Zuckerstangen. Einfach nur lecker?

Zuckerstangen.
Einfach nur lecker?
Vor vielen Jahren wollte ein Süßwarenhersteller, als äußeres Zeichen seines christlichen Glaubens, einen
Zuckerstab fertigen.
Auf diesem Zuckerstab sollten mehrere Stationen aus dem Leben Jesu erkennbar sein, z. B. seine Geburt, sein
Wirken unter den Menschen und sein Tod.
Zunächst stellte er einen Zuckerstab aus fester, weißer Masse her.
Die Farbe weiß sollte nicht nur die Geburt Jesu durch eine Jungfrau, sondern auch seinen sündenfreien Charakter symbolisieren.
Den starken „Fels“, Jesus, das feste Fundament der christlichen Gemeinde,
und die Verheißungen Gottes wollte er durch die Festigkeit des Zuckerstabs zum Ausdruck bringen.
Der Hersteller ließ den Zuckerstab in die Form eines „J“
für „Jesus“ pressen. Der so gebogene Stab, so dachte er,
könnte auch betrachtet werden als der Stab des Guten
Hirten, der damit in die Gräben dieser Welt hinab
steigt, um von dort die verloren gegangenen Schafe
zurück auf den rechten Weg zu holen.
Da der weiße Zuckerstab ihm immer noch etwas
farblos erschien, färbte er sie mit roten Streifen
ein: Drei schmale Streifen stellen die Geißelung Jesu dar, die er für unsere Schuld auf
sich nahm. Für das Blut Jesu, durch das er
uns ewiges Leben erwirkt hat, wählte er
einen breiten, roten Streifen.
Leider wurde die von ihm geschaffene Süßigkeit irgendwann zu einer
„Zuckerstange“ unter vielen, einer
Weihnachtsdekoration ohne jede
Bedeutung. Seine wahre Bedeutung ist jedoch nach wie vor da
für all jene, die mit ihren Augen
sehen und ihren Ohren hören.
©Toby Wolf
Starter RR35 Ludwigsburg
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