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2015
Initiativbanking aktuell
Der WGZ BANK-Newsletter für den Mittelstand
INHA LT
Aktuell
AKTUE L L
Vom Manager zum Eigentümer
• Vom Manager zum Eigentümer
• Impressum/rechtliche Hinweise
Praxistipps
•Interview: „Der Interessenkonflikt ist in
jedem Fall programmiert“
den Stab an ihre Geschäftsführer weiterreichen. Die größten Hürden beim Management-Buy-out: die Eignung
des Managers, die Preisvorstellungen des Unternehmers und die Finanzierung.
Die Besitzverhältnisse im Mittel-
rie- und Handelskammern Rat, um
delt es sich bei einem Unternehmen
stand verschieben sich: Jedes zwei-
einen Nachfolger zu finden, als Exis-
um ihr Lebenswerk, dann möchten
te kleine oder mittlere Unterneh-
tenzgründer, die an einer Firmen-
die Inhaber auch, dass es erhalten
Steuern
men (KMU) befasst sich dem „KfW-
übernahme interessiert waren.
bleibt.“ Und hierbei trauen sie eher
•Der Steuertipp: Sparen beim Kauf von
Grundstücken
Mittelstandspanel“ zufolge aktuell
oder in naher Zukunft mit dem The-
Aus den eigenen Reihen
•Überlange Kundenschutzklauseln sind
nichtig
ma Nachfolge. Allein bis 2017 pla-
Am liebsten möchten Eigentümer ih-
nen 580 000 Firmeninhaber eine
ren Betrieb in Familienhand belas-
Übergabe oder einen Verkauf. Vier
sen. Ist das nicht möglich, bietet sich
Millionen Erwerbstätige sind davon
ein Management-Buy-out (MBO) als
mindestens betroffen. Der „DIHK-
Alternative an: Hier übernimmt ein
• Mittelstandsumfrage: Stimmung hellt
sich auf
Report“ zur Unternehmensnachfol-
angestellter Manager das Unterneh-
ge 2014 lässt allerdings erahnen,
men und steigt zum Gesellschafter
•Buchtipp: „Praxiswissen Compliance“
dass dies ein schwieriges Unterfan-
auf. Das bringt einige Vorteile mit
•Webtipp des Monats
gen wird. 2013 suchten erstmals
sich, weiß Ralf Theile, Leiter Spezial-
mehr Unternehmer bei den Indust-
vertrieb bei der WGZ BANK: „Han-
•Übersicht: MBOs finanzieren sich aus vielen
Quellen
Kurz gemeldet
© retrorocket/iStockPhoto
Wenn sich kein geeigneter Unternehmensnachfolger in der Verwandtschaft findet, können Inhaber stattdessen
•Initiativpreis: ausgezeichnetes Unter­nehmertum
–1–
einem Mann oder einer Frau aus den
Bitte lesen Sie weiter auf Seite 2.
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Initiativbanking aktuell
INHALT | AKTUELL | PRA XI ST I PPS | ST EU ERN | KURZ G EMELDET
2015
AKTU E LL
Impressum /rechtliche Hinweise
Fortsetzung von Seite 1:
Vom Manager zum Eigentümer
eigenen Reihen: „Bei einem MBO
willt ist, das Unternehmen weiter-
stehen schließlich immer wieder
kommen Manager zum Zug, die
zuführen, und die Finanzierung
Konflikte. „Will der Verkäufer ei-
die Inhaber teils schon über Jahre
aufbringen kann.“
nen mög­lichst hohen Preis erzielen, so ist ein MBO dafür sicherlich
© ismagilov/iSTockPhoto
hinweg kennen, denen sie vertrauen und deren Fähigkeiten sie ein-
Hürde Finanzierung
nicht die beste Wahl“, meint Rog-
schätzen können“, sagt Theile. Alt-
Oft fehlt den Managern das nöti-
ge. Der Grund: „Es gibt keinen
gesellschafter können ihr Unter-
ge Vermögen, um gleich eine gan-
Bieterwettbewerb, bei dem der
nehmen nicht nur beruhigt in gute
ze Firma zu kaufen. Daher ist häu-
Verkäufer das beste Angebot aus-
Hände geben, sondern müssen sich
fig ein Eigenkapitalfinanzierer, wie
wählen kann.“ Findet sich im Un-
auch nicht von fremden Übernah-
die genossenschaftliche VR Equi-
ternehmen zudem kein geeigne-
meinteressenten in die Bücher
typartner, gefragt. Zwischen allen
ter Manager oder zieht er in abseh-
schauen lassen. So bleiben Ge-
beteiligten Parteien kann eine
barer Zeit ohnehin von dannen, rät
schäftszahlen und strategische Pla-
Transaktionsberatung vermitteln.
Rogge eher zu einem selektiven
nungen im Unternehmen.
Sie erarbeitet außerdem Verkaufs-
Bieterverfahren oder einem
unterlagen und Businesspläne, be-
Manage­ment-Buy-in (MBI), also zu
Allerdings gibt es einige Hürden
gleitet die Due Diligence, struktu-
einem Verkauf an Dritte. „Diese
zu überwinden, weiß Oliver Rog-
riert den Verkaufsprozess sowie
sollten über ausreichende Bran-
ge, Geschäftsführer der genossen-
die Finanzierung und hilft bei Kre-
chenerfahrung verfügen“, sagt
schaftlichen M&A-Beratung VR
ditanträgen.
Rogge. Bei der Suche nach geeig-
Corporate Finance: „Vorausset-
neten MBI-Kandidaten hilft die
zung ist, dass das eigene Manage-
Die Moderationstätigkeit zahlt sich
Datenbank der genossenschaftli-
ment persönlich und fachlich ge-
aus. Bei Preisverhandlungen ent-
chen VR NachfolgeBeratung. L
–2–
Herausgeber: WGZ BANK AG Westdeutsche GenossenschaftsZentralbank, Ludwig-Erhard-Allee 20, 40227 Düsseldorf,
Agnes Meier (V.i.S.d.P.), Martin Bendig
Internet: www.wgzbank.de
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ISSN: 1861-4515
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Initiativbanking aktuell
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2015
P RAX ISTIPPS
„Der Interessenkonflikt ist in jedem Fall programmiert“
>>> Welche Herausforderungen bei
umfeld müssen sie das Geschäfts­modell
zahlen. Außerdem besteht keine Wett-
einem MBO auf Manager zukom-
hinterfragen, es bei Bedarf verändern
bewerbssituation, in der sich ein Bieter
men, berichtet Oliver Rogge, Ge-
und langfristig ihre eigene Nachfolge
mit dem besten Angebot durchsetzen
schäftsführer der genossenschaftli-
regeln. All das verlangt Entscheidungs-
könnte. Und der Käufer kennt alle
chen M&A-Beratung VR Corporate
stärke und Risikobereitschaft. Nicht zu-
Chancen und Risiken der Firma – bes-
Finance, im Interview.
letzt müssen sie in ihrer neuen Rolle
ser als jeder externe Interessent.
Vertrauen bei Mitarbeitern, LieferanWie lässt sich der Konflikt beseitigen?
ten und Kunden schaffen.
Unternehmer?
Rogge: Im Sinne einer Einigung sollten
Rogge: Nein, nicht grundsätzlich. Als
Welche Stellung braucht ein Manager
beide Parteien das Ziel haben, einen
Unternehmer kommen schließlich neue
für all diese Aufgaben in einer Firma?
fairen Preis auszuhandeln. Das kann für
Anforderungen auf einen Manager zu
Rogge: Er benötigt den Rückhalt des
den Altgesellschafter bedeuten, beim
und nicht jeder ist diesen gewachsen.
Altgesellschafters, der ihm das Unter-
ger in seiner neuen Rolle kein komplet-
Verkaufspreis flexibel zu sein. Dafür
Manager regeln vor allem die operati-
nehmen übertragen muss, und die Ak-
tes Neuland.
weiß er, dass sein Unternehmen zu-
ve Geschäftsführung. Als Unternehmer
zeptanz der Mitarbeiter, die seinen
müssen sie hingegen persönliches Risi-
künftigen Kurs mittragen müssen. Idea-
Inwiefern entsteht bei den Preisver-
lichkeit ist, eine stufenweise Übertra-
ko tragen, eine langfristige Perspekti-
lerweise hat ein Manager schon vor
handlungen ein Interessenkonflikt bei
gung der Anteile oder eine Earn-out-
ve einnehmen und stärker strategische
dem MBO die vollständige Geschäfts-
Unternehmer und Manager? Klausel zu vereinbaren. In beiden Fällen
Entscheidungen treffen: etwa über Fir-
führerrolle inne und der Altgesellschaf-
Rogge: Dieser ist in jedem Fall program-
muss der Käufer nicht sofort 100 Pro-
menzukäufe, Verkäufe von Unterneh-
ter greift nur noch passiv beratend in
miert. Der Verkäufer will einen mög-
zent des Kaufpreises bezahlen, der Ver-
mensteilen oder Kapitalerhöhungen.
die operativen und strategischen Ent-
lichst hohen Preis erzielen, der Nach-
käufer sichert sich aber die Chance, ei-
Gerade in einem dynamischen Markt­
scheidungen ein. So betritt der Mana-
folger einen möglichst niedrigen Preis
nen guten Kaufpreis zu erhalten. L
künftig in guten Händen ist. Eine Mög-
–3–
© VR Corporate Finance/Fotograf Axel Zajaczek
Ist jeder gute Manager auch ein guter
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2015
P RAX ISTIPPS
Übersicht: MBOs finanzieren sich aus vielen Quellen
schon zusammenkommen“, sagt Theile. Banken kom-
seit vergangenem Jahr einen Industriebeirat aus Un-
men dem Käufer entgegen, da sie meist gute Erfah-
ternehmern, die ihre Erfahrung einbringen.
rungen mit MBOs machen: „Wenn ein Manager, der
eine Firma lange kennt, als Gesellschafter ins Risiko
Fremdkapital: Die Höhe eines Kredits hängt vom
gehen will, zeugt das von ihrem Potenzial“, so Theile.
Cashflow des Unternehmens ab. Dieser muss hoch
genug sein, um das Darlehen zu begleichen – auch
Fördergelder: Um genügend Eigenmittel einzubrin-
wenn das Geschäft mal schwächeln sollte. „Wenn der
gen, können Manager auf öffentliche Fördermittel
Fremdkapitalanteil zu hoch und die Innenfinanzie-
zurückgreifen. Eine Übersicht findet sich in der ge-
rungskraft zu schwach ist, kann die Firma schließlich
nossenschaftlichen Förderdatenbank Geno-Star.
schnell insolvent gehen“, sagt Ralf Theile. L
>>> Neuland allerorten: Bei einem MBO kommen
Manager zu, sondern auch in Sachen Finanzierung.
nicht aus, kann ein Eigenkapitalfinanzierer wie die
genossenschaftliche Kapitalbeteiligungsgesellschaft
Eigenmittel: Als Käufer muss der MBO-Manager ei-
VR Equitypartner als Minderheitsgesellschafter ein-
genes Kapital einbringen. „Im Idealfall sollte eine
steigen. „Bei Direktbeteiligungen übernehmen wir
Übernahme zu circa 40 Prozent aus Eigenkapital fi-
keine Geschäftsführungsaufgaben, sondern be-
nanziert sein. Das ist bei einem typischen MBO je-
schränken uns darauf, das Management strategisch
doch meist nicht machbar“, sagt Ralf Theile, Leiter
zu begleiten“, erklärt Martin Völker, Geschäftsführer
Spezialvertrieb bei der WGZ BANK. Der Grund: Meist
von VR Equitypartner. „Die Firmen schätzen dabei
fehlt Managern genügend Vermögen, um eine gan-
unser langfristiges Engagement und unser Netzwerk
ze Firma zu kaufen. „25 Prozent sollten allerdings
aus Branchenexperten.“ So besitzt VR Equitypartner
DIE INITIATIVBANKING-APP
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iTunes App Store und im Google Play Store.
Initiativbanking
Das Mittelstandsmagazin der WGZ BANK
WACHSTUMSMARKT CHINA
Gute Geschäfte
nicht nur im
Jahr der Ziege
iTunes App Store
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2015
–4–
NACHHALTIGKEITSMANAGEMENT
Trumpffarbe Grün
ENERGIEEFFIZIENZ
Unter weniger Strom
Google Play Store
© DirkRietschel/iStockPhoto
Private Equity: Reicht das Eigenkapital des Managers
ISSN 1861-4213
nicht nur operativ viele neue Herausforderungen auf
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2015
STEU E R N
Der Steuertipp: Sparen beim Grundstückskauf
>>> Wer ein unbebautes Grundstück
dem Finanzamt grundsätzlich recht. Die
Ein fünfjähriges Wettbewerbsverbot
kauft, muss auch nur dafür Grunder-
Kosten für den Rohbau gehörten un-
ist zu lang, befand der Bundesge-
werbsteuer zahlen. Eine Ausnahme:
streitig zur Bemessungsgrundlage,
richtshof (BGH): Ein solches haben die
Bei Vertragsabschluss steht fest, dass
weil sich die GmbH als Verkäuferin zur
einstigen Geschäftsführer einer Firma
der Käufer bebautes Land erhalten soll,
Errichtung des Rohbaus verpflichtet
für die Kunden des jeweils anderen
und zwar vom Verkäufer oder einem
hatte. Auch die Kosten des Innenaus-
vereinbart. Als zehn Tage vor Fristen-
auf dessen Seite Stehenden. Dann rich-
baus können die Bemessungsgrundla-
de einer der beiden Werbemails an
tet sich die Grunderwerbsteuer nach
ge erhöhen, da der Bauleiter laut BFH
die Kunden des anderen schickte, for-
dem Preis für das Grundstück sowie
beschäftigt (Az.: II R 9/14). Die Klägerin
als verbundenes Unternehmen der ver-
derte sein ehemaliger Partner 101.000
dem Preis für dessen Bebauung. Dieser
erwarb ein unbebautes Grundstück
kaufenden GmbH anzusehen war. Un-
Euro Schadensersatz. Der BGH wider-
einheitliche Erwerbsgegenstand liegt
von einer GmbH, die zugleich die Roh-
erheblich sei, dass lediglich der Ehe-
sprach (Az.: II ZR 369/13). Demnach
etwa vor, wenn der Verkäufer oder ein
bauarbeiten übernahm. Der Preis für
mann der Käuferin den Bauleiter be-
sind Kundenschutzklauseln von mehr
mit ihm verbundener Unternehmer
Grundstück und Rohbau betrug knapp
auftragt hat – sie war schließlich damit
als zwei Jahren regelmäßig nichtig. L
den Bau vornimmt. Steuerberater Rai-
525.000 Euro. Die GmbH empfahl dem
einverstanden.
ner Inzelmann von der Kanzlei Scho-
Ehemann der Klägerin für den Innen-
merus & Partner rät daher, Verträge
ausbau jenen Bauleiter, der bereits den
Zusätzlich wäre aber erforderlich, dass
für den Grundstückserwerb und für
Rohbau betreut hatte. Da der Ehemann
der Innenausbau aufgrund einer kon-
Bauaufträge mit verschiedenen, unver-
der Empfehlung folgte, erhöhte das
kreten und bis annähernd zur Baurei-
bundenen Personen abzuschließen.
Finanzamt die Bemessungsgrundlage
fe gediehenen Vorplanung schon vor
für die Grunderwerbsteuer um die
Vertragsabschluss angeboten worden
Mit einem derartigen Fall hat sich die-
geschätzten Innenausbaukosten von
war. Diese Frage wird das Finanzge-
ses Frühjahr der Bundesfinanzhof (BFH)
180.000 Euro. Der Bundesfinanzhof gab
richt nun prüfen. L
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NOCH KEIN
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Überlange Kunden­
schutzklauseln sind nichtig
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2015
KURZ GEM E LDET
Initiativpreis NRW: Ausge­
Mittelstandsumfrage:
zeichnetes Unternehmertum Stimmung hellt sich auf
Buchtipp: „Praxiswissen
Compliance“
>>> Noch bis zum 25. September können sich Fami-
>>> Vor allem die künftige wirtschaftliche Entwick-
>>> Rechtliche Stolperfallen lauern
lienunternehmer mit ihren engagierten Vorhaben
lung sehen die meisten Unternehmer im Geschäfts-
überall. Mit einer gut aufgestellten
für den „Initiativpreis NRW“ bewerben.
gebiet der WGZ BANK optimistisch.
Compliance-Abteilung können sich
88 Prozent der Mittelständler im Rheinland und in
Strafzahlungen schützen. Der Au-
Westfalen bewerten ihre aktuelle Situation als gut
tor erklärt alles zu brisanten The-
bis sehr gut. Dies geht aus der Mittelstandsumfrage
men wie Geschenken, Einladun-
der WGZ BANK vom ersten Halbjahr 2015 hervor. In
gen, Sponsoring, Datenschutz, Risikoanalyse,
der vorangegangenen Umfrage vom Herbst waren
Arbeits­sicherheit und Umweltschutz. Preis: 49,95
es noch 83 Prozent. Das Stimmungsbarometer stieg
Euro (ISBN: 978-3-648-04958-7); Haufe. L
Neue Arbeitsplätze, grüne Technik und Umwelt-
um 6,8 Zähler auf aktuell 120,3 Indexpunkte. Dies
schutz sowie gesellschaftliches Engagement: Die
liegt vor allem am weiterhin starken privaten Kon-
WGZ BANK und die Funke Mediengruppe prämieren
sum, den nach wie vor relativ günstigen Beschaf-
mittelständische Familienunternehmen, die sich in
fungskosten an den Energie- und Rohstoffmärkten
www.gtai.de
diesen Kategorien besonders hervorgetan haben,
und der trotz Russlandkrise konstant hohen Aus-
Die weltweite Urbanisierung bringt Herausfor-
mit dem „Initiativpreis NRW“. Wer die 30.000 Euro
landsnachfrage nach Waren „made in Germany“. L
derungen mit sich – unter anderem bei Trans-
mit nach Hause nehmen wird, bestimmt eine Jury aus
Wirtschaftsprofessor Marcel Hülsbeck von der Universität Witten/Herdecke, Stefan Schulte von der
Funke Mediengruppe sowie Firmenkundenbereichsleiter Thomas Löcker von der WGZ BANK. Weitere Informationen unter www.initiativpreis-nrw.de. L
WEBTIPP DES MONATS:
port, Energieversorgung, Umweltschutz und
120
Wohnungsbau. Um hier Geschäftspotenziale
110
zu identifizieren, hat die Außenwirtschaftsför-
100
derung „Germany Trade & Invest“ die Entwick-
90
lungen von 31 Megacitys zusammengestellt. L
80
1985
1990
1995
2000
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2005
2010
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© Tarek El Sombati/iStockPhoto, bennyb/iStockPhoto
Unternehmen und Manager vor