Müdigkeit und Erschöpfung

Müdigkeit und Erschöpfung
Bruno Vonarburg
Immer mehr Menschen fühlen sich müde, erschöpft und ausgelaugt. Die
moderne Lebensweise mit ihren hektischen und überfordernden Auswirkungen
schwächt bei vielen Zeitgenossen den natürlichen Kräftehaushalt. Sind die
„Batterien leer“, kann man mit Hilfe energetisierter Heilpflanzen (TriflorisEssenzen) die verlorene Vitalität wieder regenerieren.
Der Begriff Schwäche passt eigentlich gar nicht in unseren modernen Lebensstil. Die
ganze Welt verlangt nach Hochleistung, nach dauerhaftem Aufstieg, wo der
Schwächling keinen Platz mehr hat. Aufgrund dieser Gesinnung haben wir uns ein
Tempo aufgebürdet, mit dem viele Menschen gar nicht mehr mithalten können. Dem
modernen Zeitgenossen wird in seinem Wunsch nach Geld, Ruhm und Erfolg viel zu
viel abverlangt und zusätzlich halst er sich selbst noch unnötige Lasten auf, die
seiner Gesundheit schaden. Er hetzt sich und seine Umgebung. Über kurz oder lang
stellt sich beim einen mehr, beim anderen weniger der Leistungsknick, die
Schwäche, die Müdigkeit, die Erschöpfung ein.
Fast wie bei einer Epidemie macht sich in der breiten Bevölkerung ein belastendes
Energiedefizit bemerkbar. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche und
Kinder fühlen sich ausgepowert. Das „müde“ Gesicht ist ein Klassenzeichen unserer
Gesellschaft geworden. Wir brauchen nur einen Blick in unsere Büros, Arbeitsräume,
in den Schulbetrieb und in die Wohnräume zu werfen, d.h. in die „Stollen“ der
dauernden Überforderungen, da werden wir dem Leistungsknick unseres
Roboterzeitalters sehr oft begegnen.
Klagelied der Müdigkeit
Antriebsschwäche, Lethargie und Ermattung sind heutzutage häufige Gründe, die
eine Konsultation beim Hausarzt, Homöopathen oder Heilpraktiker notwendig
machen. Die Betroffenen sind ausgelaugt und ausgebrannt, haben keine Kraft mehr,
fühlen sich infolge der Überforderung in einer Zwangsjacke und schleppen sich mit
einer bleiernen Schwere durch den Tag. Die anhaltende und intensive Müdigkeit
belastet auch die Psyche; man wird unzufrieden, verliert die Lebensfreude, beginnt
herumzunörgeln und hat überhaupt keine Lust mehr, etwas zu unternehmen.
Oft ergeben die ärztlichen Diagnosen keinen Hinweis auf einen ursächlichen
organischen Defekt. Die Beschwerden lassen sich vielfach auch nicht durch
Laborwerte oder Testverfahren bestimmen. Nicht selten werden die Erkrankten
deshalb als Neurotiker, Drückeberger, Taugenichte, Simulanten oder Hypochonder
bezeichnet.
Diese volksweiten Klagen der Leistungsschwäche dürfen aber in keinem Fall
übergangen oder als irrelevant taxiert werden. Es handelt sich nämlich um ein
ernstzunehmendes Zeichen, um eine Botschaft des Körpers, bei dem der
Organismus signalisiert, dass seine Kräfte überfordert sind. Er verlangt nach Ruhe,
Erholung und einem ausgleichenden Lebensrhythmus. Der „Knick“ ist ein Notruf, der
zwar medizinisch nicht messbar, doch beim Patienten spürbar ist.
Müdigkeit ist keine Krankheit
Die Müdigkeit ist eigentlich ein ganz normales Symptom, das uns aussagt, dass der
Körper und die Seele ruhebedürftig sind, um neue Kräfte schöpfen zu können.
Vielfach aber wird dieses naturgegebene Signal ignoriert, bis letztlich der
Zusammenbruch und die Lethargie in Erscheinung treten.
Jede Tätigkeit verlangt nach ihrer Ausführung eine Phase der Erholung und der
Ruhe – dies ist ein Gesetz der Natur, so wie Tag und Nacht, wie kalt und warm, wie
Sonne und Regen. Der moderne Mensch jedoch schenkt diesem lebenswichtigen
Bereich der Entspannung viel zu wenig Beachtung, worauf der Leistungsknick
vorgeplant ist.
Jene Zeitgenossen aber, die sich während des Tages eine ruhige Minute gönnen, die
auch genügend schlafen, die sich in der Freizeit einen entspannenden Ausgleich
schaffen, die mit ihrem harmonischen Lebensstil zufrieden sind, zeichnen sich auf die
Dauer als gesunde, widerstandsfähige, leistungsstarke, ausgeglichene
Persönlichkeiten aus.
Wir müssen uns also immer wieder in Erinnerung rufen, dass wir keine Roboter sind,
die auf Knopfdruck ein- und ausgeschaltet werden können. Achten wir deshalb auf
unsere innere Uhr und lernen wir die Botschaften unseres Körpers zu verstehen.
Der „Knick“ nach unten
Es muss nicht gerade eine Krankheit vorliegen, wenn der Mensch über Müdigkeit
und Leistungsschwäche klagt. Häufig handelt es sich dabei um einen Ausdruck von
körperlicher und geistiger Überforderung, womit sich unser Organismus von
Leistungsdruck, Terminjagd, Konkurrenzkampf, Psycho-Stress, Hektik, Lärm und
Konflikten erholen möchte. Werden solche zermürbenden Anforderungen des
täglichen Lebens, nicht durch periodische Ruhephasen ausbalanciert, stellt sich über
kurz oder lang, das anormale, chronische Müdigkeitssyndrom ein. Die Amerikaner
bezeichnen dieses Beschwerdebild als „Yuppies Syndrome“. Im medizinischen
Sprachgebrauch sind auch die „ Burnout“ oder „Chronic Fatigue-Syndrome (CFS =
Chronisches Müdigkeitssyndrom) geläufig. Hierbei handelt es sich um ein
Beschwerdebild, welches durch gesteigerte geistige und körperliche Ermüdbarkeit,
die über mehrere Monate ohne erkennbare Besserungstendenz besteht und mit
einer mindestens 50%igen Leistungsminderung einhergeht, gekennzeichnet ist.
Generell erinnert die Symptomatik der Befindlichkeit eines akuten grippalen Infekts.
Hinzu summieren sich unerklärliche Muskelschmerzen, Muskelschwäche,
geschwollene Lymphknoten am Hals, leichtes Fieber oder Untertemperatur,
Gelenkschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit und
depressive Neigungen. In der westlichen Welt sind immer mehr Fälle dieses
spezifischen Chronischen Müdigkeits-Syndroms (CFS) bekannt, welche mit einer
Immunschwäche in Zusammenhang gebracht werden können. Tendenz steigend.
Unter den Betroffenen finden sich häufig 20- bis 40jährige, karriere- und
leistungsorientierte Menschen, darunter 75% Frauen. Auch unter Jugendlichen und
Kindern ist das CFS verbreitet.
Doch es gibt auch weniger gravierende Müdigkeitserscheinungen, die einerseits nur
kurzfristig oder andererseits mit unproblematischer Symptomatik einhergehen. Das
Klagelied solcher Schwächezustände besitzt dann verschiedene Merkmale wie:
Mutlosigkeit, Unlust, Abgespanntheit, Reizbarkeit, Überempfindlichkeit, labiles,
vegetatives Reaktionsvermögen, freudlose Stimmung, Bewältigungskrisen,
Gedächtnisschwäche, Schlafstörung, Appetitmangel, Schwindel, Kopfschmerzen,
Angstzustände usw. Dabei können die Beschwerden wochenlang anhalten oder in
periodischen Intervallen auftreten.
Vielfältige Grundübel
Wenn das Leben keinen Spass mehr macht, wenn man nur noch ausgelaugt und
müde ist, sich zu nichts mehr aufraffen kann, und dies über einen längeren Zeitraum
von mehreren Wochen, dann ist es dringend notwendig, sich mit dem
Beschwerdebild intensiv auseinanderzusetzen. Der Sündenbock der Müdigkeit ist
häufig in vielfältigen Grundübeln zu suchen. Manchmal aber sind die möglichen
Ursachen schwer zu ergründen, da nur ca. 10% der Fälle Symptome besitzen, die
auf eine organische Störung zurückzuführen sind. Obwohl die Diagnose sehr
schwierig ist, gibt es trotzdem zahlreiche Faktoren, die erörtert werden müssen.
Vielfach handelt es sich um eine nervöse Erschöpfung, die nach längerem Stress,
nach Überarbeitung und Überforderung in Erscheinung tritt. Auch anhaltender Lärm
stellt einen Müdigkeitsfaktor dar, an den sich der Körper niemals gewöhnt. Krach und
Gepolter sind heutzutage schädliche Einflüsse, die wir bewusst gar nicht mehr richtig
wahrnehmen. Auf die Dauer aber, können sie unser Wohlbefinden stark
beeinträchtigen. Ähnlich verhält es sich mit dem Elektrosmog. Immer mehr sind wir
schädlichen Frequenzen von Funktelefon, Handy, Radar, TV- und Radiosendern
ausgesetzt, wobei mit der Zeit eine sogenannte „amphotone Spannungsstörung“
entsteht, die uns die Lebenskräfte raubt. Besonders schädlich sind solche
Auswirkungen, wenn sie in unserem unmittelbaren Lebensbereich vorhanden sind,
z.B. Radio, Fernseher im Schlafzimmer, oder ständiges Arbeiten mit Computer und
Handy am Arbeitsplatz.
Auch geopathische Negativstrahlungen, nachweisbar an der Arbeits- oder
Schlafstelle, wirken sich auf unsere Vitalität negativ aus. Andererseits können
Wohngifte (Kunststoffteppiche, formaldehydhaltige Farben, Reinigungsmittel usw.)
ein erhöhtes Risiko darstellen. Weitere Umweltbelastungen stammen aus der Luft
(Autostrasse, Industriegebiet) oder aus der Ernährung (gespritztes Obst und
Gemüse, Zusätze von Farb-, Stabilisations- und Konservierungsmittel in den
täglichen Speisen), welche unser Immunvermögen nicht mehr vollständig bewältigen
kann. Leistungsvermindernd wirken auch Amalgamfüllungen in den Zähnen, sowie
die Langzeiteinnahme von verschiedenen chemischen Medikamenten (Antibiotika,
Psychopharmaka, Schlafmittel, blutdrucksenkende Arzneien, Diuretika entwässernde Mittel usw.).
Ebenso können Vitalstoffmangel (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme,
essentielle Fettsäuren) durch Fastfood Nahrung oder tiefgekühlte, gelagerte,
verkochte und hochgezüchtete Pflanzenstoffe, wie auch durch einseitige Ernährung
(zu süss, zu üppig, zu salzig und zu fett) unsere Lebenskräfte erschlaffen.
Hierzu gehört auch der Sauerstoffmangel durch Bewegungsarmut oder falsches
Atmen. Man hat festgestellt, dass bis zu 90% der Bevölkerung in den westlichen
Ländern falsch oder mangelhaft, d.h. zu oberflächlich und zu verkrampft atmet.
Bereits das bewusste Wahrnehmen und Beobachten es Atemflusses besitzt eine
regulierende Wirkung. Atemübungen sollen jedoch nur unter Anleitung einer
Fachperson (Atemtherapeut, Yogalehrer) erlernt werden, da sie bei falscher
Ausführung auch schädlich sein können.
Schnarchen und Apnoe (Atemrhythmusstörungen) im Schlaf kann ebenfalls
Sauerstoffmangel hervorrufen, was der Müdigkeit Vorschub leistet.
Letztlich sind auch Krankheiten aufzuführen, deren Beschwerden von Erschöpfung
und Antriebsschwäche begleitet werden: Zuckerkrankheit (Diabetes), Blutarmut mit
Eisenmangel (Anämie), niedriger Blutdruck (Hypotonie), Kontraktionsschwäche des
Herzmuskels (Herzinsuffizienz), Verkalkung der Arterien (Arteriosklerose),
Unterfunktion der Schilddrüse oder der Nebennierenrinde, Infektionskrankheiten,
Grippe, Herpes- und Epstein-Barr-Virus, Tuberkulose, Tumorerkrankungen,
Leukämie, banale Erkältungen, Wetterfühligkeit, hormonelle Dysfunktionen bei
Frühjahrs- oder Wintermüdigkeit, chronische Verschlackung und Vergiftung des
Körpers oder Stoffwechselstörungen. Auch Leberbeschwerden können für die
chronische Müdigkeit verantwortlich sein. Da die Leber eher ein stummes Organ ist,
welches bei Erkrankung keine Schmerzen verursacht, werden ihre pathologischen
Signale häufig übersehen. „Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit“, heisst es in der
Fachsprache der Naturheilkunde, weshalb man dieses Symptom besonders
gründlich, d.h. leberbezogen, hinterfragen muss.
Bei länger andauernder Müdigkeit ist es ratsam beim Arzt ein Chek-up,
Herzkardiogramm oder eine Tumormarkerbestimmung durchführen zu lassen, damit
schwerwiegende Ursachen ausgeschlossen werden können.
Der Mensch lebt in Rhythmen
Müdigkeit kann schliesslich auch ein Hinweis sein, dass wir unsere innere Uhr
vernachlässigt haben. Wir unterliegen der Auffassung, das ganze Jahr auf
Hochtouren zu laufen, wobei die ausgleichenden Vorgaben der Natur im Frühling,
Sommer, Herbst und Winter kaum mehr beachtet werden.
Ausserdem ist nachgewiesen, dass unser Körper gewissen Rhythmen unterordnet
ist, die sich auf unsere äusseren Zeitpläne und Anforderungen auswirken. Man nennt
sie „ultradiane Rhythmen“, wobei unser Organismus von Natur aus nach 90- bis
120minütigen Leistungszyklen in 20minütige Pausen versetzt wird, damit wir uns
wieder erholen können. Wird diese innere Uhr vernachlässigt oder sogar unterdrückt,
kann sich mit der Zeit eine allgemeine Erschöpfung einstellen.
Es gibt also mannigfache Gründe, die mit Gewissenhaftigkeit zu erforschen sind,
wenn über längere Zeit der Leistungsknick besteht. So gut wie möglich müssen diese
ursächlichen Faktoren noch vor jeder therapeutischen Behandlung konsequent
behoben werden. Nur dann haben wir Aussicht auf ein besseres Vitalitätsvermögen.
Müdigkeit natürlich behandeln
Unser Körper ist kein Leistungsmotor, den man mit Benzin jederzeit auf Trab bringen
kann. Deshalb ist es total falsch, der Müdigkeit mit chemischen Aufputschmitteln zu
begegnen. Der beste Weg zur Wiederherstellung der normalen Vitalität, ist die
Rückführung des Patienten in eine natürlich geordnete Lebensweise. Denn vielmals
sind es naturwidrige Verhaltensweisen, die an der Widerstandskraft des Menschen
zehren: Sauerstoffmangel, Bewegungsarmut, Stress und Überforderung,
Unterdrückung der naturgegebenen inneren Uhr, Schlafmangel, falsches Atmen,
unzweckmässige Freizeitgestaltung, Genussgift-Missbrauch, Ernährungsfehler
(Fastfood, Konserven- und Schnellgerichte), Elektrosmog, Umwelteinflüsse,
Missbrauch von Medikamenten, usw. Solche Grundübel sollten noch vor der
eigentlichen naturheilkundlichen Behandlung ausgeschlossen werden. Zusätzlich
muss ärztlich abgeklärt werden, ob eine Erkrankung vorliegt (Blutarmut,
Schilddrüsen-, Nebennierenunterfunktion, Leberstörung, Infektion; Depression oder
hormonelle Störung), die das Beschwerdebilde der Müdigkeit begünstigt.
Gegebenenfalls ist eine fachgerechte Therapie angezeigt.
Ordnungstherapie
Das Programm der Naturheilkunde zur Regulierung des Leistungsknicks stellt sich
aus verschiedenen ganzheitlichen Methoden zusammen: Heilpflanzen stärken den
geschwächten Organismus, die naturbelassene ausgewogene und vollwertige
Ernährung führt dem ermüdeten Körper vitalisierende Stoffe zu, physikalische
Anwendungen aktivieren die Abhärtung und Widerstandskraft, Bewegungstraining
mobilisiert die physischen Kräfte und Entspannungstechniken stärken die innere
Persönlichkeit. Dies entspricht einer naturgemässen Ordnungstherapie, wobei auch
die Schlaf- und Wachverhältnisse (abends früh ins Bett und morgens früh aufstehen),
Gestaltung des Feierabends (Freizeit-Stress) und die toxische Belastung durch
Umweltgifte, Nahrungsmittelzusätze, Fehlernährung und Pharmaka berücksichtigt
werden sollten.
Vitalisierende Heilpflanzen als Trifloris-Essenzen
In der Natur finden wir zahlreiche Heilkräuter, die bei Müdigkeit eine nachweisbar
stärkende Wirkung besitzen. Von Vorteil ist, wenn diese tonisierenden
Arzneipflanzen dem Beschwerdebild der leistungsgeschwächten und ermatteten
Patienten angepasst werden. D.H. jede individuelle Erscheinungsform des
Kräftezerfalls verlangt den Einsatz einer spezifischen Heilpflanze.
Von Vorteil ist der Einsatz energetisierter Heilpflanzen mittels Trituration
(Milchzuckerverreibung), in Kombination ihrer feinstofflichen Schwingungen als
imprägnierte Blütenwasser, was der Trifloris-Essenz entspricht. Die TriflorisEssenzen können entweder als Hauptmittel, Mittel der Hausapotheke oder als
individuelle Heilpflanzen (siehe Tabelle: Differenzialdiagnose) ausgewählt werden.
HAUPTMITTEL der Trifloris-Essenzen
Als Hauptmittel der stärkenden, belebenden, erfrischenden und vitalisierenden
Trifloris-Essenzen empfiehlt sich das Energie-Potential der Bibernelle.
Bibernell (Pimpinella saxifraga): Diese heilkräftige Wurzel war bereits bei alten
Indianern von Dakota hoch geschätzt. Zu Pulver zerstossen wurde sie von den
Stammesgenossen an die Häuptlinge als sogenanntes energiespendendes
Lebenselixier verschenkt. Auch der legendäre Kräuterpfarrer Johann Künzle aus
Zizers hatte eine hohe Meinung von dieser Pflanze und schrieb: „Die Bibernell macht
bärenstark und macht gewalttätig wie ein Russe“.
In der Tat ist die Bibernell-Trifloris-Essenz eine hilfreiche Naturarznei zur allgemeiner
Stärkung und Vitalisierung bei Erschöpfung, Müdigkeit und Schwächezuständen
nach durchgemachten Krankheiten (Grippe, Erkältung, Bronchitis) und in der
Rekonvaleszenz, vor allem bei Menschen mit traumatisierter Psyche durch
Misserfolg, Krankheit oder emotionaler Verletzung.
HAUSAPOTHEKE der Trifloris-Essenzen
Herzgespann (Leonurus cardiaca): Prof. Dr. Stefan Dhein von der Universität
Leibzig bestätigt laut klinischen Untersuchungen, dass das inhaltliche Heilpotential
des Herzgespanns den Koronarfluss, also die Menge des Blutes, das den
Herzmuskel versorgt, steigert und ausserdem wie ein Kalziumantagonist wirkt. Dies
führt zu einer nachweisbaren Verbesserung der Herzleistung, womit auch
herzbedingt Schwächezustände gelindert und auskuriert werden.
In diesem Sinne empfiehlt sich die Trifloris-Essenz des Herzgespanns bei vegetativfunktionellen Herzbeschwerden, die oft von Erschöpfung, Übermüdung,
Hinfälligkeit, Abspannung, Leistungsknick und Entkräftigung begleitet werden.
Die Betroffenen sind sich selbst und ihres eigenen Wohlbefindens gegenüber wenig
rücksichtsvoll und zeigen keine Einsicht sich von Stress und Hektik zu schonen.
Johanniskraut (Hypericum perforatum). Das Johanniskraut, durchtränkt von der
unermesslichen Dynamik der strahlenden Sonne verbirgt in sich eine geballte
Ladung an Lichteinheiten, die auf das menschliche Gemüt erhellend, aufmunternd
aufheiternd wirken. Die eingefangenen Lichtstrahlen werden in der Pflanze
umgewandelt und in den sogenannten Hypericinspeicherzellen, den Öldrüsen in Blatt
und Blüte absorbiert.
Als Heilpflanze in Form der Trifloris-Essenz bringt das Johanniskraut die Psyche ins
Gleichgewicht, wenn depressive, apathische, ermattete Verstimmungen und
Unruhe den Alltag beherrschen. Es erwärmt vor allem die Seele und spendet die
nötige Nervenstärke – ein Lichtblick für unser Wohlbefinden. Die dunkle Stimmung
hellt sich auf und Erschöpfung, Leistungsschwäche und Schwächezustände werden
nachhaltig regeneriert. Die energetisierte Pflanze empfiehlt sich vor allem bei:
Depression, Melancholie, emotionaler Niedergeschlagenheit und
Stimmungsschwankungen.
Löwenzahn (Taraxacum officinale): Der Löwenzahn wird oft als lästiges Unkraut
betrachtet, doch birgt er grosse Heilkräfte in sich. Und was wäre der Frühling ohne
die leuchtende Löwenzahnwiese. Es ist als wäre die Sonne auf die Erde gefallen. Am
interessantesten erscheint uns die Pflanze, wenn sie in Reih und Glied auf dem
Wiesenteppich blüht oder dann, wenn nach dem Blütenfest der weiss-fedrige
Fruchtstand von duftiger Zartheit erscheint.
Die unterirdischen Wurzeln sind reich an Bitterstoffen und Glykosiden, die besonders
zur Entschlackung, Entgiftung und zur Verdauungsförderung bei
Frühjahrsmüdigkeit therapeutisch eingesetzt werden können. Insbesondere als
Trifloris-Essenz beseitigt der energetisierte Löwenzahn Verdauungsbeschwerden mit
Verstopfung, Stoffwechselschlacken, Leber-Gallen-Störungen, die oft von
Vitalitätsverlust, Energielosigkeit und Leistungsabfall begleitet werden. Die
Betroffenen sind psychisch durch den Vitalitätsverlust sehr angeschlagen - die
ursprüngliche Lebensfreude, Strahlkraft und der Optimismus ist ihnen entschwunden;
sie sind missmutig, launisch und gereizt.
INDIVIDUELLE HEILPFLANZEN der Trifloris-Essenzen
Brennessel (Urtica dioica): Gegen die Brennessel haben viele eine
unverdriessliche Abneigung, denn sie sticht, beisst und schmerzt fürchterlich bei
Berührung – ein äusserst unangenehmer Händedruck. Doch die die Pflanze hat
einen hohen Gesundheitswert bei Schwächezustände infolge Eisenmangel des
Blutes und Blutarmut. Die Trifloris-Essenz erhöht den Eisengehalt des Blutes und
fördert die Blutbildung sowie Blutsubtilität, was die Vitalisierung des Wohlbefindens
nachhaltig fördert, vor allem bei Menschen die gegen psychische Verschlackungen,
infolge zwischenmenschlichen Rivalitäten, Streitereien, Konflikten, Disputen usw. zu
kämpfen haben.
Ginkgo (Ginkgo biloba) gilt als Urvater der Bäume und wird als „botanischer
Methusalem“ oder als „lebendes Fossil“ bezeichnet. Während der letzten grossen
Kälteperiode zog er sich aus Europa in den Fernen Osten zurück. Die gelb
verfärbten, zweilappigen Blätter beinhalten wertvolle Flavonoide, welche die kapillare
Durchblutung des menschlichen Organismus verbessern. Leistungsschwäche,
hervorgerufen durch Hirndurchblutungsstörungen lässt sich mit Ginkgo-TriflorisEssenz erfolgreich behandeln, wodurch auch Konzentrationsstörungen,
Vergesslichkeit und Kopfmüdigkeit positiv beeinflusst werden. Sie helfen auch bei
altersbedingtem Antriebsmangel und Nachlassen der intellektuellen
Leistungsfähigkeit. Die Betroffenen haben auch mit psychischen Beschwerden wie
Verwirrung, seelische Benommenheit und Stimmungsschwankungen zu kämpfen.
Lavendel (Lavandula angustifolia). Der Lavendel blüht und duftet „blau“ – sein
Odeur schmeichelt der Seele. Wenn wir die Blüten genau betrachten, erscheinen uns
die trichterförmigen, violettblauen Lippenblüten wie trompetenförmige Sprühdosen,
die ihren betörenden Wohlgeruch in den frischen Sommerwind versprühen. Steigt
uns dieser Duft in die Nase, erzeugt er ein Gefühl von Weite, Freiheit und
Entspannung.
Als Heilpflanze in Form der Trifloris-Essenz besitzt sie die Kraft, Schwäche- und
Erschöpfungszustände infolge Wetterfühligkeit und atmosphärischen Reizungen
zu regenerieren, wobei die Betroffenen mit Benommenheit, Kreislaufschwäche,
verminderte Aufmerksamkeit und Abgespanntheit belastet sind. Die.
mentale Frische wird gestärkt, seelische Spannungen und aufgestaute Gefühle
werden gelindert
Mariendistel (Silybum marianum): Grün glänzende, weiss marmorierte, gebuchtete
Blätter mit spitzen, nadelförmigen Dornen sind das unverwechselbare
Erkennungszeichen der Mariendistel. Die an lange Stängeln stehenden, dornigen
Körbchen tragen purpur- bis lilarote Blüten, die zu länglichen, hellbraune, mit Pappus
ausgerüsteten Samen ausreifen. In diesen Früchten verbergen sich SilymarinWirkstoffe mit leberzellenbildenden, leberentgiftenden und lebenfunktionsstärkenden
Eigenschaften.
Die Mariendistel ist ein Leberschutzmittel ersten Ranges und bewährt sich als
pflanzliches Therapeutikum zur Regeneration und Entgiftung der Leber, um den
Organismus von seinen mannigfachen Umweltbelastungen (Schadstoffe in Luft,
Wasser und Nahrung) zu befreien. Die Heilpflanze empfiehlt sich auch als
„Radikalfänger“, indem freie Radikale (unstabile Atome), die den Körper mit
Müdigkeit, Leistungsschwäche und Ermattung (Lethargie) belasten, unschädlich
gemacht werden. Letztlich empfiehlt sich die Mariendistel bei Schwächezuständen
durch langzeitliche Einnahme von allopathischen Medikamenten. Es handelt sich
oft um Menschen, die in der heutigen Leistungsgesellschaft massiv unter Druck
stehen und sich infolge der ständigen Überforderung gereizt, ärgerlich, aggressiv und
garstig fühlen.
Meisterwurz (Peucedanum ostruthium): Schon der Name „Meisterwurz“ deutet an,
dass in dieser Pflanze exorbitante Heilstoffe verborgen sind. Historische
Überlieferungen berichten, dass selbst Paracelsus, der „König der Ärzte“ auf seinen
Wanderschaften immer eine Meisterwurz mit sich trug und als Universalmittel gegen
vielerlei Gebresten einsetzte. Auch von den Alchemisten des Mittelalters wurde die
Pflanze hoch verehrt, im Glauben, dass sie sogar vor der Pest schützt.
Moderne klinische Untersuchungen beweisen, dass die Meisterwurz immunstärkend
wirkt. Sie empfiehlt sich für geschwächte, erschöpfte und ermattete Personen, die
aufgrund von verminderten Abwehrkräften krankheitsanfällig sind. Oft ist das
Selbstbewusstsein der Betroffenen vermindert, wobei sie sich leicht aus der
Fassungen bringen lassen, d.h. gegen emotionale Anfechtungen widerstandslos
sind.
Passionsblume (Passiflora incarnata): Die Passi0nsblume erinnert in ihrer
Blütenarchitektur an die Leidensgeschichte Jesu. Die dreiteiligen Stigmen
versinnbildlichen die 3 Nägel, mit denen der Messias an Kreuz geschlagen wurde;
die 5 Staubgefässe symbolisieren die 5 Wunden und der Strahlenkranz der
Nebenkronenblätter ähnelt der Dornenkrone.
Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts befasste man sich intensiv mit der
Erforschung der medizinischen Wirksamkeit der aufblühenden Sprossteile der
Passionsblume. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass die Passionsblume als
pflanzliche Tranquilizer zur Linderung der Beschwerden bei Alltagshektik,
Reizüberflutung, Termindruck, Schlafmangel und Stress eingesetzt werden kann
Als Trifloris-Essenz führt sie zur besseren Schlafqualität und dient zur
Stressbewältigung sowie zu physischer wie psychischer Stärkung bei innerer
Unruhe, Unausgeglichenheit, Verspannungen, Erregung und Aufruhr.
Quendel – Wilder Thymian (Thymus pulegoides): Der kleine Bodenkriecher
Quendel, auch Wilder Thymian oder Arznei Thymian genannt, ist das Ebenbild des
biblischen David, der sich gegen den Riesen Goliath behaupten musste. Mit
ähnlicher Energie bezwingt er auch krankmachende Angriffe auf den menschlichen
Körper. Seine stärkenden Eigenschaften sind beachtlich. Bis zum heutigen Tag ist
der Quendel in der Pflanzenheilkunde eine viel begehrte Heilpflanzen, wenn es gilt,
den Menschen von Erschöpfungszuständen, oft auftretend nach Entzündungen
im Atem- und Harntrakt zu befreien. Vielfach macht sich der Kräfteverlust in den
Extremitäten bemerkbar, verbunden mit bleierner Müdigkeit und Hinfälligkeit. Aus
Erfahrung weiss man, dass die Pflanze, insbesondere als Trifloris-Essenz zubereitet,
die Schwäche aus dem Körper treibt. Diese Wirkung wird auch im botanischen
Namen Thymus, vom griechischen „thymos = Mut, Kraft“ abgeleitet, zum Ausdruck
gebracht. Auch psychisch haben die Betroffenen wenig Anwehrkraft; auf geringste
Einflüssen reagieren sie beleidigt, resigniert, bedrückt und uncouragiert.
Rosmarin (Rosmarinus officinalis): Mit schmalen, nadelförmigen Blättertürmen,
die senkrecht wie silbriggrüne Flammen in den Himmel steigen und mit
verschwenderisch blauen Lippenblüten bekränzt sind, leuchtet uns der bis 2 m hohe
Strauch im Mittelmeergebiet an felsigen Bergabhängen und auf Klippen entgegen.
Verwöhnt von der Sonne, verströmt die Pflanze balsamisch erfrischende Duftwolken.
Steigt uns das Odeur in die Nase, werden der Atem heller, die Gedanken klarer und
das körperliche Wohlbefinden vitaler.
In der Pflanzenheilkunde wird der Rosmarin bei Kreislaufschwäche mit niedrigen
Blutdruck, Apathie, Energielosigkeit, Schwäche und Erschöpfung empfohlen,
womit die Vitalität, die Lebhaftigkeit, der Elan und die körperliche wie mentale
Aktivität nachhaltig verbessert werden. Auch psychisch fühlen sich die Betroffenen
geschwächt und erschöpft, es fehlt ihnen ans Entschlossenheit, Unternehmungslust,
Begeisterung und Wagemut.
ENERGIESPENDENDE HAUSMITTEL
Mit Kaffee der Müdigkeit Herr zu werden, ist eine schlechte Lösung, besser sind
bewährte, energiespendende Hausmittel, die in der Drogerie, Apotheke oder im
Reformhaus erhältlich sind...
Bierhefe als Fitmacher für Sportler: Eine nachlassende sportliche
Leistungsfähigkeit trotz intensivem Training kann ein Hinweis auf eine unzureichende
Versorgung mit B-Vitaminen sein. Bereits ein geringfügiger Mangel führt bei Sportlern
zu einer Beeinträchtigung der körperlichen Vitalität, der durch Bierhefe als
Nahrungsergänzungsmittel wieder ausbalanciert werden kann. Sie beinhaltet 16
essentielle Aminosäuren, 15 wichtige Mineralien und Spurenelemente sowie das
wichtige Antioxidanz: Selen. Darüber hinaus verfügt sie über einen ausgewogenen
Vitamin B Komplex (B1, B2, B3, B5, B6, B9, B12) und über einen hohen Gehalt an
Lezithin, was zur Leistungseffizienz bei Sportlern hohe Dienste leistet.
Sanddornsaft für geschwächte Kinder: Der ausgepresste Saft der orangeroten
Sanddornfrüchte beinhaltet einen hohen natürlichen Vitamin C Gehalt (auf 100 g
findet sich 200 bis 1'000 mg, also mehr als alle einheimischen Obstsorten, ferner 15
mg Vitamin E und 12 mg Beta-Karotin). Auch punkto Haltbarkeit hält der Sanddorn
die Nase vorn. Das Karotinoid sorgt dafür, dass das Vitamon C auch bei längerer
Lagerung erhalten bleibt. Dieser Fruchtsaft empfiehlt sich besonders für
schwächliche Kinder, indem man ihn teelöffelweise dem täglichen Joghurt beimischt
oder mit etwas Honig versüsst einnimmt.
Acerola als Kraftpaket bei Immunschwäche: Die Acerolakirsche mit ihrem hohen
Vitamin C-Gehalt (2000 mg pro 100 g) und Vitamin B1, B2, B6 sowie
Nicotinsäureamid, Pantothensäure, Karotin und Flavonoide ist bei rezidiven
Erkältungskrankheiten mit negativem Auswirkungen auf das Immunsystem indiziert.
Aufgrund häufiger Infekte leiden die Betroffenen unter ständiger Müdigkeit, von der
sie sich kaum mehr erholen können. Die Frucht mit dem botanischen Namen
Malpighia marginata regeneriert Entkräftigungszustände, die auf ein geschwächtes
Immunvermögen zurückzuführen sind.
Spirulina hilft bei Entkräftigung durch Umweltgifte: Mit Spirulina lässt sich eine
Reihe von Schwächezuständen begleitet von Konzentrationsstörungen, glanzlosem
Haar, brüchigen Fingernägeln, Blutarmut, Erkältungsneigung, Herpes labialis,
Eisenmangel, Zahnfleischbluten, und Verdauungsbeschwerden positiv beeinflussen,
die aufgrund Vergiftungen (Umwelt) und Verschlackungen (Nahrung) entstanden
sind. Die blaugrüne Mikroalge ist in der Lage, Umweltgifte wie Blei, Quecksilber usw.
zu binden und über die Leber und Niere auszuscheiden, was bei Kräftezerfall zu
einer grossen Entlastung führt.
Gelée-Royale zur Kräftigung in der Rekonvaleszenz: Gelée Royale oder
Weichselfuttersaft ist die vitalisierende Nahrung der Königin im Bienenstatt, die es ihr
ermöglicht pro Tag bis zu 3'000 Eier zu legen. Jahrelang haben die Wissenschaftler
die Kraftnahrung erforscht, die die Bienenmutter mit majestätischer Energie versorgt.
Die Inhaltsstoffe sind heute weitgehend bekannt: Vitamin B1, B2, B6,
Pantothensäure, Folsäure, bis zu 30 Aminosäuren, Mineralien, Spurenelemente,
Sterole und Hormone mit aussergewöhnlicher kräftigender Wirkung. Gelee Royale
wird bei Entkräftigung nach durchgemachten Krankheiten empfohlen und bewährt
sich besonders in der Rekonvaleszenz.
Blütenpollen Stärkungsmittel bei Herzschwäche: Blütenpollen sind die
Babynahrung der Bienen, womit die Larven ausgezogen werden, aus denen später
die jungen Brummer schlüpfen. Die kleinen, hellbraunen Körper enthalten mehr als
20 Aminosäuren, sogenannte Bausteine für den menschlichen Organismus.
Russische Forscher entdeckten ausserdem im Blütenpollen eine hohe Konzentration
an Rutin, eine Natursubstanz die die kapillare Durchblutung des menschlichen
Organismus und die Sauerstoffversorgung des Herzmuskel und der
Herzkranzgefässe verbessert, womit herzbedingt Schwächzustände spürbar
regeneriert werden.
Gerstengras – Schwäche durch Vitalstoffmangel: Der Vitalstoffgehalt unserer
natürlichen Lebensmittel sinkt durch ausgelaugte, übersäuerte Böden und
überforderte Kultivierung (Plantagen, Treibhäuser) dramatisch (z.B. enthalten
Fenchel nur noch ein Fünftel soviel Betakarotin, Brokkoli nur noch ein Drittel soviel
Kalzium und Karotten nur noch knapp die Hälfte Magnesium wie vor 10 Jahren).
Diese Vitalstofflücken begünstigen bei vielen Zeitgenossen chronische
Schwächezustände und Energieverluste. Wer vital bleiben möchte sollte ab und zu
seine Nahrung aufwerten durch Gerstengras-Extrakt, welches in einem biologisch
abgestimmten Gefüge aus Hunderten von natürlichen Bestandteilen
zusammengesetzt ist. Das Gerstengras ist eine Schatzkammer für Vitamine (auch
Vitamin B 12), Aminosäuren, Enzyme, Mineralien und Spurenelemente, die dem
Körper eine nachweise Vitalität verleihen.
Weitere empfehlenswerte Stärkungsmittel sind: Lecithin, Omega-3-Fettsäuren,
Mangostan-Fruchtsäfte, Papaya, Aloe vera Saft, Shitake Pilz, Coenzym Q 10, LCarnithin, Grapefruitkern-Extrakt, Guarana, Kombucha, Lycopin, Kolostrum usw, die
im Fachhandel erhältlich sind.
Vitalisierende Ernährung
Bei Müdigkeitserscheinungen ist es dringend notwendig, dass eine modifizierte
Ernährung mit vorwiegend pflanzlichen, vollwertigen und biologischen Produkten
eingehalten wird. Damit werden wichtige Lebensstoffe wie Vitamine, Mineralien und
Spurenelemente dem Organismus zugeführt, welche auf das vitale Wohlbefinden
einen nachhaltigen Einfluss ausüben. Es wird eine Diät empfohlen mit reichlichem
Angebot an biologischem Gemüse, Salaten, Obst, Früchten, ferner Vollkornbrote,
Birchermüsli, Vollreis, Vorzugsmilch, Biojoghurt, ausgepresster Grapefruitsaft,
Orangensaft aus biologischem Anbau, Schönenbergers Hagebuttengetränk mit
Aprikosen, Bio-Apfelsaft. Auch Haferflocken (besonders für Kinder) sollten täglich in
allen Variationen auf dem Menuplan stehen. Stärkend wirkt auch das Bioflavonoid
Chrysin, welches in Broccoli reichlich zu finden ist
Auf Reizmittel wie Alkohol, Nikotin, Kaffee, Cola sowie auf Industrieprodukte wie
Weissmehl und Weisszucker ist zu verzichten, da diese Stoffe die Vitaminreserven
des Organismus reduzieren. Sehr wichtig ist, dass auch auf guten Stuhlgang
geachtet wird. Rohes Sauerkraut stimuliert die träge Verdauung. Zum Würzen der
Speisen verwendet man vorzugsweise Rosmarin, Thymian, Boretsch und Paprika.
Kneipp’sche Anwendungen
Bei Schwächezuständen ist es von Vorteil, wenn nach den Empfehlungen von
Sebastian Kneipp anregende Abhärtungsmassnahmen durchgeführt werden. Diese
Anwendungen richten sich nach dem Zustand des Patienten. Kreislaufschwache
Personen mit grosser Kälteempfindlichkeit sollten lediglich Trockenbürsten der Haut
durchführen, um die Durchblutung des Körpers zu aktivieren. Alle jene aber, die den
Kältereiz gut vertragen, können täglich Teil- oder Ganzkörper-Güsse vornehmen.
Kneipp Güsse regen auf vielfältige Weise die Blut- und Lymphzirkulation an und
wirken erfrischend. Der thermische Reiz über die Haut wirkt sich positiv auf den
Kreislauf, das Nervensystem und den Stoffwechsel aus. Allerdings dürfen die Güsse
nur bei durchwärmtem Körper durchgeführt werden. Vorteilhaft wirken auch
Taulaufen und Wassertreten.
Patienten, die bettlägerig sind, werden mit stärkenden Waschungen (kaltes
Essigwasser; 1 EL Essig auf 1 l Wasser verdünnen) mit anschliessendem
Trockenbürsten der Haut behandelt.
Aktive Bewegung
Die moderne Forschung hat gezeigt, dass bei Müdigkeitserscheinungen schon
geringe Körperübungen genügen, um die Muskulatur und den Bewegungsapparat im
Leistungszustand zu erhalten. Wer aber dauernd rastet, rostet ein. Deshalb ist ein
individuelles, angemessenes und tägliches Training selbst bei anhaltender
Schwäche von grossem Nutzen, sei es Gymnastik, 5 Tibeter, Wandern, Jogging,
Radfahren, Schwimmen, Tennis, Rudern usw. Durch regelmässige, sorgsam dosierte
Übungen wird die Mobilität des Körpers erhalten, damit die Müdigkeit in unserem
Organismus keinen Raum mehr findet.
Empfehlenswert sind auch Luftbäder mit Gymnastikübungen. Man stellt sich morgens
nach dem Erwachsen nackt vors geöffnete Fenster und macht ein paar Minuten
Gymnastikübungen
An- und Entspannung
Wer dauernd auf den „Knüppel“ drückt und dabei nie zur Ruhe kommt, wird früher
oder später dafür büssen müssen. Jede Anspannung braucht Kraft und eine
entsprechende Erholungsphase. Das soll aber nicht heissen, dass wir bei einem
Leistungsknick dauernd auf der faulen Haut liegen sollen. Richtig verstanden ist die
Entspannung ein rhythmischer Wechsel zwischen aktiver Betätigung und ruhender
Erholung. Man sollte sich jeden Tag einige ruhige Minuten gönnen und sich bei
Musik, autogenem Training, Atemübungen, Yoga oder einfach einem kurzen
„Nickerchen“ über Mittag entspannen. Auch Bewegung im Freien und
Naturbeobachtungen lassen den Körper neue Kräfte tanken.
DIFFERENZIALDIAGNOSE DER TRIFLORIS-ESSENZEN
Trfloris-Essenz
Müdigkeit
Psyche
Bibernell
HAUPTMITTEL
freudlos, pessimistisch
Herzgespann
koronare Erschöpfung mit Leistungsknick
überfordert, schonungslos
Johanniskraut
nervöse Erschöpfung
depressiv, verstimmt,
Hausapotheke
niedergeschlagen
Löwenzahn
Frühjahrsmüdigkeit, Verdauungsschwäche,
missmutig, launisch, gereizt
Verschlackung
Individuelle Heilpflanzen
Brennessel
bei Anàmie und Eisenmangel des Blutes
streitsüchtig. polemisch, bissig
Ginkgo
Kopfmüdigkeit, altersbedingter Antriebsmangel
verwirrt, benommen, diffus
Lavendel
Wetterfühligkeit, klimatische Reizungen
seelisch angestaut, blockiert
Mariendistel
Leberfunktionsstörung, toxische Belastung
ärgerlich, garstig, aggressiv
Meisterwurz
verminderte Abwehrkräfte, rezidive Infekte
schwach, passiv, widerstandslos
Passionsblume
Reizüberflutung, Schlafmangel, Stress
unausgeglichen, unruhig, erregt
Quendel/Thymian
Entzündungen im Atemtrakt, Schwäche der
beleidigt, resigniert, mutlos
Extremitäten, Hinfälligkeit
Rosmarin
Kreislaufschwäche, Niedriger Blutdruck
unentschlossen, apathisch,
lethargisch
Bezugsquellen und Einnahmevorschrift von Trifloris-Essenzen
Bezugsquellen
Die aufgeführten Trifloris-Essenzen der HAUSAPOTHEKE sind als TriturationsDilutionen (D6) und Blütenauszüge, hergestellt von der Firma Herbamed, CH 9055
Bühler (www.herbamed.ch) im Handel erhältlich. Bezugsquelle Schweiz: in
Apotheken und Drogerien. Preis 20 ml Triturations-Dilution Fr. 18. - - / 10 ml.
Sonnenblütenessenz Fr. 14.- In Deutschland und Österreich werden sie in Apotheken angeboten (Auslieferung an
die Apotheken durch die Runge-Pharma D-79539 Lörrach [email protected])
Versand von Trifloris-Essenzen
Die Trifloris-Essenzen (Triturations-Dilutionen und Sonnenblütenauszüge) der
HAUSAPOTHKE und der INDIVIDUELLEN HEILPFLANZEN sind im Versand der
Spisergass-Drogerie, Spisergasse 34, CH 9000 St. Gallen, Tel.: 071 222 67 58, Fax:
071 222 83 46, E-Mail: [email protected] auf Bestellung erhältlich. Preis: 20
ml Originalpackung Triturations-Essenz Fr. 18.- - / 10 ml Originalpackung
Sonneblütenauszug Fr. 14 – exkl. Porto/Verpackung
Einnahmevorschrift
Für Erwachsene gilt folgende Einnahmevorschrift: 3 bis 5 Tropfen der zur D6
verarbeiteten Milchzucker-Pflanzenverreibungs-Dilution werden zusammen mit
1Tropfen Blütenauszug in einem Likörglas voll Wasser vereinigt und 3 mal täglich vor
den Mahlzeiten eingenommen (kurz im Mund behalten und schlucken).
Weitere Informationen: www.trifloris.ch
Buch von Bruno Vonarburg: „Energetisierte Heilpflanzen – Schonendes Verarbeiten
und Veredeln von Arzneipflanzen – Grundlagen, Therapie und Anwendung“ 450
Seiten, 600 Farbabbildungen, AT Verlag, Einführungspreis Fr. 65.50 (anstatt Fr. 76.),
exkl. Porto
Bestellung bei:[email protected]