Disclaimer - Treasury Research

15 December 2015
13. April 2016
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Der Markt heute
TREASURY RESEARCH
DEUTSCHLAND
Wichtige Daten und Ereignisse
Region Ereignisse
EUR
Industrieproduktion, Feb. (11.00)*
US
Einzelhandelsumsätze, März (14.30)**
ohne Autos, März (14.30)**
Beige Book, April (20.00)*
CA
BoC-Zinsentscheidung, April (16.00)*
HSBC
Konsens
Vorperiode
-0,3 % gg. Vm. -0,7 % gg. Vm. 2,1 % gg. Vm.
0,4 % gg. Vm. 0,1 % gg. Vm. -0,1 % gg. Vm.
0,6 % gg. Vm. 0,4 % gg. Vm. -0,1 % gg. Vm.
0,50 %
0,50 %
0,50 %
Quelle: HSBC, Bloomberg, Reuters; Bedeutung für die europäischen Finanzmärkte: *=gering, **=hoch, ***=sehr hoch
Eurozonen-Industrie fehlt externe Unterstützung
Die Industrie in der Eurozone hatte einen durchaus fulminanten Start in das Jahr
2016: Die Produktion zog im Januar immerhin um stattliche 2,1 % gg. Vm. an. Die
heute zur Veröffentlichung anstehenden Daten für Februar geben nun Aufschluss
darüber, ob die Erholung in der Industrie sich fortsetzen konnte oder lediglich ein
„Ausrutscher“ war. Tatsächlich rechnen wir nicht damit, dass an die Dynamik des
Vormonats angeknüpft werden kann. Zum einen liegt das daran, dass das dicke
Outputplus im Vormonat lediglich auf temporäre Faktoren wie das milde Winterwetter
zurückzuführen ist, zum anderen hat bereits die Entwicklung der deutschen Industrieproduktion im Februar (-0,5 % gg. Vm.) angedeutet, dass es die Industrieunternehmen zur Mitte des 1. Quartals schwieriger hatten. Wir rechnen für die Eurozone
mit einem Monatsminus von 0,3 % gg. Vm. Das geht auch Hand in Hand mit den
nahezu durchweg moderateren Einkaufsmanagerindizes. Besonders die schwache
Nachfrage aus dem Ausland verhagelt dem Verarbeitenden Gewerbe das Geschäft –
die Komponente der „Neuaufträge im Exportbereich“ ist seitens der befragten Einkaufsmanager seit Jahresbeginn rückläufig (März: 51,1 nach 51,5 Punkten, Grafik 1).
Jana Meier
Analystin
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
[email protected]
+49 211 910 3515
Bernhard Esser
Analyst
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
[email protected]
+49 211 910 2698
Gastkommentar
Jörg Scherer
Analyst
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
[email protected]
+49 211 910 3500
Stefan Schilbe (Editor)
Chefvolkswirt
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
[email protected]
+49 211 910 3137
Grafik 1: Nur gedämpfter Optimismus bei den Exporteuren in der Eurozone
Quelle: Macrobond & HSBC
Disclaimer & Disclosures
Der Disclaimer und die wesentlichen Disclosures sind wichtige Bestandteile
der Publikation (S. 6/7)
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Online Research
https://research.hsbc.de
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13. April 2016
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Die am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Einzelhandelsumsätze in den USA für
März sollten derweil ein solides Bild des US-Konsums zeichnen. Wir rechnen bei den Umsätzen
mit einem Monatsplus von 0,4 %. Der private Konsum ist in den USA im 1. Quartal wohl um
1,8 % (ann.) gestiegen. Während die Turbulenzen an den Kapitalmärkten den Verbrauchern zu
Jahresbeginn die Suppe noch ziemlich versalzen haben und der private Verbrauch deshalb im
Vergleich zum Vorjahr an Aufwärtsdynamik eingebüßt hat, dürfte der Konsum insgesamt dennoch durch den robusten Arbeitsmarkt gestützt werden. So wurden im März weitere 215.000
neue Stellen geschaffen.
Last but not least steht heute eine Zinsentscheidung bei der Bank of Canada ins Haus. Wir
rechnen mit einem unveränderten Leitzins von 0,50 %. Die Wachstumszahlen Kanadas bleiben
wohl eher moderat (2016e: 1,0 % nach 1,2 % in 2015), die Fiskalpolitik setzt durch expansive
Maßnahmen jedoch weitere Impulse, so dass die Währungshüter zunächst entspannt abwarten
können, wie sich der zuletzt unsicherere Ausblick auf die US-Konjunktur materialisieren wird,
bevor weitere geldpolitische Pfade eingeschlagen werden. Wir gehen derzeit davon aus, dass
die Bank of Canada in diesem Umfeld den Leitzins im 4. Quartal noch einmal absenkt.
Britische Inflation gibt Lebenszeichen von sich
Inflation in Großbritannien
auf neuem 15-Monatshoch
Die Veröffentlichung der Inflationsdaten in Großbritannien für März dürfte den Währungshütern
der Bank of England neuen Gesprächsstoff liefern. So zog die Jahresrate der Konsumentenpreise im vergangenen Monat auf 0,5 % gg. Vj. an – dies ist immerhin der höchste Stand seit
15 Monaten. Wenngleich einige Inflationstreiber aufgrund der früheren Osterfeiertage nur temporärer Natur waren und sich im April wieder umkehren dürften, hat die Teuerung ihr Tief hinter
sich gelassen und schraubt sich langsam höher. Zudem ist der in britischen Pfund denominierte
Preis für Öl der Sorte Brent seit Februar um rund 26 % gestiegen. Mittelfristig lassen sich in
Großbritannien also die ersten vagen Anzeichen für eine steigende Inflation erkennen. Zwar ist
nicht mit einer schnellen geldpolitischen Reaktion zu rechnen, interessant wird aber zu sehen
sein, wie die britischen Währungshüter diese Entwicklung in ihren Diskussionen rund um die
nächste Zinsentscheidung am Donnerstag aufnehmen. Das Pfund konnte nach der Veröffentlichung der Preisdaten zulegen, der Euro fiel gegenüber der britischen Valuta temporär wieder
unter die Marke von 0,80 GBP zurück.
In Schweden zog die Inflation im März auf 0,8 % gg. Vj. und damit auf den höchsten Stand seit
drei Jahren an. Wenngleich auch hier der frühe Ostertermin eine Rolle spielt, ziehen langsam
auch die Preise von Kleidung und Lebensmitteln wieder an. Vor dem Hintergrund des zuletzt
nahezu herausragenden Wachstums – in Schweden konnte das BIP im 4. Quartal 2015 um
4,5 % gg. Vj. gesteigert werden – hat die Riksbank derzeit keinen Grund, über weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen nachzudenken.
Ölpreise ziehen auf Jahreshochstände an
Die Pressenachricht, dass sich Saudi-Arabien in Verhandlungen mit Russland dazu bereit erklärt hat, zur Stützung der Ölpreise einen Beschluss zur Begrenzung der Fördermengen auch
ohne eine Beteiligung des Irans herbeizuführen, hat gestern zu einem deutlichen Preisanstieg
beim „Schwarzen Gold“ geführt. Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent stieg dabei mit gut
44 USD auf den höchsten Stand seit Dezember 2015. Am 17. April treffen sich mindestens 16
erdölexportierende Länder in Doha, um über eine mögliche Fördermengenbegrenzung auf den
Niveaus vom Januar zu beraten.
Emerging Markets: ‎ China Exporte steigen erstmals seit 9 Monaten
Erstmals seit dem Juni vergangenen Jahres hat die Exportwirtschaft in China in der Jahresrechnung wieder eine positive Umsatzentwicklung ausgewiesen. Im März stiegen demnach die
im Ausland erzielten Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,5 %. Besonders
verbesserte sich die Nachfrage aus den EU- und ASEAN-Staaten. Ob diese Entwicklung jedoch
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13. April 2016
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nachhaltig ausfallen wird, muss sich angesichts des wenig dynamischen Wachstumsumfeldes
in den Hauptabnehmerregionen USA und EU jedoch erst noch zeigen müssen.
Im Detail verzeichneten die Exporteure in die drei großen Industrieländer (G3) einen Anstieg
der Ausfuhren gegenüber März 2015 von 12,4 %. Die Umsatzerlöse in die sonstigen Staaten
legten in der Jahresrate um 12,0 % zu. Im Februar waren zuvor noch Rückgänge von 21,3 %
respektive 29,1 % berichtet worden. Auf der Einfuhrseite fiel die Jahresrate im Berichtsmonat
mit -7,6 % weniger stark zurück als zuvor mehrheitlich erwartet (-10,1 %). Die Gründe dafür sind
neben teilweise höheren Preisen für Rohstoffe vor allem die positiven Auswirkungen der wieder
anziehenden Investitionen in die heimischen Immobilien- und Infrastrukturbereiche auf die Inlandsnachfrage. Der Handelsbilanzüberschuss im März belief sich daher auf einen Gegenwert von 29,9 Mrd. USD (Februar: 32,5 Mrd. USD).
Mit Blick auf den stockenden Welthandel wird insgesamt voraussichtlich genau diese Inlandsnachfrage der Wachstumsträger der chinesischen Volkswirtschaft im laufenden Jahr sein. Um
hierfür geldpolitische Impulse zu setzen, sind weitere Zinslockerungen der Notenbank wahrscheinlich. Wir erwarten im laufenden Jahr noch zusätzliche Rücknahmen der Mindestreservesätze um 350 BP und der Schlüsselzinsen um 50 BP.
Bund-Future: Dämpfer
Der Bund-Future musste gestern einen Rücksetzer hinnehmen und konnte das angestrebte
weitere Schließen der noch bestehenden Restkurslücke von Anfang März (obere Gapkante
bei 165,22) nicht umsetzen. Überraschend positive US-Konjunkturdaten könnten heute das
Rentenbarometer weiter unter Druck setzen. Kritischen wird es für den Bund-Future indes erst,
wenn die Unterstützungszone bei 160,69/38 unterschritten würde, was kurzfristig nicht zu erwarten ist.
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13. April 2016
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Gastkommentar von Jörg Scherer:
Technische Analyse: Goldpreis (Monatschart)
Quelle: tradesignal, HSBC
Charttechnik, Candlesticks und Indikatoren…
… jeweils Hand in Hand
Der Monatschart des Goldpreis legt nahe, dass es sich bei dem Tief von Anfang Dezember
2015 bei 1.046 USD um ein wichtiges Markttief handelt. Doch der Reihe nach: Per Ende Januar
kam es in dieser Zeitebene zur Ausprägung eines nicht ganz idealtypischen „morning stars“. Als
Bestätigung dieses Candlestick-Umkehrmusters werten wir den inzwischen vollzogenen Bruch
des Abwärtstrends seit August 2013 (akt. bei 1.222 USD). Was jetzt noch fehlt, ist eine nachhaltige Rückeroberung der fallenden 38-Monats-Linie (akt. bei 1.243 USD), dem sich ein Anlauf
auf das Jahreshoch von 2015 bei 1.306 USD anschließen dürfte. Danach stecken die Hochpunkte vom Juli und März 2014 bei 1.345/92 USD die nächsten Etappenziele ab. Rückenwind
kommt dabei von Seiten der quantitativen Indikatoren. Während beim trendfolgenden MACD
das erste wirkliche Kaufsignal seit über vier Jahren vorliegt, steht im Verlauf des RSI eine abgeschlossene Bodenbildung zu Buche (siehe Chart). Zusätzlicher Rückenwind kommt dabei vom
Heikin Ashi-Chart auf Quartalsbasis. Diese Chartdarstellungsform, die auf der Bildung von
Durchschnitten beruht, lieferte im 1. Quartal die erste weiße Kerze nach zuvor insgesamt 12
roten (Verlust-)Gegenstücken. In der Vergangenheit brachte ein solcher „Farbwechsel“ oftmals
die Wende zum Besseren.
Widerstände
Unterstützungen
Glättungslinien
38dMA
200dMA
Pivotwiderstand
Pivotpunkt
Pivotunterstützung
Tendenz
kurzfristig
mittelfristig
Bund
165,22
165,59
161,80
160,69
US-T-Bond
166 27/32 **
168 25/32 *
163 01/32 *
160 20/32 *
EUR/USD
1,1498 **
1,1714 **
1,1346 **
1,1052 ***
DAX
9947,0
10309,5
9498,2
9338,2
163,92
158,18
163,89
163,57
163,11
164 20/32
158 5/32
165 27/32
165 12/32
164 17/32
1,1173
1,1052
1,1450
1,1398
1,1331
0/0
0/0
0/+
0
***
**
***
**
Quelle: CQG, Reuters; * = leicht ** = moderat *** = massiv
4
EuroStoxx 50
2998,7 ***
3137,3 *
2789,6 **
2756,2 ***
S&P 500
2116,5 **
2134,7 ***
2013,9 ***
1947,2 ***
9715,4
10309,5
9815,4
9716,6
9662,7
2975,9
3222,0
2957,5
2928,7
2913,3
2010,3
2013,9
2071,3
2055,5
2046,0
0
0
0/0
0
0/+
***
***
**
**
TREASURY RESEARCH DEUTSCHLAND
13. April 2016
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Aktuelle Marktindikationen (7:08 Uhr)
Aktien
DAX 30
Euro Stoxx 50
Stoxx 50
FTSE 100
CAC40
MIB 40
IBEX 35
S&P 500
Dow Jones
Nikkei 225
Kurs +/- (Vortag)
(aktuell)
9761,47
2942,09
2775,23
6242,39
4345,91
17444,80
8546,30
2061,72
17721,25
16351,62
78,48
17,86
19,54
42,27
33,28
-277,86
48,70
19,73
164,84
397,57
+/(YTD)
Renditen
(10 Jahre)
-981,54
-325,43
-325,03
0,09
-291,15
-3973,57
-997,90
17,78
296,22
-2682,09
Deutschland
USA
Großbritannien
Japan
Frankreich
Italien
Spanien
Portugal
Irland
Schweiz
Kurs
+/- (Vortag)
(aktuell)
0,17
1,80
1,45
-0,08
0,52
1,38
1,54
3,28
0,89
-0,35
+/(YTD)
0,05
0,05
0,04
0,01
0,06
0,04
0,03
0,05
0,07
0,03
-0,46
-0,47
-0,51
-0,35
-0,47
-0,22
-0,23
0,76
-0,26
-0,29
Zinsfutures/
Commodities
Schatz
Bobl
Bund
US-T-Note
US-T-Bond
Gold, oz
Silber
Palladium
CRB-Index
Öl, Crude
Kurs +/- (Vortag)
(aktuell)
111,85
131,29
163,33
130 18/32
165 1/32
1252,10
16,08
548,80
175,49
43,06
-0,01
-0,15
-0,74
-0,47
-1,06
-1,86
13,83
-2,05
3,66
1,71
Quelle: HSBC, Bloomberg, Reuters, * = Renditeanstieg in rot
Devisenkurse (7:08 Uhr)
vs. USD
USD
GBP *
JPY
CHF
NOK
SEK
CZK
PLN
HUF
TRY
vs. EUR
1,1363
0,7968
123,76
1,0881
9,2914
9,2048
27,021
4,2807
311,20
3,2204
1,4261
108,92
0,9576
8,1769
8,1007
23,780
3,7673
273,88
2,8341
+/- (EUR)
-0,0047
-0,0043
0,22
-0,0001
-0,0626
-0,0523
-0,002
0,0058
-0,45
-0,0052
vs. USD
1,2766
0,7697
0,6939
14,6827
7,7552
1,3454
6,4651
6,4740
1142,98
34,970
CAD
AUD *
NZD *
ZAR
HKD
SGD
CNY
CNH
KRW
THB
vs. EUR
1,4505
1,4764
1,6376
16,6840
8,8122
1,5288
7,3462
7,3564
1298,77
39,736
+/- (EUR)
-0,0213
-0,0174
-0,0199
-0,1087
-0,0367
-0,0069
-0,0331
-0,0329
-7,33
-0,256
Quelle: Reuters; * = Angabe in USD für eine Einheit lokaler Währung
EUR/USD (7:08 Uhr)
Forwards
13. Apr
Änderung
Volatilitäten
13. Apr
Änderung
1W
2
0
1M
10
0
2M
20
0
3M
32
0
6M
69
2
12 M
155
2
7,98
0,07
8,95
-0,18
8,98
-0,23
10,71
0,00
10,28
-0,08
10,24
0,00
Quelle: Reuters
Deutsche und internationale Renditen
Spreads
Bunds (%)
US - Bunds (bp)
JGB - Bunds (bp)
UK - Bunds (bp)
Italien - Bunds (bp)
Deutsche Spreads
Jumbos - Bunds
Swaps - Bunds
Kurve
Bunds
Geldmarkt
EURIBOR
US - LIBOR
UK - LIBOR
Inflationserwartung*
iBoxx Performance in %
Eurozone Sovereign
Germany Sovereign
Italy Sovereign
Collateralized Covered
EURO-Veränderung
in %
2 Jahre
Vortag
-0,52
123
27
92
51
2 Jahre
37
37
32
33
2/5 Jahre
15
13
1 Monat
-0,34
-0,34
0,44
0,44
0,51
0,51
10 Jahre (EU)
0,79
0,79
1 bis 3 Jahre seit
01.04.16
01.01.16
0,02
0,18
0,05
0,19
-0,03
0,10
-0,11
0,10
vs. USD seit
01.04.16
01.01.16
-0,16
3,92
13.04.16
-0,52
127
27
96
52
5 Jahre
Vortag
-0,39
157
15
117
75
5 Jahre
34
34
38
37
5/10 Jahre
54
51
3 Monate
-0,25
-0,25
0,63
0,63
0,59
0,59
10 Jahre (GB)
2,58
2,53
3 bis 5 Jahre seit
01.04.16
01.01.16
0,00
0,96
0,14
1,12
-0,25
0,77
0,33
1,36
vs. GBP seit
01.04.16
01.01.16
0,52
7,97
13.04.16
-0,37
160
15
120
75
10 Jahre
Vortag
0,12
163
-22
128
122
7 Jahre
39
39
45
45
7/10 Jahre
36
35
6 Monate
-0,14
-0,13
0,89
0,90
0,74
0,74
10 Jahre (FR)
0,86
0,88
5 bis 7 Jahre seit
01.04.16
01.01.16
-0,11
2,02
0,18
2,34
-0,53
1,64
-0,08
1,98
vs. CHF seit
01.04.16
01.01.16
-0,62
0,61
13.04.16
0,17
163
-25
128
121
30 Jahre
Vortag
0,80
179
-39
151
168
10 Jahre
37
38
37
38
10/30 Jahre
70
68
12 Monate
-0,01
-0,01
1,21
1,21
1,01
1,00
10 Jahre (US)
1,57
1,57
7 bis 10 Jahre seit
01.04.16
01.01.16
-0,40
3,26
0,07
3,94
-1,03
1,92
-0,02
3,72
vs. JPY seit
01.04.16
01.01.16
-3,40
-6,08
13.04.16
0,87
175
-44
149
163
* Renditedifferenz zwischen konventionellen und inflationsindexierten Staatsanleihen
Indikative Reutersdaten vom 13.04.16 (07:08 Uhr), Vortag: 12.04.16 (07:39 Uhr)
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13. April 2016
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Disclosure
HSBC unterhält Systeme zur Erkennung und Regelung möglicher Interessenskonflikte im Zusammenhang mit den Research-Aktivitäten der
Bank. Die Analysten und sonstigen für die Erstellung und Verbreitung von Analysen zuständigen Mitarbeiter von HSBC agieren unabhängig
vom Investment-Banking-Geschäft der Bank und sind in eine unabhängige Führungsstruktur eingebunden. Durch eine strikte Trennung der
Bereiche Investment-Banking und Research (Chinese Wall) wird ein angemessener Umgang mit vertraulichen und kursrelevanten
Informationen sichergestellt. Die Bezahlung der Analysten richtet sich teilweise nach dem Ertrag von HSBC, in den auch Einnahmen aus dem
Investment-Banking einfließen.
Der/die Researchanalyst/en, der/die diese Studie erstellt hat/haben, bestätigt/bestätigen, dass die hierin zum Ausdruck gebrachten Meinungen
exakt die persönliche Meinung des/der Analysten zu dem/den betreffenden Wertpapier/en und Emittenten widerspiegeln und dass kein Teil
seiner/ihrer Vergütung in direktem oder indirektem Zusammenhang mit bestimmten in dieser Studie enthaltenen Empfehlungen oder Ansichten
stand oder stehen wird.
Für Anleihen, die wir im Rahmen der Analyse untersuchen, verwenden wir einen Relative-Value-Ansatz. Dabei bewerten wir Anleihen anhand
von Präferenzen und im Vergleich zu ihrer eigenen Historie. Unsere Handelsempfehlungen haben einen Performancehorizont von zwei bis
sechs Monaten. Die Grundlagen unserer Anleihenbewertung sind unter http://www.der-markt-heute.de erläutert. Die Grundlagen der
Anleihenbewertung und die Anzahl der in den drei letzten Monaten abgegebenen Kauf- und Verkaufsempfehlungen für Anleihen ist auf der
Webseite http://www.der-markt-heute.de (rechts) aufgeführt.
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TREASURY RESEARCH DEUTSCHLAND
13. April 2016
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Disclaimer
Diese Studie wurde von HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC”) erstellt, sie dient ausschließlich der Information unserer Kunden. Falls der
Empfänger dieser Studie ein Kunde eines mit HSBC verbundenen Unternehmens ist, unterliegt die Weiterleitung an den Empfänger den
zwischen dem Empfänger und dem verbundenen Unternehmen geltenden Geschäftsbedingungen.
Mit dieser Studie wird weder ein Angebot zum Verkauf, Kauf oder zur Zeichnung eines Anlagetitels unterbreitet. So weit nicht ausdrückliche
Kauf-, Verkaufs- oder Halteempfehlungen ausgesprochen werden, stellen die hierin mitgeteilten Einschätzungen zu den Wertpapieren und
sonstigen Titeln keine Anlageempfehlungen dar. Die von HSBC in dieser Studie gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für
zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben; HSBC übernimmt keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit
und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen. Die in dieser Studie vertretenen Meinungen stellen ausschließlich die Auffassungen
der Research-Abteilung von HSBC dar und können sich jederzeit ändern; solche Meinungsänderungen müssen nicht publiziert werden.
Die in den Studien enthaltenen Informationen und Meinungen basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen, die jedoch zeitweiligen
Veränderungen unterliegen. Die Kursdaten auf Seite 1 stammen von Reuters. Die technischen Marken auf Seite 2 sind das Ergebnis eigener
Analysen. Die vergangene Entwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Performance. Der Wert jedes Investments oder der Ertrag
kann sowohl sinken als auch steigen, und Sie erhalten möglicherweise nicht den investierten Gesamtbetrag zurück. Der Wert eines
Anleiheinvestments kann durch innewohnende Kreditrisiken schwanken. Dort, wo ein Investment in einer anderen Währung als der lokalen
Währung des Empfängers der Studie denominiert ist, könnten Veränderungen des Devisenkurses eine Negativwirkung auf Wert, Kurs oder
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Diese Studie darf in Großbritannien ausschließlich dem in Artikel 19(5) des Financial Services and Markets Act 2000 (Financial Promotion)
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Personen geeignet oder angemessen sind. Die individuellen Anlageziele, die Finanzlage oder die besonderen Bedürfnisse einzelner Empfänger
wurden nicht berücksichtigt. In Japan wurde diese Publikation durch HSBC Securities (Japan) Limited zur Verfügung gestellt. In Hongkong
wurde diese Studie durch The Hongkong and Shanghai Banking Corporation Limited im Zuge ihres laufenden Hongkong-Geschäfts zum Zweck
der Information ihrer institutionellen und gewerblichen Kunden zur Verfügung gestellt; sie ist dort nicht für Privatkunden bestimmt und darf nicht
an diese verteilt werden. HSBC Securities (Asia) übernimmt keine Gewähr, dass die in dieser Studie erwähnten Produkte oder Dienstleistungen
Einzelpersonen in Hongkong zur Verfügung stehen oder gemäß der örtlichen Rechtsvorschriften unbedingt für bestimmte Personen geeignet
oder angemessen sind. Alle Anfragen derartiger Empfänger sind an The Hongkong and Shanghai Banking Corporation Limited zu richten. Die
Weiterverbreitung, auch auszugsweise, ist untersagt. HSBC Trinkaus & Burkhardt AG wird beaufsichtigt durch die Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin"). (121105)
© Copyright. HSBC Trinkaus & Burkhardt AG 2016, ALLE RECHTE VORBEHALTEN. Diese Publikation darf weder vollständig noch teilweise
nachgedruckt oder in ein Informationssystem übertragen oder auf irgendeine Weise gespeichert werden, und zwar weder elektronisch,
mechanisch, per Fotokopie noch auf andere Weise, außer im Falle der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch HSBC Trinkaus &
Burkhardt AG. MICA (P) 185/08/2009
Herausgeber der Publikation:
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
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Deutschland
Telefon: +49 211 910-0
Fax: +49 211 910 33 20
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TREASURY RESEARCH DEUTSCHLAND
13. April 2016
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Treasury Research Team
Treasury Research Deutschland
HSBC Securities, London
Stefan Schilbe
Chefvolkswirt
+49 211 910 3137
[email protected]
Janet Henry
Chief Global Economist
+44 20 7991 6711
[email protected]
Thomas Amend
Analyst
+49 211 910 2642
[email protected]
Karen Ward
Senior Global Economist
+44 20 7991 3692
[email protected]
Dr. Ralf Bergheim
Analyst
+49 211 910 3205
[email protected]
David Bloom
Global Head of FX Research
+44 20 7991 5969
[email protected]
Bernhard Esser
Analyst
+49 211 910 2698
[email protected]
Steven Major, CFA
Global Head of Fixed Income Research
+44 20 7991 5980
[email protected]
Lothar Hessler
Analyst
+49 211 910 2906
[email protected]
Sebastian von Koss, CIIA
Analyst
+49 211 910 3391
[email protected]
Jana Meier
Analystin
+49 211 910 3515
[email protected]
Rainer Sartoris, CFA
Analyst
+49 211 910 2470
[email protected]
Dr. Frank Will
Analyst
+49 211 910 2157
[email protected]
Tanja Peun
Layout und Grafik
+49 211 910 3459
[email protected]
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