Gemeindebrief Frühling der Evangelischen Kirchengemeinde Weidenhausen - Römershausen 2 / 2015 März - April - Mai 3 2 / 2015 „Wahrlich, gewesen!“ Gemeindebrief dieser ist Gottes Sohn (Matthäus 27, 54) Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser! „Da ist mir ein Licht aufgegangen!“, so sagen wir das oft, wenn wir etwas verstanden, begriffen haben, wenn uns Zusammenhänge deutlich wurden, wenn wir hinterher klüger sind als zuvor. Am 29. März feiern wir in diesem Jahr Konfirmationsgottesdienst. Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden haben länger als ein Jahr den Konfirmandenunterricht besucht, sind bei der Konfirmandenfreizeit dabei gewesen, werden am Sonntag vor der Konfirmation ihren ganz eigenen Gottesdienst gestalten. Vielleicht können sie das beim Rückblick auf die Konfirmandenzeit auch einmal sagen: „Da ist mir ein Licht aufgegangen!“ - da habe ich etwas vom Glauben verstanden. Da habe ich gemerkt, das sind nicht nur alte Geschichten, sondern das hat auch ganz viel mit mir und mit meinem Leben zu tun. Im Monatsspruch für den April dieses Jahres 2015 begegnet uns die Aussage eines Mannes, der das ganz gewiss auch von sich hätte behaupten können: „Da ist mir ein Licht aufgegangen!“ Im Matthäusevangelium, Kapitel 27, Vers 54 liest sich das so: Es ist ein römischer Hauptmann, der das einst gesagt hat. Mit seinen Soldaten war er dazu abkommandiert, um an einem Freitag vor fast 2000 Jahren bei einigen Hinrichtungen vor den Toren der Stadt Jerusalem für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Wahrscheinlich kannte er seine Aufgaben nur allzu genau, war ein erfahrener Soldat. Einem unerfahrenen Soldaten würde man eine so schwierige Aufgabe nicht anvertrauen. So mag er genau wie seine Soldaten auch schon manche Hinrichtung miterlebt und dem Sterben anderer zugesehen haben. Aber an diesem Freitag war dann doch alles ganz anders als sonst. An einem der Kreuze hing Jesus von Nazareth. Der Grund für seine Hinrichtung war am Kreuz über ihm zu lesen: „Jesus von Nazareth, König der Juden“. Er hatte Unruhe gestiftet. Man sah in ihm eine Gefährdung des ohnehin brüchigen Friedens. Wer sich anmaßt, König zu sein, obwohl doch ein anderer König auf dem Thron sitzt, der ist ein Aufrührer. Und die gilt es aus dem Verkehr zu ziehen. Gemeindebrief 2 / 2015 So hatte man schnell einen Grund zur Verurteilung gefunden und die Hinrichtung wurde sogleich vollstreckt. Jesu Freunde, seine Jünger, die ihn die letzten Monate hindurch auf Schritt und Tritt begleitet hatten, die haben fast alle am Karfreitag das Weite gesucht. Sie wollten und konnten nicht mit dabei sein, wenn ihr Herr und Meister am Kreuz stirbt. Sie fürchteten, womöglich als seine Anhänger enttarnt zu werden und das gleiche Schicksal wie Jesus erleiden zu müssen. Bis zum Kreuz mitgegangen war nur Johannes, der Jesus besonders nahe stand. Und auch seine Mutter und einige Frauen aus Jesu Gefolgschaft waren mit dabei. Sie alle hörten genau wie die vielen Schaulustigen, die gekommen waren, wie Jesus am Kreuz Worte aus dem 22. Psalm betet: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Sie erleben mit, wie Jesus unter Schmerzen und Qualen stirbt. Und während die Schriftgelehrten und Pharisäer, die Jesus am Kreuz sehen wollten, gedacht haben mögen: Jetzt ist endlich wieder Ruhe eingekehrt; während die Menschen aus Jesu Umfeld zutiefst traurig und verzweifelt waren, geht ausgerechnet dem römischen Hauptmann, der wohl kaum etwas über den Glauben weiß, ein Licht auf: „Wahrlich, gewesen!“ dieser ist Gottes Sohn Er sieht mehr als einen verurteilten und hingerichteten Menschen. Er sieht mehr als einen leblosen Körper am Kreuz. Er erkennt eine Wahrheit, die so vielen anderen verborgen war und die selbst für die, die alle ihre Hoffnung auf Jesus 4 gesetzt hatten, von den Ereignissen des Karfreitags verfinstert wurde. Er sieht, was dann auch Jesu Freunde, seine Anhängerinnen und Anhänger wenige Tage später im Licht des Ostermorgens neu begriffen haben. Dieses Licht, das da Menschen aufgegangen ist, scheint seitdem immer wieder und immer neu, selbst in den dunkelsten Lebensstunden. Und auch wir werden im ersten Licht des Ostermorgens davon singen: „Frühmorgens, da die Sonn aufgeht, mein Heiland Christus aufersteht. Vertrieben ist der Sünden Nacht, Licht, Heil und Leben wiederbracht. Halleluja.“ (EG 111, 1) Dass uns allen dieses Licht jeden Tag hell scheint, das wünscht Ihr Inhaltsverzeichnis 5 2 / 2015 Gemeindebrief Besinnung Kasualien Geburtstage Vortrag: "Symbole in Alltag und Kirche" Erlös Kinder-Secondhand-Basar Erlös Büchertisch Weltgebetstag Konfirmation Passionsandachten Lesung und Musik am Karfreitag Osternachtgottesdienst Zuhör-Genuss Benefitzkonzert Konzert: Orgel trifft Violine Familiengottesdienst an Christi Himmelfahrt Motorradgottesdienst Termine: Kids-Club / Teenkreis Termine: Jugendkreis / KiGo Römershausen Terminkalender Gottesdienste Kirchenvorstandswahl 2015 Neue Konfirmanden Tansania-Arbeitskreis Kirchencafé Kindergarten Kindernachmittag "Ich will Leben" Kinderseite Konzert: "life in concert" Ostertreffen 2015 Mitarbeiterschulungen für Kinder- und Jugendarbeit Regionale Jugendbegegnung "Dabei-Sein" Frühjahrssammlung Kreise und Gruppen Ansprechpartner der Gemeinde Titelbild: Narcissus poeticus - Dichternarzisse, Weiße Narzisse im Römershäuser Wald Seite 3 6 8 11 12 12 13 14 16 17 19 20 21 22 23 24 25 27 28 30 41 42 43 44 46 47 48 49 50 52 53 54 56 Gemeindebrief 2 / 2015 6 Getauft wurden: Hannah „Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit." (1. Johannes 3,18) Emily „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärk e dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigk eit." (Jesaja 41,10) Eiserne Hochzeit: Das Fest der Eisernen Hochzeit feierten mit einem Dankgottesdienst: Herbert und Ruth „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“ (Psalm 119,105) 7 2 / 2015 Gemeindebrief Beerdigt wurden: Karl-Hermann 77 J. „Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet.“ (Römer 12,12) Günter 67 J. „Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen.“ (Kolosser 3,23) Rainer 58 J. „Gelobt sei, der da k ommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe.“ (Luk as 19,38) Maria 89 J. „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Johannes 16,33) Lina 90 J. „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20) Aleksandra 90 J. „Du tust mir k und den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.“ (Psalm 16, 11) Der Himmel Für manche Christen ist der Himmel ganz nah, für andere weiter weg. Aber alle stimmen darin überein: Christus hat durch seinen Tod und seine Auferstehung den Himmel für die Menschen geöffnet. Eduard Kopp Gemeindebrief 2 / 2015 8 Geburtstage in Weidenhausen Wir gratulieren allen Geburtstagskindern und wünschen alles Gute und Gottes Segen für das kommende Lebensjahr. März 04. 04. 05. 07. 07. 08. 09. 12. 12. 12. 15. 15. 16. 16. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 30. 30. 31. 31. Waldemar Inge Elisabeth Edwin Guntram Werner Dieter Lieselotte Samuel Hulda Erna Ursula Erika Manfred Gertrud Wolfgang Gretel Ernst Heinrich Christine Katharina Helmut Helmut Fritz Heinrich 83 74 80 80 75 73 72 72 80 89 88 71 73 80 89 71 76 84 85 94 73 80 75 88 90 J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. Hinweis Die Angaben zu den Geburtstagen unserer Gemeindemitglieder erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Ihr Name vergessen wurde oder Ihr Name an dieser Stelle nicht genannt werden soll, teilen Sie dies bitte dem Herausgeber des Gemeindebriefes (KV) mit. 9 2 / 2015 Gemeindebrief April 02. 03. 03. 04. 04. 06. 06. 06. 10. 12. 17. 20. 22. 23. 25. 26. 27. 28. 29. Helga Christel Erna Helga Liesel Edith Jakob Herbert Herbert, Dr. Marianne Liesel Erich Ingrid Peter Anita Herta Karl-Heinz Maria Manfred 83 79 73 82 88 77 80 78 94 83 72 83 73 80 77 79 72 83 78 J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. Gemeindebrief 2 / 2015 10 Mai 03. 03. 04. 06. 07. 08. 09. 10. 11. 12. 12. 13. 14. 14. 15. 16. 17. 18. 20. 22. 24. 26. 27. 28. 29. 29. 30. Gretel Hans-Jürgen Gudrun Otto Lieselotte Edith Margot Waltraud Ingeborg Brunhilde Elsbeth Elisabeth Ewald Luise Letterio Ingeborg Doris Gretel Werner Erika Herta Erhard Helga Sonja Manfred Hilde Dietmar 85 73 84 78 89 78 73 82 75 87 79 80 80 79 76 76 75 81 75 72 82 77 79 78 71 76 78 J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. J. 11 2 / 2015 Gemeindebrief Geburtstage in Römershausen Wir gratulieren allen Geburtstagskindern und wünschen alles Gute und Gottes Segen für das kommende Lebensjahr. März 04. 04. 11. 26. 28. Margarete Marlies Katharina Marie Günter 78 78 93 77 82 J. J. J. J. J. Adolf Hans Brigitte Christel 75 87 72 78 J. J. J. J. Elisabeth 94 J. April 11. 14. 20. 30. Mai 31. Die Frauengruppen unserer Kirchengemeinde laden alle Interessierten zu einem Vortrags- und Gesprächsnachmittag herzlich ein. Am Freitag, den 24.4.2015 wird um 14.30 Uhr die Referentin Gunhild Sandrock aus Simmersbach zum Thema „Symbole in Alltag und Kirche“ im Ev. Gemeindehaus sprechen. Gunhild Sandrock Zum Programm des Nachmittags gehört auch ein gemeinsames Kaffeetrinken. Gemeindebrief 2 / 2015 12 Erlös der letzten beiden Wir freuen uns, dass die letzten beiden Basare wieder sehr erfolgreich verlaufen sind und wir für die Kinder und Jugendlichen in unserer Kirchengemeinde spenden können. Der Erlös wird aufgeteilt. Zum einen gehen 300,00 € an den Förderkreis „Sei dabei!“. Herzlichen Dank an Fr. Wabel und allen Helfern für ihren Einsatz bei der Kinder- und Jugendarbeit. Zum anderen gehen 300,00 € an den Ev. Kindergarten Weidenhausen. Die Erzieherinnen und Kinder wissen bestimmt schon, welche Wünsche ihrer sicherlich langen Wunschliste, sie sich damit erfüllen können. Das Team des Eltern-Kind-Kreises und des Elterntreffs Büchertisch Einen Spendenscheck in Höhe von 330,00 € konnte das Büchertischteam der Ev. Kirchengemeinde und Herrn Martin Scheid vom Kirchenvorstand am 18. Februar 2015 an die Eltern des kleinen Robin Richter aus Weidenhausen überreichen. Robin leidet an der seltenen Muskelkrankheit AMC. Das Büchertischteam freut sich sehr, mit einem kleinen Geldbetrag dazu beizutragen, einen kleinen Aufzug im Haus Richter mitzufinanzieren. Wir bedanken uns bei allen ganz herzlich, die den Büchertisch im letzten Jahr so großzügig unterstützt haben. Der Erlös des Büchertisches in diesem Jahr ist bestimmt für: Hospizdienst Immanuel Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst Teichstr. 5, 35075 Gladenbach Wir freuen uns, Sie auch weiterhin an unserem Büchertisch im Vorraum der Ev. Kirche begrüßen zu können. Unser Büchertisch ist jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet. Herzliche Grüße Irmtraud Kaut und Ingrid Schlierbach 13 2 / 2015 Gemeindebrief Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat beides greifen die Weltgebetstagsfrauen von den Bahamas in ihrem Gottesdienst zum 6. März 2015 auf. Unter dem Motto „Begreift ihr meine Liebe?“ danken sie Gott für ihre atemberaubend schönen Inseln und für die menschliche Wärme der bahamaischen Bevölkerung. Gleichzeit wissen sie darum, wie wichtig es ist, dieses liebevolle Geschenk Gottes engagiert zu bewahren. In der Lesung aus dem Johannesevangelium (13,1-17), in der Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht, wird für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar. Gerade in einem Alltag in Armut und Gewalt braucht es die tatkräftige Nächstenliebe von jeder und jedem Einzelnen, braucht es Menschen, die in den Spuren Jesu Christi wandeln. Freitag, 06. März 2015, 19:30 Uhr, in der Ev. Kirche Weidenhausen Gemeindebrief 2 / 2015 14 Wir werden am Sonntag, den 29. März 2015, konfirmiert Weidenhausen Michelle Emily Anna - Maria Römershausen Jan Moritz Laura Emily - Sharleen Erdhausen Marvin Moesha Lea Timo 15 2 / 2015 Gemeindebrief O Gott, du hast Abraham aus seinem Land herausgeführt und ihn auf allen seinen Wegen behütet. Gewähre auch uns diesen Schutz. Stärke uns in Gefahr, behüte unseren Schritt. Sei uns ein kühler Schatten in der Hitze des Tages, schützender Mantel gegen die Kälte. Trag uns in Ermüdung, und verteidige uns in jeder Not. Sei uns ein fester Stab gegen den Sturz und ein Hafen, der die Schiffbrüchigen aufnimmt. Lass uns unter deiner Führung mit Sicherheit unser Ziel erreichen. Lass uns unsere Heimat finden, Nach einem alten Pilgergebet Leiterer lass uns ankommen bei dir. Gemeindebrief 2 / 2015 16 Zur Passionsandacht laden wir herzlich ein: Freitag 20.03. um 19:30 Uhr in Weidenhausen Passionsandacht Freitag 27.03. um 19:30 Uhr in Römershausen 17 2 / 2015 Gemeindebrief Lesungen und Musik am Karfreitag Anstelle des Gottesdienstes am Morgen des Karfreitags laden wir in diesem Jahr am Karfreitagnachmittag, 03. April 2015 um 15:00 Uhr, zur Sterbestunde Jesu, in die Ev. Kirche in Weidenhausen ein. Die Passionsgeschichte aus dem Markusevangelium wird von verschiedenen Leserinnen und Lesern vorgetragen. Dazu erklingen ausgewählte Chor- und Orgelstücke sowie Gemeindelieder. Der Chor „Ad Novum“ unter der Leitung von Johannes Tunyogi-Csapó, die Kantorei des Ev. Dekanats Gladenbach und KMD Burkhardt Zitzmann wirken mit Karfreitag Karfreitag ist der Tag der Solidarität Gottes mit allen, die leiden, weinen und schreien, mit denen, die gequält und geschändet werden. Er geht mit ihnen durch Schmerz, Leid und Tod, damit sie auch dort von ihm gehalten sind. TINA WILLMS Gemeindebrief 2 / 2015 18 19 2 / 2015 Gemeindebrief Einladung zum Osternachtgottesdienst am 05. April 2015 um 5:00 Uhr in der Ev. Kirche in Weidenhausen Noch im Dunkel der Nacht stehen wir auf und kommen zur Kirche. Wir feiern gemeinsam den Morgen der Auferstehung und gehen dann in den erwachenden Tag hinaus, um auf dem Friedhof die Osterlesung zu hören. Anschließend trinken wir Kaffee im Ev. Gemeindehaus. Ostermorgen Und plötzlich steht einer am Grab und sagt: „Der, den du suchst, ist nicht hier.“ Vertrieben hat einer die Todesnacht, vor dir liegt neu das Leben im Licht. Tina Willms Die Freude des Ostermorgens, die Gnade des Auferstandenen und eine gesegnete Osterzeit wünscht Ihnen Ihre Evangelische Kirchengemeinde Weidenhausen - Römershausen 2 / 2015 20 © KMD B. Zitzmann Gemeindebrief 21 2 / 2015 Gemeindebrief Die Evangelische Kirchengemeinde Weidenhausen, der Kirchenchor „Ad Novum“, sowie das Unplugged-Projekt laden ganz herzlich zu einem Zuhör-Genuss Benefizkonzert mit musikalischen Gästen ein. Gleichzeitig wird seine Debut-CD "Solitaire" - die hiermit zum ersten mal der Öffentlichkeit vorgestellt wird - präsentieren. Lassen sie sich verzaubern von einer musikalisch dichten Atmosphären-Reise durch unterschiedliche Stile. Wann: Samstag, den 25. April 2015, 20.00 Uhr Wo: Ev. Kirche in Gladenbach - Weidenhausen Gemeindebrief 2 / 2015 22 Wir laden Sie herzlich zu unserem Familiengottesdienst an Christi Himmelfahrt, am 14. Mai 2015, um 10:30 Uhr. in der Ev. Kirche in Weidenhausen ein. Anschließend ist für ein gemeinsames Mittagessen und Kaffeetrinken gesorgt. Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. Johannes 12,32 23 2 / 2015 Gemeindebrief Herzliche Einladung zum Motorradgottesdienst 2015 Pfingstmontag 25.05.2015, 11:00 Uhr in der Ev. Kirche in Weidenhausen Schon traditionell wird es am Pfingstmontag laut in der und um die Kirche in Weidenhausen. Wir laden herzlich ein zum Motorradgottesdienst, alle die Motorrad oder Roller fahren, auch Trikes und Quads sind willkommen und natürlich alle Menschen, die sich mit uns verbunden fühlen. Wir feiern Gottesdienst, loben den Herrn, haben ein gute Zeit miteinander, erfahren ein Stück von Gottes Schöpfung auf die Art, wie wir es am liebsten tun und freuen uns auf alle, die den Tag mit uns verbringen. Die Küche kann an dem Tag kalt bleiben, wir halten gerne auch gute Gemeinschaft am Tisch. Es danken für die Gastfreundschaft in Weidenhausen und laden ein die Pfarrer Michael Karg, Martin Schindel und Olaf Schmidt und alle HinterlandBiker" Gemeindebrief 2 / 2015 Kids-Club (ab 7 Jahre) Jeden Montag 17:00 - 18:30 Uhr im Ev. Gemeindehaus Wann? 02.03. 09.03. 16.03. 23.03. 13.04. 20.04. 27.04. 04.05. 11.05. 18.05. 25.05. 01.06. Was? Großer Quiznachmittag Kids-Club kreativ I Kids-Club kreativ II Osterolympiade Osterferien Spielenachmittag Kriminachmittag „in einer Minute“ lecker, lecker, lecker Eine Geschichte aus LEGO I Eine Geschichte aus LEGO II kein Kids-Club Kids-Club kreativ Teenkreis (ab Konfirmation) Jeden Dienstag, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr im Ev. Gemeindehaus Wann? 03.03. 12.03. (Do) 15.03. (So) 17.03. 26.03. (Do) Karfreitag 03.04. Ostermontag 06.04. 14.04. 21.04. 28.04. 05.05. 12.05. 17.05.(So.) 19.05. 26.05. Was? Dixit 19:00 Uhr Dabei-Sein / Ort: Bad Endbach 18:00 Uhr Jugo in Oberhörlen Teenkreis kreativ 19:00 Uhr Dabei-Sein / Ort: Günterod 19:00 Uhr Dabei-Sein / Ort: Weidenhausen Ostertreffen Holzhausen Spieleabend lecker Pizza „Müllmensch“ Monte Salino sky and heaven 18:00 Uhr Jugo Herzhausen Teenkreis kreativ I Teenkreis kreativ II 24 25 2 / 2015 Gemeindebrief Jugendkreis 16+ (ab 16 Jahre) Jeden Donnerstag 19:00 - 21:00 Uhr im Ev. Gemeindehaus Wann? 05.03. 12.03. 15.03.(So) 19.03. 26.03. Karfreitag 03.04. Ostermontag 06.04. 16.04. 23.04. 30.04. 07.05. 14.05. 17.05.(So) 21.05. 28.05. Was? Dixit 19:00 Uhr Dabei-Sein / Ort: Bad Endbach 18:00 Uhr Jugo in Oberhörlen Spieleabend 19:00 Uhr Dabei-Sein / Ort: Günterod 19:00 Uhr Dabei-Sein / Ort: Weidenhausen Ostertreffen Holzhausen Kreativ Abend der Gefühle Spieleabend Vorbereitung Spieleprogramm Kein Jugendkreis 18:00 Uhr Jugo Herzhausen Lecker und gut gekocht sing and pray Kindergottesdienst in Römershausen KiGo (ab 4 Jahre) für alle Kinder ab 4 Jahren von 10:30 Uhr - 11:30 Uhr im Kindergottesdienstraum des DGH Wann? 08.03. 22.03. 19.04. 03.05. 17.05. 31.05. Was? Zeit zum Abschied Ein Zeichen zum Abschied Osterferien „Warum weinst du?“ - Maria Magdalena Wie nah bist du Gott? Freunde halten zusammen - Jesus schenkt neue Kraft Gottes Geist führt und leitet Gemeindebrief 2 / 2015 26 Vom Heiligen Geist begeistert PFINGSTEN An Pfingsten feiern Christen das Fest der "Ausgießung des Heiligen Geistes". Der Name leitet sich aus dem griechischen "pentekoste" ab, was so viel heißt wie der Fünfzigste. Am 50. Tag nach Ostern, so wird in der Apostelgeschichte (2,1–41) berichtet, versammelten sich die Jünger Jesu und wurden vom Heiligen Geist erfüllt, der mit Brausen und Feuerflammen vom Himmel kam. Der Heilige Geist versetzte sie in die Lage, mit Menschen zu sprechen, deren Sprache sie ursprünglich nicht beherrschten. Jerusalem war an diesem Tag, an dem das Wochenfest gefeiert wurde, mit Pilgern überfüllt. Sie waren aus vielen Ländern angereist und überrascht, die Jünger in der eigenen Muttersprache reden zu hören. Zuschauer halten Gläubige für betrunken Zuschauer hatten für dieses Geschehen nur Spott übrig, denn sie hatten den Eindruck, die Gläubigen seien betrunken. Gegen diesen Vorwurf verwahrt sich Petrus in seiner Predigt (Apostelgeschichte 2,16–36). Auf die Verkündigung von der Auferweckung Jesu reagieren die Menschen ergriffen und fragen, was sie tun sollen. Petrus fordert sie auf, Buße zu tun und sich taufen zu lassen – ein Aufruf, dem der Apostelgeschichte zufolge 3000 Menschen folgten. Daher gilt das Ereignis der Ausgießung des Heiligen Geistes auch als Geburtsstunde der christlichen Gemeinde und der Kirche. Der Heilige Geist eint die Zerstreuten Diese Berichte und Bilder der Bibel sollen zeigen, wie der Heilige Geist die Menschen sammelt. Die Anhänger Jesu haben erlebt, wie einheitsstiftend er die Zerrissenheit und Zerstreuung aufhebt, die seit dem Turmbau zu Babel geherrscht hatte (1. Mose 11,1–9). Davor "hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache" gehabt, so heißt es im 1. Buch Mose. Der Versuch aber, sich durch diesen Bau, der bis an den Himmel heranreichen sollte, einen Namen zu machen, wurde von Gott durchkreuzt. "Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht", so beschließt er dem Turmbau der Menschen Einhalt zu gebieten. Danach verstand keiner mehr den anderen, sie wurden alle zerstreut über die gesamte Erde. Bis sie sich Pfingsten wiederfinden in einem gemeinsamen Geist. Mit diesem letzten Fest im Osterfestkreis feiern Christen deshalb auch die Einheit der Gläubigen. Die liturgische Farbe für Pfingsten ist Rot für das Feuer des Heiligen Geistes. evangelisch.de 27 2 / 2015 März 1 So Reminiszere Stehkaffee 2 Mo Gemeindebrief April Mai 1 Mi 1 Fr 2 Do Gründonnerstag 2 Sa 3 Di 3 Fr Karfreitag 3 So 4 Mi 4 Sa Karsamstag 4 Mo 5 Do 5 So Ostersonntag 5 Di 6 Fr 10.W. 6 Mo Ostermontag Weltgebetstag 7 Sa 15.W. 7 Do 8 Mi 8 Fr 9 Do 9 Sa 10 Di 10 Fr 10 So 11 Mi 11 Sa 8 So 9 Mo 11.W. 12 So 13 Fr 13 Mo 14 Sa 14 Di 14 Do 15 Mi 15 Fr 16 Do 16 Sa 17 Di 17 Fr 17 So 18 Mi 18 Sa Lätare 16 Mo 12.W. 19 Do 20 Fr 19 So Passionsandacht Weidenhsn. Frühlingsanfang 22 So Judika / Weltwassertag 23 Mo 13.W. Rogate 20.W. 12 Di 16.W. 13 Mi Christi Himmelfahrt Familiengottedienst Exaudi Kirchencafé 18 Mo M iserikordias Domini Konzert: Orgel trifft Violine 20 Mo 21 Sa 19.W. 11 Mo Quasimodogeniti Kirchencafé 12 Do 15 So Kantate Stehkaffee 6 Mi 7 Di Okuli Kirchencafé M aifeiertag 21.W. 19 Di 17.W. 20 Mi 21 Di 21 Do 22 Mi 22 Fr 23 Do 23 Sa 24 Di 24 Fr Vortrag " Symbole in Alltag und Kirche" 25 Mi 25 Sa Benefizkonzert " John Cordi" 25 Mo M otorradgottesdienst 26 So Jubilate - Stehkaffee KV-Wahl 2015 26 Di 26 Do 27 Fr Passionsandacht in Römershsn. 28 Sa 29 So 30 Mo 31 Di Palmarum - Konfirmation Beginn der Sommerzeit 14.W. 27 Mo 24 So Pfingstsonntag Pfingstmontag 18.W. 27 Mi 28 Di 28 Do 29 Mi 29 Fr 30 Do 30 Sa 31 So Trinitatis 22.W. Gemeindebrief 01. 2 / 2015 28 Römershausen 9:15 Uhr Reminiszere mit Möglichkeit zur Taufe Weidenhausen 10:30 Uhr 06. Gottesdienst zum Weltgebetstag 19.30 Uhr 08. Okuli 9.15 Uhr 10.30 Uhr 15. Laetare 9.15 Uhr 10.30 Uhr März mit Prädikantin R. Bingel 20. Passionsandacht 19.30 Uhr 22. Judika 10.00 Uhr Vorstellung der Konfirmandinnen und Konfirmanden 27. Passionsandacht 19.30 Uhr mit Prädikantin R. Bingel 29. Palmarum 10.00 Uhr mit "Ad Novum" Konfirmation 29. März - Beginn der Sommerzeit Stehkaffee nach dem Gottesdienst im Ev. Gemeindehaus wieder am : 01. März, 26. April, 03. Mai Kindergottesdienst ist um 10:30 Uhr jeden Sonntag in Weidenhausen im Ev. Gemeindehaus 14-tägig in Römershausen im Dorfgemeinschaftshaus ! Achtung: In den Schulferien findet kein Kindergottesdienst statt. 29 2 / 2015 Gemeindebrief Römershausen 02. Gründonnerstag Abendmahlsgottesdienst 03. Karfreitag Weidenhausen 19:30 Uhr 15:00 Uhr Lesung und Musik zur Sterbestunde Jesu 05. Ostersonntag 5:00 Uhr April Osternacht 06. Ostermontag 9:15 Uhr 10:30 Uhr 9:15 Uhr 10:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst 12. Quasimodogeniti mit Prädikantin R. Bingel 19. Miserikordias Domini 14.00 Uhr Festgottesdienst 70 Jahre Frauenhilfe, anschließend Kaffeetrinken im Gemeindehaus 26. Jubilate 9.15 Uhr 10.30 Uhr Römershausen Weidenhausen 10:30 Uhr Kirchenvorstandswahl 03. Kantate mit "Ad Novum" Einführung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden und mit Möglichkeit zur Taufe 10. Rogate 10.00 Uhr mit "Ad Novum" Goldene Konfirmation Mai 14. Christi Himmelfahrt 10.30 Uhr mit "Ad Novum" Familiengottesdienst 17. Exaudi 9.15 Uhr 10.30 Uhr 9.15 Uhr 10.30 Uhr mit Prädikantin R. Bingel 24. Pfingstsonntag Abendmahlsgottesdienst 25. Pfingstmontag 11.00 Uhr mit "Ad Novum" Motorradgottesdienst 31. Trinitatis mit Prädikantin R. Bingel Der Büchertisch im Vorraum der Ev. Kirche in Weidenhausen ist jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet. 9.15 Uhr 10.30 Uhr Gemeindebrief 2 / 2015 30 31 2 / 2015 Gemeindebrief Gemeindebrief 2 / 2015 32 33 2 / 2015 Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde Weidenhausen - Römershausen Wir stellen uns zur Wahl. Die Kandidatinnen und Kandidaten Cornelia Bastian „Seit Oktober 2010 bin ich Mitglied im Kirchenvorstand. Die Aufgaben innerhalb einer Kirchengemeinde sind vielfältig und sehr umfangreich. Mir ist es wichtig, dass unsere Gemeinde weiterhin aktiv und lebendig bleibt. Ich kümmere mich um den Förderkreis, der unsere Jugendarbeit fördert. Die Jugendarbeit und alles was damit zusammenhängt finde ich sehr wichtig für eine Kirchengemeinde, denn aus Jugendlichen werden Erwachsene, die dann als nächste Generation in die Gemeinde hineinwachsen. Ich würde gerne weiter daran mitarbeiten, damit uns das gelingt.“ Timo Blieder „Ich werde im April 40 Jahre alt, bin Diplom-Betriebswirt (FH) und arbeite als Disponent. Ich spiele gerne Fußball und organisiere die Abteilung Alte Herren vom VFL Weidenhausen. Seitdem ich mit meiner Frau 2006 nach Weidenhausen gezogen bin, besuche ich regelmäßig den Gottesdienst und die Veranstaltungen der Ev. Kirchengemeinde. Ich fühle mich hier sehr wohl und bin froh, ein Teil dieser lebendigen Gemeinde zu sein. Ich möchte Verantwortung übernehmen und aktiv an der positiven Entwicklung der Ev. Kirchengemeinde Weidenhausen - Römershausen mitwirken. Mir ist es dabei wichtig, in der heutigen modernen Zeit den christlichen Glauben und das Leben in der kirchlichen Gemeinschaft attraktiv zu gestalten.“ Gemeindebrief 2 / 2015 Evangelische Kirchengemeinde Weidenhausen - Römershausen Judith Bitterlich „Da der Glaube an Gott eine wichtige Rolle in meinem Leben spielt, ist mir auch die Gemeinschaft mit anderen Christen in unserer Kirchengemeinde wichtig. Eine lebendige Gemeinde kann ohne die Mitarbeit ihrer Mitglieder mit deren vielfältigen Gaben nicht funktionieren. Daher möchte ich mich erneut für das Amt einer Kirchenvorsteherin zur Verfügung stellen. Ich möchte das Gemeindeleben aktiv mitgestalten und Ansprechpartnerin für die Gemeindeglieder sein. Ein Anliegen ist mir auch die übergemeindliche Arbeit in der Synode.“ Alex Friebertshäuser „-Zu Beginn erstmal vielen Dank für Ihr Interesse an der Wahl des Kirchenvorstandes. Das Theologiestudium weckte in mir das Interesse, mich in der Kirchengemeinde zu integrieren. Besonders mit Blick auf den demographischen Wandel unserer Zeit möchte ich einerseits der jüngeren Generation eine Stimme geben, als auch zum Erhalt der Kultur beitragen. Die Vielfalt der großen ehrenamtlichen Aufgaben im Kirchenvorstand sehe ich als Chance und Herausforderung. Darüber hinaus hat die Bewahrung von Gemeinschaft einen großen Anteil am Gemeindeleben und somit möchte ich bei dieser Umsetzung mitwirken. Damit das „do ut des“ [ich gebe dir, damit du mir gibst] nicht zu einer mathematischen Formel wird, möchte ich mich für ansprechende und dynamische Diskussionen- und neue Ideen im Rahmen der Kirchengemeinde stark machen. Ich freue mich auf ein schönes Miteinander. - Ein großes Dankeschön für Ihr Vertrauen -“ 34 35 2 / 2015 Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde Weidenhausen - Römershausen Kristina Felix "Als Mutter dreier Kinder möchten mein Mann und ich, dass unsere Kinder im Glauben an Gott aufwachsen. Dazu gehört für mich auch die aktive Mitarbeit in unserer Gemeinde. Nachdem ich mich schon seit einigen Jahren im Eltern-Kind-Kreis sowie beim Elterntreff engagiere, möchte ich mich nun auch im Kirchenvorstand einbringen. Dabei liegt mir insbesondere die Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde am Herzen." Werner Müller „Unser Gemeindeleben ist vielfältig und sehr aktiv. Das ist gut so. Gottes Segen ist in allen Bereichen unserer Kirchengemeinde sichtbar. Darüber können wir uns freuen und dankbar sein. Ich möchte gerne für die nächste Amtszeit Verantwortung in und für unsere Kirchengemeinde übernehmen. Meine Gaben und Fähigkeiten möchte ich für die Kirchengemeinde und zum Lob Gottes einsetzen.“ Gemeindebrief 2 / 2015 Evangelische Kirchengemeinde Weidenhausen - Römershausen Sabine Graf-Schäfer „Mein Mann und ich haben im Jahr 2011 einen Ort gesucht, in dem wir ein zu Hause zwischen unseren Arbeitsplätzen in Herborn und Marburg finden konnten. Gott hat uns nach Weidenhausen geführt. Ich bin sehr glücklich darüber! Das hat mehrere Gründe, aber im Hinblick auf meine Kandidatur finde ich wichtig zu sagen, dass ich die Kirchengemeinde als sehr aktiv und lebendig, offen und herzlich erlebe. Ich möchte gerne in der Kirchengemeinde mitarbeiten und dafür meine Fähigkeiten zur Verfügung stellen.“ Martin Scheld „Der Glaube, die Gemeinde, Gottes Wort und unsere Ev. Kirche in Weidenhausen und Römershausen gehören für mich untrennbar zusammen. Ich möchte dazu beitragen, mit Pfarrer Axel Henß und dem neuen Kirchenvorstand, eine lebendige Gemeinde und ein christliches Miteinander mit zu gestalten. Deshalb kandidiere ich für eine 3. Amtsperiode! EVANGELISCH- aus gutem Grund!“ 36 37 2 / 2015 Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde Weidenhausen - Römershausen Elfi Kirch „Da ich bereits seit 12 Jahren Mitglied des Kirchenvorstands bin, möchte ich auch weiterhin die Verantwortung für die Belange unserer Gemeinde tragen. Ich möchte einen Beitrag leisten, dass unsere Kirche als lebendige, menschennahe und offene Kirche noch stärker Anlaufpunkt für alle Altersgruppen wird. Gerade in einer Zeit, in der Wirtschaft und Politik allzu oft die christlichen und menschlichen Aspekte vermissen lassen, ist es wichtig, dass die Kirche vor Ort den Menschen zeigt, dass es Werte gibt, für die es sich lohnt einzustehen und die eine Gesellschaft erst zu einer tatsächlichen Gemeinschaft werden lassen.“ Martin Schiller „Ich bin 50 Jahre alt und von Beruf Altenpfleger. Vor ca. einem Jahr habe ich die Nachbarschaftshilfe „HiNN, Miteinander und Füreinander in Weidenhausen" angestoßen und betätige mich dort ehrenamtlich als Koordinator. In meiner Freizeit spiele ich aktiv Tischtennis im TTC Weidenhausen. Ich möchte aktiv in der Ev. Kirchengemeinde in Weidenhausen mitarbeiten, weil es für mich wichtig ist, in einer Gemeinschaft seinen Glauben zu leben. Meiner Meinung nach darf Nächstenliebe nicht nur ein Begriff sein, sondern muss mit Leben gefüllt werden – wenn möglich jeden Tag. Ich sehe die Kirche als Zentrum für ein Miteinander für jung und alt. Dafür möchte ich mich einsetzen.“ Gemeindebrief 2 / 2015 Evangelische Kirchengemeinde Weidenhausen - Römershausen Siegrun Kraft „Aller guten Dinge sind „3“, und so stelle ich mich zum 3. Mal zur Wahl. Meine Aufgaben im Kirchenvorstand und in unserer Gemeinde habe ich in den letzten Jahren mit viel Kraft aber gerne ausgeübt. Es gab viele positive Rückmeldungen, die mich auch immer wieder aufgebaut haben. Jesus fordert uns heraus, denn seine Liebe soll gelebt werden! Und in diesem Sinne will ich der Gemeinde meinen Dienst gerne wieder zu Verfügung stellen.“ Frank Schmidt „In den vergangenen sechs Jahren durfte ich unter anderem in den Bereichen Kinder/Jugend, Kindergarten und Diakonie an der Arbeit des Kirchenvorstandes mithelfen. In dieser Zeit hat sich in der Kirchengemeinde viel bewegt. So wurden zum Beispiel der Kids Club, der Teenkreis und ein Jugendkreis gegründet bzw. wieder zum Leben erweckt. Auch die Mitarbeit im Hinterländer Netzwerk Nachbarschaftshilfe (HiNN) oder die Gründung der Stiftung „Glaube verbindet“ und des Fördervereins „Sei dabei!“ gehören dazu. Als Rädchen im Getriebe an dieser Bewegung teil zu haben, macht Spaß und Lust auf eine weitere Amtszeit in einem engagierten Kirchenvorstand. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder “ 38 39 2 / 2015 Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde Weidenhausen - Römershausen Anja Lang „Da mir die Aufgaben im Rahmen des Kirchenvorstandes sehr viel Freude bereiten, möchte ich mich erneut zur Wahl stellen. Besonders am Herzen liegt mir die Kinder- und Jugendarbeit unserer Kirchengemeinde und deshalb würde ich mich in diesem Bereich gerne weiter einbringen.“ Sascha Stepke „Hallo, mein Name ist Sascha Stepke. Ich wohne in Weidenhausen in der Römershäuser Str. 14 a. Habe 2 Kinder, den Sören Michael und den Sönke Malte, und eine Frau die Barbara. Von Beruf Dachdecker seit 25 Jahren. Meine Hobbys sind Modelleisenbahn, Motorrad fahren und ich liebe Zoos. Ach ja, verkaufe Sachen bei Ebay, aber nur so zum Spaß, nicht zum reich werden. Mir macht dabei Spaß, das ich mit vielen Menschen in Kontakt komme auf der ganzen Welt. Hatte schon Sachen nach Australien, Amerika verkauft und Europa natürlich auch. Das in Australien war lustig, das war in der Nähe von Marburg. Habe dann erfahren, dass damals viele Auswanderer aus unserem Marburg da hin sind und deutsch sprachen. Dann haben sie kurzer Hand das Dorf nach unserem Marburg benannt. Es gibt noch 2 deutsche Dörfer dort, die Namen fallen mir gerade aber nicht ein. Warum ich dem Kirchenvorstand beitreten möchte ist, weil ich gerne mit Menschen zu tun habe und ich der Gemeinde gerne nutzen möchte. Da ich Dachdecker bin und auch andere handwerkliche Sachen gut meistern kann, glaube ich zumindest von großem Nutzen für die Gemeinde zu sein.“ Gemeindebrief 2 / 2015 Evangelische Kirchengemeinde Weidenhausen - Römershausen Durch die Gemeindeversammlung am 07.12.2014 wurden Emily Werner und Luca Federico Da Lozzo als Jugenddelegierte in den neuen Kirchenvorstand gewählt. Auch sie stellen sich hier vor. Emily Werner „Ich bin 14 Jahre alt und komme aus Weidenhausen. Seit meinem dritten Lebensjahr besuchte ich mit großer Freude den Kindergottesdienst. Eine Erfahrung, die mir persönlich gezeigt hat, wie schön es ist, in der Gemeinde aufgenommen zu sein und mitwirken zu können. Das Für-und Miteinander in der Gemeinde aller Altersklassen sehe ich als eine der wichtigsten Aufgaben. Dazu möchte ich gerne beitragen. Luca Federico Da Lozzo „Ich bin 15 Jahre alt und in Weidenhausen getauft, aufgewachsen und konfirmiert worden. Unser Dorf und unsere Kirchengemeinde sind mir sehr wichtig, deshalb möchte ich mich in der Jugendarbeit engagieren und mit im Kirchenvorstand und in der Gemeindearbeit einbringen. In der Vorbereitungszeit zu meiner Konfirmation habe ich festgestellt, dass mir „Kirche“ Spaß macht und ich mitgestalten möchte. Ich finde es toll, dass zum ersten Mal Jugenddelegierte im Vorstand mitwirken dürfen und ich möchte dazu beitragen, die Jugendarbeit in der Kirche zu unterstützen. Ich besuche das Gymnasium in Gladenbach und in meiner Freizeit spiele ich Fußball.“ 40 41 2 / 2015 Gemeindebrief 2015 - 2016 Weidenhausen Julian Felicia Julian Finn Olivia Pauline Philipp Lena-Sophie Jan-Philipp Isabel Jana Römershausen Theresa Pauline Tjark Torben Phil Louis Maike Jacqueline Tiana Gemeindebrief 2 / 2015 42 Gastgeber für Besuch aus Ngara gesucht Eine vierköpfige Delegation aus Ngara, Tansania wird vom 23. September bis 13. Oktober das Dekanat Gladenbach besuchen. Der Tansania-Arbeitskreis sucht Gastgeber, die bereit sind, zwei Gäste für je eine Woche aufzunehmen. Was dazu nötig ist? Vor allem Gastfreundschaft, Interesse an Menschen aus einer anderen Kultur und ein paar Englischkenntnisse. Wer sich dafür interessiert, sollte sich bitte bis 30. Juni mit dem Dekanat Gladenbach (siehe unten) in Verbindung setzen. Der Tansania-Arbeitskreis wird sich dann bei Ihnen melden. Pfr. Jörg Stähler, Ökumenereferent des Dekanats Gladenbach, Tel.: 06462-9157813, Email: joerg.staehler.dek.gladenbach @ekhn-net.de Bild: Foto vom letzten Partnerschaftsbesuch in Tansania in 2013 nach dem Gottesdienst in Ngara Tansania-Arbeitskreis unterstützt Frauenprojekt Der Tansania-Arbeitskreis (TAK) des Dekanats Gladenbach unterstützt in Absprache mit den Partnern in Tansania ein Projekt für Frauen (SACCOS). In diesem Projekt können Frauen einen Kleinkredit in Höhe von 260 Euro zu günstigen Konditionen bekommen. Davon können die Frauen kleine Geschäfte aufbauen wie Früchte und Gemüse etc. auf dem Markt verkaufen oder auch Schmuck herstellen, um sich eine Einnahmequelle zu sichern. Am 18. Januar wurde das Projekt in Ngara mit einem Fundraising gestartet. Das Ergebnis war umgerechnet 1.200 Euro (2,3 Millionen Tansanische Schilling), die der TAK erst einmal mit derselben Summe unterstützt. Beim geplanten Besuch aus Ngara im Dekanat Gladenbach werden die Frauenarbeit und das genannte Projekt eines der Themen sein. Bild (ganz rechts): Yoram Karusya, Stellvertretender Bischof der Karagwe Diözese beim Beginn des Fundraisings für das Frauenprojekt in Ngara 43 2 / 2015 Gemeindebrief Tansania - Arbeitskreis Auf diesem Wege möchten wir uns ganz herzlich bei allen für die wunderbaren und tollen Torten bedanken, die wir in unserem Kirchencafé zugunsten unserer Partnergemeinde Kankanguke in Tansania verkaufen konnten. Dieses ehrenamtliche Engagement ist nicht selbstverständlich! Wir wissen es sehr zu schätzen. Es steckt sehr viel Zeit und Arbeit dahinter. Es ehrt Sie alle und es ist wunderschön, dass Sie alle für diesen guten Zweck hinter uns stehen. Nur durch Ihre Initiative können sich unsere Gäste weiterhin im Kirchencafé wohlfühlen und wir alle können unsere Mitchristen in Tansania auf diese Weise unterstützen. Vielen herzlichen Dank an Sie alle. Liebe Grüße Tansania-Arbeitskreis der Ev. Kirchengemeinde Weidenhausen - Römershausen Kirchencafé eine Idee des Tansania-Arbeitskreises unserer Ev. Kirchengemeinde. Das Kirchencafé im Ev. Gemeindehaus in Weidenhausen ist einmal im Monat, sonntags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr, geöffnet. Gemeindebrief 2 / 2015 44 Kinderkonferenz praktisch Liebe Leserinnen und Leser, im letzten Gemeindebrief haben wir Ihnen von der Einführung der Kinderkonferenz im Rahmen von Partizipation berichtet. Die Kinder werden in sie betreffende Entscheidungen im Kindergarten stärker eingebunden. Sie erhalten in altersgleichen Gruppen, für Kleine, Mittlere, und Große Kinder, Gehör und erleben die Selbstwirksamkeit ihrer Mitarbeit. Andererseits wird erlernt, sich an die getroffenen Entscheidungen anzunähern oder sich mit den gemeinsam getroffenen Entscheidungen abzufinden. Anwesenheit, Anliegen und Ergebnisse werden dokumentiert. Bisherige Themen waren z.B.: 1. Was würdet ihr gerne im Intensivraum spielen können? Welches Spielmaterial hättet ihr dort gerne zur Verfügung? Was habt ihr für Ideen? Was denkt ihr wie viele Kinder gleichzeitig dort sein können? Die Entscheidung: Der Intensivraum wird zur Bibliothek. Darin soll ein großes Regal mit Bilderbüchern und Sachbüchern stehen, die wir uns ansehen können oder uns vorlesen lassen können. Da der Raum klein ist können sich nur vier Kinder gleichzeitig dort aufhalten und sich Bücher nach ihrer Auswahl ansehen. Es wurde eine 4 Kartenampel eingeführt. Wenn sie vergeben sind, kann kein anderes Kind in die Bibliothek. 2. Die Schulis gehen montags immer Wandern. Einige Kinder wollten wissen, ob sie auch zu dem Angebot nein sagen dürfen. Die Entscheidung: Das Ergebnis der Diskussion war, dass man zweimal im Vierteljahr nein sagen darf und nicht mit wandert. Auch ganz praktische Anliegen gab es in den Konferenzen. Die Kleinen wollten gerne Sterne an der Decke des Mehrzweckraumes haben. Sie haben diese selbst hergestellt und mit Hilfe der Erzieherin angebracht. Welches Frühstück es beim Fest geben soll führte zu einer Einkaufsliste. Ebenso wurden Auseinandersetzungen und Probleme im Zusammenleben erörtert. Auch Beschwerden über Kinder und Erwachsene erhielten ihren Raum. Sie wurden vorgebracht, diskutiert und einer Lösung zugeführt. Hier sehen Sie eine Kinderkonferenz der Kleinen. 45 2 / 2015 Gemeindebrief Warum sogenannte „Inhouse Fortbildungen“ so gut sind für den Kindergarten Zunächst haben alle Erzieherinnen die Möglichkeit, an der Planung dieser gemeinsamen Fortbildung teilzuhaben. Wir legen im Team fest, mit was wir uns beschäftigen möchten, oder auch im Sinne des Gesetzgebers vorweisen müssen. Anschließend besprechen wir unser Vorhaben im Team-Träger-Dienstgespräch und bitten den Kirchenvorstand um die Bereitstellung der Mittel aus dem Kindergartenhaushalt. Gemeinsam legen wir einen Zeitrahmen fest und suchen uns eine/n Fortbildner/in, der/die dieses Thema mit uns bearbeiten kann. Das ist oft gar nicht so leicht, da gute Leute schon lange im Voraus ausgebucht sind und meist von weit her anreisen. Die Erfahrung, dass es sich lohnt ein solches Vorhaben in die Tat umzusetzen, haben wir mit Frau Dr. phil. Bärbel Schlummer jetzt schon zum zweiten Mal gemacht. Es ist besonders effektiv, wenn alle Erzieherinnen gleichzeitig und ohne Unterbrechung mehrere Stunden an einem Thema arbeiten können. Das ist im Kindergartenalltag so natürlich nicht möglich, daher haben wir im Jahr zwei Konzeptionstage, an denen der Kindergarten aufgrund der hohen Wichtigkeit geschlossen bleibt. Diesmal wurde ein weiterer Baustein im Zusammenhang mit Partizipation bearbeitet. Wir haben daran gearbeitet wie wir zukünftig mit Ideen, Anregungen, Wünschen, Kritik und Beschwerden umgehen möchten. Dies konnten wir thematisieren und mit Frau Dr. Schlummer nach konkreten Umsetzungsmöglichkeiten in unserer Kita suchen. Selbstverständlich gibt es auch Fortbildun- gen in einem anderen Rahmen zu solchen Themen, aber da sind eben die Teilnehmer aus verschiedenen Kitas oder sogar Arbeitsbereichen. Dort sind unsere pädagogischen Fachkräfte nur welche von Vielen und können so oft nur Themen anreißen und aufgrund der Unterschiedlichkeiten hat die/der Fortbildungsleiter/in gar nicht die Möglichkeit an realen Themen auf die einzelnen Bedürfnisse konkret einzugehen. Bisher war dies die zweite Inhouse Fortbildung für unser Team, wo einen ganzen Tag zusammengearbeitet werden konnte. Der Erfolg kann sich sehen lassen. Wenn Frau Dr. Schlummer geht, sind noch Dinge einzeln oder im Team zu bearbeiten sowie in der Konzeption mit Feinschliff zu verschriftlichen. Jedoch hat das Team gemeinsame Arbeitsergebnisse dokumentiert und wird sie in der gemeinsamen Arbeit umsetzen. Im Gegensatz dazu stehen zum Beispiel die AG der Gladenbacher Kitas, wo das Hauptaugenmerk während des Vormittags auf dem gegenseitigen Austausch liegt und auch im Kennenlernen der Verschiedenheiten. Auch hier gibt es ein Rahmenthema pro AG mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten und Arbeitsaufträgen. Das ist eine andere Form und natürlich auch eine andere Intensität, trotzdem sind alle Erfahrungen dort und in einzelnen Fort und Weiterbildungen wertvoll und wichtig. Wir bedanken uns daher bei den Eltern, die für Ihre Kinder an diesen Tagen anderweitig Betreuung gefunden haben und auch dem Kirchenvorstand, der uns dies ermöglich hat. F. Dissars Gemeindebrief 2 / 2015 46 Kindernachmittag „Ich will Leben“ Trotz Grippe- und Erkältungszeit erlebten 16 Kinder am Samstag, den 07.02. im Ev. Gemeindehaus die Geschichte von der Samariterin, die am Jakobsbrunnen auf Jesus traf. Sie wollte eigentlich nur Wasser holen und niemandem begegnen. Doch er sprach sie an. „Wasser des Lebens“ wollte er ihr schenken. Sollte das heißen: Nie wieder Durst verspüren? Oder meinte er vielleicht doch etwas anderes? Gemeinsam mit der Schnecke Fine überlegten die Kinder, für was Menschen Wasser brauchen, was es bedeutet, Durst zu haben und nach was sich Menschen sehnen. Fine erklärte das „Wasser des Lebens“ mit: da ist „Heiliger Geist im Menschen“, der bewegt uns, gibt uns Kraft zum Leben und ein Ziel. Beim Nacherzählen, Nachdenken, Spielen, Malen, Basteln, leckerem Kuchen und Obst verging der Nachmittag wie im Flug. Faszinierend waren für alle die Blumen, in die jeder ein Gebet oder einen Wunsch an Gott schreiben konnte. Falteten sie die Blütenblätter zusammen und legten die Blumen auf die Wasseroberfläche geschah etwas Überraschendes: die Blütenblätter öffneten sich wieder. Ganz von alleine. So wie Gott entscheidet, wann und wie er unsere Gebete erhört. Als alle Kinder wieder zusammen im Saal saßen, hatten sie noch nicht das Gefühl, dass es schon vorbei sein sollte. Doch die Eltern standen bereits vor der Tür: Ein deutliches Zeichen dafür, dass sich der Nachmittag dem Ende neigte. Isabella Wabel 47 2 / 2015 Gemeindebrief Gemeindebrief 2 / 2015 48 49 2 / 2015 Gemeindebrief Gemeindebrief 2 / 2015 50 Mitarbeiterschulungen für die Kinder- und Jugendarbeit Als junger Mensch ehrenamtlich mit Kindern zu arbeiten, macht Spaß und bringt Verantwortung mit sich. Das ist unseren Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchaus bewusst. Sie nehmen ihre Aufgaben ernst und investieren auch außerhalb der Gruppenstunden und Aktionen Zeit, sich für ihr Ehrenamt weiterzubilden. Das ist nicht selbstverständlich und noch lange kein Standard in allen Kirchengemeinden. Nicht blauäugig zu agieren, sich Gedanken zu machen und ein Fundament zu haben, das einem Sicherheit im Tun gibt, ist mindestens genauso wertvoll, wie der Spaß, den die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde bringt. Hierzu bieten das Dekanat und die Propstei zahlreiche Möglichkeiten: Einige unserer Jugendlichen haben die JugendleiterCard bereits in ihrer Tasche, andere beginnen erst mit der Schulung. Doch eines ist allen gemein: „Erst wenn du die Schulung machst, weißt du, was dir gefehlt hat und was sie dir bringt.“ Ganz neu in diesem Jahr ist ein Schnupperkurs für all jene, die in diesem Jahr konfirmiert werden und darüber nachdenken in die Kinder- und Jugendarbeit einzusteigen. Vom 26. – 28.06. gemeinsam erleben, was es meint, ehrenamtlich in Kindergottesdienst, Jungschar oder Projektarbeit aktiv zu werden. Informationen und Anmeldungen finden alle Interessierten bei unserer Gemeindepädagogin Isabella Wabel. 51 2 / 2015 21 Workshops für Ehrenamtliche aus der Kinder- und Jugendarbeit Für Jugendliche wie Erwachsene 8 Stunden Weiterbildung Vieles für die praktische Arbeit tolle Begegnungen mit anderen Ehrenamtlichen aus der ganzen Propstei Gemeinschaft, die neue Energie gibt Gemeindebrief Gemeindebrief 2 / 2015 52 Regionale Jugendbegegnung mit Tiefgang „Dabei-Sein“ zum Thema: „In Ewigkeit“ Im dritten Jahr in Folge nehmen sich Jugendliche aus den Gemeinden Weidenhausen, Bad Endbach, Günterod und angrenzenden Kirchengemeinden gemeinsam die Zeit, sich mit einem selbst gewählten Thema auseinanderzusetzen. Unter dem Titel „In Ewigkeit“ gestalten die Jugendmitarbeiter/innen der Kirchengemeinden fünf Abende zu den Schwerpunkten: - Leben mit dem Tod? Sterben und dann? Ewiges Leben! Gemeinschaft der Heiligen?! Zweifel! Der erste Abend fand bereits am 29. Januar im Evangelischen Gemeindehaus in Günterod statt. Trotz Schnee und Kälte fanden sich zahlreiche Jugendliche ein. Warmer Tee, Pizzabrötchen und die gute Gemeinschaft taten gut und machten Mut, sich dem Thema zu nähern. Dabei-Sein können alle, die in diesem Jahr konfirmiert werden und diejenigen, bereits konfirmiert sind und sich für das Thema interessieren. Wer Dabei-Sein möchte, findet alle Interessierten am - 12.03. im Evangelischen Gemeindehaus in Bad Endbach 26.03. im Evangelischen Gemeindehaus Günterod 03.04. im Evangelischen Gemeindehaus Weidenhausen Beginn ist jeweils um 19:00 Uhr mit offenem Anfang zum Ankommen und Quatschen bei Snacks und Getränken. Nach Thema mit Austausch enden die Abende um 21:00 Uhr. Ein Journalist bat Albert Einstein, ihm doch kurz den Unterschied zwischen Zeit und Ewigkeit zu erklären. Seine Antwort: „Wenn ich genügend Zeit hätte, es Ihnen zu erklären, würde es eine Ewigkeit dauern, bis Sie es begreifen würden.“ 53 2 / 2015 Gemeindebrief Frühjahrssammlung der Diakonie Hessen Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Diakonie, in der nächsten Nähe möchten wir unseren Mitmenschen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Denn obwohl wir in einem reichen Land leben, gibt es aus unterschiedlichsten Gründen immer wieder Menschen, die an der Armutsgrenze leben. Wir schauen im Einzelfall auf die Bedürfnisse und Probleme der Menschen und unterstützen sie mit unseren Beratungs- und Betreuungsangeboten individuell. Dabei verbinden wir professionelle Beratung und ehrenamtlichen Einsatz. Ob junge Familien oder ältere Menschen und pflegende Angehörige – wir sind für Menschen aller Generationen da. In der Nächsten Nähe – können auch Sie Ihren Mitmenschen helfen! Daher bitten wir Sie heute um eine Spende, damit wir unsere Angebote weiterhin im bisherigen Umfang in Ihrer Nähe erhalten können. Die Arbeit der regionalen Diakonie versteht sich als Ergänzung zu den diakonischen Aktivitäten Ihrer Kirchengemeinde. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Mit freundlichen Grüßen Gemeindepfarrer Spendenkonto: Sparkasse Marburg - Biedenkopf Leiter des Diakonischen Werkes Biedenkopf - Gladenbach Konto: 110 023 057 (BLZ 533 500 00) IBAN: DE72 5335 0000 0110 0230 57 Gemeindebrief 2 / 2015 54 Kreise und Gruppen Chor "Ad Novum" Annemarie Bohn Martina Neurath Frauenkreis Montags 20:00 Uhr 912904 6982 gerade Wo. Fr. 14-tägig 14:30 Uhr Weidenhausen Irma Naumann Elli Thomas Frauenhilfe 7494 6634 ungerade Wo. Fr. 14-tägig 14:30 Uhr Römershausen Karin Lang Hilde Strohauer 7429 5763 Männerkreis Friedel Jakob Hermann Thomas Peter Schiller Junges Team 8651 8300 8433 4-wöchig Mittwochs Siegrun Kraft Erika Fotheringham Tansania-Arbeitskreis 6546 7513 14-tägig Mitwochs 19:00 Uhr Ingrid Schlierbach Brigitte Bauk-Gerhardt 5586 Ingrid Schlierbach Irmtraut Kaut 5586 6943 Büchertisch 7926 Ev. Kindergarten Weidenhausen Frauke Dissars (Leiterin) [email protected] 5770 55 2 / 2015 Kindergottesdienst Gemeindebrief Vorbereitung Mittwochs 19:30 Uhr (Wei) 9158452 Isabella Wabel Eltern-Kind-Kreis Dienstags 9:30 Uhr 926124 Kristina Felix Stephanie Uhde 4088196 Elterntreff nach Vereinbarung 926124 Kristina Felix Katharina Schmidt 3162 Teenkreis Dienstags 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr 9158452 Isabella Wabel (Leiterin) Laura-Christin Lang Jugendkreis 6611 Donnerstags 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr Isabella Wabel (Leiterin) Laura-Christin Lang Kids-Club 9158452 6611 Montags 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr Isabella Wabel (Leiterin) Frank Schmidt 9158452 3344 Stiftung "Glaube verbindet" Martin Scheld Andreas Burk 6622 0170 3325935 "Sei dabei!" Förderkreis Kinder- und Jugendarbeit Cornelia Bastian 6673 Diakonie Diakoniestation Gladenbach Wilhelmstr. 2 91083 Diakonisches Werk Gladenbach Wilhelmstr. 2 6558 Ansprechpartner der Gemeinde Pfarrer und Vorsitzender des Kirchenvorstandes Pfr. Axel Henß Os tri ng 2 ma i l @a xel hens s .de Wei denha us en 1341 Kirchenvorstand Cornel i a Ba s ti a n Frei herr-vom-Stei n-Str. 10 Wei denha us en 6673 Os t-Wes t-Ri ng 44 Wei denha us en 6878 Wei denhä us er Str. 24 Wei denha us en 5984 In der La ngwi es 4 Römers ha us en 9140461 Strohberg 7 Wei denha us en 2468 Thoma s -Ma nn-Str. 2 Wei denha us en 6546 Kegel ba hn 3 Römers ha us en 6611 Römers hä us er Str. 6 Wei denha us en 2297 Os t-Wes t-Ri ng 39a Wei denha us en 6982 Wei denhä us er Str. 18 Wei denha us en 6420 Lerchenweg 15 Wei denha us en 6622 Südri ng 16 Wei denha us en 5586 Os tri ng 8 Wei denha us en 3344 Förderkreis Judi th Bi tterl i ch Förderkreis Di etha rd Hei ma nn Bauen Al fred Ka ut Kindergarten El fi Ki rch Kindergarten Si egrun Kra ft Finanzen, Kindergarten, Tansania-AK Anja La ng Kinder, Jugend, Tansania-AK, Förderkeis Werner Mül l er Stellv. Vorsitzender Ma rti na Neura th Kinder, Jugend, Tansania-AK Gerha rd Pfei fer Bauen, Förderkeis Ma rti n Schel d Finanzen (Kollektenkasse) Ingri d Schl i erba ch Kinder, Jugend, Tansania-AK Fra nk Schmi dt Kinder, Jugend, Kindergarten, Förderkreis, Diakonie Gemeindepädagogin Is a bel l a Wa bel (pri va t) Küsterin Ha nnel ore Ba mberger La ura -Chri s ti n La ng gempa ed.i s a bel l a @wa bel .org Is a bel l a .wa bel @web.de 9158452 0151 24069732 Wei denha us en Römers ha us en Gemeindesekretärin, Bürozeiten Ev. Gemeindehaus Weidenhausen Sa bi ne Schel d Di ens ta gs von 17:00 bi s 18:00 Uhr ev.ki rche.wei denha us [email protected] 926698 6611 2261
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