Erfahrung und Kompetenz für Wärmekonzepte

W Ä R M E KO N Z E P T E
Erfahrung und Kompetenz
für Wärmekonzepte
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Persönlich.
Direkt.
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Energieeffiziente und nachhaltige
Wärmekonzepte
Die Kosten für Energie sind in den letzten Jahren überdurchschnittlich gestiegen. Bisher basiert die
Energieversorgung im Wesentlichen auf knappen fossilen
Ressourcen. Daher ist ein effizienter Ressourceneinsatz
wichtiger denn je. Vor diesem Hintergrund hat der
Gesetzgeber beschlossen, alte Energieerzeugungsanlagen
nach spätestens 30 Jahren außer Betrieb zu nehmen und
durch neue effiziente Anlagen zu ersetzen.
Damit stehen künftig erhebliche Investitionen in die
Infrastruktur und die Umstellung auf hocheffiziente
Wärmeversorgungs- und Verteilungsanlagen an. Ein
höherer Wirkungsgrad oder der Austausch des
Energieträgers, z.B. der Ersatz von Öl durch Gas oder
Holz, rechnet sich. So lassen sich nicht nur Energiekosten
einsparen und damit die Investitionskosten amortisieren,
sondern wertvolle Ressourcen werden geschont und ein
Beitrag zum Klimaschutz geleistet.
Eigeninvestition oder Contracting
Die Maßnahmen können durch den Eigentümer selbst
durchgeführt werden. Besonders wirtschaftlich und sinnvoll sind Eigeninvestitionen, wenn sie gemeinschaftlich,
z.B. als Energiegenossenschaft zur Versorgung eines
Dorfes oder eines Stadtteils, umgesetzt werden. Dabei kön-
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nen nicht nur die Betriebskosten gesenkt, sondern auch der
Anlagenbetrieb professioneller durchgeführt und die
Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden.
Alternativ kann auch ein Dritter das Vorhaben realisieren
und mit dem laufenden Anlagenbetrieb beauftragt werden
(„Contracting“). Die Refinanzierung erfolgt dann später
aus dem Verkauf der Wärme und ggf. des Stroms.
Die UmweltBank finanziert sowohl Heizwerke auf Basis
nachwachsender Rohstoffe, wie z. B. Holzhackschnitzel
oder Pellets, als auch hocheffiziente Blockheizkraftwerke
auf Basis klassischer Energieträger. Darüber hinaus werden Nahwärmenetze gefördert, welche die Abwärme einer
Biogasanlage oder eines Industriebetriebs nutzen. Dabei ist
der Umwelt- und Kosteneinsparungseffekt besonders hoch.
Individuelles Finanzierungsangebot
Egal welches Wärmekonzept Sie planen: Unsere
Kreditexperten wissen, worauf es ankommt. In den vergangenen Jahren begleiteten wir viele unterschiedliche
Konzepte, die bei klassischen Banken nicht oder nur gegen
Stellung erheblicher Sicherheiten finanzierbar waren. Bei
der Erstellung Ihres Finanzierungsplans beraten wir Sie
umfassend. Die Einbindung von öffentlichen Fördermitteln
und -darlehen erfolgt ebenso selbstverständlich wie die
ggfs. erforderliche Zwischenfinanzierung von Zuschüssen.
Juni 2015
Klimaschutz und Kosteneinsparung
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Finanzierungsbeispiele
Bioenergiedorf Wettesingen
Im nordhessischen Wettesingen wurde 2009 eine Energiegenossenschaft gegründet, um eine zentrale und klimaneutrale
Wärmeversorgung zu installieren. Die Firma Viessmann hat
das Projekt geplant und realisiert. Ein Blockheizkraftwerk,
die Abwärme einer Biogasanlage und ein Holzpelletheizwerk
sorgen über ein neu verlegtes Wärmenetz (10 km Länge) für
zuverlässige Wärme. Die Genossenschaft beliefert ca. 200 Kunden mit einem Wärmemengenbedarf von jährlich 5.700 MWh.
Biomasseheizwerk Straubing
Auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Straubing
betreibt die BayWa Energie Dienstleistungs GmbH aus
München in einem Heizwerk einen Holzhackschnitzelkessel
mit einer Nennwärmeleistung von 2,5 MW sowie einen mit
Erdgas betriebenen 3 MW Spitzenlast- und Reservekessel – es
handelt sich um das größte Contracting-Vorhaben in Bayern.
Durch den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen werden
jährlich mindestens 2.500 Tonnen CO2 eingespart.
Nahwärmeversorgung Jocketa
Im vogtländischen Pöhl beauftragte die Kommune die neu
gegründete Nahwärmeversorgung Jocketa mit der Umstellung
der Wärmeerzeugung von Öl auf nachwachsende Rohstoffe
zur Versorgung von ca. 230 Wohneinheiten samt Kindergarten
und Schule. Anfang 2014 wurde ein Holzhackschnitzelkessel
an das Wärmenetz angeschlossen und ein alter Kohlebunker
zur Lagerung der regional bezogenen und mit der Abwärme
einer Biogasanlage getrockneten Hackschnitzel umgerüstet.
Biomasseheizwerk Bad Brückenau
Im unterfränkischen Bad Brückenau versorgt ein Biomasseheizwerk über ein 1.560 Meter langes Nahwärmenetz das
Staatsbad sowie angrenzende Hotelanlagen mit Wärme
und Warmwasser. Contracting-Partner ist die KWA
Kraftwärmeanlagen. In dem Holzkessel mit 900 kW
Leistung werden jährlich 3.000 Tonnen Biomasse in ca.
7.500 MWh Wärme umgewandelt. Als Brennstoff dienen
regional bezogene Holzhackschnitzel.
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Thomas
Benz
Lena
Engeter
Anja
Felgner
Melanie
Feßmann
André
Hückstädt
Tanja
Kirschner
Katharina
Köthe
Manuela
Kügel
Petra
Müller
Christian
Neubert
Christina
Predescu
Eva-Maria
Reihofer
Peter
Rüttel
Gregor
Schäfer
Florian
Schemmerer
Thomas
Scheppler
Christoph
Schmieg
Kathrin
Schrepfer
Johns
Waldow
Sophia
Wolf
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