CHbraunvieh 03-2015

3/2015
CHbraunvieh
Magazin der Braunviehzucht
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
BetriebsführungS. 4
Info
Früher
Weidebeginn
Braunvieh
bi dä Lüüt
S. 8
Info
S. 14
LBE-Experten
gesucht
1
«Ich züchte Schweizer
Braunvieh, weil die
guten Fundamente und
harten Klauen eine
ideale Bewirtschaftung
meiner Weideflächen
erlauben.»
Peider Jenny mit Luis
und Mathia, Zillis
Ne
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Klartext
Inhalt
Die Weidesaison steht
vor der Tür
Ungeduldig warten alle auf den Frühling. Sowohl die Züchter als
auch ihr Vieh, welches kaum warten kann, bis die Stalltüre geöffnet
wird und es die gehaltvolle und üppige Weide geniessen kann.
Die Weide ist die kostengünstigste Fütterung. So ist es in dieser
schwierigen Zeit für die Milchproduktion äusserst wichtig, die Weide
gut zu planen.
Das Wetter beeinflusst den Weideertrag. Um den bestmöglichen
Nutzen daraus ziehen zu können, müssen wir flexibel sein und über
Flächen verfügen, die man weiden und mähen kann. Die Qualität
des Grünlandes erlaubt es unserer Herde, ihr ganzes Potenzial
auszuschöpfen. Sie kann durch eine durchdachte Nutzung und
Düngung beeinflusst werden.
Dabei gilt es auch, an die Parasiten zu denken, welchen vor allem das
Jungvieh stark ausgesetzt ist. Man weiss ja, bei der Besamung wird
schon an die zukünftige Kuh gedacht. So ist es wesentlich, diesem
Problem die nötige Beachtung zu schenken. Auch wenn eine allfällige
Behandlung teuer erscheinen mag. Es lohnt sich also, sich vor dem
Öffnen der Stalltüre ein wenig Zeit zu nehmen. Machen Sie sich
Gedanken darüber, ob Sie im Hinblick auf den bestmöglichen Verlauf
der Weidesaison alle Massnahmen getroffen haben. Ein erfolgreiches
Öffnen der Stalltüren wünscht Ihnen allen
Philippe Gruet,
Vorstandsmitglied
Betriebsführung  4 Empfehlungen für die Weidesaison
 6 Weideparasiten
Info
8
Braunvieh bi dä Lüüt
10 Unterkieferverkürzung beim Braunvieh
12Oskar Grüter – Doyen
der Herde­buchzucht
15 Aus dem Vorstand
16Feiertagsregelung MLP
18 Vorstellung Ernst Brändli
Porträts
22 Die GMF-Beratung schaffte Klarheit
24 Nicht grösser werden, sondern besser
Galerie
28 100 000 er Kühe
32 85 000 er Kühe
Treffpunkt
34 Pilla gewinnt IGBS-Show
36 Seite des OB-Verbands
39 Aus den Regionen
50Veranstaltungskalender
51Programm Zuchtfamilien und
­Halteprämienschauen
Zur Titelseite:
Die Weide ist die kostengünstigste Fütterung.
Braunvieh Schweiz
Chamerstrasse 56, 6300 Zug
[email protected]
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
Im Bild: Zolivo Susi CH 120.0583.4653.9 von
Georg Florin, Serneus.
Bild: Han Hopman
3
Bevor die Blütenstände
der Gräser gebildet
werden, sollte man mit
dem Weiden beginnen.
Betriebsführung Früher Weidebeginn für eine
erfolgreiche Weidesaison
ERIC MOSIMANN, Agroscope
Im Frühjahr liefern die Weiden nährstoffreiches Futter. Der Weidebeginn ist eine heikle
Phase. Dabei geht die Vorbereitung der Kühe mit der Verfolgung des Graswuchses
einher. Aufgrund von Massnahmen, die auf verschiedenen Weiden ausgeführt wurden,
gibt Agroscope nützliche Empfehlungen für den Beginn der Weidesaison.
Die Menge und die Qualität des ersten Austriebs der
Weiden variieren je nachdem, wie hoch das Gras vor
Winterbeginn belassen wurde: War das Gras zu kurz,
startet die Vegetation langsam. War das Gras zu lang,
ist das Gras verschwendet. Um eine gute Nutzung
der Weiden im Frühjahr zu gewährleisten, muss die
Vegetationshöhe zu Beginn des Winters eine Faust
betragen.
Früh weiden zur Kontrolle des Grases
Inklusive einen Teil der Weiden, die später zur Heuproduktion gemäht werden. Diese erste Runde soll dann
erfolgen, wenn der Graswuchs noch schwach ist und
bevor sich die Blütenstände der Gräser bilden. So
wird übermässiger Graswuchs im Mai vermieden. Die
Weidedauer nimmt also progressiv zu. Am Ende dieser
ersten Weideperiode ist die verfügbare Grasmenge
von Weide zu Weide unterschiedlich. Klassiert man die
Weiden nach der Grashöhe, kann man die Beweidung
während der Wachstumsspitze planen.
Während der Periode des Weidebeginns sollen die
Kühe möglichst rasch möglichst viele Weiden abgrasen.
Ratschläge zum erfolgreichen Weiden im Frühjahr
–Im Kalender notieren: Anzahl Kühe und deren Ergänzungsfütterung, Daten
von Anfang und Ende der Nutzung der Weiden und deren Fläche. Ein Plan der
Parzellen ist ebenfalls unabdingbar für die Verbesserung des Systems.
–Ende Winter, vor Weidebeginn: Wenn nötig das restliche auf den Weiden vorhandene Gras von nicht laktierenden Tieren abweiden lassen. Einsatz einer Egge
vermeiden; die Produktionsflächen düngen.
–Bei nassen Bedingungen: Weidedauer reduzieren und Kühe, welche Hunger
haben, auf die Weide lassen.
–Bei Beginn des Weidegangs: Die grösstmögliche Fläche beweiden, bevor die
Gräser wachsen; den Bedarf der Kühe überwachen.
–Zwei Weidesysteme sind leistungsstark. Die Kurzrasen-Dauerweide (1 bis 3
Weiden) erleichtert die Arbeit, aber das fortlaufende Abweiden der Blätter bremst
das Graswachstum und reduziert langfristig die Produktivität der Weide. Die
Umtriebsweiden (6 bis 30 Weiden) sind arbeitsaufwendiger, aber der Verzehr und
das Graswachstum sind optimiert.
–In der Wachstumsspitze: Kurz weiden! Im Tal deckt eine Weidefläche von
ungefähr 20 Aren den täglichen Bedarf der Kuh vom 20. April bis am 20. Mai
(Abbildung 1). Eine entsprechende Bestossung der Weiden mit 5 Kühen pro
Hektare sollte in den meisten Betrieben möglich sein. Wird während dieser Zeit
Tag und Nacht geweidet, so kann dadurch Futter gespart werden. Die Vegetation
der Weiden wird so verbessert.
–Geht man während der Weidesaison jede Woche einmal über die Weiden, kann
man den Stand der Vegetation beurteilen; möglichst aus dem Blickpunkt der
Kuh. Die Höhe des Grases ist die beste Entscheidungshilfe (Abbildung 2). Die
botanische Zusammensetzung sollte ebenfalls überwacht werden, damit allfällig
unerwünschte Pflanzen sofort entdeckt werden. Sorgfältig beweidete Parzellen
verursachen normalerweise keine Probleme.
–Die AGFF gibt Merkblätter zum Weiden heraus. Erkundigen Sie sich und werden
Sie Mitglied auf www.agff.ch!
4
Bei Weidebeginn sollen
die Kühe möglichst
rasch möglichst viele
Weiden abgrasen.
CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Betriebsführung Bilder: Braunvieh Schweiz
Die Kuh ist selektiv –
Während der zweiten Periode im Frühjahr muss man
wegen des starken Graswuchses die beweidete Fläche
reduzieren. Der Stand des Grases, das man den Kühen
anbietet, soll genau verfolgt werden. Die von einer
Kuh auf der Weide aufgenommene Menge Gras hängt
von der Qualität und der Verfügbarkeit ab. Erhöht man
das Grasangebot, so steigt auch die Grasaufnahme an.
Bis sie die Höchstgrenze von 16 bis 18 kg Trockensubstanz pro Tag und pro Kuh erreicht. Es gibt hohes Gras
in Fülle, aber sein Nährwert ist tief. Umgekehrt ist das
kurze Gras nährstoffreich, aber es ist schwieriger zu
fressen.
Bei der Umtriebsweide beträgt die Grashöhe am
Ende der Beweidung 40 bis 50 % der Höhe zu Beginn
der Beweidung. Die Herde hat immer Zugang zum
nährstoffreichsten Gras. Die Grashöhe am Ende der
Beweidung sollte ungefähr 5 cm betragen, damit die
Gräser optimal wachsen können. Demzufolge sollte
die Grashöhe zu Beginn der Beweidung 10 bis 12.5
cm betragen. Logischerweise muss man im Mai die
Weiden mit dem kürzesten Gras beweiden und die
Weiden mit dem höchsten Gras mähen.
Abb. 1: Graswachstumskurve als Weide-
Abb. 2: Der Stiefel kann als einfaches Weide-
managementhilfe
management-Instrument eingesetzt werden
Das Graswachstum (schwarze Kurven) und die vier Weideperioden (farbige Bereiche) variieren je nach Höhe. Die
durchschnittlichen Graswachstumsraten in kg TS/ha/Tag
(rot) wurden im Waadtländer Jura gemessen. Jede Periode
entspricht einer angemessenen Bestossung.
Beispiel: Eine Kuh auf 500 m ü. M. verzehrt 16 kg TS/Tag:
I) bei einer Ergänzungsfütterung von 6 kg TS/Kuh/Tag
braucht es 3.5 Kühe/ha; II) 5.5 Kühe/ha; III) 2.5 Kühe/ha;
IV) 2 Kühe/ha.
Die Höhe des Grases sollte zwischen den beiden grauen
Bändern auf dem Stiefel liegen. Bei der Umtriebsweide
entspricht das obere Band dem Weidebeginn und das
untere Band dem Ende. Bei der Kurzrasen-Dauerweide wird
die Höhe des Grases permanent im Bereich zwischen den
beiden Bändern gehalten.
erleichtern wir ihr die Wahl.
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
[email protected]
www.agff.ch
5
Betriebsführung Wenn der Wurm drin ist
CÉCILE MEILI, Braunvieh Schweiz
Das Weiden bringt viele Vorteile mit sich. Es leistet einen hohen Beitrag zum Tierwohl und ist die kostengünstigste Art der Fütterung. Weidende Tiere sind jedoch gegenüber Tieren im Stall häufiger Parasiten
ausgesetzt. Mit einem guten Weidemanagement können hohe wirtschaftliche Folgeschäden minimiert werden.
Um einen Befall des
Grossen Leberegels
zu vermeiden, sollten
Gewässer und nasse
Stellen grosszügig
ausgezäunt werden.
6
Die sogenannten Magen-Darm-Strongyliden sind bei
den Rindern die schädlichsten und häufigsten Weideparasiten. Der Braune Magenwurm ist neben dem
Dünndarmwurm dabei der bedeutendste Vertreter.
Ersterer ist jedoch wesentlich schädlicher. Besonders
betroffen sind Jungtiere in der ersten Weidesaison,
da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt
ist. Die Tiere zeigen Fressunlust, struppiges Haarkleid,
schlechte Zunahmen und Durchfall. Bei einem starken
Befall magern sie ab und können im Extremfall sogar
daran sterben. Auch Kühe können befallen sein. Sie
weisen eine verminderte Milchleistung, tiefere Fruchtbarkeit und eine schlechtere Futterverwertung auf.
Larven, welche den Winter auf der Wiese überleben,
werden in der ersten Weidephase über das Weidegras aufgenommen. Die Würmer besiedeln den
Labmagen oder den Darm der Tiere und produzieren
dort Eier. Diese werden über den Kot ausgeschieden. Es
schlüpfen wiederum Larven und der Kreislauf beginnt
von Neuem. Die Würmer können im Winter auch in
«schlafenden Stadien» in den Tieren weiterleben.
Diese sogenannte Winterostertagiose betrifft vor allem
Jungtiere nach einer ersten Sömmerung.
Richtiges Weidemanagement macht
dem Magen-Darm-Wurm das Leben schwer
Mit einem optimalen Weidemanagement kann der
Befall reguliert werden. Rinder können sogar eine
körpereigene Abwehr aufbauen. Dazu braucht das
erstsömmrige Rind einen 4–5-monatigen Kontakt mit
dem Parasiten. Der Parasitendruck soll jedoch auf
tiefem Niveau gehalten werden, sonst erkranken die
Jungtiere daran. Auch der Standort spielt eine wichtige
Rolle. Betriebe in tieferen Lagen, vernässte Böden und
feuchte oder schattige Weiden sind stärker betroffen.
Mit Auszäunen den Leberegel im Zaun halten
Der Grosse Leberegel verursacht oft schleichende Probleme. Stärkere Infektionen im Spätsommer und Herbst
führen bei Kühen zu Milchrückgang und schlechtem
Allgemeinzustand. Eine sogenannte akute Fasciolose führt zu Verdauungsstörungen, Durchfall oder
Verstopfungen, Blutarmut, gekrümmtem Rücken und
angespanntem Bauch. Bei chronischem Krankheitsverlauf im Herbst und Winter zeigen die Tiere weniger
Symptome. Jungtiere entwickeln sich aber weniger
gut. Bei Milchkühen muss mit Leistungseinbussen bis
zu 30 % gerechnet werden.
CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Betriebsführung Weidemanagementmassnahmen bei Magen-Darm-Würmern:
Risikofaktor
Grund
Massnahmen
Auswirkungen
Weide ohne
Schnitt
Aufbau eines hohen
Parasitendrucks
Schnittnutzung einführen
Schnittnutzung entfernt Larven.
Heu- und Silagebereitung töten Larven ab.
Feuchte Weiden
Fördern das Überleben
von Larven
Feuchte Weiden vermeiden oder nur
kurzzeitig bestossen
Kleineres Infektionsrisiko
Besatzdichte senken
Kleineres Infektionsrisiko
(geringes Infektionsrisiko bei unter 0.8 GVE
pro Hektar)
Hohe Besatzdichte Hohe Anzahl Parasiten
(> 1.5 GVE/ha)
in kurzer Zeit
Zwingt die Kuh nahe am
Kuhfladen zu weiden
Standweiden
Infektionen können
wiederholt auftauchen
Rotation einführen
Die Tiere kommen weniger auf bereits bestos­
sene Weiden mit hohem Infektionsdruck.
Jungtierweide
Aufbau eines hohen
Parasitendrucks
Erstsömmrige Rinder zusammen oder abwechslungsweise mit älteren Tieren weiden
Larven entwickeln sich in älteren, immuni­s­ierten Tieren weniger gut.
Weniger infek­tiöse Larven gelangen so auf
die Weide.
Jungtiere auf von bereits älteren Tieren
beweideten Flächen weiden lassen
Erstsömmrige Rinder mit anderen Tierarten
zusammen weiden
Der Grosse Leberegel braucht für seinen Entwicklungs­
zyklus die Zwergschlammschnecke als Zwischenwirt.
Auch beim Leberegel gelangen Eier über den Kot der
Rinder auf die Weide. In einem Zwischenwirt, der
Zwergschlammschnecke, vermehren sich die Larven
massenhaft. Sie verlassen danach die Schnecken und
haften sich an Pflanzenteile. Diese werden vom Tier
aufgenommen. Die Larven wandern durch den Darm
in die Leber bis in die Gallenblase. Dort werden pro Tag
und Larve bis zu 10 000 Eier produziert und über den
Kot ausgeschieden.
Da sich die Zwergschlammschnecke gerne im Feuchten
aufhält, sollten nasse Stellen und Gewässer grosszügig ausgezäunt werden. Moraststellen sollten
trockengelegt werden. Die Umgebung der Tränke
sollte möglichst trocken gehalten werden. Natürliche
Wasservorkommen gelten als Risikofaktor.
Befallene Flächen nutzt man besser für Heu oder
Silage. Hofdünger sollte nicht auf Flächen ausgebracht
werden, welche danach beweidet oder eingegrast
werden. Eine eigene, effektive Immunabwehr gegen
den Grossen Leberegel ist oft ungenügend.
Pferde sind für diese Art von Würmern nicht
anfällig und reinigen somit die Weide.
Rind eine körpereigene Abwehr auf. Ohne erneuten
Kontakt mit dem Erreger lässt die Immunisierung nach
einem Jahr wieder nach. Nur ein starker Befall führt
zur Erkrankung des Tiers. Symptome sind erschwerte
Atmung, Lungenentzündung, Nasenfluss, Fieber,
Gewichtsverlust und verminderte Milchleistung bei
Kühen.
Auch der Lungenwurm wird über Weidegras aufgenommen. Die Larven durchbohren die Dünndarmwand und gelangen über das Lymphsystem in die
Lunge. Dort vermehren sie sich. Beim Husten gelangen
Eier über die Luftröhre in die Mundhöhle. Werden
sie geschluckt, kommen sie so wieder über den Kot
auf die Weide. Während einer Weidesaison gibt es
2–3 Generationszyklen. Deshalb ist es schwer, mittels
Weidemanagement das Problem zu minimieren.
Hier führt eine Impfung oder Entwurmung eher zum
gewünschten Resultat. Bei allen drei Parasiten gilt aber
der gleiche Vorsatz: Eine Wurmfreiheit zu erreichen, ist
nicht möglich und auch nicht nötig. Es gilt, den Befall
auf ein tolerierbares Niveau zu senken.
Besonders das
Jungvieh ist anfällig
gegenüber Weideparasiten. Werden sie
zusammen mit älteren Tieren geweidet,
kann der Parasitendruck gesenkt
werden.
Auch Lungenwürmer
auf ein tolerierbares Niveau senken
Das Befallsrisiko mit Lungenwürmern ist ab Mitte der
Weidesaison am grössten. Bei leichtem Befall baut das
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
7
Info
Werde Grünlandmeister!
MICHAEL EUGSTER, Braunvieh Schweiz
«Braunvieh bi dä Lüüt» startet im April mit den ersten Veranstaltungen auf ausgewählten Betrieben.
Am 23. April macht «Braunvieh bi dä Lüüt» auf dem Betrieb Hanspeter Kaufmann im luzernischen Nottwil halt.
Eine Woche später, am 1. Mai, treffen sich interessierte Landwirte auf dem Betrieb Rhyner im Hoffeld.
Der erste Schnitt steht schon
bald vor der Türe. Das Futter
für die Winterfütterung muss
konserviert werden. Wie sollen
die Wiesen im Frühling gepflegt werden? Was für einen
Grasbestand habe ich? Wann
schneide ich mein Gras am bes­­
ten? Wie, wann und womit
dünge ich meine Wiesen?
All diese und noch mehr Fragen
muss jeder Landwirt immer
wieder beantworten. Mit dem
Ziel, möglichst gutes Futter für
die Tiere zu ernten.
Einer der besten
Grünlandmanager
Europas: Heinz Blum.
Bilder: Braunvieh Schweiz
8
Österreichs Heumeister gibt Auskunft
Heinz Blum ist ein wahrhaftiger Grünlandspezialist. Der Heuhändler und Viehzüchter bewirtschaftet
200 Hek­taren Grünland wie kaum ein Zweiter. Sein
Heu erreicht absolute Spitzenwerte und ist mehrfach
prämiert. NEL-Werte von bis zu 7.2 MJ sind durchaus
möglich. Der Begriff «Blum-Heu» als Synonym für
aussergewöhnlich gutes Heu hat sich, zumindest in der
Ostschweiz, etabliert.
Heinz Blum ist aber nicht nur ein Produzent von hervorragendem Heu. Sein Herz gehört auch der Braunviehzucht. 40 Kühe hält der angefressene Viehzüchter im
Tiefstrohstall. Nach Möglichkeit sind Heinz und seine
Tiere auch gern gesehene Gäste an österreichischen
oder Schweizer Viehschauen.
Heinz Blum wird an den beiden Veranstaltungen vom
23. April bzw. 1. Mai seine Erfahrungen, Tipps und
Kurz und knackig:
So funktioniert «Braunvieh bi dä Lüüt»:
– 6–10 Veranstaltungen pro Jahr
– Treffpunkt für Braunviehzüchterinnen und -züchter
– Unterschiedliche Betriebe und Regionen
–Weiterbildung / Fachvortrag zu diversen Themen rund
um die Braunviehhaltung
– Austausch zwischen Braunvieh Schweiz und Züchtern
– Abend- oder Tagesveranstaltungen
– Teilnahme gratis
CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Info
Donnerstag, 23. April 2015
«Braunvieh bi dä Lüüt» –
Familie Kaufmann, Hofmatt, 6207 Nottwil
19.00 Uhr Offene Stalltüre und Apéro
19.30 Uhr Eröffnung «Braunvieh bi dä Lüüt»
19.35 Uhr Vorstellung Betrieb durch Hanspeter Kaufmann
19.50 Uhr Fachvortrag und Erfahrungsbericht Heinz Blum
20.20 Uhr Diskussion
20.40 UhrRundgang Viehherde oder Besichtigung
Kunstwiese, anschliessend gemütlicher
Ausklang
Festwirtschaft, Parkmöglichkeiten sind signalisiert, Teilnahme gratis (keine Anmeldung
nötig), Betrieb liegt in unmittelbarer Nähe des
Paraplegikerzentrums Nottwil
Tricks zum Thema «Grünlandmanagement» weitergeben. Besuchen Sie die Veranstaltungen von «Braunvieh bi dä Lüüt» und profitieren Sie vom Wissen eines
der besten Grünlandmanager des gesamten Alpenraums.
seiner Familie bewirtschaftet er einen reinen Grünlandbetrieb mit 40 Kühen und dem dazugehörigen
Jungvieh. Die interessante Umbaulösung des Stalls
und die exterieur- und leistungsstarke Herde machen
«Braunvieh bi dä Lüüt» auf dem Betrieb Rhyner noch
spannender.
Braunvieh bi dä Lüüt
am 23. April: Familie
Hanspeter Kaufmann,
Nottwil.
Überzeugte Braunviehbetriebe
Die gastgebenden Betriebe für die ersten beiden
Veranstaltungen sind Hanspeter Kaufmann in Nottwil
und Walter Rhyner in Hoffeld.
Hanspeter und Susanne Kaufmann bewirtschaften
einen 33 Hektaren grossen Ackerbau- und Milchwirtschaftsbetrieb. Im neu erbauten Laufstall stehen 50
Braunviehkühe, die im Schnitt knapp 8000 kg Milch
produzieren. Kaufmann setzt dabei viel Wert auf
ausgeglichene, problemlose Kühe mit tiefer Zellzahl,
guter Fruchtbarkeit und einer ansprechenden Milchleistung. Wenn bei einer Kuh alles passt, nehmen sie
auch gerne an einer Ausstellung teil.
Walter Rhyner ist wohl noch vielen Braunviehzüchtern
ein Begriff. Der ehemalige LBE-Experte und heutige
Schaurichter ist ein bekanntes Gesicht. Zusammen mit
Tag der offenen Türe
Neben dem Fachvortrag von Heinz Blum lohnt sich
der Besuch von «Braunvieh bi dä Lüüt» auch wegen
der interessanten Betriebe. Die Betriebe öffnen ihre
Stalltüren und stellen sich und ihre Tiere vor. Die Fest­
wirtschaft lädt zum anschliessenden Verweilen und
Diskutieren ein. Nutzen Sie die Veranstaltungen von
«Braunvieh bi dä Lüüt» auch, um mit Braunvieh Schweiz
in Kontakt zu treten.
«Braunvieh bi dä Lüüt» – der neue Treffpunkt für
Braunviehzüchter und -züchterinnen ausserhalb des
Schaurings.
[email protected]
Braunvieh bi dä
Lüüt am 1. Mai:
Familie Walter
Rhyner, Hoffeld.
Bild: KeLeKi
Freitag, 1. Mai 2015
Braunvieh bi dä Lüüt –
Familie Rhyner, Hoffeldstrasse 3, 9114 Hoffeld
19.30 Uhr Offene Stalltüre und Apéro
20.00 Uhr Eröffnung Braunvieh bi dä Lüüt
20.05 Uhr Vorstellung Betrieb durch Walter Rhyner
20.20 Uhr Fachvortrag und Erfahrungsbericht Heinz Blum
20.50 Uhr Diskussion
21.10 Uhr Besichtigung Viehbestand, anschliessend
gemütlicher Ausklang
Festwirtschaft, Parkmöglichkeiten signalisiert,
Teilnahme gratis (keine Anmeldung nötig)
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
9
Info
Genetische Grundlage
für Unterkieferverkürzung
ASTRID LUSSI, HAFL Zollikofen
Die Unterkieferverkürzung ist beim Braunvieh als Erbfehler deklariert und wird bei der Linearen
Beschreibung und Einstufung (LBE) als Fehler erfasst. Jedoch ist die genetische Grundlage dieses Phänomens
beim Rind bis jetzt nicht umfassend untersucht worden. Technologische Fortschritte in der Genetik bieten
neue Möglichkeiten.
Abbildung 1
Aussehen der Tiere mit Unterkieferverkürzung
a
Bei der LBE werden die Kühe visuell beurteilt und beim
Vorliegen einer Unterkieferverkürzung mit einem Score
1 oder 2 erfasst. In der Folge werden in der RahmenNote 10 Punkte abgezogen. Da keine Vermessung des
Kopfes vorgenommen wird, kann nicht gesagt werden,
ob diese Fehlstellung durch eine Verkürzung des Unterkiefers oder durch die Verlängerung des Oberkiefers
verursacht wird.
In Abbildung 1 sind Fotos von einer Kuh mit normalem
Unterkiefer (linke Seite) und von einer Kuh mit dem LBEFehler «verkürzter Unterkiefer» (rechte Seite) dargestellt. Tiere mit verkürztem Unterkiefer haben tendenziell
einen spitz zusammenlaufenden Kopf a . Betrachtet
man den Kopf von unten, sieht man oft eine Spalte
zwischen Ober- und Unterlippe b . Zieht man die
Unterlippe nach hinten, erkennt man, dass die Schneidezähne hinter dem vorderen Kauplattenrand oder
hinter der Kauplatte liegen c . Bei gesunden Tieren
liegen die Schneidezähen am vorderen Kauplattenrand
c .
b
c
Kauplatte
Bilder: Astrid Lussi
10
In der Molekulargenetik wurden in den letzten Jahren
beträchtliche Fortschritte gemacht. In der Tierzucht
werden diese Fortschritte unter anderem für die Umsetzung der genomischen Selektion genutzt. Über die
genetische Grundlage der Unterkieferverkürzung beim
Rind ist wenig bekannt. Im Rahmen einer Bachelorarbeit an der HAFL (Hochschule für Agrar-, Forst- und
Lebensmittelwissenschaften) wurde deshalb untersucht, welche Genregionen die Unterkieferverkürzung
beim Braunvieh beeinflussen.
Häufigkeit der Unterkieferverkürzung
Aus dem Datensatz für die Zuchtwertschätzung LBE
wurde pro Stier die Häufigkeit der Töchter mit Unterkieferverkürzung berechnet. 554 der insgesamt 682
Stiere hatten keine Tochter mit verkürztem Unterkiefer.
Folglich zeigte mindestens eine Tochter von 128 Stieren
das Merkmal Unterkieferverkürzung. Die Töchter
dieser Stiere zeigten den Erbfehler mit einer Häufigkeit
zwischen 0,0098 % und 2,5 %. Am häufigsten wurden
Stiere mit 0,01 %–1,0 % betroffenen Töchtern beobachtet. Somit ist der Anteil sehr tief.
Da der Fehler nur bei Kühen mit einer LBE routinemässig erfasst wird, wird angenommen, dass diese
Häufigkeiten unterschätzt sind. Hinzu kommt, dass
eine Vorselektion stattfindet. Es ist denkbar, dass Kälber
mit starker Unterkieferverkürzung vorab durch den
Züchter ausselektiert werden und in die Mast gehen.
CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Info
Hohe Assoziation auf Chromosom 5
Abb. 2: Durchschnittliche GOZW und DGZW für ausgewählte
Am Stichtag (1. Januar 2014) hatten 104 lebende Kühe
mit LBE einen Score 1 oder 2 für den Fehler Unterkieferverkürzung. 65 dieser Kühe wurden im März 2014
besucht, visuell beurteilt und es wurde eine Haarprobe
entnommen. Zusätzlich wurden Haarproben von 16
betroffenen Kühen aus weiter entfernten Regionen
von den Züchtern per Post eingesandt. Alle 81 Haarproben wurden danach über die Qualitas AG für den
80K-SNP-Chip genotypisiert.
Für die Auswertung wurden die Genotypen der 81
betroffenen Kühe mit den Genotypen von 440 Braunviehkühen ohne Unterkieferverkürzung verglichen.
Dabei zeigte eine Region auf Chromosom 5 einen
starken Ausschlag.
Exterieurmerkmale der Kühe mit Unterkieferverkürzung (N=78)
0.4
(N=78)
Mittelwert
0.2
0
-0.2
-0.4
-0.6
-0.8
Kein Einfluss auf die Leistungsmerkmale
Weiter wurden die genomischen Zuchtwerte der Tiere
mit Unterkieferverkürzung ausgewertet. Die durchschnittlichen Zuchtwerte für den Milchwert, die Zellzahl, die Persistenz und die Nutzungsdauer liegen nahe
beim Populationsmittel. Es wird somit angenommen,
dass keine enge Beziehung zwischen der Unterkieferverkürzung und der Leistung des Tieres besteht.
Obwohl die Stichprobe klein ist, ist dieses Ergebnis
beruhigend. Studien zu anderen Erbkrankheiten –
wie SMA und SDM – lassen vermuten, dass Träger
dieser Erbkrankheiten dem Zuchtziel besser entsprechen (Brem, 2014). Das hat den Effekt, dass sich die
Frequenzen dieser Erbfehler bei Zucht auf Leistung
verändern.
Die durchschnittlichen direkten genomischen Zuchtwerte (DGZW) und die genomisch optimierten
Zuchtwerte (GOZW) für die Exterieurmerkmale des
Rahmens, Beckens und Fundaments sind Bestandteil
von Abbildung 2. Der mittlere GOZW für den Rahmen
zeigt über alle LBE-Merkmale die grösste Abweichung
(schwarzer Pfeil) vom mittleren DGZW. Der Abzug von
10 Punkten im Rahmen wirkt sich im konventionellen
Zuchtwert aus. Die Abweichungen in den anderen
Merkmalen sind deutlich kleiner.
GOZW
DGZW
Schlussfolgerungen
Die Erfassung von aussagekräftigen Phänotypen bildet
die Grundlage für die genetische Analyse von Erbfehlern. Hier leistet die LBE einen sehr wichtigen Beitrag.
Der Erbfehler Unterkieferverkürzung wird beim Braunvieh signifikant von einem Genabschnitt auf dem
Chromosom 5 beeinflusst. Die Auswertungen werden
in den folgenden Monaten weiter verfeinert. Das Ziel
dieser weiterführenden Arbeiten ist es, die zugrunde
liegende Mutation aufzudecken. Wenn dies gelingt, ist
die Entwicklung eines Gentests für die Unterkieferverkürzung denkbar.
Bei der Unterkieferverkürzung handelt es sich um
eine anatomische Missbildung ohne offensichtliche
Auswirkungen auf die Vitalität und die Leistungsfähigkeit einer Kuh. Nichtsdestotrotz wird den Züchtern im
Moment empfohlen, betroffene Tiere von der Zucht
auszuschliessen. Hoffentlich kann diese Entscheidung
in Zukunft mit einem Gentest vereinfacht werden!
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Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
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11
Info
Oskar Grüter, unser Doyen
des Herdebuchs, geht in Pension
LUCAS CASANOVA, Direktor Braunvieh Schweiz
Ende März 2015 geht Oskar Grüter nach beinahe 40 Arbeitsjahren bei Braunvieh Schweiz in Pension.
Mit seinem Schritt in den berühmten «Unruhestand» verlieren wir unseren Doyen der Herdebuchzucht.
Oskar Grüter, oder Oski, wie er intern genannt wird,
trat am 1. September 1975 als frisch diplomierter Ing.
Agronom ETH seine Stelle als Adjunkt der Herdebuchstelle bei Dir. Eugster († 88) an. Wer hätte damals
gedacht, dass dies zu seiner Lebensstelle würde?
Die frühen 70er-Jahre waren die Zeiten des Interzuchtversuches mit amerikanischem Brown-Swiss und die
Pionierzeiten der Einführung der künstlichen Besamung. Die Neuerungen lösten damals heftige Diskussionen und Richtungskämpfe im Verband aus. Diese
Zeit hat ihn geprägt. So entwickelte Oski damals ein
ausgesprochenes Sensorium für zuchtpolitische Fragestellungen. Dies kam ihm später immer wieder zugute.
Die Anfänge der Computerlösungen
1Computerlisten wurden
zuerst noch von Hand
bearbeitet.
2Das EDV-Team der
ersten Stunde mit den
ersten Büro-PCs.
3Immer ein grosser
Rückhalt seines Teams;
selbst beim FirmenPlauschturnier als
Torwart.
Es ist für meine Generation kaum mehr vorstellbar:
Damals wurden Abstammungsausweise noch mit viel
Handarbeit erstellt und von den Zuchtbuchführern
manuell nachgetragen. Bereits in dieser Zeit befasste
sich der Verband erstmals mit der Frage, wie die
Herdebuchführung durch den Computereinsatz effizienter gestaltet werden könnte. Oski erlebte und prägte
die bisherige Geschichte des Informatikeinsatzes beim
Verband während seinen langen Berufsjahren.
Anfänglich wurden die Daten noch auf Lochkarten
gestanzt und in die Computer der ersten Generation
maschinell eingelesen. Die Datenerfasserinnen wurden
damals «Locherinnen» genannt. Ein Begriff, den Oski
noch viele Jahre später verwendete. Bereits Ende
der 80er-Jahre wurde das Herdebuch in eine damals
beispielhafte Computerlösung migriert. Seit dieser Zeit
hat Oski bei allen Informatikprojekten massgeblich
mitgearbeitet. Deshalb kennt er wie wohl kein Zweiter
die Abläufe und alle Details unseres Herdebuchs.
Monatsinformationen, Jahresauswertungen
Oski erkannte bereits früh, dass der Computereinsatz
neue Anwendungen ermöglicht. Dank der neu verfügbaren Rechnerleistung konnten erstmals Auswertungen auf Stufe Betrieb eingeführt werden. Aus
dieser Zeit stammen die noch heute von den Züchtern
sehr geschätzten Monatsinformationen und Jahresauswertungen. Oski darf als der geistige Vater dieser
wichtigen Instrumente bezeichnet werden.
«Tue Gutes und rede davon.» Nach diesem Motto
war auch die Kommunikationsarbeit immer wichtig für
Oski. Er gehörte während Jahrzehnten dem Redaktionsteam unserer Zeitschrift CHbraunvieh an. In dieser
Funktion verfasste er mit sicherem Schreibstil unzählige Berichte. Dies beinhaltete Artikel zu Auswertungen, aber auch Beiträge wie Betriebsporträts oder
Ausstellungsberichte. Zur Öffentlichkeitsarbeit zählten
aber auch die traditionellen Auftritte als Referent an
den Züchtertagungen im Herbst. Oski liebte sie, denn
sie ermöglichten einen direkten Kontakt mit den Züchtern. Und sie brachten eine willkommene Abwechslung zum Büroalltag.
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2
1
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CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Info
Oskar Grüters Favoriten
Lieblingstier Braunviehkühe
LieblingsstierSchweizer Stier Raymo, weil er viele 100 000er Kühe machte
Lieblingskuh Da ziehe ich den Joker
EssenRindssaftplätzli von einem Original Braunviehtier
Getränk
Ein klarer Apfelmost
Hobby
Lesen, wandern, Familie
FarbeBlau
Musikstil
Breit, z.B. Klassik, Reggae oder Country
Musiker
Bob Marley
Sportler/in
Roger Federer
Beim Weihnachtsessen wurde Oskar Grüter für seine
jahrzehntelange Mitarbeit bei Braunvieh Schweiz geehrt.
Unser Spezialist für Erbfehler
Eine wichtige Aufgabe im Herdebuch ist die Erbfehlerbekämpfung. Grundlage hierfür ist eine systematische Erfassung der Meldungen und das Auslösen von
Abklärungen durch Fachspezialisten an den Hochschulen. Es ist nicht übertrieben, wenn ich feststelle,
dass sich Oski während seiner beruflichen Tätigkeit
auch zu unserem Spezialisten für Erbfehler entwickelte. Dank seiner riesigen Erfahrung konnte er sehr
schnell einordnen, ob eine Meldung einer Missbildung
wichtig oder unwichtig ist. Wenn eine Meldung auf
neue Trägerstiere oder sogar auf einen neuen Erbfehler
hindeutete, löste er umfangreiche Abklärungen aus.
Der heutige erfreuliche Stand in der Erbfehlerbekämpfung wurde auch dank der seriösen Grundlagenarbeit
durch ihn ermöglicht.
Förderprogramm Original Braunvieh
Im Jahr 2001 erfolgte erstmals eine Eingabe zum
Förderprogramm Original Braunvieh. Seit Beginn
wurde dieses Programm durch Oski betreut. Dazu
gehörten das Verfassen der jährlichen Abrechnungen
und Berichte sowie die Wiedereingabe nach jeweils drei
Jahren. Dank diesem Programm wurden die Original
Braunviehzüchter bei verschiedenen züchterischenund Werbemassnahmen durch den Bund unterstützt.
Die Würdigung von Oskis Lebenswerk wäre unvollständig ohne Erwähnung seiner Führungsarbeit bei
Braunvieh Schweiz. Schon als Adjunkt der Herdebuchstelle war er der verlängerte Arm der Direktion im
Tagesbetrieb. Seit 2001 ist er Mitglied der Geschäftsleitung und leitete während vieler Jahre den wichtigen
Fachbereich Zucht.
Es spricht für seine menschlichen Qualitäten, dass Oski
vor einigen Jahren selber den Wunsch äusserte, diese
Leitung abzugeben. So konnte Nachfolger Martin Rust
in diesem Bereich mehr Verantwortung übernehmen.
Seither steht Oski dem Ressort Herdebuchführung und
Leistungsprüfungen vor. Er wird von seinen Mitarbeitenden als Vorgesetzter sehr geschätzt. Dies nicht nur
wegen seinen fachlichen Fähigkeiten, sondern auch
wegen seiner hohen Sozialkompetenz. Als Bauernsohn
und Vater von vier erwachsenen Kindern hat er auch
im Beruf stets eine hohe Menschlichkeit vorgelebt.
Für mich persönlich war Oski ein grosses Vorbild und
auch ein wichtiger Ratgeber bei schwierigen Fragen.
Dafür danke ich ihm ganz speziell und wünsche ihm
im nun neu beginnenden Lebensabschnitt nur Gutes.
Er wird nun mehr Zeit mit seiner Frau Susanne und
mit seiner wachsenden Grossfamilie verbringen und
manche aufgeschobene Reise nachholen können.
[email protected]
4Oski hielt unzählige
Vorträge für die Rasse
Braunvieh und die
Dienstleistungen des
Verbandes.
5«Geburtshelfer» einer
Weltpremiere: das
BrunaNet-Team erfand
das weltweit erste
Online-Herdebuch inkl.
Paarungsplanung.
6Über eine Dekade gehörte die Organisation
des Stierenmarktes zu
seinen Aufgaben.
Bilder: Braunvieh Schweiz
6
5
4
13
Wir suchen infolge von Pensionierungen für das LBE-Team
2 Experten für die Lineare Beschreibung & Einstufung
Als LBE-Experte sind Sie mitverantwortlich für die Umsetzung der Linearen Beschreibung & Einstufung gemäss den
internen Vorgaben. Der LBE-Experte arbeitet im Aussendienst. Arbeitsbeginn ist Ende August 2015.
Anforderungen:
•Abgeschlossene landwirtschaftliche Fachausbildung
• Fachwissen und Interesse an der Tierbeurteilung
•Starker Charakter, professioneller und respektvoller
Umgang mit Kunden
•Einsatzbereitschaft an ca. 100 Tagen (Herbst, Winter,
Frühling) mit eigenem Fahrzeug auch für mehrtägige
Programme mit auswärtiger Übernachtung
• Geografische Grundkenntnisse
•Fremdsprachenkenntnisse (Französisch und Italienisch)
sind von Vorteil
Wir bieten:
•Interessante, anspruchsvolle Tätigkeit im ganzen
Rassengebiet
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Für weitere Auskünfte über den Stelleninhalt können Sie gerne Stefan Hodel, Ressortleiter Tierbeurteilung,
kontaktieren.
Falls Sie sich als teamfähige und kommunikative Fachperson sehen, die mit Einsatz und Begeisterung die Zukunft
von Braunvieh Schweiz mitgestalten will, dann senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung bis Freitag, 24. April 2015, an:
Braunvieh Schweiz, Michaela Meier, Assistentin der Geschäftsleitung, Chamerstrasse 56, 6300 Zug
Mehr über uns erfahren Sie unter www.braunvieh.ch
SCHWEIZERISCHE BRAUNVIEH-JUNGZÜCHTER VEREINIGUNG
c/o Braunvieh Schweiz, Chamerstrasse 56, 6300 Zug
Einladung zur Generalversammlung 2015
Dienstag, 14. April 2015 | 20.00 Uhr | Restaurant Neubühl, Wädenswil ZH
Traktanden
1. Begrüssung
2. Wahl der Stimmenzähler
3. Genehmigung der Traktandenliste/Protokoll GV 2014
4. Jahresbericht der Präsidentin
5. Jahresrechnung und Entlastung des Kassiers
6. Festsetzung des Jahresbeitrages
7. Wahlen (Vorstand Ersatzwahl)
8. Ehrungen
9. Genehmigung Tätigkeitsprogramm 2015/2016
10. Verschiedenes
Nach der Versammlung wird Ruedi Föhn, Muotathal, welcher schon fünf Mal in Folge auf der
Betriebsmanagementliste war, ein Referat halten. Anschliessend sind alle herzlich zu einem
Imbiss eingeladen.
Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und freuen uns, Sie in Wädenswil zu begrüssen.
Der Vorstand der Schweizerischen Braunvieh-Jungzüchter Vereinigung
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CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Info
Aus dem Vorstand
Aktuelle Informationen
24. Februar 2015
Mitteilungen aus GL und GA
Suisselab AG
–– Braunvieh bi dä Lüüt: Die ersten zwei Anlässe finden am
23.04.2015 (Betrieb Hanspeter Kaufmann, Nottwil) und am
01.05.2015 (Betrieb Walter Rhyner, Hoffeld) statt. Das Weiterbildungsthema ist Grünlandmanagement mit dem österreichischen Heumeister Heinz Blum.
–– Zugriffe auf Homepage www.braunvieh.ch im Jahr 2014:
154 598 Besucher griffen 385 527 Mal auf unsere Homepage zu.
–– Braunvieh Akademie: Die erste Runde (Modul 1: «Die Braunviehkuh für meinen Betrieb») wurde erfolgreich durchgeführt.
Alle Standorte waren ausgebucht. Das Modul 2 (Meine fitten
Kühe im Stall) war ebenfalls ausgebucht. Das Modul 2 wurde in
der ersten Märzhälfte ausgetragen.
–– Rekrutierung neuer LBE-Experten: Damit die Nachfolge von
J. Portmann, P. Barmettler und H. Dettling gesichert werden
kann, werden zwei LBE-Stellen im CHbraunvieh 3/2015 ausgeschrieben. Die neuen LBE-Experten sollen ab September 2015
einsatzbereit sein.
–– Züchterreise November 2014: Die Auswertung der Rückmeldungen sowie die Endabrechnung zeigen, dass die Züchterreise
2014 sehr erfolgreich war.
–– Züchterreise Herbst 2015: Die GL hat entschieden, im Herbst
eine Züchterreise nach Madison-Toronto zu organisieren. Dabei
ist wiederum ein Besuch der World Dairy Expo eingeplant.
–– An der ausserordentlichen GV vom 17.12.2014 wurde Dominic
Eggel in den Verwaltungsrat gewählt.
ASR
–– Ersatzwahl Aufsichtskommission: Der Sekretär der Aufsichtskommission der ASR Jacques Egger ist infolge bevorstehender
Pensionierung aus der Kommission zurückgetreten. Der ASRVorstand wählte Bernard Luthi, Domdidier, als seinen Nachfolger.
–– Anpassung Regeln Exportförderung ASR: Bisher musste eine
Lieferung mind. 20 Tiere umfassen, damit eine Exportförderung
durch die ASR in Frage kam. Diese Bestimmung wurde erweitert mit einer Ausnahmebestimmung für Tiere der Originalrassen
Original Braunvieh und Simmentaler Fleckvieh. Bei diesen zwei
Rassen sind bereits Exporte mit mind. 10 Tieren unterstützungswürdig. Die übrigen Bestimmungen wurden beibehalten.
–– Verlängerung der Allgemeinverbindlichkeit der TierproduktionsBeiträge für die Basiskommunikation der Schweizer Landwirtschaft «Gut, gibt’s die Schweizer Bauern»: Der ASR-Vorstand
verlängerte die Allgemeinverbindlichkeit für diese Imagekampagne für weitere vier Jahre. Damit kann der Bundesrat diese
Allgemeinverbindlichkeit verlängern. Die Beiträge von 9 Rappen
pro neugeborenes Kalb werden via Identitas AG über eine
Abgabe je Ohrmarke eingezogen und bleiben unverändert.
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
Mitteilungen aus der Vorstandssitzung vom 24.02.2015
–– Der Vorstand verabschiedete das Protokoll der Delegiertenversammlung vom 19.11.2014.
–– Der Vorstand überarbeitete das Anforderungsprofil für Verbands­
experten und wählte die Verbandsexperten für die Periode
2015–2016. Von den bisherigen Verbandsexperten sind fünf
Personen zurückgetreten.
Neue Verbandsexperten:
Enrico Bachmann, Rechtenberg, 4206 Seewen
Samuel Cadalbert, Davos Ual 12, 7083 Lantsch
Beat Horat, Rossbergstrasse 57, 8834 Schindellegi
Andreas Huber, Burst 52, 9657 Unterwasser
Stefan Knecht, Sandhof, 8714 Feldbach
Wiedergewählte Verbandsexperten:
Emil Alder, Waldschwil 476, 9630 Wattwil
Adrian Arnold, Schächenmatt 1, 6460 Altdorf
Josef Barmettler-Zumstein, Ennerberg, 6374 Buochs
Armin Buchli-Dönz, 7405 Rothenbrunnen
Paul Caduff, Sum la Val 1, 7143 Morissen
Wendelin Casutt, Chintguns 459, 7153 Falera
Stefan Hodel, Braunvieh Schweiz, 6300 Zug
Arnold Imfeld, Dörflistrasse 17, 6078 Lungern
Josef Portmann, Rütmatt, 6170 Schüpfheim
Angelo Pozzatti, Via Roma 49/D, I-37 026 Pescantina
Walter Rhyner, Hoffeldstrasse 3, 9114 Hoffeld
Cédric Schärz, Droit de Convers 44, 2616 Renan
Heini Stricker, Paradies, 9402 Mörschwil
Andreas Walser, Sänder 1, 7023 Haldenstein
–– Der Vorstand überarbeitete die Personalordnungen für interne
und externe Mitarbeiter/innen.
–– Der Vorstand genehmigte eine überarbeitete Version des Leitbilds.
–– Der Vorstand bestätigte folgendes Zeitfenster für die BRUNA
2017: 05.–09.04.2017. Das genaue Programm wird von dem
noch einzusetzenden OK ausgearbeitet.
–– Der Vorstand genehmigte sechs beantragte Einzelmitgliedschaften.
–– Der Vorstand wurde erstmals über kommende Anpassungen im
ZWS-Reglement orientiert.
–– Der Vorstand wählte Cécile Meili als Nachfolgerin von Oskar
Grüter zur Ressortleiterin Herdebuch/Leistungsprüfungen.
Zudem wurde sie als Mitglied der Arbeitsgruppe Zuchttechnische Dienstleistungen, ebenfalls als Nachfolgerin von Oskar
Grüter, nominiert.
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Info
Mehr Zeit an Ostern
dank neuer
Feiertagsregelung
Der Weidezaun-Spezialist
CÉCILE MEILI, Braunvieh Schweiz
Nach Feiertagen kommt es vermehrt zu hohen
Arbeitsspitzen bei der Verarbeitung der MLPProben. Damit in Zu­kunft n
­ ach Feiertagen die
Proben gestaffelter bei Suisse­lab eintreffen und
verarbeitet werden können, wurde eine neue
Feiertagsregelung umgesetzt. Das Kontrollintervall beträgt neu 30–36 Tage. Bis anhin
dauerte es 31–37 Tage, bis der Kontrolleur
erneut auf dem Betrieb erschien.
Fallen nun national gültige Feiertage auf Werktage (Mo–Sa), so wird je nach Fall das Kontrollintervall verlängert und/oder verschoben. Fällt
zum Beispiel Ostern in die Zeit, in welcher eine
Kontrolle stattfinden sollte, so verschiebt und
verlängert sich das Kontrollintervall. Das Kontrollintervall würde in diesem Fall 31–38 Tage
dauern. Es wird jedoch um max. 2 Tage verlängert bzw. verschoben. Das Intervall beträgt in
jedem Fall maximal 38 Tage.
Die entsprechenden Kontrollintervalle wer­den
auf die Begleitscheine aufgedruckt und müssen
vom Kontrolleur beachtet werden.
Die ranger-Serie
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vielfältigen Einsatz
• Umweltschonend und geringere Kosten
Dank Stromsparschaltung
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Mit der Einführung
der Feiertagsregelung
zu Ostern wünscht
Braunvieh Schweiz
allen frohes Eier
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durch TLDmax-Leiter
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CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
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Ein neuer Mitarbeiter stellt sich vor
Ernst Brändli:
Berater Produktionssystembeiträge
Anfang Dezember 2014 durfte ich die
neu geschaffene Saisonstelle als Berater
Produktionsbeiträge GMF und Nährstoffrechner bei Braunvieh Schweiz
antreten. Mein Arbeitspensum beträgt
während des Winterhalbjahres ca. 50 %.
Ich bin verheiratet und habe 2 Töchter.
Wir bewirtschaften in Wädenswil
einen 15 ha grossen Braunviehaufzuchtbetrieb im Nebenerwerb. Nach
meiner Ausbildung zum Landwirt und
anschlies­
sender Meisterprüfung habe
ich in verschiedenen Berufsbereichen
gearbeitet. Unter anderem habe ich
auch während einiger Jahre bei der
Das Beste für Ihr Dach!
Agrocontrol im Kanton Zürich Nährstoffbilanzen
gerechnet. Somit kann ich einige Erfahrungen in meine
jetzige Tätigkeit bei Braunvieh Schweiz einbringen.
Braunvieh Schweiz, dessen Vorstand und die Mitarbeiter kenne ich bestens aus meiner 6-jährigen Mitarbeit im Verbandsvorstand, bei welcher ich den Kanton
Zürich vertreten durfte. Auch habe ich schon an einigen
nationalen Schauen als ASR-Kontrolleur mitgewirkt.
Es freut mich, Mitglieder und Kunden aus verschiedenen Regionen mit meiner Arbeit bei den diversen
Produktionsprogrammen unterstützen und beraten zu
können.
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CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
SWISSJunior:
Das neue Aufzuchtprogramm von melior
Die Aufzuchtphase ist
entscheidend, um bei
der erwachsenen Kuh
das volle Leistungspotential abzurufen.
Mit dem neuen
Aufzuchtprogramm
SwissJunior ringt
melior zwei Futter
für eine leistungsorientierte und
effiziente Aufzucht.
Gratis:
1 Kälberdecke
(Wert Fr. 50.-)
bei Bezug ab 1 Palette!
In der Kälberaufzucht gilt es, keinen Tag
zu verlieren auf dem Weg vom gesunden
Kalb zur leistungsfähigen Milchkuh. Es ist
erwiesen, dass Kälber, welche zu jedem
Zeitpunkt optimal versorgt sind, früher
besamt werden können und als Kühe höhere Einsatz- und Lebensleistung bringen!
melior gibt den Aufzuchtbetrieben nun
mit dem Programm SwissJunior neue Instrumente in die Hand, damit die Kälber
optimal aufgezogen werden können.
SwissJunior «First» und «Finesse»
Schwerpunkt von SwissJunior sind die
neuen Futter 2112 SwissJunior first ‹D› für
Kälber ab der ersten Lebenswoche und
2119 SwissJunior finesse ‹D› für die zweite Aufzuchtetappe ab ca 6 Monaten. Beide Futter basieren auf der erfolgreichen
combifloc® -Technologie und enthalten
gesunde und bekömmliche Maisflocken
50
und Getreide sowie Diamond® XP-Hefe,
welche für eine bessere Verdauung sorgen. SwissJunior first enthält zudem
Diamond® KSM Hefe, welche für eine
gute Bakterienflora im Darm verantwortlich ist und die Verdauungsenzyme fördert. Durch das gute Wasserbindungsvermögen vermindert es Durchfall und
schützt zugleich die Darmzotten. Diese
Zusätze fördern den Appetit und das
Wohlbefinden durch ein stabileres, verdauungsfreundlicheres Pansenmilieu. Daraus resultiert eine bessere Rentabilität
durch eine natürliche Leistungssteigerung. Damit werden höhere Tageszunahmen ermöglicht.
Kälberdecken gratis
Mit einer attraktiven Einführungspromotion unterstützt melior die Aufzuchtbetriebe beim Einstieg in das melior
SwissJunior-Programm. Bei einer Bestellung ab 1 Palette der neuen Futter gibt es
als Geschenk eine Kälberdecke im Wert
von 50 Franken, bei 2 Tonnen lose Bezug
gibt’s sogar zwei Kälberdecken.
Das SwissJunior-Konzept ist ein wichtiger
Baustein in der Weiterentwicklung des feinen flockigen melior-Futters, dem Original, welches vor 50 Jahren erfunden wurde und heute immer noch erfolgreich und
topaktuell ist. Es ist kein Zufall, dass heute
bei den Milchrassen Holstein, Red Holstein
und Braunvieh in der Rangliste der Kühe
mit dem grössten Milchertrag pro Lebenstag eine überwiegende Anzahl Züchter
mit dem combifloc® -Fütterungskonzept
von melior arbeitet. Zahlreiche Kühe mit
Lebensleistung höher als 100‘000 kg
Milch geniessen auch jeden Tag vom berühmten combifloc®. Das ist kein Zufall!
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Sie uns!
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Info
Züchter-News
im Melken versuchen, am Wissenswettbewerb zum
Thema «Schweiz und Schweizer Milch» teilnehmen
und natürlich die offerierten Milchshakes geniessen.
Selber Milchstand führen
Mit einem eigenen
Milchstand verwöhnen Sie am Tag
der Milch nicht nur
Kinder.
Bild: Swissmilk
Mit Milchstand an den Tag der Milch
Die Schweiz feiert die Milch: Am 18. April 2015
dreht sich am diesjährigen Tag der Milch von Swissmilk alles um das gesunde und beliebte Getränk und
Lebensmittel. In acht Schweizer Städten können sich
die Besucherinnen und Besucher am Swiss­­milk-Stand
Treten Sie als Milchbauer, Jungzüchter oder sonstiger
Partner von Swissmilk mit einem eigenen Milchstand
auf. Als Botschafterin oder Botschafter der Milch sind
Sie besonders glaubwürdig und geben aus erster Hand
Auskunft rund um die Themenkreise «Milch», «Kuh»
und «Stall».
Egal ob auf dem Hof, im Dorf oder in einer Ein­­kaufs­
passage: An ihrem Stand verwöhnen Sie Gross und
Klein mit feinen Milchshakes. Die Kinder können ihre
Shakes vor Ort selber zubereiten. Wer mitmacht, erhält
einen Shakerbecher und dazu einen Pulver-Portionenbeutel in den Geschmacksrichtungen Vanille oder
Erd­beere geschenkt.
Swissmilk liefert für Ihren Milchstand die Infrastruktur
und die Verbrauchsmaterialien. Melden Sie sich bis
Ende März 2015 als Betreiber eines eigenen Milchstandes an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! www.swissmilk.ch/milchstand
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Beinwil/Freiamt
Mittwoch, 15. April 2015, ab 10.30 Uhr
Zur Auktion gelangen zirka 50 leistungsstarke Braunvieh-Zuchtkühe, Rinder
und Kälber aus dem ganzen Kanton Aargau. Neu werden auch Tiere aus den
Kantonen Baselland, Solothurn, Zürich und Zug versteigert.
Die meisten Kühe stehen in der 1. und 2. Laktation, sind frisch gekalbt oder
währschaft trächtig und weisen hohe Ahnen- und Eigenleistungen aus. Die Tiere haben interessante Abstammungen
und stammen aus Silo- und Nichtsilobetrieben und sind grösstenteils laufstallgewohnt.
Viehtransport ist organisiert. Festwirtschaft ist auf dem Platz.
Aargauischer Braunviehzuchtverband, Informationen und Bestellung von Katalogen bei:
Hugo Abt, Präsident, 056 634 18 25, E-Mail [email protected]
Der Katalog kann auch ab unserer Homepage heruntergeladen werden: www.aargauer-braunvieh.ch
Der Gantrufer: Bruno Furrer, Mosen, Tel. 041 917 29 80
Aargauer Braunvieh: leistungsstark, modern, gesund, günstig • www.aargauer-braunvieh.ch
20
CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Reduzieren Sie
Ihren Arbeitsaufwand.
Die Meistgekauften
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Kunden die sich
für ein Hadornfass
entschieden haben
legen grossen Wert
auf die Sicherheit,
die Bodenschonung, die Nutzlast
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(bis zu 2Kg)
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6243 Egolzwil
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
Tel. + 41 41 599 21 51
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21
Porträts
Die GMF-Beratung schaffte Klarheit
JEANNETTE VON AH und DANIEL HOFSTETTER, Braunvieh Schweiz
Mit der Beratung betreffend GMF (graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion) durch Jeannette von Ah
nutzt Familie Egli eine neue Dienstleistung von Braunvieh Schweiz. Sie sind froh um die fachliche
Unterstützung. «Durch die Beratung von Braunvieh Schweiz wurde die Ungewissheit zur Gewissheit, dass die
Anforderungen für die GMF erfüllt sind», erklärt Egli.
Die AP 14–17 brachte auch für den Betrieb Egli Veränderungen mit sich. Ausser den Tierwohlbeiträgen BTS
und RAUS sind die tierbezogenen Beiträge weggefallen. Durch Informationsveranstaltungen über die
Neuerungen der AP 14–17 wurde Hans Egli auf das
Beitragsprogramm graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) aufmerksam. Kurzerhand entschied
er, sich dafür anzumelden.
Ausgeglichene Grundfutterration anstreben
Später kam die Unsicherheit auf, ob und wie gut
sein Betrieb die Anforderungen der GMF erfüllt. «Ich
meldete mich für eine GMF-Beratung bei Braunvieh
Schweiz an. Da sitzt sicher eine kompetente Person
am Bürotisch, die mir Auskunft geben kann», dachte
Hans Egli. Gedacht, getan. Bei der Beratung stellte sich
heraus, dass kleine Änderungen in der Fütterung für
das sichere Erfüllen in Zukunft vorteilhaft sind. «Wir
überlegten uns, Luzerne einzusetzen. Auch die wert-
22
vollen Tipps aus der Beratung zeigten in diese Richtung», meint Hans Egli.
Durch den Einsatz von Silomais, Luzerne, Heu und
Grassilage erhält er in der Winterfütterung bereits
eine ziemlich ausgeglichene Ration. Es braucht nur
wenig Eiweissfutter für den Ausgleich. Vor allem die
frisch gekalbten Tiere erhalten Leistungsfutter dazu. So
konnte der Kraftfutteranteil in der gesamten Fütterung
auf dem Betrieb Egli unter 6 % gesenkt werden. Die
Familie schätzt es, dass sie neben der Berechnung der
Futter- und Suisse-Bilanz auch Tipps und Informationen zu GMF erhält.
GMF bietet gute Alternative
Dank den GMF-Beiträgen gibt es auf dem Betrieb
nicht allzu grosse Einbussen bei den Direktzahlungen.
«100 % einverstanden bin ich mit den Erfindern des
Beitragsprogramms GMF jedoch nicht», meint Egli. Er
findet es schade, dass dadurch der Einsatz von Mais
CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Porträts
so stark beschränkt wird. Silomais könne er vom nahe
gelegenen Talgebiet beziehen. Stattdessen füttert er
Luzerne, zum Teil von weit her, was ökologisch gesehen
ein Unsinn ist. «Obwohl ich von meinen Kühen keine
Extremleistungen erwarte, können sie nicht nur von
Heu, Wasser und der guten Luft leben und obendrein
noch gut 6000 kg pro Laktation liefern», meint der
Berner abschliessend.
Mit Braunvieh ideale Voraussetzungen
Der Familienbetrieb von Hanni und Hans Egli, Aeschbach in Eggiwil, ist ein typischer Emmentaler Bergbetrieb. Er liegt ca. 8 km vom Dorf entfernt. Einzig die
Farbe ihrer Kühe ist in dieser Region nicht Standard.
Ihre Braunviehherde nutzt die Stärke betreffend
Fundament im steilen Gelände. Während der Vegetationsperiode muss ihre Herde das Grundfutter auf den
stotzigen Weiden veredeln. Ebenso schätzen sie die
hohen Inhaltsstoffe mit den monatlichen Zuschlägen.
Da sie regelmässig Nutzvieh an Auktionen oder
private Züchter verkaufen, stellen sie auch betreffend
Euter hohe Ansprüche. Einige Tiere können sie auch
immer wieder über den elektronischen Marktplatz
vermarkten.
Alle weiblichen Nachkommen
werden remontiert
«Starke Euterfamilien bieten beste Voraussetzungen für
eine erfolgreiche Zucht und machen beste Werbung für
unsere Braunviehherde», meint Hans betreffend seiner
Zuchtphilosophie. Auf Mastbesamungen wird bewusst
verzichtet, um laufend vielversprechende Jungtiere zu
erhalten. Zudem werden auch mehr als nötig Prüfstiere eingesetzt. Einzig mit gesextem Sperma hatten
sie noch keine erfolgreiche Anpaarung. Dafür gab’s
bis jetzt im Aeschbach das Züchterglück, mehrheitlich
weibliche Nachkommen zu erhalten. Mit der eigenen
Sömmerungsweide können die Jungtiere selber aufgezogen und zum idealen Zeitpunkt belegt werden.
Die Regioschau Langnau ist in Eglis Händen
Der züchterische Vergleich seiner Tiere wird an regio­
nalen und nationalen Schauen genutzt und bietet
beste Werbung. Bei der Regionalschau jeden Herbst
in Langnau ist die ganze Familie Egli nicht nur als
Aussteller im Einsatz. Hans leitet als OK-Präsident die
Braunviehausstellung, die älteste Tochter Daniela führt
die Festwirtschaft mit Unterstützung ihrer Schwestern
und weiteren Helfern. Mit diesem Einsatz wird der
erste Freitag im Oktober immer zu einem Familienunternehmen und erfordert viel Herzblut. Einige tolle
Schauerfolge mit Schöneutersiegen machen diesen Tag
für die ganze Familie Egli zu einem Highlight.
Hanni, Hans mit Lewin-Tochter Gemschi und den drei Töchtern Daniela, Sandra und
Andrea sowie Hofhund Suleika (v. l.).
Bilder: Familie Egli
Betriebsspiegel
Familie Hans und Hanni Egli-Zürcher, Aeschbach, 3537 Eggiwil BE
Lage
1100 m über Meer, Bergzone 3
Betriebsgrösse
28.4 ha landw. Nutzfläche,
plus 16 ha Sömmerungsfläche,
alles Naturwiesen und Weideland
60 % der Nutzfläche über 35 % Neigung
32 ha Wald, jährliche Verarbeitung von 200–300 m3
Nutz- und Brennholz
Tierbestand
14 Stk. Braunvieh-Kühe
14 Stk. Aufzuchtrinder
Jungvieh wird während 100 Tagen selber gesömmert
55 fremde Sömmerungsrinder während 100 Tagen
Ziel: Erstkalbealter 30 Monate
2 Pferde und zwei Saaneziegen
Leistungsdaten
6349 kg Milch, 4.43 % Fett, 3.50 % Eiweiss
Aktuelle Besa­­mungs-Stiere Genox Boy, Egal, Alino, Nescardo und Prüfstiere
Sommerfütterung
Nachtweide, Maissilage, Dürrfutter,
Ausgleichsfutter, Mineralstoffe und Salz
WinterfütterungDürrfutter, Mais- und Grassilage, Luzerne, Leistungsfutter, Eiweisskonzentrat, Mineralstoffe und Salz
Milchverwertung
63 000 kg Lieferrecht, Aaremilch AG, Lyss BE
ArbeitskräfteBetriebsleiterpaar, 50 % Tochter Andrea in Zweitaus­
bildung als Landwirtin
[email protected]
[email protected]
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
23
Porträts
Gut aufgehängte Euter sind ein wichtiges Zuchtziel und machen Freude. Thomas Kaufmann, Lehrling Christian und Hans Kaufmann (v.l.). Bilder: Braunvieh Schweiz
«Nicht grösser werden,
sondern besser»
CÉCILE MEILI, Braunvieh Schweiz
Mit dem Einzug in den neuen Laufstall im September 2014 wurde der Grundstein für das Motto «Nicht grösser,
aber besser» gelegt. Mit Platz für 46 braune Kühe setzt der ambitiöse Thomas Kaufmann weiterhin auf Milch
und bewirtschaftet in Balgach SG seinen gut arrondierten Betrieb. Er wird von ihm seit zwei Jahren geführt und
steckt weiterhin in einem Veränderungsprozess.
Mitten im Plateau des Sankt Galler Rheintals befindet
sich der silofreie Betrieb von Thomas Kaufmann. Wo
bis zu den 40er-Jahren im Sumpfgebiet nur Streue
wuchs, wird heute auf den drainierten Moorböden
intensiv Futterbau betrieben. 1980 verhalf ein Pachtvertrag über 99 Jahre der Familie Kaufmann zu neuem
Glück. Vater Hans Kaufmann siedelte mit der Familie
aus dem Dorf Berneck aus. Das Land im Dorf wurde
verkauft und die Familie liess sich im Berneckerriet
nieder. Sie errichteten dort einen Anbindestall für 40
Kühe und einen Schweinestall für 32 Muttersauen. Die
Betriebsfläche heute beträgt 30 ha. Davon gehören 25
ha der Ortsgemeinde. Weitere 5 ha besitzen private
Verpächter. Die Gebäude stehen im Eigentum.
Zeit der Veränderungen
2001 wurde mit einem ersten Umbau die Anzahl der
Mutterschweine von 32 auf 60 Sauen erhöht. 2013
übernahm Sohn Thomas den Betrieb und bewirt24
schaftet ihn mithilfe seines Vaters. Kurz darauf, im
Frühling 2014, erfolgte dann der Spatenstich für den
neuen Milchvieh-Laufstall. So konnten im Herbst die
rund 40 Kühe vom Anbindestall in den hellen und
grosszügig gebauten Laufstall zügeln.
Dank der Unterstützung von Thomas’ Partnerin Heidi,
Vater Hans und einem Lehrling seit 2014 konnte mit
sehr viel Eigenleistung der Laufstall errichtet werden.
Das Holz stammt aus dem eigenen Wald. «Vor allem
die alten Kühe konnten vom Wechsel profitieren»,
so der junge Betriebsleiter. Seitdem die Kühe mehr
Bewegung haben, gibt es viel weniger Gesundheitsprobleme. Die Erwartungen an den Laufstall wurden
teilweise übertroffen. Auch Klauenprobleme sind nicht
wie befürchtet aufgetaucht. Nach vier Monaten ist es
aber sicher noch zu früh, um Schlüsse zu ziehen. Das
Ganze muss sich noch weiter einpendeln.
Die Kühe werden im neuen 2 x 5-Fischgeräte-Melkstand gemolken. Die Tiefboxen sind mit SandbettCHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Porträts
waben ausgestattet. Die dicke Strohhäckselschicht
darüber bietet den Kühen beim Liegen viel Komfort.
Die Gliedmassen sehen heute viel besser aus.
Auch die Kälber haben neu mehr Platz. 19 Liegeplätze sind im alten Milchviehstall vorhanden und
bieten ihnen viel Bequemlichkeit. Im Alter von 5 bis
6 Monaten kommen die Kälber im appenzellischen
Mohren und im Walenstadtberg in einen Aufzuchtbetrieb. Von dort aus werden sie je nach Abkalbealter ein
bis zwei Sommer lang gealpt. Etwa 4–6 Wochen vor
der Abkalbung kommen die Rinder zurück und laufen
in der Milchviehherde mit.
Die intensive Zeit des Bauens ist aber noch nicht vorbei.
Kaufmanns sind mitten im Bau des neuen Galtstalls
im bestehenden Anbindestall. Mit 10 neuen Liegeboxen für die Galtkühe soll die Kapazität des Betriebes
auf 50 Milchkühe gesteigert werden. Es stehen
weiterhin viel Arbeit und viele neue Erfahrungen an.
Betriebsspiegel
Thomas Kaufmann, Berneckerriet, 9436 Balgach
Lage
420 Meter über Meer, Talzone
Betriebsgrösse
30 ha LN, davon 3 ha Mais; 70 a Wald
Tierbestand
40 Milchkühe, 11 Kälber, 60 Mutterschweine CNF
LeistungenJan. 2015: Ø 32 Kühe, 8789 kg Milch, 4.05 % F, 3.42 % E,
25 373 kg LL, 131 SP, 68 ZZ, 81 Persistenz
Fütterung Milchvieh
Winter: Heu, Emd, 1.5 kg Zuckerrüben-Schnitzel,
1 kg Graswürfel, 0.7 kg Maismehl, 0.7 kg Eiweisskonzentrat,
Mineralstoff, Salz; Leistungsfutter nach Bedarf über Station
Sommer: Halbtagesweide, Eingrasen, Mischung mit Häckselstroh, Melasse, Maiswürfel, Maismehl, Mineralstoff, Salz;
Leistungsfutter nach Bedarf über Station
Aufstallungssystem Laufstall seit Herbst 2014, Tiefboxen mit Sandwaben
Milchverwertung320 000 kg silofrei, Appenzeller und Hauskäse,
Käserei Kiessern
Arbeitskräfte
Thomas und Hans Kaufmann, Lehrling Christian
Die wirtschaftliche Kuh steht
im Vordergrund
Eine funktionelle Kuh mit viel Kapazität entspricht
dem Zuchtziel von Thomas Kaufmann. «Mit dem Leistungsfutter sollte die Kuh nur ausgekitzelt werden.
Eine hohe Leistung muss bereits aus dem Grundfutter
möglich sein.» Auf dem Betrieb möchte man Kühe
mit hohen Lebenstagsleistungen. Der heutige Lebensleitsungsdurchschnitt von 25 373 kg liegt über dem
Rassenschnitt und soll weiter gesteigert werden.
Bei der Stierenwahl achtet der Betriebsleiter auf hohe
Milchleistung, Kappa Kasein BB und tiefe Zellzahlen.
Letztes Jahr wurden Jan, Nirvana, Pauer und Zaster
als Väter eingesetzt. Dieses Jahr setzt er vor allem
auf Hacker, Janito, Huxoy und Nirvana. Auch werden
vereinzelt genomische Jungvererber eingesetzt.
Showkühe züchtet Thomas Kaufmann keine. Beim
Exterieur schaut er vor allem auf Beckenbreite und
-lage. Auch die Vererbung von guten Euteranlagen ist
ihm wichtig. «Gut aufgehängte Euter machen Freude»,
und er verweist strahlend auf die erstlaktierende
Einstein Zora. Sie kalbte im Januar ab und stieg bei der
ersten Milchprobe mit 34.8 kg Milch in die Laktation
ein. Ihr Top-Euter springt einem ins Auge.
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
Mit der Zukunft noch besser werden
Die hohe Durchschnittsleistung von aktuell 8789 kg
Milch mit 4.05 % Fett und 3.42 % Eiweiss zeugt vom
grossen Engagement der Familie. Der Betriebsleiter
ruht sich auf den Erfolgen jedoch nicht aus. Das langfristige Ziel für die Zukunft ist, dass man weiter optimiert, was bereits vorhanden ist. Zunächst hat aber
Thomas Kaufmann vor, den Umbau fertigzustellen.
Danach möchte er sich auf die neuen Gegebenheiten
einstellen. Mithilfe des Lehrlings soll dann auch mehr
Platz für das Privatleben geschaffen werden.
[email protected]
Die fotogene Erstlaktierende Einstein
Zora stieg mit einer
hervorragenden Leistung in die Milchproduktion ein. Sie ist
Hoffnungsträgerin für
eine hohe Lebenstagsleistung.
25
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Bajazzo BELLA
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Galerie
Hunderttausender Kühe
Bilder: Hugo Studhalter, Braunvieh Schweiz
MILKA CH 120.0108.2656.7, 13.11.00
V: CAMELOT LBE 93-93/93-84/89 3.L
LL 102 181 kg 4.27 % 3.61 %
E: und Z: Beeler Josef, Sattel
PETRA CH 120.0293.1305.8, 27.02.02
V: COLLECTION LBE 85-84/86-81/84 1.L
LL 100 822 kg 4.17 % 3.44 %
E: Beeler Josef, Sattel
Z: Nüssli Walter, Wattwil
BUCHACKERHOF Jetway SEREINA CH 120.0249.5797.4, 10.01.02
V: JETWAY LBE 96-92-91/94-94/94 6.L
LL 100 304 kg 4.12 % 3.42 %
E: Buchacker Dairy, Alikon
Z: Villiger Hans, Alikon
NELLI CH 120.0044.3476.1, 28.01.00
V: STAR LBE 80-77/76-83/79 1.L
LL 100 908 kg 3.67 % 3.28 %
E: und Z: Müller Hubert, Richenthal
STRADA CH 110.9021.0081.3, 25.02.98
V: STARBUCK LBE 86-80/84-88/85 1.L
LL 100 697 kg 4.02 % 3.23 %
E: Wallimann Martin, Romoos
Z: Wallimann Hans, Romoos
COLETTE CH 120.0220.5528.3, 23.12.01
V: CHIVAS LBE 91-92/89-91/91 3.L
LL 102 105 kg 3.84 % 3.29 %
E: Estermann Franz, Nottwil
Z: Gutsbetrieb, Nottwil
28
CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Galerie
Reichlin’s Zoro ZORA SMF CH 120.0190.7156.2, 14.01.02
V: ZORO LBE 90-92/96-92/93 3.L
LL 100 926 kg 4.72 % 3.54 %
E: Reichlin Daniel, Steinerberg
Z: Reichlin Karl, Steinerberg
REHLI 1 CH 110.0841.3262.6, 01.09.98
V: RAMBO LBE
LL 100 144 kg 3.80 % 3.39 %
E: und Z: Bürgi-Reichlin Georg, Oberarth
XDober’s BS Dino DONAU CH 120.0295.1552.0, 25.10.02
V: DINO LBE 96-92/95-90/94 3.L
LL 106 359 kg 3.63 % 3.15 %
E: und Z: Dober-Föhn Xaver, Küssnacht am Rigi
PREDULA CH 120.0324.9887.2, 03.01.03
V: PRELUDE LBE 92-89-91/90-92/91 4.L
LL 101 737 kg 3.63 % 3.30 %
E: und Z: Zgraggen Toni, Silenen
JOVITA CH 120.0181.0406.3, 18.02.01
V: CONQUEST LBE 93-93/92-94/93 3.L
LL 100 417 kg 3.84 % 3.32 %
E: und Z: Büchler Ernst, Triengen
GERTA CH 120.0168.7284.1, 03.08.01
V: JETWAY LBE 80-78/73-81/78 1.L
LL 102 485 kg 3.67 % 3.33 %
E: und Z: Ackermann Hansruedi, Wittenbach
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
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1614
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CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
GalerieInfo
JELA CH 120.0058.9357.4, 05.07.00
V: DENMARK LBE 79-80/82-80/80 1.L
LL 100 368 kg 4.09 % 3.74 %
E: Geiger Guido, Oberegg
Z: Geiger Paul, Oberegg
FUNKIA CH 120.0028.0071.1, 20.10.00
V: EMERALD LBE 90-88/93-90/90 3.L
LL 100 366 kg 4.19 % 3.44 %
E: Fischer Thomas, Mönchaltorf
Z: Stocker Walter, Neudorf
BAIBA CH 120.0163.5198.8, 27.11.00
V: PRECISE LBE 83-87/89-92/87 3.L
LL 100 958 kg 3.95 % 3.34 %
E: Fenner Stefan, Forch
Z: Fenner Fritz + Stefan, Forch
CELIN CH 110.9170.9415.2, 12.11.96
V: COLMAR LBE 78-83/82-81/81 1.L
LL 100 276 kg 3.87 % 3.29 %
E: und Z: Jenni-Huber Hans, Luthern
Bild: privat
GONNI CH 110.9630.6977.7, 21.02.98
V: SALASAR LBE 85-82/86-88/85 1.L
LL 100 235 kg 4.12 % 3.30 %
E: und Z: Riebli Adrian, Giswil
Bild: privat
ROSI CH 120.0019.2239.1, 17.01.01
V: INFLUENCE LBE 90-88/88-82/88 3.L
LL 100 429 kg 3.87 % 3.18 %
E: und Z: Prinz Norbert, Samnaun-Compatsch
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
31
Galerie
85 000er Kühe
Neu ausgezeichnete Tiere, ausschliesslich aus Gebieten mit erschwerten Produktionsbedingungen.
Reglement zur Erhaltung einer Plakette für 85 000 kg Milch
Für Kühe aus Gebieten mit erschwerten Produktionsbedingungen ist es nachweislich schwieriger, die 100 000-kg-Grenze zu erreichen. Der
Vorstand hat deshalb im Mai 2003 beschlossen, für Kühe, die in den Produktionsstufen 4 bis 8 ihre Milchleistungen erbringen, bereits mit
85 000 kg Lebensleistung eine Plakette abzugeben. Braunvieh Schweiz trägt damit den erschwerten Produktionsbedingungen Rechnung.
Bei Kühen mit Leistungen an verschiedenen Standorten müssen mindestens die Hälfte aller Laktationen in den Produktionsstufen 4 bis 8
erbracht worden sein.
Tiername
VIKTORIA
SENTA
VULPERA-ET
SARA
POSE
SILVA
FRIEDI
CHRAENZLI
LIS
BLONDI
LENI OB
MONA
CHIQUITTA
SINDY
DISTEL
VANESSA
VIAMALA
HALMA
CONI
MADRISA
WIOLA
NESTY
DARIA
AGASSI
SARINA
SINA
WINDAU
ZUESI
MADONNA
FABJOLA
32
TVD-Nr.
CH 120.0183.8760.2
CH 120.0068.7813.6
CH 120.0326.6960.9
CH 120.0164.5633.1
CH 120.0144.2114.0
CH 120.0088.0210.8
CH 120.0059.1148.3
CH 110.0870.9329.0
CH 120.0347.1714.8
CH 120.0249.1115.0
CH 120.0157.1841.6
CH 110.1581.1773.3
CH 120.0037.8325.9
CH 120.0314.7521.8
CH 120.0260.1832.1
CH 120.0326.6966.1
CH 120.0155.9383.9
CH 120.0032.5567.1
CH 120.0276.7837.1
CH 120.0169.3136.4
CH 110.4100.4080.9
CH 120.0038.8258.7
CH 120.0170.1652.7
CH 120.0091.5993.5
CH 120.0093.9068.0
CH 120.0022.5288.6
CH 120.0326.7010.0
CH 110.1741.5190.2
CH 120.0079.1368.3
CH 110.1310.9716.8
Geb. Dat. Lakt.
27.01.2001
10
19.12.2000
10
07.11.2003
8
22.12.2000
11
13.12.2001
11
18.10.2000
12
24.09.2000
11
30.12.1997
14
27.11.2003
8
19.04.2001
9
09.11.2001
11
08.01.1999
12
21.01.2000
9
17.08.2002
9
28.10.2001
10
21.01.2004
9
17.04.2001
11
06.09.2000
10
06.10.2002
9
07.11.2002
9
06.11.1998
12
16.01.2004
8
19.09.2001
9
13.10.2000
9
15.12.2001
9
20.10.2000
10
05.01.2005
8
05.10.1998
13
01.02.2001
10
31.03.1996
14
Lebensleistung
95869
90420
86056
85916
85785
85566
85497
85485
85458
85435
85426
85367
85349
85343
85342
85320
85315
85238
85233
85227
85210
85201
85190
85167
85145
85132
85065
85054
85046
85034
Fett Eiweiss Vater
4.25
3.35 EMERALD-ET
3.73
3.11 STARBUCK
4.33
3.66 BANKER
3.97
3.32 STARBUCK
3.67
3.23 PRELUDE-ET
3.71
3.26 STARBUCK
3.53
3.35 GRANDO-ET
4.09
3.31 JAN
4.02
3.38 TAU
3.88
3.47 STRUBI-ET
3.89
3.3 HEROLD
4.2
3.37 TRILOG-ET
3.75
3.44 WYNDOCK
4.1
3.53 STARBUCK
3.93
3.27 DOMINIC
4.46
3.63 STARDUST-ET
3.92
3.59 RIBISEL
4.27
3.46 PRELUDE-ET
3.95
3.27 PETBERGER
3.7
3.23 SPEER
4.03
3.42 STARBUCK
4.4
3.55 PAT-ET
3.67
3.39 DENMARK-ET
3.81
3.11 STARBUCK
4.11
3.57 COLLECTION
4.13
3.44 STARBUCK
3.77
3.31 GENERAL
4.08
3.48 FERDI
4.56
3.52 PETE ROSE-ET
4.35
3.09 ORGETORIX
Besitzer
Gfeller Beat
Kaufmann Willi
Lötscher Christian + Hansjürg
Heinen Rene + Marcel
Schwizer Maria
Stadelmann Urs
Bollhalder-Wittenwiler Werner
Hensler Gebrüder
Alpiger Karl
Gut Beat
Egli Hans
Wyss Franz Josef
Hohl Andreas + Hans
Hodel Josef
Reinhard Martin
Lötscher Christian + Hansjürg
Kälin Martin
BG Ott + Willi
Schmid Urban
Beeler-Kurath Christian
Schumacher Peter-Paul
Durrer Franz
Luppi Men u. Reto
Broger Bernhard
Arnold Hans
Kempf Fabian
Lötscher Christian + Hansjürg
Eugster Wendelin
Emmenegger Thomas
Amstad Otto
PLZ
3453
6182
7414
3993
9652
6196
9657
8840
9656
6372
9650
6315
9044
6103
6064
7414
8840
6083
9058
8896
8887
6064
7554
9108
6463
6472
7414
9107
6196
6375
Ort
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33
Treffpunkt
Pilla gewinnt die IGBS-Show 2015
MICHAEL EUGSTER, Braunvieh Schweiz
Der Österreicher Hans Therler hat die IGBS-Ausstellung 2015 gerichtet. Er machte Stuppan’s Gilberto Pilla von
Tönet Stuppan und Georg Florin zur Champion sowie Vigor Cherie zur Juniorchampion. Agio Aspen bei den
älteren Kühen und Brookings Wendy bei den Jüngeren waren seine Schöneutersiegerinnen. Die Auktion und
die erstmalig durchgeführte Embryo-Sale waren ein Erfolg.
Die Champions: Agio
Aspen, Gilberto Pilla
und Glenn Gwendy
(v.l.) mit Sponsoren,
Ehrendamen und
Richter.
Bilder: Braunvieh Schweiz
Die Qualität der aufgeführten Erstmelken war stark.
Der aktuell wohl am meisten beobachtete Stier,
Blooming, konnte gleich in der ersten Abteilung mit
Xenia von Martin Zinsli und Viola von Jakob Amstad
einen Doppelsieg feiern. In der zweiten Abteilung
reichte es für Studer’s Blooming Bes von Hanspeter
Berry immerhin noch für einen zweiten Rang. Vigor
Palmira – eine direkte Tochter von Jolden Patrizia –
von Hansueli Huser konnte diese Abteilung gewinnen.
Und auch die dritte Abteilung Erstmelken konnte von
einer Vigor-Tochter gewonnen werden. Die spätere
Juniorchampion Duss BS Vigor Cherie von Franz
Duss, Escholzmatt, gewann vor den beiden Österreicherinnen Payoff Kimi und Payssli Klea von German
Nigsch aus dem Vorarlberg.
Brookings Wendy
mit Schöneuter­auszeichnung
Das jüngste Tier der gesamten Ausstellung wurde von
Richter Therler zur Schöneutersiegerin der jüngeren
Kühe gemacht. Wendy aus dem Stall von Ueli Wickli,
Ennetbühl, überzeugte mit ihrem extrem breiten Euter
34
am meisten. Den zweiten Rang dieser Spezialauszeichnung belegte Vigor Cherie mit ihrem sehr hohen und
gut verwachsenen Nacheuter.
Top Genom bei Jungkuhsiegerin
Vigor Cherie ist eine spezielle Erstmelk. Nicht nur,
dass sie sich von nun an IGBS Juniorchampion nennen
darf, sondern auch, dass sie einen hervorragenden
Genom-Zuchtwert hat. Dank dem Genom erfüllte die
gefreute Erstmelk die Bedingungen für die Ausstellung
überhaupt. Und wie es aussieht, bestätigen sich die
hohen genomischen Zuchtwerte nicht nur im Exterieur,
sondern auch in den Leistungszahlen.
Agio Aspen meldet sich zurück
Nach zwei eher ruhigen Jahren in nationalen Schauringen meldet sich Agio Aspen mit dem Schöneutersieg an der IGBS zurück. Die Euterqualitäten von Aspen
sind schon länger bekannt und verhalfen ihr zum
verdienten Sieg. Sie holte die Auszeichnung vor einer
weiteren bekannten Kuh – Collection Corella von Beni
Schmid und Koni Pfulg.
CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Treffpunkt
Gilberto Pilla wird Champion
Nicht nur Aspen meldete sich eindrucksvoll zurück,
sondern auch Gilberto Pilla. Die Viertlaktierende
gewann schon mehrere Titel in ihrer bündnerischen
Heimat und das Gotthard Open. Ihren grössten Erfolg
realisierte sie aber im Rahmen der diesjährigen IGBSAusstellung. Pilla ist in allen Teilen sehr korrekt und war
die kompletteste Kuh an diesem Abend. Hans Therler
kürte Agio Aspen zur Vizechampion und die Thurgauerin Glenn Gwendy der Familie Kaderli zur Honorable Mention. Weiter im Auszug zur Championwahl
standen Zaster Zarina von Emil Zwingli, Collection
Corella und Zeus Palma vom Plantahof.
Florin drückt IGBS-Ausstellung
den Stempel auf
Juniorchampion: Duss BS Vigor Cherie von Franz Duss, Escholzmatt.
Die IGBS 2015 dürfte dem Bündner Viehzüchter Georg
Florin noch eine Weile positiv in Erinnerung bleiben.
Mit Gilberto Pilla steht nicht nur die Championkuh in
seinem Stall. Glenn Goa, die letztjährige Juniorchampion, war ausserdem das Tier mit dem höchsten Milchwert aller Kühe auf einem Abteilungspodest. Zu Recht
wurde ihr dafür der Titel Miss Genetik zugesprochen.
Ob all dieser Resultate verwundert es nicht, dass Florin
zum besten Aussteller gekürt wurde. Bei der Auszeichnung des besten Züchters belegte er den zweiten Rang
hinter Hansueli Huser und vor Beni Schmid.
Toppreis für Jongleur-Kalb
Jongleur Nokia löste mit 7800 Franken den Toppreis an
der diesjährigen IGBS-Auktion. Nokia stammt aus der
Swiss Expo Juniorchampion Norwin Nora und hat mit
Glenn Lara eine im Schauring bekannte Tante. Spitzenpreise lösten weiter das massive Blooming-Rind Utopia
mit 7000 Franken, Jolden Ashlyna aus der Ace Arve
Familie mit 6700 Franken und Blooming Dollar (aus
Julen Dolly) mit 6200 Franken. Die Internet-Embryonen-Auktion verlief ausgesprochen gut. Es konnten
Embryonen zu Preisen von über 2000 Franken verkauft
werden.
Toppreis: Jongleur Nokia aus Norwin Nora.
Jubel Debora wiederholt Vorjahressieg
Die Jubel-Tochter Debora hat ihren Vorjahressieg
wiederholt. Die drittlaktierende Kuh aus dem Stall
von Martin Schrepfer setzte sich gegen zwölf weitere
OB-Kühe durch. Debora wurde kurz vor der IGBS mit
EX95 beurteilt und bestätigte damit ihr hohes Resultat
sogleich im Schauring. Richter Andreas Anderegg
machte in der Abteilung der erstlaktierenden Kühe
Edual Dorli von Peter Krieg zur Siegerin. Dorli wurde
anschliessend auch zur Vize-Schöneutersiegerin und
zur Vize-Champion gewählt. Den Schöneutertitel
gewann Vero Verona von Werner Roos, Beromünster.
www.igbs.ch
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
Vorjahressieg beim OB wiederholt: Jubel Debora von Martin Schrepfer.
Bild: Rolf Bleisch
35
Treffpunkt
Seite des OB-Verbands
Mit Original Braunvieh auf dem Weg
OSKAR GRÜTER, Braunvieh Schweiz
Die 34. GV des
Schweizer Original
Braunviehverbands
in der Markthalle
Rothenthurm.
Bild: Rolf Bleisch
Präsident Felix Honegger konnte an der 34. GV der
Originalzüchter in der Markthalle Rothenthurm über
200 Personen begrüssen. Er eröffnete die Versammlung mit den Worten: «Wege entstehen dadurch, dass
man sie geht. Wir gehen sie mit Original Braunvieh.»
Dank an aktive Züchter
In seinem Jahresbericht sprach Honegger über Erfreuliches aus der OB-Zucht, aber auch über die grossen
Herausforderungen für die Bauern. Positiv stimmen ihn
das Engagement vieler Züchter für das Original Braunvieh. Namentlich erwähnte er die Jungzüchter, welche
mit der Organisation der SOREXPO jedes Jahr einen
genialen Beitrag leisten. Weiter lobte er die Züchter,
welche mit ihren Tieren an der Swiss Expo in Lausanne,
an der Tier & Technik sowie an der OLMA in St. Gallen
jeweils beste Werbung machen. Deutlich sprach er
sich gegen Auswüchse beim Styling von Tieren auf
einzelnen Schauen aus. Die OB-Züchter hätten diesbezüglich noch ein gesundes Mass.
Programm die OB-Züchter bei der genomischen Selektion. Von 2015 bis 2017 können je 200 OB-Tiere mit
einem Rabatt von Fr. 50.– typisiert werden.
Wechsel im Vorstand
Nach zehnjähriger Tätigkeit im Vorstand legte Paul
Korrodi sein Amt nieder. Er war der grosse Organisator für eine starke Gruppe OB-Kühe an der Swiss
Expo in Lausanne. Diese Aufgabe wird er auch in den
kommenden Jahren weiterführen. An seiner Stelle
wählte die Versammlung Andreas Staub aus Hütten
neu in den Vorstand. Markus Zemp, Präsident von
Braunvieh Schweiz, dankte den OB-Züchtern für ihre
Rassentreue. Die Steigerung des OB-Bestandes von
5691 OB-Kühen im Jahr 2001 auf 9232 OB-Kühe
Anfang 2015 zeige dies eindrücklich. Original Braunvieh passe sehr gut zur aktuellen Agrarpolitik. Zemp
empfahl, die Leistung weiter zu steigern und die
Bemuskelung nicht zu vernachlässigen. «Passt auf,
dass die Tiere nicht zu gross werden, denn die effiziente Kuh hat eine mittlere Grösse!»
Genomische Zuchtwertschätzung bei OB
Schliesslich kam Felix Honegger auf die genomische
Zuchtwertschätzung beim OB zu sprechen. Die beiden
Orientierungsversammlungen im letzten Herbst waren
eher schwach besucht. Aufgrund der ersten Erfahrungen wird das neue Hilfsmittel zur Selektion unterschiedlich gewertet. Es gelte, nicht nur auf die Genomik
zu setzen, sondern weiterhin auch das Züchterauge zu
nutzen.
Oskar Grüter wies darauf hin, dass jetzt zusätzlich 600
ausgewählte OB-Kühe typisiert werden. Damit soll die
Datengrundlage auf weitere Linien verbreitert und so
die Genauigkeit der genomischen Zuchtwerte beim OB
verbessert werden. Die Kosten dafür gehen zulasten
des OB-Förderprogramms. Zudem unterstütze das
36
Gute Fleischleistung bei OB
Hansandrea Marugg, Präsident des Rasseclubs OB,
bestätigte, dass OB in der Mutterkuhhaltung gefragt
sei. Er ist auch zuversichtlich, dass dank der neuen
genomischen Zuchtwertschätzung für Fleischleistung
bald am Zuger Stierenmarkt wieder OB-Stiere für die
Fleischrinderzucht anerkannt werden.
Agrotechniker-Studentin Christine Hürzeler präsentierte erste Ergebnisse aus dem Kälbermastprojekt des
OB-Verbands. Die Zahlen bestätigten die Überlegenheit der OB-Kälber im Vergleich zu Kälbern der einseitigen Milchrassen. Sowohl bei den Tageszunahmen wie
auch bei der Futterverwertung, dem Ausmastgrad und
der Wirtschaftlichkeit waren sie klar besser. CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
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CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Treffpunkt
LUBRA 2015 wird zur Nightshow
JOSEF DISSLER, OK-Präsident, und FRANZISKA DUSS
Die LUBRA 2015, eine Luzerner Braunviehaustellung, findet am Freitag, 10. April, statt. Am Standort
des BBZN Hohenrain wird die nötige Infrastruktur in
verschiedenen Festzelten aufgebaut.
Tombola mit einem interessanten Kuhkalb als 1. Preis
erwartet Sie liebe Braunviehzüchter. Besuchen Sie am
10. April die LUBRA Nigthshow in Hohenrain. Wir
freuen uns auf Sie.
Die schönsten der besten Luzerner Tiere
Luzerner Rinder Nigthshow
Die Luzerner Braunviehzucht, bekannt durch hochkarätige Tiere, zeigt am 10. April zum ersten Mal an einer
Nightshow die schönsten und besten Tiere. Vorgeführt
werden 24 OB- und 132 BV-Kühe, alle in Laktation.
Um 18.00 Uhr beginnt die Rangierung der 15 Abteilungen. Der bewährte Experte Wendelin Casutt, Falera,
richtet zuerst die Kühe in der 1. Laktation und die
OB-Tiere. Ab 20.45 Uhr geht es weiter mit den Kühen
ab 2. Laktation. Höhepunkt sind die verschiedenen
Spezialwettbewerbe. Erkoren werden die Schöneuter
und Champion der OB und BV in 1. Laktation sowie
Schöneuter und Champion in 2. Laktation ff.
Unsere leistungsfähige Festwirtschaft sorgt für das leibliche Wohl aller Besucher. Geöffnet ist auch die Braunviehbar, die für gute Stimmung sorgt. Eine attraktive
für die Jungzüchter
Am Samstag, 18. April, 19.00 Uhr findet die Rinder
Nightshow statt. Organisiert wird sie durch die
Luzerner Jungzüchter. Nebst rund 220 Luzerner Rinder
nehmen je 10 Rinder aus dem Gastkanton Schwyz
(Braunvieh) und zwei Gastregionen Nordwest- und
Ostschweiz teil. Richter der Braunviehrinder ist Daniel
Gisler, Bürglen. Den Vorführwettbewerb richtet Stefan
Pfulg, Romoos. Für Hunger und Durst sind die Festwirtschaft und die Bar während der Ausstellung bis in
die frühen Morgenstunden geöffnet. www.lucerne-expo.ch
ab 19.00 Uhr Rangierung der Rinder
SAMSTAG ABEND ca. 22.00 Uhr Championwahl
18. APRIL 2015
BBZN HOHENRAIN Gastkanton BS Schwyz
Gastregion RH + SF Nordwestschweiz
Gastregion HO Ostschweiz
JUBILÄUM
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
39
7. Regionalschau Sargans-Werdenberg
18. April 2015, Markthalle Sargans
165 Rinder und Kühe aus dem
Sarganserland und Werdenberg
OB-Abteilungen
Jungzüchterwettbewerb
Rassenpräsentation Schafe/Ziegen
Tagesprogramm
Rangierung ab 09.00 Uhr
Tombola mit attraktiven Preisen
Spezialwettbewerbe ab 13.30 Uhr
Züchterabend ab 20.00 Uhr
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40
CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Treffpunkt
Gotthard Open:
Nachfolgerin von Big Boy Polly gesucht
ADRIAN ARNOLD, Altdorf
Das diesjährige Gotthard Open findet am Samstag, 25.
April, auf dem Flugplatz in Ambrì-Piotta statt. Dabei
geht es um die diesjährige Schweizer Meisterin der
Erstmelkkühe.
Gewinnt eine Blooming, Calvin oder Norwin-Tochter
und damit einer unter den neuen Braunvieh-Starstieren
das diesjährige Gotthard Open? Namen wie Bes, Xenia,
Nora oder Juliana sprechen für diese Stiere.
Oder ist es eher eine Tochter eines bewährten Vererbers wie Jongleur, Vigor oder sogar Glenn? Hierfür
würde zum Beispiel die IGBS-Junior-Championkuh
Duss BS Vigor Cherie sprechen.
Es wird auf jeden Fall wiederum interessant werden,
wen der Richter Beni Schmid auf die vordersten Plätze
in den Abteilungen setzt und wer am Schluss in den
Spezialwertungen die begehrten Titel holen kann. Die
Anmeldungen versprechen jedenfalls ein Treffen der
Nachwuchsstars der Braunviehszene.
Wegen einer Terminkollision mit einem Autofahrkurs auf dem Flugplatz Ambrì-Piotta wird das diesjährige Gotthard Open um eine Woche nach hinten
verschoben, auf Samstag, 25. April. Das Gute daran ist,
dass an diesem Tag gemäss Terminkalender von Braunvieh Schweiz keine anderen Braunviehausstellungen
stattfinden und die bestens bewährte Infrastruktur auf
dem Flughafen Ambrì genutzt werden kann. Ab 10.15
Uhr werden die Abteilungen gerichtet und ca. um
15.00 Uhr sollte die Championkuh erkoren sein. Das
OK freut sich auf einen grossen Besucheraufmarsch.
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rtner, Gland
Termin eine Woche später
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ab 10.15 Uhr Richten der Abteilungen
ca. 15.00 Uhr Championwahlen
nvieh – die langlebige Eiweissrasse
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
n.ch
Schweizerhaf t Erstmelkkühe
Big Boy Polly, Nicola Pedrini
Meistersc
Champion 11. Gotthard Open 2014
Geheizte
Festwirtschaft
• 12 Abteilungen
• 150 Erstmelkkühe
41
Treffpunkt
41. Braunviehauktion auf dem Horben,
Beinwil / Freiamt
oder bereits wieder währschaft trächtig und kommen
aus Silo- und Nichtsilobetrieben. Die Auktion auf dem
Horben hat jedes Jahr auch eine grosse Auswahl an
Jungtieren vom Kalb bis zum trächtigen Rind. Somit
finden Sie auf einem Platz die hochwertige Zuchtkuh,
die problemlose Nutzkuh oder ein vielversprechendes
Zuchtkalb.
Neu Tiere aus Baselland, Solothurn, Zürich
und Zug
Als Neuerung in der langjährigen Geschichte der
Auktion werden ab diesem Jahr auch Tiere aus den
Kantonen Baselland, Solothurn, Zürich und Zug angeboten. Somit wird das Angebot noch breiter und die
Auswahl noch grösser. Hier finden Sie genau das Tier,
das Sie suchen.
Horben bietet einmalige Kulisse
JOLLER BS Calypso
NADIA von Bernhard
Joller, Schönbüelhof,
Bettwil.
Bild: Han Hopman
Am Mittwoch, 15. April, findet die 41. Braunviehauktion auf dem Horben statt. Die Aargauer Braunviehzüchter und der Aargauische Braunviehzuchtverband
sind bestrebt, ein breites Angebot an qualitativ besten
und marktgängigen Tieren für Sie bereitzustellen.
Der Horben hoch über dem Freiamt bietet für die
Auktion eine einmalige Kulisse. Das dazugehörende
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kleinen Hunger. Ein Ausflug mit der ganzen Familie
lohnt sich schon deshalb.
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Tagesordnung. Kommen gesundheitliche Probleme dazu, rückt eine
profitable Milchproduktion in weite Ferne.
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die Rentabilität der Milchproduktion (bis Fr. 500.- Mehrertrag)
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Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
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43
Treffpunkt
16. Top-Show der IG Braunvieh Thurgau
MATTHIAS LÖHRER, Oberuzwil
Champion 2014, Glenn Hirz CH 120.0791.7747.1. E. Jakob Amstad,
Wiezikon b. Sirnach.
Bild: Hanni Schild, Märstetten
Am Samstag, 11. April, findet bereits zum 16. Mal in
Istighofen/Mettlen (Stallungen von Walter Arnold),
die Thurgauer Top-Show statt. Dem überregional
bekannten Experten Heini Stricker stellen sich in der
Elite-Show 64 Kühe in 8 Abteilungen. Der Jungzüchterwettbewerb und die Kategorie der 50 000-kg-Kühe
umrahmen das Bild vollständig. In einer separaten
Kategorie wird der Genetikpreis von Braunvieh
Schweiz vergeben. Sowohl bei den älteren (Champion)
wie bei den jüngeren Kühen (Juniorchampion) wird je
eine Siegerin, eine Reservesiegerin und die Kuh mit
dem besten Euter ausgezeichnet. Die leistungsfähigen
Thurgauer Kühe, die hervorragende Infrastruktur und
das Ambiente in Istighofen/Mettlen versprechen jetzt
schon einen züchterischen Leckerbissen.
AUKTIONEN MILCHVIEH
GESCHNITZTE KUH AUS AHORN
27 cm 3 25 cm
TAGES-AUKTION AU KRADOLF
Braunvieh, Fleckvieh und Holstein
Mittwoch, 01. April 2015, 11.00 Uhr
Willi Stähli
Bildhauer
Amselweg 5
3855 Brienz
Natel 079 885 82 84
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TAGES-AUKTION ARENA BRUNEGG
Braunvieh, Fleckvieh und Holstein
Donnerstag, 09. April 2015, 10.00 Uhr
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CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Treffpunkt
Prättigauer Bezirksviehausstellung in Jenaz GR
HANSPETER BERRY, Grüsch
Der kommende Ostersamstag, 4. April, ist für uns Prättigauer Viehzüchter ein besonderer Tag. Wollen wir
Ihnen doch mit Freude unser attraktivstes und bestes
Zuchtvieh präsentieren. Der Ostersamstag eignet sich
ausgezeichnet für einen Ausflug mit Ihren Familien,
Kollegen und Kolleginnen ins schöne Prättigau.
Rund 260 Zuchttiere eifern um Abteilungs- und
Schöneutersiege sowie den Titel «Miss Prättigau».
Ausserdem findet ein spannender Betriebscup statt.
Dazu auch noch ein Mutter/Tochter-Wettbewerb. Die
Besucher erhalten die Gelegenheit, beim Rangierungswettbewerb ihr Züchterauge unter Beweis zu stellen.
Die Rangierungen im Ring beginnen um 09.30 Uhr.
Der Bäuerinnenverein sorgt mit seiner Festwirtschaft
für das leibliche Wohl. Haben Sie schon einmal «Prättigauer Knödli» gegessen? Der Bauernverein Prättigau
lädt Sie herzlich zu diesem Züchterfest ein. Miss Prättigau 2014, Stuppan’s Gilberto Pilla CH 120.0598.2245.2 von Tönet Stuppan, Ftan, und Georg Florin, Serneus.
Bild: KeLeKi
Prättigauer Bezirksviehausstellung
Ostersamstag, 4. April 2015
auf dem Schaugelände «Brüel» in Jenaz, Rangierung ab 9.30 Uhr
Aufgeführt werden zirka 260 erstklassige Kühe und Rinder
aus dem ganzen Prättigau.
Attraktionen:
Attraktionen:
•Schöneuterwettbewerb
•Betriebscup
•Mutter-Tochter-Wettbewerb
• Rangierungswettbewerb für die Besucher
• Wahl «Miss Prättigau»
• Wahl «Rinderchampion»
• Grosse Festwirtschaft
Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer Viehausstellung ein.
Bauernverein Prättigau
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
45
Treffpunkt
Rinder- und Erstmelkschau
in Benken
Europas Siliermittel Nr. 1
BARBARA FRITSCHE, Gommiswald
Erstmelkchampion
2014 Jongleur Jona
von Ruth Marti,
Schänis.
Bild: Beat Imfeld
Mehr Eiweiss
am Dünndarm
Am Samstag, den 28. März 2015 findet zum 21. Mal
die regionale Rinder- und Erstmelkschau statt. Am
Schauort bei der Rietsporthalle in Benken werden rund
250 braune Rinder und Erstmelkkühe ausgestellt. Neu
nehmen an der Ausstellung auch Original Braunviehsowie ROB-Tiere teil.
Ab 9.30 Uhr beginnt die Rangierung im Ring der
Erstmelkkühe. Die Rinder werden direkt in den Abteilungen rangiert. Gerichtet werden die Tiere von den
Experten Beni Schmid, Schüpfheim, und Marco Wildhaber, Flumserberg.
Neue Analyse-Ergebnisse bestätigen:
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Ökonomie. BONSILAGE rechnet sich!
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46
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Das OK unter der Leitung von Sebi Schwarzenberger
hat wiederum ein attraktives Programm für den ganzen
Schautag zusammengestellt. Nach der Mittagsverpflegung unter der Leitung der Bäuerinnen Benken,
welche den ganzen Tag für das kulinarische Angebot
sorgen, geht es Schlag auf Schlag weiter. Im Vereinscup
rangieren sich jeweils 3 Tiere eines Braunviehzuchtve­
reins aus der Region See und Gaster. Die Gruppe stellt
sich aus einer 2., 3. sowie einer mehrlaktierenden Kuh
zusammen. Weiter stehen der Schöneuterwettbewerb sowie der Mutter/Tochter-Wettbewerb auf dem
Programm. Als Höhepunkt werden zum Abschluss der
Rinder- sowie die Erstmelkchampion gekürt.
Am Abend sorgt das Trio Wildbach für Tanz und Unterhaltung. Beim Auflösen der Tombola können viele tolle
Preise gewonnen werden. Als Hauptpreis winkt ein
Zuchtkalb. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Sie.
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Treffpunkt
Spitzen-Braunvieh am 18. April in Sargans
RETO GRÜNENFELDER, Landwirtschaftliches Zentrum SG, Salez
Die Podest-Kühe der Spitzen-Braunvieh Show 2015 sind an der Regionalschau
Sargans-Werdenberg: Champion Jet Jamaica (Mitte) und Glenn Blanca von Christian
Schneider und Tau Onna (rechts) von Johann Wachter.
Bild: Anton Zgraggen
Die 24 Viehzuchtvereine der Bezirke Sargans und
Werdenberg führen in der Markthalle Sargans am
Samstag, 18. April, ihre 7. Regionalschau durch.
165 Braunviehtiere, 70 Schafe und 30 Ziegen aus
diesem bekannten Zuchtgebiet präsentieren sich dem
Publikum.
7. Regionalschau Sargans-Werdenberg
Die letzte Austragung der Regionalschau SargansWerdenberg liegt bereits sieben Jahre zurück. Mit der
7. Regionalschau wollen die Züchter aus den Bezirken
Sargans und Werdenberg den hohen Stand ihrer Braun-
Schneckenpumpen
vieh-, Schaf- und Ziegenzucht einem breiten Publikum
präsentieren. Die aufgezeigten wirtschaftlichen Vorzüge des Braunviehs motivieren die Milchviehhalter für
die Zucht und Haltung der braunen Rasse.
Im Sarganserland und Werdenberg stehen über 8000
Braunvieh-Herdebuchtiere. Davon werden 140 Kühe
und 25 Rinder aus rund 100 Betrieben ausgestellt.
Das kombinierte Zuchtziel zeigt eine Gruppe von 10
OB-Kühen. Die 17 Abteilungen werden von Paul
Caduff und Heini Stricker gerichtet. Die Rangierung
findet durchgehend von 09.00 bis 15.30 Uhr in einem
Ring statt. Dazwischen sind die Auftritte der JungzüchterInnen mit ihren Kälbern.
Die Schafzüchter sind mit 70 Tieren der Rassen Weisses
Alpenschaf und Braunköpfiges Fleischschaf vertreten.
Die 30 aufgeführten Ziegen präsentieren die Rassenvielfalt auf einem hohen Niveau.
Diverse Attraktionen
Das Programm am Nachmittag ist gespickt mit
verschiedenen Attraktionen. Unter anderem finden die
Wahl der Miss Lebensleistung, des Fitness Stars sowie
zwei Schöneuterwettbewerbe und die Wahl der Miss
Gonzen statt.
Der Tierkatalog mit dem Tagesprogramm ist unter
www.braunvieh-sg.ch ersichtlich. Die Viehzüchter
der Region Sargans-Werdenberg freuen sich auf viele
Besucher. Am gleichen Abend findet der öffentliche
Unterhaltungsabend mit einem abwechslungsreichen
Programm statt (freier Eintritt).
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Züchtergruppe IG Braunvieh Thurgau-Bodensee
TOP-SHOW SAMSTAG, 11. APRIL 2015
Istighofen/Mettlen, Stallungen Walter Arnold
Ab 20.00 Uhr in der geheizten Halle
Elitekühe in 8 Abteilungen
Genetikpreis
50 000-kg-Kühe und 2 Rindergruppen
Richter: Heini Stricker
Foto: Champion 2014, Glenn Hirz
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
49
Treffpunkt
Veranstaltungskalender
Veranstaltungen bitte melden unter www.braunvieh.ch «Agenda»,
oder telefonisch unter +41 (0)41 729 33 11, Frau Schuler.
Ausstellungen
Auktionen
März 2015
Sa.
28.
Sa.
28.
März 2015
21. Regionale Rinder- und Erstmelkschau der Bezirke See und
Gaster, Benken
Genossenschaftsschau BVZG Menznau, Areal Kronospan AG,
Menznau
Mi.
25.
Fr.
27.
April 2015
Sa.
Do.
Fr.
Fr./Sa.
Sa.
Sa.
Sa./So.
Sa.
Sa.
Sa.
Sa./So.
Sa.
Sa.
Prättigauer Bezirksviehausstellung, Schaugelände «Brüel», Jenaz
Frühjahrstagung der Schweiz. Vereinigung für Tierproduktion,
Berner Fachhochschule, HAFL, Zollikofen, www.svt-asp.ch/svttagungen.html
10.
LUBRA 2015, Luzerner Braunvieh Topschau, Sennweidstr.,
Hohenrain
10./11. Pizol Open 2015, Viehschauplatz Tiefletzi Wangs SG
(www.pizolopen.ch)
11.
125 Jahre Jubiläumsviehschau VZG Uster, Reithalle Buchholz,
Uster ZH
April 2015
11.
4.
9.
16. Top-Show der IG Braunvieh in Istighofen/Mettlen Thurgau,
Abendveranstaltung
11./12. Agrischa – Erlebnis Landwirtschaft, Bündner Arena, Cazis
(www.agrischa-erlebnis.ch)
18.
Luzerner Rinder Nightshow 2015, Jungzüchter mit Gastkantonen,
Sennweidstr., Hohenrain
18.
Regionalschau Sargans-Werdenberg, Markthalle Sargans
18.
Viehschau Guttannen, mit Beteiligung der Genossenschaften
Oberhasli (Verschiebungsdatum, Sa. 2. Mai)
18./19 Bundesbraunviehschau, Agrarzentrum West Imst/Tirol
25.
Gotthard Open, Flugplatz, Ambri TI, www.gotthard-open.ch
25.
Exposiziun da biestga Lumnezia
Mai 2015
Sa.
16.
Davoser Viehschau, bei der Reithalle, Davos Frauenkirch, OK,
Bauern- und Waldwirtschaftsverband Davos
September 2015
Mi./Do. 9./10.
Sa.
12.
Sa.
Do.
Sa.
Mo.
Di.
Mi.
12.
17.
26.
28.
29.
30.
Zuger Zuchtstiermarkt Stierenmarktareal, Zug
Jubiläumsschau 125 Jahre VZV Gossau-Arnegg, Schauplatz
Freihof, Niederdorf SG
Jungzüchtertag Berner Jungzüchter (Ort noch unbekannt)
11. Toggenburger Stierenschau, Markthalle Toggenburg, Wattwil
Viehschau und Viehmarkt, Haldi/Uri
Herbstviehausstellung Bezirk Schwyz, Feldli Schwyz
Herbstviehausstellung Bezirk Einsiedeln, Brüel Einsiedeln
Herbstviehausstellung Bezirk March, Hafenplatz Lachen SZ
Oktober 2015
Do.
Fr.
Sa.
1.
2.
3.
Herbstviehausstellung Kreis Arth, Baumgarten Arth SZ
Herbstviehausstellung Bezirk Höfe, Maihof Schindellegi SZ
Genossenschaftsviehschau BVZG Ruswil, Marktplatz Ruswil LU
Besuchen Sie unseren Info-Stand!
Fr.
10. April
LUBRA Hohenrain
Sa.
18. April
Regionalschau Sargans-Werdenberg
Sa.
25. April
Gotthard Open Ambri
50
Mi.
1.
Do.
9.
Mi.
15.
Mi.
22.
Mi.
29.
Vianco AG, Milchvieh-Auktion
(LU-BV), Gunzwil, 12.00
Drei-Rassen-Abend-Auktion bei
Walter Arnold, zwischen Istighofen und Mettlen TG, 20.00
Vianco AG, Milchvieh-Auktion,
Kradolf, 11.00
Vianco AG, Milchvieh-Auktion,
Brunegg, 10.00
Aargauer Braunviehzuchtverband/Auktion auf dem Horben,
Beinwil Freiamt (10.30)
Vianco AG, Verkaufstag Milchvieh, Gunzwil, 8.00
Vianco AG, Verkaufstag Milchvieh & Fleischrinder, Kradolf,
8.00
Mai 2015
Sa.
2.
Di.
5.
Mi.
20.
Mi.
20.
Nutz- und Zuchtvieh, Markthalle in Rothenthurm SZ
Vianco AG, Milchvieh-Auktion,
Brunegg, 20.00
Vianco AG, Verkaufstag Milchvieh & Fleischrinder, Gunzwil,
8.00
Vianco AG, Verkaufstag Milchvieh & Fleischrinder, Kradolf,
8.00
Juni 2015
Di.
2.
Fr.
5.
Mi.
17.
Di.
23.
Vianco AG, Milchvieh-Auktion,
Brunegg, 20.00
Drei-Rassen-Abend-Auktion bei
Walter Arnold, zwischen Istighofen und Mettlen TG, 20.00
Vianco AG, Milchvieh-Auktion,
Kradolf, 20.00
Vianco AG, Milchvieh-Auktion,
Brunegg, 20.00
Juli 2015
Mi.
15.
Di.
21.
Vianco AG, Milchvieh-Auktion,
Kradolf, 20.00
Vianco AG, Milchvieh-Auktion,
Brunegg, 20.00
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CHbraunvieh Nr. 3 ∙ März 2015
Treffpunkt
Programm für Zuchtfamilien und
Halteprämienschauen Frühjahr 2015
Datum
Zeit
Mittwoch, 15. April 2015
14.30 Uhr
H. Pr.
m. Zf.
Stammstier
Aussteller
Vater des Stammstieres
Schauplatz
H.Pr.
Medor CH 110.1060.5379.3
6436 Muotathal, Huob
14.30 Uhr
H.Pr.*
PIROL CH 120.0987.1587.6
OB
Betschart-Marty Oswin und
Anderegg-Jäggli Alfred + Judith und
Tresch Pirmin
MAX CH 120.0832.5111.2
OB
Betschart-Marty Oswin und
Betschart Emil + Daniel
H.Pr.*
MAX CH 120.0923.6682.1
Caduff Mathias
OB
Aron CH 120.0390.9906.5
7130 Ilanz, via St. Martin 16
H.Pr.*
H.Pr.
NINO CH 120.0764.7169.5
Ramsauer Werner
LOECK CH 120.0924.0322.9 Jost Walter
OB
William CH 120.0476.5396.9
9608 Ganterschwil, Landsau 318
Vero CH 120.0744.1503.5
9107 Urnäsch, Schwägalpstrasse 41
H.Pr.*
ARON CH 120.0841.7064.1
Imlig Hermann
BV
Alibaba CH 120.0330.4050.6
6313 Finstersee, Untermühlestock
Mittwoch, 29. April 2015
13.30 Uhr
H.Pr.
WILSON CH 120.0852.7860.5
Korrodi Paul
OB
Winzer CH 120.0338.9858.9
8824 Schönenberg, Moos 3
Samstag, 02. Mai 2015
14.30 Uhr
H.Pr.*
OB
Lukas CH 120.0528.9295.7
3857 Unterbach, Wysselen 41
14.30 Uhr
H.Pr.*
VERO CH 120.0784.5446.7
Anderegg Andreas und
Winterberger Gebrüder
VICARBO CH 120.0768.1056.2
Anderegg Andreas und
Winterberger Gebrüder
OB
Vento CH 120.0045.7324.8
3857 Unterbach, Wysselen 41
Dienstag, 21. April 2015
13.30 Uhr
Mittwoch, 22. April 2015
11.00 Uhr
14.30 Uhr
Montag, 27. April 2015
14.30 Uhr
OB
Milton CH 110.0543.5277.1
6436 Muotathal, Huob
Änderungen und Abmeldungen vorbehalten.
* Familien mit gekalbten Töchtern
Die Programme von Zuchtfamilien können unter
www.braunvieh.ch ➔ Aktuelles/Bilder abgerufen werden.
Impressum
Redaktionsteam
Jörg Hähni, Leitung
Oskar Grüter, Fachbereich Zucht
Cécile Meili, Fachbereich Zucht
Michaela Meier, Administration
Madeleine Berweger, Qualitas
Martin Rust, Fachbereich Zucht
Ulrich Schläpfer, Übersetzungen italienisch; Layout
Abonnementspreis
Fr. 30.– jährlich, Ausland Fr. 55.–
Nr. 3 ∙ März 2015 CHbraunvieh
Industrie-Inserate
AgriPromo
Ulrich Utiger, Sandstr. 88, 3302 Moosseedorf
Telefon 079 215 44 01, Fax 031 859 12 29
E-Mail: [email protected]
Inserateschluss
3 Wochen vor Erscheinen
Züchter-Inserate
Braunvieh Schweiz
Inseratenverwaltung «CHbraunvieh»
Chamerstrasse 56, 6300 Zug
Telefon 041 729 33 11, Fax 041 729 33 77
E-Mail: [email protected]
Druck und Versand
Multicolor Print AG
Sihlbruggstrasse 105a, 6341 Baar
Telefon 041 767 76 76, Fax 041 767 76 77
E-Mail: [email protected]
Verbreitete Auflage
12 688 WEMF-bestätigt
Erscheinungsdaten 2015
1 Dienstag
27.Januar
2 Dienstag
24.Februar
3 Dienstag
24.März
4 Freitag
5.Mai
5 Dienstag
2.Juni
6 Dienstag
28.Juli
7 Donnerstag 25.August
8 Dienstag
29.September
9 Dienstag
3.November
10 Mittwoch
15. Dezember
51
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Norwin NORA, Junior Champion Swiss Expo Lausanne 2015, Nicola Pedrini, Airolo TI
Der MINEX-Schleck
für jeden Zweck
MINEX 972 Startphase
Mit erhöhten Gehalten an Spurenelementen und Vitaminen
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