Segeln in der Andamanensee Expat-Kinder in lokalen

1
Januar 2016
The Magazine for the German-speaking Community in Singapore
Segeln in der
Andamanensee
Expat-Kinder
in lokalen
Schulen
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Editorial
11
Seite
Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Das Gefühl vom echten
Fliegen: Singapurer Studenten
entwickeln Flugmaschine
Seite
12
Ein Spaziergang durch Joo Chiat:
Schmelztiegel verschiedenster
Kulturen
14
Seite
was bringt uns das neue Jahr? Diese Frage stellen sich viele von uns in seinen
ersten Tagen. Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsproblematik und der Terrorgefahr in Europa bekommt sie eine besondere Bedeutung und ist mit dem
Wunsch nach Frieden und Toleranz verbunden. Und das sicherlich noch intensiver als sonst. Der Beginn des neuen Jahres ist aber auch die Zeit der guten
Vorsätze. Sei es, um lieb gewonnene, aber ungesunde Laster loszuwerden,
ein berufliches Ziel zu erreichen oder aber für Kinder, schulische Leistungen
zu verbessern. Für Jasmin, Renee und Anna beginnt in diesen Tagen nicht nur
das neue Jahr, sondern auch ein neues Schuljahr. Sie gehen auf lokale Schulen
in Singapur und gemeinsam mit ihren Eltern geben sie uns Einblicke in ihren
Schulalltag und beschreiben, warum sie sich für diesen Weg entschieden haben.
Dass nicht alle Kinder die Chance auf Schulbildung haben, erfahren wir,
wenn wir verschiedene Länder in Südostasien bereisen. Aber dass auch in den
1950er und 1960er Jahren in Deutschland vielen Kindern der Schulunterricht
vorenthalten wurde, wissen viele von uns nicht. Auch ich nicht, bevor ich mir
beim German Film Festival den Film „Sanctuary“ (Freistatt) anschaute, der
das Schicksal vieler Heimkinder beschreibt und auf einer wahren Geschichte
beruht. Als die Hauptfigur Wolfgang Rosenkötter nach dem Film dem Publikum
Rede und Antwort stand, reifte in mir die Idee, über seinen sehr bewegenden
Leidensweg zu schreiben. Sehr spontan erklärte er sich am nächsten Tag zu
einem Interview bereit. Mehr über unser Gespräch und den Hintergrund des
Films erfahren Sie auf Seite 20.
Haben Sie schon eine Idee für Ihren nächsten Urlaub? Wenn Sie Lust auf
den etwas anderen Urlaub haben mit Eindrücken, die Sie sonst nicht erhalten,
dann haben wir etwas für Sie: Erkunden Sie doch mit dem Segelboot einmal
die wunderschönen Küsten entlang der Andamanensee. Maren Krämer-Dreyer
kennt sich dort aus, hat sie doch schon zahlreiche Segeltouren in dieser fantastischen Region unternommen. Sie berichtet von ihren Erlebnissen an Bord
und gibt Tipps für den „segeltauglichen“ Urlauber.
Viel Spaß beim Lesen und einen guten Start ins neue Jahr!
3
Neues Kunstmuseum im ehemaligen Rathaus und Gerichtshof:
National Gallery Singapore
Herzlichst
Seite
20
Ihre
Gespräch über den Heimalltag in
den 1950er Jahren
facebook.com/ImpulseSingapur
instagram.com/impulsesing
Impulse Magazine is published monthly by German Association-Deutsches Haus
4
I N H A LT
Editorial
3
Inhalt, Impressum, About Impulse 4
Die Seite Sechs
6
Singapur
„Welcome back to school!“
„My kids learn local“ – Erfahrungen deutscher
Familien mit dem Singapurer Schulsystem
8
Der Traum vom Fliegen
11
Ein Spaziergang durch … Joo Chiat
12
Impressum
Editor : Dr. Petra Bracht, E- Mail: editor@ impulse.org.sg • Contributors : A strid Boeing, Sanja Fischer, Veronika
Harbar th, Hans-Joachim Fogl, Dr. Maren Krämer- Dreyer,
Sascha Kienzle, Margit Kunz, La Pìcara, Wolfgang K.
Leuschner, Marion Ruffing, Katharina Schuster, Sandra
Schwellach • Lektorat :
Kathrin
Freist • Adver tising
Enquir y : E- Mail: sales @ impulse.org.sg, Tel: 6467 8802,
Fax: 64678816 • Internet : w w w.impulse.org.sg • Design :
O’Ar t • Production : SC (Sang Choy) International P te Ltd • Publisher : German A ssociation – Deutsches Haus, 61A
Toh Tuck Road, Singapore 59630 0, E- Mail: info @ germanassociation.org.sg.
Segeln im Ao Phang Nga
National Park
Foto: Dr. Maren Krämer-Dreyer
Kultur
National Gallery Singapore
14
My Condo
15
Opinions and views expressed by contributing writers are not
necessarily those of the publisher. The publisher reserves the right to
edit contributed articles as necessary. Material appearing in Impulse
is copyrighted and reproduction in whole or in part without express
permission from the editor is prohibited. All rights reserved ©.
Veranstaltungskalender16
Impulse magazine is published monthly by German AssociationDeutsches Haus and distributed free-of-charge to the Germanspeaking community in Singapore. MCI (P) 064/08/2015
Reise
Redaktionsschluss
März-Ausgabe: Donnerstag, 21. Januar 2016
April-Ausgabe: Donnerstag, 3. März 2016
Segelparadies Andamanensee
18
About Impulse
Leute
„Schick ihn mal ins Heim. Da lernt er Struktur.“
Im Gespräch mit Wolfgang Rosenkötter.
20
Sport
Tai Chi: Der weiße Kranich breitet seine Flügel aus
21
Impulse – The Magazine for the German-speaking Community in
Singapore is the leading German language magazine published in
Singapore. With a monthly circulation of 3,500 copies, it provides
up-to-date information on cultural and social events in Singapore
as well as on tourist destinations in the country and the region.
Furthermore, it serves as a platform for sharing information within
the German-speaking social and business communities, comprising
more than 8,000 expatriates.
Aus der Gemeinde
z Distribution The magazine is endorsed by the Austrian,
German and Swiss Embassy.
Deutsche Botschaft: Roboterskelett und Fische,
die nach Rosen schmecken: Wissenschaftsaustausch
im Jubiläumsjahr
22
AHK: AEC 2015 – der Startschuss ist gefallen
23
GESS: Pink Shirt Day an der GESS
23
Katholische Gemeinde: Das Licht der Welt erblicken
24
Evangelische Gemeinde: Trösten
24
Complimentary copies of Impulse – The Magazine for the Germanspeaking Community in Singapore are sent to expatriate households,
service apartments, hotels, clubs and other organisations servicing
expatriates as well as selected airlines. The magazine is also available
at the following locations:
Austrian, German and Swiss Institutions Austrian, German
and Swiss Embassy • Goethe-Institut Singapore • swissnex Singapore • Singaporean-German Chamber of Industry and Commerce
• German Centre for Industry and Trade Pte Ltd • Selected Austrian, German and Swiss companies • German Association – Deutsches Haus • Swiss Club • German European School Singapore
• Swiss School Singapore • German-speaking Protestant and Catholic Churches Singapore Institutions Ministry of Education
Language Centre • Centre for Languages at NUS • NTU Language
Centre • German Alumni Others Nordic European Centre • Lufthansa flights between Singapore and Germany
German Association – Deutsches Haus
Aktivitäten
25
Aktuelles: Ihr mit uns & wir für euch
28
Kontakte und Adressen
31
z Subscription To subscribe to Impulse in Singapore free of
charge, go to www.impulse.org.sg, click on the button “Abo“.
z Impulse abonnieren Sie möchten Impulse in Singapur kostenlos abonnieren? Besuchen Sie hierzu unsere Webseite unter
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Rödl & Partner ist als integrierte Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft an 102 eigenen Standorten in 46 Ländern vertreten. Unseren
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6
Die Seite Sechs
Kolumne
Gehen Sie
zurück auf Los!
Nun ist es amtlich: Im Sommer wird unsere Familie Singapur verlassen und nach Deutschland ziehen. „Wir gehen
zurück!“, so sagt man das als Expat. „Zurück auf Los?“
Wenn es nach uns gegangen wäre, hätten es gerne noch
ein paar Jahre länger sein dürfen und es müsste auch nicht
unbedingt Deutschland sein. Nicht, weil wir Deutschland
als Land nicht mögen, sondern weil dort alles zu vertraut
erscheint. Das Leben in Asien, speziell in Singapur – da sind
sich viele einig – ist leicht, farbenfroh und multikulti, und
eben auch spannend. Selbst wenn man die ersten Wochen
nach der Ankunft damit verbringt herauszufinden, wo es Dr.
Oetker Puddingpulver und Essiggurken, oder Damenschuhe
aus Leder in Größe 41 gibt. Die ersten Dienstreisen nach
Europa nutzt man zum Mitbringen von Altgewohntem, wie
Haribo Gummibärchen, Vollkornbrot, Nespresso Kapseln oder
Apérol für den Spritz, der
bei hiesigen Temperaturen
auf der Terrasse besonders
lecker schmeckt. Glückli„Wir gehen
cherweise stellten wir das
zurück!“, so
bald ein. Eigentlich kann
sagt man das als
man in Singapur fast alles
Expat.
kaufen, natürlich zu entsprechenden Preisen, und
was es nicht gibt, gibt es
eben nicht. Basta!
Und jetzt? Werden wir Dinge aus Singapur mit nach
Deutschland nehmen? Sicherlich: das eine oder andere Souvenir, viele Sommerkleidchen und offene Sandalen, die kein
Mensch in Deutschland braucht. Und natürlich bedeutet ein
Leben in Deutschland auch wieder Rasenmähen und Recyclinghof am Samstag, Baumarkt und Autowaschanlage,
Aldi, Lidl und Edeka, Damengymnastik und Fußball im Sportverein, Einkaufen mit einem Korb, Parkuhren mit Münzgeld,
kopierte Infobriefe der Schule, Winterstiefel, Mützen und
Anoraks für die ganze Familie, Urlaube mit dem Auto in die
Toskana. Leicht wird es nicht werden, auf jeden Fall völlig
anders als hier, eben sehr „deutsch“.
Bleibt uns also nur, die verbleibenden Monate in unserem
geliebten Singapur in vollen Zügen zu genießen. Das sollte
uns gelingen. Haben wir doch noch vier Flaschen ApérolVorrat in unserer Speisekammer für ausreichend gemütliche
Abende auf der Terrasse am Pool. Los geht es dann von
alleine.
Veronika Harbarth
Thaipusam-Festival am
24. Januar
Kleine Metallhaken oder Spieße
stecken in Rücken, Brust oder Zunge.
Manchmal sind diese Haken sogar
mit einem Wagen verbunden, den
die Gläubigen hinter sich herziehen.
Frauen tragen kunstvolle Schalen
mit Milch gefüllt auf dem Kopf. Das
Thaipusam-Festival ist für uns fremdartig und faszinierend zugleich. Zudem
bietet es die einmalige Chance, das
größte hinduistische Fest außerhalb des subindischen Kontinents
mitzuerleben. Für die Tamilen sind die Rituale feste Bestandteile
des Festes, bei dem sie Lord Murugan, dem Zerstörer alles Bösen,
ihre Dankbarkeit zeigen. Der Schmerz ist dabei das Höchste,
was sie ihrem Gott geben können. Durch wochenlange Askese
erreichen die Gläubigen einen Geisteszustand, in dem sie diesen
Schmerz ertragen können. Am Sonntag, den 24. Januar wandern
den ganzen Tag über tausende von hinduistischen Tamilen vom
Sri Srinivasa Perumal Temple auf der Serangoon Road zum Sri
Thendayuthapani Temple auf der Tank Road. Gewinnen Sie bei
diesem einmaligen Spektakel einen Einblick in eine vollkommen
andere, uns fremde Tradition.
Englische Konversation 2016 (Jan – Mai)
In kleinen Gruppen (nicht mehr als 6 Teilnehmer) und
mit viel Spaß @ German Association – Deutsches Haus
Bei Bedarf können Erklärungen in Deutsch gegeben werden.
Stufe I
Dienstag – 10.15 – 12.00
Freitag – 08.30 – 10.15
Beginn: 19. Januar 2016
Ende: 17. Mai 2016
30 Unterrichtseinheiten
Kosten: Mitglieder S$1,380.00
Nichtmitglieder S$1,500.00
Stufe II
Dienstag – 8.30 – 10.15
Donnerstag – 8.30 – 10.15
Beginn: 19. Januar 2016
Ende: 17. Mai 2016
30 Unterrichtseinheiten
Kosten: Mitglieder
S$1,380.00
Nichtmitglieder S$1,500.00
Stufe III
Donnerstag – 10.30 – 12.00
Beginn: 21. Januar 2016
Ende: 12. Mai 2016
15 Unterrichtseinheiten
Kosten: Mitglieder
S$ 690.00
Nichtmitglieder S$ 750.00
Es findet kein Unterricht in den Schulferien der GESS und an Feiertagen statt.
Nach Beendigung des Kurses wird ein Zertifikat erteilt.
Ort: German Association – Deutsches Haus, 61A Toh Tuck Road, S‘pore 596300
Telefon: 6467 8802 Bus Services 77, 41 & 173 halten vor dem Haus.
Tutor: OiLeng Gumpert, RSA Cert TESOL (London)
Information und Anmeldung: E-Mail: [email protected]
Handy: 9663 6457 oder kommen Sie zu einem Gespräch (Konferenz-Zimmer
3. Etage) am Donnerstag, 14. Januar 2016 zwischen 09.30 und 11.30 Uhr
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› Unterstützung unseres internationalen Steuerberatungs- und Anwaltsteams
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Ihr Profil
› Internationale Berufserfahrung im Bereich ausländische Direktinvestitionen,
Gesellschaftsrecht, Vertrags- und Wirtschaftsrecht
› Überdurchschnittlicher juristischer Studienabschluss
› Deutsch und Englisch fließend in Wort und Schrift
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Die German Association – Deutsches Haus mit ihren Vorgängerorganisationen
besteht seit 150 Jahren und versteht sich als das „deutsche Herz Singapurs“.
Wir sind Herausgeber der „Impulse – The Magazine for the German-speaking
Community in Singapore“, das elf Mal im Jahr erscheint. Ab sofort suchen wir
für das Lektorat/Korrektorat Unterstützung auf ehrenamtlicher Basis.
Die German Association - Deutsches Haus mit ihren Vorgängerorganisationen besteht seit
150 Jahren und versteht sich als ‚das deutsche Herz Singapurs’. Wir bieten Familien mit
Kindern jeden Alters, Paaren, berufstätig oder mitgereist, und Singles ein umfangreiches
Programm wie: Sport und Aktivitäten, Kultur- und Naturführungen, Sprachkurse, Treffpunkte
und Special Events. Unser Klubhaus in der Toh Tuck Road dient als Anlaufstelle für Geselligkeit, Vernetzung und Austausch unter unseren Mitgliedern. Das Deutsche Haus ist außerdem
Herausgeber der IMPULSE, der einzigen deutschsprachigen Zeitschrift in Singapur.
Das erwartet Sie:
• Mitarbeit im Redaktionsteam der Impulse und enge Zusammenarbeit
mit der Redaktionsleitung
• Redigieren aller Texte der elf Impulse-Ausgaben pro Jahr
• freie Zeiteinteilung und die Arbeit von zu Hause aus
Das bringen Sie mit:
• sehr gute Deutschkenntnisse und ein gutes Sprachgefühl
• umfassende Kenntnisse der deutschen Grammatik und Zeichensetzung
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Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis spätestens
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Das erwartet Sie:
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im Büro des Klubhauses und viele neue Kontakte
Das bringen Sie mit:
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Ihre Fragen beantwortet gerne: Charlotte Riechers (2.Vorsitzende), Tel. 8366 6296
Bewerbungen erbeten an [email protected].
8
Singapur
„Welcome back
to school!“
„My kids learn local“
– Erfahrungen deutscher Familien mit dem
Singapurer Schulsystem
Am 4. Januar heißt es in Singapur: „Welcome back to school!“ Es beginnt ein neues Schuljahr,
das hier dem Kalenderjahr entspricht. Unsere Tochter wird eingeschult, in die „Primary 1“
der Opera Estate Primary School. In Singapur kommen die Kinder in dem Jahr, in dem sie
sieben Jahre alt werden, in die Grundschule. Und die geht sechs Jahre lang. Jasmin freut
sich schon, denn sie hört immer von ihrer Freundin Anna, wie toll die Opera Estate Primary
ist. Anna, auch ein deutsches Mädchen, ist ein Jahr älter und kommt nun in die 2. Klasse. In
unserem Bekanntenkreis gehen viele Expat-Kinder in Singapurer Schulen.
Singapur
Warum wir uns für das lokale Schulsystem entschieden
haben? Zunächst war das keine bewusste Entscheidung.
Wir kamen nach Singapur, als Jasmin anderthalb Jahre
alt war. Als sie zwei wurde, meldeten wir sie im Good
Shepherd Convent Kindergarten an, eine katholisch geführte lokale Einrichtung, bei der das spielerische Lernen
im Vordergrund steht. Die Erziehung war vom ersten Tag
an zweisprachig: Englisch und Mandarin.
Anja Scheidweiler, ebenfalls Deutsche und Mutter
von zwei Töchtern, lebt bereits seit achtzehn Jahren
in Singapur. Ihre Familie hat den Permanent ResidentStatuts (PR). „Das Thema mit dem lokalen Schulsystem
hat angefangen, als unsere ältere Tochter Renee drei
Jahre alt wurde. Sie war zu diesem Zeitpunkt in einem
internationalen Kindergarten. Da wir uns damals noch
nicht entschieden hatten, ob sie auf eine internationale
oder lokale Schule gehen sollte und wir uns beide Optionen freihalten wollten, haben wir sie in einen lokalen
Kindergarten wechseln lassen. Erstens, damit sie Mandarin lernt und zweitens, weil die Kinder dort direkt auf
das lokale System vorbereitet werden.“
Für uns war es ganz selbstverständlich, dass wir
unsere Tochter – nach all den positiven Erfahrungen mit
dem lokalen Kindergarten – auch in eine lokale Grundschule schicken. Jasmin durfte einen Schnuppertag in
der St. Anthony‘s Canossian Primary School verbringen,
einer katholischen Mädchenschule. Zum Unterrichtsbe-
Anna Narodylo besucht jetzt die
zweite Klasse der Opera Estate Primary
School. Sie hat im November bereits
ihr erstes richtiges Zeugnis bekommen.
...........................
„Wir haben immer zwei Lehrerinnen in der Klasse. Eine unterrichtet und die andere hilft
mit. Meine Lieblingsfächer sind
Mathe und Kunst. Ich mache
auch gerne Sport. In den Pausen
kann man auf dem Spielplatz
spielen oder auch Ballspiele mit
Kindern anderer Klassen machen.
Es macht mir viel Spaß zur Schule
zu gehen.“
ginn wurde kurz gebetet. An der Decke im Klassenzimmer hingen chinesische Schriftzeichen. Alles war sehr
farbenfroh gestaltet. Die Mädchen waren freundlich
und fröhlich.
Im Treppenhaus zeigen Pfeile auf dem Boden, wo
man laufen soll: immer links herum. Die Lehrerinnen
rufen nach der Pause die einzelnen Klassen mit dem
Megafon zusammen. Was auf den ersten Blick etwas
militärisch wirkt, macht aber bei der Menge an Kindern
durchaus Sinn. In Singapur sind sechs bis acht Parallelklassen mit je dreißig bis vierzig Schülern die Norm.
Der Unterricht dauert von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr.
Morgens versammeln sich alle Kinder mit der Schulleitung und den Lehrern, um die Nationalhymne zu singen.
Das ist Teil der „Character and Citizenship Education“.
Ab der dritten Klasse werden nachmittags verschiedene
Aktivitäten und Zusatzkurse angeboten.
„Circa ein Jahr vor der Einschulung ging es an die
Entscheidung, welche Art Grundschule wir auswählen,
erinnert sich Anja. „Wir haben das Angebot einiger internationaler und lokaler Schulen verglichen und uns
dann für die lokale Schule entschieden, da uns keine,
den hohen Preis anderer Schulen rechtfertigenden, Unterschiede aufgefallen waren.“ Für Singapurer ist Schulbildung so gut wie kostenlos, sie zahlen lediglich einen
kleinen Beitrag von 13 Singapur-Dollar im Monat, PRs
zahlen für die Grundschule insgesamt 123 Singapur-
Renee Reppel bei ihrer Einschulung. Sie ist heute neun Jahre alt
und kommt in die vierte Klasse der
CHIJ Katong Primary. Schwesterchen
Antonia folgt ihr in diesem Januar in
die Grundschule.
...........................
„Ich liebe meine Schule. Es macht
echt Spaß, besonders die vielen
Freunde und die tollen Lehrer.
Mein Lieblingsfach ist Science
und Kunst. Am liebsten mag ich
die Pausenklingel, dann können
wir endlich im Schulhof spielen.“
Jasmin Ruffing mit Brüderchen Pascal.
Sie wird im März sieben Jahre alt und
kommt jetzt in die erste Klasse der
Opera Estate Primary.
...........................
„Der Good Shepherd Kindergarten
hat mir ganz viel Spaß gemacht
– besonders das Abschlusskonzert, als ich einen Malay Dance
aufführen durfte. Aber die Schule
ist auch schön: Da gibt es einen
Koi-Teich am Eingang und im
Flur steht ein Klavier, an dem die
Kinder spielen können. Ich habe
schon zwei Lehrerinnen kennengelernt.“
9
10
Singapur
Dollar pro Monat. Expat-Kinder aus Südostasien zahlen
383, alle anderen 563 Singapur-Dollar im Monat.
Bei uns an der East Coast im Bezirk Bedok hatten wir
zwölf Grundschulen zur Auswahl, im weiteren Umfeld
waren es schnell um die fünfzig. „Was uns bei der
Auswahl beeinflusste, war die Entfernung zur Schule.
Unter einem Kilometer ist auch die Wahrscheinlichkeit
größer, einen Platz zu bekommen“‚ erklärt Anja. „Außerdem sagten uns das Fächerangebot sowie der Ruf der
Schule zu.“ Ein weiteres Plus ist die Tatsache, dass die
CHIJ Katong Primary an eine weiterführende Schule
angeschlossen ist. Das heißt, man hat dort auf jeden
Fall einen Platz, egal wie die Abschlussprüfung (Primary
School Leaving Exam - PSLE) ausfällt.
Singapurer haben bei der Grundschulanmeldung
Vorrang. Wer selbst als Kind schon einmal eine bestimmte Schule besucht hat oder in Gremien der Schule aktiv
ist, hat beste Chancen, sein Kind dort unterzubringen.
Dies kann man sich auch als Expat zu Nutze machen,
indem man sich frühzeitig als „Parent Volunteer“ bei
der Schule seiner Wahl einbringt. Wir hatten Glück
und haben auch ohne Ehrenamt einen Platz für unsere
Tochter bekommen. Hier kam uns sicherlich der PR-Status
zugute.
Jasmin ist stolz, nun zu den Schulkindern zu gehören.
Sie wird aktiv am Chinesisch-Unterricht teilnehmen,
bekommt allerdings keine Noten. Denn wir haben für
sie – neben Englisch – Deutsch als zweite Sprache beantragt. Diese wird aber während der Grundschule nicht
angeboten und geprüft, das heißt, man muss selbst für
Unterricht sorgen. Erst ab der weiterführenden Schule
bietet das MOE Deutschunterricht an, der dann ganz
offiziell Teil des O- oder A-Level-Abschlusses ist.
Und wie geht es bei Renee weiter? „Unsere Tochter
besucht nun seit drei Jahren eine katholische Mädchenschule, die CHIJ Katong Primary“, berichtet Anja. „Sie
kommt jetzt schon in die vierte Klasse. Von den circa
1400 Mädchen an der Schule stammen vielleicht zehn
Prozent aus ausländischen oder gemischten Familien.
In ihrer Klasse ist Renee die einzige Ausländerin, was
sie sehr gelassen nimmt. Ihre beste Freundin ist eine
Chinesin mit Mainland-Hintergrund.“
Anjas Fazit: „Unsere Tochter geht sehr gerne in die
Schule. Jetzt im Januar wird auch ihre kleine Schwester
in der CHIJ Katong Primary eingeschult.“
Text: Marion Ruffing, Anja Scheidweiler
Fotos: Marion Ruffing, Anja Scheidweiler,
André Narodylo
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Ich geh’ zu meinem Counselor (Psychotherapeuten)!
Wann hilft Counseling (Psychotherapie)?
Stress, Angst, Selbstzweifel, Trauer kann brutal zuschlagen
in Form von Depressionen, Zwängen, Panikattacken,
Wutanfällen, Schuldgefühlen, Psychosen, Störungen der
Persönlichkeit, Suchtproblemen, Ess- und Schlafstörungen,
unerklärlichen chronischen Schmerzen, Partnerschaftsproblemen oder Familienkonflikten.
Wenn sich diese Probleme nicht mehr so einfach aus der
Welt schaffen lassen und das Leiden so stark geworden ist,
daβ etwas geschehen muss, dann kann der professionelle
Counselor helfen.
Um Hilfe zu bitten ist kein Zeichen von Schwäche, sondern
eine gesunde Haltung! Wenden Sie sich vertrauensvoll an:
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896 Dunearn Road
Singapore 589472
Tel: (65) 818 22 637
Web: www.CHH.com.sg
Singapur
Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit selbst. Wir denken global. Heute fliegen wir
mal eben an das andere Ende der Welt, leben in
Singapur, empfangen Besuch aus Deutschland
und reisen über ein Wochenende nach Bali oder
Thailand. Fliegen ist eine alltägliche Angelegenheit
geworden. Aufregung und Nervenkitzel beim Gang
ins Flugzeug? Nicht wirklich.
Bachelorstudenten der Fachbereiche Maschinenbau,
Elektrotechnik und Informatik an der NUS (National University of Singapore) haben sich für ihr Designprojekt
etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die cleveren Jungs
entwickelten eine persönliche elektrische Flugmaschine.
Der Wahnsinn! Ziel dieser Erfindung ist es, dem Passagier
das Gefühl vom echten Fliegen wieder näherzubringen.
Nachhaltigkeit spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Coach der acht klugen Köpfe, Dozent Dr. Jörg Weigl,
führt aus: „Zusammen mit meinem deutschen Kollegen
Prof. Martin Henz und unseren Singapurer Bachelorstudenten, haben wir das Team FrogWorks gegründet, das
sich mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln auseinandersetzt und diese dann als reale, lebensgroße Fahrzeuge
umsetzt.“ Alle Achtung! Und wie kommt man da gerade
auf einen Hubschrauber? „Das erste Projekt war ein Elektromotorrad an Land, das zweite eine Solar-Segelyacht.
Na, da ist es doch klar, dass nun ein Flugprojekt gestartet
werden musste!“, erklärt Weigl.
Völlig unerklärlich scheint für den technisch nicht
Hochbegabten die Funktionsweise des „FrogWork-Air“.
Zuordnen würde man das futuristisch wirkende Gebilde
zunächst einem Objekt aus Star Wars oder einer der
Spielereien von Mister Q. In Wirklichkeit ist die Flugmaschine viel allgegenwärtiger als wir denken. Die Rede
ist vom Hubschrauber!
Genauer gesagt, basiert das Konzept auf dem eines
elektrischen Multicopters, einem Fluggerät, bei dem
mehrere, fest montierte Rotoren für Auftrieb sorgen.
Gesteuert wird der Copter durch eine mittig im Zentrum
platzierte Steuerelektronik: „Diese beurteilt anhand von
Sensoren (Beschleunigung, Gyroskop und auch GPS) die
aktuelle Lage und regelt die Rotoren“, führt Weigl aus.
Mit Hilfe eines Joysticks wird die Flugmaschine vom
Passagier selbst gesteuert. Der ungeübte Flieger kann
benutzerfreundlich auf den Autopiloten umstellen. Das
ermöglicht geradezu jedermann in der Flugmaschine
Platz zu nehmen und eigenverantwortlich zu lenken. Mit
Hilfe von 24 Propellern kann ein Passagier von siebzig
Kilogramm transportiert werden.
Die Anzahl an Propellern ist nicht zufällig gewählt.
Multicopter besitzen immer eine gerade Anzahl an
Rotoren, damit sie stabil in der Luft schweben können:
„Diese drehen immer in abwechselnder Reihenfolge im
Uhrzeigersinn beziehungsweise Gegenuhrzeigersein.
Dadurch heben sich die Drehimpulse der Rotoren auf
und so wird das ungewollte Drehen um die eigene Achse
verhindert“, informiert der Maschinenbaudozent.
FrogWorks sticht heraus. Und das nicht nur an der
NUS! Beim internationalen Ingenieurswettbewerb in
Der Traum
vom Fliegen
Korea konnten sie ihre Erfindung wieder unter Beweis
stellen. Aufmerksamkeit ergatterten sie dabei besonders von Besuchern: „Leider hat es nicht für einen Preis
gereicht. Ein bisschen enttäuschend ist das schon, da
wir einen großen Aufwand betrieben haben. Bei der
Konkurrenz kam unser FrogWorks-Air aber bestens an.“
Und nicht nur das! Ins koreanische Fernsehen haben
sie es auch geschafft. Für die Personen im Auswahlkomitee war das Projekt vermutlich eine Portion Abenteuergeist zu viel: „Wir hatten unseren Hubschrauber
gerade gestartet, da wurden wir auch schon gestoppt.
Sicherheitskräfte hatten Angst, dass wir die anderen
Stände umwehen“.
Abenteuerlich gestaltete sich nicht zuletzt auch der
Transport des zimmergroßen Gebildes. Vor der Abreise
musste die gesamte Maschine in ihre Einzelstücke zerlegt
werden: „Einige Teile waren trotzdem zu groß, um sie als
normales Gepäck zu transportieren! Daher erlaubten wir
uns einen Kniff. Durch einen dicken Aufkleber mit der
Aufschrift „Anglerausrüstung“ auf den Paketen, sparten
wir uns den Aufschlag“, erzählte Weigl lachend.
Ein voller Erfolg war die Flugmaschine vor allem für
die Studenten. Freude und Stolz standen ihnen beim
Vorstellen des Designprojekts ins Gesicht geschrieben.
Für Jörg Weigl war es das zunächst letzte Projekt in
Singapur. Ausgetüftelt hat es sich aber noch lange nicht!
Seine Liebe zu verrückten Ideen kann er in den nächsten Jahren beim DLR (Deutsches Zentrum für Luft und
Raumfahrt) in Stuttgart ausleben. Und wer weiß, vielleicht startet dann das nächste Projekt in den Weltraum.
Text + Foto: Katharina Schuster
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Singapur
Ein Spaziergang durch …
Joo Chiat
Joo Chiat / Katong liegt an der Ostküste Singapurs und ist eines der Viertel,
das seinen ursprünglichen Charme
behalten hat. Hier ist die Kultur der
Peranakan (Straits born Chinese) noch
deutlich zu spüren und zu sehen.
Bunte Shophouses, Restaurants mit
Peranakan-Küche, Antik- und Kunstgeschäfte bieten einiges. Doch nicht
nur die Peranakan-Kultur lässt sich hier
finden. Ein Schmelztiegel aus indischer,
chinesischer, malaiischer und eurasischer Kultur stellt einen Querschnitt
durch Singapurs Gesellschaft dar.
Neben Kultur und Geschichte finden viele
kleine individuelle Geschäfte, ein alter
Papiermacher, kleine Restaurants mit vorwiegend jungen Betreibern, Cafés, Süßwaren-Hersteller (im traditionellen Sinn) und
sogar eine deutsche Bäckerei ihr Zuhause
in Joo Chiat.
Als Startpunkt für den Spaziergang
empfiehlt sich die 112 Katong Mall oder die
Church of the Holy Family (Busstop). Um
sich im Straßengewirr nicht zu verlieren,
skizziert IMPULSE einen Spaziergang, der
verspricht, eine ganz besondere Ecke von
Singapur kennen zu lernen. Der Spaziergang dauert zwischen eineinhalb und drei
Stunden, je nach Lust und Laune.
1 Conservation Terrace Houses
(150 East Cost Road)
Sehr ungewöhnlich und schön hergerichtete Häuser. Die Bauten weisen
einen Mix aus traditionellem PeranakanStil mit westlichen Einflüssen auf.
2 CHIN MEE CHIN Coffee & Cake Shop
(204 East Coast Road)
Diesen traditionellen Coffeeshop gibt
es seit 1960. Serviert werden starker
Kaffee, warme Kaya-Brötchen und
leckere Zuckerrollen.
Singapur
3 The Antique House Katong
(208 East Coast Road)
Zum einen Teil Geschäft, zum anderen
Teil Museum. Leidenschaftlich wird das
Antique House geführt von Peter Wee.
Er gilt als Experte für die PeranakanKultur. Das Antique House öffnet nur
nach vorheriger Terminabsprache oder
auf gut Glück zwischen 11 Uhr und
18.30 Uhr.
9 The Intan (69 Joo Chiat Terrace)
The Intan (My Rose Cut Diamond) ist
eine private Sammlung von Gütern aus
der Peranakan-Kultur. Daher kann es nur
nach vorheriger Anmeldung besichtigt
werden. Informationen gibt es unter
www.the-intan.com
10 Je Coffee Houzz
(149 Joo Chiat Road)
Am der Ecke gegenüber dem Papiermacher befindet sich das kleine Coffee
Houzz. Es lädt zum Verweilen und
Ausruhen ein. Wer eine kleine Pause
benötigt, kann sich hier erholen und
dabei das Treiben auf der Joo Chiat
Road beobachten.
11 Chiang Pon Joss - Paper Trading
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S hophouses (Koon Seng Road)
In der Koon Seng Road befinden sich
einige der schönsten und besterhaltenen
Shophouses Singapurs. Mit ihren bunt
bemalten, im Peranakan-Stil verzierten
Fliesen sind sie ein echter Blickfang.
(252 Joo Chiat Road)
Ein absolutes Highlight ist der Papiermacher, der mit seinen Mitarbeitern
unglaubliche Gebilde aus Bambus und
Papier zur rituellen Verbrennung herstellt. Wer freundlich fragt, darf dem
Papiermacher gerne eine Weile über
die Schulter schauen.
5 Kuan Im Ting Tempel
(66 Tembeling Road)
Etwas versteckt steht der Kuan Im Ting
Tempel. Bereits von weitem wird der Besucher vom Duft der Räucherstäbchen
empfangen. Am Eingang begrüßt eine
riesige Buddha-Statue die Gläubigen.
6 Werners Oven (49 Joo Chiat Place)
Werners Oven ist nicht nur Bäckerei,
sondern auch Restaurant. Wer deutsches Brot und Brötchen vermisst, ist
hier richtig.
7 Ni-Night (7 Joo Chiat Place)
Neben Kleidung, Spielzeug, Teppichen
für Kinder gibt es auch Möbel in dem
kleinen, von einer Australierin geführten
Laden.
8 Moschee Khalid (130 Joo Chiat Road)
Die etwas versteckt liegende Moschee
Khalid bildet den Anfang des malaiisch
geprägten Teils von Joo Chiat. Geht man
rechts Richtung Paya Lebar MRT entdeckt
man malaiische Bäckereien, Restaurants
und einen Stoffmarkt.
15 328 Katong Laksa
(53 East Coast Road)
Lunchzeit? Für diese Laksa fahren die
Singapurer einige Kilometer. Der Ruf
eilt ihr voraus. Wer es heiß und scharf
mag, ist hier genau richtig.
16 „Peranakan Pantoffelhaus“
Rumah Bebe
(113 East Coast Road)
Rumah Bebe wird oft als gelebte
Peranakan-Kultur beschrieben. Die traditionellen Pantoffeln sind mit bunten
Perlen verziert und handgearbeitet. Es
gibt aus der Peranakan-Kultur entstandene Kleidung, Essen, Haushaltswaren,
Möbel und Dekorationsartikel.
Text + Fotos: Astrid Boeing
Grafik: Christoph Wortmann
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T he Loving Hut
(229 Joo Chiat Road)
T he Loving Hut ist ein liebevoll hergerichtetes Café / Restaurant mit veganer Küche. Jeder ist willkommen
von 11 bis 21.15 Uhr.
13 St. Hilda’s Anglican Church
(41 Ceylon Road)
Nicht weit entfernt vom Sri Senpaga
Vinayagar Temple steht die St. Hilda’s
Church. Beachtenswer t sind die
schönen Glasmalereien im Inneren
der Kirche.
14 Sri Senpaga Vinayagar Tempel
(19 Ceylon Road)
Frisch renoviert und herrlich bunt
steht einer der ältesten hinduistischen
Tempel Singapurs in Katong. Ein Blick
ins Innere lohnt sich sehr.
Infos:
www.yoursingapore.com,
www.ura.gov.sg
Naturheilpraxis &
Energy medicine:
Homöopathie, BioMagnetfeldtherapie,
Schüsslersalze. Seit 11 Jahren
bewährt in Singapur. Wir helfen
auch bei Allergien (MSG, Haze,
etc.). Mykoplasma, ADHD,
Burnout, Stress. NEU:
“Heal-yourSelf” Workshops.
Tel: 6734 6440 oder 9630 8890,
www.sanatio.net, Michael
Billmann (DAM), Naturopathic
HealthCARE im CCAM Tanglin
Shoppingcentre.
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Kultur
National Gallery Singapore
Lichtdurchflutetes architektonisches
Juwel beherbergt die größte
Kunstsammlung Südostasiens
Lichthof zwischen den Gebäuden
So könnte man die neueste Kunstinstitution
Singapurs ganz knapp umreißen. Das größte
Kunstmuseum, mit regionalem und angestrebtem
globalen Renommee, bietet bedeutende Kunst der
jüngeren Geschichte Südostasiens (seit ca. 1850)
in den geschmackvoll restaurierten Räumlichkeiten
des ehemaligen obersten Gerichtshofes (Supreme
Court) und des Rathauses (City Hall).
Beeindruckend sind die optisch-architektonische Verbindung des Äußeren sowie die Verschmelzung der beiden
rund achtzig bzw. neunzig Jahre alten, nationalen Baudenkmäler im Inneren. Das ganz neu erbaute Untergeschoss, in dem das große Besucherforum zu finden ist,
verbindet beide Gebäude, ebenso wie der aufgesetzte,
mehrschichtige Baldachin aus Metall, Glas und Goldfiligran, der weite Bereiche der beiden Gebäude überzieht.
Lichtdurchlässig, reflektierend und schattenspendend
zugleich, vermittelt dieser – in den beiden Atrien des
ehemaligen Rathauses und im Lichthof zwischen den
Gebäuden – das angenehme Gefühl im ‚Freien‘ zu sein.
Baumähnliche Strukturelemente, die den Baldachin zu
tragen scheinen, unterstützen diesen Eindruck, insbesondere im Lichthof, der die beiden Gebäude vom Erdgeschoss bis zum Dach vereint. Brücken auf verschiedenen
Eben verbinden die beiden Gebäude und erlauben die
Ansicht der schönen Gebäudefassaden und der Lichtspiele im unteren Teil des Lichthofs. Seine großzügigen
Eingangsbereiche werden durch den dort seitlich herabhängenden Baldachin eindrucksvoll hervorgehoben.
Bei allen Veränderungen galt es, die Integrität der
einzelnen Gebäude sowie historisch wichtiger Räumlichkeiten zu erhalten und gleichzeitig Galerien zu schaffen,
in denen ca. tausend Kunstwerke der rund achttausend
Stücke zählenden Sammlung gut zur Geltung kommen.
Dass dies erfolgreich gelungen ist, kann man auf den
unterschiedlichen geführten Touren in der National
Gallery erleben.
So kann man im Gebäude des Obersten Gerichtshofes einige der alten Zellen betreten, in denen Verhaftete
kurzzeitig untergebracht wurden – oder das persönliche
Arbeitszimmer des obersten Richters mit seinen englischen Stilmöbeln besichtigen. In der Rotunde unterhalb
der inneren Kuppel gelegen, erinnern auf zwei Stockwerken die von William Swaffield gestalteten englischen
Bücherschränke daran, dass hier die Bibliothek des Gerichtshofes untergebracht war. Dies bildete den zentralen
Zugang zu den sternförmig abgehenden Gerichtsräumen, in denen heute Werke südostasiatischer Künstler
zu finden sind. Die weitgehend in der Originalstruktur
belassenen Räumlichkeiten bilden einen schönen Rahmen
für die Kunstwerke, die, in gutem Abstand gehängt,
genug Raum haben, um einzeln auf den Betrachter
wirken zu können. Auf drei Stockwerken kann der Besucher eine kunsthistorische Zeitreise durch die meisten
ASEAN-Länder unternehmen und beim Betrachten der
eindrucksvollen Werke unterschiedliche nationale Thematiken und Malpraktiken vergleichen.
Die großzügigen Galerien im ehemaligen Rathaus
sind Singapurer Kunstwerken vorbehalten, die rund
achtzig Prozent der gesamten nationalen Sammlung
ausmachen. Sehenswerte Tuschemalereien und Werke
des weltweit bekannten chinesischen Künstlers Wu
Guangzhong füllen weitere Galerien im vierten Stockwerk, das direkt unter dem schön begrünten Dachgarten
liegt. Dort verstärken reflektierende Wasserbecken nicht
nur die natürliche Atmosphäre, sondern gewährleisten
auch den Lichteinfall in die darunterliegenden Atrien des
Gebäudes. Wer bei all dem visuellen Angebot baulicher
und künstlerischer Kreativität eine Stärkung braucht,
kann es sich auf dem zum Teil zweigeschossigen Dachgarten mit Blick auf den Padang gemütlich machen
– oder sich in einem anderen der sechs Museumsrestaurants mit Gerichten unterschiedlichster Küchen verwöhnen lassen. Da die National Gallery am Freitag und
Samstag sogar bis 22 Uhr geöffnet hat, lassen sich so
Kultur und Kulinarisches aufs Angenehmste verbinden.
Text: Dr. Maren Kraemer-Dreyer
Fotos: National Gallery Singapore,
Dr. Maren Kraemer-Dreyer
My Condo
„My Condo“ von La Pícara
Halb acht Donnerstagfrüh, es könnte
auch Montag oder Dienstag, ja sogar
Sonntag sein. Ein langsam sich steigernder, tree hyrax-ähnlicher Schrei
lässt meine Kaffeetasse zittern. Sie
wissen nicht, was ein tree hyrax ist?
Das ist der, der im Dschungel nachts
so durchdringend schrill brüllt, der
gemeine Baumschliefer (was aber
bedeutend harmloser klingt als das
schöne „tree hyrax“ ) . Und das zu
meiner heiligen halben Stunde.
Die Kinder gerade mit frisch geschmierten
Broten und Frühstück im Bauch aus dem
Haus, endlich Zeit für Kaffee und gerade
dabei, die tödlich spannenden News der
Straits Times zu lesen, da... der Schrei. Rauf
und wieder runter, die ganze Koloratur. Am
Anfang dachte ich, eine ältere Frau sei am
Pool ausgerutscht, hat sich einen doppelten
Schienbeinbruch zugezogen, will aber nicht
allzu viel Aufhebens machen. Bin noch ans
Fenster gestürzt, ob ich die Ambulanz rufen
soll. Jetzt weiß ich: Es ist eine mittelalterliche, resolute philippinische Nanny mit zwei
blonden, kleinen, im Kinderwagen festgeschnallten Jungs, die den Knopf von den
Wasserspielen drückt und immer, wenn
die erleuchtete Fontäne hoch aus dem
Boden schießt, analog dazu den Schrei ausstößt. Gleichzeitig verabreicht sie beiden
Kindern einen Brei undefinierbarer Farbe.
Jeden Tag, nein, stimmt nicht, manchmal
werden sie zur Abwechslung ganz nah an
die Kim Chuan Road geschoben, damit sie
den Verkehr auf der mehrspurigen Straße
kommentieren können. „Wow, hast du den
Ferrari gesehen? Geil, oder, ja aber der Maserati dahinten, der silberne, der ist noch
vieeel cooler...“
So ähnlich, denn wir wissen weder,
ob die Jungs schon richtig sprechen noch,
ob sie laufen können. Nennen wir sie mal
Peter und Paul. Peter ist wohl knapp 3,
inzwischen darf er ab und zu aus seinem
Kinderwagen raus und einen kleinen Einkaufswagen schieben – so quasi als Geh-
hilfe. Der kleine Paul sitzt jetzt manchmal
unter dem Klettergerüst – ohne angeschnallt zu sein. Einmal habe ich den
Papa der beiden mit Peter gesehen, ganz
ohne Kinderwagen, ohne Maid und ohne
Sicherheitsgurt. Allerdings mit aufgeschürftem Kinn und Stirn. Da durfte der Junge
wohl mal für kurze Zeit aus dem Wagen.
Autsch...
Die Mama, man munkelt, sie kommt
aus Amerika, ist bisher nur sehr selten in
Begleitung ihrer Kinder gesichtet worden.
Ein einziges Mal am Pool, da gab es aber
viel Geschrei. Muss sehr beschäftigt sein,
denn wie gesagt, die philippinische Zweitmutter ist auch am Sonntag im Dienst. Vielleicht – wer weiß? – sprechen die beiden
Jungs in ihrem fahrenden Alcatraz ja untereinander fließend Tagalog, denn so eine
Nanny telefoniert ja viel nach Hause, ob am
Pool oder an der sechsspurigen Straße...
Nicht langweilig in „my Condo“.
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Veranstaltungskalender
Musik – Klassik
Januar 2016
■■ The Israel Philharmonic Orchestra
■■ Diana Krall – Wallflower World Tour
Donnerstag, 7. Januar 2016
Der legendäre Dirigent Maestro Rubin Mehta kehrt
zurück nach Singapur. Der angesehene Dirigent kommt
mit seinem 110-köpfigen Orchesterensemble in die
Concert Hall. Das Konzert wird als Jubiläumsveranstaltung zum 80. Geburtstag des Maestros aufgeführt.
Erleben Sie klassische Meisterwerke aus Frankreich,
Russland, Deutschland und anderen mehr.
Wo:
Esplanade Concert Hall
Wann: 19.30 Uhr
Karten:ab S$ 90
Dienstag, 16. und Mittwoch, 17. Februar 2016
Mit der Veröffentlichung ihres letzten Albums bringt
Diana Krall ihre Wallflower World Tour nach Singapur. Es
erwartet Sie ein zauberhafter Abend mit den Lieblingsklassikern aus ihren früheren Alben sowie neue Stücke.
Die Grammy-preisgekrönte Jazz-Pianistin und Sängerin ist
eine der wunderbarsten Musikerinnen der heutigen Zeit.
Wo:
Esplanade Concert Hall
Wann: 20.30 Uhr
Karten:ab S$ 68
■■ Mendelssohns Violin Concerto (SSO)
Samstag, 9. Januar 2016
In dieser Vorschau auf die Europatour des Singapore
Symphony Orchestra zeigt die junge, aufstrebende Geigerin Yang Tianwa ihr Talent. Unter der Führung von
Dirigent Lau Shui wird unter anderem Mendelssohns Geigenkonzert in E-Moll, Strauss’ Oper „Der Rosenkavalier“
sowie Ravels „La Valse“ gespielt.
Wo:
Esplanade Concert Hall
Wann: 19.30 Uhr
Karten:ab S$ 15
Bildende Kunst
■■ Celebrating The Future Of Us
bis Dienstag, 8. März 2016
Eine sensorische Erfahrung, die einen Einblick in die
Möglichkeiten des Lebens in Singapur gibt. Erleben Sie,
wie Spielen, Leben, Lernen und Wachsen in Gemeinschaft zukünftig in Singapur funktionieren kann.
Wo:
Gardens By The Bay
Wann: 9 Uhr bis 21 Uhr
Karten:frei
■■ Kampong Glam: Beyond The Port Town
■■ Charles Dutoit und Arabella Steinbach
(SSO) in Singapore
Samstag, 23. Januar 2016
Der Schweizer Dirigent Charles Dutoit gibt sein SSODebüt neben der deutschen Geigerin Arabella Steinbach.
Im Programm sind unter anderem Ravel, das zweite Violinenkonzert von Prokafjev und Saint-Saëns Symphonie.
Wo:
Esplanade Concert Hall
Wann: 19.30 Uhr
Karten:ab S$ 15
■■ SSO 37th Anniversary Concert: Ein Heldenleben (SSO) in Singapore
Freitag, 29. Januar 2016
Ein Abend mit heroischer Musik gekrönt mit dem
Strauss-Werk: „Ein Heldenleben“. Doch nicht nur Strauss
sondern auch Mozarts Concerto No. 22 und Musik von
lokalen Komponisten werden dargeboten. Am Piano sitzt
Melvyn Tan und die musikalische Leitung hat Darrell Ang.
Wo:
Esplanade Concert Hall
Wann: 19.30 Uhr
Karten:ab S$ 15
Musik – Pop, Rock, Jazz,
Folk, Musical …
Special Exhibition
bis Sonntag, 3. April 2016
Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Gemeinschaften, die in Kampong Glam von 1965 bis heute gelebt
und gearbeitet haben. Die Ausstellung untersucht, wie
interkulturelle Interaktion das Leben in Kampong Glam
beeinflusst hat. Durch die Wechselbeziehung zwischen
kulturellen Artefakten und zeitgenössischen Werken
können Besucher nachvollziehen, wie sich das Viertel
im Laufe der Jahre verändert hat.
Wo:
Malay Heritage Centre, 85 Sultan Gate
Wann: täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr
■■ Treasures of the World from
the British Museum
bis Donnerstag, 26. Mai 2016
Entdecken Sie die schönsten Artefakte der Welt in dieser
spannenden Ausstellung! Die Ausstellungsstücke werden
bereitgestellt vom British Museum aus London. Gold,
Mumien, Masken, Schätze aus Gräbern und aus der
Titanic werden zu bewundern sein.
Wo:
National Museum of Singapore
Wann: 10 Uhr bis 19 Uhr
■■ Freely, Freely by Jane Lee
Montag, 18. Januar 2016
Nightwish, mystisch und legendär, kommt nach Singapur. Die Band lässt die Bühne beben. Wo, wenn nicht
im Hard Rock Hotel ist die Gruppe richtig aufgehoben.
Fans sollten schnell sein, um Tickets zu kaufen, denn die
Anzahl ist begrenzt.
Wo:
The Coliseum, Hard Rock Hotel Sentosa
Wann: 20 Uhr
Karten:ab S$ 164
Sonntag, 17. Januar bis Samstag, 20. Februar 2016
Die aus Singapur stammende Künstlerin Jane Lee präsentiert ihre erste Einzelausstellung unter dem Thema Freely,
Freely. Lee bringt den Betrachter durch den Einsatz verschiedener Techniken und unkonventioneller Materialien
zum Eintauchen in ihr Thema „Freiheit“. Hierzu benutzt
sie visuelle Metaphern wie Vögel und Natur.
Wo:
STPI/Singapore Tyler Print Institut
Wann: Montag bis Freitag, 10 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, 9 Uhr bis 18 Uhr
Info:www.stpi.com.sg
■■ Walk The Moon Live In Singapore
■■ National Geographic Live Presents: Ocean
■■ Nightwish In Singapore
Dienstag, 19. Januar 2016
Mit ihren legendären Live-Auftritten begeistern der
Sänger und Keyboarder Nicholas Petricca und seine
Band. Unterstützt von einer treuen und immer größer
werdenden Anhängerschaft verspricht die Gruppe aus
Ohio einen grandiosen Abend in spektakulärer Kulisse.
Wo:
Fort Canning Green
Wann: 20 Uhr
Karten:ab S$ 98
Wild with Brian Skerry in Singapore
Sonntag, 24. Januar 2016
Tauchen Sie ein in die Welt der Meere mit Brian Skerry.
Mehr als 10.000 Stunden filmte er mit der Kamera das
Leben unter Wasser. Diese Bilder zeigt er für alle Reisenden, Naturliebhaber, Denker und Abenteurer in der
Esplanade Concert Hall.
Wo:
Esplanade Concert Hall
Wann: 15 Uhr bis 16.30 Uhr
Karten:ab S$ 39
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Theater / Kleinkunst / Tanz
■■ Singapore Stripped! A Comedy Roast of
the Lion City Singapore
Samstag, 2. Januar 2016
Stripped nimmt Sie mit auf eine witzige, rasante Tour
durch die Löwenstadt. Eine Show voller Humor, Parodien und Songs über eine besondere Stadt. Perfekt für
Singapurer, Expats und Touristen. Spaß ist garantiert.
Wo:
Paulaner, Clarke Quay
Wann: 20 Uhr bis 21 Uhr
Karten:S$ 28
■■ The Illusionists – Live from Broadway
Freitag, 15. Januar bis Sonntag 24. Januar 2016
Im Rahmen der erfolgreichen Multicity-Tour kommen
„The Illusionists – Live from Broadway“ auch nach Singapur. Eine Show voller Zaubertricks, todesmutiger Stunts
und atemraubender Wunder. „The Illusionists“ ist ein
Zusammenschluss der sieben unglaublichsten Zauberer
der Welt. Geballte Magie, die das Publikum aller Altersstufen begeistern wird.
Wo:
Master Card Theatres at Marina Bay Sands
Wann: Freitags, 19.30 Uhr
Samstags, 14 Uhr und 19.30 Uhr
Sonntags 13 Uhr und 18 Uhr
Karten:ab S$ 55
■■ Kevin Hart – What Now?-Tour
Dienstag, 2. Februar 2016
Live Nation Lushington ist stolz, einen der führenden
Komiker und Entertainer zu präsentieren. Zum ersten Mal
ist Kevin Hart in Singapur zu sehen. Der amerikanische
Schauspieler und Comedian unterhält mit seiner What
Now?-Tour in Suntec City.
Wo:
Suntec Singapore Convention & Exhibition
Centre, Level 6, Hall 601 – 604
Wann: 20 Uhr
Karten:S$ 188
Kinder / Familie
■■ Kids Fest 2016
Donnerstag, 21. Januar bis
Sonntag, 14. Februar 2016
Das „World Class Theatre“ für junge Leute zeigt in
diesem Jahr die besten und beliebtesten Stücke für
Kinder. Im Rahmen des Kids-Festes werden sechs verschiedene Aufführungen in über vier Wochen auf die
Bühne gebracht. Eine Auswahl der Darbietungen finden
Sie nachfolgend.
Wo:
SOTA Drama Theatre
Karten:ab S$ 42
Infos: www.kidsfest.com.sg
■■ The Little Red Riding Hood /
Kids Fest 2016
Donnerstag, 11. Februar bis
Sonntag, 14. Februar 2016
Rotkäppchen ist ein Spaß für die ganze Familie. Es ist
ein Musical für Kinder, mit Live-Musik und liebenswerten Charakteren. Begleitet Scarlet und ihren Begleiter
Stanley, das Eichhörnchen dabei, wie sie versuchen,
Walter Wolf zu überlisten. Sie entdecken, dass es nicht
nur im Zauberwald magische Kräfte gibt. Diese Show
ist eine lustige neue Version des klassischen Märchens.
Wo:
SOTA Drama Theatre
Wann: Donnerstags, 15 Uhr
Freitags, 10 Uhr und 12 Uhr
Samstags, 15 Uhr und 17 Uhr
Sonntags, 10 Uhr und 12 Uhr
Karten:ab S$ 42
■■ The Gruffalo / Kids Fest 2016
Donnerstag, 21. Januar 2016 bis
Sonntag, 24. Januar 2016
Begleiten Sie die Maus auf ein gewagtes Abenteuer
durch das tiefe, dunkle Holz auf der Suche nach Haselnüssen. Treffen Sie den schlauen Fuchs, die exzentrische
alte Eule und die Schlange. Mit Mut bewaffnet, muss
die Maus sie alle überlisten, um nicht als Abendessen
der Waldtiere zu enden.
Wo:
SOTA Drama Theatre
Wann: Donnerstags, 15 Uhr und 17 Uhr
Freitags, 17 Uhr und 19.15 Uhr
Samstags, 10 Uhr, 12 Uhr, 17 Uhr (ausverkauft)
Sonntags, 10 Uhr, 12 Uhr und 15 Uhr
Karten:ab S$ 42
■■ Room on the Broom / Kids Fest 2016
Donnerstag, 28. Januar 2016 bis
Sonntag, 31. Januar 2016
Schließen Sie sich der Hexe und ihrer Katze an. Sie
fliegen glücklich auf ihren Besen – bis ein stürmischer
Wind der Hexe Hut, Schleife und Zauberstab entwendet!
Mit Hilfe eines Hundes, eines schönen Vogels und eines
freundlichen Frosches holt sie ihre Sachen zurück. Doch
KNACK – der Besenstiel ist nicht dafür gemacht! Wie es
weitergeht – seht selbst!
Wo:
SOTA Drama Theatre
Wann: Donnerstags, 17 Uhr
Freitags, 17 Uhr
Samstags, 10 Uhr, 12 Uhr und 17 Uhr
Sonntags, 10 Uhr, 12 Uhr und 15 Uhr
Karten:ab S$ 42
Festival
■■ M1 Singapore Fringe Festival 2016
Mittwoch, 13. und Sonntag, 24. Januar 2016
In diesem Jahr hat das immer wiederkehrende Fringe Festival das Thema „Art and the Animal“ aufgegriffen. Tiere
finden und fanden sich schon immer in der Kunst wieder.
Von Höhlenmalerei über Märchen, sogar Tattoos bishin
zu Liedern ist das Thema allgegenwärtig. In verschiedenen Spielstätten / Locations zeigt das Finge Festival Kunst
zum Thema Mensch und Tier und deren Zusammenspiel.
Wo:
verschiedene Orte
Karten:ab S$ 22
Info:www.singaporefringe.com
■■ St. Jeromes Laneway Festival
Singapore 2016
Samstag, 30. Januar 2016
Bereits zum sechsten Mal findet das jährliche Laneway
Festival statt. Eine Zusammenkunft von Artistik, Spiel
und Musik – einmalig in Singapur! Erleben Sie zwölf
Stunden gute Musik, leckeres Essen und ganz viel Spaß
in Gardens By The Bay.
Wo:
The Meadow, Gardens By The Bay
Wann: 10 Uhr bis 22 Uhr
Karten:S$ 180
Chinese New Year
■■ Festive Street Bazar
15. Januar bis 7. Februar 2016
Hier finden Sie alles, von Laternen, Dekorationen, Erdnussplätzchen, Ananastörtchen, getrocknetem süßen
Fleisch über Topfpflanzen und noch vieles mehr. Der
Markt ist ein „One-Stop-Shop“ für alle wichtigen Dinge,
die für die CNY-Feierlichkeiten gebraucht werden.
Wo:
Pagoda Street, Smith Street, Sago Street,
Temple Street, Trengganu Street
Wann: Täglich von 18 bis 22.30 Uhr,
am Chinese New Year Eve 18 bis 1.00 Uhr
Alle Angaben ohne Gewähr und soweit nicht anders vermerkt | Infos und Karten unter www.sistic.org.sg, www.singapore.eventful.com
Auswahl: Astrid Boeing
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Reise
Segelparadies
Andamanensee
Sonne, sanftes Meeresrauschen, behagliche Winde, leise gleitet man auf
dem türkisblauen Meer zwischen bizarren Felsgruppen und kleinen strandgesäumten Inseln dahin...
Das klingt recht schwärmerisch, wer aber schon einmal in
der Andamanensee einen Segeltörn gemacht hat, weiß,
dass dies nicht nur romantische Reisekatalog-Prosa ist,
sondern auch der Realität entspricht. Die rund 120 Inseln
und Felsformationen, zwischen Phuket und dem thailändischen Festland gelegen, lassen sich vom Wasser aus am
eindrucksvollsten erleben. Möchte man die landschaftlich besonders reizvollen Ecken der Phang Nga Bay im
Norden (Ao Phang Nga National Park) erkunden oder an
abgelegenen Korellenriffen und den einsamen Inseln im
südlichen Grenzgebiet (Tarutao National Marine Park)
schnorcheln, ist es gut, auf dem ‚eigenen‘ Segelboot
zu reisen.
Das Segelrevier ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern stellt auch – je nach Wetterlage bzw.
Jahreszeit – unterschiedliche Anforderungen an den
Skipper und ist somit beim Regatta-Profi wie auch bei
Hobbyseglern und Einsteigern gleichermaßen beliebt.
In den Yachthäfen von Phuket (Yacht Haven, Ao Po
Grand Marina und Royal Phuket Marina), die alle an
der Ostküste gelegen sind, bieten Chartergesellschaften
Segelyachten aller Größen- und Preisklassen an. Diese
können entweder als Bareboat oder mit Crew gemie-
tet werden. Das Angebot ist vielfältig: Elite und Sunsail
verfügen über ein gute Auswahl an Kielbooten und Katamaranen, Dream Yacht Charter und Sweet Dreams &
Yacht Charters bieten zusätzlich zu Charterbooten auch
Kojencharter (Segelkreuzfahrten mit fester Route) an.
Zudem lassen sich professionell geführte Yachten privater
Anbieter über spezielle Internetbörsen, wie z.B. Boatbay
buchen. Die Yachten sind oft besonders gut ausgestattet
und gepflegt, da sie vom Eigner selbst genutzt werden.
Hat man sich erstmal für die richtige Yacht entschieden, gilt es, die passende Segelroute zu finden bzw.
diejenigen Ankerplätze auszusuchen, die man unbedingt
sehen möchte und die sich in der gesetzten Reisezeit
erreichen lassen. Wem die Auswahl zu groß erscheint,
kann sich – falls mitgebucht – von der Crew beraten
lassen. Da diese oft nicht nur mit den ‚Top-Stops‘ des
Reviers vertraut ist, sondern auch die für die Jahreszeit
besten Plätze zum Ankern, Schnorcheln und Tauchen
kennt, ist das Buchen einer Crewed Charter für jeden
‚Andamanensee–Neuling‘ empfehlenswert. Auch erfahrene Segler profitieren von den Tipps, z.B. welche
Kette man bevorzugen sollte, um nicht doch über Nacht
abgetrieben zu werden. Oder wie man am besten die
Reise
unter der Wasseroberfläche dümpelnden Fangreusen
der Fischer erkennt und verhindert, dass sie sich an der
Schiffsschraube verheddern. Restaurant-Insidertipps
sowie das Dolmetschen beim Einkauf des Abendessens
auf See direkt vom Fischer gehören auf der Segelyacht
Odin auch zum Repertoire des versierten Skippers. Hat
man dazu eine Köchin in der Crew, kann man sich ganz
entspannt auf die Erholung konzentrieren.
An entlegenen Plätzen mal eben ins Meer springen,
ist nicht nur für Kinder eine schöne Sache. Und bereits
in einer Woche lässt sich allerlei erleben und bereisen.
Zu den Höhepunkten eines Törns in der Andamanensee
gehören ohne Zweifel die bereits genannten Nationalparks im Norden und Süden des Reviers. Wer es nicht
ganz bis zur Grenze Malaysias schafft, dem sind die
wunderschönen, von kristallklarem Wasser und Korallenriffen umgebenen Inseln von Koh Rok zu empfehlen.
Auch in der Hauptsaison sind nur wenige Boote dort,
und in den Abendstunden hat man die Natur ganz für
sich. Koh Hong im Norden, wie die meisten kleinen Inseln
nur von Vögeln, Affen und Waranen bewohnt, hat eine
große Lagune, deren Wasserfarbe mit wechselnder Tide
von Türkisblau in Smaragdgrün überwechselt. Vor dem
Eingang, der von einer dramatischen Kliffpassage gebildet wird, liegt ein geschützter Ankerplatz, von dem
man die Lagune mit Kayaks oder dem Dinghi gut erkunden kann.
Schön ist es auch, vor der pittoresken Küste von
Railay zu ankern. Die zahlreichen Kletterwände, an
denen man nicht nur seine Kletterfähigkeiten trainieren kann, sondern auch tolle Aussichtspunkte erreicht,
sind eine perfekte Ergänzung auf jedem Segeltörn in
dem Revier.
Auch die oft erwähnten Hollywood-Drehorte in dem
Gebiet sind nach wie vor sehenswert. In die Maya Bay
auf Ko Phi Phi Leh, weltweit bekannt geworden durch
den Film The Beach, sollte man in den frühen Morgenoder Abendstunden fahren, um große Touristengruppen
zu meiden und die Bucht in Ruhe genießen zu können.
Khao Phing Kan im Norden der Phanga Bay‚ das in zwei
James Bond-Filmen zu sehen ist und seitdem auch James
Bond Island genannt wird, ist ebenfalls einen Besuch
wert, insbesondere wenn man die anderen Tagesbesucher im wahrsten Sinne des Wortes umschiffen kann.
Für alle, die es ruhiger mögen, sind die Abende an
Deck ein besonderer Gewinn. Man kann entspannt die
einsame Inselwelt genießen oder sich nach dem Landgang in einem der Touristenorte darüber freuen, dass
die Musik der Bars und Diskotheken nur leise über das
Wasser zum Boot herüberklingt. Hat die Yachtkabine
– wie die hier abgebildete SY Odin – auch noch eine
Klimaanlage, schläft es sich wohltemperiert und leicht
geschaukelt wunderbar.
Text + Fotos: Dr. Maren Krämer-Dreyer
Weitere Informationen zur Charter bei
den Anbietern unter:
www.sail-odin.com
www.boatbay.com
www.phuket-yachts.com
www.sunsail.com
19
20
Leute
zu schicken. Er landet in der Bethelschen Einrichtung im
niedersächsischen Freistatt, einem „Arbeitserziehungslager“. Die Heiminsassen müssen sechs Tage in der Woche
Torf abbauen, erhalten keinerlei Schulbildung und sind
den Misshandlungen des Heimpersonals ausgesetzt. Das
„pädagogische“ Konzept beruht auf Drill, Disziplin und
Unterwerfung. „Es war die Endstation und das strengste
Heim, das es gab. Eine Flucht war sehr gefährlich, da
es mitten in der Torflandschaft lag“, erzählt Wolfgang
Rosenkötter. Die wenigen, die es schafften, wurden
kurze Zeit später wieder zurückgebracht.
Wolfgang Rosenkötter
„Schick ihn
mal ins Heim.
Da lernt er
Struktur.“
Als ich den Film „Freistatt“ im Programmheft des
German Filmfestivals für einen Kinobesuch auswählte, wusste ich noch nicht, wie sehr mir dieser Film
unter die Haut gehen würde und wie tiefgehend ich
mich mit dem Thema beschäftigen sollte. So sorgte
nicht nur der auf wahren Tatsachen beruhende
Film für erschütternde und bewegende Momente,
sondern auch die Hauptfigur des Geschehens, die
nach dem Film plötzlich vor uns stand und sich den
Fragen des Publikums stellte. Sehr bewegt von dem
Schicksal, das in Deutschland achthunderttausend
Jugendlichen in den 1950er und 1960er Jahren in
Heimen widerfahren ist, bat ich den heute 70-Jährigen ganz spontan um ein Interview für IMPULSE.
Wolfgang Rosenkötter ist vierzehn Jahre alt, als er in den
1960er Jahren die Schule schwänzt und sich mit anderen
Jugendlichen „herumtreibt“. Seine Mutter ist überfordert
und nimmt den Rat des Jugendamtes an, ihn in ein Heim
Ein Leidensweg wird zum Film
Vierzig Jahre lang hat er geschwiegen und mit niemandem darüber gesprochen. „Ich habe Glück gehabt. Ein
Verwandter hat mich nach meiner Entlassung aus dem
Heim aufgenommen und dafür gesorgt, dass ich eine
Berufsausbildung im sozialen Bereich machte. Nicht jeder
ehemalige Betroffene hat sein Leben nach diesen schlimmen Erfahrungen in normale Bahnen lenken können.“
Vor zehn Jahren hat Wolfgang Rosenkötter begonnen,
das Vergangene aufzuarbeiten. Mit seiner Hilfe ist in
Freistatt eine Gedenkstätte errichtet worden, die an die
Heimkinder erinnert. Dort kam auch der Kontakt zu dem
Regisseur Marc Brummund zustande, der sich mit der
Diakonie, dem damaligen Träger des Heims, in Verbindung setzte. Er war nur wenige Kilometer von Freistatt
entfernt aufgewachsen – wohlbehütet und ohne von
dem Heim zu wissen. Tief erschüttert von dem Schicksal
der Heimkinder entschloss er sich, am Originalstandort
einen Spielfilm darüber zu drehen. Und so wurde die
Geschichte des Heimkindes Wolfgang Rosenkötter zur
Haupthandlung des Films „Freistatt“.
Das darf nie wieder passieren!
Im Juni war der Film in den deutschen Kinos angelaufen. Bereits neun Filmpreise, darunter der Bayerische
Filmpreis und mehrere Jugendfilmpreise, hat er erhalten.
Nun soll er sogar in fünf Sprachen übersetzt werden,
um auch international bekannt zu werden. „Im nächsten Jahr werde ich nach Johannesburg reisen, da das
Goethe Institut den Film dort präsentieren wird“, verrät
Wolfgang Rosenkötter. Und er ist immer dabei, denn
er möchte eine Botschaft vermitteln. „So etwas darf
nie wieder passieren. In der Erziehung darf nicht gedemütigt, nicht geschlagen und nicht „entpersönlicht“
werden. Ich setze mich außerdem dafür ein, dass es
nie wieder geschlossene Erziehungs-Einrichtungen gibt“,
betont er sehr eindringlich. Wer den Film gesehen und
Wolfgang Rosenkötter kennengelernt hat, kann ihm nur
beipflichten: Das darf nie wieder passieren!
Text + Foto: Dr. Petra Bracht
Info:
Freistatt, 2015
Regisseur: Marc Brummund
Schauspieler: Louis Hoffmann, Alexander Held,
Stephan Grossmann
Sport
Sportseite
Tai Chi:
Der weiße
Kranich
breitet seine
Flügel aus
Der Besucher, der am frühen Morgen
die Wege des Botanischen Gartens
betritt, wird auf ganz besondere Art
und Weise empfangen. Viele bunt
gemischte Gruppen praktizieren dort
ihren Morgensport. Zu entdecken
gibt es auch Formen des Taijiquan, in
Deutschland unter dem „chinesischen
Schattenboxen“ bekannt, kurz: Tai Chi.
Mittlerweile zählt die in China entwickelte Kampfkunst zu den am häufigsten
ausgeübten der Welt. Richtig gehört!
Ursprünglich galt diese Sportpraxis als
innere Kampfkunst für den bewaffneten
oder unbewaffneten Nahkampf. Heute ist
Taijiquan als ein System der Bewegungslehre zu verstehen.
Der Legende nach entdeckte der taoistische Mönch Zhang Sanfeng in den
Wudang-Bergen (China) die Prinzipien des
Schattenboxens, nachdem er den Kampf
zwischen einer Schlange und einem weißen
Kranich beobachtet hatte.
Als aufmerksamer Beobachter findet
man diese Geschichte heute noch in den
Bewegungsbildern wieder. Doch Vorsicht ist
angesagt! Nicht alles was vermeintlich wie
Tai Chi aussieht, ist es auch! Bei meinem
Spaziergang durch den Botanischen Garten
stieß ich auf den Lehrer Jeffrey, den ich
Sportveranstaltungen Januar 2016
mit meinem ungeübten Auge direkt dem
Tai Chi zugeordnet hatte. „Könnten Sie
mir etwas über die Bilder im Tai Chi erzählen?“, fragte ich mutig. „Ich bin Yan
Chi Gong Lehrer“, antwortete er sichtlich
empört, „das ist etwas ganz anderes“!
Sympathisch wie er ist, verzieh er mir dann
aber meine Unwissenheit, und ich hatte
das Glück, dass er auch vieles über Tai Chi
erzählen konnte: „Die Bewegungsformen
setzen sich aus mehreren Bildern zusammen, die auch poetisch gelesen werden
können wie z. B. „der weiße Kranich breitet
seine Flügel aus“. Wir stellen fest, die asiatischen Kampfkünste sind sehr vielseitig.
Erstes Indiz: Gruppen, die in weißer Kleidung alle Bewegungen synchron ausführen.
Grundlage der verschiedenen Stile
bilden Basisübungen wie Einzelbewegungen, Atemübungen oder Standmeditationen. Jeffrey erklärte: „Die Übungen dienen
dazu, die Gelenke zu lockern, den ganzen
Körper zu entspannen und die Körperhaltung nach und nach so zu verändern, dass
ungünstige Gelenkbelastungen vermieden
werden“. Außerdem aktivieren die meist
fließend ineinander übergehenden Bewegungen das Qi, also den Energiefluss des
Körpers.
Auch die westliche Medizin schwört auf
die positiven Auswirkungen von Tai Chi auf
das Herz-Kreislaufsystem, das Schmerzempfinden, das Immunsystem und allgemein
die Köperkontrolle, Beweglichkeit und
Kraft.
Ein frühmorgendlicher Gang durch den
Botanischen Garten bietet also nicht nur
ein Naturerlebnis, sondern auch die Möglichkeit sich fit zu halten! In den unterschiedlichen Gruppen ist jeder willkommen,
vielleicht trifft der ein oder andere dort
auch auf den Yan Chi Gong-Lehrer Jeffrey.
Text: Katharina Schuster
Foto: Iris Seehusen
HIER
■■ Kinderwagenlauf
Stroller Race Singapore
17. Januar
Wer schon immer mal mit Kindern an
einem Lauf teilnehmen wollte, ist hier
genau richtig! Auf verschiedenen Distanzen und der Wahl zwischen Walken
und Rennen bilden hier Läufer und ein
Kind im Kinderwagen eine Laufeinheit!
■■ Hindernislauf
Viper Challenge Sentosa
23. Januar
Die erste Beach-Challenge mit 15 sensationellen Hindernissen auf zehn Kilometern Strecke findet auf Sentosa
statt. Nach dem Motto „Leave No One
Behind“ können sich sowohl Familien,
Teams als auch Einzelläufer anmelden!
■■ Bowling, Bundesliga
23. Januar
Der erste Titel in der Bundesliga Saison
2015/16 (in Bowling in Singapur) steht
an! Organisiert vom 1. VfB Stuttgart
Fanclub Asia (Singapur) können alle Fans
der Bundesliga (gerne auch 2. Bundesliga oder Vereine unterer Ligen) an dem
Turnier teilnehmen. Anmeldung bis 15.
Januar an [email protected].
DORT
■■ Ski, Tour de Ski, Schweiz/
Deutschland/Italien
1.– 10. Januar
Als härtestes Etappenrennen der Welt
im Skilanglauf gilt die Tour de Ski
schon lange! Die Wettkampfserie wird
im Januar 2016 in Lenzerheide (SUI),
Oberstdorf (GER), Toblach (ITA) und in
Val di Fiemme (ITA) ausgetragen.
■■ Skating
Europameisterschaft Speed Skating,
Belarus
9. – 10. Januar
Zum ersten Mal findet die Europameisterschaft in Belarus statt. Die Top-Athleten aus über zwanzig europäischen
Ländern kämpfen in Minsk um die
besten Plätze.
■■ Skifliegen
FIS Ski Flying Weltmeisterschaft,
Österreich
14. – 17. Januar
Fliegende Skisportler kämpfen im
österreichischen Tauplitz/Bad Mitterndorf zum fünften Mal um die heißbegehrten Medaillen in Gold, Silber und
Bronze.
■■ Handball
Europameisterschaft der Männer,
Polen
15. – 31. Januar
Die europäische Handballföderation
(EHF) veranstaltet diese Europameisterschaft in vier verschiedenen Hallen, unter
anderem in Krakau und Breslau.
16 qualifizierte Mannschaften
nehmen an den Spielen teil.
Text: Katharina Schuster
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Roboterskelett und Fische,
die nach Rosen schmecken:
Wissenschaftsaustausch im
Jubiläumsjahr
Im vergangenen Jubiläumsjahr, in dem Singapur seinen
50. Geburtstag und Deutschland zusammen mit Singapur
das Jubiläum unserer bilateralen Beziehungen feierte, hat die
deutsche Botschaft eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen
ausgerichtet.
Neben der kulturellen Zusammenarbeit spielt auch die Wissenschaft eine entscheidende Rolle bei der Ausgestaltung der
bilateralen Beziehungen. Um dieses im Jubiläumsjahr zu vertiefen, hat die Deutsche Botschaft gemeinsam mit dem DAADSingapur mehrere Veranstaltungen mit namhaften Professoren
aus Deutschland organisiert. Partner waren hierbei unsere wissenschaftlichen Leuchtturmprojekte in Singapur, wie etwa das
Fraunhofer Projektzentrum IDM@NTU, mit dem ein Symposium
im Bereich „Medical Computing“ durchgeführt wurde. Hierbei
wurden modernste Touch-Pad-Applikationen vorgestellt, die
während Operationen gefilmte menschliche Organe und Arterien in Echtzeit benennen und deren Funktionen auf dem
Touch-Pad anzeigen.
Gemeinsam mit TUM Asia – dem Singapurer Campus der TU
München – wurden vier „Lecture Series“ abgehalten, bei denen
deutsche Forscher zusammen mit Singapurer Wissenschaftlern und Praktikern neueste Erkenntnisse aus den Bereichen
Cybersecurity, Nachhaltigkeit, Raumfahrt, energieeffizienter
Gebäudebau oder zukünftiges Transportwesen darlegten.
Highlights waren die „Dinner Talks“ mit dem Vizepräsidenten der TU München, Prof. Thomas Hofmann, der die Beeinflussung menschlichen Empfindens über den Geschmackssinn
erklärte – so können Fische durch Manipulation nach Rosen
schmecken – sowie Prof. Gordon Cheng, der Entwickler eines
gedankengesteuerten Roboteranzugs, mit dessen Hilfe ein gelähmter Mensch den ersten Kick bei der Eröffnungsfeier der
Fußballweltmeisterschaft in Brasilien ausführen konnte.
Die Wissenschaftsveranstaltungen waren so erfolgreich,
dass wir sie auch außerhalb unseres Jubiläumsjahres fortführen wollen!
Sascha Kienzle, Wissenschaftsreferent
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
(Embassy of the Federal Republic of Germany)
50 Raffles Place, #12-00 Singapore Land Tower,
Singapore 048623
Tel: 6533 6002 Fax: 6533 1132
[email protected] www.sing.diplo.de
Aus der Gemeinde
AEC 2015
– Der Startschuss ist gefallen
„Pink Shirt Day“ an der GESS
Bereits 2007 unterschrieben die zehn Länder der „Association
of South East Asian Nations (ASEAN)“ ein Abkommen, in dem
die intensivierte wirtschaftliche Zusammenarbeit festgelegt
wurde. In dem sogenannten „Blueprint for AEC 2015“ wurden
konkrete Ziele vereinbart, um diese Integration zu beginnen.
AEC 2015 fußt auf vier Säulen:
#1 Einheitlicher Markt und Produktionsbasis: Einschränkungen bei der Einfuhr von Gütern und Dienstleistungen werden abgebaut (ausgeschlossen ist eine kleine
Gruppe von sensiblen Gütern). Der Fluss von Investitionen und Kapital wird ermöglicht, ebenso von qualifizierten Arbeitskräften.
#2 Stark wettbewerbsgetriebene Wirtschaftsregion: fairer
Wettbewerb, öffentliche Einrichtungen und Rechtsvorschriften ermöglichen faire Geschäftsmöglichkeiten.
#3 Eine Region der fairen wirtschaftlichen Entwicklung:
Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen. Verringerung der Entwicklungskluft zwischen den Mitgliedsstaaten.
#4 Eine Region, die voll in die Weltwirtschaft eingebunden
ist: Wirtschaftskooperation mit Handelspartnern, Freihandelsabkommen zwischen ASEAN und sechs weiteren Ländern: China, Japan, Südkorea, Indien, Australien
und Neuseeland.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Handelsministeriums: www.mti.gov.sg. Während eines Business
Luncheon der AHK Singapur erläuterte Handelsminister Lim
Hng Kiang, dass Punkt 1 und 2 bereits sehr fortgeschritten
sind. Die Punkte drei und vier müssten noch weiter ausgebaut und verfolgt werden, damit die selbstgesteckten Ziele
erreicht werden können. (www.mti.gov.sg/NewsRoom/Pages/
MR-LIM-HNG-KIANG-AT-SINGAPOREAN-GERMAN-CHAMBEROF-INDUSTRY-AND-COMMERCE-BUSINESS-LUNCHEON.aspx.)
Unternehmen werden für sich herausfinden müssen, inwiefern
die intensivere Einbettung der Wirtschaftsstandorte für sie zu
Vorteilen führen.
Margit Kunz, Stellv. Geschäftsführerin, AHK Singapur
Bereits zum zweiten Mal hat die German European School
Singapore (GESS) im Oktober 2015 den Pink Shirt Day veranstaltet, der auch als Anti Bullying Day bekannt ist. Warum
Pink? Ursprünglich wurde diese Bewegung im Jahr 2007 von
kanadischen Teenagern ausgelöst, die sich für einen Mitschüler
der 9. Klasse an ihrer High School einsetzten, der wegen seines
pinkfarbenen T-Shirts gemobbt wurde. Die Schüler kauften
fünfzig rosa T-Shirts und ermutigten Schulkameraden, diese
als Zeichen der Solidarität zu tragen und somit eine starke
Botschaft an die Mobber zu senden. Am darauffolgenden Tag
trugen weit über 500 Jugendliche Rosa. Inzwischen ist der Pink
Shirt Day weit über die kanadischen Grenzen bekannt und auch
an der GESS zu einer Institution geworden.
Die GESS möchte ein Zeichen gegen Mobbing setzen und
rief alle Schüler, Lehrer und Mitarbeiter am Hauptcampus auf,
an diesem Tag die Farbe Pink zu tragen. Die Schülerberaterinnen
stellten im Forum große Informationstafeln auf, und die Schüler
hatten die Möglichkeit, aufmunternde Sprüche auf Post-Its
zu schreiben. Bereits nach kurzer Zeit waren die vorher noch
grünen Tafeln mit vielen pinkfarbenen Post-Its und Botschaften
wie „Denke immer an Dich selbst! Gib Dein Bestes!“ oder „Sei
immer Du selbst!“ bestückt. Neben den Informationstafeln war
auch ein Team von der Coalition Against Bullying for Children
and Youth vor Ort und hat mit den Schülern über Mobbing
gesprochen. Auch das EdTech-Team der GESS hat den Tag
genutzt, um auf Cyberbullying aufmerksam zu machen. Dazu
stellte es Laptops mit Videos zum Thema bereit, die sich die
Schüler anschauten. Zudem gab es einen Fotostand, an dem
die Schüler sich mit pinkfarbenen Accessoires schmückten und
in Gruppen lustige Fotos machen ließen.
Die GESS freut sich jetzt schon auf den Pink Shirt Day 2016.
Text + Foto: Sanja Fischer,
Marketing and Communication Officer at GESS
Singaporean-German Chamber
of Industry and Commerce (SGC)
#03-105 German Centre, Singapore 609916
Fax: 6433 5359 Tel: 6433 5330
[email protected] www.sgc.org.sg
German European School Singapore
72 Bukit Tinggi Road, Singapore 289760
Phone: +65 6469 1131 Dir: +65 6461 0810 Fax: +65 6469 0308
www.gess.sg [email protected]
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Aus der Gemeinde
Das Licht der Welt erblicken
Trösten
Wenn ein Mensch geboren
wird, dann reden wir
davon, dass er das Licht
der Welt erblickt. Wir
sagen nicht, er erblickt
die Dunkelheit der Welt.
Selbst dann nicht, wenn er
in größtem Elend geboren
wird. Wir reden die Welt
nicht schön, denn wir
haben guten Grund, vom
Licht der Welt zu reden. Denn das, was Gott von Jesus bei seiner
Taufe sagt: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen
gefunden habe“, gilt auch uns. Wir sind Gottes Kinder. Das
bewahrt uns allerdings nicht automatisch vor Leid. Erinnern wir
uns: Jesus ist am Kreuz gestorben – doch wir dürfen darauf
vertrauen, dass wir nie aus seiner Hand fallen, und dass er auch
uns – wie seinen Sohn – ins Licht der Auferstehung führen wird.
Uns als Sünder zu akzeptieren, weil Jesus mit uns solidarisch
ist; uns die Gnade Gottes schenken zu lassen und zu vertrauen,
dass wir ins Licht hinein geboren sind, das sagt uns die Taufe
Jesu und unsere eigene Taufe. Daran können wir uns gar nicht
oft genug erinnern. Deshalb feiert die Kirche am Sonntag nach
dem Erscheinungsfest, zum Ende der Weihnachtszeit, das Fest
der Taufe des Herrn.
Gott spricht zu uns. Auch im neuen Jahr. Die Jahreslosung –
ein Vers aus der Bibel – zeigt uns, wie das geht: „Ich will dich
trösten, wie einen seine Mutter tröstet“. (Jesaja 66,13)
Wie Gott zu uns spricht, können wir nur in Vergleichen
ausdrücken. Der Vergleich mit einer tröstenden Mutter hat es in
sich. Von seiner Mutter beruhigt zu werden, wenn wir weinen
und sie uns im Arm hält, ist eine unserer frühesten Erfahrungen, die wir als Kinder erleben. Diese Urerfahrung hat einst
Eingang in ein Lied der Mainzer Fastnacht gefunden: „Heile,
heile Gäns’che, s’is bald widder gut….“ Der mütterliche Trost,
der Erfindungsreichtum der Eltern, bis sie erfolgreich entdeckt
haben, warum ihr Baby schreit: Auf diese Erfahrungen bauen
wir später im Leben unser
Selbstbewusstsein, unsere
Kraft in schweren Zeiten
und unsere Hoffnung auf,
dass alles einmal wieder gut
werden wird.
Der Prophet Jesaja rief
diese Trost- Urer fahrung
seinen Landsleuten in Erinnerung, als sie nach dem
Exil in ihr Land zurückkehren
durften und die Stadt Jerusalem und den Tempel gegen viel
Widerstand aufbauten. Sie blieben erfolgreich.
Im neuen Jahr wünsche ich Ihnen, dass Sie die tröstliche,
mütterliche Seite Gottes erfahren, damit Sie Ihr emotionales
Tief überwinden. Übrigens: Gott braucht uns Menschen, die
andere trösten und wieder aufrichten. Das schaffen auch Väter.
Ihr Pfarrer Hans-Joachim Fogl
Ihr Pfarrer Wolfgang K. Leuschner
Gottesdienste im Januar
Sonntag, 10. Januar, 10.30 Uhr
Eucharistiefeier – Fest der Taufe des Herrn
Sonntag, 17. Januar, 10.30 Uhr
Wort-Gottes-Feier
Sonntag, 24. Januar, 10.30 Uhr
Eucharistiefeier (Sternsingeraktion)
Sonntag, 31. Januar, 10.30 Uhr
Eucharistiefeier
Am 1., 3. und 6. Januar finden keine Gemeindegottesdienste statt. Bitte besuchen Sie die Gottesdienste der lokalen
Gemeinden (www.catholic.org.sg)
Deutschsprachige Katholische Gemeinde St. Elisabeth
Pfarrer Hans-Joachim Fogl
1C Victoria Park Road, Singapore 266481
Tel: 6465 5660, HP: 9731 1266
[email protected], www.dt-katholiken.sg
Gottesdienstort
Maris Stella Convent
49D Holland Road, Singapore 258852
Gottesdienste im Januar
Gottesdienste werden angeboten am
So., 17.1., So., 24.1. und So., 31.1.
An diesen Sonntagen stellen sich die Geistlichen vor, die
sich auf unsere Pfarrstelle beworben haben.
Ort und Uhrzeit erfahren Sie im Gemeindebrief und auf
unserer neuen Homepage: www.evkirche.sg.
Deutschsprachige Evangelische Gemeinde
Pfarrer i. R. Wolfgang K. Leuschner
4, Angklong Lane, #01-09 Faber Garden, Singapore 579979
Tel.: 64575604 [email protected]
Gottesdienstort
Queenstown Lutheran Church (QLC)
709 Commonwealth Drive, Singapore 149601
Commonwealth MRT Station
German Association – Deutsches Haus
Gemeinsam Singapur kennenlernen und erleben
Veranstaltungen der German Association
German Association – Deutsches Haus ist die Adresse zur gemeinsamen
Freizeitgestaltung mit der Deutsch sprechenden Community in Singapur. Bei uns sind alle herzlich willkommen: Familien mit Kindern jeden
Alters, Paare, Singles, Berufstätige und mitgereiste Partner. Wir haben
für jeden etwas im Programm – überzeugt euch am besten selbst!
Infos und Anmeldung:
www.fb.com/GermanAssociation
Kein Event mehr verpassen!
Mit unserem Newsletter „ZeitZone“ immer auf dem neuesten Stand.
Anmeldung auf www.german-association.org.sg/news
GESS Schulferien: noch bis zum 10. Januar 2016
Chinese New Year: 8. und 9. Februar 2016
Das Klubhaus ist bereits ab 4. Januar wieder wie gewohnt geöffnet.
www.german-association.org.sg
Natur
Kultur
■■ Dairy Farm Nature Park
■■ Chinese New Year Walking Tour
Der Naturforscher Alfred R. Wallace hat hier im 19. Jahrhundert Käfer
gesammelt. Gambir-Plantagen, Kuhweiden und Steinbrüche haben dem
Dairy Farm Nature Park seitdem eine bewegte Vergangenheit beschert.
Was dieser Park heute zu bieten hat, erkundet ihr gemeinsam mit
Robert. Teilnehmer der Tour sollten gut zu Fuß sein.
Chinatown ist immer wieder einen Besuch wert – ganz besonders
während des lebhaften Treibens rund um Chinese New Year. Tourguide Charlotte erklärt auf diesem Spaziergang die Sitten, Tabus und
Gebräuche. Eine chinesische Bäckerei, ein Clan-Haus und ein Kuan
Yin-Tempel stehen unter anderem auf dem Programm. Bestaunen Sie
Weidenkätzchen, Kumquats und andere traditionelle Dinge, die rund um
die Festtage angeboten werden. Die Tour endet im Chinatown Complex.
Freitag, 29. Januar, 9.00 bis 12.00 Uhr
Samstag, 23. Januar, 9 bis 11 Uhr
■■ Die Liebe in der Tierwelt
– Tour im Natural History Museum
Pralinen, Rosen, Plüschtiere – am Valentinstag wachsen Männer
über sich hinaus, um ihren Partner zu beeindrucken. Wie romantisch es bei unseren Verwandten und Bekannten aus dem Tierreich
hergeht, wollen wir bei dieser Führung durch das Lee Kong Chian
Natural History Museum betrachten.
Da auf dieser Tour auch über Dinge gesprochen wird, die nur für Erwachsene geeignet sind, ist das Mindestalter 16 Jahre.
Sonntag, 14. Februar, 14 bis 15.30 Uhr
■■ Ideal für Neuankömmlinge:
Vortrag über Natur in Singapur
Von Regenwäldern voller Tiger zur Gartenstadt – Singapurs Landschaft
hat über die Jahrzehnte dramatische Veränderungen durchlaufen. Doch
neben Parks und Gärten mit Natur in homöopathischen Dosen findet
man auch heute noch Ecken und Nischen, in denen Singapur seine
ehemals wilde Seite zeigt. Ob Regenwald, Mangroven oder Korallenriff
– Robert kennt alle Biotope des Stadtstaats und gibt einen Überblick
über die tropische Artenvielfalt direkt vor eurer Haustür.
Montag, 22. Februar, 19.30 Uhr
■■ Battlefields of Singapore – Northern Trail (Bustour)
Zum Jahrestag der „Battle of Singapore“ führt uns Charlotte durch ein
Stück Militärgeschichte im zweiten Weltkrieg. Wir besichtigen das Kranji
Memorial und Kranji Beach,wo die Allierten ihren einzigen Schlachtsieg
gegen die Japaner erringen konnten. Danach fahren wir zur ehemaligen
Ford Fabrik und besuchen den Ort, an dem am 15. Februar 1942 die
Kapitulationserklärung unterzeichnet wurde. Auch wenn ihr euch nicht
so sehr für Militärgeschichte erwärmen könnt, ist diese Tour eine tolle
Gelegenheit für einen Ausflug in den sehenswerten Norden Singapurs!
Sprache: englisch.
Samstag, 13. Februar, 9 bis 13 Uhr
Sport / Aktivitäten
Alle Sportkurse starten nach der Weihnachtspause ab Mitte Januar
wieder neu durch.
Termine und Anmeldung auf www.german-association.org.sg
■■ Yoga
Die Yoga-Kurse mit Vera in unserem Klubhaus sind inzwischen eine
feste Institution. Bei maximal sechs Teilnehmern pro Kurs ist garantiert,
dass auf jede/n Teilnehmer/in individuell eingegangen werden kann.
Beschränkte Teilnehmerzahl
ab 11. Januar jeden Montag, 9 bis 10.30 Uhr (Anfänger) und
10.45 bis 12.15 Uhr (Fortgeschrittene)
ab 12. Januar jeden Dienstag, 20 bis 21.30 Uhr (alle)
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Aktivitäten
■■ Fit am Morgen (im Botanischen Garten)
Ein perfekter Start in den Tag: Physiotherapeutin Katharina hat einen
besonderen „Fitmix“ mit Elementen aus Yoga und Pilates entwickelt,
mit dem ihr Körper, Geist und Seele etwas Gutes tun könnt. Und das an
einem der schönsten Orte in Singapur. Quereinstieg jederzeit möglich.
ab 12. Januar jeden Dienstag, 8 bis 9 Uhr
■■ Pilates
Achtzig Jahre ist es her, dass Joseph Hubertus Pilates’ Übungen in
New York vorgestellt wurden. Heute ist Pilates populärer denn je und
die positiven Effekte sind weit bekannt. Karolinas Kurse sind eine tolle
Gelegenheit, auch mit Pilates anzufangen oder wieder einzusteigen.
Beschränkte Teilnehmerzahl
ab 14. Januar jeden Donnerstag, 10 bis 11 Uhr (Fortgeschrittene)
ab 21. Januar jeden Donnerstag, 11 bis 12 Uhr (Anfänger)
■■ Rückbildungsgymnastik
In Deutschland haben sich diese Kurse hervorragend etabliert, leider
ist dies in Singapur noch nicht soweit fortgeschritten. Daher freuen
wir uns, dass Karolina diesen Kurs in unserem Klubhaus anbietet. Hier
lernen junge Mütter Übungen zur Atmung und Entspannung sowie
zum strategischen Muskelaufbau. Beschränkte Teilnehmerzahl
ab 14. Januar jeden Donnerstag, 9 bis 10 Uhr
■■ Zumba an der GESS, Junior School Campus
Zumba verbindet Training, Entertainment und Kultur zu einem einzigartigen Tanz-Fitness-Erlebnis.
Bei Trainerin Rosi steht der Spaß im Vordergrund und die Schritte
klappen ganz schnell von allein. Quereinstieg jederzeit möglich.
ab 12. Januar jeden Dienstag, 19.30 bis 20.30 Uhr
Treffpunkte / Community
Sofern nicht anders angegeben, sind die Treffpunkte für jeden offen.
Keine Anmeldung erforderlich.
■■ Zwergentreff
Junge Mütter und auch immer mehr Väter treffen sich gemeinsam mit
ihren Babys und Kleinkindern zum Toben, Spielen und Unterhalten.
(Für Mitglieder, Neuankömmlinge sind herzlich zum „Schnuppern“
eingeladen.).
jeden Mittwoch ab 10 Uhr im Klubhaus
■■ Coffee Morning
Kommt vorbei und startet mit uns gemeinsam gemütlich in den Tag.
Wir setzen eine Kanne Kaffee auf und treffen uns zum Plaudern, Netzwerken und Austauschen.
(Für Mitglieder, Neuankömmlinge sind herzlich willkommen!)
jeden Mittwoch ab 10 Uhr im Klubhaus
Am 27. Januar findet ein Themen Coffee Morning zum Thema
„Glasperlen-Schmuck selber machen“ statt. Schaut doch mal rein!
■■ Ladies‘ Night!
Ob Clarke Quay, Marina Bay oder Sentosa: Mittwochs ist Ladies‘ Night
in Singapur und die Bars bieten besondere Rabatte für die Damenwelt
an. Es locken freier Eintritt und günstige Cocktails. Einmal im Monat
sind wir auch dabei und treffen uns in wechselnden Bars. Werft euch
in Schale, Ladies, und kommt mit!
Mittwoch, 20. Januar und 17. Februar, 20.30 Uhr
Treffpunkt kurzfristig auf www.german-association.org.sg und
auf Facebook.
■■ Ein Abend mit „Wine & Cheese“
Sprachen
■■ Chinesisch (Mandarin) mit Jane Wang
In verschiedenen Klassen erlernt ihr die Grundzüge der chinesischen
Sprache. Unterrichtet wird in kleinen Gruppen (max. 8 Personen).
Sprache: Englisch
Neue Kurse starten wieder im Januar. Bei Interesse meldet euch
bitte bei uns im Büro ([email protected]).
■■ Englische Konversation mit OiLeng Gumpert
Stufe I: Dienstag 10.15 bis 12 Uhr + Freitag 8.30 bis 10.15 Uhr
30 Unterrichtseinheiten • Beginn 19.01. • Ende 17.05.
Stufe II: Dienstag 8.30 bis 10.15 Uhr + Donnerstag 8.30 bis 10.15 Uhr
30 Unterrichtseinheiten • Beginn 19.01. • Ende 17.05.
Stufe III: Donnerstag 10.30 bis 12 Uhr
15 Unterrichtseinheiten • Beginn 21.01. • Ende 12.05.
Einstufungsgespräch: Donnerstag, 14. Januar, 9.30 bis 11.30 Uhr
Bei Interesse meldet euch bitte bei
OiLeng Gumpert ([email protected]), Tel. 9663 6457.
Angenehme Gesellschaft, gute Gespräche und dazu ein Glas Wein und
etwas Käse. Das klingt nach einem passenden Auftakt zum Wochenende, denkt ihr nicht? Kommt vorbei, bringt eure Partner und Freunde
mit und lasst uns einen schönen Abend haben! Wein und Käse bringt
jeder selbst mit, Bier und Softdrinks gibt es zum Selbstkostenpreis.
Freitag, 22. Januar und 19. Februar, ab 19.30 Uhr im Klubhaus
(Anmeldung erwünscht)
■■ Newcomer Coffee Morning: Lernt das Deutsche Haus
kennen!
Neu in Singapur? Lust, neue Leute kennenzulernen und Kontakte zu
knüpfen? In entspannter Runde möchten wir euch Neuankömmlingen
zu einem guten Start in Singapur verhelfen. Wir möchten Euch einladen
zu Kaffee und Kuchen, hierbei bekommt ihr viele, viele Infos zu eurer
neuen Wahlheimat.
Montag, 18. Januar, 10 bis 12 Uhr im Klubhaus
(Anmeldung erwünscht – Walk Ins sind natürlich auch herzlich
willkommen)
German Association – Deutsches Haus • 61A Toh Tuck Road • Singapore 596300 • Tel: 6467 8802 • Fax: 6467 8816
E-Mail: [email protected], Büro-Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9.30 bis 12.30 Uhr
German Association – Deutsches Haus
Hobbys
■■ Monday Golf@Champions
Bei diesem Golf-Treffpunkt steht der Spaß im Vordergrund. Alle Anfänger/innen mit Grundkenntnissen sind willkommen! Anmeldung erbeten
bei Ingrid Gehle, Tel. 9736 9802
jeden Montag, Tee-off um 10 Uhr
■■ Musikgarten für Kinder
Musizieren, bewegen und Musik hören fördert den Lerneffekt – und
macht außerdem Spaß. Christine führt eure „Kleinen“ mit einfachen
Instrumenten wie Klanghölzern, Glöckchen, Rasseln und Trommeln
in die Welt der Klänge ein. Eltern dürfen natürlich dabei sein und
mitmachen! Quereinstieg jederzeit möglich.
jeden Dienstag, 9.30 bis 10.15 Uhr
■■ Mahjong Club
Ihr mögt Gesellschaftsspiele? Dann solltet ihr unbedingt Mahjong kennenlernen! Das traditionelle chinesische Spiel ist nicht nur in Singapur
bei Jung und Alt beliebt. Anmeldung erforderlich bei Minou Bakshi
([email protected]).
Jeden Dienstag um 10.30 Uhr im Klubhaus
■■ Skat Treffpunkt im Swiss Club (Jungle Bar)
Jeden Mittwoch spielen wir 12 Runden des beliebten Kartenspiels.
Infos und Anmeldung bei Dieter Gumpert: [email protected],
Tel. 9754 1907
jeden Mittwoch, pünktlich um 20 Uhr
■■ Literatur-Treff in „The Book Café”
Literatur macht nicht nur Spaß, sondern bietet auch immer wieder
Diskussionsstoff. Einmal im Monat werden im The Book Café (20 Martin
Road) in inspirierender und gemütlicher Runde Bücher besprochen, die
vorher gemeinsam ausgewählt und dann zu Hause gelesen wurden.
Freitag, 15. Januar und 19. Februar, 11 bis 13 Uhr
■■ Golf „German-Swiss Golf Club“
Regelmäßige Medals in Singapur, Johor, Batam oder Bintan.
Samstag, 23. Januar • Abschlag 12.30 Uhr • Januar Medal + Gold
Medal 2015 • Horizon Hills Golf & Country Club, Nusajaya / Johor
Sonntag, 21. Februar • Abschlag 12.30 Uhr • Februar Medal • Pulai
Springs Resort, Skudai / Johor
Mehr Infos und Anmeldung bei Dieter Gumpert:
[email protected], Tel. 9754 1907
■■ Nähtreff
Ihr habt eine Nähmaschine und Lust einen Nähkurs für Anfänger zu
besuchen? Christiane zeigt euch wie es geht, vom Schnittmuster bis
zum fertigen Lieblingsteil. Beim ersten Termin lernt ihr euch kennen
und kauft das benötigte Material ein (auf eigene Rechnung). Die Folgetermine finden im Klubhaus statt.
Wer über den Anfängerstatus hinaus ist und auch Interesse am gemeinsamen Nähen hat, darf sich gerne melden, wir planen weitere Kurse.
Freitag, 15. Januar, 10 bis 12 Uhr
(Treffpunkt wird noch bekannt gegeben)
Freitag, 22., 29. Januar und 5. Februar,
je 10 bis 12 Uhr im Klubhaus
■■ Indisch Kochen mit Abhilasha
Die indische Küche steckt voller Geheimnisse und wartet mit jeder
Menge Zutaten und Gewürzen auf. Abhilasha nimmt uns mit auf eine
kulinarische Reise durch ihre nordindische Heimat, an deren Ziel ein
Essen auf uns wartet, das köstlich schmeckt, gesund ist und glücklich
macht. Beim gemeinsamen Schnippeln, Rühren und Würzen in kleiner
Runde werden wir jede Menge Spaß haben. Neues Menü im Januar –
mehr Infos auf unserer Website.
Donnerstag, 28. Januar, 9 bis 12 Uhr
Freitag, 29. Januar, 18 bis 21 Uhr
■■ Perlen-Werkstatt für Jungs und Mädels
Lernt in diesem Kurs die Technik des Perlenwebens kennen und gestaltet
ein Armband nach eigenem Musterentwurf. Dieser Kurs ist geeignet
für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren.
Samstag, 30. Januar, 14 bis 17 Uhr
■■ Schmuck einfach selbst gemacht
Individuelle Armbänder aus japanischen TOHO Beads
Fertigt ein Unikat aus japanischen TOHO-Perlen an! Bettina zeigt euch
an zwei Vormittagen, wie man ein Armband nach der Peyote-Technik
erstellt und ihr könnt dabei aus unterschiedlichen Farbkombinationen
wählen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf! Beim Coffee Morning am
27.01. könnt ihr euch Bettinas selbst gemachten Schmuck ansehen.
Teil 1: Montag 15. Februar
Teil 2: Montag 22. Februar, je 9 bis 11.30 Uhr im Klubhaus
■■ Neu: Vietnamesisch Kochen mit Annie
Kochen ist Annies Lieblingshobby – und das möchte die gebürtige
Vietnamesin aus Hanoi mit uns teilen. Ob Pho-Suppe, frische Frühlingsrollen, Banh Mi-Sandwiches oder Bun Cha-Nudeln – Hauptsache,
es ist viel Gemüse dabei! Während wir zusammen schnippeln, kochen
und essen, erzählt euch Annie Geschichten aus ihrer Heimat – eine tolle
Gelegenheit, um das faszinierende Vietnam besser kennenzulernen!
Freitag, 26. Februar, 19 bis ca. 22 Uhr
Samstag, 27. Februar, 10 bis ca. 13 Uhr
Du hast eine tolle Idee für einen Workshop, Vortrag oder Kurs? Wir sind immer auf der Suche nach neuen und spannenden Themen.
Kontaktiere unser Event Management unter [email protected] oder Tel. 6467 8802.
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Aktuelles
Peranakan Museum mit Astrid
Zumba
Halloween Party für Kids im Klubhaus
Fotoausstellung Bhutan Trekking im Klubhaus
Ihr mit uns
& wir für euch
Das alles haben wir 2015 zusammen erlebt …
….. und noch viel mehr!
Spargel unterm Sternenhimmel
Ladies Night @ 1 Altitude
Drachen basteln & steigen lassen
Oktoberfest @ Swiss Club
German Association – Deutsches Haus
B ac k to
th e Si xt ie
s P ar ty @
B e e rf es t
Geylang Tour mit Chaqa
Weihnachtsfeier im Klubhaus
City Gallery & Pinnacle @Duxton Tour mit Emine
Gesellige Abende im Klubhaus
Tag der offenen Tür
Die German Association, Herausgeber der »Impulse«, wird unterstützt von:
Premium member
Basic member
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Phone: +65 6467 8802
61-A Toh Tuck Road, Singapore 596300
Fax: +65 6467 8816
Email: [email protected]
Web: www.german-association.org.sg
Öffnungszeiten / Office hours: 9.30 – 12.30 (Mon – Fri)
Aktive Mitgliedschaft / Active Membership
Nachname
Surname
Vorname
First Name
Geburtsdatum
Date of Birth
DD.MM.YYYY
Nationalität/FIN Nr.*
Nationality/FIN no.*
Antragsteller
Applicant
Partner
Spouse
Kinder
Children
*bzw. NRIC Nr. Falls FIN Nr. noch nicht vorhanden, bitte Reisepass Nr. angeben.
Privatadresse
Residence Address
Geschäftsadresse (einschl. Name der Firma)
Office Address (incl. name of company)
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Postal Code ...............................................................................
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Tel/Fax ........................................................................................
Tel/Fax .......................................................................................
Email ..........................................................................................
Email ..........................................................................................
Der Jahresbeitrag in Höhe von S$ 360 ist zu Beginn der Mitgliedschaft fällig. Zahlungsweisen: im Klubhaus (Scheck, Nets oder bar), per
Überweisung oder über unsere Website (Kreditkarte, PayPal). Die Laufzeit beträgt 12 Monate und verlängert sich automatisch um jeweils
1 Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt 2 Monate zum Vertragsende.
Die Mitgliedschaft bei der German Association beinhaltet eine weltweite Reiserücktritts- und Reisekrankenversicherung, für die einige
personenbezogene Daten weitergegeben werden müssen. Mit der Unterschrift wird der Weitergabe der Daten zugestimmt. Sollte dies
nicht gewünscht sein, bitte das nachfolgende Feld ankreuzen.
Ich stimme der Weitergabe meiner Daten nicht zu und verzichte damit auf die Versicherungen.
Es ist zu beachten, dass die Meldungen an die Versicherung zum 1.2./1.5./1.8./1.11. des Jahres erfolgen.
Zusammen mit der Mitgliedschaftsbestätigung versenden wir nach Zahlungseingang die Information, ab wann der Versicherungsschutz
beginnt.
Unterschrift Antragsteller
Signature Applicant
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Unterschrift Partner
Signature Spouse
................................................................................................
Alle Angaben sind Pflichtfelder.
Account Information German Association – Deutsches Haus
Bank Name : DBS Bank Ltd
Swift Code : DBSSSGSG
Bank Code : 7171
Account : 008-004192-0 (Current Account)
Branch Code : 008
Date ...................................................
Deutschsprachige Institutionen und Organisationen
Nachfolgend nennen wir Ihnen eine Auswahl deutschsprachiger Institutionen
und Organisationen in Singapur. Eine komplette Liste finden Sie auf unserer
Webseite unter www.impulse.org.sg.
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
(Embassy of the Federal Republic of Germany)
H.E. Dr. Michael Witter, Ambassador
50 Raffles Place, #12-00 Singapore Land Tower, Singapore 048623
Tel: 6533 6002, Fax: 6533 1132, [email protected], www.sing.diplo.de
German Association – Deutsches Haus
61A Toh Tuck Road, Singapore 596300
[email protected]
www.german-association.org.sg
Dieter Gumpert
President
Charlotte Riechers
Vice-President
Tel: 6467 8802
Fax:6467 8816
Singaporean-German Chamber
of Industry and Commerce (SGC)
25 International Business Park, #03-105 German Centre,
Singapore 609916
[email protected]
www.sgc.org.sg
Wolfgang Huppenbauer
President
Tel: 6433 5330
Fax:6433 5359
German European School Singapore (GESS)
72 Bukit Tinggi Road, Singapore 289760
[email protected]
www.gess.sg
Hermann Battenberg
Principal
Tel: 6469 1131
Fax:6469 0308
Goethe-Institut Singapore
136 Neil Road, Singapore 088865
[email protected]
www.goethe.de/singapore
Alfons Hug
Director
Tel: 6735 4555
Fax:6735 4666
DAAD Information Centre Singapore
136 Neil Road, Singapore 088865
[email protected]
www.ic.daad.de/singapore/
Claudia Finner
Director
Tel: 6223 4226
Dr. Tim Philippi
Executive Director
Schweizerische Botschaft
(Embassy of Switzerland)
H.E. Mr. Thomas Kupfer, Ambassador
1 Swiss Club Link, Singapore 288162
Tel: 6468 5788, Fax: 6466 8245, [email protected], www.eda.admin.ch/singapore
Swiss Business Hub ASEAN
[email protected]
www.sbh-asean.org
K. B. Lim
Tel: 6468 5788
Fax:6466 8245
Swiss Club
36 Swiss Club Road, Singapore 288139
[email protected]
www.swissclub.org.sg
Martin Silberstein
President
Tel: 6466 3233
Fax:6468 8550
Swiss Association
[email protected]
www.swiss-sg.org
Janine Bachmann
President
Tel: 8618 6082
SBA – Swiss Business Association Singapore
[email protected]
www.swissbusiness.org.sg
Peter Huber
Chairman
Tel: 6722 0799
Fax: 6722 0799
Swiss School in Singapore
[email protected]
www.swiss-school.edu.sg
Sacha Dähler
Principal
Tel: 6468 2117
Fax:6466 5342
Österreichische Botschaft
(Austrian Embassy)
Mr. Volker Ammann, Chargé d’Affaires a.i. / Commercial Counsellor
600 North Bridge Road, #24-04/05 Parkview Square, Singapore 188778
Mailing address: Rochor P.O.Box 1159, Singapore 911836
Tel: 6396 6350, 6396 6351, 6396 6352 Fax: 6396 6340,
[email protected], www.advantageaustria.org/sg/
Austrian Business Association (Aba)
3791 Jalan Bukit Merah, #08-08 E-Centre@Redhill Building,
Singapore 159471
[email protected]
http://www.aba.sg
Dr. Oskar Sigl
President
Tel: 6275 0903
Fax:6275 4743
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