062 (187,8 KB, PDF)

Rathaus
Umschau
Montag, 4. April 2016
Ausgabe 062
muenchen.de/ru
Inhaltsverzeichnis
Terminhinweise2
Bürgerangelegenheiten4
Meldungen5
›› Baureferat eröffnet die Brunnensaison
5
›› Lernort Bio-Bauernhof am Gut Riem nimmt Gestalt an 5
›› Stadtmuseum zeigt die Ausstellung „BIER.MACHT.MÜNCHEN“
6
›› Baureferat saniert Rad- und Gehwege in den Isarauen
6
›› Deutscher Klimapreis für Städtische Balthasar-Neumann-Realschule 6
›› Ausstellung 100 Jahre Erzieherausbildung in städtischer Hand
7
Anträge und Anfragen aus dem Stadtrat
Pressemitteilungen städtischer Beteiligungsgesellschaften
Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Landeshauptstadt München
Verantwortlich für den Inhalt: Stefan Hauf, Druck: Stadtkanzlei, Gemeinsame Anschrift: Rathaus, Marienplatz 8, 80313
München, Telefon 2 33-9 26 00, Telefax 2 33-2 59 53, [email protected], www.muenchen.de/rathaus
Terminhinweise
Wiederholung
Dienstag, 5. April, 10 Uhr,
Münchner Stadtbibliothek Giesing, Deisenhofener Straße 20
Eröffnung der neu errichteten Münchner Stadtbibliothek Giesing mit Oberbürgermeister Dieter Reiter, Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers und
der Vorsitzenden des Bezirksausschusses Obergiesing – Fasangarten, Carmen Dullinger-Oßwald. Die Veranstaltung ist für geladene Gäste.
Der Termin ist auch für Foto- und Filmaufnahmen geeignet.
Achtung Redaktionen: Um eine Presseanmeldung wird per E-Mail an
[email protected] gebeten.
Wiederholung
Dienstag, 5. April, 10.30 Uhr, Handwerkskammer für München und
Oberbayern, Max-Joseph-Straße 4, Haus C, Raum „Isar“
Bürgermeister Josef Schmid und Umweltreferentin Stephanie Jacobs
stellen das neue E-Mobilitäts-Förderprogramm „München E-Mobil“ der
Landeshauptstadt München vor. Der Präsident der Handwerkskammer
für München und Oberbayern, Georg Schlagbauer, wird aus Sicht des
Handwerks dazu Stellung nehmen. Mit dieser kommunalen Förderung in
Höhe von 22,2 Millionen Euro nimmt München bei der Förderung der Elektromobilität die Vorreiterrolle unter den deutschen Kommunen ein. Gefördert werden zwei-, drei- und vierrädrige Fahrzeuge, die ausschließlich mit
einem Elektromotor betrieben werden. Anträge auf E-Fahrzeuge können
Gewerbetreibende, Unternehmen, freiberuflich Tätige und gemeinnützig
anerkannte Organisationen stellen. Die Förderung von Ladeinfrastruktur
auf privatem Grund können auch Privatpersonen beantragen.
Der Termin ist auch für Fotografen geeignet.
Achtung Redaktionen: Es wird um Anmeldung per E-Mail an
[email protected] gebeten.
Wiederholung
Dienstag, 5. April, 13.15 Uhr,
Viktualienmarkt, südwestlicher Teil, Treffpunkt Karl-Valentin-Brunnen
Der Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Bürgermeister Josef
Schmid, stellt zwei Entwürfe für Stelen des zukünftigen Fußgänger-Orientierungssystems in der Innenstadt vor. Die Stelen stehen bis 19. April auf
dem Viktualienmarkt und werden auf ihre Anwenderfreundlichkeit und ihre
Wirkung im öffentlichen Raum hin getestet.
Der Termin ist auch für Fotografen geeignet.
Rathaus Umschau
4.4.2016, Seite 2
Wiederholung
Dienstag, 5. April, 19 Uhr, Saal des Alten Rathauses
Bürgermeisterin Christine Strobl nimmt an der Preisverleihung des Förderpreises Münchner Lichtblicke teil und wird auf einen Preisträger die Laudatio halten.
Donnerstag, 7. April, 10 Uhr, Lincolnstraße 64
Bürgermeisterin Christine Strobl spricht anlässlich der Grundsteinlegung
der neuen Einrichtung AWO-Föhrenpark München-Stadt, die das Nachfolgehaus für das Sozialzentrum Giesing ist. In dieser Einrichtung der AWO
München-Stadt wird in jahrzehntelanger Erfahrung individuelles Wohnen
mit pflegefachlicher Funktionalität verbunden.
Donnerstag, 7. April, 14 Uhr, Christophstraße 12
Petra Reiter, Ehefrau des Oberbürgermeisters, gratuliert der Münchner
Bürgerin Maria Müller im Namen der Stadt zum 101. Geburtstag.
Donnerstag, 7. April, 15.30 Uhr,
Eröffnung „Young Refugee Center“, Marsstraße 19
Oberbürgermeister Dieter Reiter eröffnet das bundesweit erste „Young
Refugee Center“. Mit dieser Einrichtung gibt es künftig in München einen
zentralen An­laufpunkt für alle neu ankommenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge. Dort werden die Kinder und Jugendlichen vorläufig in
Obhut genommen, medizinisch untersucht und regis­triert. Zudem er­folgt
eine Alterseinschätzung, bevor sie auf Inobhutnahmestellen im gesamten
Bundesgebiet weiter verteilt werden.
Donnerstag, 7. April, 18 Uhr, Saal des Alten Rathauses
Bürgermeisterin Christine Strobl spricht beim Jahresempfang des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks München.
Donnerstag, 7. April, 19 Uhr, Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1
Zur Eröffnung der Ausstellung „BIER.MACHT.MÜNCHEN“ sprechen Oberbürgermeister Dieter Reiter, Andreas Steinfatt, 1. Vorsitzender des Vereins
Münchener Brauereien e.V., Dr. Isabella Fehle, Direktorin des Münchner
Stadtmuseums, sowie die Kuratoren der Ausstellung Ursula Eymold und
Konstantin Lannert.
Achtung Redaktionen: Pressevorbesichtigung am Donnerstag, 7. April,
11 Uhr
(Siehe auch unter Meldungen)
Rathaus Umschau
4.4.2016, Seite 3
Wiederholung
Mittwoch, 13. April, 19.10 Uhr, Kleiner Sitzungssaal des Rathauses
König Willem-Alexander und Königin Máxima der Niederlande tragen sich
ins Goldene Buch der Stadt ein. Das Königspaar besucht im Rahmen eines
zweitägigen Arbeitsbesuchs zur Stärkung der Beziehungen zwischen Bayern und den Niederlanden München und Nürnberg.
Achtung Redaktionen: Bitte melden Sie sich bis spätestens Mittwoch,
6. April, unter [email protected] an, wenn Sie an diesem Fototermin teilnehmen wollen.
Nach dem Eintrag ins Goldene Buch wird das Königspaar gemeinsam mit
Oberbürgermeister Dieter Reiter und Ehefrau Petra kurz über den Marienplatz zum Alten Rathaus gehen. Für TV-Teams und Fotografen wird dafür
auf dem Marienplatz ein Pressebereich eingerichtet. Anmeldungen für diesen Bereich bitte auch bis 6. April unter [email protected]
Bitte beachten: Da der Eintrag ins Goldene Buch nicht lange dauert – es
werden dort keine Reden gehalten –, ist es leider nicht möglich, beide Fotomöglichkeiten wahrzunehmen. Melden Sie sich deshalb bitte nur entweder a) für den Kleinen Sitzungssaal oder b) den Marienplatz an.
Bürgerangelegenheiten
Montag, 11. April, 18.30 Uhr,
Gaststätte „Alter Wirt Moosach“, Dachauer Straße 274 (barrierefrei)
Sitzung des Bezirksausschusses 10 (Moosach). Zu Beginn der Sitzung
findet eine Bürgersprechstunde mit der Vorsitzenden Johanna Salzhuber
statt.
Montag, 11. April, 19.30 Uhr,
Gaststätte „Mehlfeld’s“, Guardinistraße 98 a (barrierefrei)
Sitzung des Bezirksausschusses 20 (Hadern). Zu Beginn der Sitzung findet
eine Bürgersprechstunde mit dem Vorsitzenden Johann Stadler statt.
Rathaus Umschau
4.4.2016, Seite 4
Meldungen
Baureferat eröffnet die Brunnensaison
(4.4.2016) Die Winterpause ist vorüber: Die diesjährige Brunnensaison wird
am Donnerstag, 7. April, um 9 Uhr mit dem Aufdrehen des Wittelsbacher
Brunnens am Lenbachplatz eröffnet. In den folgenden Wochen befreit das
Baureferat die städtischen Brunnen von ihren hölzernen Winterdecken.
Rund 4.400 Quadratmeter maßgeschneiderte Konstruktionen schützen
die Münchner Brunnen im Winter vor Schnee und Frost. Ab Mitte Mai plätschern dann wieder alle 187 städtischen Brunnen.
Der Wittelsbacher Brunnen wurde in den Jahren 1893 bis 1895 nach Plänen des Bildhauers Adolf von Hildebrand im Stil des Klassizismus errichtet.
Die monumentale Anlage stellt die Urkräfte des Elementes Wasser dar –
sowohl seine zerstörerische wie seine aufbauende Kraft.
Die Stadtgemeinde München hatte den Brunnen gestiftet und feierte damit die 1883 fertiggestellte Trinkwasserleitung aus dem Mangfalltal. Die
Wittelsbacher, deren Residenz ebenfalls durch die neue Hochdruckleitung
versorgt wurde, übernahmen einen Teil der Kosten für den Brunnen. Der
im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Brunnen wurde durch den Hildebrand-Schüler Theodor Georgii wiederhergestellt und 1952 erneut in Betrieb genommen.
2015 hat das Baureferat die gesamte Brunnenanlage renoviert: Abgelagerter Kalk wurde entfernt, Fugen wurden saniert, die Figurengruppen gereinigt und die Oberflächen der Brunnenbecken neu beschichtet.
Hinweis für Redaktionen: Die Eröffnung der Brunnensaison am Donnerstag, 7. April, 9 Uhr, am Wittelsbacher Brunnen ist für Fotografen geeignet.
Lernort Bio-Bauernhof am Gut Riem nimmt Gestalt an
(4.4.2016) Der erste Spatenstich für den neuen Lernort Bio-Bauernhof am
Gut Riem ist gesetzt. Über den Sommer hinweg entsteht auf dem Gutsbetrieb der Stadtgüter München ein in der Landeshauptstadt einmaliger
Erlebnisbauernhof für Kindergärten, Schulen und interessierte Erwachsenengruppen. Anhand von fünf verschiedenen Lernmodulen mit Themen
wie „Von der Vielfalt der Kartoffel“ oder „Vom Saatkorn bis zur Semmel“
lässt sich die biologische Landwirtschaft hautnah erleben. Zusätzlich können passende Ergänzungen zu den jeweiligen Modulen gebucht werden,
um ein individuelles Tagesprogramm inklusive Verpflegung zu ermöglichen.
Die Fertigstellung der Baumaßnahmen ist für Dezember 2016 geplant.
Interessierte können sich aber jetzt schon auf den Internetseiten der Stadt-
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güter München über die genauen Abläufe der Module informieren und Buchungsanfragen stellen. Der Link zum neuen Lernort Bio-Bauernhof lautet
www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kommunalreferat/stadtgueter.html
Stadtmuseum zeigt die Ausstellung „BIER.MACHT.MÜNCHEN“
(4.4.2016) 500 Jahre Reinheitsgebot in Bayern: Das Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, widmet sich 2016 diesem Jubiläum mit eigenen
Schwerpunkten – dem Münchner Bier und seinen Brauereien. Die Ausstellung „BIER MACHT MÜNCHEN“ präsentiert von Freitag, 8. April, bis
8. Januar 2017, Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, mit einem neuen Blick
die bedeutende Geschichte der Bierbrauerei und des Bierkonsums bis zur
Gegenwart.
Am Beispiel der Entwicklung der Brauereien wird die im internationalen
Vergleich späte Industrialisierung Münchens seit 1850 gezeigt.Das günstige Zusammenwirken von Kapital, Unternehmertum und wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Brauvorgang sowie technische Fortschritte werden erklärt und dargestellt. „BIER.MACHT.MÜNCHEN“ spürt dem Einfluss
des Gerstensaftes auf die Entwicklung der Stadtkultur, der bildenden
Künste, der Feste und des Kabaretts nach und beschäftigt sich daher eingehend mit der Rolle des Bieres in Gesellschaft und Politik.
Die Ausstellung zeigt auf einer Fläche von 800 Quadratmetern zirka 700
Exponate. Darüber hinaus wird sie von einem umfassenden Rahmenprogramm und einem reich bebilderten Katalog begleitet. Der Eintritt kostet
7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro.
(Siehe auch unter Terminhinweise)
Baureferat saniert Rad- und Gehwege in den Isarauen
(4.4.2016) Das Baureferat saniert Rad- und Gehwege in den Isarauen. Die
Arbeiten werden im Bereich zwischen dem Parkplatz des Tierparks und der
Hellabrunner Straße durchgeführt. Dort wird, voraussichtlich bis Ende Mai,
auf Schotterwegen die Trag- und Deckschicht saniert.
Wegen der Arbeiten müssen einzelne Wege vorübergehend gesperrt werden. Ausweich-Routen ergeben sich über parallel verlaufende Wege vor
Ort.
Deutscher Klimapreis für Städtische Balthasar-Neumann-Realschule
(4.4.2016) Im vergangenen Jahr noch unter den Top 20 – heuer eine der
fünf Gewinnerschulen: Die „Klima-Checker“ der Städtischen Balthasar-Neumann-Realschule haben den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung gewonnen.
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4.4.2016, Seite 6
Aus über 150 teilnehmenden Schulen aus ganz Deutschland waren die
Münchner mit ihrem Projekt „Die Klima-Checker helfen bei der Klimarettung“ zuerst in die engere Wahl gekommen, nun hat die Jury ihr Urteil verkündet. Einer der fünf mit jeweils 10.000 Euro dotierten Preise geht an die
Städtische Balthasar-Neumann-Realschule. Damit wird die Schüler-AG für
ihr langjähriges Engagement zum Energiesparen und zum Klimaschutz ausgezeichnet. So kümmern sich die Schülerinnen und Schüler beispielsweise
um das Energiesparen im Schulalltag, sie bieten Energiesparberatung für
Eltern an und haben ein Klima-Kochbuch entwickelt.
Stadtschulrat Rainer Schweppe: „Herzlichen Glückwunsch an die Klima-Checker der Städtischen Balthasar-Neumann-Realschule. Ich bin beeindruckt, mit welch ausdauerndem Engagement sich die Schülerinnen
und Schüler für den Klimaschutz und eine nachhaltige, umweltverträgliche
Zukunft einsetzen. Mein Dank gilt den Lehrkräften, die die Mädchen und
Buben für die Thematik sensibilisieren und in ihrer Arbeit tatkräftig unterstützen.“
Mit dem Deutschen Klimapreis zeichnet die Allianz Umweltstiftung das
aktive Klimaschutz-Engagement von Schulen aus. Er wird jährlich verliehen
und soll Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte dazu motivieren,
sich dem Thema „Klimaschutz“ mit Freude und positivem Engagement zu
widmen. Der Deutsche Klimapreis der Allianz Umweltstiftung besteht aus
fünf gleichwertigen Auszeichnungen, die mit jeweils 10.000 Euro dotiert
sind. Zusätzlich erhalten alle weiteren Beiträge, die es unter die Top 20
schaffen, einen Anerkennungspreis in Höhe von jeweils 1.000 Euro. Bereits
zum fünften Mal war die Münchner Schule heuer bei dem Wettbewerb erfolgreich.
Die Preisverleihung findet am 7. Juni in Berlin statt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wird die Auszeichnungen überreichen. Bei einem
Besuch in Schloss Bellevue wird Bundespräsident Joachim Gauck den
Preisträgerinnen und Preisträgern persönlich gratulieren.
Ausstellung 100 Jahre Erzieherausbildung in städtischer Hand
(4.4.2016) Mit einem Festakt feierte die Stadt München im vergangenen
November ein besonderes Jubiläum: Seit einem Jahrhundert ist die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher in städtischer Hand. Ab Mittwoch,
6. April, gibt es nun im Referat für Bildung und Sport, Bayerstraße 28, die
Ausstellung zum Thema zu sehen.
Die Stadt München hatte 1915 das zuvor private Kindergärtnerinnenseminar übernommen, war mit der Ausbildungsstätte in die St.-Anna-Schule
gezogen und hatte die Ausbildungsdauer auf zwei Jahre erhöht. 1972 erfolgte die Umwandlung in die Fachakademie für Sozialpädagogik, die 1984
in das neu errichtete Anton-Fingerle-Bildungszentrum in München-Giesing
umzog.
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4.4.2016, Seite 7
Unter dem Motto „Erziehung hat Geschichte“ zeigen die Exponate, chronologisch an den Schulleitungen aufgebaut, die geschichtliche Entwicklung
der Fachakademie für Sozialpädagogik sowie den jeweiligen gesellschaftlichen, pädagogischen und politischen Zeitgeist, der die Ausbildungsinhalte
der Schule veränderte. Beleuchtet werden zudem die mit dem Wandel
verbundenen pädagogischen Konsequenzen für die Betreuung und Bildung
von Kindern und Jugendlichen, die unterschiedlichen Arbeitsfelder einer
Erzieherin beziehungsweise eines Erziehers sowie die Bedeutung und Verantwortung des Berufsfeldes in unserer Gesellschaft.
Die Ausstellung ist von 6. April bis 13. Mai montags bis freitags jeweils von
9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Filmmuseum zeigt „The Big Country“ mit Gregory Peck
(4.4.2016) Die nächste Veranstaltungsreihe der „Open Scene“ im Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, am Donnerstag,
7. April, um 19 Uhr wird dem Schauspieler Gregory Peck, dessen Geburtstag sich zwei Tage zuvor zum hundertsten Mal jährt, gewidmet. In seinen
Rollen verkörperte er oft Integrität und aufrechte Haltung unter den widrigsten Umständen. Darin weisen Pecks Leinwandpersona und sein Leben
deutliche Parallelen auf: Er engagierte sich zeitlebens für soziale Gerechtigkeit, protestierte schon 1947 gegen das House Un-American Activities
Committee und die aufkommende Backlist, war in den 1960-ern in der
Bürgerrechtsbewegung aktiv und ein entschiedener Gegner des Vietnamkriegs, war stets Atomwaffengegner und unterstützte die Reglementierung von Waffenbesitz. „The Big Country“ läuft zu seinem Gedenken.
Zum Inhalt: James McKay (Gregory Peck), ein Seemann von der Ostküste,
möchte sich weit weg vom Meer ein Zuhause aufbauen. Er ist ein Fremdkörper unter den Ranchern, will sich nicht den üblichen Männlichkeitsriten
und Mutproben unterwerfen und gerät doch in eine Fehde zwischen zwei
alteingesessenen Familien um eine lebenswichtige Wasserstelle. Seine
ungewöhnlichen Mittel drohen erst recht zur Eskalation zu führen. McKay
wirkt auf den ersten Blick wie ein reiner Tor, wenn er versucht, mit Vernunft
dem Wahnsinn der verfeindeten Nachbarn zu begegnen.
Karten können vorbestellt werden unter Telefon 2 33-9 64 50. Der Eintritt
kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro.
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Anträge und Anfragen aus dem Stadtrat
Inhaltsverzeichnis
Montag, 4. April 2016
Erhaltungssatzung für Thalkirchen prüfen
Antrag Stadtrats-Mitglieder Cetin Oraner
und Brigitte Wolf (Die Linke)
Impressum: Die presserechtliche Verantwortung für die nachfolgenden Anträge und Anfragen liegt bei den jeweiligen Stadtratsmitgliedern.
Alle: Rathaus, 80313 München; Druck: Stadtkanzlei
An den Oberbürgermeister
der Landeshauptstadt München
Herrn Dieter Reiter
Rathaus, Marienplatz 8
80331 München
München, 4. April 2016
Antrag: Erhaltungssatzung für Thalkirchen prüfen
Der Stadtrat möge beschließen:
Das Planungsreferat wird beauftragt, für den Stadtteil Thalkirchen zu prüfen, ob und in welchem
Umgriff die Einführung einer Erhaltungssatzung möglich ist. Dabei ist auch zu prüfen, ob eine
Erweiterung des Erhaltungssatzungsgebietes Sendling den gleichen Zweck erfüllt.
Begründung:
Das Erhaltungssatzungsgebiet Sendling umfasst auch ein Teilgebiet südlich der Brudermühlstraße.
Das noch etwas weiter südlich liegende Thalkirchen ist jedoch bisher noch nicht durch eine
Erhaltungssatzung vor Aufwertung und Verdrängung der Einwohnerinnen und Einwohner
geschützt. Zumindest die Altbaugebiete in Thalkirchen erscheinen hierfür geeignet. Möglicherweise
ist auch eine Vergrößerung der Erhaltungssatzung Sendling möglich, um zumindest einen Teil des
Stadtteils unter Schutz zu stellen.
Brigitte Wolf (DIE LINKE)
Cetin Oraner (DIE LINKE)
DIE LINKE Stadtratsgruppe
Rathaus, Marienplatz 8 ● Stadtratsbüro: Zimmer 176 ● 80331 München
DIE LINKE: Telefon: 089 / 233 – 252 35 ● E-Mail: [email protected]
Pressemitteilungen städtischer
Beteiligungsgesellschaften
Inhaltsverzeichnis
Montag, 4. April 2016
Neugestaltung der Siedlung an der
Haldenseestraße
Pressemitteilung GWG München
Die presserechtliche Verantwortung für die nachfolgenden Pressemitteilungen liegt jeweils bei der Beteiligungsgesellschaft, die sie herausgibt.
Presseinformation vom 4. April 2016
Download Text und Bilder
unter: www.gwg-muenchen.de/presse
Ansprechpartner:
Michael Schmitt, GWG München Unternehmenskommunikation
Tel: 089 55114-212, Fax: 089 55114-218
[email protected]
Neugestaltung der Siedlung an der Haldenseestraße
GWG München stellt den Siegerentwurf am 4. April 2016
vor
Die Neugestaltung der Siedlung an der Haldenseestraße nimmt konkrete Formen
an: In einer zweiten Sitzung hat das Preisgericht über den städtebaulichen
Entwurf entschieden, der die Grundlage für die Modernisierung bilden soll.
Geliefert hat diese Arbeit das Architekturbüro zillerplus mit Lex-KerfersLandschaftsarchitekten. Bei der Ausstellungseröffnung am 4. April 2016 um
17.30 Uhr werden in der Bad-Schachener-Straße 69 (Berg am Laim) die
Siegerarbeit sowie die beiden anderen Entwürfe der letzten Entscheidungsrunde
ausgestellt.
Bürgerbeteiligung und Transparenz
Bei der Neugestaltung der Siedlung an der Haldenseestraße geht die GWG München in
Kooperation mit dem Planungsreferat einen offenen Weg, indem sie von Anfang an die
Anwohnerinnen und Anwohner in den Umgestaltungsprozess miteinbezieht. Zunächst
konnten interessierte Bewohner im Rahmen eines Workshops ihre Wünsche und
Anregungen zu einer zukünftigen Bebauung äußern. Schutz vor Verkehrslärm, bessere
Infrastruktur, Rücksicht auf die bestehende Nachbarbebauung plus vielfältige
Dachformen waren hier die meistgenannten Aspekte. Nach Abwägung sind diese
Anregungen in den Stadtratsbeschluss sowie in die Auslobung des städtebaulichen und
landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs eingeflossen. Das Ergebnis war eine
Preisgruppe von drei Arbeiten, die Ende Dezember 2015 öffentlich vorgestellt wurde.
Auf der Veranstaltung gaben die anwesenden Münchnerinnen und Münchnern den
Architekturbüros zudem Hinweise zu ihren Entwürfen. Beispielsweise wurden eine gute
Durchwegsmöglichkeit für Fußgänger und Radfahrer oder gut durchdachte
Tiefgaragenzufahrten gefordert.
Mittels der Hinweise und den Anregungen aus der Preisgerichtssitzung, überarbeiteten
die drei Büros ihre Entwürfe. Am 26. Februar 2016 kürte die Jury in einer zweiten
Sitzung den finalen Siegerentwurf und gab die Empfehlung ab, diesen zur Grundlage
des weiteren Verfahrens zur Baurechtsentwicklung zu machen.
Historischer Siedlungsgrundriss und Freiräume überzeugten die Jury
Der Entwurf des Architekturbüros zillerplus mit Lex-Kerfers- Landschaftsarchitekten
überzeugte die Jury, da er sich an den bestehenden Siedlungsgrundriss anlehnt und auf
das klassische Prinzip einer klaren Abfolge von „Straße-Haus-Hof“ setzt.
Presseinformation vom 4. April 2016 Seite 2
Auch lobten die Preisrichter, dass jede Wohnung hin zum großzügigen grünen Innenhof
ausgerichtet ist. Zudem können viele bestehende Bäume erhalten werden, da die
Tiefgarage unterhalb der Straße bzw. von Gebäuden vorgesehen ist. Öffentliche
Freiräume ermöglichen einen Durchgang von der Krumbadstraße bis zur U-BahnHaltestelle Michaelibad.
Kritik übte die Jury an der Gestaltung der breiten Giebeldächer an der Bad-SchachenerStraße und an der Hechtseestraße sowie an der Eckgestaltung an der Bad-Schachener/ Hechtseestraße.
Nachverdichtung plus Modernisierung
Die GWG München strebt im Rahmen einer Nachverdichtung und Modernisierung eine
sukzessive Umstrukturierung ihrer Siedlung an der Haldenseestraße in RamersdorfPerlach an. Der derzeitige Baubestand aus den 1950er Jahren soll in Schritten
abgebrochen und durch zeitgemäße Wohngebäude ersetzt werden. Durch die
Umgestaltung des Stadtviertels sollen deutlich mehr Wohnungen als bisher entstehen.
Auch sind Flächen zur Versorgung mit Einzelhandel, sozialer Infrastruktur und
besondere Wohnformen vorgesehen.
Die GWG München
Derzeit bewirtschaftet die GWG München rund 28.000 Mietwohnungen und knapp 600
Gewerbeeinheiten. Sie arbeitet kontinuierlich daran, in der stetig wachsenden Stadt
bezahlbaren Wohnraum für die Münchnerinnen und Münchner anzubieten. Darüber
hinaus engagiert sich das Unternehmen in der Stadtteilentwicklung, realisiert
Wohnformen für alle Lebensphasen und verpflichtet sich dem Klimaschutz. Im
Mittelpunkt aller Aktivitäten steht immer die Wohn- und Lebensqualität der Kunden.