26_2016 VU Statistik 2015

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Stans, Freitag, 11. März 2016, 07:55 Uhr
MEDIENMITTEILUNG
(26 2016)
Verkehrsunfallstatistik 2015
250 Unfälle mit 3 Todesopfern und 121 Verletzten
Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im Jahr 2015 leicht zurückgegangen. Leider starben im
vergangenen Jahr eine Velofahrerin sowie je ein Motorrad- und ein PW-Lenker bei
schweren Verkehrsunfällen. Zu den häufigsten Unfallursachen gehören wie im vergangenen Jahr, die Unaufmerksamkeit und Ablenkung, die Vortrittsmissachtung und das
Nichtanpassen der Geschwindigkeit.
Gegenüber dem Jahr 2014 mussten 6 Unfälle weniger registriert werden. 124 Unfälle ereigneten sich innerorts und 126 ausserorts inklusive Autobahn.
Bei drei schweren Verkehrsunfällen in Oberdorf, Kantonsstrasse, Hergiswil, Lopperstrasse und
Ennetmoos Gotthardlistrasse erlitten ein Motorradlenker, ein PW-Lenker und eine Velofahrerin
tödliche Verletzungen.
Es haben sich 147 Unfälle ohne und 103 mit Personenschaden ereignet. Gesamthaft wurden
121 Personen verletzt. Eine Zunahme um 3 auf 29 Personen wurde bei den Schwerverletzten
verzeichnet. Die Zahl der Leichtverletzten nahm um 21 zu. Hier ist zu erwähnen, dass trotz der
leichten Abnahme der Verkehrsunfälle, Unfälle mit Personenschäden zugenommen haben. Die
Gesamtzahl der Unfälle und der Verletzten liegt über dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre.
Gegenüber dem Vorjahr waren 7 Fussgänger mehr an Unfällen beteiligt (13, davon 3 Kinder). 5
Unfälle ereigneten sich auf und 8 ausserhalb von Fussgängerstreifen. Die Unfälle auf dem
Fussgängerstreifen forderten 2 Schwerverletzte und 3 Leichtverletzte. Neben Fussgängerstreifen erlitten 4 Personen schwere und 4 Fussgänger leichte Verletzungen.
In 46 Fällen waren Unaufmerksamkeit und Ablenkung und in 37 Fällen das Missachten des Vortritts die Unfallursache. Die Zahl der Unfallbeteiligten, welche unter Alkoholeinfluss an Unfällen
beteiligt waren, blieb wie 2014 mit 21 Personen gleich. 34-mal war das Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Strassen-, Sicht- und Verkehrsverhältnisse und das Überschreiten der
Höchstgeschwindigkeit die Ursache.
Im Juli wurden mit 30 am meisten und im Februar mit 14 am wenigsten Unfälle registriert. Unfallträchtigster Wochentag war der Donnerstag mit 46 Unfällen. Am Dienstag und Sonntag ereigneten sich mit 29 am wenigsten Unfälle. Zwischen 16:00 und 17:00 Uhr ereigneten sich die
meisten Unfälle (31).
In fünf Gemeinden waren Abnahmen von 1 bis 10 Unfällen zu verzeichnen. Zunahmen zwischen 2 und 6 Unfällen registrierte man in den Gemeinden Hergiswil, Ennetmoos, Emmetten
und Buochs. In Beckenried und Wolfenschiessen blieben die Anzahl Verkehrsunfälle gleich.
Wie im Jahre 2014 waren im Jahre 2015 keine eigentlichen Unfallschwerpunkte auszumachen.
In den Baustellenbereichen Stansstad – Stans Nord - Stans Süd - Buochs - Beckenried wurden
in beiden Fahrtrichtungen insgesamt 29 Verkehrsunfälle polizeilich registriert. Es handelte sich
insbesondere um Selbst-/Schleuderunfälle, Unfälle beim Fahrstreifenwechsel (Streifkollisionen)
und Auffahrunfälle.
Weitere Informationen können unter www.nw.ch/kapo eingesehen werden.
KANTONSPOLIZEI NIDWALDEN
Oblt Lorenz Muhmenthaler
Leiter Verkehrs-/Sicherheitspolizei
RÜCKFRAGEN
Freitag, 11. März 2016, 10:30-11:30 Uhr, Lorenz Muhmenthaler, Tel. 041 618 44 66