Stadt Anzeiger

Jahrgang 6 · Nummer 5
Mittwoch, den 27. Mai 2015
Stadt
Anzeiger
Mitteilungsblatt der Stadt Leuna mit den Ortschaften
Friedensdorf, Günthersdorf, Horburg-Maßlau, Kötschlitz, Kötzschau,
Kreypau, Rodden, Spergau, Zöschen und Zweimen
Rathaus Leuna
Grüner Markt in Leuna
Gänsemagd Silvia Birk
Lesen Sie auf Seite 4
„Hexen zum Anfassen“
bei der Stadtreise 2015
Lesen Sie auf Seite 21
Erinnerung an das Ende des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren
Radtour am 10. Mai 2015
Bitte lesen Sie auf Seite 3.
Nr. 5/2015| 2
Leunaer Stadtanzeiger
Aus dem Inhalt
 Aus dem Rathaus
Seite 2
 Aus dem Stadtrat und seinen
AusschüssenSeite 6
Informationen
aus den Ortschaften
Seite 7
Aktuelles
Seite 14




RückblickSeite 21
FeuerwehrSeite 24
Schulen und
KindereinrichtungenSeite 27
Parteien, Vereine und
VerbändeSeite 30
Kirchliche
NachrichtenSeite 37
Wissenswertes
Seite 42
 Wir gratulieren
Seite 46
 Leserbriefe
Seite 49
Sitz der Verwaltung: 06237 Leuna, Rathausstraße 1
Vorwahl: 03461
Sachgebiet
Zentrale 840-0
Redaktion Stadtanzeiger
840-131
[email protected]
Bürgermeister
Bürgermeisterin
Fr. Dr. Hagenau
840-100 [email protected]
0151 14559431
Büro Bürgermeisterin Frau Becker
840-101
[email protected]
FB Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice
Fachbereichsleiter
Herr Lörzer
840-120 [email protected]
0151 14559432
Personal/Organisation Frau Schwich
840-112
[email protected]
Frau Stange
840-131
[email protected]
Zentrale Dienste
Frau C. Weigel
840-201
[email protected]
Vergabestelle
Frau Zuber
840-130
[email protected]
Wahlen
840-115
[email protected]
Ratsbüro
Versicherungen/Öffentliche Einrichtungen
Frau Kaiser 840-132
[email protected]
[email protected]
Entgelt
Frau Herzog
840-116
[email protected]
Personenstandsangelegenheiten
Frau Kitze
840-134
[email protected]
Meldewesen/Passangelegenheiten
Frau Hildebrandt
840-135
[email protected]
Gewerbeangelegenheiten
Frau Boy
[email protected]
Herr Weißmann
840-133
[email protected]
Archiv/Chronik Herr Dr. Schade
814-959 [email protected]
Gesundheitszentrum
Frau Schwope
814-989
[email protected]
Leuna, R.-Breitscheid-Straße 18
FB Finanzen
Fachbereichsleiterin
Frau Thiele
Finanzen
Steuern
Frau Hähnel
Herr Störer
Geschäfts- und Anlagenbuchhaltung
Frau Frank Frau Nörenberg
Frau Arndt
Stadtkasse
Stadtkasse/Vollstreckung
Frau Jöhnk
Stadtkasse
Frau Wagner
Buchhaltung
Frau Jäckisch
Vollstreckung-Außendienst Herr Klose, M.
Vollstreckung-Innendienst
Frau Mangold
FB Soziales, Jugend, Sicherheit und Ordnung
Fachbereichsleiter
Herr Dr. Stein
Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Brandschutz
Herr Schröter
Ordnungsangelegenheiten/Straßenverkehrs-
Herr Storbeck
angelegenheiten/Sondernutzungen
Herr Reinsch Soziales/Elternbeiträge
Frau Dathe
Elternbeiträge Fördermittel Jugendarbeit Frau Trabitzsch Kultur/Öffentlichkeitsarbeit
Frau Jähn
Betreuer Jugendfreizeiteinrichtungen
Herr J. Weigel
FB Bau
Fachbereichsleiter
Herr Lämmerhirt
Tief- und Straßenbau
Herr Streich
Stadtplanung/Städtebau/Gartenstadt
Frau Noßke
Stadtplanung/Bauordnung
Frau Lux
Straßenausbaubeiträge/Hochbau
Herr Reichenbecher
Liegenschaften/Pachten
Frau Imhof
Natur- und Landschaftsschutz
Herr Klose, N.
Straßenunterhaltung/Straßenbeleuchtung/
Winterdienst
Herr Tauche
Friedhöfe/Kommunales Förderprogramm/
Kommunale Wohnungen
Frau Albrecht
Hochbau
Herr Pforte
Faxanschluss Leuna Büro Bürgermeisterin
840-210
[email protected]
840-204
840-209
840-212 840-214
840-205
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
840-203
840-206
840-202
840-207
0151 14559445
840-208
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
840-141
0151 14559433
840-137
0151 14559442
0151 14559441
840-142
0151 14559448
840-150
840-151 840-148
0151 14559449
840-147
0151 14559141
[email protected]
840-271 0151 14559434
840-275
840-264
840-276
840-265
840-273
840-281
[email protected]
840-272
[email protected]
840-274
840-270
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
03461
813222
Verwaltungsaußenstelle: 06237 Leuna OS Günthersdorf, Merseburger Landstraße 38
Vorwahl: 034638
Zentrale
56-0
FB Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice
Meldewesen/Passangelegenheiten
Frau Lange, G.
56-108
[email protected]
56-0
56-111
0151 14559443
[email protected]
[email protected]
FB Soziales, Jugend, Sicherheit und Ordnung
Bürgerservice
Ordnungsangelegenheiten Frau Köder Faxanschluss Verwaltungsaußenstelle 034638
Ordnungsamt56-114
Bauhofstützpunkte der Stadt Leuna
Kötschlitz
Herr Jansen
Schladebach
Herr Kretzschmar
Leuna
Herr Schieck
Spergau
Herr Schmidt
0151 14559447
034638 28572
0151 14559123
03462 542773
0151 14559439
0151 14559133
[email protected]
[email protected]
Leunaer Stadtanzeiger
Allgemeine Öffnungszeiten
der Stadtverwaltung
im Rathaus Leuna und in der Außenstelle Ortschaft Günthersdorf
Dienstag
9 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr
Donnerstag
9 - 12 Uhr und 13 - 16 Uhr
Sie erreichen unsere Mitarbeiter am Dienstag und Donnerstag zu den oben genannten Öffnungszeiten.
Montag, Mittwoch und Freitag nach vorheriger Terminvereinbarung
Montag
9 - 12 Uhr und 13 - 15 Uhr
Mittwoch und Freitag 9 - 12 Uhr
Stadt Leuna
Die Bürgermeisterin
Der Bereitschaftsdienst der Stadt Leuna
ist außerhalb der Öffnungszeiten der Verwaltung unter der
Telefonnummer: 0151 14559444 zu erreichen.
3 | Nr. 5/2015
Bürgertelefon
TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH
0800 4848112
ZWA Bad Dürrenberg
Bereitschaftstelefon: 0163 5425020
Kontakttelefon Immissionsschutz
Bei besonderen, unüblichen Lärm- oder Geruchsbelästigungen (z. B. aus dem Chemiestandort Leuna) kann man
bei folgenden Kontaktstellen nachfragen.
Eine telefonische Rückantwort sollte erbeten werden.
Leitstelle Chemiestandort Leuna
03461 434333
Erreichbarkeit Polizei
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
(Bereich Immissionsschutz)
0345 5142510
Die Regionalbereichsbeamten für die Stadt Leuna sind
telefonisch unter der Telefonnummer
034638 666680 erreichbar.
Landkreis Saalekreis
(Umweltamt)
03461 401410
Landkreis Saalekreis
(Kreisleitstelle)
03461 401255
Stadt Leuna
(Ordnungsamt)
03461 840141
Stadtwerke Leuna GmbH
Bereitschaft EURAWASSER
0172 2878101
Ablegung des Diensteides
Erinnerung an das Ende
des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren
Radtour am 10. Mai 2015
Zahlreiche Radler ließen sich einladen, eine Tour durch ausgewählte Kirchen unserer Stadt zu machen und dabei auch über
das Ende des 2. Weltkrieges in der Stadt Leuna und den Ortschaften in der Aue zu hören und nachzudenken.
In allen Ortschaften wurden die Radler sehr herzlich durch die
Ortsbürgermeister/innen willkommen geheißen. Engagierte Bürgerinnen und Bürgern reichten Getränke und oft auch „Naschwerk“ und Pfarrerin Antje Böhme ließ es sich nicht nehmen, in
drei Kirchen ihres Pfarrbereiches über die Geschichte der Gotteshäuser zu berichten. Sie fand Worte über das Ende des Krieges und über Frieden, der leider auch in unserer heutigen Zeit
weltweit nicht selbstverständlich ist.
Nach ihrer Wiederwahl zur Bürgermeisterin wurde Dr. Dietlind Hagenau bei der letzten Stadtratssitzung am 29. April
2015 im cCe Kulturhaus zur Wahlbeamten auf Zeit ernannt
und legte den Diensteid ab. Stadtratsvorsitzender Michael
Bedla beglückwünschte die alte und neue Bürgermeisterin
dazu recht herzlich.
Redaktion Stadtanzeiger
Nr. 5/2015| 4
Leunaer Stadtanzeiger
Auch unsere Kirchen in der gesamten Stadt haben über die
Jahrhunderte, die sie im Zentrum der einzelnen Orte stehen, viel
Geschichte, Freud und Leid erlebt, aber nie 70 Jahre Frieden
am Stück.
Augenzeugen aus den Ortschaften berichteten, wie sie selbst
das Ende des Krieges erlebten, aus Ortschroniken wurde zitiert
und man konnte Plätze besuchen, an denen vor 70 Jahren das
Kampfgeschehen tatsächlich stattfand. Beeindruckend war die
Ausstellung zum Ende des 2. Weltkrieges im „Dom der Aue“ (Kirche Zweimen).
In den angefahrenen Kirchen wurde den Radlern nach einer kurzen Einführung zur Geschichte voll Stolz gezeigt, was in den
vergangenen Jahren zur Erhaltung und Sanierung der Gebäude
getan wurde. Die Gäste bekamen einen sehr deutlichen Eindruck, wieviel Zeit, ehrenamtliches Engagement und natürlich
auch Geld notwendig war und noch immer ist, um die Sakralbauten wieder in einen würdigen Zustand zu versetzen und diesen zu erhalten. Ein großartiges Mittagessen vom Grill gab es in
Horburg-Maßlau. Familie Kramer sei dafür ein herzliches Dankeschön gesagt. Am Ende der Tour erhielt jeder Radler ein durch
die Bürgermeisterin handsigniertes Teilnehmerzertifikat. Frau Dr.
Hagenau stellte in Aussicht, auch im Mai des nächsten Jahres
wieder eine Radtour anzubieten. Diese Information wurde von
den Radlern natürlich erfreut zur Kenntnis genommen.
Den Abschluss des Tages bildete die Besteigung des 31 m hohen Turmes der Friedenskirche Leuna. Bei herrlichem Sonnenschein und fast wolkenlosem Himmel konnte man sich die gerade gefahrene Strecke noch einmal von oben anschauen.
Redaktion Stadtanzeiger
(v. l. n. r.) Ursula Haslbeck, Dr. Dietlind Hagenau, Ivo Becker und
Uwe Fischer.
1,1 Mio. Euro investiert die Stadt in weitere Modernisierungsarbeiten am Immobilienbestand ihrer Tochtergesellschaft. Dabei
geht es vor allem um die Erfüllung von Wünschen und Ansprüchen der Mieter wie Balkonanbauten und das Installieren von
barrierefreiem Wohnen, erläuterte Ursula Haslbeck. Sie blickte
stolz auf die vergangenen 20 Jahre zurück, mit freundlichen Dächern und Fassaden, neuen Heizungen und Fenstern zum Beispiel habe man sichtlich viel geschafft. Aber „wir wollen uns nicht
ausruhen, sondern uns, wie die Stadt Leuna, weiterentwickeln“,
erklärte Haslbeck. Eine „Zukunftsvision“ für die Wohnungswirtschaft ist das altengerechte Wohnen in der Walter-Bauer-Straße. Auch Dr. Dietlind Hagenau blickte in ihrem Grußwort auf die
letzten 20 Jahre und damit auf die jüngste Bürgermeisterwahl
zurück: „Leuna ist mir so wichtig, dass ich nochmal angetreten
bin.“ Herzlich dankte sie ihren Wählern und gab Ausblicke auf
anstehende Vorhaben, zum Beispiel verschiedene Straßensanierungen im Stadtgebiet, die Begehung des 100-jährigen Jubiläums im nächsten Jahr oder auch des Walpurgisfestes am
30. April 2015. Sie empfahl die Attraktionen des Tages und
wünschte allen Gästen viel Vergnügen. Dem schloss sich Uwe
Fischer, Geschäftsführer des Bauernverbandes „Saaletal“ e. V.
an, der im Besonderen die Sortimente der Händler und Direktvermarkter des BV empfahl. Neben zahlreichen Angeboten für
Balkon und Garten präsentierten sich Handwerker wie Korbflechter und Scherenschleifer, und für das leibliche Wohl sorgten
ebenso die Mitglieder des Bauernverbandes.
Gelungener Frühlingsauftakt
auf dem Haupttorplatz mit 20-Jahr-Feier
der WwL und Grünem Markt
Blumenmeere, Spielsachen, Handgemachtes, Deftiges und
Süßes, Attraktionen, Gänsescharen, Lämmer und Ponys, dazu
ein buntes Bühnenprogramm und vieles mehr – am 25. April 2015
gab der Haupttorplatz ein farbenprächtiges und belebtes Bild ab.
Die Wohnungswirtschaft Leuna GmbH (WwL) feierte ihr 20-jähriges Bestehen und die Stadt Leuna veranstaltete den beliebten Grünen Markt mit Händlern des Bauernverbandes „Saaletal“ e. V. (BV).
Gute Stimmung herrschte gegen 9.00 Uhr auf dem Bühnenvorplatz, als Moderator Ivo Becker die Veranstalter zur Begrüßung
bat. „Die Wohnungswirtschaft Leuna ist ein Erfolgskonzept“,
meinte Bürgermeisterin Dr. Dietlind Hagenau, als sie WwL-Geschäftsführerin Ursula Haslbeck einen „flüssigen Blumenstrauß“
zur Feier des Tages überreichte und für weitere Vorhaben alles
Gute wünschte.
Die Jahnschüler präsentierten ihre musikalischen Glückwünsche
auf der Bühne.
Aber auch Verbände, Vereine und andere Händler fanden an diesem Samstag einen Platz und kamen mit den vielen Besuchern
ins Gespräch. Die Kindertagesstätte Sonnenplatz präsentierte
sich mit einem Kuchenbasar für die Zuckertütenwoche, das Jugendfreizeitzentrum Leuna war wieder mit ihrem Spielmobil vertreten, von der Stadtinformation Leuna bekamen die Besucher
Frühlingskärtchen für die neue Blumensaat und auch die Wohnungswirtschaft hat ihre Mieter mit Frühlingsblühern bedacht.
Leunaer Stadtanzeiger
Viele kostenlose Angebote gab es wieder für die Kleinen, mit
einem „Water-Walki“ hatte sich die WwL für den Mieternachwuchs etwas Besonderes einfallen lassen. Das Bühnengeschehen hatte ebenso einiges zu bieten, von Kinderprogramm
und Schülerband bis hin zu Helene Fischer und Andrea Berg
Doubles war für jeden etwas dabei. Ein besonderer Höhepunkt
war der Auftritt der Schüler der Jahnschule mit einem bunten
Programm aus Gesang, verschiedenen Musikinstrumenten und
Tanz. Sie haben viel geübt, um sich mit diesem „musikalischen
Blumenstrauß“ für die Unterstützung der WwL zu bedanken,
führte Schulleiterin Sabine Sadlo aus. Mit dieser Eröffnung wurde der Tag ein stimmungsvoller Frühlingsauftakt, bei dem sogar
das Aprilwetter gute Laune hatte.
Redaktion Stadtanzeiger
Nachwuchsförderung im Rathaus
Berufsorientierungsprojekt „Girls` Day und Boys` Day“
Am 23. April 2015 fand bundesweit der Berufsorientierungstag
„Girls` Day und Boys` Day“ statt. Die Stadtverwaltung gab 8 jungen Schülern aus Leuna Einblicke in verschiedene Sachgebiete und Arbeitsbereiche und informierte über Ausbildungsmöglichkeiten. Das Tagesprogramm führte durch das Rathaus, zur
Bürgermeisterin, in die Stadtbibliothek, die Ortsfeuerwehr Leuna
und das Gesundheitszentrum.
Um 8.00 Uhr ging es für die 6 Schülerinnen und 2 Schüler der
Sekundarschule Bebel Leuna, des Herdergymnasiums Merseburg und des PAS Gymnasiums Großkorbetha, los mit einer
kleinen Einführung im Ratssaal des Rathauses. Sie lernten wissenswerte Fakten über das Gebiet der Einheitsgemeinde und
erhielten einen Überblick über beratende Gremien der Stadt
und alle Bereiche und Stellen der Stadtverwaltung Leuna. Weiter ging es mit einem Rundgang durch alle 4 Fachbereiche und
die Stadtbibliothek im Rathaus. Die Schüler trafen verschiedene
Mitarbeiter, die ihnen die Aufgaben ihres Sachgebietes erläuterten. Während des Rundgangs bekamen die Teilnehmer Antworten auf die Fragen ihres Arbeitsblattes, das am Ende des Tages
erfolgreich ausgewertet wurde.
Bei der Begegnung mit der Bürgermeisterin erfuhren sie von den
Tätigkeiten in der Führungsposition einer Stadtverwaltung. Dr.
Dietlind Hagenau berichtete auch von ihren eigenen Erfahrungen
bei der Berufsfindung und dem Weg in den Job als Bürgermeisterin, der bei ihrer Ausbildung zur „Facharbeiterin für Chemische
Produktion“ noch nicht absehbar war. Sie gab den Jugendlichen
zwischen 13 und 16 Jahren Erfahrungswerte für das Erwachsenwerden mit auf den Weg und betonte die Wichtigkeit einer guten
Ausbildung. Die Bürgermeisterin verwies auf die Möglichkeiten
rund um Bildung und Beruf, die sich mit BAL-ILBM und Chemiestandort in Leuna bündeln. Nicht gefehlt haben auch wertvolle
Tipps für das erste Bewerbungsgespräch und sie appellierte an
die Teilnehmer, selbstständig ihre beruflichen Ziele zu finden und
zu verfolgen.
5 | Nr. 5/2015
Nach der Mittagspause besichtigten die Schüler die Feuerwehr
in Göhlitzsch und informierten sich über die Aufgaben von Ordnungsamt und Brandschutz. Im Gesundheitszentrum besuchten
sie die Stadtinformation, in der sie Infos zum Service vor Ort und
eine kleine Auswahl an Broschüren und Souvenirs bekamen.
Zum Abschluss ging es dann ins Stadtarchiv, wo sie mit Archivierungsmethoden und verschiedenen Archivalien Bekanntschaft gemacht und viel über das Stadtwappen gelernt haben.
Wissenswertes über die Ausbildung zum Fachangestellten für
Medien- und Informationsdienste erfuhren die Teilnehmer ebenso im Archiv und auch in der Bibliothek der Stadtverwaltung.
Aus erster Hand erhielten sie Informationen über die vielseitige
Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten von Mitarbeitern,
die in der Stadtverwaltung Leuna diesen Beruf gelernt und ergriffen haben und jetzt im Bereich Meldewesen, Vollstreckung
oder Finanzen arbeiten. Besonders gefallen hat den Schülern
das Treffen mit der Bürgermeisterin und dass sie alle Bereiche
des Rathauses, Feuerwehr und Archiv kennenlernen konnten.
Vielleicht kann die Stadtverwaltung einige Teilnehmer später im
Schülerpraktikum oder in der Ausbildung begrüßen.
Redaktion Stadtanzeiger
Als Vertreter des Ordnungsamtes und der Feuerwehr Leuna
erläuterte Matthias Schröter den Schülern die Aufgaben des
Brandschutzes.
Termin zur Zwangsversteigerung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am
Dienstag, den 2. Juni 2015, 9:45 Uhr,
im Amtsgericht Merseburg, Geusaer Straße 88, 06217 Merseburg, Saal 5, zum Az.: 16 K 33/13 versteigert werden:
Das im Grundbuch von Kötzschau, Blatt 1474 unter lfd.
Nr. 2 eingetragene Grundstück zur Anschrift:
Thalschütz 11
(ehemals Dorfstr. Thalschütz 5)
06237 Leuna/OT Thalschütz
Verkehrswert: 29.200,00 €
Objektbeschreibung: Freistehendes Wohngebäude mit ehemaligen Stallgebäuden und ehemaliger Scheune. Die Nebengelasse haben einen schlechten baulichen Zustand
Die Bürgermeisterin mit den 8 Veranstaltungsteilnehmern in der
Zentrale des Rathauses.
Die detaillierte Objektbeschreibung sowie die Versteigerungsbedingungen entnehmen Sie bitte der Veröffentlichung im Schaukasten des Rathauses
*Rathausstr. 01* 06237 Leuna*
oder mit hinterlegten Gutachten
dem Internetportal (ZVG.com oder zvg-portal.de) des Amtsgerichtes Merseburg.
Nr. 5/2015| 6
Leunaer Stadtanzeiger
Kartierung von Arten und Lebensräumen/Biotopen in der Einheitsgemeinde Stadt Leuna
Bekanntmachung
Das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU) als die
nach § 2 Nr. 1 und 4 des Naturschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (NatSchG LSA) zuständige Fachbehörde für Naturschutz beabsichtigt, die Kartierung und Bewertung von Arten,
Biotopen und Lebensraumtypen durchzuführen, die im Zusammenhang mit der Erfüllung nachfolgender Aufgaben stehen:
- Artikel 6 und 17 der Richtlinie 92/43/EWG zur Erhaltung der
natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und
Pflanzen und Artikel 4 Abs. 1 und 2 der Richtlinie 2009/105/
EG über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten
- Beobachtung von Natur und Landschaft als Landesaufgabe,
auch in Verbindung mit § 5 Abs. 1 der Verordnung über abweichende Zuständigkeiten für das Recht des Naturschutzes
und der Landschaftspflege und über die Anerkennung von
Vereinigungen
- Untersuchungen zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege gemäß §§ 1, 30 - 33,
37 - 39 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) und
§ 21 - 23, 25, 28 NatSchG LSA.
In der Einheitsgemeinde Stadt Leuna werden im Rahmen landesweiter Untersuchungen in den Jahren 2015 bis 2020 Kartierungen und das Monitoring aller in Sachsen-Anhalt relevanten
Tierarten, Pflanzenarten und Biotope/Lebensraumtypen sowie
Untersuchungen zur Erstellung von Naturschutzfachplanungen
durchgeführt.
Aufgrund des behördlichen Auftrages sind das Betreten von Feld
und Wald gemäß § 3 Abs. 2 Satz 2 des Feld- und Forstordnungsgesetzes (FFOG) und das Befahren von Feld- und Waldwegen
zur Erfüllung der gestellten Aufgabe mit PKW gemäß § 4 Abs.1
Satz 2 Nr. 3 FFOG zu gestatten.
Den Beauftragten der Fachbehörde für Naturschutz (LAU) ist
der Zutritt zu Grundstücken zum Zwecke von Erhebungen im
Zusammenhang mit diesen Geländekontrollen auf der Grundlage der oben genannten Vorschriften in Verbindung mit § 30
NatSchG LSA und § 65 Abs. 3 BNatSchG zu gestatten.
Es handelt sich dabei lediglich um eine Erfassung des Ist-Zustandes der Natur, grundsätzlich im nicht eingezäunten Bereich;
Veränderungen an den Grundstücken sind damit nicht verbunden.
Die Eigentümer und Nutzungsberechtigten der betroffenen
Grundstücke werden gebeten, diese Kartierungen zu unterstützen. Sie sind verpflichtet, solche Maßnahmen des Naturschutzes wie Prüfungen, Vermessungen, die Entnahme von Pflanzenproben, Bodenuntersuchungen sowie sonstige Arbeiten und
Besichtigungen im Rahmen des Betretungsrechts des § 30 NatSchG LSA zu dulden.
Jens Petersen
Rahmenplan für die Arbeit des Stadtrates der Stadt Leuna
und seiner Ausschüsse im Jahr 2015 (Stand 16.09.2014)
(i. d. R. jeden
3. Mo./Monat)
17:30 Uhr
(i. d. R jeden
1. Do./Monat)
17:30 Uhr
(i. d. R jeden
1. Di./Monat)
17:30 Uhr
(i. d. R jeden
2. Di./Monat)
17:30 Uhr
(i. d. R jeden letzten
Do./Monat)
17:30 Uhr
2015
Hauptausschuss
Finanzausschuss
Bau-, Wirtschafts-,
Stadtentwicklungsu. Umweltausschuss
Schul-, Kultur-,
Sport- u. Sozialausschuss
Stadtratssitzung
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
15.06.15
20.07.15
17.08.15
14.09.15
19.10.15
16.11.15
07.12.15
04.06.15
02.07.15
06.08.15
03.09.15
01.10.15
05.11.15
03.12.15
02.06.15
07.07.15
04.08.15
01.09.15
06.10.15
03.11.15
01.12.15
09.06.15
14.07.15
11.08.15
08.09.15
13.10.15
10.11.15
08.12.15
25.06.15
30.07.15
27.08.15
24.09.15
29.10.15
26.11.15
17.12.15*
* Abweichung vom Plan
Gesetzliche Feiertage im gesamten Bundesgebiet:
03.10.15
Tag der Deutschen Einheit
25.12.15
1. Weihnachtstag
26.12.15
2. Weihnachtstag
Gesetzliche Feiertage in Sachsen-Anhalt:
31.10.15Reformationstag
Die nächste Ausgabe
erscheint am:
Annahmeschluss für redaktionelle
Beiträge und Anzeigen:
Mittwoch, dem 24. Juni 2015
Mittwoch, der 10. Juni 2015
Leunaer Stadtanzeiger
7 | Nr. 5/2015
1. Bekanntmachung der Beschlüsse
der 9. Sitzung des Stadtrates der
Stadt Leuna vom 29. April 2015
öffentliche Beschlüsse
Widerruf der Berufung einer sachkundigen Einwohnerin und
Berufung eines sachkundigen Einwohners in den beratenden Ausschuss Bildung, Kultur, Sport- und Soziales
hier: Widerruf der Berufung von Frau Kathrin Krüger als
sachkundige Einwohnerin und Berufung von Herrn Manfred
Dorn als sachkundigen Einwohner der Stadt Leuna
B 09/90/15
Der Stadtrat der Stadt Leuna beschließt, die Berufung von Frau
Katrin Krüger als sachkundige Einwohnerin der Stadt Leuna zu
widerrufen.
Der Stadtrat der Stadt Leuna beschließt, Herrn Manfred Dorn
widerruflich als sachkundigen Einwohner in den Ausschuss Bildung, Kultur, Sport und Soziales zu berufen.
gez. Dr. Dietlind Hagenau
Bürgermeisterin
gez. Michael Bedla
Vorsitzender des Stadtrates
Entscheidung über die Gültigkeit der Wahl zum/zur Hauptverwaltungsbeamten (Bürgermeisterin) der Stadt Leuna
2015
B 09/91/15
Der Stadtrat trifft folgende Entscheidung:
Einwendungen gegen die Wahl liegen nicht vor.
Die Wahl ist gültig.
gez. Dr. Dietlind Hagenau Bürgermeisterin gez. Michael Bedla
Vorsitzender des Stadtrates
Hauptsatzung der Stadt Leuna
B 09/92/15
Der Stadtrat der Stadt Leuna beschließt die Hauptsatzung der
Stadt Leuna.
gez. Dr. Dietlind Hagenau Bürgermeisterin gez. Michael Bedla
Vorsitzender des Stadtrates
Satzung über die Form der öffentlichen Bekanntmachung
der Stadt Leuna (Bekanntmachungssatzung)hier: Aufhebung der Satzung
B 09/93/15
Der Stadtrat der Stadt Leuna beschließt, die Satzung über die
Form der öffentlichen Bekanntmachung der Stadt Leuna (Bekanntmachungssatzung) aufzuheben.
gez. Dr. Dietlind Hagenau Bürgermeisterin gez. Michael Bedla
Vorsitzender des Stadtrates
Umnutzung und Umgestaltung DGH Spergau, hier: Abriss
des Gebäudes in wesentlichen Teilen mit anschließendem
Neubau an gleicher Stelle
BV 09/94/15
Diese Beschlussvorlage wurde von der Tagesordnung genommen.
Anträge auf Zuweisungen aus dem Ausgleichsstock gem.
§ 17 FAG LSA, hier: fristwahrende Klage gegen den Bescheid
des Ministeriums der Finanzen vom 9. April 2015
B 09/95/15
Der Stadtrat beschließt, die Verwaltung zu ermächtigen, gegen
den Bescheid des Ministeriums der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt vom 3. April 2015, zugegangen am 10. April 2015,
Az.: 2712-10611, mit dem u. a. der Antrag der Stadt Leuna auf
Auszahlung in Höhe eines Restbetrages von 2.231.297 EUR aus
Zuweisungen aus dem Ausgleichsstock gemäß § 17 des Finanzausgleichgesetzes (FAG) abgelehnt wird, zunächst fristwahrend
zu klagen, sachgerechte Anträge zu stellen, die fällige Gerichtsgebühr zu entrichten sowie nach erfolgter Akteneinsicht über die
weitere Vorgehensweise in dem Klageverfahren zu entscheiden.
gez. Dr. Dietlind Hagenau Bürgermeisterin gez. Michael Bedla
Vorsitzender des Stadtrates
OrtsbürgermeisterInnen
und deren Rufnummern in den Ortschaften
Ortschaft Friedensdorf
Herr Michael Bedla
Tel.: 034639 20360
Fax: 034639 20360
Sprechzeit: jeden 1. Montag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Günthersdorf
Frau Marianne Riemeyer
Tel.: 034638 20335
Fax: 034638 20319
Sprechzeit: jeden 1. Mittwoch im Monat von 16.00 - 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Horburg-Maßlau
Herr Jürgen Seifert
Tel.: 034204 60040
Fax: 034204 64497
Sprechzeit: jeden Mittwoch von 16:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Kötschlitz
Herr Andreas Stolle
Telefon: 034638 20417
Fax: 034638 21853
Sprechzeit:
jeden letzten Dienstag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Kötzschau
Herr Wolfgang Weise
Tel.: 03462 87825
Fax: 03462 86344
Sprechzeit:
jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr
Ortschaft Kreypau
Herr Peter Engel
Tel.: 03462 80348
Fax: 03462 80348
Sprechzeit: jeden 1. Donnerstag im Monat von 14:00 - 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Rodden
Herr Gerhard Rödiger
Tel.: 034638 365175
Sprechzeit: jeden 2. Montag im Monat von 17:00 - 19:00 Uhr
Ortschaft Spergau
Herr Thomas Scholz
Tel.: 034446 20161
Sprechzeit: jeden Dienstag von 15:30 Uhr - 18:00 Uhr
Ortschaft Zöschen
Frau Andrea Engelmann
Tel.: 0170 9954594
Sprechzeit: jeden 4. Dienstag im Monat von 18:30 - 19:30 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Zweimen
Herr Helmut Rode
Tel.: 034638 20265
Fax: 03461 813222
Sprechzeit: jeden 1. Dienstag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Nr. 5/2015| 8
Feierliche Weihung der Wohnanlage
„Eulengrund“ in Horburg-Maßlau
Am sonnigen 8. Mai wurde die Wohnanlage „Eulengrund“ in der
Elster-Luppe-Aue Horburg-Maßlaus öffentlich geweiht. Zahlreiche Gäste waren der Einladung in die Burgauenstraße gefolgt.
Nach herzlichen Grußworten von Vertretern der lokalen Politik,
Wirtschaft und Kirchengemeinde luden die Gastgeber Seifert
zum geselligen Beisammensein ein. Für das leibliche Wohl wurde dabei ebenso gesorgt wie für Spiel und Spaß bei den Kleinen
und eine passende musikalische Untermalung.
Die Wohnanlage „Eulengrund“ bekam ihren Namen, weil sich
nach dem warmen Frühjahr 2013 viele Eulen im Grund niederließen, erläuterte Jürgen Seifert, Ortsbürgermeister und mit seiner Frau Doris Eigentümer der Wohnanlage in Horburg-Maßlau.
Nach dem „Vogel der Weisheit“ wurde das sorgfältig geplante
und in erfolgreicher Kooperationsarbeit entstandene Wohngebiet auch symbolisch benannt. Einige moderne Einfamilienhäuser sind schon fertig, andere Flächen sind noch nicht bebaut.
10 Familien werden hier an der Burgauenstraße wohnen. Später soll noch ein Wandbild für die Wohnanlage entstehen, das
die Geschichte Horburg-Maßlaus zeigen und auch die Vorfahren von Doris Seifert ehren soll. In seiner Begrüßung beschrieb
Ortsbürgermeister Seifert ebenso die fruchtbare Zusammenarbeit von Stadtrat, Verwaltung, Planungs- und Ingenieurbüro,
Bau- und Versorgungsunternehmen und vielen anderen Beratern und Unterstützern. Er bedankte sich bei allen, die an der
Umsetzung der Idee der Eheleute Seifert für ein Wohngebiet
in Horburg-Maßlau mitgewirkt haben. Unter anderem betonte
er den „weltlichen Segen“, den der Stadtrat für das Vorhaben
gegeben hat und das Engagement des Fachbereichs Bau der
Stadtverwaltung Leuna: „Herr Lämmerhirt, Frau Lux und Frau
Nosske hatten immer ein offenes Ohr für Fragen und haben alles
Notwendige organisiert“. Herzlich willkommen hieß er neben der
Bürgermeisterin, Stadtrats- und Verwaltungsvertretern auch seinen Kollegen, Ortsbürgermeister Andreas Stolle aus Kötschlitz
und Pfarrerin Antje Böhme. Seifert versäumte auch nicht, ein
Dankeswort an die Beteiligten dieser feierlichen Veranstaltung
zu richten und empfahl Leckeres vom Grill und erfrischende
Getränke von Kramer und Söhnen und stellte die Countryband
„Truck Wheels“ vor, die den Tag musikalisch begleitete. Sogar
eine Hüpfburg für die kleinen Besucher wurde organisiert. Über
die Kinder der Kita „Drachenburg“ Kötschlitz freute sich der
Ortsbürgermeister besonders: „Das Wertvollste, was wir haben,
sind die Kinder“. Zahlreich sind sie seiner Einladung gefolgt und
sangen zur Feier des Tages fleißig eingeübte Lieder.
„Kam ein Vogel geflogen...“ - Die Kinder der KiTa „Drachenburg“
erfreuten die Gäste mit ihren musikalischen Glückwünschen für
Doris und Jürgen Seifert.
Leunaer Stadtanzeiger
Nach seiner Begrüßung bat Seifert Leunas Bürgermeisterin Dr.
Dietlind Hagenau für eine Ansprache nach vorn. Sie beglückwünschte die Seiferts für das erreichte Ziel, dessen Umsetzung
auch einige „kleine Stolpersteine“ bereithielt, die man gemeinsam überbrücken konnte. Sie blickte zurück auf die Anfänge für
das Wohnprojekt im Jahr 2012, als die Eheleute Seifert einen
Antrag zur Aufstellung eines B-Plans zur Entwicklung von Wohnbauland an die Stadt stellten und wie es mit Stadtratsbeschluss,
Planverfahren, Aufnahme des Plans in das städtebauliche Leitbild und entsprechenden Verträgen vorwärts ging. 2015 wurde
der Beschluss der 1. Änderungssatzung zum B-Plan gefasst,
um mehr Bebauungsmöglichkeiten zu haben und schnellere
Genehmigungsverfahren zu ermöglichen. Der „Eulengrund“ bietet modernen Wohnraum in einer der besonders idyllischen Ortschaften Leunas: „Die Eule ist genau wie Du, sie nimmt von Jahr
zu Jahr an Weisheit zu. Sie lässt sich nieder hier im Rund, hier
lässt`s sich wohnen im schönen Aue-Grund!“, verlas die Bürgermeisterin einen passenden Vers. Hagenau blickte aber auch
auf das Datum der Veranstaltung und erinnerte an das Ende des
Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren, welches am Sonntag nach
der Weihung am 10. Mai in einer Radtour zu den Kirchen Leunas
thematisiert wurde. „Mögen die Kinder, die hier mit ihren Familien einziehen, mehr als 70 Jahre Frieden erleben“, wünschte sie
den zukünftigen Bewohnern. Sie hofft auch auf weiteren Bürgernachwuchs aus Horburg-Maßlau, die Wohnanlage in der Aue
soll gern „neue Horburger liefern“, verriet sie mit einem Zwinkern. Für alle kommenden Schritte wünschte sie dem Bauherrn
ein „Gutes Gelingen“.
Weitere Glückwünsche von Reinfried Asmuß, dem Vorsitzenden
der Agrargenossenschaft eG „Untere Aue“ Kötschlitz und Stadtrat Uwe Berthold, schlossen sich an. Besonders heiter stimmte
die Gratulation von Reinfried Asmuß, der dem Wohnprojekt für
die Zukunft wünscht, „dass es immer bei der Eule bleibt und
nicht zum Kuckuck wird“. Die Jesus-Geschichte zum „Bau auf
festem Grund“ hörten die Gäste dann von Pfarrerin Antje Böhme, die den christlichen Segen für das Wohngebiet sprach. Sie
lud dazu ein, die Gemeinde mitzugestalten „für ein lebendiges
Leben hier in Horburg“. Sie bat um Gottes Segen für die Menschen, die sich hier „wohl und zuhause fühlen“ sollen.
Symbolisch wurde dann eine junge Linde an der Wohnanlage
gepflanzt. In der Aue war sie Versammlungs- und Gerichtsort
und ist auch heute noch als Treffpunkt bekannt, erläuterte Seifert. Zum Abschluss der offiziellen Veranstaltungseröffnung erfolgte der traditionelle Bandschnitt durch die Bürgermeisterin
und die neuen Bewohner im Beisein des Ortsbürgermeisters.
Jeder zukünftige Bewohner konnte ein Stück des Bandes als
Andenken behalten und seine Nachbarn bei dem gemütlichen
Nachmittag kennenlernen, in dem die Weihung des „Eulengrundes“ ihren Ausklang fand.
Diese Linde, die Doris Seifert hier mit den baldigen Bewohnern
bewässert, soll im „Eulengrund“ wachsen und zu einem Ort werden, an dem sich die Menschen treffen.
Leunaer Stadtanzeiger
9 | Nr. 5/2015
Sehr vereehrte Einwohner
von Wölkau, Wüsteneutzsch und Kreypau,
Ortsbürgermeister Seifert (links) und Dr. Dietlind Hagenau beim
Bandschnitt mit den „neuen Horburgern“.
in der letzten Sitzung des Ortschaftsrates wurde ich einstimmig
bis zum Jahr 2019 als Ihr (Alter - Neuer) Ortsbürgermeister vom
Ortschaftsrat gewählt.
(Nach dem neuen Kommunal-Verfassungsgesetz wird der Ortsbürgermeister nun aus den Reihen des Ortschaftsrates gewählt.)
Dafür bedanke ich mich bei den Mitgliedern des Ortschaftsrates
und wünsche uns so eine gute Zusammenarbeit wie in den vergangenen 7 Jahren.
Wie in der Vergangenheit, werde ich mich auch zukünftig mit
ganzer Kraft für Ihre Belange sowie die Belange unserer Ortschaften einsetzen.
Viele Dank für Ihr Vertrauen.
Peter Engel
Ortsbürgermeister Kreypau
Redaktion Stadtanzeiger
Spielplatz eröffnet
Am Donnerstag, dem 7. Mai, war es endlich so weit. Um
10.00 Uhr trafen die Kinder unserer Kindertagesstätte, die Ende
August eingeschult werden, an der Schladebacher Kirche ein.
Grund war die Freigabe des dort neu angelegten Spielplatzes.
Nach einem kleinen Programm, das die Kinder eingeübt hatten
und einigen Worten des Ortsbürgermeisters, nahmen sie die
Spielgeräte in Besitz. Alle Anwesenden, darunter auch Herr Dr.
Stein, Leunas stellvertretender Bürgermeister, konnten sich von
der Begeisterung der Kleinen überzeugen.
Der Ortschaftsrat bedankt sich bei den Bauhofmitarbeitern, die
den Spielplatz fachmännisch angelegt haben, ganz herzlich. Unser Dank gilt auch der Firma BRE-Service GmbH aus Schkortleben für die Spende zu Gunsten unserer Kindereinrichtung.
Wolfgang Weise
Ortsbürgermeister
Foto: A. Arms
Liebe Einwohnerinnen und Einwohner
von Rodden und Pissen,
auch in diesem Jahr werden wir wieder unser Heimatfest in Pissen feiern. Das traditionelle Dorffest (seit mehr als 50 Jahren)
der Gemeinde Rodden/Pissen wird in diesem Jahr vom 12.06.
bis 14.06.2015 stattfinden. Viele fleißige Helfer sind schon jetzt
dabei, alles vorzubereiten.
In unseren beiden kleinen Dörfern beteiligen sich an der Organisation und Durchführung des Heimatfestes Ortschaftsrat,
Feuerwehr und Heimatverein. Dabei gibt es eine gute Zusammenarbeit zwischen den drei Institutionen. Dies ist auch darauf
zurückzuführen, dass einige Mitglieder des Heimatvereines auch
gleichzeitig Mitglied in der Feuerwehr oder dem Ortschaftsrat
sind. Die Hauptorganisation liegt aber nun seit einigen Jahren
in der Hand des Heimat- und Geschichtsvereins Rodden e. V.
Gegründet wurde unser Heimatverein 2005 mit dem Ziel, das
gesellschaftliche und dörfliche Leben und das Miteinander in
unserer Gemeinde zu erhalten und zu gestalten. Wir feiern also
in diesem Jahr unser 10-jähriges Jubiläum. Dies möchte ich zum
Anlass nehmen, um einmal kurz über die bisher geleistete Arbeit
des Vereins zu berichten.
Zur Zeit der Gründung des Heimatvereins sahen wir unsere
Hauptaufgabe darin, auch in Zukunft die Durchführung unseres Heimatfestes zu sichern. Damals stand die Schaffung von
größeren Einheitsgemeinden an und keiner wusste so recht,
wie es dann mit den kleinen Gemeinden weiter gehen würde
(besonders auch finanziell). Heute können wir sagen, dass die
Zusammenarbeit des Heimatvereins mit der Stadtverwaltung
Leuna sehr gut funktioniert. Es war richtig, einen Heimatverein
zu gründen und somit die Menschen zusammen zu führen, denen das Miteinander noch wichtig ist und die dieses auch mit
gestalten wollen.
Zur Gründung hatte unser Verein 20 Mitglieder inzwischen sind
wir auf 33 Mitglieder angewachsen. Erfreulicherweise hat sich
damit auch unser Altersdurchschnitt verringert. Zu unseren
quartalsweise stattfindenden Versammlungen wurde und wird
mit den Mitgliedern über alle anstehenden Aktivitäten und Aufgaben gesprochen.
In den vergangenen 10 Jahren haben wir die verschiedensten
Veranstaltungen durchgeführt.
Nr. 5/2015| 10
So gab es jedes Jahr einen Faschingstanz im Februar und seit
2013 auch einen Kinderfasching. Auch eine Lesung aus der
Chronik von Pissen von Frau Starke fand großes Interesse bei
den Zuhörern. Weiterhin sehr beliebt waren unsere Ausflüge zu
den verschiedensten Zielen. So erkundeten wir mit dem Fahrrad
die Elster-Luppe-Aue, besichtigten dabei die Reste der Kaisereiche, die Zigeunereiche und die Königseiche (diese fiel einige
Wochen nach unserem Besuch einem Sturm zum Opfer). Wir
radelten aber auch zum Schloss nach Altranstädt, zum Kurpark/
Gradierwerk nach Bad Dürrenberg, zum Schlosspark nach Lützschena und zur Bockwindmühle nach Lindenauendorf. An jedem
Ziel gab es eine Führung, so dass wir viel Interessantes über die
Gegend erfahren haben. Auch für das leibliche Wohl war immer
gesorgt. Manchmal machte uns auch das Wetter einen Strich
durch die Rechnung. So mussten wir unsere geplante Fahrradtour nach Lützen ausfallen lassen, da es stark regnete. Doch
wir haben schnell umdisponiert und sind mit den Autos nach
Lützen zur Gustaf Adolf Gedenkstätte gefahren. So konnten wir
die Führung durch die Gedenkstätte doch noch durchführen und
der bestellte Kaffee und Kuchen schmeckte uns auch ohne die
Anstrengung des Radelns.
Des Weiteren unternahmen wir eine Kahnfahrt auf den Leipziger
Kanälen, eine Schifffahrt auf der Saale bei Merseburg und besuchten die Studios des MDR in Leipzig.
Zu allen Veranstaltungen waren auch alle Einwohnerinnen und
Einwohner eingeladen, welche nicht Mitglied im Heimatverein
sind. Zum Abschluss der Veranstaltungen gab es dann immer
noch ein kleines Grillfest im Hof unseres Dorfgemeinschaftshauses in Pissen.
Auch die von unserem Verein organisierten Bowling- und Kegelabende waren immer sehr gut besucht.
Eine sehr schöne Tradition, welche wir nun schon seit einigen
Jahren durchführen, ist unser Basteln von Adventsgestecken
unter der fachkundigen Anleitung von Frau Wolfer im November.
Dafür möchten wir uns bei Frau Wolfer recht herzlich bedanken.
Abschließend wäre noch die Vorbereitung und Ausgestaltung
der jährlich stattfindenden Rentnerweihnachtsfeier im Dorfgemeinschaftshaus in Pissen zu erwähnen.
In den vergangenen 10 Jahren haben alle Vereinsmitglieder mitgeholfen, dass unsere geplanten Veranstaltungen erfolgreich
durchgeführt werden konnten. Alle haben ihre Ideen mit in die
Vereinsarbeit eingebracht und zugepackt, wenn es notwendig
war. Dafür möchte ich mich bei allen Vereinsmitgliedern recht
herzlich bedanken. Verbunden mit dem Wunsch und der Hoffnung, dass wir als Heimatverein auch in Zukunft eine gute Arbeit
zum Wohle unserer Gemeinde Rodden leisten werden.
IMPRESSUM
Christa Gawlak
Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Rodden e. V.
Bürgerzeitung
Wochenblatt mit öffentlichen Bekanntmachungen
der Kommunalverwaltung
Die Bürgerzeitung erscheint monatlich.
- Herausgeber: Stadt Leuna, Rathausstraße 1, 06237 Leuna
- Verantwortlich für den amtlichen und nichtamtlichen Teil:
Die Bürgermeisterin
- Verlag und Druck: Verlag + Druck LINUS WITTICH KG,
04916 Herzberg, An den Steinenden 10,
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www.wittich.de/agb/herzberg
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„Die veröffentlichten Meinungen müssen nicht mit der Meinung der
LSA-Redaktion übereinstimmen.“
Für den Inhalt der Artikel sind die Autoren selbst verantwortlich.
Leunaer Stadtanzeiger
Fahrt auf die Insel Rügen 2015
Wo die Ostseewellen
Muscheln spülen an den Strand,
wo die Möwen fliegen über´s Land,
dorthin hat uns Gunther gebracht.
Was man auf der Insel Rügen alles sehen kann,
hätten wir nicht gedacht.
In unserem Ferienort Poseritz angekommen,
haben wir gleich unsere Zimmer in Beschlag
genommen.
Kap Arkona war unser 1. Ziel.
Der Blick über die Ostsee vom nördlichsten Teil
der Insel uns sehr gut gefiel.
An 3 Leuchttürmen vorbei
haben wir das Kap erklommen.
Regen und Wind waren uns nicht gerade
gut gesonnen.
Zurück ging es über Vitt
und dann mit der Kap-Arkona-Bahn.
Es dauerte nicht lange und wir kamen wieder
auf dem Busparkplatz in Putgarten an.
In Ralswiek sahen wir uns die Naturbühne an,
wo man die Störtebecker Festspiele
bewundern kann.
Mit dem Motorschiff „Nordwind“ fuhren wir
von Sassnitz bis zum Königsstuhl
an den Kreidefelsen entlang.
Zum Glück hatten wir keinen hohen Wellengang.
In Putbus stiegen wir in den „Rasenden Roland“
(Schmalspurbahn) ein.
In Göhren angekommen, aßen wir Fischsuppe
und Fischbrötchen, aber die waren fein.
In Zirkow sah man uns in „Karl´s Laden“ gehen.
Hier konnte man unzählige Kaufartikel und eine
Sammlung von tausenden Kaffeekannen sehen.
Als wir zum Abschluss noch in Stralsund waren,
haben wir von 2 netten Damen viel über die
Sehenswürdigkeiten der Stadt erfahren.
Danach gingen wir in das „Ozeaneum“ hinein.
Hier zeigte man uns viel über die Erforschung und
Nutzung der Meere und wir sahen Tiere
riesengroß und winzigklein.
Noch vieles haben wir gesehen,
dass ich nicht alles aufschreiben kann,
das könnt ihr sicher verstehen.
In Poseritz waren wir
im Gasthof „Lindenkrug“ untergebracht.
Das Essen war Spitze,
die Zimmer gemütlich zurecht gemacht.
Die Zeit war so schnell um, leider mussten wir
wieder einmal auseinander gehen.
Dem Gunther, dem Wirt und allen Angestellten
sagen wir für alles ein ganz herzliches Dankeschön!
Eva Siemann
Leunaer Stadtanzeiger
Werte Zöschener,
werte Leser des Stadtanzeigers,
im März wurde durch den Stadtrat der Haushaltsplan für das
laufende Jahr beschlossen.
Damit ist der Weg für die geplanten Investitionen, auch in unserer Ortschaft, freigegeben.
Die erste geplante Baumaßnahme hat bereits begonnen. Die
innerörtliche Umgehung vom Pflaumenbaumweg in Richtung
Zscherneddel, als vorbereitende Maßnahme für den Straßenbau
der B 181, wird derzeit von der Firma Naumburger Bauunion
gebaut.
Straßenbau B 181
In den nächsten Tagen werden wir als Ortschaftsrat zum Stand
der Planungsarbeiten und zum geplanten Bauablauf durch die
Landesstraßenbaubehörde informiert.
Meine Intension, nochmals über weitere Parkmöglichkeiten auf
der Nordseite zu diskutieren, würde das Planungs- und Ausschreibungsverfahren zeitlich stark verzögern. Außerdem werden jegliche Kosten, die mit den Veränderungen entstehen, auf
alle Anlieger umgelegt. Aus verschiedenen Gesprächen mit Anliegern der Leipziger Straße in den vergangenen Wochen, habe
ich erkennen müssen, dass mehr Parkflächen mehrheitlich nicht
gewünscht sind. Die Befürworter, Gewerbetreibende und Anlieger, die durch diese Meinung das Nachsehen haben, müssen
sich nun mit den dann vorliegenden Gegebenheiten arrangieren
und ihre Pkw’s auf den privaten Grundstücken parken oder für
Geschäftskunden auf die zeitlich begrenzten Parkplätze an der
Schule bzw. südlich der B 181 verweisen.
Anliegerpflichten
Im Hinblick auf das bevorstehende Kuchenessen Anfang Juni
bitte ich Sie, ihren Anliegerpflichten lt. Satzung zur Straßenreinigung und Winterdienst der Stadt Leuna nachzukommen. Mit gekehrten Straßen und weniger Unkraut auf den Gehwegen sieht
unser Ort noch viel schöner aus. Ich würde mich auch freuen,
wenn Sie ihre Häuser zum Kuchenessen wieder bunt schmücken.
Ergänzungswahl für den Ortschaftsrat
Mit dem Rücktritt von Thomas Pohl, der aufgrund seiner Stimmenanzahl 2 Sitze innehatte, ist eine Ergänzungswahl für unseren Ortschaftsrat notwendig.
Am 06. September haben Sie die Möglichkeit, 2 weitere Vertreter in den Ortschaftsrat zu wählen.
Bitte beachten Sie dafür die offizielle Wahlausschreibung, die
bis spätestens 08.06.2015 im Amtsblatt der Stadt Leuna veröffentlicht wird.
Bei Interesse zur Kandidatur wenden Sie sich bitte an die Stadtverwaltung Leuna, Frau Schwich, Tel. Nr. 03461 840-112.
Vertretung der Ortsbürgermeisterin
Vom 23.06.2015 bis 31.07.2015 befinde ich mich aus gesundheitlichen Gründen zur Kur.
In dieser Zeit wird meine Stellvertreterin Frau Kathrin Krüger für
Sie als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Telefonisch ist
sie unter 0172 3541419 zu erreichen.
In dringenden Angelegenheiten wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Leuna.
Nun bleibt mir nur noch, Sie noch einmal herzlich zu folgenden
Veranstaltungen in den kommenden Wochen einzuladen:
- 28.05.2015 ab 14.30 Uhr Café im Kindergarten für jedermann
11 | Nr. 5/2015
- 31.05.2015 Eröffnung der Ausstellung „Neun Monate Hölle –
das AEL Zöschen“ um 11 Uhr auf dem Gelände der ZÖMA
mit anschließender Gedenkveranstaltung am Ehrenfriedhof
in Aue
- 04.06. – 07.06.2015 Zöschener Kuchenessen auf dem Festplatz mit buntem Programm
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den örtlichen Aushängen.
Ich freue mich auf viele Besucher.
Ihre Andrea Engelmann
Ortsbürgermeisterin
Aufruf
Die Ortschaft Zöschen sucht ab sofort
interessierte Bürgerinnen oder Bürger für das Ehrenamt als
Ortschronist/in
Die Aufgabe des Ortschronisten besteht darin, die aktuellen Ereignisse, Veränderungen, Höhepunkte, aber auch die
kleinen Dinge des Lebens in der Ortschaft Zöschen
in Wort und Bild festzuhalten.
Voraussetzung für die Übernahme des Ehrenamtes ist ein
großes Interesse an den Geschehnissen in der Ortschaft
und Spaß und Freude diese zu dokumentieren.
Die Ortschronisten führen die Tätigkeit ehrenamtlich aus.
Wenn Ihnen die Ortschaft Zöschen am Herzen liegt und Sie
deren Geschichte fortschreiben möchten, wenden Sie sich
bitte an:
Ortsbürgermeisterin Frau Andrea Engelmann
Tel. 0170 9954594
Sprechzeiten: jeden 4. Dienstag im Monat
von 18:30 – 19:30 Uhr
und nach Vereinbarung
Heimat- u. Geschichtsverein e. V.
Zöschen
Erinnern und Gedenken 70 Jahre danach
Der 8. Mai 1945 war im wahrsten Sinne des Wortes auch für
die Menschen in Deutschland ein Tag der Befreiung. Krieg, Gewaltherrschaft, Hitlerdiktatur nahmen ein Ende. Deutschland bekam die Chance des Wiederaufbaus und der Demokratisierung.
70 Jahre danach wird aller Ortens daran erinnert. Auch unsere
europäischen Nachbarn tun dies.
Wir konnten wie schon seit vielen Jahren so auch 2015 im April
den Gedenkfeiern in Beverwijk und Amersfoort in den Niederlanden beiwohnen.
In Beverwijk gedachten wir zusammen mit der politischen Gemeinde, der Stichting 16. April 1944, ehemaligen Razzia-Häftlingen und vielen Interessierten der Ereignisse vor 71 Jahren. In
Wijk aan Zee, einem Stadtteil, waren wir dabei, als neun Stolpersteine verlegt wurden, sechs allein für die jüdische Familie Bellifante. Kinder und Jugendliche der örtlichen Schule übernahmen
dabei die Rolle der Erzähler zum Leben und Schicksal der Umgekommenen, an deren Schicksal damit erinnert wird.
Am Bahnhof in Beverwijk wurde am Nachmittag mit einer Kranzniederlegung der 486 1944 nach Deutschland verschleppten
jungen Männer gedacht. 68 kehrten nicht zurück.
Die Verschleppten kamen ins Durchgangslager Kamp Amersfoort. Dort wird am 19. April an die Ereignisse erinnert, dem Tag,
an dem 1945 das Lager vom Roten Kreuz übernommen werden
konnte. In diesem Jahr gab es so viele Besucher dieser Gedenkveranstaltung wie noch nie.
Nr. 5/2015| 12
Ein Altgefangener hielt eine beeindruckende Rede, die Appellglocke läutete und unter den Klängen eines Polizeiorchester
formierte sich ein langer, langer Zug von Menschen, die mit roten Rosen in der Hand entlang der ehemaligen Schießbahn zum
Gedenkstein liefen, um mit der Kranzniederlegung die Toten der
Schreckensherrschaft der Faschisten zu ehren.
Alle Teilnehmer vereinte das Bewusstsein, alles zu tun, dass es
in Europa und der ganzen Welt nie wieder Krieg und stets friedliches Miteinander der Völker geben soll
Leunaer Stadtanzeiger
5 Jahre Jugend- und Kinderfeuerwehr
Zöschen-Zweimen
Im neuen Feuerwehrgerätehaus im Gewerbegebiet Zöschen/
Zweimen und bei herrlichem Wetter war am 18. April 2015 ganz
toll was los.
Foto: Susanne Göhricke
Herzliche Einladung
In diesem Jahr begehen wir den 70. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus.
Deshalb wird anlässlich der Gedenkveranstaltung zur Ehrung der Opfer des Arbeitserziehungslagers Spergau - Zöschen - Schkopau
am 31. Mai 2015 um 11.00 Uhr
in der ehemaligen Krankenbaracke des AEL Zöschen, Am
Schachtteich 32 die Ausstellung „Neun Monate Hölle - das
AEL Zöschen“ eröffnet.
Um 14.00 Uhr findet in der St. Wenzel Kirche in Zöschen ein
Ökumenischer Gottesdienst statt.
In einem Schweigemarsch gehen alle Teilnehmer im Anschluss zum Ehrenfriedhof in die Aue.
Dort werden zum Gedenken Kränze und Blumen niedergelegt.
Den Abschluss der Gedenkfeier bildet eine Gesprächsrunde
bei Kaffee und Kuchen in der „Alten Turnhalle“
Die Kinder- und Jugendfeuerwehr feierte ihr 5-jähriges Jubiläum.
Das großzügige Gelände eignet sich sehr gut für Veranstaltungen mit so vielen Gästen.
Unter der Aufsicht der Ortsfeuerwehr Zöschen - Zweimen konnten die H2O-Zwerge, die Wasserspritzer, die Jugendfeuerwehr
und andere sich so richtig austoben.
Unsere Ausstellung ist in der Zeit vom 31.05. - 10.07.15 immer Samstags von 14.00 - 17.00 Uhr geöffnet.
Sie können mit uns auch andere Termine vereinbaren.
Kontakttelefon 016097227702.
Wir freuen uns, wenn viele Gleichgesinnte mit uns der Opfer
von Krieg und Gewaltherrschaft gedenken.
Unser Verein freut sich über ein neues Mitglied.
Herzlich willkommen Martina Kietz. Wir freuen uns auf deine Mitarbeit.
Für die Kleinen war eine Hüpfburg aufgestellt, es gab ein Puppentheater, Schminktisch, Kinderdisco, Luftballonkünstler und
weitere Angebote.
In einem Feuerwehrparcours und beim Löschen eines Häuschens konnten die bereits erworbenen Fertigkeiten gezeigt werden. Den Erwachsenen hat es ebenso gut gefallen.
Die Damen der Feuerwehr sorgten für Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Dazu war die neue Kücheneinrichtung, welche
der Feuerwehrförderverein noch rechtzeitig beschaffen konnte,
sehr nützlich.
Das Ehepaar Krüger versorgte die Männer der Feuerwehr und
die Gäste mit dem nötigen „Löschwasser“.
Edda Schaaf
Vorsitzende
Bericht und Fotos: Andreas Becker
Herzlicher Dank - verspätet
Wir bedanken uns bei der Fa. Engelmann für die Bereitstellung
der Grillkohle zum Osterfeuer.
Das ist seit Jahren eine Selbstverständlichkeit. Dadurch wird
schnell vergessen. Ich bitte um Verzeihung.
Herzliches Willkommen
Leunaer Stadtanzeiger
Gedenktafel für die Gefallenen
des Zweiten Weltkrieges in Zweimen
13 | Nr. 5/2015
der bäuerlichen Frontsoldaten. Am Sonntag, dem 10.05.2015,
hatte Zweimen die Teilnehmer der von unserer Bürgermeisterin
Dr. Hagenau initiierten Erinnerungsradtour zur Erinnerung an das
Ende des Zweiten Weltkrieges durch ausgewählte Ortschaften
der Stadt Leuna zu Gast. Die Teilnehmer der Radtour lobten das
Engagement der Initiatoren für die Aufarbeitung der Geschichte
in der Ortschaft Zweimen.
Am 08.05.2015, 70 Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands, wurde vor der Kirche St. Barbara in Zweimen eine Gedenktafel für die gefallenen Soldaten des Zweiten
Weltkrieges aus den Dörfern Göhren, Zweimen und Dölkau enthüllt. Nachdem im letzten Jahr zwei Gedenktafeln für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges auf Initiative des Förderkreises
der Kirche St. Barbara zu Zweimen restauriert worden waren,
wurde nunmehr auch für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges
eine Erinnerungsstele in Auftrag gegeben und der Öffentlichkeit
übergeben.
Frau Dr. Hagenau mit den Teilnehmern der Fahrradtour in der
Zweimener Kirche; Foto: Albrecht Würsig
Dr. Udo Würsig, Wilfried Jacobi, Jens Laufer und Iris Laufer vor
der neuen Gedenktafel (v. l. n. r.); Foto: Martin Pochert
Herr Jens Laufer aus Dölkau hatte in vierjähriger Forschungsarbeit allen 30 Gefallenen aus dem Gemeindeverband ZweimenGöhren-Dölkau nachgespürt und ihr Todes- oder Vermisstendatum und den Ort, an dem sie gefallen sind, ausfindig gemacht.
Dabei konnte er sich neben offiziellen Angaben diverser Suchund Auskunftsstellen vor allem auch auf Informationen von
Nachfahren der Gefallenen stützen. Er sagt all jenen Dank, die
geduldig auf seine Fragen eingegangen sind und die Zeit gefunden hatten, sich manche Stunde mit ihm zu unterhalten. Finanziert wurde das Projekt aus Spendengeldern der ortsansässigen
Bevölkerung, durch Zuwendungen von Freunden des Förderkreises und durch Mittel der Kirchengemeinde.
Dr. Udo Würsig zeichnete in seinen einführenden Worten zur Veranstaltung den Weg einzelner Soldaten aus der Ortschaft nach
und strich heraus, dass das Gedenken an die Gefallenen immer
auch ein Bekenntnis dafür sein müsse, dass von deutschem Boden nie wieder ein Krieg ausgehen dürfe. Nach der feierlichen
Enthüllung der Gedenktafel lud Pfarrerin Antje Böhme zu einer
Friedensandacht unter dem Motto „Gib uns Frieden jeden Tag“
in die Zweimener Kirche ein. Besonders ergreifend war der Moment, als Frau Böhme das Lied „Sag mir, wo die Blumen sind“
anstimmte und alle Anwesenden einstimmten. Im Anschluss an
die Andacht eröffneten Jens Laufer und Dr. Udo Würsig eine
kleine Ausstellung, die die Darstellung der Kriegsjahre und deren Folgen in unseren Dörfern zum Inhalt hatte. Bestandteil der
Ausstellung war auch eine von Jens Laufer erstellte Tafel, auf der
22 der 30 gefallenen Soldaten aus Göhren, Zweimen und Dölkau
mit einem Foto abgebildet waren.
Die Ausstellung, die bis zum 10.05.2015 geöffnet hatte, wurde
sehr gut angenommen. Fast 300 Besucher begaben sich auf
die Spuren ihrer Vorfahren, diskutierten miteinander und erhielten einen kleinen Zeiteinblick in das Geschehen in unseren
Dörfern während des Zweiten Weltkrieges und in das Schicksal
Der Förderkreis der Kirche St. Barbara zu Zweimen bedankt sich
ganz herzlich bei Pfarrerin Antje Böhme, beim Organisten Robby
Woitke, bei Martina Böhme aus Horburg für die Mitgestaltung
der Friedensandacht, bei der Firma Design & Gravur Gebr. Gallas aus Braunsbedra für die Anfertigung der Gedenktafel, bei
der Firma Schuwatec GmbH aus Göhren für die Anfertigung des
Sockels, bei Frau Ursula Stein für die kostenlose Anfertigung
der Gedenkkränze, beim Förderverein für das Militärhistorische
Museum Anhalt e. V. für die Bereitstellung von Ausstellungsgegenständen, bei der Albrecht Dürer Schule in Merseburg für
die Zurverfügungstellung der Ausstellungsvitrine, bei den vielen
Helfern, die mit Rat, Tat und Einsatz die Veranstaltung zu einem
Erinnerungserlebnis für alle Beteiligten gemacht haben, und bei
allen Besuchern, für deren Spenden wir uns recht herzlich bedanken möchten.
Dr. Udo Würsig im Namen des Förderkreises der Kirche St. Barbara zu Zweimen
Zweimen 2015
Am 11.04.2015 wurde die
neue Straße, nach einjähriger
Bauzeit, von der Bürgermeisterin Dr. D. Hagenau feierlich
übergeben. Trotz vieler Höhen
und Tiefen erstrahlt Zweimen
von der K 178 bis zum Kircheneingang in einem neuen
Glanz. Auch wenn einige Bürger die feierliche Übergabe
ignorierten war das Fest ein toller Erfolg. Ein Dankeschön an die
Organisatoren. Sicher kommt auf die Anlieger eine finanzielle
Belastung zu, die aber durch die Stadt Leuna etwas abgefedert
werden kann. Nun liegt es aber auch an jedem einzelnen Anlieger für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen.
Lutz Trabitzsch
Gasse zur Kirche 2014
Gasse zur Kirche 2015
Nr. 5/2015| 14
Leunaer Stadtanzeiger
Aktuelles
Veranstaltungskalender Leuna
30. Mai
Horburg
11 Uhr
Jahresfest der Stiftung „Samariterherberge“ auf dem Gelände der Stiftung,
Burgauenstr. 23
31. Mai
Zöschen
11 Uhr
Gedenkveranstaltung – Heimat- und Geschichtsverein Zöschen e. V.
29. Mai 4. Juni
Zöschen
2. Juni
Leuna
5. - 7. Juni
Zöschen
Kuchenessen auf dem Festplatz – Zöschener Kuchenessen e. V.
5. - 8. Juni
Kötzschau
54. Kötzschauer Heimatfest 2015
6. Juni
Kötzschau
6. Juni
Friedensdorf
10. Juni
Leuna
12. - 14. Juni
Rodden
Heimatfest + 10 Jahre Heimatverein
26. - 28. Juni
Zweimen
Johannesbierfest
30. Juni
Leuna
11. Juli
Spergau
Teichfest
11. Juli
Günthersdorf
Kinderfest der Freiwilligen Feuerwehr im FW-Depot Günthersdorf/Kötschlitz
11. - 12. Juli
Zöschen
Sportfest auf dem Sportplatzgelände SV Zöschen 1912 e. V.
18. - 19. Juli
Günthersdorf
Teichfest
24. Juli
Leuna
Waldbad: Jugendveranstaltung
25. Juli
Leuna
Waldbadparty mit „Tänzchentee“
21. - 22. Aug.
Spergau
Heimatfest
29. Aug.
Kreypau
Eichenfest
3. Sept.
Friedensdorf
80 Jahre Freiwillige Feuerwehr
3. - 6. Sept.
Friedensdorf
Heimatfest
5. Sept.
Thalschütz
6. Sept.
Spergau
8. Sept.
Güntersdorf
12. Sept.
Leuna
Grüner Markt, Haupttorplatz
13. Sept.
Kötzschau
Tag des offenen DenkmalsEisenbahnmuseum Kötzschau
13. Sept.
Spergau
Spergauer Pokallauf, an den Sportanlagen
26. - 27. Sept.
Kreypau
Teichfest
3. Okt.
Kötschlitz
17. Okt.
Günthersdorf
20 Uhr
Irischer Abend, Veranstalter: Heimatverein Günthersdorf e. V.
17. Okt.
Kötzschau
10 Uhr
Fuchsjagd, Veranstalter: Reitverein
24. - 25. Okt.
Zöschen
30. Okt.
Thalschütz
17 Uhr
Halloween in Thalschütz beim Verein zur Traditionspflege der Feuerwehr e. V.
11. Nov.
Schladebach
18 Uhr
Martinstag mit Fackelumzug und Lagerfeuer,
Veranstalter: Freundeskreis der Kirche
24. Nov.
Rodden
25. Nov.
Günthersdorf
27. - 29. Nov.
Leuna
27. Nov.
Kötzschau
Woche der Erinnerung - Jugendaustausch
Heimat- u. Geschichtsverein Zöschen e. V.
17 Uhr
14 Uhr
Ausstellungseröffnungin der Galerie im cCe Kulturhaus Leuna„Innovation aus
Tradition – QUERSCHNITT aus der Talanx-Kunstsammlung, präsentiert von der
HDI-Gerling Industrie Versicherung AG“ Die Ausstellung ist bis zum 17. Juli zu
sehen
Ringreiten auf der Rhabarberwiese, organisiert durch den Reitverein Kötzschau
Oldicup
16 Uhr
16.30 Uhr
15 Uhr
STADTBIBLIOTHEK: Lesestammtisch für Erwachsene
STADTBIBLIOTHEK:Kreativwerkstatt für Kinder
Hoffest in Thalschütz beim Verein zur Traditionspflege der Feuerwehr e. V.
Mitteldeutscher Marathon mit Schnupperlauf (Gelände Jahrhunderthalle)
15 Uhr
Seniorennachmittag im Bürgerhaus,
Veranstalter: Heimatverein Günthersdorf e. V.
Oktoberfest in der Scheune, Veranstalter: Feuerwehr Günthersdorf/Kötschlitz
Rassegeflügelausstellung RGZV Zöschen und Umgebung e. V. ,Alte Turnhalle
Weihnachtsbasteln des Heimatvereins
19 Uhr
Adventsbasteln im Bürgerhaus, Veranstalter: Heimatverein Günthersdorf e. V.
Weihnachtsmarkt am Rathaus
15 Uhr
Weihnachtsbaumschmücken am Dorfgemeinschaftshaus, Veranstalter:
Kindertagesstätte Witzschersdorf
Ihre Termine für Veranstaltungen nehmen wir (ohne Anspruch auf Veröffentlichung) gern an! Änderungen vorbehalten!
Leunaer Stadtanzeiger
Neun Monate Hölle
- das Arbeitserziehungslager Zöschen 31.5. 2015 - 10.7.2015
Ausstellung Zöschen Am Schachtteich 32
( ZÖMA )
Innovation aus Tradition
QUERSCHNITT
aus der Talanx-Kunstsammlung
präsentiert von der HDI-Gerling Industrie
Versicherung AG Ausstellung in der Galerie
im cCe Kulturhaus Leuna
Am 2. Juni 2015, um 17:00 Uhr wird in der Galerie im cCe Kulturhaus Leuna die Ausstellung „Innovation aus Tradition - QUERSCHNITT aus der Talanx-Kunstsammlung, präsentiert von der
HDI-Gerling Industrie Versicherung AG“ eröffnet.
Die Vernissage erfolgt aufgrund der erwarteten Besucherzahl im
Walter-Bauer-Saal des Kulturhauses.
Auf Einladung der InfraLeuna stellt die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG in der Galerie im cCe Kulturhaus Leuna erstmals
mehr als fünfzig ausgewählte Werke aus der Kunstsammlung
des Talanx-Konzerns, dem Mutterkonzern der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, aus. Seit 25 Jahren bietet die HDI-Gerling Niederlassung Leipzig umfassenden Versicherungsservice
und qualifiziertes Risikomanagement für die Industrieunternehmen Mitteldeutschlands an. Die einzigartige Ausstellung in der
Galerie im cCe Kulturhaus Leuna ist das Highlight im diesjährigen Jubiläumsjahr.
Die ausgestellten Werke repräsentieren Höhepunkte aus der
langjährigen, von einem besonderen Anspruch geleiteten
Sammlungstätigkeit der einzelnen Konzernunternehmen. Vom
Expressionismus über die klassische Moderne, die amerikanische Pop-Art bis hin zur zeitgenössischen Fotografie zeigt die
Schau in Leuna hochkarätige Gemälde, Grafiken und Objekte.
15 | Nr. 5/2015
Die in Leuna vertretenen Künstler wie beispielsweise Lyonei
Feininger, Erich Heckei, Pablo Picasso, Marc Chagall, Georges Braque, Max Ernst, Andy Warhol, Roy Lichtenstein und
Sam Francis haben mit ihrem innovativen Wirken die jeweiligen
Kunstströmungen entscheidend beeinflusst.
In einer lebendigen Anordnung werden neue Bezüge hergestellt
und die Werke miteinander sowie mit einem breiteren Publikum
in einen Dialog gebracht. So treten die Kunstwerke, deren Anblick bisher Mitarbeitern, Kunden und Gästen Vorbehalten blieb,
hinaus aus dem Arbeitskontext und entfalten ihre Strahlkraft
für die Öffentlichkeit in der traditionsreichen Atmosphäre des
Kulturhauses Leuna, wo sie ab dem 2. Juni 2015 für insgesamt
sechs Wochen zu Gast sein dürfen.
Der zeitliche und stilistische Spannungsbogen der Ausstellung
vom beginnenden 20. Jahrhundert bis hin in die Gegenwart
weist chronologische Parallelen zur Historie der InfraLeuna und
der HDI-Gerling auf. Beide Unternehmen stehen in einer großen Industrietradition und prägen als wichtige Impulsgeber seit
mehr als 100 Jahren die dynamische Entwicklung ihrer jeweiligen Branchen. Die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG ist der
starke Partner für Unternehmen aus der Handels-, Produktionsund Dienstleistungsbranche und bietet innovative, auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden abgestimmte, Lösungen aus
einer Hand. Wohingegen die InfraLeuna GmbH als Eigentümer
und Betreiber der Infrastruktureinrichtungen den Chemiestandort Leuna zu einem der attraktivsten Standorte für die chemische Industrie gestaltet und so mit Engagement und Kreativität
optimale Voraussetzungen für die Produktion schafft.
Das Streben nach Innovation, wie es die Leunaer Schau erlebbar machen wird, ist somit von jeher entscheidende Grundlage
für den wirtschaftlichen Erfolg der HDI-Gerling und InfraLeuna.
Es ist elementarer Bestandteil einer lebendigen Tradition und
unabdingbare Voraussetzung für das gesellschaftliche Engagement der beiden starken Unternehmen.
Neben den üblichen Öffnungszeiten wird die Galerie zusätzlich
am Samstag, dem 27. Juni 2015 von 14:00 - 17:00 Uhr zur Besichtigung der Ausstellung ihre Türen öffnen.
Für Rückfragen steht Ihnen Anne Wiederhold gern zur Verfügung.
Die Ausstellung „Innovation aus Tradition - QUERSCHNITT aus
der Talanx-Kunstsammlung, präsentiert von der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG“ ist bis zum 17. Juli 2015 in Leuna zu
sehen.
Der Eintritt ist frei. Das Kulturhaus ist problemlos mit öffentlichen
Verkehrsmitteln, z. B. mit der Straßenbahn-Linie 5 (Haltestelle
Leuna Haupttorplatz), zu erreichen.
Öffnungszeiten:
Di. + Do. 11:00 - 17:00 Uhr, Mi. 11:00 - 19:00 Uhr,
Fr. 11:00 - 13:00 Uhr
Samstag, den 27. Juni 2015, 14:00 - 17:00 Uhr und nach Vereinbarung.
Hintergrund
Seit 1998 zeigt die Galerie im cCe Kulturhaus Leuna Kunstausstellungen unterschiedlichster Couleur - angefangen von bekannten und unbekannten Künstlern der Region bis hin zu internationaler zeitgenössischer Kunst. Ziel ist es, den Beschäftigten
und Anwohnern am Chemiestandort
Leuna eine Möglichkeit zu bieten, sich aktiv mit bildender Kunst
auseinanderzusetzen, ohne dabei lange Wege in Anspruch nehmen zu müssen.
Neben regelmäßigen Ausstellungen finden in der Galerie auch
Veranstaltungen wie Lesungen und Kunstgespräche statt. Der
Malzirkel der Galerie im cCe Kulturhaus Leuna hat hier sein Domizil gefunden.
Regelmäßig zum Jahresende findet im cCe Kulturhaus Leuna
ein Kunstmarkt mit Versteigerung statt.
Anne Wiederhold
Nr. 5/2015| 16
Leunaer Stadtanzeiger
Veranstaltungsplan „Zöschener Kuchenessen“
vom 5. Juni bis 7. Juni 2015
Freitag, 5. Juni 2015
20:30 Uhr
Eröffnung des Heimatfestes unter dem Motto „Märchen der Gebrüder Grimm“ durch die
Zöschener Tanzgruppe
gg. 21:00 Uhr Tanz mit „Joe Eimer und den Skrupellosen“
und dem „Discoteam“
Samstag, 6. Juni 2015
gg. 15:00 Uhr Der Familiennachmittag steht ganz im Zeichen
unserer Kinder und dem Motto „Grimm´s
Märchen“ Programm des Kindergartens
„Sonnenkäfer“Aufführung eines beliebten
Märchens der Gebrüder Grimm
ab 15:30 Uhr
gg. 16:00 Uhr Ponykutschfahrten (Kinder mit Märchenkostüm fahren kostenlos mit)
Kinderschminken
Kinderanimation mit „Inflammati“
Der größte Märchenelf der Welt
2 Meter wundervoller Spaß mit Grimms Märchen und den Bremer Stadtmusikanten
Das Beste, was man mit einer flinken Zunge
und einem Koffer voller aufregender Dinge
machen kann
ab 14:30 Uhr Kaffeeklatsch im Dorfgemeinschaftshaus bei
Kaffee und selbst gebackenem Kuchen
20:00 Uhr
Tanz mit dem „Discoteam“ aus Merseburg
ca. 21:30 Uhr Fackelumzug mit anschließendem Feuerwerk
(ca. 22.15 Uhr) Fackelverkauf durch die FFW
auf dem Festplatz
Sonntag, 7. Juni 2015
9:30 Uhr
Festgottesdienst in der St. Wenzel Kirche Zöschen
ab 10:00 Uhr Frühschoppen mit Bier, Speckkuchen und der
Blaskapelle „Edelweiß“
ab 11:00 Uhr wird leckeres,
warmes Mittagessen angeboten
gg. 13:00 Uhr Festumzug unter dem
Motto “Märchen der
Gebrüder Grimm“ mit der Blaskapelle „Edelweiß“, dem Fanfarenzug Querfurt, dem GCC
Günthersdorf und allen, die Lust haben mitzumachen.Treffen der Teilnehmer 12:30 Uhr
ca. 14:00 Uhr Platzkonzert
mit dem Fanfarenzug Querfurt
14:30 Uhr
Tanzdarbietung der Tanzgruppe Merseburg/Leuna und des GCC Günthersdorf
16:00 Uhr Zu Gast in Zöschen!Schlagerstar Olaf Berger
Anschließend
bis 0:00 Uhr Tanz für Jung und Altmit der Diskothek „Belcanto“
Eintritt: Freitag Samstagnachmittag Samstagabend Sonntag Wochenendkarte Kinder bis 16 Jahre frei!
• Darts: • Tombola: 6,00 €
frei
4,00 €
4,00 €
12,00 €
Samstag und Sonntag
Samstag und Sonntag
Schausteller: Freizeittechnologie Jürgen Parniske mit Trampolin, Kugelstechen, Kinderkarussell
Getränkeversorgung: „Kadar Gastro- & Eventmanagement“
Speisenversorgung: Feldküche zu Zweimen
Die Kaffeestube lädt am Samstag ab 14.00 Uhr und Sonntag
ab 10.00 Uhr zu Kaffee und frisch gebackenem Kuchen (Sonntag auch Speckkuchen) ein!
Es lädt ein der Verein „Zöschener Kuchenessen e. V.“
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Leunaer Stadtanzeiger
17 | Nr. 5/2015
Nr. 5/2015| 18
24. Ringreiten in Kötzschau
Der Reitclub Kötzschau e. V. lädt herzlich für Samstag, den
6. Juni 2015 um 14:00 Uhr zu seinem 24. Ringreiten auf den
Reitplatz nach Kötzschau ein. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Die Kinder dürfen sich wieder auf Ponyreiten und
Ponykutschfahrten freuen.
Am Abend um 20:00 Uhr findet der Reiterball mit Preisverleihung
auf dem Festplatz in Kötzschau (im Zelt) statt. Es spielt „Orion“.
Es lädt herzlich ein Reitclub Kötzschau e. V.
im Auftrag J. Wege
Leunaer Stadtanzeiger
Konzert gibt, welches auch in das Programm des Merseburger
Schlossfestes eingebunden ist. Auch in diesem Jahr soll es wieder ein Benefizkonzert für den Erhalt der Neumarktkirche sein.
Es wird wie immer kein Eintritt erhoben, dafür hoffen wir wieder
auf eine großzügige Spende am Ausgang, die für den Erhalt der
Neumarktkirche bestimmt ist. In diesem Jahr ist der Chor wieder
a cappella zu erleben und bietet ein buntes Programm, bestehend aus geistlicher und weltlicher Chormusik. Es erklingen Lieder, die von der Natur und anderen Fassetten der wohl schönsten Jahreszeit erzählen. So kann man z. B. die Nachtigall singen
hören oder dem Echo des Gesanges lauschen. Verschiedene
geistliche Kompositionen werden das Programm bereichern.
Kantor Stefan Mücksch wird das Konzert leiten und das Publikum durch das Programm führen.
Im vergangenen Jahr hat CANTIAMO das Sommerkonzert
in der Neumarktkirche auf CD aufgenommen. Diese Aufnahme mit dem Titel „Sommerpsalm“ ist an diesem Tag vor und
nach dem Konzert zu erwerben. Außerdem wird sie im Büro
des Evang. Kirchspiels Merseburg (Dompropstei 2) und in
der Tourist-Information angeboten.
CANTIAMO lädt herzlich ein zum
SOMMERKONZERT
in der Neumarktkirche
Gemeinsam mit dem Merseburger Altstadtverein lädt CANTIAMO auch in diesem Jahr wieder zum SOMMERKONZERT
am Sonntag, d. 14. Juni um 17.00 Uhr in die Merseburger
Neumarktkirche ein. Es ist schon eine gute Tradition, dass der
Chor einmal im Jahr in dieser schönen romanischen Kirche ein
CANTIAMO – Junge Kantorei Merseburg
Merseburger Altstadtverein
Stefan Mücksch
Besuchen Sie uns im Internet
www.wittich.de
Leunaer Stadtanzeiger
19 | Nr. 5/2015
Kreativ-Werkstatt am 28.04.2015
in der Stadtbibliothek Leuna
Stadtbibliothek Leuna
Rathausstraße 1,
06237 Leuna (im Rathaus)
Telefon Ausleihe/Verlängerungen: 03461 840-144
Telefon Leiterin Frau Petrahn: 03461 840-145
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten:
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 10.00 - 12.00 Uhr 10.00 - 12.00 Uhr geschlossen
10.00 - 12.00 Uhr 10.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr
Die Bibliothek befindet sich im Kellergeschoss des Rathauses Leuna. Den Eingang erreicht man über die Hofseite.
Recherchieren im Katalog der Stadtbibliothek Leuna, Neuerwerbungen, Selbstständiges Verlängern der ausgeliehenen Medien sowie Vormerken von Medien können Sie
über den Web-Opac auf der Internet-Seite der Stadt Leuna
(www.leuna-stadt.de).
Link: Stadtbibliothek Leuna – Bibliotheksrecherche- und Informationssystem – Online-Katalog
Gut besucht war dieses Mal unsere Kreativwerkstatt.
Redewendungen rund ums Buch gehören zu unserem täglichen
Sprachgebrauch. Wer kennt sie nicht: die Leseratte, das Lesefieber, seine Nase in Bücher stecken ...
In unserer Werkstatt ging es heute um dieses Thema. Einige
bekannte Redensarten wurden als Beispiele genannt und deren
Bedeutung in Kurz-Form erklärt.
Die Kinder arbeiteten mit lustigen Vordrucken zu dieser Thematik. Mit Beispielen konnten die Kinder selbst Redensarten zum
Buch benennen.
In der nächsten Kreativ-Werkstatt, die am 26.05.2015 um
16.30 Uhr stattfindet, wird das Thema fortgeführt.
Ein Faltbüchlein und ein Memo-Spiel werden noch entstehen.
B. Lange
Neuerwerbungen Stadtbibliothek
Romane
Chance, Alex
Die letzten Tage
Thriller
Belago, Linda
Im Land der Orangenblüten
historischer Roman
William Dietrich
Das ägyptische Amulett
historischer Roman
Musso, Guillaume
Lass mich niemals gehen
Liebesroman
Roberts, Nora
Eine Frage der Liebe
Liebesroman
Clements, Abby
Ein Kuss unter dem Mistelzweig
Familienroman
Gibson, Rachel
Sie kam, sah und liebte
Liebesroman
Ludlum, Robert
Die Paris-Option
Thriller
Langfield, Martin
Dämonium
Mystery-Thriller
Hemmings, Kaui Hart
The Descendants: Familie und andere
Angelegenheiten [Mit deinen Augen]
der Roman zum Kinofilm
Cooper, Gwen
Homer und ich
Wie mir ein blindes Kätzchen die Freude am
Leben zurückgab
Benecke, Mark
Aus der Dunkelkammer des Bösen
Neue Berichte vom bekanntesten Kriminalbiologen
der Welt
Weight Watchers
Das Beste aus dem Ofen
Rezepte für Pizza, Braten, Auflauf, Gratin & Co.
Weight Watchers
Pfanne & Wok
Abwechslungsreiche Rezepte, die einfach gelingen
Weight Watchers
Süßer Backzauber
Verwöhnrezepte für Kuchen, Torten, Kekse und
mehr
Stiftung Warentest
Über 100 Tests und Reports
Jahrbuch 2013
Stiftung Warentest
Mehr als 120 Tests und Reports
1001 Bücher, die Sie lesen sollten,
bevor das Leben vorbei ist
Jahrbuch 2014
Abel, Saskia
Kleine Taschen
20 Nähprojekte, hübsch & praktisch
Ebert, Vince
Bleiben Sie neugierig!
Sachbücher
Nr. 5/2015| 20
Leunaer Stadtanzeiger
Kinderbücher
Gaff, Jacky
Die Ägypter
Crummenerl, Rainer
Abenteuerreise: Von den Dinosauriern
bis zu den Wikingern
Weltgeschichte die wichtigsten Ereignisse
Die sieben Weltwunder
Das bin ich - so funktioniert mein Körper
Dorling Kindersley Kinderatlas
Baxter, Nicola
Wunderland-Geschichten aus der
Spielzeugkiste
Baxter, Nicola
Wenn Teddybären erzählen
Das große Buch der Kinderlieder
Deutschland-Atlas
Stadtinformation Leuna
Rudolf-Breitscheid-Straße 18
06237 Leuna
Tel.: (03461) 814-961
Fax: (03461) 822-979
E-Mail: [email protected]
Homepage: www.leuna-stadt.de
Die spektakulärsten Fundorte in Deutschland,
Österreich, Schweiz
Öffnungszeiten:
Mo. 8:00 - 12.00 Uhr
Di. 8:00 - 12:00 und 13:00 - 17:00 uhr
Mi. geschlossen
Do. 8:00 - 12.00 und 13:00 - 17:00 Uhr
Fr. 8:00 - 12:00 Uhr
Ticketverkauf für Konzerte und Veranstaltungen ab 10 Uhr
Aus dem Karten- und Veranstaltungsangebotder Stadtinformation der Stadt Leuna
Leunaer Stadtanzeiger
21 | Nr. 5/2015
Rückblick
Eine Stadt geht auf Reisen …
und knapp 100 Reiselustige warteten am frühen Samstagmorgen des 9. Mai auf die zwei Reisebusse, deren Ziele in diesem
Jahr im Harz lagen. Pünktlich ging es in Leuna los, nach einer
kurzen Kaffeepause trafen die Busse pünktlich auf dem Hexentanzplatz ein. Ein kleiner Fußmarsch am Harzer Bergtheater entlang führte die große Reisegruppe zum „Harzeum“.
liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, über ihm thront, gute
300 Stufen bergauf, das Schloss Stolberg, in dem zwischen
1201 und 1945 die Grafen bzw. Fürsten zu Stolberg residierten. Nachdem das dem Verfall preisgegebene Schloss 2002
an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz übergeben wurde,
konnten die ersten Sanierungen beginnen, 2008 wurden die
ersten Besucher im Schloss begrüßt. Ein Teil der Reisegruppe nahm nach einem reichlichen Mittagessen den Aufstieg in
Angriff und wurde mit wundervollen Einblicken in die fürstliche
Zeitgeschichte belohnt. Andere nutzten die Zeit zum Bummel
in die kleinen Geschäfte und Hofläden oder genossen die Leckereien der Cafés, in denen das Angebot der traditionellen
Stolberger Friwi-Gebäcke, die hier seit 1891 produziert werden, reichlich ist.
Auf dem Weg zum Harzeum
Ideen in Druck
Ein Teil der Reisegruppe auf dem Stolberger Marktplatz
Redaktion Stadtanzeiger
www.wittich.de
Das Museum zeigt zum einen mit preisgekrönten Präparaten
die heimische Tierwelt, zum anderen gab es humorvolle Einblicke in die Welt der Hexen zu sehen, zu den Ausstellungsstücken gehörten natürlich zahlreiche Besen in unterschiedlicher
Motorisierung. Ein kurzer Regenguss schreckte niemanden
ab, auch den Ausblick über das Bodetal und zur Roßtrappe
zu genießen.
Nach einer kurzen Fahrt trafen die Reisebusse in der Ersten
Europastadt Deutschlands und heute auch wieder Luftkurort Stolberg ein. Den kleinen Ort prägen fast ausnahmslos
Nr. 5/2015| 22
Es geht weiter, auch 2016
wird wieder zum zünftigen
Oldtime-Frühschoppen in Leuna eingeladen
Am 3. Mai hatte der Freundeskreis „OLDTIME COMPANY LEUNA“ zum Dritten Oldtime-Frühschoppen in die Gaststätte METEORA eingeladen. 93 Fans waren gekommen und feierten die
7 „alten Herren“ mit viel Beifall. Über 2 Stunden folgte ein Oldie
dem anderen. In gekonnter Form moderierte der COMPANYChef Hans Eilenberger das Dixieland & Swing Programm mit
sehr vergnüglichen Überleitungen.
Für Band und Zuhörer steht fest, im Frühjahr 2016 wird es einen
vierten Frühschoppen geben.
Im Anschluss signierte „Satchmo“ Hans Eilenberger sein lesenswertes Erstlingswerk „HOCHHALTEN“. Leider hatten wir die
Nachfrage völlig unterschätzt, die mitgebrachten 10 Exemplare
waren im Nu ausverkauft.
Wir danken dem Hobby-Fotografen Herrn Ralf Kopsch für seine
gelungenen Bilder und dem Team der Gaststätte Meteora für die
gute Bewirtung.
Leunaer Stadtanzeiger
der Feuerwehr Leuna, die Kameraden des Spielmannszuges
Bad Lauchstädt und die vielen Familien stören lassen. Neben
den Fackeln und Laternen leuchteten bunte Regenschirme den
Weg durch Göhlitzsch zum Festplatz. Vom „harten Kern“ der
Veranstaltungsbesucher wurde der Zug an der alten Rollschuhbahn am Saalearmufer empfangen. Einige wärmten sich am
großen Feuer, dass dank des Einsatzes der Leunaer Feuerwehr
trotz allem eindrucksvoll brannte, nachdem es wie immer durch
die Fackeln der Kinder entzündet wurde.
Für den Freundeskreis: Horst Fischer, Hans Joachim Weber
Die Kameraden des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lauchstädt bildeten die Spitze des Fackelumzuges.
Das anschließende Platzkonzert musste leider ausfallen – die
Musikinstrumente waren zu nass.
Bürgermeisterin Dr. Dietlind Hagenau ließ sich von den Launen
des Aprilwetters nicht beirren und begrüßte die Gäste, die zuvor
noch bei Sonnenschein auf den Festzeltgarnituren saßen: Gegen 18.30 Uhr stimmte die Videodisco Udo & Leo auf den Abend
ein und die Gaststätte Am Stadion, das Restaurant Maxx, das
Restaurant Meteora und die Siedlungsgaststätte boten Leckeres vom Grill und Getränke an. In ihrer Begrüßung dankte Dr.
Dietlind Hagenau den Besuchern für ihr bisheriges Durchhalten,
fasste sich aber kurz und empfahl noch eine Stärkung für den
Heimweg. Denn das Programm musste wegen des anhaltenden
Regens dann doch abgebrochen werden, die Mitglieder des
Tanzstudios Leuna-Merseburg und des Spielmannszuges der
Feuerwehr Bad Lauchstädt hätten gern noch ihr Können gezeigt. Da sich die kleinen Besucher aber wie jedes Jahr mit ihren
Kostümen sehr große Mühe gegeben haben, sollten wenigstens
noch die schönsten und kreativsten prämiert werden. 5 tapfere
kleine Hexen und Teufelchen fanden ihren Weg auf die Bühne
und wurden mit Süßigkeiten und einer Saisonkarte für das Waldbad belohnt.
Fotos: R. Kopsch
Walpurgisfeuer im Regen
Traditionell von Feuerwehr und Stadtverwaltung Leuna veranstaltet wurde das Walpurgisfest auf der alten Rollschubahn auch
in diesem Jahr, nur leider spielte das Wetter am 30. April nicht
mit und einige Programmteile fielen ins Wasser. Von großen Regenwolken überschattet genossen trotzdem viele Leunaer ein
paar vergnügliche Stunden und einige blieben standhaft, während im Regen das große Walpurgisfeuer loderte.
Pünktlich zum Start des Fackelumzuges um 19.30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Göhlitzsch setzte der Regen ein und zeigte,
welchen Risiken eine Open-Air-Veranstaltung nun einmal unterliegt. Die Wolken brauten sich am Abend zusammen und ließen
jede Menge dicke Tropfen fallen, aber davon haben sich weder
die Bürgermeisterin und Stadtratsvertreter noch die Mitglieder
Die Jury aus Stadtrat Daniel Krug und Heike Schwachtmann,
Mitarbeiterin der Stadtinformation, beglückwünschten gemeinsam mit der Bürgermeisterin die Sieger im Kostümwettbewerb.
Leunaer Stadtanzeiger
In einer Regenpause um 21.00 Uhr konnte noch das effektvolle Feuerwerk gezündet werden und wurde mit großem Applaus
belohnt. Ein paar vergnügliche Stunden und vor allem das traditionelle große Walpurgisfeuer gab es dann also doch, wie jedes
Jahr am 30. April, auf der alten Rollschuhbahn in Leuna. Sicher
wird das Fest am 30. April 2016 wieder von Sonnenschein begleitet.
Redaktion Stadtanzeiger
23 | Nr. 5/2015
Unsere Osterbrunnenfahrt
in die Fränkische Schweiz
Am 09.04.2015 habe ich meine reisefreudigen Mitglieder und
Freunde der Volkssolidarität zu einer Tagesfahrt mit dem Reiseunternehmen V. Richter zum Besuch der schönen Osterbrunnen
in der Fränkischen Schweiz eingeladen. Mit 28 Personen waren
wir eine dufte Gruppe und so ging es als ersten Zwischenstop in
das Hotel „Vierjahreszeiten“ nach Breitengüßbach bei Bamberg.
Weißwurst und Brezelessen. Natürlich konnte man sich auch
Bockwurst oder Wiener bestellen, keine Frage, denn nicht jedem schmeckt die Bayerische Weißwurst. Dann ging es zu den
Brunnen, der Schönste in Lauf, der Größte in Bieberbach, aber
alle, ob groß oder klein, waren mit viel Liebe gemacht. Es war
keiner zerstört oder auf andere Weise kaputtgemacht und das
über einige Wochen. Was wäre, wenn sie hier bei uns ständen?
Würde man sie behandeln wie unsere Telefonzellen oder Straßenbahnwartehäuschen? Man sollte darüber nachdenken.
Das Walpurgisfeuer in Leuna brennt auch bei Regen.
Osterbrunnen 2015
In Leuna OT Kröllwitz, da ist etwas los!
Jeden Mittwochnachmittag sitzen 13 Rentnerinnen in Kröllwitz in gemütlicher Runde zusammen und basteln unter der
Anleitung von Inge Schladebach kleine Dinge für die Oster- und Weihnachtszeit. Bei Kuchen und Kaffee oder ein
paar Schnittchen vergeht die Bastelzeit so schnell und man
freut sich schon auf das nächste Treffen, denn diese sind
inzwischen ein fester Bestandteil des Lebens der fleißigen
Frauen geworden. Die älteste Bastlerin dieser Gruppe ist 90
Jahre alt!
In der Voroster- und Adventszeit werden dann die Basteleien in der 1698 erbauten Kirche des Ortes ausgestellt. Zu
diesen Höhepunkten, bisher fanden 6 Ausstellungen statt,
werden natürlich die Familien, Freunde, Bekannten und die
Bewohner des Ortes eingeladen. In der Kirche an einer liebevoll gestalteten „Tafel“ finden sich dann alle Gäste und
fleißigen Helfer ein und lassen den Tag stimmungsvoll ausklingen.
Dieter Roßmann
Es ist in Franken, besonders in der Fränkischen Schweiz, Tradition die Brunnen zu schmücken, weil in früheren Zeiten das
Wasser dort in den höher gelegenen Orten nach oben getragen
werden musste.
Es gab auch eine Farbenlehre zum Laufer Osterbrunnen:
Das Gelb der Krone bedeutete den Wunsch nach Erleuchtung
und Weisheit, übergehend in die Hauptkrone mit den Orangtönen, die für Kraft, Ausdauer und Ehrgeiz stehen und enden
in Rot, das dauerhafte Wärme symbolisiert. Das Grün der gebundenen Bögen ist der Jugend und der Unschuld zuzuordnen.
Violett ist die liturgische Farbe der Fastenzeit, die in das Rot
mündet, das letztlich den Opfertod Christi darstellt.
Die Geschichte der Osterbrunnen:
Der Ursprung dieses Brauches wird mit heidnischen Wurzeln
bei in Thüringen ansässigen Kelten und germanischen Stämmen vermutet, die zu Ehren ihrer Frühlingsgöttin Eostra oder
Ostara Quellen und Brunnen im Frühjahr schmückten. Für die
christlichen Bewohner auf den Jurahochflächen in der fränkischen Schweiz war die Achtung vor dem lebenspendenden
Wasser existenziell und so wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts
begonnen, wieder immer mehr Brunnen österlich zu schmücken. Damit bezeugte man zu Ende des Winters gleichzeitig
den Dank an das göttliche Geschenk der sprudelnden Wasser,
würdigte das neue werden von Tier- und Pflanzenwelt und feierte natürlich auch die Auferstehung Jesu an Ostern. Etwa in
den 1950er Jahren, als überall der Anschluss an die öffentliche
Wasserversorgung erfolgte, geriet die Tradition der Osterbrunnen etwas aus dem Blickfeld, ehe erst wieder 2 bis 3 Jahrzehnte
später eine Art der Rückbesinnung auflebte. Heute finden sich
bei den ca. 600 im Bereich des Bamberg-Bayreuth-Nürnberg
festlich geputzten Brunnen die Symbole, wie das farbig bemalte
Ei, das frische Grün der Nadelbäume, die bunten Blumen und
Bänder als Zeichen der Fruchtbarkeit und der Lebenslust im
Frühling. Das Bemalen von neuen gesammelten Eiern, seien es
Wellensittich-, Wachtel-, Fasanen-, Hühner-, Enten-, Gänse-,
Nr. 5/2015| 24
Schwanen-, Emu- und Straußeneier, das Zusammenstellen der
Farbkompositionen, das Binden der Bögen der Krone mit Fichten- und Tannenzweigen, das Legen der Eierketten, das Bestücken der Schaukästen als „Eiermuseum“ mit den kostbarsten
der zerbrechlichen Kunstwerke und das Aufhängen der bunten,
ausschließlich echten Eier, also dieses umgangssprachliche
„Putzen“ des Brunnens.
Leunaer Stadtanzeiger
Geführt wird das Team vom Stadtwehrleiter Kamerad Matthias
Forst, der durch die Ortswehrleiter unterstützt wird.
Den Einsatz- und Übungsdienst leisten wir freiwillig und ehrenamtlich.
Wir verstehen uns als eine Feuerwehr, in der Teamgeist und
Teamfähigkeit groß geschrieben wird, und soziale Kompetenz
für Vertrauen untereinander sorgt.
Freiwillige Feuerwehr der Stadt Leuna
Ein kleiner Teil unserer Mitglieder und Freunde
Ein „durchschnittlicher“ Osterbrunnen in der Fränkischen
Schweiz umfasst bis zu 80 laufende Meter Girlandenschmuck
und 1800 bis 2000 bemalte Eierschalen. Mindestens einen Tag
(je nachdem, wie viele Menschen mithelfen) dauert es, die Girlanden zu binden. Dazu werden etwa 20 cm lange Zweige aus
Fichtenholz mit Draht um eine Eisenstange gebunden und gebogen. Einen halben Tag dauert das Aufstellen des Gerüstes,
ebensolange dauert das Schmücken der Girlanden mit den
vorher in zahllosen Stunden handbemalten Eierschalen. Dazu
kommt vielfach noch umfangreicher Blumenschmuck. Eine personalintensive Aktion, wie das Bemalen der Ostereierschalen,
das mehrere Tage dauern kann. Es war für uns einfach eine große Freude, diese Kunstwerke ausgiebig bewundern zu können.
Zum Mittagessen hatte unsere Reisefirma V. Richter einen Osterteller vorbereitet, Kaffee und Würstchen gab es sowieso. Bei
unserer Tagesfahrt war der letzte Brunnen, der Größte in Bieberbach, er ist im Guinnessbuch der Rekorde und der Platz ist
immer voller Menschen, auch an diesem Donnerstag, mitten in
der Woche.
Von dort ging es nochmals in die Gaststätte „Vierjahreszeiten“ in
Breitengüßbach zum Kaffeetrinken mit sehr guten Kuchen und
Torte. Ein kleines Gesangsprogramm der Wirtin beendete dann
diese schöne Tagesfahrt und unser V. Richter brachte uns wohlbehalten und glücklich nach Leuna zurück.
Reisebegleiter
Chr. Gimmler
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche
an 365 Tagen im Jahr sind wir für Sie da!
Wir, dass sind über 500 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Leuna, die sich in zehn Ortswehren
(Friedensdorf, Günthersdorf-Kötschlitz, Horburg-Maßlau, Kötzschau, Kreypau, Leuna, Rodden, Spergau, Zöschen und Zweimen) gliedert. Träger der Freiwilligen Feuerwehr ist die Stadt
Leuna, unser Dienstherr die Bürgermeisterin Frau Dr. Hagenau.
Jahresdienstberatung
des Kreisbrandmeisters, Saalekreis
Zur Jahresdienstberatung für die Feuerwehren des Saalekreises
hatte der Kreisbrandmeister Kam. Robby Stock am Freitag, dem
24. April 2015 in den Saal des Schlossgartensalons in Merseburg die Führungskräfte aus den Wehren und der Kreisverwaltung, eingeladen.
Zu Beginn der Veranstaltung
begrüßte Herr Handschak in
Stellvertretung des Landrates
die Teilnehmer recht herzlich
und stellte die kommenden
Investitionspläne für das Feuerwehrtechnische Zentrum in
Blösien (u. a. eine neue
Schlauchwäsche und Prüfeinrichtung) und die Notrufleitstelle vor. Herr Handschak
dankte allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit. Bei seinen Ausführungen
ging Kam. Stock zuerst auf
die psychischen Belastungen
ein, denen die Kameradinnen
Kamerad Stock
und Kameraden bei einigen
Einsätzen ausgesetzt sind.
Die Überschrift: „Alle trauern um die Opfer, Keiner denkt an die
Retter“, führte zu dem Hinweis, das bei psychisch schwer zu
verarbeiteten Einsätzen die Seelsorger, Kirchenmitarbeiter und
die Kriseninterventionsteams zur Verfügung stehen. Sie helfen
unseren Einsatzkräften, das Erlebte zu verarbeiten. Diese Hilfe sollte freiwillig gegebenenfalls öfter in Anspruch genommen
werden.
In diesem Zusammenhang erfolgte der deutliche Hinweis, das
keine detaillierten Berichte und Bilder von Feuerwehreinsätzen,
die keine Einzelheiten verschweigen, sodass man, nach dem Lesen dieser Einträge, auf die Identität der Opfer schließen konnte,
von den Einsatzkräften ins Internet (soziale Netzwerke) gesetzt
werden dürfen.
„Jedes Jahr finden in Deutschland Umfragen statt, in denen gefragt wird welcher Beruf bzw. welche Tätigkeit das höchste An-
Leunaer Stadtanzeiger
sehen und Vertrauen in der Bevölkerung genießt. In den letzten
5 Jahren landete die Feuerwehr immer wieder mit über 95 % auf
Platz 1. Darauf, liebe Kameradinnen und Kameraden, können
wir stolz sein.
Dieses Vertrauen müssen wir uns aber auch bei jedem Einsatz
neu verdienen. Bei unserer Arbeit tauchen wir zum Teil tief in die
Privatsphäre von Menschen ein. Wir sehen und erfahren intimste
Details vom Leben Derer, denen wir helfen und wir haben kein
Recht, dieses Wissen mit dem Internet zu teilen.“
Mitgliedergewinnung von aktiven Einsatzkräften und dem Feuerwehrnachwuchs in den Kinder- und Jugendfeuerwehren,
spielt gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, eine immer wichtiger werdende Rolle. Hier sind auch
die Kommunen gefordert, die für gute Rahmenbedingungen für
ihre „Pflichtaufgabe“ Feuerwehr zu sorgen haben, damit immer
genügend ehrenamtliche Einsatzkräfte im Notfall zur Verfügung
stehen, und es nicht einmal heißt: “stell dir vor, es brennt und
keiner kommt.“
25 | Nr. 5/2015
Dieser Behandlungsplatz kann bei einem Massenanfall von verletzten Personen eingesetzt werden.
Auch die optimale Reihenfolge bei dem Aufbau der Behandlungszelte sowie deren günstigste Inneneinrichtung mit den Gestellen für die Krankentragen, der Beleuchtungseinrichtung und
der Heizung, wurden besprochen.
Wichtig ist dabei, die Gegebenheiten und Platzverhältnisse am
jeweiligen Aufstellungsort so zu berücksichtigen, damit eine
möglichst gute medizinische Betreuung und im Anschluss ein
reibungsloser Abtransport der Verletzten Personen erfolgen
kann.
Durch vorhergehende Schulungen und praktische Ausbildungen
besteht bereits ein Grundwissen, aber durch diese zusätzlichen
Hinweise und Informationen erhielten die etwa 15 Teilnehmer
weitere, wertvolle Informationen.
Text und Foto: Martin Pochert
Stadtwehrleitung FF Leuna
Weiterhin stellte Kam. Stock die Statistik vor. In den 4 Brandschutzabschnitten unseres Landkreises existieren 15 Stadt- und
Gemeindefeuerwehren mit 15 Jugendfeuerwehren und 14 Kinderfeuerwehren.
Die 138 Ortsfeuerwehren setzen sich aus 2734 aktiven Mitgliedern, 1000 Männer und Frauen der Alters- und Ehrenabteilungen, 887 Mitglieder der Jugendfeuerwehren, sowie 592 Mitglieder der Kinderfeuerwehren zusammen. Unsere 2734 Aktiven
gliedern sich in 2361 Kameraden und 373 Kameradinnen. Insgesamt sind in den Freiwilligen Feuerwehren 5136 (Vorjahr 5160)
Kameradinnen und Kameraden organisiert.
War noch vor einigen Jahren ein besorgniserregender Rückgang
unserer aktiven Mitglieder zu verzeichnen, so haben sich doch
die Zahlen danach stabilisiert. Bei den Jugend- und Kinderfeuerwehren steigen die Mitgliederzahlen stetig.
Die Stadt- und Gemeindewehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren aus Leuna (Kam. Forst), Petersberg (Kam. Berner) und Querfurt (Kam. Zeugner) stießen mit den anschaulichen Präsentationen auf großes Interesse.
Darauf folgten Informationen und Hinweise durch die Mitarbeiter der Sachgebiete Brandschutz und Katastrophenschutz der
Kreisverwaltung und durch den Vorstandsvorsitzenden des
Kreisfeuerwehrverbandes Saalekreis e. V.
Im Anschluss erfolgte eine kurze Diskussion und Aussprache in
sachlicher Atmosphäre.
Beim Schlusswort dankte Kam. Stock allen Mitgliedern der Feuerwehren und deren Angehörigen, sowie den Mitarbeitern der
Verwaltung sehr herzlich.
Text und Foto: Martin Pochert
Kreisfeuerwehrverband Saalekreis e. V.
Informationsabend über den
Behandlungsplatz 50 BHP 50
Im Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Spergau (Stadt Leuna)
trafen sich am Freitag, dem 10. April 2015, Führungskräfte der
Ortsfeuerwehren der Stadt Leuna mit dem leitenden Notarzt,
Herrn Professor Doktor Meißner von dem Carl von Basedow Klinikum Saalekreis GmbH in Querfurt, der Sachgebietsleiterin des
Katastrophenschutzes des Landkreises SK, Frau Spitzer und
dem Sachbearbeiter Herrn Diewock.
Umfassend wurde durch Prof. Meißner die Funktion des Behandlungsplatzes BHP 50 mit den unterschiedlichen Modulen
und deren Funktionen aufgezeigt. Eine besondere Rolle war
dabei der anfänglichen Einteilung (Triagierung) der verletzten
Personen durch die Notärzte vor Ort und der damit verbunden
Kennzeichnung der Patienten zugedacht.
Foto: Fr. Spitzer, Herr Diewock und Herr Prof. Meißner (v. l. n. r.)
5 Jahre Kinder- und Jugendfeuerwehr
Zöschen/Zweimen
Viel Spaß und gute Laune hatten die Gäste und kleinen Feuerwehrleute beim 5-jährigen Jubiläumsfest der Kinder- und Jugendfeuerwehr Zöschen/Zweimen.
Am Samstag, dem 18. April 2015, wurde im neuen Feuerwehrhaus in Zöschen nachmittags richtig schön gefeiert. Der Jugendfeuerwehrleiter der Stadt Leuna, Kam. Marcus Frenkel, hatte mit
seinem Team ein buntes Unterhaltungsprogramm geschaffen.
Die Kinder- und Jugendfeuerwehr von Zöschen/Zweimen hat
zusammen 34 Mitglieder. (17 Kinder- und 17 Jugendfeuerwehrleute.)
Zur Begrüßung sprachen der Ortswehrleiter Kam. Jan Schurig,
der Stadtjugendfeuerwehrwart Kam. Marcus Frenkel, der Vorstandsvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Kam. Michael
Jahn, der Brandschutzabschnittsleiter Kam. Holger Baumann
und die Ortsbürgermeisterin von Zöschen Frau Andrea Engelmann.
Da staunten die Kinder- und Jugendfeuerwehrleute von den
benachbarten Feuerwehren und fanden den Nachmittag überhaupt nicht langweilig.
Der Clown Eddy sorgte mit Puppentheater, Glücksrad und
Tanzeinlagen für Superstimmung, und die Jugendfeuerwehr von
Zöschen/Zweimen führte eine richtige Löschübung erfolgreich
durch.
Eine Hüpfburg brachte genügend Bewegung, nachdem man
sich vorher an dem großartig bestückten Kuchenbazar gestärkt
hatte. Auch für die erwachsenen Besucher gab es reichlich Essen und Trinken.
Weiterhin gab es einen Feuerwehrparcours, Kinderdisco, Kinderschminken und Luftballonkünstler.
Nr. 5/2015| 26
Die Gefahren des Brandrauches und der Nutzen eines Brandmelders konnten am neuen Brandrauchsimulationshaus beobachtet werden.
Die liebe Sonne lachte und sorgte mit dafür, dass dieser schöne
Nachmittag lange in guter Erinnerung bleibt.
Text und Fotos: Martin Pochert
Stadtwehrleitung FF Leuna
Leunaer Stadtanzeiger
Bei außergewöhnlichen Ereignissen ist es im Interesse einer zügigen Behebung von Störungen wichtig, dass Hilfeleistungen
durch Dritte schnell und sicher erfolgen“, erklärt Jürgen Tänzer,
Sicherheitsfachkraft der MITNETZ STROM.
„Um im Einsatzfall stets fach- und sachgerecht helfen zu können,
sind solche Schulungen gerade für die Freiwilligen Feuerwehren
wichtig. Wir nehmen dieses unentgeltliche Weiterbildungsangebot sehr gern in Anspruch“, so Marcus Heller, stellvertretender
Stadtwehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Leuna.
Text: Martin Pochert
Stadtwehrleitung FF Leuna
Die Jugendfeuerwehr Kötzschau
Zwei ereignisreiche Samstage
zu Beginn des Dienstjahres 2015
Clown Eddy sorgt für Stimmung
Am 31.01. wollten wir unsere Weihnachtsfeier nachholen. Also
beschlossen wir zusammen ins Maya Mare nach Halle zu fahren.
Hier hatten alle Spaß beim Runtersausen von den verschiedenen Rutschen und beim Wellenreiten im Wellenbad.
Natürlich kommt bei dem vielen Wasserspaß auch großer Hunger auf. Die einen wollten lieber Milchreis und für den Rest der
Truppe war ein Besuch im Mc Donald‘s-Restaurant doch die
bessere Wahl. So konnten alle Kinder gut gestärkt zuhause abgeliefert werden. Dass wir diesen Ausflug durchführen konnten,
verdanken wir der Unterstützung von verschiedenen Stellen.
So konnten wir mit einem ausgeliehenen Bus von der FF Zöschen/Zweimen unsere Reise antreten.
Die finanzielle Unterstützung bekamen unsere Jugendlichen
durch eine Sachspende von unserem Verein zur Traditionspflege
der Feuerwehr e. V.
Vielen Dank für alles.
Der Löschangriff
Freiwillige Ortsfeuerwehren Friedensdorf,
Kreypau, Kötzschau und MITNETZ STROM
verbessern Zusammenarbeit
bei Störungen der Stromversorgung
Die Freiwilligen Ortsfeuerwehren Friedensdorf, Kreypau, Kötzschau (Feuerwehr Stadt Leuna) und der enviaM-Netzbetreiber
MITNETZ STROM verbessern die Zusammenarbeit bei möglichen Störungen der Stromversorgung in den Ortsteilen Kreypau,
Friedensdorf und Umgebung.
Dazu fand vor einiger Zeit im Dorfgemeinschaftshaus Kreypau
eine umfassende Unterweisung der genannten Ortsfeuerwehren
statt. Etwa 30 aktive Einsatzkräfte hatten sich dazu vor Ort eingefunden.
Die Schulung informierte über die Gefahren bei der Brandbekämpfung und Hilfeleistung im Bereich elektrischer Anlagen.
Auch die Gefährdung durch Strom bei Hochwasserlagen, durch
Fotovoltaik-Anlagen, Oberleitungen und die Auswirkungen bei
länger anhaltendem flächendeckendem Stromausfall wurden erörtert. „Die Schulung der Freiwilligen Ortsfeuerwehren Friedensdorf, Kreypau und Kötzschau verbessert die Zusammenarbeit
im Störungsfall deutlich.
Das zweite Highlight sollte ein gemeinsamer Dienst mit unseren
erwachsenen Einsatzkräften werden. Bei diesem Extradienst am
21.03. ging es für alle um das Thema Technische Hilfeleistung
kurz TH.
Unsere Organisatoren hatten hierfür 3 Autos besorgt, welche radikal zerlegt wurden. Die zu erledigenden Aufgaben lösten unsere Jugendlichen trotz des aufkommenden Regens mit sehr viel
Begeisterung. Wobei ich sagen muss, es gibt immer noch etwas
zum Dazulernen. Ich glaube wir haben viele neue Anregungen
für ähnliche Dienste mitgenommen.
Nun noch ein paar Worte in eigener Sache.
Für jene Jugendlichen, welche auch gern mal Spaß mit interessanten Freizeitgestaltungsmöglichkeiten verbinden möchten:
Wir treffen uns vierzehntäglich
(Freitag 17.00 Uhr bzw. Samstag 10.00 Uhr )
im Feuerwehrhaus zum Dienst. Aber auch beim Tag der offenen Tür zu unserem Jubiläum sind alle Jugendlichen von 10 17 Jahren mit ihren Eltern herzlich willkommen.
Foto und Text: Marlies Stadermann
Jugendwart Jugendfeuerwehr Kötzschau
Leunaer Stadtanzeiger
27 | Nr. 5/2015
13. Alters- und Ehrentreffen
der Ortsfeuerwehr Kreypau
Am 18.04.2015 fand nunmehr zum 13. Mal das Alters- und
Ehrentreffen der Ortswehr Kreypau statt. Zahlreiche Kameraden und Kameradinnen der Alters- und Ehrenabteilung
waren aus den Ortsteilen Wölkau, Wüsteneutzsch und Kreypau erschienen. Als Gäste waren Kameraden der Ortsfeuerwehr Trebnitz geladen.
Der Wehrleiter, Kamerad Marcus Heller eröffnete das diesjährige Treffen um 15.00 Uhr.
Des Weiteren richtete der stellvertretende Wehrleiter, Kamerad Sven Störer, noch ein paar Worte an die anwesenden
Kameraden. Im Anschluss daran untermalte der Frauenchor
der Ortsfeuerwehr, unter Leitung des Ortsbürgermeisters
Peter Engel, in seiner Funktion als Dirigent, das Programm
musikalisch.
Kamerad Bodo Müller wurde in diesem würdigen Rahmen
für seine nunmehr 40 Jahre währende Dienstzeit bei der
Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet. Kamerad Heinz Eckhardt wurde aus dem aktiven Dienst dankend verabschiedet
und feierlich in die Alters- und Ehrenabteilung aufgenommen.
Gestärkt durch Kaffee und Kuchen, welcher wie jedes Jahr
von den Frauen der Feuerwehr selbst zubereitet wurde, gab
es noch einen kleinen Einblick in die Geschichte der Wehr.
Hierbei wurde durch Kamerad André Berger ein kleiner Vortrag gehalten, welcher die Jahre 1935 bis 1957 abdeckte.
Danach war Zeit für Gespräche, „alte Geschichten“ und das
ein oder andere Bier. So ging auch dieses Alters- und Ehrentreffen gegen 21.00 Uhr erfolgreich zu Ende.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr!
André Berger
OW Kreypau
Nachruf
Die Ortswehr Kreypau trauert um ihren
Kameraden
Bernd Grahneis
der am 29.04.2015 im Alter von 64 Jahren nach langer, schwerer Krankheit
verstarb.
Bernd war fast 46 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr
und wirkte maßgeblich an der Entwicklung der Feuerwehr
Kreypau im Ortsteil Wölkau mit.
Wir werden unseren „Papst“ in ehrender Erinnerung behalten.
Seiner Familie sowie allen Angehörigen gilt unser tiefes
Mitgefühl und unsere herzliche Anteilnahme.
Die Kameradinnen und Kameraden
der Ortswehr Kreypau
Frühjahrsputz in der Jahngrundschule
Am 23.04.2015 war es wieder so
weit. Wir zogen los, um das Gelände um unsere Schule herum zu
säubern. Auf unserem Schulhof
haben wir kaum Abfall gefunden,
aber besonders der Weg zum alten
Kino war sehr unsauber. Wir staunen immer wieder, wie viel Müll
dort von anderen Menschen einfach in die Grünanlagen geworfen
wurde. Wir fanden sogar alte Möbel, ein Fahrradschloss,
Eimer, Decken, Fahrradreifen und vieles mehr. Besonders
aufgeregt waren die Kinder der kleineren Klassen, die daran
zum ersten Mal teilnahmen.
Nachdem alle Schüler so fleißig waren, gab es wieder zur
Belohnung Spielzeug und Süßigkeiten von der Stadtverwaltung. Dafür ein großes Dankeschön. Abgerundet wurde
dieser Tag mit dem Probealarm. Da hier die Freiwillige Feuerwehr kam und mit Blaulicht auf unseren Schulhof einfuhr,
bekamen manche Kinder schon einen kleinen Schreck.
Aber dieser wurde mit einer Fahrt im Feuerwehrauto wieder
gut gemacht. Auch hier ein Dankeschön an Herrn Schieck
und Herrn Schulz.
Text und Fotos: Klasse 1a
und Klassenleiterin Kathrin Thorenz
Nr. 5/2015| 28
Leunaer Stadtanzeiger
Hort Jahnschule
Auf leisen „Lettern“ durch die Kita
„Den Dingen auf den Grund gehen“
„Halt – wir können noch nicht los in den Kindergarten! Ich brauch
doch noch mein Lieblingsbuch!“
So, oder so ähnlich dürfte es sich bei vielen Familien am Montagmorgen, des 13.04.2015 zuhause abgespielt haben. Schnell
nochmal ins Kinderzimmer geflitzt und das Buch geholt, denn es
begann die Lesewoche. „Wir können noch nicht lesen – aber unser Lieblingsbuch, das kennen wir ganz genau!“. Diese konnten
sich die Kinder in der Projektwoche gegenseitig vorstellen und in
den Morgenkreisen ausgiebig darüber austauschen.
Ein besonderes Highlight der Projektwoche war der Besuch von
Frau Petrahn und ihrer freundlichen Kollegin von der Stadtbibliothek Leuna. Mit Begeisterung und Neugier verfolgten die
Kinder, in einer ruhigen und gemütlichen Atmosphäre, die jeweiligen altersentsprechenden Buchvorlesungen. Besonders das
anschließende Basteln eines „Klobuches“ machte den Kindern
große Freude. Mama und Papa wurden gewiss zuhause just
belehrt: „Auf die Toilette gehört kein Buch – nur das Klobuch
darf dort sein!“. Die jüngeren Kinder freuten sich über das Paket
„Lesestart“. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich über
die freundliche Unterstützung und gute Zusammenarbeit bei der
Stadtbibliothek Leuna bedanken.
Unsere Kita „Hort“ hatte sich bereits vor längerer Zeit im Zuge
unserer Bildungsarbeit eine neue Aufgabe gestellt, einen neuen
Bildungsraum genannt „Lernwerkstatt“ zu schaffen.
In unserer Planungsphase sammelten wir gemeinsam mit unseren Hortkindern Ideen und Vorschläge. Hilfreich für uns Erzieher
war auch der kritische Blick über den „Tellerrand“ des Hortes.
Zugleich mussten auch wir uns der eigenen Verantwortung bewusst sein und uns für diese neue Aufgabe qualifizieren. Fortbildungen, Fachliteratur, sowie enge Zusammenarbeit mit Bildungsreferentinnen waren unsere Wegbegleiter.
In den Ferien begannen wir mit unseren Kids unsere Arbeitsplätze in der Lernwerkstatt einzurichten. Alle waren mit viel
Eifer, Ausdauer, Engagement und Ideen dabei. Es entstanden
Tabletts mit vielen ausgewählten aufeinander abgestimmten
Materialien, je nach Schwierigkeitsgrad von leicht bis schwer.
Somit ist gewährleistet das unsere Hortkinder nach ihrem Alter,
Entwicklungsstand und Lerntempo entsprechend handeln und
lernen können. In unserer Lernwerkstatt ist alles ordentlich sortiert, Material befindet sich an seinem vorgesehenen Platz, die
Tabletts werden mit Arbeitsanweisungen bestückt und mit Fotos
visualisiert. Das schafft Ordnung und die Kids können sich auf
das Wesentliche konzentrieren, nämlich das Forschen.
Wir Erzieher sollten unsere Anleitung für die Kinder so „dosieren“ das genügend Spielraum bleibt, für eigenes Entdecken
und Erforschen und ihnen nicht die Chance zur Selbstbildung
nehmen. Dazu gehört das Finden von einen oder mehreren
Lösungswegen sowie die eigene Fehlerkontrolle. Das tägliche
öffnen unserer Lernwerkstatt ist dafür die beste Voraussetzung
und konzeptionell verankert.
C. Kern
Erzieherin
Derzeit schreiben wir mit Feder und Tinte, schreiben auf einer
alten Schreibmaschine, lösen Bilderrätsel, festigen die Uhrzeit,
spielen Zahlenmemory, bauen einen Stromkreislauf, eine Dynamolampe oder eine Zitronenuhr oder zerlegen defekte Geräte,
wie einem alten CD-Player, einer Kamera oder andere Dinge.
Sehr geschickt gehen die Kinder dabei mit Zange, Schraubenzieher und Hammer um.
Eine tolle Errungenschaft im Rahmen des Leseprojektes ist ohne
Zweifel die neue „Bücher-Tauschecke“. Durch die tatkräftige
Unterstützung der Eltern, in Form von Bücherspenden, besteht
nun für alle Kinder die Möglichkeit, sich anregende Kinderliteratur auszuleihen. Wenn ein Buch besonders gut gefällt, darf es
im Tausch gegen ein anderes sogar behalten werden. Dieses
Angebot wird gut genutzt und ist nun fester Bestandteil der Einrichtung geworden. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns
hierbei bei unseren Eltern, ohne deren Engagement dies nicht
möglich gewesen wäre.
Zum Ende der Woche, sollte in jeder Gruppe aus den vielen
schönen mitgebrachten Büchern ein „Lieblingsbuch“ gekürt
werden, welches dann zur Lesenacht vorgelesen werden sollte.
Das war gar nicht so leicht, denn schließlich waren alle Bücher
sehr interessant. In den Gruppenkinderkonferenzen konnten
sich die Kinder über eine Abstimmung jedoch gut einigen und
fieberten dann aufgeregt der Lesenacht entgegen.
Als abschließender Höhepunkt gestalteten die Kinder und Erzieher am 17. April die Lesenacht mit Übernachtung. Nachdem die
Kinder sich von ihren Eltern verabschiedet hatten, bereiteten sie
ihr Bett für die Nacht vor.
Leunaer Stadtanzeiger
Gut gestärkt vom gemeinsamen Abendbrot konnten dann die
„Lieblingsbücher“ der Gruppen vorgestellt werden. Natürlich
muss man auch beim Lesen mal eine Pause machen. Was könnte da mehr Spaß machen als leckere Knabbereien zu naschen
und eine Polonaise durch die Einrichtung zu machen? Allen Kindern und Erziehern hat die Lesenacht gut gefallen, auch wenn
noch kurzfristig einige „Kindertaxis“ bestellt werden mussten.
Zuhause bei Mama und Papa schläft es sich halt doch am besten.
Erzieherin
Romina Dörry
29 | Nr. 5/2015
Dann sind wir im Feuerwehrhaus weitergezogen, Richtung den
Feuerwehrautos. Wir mussten durch den Raum wo sich die Feuerwehrmänner umziehen, dort hat uns Herr Schulz erklärt, dass
es dort sehr schnell zustatten gehen muss, wenn ein Einsatz
ist, denn es zählt jede Sekunde. Der Höhepunkt von unserem
Besuch waren die Feuerwehrautos, die waren riesig! Wer wollte
durfte sich sogar hinein setzen. Manche waren skeptisch und
haben lieber von weiten geschaut. Das war aber noch nicht alles, die Feuerwehr hat sogar einen eigenen Spielplatz, den uns
Herr Schulz nicht vorenthalten möchte. Dort haben wir uns ausgetobt und sind ganz oft gerutscht. Es war ein toller und interessanter Tag.
Grundschule Kötzschau
Förderverein und Grundschule –
ein erfolgreiches Miteinander
Die bisherige und wieder gewählte Vorsitzende des Schulfördervereins der Grundschule Kötzschau, Doreen Blumtritt, konnte
Mitte April in der alljährlich stattfindenden Mitgliederversammlung eine positive Bilanz ziehen. Alle großen Projekte, die den
Schulalltag der Kinder bereicherten, wurden von den Vereinsmitgliedern tatkräftig unterstützt. So wurde bei den traditionellen
Weihnachtsvorstellungen, welche nicht nur einen Höhepunkt in
der Schule sondern auch für die Bürger der Ortsteile darstellen,
die kulinarische Versorgung übernommen. Ob Sportfest, Ostereiersuche oder Fasching – immer war der Förderverein dabei
und das wird sich auch zukünftig nicht ändern!
Schon die kleinen Schulanfänger machen gleich an ihrem Einschulungstag Bekanntschaft mit der Zuckertütenkutsche, die
Jahr für Jahr im Auftrag des Fördervereins fährt. Mit all diesen
Aktivitäten werden für die Kinder Erlebnisse geschaffen, die das
Schulleben bereichern und die sie nicht so schnell vergessen.
Falls Ihr Interesse zur Mitarbeit geweckt wurde, melden Sie sich
bitte im Sekretariat der Grundschule.
i. A. des Fördervereins der Grundschule „Thomas Müntzer“
Kötzschau, S. Pfützner
Ein Ausflug der Fischgruppe
der Kita „Am Sonnenplatz“ zur Feuerwehr
Zum Abschluss unseres Projekts „Feuerwehr“ haben die Kinder
den Wunsch geäußert sich die Feuerwehr anzuschauen.
Aufgeregt haben sich alle Kinder nach dem Frühstück angezogen, um schnell bei der Feuerwehr zu sein. Ca. 8.50 Uhr sind
wir losgelaufen, mit Unterstützung eines Elternteils und einer
Oma. Wir waren ganz schön nervös was uns dort alles erwartet.
Herr Schulz, einer der Feuerwehrmänner, hat uns alles gezeigt.
Erst haben wir uns den Aufenthaltsraum von den „Nachwuchs“
Feuerwehrmännern/-frauen angeschaut. Dort durften wir sogar
den Helm aufsetzen, das war ein Spaß!
Wir bedanken uns recht herzlich, bei Herrn Schulz, der uns das
alles ermöglicht hat. Ebenfalls bedanken wir uns bei Frau Titsch
und bei Herrn Rosin, die uns als Unterstützung begleitet haben!
S. Zander und G. Heuschkel
Danke!
Ein großes Dankeschön an die Firma Siewert Hausbau
GmbH Halle, die uns unterstützt haben, für die Blumenbepflanzung für die Kita „Am Sonnenplatz“.
G. Heuschkel im Namen der Kita
Nr. 5/2015| 30
Leunaer Stadtanzeiger
Neues von der Schmetterling Gruppe
aus der Kita am Sonnenplatz
Januar, Februar, März, April die Jahresuhr
steht niemals still …
... zu diesem Lied gestalten die Eltern von Kimberly uns eine
große Jahresuhr.
Gern stehen die Kinder davor und schauen, in welchem Monat
wir baden gehen können und vieles mehr.
Wir möchten uns für die tolle Jahresuhr recht herzlich bedanken.
Spergauer Turnerinnen erfolgreich in Halle
Ein äußert erfolgreiches Wochenende bescherten sich die Turnerinnen der SG Spergau bei der Regionalmeisterschaft in Halle.
Bei diesem Wettkampf ging es außerdem noch um die Qualifikation für die Landesmeisterschaften. Dabei mussten sie sich
unter anderem der starken Konkurrenz vom PTSV Halle sowie
aus Halle-Neustadt erwehren. Und das gelang mit Bravour.
Alle vier Altersklassen waren mit Aktiven aus Spergau besetzt.
Bei den jüngsten Turnerinnen, denen der Altersklasse 7, waren
neun Teilnehmer am Start. In hervorragender Form zeigte sich
Anna Rabe, die von Beginn an nichts anbrennen ließ und überlegen den Mehrkampf gewann. Dabei hatte sie am Sprunggerät, den Sprungtisch, gemeinsam mit einer Turnerin von Chemie
Leuna den höchsten Wert, ebenso war sie die Beste am Schwebebalken. In der Altersklasse 8/9 konnte Marleen Korb durch
einen Sturz am Schwebebalken nicht im Vorderfeld landen.
Eine Superleistung zeigte Josy-Emily Irmler an allen Geräten
und holte sich den Sieg in der AK 10/11, während Lara Rabe
durch einen Sturz am Sprunggerät nur auf Platz sieben kam.
Souverän war die Übung von Josy-Emily am Schwebebalken
mit dem zweithöchsten Wert sowie einen dritten Platz am Boden. Enttäuschend war Platz 8 in der AK 12/13 für Alina Weiß,
die durch zwei „Absteiger“ am Schwebebalken alle Hoffnungen
auf die Qualifikation begraben musste, während Josy-Emily und
Anna sich für die Landesmeisterschaft qualifizierten.
Text: Dieter Becherer
Abteilung Tu/GY/Aer
Vorfreude auf die Badesaison
Die Kinder der Schmetterlingsgruppe besuchten eine weitere Attraktion unserer Stadt – das Waldbad.
Herzlich wurden wir von Herrn Leser und seinen Mitarbeitern begrüßt. Wir erfuhren viel Wissenswertes und konnten
auch die Wassertemperatur testen.
Anna Rabe beim Aufgang am Schwebebalken
Foto: Ines Rühlemann
Beachvolleyball beim
SV Blau-Weiss Günthersdorf
Alle waren sich einig die Sonne, muss noch kräftig scheinen, damit das Wasser wärmer wird.
Wir möchten uns für den interessanten Vormittag bei den
Mitarbeitern des Waldbades recht herzlich bedanken und
freuen uns auf die neue Badesaison.
S. Hoffmann und K. Kolbe
Der SV Blau-Weiss Günthersdorf beabsichtigt 2015 für Neueinsteiger/Anfänger Beachvolleyball auf der Basis Breitensport
anzubieten. Der Spielort ist der Beachplatz neben dem Sportgelände.
Zeitraum wäre von Mai - Oktober
Wegen des Versicherungsschutzes ist eine Mitgliedschaft Voraussetzung , die wir jedoch zeitlich begrenzen können.
Interessenten m/w melden sich bitte bei
Stefan Kaiser, Tel./Fax: 034638 66977 oder 017622630664
Detlef Wabner, Tel.: 01733202612
Die Nachwuchsabteilung möchte sich noch bei den Sportfreund
Karl-Heinz Wierzba für die gespendeten Ostereier bedanken, wo
am Ostersonntag auf dem Sportgelände die Nachwuchsfußballer die Ostereier suchen mussten und viel Spaß dabei hatten.
Stefan Kaiser
2. Vorsitzender
Leunaer Stadtanzeiger
1. Hilfe-Projekt
Von Jörg Schreyer, 13.04.2015
Im Rahmen des 1. Hilfe-Projektes des Sportvereins Chemie
Leuna e. V. trafen sich am 09.04.2015 acht interessierte Kinder und Jugendliche zu einer Führung durch das Carl-vonBasedow Klinikum in Merseburg. Der Philosophie unseres
Projektes folgend, wollen wir unseren größeren Mitgliedern
den Weg vom Auffinden einer Person in Notlage bis hin zur
Behandlung im Krankenhaus näherbringen. Nachdem die
Kinder und Jugendlichen im Vorfeld bereits viel zum Thema
Verhalten beim Auffinden einer verletzten Person gelernt haben, brachte uns Frau Lebeck die weitere Vorgehensweise
und die Behandlungsmöglichkeiten im Krankenhaus Merseburg näher. So begannen wir unseren Rundgang in der
Notaufnahme, schauten uns den Schockraum und auch die
Röntgenräumlichkeiten an. Schon hier wurden Frau Lebeck
durch die Kindern und Jugendlichen viele Fragen gestellt.
Weiterhin besuchten wir noch die Kinder-, die Neugeborenenstation sowie den Kreißsaal.
Für diesen kurzweiligen, sehr interessanten Nachmittag im
Klinikum möchten wir uns bei Frau Lebeck noch einmal
recht herzlich bedanken.
31 | Nr. 5/2015
Im Angriff funktionierten nun die Spielzüge und Leuna konnte
abwehrseitig leider nicht mehr an das Niveau vor der Pause anknüpfen. Beim 11 : 17 (40.) waren dann recht schnell die Messen
gelesen.
Leuna kämpfte zwar, aber gerademal zwei Tore bis zur 42. Minute reichen nicht aus, um den HSC 96 ernsthaft Paroli zu bieten.
Der TSV bemühte sich, doch der Meister spielte sicher sein Pensum in Halbzeit zwei runter.
Am Ende stand ein 21 : 31 auf der Anzeigetafel. Gratulation an
die Gäste zum Titel. Dem TSV geht in der Rückrunde die Puste
aus und am Ende ist man zwar nicht Letzter der Tabelle, aber es
war leider aufgrund der Spielerdecke und der Verletzungen nicht
mehr drin. Nun freuen sich die Spieler auf die Pause, um dann in
der neuen Saison eine bessere Platzierung zu erreichen, was zu
dieser Saison sicherlich nicht all zu schwer sein sollte.
Leuna mit
A. Herfurth und C. Talke im Tor, S. Westphal (6), F. Jakob (6),
J. Leisinger (2), S. Schmidt (1), P. Nebe (1), K. Arndt (2), C. Gutsch
(1), M. Rudolph (1), H. Jakob (1), T. Gerlach
Sven Westphal
SV Steuden - TSV Leuna 27 : 21 (12 : 10)
Leuna gehen zum Saisonende die Kräfte aus
Leuna verpasst die
Sensation klar in Halbzeit zwei
TSV Leuna - HSC-Dieskau 96 21 : 31 (10 : 12)
Im letzten Spiel der Saison trafen die Leunaer auf dem HSC
96, die ihrerseits mit einem Sieg die Meisterschaft gegen die
SG Queis holen konnten. Leuna war hochmotiviert und begann
die Partie sehr zielstrebig. In der 12. Minute lag Leuna mit 4 : 1
vorn. Der HSC 96 biss sich an der Abwehr und an den beiden
TSV Torhütern die Zähne aus. Vorn blieb der TSV durch einfache Rückraumtore gefährlich. Der HSC 96 kam jedoch besser in
Fahrt und glich schnell zum 4 : 4 aus. Doch Leuna spielte in der
Abwehr bärenstark und war in der 25. Minute wieder mit 10 : 9
vorn. Doch technische Fehler in den Schlussminuten nutzten die
Gäste, um mit einer 10 : 12 Führung in die Pause zu gehen. Mit
Beginn der zweiten Halbzeit agierten die Gäste konsequent und
zeigten nun, warum sie an der Spitze stehen.
Am drittletzten Spieltag reisten die Leunaer Handballer nach
Schafstädt. Analog dem Bad Lauchstädt Spiel zur Vorwoche die
Leunaer stark dezimiert und ohne Auswechsler am Start. Aus
der Zweiten half zusätzlich T. Gerlach aus. S. Westphal durfte
sich sofort einer Manndeckung erfreuen, so dass M. Drygala und
S. Schmidt aus dem Rückraum auf sich gestellt waren. Steuden
zu Beginn tonangebend.
Viele Chancen ließen die Steudener aber liegen und führten nur
mit 3 : 1. Leuna verschleppte das Spiel und wollte mit Nadelstichen und einfachen Toren dranbleiben. Beim 6 : 3 (15.) Steuden
weiter vorn.
Doch dann erzielte der TSV seine Tore (M. Drygala, S. Schmidt,
K. Arndt) und ging zur Verwunderung der Zuschauer mit 7 : 8
und 8 : 9 (22.) in Führung. Leuna hatte noch mehrere gute Chancen aber traf leider nicht. Steuden reagierte, wechselte auf den
Positionen und das machte sich bemerkbar. Der Rückraum war
nun durchschlagskräftiger. Beim 12 : 10 der SV knapp zur Pause
in Führung. Mit Beginn der zweiten Halbzeit Leuna effektiver.
Steuden nutzte seine Chancen nicht, auch weil A. Herfurth im
Leunaer Tor -wie im gesamten Match- stark aufspielte. Beim
13 : 13 (35.) der TSV wieder dran. Doch dann traf bis zur
47. Minute kein Leunaer mehr das Tor. Viel Pech, Pfostentreffer und klare Chancen wurden nicht verwertet. Steuden enteilte ohne richtig zu glänzen mit einem 6 : 0-Lauf auf 19 : 13
(47.). Alle Spieler des TSV kämpften dennoch weiter, aber es
ging nun darum, die Niederlage nicht in einer Klatsche enden zu
lassen. Steuden spielte souverän weiter auf und hielt den TSV
in Schach. Leuna berappelte sich die letzten Minuten. M. Drygala mit 10 Treffern, war sowohl vom Punkt als auch aus dem
Spiel der beste Torschütze beim TSV. So stand am Ende eine
27 : 21-Niederlage auf der Anzeigetafel. Leuna sollte in den letzten beiden Spielen der Saison versuchen, wenigstens noch ein
Erfolgserlebnis mitzunehmen.
Das man aktuell mit 10 Punkten noch auf Platz 8 der Bezirksliga
weilt, ist schon beachtlich. Wo sich der TSV am Ende einsortiert,
werden wahrscheinlich maßgeblich die direkten Konkurrenten
(Querfurt und Klostermansfeld) bestimmen, die beide an diesem
Wochenende punkten konnten.
Leuna mit:
A. Herfurth im Tor, M. Drygala (10), S. Westphal (4), K. Arndt (2),
S. Schmidt (2), T. Gerlach, J. Herzog
Sven Westphal
Nr. 5/2015| 32
Medieninformation Chemie Volley
Mitteldeutschland e. V.
Eine neue Perspektive für Phillip Trenkler
Nach 2 Jahren bei den Pirates wird Phillip Trenkler in der kommenden Saison 2015/2016 den Herrschinger Hafen anlaufen.
Dem Außenangreifer ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen.
Allerdings wollte er nach eigener Aussage noch einmal „frische
Volleyballluft schnuppern und sich neuen Herausforderungen
stellen“.
Trainer Ulf Quell reagiert mit Verständnis: „Phillip war mit seinem
Arbeitswillen und seinem Engagement eine wesentliche Säule
des Teams. Er ist mir, dem Team und dem gesamten Vereins
ans Herz gewachsen. Aber ich kann nachvollziehen, dass er für
sich neue Wege gehen muss, um Erfahrungen für die Zukunft
zu sammeln. Dafür muss man eben auch mal einen schweren
Schritt gehen.“
Wir wünschen Phillip alles erdenklich Gute für seine Zukunft und
viel Erfolg in seiner weiteren sportlichen Laufbahn. Du wirst uns
fehlen.
Leunaer Stadtanzeiger
anschließend im geselligen Zusammensein seinen Abschluss
fand, wieder einmal sehr positiv aufgenommen worden. Alle
Gäste hatten ihre Freude und ihre Spaß daran.
Da gerade unsere älteren Bürger solch eine Gelegenheit „mal
rauszukommen“ gerne wahrnehmen, werden wir uns sicher wieder zusammenfinden. Das am 18.07.2015 stattfindende Günthersdorfer Teichfest, aber auch unser alljährlich veranstaltetes
Adventssingen wären wieder Anlass dazu.
Wir möchten nicht versäumen Jung und Alt ansprechen, um für
die Mitgliedschaft in unserem Chor zu werben.
Wer Gesang und die damit verbundene Lebensfreude kennen
lernen will, kann sich gerne zu uns gesellen.
Denn das Singen macht immer wieder Freude und Freunde.
In diesem Sinne.
Dieter Gansel
Chormitglied
Sandy Penno
Geschäftsstellenleiterin CV Mitteldeutschland e. V.
Katastrophenschutzübung
auf der Saale-Elster-Talbrücke
Phillip Trenkler greift in der nächsten Saison für den TSV Herrsching an
Foto: Danny Pockrandt (miografico)
Frühlingssingen der Chorgemeinschaft
„Harmonie“ Günthersdorf
Wie es Tradition in Günthersdorf ist, lud die Chorgemeinschaft
„Harmonie“ am 12.04.2015 zum Frühlingssingen in unser Bürgerhaus ein.
Wie immer halfen viele Sängerinnen und Sänger mit, das Bürgerhaus einzurichten. In Anbetracht der zahlreichen Tische und
Stühle, die gestellt werden müssen, keine leichte Aufgabe für
unsere Chormitglieder. Unsere Dekorateurin Inge Ratzsch zauberte wieder eine wunderschöne Tisch- und Raumdekoration,
unterstützt durch das Blumenhaus Pohl, welches die Blumendekoration sponserte.
Das reichlich mit selbstgebackenem Kuchen bestückte Buffet,
wurde durch unsere Sängerinnen und durch die Ehefrau eines
Sängers möglich gemacht. Unser Chormitglied und Kunstmaler
Michael Jakumeit nutzte die Gelegenheit, um seine Bilder auszustellen. Unser Programm beinhaltete frühlingsbezogene Melodien, aber auch Ohrwürmer, die wie wir wissen, in Form von
Potpourris immer wieder gerne gehört werden.
Die Solobeiträge unserer Sängerinnen Susanne und Gerit, begleitet durch den Gitarristen Daniel Oertel, rundeten unseren
Vortrag ab. Wie wir während der Veranstaltung, aber auch danach im Dorf erfahren durften, ist unser Frühlingsfest, welches
Die Stadt Halle hat in Zusammenarbeit mit der Landkreis Saalekreis und der DB eine groß angelegte Einsatzübung, an der neugebauten ICE Strecke Halle-Erfurt, organisiert. Am 09.05.2015
trafen sich dazu Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, THW und verschiedene Hilfsorganisationen in Halle-Ammendorf an der Saale-Elster-Talbrücke. Einsatzkräfte der DLRG
Leuna-Merseburg und der DLRG Halle-Saalekreis waren mit vor
Ort.
Die Saale-Elster-Talbrücke ist mit 7,2 km die längste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Sie überquert dabei sumpfige Auenlandschaft, so das keine Möglichkeit einer Rettung von unten besteht. Im Gegensatz zu vielen anderen Brücken befinden sich in
ihren Stützpfeilern keine Zu-und Abgänge und sie kann nicht mit
herkömmlichen Einsatzfahrzeugen befahren werden. Lediglich
über 3 Auffahrten ist ein Zugang bedingt möglich.
Das Szenario, ein ICE-Unfall auf der Saale-Elster-Talbrücke,
mit vielen Verletzten und auch Toten, sollte geübt werden. Die
Schwierigkeit bestand insbesondere darin, alle Personen aus
dem Zug, von der Bahntrasse über eine längere Distanz zum
Behandlungsplatz am Ausgang der Brücke zu transportieren.
Dabei hat das reibungslose Zusammenwirken von DB, Polizei,
Feuerwehr, Rettungsdienst aller Hilfsorganisationen, THW, Bundeswehr und vielen mehr, eine große Bedeutung.
Zirka 300 Einsatzkräfte mussten koordiniert werden um eine
schnelle Evakuierung des Zuges durchzuführen.
Diese besonderen Gegebenheiten sind bei einer solchen Großschadenslage für alle Retter eine großen Herausforderung.
Im Vordergrund stand die Triage (Sichtung und Einteilung nach
Schweregrad der Verletzungen) im Zug, die Menschenrettung
aus dem Gefahrenbereich, der Aufbau des Behandlungsplatz
BHP 50, die Patientendokumentation, die Schadensbekämpfung, die medizinische Erstversorgung und der Abtransport.
Leunaer Stadtanzeiger
Die Triage wurde in drei Gruppen durchgeführt. So hatten viele
Einsatzkräfte die Möglichkeit diese durchzuführen und sich einen Überblick über die Situation im Zug zu verschaffen.
Die Feuerwehr rettete nach dieser Einteilung der Personen aus
dem Gefahrenbereich und übergab diese an das medizinische
Fachkräftepersonal des Behandlungsplatzes, wo Kameradinnen
und Kameraden der DLRG Leuna-Merseburg eingesetzt waren.
Die Verunfallten wurden nach der Eingangssichtung in das entsprechende Behandlungszelt zur medizinischen Erstversorgung
gebracht. Anschließend ging es unter Beteiligung der DLRG
Halle-Saalekreis mit bereitstehenden Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser.
Insgesamt waren über 600 Einsatzkräfte, Komparsen und ehrenamtliche Helfer bei der Katastrophenschutzübung im Einsatz.
Alle gingen mit dem Wunsch nach Haus – Möge dieses Szenarium nie passieren! Annett Neumann
Stell. Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
DLRG Leuna-Merseburg e. V.
33 | Nr. 5/2015
Für ihr geleistete Arbeit erhielt sie ebenfalls das Ehrenverdienstabzeichen in Silber.
Die Anerkennungsurkunden als Leistungsstützpunkt bekamen
die Ortsgruppen Magdeburg, Halle, Leuna-Merseburg und Halberstädt.
Nach dem Teil der Ehrungen standen die Berichte des Präsidiums, der Schatzmeisterin und des Revisors auf der Tagesordnung.
Es wurden die Kameraden Lutz Sacher, Axel Wieczorek und
Norbert Dieke in das Präsidium hinzugewählt. Diese sollen das
Präsidium bei der Arbeit unterstützen.
Auch über verschiedene Projekte wurde berichtet. Sven Freygang schilderte die Arbeit der Berater. Das DLRG/NIVEA Kindergartenprojekt stellte Annett Neumann vor.
Im Anschluss folgte noch eine Diskussionsrunde. Es hatten die
Kameraden die Möglichkeit Probleme, Kritikpunkte aber auch
positive Anregungen anzusprechen.
Annett Neumann
Stell. Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
DLRG Leuna-Merseburg e. V.
Ratstagung der DLRG
Landesverband Sachsen-Anhalt
Die Personalakte Dr. K. B. (Leuna)
Am 25.04.2015 trafen sich das Präsidium und die Vertreter der
einzelnen Ortsgruppen zur Ratstagung des Landesverbandes
Sachsen-Anhalt in Halle.
Nach der Begrüßung durch den Präsidenten Holger Hoevelmann, wurde im außerordentlichen Teil die Satzungsänderung
des LV Sachsen-Anhalt beschlossen und die ordentliche Landesverbandstagung eröffnet.
Total überrascht war Nadine Kipping aus der Ortsgruppe LeunaMerseburg über das Ehrenverdienstabzeichen in Silber, welches
ihr überreicht würde.
Frau Pohl, langjährige Sekretärin des Landesverbandes, wurde
in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Ab Dezember 1915 bis zu seinem Lebensende hat Karl Barth
in Leuna gelebt. Zunächst im Windmüllerhaus, dann in seinem
Landhaus. Welch ein Glück für die Stadt, die es ohne ihn nicht
gäbe, denn er hat in dieser Zeit die Gartenstadt geplant und deren Errichtung betreut. Karl Barth hat in seinem Leben aber noch
viel mehr geleistet. Er war intelligent, kreativ und geschäftstüchtig. Er war Erfinder und er war Planer. Er war Künstler und er
war Architekt. Er war Familienvater und er war erfolgreicher Unternehmer. Wer mehr über Barth, sein Leben, seine beruflichen
Erfolge und auch Misserfolge, seine Erfindungen, Pläne, Ziele
erfahren möchte, den laden wir herzlich zu einem bebilderten
Vortrag in die AWO nach Leuna ein.
Nr. 5/2015| 34
Am 27. Juni 2015, 15.00 Uhr stellt der Verein „Geschichte lebt
Leuna“ in den bekannten Räumlichkeiten der AWO in Leuna umfangreiches Bildmaterial vor und präsentiert und kommentiert
bislang weniger bekannte Details aus dem Leben des Baurats.
Alle Interessierte sind herzlich eingeladen.
Uwe Berthold
Verein „Geschichte lebt Leuna“
Bildrechte: Dr. R. Schick
Fotorätsel 11
Wo befindet sich diese Verzierung?
Die hoffentlich richtigen Lösungen bitte an folgende Adresse: [email protected]
oder an Ch. Tippelt Joliot-Curie-Str. 42, 06237 Leuna
Den Gewinner ziehen wir aus den richtigen Zuschriften.
Unsere Glücksbotin überbringt dann 20 €.
Das Fotorätsel 10 befindet sich an der Berufsschule in Leuna.
Die Symbole weisen auf die verschiedenen Ausbildungsberufe hin.
Christel Tippelt
Auflösung Fotorätsel 10 Berufschule Leuna
Leunaer Stadtanzeiger
Am Rande der Techniklinie 5
(Teil 4)
An der Zahnklinik ist unsere nächste Haltestelle. Vor 100 Jahren
war in dem Gebäude das Bankhaus Lehmann. Schräg gegenüber, am Hansering, sehen wir das stattliche Gebäude der Oberpostdirektion (auch alles schon lange her).
Es erinnert an eine Königspfalz. Nur das Postamt gibt es noch
darin.
Doch hat sich die Hallesche Wohnungsgenossenschaft dort niedergelassen.
Durch die moderne Computertechnik ist auch das Fernmeldeamt geschrumpft. Die Telekom benötigt im Neubau, neben
der Fahne, ebenfalls nur noch wenige Räume. Am Joliot-CuriePlatz, am Ende der prachtvollen Blumenrabatten, steht das
Opernhaus. Gegenüber sind die älteren Gebäude der MartinLuther-Universität zu sehen.
Weiter geht unsere Fahrt die Große Steinstraße entlang. Hier
stand einst das „Steintor“, ein altes Stadttor. Denn am Hansering verlief die Stadtmauer. Die Bahn hält noch Ecke Schimmelstraße, wo sich das hundert Jahre alte, im Jugendstil erbaute
Stadtbad befindet. Wunderschön ist die restaurierte Uhr über
dem Portal. Auch die Frauen- und die Männerschwimmhalle erstrahlen jetzt wieder in neuem Glanz. Eine weitere Haltestelle ist
oben am Steintor, bekannt durch das Steintorvarietee.
Mehr als 100 Jahre gute und schlechte Zeiten hat es überlebt.
Es wurde 1889 als Wallhalla-Theater gegründet. Besonders beliebt ist bei Jung und Alt die alljährliche Weihnachtsrevue. Um
eine Kurve rechts herum geht unsere Fahrt weiter, vorbei an den
altehrwürdigen Gebäuden der Universitätskliniken. Wir befinden
uns jetzt in der Magdeburger Straße.
In der Mitte der Gebäudefront steht das Denkmal für Richard
von Volkmann, dem 1. Direktor der Chirurgischen Klinik. Unter
dem Pseudonym „Leander“ schrieb er auch Märchen.
Unter der Hochstraße fahren wir zum 2002 umgestalteten Riebeckplatz.
Carl Adolf Riebeck gelang der Sprung vom Bergjungen (sein
Vater war Steiger im Mansfeldischen) zum Multimillionär. Als er
1883 starb, besaß er 15 Braunkohlegruben, 3 Mineralölwerke,
27 Brikettpressen, 7 Ziegeleien, 7 Rittergüter und eine Brauerei
rings um Halle und Weißenfels. 4000 Menschen fanden bei ihm
Lohn und Brot und erfreuten sich an seinen sozialen Maßnahmen wie Wohnungen und eine Krankenkasse.
Er hinterließ 13 Kinder.
Später übernahm die BASF seine Werke und Gruben. Bevor
er nach dem Herrn Riebeck benannt wurde, war der Platz außerhalb der Stadt der Galgenberg an der Straße nach Leipzig.
Räuber und Mörder wurden hier an die Galgen gehängt. Die
Leipziger Straße gibt es immer noch. Am Hansering steht immer
noch der „Leipziger Turm“, der letzte Zeuge der mittelalterlichen
Stadtbefestigung. Er ist immerhin 44 m hoch. Früher fuhr die
Straßenbahn die Leipziger Straße entlang.
Eine neue Strecke nach Halle Neustadt führt am Hotel Maritim
vorbei in Richtung Frankeplatz. Das Denkmal der Arbeiterfäuste
ist verschwunden, auch die beiden 22 stöckigen Hochhäuser
wurden abgerissen. Das ehemalige „Haus des Lehrers“ steht
noch. Der Fußgängertunnel funktioniert wie eh und je, nur die
Straßenbahn befindet sich jetzt auch auf dieser Höhe,—- oder
Tiefe?
Bei der Umgestaltung entstand ein großes Rondell für Läden,
die sich leider als schwer vermietbar erwiesen.
Wir befinden uns unweit des Hauptbahnhofes, welcher im
Zuge des Baus der neuen ICE Strecke demnächst ebenfalls
für längere Zeit umgebaut werden muss. Über 500 Millionen
€ sollen hier investiert werden. Danach brausen die Züge mit
einer Geschwindigkeit von 300 km/h binnen 30 Minuten nach
Erfurt.. Allerdings liegt Merseburg dann weit ab vom Schuss!
Nur die Regionalbahn, früher auch als Bummelzug bezeichnet,
hält noch. Die Zuglinien von Magdeburg und Leipzig wurden
1840 errichtet, die Strecke nach Erfurt 1846. Der damalige
Stadtrat Ludwig Wucherer hatte daran großen Anteil.
Leunaer Stadtanzeiger
Die nächste Haltestelle am „Thielenbahnhof“ entstand neu, der
Bahnsteig der S-Bahn 1967. Man brauchte eine gute Verbindung nach Halle-Neustadt. Dieser obere Bahnhofsvorplatz wurde früher mal nach dem preußischen Eisenbahnminister Karl von
Thielen benannt, welcher 1900 sogar in den Adelsstand erhoben
wurde. In der Ernst-Kamieth-Straße finden wir auch die gewaltigen Gebäude der ehemaligen Eisenbahn- und Postdirektionen.
Die Karl-von-Thielen-Straße befindet jedoch weiter östlich, auf
der anderen Seite der Bahngleise. Nur wenige Schritte vom Ausgang Thielenbahnhof entfernt erreichen wir den rekonstruierten
Busbahnhof. Dort halten die neuen bundesweiten Fernbusse,
echte Konkurrenten der Bundesbahn (da zurzeit spottbillig ...)
Fortsetzung folgt ...
35 | Nr. 5/2015
Der Männerchor Schladebach 1852 e. V.
gratuliert im Monat Juni seinen Sangesbrüdern
Thomas Pabst und Reiner Jannicke
recht herzlich zum Geburtstag.
Uwe Pick
im Namen des Vorstandes
Christel Tippelt
Geburtstagsgrüße
Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer,
es doch noch einmal zu versuchen.
Thomas Alva Edison
In dem Sinne wünschen wir allen
Mitgliedern, die im Monat Juni ihren
Ehrentag feiern, Glück, Gesundheit
und Zufriedenheit sowie den Mut
zum zweiten, dritten oder x-ten Schritt
auf dem Weg zum Erfolg.
Anja Jäger im Namen
des Vorstandes
Verein zur Traditionspflege
der Feuerwehr e. V.
Rampitz/Thalschütz
Kammerchor Leuna
Frühlingsprogramm
Pünktlich, wie alljährlich, zu Beginn der
Osterzeit hat der Kammerchor Leuna
sein Frühlingsprogramm im Restaurant
cCe im Klubhaus präsentiert und damit
wieder viele Zuhörer erfreut.
Das Programm, in die vier Abschnitte Frühling, Liebe, Tiere,
Frauen gegliedert, umfasste wieder klassische alte Madrigale, bekannte Volkslieder und besondere neuere Kompositionen, wozu insbesondere die Adaptionen zu dem
Schubertlied „Die Forelle“ gehörten, die mit besonderem
Engagement und Können vorgetragen wurden.
Eine alte Lady fährt zur Schönheitskur
Nach 146 Dienstjahren hatte sich die historische Pferdespritze
des Vereins zur Traditionspflege der Feuerwehr e. V. eine Schönheitskur verdient. Um ihr diese Kur so angenehm wie möglich
zu gestalten, machten sich einige Vereinsmitglieder Ende April
daran, das gute Stück vorsichtig auseinander zu bauen, um den
Oberbau mit Wassertank und Pumpenvorrichtung vom Fahrwerk zu trennen. Denn im hölzernen Fahrwerk, genauer gesagt,
in den der Stabilisierung dienenden Querträgern, hatte es sich
im Laufe der Jahre der ein oder andere Holzwurm gemütlich gemacht. Allein das Aufbocken war eine schweißtreibende Angelegenheit, da der Oberbau – wie das bei Damen nun mal ist – ein
erhebliches Gewicht mit sich bringt.
Das Programm wurde wieder, passend zu den Liedern,
durch literarische Beiträge ergänzt, so z. B. zur Forelle:
Tintenfisch schwamm im Meer,
hatte keine Tinte mehr.
Tintenfisch rief dann geschwinde
Nach Tintello, seinem Kinde:
„Junge, ich brauch frische Tinte!“
Brachte doch der Scherzetreiber
Statt der Tinte Kugelschreiber.
Heiter und fröhlich sind die Zuhörer nach Hause gegangen.
Auch Sie können Menschen Freude machen, indem Sie im
Kammerchor mitsingen.
Es bedarf dazu keiner Voraussetzungen. Die Proben finden
jeweils montags 19 Uhr in der AWO Leuna statt. Nähere
Auskünfte unter 03461 810849.
Rainer Neumann
Foto: Ch. Heinze
Nr. 5/2015| 36
Als dies geschafft war, konnte das Fahrwerk mittels Anhänger
und der tatkräftigen Unterstützung des Bauhofs Kötzschau zu
unserem sachkundigen Alterskameraden Alfred transportiert
werden. Er nahm die Schäden genau unter die Lupe, zerlegte
mit Hilfe eines Vereinsmitgliedes das Fahrwerk in weitere Einzelteile und ersetzte die befallenen Stellen. Bereits nach einer
Woche konnte der Rücktransport erfolgen.
Mittlerweile sind die ersetzten Querträger mit Holz- und Schädlingsschutzmitteln gestrichen, der Unterboden der Pumpenvorrichtung mit Rostschutzmittel behandelt und die „Hochzeit“ der
beiden Bauteile vollzogen. Unsere „geliftete“ alte Lady kann
den nächsten 150 Jahren demnach beruhigt entgegenblicken
und wird hoffentlich noch lange bei diversen Festumzüge und
Schauvorführungen mitwirken. Wir danken allen Beteiligten vor
allem Alfred und den Fahrern vom Bauhof Kötzschau für die tatkräftige Unterstützung.
Auch unser Vereinsgelände wurde während eines Arbeitseinsatzes Ende April einer Schönheitskur unterzogen. Mit Radlader,
Schaufel und Stemmeisen rückten einige Mitglieder dem baufälligen Schuppen hinter dem Vereinsgebäude zu Leibe. Nachdem
dieser zu Fall gebracht wurde, ging es an die Beräumung des
Geländes. Unter anderem wurden die Reste des Anfang April
abgebrannten Osterfeuers beseitigt, Erdhaufen eingeebnet und
der Bereich oberhalb des alten Kellers bereinigt. Auch hier danken wir allen fleißigen Helfern für ihr Mitwirken. Ein besonderer
Dank gilt unserem Radlader-Fahrer Karsten.
Leunaer Stadtanzeiger
Donnerstag: 14.00 - 16.00 Uhr Töpfern unter Anleitung
14.00 - 16.00 Uhr Rommee
Termine:
Dienstag, 09.06.15, 10.00 Uhr Verkehrsteilnehmerschulung
Mittwoch, 24.06.15, 14.00 Uhr Kaffeetrinken
Vorschau
Mittwoch, 08.07.15, 14.00 Uhr Hoffest zum
Sommeranfang bei Kaffee,
Kuchen, Bratwurst und Musik
(Teilnahme nur mit
Voranmeldung möglich!)
Mittwoch, 29.07.15, 14.00 Uhr Kaffeetrinken
Für jeden Bürger bieten wir von Montag bis Freitag in der Zeit
von 11.30 Uhr – 12.30 Uhr einen stationären preiswerten Mittagstisch an. Bei Interesse im „Haus der Begegnung“ der AWO
Leuna melden: Frau Mäuer, Tel. 03461 813897
Blühender Ort der Begegnung
Tagesstätte schafft Mini-Stadt-Idylle
Gemeinsam in der Sonne sitzen und Energie tanken – das ist
das Ziel des neuesten Projektes der Tagesstätte für psychisch
kranke Erwachsene. Bisher war die kleine Grünfläche neben
den Parkplätzen in der Sattlerstraße keine Augenweide. Jetzt ist
Schluss mit dem Gestrüpp, ein gemütlicher Sitzplatz für Anwohner und Klienten der Tagesstätte wird an dieser Stelle entstehen. „Wir wollen diesen lang vernachlässigten Platz zu einem
Ort der Begegnung machen“, beschreibt Elke Strauchmann den
Gedanken hinter dem Projekt.
Seit Wochen beschäftigen sich sechs Klienten der PARITÄTISCHEN Einrichtung mit dem „Urban Gardening“, also der Gärtnerei in städtischen Gebieten. Ein spannendes Thema, denn in
vielen Städten kann man seit einigen Jahren immer mehr Blumenkästen, Kräuterwiesen oder liebevoll gepflegte Baumbeete
sehen. Privatpersonen verschönern auf eigene Faust das Stadtbild mit Blüten und Pflanzen.
Foto: S. Stiller
Nun geht es an die Vorbereitungen für den Festumzug zum
Sachsen-Anhalt-Tag in Köthen, den Wagenbau für das Heimatfest und den Lumpenumzug in Kötzschau sowie die Ausrichtung des Kuchenbasars am Heimatfestsonntag im Festzelt, zu
dem wir schon jetzt recht herzlich einladen. Den Erlös aus dem
Kuchenbasar erhält in diesem Jahr der Hort der Grundschule
Kötzschau.
Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung
von Menschen mit Behinderungen ging das Projekt „PflanzPlatz“ in die nächste Phase über: Gemeinsam mit Anwohnern,
Klienten und den Mitarbeitern der Tagesstätte wurde der symbolische erste Spatenstich gesetzt.„Nun freuen wir uns darauf,
die gesammelten Ideen so umzusetzen, dass sich jeder in der
neuen Sitzecke wohlfühlen kann“, so Elke Strauchmann, „ganz
ausdrücklich laden wir jeden ein, Platz zu nehmen, Kraft zu tanken, ins Gespräch zu kommen.“
Anja Jäger
Vorstand Kultur & Öffentlichkeitsarbeit
Termine im Monat Juni 2015
„Haus der Begegnung“ AWO Leuna
Zirkel:
Montag: 10.00 - 11.00 Uhr 14.30 - 16.30 Uhr 17.00 - 19.00 Uhr 19.00 - 21.00 Uhr 19.30 - 21.30 Uhr Dienstag: 14.00 - 16.00 Uhr 16.30 - 18.30 Uhr Mittwoch: 09.00 - 12.00 Uhr 10.00 - 12.00 Uhr 18.00 - 20.00 Uhr Gymnastik unter Anleitung
Klöppeln
Töpfern unter Anleitung
Töpfern unter Anleitung
Probe „Kammerchor
Leuna“
Kreativzirkel
Kreativzirkel (14-täglich)
Tiffany unter Anleitung
Seniorentanz
Malen unter Anleitung
Mit dem Spaten in der Hand starteten sie das „Urban Gardening“Projekt: Einrichtungsleiterin Elke Strauchmann, Jurij Tajnsek von
der Wohnungswirtschaft Leuna GmbH sowie Anwohnerin Frau
Schmidt (v. l.)
Leunaer Stadtanzeiger
37 | Nr. 5/2015
3 Unsere Verantwortung heute leben! Unsere Zeit ist leider
geprägt von Kriegen, Terror, Völkermord und Vertreibung.
Menschen suchen bei uns Zuflucht vor den schrecklichen
Zuständen in ihren Heimatländern. Tun wir unseren Mund
auch auf für diese Stummen! Stellen wir uns gegen Fremdenhass! Kommen wir den Menschen, die bei uns Hilfe suchen, freundlich und einladend entgegen!
Ich grüße Sie herzlich und lade Sie ein zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen!
Hoffentlich bis bald!
Ihre Pfarrerin Antje Böhme
Evangelisches Kirchspiel Leuna
Gottesdienste
Elke Strauchmann mit der Ideensammlung für den Sitzplatz.
Das Sozialwerk Behindertenhilfe kümmert sich um Menschen,
die in Not geraten sind. In 22 Einrichtungen betreuen Fachleute
in ganz Sachsen-Anhalt Menschen mit Behinderungen, Suchterkrankungen und psychischen Erkrankungen. Das Sozialwerk
Behindertenhilfe ist ein Geschäftsbereich der gemeinnützigen
Paritätischen Sozialwerke (PSW-GmbH), die Mitglied im PARITÄTISCHEN Landesverband Sachsen-Anhalt e. V. ist, einem der
größten Wohlfahrtsverbände des Landes. Mehr als 320 gemeinnützige Organisationen und Selbsthilfegruppen gehören dem
PARITÄTISCHEN Sachsen-Anhalt e. V. an.
Autorin Text: Elisabeth von Westarp / ISA_i_motion
Bildnachweis: SW Behindertenhilfe
Kirchliche Nachrichten Juni 2015
Liebe Leserinnen und Leser!
Tue deinen Mund auf für die Stummen und die Sache derer, die
verlassen sind. (Psalm ...)
In diesem Jahr jährt sich zum 70. Mal der Tag der Befreiung
Deutschlands von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
Viele Gedenkveranstaltungen haben bereits stattgefunden, bewegende Ansprachen und bewegende Momente – nicht nur für
die überlebenden Opfer und ihre Angehörigen – sondern auch
für uns alle. Diese Gedenktage machen uns bewusst, wie sehr
die vergangene Geschichte unser Leben bis heute prägt. Und
sie mahnen uns, gerade aufgrund dieser Vergangenheit heute
Verantwortung zu übernehmen. Für mich heißt das:
1 Niemals vergessen! Immer wieder auf die Berichte und Erfahrungen der Zeitzeugen hören; immer wieder uns in Erinnerung rufen, was geschehen ist. Es liegt an uns, heute
verantwortlich mit dem Geschehenen umzugehen! Solange
noch ein Mensch leugnet, was in Auschwitz, Bergen-Belsen,
Flossenbürg und an all den anderen Orten des Grauens geschehen ist, haben wir noch nicht genug erinnert. Es ist unsere Menschen- und Christenpflicht, unseren Mund aufzutun
für die Stummen!
2 Gedenken vor Ort! In unserer Region hat es über 50 Arbeitserziehungslager, Gefangenenlager und Durchgangslager
gegeben. In unserer Mitte waren Menschen eingekerkert,
wurden Menschen gequält und misshandelt. Auch was vor
unseren Haustüren und in unseren Dörfern geschehen ist,
darf nicht verschwiegen werden! Tun wir unseren Mund auf
für die Stummen!
Trinitatis
Sonntag, 31.05.2015,
10.30 Uhr
Friedenskirche
Familiengottesdienst
Diplom-Gemeindepädagogin
Christine Aechtner-Lörzer
1. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag, 07.06.2015,
10.30 Uhr
Beginn in der Kirche Daspig
über Annenkirchruine Göhlitzsch
nach Fahrradgottesdienst
Pfarrer Katzmann
2. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag, 14.06.2015,
10.30 Uhr
Friedenskirche
Gottesdienst
Pfarrer Katzmann
2. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag, 14.06.2015,
10.30 Uhr
Sakristei Friedenskirche
Kindergottesdienst
Frau Katzmann
3. Sonntag nach Trinitatis
Sonntag, 21.06.2015,
10.30 Uhr
Friedenskirche Gottesdienst
Ordinierter Gemeindepädagoge
Thomas Groß
Vorabend zum 4. Sonntag nach Trinitatis
Sonnabend, 27.06.2015,
16.30 Uhr
Vorplatz Friedenskirche
Bläserandacht zum Johannistag
Pfarrer Katzmann
Besondere Veranstaltungen
mittwochs - die neue Reihe
Die Veranstaltungsreihe ist ein Angebot von Gesprächsabenden
in loser Folge über Kunst, Literatur, Religion, Gesellschaft, Philosophie.
Wir laden Sie recht herzlich zu einem Dia-Vortrag am Mittwoch,
dem 3. Juni 2015, 20.00 Uhr in das Gemeindehaus der Friedenskirche ein.
Thema: Aus der Merseburger Postgeschichte
Eine Bilderreise in einen ganz besonderen Bereich der Heimatgeschichte
Unser Reisebegleiter, Ex-Oberbürgermeister Dr. Jürgen Glietsch
aus Merseburg, sammelt seit 1958 aktiv postgeschichtliche Dokumente. „Mit der Postgeschichte wird die historische Entwicklung greifbar, die Inflation der zwanziger Jahre beispielsweise
wird an gesammelten Briefmarken besonders deutlich. Im Jahr
1921 kostete ein Brief noch 40 Pfennige, im Oktober 1923 ist der
Preis für eine Postkartenmarke auf erstaunliche fünf Milliarden
Mark gestiegen!“ berichtet Glietsch.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Im Anschluss ist Gelegenheit zum losen Gedankenaustausch
und persönlichen Gesprächen bei einem Glas Wein.
Ihre gez. Dr. R. Neumann und gez. H. Fischer
Nr. 5/2015| 38
Leunaer Stadtanzeiger
Konfirmanden
7. Klasse, 11. Juni 2015, 15.30 Uhr, Merseburg, Hälterstraße 19,
Pfarrer Katzmann
Schuljahresabschluss am 25.06.2015, 17.30 Uhr, Kirchplatz 1,
06237 Leuna
Junge Gemeinde
Jeden Dienstag, 19.00 Uhr, Merseburg, Jugendkeller im Dompfarramt, Sarah von Biela/Pfarrer Katzmann
Bibel halb Acht
Mittwoch, 17.06.2015, 19.30 Uhr Abendmahl, Gemeindehaus
an der Friedenskirche, Kirchplatz 1, 06237 Leuna
Seniorenkreis
Dienstag, 30. Juni 2015, 14.00 Uhr Seniorenkreis, Kirchplatz 1,
Pfarrer Katzmann
Regelmäßige Veranstaltungen
Einladung zum Mittagsgebet
Jeden Dienstag, um 12.00 Uhr, ist Mittagsgebet in der Friedenskirche. Zu einer heilsamen Unterbrechung im Alltag wird
herzlich eingeladen.
Bastelkreis Frau Aechtner
Der Bastelkreis trifft sich jeden Mittwoch, um 14.00 Uhr, im Starenweg 1. Interessierte können jederzeit daran teilnehmen und
mitmachen.
Ansprechpartnerin:
Frau Herta Aechtner, Starenweg 1,
06237 Leuna (Tel. 03461 813161)
Chor - Ökumenische Regionalkantorei
Der Chor der Ökumenischen Regionalkantorei trifft sich jeden
Dienstag, um 19.00 Uhr, im Gemeindehaus an der Friedenskirche zur Probe. Wer Lust am Gesang und Freude an der Chorarbeit hat, ist jederzeit herzlich willkommen.
Ansprechpartnerin: Frau Mücksch (Kontaktdaten siehe unten)
Posaunenchor Leuna
Der Posaunenchor trifft sich zu seiner Probe an jedem Freitag,
um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Friedenskirche, Kirchplatz 1, 06237 Leuna.
Wer gern ein Blechblasinstrument erlernen möchte oder bereits
spielen kann, ist herzlich eingeladen mit zu proben und mit zu
musizieren.
Ansprechpartner: Herr Lörzer (Kontaktdaten siehe unten)
Vorschau
Projekt „Gloria“ von Antonio Vivaldi
in der Friedenskirche - Mitsänger gesucht
Die Ökumenische Regionalkantorei bestreitet zwei Konzerte im
Jahr, in denen Werke für Chor und Orchester aufgeführt werden. In diesem Jahr hat sich der Chor ein großes Werk vorgenommen, zu dem die Proben schon begonnen haben. Es ist das
„Gloria“ von Antonio Vivaldi, das am 5. Juli gemeinsam mit dem
Kammerorchester Halle und Solisten in der Friedenkirche zur
Aufführung gebracht wird.
Für dieses klangschöne und abwechslungsreiche Werk werden
Sängerinnen und Sänger gesucht, die vielleicht nicht die Zeit für
regelmäßige Probenbesuche aber dennoch Freude am Singen
haben. Lassen Sie sich einladen, dieses Werk als Projekt mit
zu gestalten! Die Proben dafür finden dienstags um 19 Uhr im
Gemeindehaus der Friedenskirche statt.
Weitere Informationen:
Kirchenmusikerin
Katharina Mücksch
(Tel.: 03461 213598,
E-Mail: [email protected])
Nachlese
Bosnien-Situation und Perspektive
Im Rahmen des Gesprächskreises „mittwochs - die neue Reihe“
berichtete Diakon Dieter Falken über seine langjährigen Hilfsaktionen und Programme für Bosnien. Gerade hatte er den 75. Hilfskonvoi nach Novi Travnik auf die Reise geschickt. Diesmal traten
neben Hilfsgüter auch 3 Glocken der entwidmeten Langeneichstädter Kirche die Reise nach Bosnien an. Dieter Falken begann
seinen Lichtbildervortrag mit einer Nationalitäten-Landkarte, die
uns sehr anschaulich das Hauptproblem in Bosnien aufzeigte.
Nach dem Zerfall Jugoslawiens kam der Vielvölkerstaat nie zur
Ruhe. In der Ära Tito wurde versucht die nationalen Gegensätze zu unterdrücken. Soziologische Untersuchungen belegen,
dass auch heute noch Angehörige anderer Völkerschaften nur
bedingt als Nachbarn, Freunde oder als Heiratspartner akzeptiert werden. Der Hass zwischen Serben, Kroaten und Muslimen scheint unüberbrückbar. Allein bis September1995 wurden
in Bosnien 145 000 Tote, darunter 17 000 Kinder registriert.
174 000 Menschen wurden verletzt, davon 75 000 bis zur dauerhaften Invalidität. Rund 80% der Bevölkerung überlebte nur
durch humanitäre Hilfe des Westens. Falkens Credo: „Wir wissen alle, man kann nicht alle Not der Welt beseitigen. Man darf
aber auch nicht die Hände in den Schoss legen und sagen es
hat sowieso alles keinen Sinn. Man muss sich punktuell für eine
Sache entscheiden und dann dort auch helfen.“
Die „mittwochs-Reihe“ hat 120 € als Spende an die Kath. Pfarrei
Merseburg
IBAN: DE 21 800 537 62 331 000 4189 (Hilfe für Novi Travnik)
überwiesen.
Wir danken Diakon Dieter Falken für seine langjährige humanitäre Hilfe für Bosnien.
Horst Fischer
Leunaer Stadtanzeiger
Alle beten, trotzdem gibt es Streit
Wenn wir heute etwas über Jerusalem oder Israel hören, dann
sind das meistens keine erfreulichen Nachrichten. Vielmehr
sind es Auseinandersetzungen um Gebietsansprüche deren
Ursprünge zum Teil Jahrhunderte zurückliegen, geht es um
terroristische Ereignisse oder um Auseinandersetzungen von
Israelis mit Palästinensern. Wenn wir etwas aus der biblischen
Geschichte über das Land Israel in Erinnerung haben, dann ist
es ein karges, wüstenbestimmtes Land.
Thomas Groß, Referent bei „mittwochs - die neue Reihe“ hat zu
dem Thema: Jerusalem - Begegnung der Religionen zunächst
einen Überblick über das Land gegeben und man war sehr erstaunt, denn Israel ist ein blühendes, begrüntes Land. In den
67 Jahren seiner Existenz wurden 250 Mio. Bäume gepflanzt,
unendlich viele Parks angelegt und Bewässerungssysteme geschaffen. Und so frisch blühend stellte sich auch das allgemeine
Leben im Lande dar, das sich von einem Agrarland zu einem
Hightecland entwickelt hat. Anders stellt sich die Situation in
der Altstadt Jerusalem dar, wo auf engem Raum, scharf voneinander abgegrenzt, die Bereiche der Araber, der Muslime, der
Christen und der Armenier nebeneinander existieren, sie ihren
Lebensformen nachgehen und miteinander auskommen müssen, wobei der Tempelberg und die sog. Klagemauer gesondert
gesicherte Bereiche sind und nur über gesonderte Zugänge betreten werden können. Wenn aber die Möglichkeit besteht einen Handel zu betreiben oder ein Geschäft zu machen, werden
Gesetz und Regeln schnell auch mal beiseite gestellt. Thomas
Groß hat mit seiner Vielfalt der Bilder, die oftmals in kurzer Folge, angenehm, ohne besondere Erklärungen und Erläuterungen
aufgeblendet wurden und mit seiner außerordentlich lebendigen
und kurzweiligen Art des Berichtens quasi unbemerkt eine Stunde vergehen lassen. Seine Bemerkung, ich könnte drei Stunden vortragen, eröffnet vielleicht die Möglichkeit eines weiteren
Abends zu gegebener Zeit. Im Anschluss an den Vortrag wurde
die Möglichkeit des persönlichen Gespräches bei einem Glas
Wein in reichem Maße genutzt.
Rainer Neumann
Immer gut informiert – Ihr lokales Amtsblatt
39 | Nr. 5/2015
Ansprechpartner
Pfarrer
Philipp Katzmann
Kirchplatz 1
06237 Leuna
Tel.: 03461 822776
Mobil: 0163 9700389
Fax: 03461 814649
E-Mail: [email protected]
Vorsitzender des Gemeindekirchenrates
Ekkehard Lörzer
Starenweg 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 309765
Fax: 03461 309892
E-Mail: [email protected]
Diplom-Gemeindepädagogin
Christine Aechtner-Lörzer
Starenweg 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 810913
Fax: 03461 309892
E-Mail: [email protected]
Kirchenmusikerin
Katharina Mücksch
Lauchstädter Str. 2, 06277 Merseburg
Tel.: 03461 213598
E-Mail: [email protected]
Postanschrift Pfarramt/Pfarrbüro
im Gemeindehaus an der Friedenskirche
Evangelisches Kirchspiel Leuna
Frau Heber
Kirchplatz 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 822935
Fax: 03461 814649
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten
Das Pfarrbüro ist am Dienstag, von 14.00 bis 16.00 Uhr und am
Donnerstag, von 09.00 - 14.00 Uhr geöffnet. Die Einzahlung von
Friedhofs- und Wassergeld ist in dieser Zeit möglich.
Friedhofs- und Wassergeld
Folgende Friedhofs- und Wassergeldgebühren
sind zu entrichten:
Urnengrab 5,- Euro pro Jahr
Einzelgrab 7,50 Euro pro Jahr
Doppelgrab 12,50 Euro pro Jahr
Kontoverbindung Friedhofs- und Wassergeld:
Empfänger: Kreiskirchenamt Merseburg
Bank: KD Bank Duisburg
IBAN: DE10 3506 0190 1550 1050 27
BIC: GENODED1DKD
Zahlungsgrund: RT 69,
Friedhofs- oder Wassergeld, Name Friedhof,
Name Nutzungsberechtigter
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Verlag + Druck LINUS WITTICH KG
An den Steinenden 10 · 04916 Herzberg (Elster)
Tel. (0 35 35) 4 89 - 0 · [email protected]
Kontoverbindung für Gemeindebeitrag:
Empfänger: Kreiskirchenamt Merseburg
Bank: EKK Eisenach
IBAN: DE14 5206 0410 0008 0027 38
BIC: GENODEF1EK1
Zahlungsgrund: RT 69, Gemeindebeitrag „Name“
Kontoverbindung für Spenden:
Empfänger: Kreiskirchenamt Merseburg
Bank: KD Bank Duisburg
IBAN: DE10 3506 0190 1550 1050 27
BIC: GENODED1DKD
Zahlungsgrund: RT 69, Spende „Zweck“
Nr. 5/2015| 40
Kirchengemeinde Spergau
Gottesdienste:
07.06.15 Spergau,
14.00 Uhr
Kirchweihfest und Jubelkonfirmation Hoff
20.06.15Spergau,
17.00 Uhr Busch/Hoff
Veranstaltungen:
Do., d. 04.06.15, Spergau,
19.30 Uhr Kirche Indianischer Folk, Blues & Rock aus den USA
Mit Wade Fernandez und Mitch Walking Elk
Eintritt: VVK: 10,-€ Abendkasse 12,-€
Schüler bis 18 Jahre 50 % erm.
Kartenvorverkauf:
Bäckerei Marx Spergau; Physiotherapie Schladebach Spergau
Evgl. Pfarramt Großkorbetha 034446 20260
So., d. 14.06.15, Kirchfährendorf
14.00 Uhr Kirchfest mit dem Männerchor Kirchfährendorf.
Anschl. gemütliches Beisammensein.
Sa., d. 20.06.15, Großkorbetha
11.00 Uhr Vorschulkreis „Alte Scheune“
Mi., d. 24.06.15, Großkorbetha
18.00 Uhr Johannesfeuer - Pfarrgelände
Do., d. 25.06.15, Spergau
14.00 Uhr Frauenhilfe
Spruch zum Nachdenken:
Dein Stamm und deine Zweige können beweglich sein; aber in
deiner Wurzel bleibe fest.
(Albrecht Goes)
Leunaer Stadtanzeiger
Beim nächsten Kirchencafe am 06.06. möchten wir einen Kinderkleidungs- und Spielzeugbasar anbieten. Haben Sie gut erhaltene Kinderkleidung oder Spielzeug, die Sie weiterverkaufen
möchten? Bitte bringen Sie Ihren eigenen Klapptisch mit! Wir
bitten pro Tisch um eine Spende von 5 € und laden Sie und die
Kaufwilligen herzlich ein zu Kaffee und Waffeln! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Pfarrerin Böhme.
Gedenken an die Befreiung von der Nazi-Gewaltherrschaft
am 08.05.2015 in Zweimen
Viele Interessierte nahmen an der Enthüllung der Gedenktafel für
die Toten aus Göhren, Dölkau und Zweimen teil, ließen sich von
der berührenden Rede von Dr. Udo Würsig beeindrucken, beteten für den Frieden und würdigten die Ausstellung in der Zweimener Kirche. Auch dem Imbiss, den der Förderkreis vor der Kirche ausgerichtet hatte, wurde zugesprochen. Herzlichen Dank
allen, die gekommen sind und ein ganz besonderes Dankeschön
dem Förderkreis St. Barbara Zweimen für sein Engagement!!!
Ihr Uwe Hoff, Pfarrer im Kirchspiel Großkorbetha.
Ansprechpartner
Evangelisches Pfarramt
Pfarrer Uwe Hoff
Weißenfelser Straße 4, 06688 Großkorbetha
Tel.: 034446 20260, Fax: 034446 90080
Mail: [email protected]
Privatanschrift: Friedensstrasse 33
06688 Großkorbetha, Tel./Fax: 034446 20318
Kirchengemeinden Horburg, Kötschlitz,
Zweimen, Kötzschau, Pissen, Thalschütz,
Schladebach, Wallendorf, Friedensdorf,
Lössen, Kreypau, Zöschen und Ermlitz
Pfarrbereich Wallendorf
Rückblick
Das Kirchencafe in Horburg hat wieder geöffnet!
Seit Mai laden wir wieder herzlich ein zu Kaffee und Waffeln in
die Marienkirche. Von 14.00 bis 17.00 Uhr sind wir für Sie da.
Am 02.05. hatten wir den Pilgerchor aus Kleinliebenau zu Gast.
Sie haben mit begeisterten Mitsängerinnen und Mitsängern ein
kleines Konzert einstudiert und uns mit ihrem Gesang erfreut.
Es hat viel Spaß gemacht und wir sagen den Sängerinnen und
Sängern aus Kleinliebenau mit ihrer Chorleiterin Annette Ludwig
herzlichen Danke!!!
Fotos: Martin Pochert
Wir laden ein zu den Gottesdiensten
im Pfarrbereich:
Samstag vor Trinitatis, 30.05.2015
11.00 Uhr Gottesdienst zum Jahresfest der Samariterherberge in Horburg
14.00 Uhr Gottesdienst zur Trauung im Merseburger Dom
Sonntag Trinitatis, 31.05.2015
10.30 Uhr Gottesdienst in Pissen
11.00 Uhr Ausstellungseröffnung „Neun Monate Hölle“ in
der ehemaligen Krankenbaracke auf der Gelände der ZöMa in Zöschen
14.00 Uhr Ökumenischer Gedenkgottesdienst „70 Jahre
Befreiung“ in Zöschen
Samstag vor dem 1. Sonntag nach Trinitatis, 06.06.2015
13.00 Uhr Gottesdienst zur Goldenen Hochzeit in Kreypau
14.00 bis
17.00 Uhr Kirchencafe in Horburg mit Kinderkleider- und
Spielzeugbasar
1. Sonntag nach Trinitatis, 07.06.2015
9.30 Uhr Festgottesdienst zum Zöschener Heimatfest „Kuchenessen“ in Zöschen
Samstag vor dem 2. Sonntag nach Trinitatis, 13.06.2015
13.00 Uhr Gottesdienst zur Goldenen Hochzeit in Pissen
2. Sonntag nach Trinitatis 14.06.2015
10.30 Uhr Gottesdienst in Kötzschau
14.00 Uhr Gottesdienst zur Taufe in Wallendorf
3. Sonntag nach Trinitatis, 21.06.2015
9.00 Uhr Gottesdienst in Schladebach
10.30 Uhr Gottesdienst in Horburg
14.00 Uhr Gottesdienst in Ermlitz
4. Sonntag nach Trinitatis, 28.06.2015
9.00 Uhr Gottesdienst in Zöschen
10.30 Uhr Gottesdienst in Pissen
Leunaer Stadtanzeiger
Weitere Informationen
Kinderkirche
Herzliche Einladung zur nächsten Kinderkirche am 20.06. in
Schladebach
Vom 10. bis 13.07. laden wir euch ein zur Kinderfreizeit in Horburg. Wir werden zelten und die Natur rund um Horburg erkunden. Wollt Ihr mit uns unsere schöne Heimat in der Aue erkunden? Habt Ihr Lust, mit Naturmaterialien tolle kreative Dinge zu
tun? Wie wäre es, gemeinsam zu singen, am Lagerfeuer zu sitzen, Geschichten aus der Bibel kennen zu lernen und gemeinsam viel Spaß zu haben?
Dann meldet euch schnell an!
Gemeindeausflug
Am 17.06. und am 18.06. wollen wir nach Brandenburg an der
Havel aufbrechen. Genauere Informationen zu unserem Ausflug
erhalten Sie bei Ihren Pfarrerinnen.
T-Abend
Zum nächsten T-Abend laden wir herzlich ein am Dienstag,
09.06. um 19.00 Uhr nach Wallendorf.
Frauenhilfe
Mittwoch, 27.05.
17.00 Uhr Frauenhilfe in Schladebach
Donnerstag, 28.05.
14.00 Uhr Frauenhilfe in Kötzschau
Montag, 01.06.
19.00 Uhr Frauenhilfe in Pissen
Gemeindeausflug der Frauenhilfen des Pfarrbereichs
Am 17.06. und am 18.06. wollen wir nach Brandenburg an der
Havel aufbrechen. Genauere Informationen zu unserem Ausflug
erhalten Sie bei Ihren Pfarrerinnen.
Ansprechpartnerinnen
Pfarrerin Antje Böhme
Mühlstr. 10
06258 Schkopau OT Wallendorf
Tel.: 034639 20244/Fax: 034639 80958
E-Mail: [email protected]
Pfarrerin Katja Albrecht
Tel.: 03462 510105
E-Mail: [email protected]
Mailto: [email protected]
Sprechzeit: Do., 8.00 - 10.00 Uhr
und nach Vereinbahrung Pfarrhaus Schladebach
Katholisch Pfarrei St. Norbert/
Christkönig – Gemeinde Leuna
Gottesdienst und Veranstaltungsplan
Samstag, 30.05.
17:30 Uhr Hl. Messe Leuna, Christkönig
Sonntag, 31.05.
08:30 Uhr Hl. Messe Bad Dürrenberg
08:30 Uhr Hl. Messe Merseburg Süd
10:00 Uhr Hl. Messe Merseburg, St. Norbert
14:00 Uhr Ökumen. Kurparkgottesdienst Bad Dürrenberg
17:00 Uhr Maiandacht Leuna, Christkönig
Samstag, 06.06.
17:30 Uhr Hl. Messe Leuna, Christkönig
Sonntag, 07.06.
08:30 Uhr Hl. Messe Bad Dürrenberg
08:30 Uhr Hl. Messe Schkopau
10:00 Uhr Hl. Messe Merseburg, St. Norbert
Sonntag 14.06.
10:00 Uhr Hl. Messe mit Gemeindefest in Merseburg,
St. Norbert
41 | Nr. 5/2015
Samstag, 20.06.
17:30 Uhr Hl. Messe Leuna, Christkönig
Sonntag, 21.06.
08:30 Uhr Hl. Messe Bad Dürrenberg
10:00 Uhr Hl. Messe Merseburg, St. Norbert
Samstag, 27.06.
17:30 Uhr Hl. Messe Leuna, Christkönig
Sonntag, 28.06.
08:30 Uhr Hl. Messe Bad Dürrenberg
10:00 Uhr Hl. Messe Merseburg, St. Norbert
Seniorennachmittag in Leuna:
Da der Gemeinderaum und die Sanitäreinrichtungen renoviert
werden, fällt der Seniorennachmittag im Juni aus.
Katholische Pfarrei St. Norbert, Merseburg
Bahnhofstrasse 14, 06217 Merseburg;
Tel.: 03461 210071, Fax: 03461 210074;
[email protected];
http://www.katholische-kirche-merseburg.de
https://www.facebook.com/pages/
Katholische-Pfarrei-Merseburg/339007682929324
Pfarrbüro: Frau Martina Schweyen
Öffnungszeiten
Montag 9 - 12 Uhr geschlossen
Dienstag 9 - 12 Uhr 15 - 18 Uhr
Donnerstag geschlossen 15 - 18 Uhr
Freitag
9 - 12 Uhr geschlossen
Bankverbindung:
Kath. Pfarrei Merseburg, Saalesparkasse, BLZ 800 537 62 Konto 331 000 4189
IBAN: DE 21 800 537 62 331 000 4189 BIC: NOLADE21HAL
Pastorale Mitarbeiter
Pfarrer Daniel Rudloff
Bahnhofstraße 14, 06217 Merseburg, Tel.: 03461 210073,
Handy: 0170 1277536, [email protected]
Pfarrer Ulrich Klytta, Kooperator
Geiseltalstr. 46, 06242 Braunsbedra, Tel.: 034633 22526
Tobias Scherbaum, Gemeindereferent
Bahnhofstrasse 14, Merseburg, Tel.: 03461 8239525, [email protected]
Martin Böhm, Kirchenmusiker
Tel.: 0176 78170453, [email protected]
Monika Lazar, Klinikseelsorgerin
Tel.: 03461 271322
Katholische Pfarrei St. Norbert Merseburg
Projektgruppe Hilfe für Bosnien: Koordinator Diakon Dieter Falken D 06237 Leuna Hockergasse 3, Tel.: (03461) 813175/Fax:
845759/E-Mail-Adresse: [email protected]
Kontoinhaber: Kath. Pfarrei Merseburg, Saalesparkasse
IBAN: DE 21 800 537 62 331 000 4189,
BIC: NOLADE21HAL
Kennwort: „Hilfe für Novi Travnik“
Am 15. April beluden wir unseren 57 Hilfstransport für Novi Travnik. Anto Simicic kam mit seinem 40 Tonner LkW und dem Präsidenten des Roten Kreuzes von Mittelbosnien Marijan Lovrinovic
nach Leuna und Zeitz um die von uns zusammengestellten Hilfsgüter abzuholen. Angefangen von den Glocken aus Langeneichstädt, den Krankenbetten aus Zeitz den vielen Textilien und den
Reinigungswagen für das Krankenhaus in Nova Bila bestand die
Ladung aus vielen anderten nützlichen Dingen. Der Transport
war am 18.04. wohlbehalten in Novi Travnik angekommen und
die Fracht wurde den zugedachten Empfängern übergeben.Wir
fuhren mit dem PKW hinterher und trafen am 26.04. den Präsidenten des Roten Kreuzes von Mittelbosnien Marijan Lovrinovic
und den Spediteur A. Simicic. Wir dsiskutierten über die Situation in BiH 2015 Es fanden ja im Oktober 2014 Wahlen statt.
Nr. 5/2015| 42
Durch die Vereinbarung über die Aufteilung der Ressorts in der
Regierung der Förderation gab es am 31. März endlich das lang
erwartete ‚grüne Licht‘ für die Ernennung des Ministerrates. Vor
den Regierungen und Parlamenten stehen schwierige Aufgaben. Sie sind gehalten, in möglichst kurzer Zeit die wirtschaftlichen und sozialen Reformen, sowie die Reformen die notwendig
sind um die Rechtsstaatlichkeit zu stärken und die Korruption
im Lande zu bekämpfen, zu initiieren und umzusetzen. Dieses
Reformpaket ist vor dem Hintergrund der deutsch-britischen Initiative für BiH zu sehen bei der sich die Regierungen von BiH
verpflichtet haben, Hindernisse und Hürden auszuräumen, um
das Land auf einen schnelleren Weg in Richtung EU zu führen.
Angesichts der spürbaren Depression im Land, verursacht durch
Arbeitslosigkeit, grassierende Jundarbeitslosigkeit, Prokopfverschuldung und die oftmals, wenn auch nur kgeollektiv empfundene, allgegenwärtigen Perspektivlosigkeit, sind diese Aufgaben gewaltig. Dabei sind erste Signale, vorzeigbare Ergebnisse
und zukunftsweisende Visionen im Schulterschluss mit der EU
möglich, wenn es gelingt, endlich mit einer Stimme kraftvoll für
Bosnien und Herzegowina zu sprechen. Wir wollen hoffen, dass
es endlich gelingt das Land auf Erfolgskurs zu bringen. Wir nahmen auch Kontakt mit der Ärztin von Suzanna Bralo auf um dem
schwerbehinderten jungen Mädchen endlich die ihr zugedachten Hilfen zukommen zu lassen. Die Großmutter und die Ärztin
stellten einen Plan auf. Angedacht sind Gaderobe, Bettwäsche
und die Einrichtung eines Badezimmers.
Wir haben und werden weitere Geldsummen übergeben um abrechenbare Ergebnisse zu erzielen. Vielen Dank den Helfern und
allen die durch Ihre Spenden diese lebensnotwendigen Hilfen
möglich machten.
Es grüßt Sie im Namen aller Hilfsempfänger
Ihr Diakon i. R. Dieter Falken
Glocken von Langeneichstädt
Beladen des Transportes in Leuna
Leunaer Stadtanzeiger
Gründungsveranstaltung
des „Energieeffizienz-Netzwerks
Chemiestandort Leuna“
Am 30.04. fand am Chemiestandort Leuna im Beisein von Dr.
Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt,
die offizielle Unterzeichnung der Vereinbarung zur Bildung des
„Energieeffizienz-Netzwerkes Chemiestandort Leuna“ statt.
Die Verbesserung der Energieeffizienz ist ein zentrales Ziel der
Energiewende. Für eine wettbewerbsfähige Produktion am Chemiestandort Leuna ist Energieeffizienz von existenzieller Bedeutung. Die InfraLeuna als Energiedienstleister des Chemiestandortes sieht sich dabei in einer besonderen Verantwortung. Sie
hat als Netzwerkträger deshalb das „Energieeffizienz-Netzwerk
Chemiestandort Leuna“ initiiert. Grundlage für dieses Netzwerk
ist die im Dezember 2014 von der Bundesregierung mit den führenden Wirtschaftsverbänden vereinbarte Initiative zur Bildung
von 500 neuen Energieeffizienz-Netzwerken in Deutschland.
„In punkto Energieeffizienz nimmt unser Chemiestandort Leuna
bereits heute eine internationale Spitzenposition ein. Durch die
enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden im neuen Energieeffizienz-Netzwerk werden wir diese Position in den kommenden
Jahren gemeinsam weiter ausbauen.“, so Dr. Christof Günther,
Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH und Sprecher für Energiefragen des Landesverbandes Nordost des Verbandes der
Chemischen Industrie e. V.
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff begrüßte die Gründung
des Netzwerks: „Ich bin überzeugt, das Netzwerk ist der Wettbewerbsfähigkeit nicht nur der beteiligten Unternehmen, sondern des gesamten Standorts förderlich. Das ist auch für die
Gesamtwirtschaft unseres Bundeslandes wichtig, denn der
Chemiestandort Leuna ist von herausragender Bedeutung.“
„Die Bundesregierung begrüßt, dass sich die Unternehmen
am Chemiestandort Leuna als Vorreiter im Rahmen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke zu einem der ersten Netzwerke
zusammenschließen.“, sagte Thorsten Herdan, Abteilungsleiter der Abteilung II - Energiepolitik - Wärme und Effizienz des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, anlässlich der
Gründungsveranstaltung. Die Netzwerkpartner sind 15 energieintensive Produzenten des Chemiestandortes Leuna und unterzeichnen die Vereinbarung an diesem Tag. „Als ein Unternehmen, das mit besonders energieintensiven Prozessen umgeht,
ist es uns sozusagen in die Wiege gelegt, effizientes Energiemanagement als prioritäre Aufgabe und auch als Wettbewerbsfaktor zu sehen“, betont Reinhard Kroll, Geschäftsführer der TOTAL
Raffinerie Mitteldeutschland GmbH. „Aus Erfahrung wissen wir,
dass es immer auch Synergien gibt, wenn lokale Arbeit in Netzwerke integriert wird. Deshalb wird der Austausch von Erfahrungen und Wissen in einem übergreifenden Energieeffizienznetzwerk am Chemiestandort Leuna ganz sicher für alle Beteiligten
positive Effekte generieren. Der Schritt in dieses Netzwerk passt
perfekt in die Kampagne der Gruppe Total ‚Committed to better energy‘, die auch den schonenden Umgang mit Ressourcen
beinhaltet.“ „Die Hochschule Merseburg begrüßt die Gründung
des ‚Energieeffizienz-Netzwerkes Chemiestandort Leuna‘ außerordentlich, da sie so-wohl in der Lehre, als auch in der angewandten Forschung dem Thema Energieeffizienz besondere
Bedeutung beimisst.“, betonte Dr. Ulrich Müller, Kanzler der
Hochschule Merseburg. Die Hochschule Merseburg ist Moderator und fachlicher Begleiter der Netzwerkarbeit. „Unser Netzwerk kombiniert die Stärken unserer Partner aus Wissenschaft,
energieintensiver Industrie und Energiewirtschaft.“, unterstrich
Günther in seiner Rede.
Hintergrund Chemiestandort Leuna:
Leuna ist mit einer Fläche von 1.300 Hektar - dies entspricht
1.800 Fußballfeldern - der größte Chemiestandort der Bundesrepublik Deutschland.
Leunaer Stadtanzeiger
Seit 1990 haben sich international tätige Konzerne wie ARKEMA, BASF, DOMO, Innospec, Linde, TAMINCO und TOTAL ebenso wie zahlreiche mittelständische Unternehmen für den Standort Leuna entschieden und bis jetzt
6 Milliarden Euro investiert.
43 | Nr. 5/2015
Heute ist der Chemiestandort Leuna ein Industrieareal mit über
100 Unternehmen und etwa 9.000 Arbeitsplätzen. Auf Wachstum orientierte Chemieunternehmen und chemienahe Dienstleister finden in Leuna exzellente Möglichkeiten, ihre Position
auszubauen.
Die InfraLeuna GmbH und die mit ihr verbundenen Tochtergesellschaften sind Eigentümer und Betreiber der Infrastruktureinrichtungen am Chemiestandort Leuna. Die Geschäftstätigkeit
der InfraLeuna ist in erster Linie darauf gerichtet, allen Standortunternehmen Infrastrukturdienstleistungen und -lieferungen
zu möglichst günstigen und international wettbewerbsfähigen
Preisen zur Verfügung zu stellen.
Pressemitteilung der InfraLeuna GmbH/Redaktion Stadtanzeiger
Reinhard Kroll verlässt Raffinerie-Spitze
Während einer Besichtigung des Kraftwerkes der InfraLeuna erläutert Geschäftsführer Dr. Christof Günther den Energieverbund
am Chemiestandort Leuna
Im Beisein von Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes
Sachsen-Anhalt, Thorsten Herdan, Abteilungsleiter der Abteilung II - Energiepolitik - Wärme und Effizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, sowie Dr. Hermann Hüwels,
Bereichsleiter Umwelt, Energie, Rohstoffe beim DIHK (hintere
Reihe v. r. n. l.) erfolgte die Unterzeichnung der Vereinbarung
zur Bildung des „Energieeffizienz-Netzwerkes Chemiestandort
Leuna „ durch Dr. Christof Günther, Geschäftsführer InfraLeuna
GmbH, und Dr. Ulrich Müller, Kanzler der Hochschule Merseburg. (v. l.)
Leuna, 28. April 2015. Nach mehr als acht Jahren als Geschäftsführer der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland
GmbH scheidet Reinhard Kroll aus dem aktiven Berufsleben
aus. Der 62-Jährige wird Mitte des Jahres seinen Posten
aufgeben. Als Nachfolger wurde Dr. Willi Frantz nominiert.
Der 48-Jährige hat bisher den Bereich Technik der Raffinerie geleitet.
Reinhard Kroll wurde 1952 im sachsen-anhaltischen Haldensleben geboren. Nach dem Studium zum Diplomingenieur an der Technischen Hochschule „Otto von Guericke“
in Magdeburg begann Kroll 1976 seine Tätigkeit in der Erdölverarbeitung der Leuna-Werke. Er war hier bis 1992 in
verschiedenen Positionen tätig. Reinhard Kroll gehörte zum
Projektteam „Leuna 2000“ und war damit an der Planung
der neuen Raffinerie beteiligt. Mit dem Raffinerie-Start 1997
übernahm er bis zum Jahr 2000 die Funktion des Produktionsleiters. Nach dem Einsatz in verschiedenen Bereichen
der Total Gruppe in Le Havre, Paris und in der Raffinerie
Antwerpen, steht er seit Ende 2006 an der Spitze der TOTAL
Raffinerie in Leuna.
Neben seinen beruflichen Verpflichtungen engagiert sich
Kroll in zahlreichen Ehrenämtern für die mitteldeutsche
Region. Hierzu gehört sein Einsatz in der Vollversammlung
der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau und seine
Verpflichtung im Vorstand der Europäischen Metropolregion
Mitteldeutschland ebenso wie das Engagement im Kuratorium der Hochschule Merseburg sowie im Vorstand der Stiftung „Zukunft Spergau“.
Stefan Möslein
(V. l. n. r.) Frank Bannert, Landrat des Saalekreises, Dr. Hermann
Hüwels, Bereichsleiter Umwelt, Energie, Rohstoffe beim DIHK,
Thorsten Herdan, Abteilungsleiter der Abteilung II - Energiepolitik - Wärme und Effizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie, Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH und Sprecher für Energiefragen des Landesverbandes Nordost des Verbandes der Chemischen Industrie e. V., Dr.
Ulrich Müller, Kanzler der Hochschule Merseburg, Dr. Dietlind
Hagenau, Bürgermeisterin der Stadt Leuna, Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt
Fotos: Egbert Schmidt
Reinhard Kroll
Dr. Willi Frantz
www.hotel-breitenbacher-hof.de
Nr. 5/2015| 44
Ersatzneubau Abwasserkanal
im Bereich der südlichen FriedrichEbert-Straße in der Kernstadt Leuna
Voraussichtlich Mitte Juni beginnen die
Baumaßnahmen zum Ersatzneubau von
ca. 40 Meter Abwasserkanal in der südlichen Friedrich-Ebert-Straße, Höhe Sattlerstraße. Die Baumaßnahmen werden ca.
sechs Wochen andauern.
In diesem Zusammenhang werden in einer Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Landkreis Saalekreis
gleichzeitig ca. 100 Meter Straßenoberfläche erneuert.
Wir bitten um Ihr Verständnis, da es im Baubereich zeitweise zu
Verkehrseinschränkungen auf Grund partieller oder kompletter
Straßensperrung kommen kann.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an EURAWASSER,
Tel.: 03461 3057-0.
gez. E. Rieser/C. Maschek
Geschäftsführung
Stadtwerke Leuna GmbH
Leunaer Stadtanzeiger
Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die komplette Betreuung der Merseburger Grundsicherungsbezieher in Merseburg in der Geusaer
Str. 81e“, informiert Dr. Gert Kuhnert, Betriebsleiter des Eigenbetriebes für Arbeit – Jobcenter Saalekreis, zur geänderten Verfahrensweise.
Ines Stöbe
Ausstellung zum Elsterfloßgraben
Der Elsterfloßgraben ist als längstes Denkmal Europas nicht
nur aus geschichtlicher Perspektive bedeutungsvoll. Durch die
in den letzten Jahren zunehmenden Vernässungen in unserer
Region aufgrund der stillgelegten Tagebaue haben die Städte
Lützen, Zeitz und Bad Dürrenberg den Elsterfloßgraben in ihre
Vernässungs-Konzepte und den kommunalen Hochwasserschutz integriert. Die Gefahr besteht allerdings darin, dass der
Elsterfloßgraben in einigen Jahren trocken fallen wird.
Um mehr auf seine Bedeutung hinzuweisen, gibt es noch bis
zum 26. Juni 2015 eine Ausstellung im Wasserturm des Zweckverbandes für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung
Bad Dürrenberg.
Die Ausstellung kann kostenfrei besichtigt werden:
Montag, Mittwoch und Donnerstag: 8 bis 16 Uhr
Dienstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr
Text: Nicole Kirbach
Umzugstermin steht fest
Der Eigenbetrieb für Arbeit – Jobcenter Saalekreis wird künftig
auch in Merseburg seine Dienstleistungen unter einem Dach anbieten.
Der Zeitplan für den Umzug steht fest. Es gilt ca. 29.000 Akten
ein- und am neuen Standort auszupacken, so dass möglichst
schnell der Dienstbetrieb in der Geusaer Str. 81e aufgenommen werden kann. Über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sind von diesem Umzug betroffen.
„Nach unserer gegenwärtigen Planung werden wir die Merseburger Liegenschaften in der Robert-Blum Str. 17 und
der Geusaer Str. 81e am 4. Juni und 5. Juni 2015 schließen.
Am 5. Juni 2015 wird der gesamte Eigenbetrieb für Arbeit,
also auch die Liegenschaften in Halle und Querfurt, telefonisch nicht erreichbar sein. Am 8. Juni 2015 öffnen wir
in Merseburg nachmittags, in der Zeit von 13.00 Uhr und
16.00 Uhr, für Notfälle. Ab 9. Juni 2015 wird wieder im Rahmen der regulären Sprechzeiten gearbeitet. Leider lassen
sich die Einschränkungen für unsere Kunden, die mit dem Umzug einhergehen, nicht vermeiden“, informiert der Betriebsleiter
des Eigenbetriebes für Arbeit, Dr. Gert Kuhnert, zu den anstehenden Änderungen.
HINWEIS: Die Geschäftsstellen in Halle und Querfurt sind nicht
von der Schließung betroffen.
Für Korrespondenz ab sofort Postfachadresse nutzen
Bezieherinnen und Bezieher von Grundsicherungsleistungen
werden darum gebeten, ab sofort ihre Korrespondenz, das sind
beispielsweise Anträge auf Grundsicherungsleistungen, Veränderungsmitteilungen, Krankenscheine, Arbeitsbescheinigen
u. v. m., an die Postfachadresse des Eigenbetriebes für Arbeit Jobcenter Saalekreis zu übermitteln.
Sie lautet:
Eigenbetrieb für Arbeit - Jobcenter Saalekreis
Postfach 1354
06203 Merseburg
„So können wir zum einen eine schnellere Zuordnung zur jeweiligen Bedarfsgemeinschaft realisieren und zum anderen Stück
für Stück die Postströme in unsere Merseburger Niederlassung
in der Robert-Blum Str. 17 verringern, da wir diese Liegenschaft
Anfang Juni 2015 aufgeben.
Zusammenschluss des ZWA
Bad Dürrenberg und
AZV Saale-Rippachtal ab 2016
Der Abwasserzweckverband (AZV) Saale-Rippachtal wird ab
dem 1. Januar 2016 bei dem Zweckverband für Wasserversorgung Abwasserbeseitigung (ZWA) Bad Dürrenberg eingegliedert. Diese Aufnahme wurde in den gestrigen Verbandsversammlungen beschlossen.
Am 22. April 2015 haben die Mitglieder der Verbandsversammlungen des ZWA Bad Dürrenberg und des AZV Saale-Rippachtal
beschlossen, ab dem 1. Januar 2016 die Aufgaben im Bereich
Trink-, Regen- und Schmutzwasser gemeinsam zu erfüllen. Der
Zusammenschluss erfolgt auf Vorgabe des Landes mit dem Ziel,
Zweckverbände zu größeren Einheiten zusammenzufassen.
„In den nächsten Monaten werden die Mitarbeiter beider Verbände Vorbereitungen treffen, damit zum Jahresbeginn alle Aufgaben gemeinsam erfüllt werden. Durch die gute Qualifikation
der Kollegen gehen wir von einem lückenlosen Übergang aus“,
erklärt Johanna Michaelis, Verbandsgeschäftsführerin des ZWA
Bad Dürrenberg. Der AZV Saale-Rippachtal und der ZWA Bad
Dürrenberg haben bereits in den vergangenen Monaten die Inhalte, wie die Satzung und Verträge, in den kommunalen Gremien durch ausführliche Gespräche erarbeitet. Die Mitarbeiter des
AZV Saale-Rippachtal werden alle durch den ZWA Bad Dürrenberg übernommen.
Bis jetzt ist der ZWA Bad Dürrenberg bereits für die Städte
Bad Dürrenberg und Leuna (mit den Ortschaften Friedensdorf,
Kötzschau, Kreypau, Spergau und Zöschen), Teuchern (mit den
Ortschaften Deuben, Gröben, Krauschwitz, Nessa, Teuchern
und Trebnitz) sowie Schkopau (mit den Ortschaften Luppenau
und Wallendorf) zuständig. Ab 2016 wird die Stadt Weißenfels
(darunter Großkorbetha, Schkortleben und Wengelsdorf) hinzukommen.
Die Beiträge und Gebühren bleiben jeweils erhalten. Die Kunden
des AZV Saale Rippachtal werden in Kürze persönlich über alle
Details der Eingliederung in den ZWA Bad Dürrenberg informiert.
Text: Nicole Kirbach
Leunaer Stadtanzeiger
ZWA Bad Dürrenberg erhält
Genehmigung für Beseitigungskonzepte
für Schmutz- und Niederschlagswasser
Das Wassergesetz des Landes Sachsen-Anhalt (LSA) verpflichtet die Abwasserzweckverbände, und damit auch den ZWA Bad
Dürrenberg, Beseitigungskonzepte für Abwasser- und Niederschlagswasser zu erstellen. In diesen beiden Konzepten werden
für einen bestimmten Zeitraum im Voraus die notwendigen Investitionen für das Kanalisationsnetz festgelegt. Der ZWA Bad
Dürrenberg hat 1997 das erste Mal ein solches Konzept erstellt
und in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Die letzte Überarbeitung wurde im April 2014 an die Wasserbehörde übergeben
und im April 2015 genehmigt.
Mit dem Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) legt der ZWA Bad
Dürrenberg fest, welche Grundstücke zentral an seine Abwasserreinigungsanlage angeschlossen werden und welche dezentral über private vollbiologische Kleinkläranlagen selbst das
Abwasser reinigen. I den zu verursachen, ablaufen kann. Um
solche Gebiete zu entlasten, muss der ZWA Bad Dürrenberg laut
dem neuen Wassergesetz des LSA einen Anschluss- und Benutzungszwang verordnen wenn dabei das Wohl der Allgemeinheit
gefährdet ist, z. B. wenn die örtliche Feuerwehr überflutet wird.
Die Verbandsversammlung des ZWA Bad Dürrenberg hat die
Konzepte bereits bestätigt. Die Entscheidung erfolgte nach rein
wasserwirtschaftlichen Gesichtspunkten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, die Satzung und damit das ABK und NBK beim ZWA Bad Dürrenberg zu den Geschäftszeiten einzusehen. Alle betroffen Anwohner werden über
eine Einwohnerversammlung oder Ortschaftsratsitzung gesondert informiert.
Text: Nicole Kirbach
Ansprechpartnerin:
Verbandsgeschäftsführerin
Johanna Michaelis
Telefon: 03462 54250
Fax: 03462 542525
E-Mail: [email protected]
Am 4. und am 13. Juni wieder am Leipziger Schauspielhaus
auf dem Spielplan:
„KOMÖDIE IM DUNKELN“ von Peter Shaffer
Von DIETER BEER
Dieses Stück des „Amadeus“-Verfassers Peter Shaffer besitzt
einen phänomenalen Grundeinfall. Es geht in der Hauptsache
um Brindsley Miller, einen sympathischen jungen Bildhauer. Diesem winkt plötzlich eine große Chance. Er kann vielleicht eine
seiner Plastiken an einen interessierten Millionär, der sich zu einem Besuch in seinem Atelier angekündigt hat, verkaufen. Also
will er den bestmöglichen Eindruck hinterlassen und verwandelt
seine bescheidene Wohnung mit kostbaren Möbelstücken seines Nachbarn Harold, die er ohne dessen Wissen ausborgt. Der
ist gottlob verreist und hätte seine Kleinode ohnehin nicht gern
aus der Hand gegeben. Und auch der Vater seiner Verlobten
Carol, der gestrenge Colonel Melkett, soll ihn, Brindsley, von der
besten Seite kennenlernen ...
Doch ein plötzlicher Stromausfall taucht die Wohnung in totale
Finsternis. Für den Zuschauer ist`s jedoch taghell, er kann genau verfolgen, wie die Akteure umhertappen, was sie treiben
und was ihnen dabei widerfährt. Keine leichte Aufgabe für die
Schauspieler. Sie müssen neben Leichtigkeit vor allem Phantasie sowie schweißtreibende Arbeit aufbieten, um den kuriosen
Anforderungen des Stücks gerecht zu werden, und bei vollkommener Helle auf der Bühne die Dunkelheit erspielen. Quietschfidel und mit flotter Musik beginnt das Ganze auf der zweckmäßig gestalteten Breitwand-Bühne von Marialena Lapata
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(Kostüme: Marianne Heide). Der Kurzschluss stellt sich erst ein
paar Minuten später ein. Und ausgerechnet jetzt erwartet der
junge Bildhauer einen gewinnbringenden Durchbruch in seiner
beruflichen Entwicklung. Was sehen wir? Kurz und bestimmt ist
der Auftritt des Colonel Melkett. Andreas Keller hat hier wieder
eine ihm gemäße Rolle gefunden. Er lässt seinen vermeintlichen
Schwiegersohn Brindsley strammstehen und dominiert auch
sonst das Geschehen mit seinem Kommandoton. Harold, der
Nachbar (Dirk Lange), kommt vorzeitig von der Reise zurück.
Auf keinen Fall darf er merken, dass seine Wohnung leergeräumt
ist. Umgehend muss deshalb verhindert werden, dass er dorthin
gelangt. Brindsley - in der bravourösen Darstellung durch Sebastian Tessenow - versucht es und erreicht zum Glück, dass
Harold bleibt und den Raum nicht verlässt. Die anwesenden
Damen sind ihm behilflich, die attraktive Couch zu finden und
darauf Platz zu nehmen. Das Schwierige ist nur, dass die ausgeborgten Möbelstücke, wohlgemerkt im Dunkeln, wieder zurückgebracht werden müssen. Ohne dass es jemand von den
Anwesenden bemerkt. Für den jungen Bildhauer ist das eine
mühselige Arbeit. Da kann es schon mal passieren, dass durch
den Rücktransport seiner Möbel aus der Nachbarwohnung sich
ein Sessel urplötzlich in einen Schaukelstuhl „verwandelt“, der
den nörgelnden Colonel zu Boden befördert. Zudem droht auch
noch die geplante Hochzeit seiner Tochter ins Wasser zu fallen.
Carol (Anna Keil) weint, der verständnisvolle Vater tröstet sie.
Verstärkt wird diese Situation vor allem durch die Präsenz einer
neuen Person, die - Clea mit Namen - plötzlich auftaucht und
sich als des ehrgeizigen Bildhauers gewesene Freundin outet.
Sie schmuggelt sich in die Runde und findet nach langer Suche
endlich den einstigen Liebhaber. In ihrer Eifersucht ist Clea (Lisa
Mies) nicht zu bremsen. Erst brüllen sich die beiden an, dann
umarmen sie sich wieder heftig. Eine freundliche Nachbarin gehört auch noch zum Personal: Miss Furnival nämlich, von Ellen
Hellwig gespielt, gibt zu allem ihren Kommentar ab. Derweil sitzt
Nachbar Harold ruhig auf der Couch, zum Glück merkt er in der
Finsternis nicht, dass es seine ist. Weiter treten dann noch ein
Mann vom E-Werk und der dringend erwartete Millionär auf eine schöne Doppelrolle für Jonas Fürstenau.
Sehr turbulent geht es jedenfalls in der „Komödie im Dunkeln“
am Leipziger Schauspielhaus zu. Nichtsdestotrotz gibt es aber
auch Ruhepunkte. Der Schauspieler Yves Hinrichs hat einfühlsam Regie geführt und mit seinem großartigen Ensemble all dies
genau austariert zu einem großen Theatervergnügen, das unbedingt für einen Besuch zu empfehlen ist.
Die nächsten Vorstellungen: am 4. Juni um 19.30 Uhr
und am 13. Juni um 19.00 Uhr
(im Rahmen des Sommerfestes)
Kartentelefon: 0341 1268168
Zweimener Geschichte(n) [71]
Von Lehrern, die ihre Schulstunden versäumen
Der Lehrer Carl Friedrich Gräßner in Zweimen (Teil 1)
Nachdem ich mich nun schon einige Male mit der Schule und
der Schulchronik in Dölkau befasst habe, wurde ich immer wieder gefragt, ob ich denn nicht auch etwas zur Zweimener Schule
schreiben könnte. Kann ich. Ich beginne heute mit einer etwas
ausgedehnteren Artikelreihe zur Schule in Zweimen. In dieser
Serie werde ich die Jahre 1822 bis etwa 1940 Revue passieren
lassen. Ich werde Lehrer vorstellen und Ereignisse in und um die
Schule in Zweimen.
Bisweilen wird es ganz lustig werden, bisweilen auch etwas
traurig und ich hoffe, immer Interessantes nicht nur für die Zweimener ausgegraben zu haben.
Am 13.06.1822 geht eine Botschaft eines Herrn Neander, über
dessen Funktion ich leider keine Angaben habe, an die Königliche Regierung in Merseburg.
Darin heißt es: „Nachdem der von dem Grafen von Hohenthal
auf Dölkau (das war damals Karl Ludwig August Graf von Ho-
Nr. 5/2015| 46
henthal – U. W.) designierte ... Schullehrer Carl Friedrich August
Gräßner zu Zeuchfeld (Zeuchfeld liegt in der Nähe von Freiburg
und wurde 2009 nach Freiburg eingemeindet – U. W.) als Schullehrer zu Zweymen und Kötzschlitz die gewöhnliche Schulprobe
am vergangenen 1.ten Sonntag nach Trinitatis zur Zufriedenheit
abgelegt und ihm von dem Herrn Kirchenpatron ... die Vocations-Urkunde (so etwas wie eine Berufungsurkunde – U. W.)
ausgehändigt wurde ...“ (Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt,
Abteilung Merseburg, C48 IIb Nr. 1331 Schulstelle in Zweimen),
sei es nunmehr die Aufgabe des Herrn Neander, der „Königlichen Hochlöblichen Regierung“ besagten Gräßner zur Confirmation (Bestätigung – U. W.) zu präsentieren.
Wenig später leistet der neu berufene Lehrer zu Zweimen seinen
Amtseid. Ich kenne den Eid nicht, den heutige Beamte auf ihren
Dienstherren leisten müssen. Jener jedenfalls, den Gräßner leistete, zeugte von großer Unterwürfigkeit und einem Untertanengeist, der mich an die Figur des Diederich Heßling aus Thomas
Manns „Untertan“ stark erinnert:
„Ich, Karl Friedrich August Gräßner, schwöre einen Eid zu Gott,
dem Allwissenden und Heiligen, dass, nachdem ich zum Schulmeister bei der Gemeinde zu Zweymen berufen worden bin, in
diesem und in jedem anderen geistlichen Amte, zu welchem ich
künftig berufen werden möchte, ich, so wie es einem Diener der
christlichen Kirche und des Staates geziemt, Seiner Königlichen
Majestät von Preußen Friedrich Wilhelm III. meinem allergnädigsten König und Herrn, und dem Königlichen Hause, treu und
gehorsam sein, das Wohl des Landes in dem mir angewiesenen
oder noch anzuweisenden Wirkungskreise, so viel in meinen
Kräften steht, befördern, die mir wohlbekannten Pflichten des
mir anvertrauten Amtes mit Gewissenhaftigkeit erfüllen, und als
ein treuer Schullehrer mit allem Ernst und Eifer bemüht sein will,
durch Lehre und Wandel dem Reich Gottes und meines Herrn
und Meisters Jesu Christi zu bauen.
Alles, so wahr mir Gott helfe, durch Jesum Christum.
Karl Friedrich August Gräßner“ (Ebenda)
In welchem Zustand befanden sich damals unsere Dorfschulen? Welches Erbe musste Gräßner antreten? Friedrich Paulsen
(1846 - 1908), ein in Vergessenheit geratener deutscher Pädagogik- und Philosophieprofessor, bei dem auch Albert Schweitzer
studierte, beschreibt die Situation an den deutschen Dorfschulen so: „Ich erinnere mich aus der ersten einklassigen Dorfschule, die ich besuchte, noch eines solchen (nämlich traurigen)
Zustandes: das Lesenlernen blieb für manche, die bloß die Wintermonate in die Schule kamen, eine jahrelange Mühsal, durch
Buchstabieren und Syllabieren (das silbenweise Sprechen von
Wörtern – U. W.) bis zum Wörterlesen hingeschleppt, und doch
ohne ganzen Erfolg, das Schreiben ein kümmerliches Nachmalen der Buchstaben; der Hauptertrag langer Plage: das Herplappern des immer wieder auswendig gelernten Katechismus und
einiger Sprüche und Kirchenlieder.“ (Zitiert nach O. Minck: Aus
der ‚guten alten Zeit’. Bilder aus dem Dorfschulleben unseres
Kreises vor hundert Jahren. In: Merseburger Kreiskalender 1915;
S. 34) Und wie sta nd es um die Lehrer, so wie Friedrich August
Gräßner einer war? Minck beschreibt in seinem Artikel für den
Merseburger Kreiskalender sicher die Extremfälle: „Leider aber
fehlte ... einer großen Zahl der damaligen Lehrer ... Treue und
Warmherzigkeit, sodann machte der unregelmäßige Schulbesuch ein erfolgreiches Unterrichten häufig zur Unmöglichkeit.
Immer wieder werden von Seiten der Eltern und geistlichen Inspektoren über die Lehrer Klagen laut.
Hier treibt einer‚ohne erlangte Konzession, einen mannigfaltigen Handel mit Heu, Obst, Vieh und Tüchern, macht sich viel
in Auktionen ... zu schaffen, versäumt manchmal darüber die
Schulstunden und lässt in seiner Abwesenheit Kinder durch
Kinder unterrichten, auch bringt er sich durch Betrinken in Wein
und Spiel sowie durch Händel im Beisein der Jugend und noch
Schlimmeres um seine Achtung ...’“ (O. Minck: Aus der ‚guten
alten Zeit’. Bilder aus dem Dorfschulleben unseres Kreises vor
hundert Jahren. In: Merseburger Kreiskalender 1915; S. 35)
Leunaer Stadtanzeiger
Albert Samuel Anker (1831 - 1910): Die Dorfschule von 1848.
Kunstmuseum Basel
Am 01. Juli 1822 tritt also der 1789 geborene Friedrich August
Gräßner seine Stelle als Lehrer in Zweimen offiziell an und löste
damit den Lehrer Langenberg ab. Gräßner wird die Lehrerstelle
33 Jahre innehaben bzw. am Ende so tun, als ob er sie innehätte. Er wird sich mit Rittergutsbesitzern streiten und er wird lügen.
Er wird kämpfen und er wird kneifen. Auch Lehrer sind eben nur
Menschen.
Lehrer Gräßner zu Zweimen war, so würde ich das heute sehen,
ein Mensch wie Du und ich: er hat seinen Job gemacht, hat sich
aber auch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen – und er hat
am Ende versucht, Vorteile zu ergattern als klar war, dass er in
den Ruhestand gehen musste. Darüber wird in einer der nächsten Geschichten die Rede sein.
Dr. Udo Würsig
Am 17. April 2015 begingen die
Eheleute Graße ihr 50. Ehejubiläum
Dazu wurden Almut und Herbert Graße
am 6. Mai 2015 nachträglich
von der Bürgermeisterin beglückwünscht.
Leunaer Stadtanzeiger
Ehejubilare im Monat Juni
Wir gratulieren recht herzlich
zum Fest der „Goldenen Hochzeit“
am 05.06.
dem Ehepaar Christel und Günther Heine
im OT Wüsteneutzsch,
am 05.06.
dem Ehepaar Christa und Wolfgang Siecke
im OT Rodden,
am 10.06.
dem Ehepaar Ingrid und Hans Hermann
Dannenberg
im OT Kreypau,
am 12.06.
dem Ehepaar Christine und Horst Sohn
im OT Kötzschau.
Wir gratulieren recht herzlich
zum Fest der „Diamantenen Hochzeit“
am 22.06.
dem Ehepaar Margot und Dr. Walter Höringklee
aus Leuna.
Wir gratulieren recht herzlich
zum Fest der „Eisernen Hochzeit“
am 24.06.
dem Ehepaar Linda und Alfred Münch
im OT Spergau.
„Wohin sind nur all die Jahre verronnen?
Es scheint wie gestern, dass Ihr habt Euer
gemeinsames Leben begonnen.
Ihr habt zusammen viel durchgemacht,
habt gemeinsam gehofft, gezweifelt,
geweint und gelacht.
Doch keine Hürde war Euch zu hoch,
keine Schwierigkeit zu schwer.
Harte Zeiten haben Euch verbunden
nur noch mehr.
Macht weiter wie bisher, wird das Alter
auch noch so schwer.
Zusammen könnt Ihr alles schaffen,
denn die Liebe zählt zu den stärksten Waffen.“
Unbekannter Verfasser
Leuna
am 01.06.
am 01.06.
am 02.06.
am 02.06.
am 02.06.
am 02.06.
am 02.06.
am 02.06.
am 03.06.
Klaus Lichtenfeld
Siegfried Nowak
Evamaria Adolphi
Helmut Böttcher
Lothar Fleischer
Gertraud Haferung
Inge Richter
Hannelore Schinke
Günter Kräker
zum 84. Geburtstag
zum 70. Geburtstag
zum 91. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 82. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
47 | Nr. 5/2015
am 04.06.
am 04.06.
am 05.06.
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Erich Brückner
Rolf Wiesner
Elfriede Marschollek
Waltraud Neumann
Günter Schubert
Elfriede Seela
Gunter Wendt
Doris Band
Norbert Wackrow
Christa Leonhard
Günter Ressel
Werner Brückner
Ursula Hartung
Rudolf Mahlig
Franz Grey
Ernst Hübner
Harry Moos
Sonja Nahrendorf
Jutta Plack
Helmut Schröter
Barbara Beyer
Manfred Philipp
Wolfgang Dorn
Gisela Georgi
Werner Neumann
Waltraut Vogel
Christine Böhm
Margot Ehrenpfordt
Karla Jacob
Georg Jantsch
Friedhelm Wagner
Heidrun Jurke
Brigitta Thoma
Lieselotte Bloß
Hellmut Neuwirth
Reinhilde Schenk
Irmtraud Schubert
Ella Stöhr
Ekkehard Bürg
Eberhard Ronniger
Helene Wetzel
Doris Wolframm
Günter Barich
Horst Dothe
Horst Lindner
Hella Schmidt
Eleonore Weber
Renate Sachse
Waltraud Steinbrecher
Ingeborg Domröse
Monika Titsch
Marlis Dathe
Ursula Faulhaber
Regina Himmstädt
Karin Korthals
Christina Kutzner
Edda Ween
Sigrid Kalkofen
Dr. Werner-Eckhard Böhm
Heidemarie Fiebrig
Heinz John
Harri Arms
Jürgen Geertsen
Harriet Pankraz
Siegfried Schrinner
Rosemarie Baumann
Lothar Fischer
Klaus-Rüdiger Knauth
Brigitte Schindler
Käthe Schmidt
Gert Weickart
zum 85. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
zum 87. Geburtstag
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zum 72. Geburtstag
zum 87. Geburtstag
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zum 70. Geburtstag
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zum 77. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 82. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 80. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 87. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
Nr. 5/2015| 48
am 26.06.
am 27.06.
am 28.06.
am 29.06.
am 29.06.
am 29.06.
am 29.06.
am 30.06.
Jürgen Hoffmann
Ralf-Rainer Steinecke
Irmgard Kipping
Anneliese Baetz
Johann Fischer
Dr. Herbert Groß
Edeltraud Schimmy
Lutz Mann
Dölkau
am 04.06. Erwin Müller
am 16.06. Edeltraut Rode
zum 71. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
zum 89. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
zum 85. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 89. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
Friedensdorf
am 06.06. Christa Ludwig
am 08.06. Georg Brinschwitz
am 20.06. Erika Böhme
am 21.06. Annelies Zimmermann
zum 65. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
Göhren
am 13.06. Gerhard Franke
zum 79. Geburtstag
Günthersdorf
am 02.06. Wolfram Starke
am 09.06. Gisela Kötteritz
am 10.06. Manfred Pausch
am 12.06. Vera Weber
am 17.06. Werner Lehmann
am 20.06. Karl-Heinz Nisser
am 21.06. Lori Piller
am 23.06. Paul Heller
am 25.06. Hansjörgen Fritzsche
am 27.06. Gerlinde Kirchner
am 30.06. Edith Wend
zum 73. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
zum 79. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 87. Geburtstag
zum 88. Geburtstag
zum 80. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 87. Geburtstag
Horburg-Maßlau
am 04.06. Klaus Rudolph
am 04.06. Rudolf Weiß
am 10.06. Waltraud Bock
am 18.06. Doris Großmann
am 20.06. Siegfried Großmann
am 23.06. Irmgard Becker
zum 65. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 82. Geburtstag
Kötschlitz
am 02.06.
am 11.06.
am 25.06.
am 27.06.
am 29.06.
Doris Milster
Elvira Matthes
Eva Maria Hermann
Bernd Grunau
Heinz-Rolf Schlensog
zum 72. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 70. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
Kötzschau
am 02.06.
am 06.06.
am 07.06.
am 09.06.
am 09.06.
am 10.06.
am 12.06.
am 16.06.
am 17.06.
am 20.06.
am 22.06.
am 23.06.
am 23.06.
am 25.06.
am 25.06.
am 26.06.
am 27.06.
am 29.06.
Adele Schossee
Elfriede Wild
Renate Kretschmer
Marianne Eckhardt
Dieter Krüger
Hans-Jürgen Reisdorf
Martin Heilmann
Eva Kraft
Elsbeth Krüger
Margot Friemel
Juliana Thiele
Ruth Friedrich
Dieter Pöhlandt
Karin Jäger
Horst Pille
Rosel Hilliger
Harald Fischer
Inge Kolbe
zum 83. Geburtstag
zum 85. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 80. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 80. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
zum 86. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 70. Geburtstag
zum 86. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
Kreypau
am 11.06. Hans Hermann Dannenberg zum 79. Geburtstag
am 23.06. Siegmund Meißel
zum 71. Geburtstag
Leunaer Stadtanzeiger
Möritzsch
am 01.06.
am 04.06.
am 11.06.
am 22.06.
Hildegard Albrecht
Heinz Rothe
Renate Rothe
Irmgard Schaaf
zum 87. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
Pissen
am 26.06. Erna Schatz
zum 81. Geburtstag
Rampitz
am 08.06. Hannelore Mögling
am 21.06. Maria Schlegel
zum 73. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
Rodden
am 03.06. Susanne Bäßler
am 24.06. Marlies Markwardt
zum 84. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
Schladebach
am 04.06. Hans Hübsch
am 08.06. Renate Martinsohn
am 11.06. Gerhard Angermann
am 18.06. Brigitte Nille
am 22.06. Christel Krobitzsch
am 24.06. Reiner Jannicke
zum 87. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
Spergau
am 01.06.
am 01.06.
am 05.06.
am 08.06.
am 14.06.
am 16.06.
am 18.06.
am 30.06.
zum 76. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 70. Geburtstag
zum 82. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
Doris Heinze
Helga Linke
Joachim Knauth
Bernd Reckling
Brunhilde Hesselbarth
Karl-Heinz Schmidt
Johanna Quente
Linda Münch
Thalschütz
am 01.06. Holger Nikolaus
am 16.06. Ute Weber
zum 71. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
Witzschersdorf
am 12.06. Diethardt Zoske
am 13.06. Dieter Dahle
am 16.06. Elli Gühne
am 23.06. Ingeburg Will
zum 72. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
Wölkau
am 01.06. Brigitte Körner
am 26.06. Rosa Borowicz
zum 81. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
Zöschen
am 02.06.
am 04.06.
am 05.06.
am 15.06.
am 17.06.
am 19.06.
am 20.06.
am 21.06.
am 23.06.
am 28.06.
zum 70. Geburtstag
zum 89. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 80. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
Klaus Dieter Siecke
Anny Schöbel
Manfred Schmidt
Walter Tauche
Christine Buchecker
Hildegard Frenkel
Werner Hahn
Wolfgang Voigt
Monika Eichhoff
Reinhard Teichmann
Zschöchergen
am 06.06. Karl Dieter Furkert
am 11.06. Renate Kupfer
zum 78. Geburtstag
zum 79. Geburtstag
Zweimen
am 07.06. Horst Tennert
am 11.06. Wilfried Kötteritz
zum 65. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
Leunaer Stadtanzeiger
Leserbriefe
Bald ist es wieder so weit,
dann ist Altweibermühlenzeit
Nach altem Brauchtum findet die Altweibermühle alle
7 Jahre statt. Der 1993 gegründete Lobitzscher Kultur- und
Traditionsverein führt diese Tradition fort und ist bereits mit
der Vorbereitung und Planung des Ereignisses beschäftigt.
Als Termin wurde das Wochenende vom 05.08. bis
07.08.2016 bestimmt. Monatlich treffen sich Mitglieder des
Vereins und beraten, welche Veranstaltungen an den einzelnen Tagen durchgeführt werden soll. Ein Open-Air-Konzert
soll die Festtage am Freitag eröffnen. Für den Samstag sind
mehrere Höhepunkte geplant. Ein Kinderfest, wie es bereits
im Jahr 2009 ausgerichtet wurde, soll eine der Attraktionen
am Nachmittag sein. Der Sonntag wird von der Aufführung
der Altweibermühle bestimmt. Dabei werden die alten Weiber im gesamten Dorf eingefangen und zur Mühle verbracht,
wo sie in den Trichter der Mühle geworfen werden und als
junge Frauen aus dem Tor der Mühle hervortreten. Das dabei einige humorvolle Missgeschicke passieren können, hat
man bei den letzten Aufführungen schon gesehen.
Der Vorstand und die Mitglieder des Lobitzscher Kultur- und
Traditionsverein wollen die drei Tage so planen, damit es
wieder ein unvergessliches Wochenende wird.
Frank Osterloh
49 | Nr. 5/2015
WINSPIRATION Day – Winspirations Tag
Hä, was ist das denn?
Vielleicht ein 2. Valentinstag?
Die Idee dafür hatte Wolfgang Sonnenburg, der Präsident
des WINSPIRATION Day, bereits 1997.
Am 7. Mai 2003, mit eintausendsechshundert Teilnehmern,
fand schon die erste Einzel-Veranstaltung in Frankfurt/M.
statt.
Nach und nach entwickelten sich am 7. Mai weltweit kleinere und größere Aktionen.
Als Fördermitglied des Winspiration Day hatte ich den
Wunsch meine eigene Aktion vorzubereiten und fand im
Kindergarten Kötschlitz bei Frau Händel offene Ohren und
Herzen.
Um die „Großen“ kennenzulernen besuchte ich sie mit dem
Kinderbuch „I can believe in myself! „Ich kann an mich glauben!“
(Am 7. Mai 2014 war diese Geschichte das Thema vom
Winspiration Day und 1200 Menschen lasen weltweit vor.
Als Weltrekord kam es ins Guinnessbuch.)
Mit große Augen und Mündern saßen sie da.
Im 2. Teil vernichteten wir alle Zettel mit den Wünschen,
was jedes Kind bisher vergebens versucht hatte besser zu
können. „Ich kann das!“ wurde jedes Mal zum „Schlachtruf“
und das „Schrettermonster“ fraß alles für immer auf.
Am 7. Mai trafen wir uns wieder. Das Thema für diesen Tag:
„Stelle dein Licht nicht unter den Scheffel!“
Wir füllten kleine Nuss-Schalen-Hälften mit Wachs und
versteckten kleine Zettelchen zum Inhalt darunter, was wir
besonders gut können und schickten diese auf die große
Reise. Es herrschte großer Eifer und es entstand wunderbare Energie. Mal sehen, was 2016 wird? Wollen Sie auch
dabei sein?
Angelika Müller-Har