Alterslose Schönheit

Datum: 04.02.2016
Weltwoche Verlags AG
8021 Zürich
043/ 444 57 00
www.weltwoche.ch
Medienart: Print
Medientyp: Tages- und Wochenpresse
Auflage: 65'139
Erscheinungsweise: wöchentlich
Themen-Nr.: 531.038
Abo-Nr.: 1074897
Seite: 78
Fläche: 62'354 mm²
Namen
Alterslose Schönheit
Neue Trends für jüngeres Aussehen; schwierige Lage am See; erster
Film von Arthur Cohns Kindern. Von Hildegard Schwaninger
Cocktail prolonge: Gynäkologinnen von Seefried (r.), Hunter.
Gesundheit und Vitalität bis ins Alter, das Ladys - die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt
wünscht sich jeder, und so setzt Gynäko- - in ihre teuren Chanel- und Hermes-Hand-
login Bettina von Seefried in ihrer neuen taschen steckten. Drei Tage weilte Hunter in
Praxis im Zürcher Seefeld einen Akzent auf Zürich; für 700 Franken konnte man sich sein
«better aging». Zur Promotion dieses Pro- individuelles «better aging»-Programm zuphylaxe-Programms lud sie zu einem Cocktail sammenstellen lassen.
prolonge mit Kurzvorträgen ihrer Kollegin
Julia Tatum Hunter aus Beverly Hills. Das
Interesse war gross, das Auditorium in der
Michel Pdclard ist ein umtriebiger Gastronom (ein Dutzend Betriebe in Zürich
Klinik Hirslanden voll besetzt. Gepflegte und und Arosa); auch seine Ex-Frau, mit der er zwei
guterhaltene Frauen, strotzend vor Spann- Söhne hat, ist erfolgreich. Als Ärztin. Die gebokraft und Jugendlichkeit, lauschten der Der- rene Iranerin Mandana Pdclard kam mit
matologin Hunter, die als Erfinderin der zwölf Jahren in die Schweiz, liess sich hier zur
«Wholistic Dermatology» gilt. Die Referentin
selbst überzeugte mit altersloser Attraktivität.
Die beste Reklame für ihre eigenen Produkte,
von denen sie Müsterchen verteilte, welche die
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Dermatologin ausbilden. Am i. Februar hat sie
ihre eigene Praxis eröffnet. Gleich über der
«Milchbar», einem der von ihrem Ex geführten Restaurants beim Zürcher Paradeplatz.
ARGUS der Presse AG
Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich
Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01
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Argus Ref.: 60513884
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Mandana Pdclard arbeitete elf Jahre beim
Dermatologen Rene Rüdlinger in der Causa
Dermis, jetzt kam der Moment, sich selbständig zu machen.
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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. So
sind auch zwei der Kinder des berühmten
Die Hautärztin macht alles, was nicht
invasiv ist. Keine Schönheitschirurgie, nichts
mit dem Messer. Sie ist spezialisiert auf vieles,
was ästhetische Probleme beseitigt und den
Alterungsprozess verzögert. Botox, Filling,
Fettabsaugen, Licht- und Laserbehandlungen
gegen Falten, Flecken, Couperose und was es
sonst an Hässlichem so gibt.
Jedes Jahr geht Pdclard in die USA zur Fortbildung, von da brachte sie etwas Neues mit,
das dort seit drei Jahren praktiziert wird:
Auszeichnung: Nurith (1.) und Emanuel (M.) Cohn.
«Miradry», eine langfristige Lösung gegen - Basler Filmproduzenten Arthur Cohn erfolgwieder so ein hässliches Wort-Achselschweiss. reich in der Filmbranche tätig. Die GeschwisIm «Milchbar»-Haus im zweiten Stock hat ter Nurith und Emanuel Cohn haben ihren
Pdclard sieben Zimmer bezogen; eine Kosme- ersten Film gedreht; sie wurden am Jerusalem
tikerin und eine Assistentin stehen ihr zur Jewish Film Festival in der Kategorie «Bester
Seite. Im Zeitalter der Selbstoptimierung kann israelischer Kurzfilm» mit dem ersten Preis
sie mit Patienteninteresse rechnen. Es liegt im ausgezeichnet. Der Film heisst «Der kleine
Trend, dass Frauen statt zum Lunch zur Diktator», ist eine Hommage an Charlie
Botox-Behandlung gehen. Hoffentlich hat das Chaplin, Nurith Cohn führt Regie, Emanuel
keinen Einfluss auf die Umsätze in der Cohn schrieb das Drehbuch und spielt die
Hauptrolle. Die Heimat des Geschwisterpaars
«Milchbar».
ist Basel, dort haben die beiden Jungfilmer
Das Restaurant «Louis», das Lars Krauss, ihre Schulzeit verbracht.
der Walliser, der früher im Coiffeur- Im Internet
gewerbe tätig war (als Gefährte von Star-Figaro
Charles Aellen), mit viel Mut eröffnete, ist
wieder geschlossen. Das Glück dauerte vierzehn Monate. Über der Adresse Seestrasse 457
in Wollishofen scheint - trotz phänomenaler
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Lage am Zürichsee - der Pleitegeier zu kreisen.
Schon Jeannine Meili, die äusserst erfolgreiche Gastro-Lady von der Goldküste («Pflug-
stein» in Erlenbach, «Rebe» in Herrliberg,
«Rössli» in Zollikon) scheiterte an dieser
Adresse mit dem «Blu». Auch Wolf Wagschal,
dem Hansdampf in allen Gassen der gehobenen Kulinarik, war an dieser Lage kein Glück
beschieden. Auch sein Restaurant «Roi» war
ein Kurzsprinter.
Erfolgreich: Mandana Pdclard.
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