Beitragstitel: Von Null bis Hundert: Netzwerke in allen

Beitragstitel: Von Null bis Hundert: Netzwerke in allen Lebensphasen
Kurzbeschreibung:
1. Wissensprofis sitzen überall, angefangen bei den Menschen selbst. Selbsthilfen und Initiativen und
ihre Beteiligung bilden das A & O.
2. Die Charta der WHO formuliert: „Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben“ (WHO Charta, Ottawa 1986).
Wenn Gesundheit in allen Umwelten stattfindet, muss das Wissen aus allen Umwelten geschöpft werden, 'Health in all Policies' verlangt umgekehrt nach 'All Policies in Health'.
3. Dazu braucht es umspannende Netzwerke vor Ort: Verbindungen über die Sektoren hinweg, zwischen Initiativen und Institutionen, Schlüsselakteuren und Kommune. Netzwerke mit Nachhaltigkeit
und Chancengleichheit entwickeln vertikale und horizontale Achsen.
4. „Vertikale Netzwerke“ fördern Gesundheit in den einzelnen Lebensphasen und kombinieren die
Erfahrung, Kompetenz, das Wissen und den gesetzlichen Auftrag aller darin Engagierten.
5. „Horizontale Netzwerke“ umspannen das gesamte Leben eines Menschen und verknüpfen die Gesundheitsförderung in den Altersphasen (Kindheit, Jugend, Beruf & Familie, Alterszeit).
6. Präventionsringe (Präventionsketten) funktionieren am besten zweidimensional: sie zielen auf die
Aspekte der Gesunderhaltung von „Null bis 100“ und widmen sich der jeweiligen Altersphase unter
den Gesichtspunkten optimaler Gesundheit und Lebensqualität für alle.
7. Die Doppelung der Präventionskette(n) bündelt das Wissen und Können aus allen Sektoren und
lässt beides in die Lebenswelten zurückfließen. Netzwerksymmetrie verlangt dabei ein „Handeln aller
(Initiativen und Institutionen) auf Augenhöhe“.
8. „Wer nebeneinander arbeitet, addiert; wer zusammen arbeitet, multipliziert“. Bei den Wissenswegen aus den Welten der Menschen und in sie hinein bedarf es weit gespannter Bündnisse, Allianzen
und Kooperationen.
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