Wir wünschen allen Lesern ein frohes Osterfest.

Nr. 252 April 2015
1,– €
Stolz präsentierten Stadtrat Vogel und Schulleiterin
Stark die repräsentative Aula der Musikschule in
Köpenick
Seite 11
Foto: Staneczek
Mit dem „Adlershofer Schloß“ wird die Geschichte
des Areals Dörpfeldstraße Ecke Adlergestell fortgesetzt (Ansicht ca. 1912)
Seiten 8/9
Foto: Staneczek
Foto: Archiv Prochnow
Monatszeitung
Foto: © xplicit
Wir wünschen allen Lesern
ein frohes Osterfest.
„Jugend forscht“-Wettbewerb: Jonas Dube (re.) und
Franz Kloth ermittelten den Stromverbrauch beim
„Standby von Haushaltsgeräten“ und kommen in die
nächste Runde.
Seite 14
Angebote zur Freizeitgestaltung in den Osterferien
Seite 7+14
Seite 2
Nr. 252
Programm des Herbstfestes nimmt Konturen an
Öffentliche Sprechstunden
Langjährige Mitglieder unseres Komitees konnten schon vor der Zusammenkunft am 18.3. Mitwirkende am Bühnenprogramm früherer
Jahre dafür gewinnen, sich auch in diesem Jahr an der Gestaltung des
diesjährigen Programms zum Herbstfest am 19.9. zu beteiligen. Trotzdem werden weiterhin noch Mitwirkende vermutlich für die Zeit von
14 – 16 Uhr gesucht. Vielleicht melden sich bis zum nächsten Treffen
des Komitees am 11.5. Akteure aus Sport- und anderen Vereinen, Klubs,
der IG Dörpfeldstraße sowie einige der vielen Neu-Adlershofer beiderseits des Bahndammes, um sich und ihre Möglichkeiten vorzustellen.
Weiterhin sind alle in Adlershof Lebenden und Wirkenden
aufgerufen, sich und ihre Ideen im Festkomitee
für ein gutes Miteinander einzubringen!
Nachstehend folgen die bisher bekannten Veranstaltungstermine in
Adlershof im April und Mai. Nähere Informationen wie auch die Veranstaltungen vom Kiezklub und Nelte 26 finden Sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Der für den 16.4. geplante „Adlershofer Brückenschlag“ muss leider verschoben werden.
Die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor
Gysi findet am 8.4. von
12 – 18 Uhr in seinem Wahlkreisbüro Brückenstraße 28 (Niederschöneweide) statt (Anmeldung
unter Tel. 63 22 43 57 erbeten).
Den
Bundestagsabgeordneten
Matthias Schmidt kann man am
11.4. von 10 – 12 Uhr in seinem
Büro Ekkehardstr. 1 am Bahnhof
Baumschulenweg zu Rücksprachen treffen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.
Bezirksbürgermeister Oliver Igel
Wolfhard Staneczek, Tel./Fax 677 24 58
Termin
Ort
11.4.
12.4.
14.4. 18.00 SeghersGedenkstätte
Veranstaltung
Köpenicker Kneipenfest
Köpenicker Altstadtlauf
Klaus Bellin:
Ein Abend für Stephan Hermlin
(Hommage zum 100. Geburtstag)
25.4. 10.00
Frühjahrsputz der Köllnischen Heide
Treffpunkt: Zugang Genossenschaftsstr.
24. – 26. 4
Köpenicker Winzerfrühling
28.4. 19.30 Stefan-Heym- Hans-Dieter Schütt:
Bibliothek
„Andreas Dresen: Glücks Spiel“
29.4. 14.00 Verklärungs- Treffen der Kiezklubs
kirche
19.30 Bürgersaal
Doppelte Buchpremiere
vom APHAIA VERLAG
8.5. 20.00 Galerie
10.5. 19.30 Verklärungskirche
11.5. 19.00 Bürgersaal
24.5. 18.30
30.5.
Vernissage
„Genres – Generation – Kunst“
Konzert: J. Haydn „Nikolaimesse“
und J. S. Bach Kantate
„Jauchzet Gott in allen Landen“
Sitzung des Adlershofer Festkomitees
(öffentlich)
Nacht der offenen Kirchen in der
Verklärungs- und Christus-König-Kirche
Fest für Demokratie
250 Tulpensorten aus aller Welt
250 Tulpensorten aus aller Welt
leuchten mitten auf dem Gelände
in den Späth’schen Baumschulen
(Späthstraße 80/81) und ziehen
Blumenliebhaber geradezu magisch an. So besondere Sorten wie
‚Bot Honky Tonk‘ oder ‚Crispa
Snow Crystal‘ sind hier zu sehen
und ganz genau bezeichnet. Alle
Tulpensorten können in der Zeit
ihrer Blüte für die nächste Saison
bestellt werden und blühen dann
zukünftig im eigenen Garten.
ist am 16.4. von 15 – 17 Uhr im
Rathaus Köpenick zu individuellen Gesprächen bereit. Nähere
Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter Tel.
90297-2300 erfragen!
Für persönliche Rücksprachen
steht der stellvertretende Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat
für Arbeit, Soziales und Gesundheit Gernot Klemm am 28.4. von
16 – 17.30 Uhr (Anmeldung unter Tel. 90297-6100) in der HansSchmidt-Straße 18, Raum 212 bereit.
Mittel der Kiezkasse für 2015 verteilt
Wie in den Vorjahren hatten die
Adlershofer Kiezpaten Gabriele Schmitz und Heike Kappel die
Bürgerversammlung zur Kiezkasse am 3.3. gut vorbereitet.
Offenbar hat sich der Anteil der
Adlershofer(innen) an der Bevölkerung des Bezirks erhöht, denn
diesmal stehen 3.200 € zur Verfügung. Andererseits waren nur 30
Mitbürger(innen) der Einladung
gefolgt. Da auch zwei Antragsteller nicht erschienen waren, reichten die zur Verfügung stehenden
Mittel fast genau für die übrigen
eingegangenen Vorschläge. So
werden zur Verfügung gestellt für
• das Kinderprogramm zum Herbstfest statt der beantragten 500 €
450 €
• zwei Informationstafeln auf dem
Friedhof (s. AZ Nr. 249) für den
Schriftsteller Boris Djacenko und
Pfarrer Max Goosmann 600 €
• einen neuen Sandkasten in der
Anna-Seghers-Schule statt eines
Zuschusses von 1.000 € / 950 €
• ein Ehrenamtlichencafé des
Übergangswohnheims Radickestraße
500 €
• das LichTfest 2015 auf dem
Marktplatz
700 €
Nach der Zusammenkunft kamen
die Kiezpaten und die anwesenden Mitarbeiter des Bezirksamtes
mit Vertretern der Begünstigten
zusammen, um die weiteren Modalitäten zu besprechen.
W. S.
Veränderte Spätsprechstunde
Der Fachbereich Standesamt des
Bezirksamtes Treptow-Köpenick
teilt mit, dass die Spätsprechstun-
de im Heiratsbereich donnerstags
bis auf Weiteres nur bis 18 Uhr
stattfindet.
Standesamt: Mo + Di 8.30 – 12.30 Uhr, Do 14 – 19 Uhr
Heiratsbereich: Mo + Di 8.30 – 12.30 Uhr, Do 14 – 18 Uhr
Bestattung: Mo + Di 8.30 – 10 Uhr, Mi + Fr 8 – 9 Uhr, Do 14 – 16 Uhr
Einbürgerung: Di 8.30 – 12.30 Uhr und Do 14 – 18 Uhr
Weitere Informationen zum Standesamt unter:
http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/
aemter/amt-fuer-buergerdienste/standesamt/
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Geschäftszeiten:
Montag – Freitag
6.30 – 19.00 Uhr
Samstag
9.00 – 12.00 Uhr
April 2015
Seite 3
(Fotos: BA Treptow-Köpenick)
Acht Sterne für „DEIN TREPTOW-KÖPENICK“
Unterzeichnung der Kooperation mit visitBerlin und mit der Region Dahme-Seen.
Das Tourismuskonzept 2025,
welches das Bezirksamt und der
Tourismusverein Berlin TreptowKöpenick in den vergangenen
Monaten gemeinsam entwickelt
haben, sieht vor, dass der Berliner Südosten seine touristischen
Potentiale konsequenter und professioneller ausschöpft. Bezirksbürgermeister Oliver Igel unterstrich die Bedeutung der Branche
für die Wirtschaftsentwicklung im
grünsten und wasserreichsten Be-
zirk der Bundeshauptstadt. Aus
diesem Anlass haben der Tourismusverein und visitBerlin einen
Kooperationsvertrag geschlossen.
Burkhard Kieker, Geschäftsführer
von visitBerlin, ging dabei auf die
wachsenden Potentiale des Regionaltourismus in Berlin ein und erwartet von der zukünftigen Zusammenarbeit, die Erweiterung
konkreter touristischer Angebote. Mathis Richter, Geschäftsführer des Tourismusvereins erklärte:
„Über diese Partnerschaft wollen
wir künftig noch mehr internationale Gäste für unsere Region
interessieren“. Die vereinbarten
Kooperationen mit visitBerlin,
und der angrenzenden DahmeSeen-Region können damit auch
Modellcharakter für andere Bezirke erlangen. Die neue Dachmarke
verbindet in acht Leitthemen die
Vielseitigkeit der touristischen
Möglichkeiten von Treptow-Köpenick und setzt klare Akzente in
einer modernen Vermarktungsstrategie. Der Südosten Berlins
wird sich mit diesem Markenauftritt zukünftig als „Acht-Sterne-Region“ präsentieren. Erste
Ergebnisse der Profilierung, wie
die neue Internetseite www.tktberlin.de oder Themen-Plakate
und -Broschüre in neuem Design
wurden vorgestellt und zur ITB
im März an einem eigenen Messestand präsentiert. Mit dem modernisierten Tourismusmarketing
will Treptow-Köpenick sowohl
als Ausflugsregion für Hauptstädter und Tagesbesucher, wie auch
als Ziel für Übernachtungsgäste
aus dem In- und Ausland attraktiver werden. Die acht neuen Leitthemen sind: Wasser genießen;
Natur erkunden; Freizeit gestalten; Kultur verstehen; Stadtviertel besuchen; Szene entdecken;
Events erleben und Business im
Grünen.
Bezirkspressekonferenz
Am 4.3. hatte Bezirksbürgermeister Oliver Igel zur Pressekonferenz ins Rathaus eingeladen. Der
ebenfalls anwesende Stadtrat für
Jugend und öffentliche Ordnung
Michael Grunst verwies als erstes auf eine aktuelle Warnung
(s. Kasten). Der Bürgermeister
begann seine Ausführungen mit
Erläuterungen zum Tourismuskonzept 2025 und verwies auf
eine neue Marke mit dem Slogan „dein Treptow-Köpenick“
(s. Artikel oben), die auf neuen Infobroschüren aber auch beispielsweise auf den Tüten der Dresdner
Feinbäckerei in Friedrichshagen
zu finden ist (mehr unter www.
tkt-Berlin.de). Anschließend würdigte er den Senatsbeschluss Sondermitteln für Förderprojekte bereit zu stellen, mit denen u.a. das
„Eierhäuschen“ im Plänterwald
und der „Spreepark“ saniert werden können.
Vielfältig waren die weiteren Informationen, von denen hier nur
einige angeführt werden können.
• Die Eröffnung der Mittelpunktsbibliothek Treptow mit 80.000
Medien in der Michael-Brückner-Straße erfolgt vor Ostern,
mit einer festlichen Eröffnungsfeier am 22.4.
• Im Rahmen der Städtepartnerschaften wird es 2015 etliche
Aktivitäten geben, wie die Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung in Albinea zu 70 Jahre
Kriegsende, die feierliche Unterzeichnung der Erneuerung
der Partnerschaft mit WarschauMokotów im April in Warschau
und ein Festakt zum Jubiläum
25 Jahre Partnerschaft mit Köln
im September.
• Für den Festumzug zum 54. Köpenicker Sommer (18. – 21.6.)
sind die Bürger(innen) erneut
zur aktiven Teilnahme aufgerufen (Kontakt: Peter Pabst, Tel:
90297-2760, Mail: [email protected]).
• Ab 4.4. findet wieder der regelmäßige Aufzug der Hauptmanngarde vor dem Köpenicker Rathaus statt.
• Im Bezirk gab es am 23.2. fünf
Gemeinschafts- und zwei Notunterkünfte für Flüchtlinge
bzw. Asylbewerber: Köpenicker
Landstr. (250 Personen), Salvador-Allende-Str. (306), Radickestr. (210), Fürstenwalder Allee
(150), Alfred-Randt-Str. (400),
Wassersportallee (138, Not),
Rudower Str. (200, Not)
• Zur Aufwertung des Treptower
Parks wurde mit ersten Maßnah-
men wie Rodungs- und Baumfällarbeiten begonnen, die weiteren Bauarbeiten, die sich bis
2016 hinziehen werden, sind
mit Einschränkungen der Parkbenutzung verbunden. Zudem
wird begonnen, über Veranstaltung zu „450 Jahre Treptow“ im
Jahr 2018 nachzudenken.
Im Bezirk sind etwa 9.000 Hunde gemeldet, unter Beachtung einer Dunkelziffer sind es wahr-
scheinlich 11.000. Stadtrat Grunst
informierte über die geplanten
Neuerungen des Berliner Hundegesetzes wie Hundeführerschein, Listenhunde, Hunderegister, „Dogwalker“, die damit
verbundene Änderung im Straßenreinigungsgesetz und die Auswirkungen auf den Bezirk. Sein
Inkrafttreten ist frühestens im
Herbst 2015 vermutlich aber erst
Anfang 2016 zu erwarten. W. S.
WARNUNG!
Verdacht auf Vortäuschung einer amtlichen Befugnis
zum Betreten der Wohnung
Aufgrund aktueller Bürgerhinweise besteht der Verdacht,
dass sich Personen mit betrügerischen Absichten unbefugt als
Behördenmitarbeiter(innen) ausgeben, um sich Zutritt zu Wohnungen von Hundehaltern im Bezirk Treptow-Köpenick zu verschaffen.
Dabei wird offenbar eine Kontrolle der Haltungsbedingungen des
in der Wohnung befindlichen Hundes vorgetäuscht. Zur vermeintlichen Legitimation wird vermutlich ein gefälschter grün-weißer Ausweis ohne amtlichen Stempel bzw. Siegel mit der Überschrift „Veterinäramt Berlin“ verwendet. Der Bezirksstadtrat für Jugend und
öffentliche Ordnung Michael Grunst rät zur Vorsicht und empfiehlt
sich vor dem Einlass in die Wohnung den Ausweis zeigen zu lassen
und sorgfältig zu prüfen. Ferner weist er darauf hin, dass es kein
„Veterinäramt Berlin“ gibt und die Dienstausweise des Bezirksamtes auch nicht grün-weiß sind. In Zweifelsfällen kontaktieren
Sie bitte vor dem Einlass in die Wohnung das Ordnungsamt unter
90297-4629 oder die Polizei.
Seite 4
Nr. 252
Investitionsplanung 2015 – 2019 mehrheitlich beschlossen
Aus der 35. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Zu Beginn der BVV-Sitzung am
26.2. begrüßte Vorsteher Peter
Groos Jacob Zellmer (Bü90/Grüne), der nach dem Ausscheiden
von Marcus Worm in der Fraktion
nachgerückt ist. Drei Sondermittelanträge wurden vom Plenum
als dringlich eingestuft und zugleich bestätigt.
In der Bürgerfragestunde baten
vier Bürger um Auskunft zu Verkehrsunfällen in Friedrichshagen,
zur Bibliotheksnutzung von Senioren (s. nachfolgender Artikel),
zum bezirklichen Demografiekonzept sowie zu Baumfällungen
und -pflanzungen.
Die Informationen des Bürgermeisters begann Oliver Igel mit
längeren Ausführungen zum Tourismuskonzept 2025, welches das
Bezirksamt und der Tourismusverein in den vergangenen Monaten gemeinsam entwickelt haben (s. S. 3). Weiter informierte er
über eine Veranstaltung am 25.2.
in der „Alten Försterei“, die der
1. FC Union und die degewo für
500 Asylbewerber durchführten,
eine Ausstellung in der VHS in
Baumschulenweg mit Fotos aus
der Partnergemeinde Cajamarca
(bis 19.4.) sowie den Umzug der
Joseph-Schmidt-Musikschule in
ihr neues Domizil Freiheit 15. Dabei betonte er ausdrücklich, dass
der Standort Hans-Schmidt-Straße in Adlershof erhalten bleibt.
Den Antworten zu den anschließenden „Mündlichen Anfragen“
von Bezirksverordneten an das Bezirksamt entnahmen wir u. a., dass
• sich sowohl die Altglienicker
Brücke als auch die Behelfsbrücke über den Teltowkanal
in Zuge der Köpenicker Straße im Eigentum der Wasserund Schifffahrtsverwaltung des
Bundes (WSV) befinden. Die
Standsicherheit der Behelfsbrücke unterliegt der regelmäßigen
Prüfung und ist weitere Jahre
gewährleistet. 2014 wurde eine
Erneuerung des Fahrbahnbelages vorgenommen. Vor diesem
Hintergrund und auf Grund anderer Prioritäten hinsichtlich der
Erneuerung und Sanierung stark
baufälliger Brücken (SalvadorAllende-Brücke, Pyramidenbrücke) wurden bisher keine Initiativen gegenüber der WSV zur
Schaffung einer endgültigen Lösung für die Altglienicker Brücke unternommen.
• das Bezirksamt das vorgestellte Schwimmhallenkonzept der
Bäderbetriebe kritisch sieht und
nur eine Schwimmhalle neben
der FEZ-Schwimmhalle im Bezirk für das Publikumsschwimmen für nicht ausreichend hält,
jedoch nur geringe Einflussmöglichkeiten auf die Bäderbetriebe hat.
• hinsichtlich der Erweiterung
der Anna-Seghers-Schule vom
Schul- und Sportamt bereits finanzielle Mittel in der Investitionsplanung für den Ankauf von
Flächen der KGA Ehrliche Arbeit geplant sind. Entsprechende
Gespräche sind geplant.
Der Wahl eines Kiezpaten für
Oberschöneweide, einer Bürgerdeputierten für den Jugendhilfeausschuss und einer Schiedsperson für den Schiedsbezirk 1 folgte
die ausführliche Beantwortung
eines vertagten, umfangreichen
Fragenkatalogs der Piraten-Fraktion zum Wohnungsbau im Bezirk
durch Stadtrat Hölmer.
Anschließend wurde die vom Bezirksamt vorgelegte Anmeldung
zur Investitionsplanung 2015 bis
2019 für den Bezirk von der BVV
mehrheitlich beschlossen. Zudem
wurde das Bezirksamt ersucht,
die durch die Nichtberücksichtigung vom MAE-Stellen entstehenden dramatischen Folgen für
die Arbeitsfähigkeit der Kultureinrichtungen durch alternative
Maßnahmen zu beheben. Ebenso
einstimmig wurde dem Bezirksamt empfohlen, sich dafür einzusetzen, dass in allen drei Hallenbädern in Treptow-Köpenick auch
weiterhin öffentliches Schwimmen zu sozialverträglichen Preisen angeboten wird. In einem interfraktionellen Antrag wurde das
Bezirksamt ersucht, mit einem
sichtbaren Gedenkzeichen in geeigneter Form die ehemaligen
jüdischen Eigentümer der Villa
Hasselwerderstraße 22 zu würdigen.
• laut Mitteilung der zuständigen
Senatsverwaltung die Stationierung eines Feuerlöschbootes im
Südosten Berlins einen weder
durch die Gefährdungslage noch
einsatztaktische Notwendigkeiten gerechtfertigten Aufwand
verursachen würde und daher
nicht in Betracht kommt.
• Aussagen zur Fortsetzung des
Mobilitätshilfedienstes
der
Volkssolidarität über das Jahr
2015 hinaus bisher nicht möglich sind.
• Anmeldungen zur Eheschließung nur sechs Monate im Voraus möglich sind, man kann ohne
Termin persönlich, per E-Mail,
Brief oder Fax reservieren.
Die nächste BVV-Sitzung (einschl. Bürgerfragestunde) nach der
Sitzung am 7.5. findet am 11.6. ab
16.30 Uhr im Rathaus Treptow
statt.
W. S.
Bibliotheksnutzung
von Senioren (60+)
Zeichnung:
Architekt Neuhoff
Den „Mitteilungen des BVV-Vorstehers Nr. VII-40“ können wir
u. a. entnehmen, dass
• die Stadtbibliothek künftig
aus den Mittelpunktbibliotheken Köpenick und Treptow,
den Stadtteil-Bibliotheken AltTreptow, Adlershof und Altglienicke, sowie der Schulbibliothek mit öffentlicher Nutzung
in Friedrichshagen besteht. Bibliotheksangebote für die übrigen
Ortsteile werden durch den Bücherbus erbracht, für 2016 wurde
ein zweites Fahrzeug in die Planung aufgenommen.
Der Antwort von Stadtrat Vogel
aus der Bürgeranfrage am 26.2.
zur Bibliotheknutzung von Senioren entnehmen wir: 2014 wurden
im Bezirk 18.119 Benutzer(innen)
gezählt, von denen 2.372 älter als
60 Jahre waren (13 %), 263 davon
waren älter als 80 Jahre. Die beiden ältesten Leserinnen sind 1917
bzw. 1919 geboren und benutzen
den Bücherbus, die beiden ältesten Leser (Jg. 1921) benutzen den
Bücherbus bzw. die Ausleihe in
Bohnsdorf. In der Stefan-HeymBibliothek in Adlershof waren
von den 1.850 Benutzer(innen)
270 älter als 60 Jahre (14,5%), 28
davon älter als 80 Jahre.
W. W.
BESTATTUNGEN
seit 1882
Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin
Telefon 532 83 35 • 532 82 08
Telefax 53 00 79 09
Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin
Telefon 677 54 43
Telefax 67 89 29 39
April 2015
Seite 5
Es ist Zeit zu gehen...
Meine Dienstzeit als evangelischer Seelsorger in der Bundeswehr wird sich in diesem Jahr
dem Ende neigen. Sieben Verteidigungsminister, fünf Bundespräsidenten, vier Militärbischöfe und
genauso viele Wehrbeauftragte
habe ich in dieser Zeit erlebt. Als
dienstältester evangelischer Militärgeistlicher blicke ich auf fast
20 Jahre Arbeit zurück. Ich bin in
dieser Zeit reich beschenkt worden und voller Dankbarkeit für
all das, was ich erleben durfte,
mir gezeigt wurde und ich gelernt
habe. Danken möchte ich unter
vielem anderen:
• Für die zahlreichen Gottesdienste in den Standorten und
Übungsplätzen, hier in Deutschland genauso wie im Kosovo und
Afghanistan. Vielen kirchen- bzw.
religionsfernen Menschen konnte
ich so ein wenig unsere Kirche und
den Glauben näher bringen und bei
manchen die Neugierde für religiöse Fragen wecken (s. AZ Nr. 208).
• Für die unzähligen „lebenskundlichen Unterrichte“, bei denen es überwiegend um ethische
und moralische Aspekte des Soldatseins ging. Danke für die intensiven und lehrreichen Diskussionen, die wir geführt haben.
• Für all die Rüstzeiten bei denen es im wahrsten Sinne des
Wortes thematisch um „Gott und
die Welt“ ging und bei denen die
Freude am Leben nicht zu kurz
kam.
• Für Einblicke während meiner
Truppenübungsplatzaufenthalte
in das Leben von Soldat(inn)en
und die Einsichten in den rauen
Alltag hierbei.
• Für die Erfahrungen, die ich in
meinen beiden Auslandseinsätzen
im Kosovo und in Afghanistan
machen durfte. So nah an seiner
Gemeinde wie hier, ist ein Pfarrer sonst nirgendwo bei seinem
Dienst. Es beginnt am Morgen,
wo man sich im Waschcontainer
beim Zähneputzen trifft und hört
am Abend so auch wieder auf.
Alle sind sich in diesen Einsätzen sehr nah, manchmal auch zu
sehr. Aber genau hier in den Auslandseinsätzen ist mir klar geworden, wie wichtig unsere Arbeit als
Seelsorger in der Bundeswehr ist.
Auch wenn ich zu Beginn meiner Tätigkeit von den „NVASoldaten“ in der Bundeswehr für
den neuen „Parteioffizier“ gehal-
ten wurde, so waren diese Vorurteile schnell aus dem Weg geräumt. Und es waren vor allem
die kirchen- bzw. religionsfernen
Soldat(inn)en, die mich bei meinen Aktionen während der Dienstzeit wunderbar unterstützt haben:
• sei es die 1997 gegründete Gruppe motorradfahrender
Soldat(inn)en, die mich auf unterschiedlichste Art und Weise in
meiner Arbeit unterstützt und vieles Organisatorische selbst in die
Hand genommen haben.
• sei es der Kindergarten
im Kosovo, wo wir im Winter
2005/2006 eine Heizung einbauen lassen konnten (s. AZ Nr. 153),
dank einer Spendenaktion unter
den Soldat(inn)en, die in dieser
Zeit im Einsatz waren.
• sei es „die lebendige Bibliothek“ in Masar e Sharif (Afghanistan), die aus vielen kleinen und
großen Buchspenden zusammengestellt wurde und eine Bibliothek
des Vertrauens war: Man nahm
sich ein Buch und stellte es nach
dem Lesen wieder zurück.
• sei es die Aktion „von Theke zu Theke“, bei der wir einmal
wöchentlich per Internetvideokonferenz eine Verbindung von
der „Theke“ der Militärseelsorge in Afghanistan zur „Theke“
meiner damaligen Stammkneipe
in Kreuzberg herstellten und so
den interessierten Menschen in
Kreuzberg einen Einblick in die
alltägliche Arbeit von Soldaten im
Einsatz gaben.
• sei es die Wiederaufrichtung
der schiefen Kirche in Borkwalde, die auf Grund eines Fehlers in
der Dachstuhlkonstruktion umzufallen drohte und die wir mit Hilfe von Soldaten aus dem Standort Beelitz aufrichten und durch
Stabilisierungsmaßnahmen retten
konnten (s. AZ Nr. 219).
• sei es bei der Unterstützung
für das „Haus Grüntal“, einem
Haus der Stille, Einkehr, Heilung
Kirchliche Termine im April
In der Verklärungskirche (Arndtstr.)
trifft sich die Gemeinde sonntags,
am Karfreitag (3.4.) und Ostersonntag mit Kindergottesdienst um
10 Uhr zum Gottesdienst. Am 26.4.
werden die diesjährigen Konfirmanden vorgestellt. Am Gründonnerstag
(2.4.) beginnt ein Abendmahlsgottesdienst um 19 Uhr. Die Feier der
„Komplet“, das Gebet zur Nacht in
der Tradition christlicher Klöster, beginnt mittwochs um 21 Uhr. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der
Männerkreis am 7.4. um 18 Uhr und
der Frauenkreis am 17.4. um 15 Uhr
zusammen. Zum Treffen des Elternkreises kann man sich bei Familie Hildebrandt (41 72 19 91), zum
Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien
(67 82 57 41) sowie zu den Chorproben (nicht in den Ferien) bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Die Junge Gemeinde trifft sich
außer in den Ferien donnerstags um
19.30 Uhr in der Remise.
In der Christus-König-Kirche
(Nipkowstr.) kommt die Gemeinde sonntags (auch Ostermontag)
um 11 Uhr zur Hl. Messe, freitags
um 18.30 Uhr zur Kreuzwegandacht und um 19 Uhr zur Bistumsmesse sowie samstags um 18 Uhr
zur Vorabendmesse (mit vorheriger
Beichtgelegenheit) zusammen. Am
Gründonnerstag (2.4.) beginnt um
19 Uhr eine Abendmahlsmesse mit
Fußwaschung, anschl. Agape und
Anbetung. Am Karfreitag (3.4.) findet
und Begegnung, ein Ort, an dem
sich geschundene Seelen wie z. B.
traumatisierte Soldaten(inn)en erholen können (s. AZ Nr. 228).
All die Jahre hindurch bin ich immer wieder auf ganz besondere
Art und Weise beschenkt worden,
indem mich viele Soldat(inn)en
„sehr tief hinter die Kulissen haben schauen lassen“. Mein Dank
und mein tiefer Respekt sei all denen gezollt!
ab 15 Uhr der Kinderkreuzweg im
Pfarrheim und die Karfreitagsliturgie
in der Kirche statt. Karsamstag (4.4.)
beginnt um 22 Uhr die Feier zur Osternacht. Der monatliche Familiengottesdienst ist am 19.4. ab 11 Uhr.
Die Freie evangelische Gemeinde
in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) lädt sonntags um 10 Uhr
zu ihren Gottesdiensten ein. Nach
dem gemeinsamen Beginn werden
die Kinder altersgemäß betreut. Am
Ostersonntag (5.4) trifft sich die Gemeinde um 6.15 Uhr um die Auferstehung Jesu beim Sonnenaufgang
auf der Rudower Höhe zu feiern und
um 10 Uhr in den Gemeinderäumen
zum Familiengottesdienst. Dabei
werden Spenden von Hygieneartikel für die Aktion „Laib und Seele“
zusammengetragen. Zum Seniorennachmittag wird am 15.4. ab
14.30 Uhr eingeladen. Die Teenager
treffen sich freitags um 18.15 Uhr. Informationen zu weiteren Angeboten
unter www.lebewertvoll.de, über [email protected] oder
telefonisch unter 677 56 65.
Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche (Handjerystr. 27) lädt
um 9.30 Uhr am 3.4. zum Karfreitagsgottesdienst und am 5.4. zum
Ostergottesdienst ein. Am 1.4. findet kein Gottesdienst statt. Ab 15.4.
kommt die Gemeinde wieder regelmäßig sonntags um 9.30 Uhr und
mittwochs um 19.30 Uhr zum Gottesdienst zusammen.
In meinem Herzen werde ich als
Pfarrer all dies mitnehmen in den
neuen Dienst, wo immer dieser
auch zukünftig sein wird.
Militärdekan Utz Berlin
Wer Pfarrer Berlin treffen möchte, kann ihn an 19.4. ab 10 Uhr in
der Verklärungskirche (Arndtstr.)
predigen hören und anschließend
vielleicht auch sprechen.
PRIEPKE
BESTATTUNGSHAUS
Hackenbergstraße 12
Berlin-Adlershof / Am Friedhof
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .
TAG & NACHT
Seite 6
Nr. 252
Einladungen in das Zentrum Ratz-Fatz
Ein Abend für
Stephan Hermlin
In der Anna-Seghers-Gedenkstätte (Anna-Seghers-Str. 81)
wird am 14.4. um 18 Uhr zu einer Hommage aus Anlass des 100.
Geburtstages für Stephan Hermlin
(1915–1997) eingeladen. Der Autor Klaus Bellin kann auch aus
der persönlichen Zusammenarbeit
an den Schriftsteller und Freund
von Anna Seghers erinnern. Um
telefonische Voranmeldung wird
unter Telefon 677 47 25 (Di+Do
10 – 16 Uhr) gebeten. Auch wer
an einem Besuch der früheren
Wohnräume von Anna Seghers
außerhalb der genannten Öffnungszeiten interessiert ist, kann
gern wegen einer entsprechenden
Möglichkeit nachfragen.
W. S.
Doppelte Buchpremiere
mit Musik
Der in Adlershof ansässige
APHAIA-Verlag lädt am 29.4.
um 19.30 Uhr in der Bürgersaal
des Kulturzentrums Alte Schule
(Dörpfeldstr. 54) zu einer Lesung
mit Musik ein. Zu der doppelten
Buchpremiere kommt vom Mitlesebuch 110 der chilenische Autor Julio Carassco extra angereist.
Vorgestellt wird auch das Mitlesebuch 112 von Timo Berger, der Julio Carasscos Übersetzer ist. Begleitet werden die Lesungen von
Leonardo chi Zequeira aus Kuba
mit Klavier-Improvisationen.
Kostenbeitrag: 6 € / erm. 4 €.
W. W.
Das Soziokulturelle Zentrum
Ratz-Fatz (Schnellerstr. 81) lädt
sonntags um 10 Uhr zum Kindertheater ein (12.4.: Der Eisenhans; 19.4.: Der Zauberer von Oz;
26.4.: Du hast angefangen! Nein
Du!).
Am 10.4. wird um 19 Uhr zu einem Filmvortrag mit Filmsequenzen über „Anna Seghers – Was
zählt, sei das Werk“ eingeladen
und am 17.4. um 19 Uhr wird
ein Gitarrenkonzert mit Markus
Segschneider angeboten. In der
Reihe „ErLesenes am Samstag“
um 10.30 Uhr (mit Frühstücksangebot) werden am 18.4. unter
„Aus den Ansichten des Clowns
Heinrich Böll (1917–1985)“ bei
einer Lesung die heiteren Seiten
eines ernsten Moralisten aufgezeigt. Am 24.4. ist ab 18 Uhr das
Jugendtheater „théâtre bonjour“
mit „Der Tanz um das goldenen
Kalb“ zu erleben. Zur Walpurgisnacht am 30.4. begleitet ab 18 Uhr
die kubanische Band „Habana
feeling“ durch einen Abend mit
Tanz, Feuer und Kulinarischem.
Dienstags ab 14.30 Uhr kommen
Senioren im Kulturcafé zusammen. Am 14.4. ist Knut Schultheiss zu Gast, der Märchen liest,
Geschichten erzählt und Bilder
aus Afrika zeigt. Das aktuelle Programm sowie weitere Informationen und Kartenbestellung unter
Tel. 67 77 50 25.
W. W.
Einladung ins Puppentheater „Grashüpfer“
Noch bis 3.4. findet im Figurentheater „Grashüpfer“ (Puschkinallee 16a) das Festival „Willkommen 0 – 3“ für Eltern mit noch
nicht dreijährigen Kindern statt.
Zu sehen sind am 1.4.: „Das ist
Anton Daumesdick“, am 1.+2.4.:
„Dingdingdinge“ aus Polen sowie
am 2.+3.4.: „Wasser und Seife für
Hündchen und Kätzchen“. Für die
Größeren (ab 4 Jahren) erscheint
vom 3. – 6.4. „Der Hase Hopsi Topsi“. Vom 6. – 19.4. ist dann
„Mäuseken Wackelohr“ zu Gast.
Nachdem am 20.4. für die Kleinsten die Frage „Wer versteckt sich
vor dem kleinen Hund?“ beant-
wortet wird, wird ab 21.4. bis zum
Monatsende das Trollmärchen
„Lillebi und Lillebo“ gezeigt.
Zwischendurch wird am 25.+26.4.
unter „Hexenbau und Hexenspiel“
von 13 – 17 Uhr zum Familientag
eingeladen. Schulkinder und Erwachsene sind am 4.4. beim Märchenabend am Osterfeuer sowie
am 24.4. und 30.4. am Feuer willkommen. Für Jugendliche und Erwachsene steht am 17.4. wieder
einmal „Paul und Paula – eine Legende“ auf dem Programm.
Weitere Informationen und Kartenbestellung unter Tel. 53 69 51 50.
W. W.
Aus dem Spielplan des Stadttheaters Cöpenick
Das Osterfest zwischen Bibel und Kalender: 2.4. (18 Uhr)
Fräulein Hatschi lädt ein – „Frühling erwache“: 7.4. (10 Uhr)
Franziska Troegener und Jaecki Schwarz lesen Kurzkrimis von Roald
Dahl: Mit der Lammkeule auf dem Wege zum Himmel: 12.4. (19.30 Uhr)
Ein Heinz-Erhardt-Abend mit dem SACHSEN-DREYER
„Der verstimmte Elefant“: 23.4. (19.30 Uhr)
Fräulein Hatschi lädt ein – „Ich komme bald zur Schule“: 28.4. (10 Uhr)
Die Mokka-Milch-Eisbar lebt – Das Jubiläumsprogramm mit Thomas
Natschinski (Gastspiel): 29.4. (15 Uhr)
Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9
Tel. 650 162 34, Spielplan unter: www.stadttheatercoepenick.de
Ausstellungen
in der Alten Schule
In der Galerie im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 56)
kann noch bis 25.4. die Ausstellung „Muggesturm am Müggelsee“ besucht werden. Studierende
und Absolventen der Kunsthochschulen Berlin-Weißensee und
Karlsruhe zeigen aktuelle Arbeiten. Damit sollen Einblicke in aktuelle Tendenzen der bildenden
Kunst gegeben werden. Die Galerie ist Di, Mi, Do 12 – 19 Uhr,
Fr 12 – 17 Uhr und Sa 15 – 19 Uhr
geöffnet, So/Mo und an gesetzlichen Feiertagen ist sie geschlossen.
Im „Bürgersaal“ sind im April weiterhin Fotos aus „Berliner
Gärten“ der Berliner Hobbyfotografin Anna Schendel zu sehen.
Sie sind zu den Essenszeiten, bei
Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung (Tel.: 90297-5717) zu
besichtigen.
Im „Kiezklub“ wird auch noch
im April unter dem Titel „Toskaner Impressionen“ eine Fotoausstellung von Gerhard Schröder
gezeigt. Die Räume des Kiezklubs sind in der Regel werktags
von 9 – 17 Uhr zugänglich. W. S.
Andreas Dresen:
Glücks Spiel
In der Stefan-Heym-Bibliothek
(Dörpfeldstr. 56) stellt am 28.4.
ab 19.30 Uhr der Filmemacher
Andreas Dresen gemeinsam mit
Autor Hans-Dieter Schütt den Gesprächsband „Andreas Dresen:
Glücks Spiel“ vor. Dresen zählt
mit seinen Filmen zu den prägenden, international bekanntesten
Regisseuren des deutschen Kinos.
Besonders „Halbe Treppe“, „Sommer vorm Balkon“, „Wolke 9“
und „Halt auf freier Strecke“
machten ihn weithin bekannt.
Karten für die Veranstaltung zu
8 € (erm. 5 €) bitte zuvor persönlich oder unter Tel. 90297-5731
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April 2015
Seite 7
Sommercamps
Geocachingprojekt
Erneuerbare Energien,
Mobilität und Mechanik
Vom 20. – 24.7. findet ein Sommerferienworkshop für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren
statt. Welches Team baut ein Fahrzeug, das mit geringer Energie die
weiteste Strecke zurücklegt? Dazu
werden unsere Werkstätten und Labore von 9 – 16 Uhr zur „Boxengasse“. Viele Experimente und Tests
zu Reibung, Haftung, Energie usw.
sollen die nötigen Entwicklungsund Konstruktionsfragen klären
helfen. Bei einem Abschlusswettbewerb wird sich zeigen, welches
Vehikel das erfolgreichste ist.
Kosten für die Teilnahme: 150 €.
„Da war doch was! – Schatzsuche durch die Industrielandschaft
Berlin-Schöneweide“, so der Titel eines von drei geförderten
Geocachingprojekten und es sind
noch Plätze zu vergeben. Ausgestattet mit Tablet und einer speziellen App, gehen Kinder und
Jugendliche im Alter von 9 bis
13 Jahren auf moderne Schatzsuche. Die Tour führt sie durch die
ehemalige Industrielandschaft in
Schöneweide.
Über einen Zeitraum von 10 Wochen treffen sie sich einmal wöchentlich zu dem Thema „Wandelnde Industrielandschaften“. In
den einzelnen Missionen erleben
sie die bewegte Geschichte eines der größten Industriestandorte Europas, der sich Ende des 19.
Jahrhunderts zu einem Industrieund Arbeiterbezirk etablierte – die
„Wiege der Elektropolis Berlin“.
Entlang von herausragenden, architektonischen Industriebauten
erforschen sie gleichzeitig bahnbrechende industrielle Erfindungen. Die Teilnehmer(innen) gehen
der Frage auf den Grund, welche
politischen, wirtschaftlichen und
Bionik – Lernen von der Natur
Vom 26. – 31.7. gehen wir mit
10- bis 12-jährigen Jungforschern
auf Entdeckungstour rund um
den Hirschgarten in Friedrichshagen. Wir zeigen, was man von
den Energiespar- und Überlebenskünstlern aus dem Tier- und
Pflanzenreich alles lernen kann in
einem Erlebniscamp. Abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten,
ein Besuch im Kletterwald Wuhlheide und Geocaching runden die
Woche ab. Übernachtet wird in
mitgebrachten Zelten auf unserem
Areal in der Stillerzeile.
Kosten für die Teilnahme: 200 €
Wer bei einem dieser Camps dabei sein will, bewirbt sich bis zum
31.5. mit einem kurzen Motivationsschreiben per Post oder per
Mail an [email protected].
Weitere Informationen in Kürze
unter: www.meteum.de
Technischer Jugendbildungsverein in Praxis e. V.
Stillerzeile 100, 12587 Berlin
Telefon: 65 48 49 59-0
gesellschaftlichen Veränderungen
Einfluss auf die Entwicklung der
ehemaligen AEG-Stadt genommen haben und welche Konsequenzen diese nach sich ziehen.
Während der Schatzsuche sollen
gemeinsam Aufgaben zur Industriegeschichte, dem Wandel und
deren Folgen für den Industrieund Sozialraum gelöst werden,
die mithilfe der App vorgegeben
werden. Neben dem Fotografieren
erstellen sie Dokumentationen,
führen Interviews und im Rahmen
von Workshops auch eigenständig
Recherchen durch. Das erworbene Wissen und das Erlebte wird in
einer Collage als Abschlusspräsentation vorgestellt.
Ziel ist die Vermittlung von Fachkompetenzen in den Bereichen
Kultur, Technologie, Medien. Mit
der außerschulischen Maßnahme
soll ein Ausgleich für Kinder und
Jugendliche geschaffen werden.
Zeitraum: März bis Mai; max. 15
Teilnehmer(innen);
kostenfrei;
Bewerbungen per E-Mail an:
[email protected]
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Puppenspielerworkshop
Wem zuschauen immer zu wenig ist und wer selber gerne mal
an einem Puppenspiel teilnehmen
möchte, hat dazu in der Woche
vom 7. – 10.4. die Gelegenheit:
Wir lassen die Puppen tanzen!
Ferienkinder im Alter von 7 – 11
Jahren bauen eine eigene Bühne
aus Pappe, gestalten die Kulissen
und fantasievolle Handpuppen.
Nebenbei erfahren sie, was Maulpuppen sind und warum Marionetten nicht immer aus Holz geschnitzt werden.
Gebaut, gebastelt und geprobt
wird täglich von 9 – 13.30 Uhr.
Wer dabei sein möchte (15 freie
Plätze), meldet sich per E-Mail
unter: [email protected] an.
Am Freitag sind alle Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten,
Onkel und Co. herzlich zu einer
Aufführung um 14 Uhr eingeladen.
Lern- und Erfinderwerkstätten
Stillerzeile 100 (Friedrichshagen)
Unkostenbeitrag: 15 € pro Teilnehmer und Woche
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3D-Werkstatt
Technik- und zukunftsinteressierte Jugendliche ab 12 Jahren
können im 3D-Ferienworkshop
(Workshops werden nicht nur in
den Ferien angeboten) ihre Ideen
in ein fertiges Produkt umwandeln. Der Kreativität sind kaum
Grenzen gesetzt. Und berufsorientierend ist der Workshop auch,
gibt es doch immer mehr handwerkliche und industrielle Fertigungsprozesse, die nicht ohne
computergestützte
Maschinen
auskommen. Und wenn das dann
auch noch Spaß macht... Aufgrund der Feiertage können sechs
interessierte Schüler(innen) von
10 – 14 Uhr 3D-Objekte konstruieren.
Wann: 30.3. – 2.4. und 7.4. – 10.4.
10 – 14 Uhr (Wochenworkshops)
im Fachhaus der Grünauer
Gemeinschaftsschule, Walchenseestr. 40; Kosten: 30 € pro
Teilnehmer(in) und Woche:
Interessierte Schüler(innen) melden sich verbindlich per E-Mail
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Seite 8
Nr. 252
Im Sommer 1866 fauchten dann
schon erste Eisenbahnzüge an unserem ärmlichen Dörfchen vorbei.
Da hatte der neue Gutsbesitzer
Koepke allerdings keine richtige Freude an seinem Gut. Nicht
lange nach seiner Erwerbung verstarb er. Seine Erben verkauften
das Gut am 22.7.1867 dem Generalmajor Freiherr von Puttkammer für 26.500 Thaler. Der hatte
wohl auch keine landwirtschaftliche Arbeit im Sinn, wohnte sicher
auch nicht im Vorwerk. Fair verkaufte er das Gut fast genau nach
einem Jahr dem Berliner Brennereibesitzer Julius Radicke für den
gleichen Betrag inklusive 2.000
Thaler für das verbliebene Inventar. Radicke, der das Gut mit Sicherheit nicht selbst verwalten
oder gar im Vorwerk seine Zelte
aufschlagen wollte, erwarb das
Gut eigentlich für seine Tochter
Karoline Friederike Agnes Radicke, die den drei Jahre jüngeren
königlich preußischen Rittmeister Hans von Oppen in Berlin
kennenlernte. Sie hatte ihn am
2.7.1865 im Neuruppiner Militärregiment 1/124 geheiratet und besaß damit einen standesgemäßen
Wohnsitz im Vorwerk in der Nähe
beider Elternteile. Von Oppen, der
einer Familie von obersächsischmärkischem Uradel angehörte,
hatte als einziger Sohn wie der
Vater eine militärische Laufbahn
eingeschlagen und war gerade in
der Zeit des preußisch-österreichischen Krieges sowie dem darauf folgenden deutsch-französischen Krieg von 1870/71 kaum
zu Hause. Erst nach Abschluss
der siegreichen Kämpfe wurde
er von einer Schwadron Ulanen
nach Adlershof geleitet. Kurz vorher war sein Schwiegervater, der
eigentliche Gutsbesitzer Julius
Radicke im Alter von 61 Jahren
verstorben. Zunächst erbte 1871
seine Witwe Auguste das Gut,
im weiteren Erbgang seine Tochter Agnes. Ein Jahr später wurde
auch Hans von Oppen im Grundbuch als Eigentümer eingetragen.
Die dem Krieg folgende Reichsgründung mit der Hauptstadt
Berlin wirkte sich auch auf Adlershof nachhaltig aus. Viele Unternehmen strebten danach, den
Schalthebeln der Macht so nahe
wie möglich zu sein. Da reichten
die engen Stadtgrenzen bald nicht
mehr aus. Ihr Blick fiel verstärkt
© BA Treptow-Köpenick, Bauaktenarchiv
Historisches auf dem Weg zu „DÖRPFELD EINS“ (Teil 2)
Zeichnung des Baumeisters mit der geplanten Vorderansicht des Hauses vom 6.4.1873
Rittmeister a. D. Hans Ludwig Woldemar
von Oppen (*1837, †1901)
auf die noch kostengünstige Umgebung von Berlin. Die am Ort
vorbeiführende Eisenbahnstrecke
war ein Anlass, dass sich einer der
bedeutendsten Macher seiner Zeit
auch auf den Gutsländereien Adlershofs umsah: Heinrich Quistorp! Sein Ruf war sicher nicht
der Beste, aber was er anpackte,
gelang ihm – jedenfalls vorerst.
Sein Partner vor Ort war der aus
dem Militärdienst ausgeschiedene Gutsbesitzer Hans von Oppen. Als eingefleischter konservativer Militär mit Geld wollte
sich aber der Rittmeister a. D. auf
keinen Fall der Landwirtschaft
widmen. Er träumte von Größerem. Da kam ihm Quistorp gerade
recht. Quistorps Visionen fielen
bei Hans von Oppen auf äußerst
fruchtbaren Boden. Er wollte aus
dem elenden Dörfchen eine feine Villen-Kolonie für Superreiche machen. Mit Ausnahme des
Wäldchens rings um das Vorwerk
verkaufte von Oppen wenig später sein gesamtes Gutsland an
Immobiliengesellschaften,
die
zum Imperium Quistorps gehörten. Danach ging es Schlag auf
Schlag. Sehr schnell gelangen
die ersten Grundstücksverkäufe,
begann in der ersten Adlershofer
Nebenstraße (der heutigen Nipkowstraße) bereits 1872 der Bau
der ersten Doppel-Landhäuser.
Quistorps „Bauverein AdlershofGrünau“ bzw. der inzwischen
größte Adlershofer Grundbesitzer, der Rechtsanwalt und Notar
Victor Aime Hoffmann fertigte erstmals 1875 einen Parzellierungsplan für den Ort an. Mit dem
von Quistorp ein Jahr später ausgelösten großen Börsenkrach endeten aber erst einmal alle diese
Träume. Heinrich Quistorp verlor
im Vergleich mit 727 Gläubigern
alles und seine Aktivitäten prägten Adlershof nachhaltig. Unvergessen sind seine Verhandlungen
mit dem „Eisenbahnkönig Strousberg“ zur Einrichtung einer Eisenbahnhaltestelle, die für ihn nicht
gerade kostengünstig, jedoch für
die Ortsentwicklung zwingend
erforderlich war. Gleich nach der
Verlegung eines zweiten Gleises
errichtete Quistorps „Bauverein
Adlershof-Grünau“
gegenüber
dem Vorwerk sehr schnell mit
zwei Seitenbahnsteigen und der
„Bude 10“ eine richtige Haltestelle. Die inzwischen 250 Einwohner jubelten.
Zur Befriedigung von Oppens
Repräsentationsgelüsten fiel es
Quistorp mit seinen Verbindungen nicht schwer, ihm den dafür
geeigneten Baumeister Uterwedde zu vermitteln. Das Quistorp
das alte Wohnhaus abreißen und
dafür einen Neubau bauen ließ –
womöglich auch noch auf eigene Kosten – ist ein immer wieder gern berichtetes Märchen.
Die von Oppens hatten nach dem
Verkauf ihrer Ländereien und Ge-
erbtem bares Geld im Überfluss.
Bereits am 6.4.1873 legte Baumeister Uterwedde einen ersten
Entwurf „zum Umbau und Erweiterungsbau des herrschaftlichen Wohnhauses auf Adlershof
bei Köpenick, dem Rittmeister v.
Oppen gehörig“ vor. Zum Erhalt
einer
Drei-Fenster-Symmetrie
wurde die Bauplanung nochmals
überarbeitet, die linke Hausseite um 5,27 m gekürzt. Heute unvorstellbar: Trotz überwiegender
Handarbeit wurde von Oppens
neuer Repräsentationsbau mit der
damals üblichen Schnelligkeit bereits Ende des folgenden Jahres
1874 fertiggestellt.
Nun besaß der Rittmeister endlich eine herrschaftliche Prachtvilla. Baumeister Uterwedde hatte das unterkellerte, ursprüngliche
Wohnhaus um 16,77 m verlängert
und einen kleinen Aussichtsturm
mit dahinter liegendem Blumenhausanbau angefügt. Statt der bisherigen kleinen Freitreppe entstand ein repräsentativer Vorbau
mit Balkon, Säulenportal und
einer für Kutschen geeigneten
3,76 m breiten Zufahrt. Bei beibehaltener Breite von 13,80 m maß
das Gebäude mit Front zur Dorfstraße nun in der Länge stattliche
36,42 m. Im Erdgeschoss gab es
für die feinen Leute alle erdenklichen Zimmer, vom „Zimmer des
Herrn“, über Salon, Wohnzimmer,
Schlafzimmer mit Vorzimmer,
Garderobe, Speisezimmer, Küche bis zum Blumenhaus. Im Kellergeschoss mit Fenstern knapp
über dem Erdboden ging es nicht
so fein zu. Da befanden sich die
Zimmer für die Diener und den
Gärtner, ein Gartenzimmer, die
Waschküche, der Heizraum sowie
Vorrats- und Abstellräume. Das
vorerst fensterlose Walmdachgeschoss wurde nicht ausgebaut.
Das war für Adlershof schon ein
bedeutender Bau. Mit gewissem
Stolz nannten die Bürger den Herrensitz „Adlershofer Schloß“!
Während der alte Pferdestall an
der Dorfstraße noch seine Aufgaben erfüllte, wurde gleichzeitig
mit dem herrschaftlichen Wohnhausbau der im Eigentum derer
von Oppen verbliebene Park völlig neu gestaltet. Der für unsere
Verhältnisse große Park beinhaltete die Fläche vom Adlergestell
bis an die westlichen Grundstücksgrenzen der heutigem Tho-
Seite 9
mas-Müntzer- sowie von der Dörpfeld- bis zur Radickestraße. Dort
gab es alles was das herrschaftliche Herz höher schlagen ließ. Inmitten der stattlichen Bäume und
Büsche befanden sich zwei kleine
verbundene Seen, einer sogar mit
einer bewachsenen Mini-Insel.
Den östlichsten Teil des längst
ausgetrockneten Sees kann man
noch am Kinderspielplatz an der
Ecke Gellert-/ Schneckenburger
Straße bewundern.
Inmitten dieses eingezäunten Geländes konnten sich nur die Herrschaften erholen. Die Einwohner
sahen Hans von Oppen und seine
Gattin aber täglich im Ort schneidig hoch zu Ross, später nur noch
in einer kleinen Jagdkutsche.
Als am 22.2.1874 der Rittmeister a. D. zum Amtsvorsteher des
neuen Amtsbezirks Alt-Glienicke ernannt wurde, war er sich
der Ehre wohl bewusst und ließ
am östlichen Rand seines Parks
(heute Dörpfeld-/Ecke Gellertstraße) einen massiven Flachbau
als Amtsgebäude errichten. In
diesem 1890 aufgestockten (und
im September 2001 abgetragenen) Gebäude mit der damaligen
Fotos: Archiv Prochnow, Bauaktenarchiv BA Treptow-Köpenick(1)
April 2015
Lageplan aus dem Jahr 1900 mit dem Gutspark, Vorwerk und Amtsgebäude
Hausnummer 1 a wohnten und arbeiteten auch die berittenen Gendarmen, der Amtsdiener und ein
Hauswart. Im engen Hof befanden sich die immer gut belegten
Arrestzellen, der Pferdestall mit
Schuppen. Die Ernennung zum
Amtsvorsteher (Verwaltungs- und
Polizeichef) der Orte Alt-, NeuGlienicke, Adlershof, Grünau,
Cöpenick-Kietz, Niederschöneweide und Johannisthal war für
den wohl gottesfürchtigen, aber
absolut militärisch-konservativen
Hans von Oppen ein Amt, das seinen Intentionen entgegen kam.
Immer mit der Reitpeitsche in der
Hand gegen alles Soziale kämpfend, wurde er von Gleichgesinnten mit Ehrenämtern überhäuft.
Andererseits führte er im Amt und
im Vorwerk ein strenges Regime.
Es wurde sogar berichtet, dass er
faule Arbeiter auf einen Prügelbock legte. Sein Personal hatte
es sicher nicht leicht mit ihm. So
verlief das Leben im Vorwerk Jahr
für Jahr ohne große Veränderung.
Einzig berichtenswert war, dass
Anfang 1884 der alte Pferdestall
ausgedient hatte. Maurermeister Buntzel baute nun ein neues
fürstliches Stallgebäude, 25,50 m
lang, mit der Rückwand dicht an
der Dorfstraße stehend. Platz für
für den Kutscher und immerhin
sieben Pferde, einige Kühe und
auch Schweine.
wird fortgesetzt
Helmut Prochnow
Wir bedanken uns für die aktive
Unterstützung bei den Mitarbeiterinnen des Bauaktenarchivs des
Bezirksamtes Treptow-Köpenick
von Berlin sowie bei Herrn Joachim Rahn.
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Seite 10
Nr. 252
Veranstaltungen im KIEZKLUB
Mit dem Seniorenbus unterwegs
Für den Treffpunkt „KIEZKLUB Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54; Öffnungszeiten: Mo – Fr 9 – 17 Uhr) teilten wir im Februar die regelmäßig wiederkehrenden Termine mit. Es wäre wünschenswert, wenn
mehr Mitbürger(innen) die Angebote im KIEZKLUB nutzen würden, um Freude und Freunde zu finden sowie zu den Veranstaltungen
selbst etwas beitragen. Weitere Informationen unter www.berlin.de/
ba-treptow-koepenick/organisationseinheiten.htmlet und Telefon
90297-5767 (auch für Anmeldungen).
Außerdem bietet das April-Programm:
8.4., 14.30 Uhr: Tanz mit Manev Zdravko (Eintritt: 2,50 €)
15.4., 14.30 Uhr: „Die Stimme der Sehnsucht“ Heiko Reissig mit
dem „Wolgalied“ u. a. (Eintritt: 2,50 €)
16.4., 15.00 Uhr: Lichtbildervortrag „Florenz – Stadt der Schönheit
und Kunst“ (Eintritt: 1,50 €)
22.4., 14.30 Uhr: Tanz mit Bernd Schwertfeger (Eintritt: 2,50 €)
25.4., 9.30 Uhr: Wildpflanzen-Entdeckungstour ab Haltestelle
Ottomar-Geschke-Straße (Anmeldung notwendig,
Unkostenbeitrag: 3 €)
30.4., 9.30 Uhr: Frühstück mit Nachbarn (Unkostenbeitrag: 3.50 €)
8.4. Stolzenhagener See: Spaziergang am Stolzenhagener See
in der Bernauer Heide mit anschließendem Mittagessen im
„Haus am Lottsche See“. (Fahrkosten 18 €)
Familienfreundliche Unternehmen 2015
Studien und Erfahrungsberichte
belegen, dass Familienfreundlichkeit ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Rekrutierung und
Bindung von Fachkräften ist. Bei
der Wahl einer neuen Arbeitsstelle spielt die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oft
eine wichtige Rolle. Viele Unternehmen haben das Problem der
Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bereits erkannt und begreifen
das eigene familienfreundliche
Angebot als wertvollen Bestandteil der Unternehmenskultur. Bezirksbürgermeister Oliver Igel
bietet deshalb den bezirklichen
Unternehmen zum 10. Mal an,
sich am Wettbewerb „Familienfreundliche Unternehmen 2015 in
Treptow-Köpenick“ zu beteiligen.
Seit 2005 haben sich ca. 50 Unternehmen aus dem Bezirk an diesem Wettbewerb beteiligt und die
prämierten Unternehmen zeigen
beispielhaft, wie familienfreundliche Arbeitsstrukturen gestaltet
werden können. Dazu gehören
familienbewusste Arbeitszeiten,
finanzielle und organisatorische
Unterstützung des Betriebes bei
der Kinderbetreuung und der Pflege von Angehörigen, Gestaltung
des beruflichen Wiedereinstieges
nach familienbedingter Auszeit,
ein gedeihliches Arbeitsklima,
die Unterstützung von Alleinerziehenden oder auch ein Konzept
zur Familienförderung. Das Interessenbekundungsverfahren für
den Wettbewerb läuft inzwischen
ganzjährig. Eine Jury unter dem
Vorsitz des Bürgermeisters wird
die familienfreundlichsten Unternehmen prämieren. Ausgezeichnet werden ein Unternehmen mit
bis zu 20 Beschäftigten und ein
Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten. Der Preis sind jeweils
500 € für die Gewinner und eine
wertvolle Skulptur als Wanderpreis. Die Bewerbungsfrist für den
Wettbewerb 2015 endet am 8.5..
Sofern es dazu Fragen gibt, ist die
Gleichstellungsbeauftragte Anke
Armbrust behilflich. Bei ihr können Sie auch weitere Informationen unter Tel.: 90297-2306, Fax:
90297-2401 oder mail: [email protected] erhalten.
Willkommen im Büchner Eck
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
im Büchnerweg 30
s deutsche Küche
s Feierlichkeiten
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s warmes & kaltes Büffett
Mo – Di Ruhetag
Mi – Fr 16 – 24 Uhr
Sa
12 – 24 Uhr
So
12 – 23 Uhr
Besser reservieren: 030 677 23 20
20.4. Polen Einkaufsbummel:
Besuch des Marktes in Küstrin. Nach dem Marktbummel Mittagessen in einem Restaurant Ihrer Wahl. (Fahrkosten 24 €)
23.4. Jakobshof/Schäpe: In der Spargelzeit bietet sich ein Besuch
des Josef-Jakobs-Spargelhofs an, wo im Hofladen regionale Produkte erworben werden können. (Fahrkosten 21 €)
27.4. Rosengut Langerwisch: Besuch des Rosenguts südlich von
Berlin und Potsdam. Ein Mittagessen und/oder Kaffegedeck können
dort eingenommen werden. (Fahrkosten 18 €)
Telefonische Anmeldung montags bis freitags von 9 – 13 Uhr unter
Tel. 625 10 19. Außerhalb dieser Zeit sprechen Sie bitte Ihren Namen, Telefonnummer, Ausflugstag und ob Sie einen Rollstuhl/Rollator mitnehmen müssen auf das Band. Abholung zu den Fahrten
zwischen 9.00 und 10.30 Uhr. Bei Polenfahrten zwischen 8.00 und
9.30 Uhr. Viel Spaß wünscht Ihr VdK-Team!
Selbstverteidigung und Selbstbehauptung
Im Selbsthilfezentrum Eigeninitiative (Genossenschaftsstr. 70)
wird am 17.4. von 17 – 20.30 Uhr
zu einem Wendo-Workshop für
Frauen eingeladen, bei dem sie erfahren können, „der eigenen Kraft
und den eigenen Grenzen würdevoll Ausdruck zu verleihen“. Die
Veranstaltung will einen Beitrag
dazu leisten, dass Frauen umlernen. Sie können aktiv etwas für
ihre Stärkung / ihre Gesundheit
tun, in dem sie erkennen – es gibt
konstruktive Aggressionen. Sie
dienen dazu, die eigenen Grenzen
zu verteidigen und sich nach außen zu verwirklichen. Der Workshop enthält viele praktische
Übungen. Auch Frauen, die sich
für unsportlich halten oder Behinderungen haben, sind ausdrücklich eingeladen.
Rückfragen und Anmeldung unter
Tel.: 631 09 85 oder per E- Mail:
[email protected] erbeten.
Azra Tatarevic
Kostenlose Beratung
zu Sozial- und Mietrechtsfragen
Rechtsanwalt Kay Füßlein führt
künftig eine kostenlose Beratung
zu Sozial- und Mietrechtsfragen
im Bürgerbüro von Gregor Gysi
durch. Diese ersetzt keine anwaltliche Vertretung, es können aber
Einschätzungen und Tipps gegeben werden, welche Schritte zu
unternehmen sind. Um Anmel-
dung per E-Mail (gregor.gysi@
wk.bundestag.de) oder Telefon:
63 22 43 57 wird gebeten. Die
Sprechstunde findet jeweils montags von 17 – 18 Uhr in der Brückenstraße 28 statt. Geplante Termine sind der: 13.4., 11.5., 8.6.,
13.7., 10.8., 14.9., 12.10., 9.11.
und 14.12. 2015. Philipp Wohlfeil
April 2015
Seite 11
Parkeisenbahn Wuhlheide startet in die 59. Saison
Am 28.3. starteten die kleinen
Züge in der Wuhlheide in die
neue Fahrsaison. An Wochenenden und Feiertagen geht es dann
wieder rund. In den Ferien ist die
Bahn zudem dienstags bis donnerstags im Park unterwegs. Eine
etwa halbstündige Tour kostet
für Kinder 2 €, Erwachsene zahlen 3,50 €. Die 1956 als Pioniereisenbahn eröffnete Bahn ist ein
Highlight im Freizeitpark Wuhlheide. Das Besondere, hier betreiben Kinder und Jugendliche selbst
eine richtige Eisenbahn. Sie sind
Zugschaffner, Schrankenwärter,
Zugführer, Aufsicht, beim Fahrkartenverkauf und als Fahrdienstleiter im Einsatz. Die Parkeisenbahner regeln den Betrieb der
7,5 km langen Strecke mit den
60 cm schmalen Gleisen. 2015
stehen noch zahlreiche Events auf
dem Plan: Für Kitas kommt der
Osterhase in der Woche vom 31.3.
und für Familien am 5./6.4. zur
Parkeisenbahn. Mit „Plandampf“
in den Mai am 2./3.5. Der Kindertag wird gemeinsam mit vielen Veranstaltungen im FEZ vom
30.5. – 1.6. gefeiert. Am 13./14.6.
zum „Dampfspektakel bei der
Parkeisenbahn“ sind bis zu vier
Dampflokomotiven unterwegs.
Zum „Bärchentag“ am 29.8. fahren Kinder mit ihrem Teddy kostenlos. Am 12./13.9. ist das Themenwochenende „Lokomotivbau
Babelsberg“ und zum Saisonausklang am 10./11.10. „Mit Dampf
und bunten Blättern“. Die Nikolauszüge für Kitas fahren ab
30.11. und zum Familienfest am
5./6.12.. Auf Bestellung stehen
Partywagen für bis zu 20 Gäste für
Geburtstage und andere Feste bereit. Auch Extrazüge, das Kindercafé und unseren Saal am Eichgestell (für bis zu 80 Personen) kann
man mieten. Die Einnahmen aus
dem Bahnbetrieb und Vermietungen kommen ausschließlich der
Kinder- und Jugendarbeit und
dem Erhalt der Kindereisenbahn
zu Gute! Kinder ab 9 Jahren können bei der Parkeisenbahn mitmachen. Erwachsene, die die Parkeisenbahn unterstützen möchten,
können dies über zwei Vereine
und eine Freizeitgruppe des Bahnsozialwerkes tun.
Informationen, Fahrpläne und
-zeiten der Parkeisenbahn gibt
es unter www.parkeisenbahn.de
oder unter Tel.: 53 89 26-60
Dr. Martin Sattelkau im Amt bestätigt
Die Jahreshauptversammlung der
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU TreptowKöpenick (MIT) bestätigte mit
überragendem Ergebnis Dr. Martin Sattelkau als Vorsitzenden.
Der Kreisverband dankt für seine
sechsjährige engagierte und erfolgreiche Arbeit vor Ort. Gestartet mit wenig mehr als einem Dutzend MIT-Mitgliedern zählt der
Kreisverband heute bereits mehr
als 76 Mitglieder. Sie alle schätzen interessante, abwechslungsreiche Veranstaltungen, konkrete
Unterstützung z. B. durch Vernetzung oder Überwindung bürokratischer Hürden und die Möglichkeit, mittelständische Anliegen
politisch mitzugestalten. Großen
Anklang finden auch die jährlichen Fahrten, die zu interessanten Zielen außerhalb des Bezirks
führen.
Veranstaltungen bei „Nelte 26“
Das Begegnungszentrum „Nelte 26“ der WG Treptow Süd eG. in der
Neltestraße 26 lädt alle ein, Freizeit und Kultur an der Köllnischen
Heide zu erleben. Da wir nicht alle Veranstaltungen veröffentlichen
können, erhalten Sie weitere Informationen unter 20 38 32 28. Unter
dieser Nummer werden auch die erwünschten Anmeldungen entgegengenommen.
Dem April-Programm entnehmen wir:
Ernährungsberaterin Kresse gibt in der Reihe „Gesundheit und Prävention“ Praxistipps zu Ernährung und Gesundheit:
22.4., 15.30 Uhr: Rheuma – eine Einbahnstraße, die in immer mehr
Schmerzmittel und Einschränkungen im Alltag
führt – mit alternativen Auswegen und Erfahrungen von Betroffenen.
29.4., 15.30 Uhr: Diabetes II / Insulinresistenz – eine unabhängige
Diagnose? Betroffene erzählen über ihre Erfahrungen, wie und womit man Besserung erreichen
kann.
Joseph-Schmidt-Musikschule an zwei Standorten
Am 9.2. begann im altehrwürdigen Schulgebäude in der Köpenicker Freiheit 15 der Unterricht der
Joseph-Schmidt-Musikschule und
auch die Verwaltung wurde dort
untergebracht. Bei einem Pressegespräch am 11.3. stellten Stadtrat
Michael Vogel und die neue Leiterin der Musikschule Lucia Stark
das Schulhaus nach den umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten für ca. 1,7 Mio. € vor.
Auch wenn noch einige Handwerker im Haus tätig sind, erstrahlt es
bereits in neuem Glanz. Ein Aufzug ermöglicht den barrierefreien
Zugang zu allen Etagen. Helle Unterrichtsräume verschiedener Größe mit akustischer Dämmung sind
entstanden. Mit besonderem Stolz
wurde die Aula präsentiert, die nur
noch der Ausstattung mit einem
passenden Fußbodenbelag, eines
Bühnenaufbaus und einer entsprechenden Bestuhlung harrt. Im Mai
soll der 200 Personen fassende
Saal bereit stehen. Am 21.6. wird
dort der Festakt zur feierlichen
Einweihung des Gebäudes im
Rahmen des Köpenicker Sommers
stattfinden. Dann gibt es auch einen „Tag der offenen Tür“ in einem Haus voller Musik. Entgegen
früherer Befürchtungen bleibt das
Angebot am Musikschul-Standort in der Hans-Schmidt-Straße
in Adlershof in vollem Umfang
bestehen. Mit beiden Häusern
stehen an der Musikschule weitere Kapazitäten in allen Fachbereichen zur Aufnahme neuer Schüler(innen) bereit. Derzeit
werden ca. 2.500 Schüler(innen)
von rund 130 Lehrkräften betreut.
Bei dieser Gelegenheit wurde bekannt, dass dank finanzieller Unterstützung durch die WISTA und
den Freundeskreis der Musikschule zur Unterstützung der Integration im Flüchtlingsheim Radickestraße für Kinder ein Chor und ein
Trommelkurs angeboten werden.
Unter Tel.: 90297-4968 oder Mail:
[email protected]
erhält man weitere Informationen.
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Seite 12
Nr. 252
Gute Nachricht aus dem Rathaus
Berlin als wachsende Stadt weist
in beiden Bürgerämtern unseres
Bezirks eine Erhöhung des Publikumsaufkommens auf. Unsere
Mitarbeiter(innen) bieten Ihnen
deshalb seit 23.2. einen erweiterten Service mit folgenden Sprech-
zeiten an: Montag 7.30 – 15
Uhr, Dienstag 11 – 18 Uhr, Mittwoch 7.30 – 13 Uhr, Donnerstag
11 – 19 Uhr, Freitag 7.30 – 13 Uhr.
Es ist uns wichtig, dass Sie mit
unserem Bürgerservice zufrieden
sind.
Ihre Bürgerämter
Aufruf zur Mitmachaktion
Frühjahrsputz
in der Köllnischen Heide!
Der Adlershofer Bürgerverein
– unterstützt vom Revierförster und der Freiwilligen Feuerwehr –
ruft zur aktiven Verschönerung unseres Waldes auf.
Informationen zum Reifenwerk Schmöckwitz
Das Land Berlin hat das ehemalige
Berliner Reifenwerk in Schmöckwitz gekauft. Nach der notariellen Beurkundung und der Zustimmung im Vermögensausschuss des
Berliner Abgeordnetenhauses wurde das Land neuer Eigentümer. Das
Land Berlin hat das Gelände einem
Geschäftsmann aus WestdeutschDas Deutsche Rote Kreuz
ruft die Adlershofer
im Alter von 18 bis 65 Jahren auf,
sich an einer
Blutspendeaktion
am 14.4. von 10.30 – 14.30 Uhr
bei DB Mobility Logistics AG,
Adlergestell 143
und
am 12.5. von 11.30 – 16.30 Uhr
im WISTA-Gebäude,
Rudower Chaussee 17
zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)
Info-Telefon:
80 68 11 22 oder 0800-11 949 11
land abgekauft, welcher es bei der
Zwangsversteigerung erworben
hatte. Nun kann die gesamte Fläche beräumt werden. Bis zuletzt
wurden giftige Abfälle in den Hallen gelagert, mehrmals brannte es
auf dem Gelände. Der Bezirk hat
diverse Giftstoffe und andere Gefahrenquellen auf eigene Rechnung beseitigt. Das Gelände soll
dann aufgeforstet und renaturiert
werden. Rückfragen: Stadtentwicklungsamt, Tel.: 90297-2450.
Rathausinnenhof
wieder begehbar
Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen ist der Innenhof des
Rathauses Köpenick seit dem 9.3.
für Besucher(innen) sowie für die
Mitarbeiter(innen) des Rathauses
wieder begehbar. Der barrierefreie Zugang zum Rathaus ist nun
ebenfalls über den Rathaushof
und die zur Verfügung stehenden
Fahrstühle möglich.
Wer macht mit beim traditionellen
Waldputz in der Köllnischen Heide?
TREFF:Genossenschaftsstraße
(Eingang zum Wald)
Wann? 25. April 2015 / Beginn? 10.00 Uhr
Handschuhe und Mülltüten werden gestellt.
Für eine kleine Stärkung wird wie immer gesorgt!
Auflösung des Rätsels aus der März-Ausgabe:
a) Zwiebel; b) Bistros; c) Verweis; d) Steinwein; e) Este. Das gesuchte
Zitat aus den Sprüchen Salomons im Alten Testament lautet: „Wissen
ist so viel wert wie Erbbesitz.“
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April 2015
Seite 13
Herzliche
In diesem Jahr führt im April
Georg Kulessa die Liste der Jubilare an, dem wir am 18.4. zu
seinem 97. Geburtstag herzlich
gratulieren. Beste Wünsche zum
95. Wiegenfest übermitteln wir
am 10.4. Alfred Gohlke. Herzliche Gratulationen zum 94. Tag
der Geburt empfangen am 14.4.
Asta Koch sowie am 17.4. Edith
Groschke und Johann Bajon.
Auf 92 Lebensjahre blickt am
23.4. Ruth Hildebrand zurück.
Ihr 91. Erdenjubiläum kann am
30.4. Martha Knobloch begehen.
In den Kreis der 90-jährigen werden am 10.4. Christel Brehmer,
am 15.4. Ilse Richter, am 28.4.
Herbert Richter und am 30.4.
Dr. Helmuth Seeboth aufgenommen. Beste Wünsche für jeden
neuen Tag!
Ihr 85. Lebensjahr vollenden am
6.4. Günter Klabunde, am 11.4.
Annelies Lindemann, am 13.4.
Sonja Stroech und Rolf Seidel, am 16.4. Erika Keller und
Dr. Otto Patzelt, am 17.4. Dr.
Hans-Dieter Koswig, am 19.4.
Dr. Hella Kaeselitz, am 23.4.
Filmhighlights
im Kino Casablanca
1.4.:
8.4.:
15.4.:
22.4.:
29.4.:
The Imitation Game
Honig im Kopf
Whiplash
Frau Müller muss weg
Selma
Der Eintritt beträgt 4 €.
Filmstart ist zwischen 17.00
und 18.30 Uhr.
Kino Casablanca
Friedenstr. 12 – 13,
Tel: 677 57 52
www.casablanca-berlin.de
Glückwünsche
Ursula Hantke sowie am 29.4.
Helga Kozlicki. Weiterhin alles
erdenklich Gute!
Ihren 80. Tag der Geburt erleben am 1.4. Inge Fröhlich, Egon
Schlosser und Mürüvvel Sümer,
am 2.4. Rosemarie Hornung, am
3.4. Dr. Wolfgang Stellmacher,
am 5.4. Günter Besmer, am 6.4.
Ilse Thomee, am 11.4. Traute
Richter, am 13.4. Christel
Bönning, am 14.4. Waltraut
Krüger und Wolfgang Ose,
am 18.4. Dr. Waltraut Krüger,
am 19.4. Kamilla Rau, Ingrid
Schmidt und Ursula Schmidt,
am 20.4. Klaus Ziegler, am 21.4.
Hanna Meyer, am 22.4. Rolf
Thomas sowie am 24.4. Erika
Zecher. Wir gratulieren herzlich!
Wir wünschen allen – auch den
ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Freude, Zufriedenheit und glückliche
Tage.
Adlershofer Zeitung
PF 82 02 37, 12504 Berlin
E-Mail:
[email protected]
Herausgeber
Media-Agentur André Schwabe
Redaktion & Layout
Designstudio Lange
Tel.: 56 59 02 67
redaktionelle Mitarbeit
Wolfhard Staneczek
Tel. & Fax.: 677 24 58
Druck
Das Druckteam Berlin
Erscheinungsweise
monatlich
Vertrieb
über Geschäftsinhaber, Vereine
und andere Helfer
www.adlershofer-zeitung.de
Unsere Rätselecke | Silbenrätsel
Aus den Silben
ab – an – auf – ban – bar – bau – be – be – be – bild – brau – brei – burg
– chen – de – do – du – er – er – fach – frei – frisch – ger – gig – grie –
grieß – grund – gung – ha – haft – in – ka – keit – keit – ken – land – le
– le – lei – lie – ling – matt – men – mung – ni – nichts – nung – nung
– nut – on – on – post – preis – ra – ra – rech – ren – rich – sas – schach
– schirm – se – sen – ste – stein – stel – stim – stück – tanz – ter – tig –
tung – werk – zü – zung
sind Wörter folgender Bedeutung zu bilden:
1) Folgerung oder auch Abfluss; 2) Babynahrung; 3) Bewunderung,
Lob; 4) Anteilnahme, Mitgefühl; 5) Ungebundenheit, Toleranz; 6) Staat
am Mittelmeer; 7) Briefverteilung; 8) Partynachwehen; 9) Besitzloser,
Vagabund; 10) Teil des Fernsehgerätes; 11) junges Wildschwein; 12)
Ziehharmonika; 13) Haare künstlich wellen; 14) Ehrlichkeit, Offenheit
15) Aufstellung, Überlegung 16) sportlicher Wettbewerb nach Musik;
17) feierlicher Baubeginn; 18) Gebrauch, Verwendung; 19) Stadt bei
Dresden; 20) Teil der Grünanlage; 21) spez. Hauskonstruktion; 22) bezwungen, erschöpft; 23) Teil der Bierherstellung; 24) Gefangener
Die jeweils dritten und sechsten Buchstaben von oben nach unten gelesen, ergeben einen Ausspruch von Reichsgründer Otto Fürst von Bismarck (1815 – 1898).
Rätselautor: Wolf Will
Angebote zum GirlsʼDay am 23. April
Am 23. April ist GirlsʼDay –
Mädchen-Zukunftstag! In ganz
Deutschland laden Unternehmen
und Organisationen an diesem
Tag Schülerinnen ab Klasse 5 ein,
um Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften
zu erkunden. Im METEUM dreht
sich beim GirlsʼDay alles um die
Erneuerbaren Energien, die Bionik und Biochemie. Unsere jungen Besucherinnen der Klassen
7 bis 10 können sich über die zukunftsorientierten Berufsbilder
informieren und dabei praktisch
tätig sein.
Warum sind Windkraftanlagen
nur mit drei statt fünf Rotorblättern ausgestattet? Man könnte
doch annehmen, dass mehr Flügel
gleichzeitig auch mehr Strom erzeugen – aber ist das wirklich so?
Warum ist die Bienenwabe sechs-
eckig und nicht rund? Wie kann
man aus einer Kartoffel Kunststoff herstellen? Wir finden es heraus – gemeinsam mit den Forscherinnen der Zukunft!
Alle ausführlichen Angebote des
METEUM zum GirlsʼDay und die
Anmeldungen sind unter
www.meteum.de einsehbar.
Allen Patienten
ein frohes Osterfest!
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Seite 14
Nr. 252
Veranstaltungen im FEZ
3. – 6.4. und 11./12.4.: Willkommen in der Hasenschule
In der Hasenschule herrscht Hochbetrieb, denn das Osterfest muss
vorbereitet werden. Die Hasen werkeln, basteln, malen, kleben und
freuen sich über Unterstützung. Es können ein Riesenei bemalt, Körbe geflochten, Osterbrot gebacken und Ostergeschenke aus Ton und
Holz gefertigt werden. Am 4./5.4. lodert ab 15.30 Uhr ein Osterfeuer,
wer möchte, kann Stockbrot backen.
Ticket: 2 €| Familien 6,50 € | Ferienticket 13 €
18./19.4 und 25./26.4.: „Unterwegs nach Tut-mir-gut“
Was hält Kinder gesund? Die mobile Mitmach-Ausstellung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt Tipps. Mit allen Sinnen kann man erleben, was einem gut tut. Ergänzt wird die Ausstellung
durch Aktions- und Informationsstände zum Thema gesunde Ernährung, Bewegung, Stress, Gesundheit, Wellness und Wohlbefinden.
Zum Start der Grillsaison wird zum „gesunden Angrillen“ eingeladen.
Ticket: 3 € | Familien 10 €
Weitere Informationen im Internet unter: www.fez-berlin.de
FEZ, Straße zum FEZ 2, Telefon: 53 07 10
Öffnungszeiten: Sa 13 – 19 Uhr | So + Feiertag 12 – 18 Uhr
„Jugend forscht“ erneut mit Teilnehmern
aus Adlershof
Nicht nur zu Ostern in den Britzer Garten
Wie in jedem Jahr lädt das Freilandlabor Britzer Garten Eltern und Kinder am 5.4. von
11 – 14 Uhr zu viel Osterspaß und
Osterspielen ein. Kinder zwischen
6 und 10 Jahren sind am 9.4. bei
der „Entdeckerwerkstatt Frühling“ willkommen (Treff 9 Uhr,
Verwaltungsgebäude Sangerhauser Weg 1, Anmeldung unter 703
30 20). Am 12.4. erleben Familien
mit Kindern, die häufigsten Vögel an ihren Stimmen zu erkennen (Treff: 11 Uhr; Parkeingang
Buckower Damm). Am 18.4. können Familien die jungen Blätter
von Wildkräutern sammeln und
sich ein leckeres Kräuterallerlei
zubereiten (Treff 14 Uhr, Verwaltungsgebäude Sangerhauser
Weg 1). Am 24.4. sind Familien
bei einer Fledermaustour durch
den Britzer Garten willkommen
(Treff 19.30 Uhr, Parkeingang
Sangerhauser Weg; Anmeldung:
VHS
Tempelhof-Schöneberg,
Tel.: 90277-3000). Familien
mit Kindern ab 6 Jahren geht es
am 25.4. ab 11 Uhr an den Britzer Teichen auf Entdeckungstour
oder ab 14 Uhr auf die Suche nach
Spuren des Rotfuchses (Treff jeweils: Parkeingang Sangerhauser
Weg und Anmeldung: VHS Tempelhof-Schöneberg, Tel.: 902773000).
Die Geheimnisse einiger Frühblüher werden am 12.4. gelüftet
(Treff: 11 Uhr, Freilandlabor). In
der Reihe „Natur für Senioren“
wird am 22.4. zu einem Rundgang
durch den Britzer Garten eingeladen (Treff: 11 Uhr; Parkeingang
Mohriner Allee). An 26.4. lädt
das Freilandlabor aus Anlass seiner Eröffnung vor 30 Jahren Groß
und Klein von 9 – 16 Uhr zu einem
Forschertag ein (Treff: Freilandlabor). Und wie wäre es mit einem
Vogelkonzert für Frühaufsteher
am 1.5. (Treff 7 Uhr, Parkeingang
Sangerhauser Weg; Anmeldung:
VHS
Tempelhof-Schöneberg,
Tel.: 90277-3000)?
Im Ausstellungspavillon heißt es
„Alle meine Entchen... und andere Wasservögel“. Er ist über
den
Parkeingang
Buckower
Damm erreichbar und Do-So von
12 – 16 Uhr geöffnet, die Ausstellung ist aber auch von außen
einsehbar. Möglichkeit zur Anmeldung für Veranstaltungen und
weitere Informationen erhält man
werktags von 9 – 16 Uhr unter
703 30 20.
W. W.
Sanierung Müggelturm
Jonas Wanke (re.) und Martin Küchler zeigten wie man „Spielend zur Fahrradprüfung“ kommt
„Es geht wieder los“ ist Motto der
50. Wettbewerbsrunde von Jugend
forscht. Der Technologiepark
Adlershof war zum vierten Mal
Gastgeber eines Berliner Regionalwettbewerbs und empfing im
Februar 100 Jungforscher(innen).
„Ist im Deo mehr Alu als Deo?
Macht Kaugummi kauen schlau?
Wie macht mein Klo Strom? Sollten Pflanzen Pillen schlucken?“
sind einige der Fragen, mit denen
sich die 58 diesjährigen Projekte
befassten.
Zu den Teilnehmern gehörten wie
in den letzten beiden Jahren Jonas
Wanke und Jonas Dube aus Adlershof (s. AZ Nr. 228 und 240).
Unter „Schüler experimentieren“
hatten sich der 14-jährige Jonas
Wanke und der 10-jährige Martin Küchler mit dem Problem
„Spielend zur Fahrradprüfung“
beschäftigt und eine mehrseitige
Dokumentation erarbeitet. Sein
früherer Partner Jonas Dube (15)
war erneut mit seinem Schulkameraden aus Karolinenhof Franz
Kloth (14) dabei. Mit ihrer Ermittlung des Stromverbrauchs beim
„Standby von Haushaltsgeräten“
kamen sie zu dem Ergebnis, dass
es in einem Zwei-Personen-Haushalt zu einem Leerlaufverlust von
ca. 185 kWh bzw. zusätzlichen
Stromkosten von 48,60 Euro pro
Jahr kommen kann. Sie errangen
einen 1. Preis und die Zulassung
zur nächsten Wettbewerbsrunde.
Wir gratulieren „unseren“ Teilnehmern, wünschen ihnen weiterhin vielfältige Erfolge und sind
gespannt, womit wir im kommenden Jahr rechnen können. W. S.
Am 19.1. ging der Bauantrag für
den Müggelturm im Stadtentwicklungsamt Treptow-Köpenick ein.
Ziel ist Sanierung, Umbau und
Erweiterung des Müggelturm-Restaurants. Das im Jahr 1960/1961
erbaute, seit mehr als 20 Jahren
ungenutzte und inzwischen bis auf
den Müggelturm selbst nur mehr
im Rohbauzustand vorhandene
denkmalgeschützte Müggelturm-
Ensemble soll saniert und zu einer Versammlungsstätte mit angegliederter Gastronomie ausgebaut
werden. Die Innenräume werden
für maximal 500 Besucher konzipiert, der Außenbereich soll von
bis zu 1.000 Besuchern genutzt
werden können. Eine Veranstaltungsfläche am Fuß des Ensembles
wird die Möglichkeit zur Aufstellung von fliegenden Bauten bieten.
Autogenes Training*
Mittwochs 17 Uhr
Progressive Muskelentspannung*
Montags 17 Uhr
Yoga für Jedermann!
Montags 18.30 Uhr
Kursort: Am Studio 22, Adlershof
* Die Kosten werden teilweise
von den Krankenkassen übernommen.
Einmaliger Schnupperkurs möglich: 9,99 €
Weitere Termine nach Vereinbarung.
Anmeldung unter:
0160 441 74 96
[email protected]
www.ks-entspannungscoaching.de
Wenn du es eilig hast,
geh langsam.
April 2015
Seite 15
Erfolgreicher Auftakt der Köpenicker
Finswimmer in die Meisterschaftssaison 2015
auf das Podest. Antonia Dubberke (19) sammelte über die Einzelstrecken 13 Plaketten bei den Erwachsenen, darunter acht goldene.
Die 13-jährige Johanna Schikora
startete mit ebenfalls acht Titeln
in ihre erste Wettkampfsaison.
Maxi Teichler und Marcel Nebe
wurden 6-fache Jugend-Meister,
Tim Willruth (19) und Luis Büttner (12) siegten jeweils fünf Mal.
Das Trainer-Team war stolz auf
die Wettkämpfer und sehr zufrieden, denn die Sportler zeigten sich
gut gerüstet für die Weltcups und
nationalen Titelkämpfe, die seit
März ausgetragen werden.
Alice Wittmann
1. Vorsitzende TC fez e.V. Berlin
32. Berliner Frauenlauf vormerken
Es gibt viele Gründe,
eine Immobilie zu verkaufen,
aber keinen, es unter Wert zu tun.
Kostenlose Beratung
im Adlershofer Büro
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Denner Immobilien
tinnen, die durch ihre Krankheit in
eine finanzielle Not geraten sind,
zu helfen.
Wer darüber hinaus Gutes für Betroffene tun will, kann jederzeit
noch ein Sponsored-Walk-Team
gründen und zusätzlich „laufend“
Spenden sammeln. Dabei sucht
man sich mindestens eine Mitläuferin und sammelt Spenden im
Freundes- und Bekanntenkreis.
Zuerst müssen Sie sich jedoch
unter www.berliner-frauenlauf.de
anmelden. Werden Sie Teil einer
einzigartigen Bewegung. Laufen
Sie mit am 16.5. und feiern Sie
gemeinsam mit tausenden Frauen und Mädchen, deren Familien,
und Freunden. Die Anmeldung ist
bis zum 1. Mai möglich, sofern
das Teilnehmerlimit nicht vorher
erreicht ist.
Weitere Informationen zum Sponsored-Walk erhalten Sie von Maja
Kief, Tel.: 28 38 89 96; E-Mail:
[email protected]
W. W.
Die 1. Herren (Landesliga) des
„Adlershofer Ballspiel Club 1908
e.V.“ bestreiten zwei Punktspiele auf dem Sportplatz Lohnauer
Steig am 11.4. um 14 Uhr gegen
die „Reinickendorfer Füchse“ und
am 25.4. um 14 Uhr gegen den
„Wießenseer FC“. Die 1. Frauenmannschaft (Verbandsliga) des
Vereins spielt am 26.4. um 17 Uhr
gegen den FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof ebenfalls auf dem Sportplatz Lohnauer
Steig.
Airport Night Run 2015
Der Airport Night Run am 18.4.
führt über die beleuchtete 4.000
Meter lange südliche Start- und
Landebahn, vorbei am Tower,
über das Vorfeld mit Blick auf
Mainpier und Terminal, entlang
des Pier Süd in die Service Area
South. Teilnehmer können zwischen einem Halbmarathon, einem
10-km-Lauf sowie 10-km-PowerWalking wählen. Der Airport
OF
FE N
T ÜR
EN
Am 16.5. geht zum 32. Mal der
Berliner Frauenlauf „AVONRUNNING“ im Berliner Tiergarten an den Start. Egal ob Anfängerin, erfahrene Läuferin oder
Nordic-Walkerin, jede Läuferin
ist zum Mitzumachen eingeladen.
Denn beim Berliner Frauenlauf
gewinnen alle Teilnehmerinnen,
aber ganz besonders Frauen die an
Brustkrebs erkrankt sind. Im Teilnehmerbeitrag jeder Läuferin ist
eine Spende in Höhe von einem
Euro an die Berliner Krebsgesellschaft enthalten, um damit Patien-
Platz 5). In Lünen schied der Kapitän der Regionalligamannschaft
Tim Knobloch leider nach einer
Niederlage in seinem ersten (Qualifikations-)Kampf aus. Es waren drei sehr schöne, aber auch
anstrengende Tage der Meisterschaften, wobei der Erfolg alle
Mühen schnell vergessen ließ.
Drei der teilnehmenden Mädchen
hatten außerdem noch ihre „eigenen“ Meisterschaften der weiblichen Jugend am 20./21.3. in
der Heimatstadt in Adlershof vor
sich.
Rainer Lawnitzak
Heimspiele
G DER
Mit den „Offenen Berliner Meisterschaften“ läuteten die Finswimmer des Tauchclub fez die
Wettkampfphase ein. Der Einladung am 22.2. waren mehr als
200 Sportler(innen) aus 19 deutschen und tschechischen Vereinen gefolgt. Der „Tauchclub
fez“ war Ausrichter der Veranstaltung, stellte mit mehr als 30
Sportler(innen) die größte Mannschaft und bilanzierte das erfolgreichste Team.
Da das gesamte Wettkampfprogramm in den verschiedenen Altersgruppen geschwommen wurde, erkämpften sich die fezer
insgesamt 120 Medaillen. Alle
Staffeln schafften den Sprung
Vier Mädchen und vier Jungen
fuhren nach Hösbach zu den Freistilern und ein Sportler nach Lünen zu den Klassikern. Alle Freistil-ringenden
Sportler(innen)
fanden sich unter den ersten sechs
Platzierten wieder. Der SV Luftfahrt Ringen konnte dadurch die
Gesamtvereinswertung der Freistil-Meisterschaften
gewinnen
(Debora Lawnitzak und Franziska
Berger Platz 2; Doa Küksar Platz
3; Desireé Schäfer Platz 4; Tabea
Lawnitzak, Deward Stier, Niklas
Kaltenborn und Johnny Roßbach
5
26.4.1 0
.0
AB 14
TA
Foto: Ingolf Fleck
Deutsche Meisterschaften im Ringen
Programm:
Showmatches
Schnupper- & Beachtennis
Begrüßungsgetränke
Grill- & Cocktailstand
Kinderschminken &
weitere Aktivitäten
Night Run wird von der „Golazo Sports GmbH“ (ehemals Berlin läuft) organisiert. Die Kosten für die Anmeldung betragen
35 € (Halbmarathon) bzw. 18 €
(10-km) pro Person. Über 1.500
Teilnehmer haben sich bereits registriert. Weitere Informationen
telefonisch unter 243199-77 oder
unter: www.berlin-laeuft.de erhältlich.
Der Tennisclub
BTC Gropiusstadt lädt ein!
Besucher erhalten einen Einblick in das
Vereinsleben sowie die verschiedenen
Facetten des Tennissports und
können das vielseitige Angebot des BTC
Gropiusstadt kostenlos kennenlernen.
Neumitglieder erhalten an diesem Tag
jeweils 25 % Rabatt auf den Jahresbeitrag
für 2015 und 2016.
Besuchen Sie uns ohne Anmeldung im
Matthäusweg 8, 12355 Berlin.
Tennisschläger werden bei Bedarf gestellt.
Bei Regen finden die Angebote
in der Halle und im Clubhaus statt.
Ansprechpartner:
Patrick Schlappa, 0178 516 47 14
[email protected]
www.btc-gropiusstadt.de
Seite 16
Nr. 252
Berichte über das 21. Lebensjahr
Lynn Beatrice teilte aus Jena mit
Im vergangenen Jahr musste ich
einige Herausforderungen bewältigen. Mein Studium der Soziologie und Politikwissenschaften gefällt mir nach wie vor. Ich habe, im
Sommersemester viele schwierige
Prüfungen gut bestanden, worauf
ich stolz bin. Die Uni nimmt mich
sehr ein und ich muss viel Durchhaltevermögen beweisen. Trotz
des Zeit- und Leistungsdrucks
habe ich ein großes Interesse für
gesunde Ernährung und Sport entwickelt und ich beschäftige mich
intensiv damit. Ich koche viel und
gehe oft ins Fitnessstudio. Ich bin
auch wieder viel gereist. Mit meinen Eltern habe ich im April einen
Städtetrip nach London gemacht,
im Juni war ich mit Freunden auf
einem Festival und im September
bin ich mit meinem Freund Levi
durch Italien gereist. Außerdem
habe ich innerhalb Deutschlands
ein paar Freunde besucht. In diesem Jahr werde ich leider nicht
viel reisen können, da mir viele
Praktika bevorstehen.
Neben dem Studium engagiere
ich mich als Redakteurin in unserer Uni-Zeitung. Die Arbeit macht
mir Spaß und hat mich in meinen
Wunsch gestärkt, Journalistin zu
werden. Aus diesem Grund mache
ich gerade ein Praktikum in einer
Radioredaktion in Weimar und im
Sommer werde ich eins bei einer
Zeitung in Berlin machen. Zu den
wichtigsten Ereignissen im vergangenen Jahr zählt Levis Umzug nach Leipzig. Er studiert dort,
um Ingenieur im Bereich Energietechnik zu werden. Jena und Leipzig liegen nah beieinander, sodass die Fernbeziehung nach wie
vor gut klappt. Alles in allem bin
ich sehr zufrieden, vor allem mit
Jena, da ich die Stadt und die Leute wirklich lieben gelernt habe.
Fotos: privat
Seit 1997 schildern wir in der April-Ausgabe die jährlichen Veränderungen im Leben von Lynn
Beatrice, Julia und Jennifer, die
wie unsere Zeitung in April 1994
ins Licht der Adlershofer Welt traten. Auch wenn die jungen Frauen
nicht mehr in Adlershof wohnen,
baten wir sie erneut, uns aus ihrem 21. Lebensjahr und von ihren
weiteren Vorstellungen zu berichten. Unsere guten Wünsche werden sie auch künftig begleiten.
W. S.
Lynn Beatrice ist nach wie vor reiselustig.
Julia hat viele Bilder geschickt, dieses lustige gefiel uns am besten.
Für Jennifer wurde Töchterchen Capryce
zum Lebensmittelpunkt.
Julia berichtete aus Seattle
Das Jahr 2014 war sehr abwechslungsreich. Ich habe für meine
Abi-Prüfung durchgehend gelernt
und nebenbei noch mein Training
gemeistert. Mein Abschlusszeugnis ist besser geworden als ich es
mir je erträumt hatte. Mit diesem
Zeugnis hätte ich nie gerechnet.
Der Abiball fand im ehemaligen
Berliner „Kosmos“ (alte Berliner
Wurzeln) statt. Ich habe meinen
Geburtstag mit Hunderten von
Leuten auf der „Aida“ in Norwegen gefeiert. Das war das Weihnachtsgeschenk meiner Eltern
und meiner Großeltern, die auch
mit auf der Reise waren. Was weiter geschah:
• Ich hatte eine wunderschöne
Zeit in meiner WG und nehme
recht viel Lebenserfahrung aus
dem WG-Leben mit.
• Im Sommer habe ich als Kellnerin in einem Wasserskipark
gearbeitet. Damit habe ich mir
noch etwas für mein Au-PairJahr dazu verdient.
• Ich flog am 2. September in die
Vereinigten Staaten von Amerika, wo mein Au-pair-Jahr offiziell losging. Vorher habe ich
mich von allen auf einer Abschiedsparty verabschiedet.
• Jeder weiß, es wird ein langes Jahr werden. Aber ich weiß
auch, dass mich jeder in meiner
Familie und im Freundeskreis
dabei unterstützt. Außerdem ist
schon die Hälfte des Jahres vorbei. Mein Freund hat mich inzwischen schon für drei Wochen
besucht und wir hatten einen superschönen Urlaub in Kalifornien. In diesem Jahr sind wir
schon zwei Jahre zusammen.
Meine Eltern kommen mich im
April besuchen, worauf ich mich
sehr freue.
Ich habe eine supertolle Hostfamily erwischt und genieße jeden
Tag mit den Kids. Ich wohne in
Seattle, bei meinen Hosteltern
und ihren drei Kindern.
Das Einzige was noch offen steht,
ist meine Zukunft. Meine Lieblingsspeisen sind ein Barbecue
Burger von der Cheescakefactory und ein typisch amerikanischer
Cheescake. Mein Lieblingsdrink
ist immer noch ein Pina Colada
Cocktail.
tiere sind Tiger, Krokodile, Hunde
und Katzen. Zu Oma, Opa, Onkel,
Tante, Uroma, Uropa hat sie ein
wunderbares Verhältnis. Wir unternehmen daher viel mit unserer
Familie. Ich mache zur Zeit meinen Führerschein zu Ende, bei der
Arbeit läuft es auch sehr gut. Im
Sommer haben wir wieder Urlaub
in Polen bei unserer Familie gemacht. Dort waren wir auch auf
der Hochzeit einer Tante. Im Februar ist Capryce zum Fasching als
Hello Kitty Prinzessin gegangen.
In diesem Jahr nehmen wir uns
vor, dass wir einen Kurzurlaub
zu zweit machen und ich meinen
Führerschein endlich schaffe. Wir
hoffen, dass unsere Familie weiterhin gesund bleibt.
Jennifer mit Capryce
informierten aus Köpenick
Capryce ist inzwischen 2½ Jahre alt, wiegt 15 kg und ist 95 cm
groß. Ihr Lieblingsgetränk ist
Schokoladenmilch und sie liebt
es, Fruchtzwerge, Obst, Gemüse
und Pommes zu essen. Seit November 2013 geht Capryce in die
Kita „Grüne Aue“ und das macht
sie gerne. Am liebsten nimmt sie
am Morgenkreis teil, wo gesungen und getanzt wird. Einmal
in der Woche gehen wir in eine
Kindertanzschule. Ihre bevorzugten Spielsachen sind ihre Gitarre, auf der sie rumklimpert und
dazu singt und Legobausteine.
Capryce mag Hello Kitty gern.
Zu ihrem 2. Geburtstag hat sie
ein neues Kinderzimmer bekommen, worüber sie sich sehr freute,
ein kleines Hello Kitty Paradies
in ihren Lieblingsfarben pink und
rosa. Sie kann schon gut sprechen
und entwickelt sich altersgerecht.
Weitere Hobbies von ihr sind
schwimmen, spazieren gehen und
Spielplatzbesuche. Ihre Lieblings-
Frühlingsfest
für Groß und Klein
Wo: Arndtstrasse 6 – direkt auf dem Hof
Sonntag, 19.04.2015
Beginn: 14.00 Uhr
Lagerfeuer
Kaffee und Kuchen
Grillspezialitäten
Knoblauchbrot und Getränke
Kinderschminken
Trödelmarkt u.a. mit
Kindersachen, Geschenkideen.
Ein Teil des Erlöses geht
an Adlershofer Kindergärten!
Alle sind herzlich
willkommen!