EIS - Entwicklungsprojekt Interaktive Systeme" Alex Dobrynin, Heiko Ellerbrock" Wintersemester 2012/13 Exposé Problemraum Der private Einkauf von Lebensmitteln ist örtlich und zeitlich an Supermärkte gebunden. Der Konsument wird somit gezwungen, sich Zeit zu nehmen, um den Ort auf zu suchen, wo die Waren angeboten werden. Diese Umstände, und die persönlichen Voraussetzungen der Verbraucher, beispielsweise Nicht-Mobilität, zeitliche Beschränkung, etc., führen dazu, dass der Einkauf in den Alltag organisatorisch integriert werden muss. Je nach Lebenssituation ist die Integration mehr oder weniger aufwendig. Durch die Entwicklung der Konsumgesellschaft ist dieser Prozess als Gewohnheit im menschlichen Alltag etabliert. Dieser gesellschaftliche Prozess verlief asynchron zur Entwicklung verteilter, digitaler Systeme, sodass jetzt erst Möglichkeiten geschaffen werden können, dem Konsumenten den Einkaufsprozess zu erleichtern. MASS - Mobile Advanced Shopping Service bietet Konsumenten genau das: eine zeitlich und örtlich unabhängige Möglichkeit, Einkäufe schnell, unkompliziert und strukturiert durchführen zu können. 1. Was ist das Ziel des Projektes? An wen richtet sich das Projekt? Ziele und Stakeholder a. Ziele i. Vereinfachung des Lebensmittel-Einkaufs über den Scan von Produkt-Barcodes ii. Auflösung von örtlicher und zeitlicher Abhängigkeit beim Einkaufen b. Zielgruppe i. Das Projekt richtet sich an technologisch aufgeschlossene Menschen mit der Bereitschaft, Gewohnheiten zu ändern und den Prozess des Einkaufs zu optimieren. Das könnten junge Menschen ohne PKW, Alleinstehende oder Familien mit wenig Zeit sein. c. Nutzungsmotivation i. Strukturierung des Einkaufs ii. Reduktion von Reizüberflutung iii. Persönliches, individuelles Käuferprofil iv. Optimierung der Effizienz beim Einkaufen (Optimierung von Ressourcen) d. Stakeholder i. Primär (Benutzer): junge Menschen, Alleinlebende, Familien ii. Sekundär: alle Backend-User iii. Tertiär: Händler, Lieferanten, Produkthersteller, Administratoren, Verwalter, Entwickler, Sponsoren, 2. Marktrecherche / Konkurrenz b. Gibt es bereits Lösungen? ii. www.emmas-enkel.de Angebot: Speisen nach Kategorien online bestellen, Abholung oder Lieferservice, Partyservice, Themeneinkauf Lücken: Pauschalpreis für Lieferung 4€ -> zu starres Konzept, keine Anpassung an Zielgruppen, kleines, marktspezifisches Sortiment iii. www.lebensmittel.de Produkte: Diverse Kategorien mit Lieferservice iv. Barcoo Lebensmittelscanner, der über die Nährwert-Tabelle aufklärt v. Diverse Einkaufslisten-Apps ohne Scanfunktion vi. Apps mit Scanfunktion, jedoch keine Einkaufsmöglichkeiten vii.Apps zum Vergleich von Preisen (billiger.de) EIS - Entwicklungsprojekt Interaktive Systeme" Alex Dobrynin, Heiko Ellerbrock" Wintersemester 2012/13 c. Was können wir besser machen? ii. all in one: „Alles aus einer Hand“-Konzept: - Barcodescanner, Einkaufsliste und Lebensmittel-Lieferant in einem mobilen System - Marktübergreifende Vergleichsmöglichkeiten d. Was sind unsere Chancen und Schwächen ii. Schwächen: Einstiegshürden: technische Aspekte, persönliche Qualitätssicherung, Datenschutz, Gewohnheiten iii. Chancen: Die Voraussetzung für einen digitalen Einkauf sind mehr und mehr gegeben, durch die technische Affinität der damit aufwachsenden Generation und der zunehmenden Aufklärung durch Bildungseinrichtungen. Existierende Konzepte und Angebote sind noch nicht etabliert. Das lässt Raum zur Entwicklung eines Geschäftsmodells, welches bestehende Lücken schließt. 4. Risiken a. zeitkritische Abläufe (Scanvorgang und Anzeige der Produktinfo im Einkaufsprozess, Fehler im Scanvorgang, tatsächlicher Lieferzeitpunkt in Übereinstimmung mit Wunschlieferzeitpunkt) b. Kaufvorgang (gesetzliche Vorgaben) c. Ausfallsicherheit der Bestände d. Paketverschlüsselung e. Authentifizierungen (wann, wie) -> double-opt-in-Verfahren f. Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit
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