CFD Simulation einer Hochdruckdampfturbine im Vorwärmbetrieb

Lehrstuhl und Institut für Kraftwerkstechnik,
Dampf- und Gasturbinen
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Manfred Wirsum
experimentell
Projektarbeit/Bachelorarbeit/
Masterarbeit
numerisch
theoretisch
CFD Simulation einer Hochdruckdampfturbine im Vorwärmbetrieb zur
Flexibilisierung des Betriebsverhaltens
Im deutschen und internationalen Umfeld werden zunehmend erneuerbare Energien zur
Stromerzeugung eingesetzt, um die fossilen Brennstoffe zu schonen und die Emissionen zu reduzieren.
Durch den wachsenden Anteil an erneuerbaren Energien an der installierten Kraftwerksleistung
unterliegt das Netz zunehmend stärkeren Schwankungen, die durch Phasen mit wenig Sonne oder
wenig Wind verursacht werden. Diese Schwankungen müssen durch konventionelle Kraftwerke
ausgeglichen werden. Daher ist es heutzutage wichtig flexible Kraftwerke zu entwickeln, die schnelle
An- und Abfahrzeiten erlauben. Ein Ansatz um die Start und Abfahrzeiten von
Dampfturbinenkraftwerken zu reduzieren ist das Vorwärmen der Kraftwerke mit heißer Luft.
Im Rahmen dieser Arbeit soll der Vorwärmbetrieb einer
Hochdruckdampfturbine untersucht werden. Dazu
werden numerische Strömungssimulationen (CFD) mit
thermischen Festkörpersimulationen (FEM) gekoppelt
ausgeführt, um so die Temperaturfelder in den
Turbinenbauteilen in Abhängigkeit der Strömung
berechnen.
Ziel der Arbeit ist es einen breiten Betriebsbereich zu
simulieren
und
für die
Vorwärmung geeignete
Betriebsbereiche zu identifizieren. Dabei sollen die
Betriebsbereiche im Hinblick auf die Effizienz, die Homogenität
der Temperaturfelder und die Leistung der Turbine bewertet
werden.
Dipl.-Ing. Mathias Diefenthal
Institut für Kraftwerkstechnik, Dampf- und Gasturbinen
LVS, Raum 109, Mathieustr. 9, Tel. 80-25452
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