Schöneicher Heimatfreunde sind überall präsent Unter Störchen

18
Verschiedenes
Schöneiche Konkret
März 2015
Schöneicher Heimatfreunde sind überall präsent
Mitgliederversammlung zog Bilanz
Am 30. Januar fand unsere außerordentliche Mitgliederversammlung mit Rechenschaftslegung
und Entlastung des Vorstandes
für 2014 statt.
Bei einem Mitgliederstand von
53 Personen, davon 18 Mitglieder
von der Sangesgruppe „Audite“,
haben alle viel Arbeit geleistet.
Das Durchschnittsalter liegt bei
68 Jahren, wobei das jüngste Mitglied 40 Jahre und das älteste 85
Jahre zählt.
Die Oster- und Weihnachtsmärkte
im Raufutterspeicher werden immer beliebter. Wir können nicht
alle zufriedenstellen, welche
dort gern ihre Produkte zeigen
und verkaufen wollten, da der
Platz nun einmal begrenzt ist.
Ob Musikfest, Heimatfest, Tag
des offenen Denkmals, überall waren wir präsent.
2014 wurden von uns 32 Konzerte
in der ehemaligen Schlosskirche
betreut. Die Senioren konnten
sich an jedem ersten Freitag im
Monat im Heimathaus treffen und
bei Kaffee und Kuchen plaudern.
Das „Dorfgeflüster“, Geschichten
Der neue Vorstand: Christel Hübner, Wolfgang Ahrens, Gerlinde Krause (Vorsitzende), Peter Behrndt,
Elfriede Körner (Stellv. Vors.) und Eberhard Meyer (v. l.) Foto: Christina Felber
aus dem alten Kleinschönebeck
und Schöneiche, fand regen Zuspruch.
Nach drei Jahren wurden nun der
neue Vorstand und die neuen Kassenprüfer gewählt, die Wahl aller
Kandidaten erfolgte einstimmig.
Die neue, alte Vorsitzende, Gerlinde Krause, bedankte sich für
das Vertrauen.
Auch Dank an die Kassenprüfer Ortrud Liebau und Helga
Simon, die für die Kassenprüfung
nicht mehr kandidierten. Diese
Funktionen übernehmen Brigitta Huhn und Gabriele Paulaeck.
Die Ziele der Heimatfreunde sind
nicht, immer höher, schöner und
weiter zu kommen, sondern das
Erreichte zu halten.
Neue Vorschläge sind natürlich
jederzeit willkommen. Zusammenhalt, Freude, gegenseitige Achtung und Respekt vor dem anderen Menschen, das soll unser
Ziel sein und unseren Verein ausmachen. Dafür wünsche ich uns
Kraft und beste Gesundheit.
Gerlinde Krause
Erste Vorsitzende
Unter Störchen – Ein Dorf im Vogelfieber
10. Festival des Umwelt- und Naturfilms im Land Brandenburg
Die ökofilmtour ist in diesem Jahr
an zwei Tagen mit drei Filmveranstaltungen und einer Abendveranstaltung zu Gast. Das vom Förderverein FÖN e.V. in Potsdam
organisierte Festival des Umweltund Naturfilms im Land Brandenburg findet damit zum neunten
Mal in der Kulturgießerei statt.
Als Naturschützer haben wir
als Hauptfilm in diesem Jahr
die Dokumentation des Filmemachers Herbert Oswald zum
Thema Weißstorch gewählt. Der
Film «Unter Störchen – Ein Dorf
im Vogelfieber» widmet sich den
bei Menschen außergewöhnlich
beliebten Störchen und begleitet
uns in das bekannte brandenburgische Rühstädt. Das kleine Dorf
beherbergt Deutschlands größte
Weißstorchkolonie. Die alljährlich rund 30.000 Besucher sind begeistert vom Klappern der Schnäbel. Sie bekommen vom harten
Überlebenskampf in den Nestern
kaum etwas mit. Dieser Film wird
in der anschließenden Diskussion
auch Fragen zu den Schöneicher
Störchen aufwerfen. Das 2014 verletzt gefundene Männchen wurde
durch die Tierärztin Dr. Heike
Wedell gesund gepflegt und ist
von ihrem Grundstück aus Ende
August wieder in die Freiheit
gestartet. Heike Wedell wird als
Diskussionspartnerin zum Thema
dabei sein und kann Fragen rund
um das Verhalten von Störchen,
zum Nahrungsspektrum und zum
Wildvogelschutz beantworten.
Nach der Filmdiskussion laden wir alle Gäste ein, sich die
atemberaubend schönen Bilder
der Dokumentation „Im Zauber
der Wildnis – Der Banff Natio-
nal Park“ anzusehen. Die ZDFDokumentation entführt uns in
eine Welt weit im eisigen Norden
und wilden Westen Kanadas. Sie
zeigt einen Ort voller Ursprünglichkeit, wo die unwiederbring­
liche Schönheit der Erde bewahrt
wird und dessen Zauber viele
Naturfreunde lockt. Ein deutschkanadisches Autorenteam hat ein
Jahr im legendären Banff National Park in den Rocky Mountains
verbracht. Welche Rolle spielen
die großen Parks heute? Und wie
erleben sie diejenigen, die dort
leben – die Ranger, Cowboys,
Wissenschaftler und Abenteurer,
von denen viele aus Deutschland
kamen und blieben? Ihren unbekannten Alltag hinter den Kulissen des Parks zu begleiten, ist
dem Filmteam für dieses große
Projekt von der Schneeschmelze,
durch den Indianersommer bis
zum Wintereinbruch gelungen.
Am Mittwoch, dem 1. April wird
es eine zweite, von der Kulturgießerei organisierte Veranstaltung
der ökofilmtour geben. Die Dokumentation „Wer rettet wen?“ Wie
wir die Risiken des Finanzmarkts
tragen und die Demokratie auf
der Strecke bleibt!“ zeigt, wie Politiker mit immer neuen milliardenschweren Rettungsschirmen
jonglieren, während mitten in
Europa Menschen wieder für
Hungerlöhne arbeiten. Der Film
zeigt, wer dabei wirklich gerettet
wird. Die Filmemacherin Leslie
Franke, die bereits mit ihrem
Film „Water Makes Money“ 2011
in der Kulturgießerei zu Gast war,
wird zu der Veranstaltung wieder
als Diskussionspartnerin für die
anschließende
Filmdiskussion
anwesend sein. Ihr besonderes
Anliegen gilt der Aufklärung,
dem Verstehen und der Mobilisierung von unten und der Frage:
Was kann der Einzelne tun?
Wir laden herzlich zum Besuch der
Veranstaltungen ein und freuen uns
auf anregende Filmdiskussionen.
Der Eintritt ist frei. Spenden
werden gerne entgegengenommen.
Birgit Schürmann
Naturschutzaktiv Schöneiche e.V.
Beate Simmerl
Kulturgießerei Schöneiche