zugegeben, Alexander von Humboldt hatte keine Ahnung von Automobilelektrik
und Zündungstechnik. Wir schon.
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