Für Bundeszentrum ist Millionenbau nötig

Mittwoch, 7. Oktober 2015
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wir
Daniel Humm redet mit dem «Boten» über
das Kochen und die Gourmet-Szene. Seite 7
Kleine ganz gross
Nützliches Schaffen
Die Schwyzerin Anja Sidler singt auf
der Schwiizergoofe-CD mit. Seite 48
Giulia Schlüchter bringt ihre Kunst auf
Seite 9
T-Shirts unter die Leute.
G E S A M TAU S G A B E N E U E LU Z E R N E R Z E I T U N G
A Z 6430 Schwyz | 157. Jahrgang | Nr. 231 | Fr. 1.80
Für Bundeszentrum ist
Millionenbau nötig
Eingang zum Erotik-Club Zeus im
Küssnachter Fänn.
Bild Edith Meyer
«Zeus»-Besitzer
streitet alles ab
GERICHT li. Der Besitzer des Saunaclubs Zeus in Küssnacht stand gestern vor dem Kantonsgericht. Der
Angeklagte hatte Berufung gegen
das Urteil des Bezirksgerichts Küssnacht eingelegt. Er bestritt, dass bei
ihm Rumäninnen ohne Arbeitsbewilligung gearbeitet haben. Seite 3
Grossgrinde sichern
ihre Zukunft
SCHWYZ red. Die Grossgrinde, welche die Fasnacht in Schwyz beleben,
waren bisher eine lose Vereinigung.
Nun haben sie sich als Verein konstituiert und geben zum 80. Geburtstag eine Chronik heraus. Damit sichern sie ihre Zukunft ab. Seite 19
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SEEWEN Ein Bundes-Asylzentrum im Wintersried in
Seewen würde eine Millioneninvestition auslösen.
tion auslösen. «Der Bund würde ein
Neubauprojekt in mehrstelliger Millionenhöhe planen», sagt der Schwyzer
Gemeindepräsident Hugo Steiner im
Interview mit dem «Boten der Urschweiz». Die Gemeinde könnte mittelfristig mit Entlastungen im Asylbereich
von rund 400 000 Franken pro Jahr
rechnen. Aber, so Steiner: Gegen ein
Asylzentrum im Wintersried spreche die
Konzentration von 340 Menschen an
einem Standort und «vor allem» das
politische Umfeld. Das, so Steiner, «darf
man nicht unterschätzen».
adm. Entscheide sind noch keine gefallen, weder in Schwyz noch in Bern.
Das Bundeszentrum für Asylsuchende,
welches der Bund auf dem Gelände der
MilSich im Seewener Wintersried ins
Auge fasst, wird von Kanton und Schwyz
abgelehnt. Trotzdem ist es noch im
Gespräch. Das Staatssekretariat für Migration will bis Ende Jahr einen Entscheid fällen. Im Vordergrund steht zwar
eine einvernehmliche Lösung, im Notfall könnte – je nach Verfahren – der
Bund aber auch seinen Kopf durchsetzen.
Investitionen und Sparen
Nun wird klar, die Pläne des Bundes
würden in Seewen eine grosse Investi-
Entscheide am Laufen
Gemeindepräsident Hugo Steiner
im grossen Interview.
Bild Jürg Auf der Maur
Entsprechend sind im Schwyzer Gemeinderat noch keine Entscheide gefallen. «Der Gemeinderat hat sich seit
erstmaliger Bekanntgabe ablehnend
ausgesprochen. Jedoch sind die Entscheidfassungen auf allen Stufen noch
am Laufen», erklärt der Gemeindepräsident weiter. Die Gemeinde hat aber
ein Dossier mit allen Vor- und NachSeite 11
teilen erstellt.
Volkswagen muss
nun sparen
WOLFSBURG sda. Volkswagen stellt
wegen der Kosten des Abgas-Skandals alle Investitionen auf den Prüfstand. Der finanzielle Schaden durch
die Manipulation von Diesel-Emissionswerten sei riesig und noch gar
nicht absehbar, sagte Unternehmenschef Matthias Müller gestern vor
mehr als 20 000 Beschäftigten des
Wolfsburger Stammwerks. Das Unternehmen müsse schnell reagieren:
«Ich bin ganz offen: Das wird nicht
ohne Schmerzen gehen», sagte der
62-Jährige in seiner ersten Rede vor
der Belegschaft nach seiner Wahl
zum Konzernchef. «Wir müssen massiv sparen, um die Folgen der Krise
Seite 33
zu managen.»
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Kanton zahlt mehr
für Behinderte
KANTON amu. Dank medizinischem
Fortschritt und besserer Integration
steigt die Lebenserwartung von
Menschen mit Behinderung. Damit
stellt die Alterung der Bevölkerung
den Kanton auch im Bereich der
Behindertenbetreuung vor neue Herausforderungen. Mit zunehmendem Alter steigt der Pflegebedarf.
Der Kanton Schwyz musste im
letzten Jahr mehr Geld für Behinderteneinrichtungen ausgeben als
erwartet. Das Budget wurde um 1,7
Millionen Franken überschritten.
Betreuungsaufwand steigt
Auch Heime und Arbeitsstätten
müssen sich vermehrt den demografischen Entwicklungen anpassen. In Wohnangeboten müssen
zusätzliche Tagesstrukturen mit Betreuung bereitgestellt werden, was
einen zusätzlichen Aufwand darstellt.
Das Behindertenheim St. Antonius
in Hurden stellte bereits mehr Personal an, die BSZ Stiftung in Seewen
schafft mehr altersgerechten Wohnraum und verstärkt den Nachtdienst.
Verschiedene Angebote mit hohem
Betreuungsaufwand nehmen kontiSeite 3
nuierlich zu.
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SRG baut
250 Stellen ab
Fänn wächst weiter
Vor Kurzem hat die LCA Automation AG ihren Standort ins Industriegebiet Fänn verlegt. Damit hat sie 85
Arbeitsplätze nach Küssnacht gebracht. Firmeninhaber
Christoph Rennhard gibt Einblick in seinen Betrieb, der
im Sondermaschinenbau tätig ist. Er spricht über KanSeite 21
tönligeist und den starken Franken. Bild Edith Meyer
Unwiderstehlich:
Kaffee und Espresso für nur Fr. 1.90
ZÜRICH sda. Die SRG plant den Abbau von rund 250 Stellen. Damit
reagiert sie auf Einsparungen von 40
Mio. Franken, die ab 2016 anfallen.
Als Grund werden die wegbleibende
Mehrwertsteuer sowie der höhere
Gebührenanteil für Privatsender angegeben. Das Sparprogramm betreffe alle Sprachregionen und Unternehmensbereiche und erfolge vorrangig in Verwaltung, Informatik und
Produktion, teilte die Schweizerische
Radio- und Fernsehgesellschaft mit.
Der Abbau entspricht fünf Prozent
aller Vollzeitstellen. «Dieses Sparprogramm ist unerlässlich», sagte
SRG-Generaldirektor Roger De Weck.
Es werde auch Abstriche am ProSeite 37
gramm geben.
© 2015 McDonald’s Corporation
Spitzenkoch im Interview
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