Protokoll - Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe

Protokoll
Hier: Seminar „Seelische und körperliche Wirkungsweisen von Drogen“
Zeit/ Ort: 19.02. – 21.02.2016, 30159 Hannover, Hanns-Lilje-Haus
Leiter: Wilhelm März
Referent: Dr. Burkhard Kastenbutt
Protokoll: Volker Bendull
Freitag, 19.02., 18:00 – 21:00 Uhr
Vorstellungsrunde und Abfrage der Erwartungshaltung, Einführung in das Thema.
Diskussion über das Thema „Rausch“.
Videoempfehlung:
Berichte über den Ethnosoziologen Dr. Christian Rätsch bei YouTube
Klärung des Begriffs „Droge“ sowie eine Einstufung in Substanzgruppen (Downer,
Stimulanzien, Schnüffelstoffe, Synthetische Betäubungsmittel (BtM), Halluzinogene,
Cannabis, Biogene Drogen, Alkohol, Nikotin).
Präsentationen einer Statistik über Drogenkonsumenten weltweit in Zahlen, unterschieden
nach Substanzen und einer BtM-Statistik nach Selbst- und Fremdschädigung.
Buchempfehlungen:
Günter Amendt – No Drugs.No Future: Drogen im Zeitalter der Globalisierung.
Gisela Völger/ Karin Welck – Rausch und Realität – Drogen im Kulturvergleich
Präsentation zum Thema: „Cannabis“
Sonnabend, 20.02., 09:00 – 18:00 Uhr
Vortrag der Lebensgeschichte einer Betroffenen.
Präsentation zum Thema: „Opiate“
Gruppenarbeit mit Themenstellung: „Was denken Konsumenten legaler und illegaler Drogen
über die jeweils andere Gruppe.“
Besprechung der Ergebnisse im Plenum.
Präsentation zum Thema: „Crystal Meth“
Buchempfehlungen:
Dr. Roland Härtel-Petri/ Heiko Haupt: Crystal Meth: Wie eine Droge unser Land
überschwemmt
Gundula Barsch: Einblicke in den Lebens- und Konsumalltag mit der Modedroge „Crystal“
Präsentation zum Thema: „Halluzinogene“
Präsentation zum Thema: „Biogene Drogen“
Präsentation zum Thema: „Synthetische Drogen“
Empfehlung: Homepage http://www.eve-rave.de/
Kurzvortrag über Paradigmenwechsel in der Suchtprävention mit Schwerpunkt Schule.
Sonntag, 21.02., 09:00 – 12:00 Uhr
Präsentation zum Thema: „Legal Highs“
Gruppenarbeit mit Themenstellung: „Inwieweit haben sich die individuellen Anschauungen
der Teilnehmer in Bezug auf Konsumenten illegaler Drogen geändert?“
Besprechung der Ergebnisse im Plenum, gleichzeitig Seminarfeedback.
Ergebnis: „Legale“ wie „Illegale“ haben überwiegend Gemeinsamkeiten aneinander erkannt.
Auch vor dem Hintergrund des Leitbildes der „Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe“: „Wir
sind offen für alle Süchte“: Sucht ist Sucht.
<Bd.>
23/02/16